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Hallo in die Runde, jetzt kommt mal wieder eine ganz naive Frage von einem 'Fast-Neuling'. Im Frühjahr letzten Jahres haben wir uns ein (fast neues) Wohnmobil (Challenger Genius) zulegt und tolle Touren (Italien, Kroatien, Griechenland) unternommen. Letzte Woche waren wir (ohne Womo) im Skiurlaub in Italien. In den Pausen und auf den Hütten kommt man dann ja so ins Gespräch. Am letzten Tag schließlich auch mit einem Wohnmobilfreund, der mit seinem Gefährt hier urlaubte. Als ich ihm von meinem Fahrzeug berichtete sagte er nur - klar, ein Challenger ist ja auch nicht wintertauglich! Wir haben uns das Wohnmobil tatsächlich auch nur für die Jahreszeiten Frühjahr, Sommer, Herbst anschafft. Aber schlicht aus der Tatsache heraus, dass wir uns einen Skiurlaub mit dem Wohnmobil (noch) nicht vorstellen konnten. Jetzt war ich allerdings einigermaßen irritiert von dieser Aussage. Ist denn das tatsächlich so? Gibt es denn einschlägige Erfahrungen der Profis hier aus dieser Runde zur Wintertauglichkeit der Challenger Genius? Vielen Dank und liebe ! Volker Auf 50 % oder mehr der Fahrzeuge die man im Winter auf dem Campingplatz oder Stellplatz sieht tifft diese Aussage zu. Diese Leute haben einen Weg gefunden oder sich arrangiert. Warum sollte das bei Dir nicht möglich sein. Du hast den ganzen Sommer Zeit dein Fahzeug zu optimieren bzw. organisieren. Ach so bevor ich es vergesse. Ich habe schon häufig zwischen den Jahren Leute mit dem Zelt auf dem Campingplatz in Zingst gesehen. Dieses Jahr alledings nicht. Aber 2012,2011,2010 (-19°). Naja winterfest bedeutet vor allem isolierter und beheizter Wasser- und Abwassertank. Und dann ist die Frage ob dir dein Boden warm genug ist im Winter. Wir waren schon Ski fahren ohne das alles. Uns ist der Tank nicht eingefroren und mit der Heizung klappt es doch auch. Mit einer Heizung in einem Doppelboden ist es sicher angenehmer aber möglich ist es eben auch! Abwassertank offen lassen und Kanister unterstellen. Alles easy! Liebe , Alf
Und das verhindert die kalten Füße? Hallo Volker, Wir waren früher mit unserem Pilote, auch im Winter unterwegs, hatten wir Landstrom, halfen 3 Heizteppiche ausgezeichnet, warme Füsse, und auch noch ein wenig extra Heizung, niederiger stromverbrauch. Auch unser Hund liebte die Matten :D Abfluss offen, Eimer druntergestellt, oké die Truma war nur die 3000-Serie, aber schaffte es trotzdem, Fahrerhaus, Aussen Thermoabdeckung, das war's. Und als wir mal auf ein Stellplatz in Frankreich kein Wasser fanden, hat uns ein Franzose gleich seine Hilfe angeboten. Und zum Trinken/kochen gibt es da die grossen Supermarchés, gleich mal 10 Flaschen "Eau Potable" gekauft, und weiter gings. Jetzt mit unserem jetzigen, einen Hymer, mit Alde-Aktis Pakket, naturlich luxoöser und besser, auch die Tanks sind da völlig geheizt. M.fr. Gr. Daniël klar kann man auch in Wollsocken und Sandalen eine Schneewanderung machen. Not macht erfinderisch. Aber zwischen einem wintertauglichen- und winterfesten Mobil ist schon ein Unterschied! Wo werden eigentlich eigentlich die gefrorenen Brocken aus dem Eimer entsorgt? Den Eimer bzw Kanister trägst du regelmäßig zum Kanal, Ausguss, Grauwasser- Ablauf. Ich mach es immer nach dem Spülen, dann ist gerade kein Eis darin. Liebe , Alf P.S. im Winter immer nahe der Sanitären Einrichtungen stehen! und der Ausguss ist so gross, dass er den 40cm-Brocken entsorgt? Aus den Brocken kann man auch gut eine Eisbar basteln! :oops: MAN MUSS HALT RECHTZEITIG AUSLEEREN GEHEN!!!!! TE, am besten Du schaust selbst ob das gewünschte WoMo dabei ist: :lol: --> Link . Livigno kommt kein warmes Wasser mehr im Eimer an! Da ist die Leitung sofort dicht! :D Moin, --> Link Auf dieser Seite von Hymer kann man die Definitionen von "wintertauglich " und "winterfest" nach DIN nachlesen. Rolf Hallo Volker, auch wir haben ein sogenanntes nicht winterfestes Wohnmobil, trotzdem haben wir diesen Winter unser Wohnmobil für viele Tage im Winter benutzt, bis - 18 Grad. Klar, es gibt ein paar kleine Einschränkungen aber schlussendlich sind wir auch begeistert vom Wintercamping. Unsere Erfahrungen kannst du nachlesen unter: --> Link und viel Spass bei eurem ersten Wintercamping... Rolf Wir haben unsere ersten Ski-Urlaube (auch in Gletschergebieten) schon gemacht, da konnten die Hersteller das Wort "Doppelboden oder Tankheizung" noch gar nicht buchstabieren. Und alle waren toll, wir haben nicht gefroren, o.k. zwei Gasflaschen in 4-5 Tagen waren normal. Also lasst euch nicht irritieren. Viel Spass, Andreas Angefangen mit einem Wintertauglichen von Eura, weitergemacht mit einem Carado bedingt wintertauglich und nun wieder Eura. Mal ehrlich, ich weiß nicht wer gerne Märchen erfindet und bedingt wintertaugliche Womos so runter macht? Bedingung für Wintercamping ist doch wohl die entsprechende Isolierung des Womos mit entsprechenden Mitteln. Beim TI eben eine entsprechende Verkleidung für das Führerhaus mit zum Boden. Vielleicht noch ein paar Heizdecken und genügend Gas an Bord. Das half beim Carado bei -18Grad am Zürichsee um ins Schwitzen zu kommen. Bei den Doppelbodenautos brauche ich mindestens genau soviel Gas um warme Füße zu behalten. Habe in meinem Integrierten 2 Heizungen und beide müssen laufen um Warm zu haben. Das nimmt ne ganze Menge Gas in Anspruch. Ausserdem kann ich den Integrierten nicht so abdichten wie einen TI. Verlierer sind einwandfrei Kastenwagen, da habe ich schon reichlich Probleme bei gesehen. Speziell bei der Wasserversorgung und -entsorgung. Wer Wintercamping macht muß nur genug Gas haben, dann klappt das schon. maredo Hallo in die Runde, lieben Dank für die vielen Rückmeldungen! Es beruhigt mich tatsächlich, dass es nicht wirklich 'winteruntaugliche' Wohnmobile gibt. Es kommt eben auf die individuellen Ansprüche und die notwendige Vorsorge an. Dazu die hilfreichen Tipps der Profis berücksichtigen - und schon kann der Winterurlaub im Wohnmobil gelingen. Noch einmal vielen Dank an alle! Volker
Nur noch zusätzlich zur Beruhigung :D Entscheidend wäre auch noch die persönliche Leidensfähigkeit :!: Für einen ist "die Schneewanderung in Sandalen" ein No-Go, für andere ein unverzichtbarer Bestandteil :)
Das ist allerding sowas von wahr. Das hat mir mein Skilehrer beim Tiefschneekurs auch immer gesagt, und dann sind wir wieder hochgestiegen! Andreas Wir hatten bis vor kurzen einen Hymer Tramp TI und sind jetzt auf einen Hymer VI umgestiegen. Mit dem TI haben wir schon bei minus 18 Grad in Österreich gestanden und mit entsprechenden Mitteln wie Aussenisolierung und Eimer unter dem Abwasserablass stellen eine tolle Zeit gehabt. Lediglich die Füsse wurden ein wenig kalt , aber dafür gibt es dicke Socken. Mit dem VI standen wir jetzt auch bei Minustemperaturen im Norden. War durch die eingebaute Fussbodenheizung und dem durchgängigen Doppelboden gefühlt ein wenig muckeliger. Aber wie schon andere berichtet haben , geht es sowohl mit "wintertauglichen " als auch winterfesten Mobilen.
Dann hätte der Selbstausbauer seinerzeit wohl nicht aufgepasst. Bei unserem 23-jährigen Selbstausbau gibt es diesbzgl. keine derartigen Probleme. Und die Trumatic E1800 Gebläseheizung funktioniert nach wie vor einwandfrei. :D
Hast Du je Wintercamping gemach? Wenn "Ja" dann sag mal wo. Und wie. Wir hatten 14 Jahre so eine Verlierer-Kastenwagen, auch bei -30°C war alles ok. --> Link Na ja, Ein Kastenwagen und Wintercamping, das ist schon eine Herausforderung Ich war mit einem James Cook vor 30 Jahren im Februar in Chamonix. Wir hatten am 1. Tag noch keinen Strom. Abends war die Batterie leer, daduch die Diesel-Standheizung aus, Innentemperatur lag bei -5°C, auf den Innenscheiben 1 cm Schwitzwassereis. Da war auch meine Leidensfähigkeit leicht strapaziert! Es hängt schon davon ab, wie das Fahrzeug gebaut ist und wie die Ausstattung betrieben wird. Das Bild zeigt meine Familie beim Abendessen im James Cook bei ca- -5°C. Wir waren alle leidensfähig!! ![]() Andreas Schnell ausdrinken, bevor es gefroren ist ... :wink: Lieber Andreas, Die Familie schaut nicht unglücklich aus! Im Rückblick war es bestimmt ein toller Urlaub! :wink: Liebe , Alf
Sehr gutes Beispiel, wie man es nicht machen sollte. War der Motor auch platt oder gab es da noch keine Lichtmaschine? Wir hatten immer genug Strom dabei: ![]()
Ja, wie man es nicht machen soll muss man halt erst erfahren. Es war das erste Wintercamping von vielen weiteren. Und alles ist viel einfacher, muss nicht immer technischer Ausfall sein. Wir waren Skifahren!!!! Andreas
Einspruch, euer Ehren :D Zumindest beim La Strada kriecht die Wärme überall hin und es herrschen deutliche + Temperaturen. Die Verlustwärme der Heizung beheizt die "Garage" und man hat sogar eine Bettheizung :D Da ist auch der Wassertank unter gebracht. Nur den Grauwassertank, den darf man nicht verschließen. Die Begrifflichkeit "Winterfest" finde ich ein wenig überbewertet, kann man alles mit Gas wieder gut machen :) Über den Boden kann man einen dicken Teppich legen, nur blanke nicht isolierte Flächen neigen zum Tropfen. "Winterfest" hat für mich eher was mit Komfort zu tun, aber gehen tut alles. LG vom Mikesch Vielleicht mal eine Klärung der Begriffe: Winterfest oder wintertauglich: Dies sind zwei Stufen für die Bewertung der Wintertauglichkeit, es gibt sogar eine DIN Norm (EN 1646-1) dafür. Wintertauglich heißt, dass sich der Innenraum in 1m Höhe mit der eingebauten Heizung bei 0°C Außentemperatur innerhalb von 2 Stunden auf 20°C aufheizen lässt. Winterfest ist das Wohnmobil, wenn die Erwärmung bei -15°C Außen-temperatur in 2 Stunden auf 20°C Innentemperatur erfolgt und außerdem die Wasseranlage 1 Stunde nach Erwärmung gefüllt werden kann und frostfrei bleibt. Die Norm bezieht sich also nur auf das Aufheiz- und Wärmeverhalten im Innenraum. Und gültig ist das Ganze nur, wenn der Satz lautet: Winterfest nach DIN EN 1646-1 Andreas Das Aufheizen konnten wir schon im Kastenwagen. 2000 W Dieselheizung und 2400 W Truma. Die DIN ist nichts für 14 Tage "Freistehen" und sagt auch nichts aus, wie ein Womo isoliert ist oder wieviel unnütze Zwangsentlüftungen das Womo wieder abkühlen lassen darf. Wenn wir 1997 14 Tage Norwegen gut überstanden haben, mit 2x 5 kg Gas (mit nur einen Tag auf dem Campingplatz), lag es wohl eher an der geringen Größe des Womos, was beheizt werden mußte. Moin Uwe, "2000 W Dieselheizung und 2400 W Truma." - Wir haben die Trumatic E1800 für unseren Selbstausbaukastenwagen, sie reicht - dank des Gebläses - völlig aus. "Wenn wir 1997 14 Tage Norwegen gut überstanden haben, mit 2x 5 kg Gas (mit nur einen Tag auf dem Campingplatz), lag es wohl eher an der geringen Größe des Womos, was beheizt werden mußte." - Richtig, das kann ich nachvollziehen. Wir sind auch schon von Ende April bis Anfang Juni sieben(!) Wochen mit 11kg Propan ausgekommen, bis Grense Jacobselv, Hamningberg, Nordkapp und Jotunheimer Gletscher ging es... :razz: Servus, jetzt muß ich doch auch noch meinen Senf dazu geben. Unser ROTEC 625 Bj 2001 ist für uns absolut Wintertauglich. Egal ob zum Biathlon in Antholz bei -16°, zum Schifahrn am Zauchensee/Altenmarkt bei ähnlichen Temperaturen. Mit Fahrerkabinenaußenabdeckung plus inneniso von Kantop im Fahrerhaus hatten wir in den letzten Jahren immer Innentemperaturen von 22° plus wenn wir das wollten. Der Gasverbrauch hält sich mit 11kg in 72Std absolut im Rahmen. Natürlich ist es vorn an der Dinette etwas kühler als hinten in unserer geliebten Rundsitzgruppe. Oben im Alkoven muß es auch garnicht so warm sein - wir haben ja unsere Daunendecken. Nachts stellen wir den Thermostat der Truma auf 15°, das ist ausreichend. Der Frisch- wie auch der Grauwassertank ist noch nie eingefroren. Genial ist das kleine Wintervorzelt welches wirklich als Kälteschleuse funktioniert. Pfiat eich, Peter Hallo Camper Als langjähriger Camper immer auch Wintercamping kann ich das Geschwaffel von Wintertauglich schon gar nicht mehr Hören :D Mein voriges Womo hatte einen Doppelboden mein neues nicht mehr ! :-o Steht einmal ohne Energie zuzuführen (Gas, Strom, Diesel) ein paar Stunden bei minus 18 °C einer Winternacht !! :mrgreen: Es gibt kein Kältetaugliches Mobil ohne Energie !! Daher stehe ich immer im Winter auf Camping Plätzen , im Frühling , Sommer, Herbst stehe ich Frei oder Stellplatz. Ich habe im Womo am Fussboden unter dem Teppich eine Heizfolie mit Thermostat , im Winter ist der Fußboden mit 22 °C immer Warm, zum Paarfuß laufen !! :idea: Der Abwassertank ist beheizt, nur solange ich Energie zuführe.( Gas Strom ) Als Zusatzheizung und zum Motor vor wärmen , ist eine Webasto Dieselheizung eingebaut. Je grösser und länger ein Womo umso grösser die Aussenfläche , umso mehr Energie muß zugeführt werden. Daher stehen die sogenannten "Dickschiffe" :roll: zu allen Jahreszeiten auf Campingplätzen, obwohl diese mit Unmengen von Batterien und Wasser, im Trippel Boden , :cry: durch die Gegend fahren . Viele Hubertos Hubertos, das ist ein echt guter Ansatz. Mit Wärme geht es besser......aber das wird ja von keinem hier bestritten...
Und die DIN prüft nicht, ob irgendwelche Wassertanks oder Leitungen einfrieren oder ob sich der Abwasserhahn noch öffnen lässt. Sie sagt auch nichts, ob gefrierendes Tauwasser einen Zahnriemen festfrieren lässt oder die Kurbelgehäuseentlüftung zufriert. Da kann man beliebig weitermachen. Nichts desto Trotz, sie sagt was über das Aufwärmverhalten und deshalb ist eine Zusicherung: "Winterfest nach DIN" schon mal die halbe Miete bei der Auswahl für Wintercamping. Jedenfalls meine Meinung, Andreas Theorie heißt : jeder weiß alles und nichts funktioniert ! :!: Praxis ist : alles funktioniert und keiner weiß warum :mrgreen: grüsse Hubertos Für mich sagt diese Definition nur, dass eine große Heizung installiert ist. Da kommen dann so abenteuerlichen Verbrauche wie 116 kWh Strom + 3 x 11 kg Gas in 7 Tage zustande... Winterfest ist für mich z.B ein WoMo welches bei -18 Grad mit 18 kWh und einer Flasche Gas 4 Tage gemütliches Beisammensein ermöglicht. Auch, wenn das Wasser im Eimer entsorgt wird. Liebe , Alf.
Gibt's das? Rapido 942M
Definiere "gemütliches Beisammensein" ... :D Für den Einen ist da keiner erfroren .. für den anderen war´s schön durchgeheizt und warm, kein Frisch-/Abwasser eingefroren, keine Feuchte in den Ecken ... Mein ja bloß .. :D wenn ich Abwasser in grosser Würfelform entsorgen muss, ist das Auto niemals winterfest, allenfalls wintertauglich!
Im Womo, das kriegen ja noch nicht mal Häuslebauer hin. Alles gedämmt und .... Schimmel usw. Hallo,
das klappt bei dem ![]() bestimmt, das Womo hat ja einen Doppelboden und die sind ja so toll Winterfest....
Der olle "heizen - lüften Kreislauf" ... 8)
Doppelboden ist halt NICHT gleich automatisch winterfest .. Dazu gehört schon noch mehr :ja: Übrigens auch das Verhalten der Bewohner (siehe oben) : nur heizen, ohne ausreichend lüften ---> wird nix besonderes werden. Nur wenn alle Komponenten zusammen passen, dann ist´s wirklich winterfest :) Aber scheinbar isses viel wichtiger, möglichst wenig Gas zu verbrauchen .. :roll: |
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