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Hallo zusammen, über Weihnachten geht es für ein paar Tage in den Schnee (hoffentlich!!!). Leider haben wir keinen SP oder CP mehr gefunden, sodass wir für ein paar Tage frei stehen müssen. Da es für uns der erste Winter im Wohnmobil ist, haben wir noch keine Erfahrungen mit Heiz- und Stromverbrauch. Gehen wir mal davon aus, dass wir das Fahrzeug (teilintegriert, 7m) ganztägig durchheizen müssen, wie hoch ist Eurer Meinung nach der Stromverbrauch /-bedarf für die Heizung bei vier Tagen? Tagsüber ist das- Fahrzeug nicht bewohnt. Hier reicht eine minimale Aufheizung auf ca. 10 Grad. Ab nachmittags bis morgens, wenn wir im Fahrzeug sind, sollten schon ca. 18-20 Grad erreicht werden. Im Auto ist aktuell eine 90 Ah Aufbaubatterie eingebaut. Solar steht nicht zur Verfügung. Heizung ist eine Truma Combi 6. Hallo Marc, bei welcher Außentemperatur und Wind. Wie ist das Womo zusätzlich isoliert? Was für Dachlucken sind verbaut? Wir verbrauchen ca. 1A pro Stunde. Hallo Marc, bei uns waren es knapp zwei Tage, ebenfalls Truma C6 und 7m Teilintegrierter. Wir hatten uns anschließend eine zweite Aufbaubatterie gekauft ;) Henning Du macht leider nur angaben über dein heizverhalten und sonst nichts. Wenn du also nur heizen tust, dann wird es reichen. Kommen aber noch sonstige ständige verbraucher dazu, dann auch keinen Fall. von den 90Ah darfst du ja nur max. 45Ah brauchen um keine lebensverkürzenden Schäden an der Batterie zu haben. ganz einfach, um mit 90 Ah 4 Tage im Winter zu überleben, braucht ihr rund 200 W Solar, Märzsonne und 4 Tage vollen Sonnenschein grüße klaus Ich fürchte die Aussage über Dachluken etc. wird hier auch zu keiner genaueren Lösung beitragen ;-) Wobei die Faustformel 1Ah/Stunde in meinen Augen durchaus denkbar ist, wenn die Heizung viel läuft, grob zu Grunde gelegt werden kann. Die Verwendung anderer Verbraucher (TV?, Kompressorkühlschrank?, Licht, oder eine vermeintliche Mikrowelle via Spannungswandler etc. geben da schon etwas mehr Aufschluss) Aber selbst wenn kein sonderlicher Nebenverbrauch an steht fürchte ich, daß eine normale Batterie nicht für 2 volle Tage ausreicht. Hier ein paar Vorschläge: 1) Nutze einen Wattzähler, schleife ihn in die Versorgungsbatterie ein und beobachte mal was ein repräsentativer Tag so verbraucht. oder 2) Teste doch einfach mal vor der Haustür was 4 Tage Dauerheizen an Strom ziehen- kostet eine Gasfüllung und Du hast "Gewissheit". Etwas Schwankung wird es geben- unterschiedliche Umgebungstemperaturen...etwas andere Heizkurve. oder 3) Stumpf noch 1-2 weitere volle Batterien mitnehmen und vor Ort bei Not austauschen. So ein Wattzähler oder gar Batteriecomputer ist schon was feines und erleichtert einiges hinsichtlich der Überwachung was autarkes stehen betrifft. Manfred Ich hab eine 80AH Aufbaubatterie Gel. Hab das Wohnmobil, 7m Teilintegriert 4 Tage zum Test auf 15 Grad geheizt. Ich hab auch die Truma 6. Das ging ohne Probleme. Allerdings hatte ich keine anderen Verbraucher zusaetzlich an. Die Aussentemperatur war an den 4 Tagen allerdings nur bei +5 bis +7 Grad. Bei Minusgraden sieht das natuerlich anders aus. Hallo, erschwerend kommt noch dazu wo die Batterie sitzt, ist Sie im warmen Inneraum verbaut hat die Batterie 100 Prozent ihrer Kapazität, vorausgesetzt wenn Sie neu ist und nicht schon Jahrealt. Ist die Batterie aber aussen verbaut oder in einem unheheiztem Doppelboden/ Fußraum oder ähnliches, hat die Batterie nicht ihre volle Kapazität das sollte man nicht ausser acht lassen.
Hallo Ich denke mal , das ist recht praxisfremd. Ohne Beleuchtung und einige Kleinverbraucher wird das sicher nicht gehen. Für 4 Tage wird er im Normalfall einiges brauchen , ein weitere Batterie der vorhandenen Leistungsstärke wird da nicht ausreichen. Archie PS 300AH und gute Solarausstattung dürften das aber ermöglichen , ist aber kein billiges Vergnügen. Im "besten" Fall gehen wir von einer Außentemperatur von -5 Grad aus. Weitere Stromabnehmer sind bei uns i. d. R. die Wasserpumpe fürs Duschen (2 Personen), Kochen, Spülen. Im Winter werden wir mit Sicherheit auch mal den Fernseher (max. 1 Film) oder das Licht einschalten. Eine zweite Batterie erscheint mir sinnvoll, da wir des öfteren auch frei stehen. Allerdings benötigen wir im Sommer selten einen Fernseher und so gut wie kaum künstliches Licht. Bisher, auch nach mehreren Tagen, hat unsere Batterieanzeige nur max. einen Balken "Verlust" angezeigt. Dazu kommt, dass wir selten länger als drei Tage an einem Ort bleiben. Komm bei mir vorbei, ich leihe Dir gerne meinen Generator.
Hallo, genauso sehe ich das auch. Ich habe einen Carado T345. Bei -5 lutscht Dir die Heizung die Batterie bis zur Abschaltung in einem Tag, maximal, leer. Eigene Erfahrung. Vielleicht hat meine Batterie nach zwei Jahren schon etwas geschwächelt, keine Ahnung, aber viel länger würde ich nicht planen. Bei mir machte es, nachdem ich Samstag Nachmittag angekommen bin, Sonntag morgen so um 7 "klick" und Ruhe war :( Dieter Hallo, 4 Tage nur heizen mit einer 90 Ah Batterie haut nicht hin. Du kannst nur etwa 70 % deiner Batteriekapazität nutzen, wegen der Gefahr der Tiefenentladung der Batterie. Also stehen Dir ca. 60 Ah zur Verfügung. Die Truma Combi 6 hat eine mittlere Stromaufnahme von 1,3 A , und eine Spitze von 5,6 A. ![]() Nehmen wir nun an diese läuft mit einer Stromaufnahme von 2,5 A im Durchschnitt, so kannst Du gerade mal 24 Stunden dauerheizen, und die 60 Ah sind verbraucht. Da Du nun 4 Tage ( > 72 h ) freistehen willst, geht das wohl kaum. Fernsehen kannst du ohnehin knicken, da ein Receiver und ein TFT Bildschirm etwa 4-5 A pro h aus deiner Batterie nuckeln. Also auch mit einer 2. Batterie ist es nicht möglich 4 Tage bei Deinen Bedürfnissen frei zu stehen. Ich habe 2 x 90 Ah Batterien und 180 Wp Solar an Bord. Zu 100 % Autark bin ich nur von April bis Ende Oktober. Mein Tipp, doch wo hin wo es Strom gibt, oder einen Stromerzeuger mitnehmen, wenn das dort geht, wo Du hin willst.
Wie gesagt: Komm vorbei. Heizung, Strom, Licht. Etwas Radio oder TV. Dann brauchen wir mit der Truma 6 und LED-Beleuchtung ca. 20-30Ah pro 24h (Aussentemperatur ca. -5° bis +5°). Allerdings ist die Temperatur drinnen bei uns ca. 16°-18° wenn wir unterwegs sind. 10° wäre mir persönlich zu niedrig und ungemütlich bis das wieder hochgeheizt ist. Mit 90Ah sind denke ich 2 Tage realistisch. Also aufrüsten oder Moppel mitnehmen :D :roll: Wenn du genügend frei stehst, lass den Motor mal laufen. Dann bekommst du Heizung und Strom. In einer Stunde schaffst du ca 20 Ah in den Akku. Lass die Temperatur bei 5°C, wenn keiner im Womo ist. Das reicht. Und am 4. Tag kannst du getrost mit leerer Batterie losfahren.
Kleine Ergänzung hierzu: Eigentlich sollte die Batterie nie komplett geleert werden. Das bedeutet, dass der Batterie nur maximal 65% - 70% Kapazität entnommen wird, sonst besteht die Gefahr, dass die Batterie in die Tiefenentladung kommt. Tiefenentladung ist für die meisten Batterien zu vermeiden, da dies zu irreparablen Schäden führt, bis hin zum totalen Ausfall. Michael Hi Marc, echt nette Leute hier im Forum, Bär würde Dir sogar seinen Generator leihen. Usingen liegt leider bei dieser Tour nicht auf eurer Strecke, ist aber auch eine nette Gegend. Ich an Eurer Stelle würde die zweite Batterie einbauen, haben wir ja schon beim Essen besprochen :-) Viele , Tom & S.
Hallo Marc, wir haben ja auch genau das gleiche Fahrzeug wie Ihr, mit eben auch nur einer Aufbau-Batterie. Fernseher haben wir keinen an Bord. Zwei Tage war bei Minusgraden das Maximum ohne Landstrom. Die Truma schaltet übrigens bei Unterspannung ab (gibt eine Fehlermeldung / Blinkcode am Bedienteil). Bei uns reagiert die Abschaltung teilweise so empfindlich, dass sie schon deutlich vor tatsächlicher Tiefentladung der Batterie aktiv wird. Heißt also, es kann durchaus passieren, dass man trotz noch einigermaßen gefüllter Batterie plötzlich im Kalten sitzt :eek: Die Heizdauer mit Batterie konnten wir übrigens durch eine simple Maßnahme etwas verlängern: den Ausströmer der Heizung vor dem Bett haben wir geschlossen und den Ausströmer in der Toilette mit einem kleinen Handtuch verschlossen. Dadurch verteilt sich die Wärme besser im Fahrzeug - voher war es hinten überheizt und vorne kalt. Da der Temperatursensor für die Truma vorne über der Aufbautür angebracht ist, lief die Heizung auf höchsten Touren. Vorne hat man gefroren, im hinteren Bereich fehlte nur noch der Aufguss für ein perfektes Sauna-Feeling :D Wir haben in Summe für uns folgende "Lösung" gefunden: da wir in der Regel eh immer nur ein bis zwei Tage an der selben Stelle stehen und dann weiterfahren, hat die Ladung der Batterie während der Fahrt bisher auch locker wieder für ein bis zwei weitere Tage ohne Strom gereicht. Das wir ja immer interessanter hier!? Gibt es in Wohnmobilen noch Heizungsausströmer, die man nicht verschließen kann? Ich will ja nicht wieder eine Diskussion zu Fahrzeugaufbauten aufmachen, aber in den integrierten Fahrzeugen scheint es wohl ein Heizungsproblem ( Stromproblem), das man gerne verschweigt wenn man im Aquarium sitz?! :razz: :oops: Natürlich ist eine 90 AH nicht geeignet um 4 Tage im Winter frei zu stehen, aber wenn man das Fahrerhaus nicht ordentlich gegen die Kälte abschirmen kann wird es schon mal eine Nacht eher eng mit dem Strom für die Heizung. Im letzten Jahre hab ich in Neuharlingersiel 4 Tage auf dem Stellplatz (Anfang Februar) gestanden, ohne Stromanschluss, 2 Batterien a 90AH und 160 Watt Büttner Solar Anlage auf dem Dach, die Batterieanzeige zeigte nie unter 12,5 Volt. Die Nachladung war nur gering aber ausreichend, geheizt haben wir tagsüber immer ( 15 Grad) und Abends wenn wir da waren auf 20 Grad. Wir können mit unserem Alkoven aber auch das Fahrerhaus vollständig abschotten und haben dann mehr gedämmtes Wohnzimmer, als wenn ich da vorne sitzen müsste und muss ständig gegen die Fenster und ungedämmten Blechflächen anheizen
Verstehe nicht, was dein Beitrag uns zum Thema vorwärts bringt? Liebe , Alf
Ja, gibt es tatsächlich! Das sind "Bodenausströmer" - sprich normale Heizungsausströmer, die in den Boden eingebaut sind OHNE Klappe zum Verschließen / Steuern des Luftstroms, auf welche eine Kappe mit einseitiger Öffnung aufgesteckt wird. Ich kann mir nicht vorstellen, dass eine 90Ah Batterie für mehr als zwei Tage reicht. Wir haben zwei davon drin und im Winter würde ich nicht mehr als zwei Tage und zwei Nächte planen. Viele andere Verbraucher ziehen nämlich auch, wenn es nur der Wasserhan ist, oder der Radio verbraucht auch ziemlich viel. Ich habe da mal eine Aufstellung, aber die Heizung habe ich noch nicht gemessen, werde ich aber noch nachholen. --> Link Rofalix Die Abschottung zum Fahrerhaus, welches ja quasi gar nicht isoliert ist würde ich auch empfehlen. Hierfür reicht es schon einen simplen Stoffvorhang zu installieren. Dieser unterbindet erstaunlich gut den Luftaustausch und die damit verbundene Abkühlung. Allein damit kann man sicher auch schon etwas Gas und ein paar Ah einsparen, zumindest die Raumtemperatur leichter halten. Manfred
... ist ja bei vier Tagen unentbehrlich... :oops: Marc hat keinen CP und keinen SP mehr "gefunden". Gut, die CP mögen ausgebucht sein, doch auf keinem SP in seinem Zielgebiet mehr ein Plätzchen frei? Kann man die alle so zielgenau buchen, daß da wirklich nichts mehr frei ist? Ich glaub´s bald nicht. Abgesehen von der Notwendigkeit zumindest einer weiteren Bordbatterie könnte er am einen oder anderen Abend an einem SP vorbeischauen und hat zumindest die Chance, doch noch einen Platz und eine Steckdose zu ergattern- oder sich bei einem Nachbarn mit einzustöpseln. Nach meiner Erfahrung hilft man sich zu solchen Zeiten auf diese Art. Dann kann er am nächsten Morgen mit geladener Batterie weiter. Wenn Marc sein Mobil künftig auch im Winter nutzen will, kommt er um einen weiteren bzw. größere Akkus und ggf. Solar sowieso nicht herum. Wir wünschen eine schöne Weihnachtszeit im Mobil- bei uns klappt das dieses Jahr leider nicht.
Zwischen Weihnachten und Neujahr ist eine Steckdose Gold wert! Mit der Hilfsbereitschaft ist es leider auch nicht immer so. Letztes Jahr hat ein Teilausgebauter Kasten (ohne Heizung) 2 Steckdosen für seine 3 Heizlüfter belegt. :? Ohne Generator hätte ich weiter fahren müssen! Das ist natürlich hochgradig ärgerlich, Thomas. Es geht doch nix über einen gepflegten Egoismus. In unserer Oktober- Urlaubswoche hatte ich einem Nachbarn mit einem Schuko- CEE- Adapter weiterhelfen können und einem weiteren damit, daß er Stromzugang über die Schukosteckdose in unserem CEE- Kabel erhielt. Jeder schmeißt mal ´ne Münze ein und fertig, wobei wir für die Nacht mit einer Münze auskamen. So stell ich mir das mit der Hilfe vor, doch ein von Dir beschriebener Zeitgenosse erkennt solche Selbstverständlichkeiten leider nicht. Danke für Eure Beiträge und Dir, Bär, für Dein Angebot! Da Usingen aber leider genau in der anderen Richtung liegt, bleibt mir nur mehr die Aufrüstung auf eine zweite Batterie und ein bisschen Glück bei der SP- bzw. Stromsuche. Sollte das Wetter allerdings so bleiben, hat es sich wohl mit dem Schnee und dann dürften u. U. reichlich Stellplätze frei sein. Wie schon geschrieben, habe ich z. Zt. eine Varta 95 Ah AGM Batterie. Eine identische neue schlägt mit ca. 215-250 Euro zu Buche. Alternativen von Exide oder Banner sind etwas günstiger. Kann ich eine zweite Batterie mit der gleichen Leistung von einem Dritthersteller verwenden oder muss ich hier auch auf den gleichen Hersteller achten? Wenn ja, warum? Mich interessieren hier die technischen Gründe. Leider finden sich in den Weiten des Internets keine eindeutigen Hinweise. Es gibt die Meinungen unbedingt ein und den selben Hersteller mit der identischen Leistung zu wählen. Andere widerum schalten andersartige Hersteller und verschiedene Leistungen hintereinander. Hallo mjabn, nun befinden wir uns hier im 1.999.999sten Batterie-Thread... Bei Parallelschaltung wären zwei gleichartige, gleichalte und gleichstarke Akkus ideal, natürlich mgl. gleicher Hersteller und Ladezustand, weil dies die besten Voraussetzungen sind, dass sie gleichmässig ge- und entladen werden und auch lange halten. Bei mir sind es zwei von diesen, also für Starter-+Aufbaubatterie: --> Link Sie sind stets parallel geschaltet; nur wenn wir irgendwo länger stehen und die Starterbatterie startbereit bleiben soll, werden sie voneinander getrennt. Es sollte in jedem Fall eine AGM - Batterie sein mit der entsprechenden Ladehöchstspannung. Und hier in unserem Forum unter der SuFu findest Du allein schon genug entsprechende Hinweise. Für Deine Urlaubswünsche wünsche ich Dir viel warmes Wetter > 5 Grad Celsius. Denn selbst mit einer zweiten Batterie wirst Du es bei Frost auch dann und mit leidensfähiger Zurücknahme auf "Lebenserhaltende Funktionen" nicht schaffen. Aber das hast Du sicherlich schon selbst berechnet. Gestatte mir eine nicht böse gemeinte Frage: 18-20 Grad an einem Kuschelabend mit Kerzenlicht und morgens beim Frühstück. Zwischendurch ne lange Nacht mit 10 Grad. Bist Du noch jung verliebt? Für Unerfahrene: Nicht nachmachen. :wink: Viel Spass im Urlaub wünscht Felix52 :)
Sehr richtig, genau so ist es. Tag Ich bin ja auch oft im Winter, und meist freistehend, unterwegs. Im kleinen Teilintegrierten mit 2 Aufbaubatterien + 100 W Solar. Doch wie es eben oft so ist bringt einem die Solaranlage bezügl. fehlender Sonne nix. So, dann sind die Abende eben lang, d. h. man braucht deutlich mehr Licht und Strom im allgemeinen. Von Fernsehen oder Radio über SAT will ich da mal gar nicht sprechen. Die Heizung, klar in Verbindung mit Außentemperatur haut natürlich mächtig rein. Tja, und Kuschelabende bei 18°- 20° ist ein No go. :eek: Bei mir hats normal schon ca. 22 - 23°und ich hab kurze Hose und T- Shirt an. :D Fakt ist, man kann das nicht ausrechnen. Man kann sparen und die Batterieanzeige im Auge behalten. Und dann muss man eben, bezogen auf sein eigenes Verbrauchsverhalten, lernen und einschätzen können wie lange es geht. Bei mir sind das zwischen 1 und 4 Tagen, je nachdem. Wenn ich weiß, dass es knapp werden könnte plane ich meine Stellplätze eben anders. Vielleicht so, dass ich mal 2 Stunden fahren muss oder im schlimmsten Fall, auch mal nachts, den Motor laufen lassen kann. Oder eben die 2. oder 3. Nacht auf SP oder CP mit Strom. Denn es gibt nix schlimmeres als ne Heizungsabschaltung bei Minustemperaturen. Da gibt's Ärger, und nicht nur mit der Frau. :D Kurt Marc, hast Du eine oder zwei Gasflaschen an Bord? Der Gasverbrauch bei eisigen Temperaturen ist nicht zu unterschätzen, bei nur einer Flasche könnte je nach Isolierung des Womos, Verbrauch für Kühlschrank und Heizung und persönlichen Temperaturvorlieben schon nach 2-3 Tagen ein Gasflaschentausch nötig sein. Bei der Fahrt zum Gashändler wird dann auch gleich die Batterie geladen :wink:
Der eine oder andere sieht nicht nur auf den Strom, sondern optimiert sein ganze Womo ;D Dem Beitrag von Kurt oben kann ich mich nur 1:1 anschliessen! Auch da... :ill: Erfahrung von letzter Woche mit (vollgeladenen) 2x120Ah Aufbaubatts: 3 Tage/Nächte freigestanden bei Temp. nachts um -2°C. Fahrerhaus mit Innen-Isomatten und zum Innenraum mit Decken abgetrennt. Heizung nachts durchgelaufen/Innentemp. bei 20°C. TV, Laptop und LED-Beleuchtung. Tagsüber war dank Sonne die Heizung meist aus. Zwischen den Tagen bin ich jeweils rund 20km gefahren, was die Batts wohl etwas nachgeladen hat. Die 4te Nacht wäre wohl schon ein echtes Lotteriespiel gewesen. Die Anzeige war noch bei rd. 12,2V. Bin dann aber eh wieder nach Hause, da nur noch Regen und kein Ende in Sicht. Auch die 1.Gasflasche war am Vormittag nach der 3.Nacht leer. Zum Glück nicht in der Nacht! Und ich hatte noch eine 1/3 volle als Backup mit. Deshalb hab ich mir bezgl. Gas auch gleich diese --> Link Adresse vorgemerkt. Da kann man sich nach Eingabe des Ortes/Umkreis alle Propangas-Verkäufer auf der Karte anzeigen lassen! Für mich ist das auch die Horrorvorstellung, nachts um 3h bei Minustemperaturen mit Heizungsausfall im eiskalten Womo aufzuwachen. (Schon passiert! :D ) Bin deshalb schon ernsthaft am Überlegen, mir für solche Notfälle nen Moppel zuzulegen. :eek: Da diese Notfälle aber hoffentlich doch sehr selten eintreten werden, reicht vielleicht sowas gaanz billiges? Link zum eBay Artikel (in einer schallisolierenden Kiste!) State of the Art ist wohl der Honda EU10i. Aber den würde ich nur kaufen, wenn ich ihn mal gebraucht günstig bekomme. Im Notfall würde ich wohl auch den Motor ne Std. laufen lassen wie Kurt. P.S. Das hab ich irgendwie nicht verstanden. :gruebel: Hast Du noch nen Hund dabei oder die Schwiegermutter? :D Hallo, kurz eine Frage: wieso hast Du eine Varta? Baut Carado nicht generell die guten Banner mit 95 AH ein? :D Aber wie schon geschrieben: bei 95 AH kommst Du wenns gut kalt ist, mit dem Carado TI max. einen Tag aus, und das ist schon hoch gegriffen. Das Teil schaltet bei ca. 50% ab, d.h. Du hast rund 50 Ah zur Verfügung. Reichte bei mir von nachmittags 17 Uhr bis am anderen morgen. Und das mit Nadelfilzboden im Fahrerhaus und Kantop-Matten. Noch eine Batterie dazu, dann bist am anderen Tag am Ende. Spätestens. Dieter Das Problem nachts die Flasche wechseln zu müssen, hab ich reduziert, indem ich die Solltemperatur auf 5°C einstelle. Das reicht zum guten Schlaf und verhindert einfrieren. Die Betten sind warm genug, für den Kopf setz ich eine Strickmütze auf. So schlaf ich besser als zu Hause.
Vollkommen richtig, wobei ich (als Warmduscher) eher auf 10°C gehen würde. :) Aber dann müsste ja mein Hundi frieren! :D Die mags auch gern kuschelig! Ausserdem dauerts dann am Morgen ganz schön lang, das Womo wieder auf Temperatur zu bringen. Jou, und wenn man dann noch so ein Komfortmerkmal wie einen Gas-Warmwasserboiler an Bord hat, wird der gerne mal ab 6 Grad Celsius inkontinent und läuft leer. Kommt nun noch eine Druckwasserpumpe als weiteres Komfortmerkmal hinzu, sorgt die dann nachts dafür, dass ihr morgens nen leeren Frischwassertank vorfindet. Und die Batterie endgültig totgelutscht ist! 8) Man sollte, wenn man schon nicht die SuFu dieses Forums benutzen möchte, gerade auf die seltenen, aber immer zutreffenden und eindeutigen Hinweise von "Erfahrenen und Wissenden" wie willi_chic oder Turbokurtla absolut vertrauen. Ohne die Beiden hätte ich jetzt nicht seit 8 Jahren ein für 4 Tage autarkes Wohnmobil. Und nicht nur das! Das musste jetzt mal gesagt werden, ihr "Surrealisten".... :wink:
Dann muss es aber schon sehr ungünstig laufen! Mir ist auch schon mal bei Minusgeraden die erste Gasflasche über Nacht leer gelaufen (ich habe keinen automatischen Umschalter) und es wurde kühl im Auto. Unter der Bettdecke habe ich es noch ausgehalten und erst morgens die 2. Flasche angeschlossen. Der Frostwächter hat nicht ausgelöst und die Truma hatte morgens immer noch genug warmes Wasser zu Duschen. Der Stromverbrauch für die Heizung uns sonstiges ist aber nicht zu unterschätzen. Mit meiner alten 95AH AGM hat es gerade 1 Nacht gereicht, Kaffeemaschine über WR ging nicht mehr. Nun habe ich 2 neue AGM's mit je 95 Ah (no Name und sehr gute Kontakte zum Batteriehändler für insgesamt 190,40 € - wenn die 3 Jahre halten bin ich gut zufrieden), damit recht's nun locker für 2 Tage heizen plus 3 Tassen Kaffee aus der Tassimo. Wenn die Sonne einigermaßen mitspielt, wie im vergangenen November, bin ich mit 320 Wp Solar sogar autark. Die Batterien waren vor 3 Wochen am WE im Münsterland jeweils vor Sonnenuntergang wieder voll geladen.
Nein. :D Ich meinte damit ein ev. Leerlaufen von Boiler oder Tank, ein einfrieren von Wasserleitungen die an der Außenwand liegen, ein einfrieren der Toilettenzuleitung und dergleichen mehr. Das ist natürlich immer abhängig von der Außentemperatur und von den Einbauvarianten der verschiedenen Hersteller. Ach, es geht hier übrigens nicht um Gas sondern um Strom. Wer im Winter ohne 2. Gasflasche unterwegs ist, ist selber schuld. Kurt |
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