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hallo an alle , in der bed.anleitung vom ducato wird ja der entsprechende luftdruck angegeben. ist diese angabe vom reifendruck vorgeschrieben oder nur empfohlen ? manche reifenhersteller geben ja bei richtigem last- und geschwindigkeitsindex weniger druck für ihre reifen an. daher meine frage. danke für die antworten. Moin, ich habe Conti eine Mail mit meine Achslasten und den von mir gefahrenen Reifen geschickt und nach einigen Tagen bekam ich eine Mail mit dem zu fahrenden Reifendruck zurück. Auf deren Webseite fand man nichts zu Womos oder Kawas. Jürgen es geht mir aber darum , ob der in der bed.anleitung von fiat angegebene druck vorgeschrieben oder empfohlen ist . vielleicht kann einer was dazu sagen. Hallo fcawl, entscheidend ist nicht, was Fiat sagt, sondern der Reifenhersteller. Auf der Reifenflanke findest Du den zuläsigen Maximaldruck für den auf Deinen Felgen aufgezogenen Reifen. Da Wohnmobile in der Regel an der Obergrenze des zulässigen Gesamtgewichtes gefahren werden, solltest Du Dich daran orientieren. Wenn Du zu Deinem spezifischen Reifenfabrikat auf der Homepage des Herstellers nachliest, findest Du wahrscheinlich noch differenziertere Angaben, bei denen nochmals Achslasten und notwendige Reifendrücke aufgeführt sind. Auf der Vorderachse kann man wegen der geringeren Achslast etwas geringere Drücke fahren. Reifenplatzer erfolgen in der Regel durch zu niedrigen Luftdruck, andererseits führen unnötig hart aufgepumpte Reifen zu unkomfortablem Fahren. Pegasus
Was hat Fiat damit zu tun? Fiat liefert lediglich den Triebkopf und evtl. den Rahmen. Hersteller des fertigen Wohnmobiles ist die Firma xyz. Je nachdem welche Größe und Ausstattung dein Fahrzeug hat richten sich dann auch die Drücke. Entscheidend sind die Angaben des Reifenherstellers. Bei dem gibt es Tabellen, in denen je nach (realer) Achslast der passende Reifendruck angegeben ist. Dieser Wert gibt das Optimum mit Blick auf die Lebensdauer an. Du kannst dennoch den Druck variieren. Wenn Du beispielsweise in Schlamm oder Sand (Strand!) unterwegs bist, sollte für diese Passage der Reifendruck reduziert werden. Dies verbessert die Traktion deutlich, vermindert aber auch die Tragfähigkeit des Reifens. Also gilt es in solchen Fällen langsam zu fahren. Ist man durch, sollte der Luftdruck sofort wieder auf den Tabellenwert eingestellt werden. Sorry, ein bischen arg theoretisch. Ein normales Womo ist in Sand u. Schlamm meist eh am Ende, egal ob Straßen- oder off road-Druck. Und wo habe ich in der Pampa einen ordentlichen Kompressor? Mit den 12-V Dingern brauchst Du f. 215er bzw. 225er ,da sie kaum Volumen bringen, geschätzt einen halben Tag :razz: . Gr. Richi Wenn man nix falsch machen will, einfach den auf der Reifenflanke angegebenen Maximaldruck fahren. Ist die sicherste Variante, da dann die Tragkraft des Reifens am höchsten und die Erwärmung durch Walkarbeit am niedrigsten ist. Auch der Widerstand gegen üble Verformungen (Bordstein) ist dann höher, weil der Reifen nicht so weit eingedrückt werden kann. Wie oben schon erwähnt, eiert so ein WoMo-Reifen eh meist an oder über seiner Belastungsgrenze rum, da ist mir ein niedrigerer Druck im wahrsten Sinne des Wortes zu heiß. Der homöopathische Komfortgewinn durch geringfügig niedrigeren Druck ist mir an dieser Stelle völlig Latte, wer da empfindlich ist, muss sich halt ne Vollluftfederung zulegen. Und Reifenabrieb in der Mitte ist auch kein Thema, an der (meist leichteren) VA hat man durch die Lenkeinflüsse mehr als genug Abrieb an den Außenseiten. Bis denn, Uwe
Na ja Uwe es ist auch schon ein finanzieller Unterscheid ob ich an der Tanke schnell mal den Luftdruck anpasse vor einer Reise oder mit für X tausen Euro eine Luftfederung einbaue. Grundsätzlich gilt, man sollte den Luftdruck immer dem aktuellen gewicht anpassen, damit fährt man einfach am sichersten und auch am konfortabelsten. Dafür gibt es auch Listen die man sich für seine Reifengröße ins Auto legen kann. Ich persönlich habe mir ziemlich am Anfang mal so ein kleine trasportabel Waage gekauft um immer das Achsgewicht messen zu können und auch weil in der Nähe kaum gut befahrbare Auto Waagen vorhanden sind. Und vor einer Fahrt wiege ich schnell das WOMI und fahre dann zur Tanke wo ich den Luftdruck anpasse
Na ja, mehr als homöopathisch würde ich das schon bezeichnen. Bin anfänglich auch den von Fiat angebenen Maximaldruck gefahren, da rumpelt es auf den entsprechenden Autobahnabschnitten schon ganz ordentlich. Mit dem vom Fiat-Händler empfohlenen niedrigeren Druck geht es merklich ruhiger zu.
Magst Du uns verraten, was das für ein Teil ist?
Sorry, da ist nix Theoretisches. Es gibt auch hier im Forum Leute, die kein Womo von der Stange fahren und die außerdem noch einen "ordentlichen Kompressor" an Bord haben. Man sollte halt nicht nur von sich ausgehen. :D Wieviel % der Foristen hier haben Allrad/Expeditionsmobile mit bis auf Treibstoffe völliger Autarkie ? Ich glaube , der TE-Eröffner auch nicht. Gr. Richi
Hallo fcawl, diese Angabe im Handbuch ist eine Empfehlung. In unserem Handbuch ist nicht nur ein einziger Druckwert angegeben, sondern eine ganze Tabelle für die unterschiedlichen Achs- / Radlasten aufgeführt. Würde ich der Angabe auf den Reifenflanken der von mir gefahrenen Reifen folgen, müßte ich rundherum 5,5 bar Druck einfülllen. Bei normalem Reisegewicht haben die Vorderreifen je 3,7 bar und die Hinterreifen (Zwillinge) je 3,4 bar - also weit weg von 5,5 bar. Der Abrollkomfort ist, bedingt durch stärkere Eigendämpfung, deutlich besser als bei 5,5 bar, Volker ;-) Hallo, habe ein nachträgliches Reifendruck-Kontrollsyst. installiert. Zu dem aufgepumpten Luftdruck (V=5 bar/ H=5,5 bar) kommen dann jeweils ca. 0,5 - 0,7 bar zusätzl. durch Erwärmung der Reifen dazu. Sollte diese Druckzuwächse gleich im vorhinein berücksichtigen und entsprechend weniger aufpumpen ? Wie handhabt ihr das ? Angegebene Drücke nur kalt!! Gr. Richi Fiat schreibt für unseren Kasten 4,5 vorn und 4,75 bar hinten vor. Die 4,5 bar entsprechen dem Reifenaufdruck "max. pressure". Fahre ich diesen Druck, dann donnert´s und schlägt bei jedem Huckel wie auf Vollgummireifen. Das kann weder gesund für Achsteile, Lager und Gelenke, noch für den gesamten Wagen sein. Ich habe dann, während der Urlaubsreise bei für uns voller Beladung nach und nach abgelassen bis auf 3,3 bar vorn und hinten, und schon läuft er sanft und poltert erst dann hart über Unebenheiten, wenn auch ein Pkw das Poltern beginnt. Die Reifen werden auch bei Autobahnfahrt lediglich gut handwarm, der Komfort hat deutlich zugenommen. Mein Fazit: der Maximaldruck mag bei maximaler Radlast in Ordnung sein, aber wer die Gelegenheit hat, "seine" Radlast tatsächlich messen zu können sollte das wahrnehmen, um den am Besten passenden Reifenluftdruck herauszufinden. Oder eben mit Bedacht "abwärtsprobieren", bis es paßt.
Logisch ich habe die hier --> Link wobei ich die für einen 100 er geschossen habe
Danke! Ist die zusammenklappbar oder wirkt die auf den Bildern nur größer? Weil da was von "passt in jedes Handschuhfach" steht.
Das halte ich für hochgefährlich, wenn man die tatsächlichen Radlasten und den dazu passenden Reifendruck für den aufgezogenen Reifen nicht kennt. Es muss auf jeden Fall mindestens der empfohlene Druck für die tatsächliche Radlast eingestellt werden, auch wenn es unkomfortabel erscheint. Sonst drohen Reifenschäden wegen Überhitzung, insbesondere bei Zwillingsbereifung, aber auch bei Singles. Kriterium für den Luftdruck ist auf jeden Fall die Traglast, das MUSS passen. Der Komfort steht bei der Entwicklung von LLKW-Reifen nicht groß im Fokus, man wird daher mit einer höheren Polterneigung als beim PKW Leben müssen. Wenn die Traglast des Reifens so überdimensioniert ist, dass man Ihn mit 2 Bar unter Maximaldruck fahren kann, schön. Das kann man aber nicht jedem Reifen zumuten und deshalb auch nicht guten Gewissens generell empfehlen. Bis denn, Uwe
Hallo Uwe, das ist Deine Meinung, akzeptiert. Ich habe es exakt wie schaschel gemacht und stetig mit einem Laserthermometer die Temperatur an der Reifenoberfläche gemessen. Nachdem die unterschiedlichen Werte (in psi und C) auf kurvenreicher Land- / Kreisstrasse und bei schneller Autobahnfahrt ermittelt waren, habe ich mich für einen Kompromiß aus Komfort und zusätzlicher Prozesssicherheit entschieden. Natürlich waren die jeweiligen Achs- / Radlasten und die detaillierten Empfehlungen des Reifenherstellers hierzu bekannt. Für mich die einzig richtige Vorgehensweise zur Ermittlung des passenden Reifenluftdrucks, Volker ;-) Hallo, ich staune, wie toll exakt Ihr seid, wäre mir zuviel Aufwand. Bei meist > 4to kommt f. mich nur Höchstdruck bei Reifen mit erhöhtem Loadindex in Frage (5,2bar), wenn ich dann auf's tiremoni gucke, bis 50°C, hinten höher als vorn/Fahrtwindkühlung , Druck bis stark 6 bar, na ja... Gut, die Fiatachse/McPherson vorn etwas hart, aber die Alkoachse schluckt alles. Die Blattfederstarrachsen hinten sind Sch..., da verstehe ich, daß man aus Komfortgründen mit dem Reifendruck spielt. Gr. Richi Bei mir sagt Fiat (per Aufkleber am Fahrzeug, 244er), vollgeladen soll ich 5,5 bar auf dem Reifen haben. Hatte ich auch die ganze Zeit über ... Vor einiger Zeit, das wusste ich gar nicht und hab das erst hier im Forum 'gelernt', habe ich dann auf die Reifenflanke geschaut. Und siehe da, ich soll max. nur 4,5 bar Luft tanken. Was nu ... da ist ein ganzer bar Druck Unterschied .... Ergo: ich habe jetzt vorn wie hinten 5,0 bar Druck drauf .... kalt gemessen .... (Tanke ist gar nicht weit weg) ...
Ab welchem Anteil einer bestimmten Usergruppe würdest Du denn akzeptieren, dass auch diese zielführende Infos bekommt? Mann, Mann, Mann... :? Meine Erfahrungen nach 10 Jahren Wohnmobil 3,85 t zulGesGew. Reifendruck ist, neben den Maximaldruckwerten auf der Reifenflanke (die man(n) auf keinen Fall überschreiten sollte), eine Philosophiesache. Die Formel dafür ist einfach: Je höher der Reifendruck, umso mehr rumpelt es, ums niedriger ist der Spritverbrauch, je niedriger der Druck umso komfartabler und teurer (Spritverbrauch) fährt man. Grenzwertig niedriger Reifendruck erzeugt enorme Hitze und führt zu hohem Verschleiß, bis zum Reifenplatzer. Das ist unabhängig vom Fahrzeug und vom Reifenhersteller! Bei mir hat der höhere Luftdruck etwa 1,2 ltr/100 km Ersparnis gebracht. Je höher das Gewicht, umso höher ist der Rollwiderstand. Der lässt sich nur durch Luftdruck beeinflussen. Wie gesagt, dann rumpelt es mehr, daran ändert auch keine Luftfederung etwas. Orsito Ich fahre einen Fiat Ducato (Globecar Campscout) zGG 3,5 Tonnen. Reifendruck: 5,5 bar. Bei leerem Auto leicht holprig, bei Ausreizung des zGG läuft der Kastenwagen wie auf ICE-Schienen.
In diesem Fall würd ich maximal 4,5 Bar kalt fahren, weil der Reifen nicht mehr darf. Da hat er auch schon seine maximale Traglast, wenn die für Deine Radlasten ausreicht, ist mit 4,5 Bar alles OK. Ansonsten brauchst Du Reifen mit höherem Traglastindex. Die Angaben, die von den Herstellern auf die Radkästen geschrieben werden, beziehen sich - wenn man Glück hat - auf die Serienbereifung bei Auslieferung. Manchmal sind sie aber auch totaler Unsinn und auf irgendeinen Reifen bezogen, der gar nicht auf dem Fahrzeug ist, insbesondere bei älteren Modellen, die schon den x-ten Reifensatz drauf haben. Das einzige, was wirklich hilft, ist die Luftdruck-Radlast-Tabelle vom Reifenhersteller. Alles andere ist Spekulation und kann passen, muss aber nicht. Zum Selbst-Optimieren á la Brainless kann ich nur sagen, dass mir das zu heikel wäre. Ich weiß ja nicht, wie viele Testreihen er bei welchen Bedingungen gefahren hat, aber der Reifenhersteller hat da sicherlich einen besseren Überblick. Und wenn man beim austesten von Luftdruck und Reifentemperatur nur ein einziges Worst-Case-Szenario vergessen hat (z. B. wie vor zwei Wochen mal 80 Grad Asphalttemperatur), muss man sich nicht wundern, wenn sich dann mal die Lauffläche verabschiedet. Der Reifenhersteller ist bei seinen Empfehlungen in der Haftung, da wird einiges mehr an Sicherheit einkalkuliert sein, um eben Belastungsspitzen zu tolerieren. Diesen Sicherheitspuffer würde ich nicht auf dem Altar des Fahrkomforts opfern, man gefährdet schließlich nicht nur sich selbst, sondern auch andere. Und wenn mal was passiert und ein Gutachter sagt 'zu geringer Reifendruck', kann es schnell sehr hässlich werden. Und all das nur, weil es 'gepoltert' hat? Nur zur Erinnerung, wir fahren Nutzfahrzeuge, keine Maybachs :D Bis denn, Uwe Das habe ich vergessen: 5,5 bar auf Reifen: Semperit Van Grip 225/75 R16 C 121R.
das kann fiat nicht vorschreiben das ist nur eine empfehlung . oder ? Ich habe diese Angaben von dem üblichen Fahrzeugaufkleber an Tankdeckelinnenseite, Beifahrertürholm oder wo auch immer die sonst noch hingeklebt werden. Bei meinen Pkw konnte ich diese Angaben bisher weitgehend glauben, ohne gleich das Gefühl zu haben, auf Staplerreifen unterwegs zu sein. Aber ich recherchiere noch. Gleich fahre ich zum Wiegen- das Womo sollte max. 3.500 kg haben, so wie es auch eingetragen ist. Unsere Reifen sind Toyo H 09 -M+S- in 215/75 R 16 C 113/ 111 R, die Luftdruck-/ Belastungsanfrage per eMail an Toyo Deutschland wartet noch auf Antwort. Der Reifen hat laut Traglastindex 113 in Einzelbereifung eine maximale Traglast von 1150 kg, könnte theoretisch ein Fahrzeug mit 4600 kg tragen. Mal sehen, was gleich die Verwiegung ergibt, aber bei Einhaltung von max. 3.500 kg, wovon ich zunächst mal ausgehe, sind nach oben hin demnach 1.100 kg Luft. Um wieviel diese Bereifung die Traglast betreffend an unserem Kasten letztlich "unterfordert" wird, stellt sich gleich auf der Waage heraus. Auf dieser Basis sind auch die Drucktabellen der Hersteller, wobei kalt 20°C und wenn man es noch genauer will, alles auf Meereshöhe NN. Wobei dann wieder die Frage ist italilienischer oder schwedischer Hersteller, grins (27cm in Bezug auf Mittelmeer oder Nordsee) Andreas ...so, liebe Freunde der schnellen Beatmusik: Stunde der Wahrheit des Fahrzeuggewichtes! Auch wenn das vielleicht ein klein wenig am Thema richtiger Luftdruck vorbeischrammen mag, ist es doch zu dessen Findung unvermeidlich. Geht los: Neben mir befand sich während des Wiegens im Womo: zwei volle 5 kg Gasflaschen, ein halbvoller Wassertank, Campingmöbel kpl., Gasgrill + Zubehör, Kanne, Schlauch, Stromkabel, Keile, Werkzeug, zwei Wagenheber, Reserverad, Bettwäsche kpl., Besteck, Geschirr, Töpfe, Pfanne, Kessel, TV, DVD- Player, Navi, Karten, Aqua Kem, Klopapier, Tempos, Puffrolle, Hand-, Bade- und Geschirrtücher und persönlicher Kleinkram. Ergebnis der Verwiegung: 3.140 kg. Der Eintrag in der ZB Teil 1 vermerkt hierzu 2.876 kg plus einen Spielraum nach oben von 350 kg, also max. gesamt 3.226 kg. Daß wir tatsächlich 86 kg unter diesem Papierwert bleiben, ist vernachlässigbar. Viel wichtiger (und schöner) finde ich, daß wir nach dem Einsteigen meiner Frau und dem Zuladen von Kleidung, Bordapotheke, den restlichen 50 l Wasser und diverser Verpflegung selbst bei großzügiger Ausschöpfung 3.400 kg wohl kaum erreichen oder gar überschreiten werden. Auf gewichtsträchtige Mitnehmsel wie Fahrräder, Generator, Schlauchboot, Smart & Co. verzichten wir nämlich. Zurück zum Traglastindex 113, entsprechend 1.150 kg pro Rad, so wie unsere Toyo´s das haben. Müssen täten sie bei 3.400 kg anzunehmendem höchsten Gesamtgewicht lediglich 850 kg, also 300 kg weniger. Über´n Daumen kann man sagen, daß wir die Traglast der Reifen zu rund dreiviertel nutzen. Zumindest finde ich meine Annahme bestätigt, daß die Tragfähigkeit der Reifen mit unserem (auch beladenen) Wagen bei Weitem nicht ausgereizt wird. Auf die Luftdruck-/ Beladungsliste von Toyo Deutschland warte ich noch. Ich bin nicht davon überzeugt, gefährliche Spielchen zu treiben, andere zu gefährden oder mit viel zu wenig Luft herumzufahren. Ich habe mich in vier Schritten vorsichtig da herangetastet und immer wieder durch Handauflegen die Reifentemperatur geprüft. Bei Höchstdruck hatte sich der Reifen im Bereich der Aufstandsfläche nur ganz minimal zur Fahrbahn hin verformt, reagierte bretthart und ließ das Fahrwerk bei jeder noch so kleinen Gelegenheit poltern. Nachdem dies mein mittlerweile siebtes Womo ist, erlaube ich mir aufgrund der vieljährigen Erfahrungen leisen Zweifel an der Notwendigkeit, stets den maximal möglichen Luftdruck fahren zu sollen. Moin, vielleicht ging es ja unter, aber ich schrieb an zweiter Stelle: "ich habe Conti eine Mail mit meinen Achslasten und den von mir gefahrenen Reifen geschickt und nach einigen Tagen bekam ich eine Mail mit dem zu fahrenden Reifendruck zurück." Ganz einfach. Und dann ist man nicht nur auf der sicheren Seite, sondern man muss auch nicht mit "Erfahrungswerten" oder Mutmaßungen leben. Der Druck ist übrigens nah bei den Herstellerangaben meines Basisfahrzeugs und knapp unter den max. Drücken. Jürgen
Danke Jürgen für die Info, :top: damit kann ich sehr gut leben, denn genauso habe ich den Reifendruck bei unserem kleinen 4,25 Tonner auch eingestellt. ;D Nur zur Klarstellung: wenn eine Tabelle für den korrekten Reifendruck in Abhängigkeit von der Beladung vorhanden ist, kann man natürlich mit diesen Werten arbeiten, wenn die Radlasten bekannt sind. Hat man aber keine Tabelle und/oder kennt die Radlasten nicht, ist es das sicherste, den Maximaldruck des Reifens einzustellen. So würde ich vorgehen, weil mir Sicherheit vor Komfort geht. Bis denn, Uwe Noch genauer in Bezug auf ICAO Standardatmosphäre: 15°C u. 1013,25 hectoPascal (hPa) auf Meereshöhe, für Reifendruck kiloPascal (kPa). 100kPa = 1 bar. :razz: Gr. Richi Danke für die Info Andreas ätt schaschel Zurück zum Traglastindex 113, entsprechend 1.150 kg pro Rad, so wie unsere Toyo´s das haben. Müssen täten sie bei 3.400 kg anzunehmendem höchsten Gesamtgewicht lediglich 850 kg, also 300 kg weniger. Über´n Daumen kann man sagen, daß wir die Traglast der Reifen zu rund dreiviertel nutzen. Zumindest finde ich meine Annahme bestätigt, daß die Tragfähigkeit der Reifen mit unserem (auch beladenen) Wagen bei Weitem nicht ausgereizt wird. Hallo, das Gesamtgewicht durch 4 teilen kann`s aber nicht sein. Als ich mein Womo letztes mal gewogen habe hatte ich 1400Kg auf der Vorderachse und 2250kg auf der Hinterachse :roll: Hallo, das Gesamtgewicht durch 4 teilen kann`s aber nicht sein. Als ich mein Womo letztes mal gewogen habe hatte ich 1400Kg auf der Vorderachse und 2250kg auf der Hinterachse :roll:[/quote] Wie wäre es Achslast (Hinterachse) durch 2 Hallo Ich habe auch mal bei Michelin angefragt wegen Luftdruck. Unsere Reifen Agilius Camping 225/75 R 16 CP 116 Q Achslasten Max vorne 2100 kg und hinten 2400 kg. Beim wiegen hatten wir noch etwas Reserve. Antwort Michelin: Bei den von Ihnen angegebenen Achslasten ergeben sich folgende Luftdrücke, damit der Reifen die Achslast tragen kann: Vorderachse mit 2100 kg: 4,0 bar Hinterachse mit 2400 kg: 4,75 bar Bei Wohnmobilen allerdings empfehlen wir beim Agilis Camping auf der Hinterachse einen Luftdruck von 5,5bar in Verbindung mit Metallventilen. Ich hatte bis jetzt immer knapp 5,3 bar vorne und hinten. Werde mal testen was es bringt vorne 4,0 und hinten 5,5. Dirk Der Wickinger hat natürlich Recht- ein bloßes durch vier Teilen reicht nicht. Was wir jedoch nicht haben, ist ein langer Überhang. Vorn wie hinten ist es etwa gleich viel bei langem Radstand, Maxi- Fahrgestell und 5,6 m Länge Kastenwagen. Die Lastverteilung im Wagen kann man zudem als ausgewogen bezeichnen. Ein Unterschied zwischen den Achslasten wird sicher da sein, doch nicht in dem Maße wie bei großen Überhängen üblich. Die Lkw- Waage ließ ein achsweises Verwiegen nicht zu. Wenn sich mal diese Gelegenheit bietet, mache ich das natürlich auch noch. Mir ging es hierbei eher darum festzustellen, ob ich mit meinem unter dem Maximum liegenden Reifenluftdruck bei unserer vorhandenen Konstellation auf der richtigen Fährte auf dem Weg zwischen Sicherheit und Komfort bin. Zunächst ist Fiat nicht für den richtigen Luftdruck deiner Reifen zuständig, da jeder Hersteller eines Womo eine eigene Reifenphilosphie hat. Ich hatte im vergangenen Jahr auch das Problem, den richtigen Reifendruck herauszufinden. Mein Womo war ursprünglich mit Michelin-Reifen ausgestattet. Aus der Bedienungsanleitung (nicht der von Fiat, sondern Des Womo-Herstellers) ging hervor , einen Reifendruck von 5,5 bar zu fahren. Nun brauchte ich neue Reifen und habe mich für Pirellis entschieden und von Händler meines Vertrauens aufziehen lassen. Beim Abholen fragte ich dann nach dem Luftdruck, der dann 3,9 bar war, was so von Fiat angegeben wäre. Meinem Hinweis , das der Hersteller des Womo einen anderen Luftdruck angibt wollte er zunächst nicht folgen, setzte sich aber dann nach einiger Diskussion mit Pirelli in Verbindung, die dann anhand der Achslasten den Reifendruck für hinten mit 5,5 bar und für vorne mit 4,75 bar benannten. Auf meinen Hinweis, das dies aber wesentlich die Angabe des auf dem Reifen angegebenen Reifendrucks überschreite, erhielt ich von einem Pirelli-Techniker die Antwort, das auf dem Reifen viele Angaben stehen, die nicht überall auf der Welt gelten, man aber nicht für jedes Land andere Reifen herstelle. So verhielte es sich auch mit dem Max-Druck, der ausschließlich für die USA gelte (anderer Straßenbelag und damit andere Belastung für die Reifen).Wieder zu Hause , stellte ich die gleiche Anfrage an Pirelli schriftlich, da mir immer noch nicht ganz wohl bei der Sache war. Nach ein paar Tagen bekam ich dann die schriftliche Bestätigung mit der gleichen Aussage, die mein Reifenhändler vorher telefonisch bekommen hat. Seitdem fahre ich bruhigt in Urlaub. Immer mit dem Luftdruck für ein voll beladenes Fahrzeug (wer fährt schon mit eienm Leeren und damit leichteren Fahrzeug weg, so daß man auch weniger Luftdruck bräuchte. Eine Einschränkung im Vergleich zu den Michelin muß ich aber doch machen: der Fahrkomfort mit den neuen Pirelli ist bei weitem nicht so gut , wie der von Michelin. Mein Rat, bei bedarf neuer Reifen nicht nur auf den Preis achten. Ich würde beim nächsten Mal wieder auf Michelin wechsel, zum der Womo-Hersteller auch gesagt hat, daß seine Fahrzeuge auf Michelin abgestimmt und getestet sind. weiterhin gute Fahrt und Grß aus der Eifel Wilfried Von Toyo Deutschland habe ich noch keine Antwort, Wilfried- ist ja auch Wochenende. Ich glaube auch, daß bei der Vielzahl an möglichen Konstellationen zwischen Wohnmobil und Reifen es Glückssache ist, eine wirklich verläßliche Auskunft zu bekommen. Es gibt Winter- und Sommerreifen, welche mit tendenziell steiferen Flanken und welche mit weicheren- letztere werden bei gleicher Beladung mehr Walken und daher mehr Luftdruck brauchen oder weniger tragen können. Dann gibt es große Alkoven, Teilintegrierte oder Integrierte mit teils gewaltigen Überhängen, von denen lediglich die Fahrgestelle (und manchmal noch nicht mal die Hinterchsen) vom Fahrzeughersteller geliefert werden. Den Rest bauen dann Hymer, Morelo, Concorde und wie sie alle heißen. Natürlich kann hier der Hersteller der Fahrzeugbasis nix zum Reifenluftdruck sagen. Beim Kastenwagenausbau (so wie bei unserem) kommt in den von Fiat beigesteuerten Wagen lediglich der Innenausbau und Zubehör hinein bzw. dran, und zwar im Rahmen der erlaubten Zuladung. In dem Falle kann Fiat sehr wohl ein Wörtchen bei der Angabe des "richtigen" Luftdruckes mitreden, doch dann sind da immer noch die Reifenhersteller im Spiel mit ihren eigenen Werten. Ich glaube schon, daß man in solchen Dingen immer auch ein wenig auf sich selbst gestellt ist und manchmal sind Zweifel durchaus angebracht. Hallo, ich wundere mich schon ein wenig, dass so mancher User bei diesem höchst sicherheitsrelevanten Thema zu Gunsten des Komforts fach- und sachfremde Methoden anwendet ( … messe hier und probiere da). Ich denke, dass hier Sicherheit Vorrang hat. Deshalb schließe ich mich Uwe`s Rat an: „Hat man aber keine Tabelle und/oder kennt die Radlasten nicht, ist es das sicherste, den Maximaldruck des Reifens einzustellen“. Als ich von 215er auf 225er Reifen umrüstete (Tragfähigkeitsindex erhöhte sich von 109 auf 121), stellte sich natürlich auch die Frage des richtigen Luftdruckes. Der Firmenchef antwortete in v.g. Weise, zumal die Radlasten ja nicht immer gleich sind (mal fährt man voll gepackt, mal für ein paar Tage nur mit dem Nötigsten, mal mit, mal ohne Roller/Räder). Er gab mir noch folgenden Rat auf den Weg: Lieber etwas mehr Druck als zu wenig, denn die meisten Reifenplatzer kommen von Randsteinen und zu geringem Luftdruck (Walkarbeit = Hitze).
Zumindest mir bringt der unten genannte Reifendruck die größtmögliche Sicherheit, die ein gut eingestellter Reifendruck nur bringen kann. ;D (aber auch für alle anderen Verkehrsteilnehmer,wenn man bedenkt wie schnell ein platzender Reifen kapitale Unfälle verursachen kann weil er mit zu niedrigem Luftdruck gefahren wurde.) Die größtmögliche Sicherheit ist mir bei den Reifen aller meiner Fahrzeug das Allerwichtigste, alles andere ist nachrangig. Safety first! Wir haben die gleiche Reifengröße und das gleiche max. zGG. Darum fahren wir vom ersten Tag an vorne 4,5 bar und hinten 5,5 bar. Damit haben wir genügend Reserve, weil weder die VA noch die HA an ihrer max. Zuladungsgrenze sind. Es fehlen, wenn alles und Alle an Bord sind bis zur max. erlaubten Achslast jeweils ca. 100 Kg - 150 Kg an jeder Achse. Das dadurch etwas poltrige Fahrwerk nehme ich dafür gerne in Kauf. Hallo Zusammen, es wird immer wieder der angebliche Sicherheitsaspekt angeführt. Lieber zu hoher Luftdruck! Es wäre auch interessant zu wissen mit welchem Druck die hier genannten Reifenplatzer gefahren wurden. |
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