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Hallo, Ich träume von einer längeren Reise ohne festes Ende. Da ich mit Mann und Sohn reisen werde, steht fest dass wir ein wenig Platz brauchen. Ich finde die Vorstellung zwar toll einen Transporter nach eigenen Vorstellungen umzubauen, doch ich bin ein echter Anfänger und habe leider wenig Erfahrung. Zeit ist allerdings gegeben und auch die Motivation mir alles selbst beizubringen. Unser Budget ist begrenzt, allerdings habe ich die Möglichkeit an sämtliche Werkzeuge (mit Einweisung) heranzukommen und müsste dementsprechend "nur" Material kaufen. Als Basis Auto schwebt mir ein Fiat ducato vor aber ich bin noch nicht fertig mit meiner Recherche. Ich kann mir zwar auch vorstellen einen fertig ausgebauten wagen zu kaufen allerdings finde ich die Vorstellung gut wenn ich selbst weiß was drin ist und wie es ausgebaut ist. Hat jemand das schon mal als unerfahrener gemacht oder habt ihr alle schon viel handwerklich gearbeitet und ratet mit lieber davon ab? Liebe grüße Vielleicht wählst Du einen „Mittelweg“, in dem Du einen Ausbausatz kaufst und damit einen Transporter selbst ausbaust. Etablierte Marken haben entsprechende Erfahrungswerte in ihren Ausbausätze einfließen lassen, heißt, Du selbst brauchst Dich um die Planung nur bedingt zu kümmern – das kommt einem Anfänger sicherlich sehr entgegen. Verschrecken lassen würde ich mich nicht, aus eigener Erfahrung kann ich Dir sagen, der Selbstausbau macht viel Spaß, in gewissen Grenzen kann man seine eigene Bedürfnisse auch bei der Verwendung eines Ausbausatzes noch mit einfließen lassen und man hat anschließend ein ganz besonders inniges Verhältnis zum selbstausgebauten WoMo :) .
Das ist immer ein Vorteil. Aber hast du auch immer die richtigen Ideen und Ausführungen ?
Ich habe nur einen Wasserschaden repariert. Meine Fähigkeiten sind vielleicht mittelmäßig mit (in dem Bereich) wenig Erfahrung. Die üblichen E-Werkzeuge waren vorhanden, wenn auch eher die günstigen Ausführungen. Ich habe ein langes WE mit guter Wettervorhersage abgewartet und fast durchgearbeitet mit einigen Besuchen im Fachhandel dazwischen. Das Ergebnis war nicht in allen Details perfekt, aber für mich ausreichend und funktionierend. Der Gedanke ein Womo selbst auszubauen, reizt mich auch. Allerdings habe ich im Moment (zum Glück) keinen Bedarf. Wenn doch würde ich lange nachdenken, für was genau ich das Womo benutzen will. Gehts eher um den Transport z.B. von Sportgerät oder doch ums drin Leben ? Was ist bei Schlechtwetter ? Auch im Winter ? Wie lang unterwegs ? Wieviel Stauraum brauche ich ? Komme ich mit dem Gewicht hin (Materialien) ? Ein trockener Platz für längere Zeit, mit Strom, möglichst auch Wasser, ist aber fast ein Muß. Gerade, wenn man auch an der Außenhaut etwas ändert (Fenster, Dachluken...). Sonst ist man sehr wetterabhängig. Man kann ja nur begrenzt im Inneren arbeiten. Viele Teile müssen außen vorbereitet werden (zugesägt...). Für Neulinge sehe ich eher das Problem, die eigenen Anforderungen einzuschätzen. Was brauche ich ? Wie kann ich es realisieren ? Was ist eher Spielerei ? Was wird sich bei der Nutzung als unpraktisch erweisen ? Da hilft es, wenn man schon mal eine Weile mit einem Womo unterwegs war und das alles ausprobiert hat: Schlafen, Kochen, Essen... Evt. ist es auch da hilfreich erstmal ein Womo zu mieten. Ansonsten viel im Internet suchen und fertige Ausbauten (auch in Real) anschauen. Nicht alles, was gebaut wird, ist die Ideallösung, sondern teils auch der Produktion oder dem Preis geschuldet. Aber zumindest haben bei den verbreiteten Lösung eine Menge Leute festgestellt, daß es so funktioniert. Wenn man davon abweicht, sollte man einen guten Grund dafür haben. Man kann natürlich einfach drauflos arbeiten. Sinnvoller finde ich, das ganze überlegt anzugehen mit einem genauen Plan, der lange ausgetüfftelt wird und mit möglichst genauen Daten zu Abmessungen, Gewichten... Sonst stellt man am Ende u.U. fest, daß eine Schublade gar nicht aufgeht, wenn der Eßtisch nicht abgesenkt ist, oder eine Tür nicht weit genug aufgeht, um etwas größeres herauszunehmen. Oder man muß bei Defekt des KS erstmal das halbe Womo zerlegen. Bei Gas und Strom braucht man vielleicht oder sicher einen Fachmann spätestens zur Abnahme (Gas). RK bei jedem selbstausbauer wars irgendwann der erste... aber als Grundstock musz m.e. handwerkliches geschick und auch häufige Übung vorhanden sein. die fähigkeit, nägel zum bilderandiewandhängen einzuschlagen, reicht nicht aus! weiterhin ist platz (wo man die karre dicht beim Werkzeug/Strom hinstellt, unabdingbar. Werkzeug egt nicht, das kann man sich anschaffen oder leihen oder mieten! alleswirdgut hartmut Also wir haben unseren Bus ohne vorherige Campingerfahrung gebaut. Lesen lesen lesen ist angesagt es ist unglaublich viel bis man sich einen Überblick verschafft hat über das gesamte Projekt danach gehts an die Feininfo's wie Elektrik Solar etc, zum Glück findest du hier im Forum einige gute Umbauthreads an denen man sich orientieren kann. Wir haben unseren Otto ähnlich gebaut wie der hier zu findende "Bussi Deluxe", und ohne unsere Campingerfahrung (oder genau darum?!) funktioniert der Bus wunderbar. Bei den meisten Selbstausbauten wird es drei vier Kniffe und Tricks geben dass alles im Urlsub funktioniert - aber genau dies macht doch mit den Charme aus. Ps. Handwerkliches Geschick ist natürlich Voraussetzung, alles andere nicht unbedingt - Otto würde auf unserem Stellplatz gebaut Moinsen! Campingerfahrung brauch man nicht, um ein Auto aus zu bauen. Entscheidend sind m.M.n. die wirklich vorhandenen handwerklichen Fähigkeiten. Und die Einschätzung der Selbigen, wie weit diese reichen. Eins ist auch nicht von der Hand zu weisen. "Billig" ist ein Selbstausbau nie. Egal wie einfach er gemacht wird bzw.ist.Rein informativ zum besseren Verständnis. Mit welchem Budget plant Ihr? Man sollte da mal ne Prioritätenliste machen und das mit seinem Budget abgleichen. Und auch von mir der Tip: Lesen, lesen, lesen und .....lesen. Sonnigen weiterhin. Uwe
Für den reinen Ausbau ja. Aber das was man ausbaut, sollte halt im Campingeinsatz auch funktionieren. Das wäre so, als ob ich ein Womo für Hundebesitzer oder vielleicht für einen Motocrosser ausbauen sollte. Ich weiß einfach nicht, was da alles wichtig ist. Einfache Ergänzungen kann man auch nach Erfahrung noch umbauen. Aber eine grundsätzlich andere Aufteilung der Grundrisses ist halt nicht mehr sinnvoll möglich. RK Hallo, Na ja Uwe, Campingerfahrung erleichtert die Sache schon. Das Lesen ist hier aber ein brauchbarer Ersatz. Hier würde ich solche Werke wie das von unserem Forenkollegen "Andwein" empfehlen. Damit man zumindest weiß was so üblich ist und sinnvoll. Klar die eigene Erfahrung was man wirklich braucht kommt dann halt später. Ich kann mich Michael alias Dinoo nur anschließen: lies Dich vorher etwas in das Thema ein, hole Dir ein paar Anregungen aus dem Netz/Forum, leg fest auf was es Dir ankommt, mach Dir 'nen groben Plan und los geht's. Anhand meines "Bussi Deluxe" --> Link und Dinoos "Otto"--> Link sieht man, dass man durchaus nicht alles selbst bauen muss. Ein paar Küchenelemente von IKEA leisten beste Dienste, minimieren den Aufwand erheblich und sehen dazu noch gut aus. Der Rest ist eigentlich recht einfach: Dämmung ankleben, verkleiden, ein paar Kästen bauen und Strom verlegen. Das ist zwar schneller gesagt als getan, aber es macht einen Heidenspaß, sein "Baby" wachsen zu sehen. Und man braucht dazu weder Fachkenntnisse noch Profi-Werkzeug oder gar eine Werkstatt. Wie man bei mir sieht reichen ein gesunder Menschenverstand, günstiges Werkzeug vom Baumarkt und etwas Platz vor dem Haus vollkommen aus (ein gutes Verhältnis zu den Nachbarn vorausgesetzt :) ). Gruß Thomas
Das ist schon mal eine ganz entscheidende Frage. Der eine versteht unter einem "begrenzte Budget" 5.000 Euro der andere 20.000 Euro. Dass dies jedoch bezüglich des Endergebnisses Welten sein können, leuchtet sicher ein. Also lass mal dein Budget raus... :mrgreen: Ob man sowas auch mit wenig Erfahrung angehen kann, ist schwierig bis gar nicht zu beantworten. Das hängt natürlich auch vom Anspruch ab, den man an das Ergebnis stellt. Schreiner ist sicher nicht ohne Grund ein Lernberuf, bei dem man sich 3 Jahre lang praktische und theoretische Fähigkeiten aneignet. Will sagen, da Ding kann nachher wie vom Profi ausgebaut aussehen, aber auch aus Dachlatten und Brettern zusammen geschustert sein. Vom evtl. nötigen technischen Wissen (Elektro, Gas, Dämmung, Wasserver- und entsorgung) will icht jetzt gar nicht erst reden.... :wink:
Das möchte ich jetzt doch etwas anzweifeln. Zumindest sollte man sich gerade bei den Elekro- und Gasarbeiten an bestehende Vorschriften halten und sich mit Absicherungen auskennen... Der Rest s.o. bzgl. Dachlatten und Bretter.... ;D Gruß Roman Danke für die schnellen Antworten und auch dass ihr mir hier dennoch Mut macht. Mein Studium ist in ca zwei Jahren zu Ende. So lange wäre also der Zeitraum für Planung und Umbau. Alles was ich bereite legen kann, darf da rein aber zur zeit habe ich keinen Cent also auch kein genaues Budget. Da wir sehr minimalistisch leben, hoffe ich dass ein Budget von 10,000 bis 15,000 machbar ist. Ich brauche keine Toilette und auch keine Dusche. Wir brauchen keine Luxus Ausstattung sondern das notwendige zum schlafen, kochen und einen Arbeitsplatz. Wichtig ist mir dass der Wagen "gut" ist, also robust und nicht anfällig. Camping erfahrung habe ich, mit Camper, mit Kind ohne isomatte im suv schlafen, zelten und wochenlang ohne Toilette auskommen :) Daher weiß ich, dass wir nicht so viel Komfort brauchen wie ich immer dachte :) Wir möchten eine zeitlang darin wohnen und von unterwegs arbeiten, dh auch darin überwintern. Budget bis 15 ist inklusive eines guten Basisfahrzeugs definitiv umsetzbar. Habe gerade mal gegoogelt, was derzeit der Markt so bietet. Bin dabei sofort auf diesen VW Transporter aufmerksam geworden. --> Link Das erscheint mir ein gutes Angebot, zumindest für die Kilometer, das Hochdach und die Langversion, des T5. Vor allem, da du die Qualität des Basisfahrzeugs, was sicher nicht falsch ist, etwas in den Vordergrund stellst. Da ließe sich was draus machen.... :wink: Gruß Roman
Möglich, aber wenn darin überwintert werden soll habe ich mit dem Budget bedenken. Bei der Aussage"..... ich brauch das und das nicht ...."ergeben sich ja neue Fragen. Brauchst Du Strom zum Arbeiten, Handy laden,o.ä.? Geht's zum Geschäft in den Busch? Willst Du kochen? Brauchst Du nen Kühli ? Körperpflege am Bach? Wo/wie wollt Ihr arbeiten? Sind rein rationale Fragen und keine Infragestellung Deines Lebensentwurfs/plans. Z.B. beim "Wo arbeiten" könnte ein eher älteres Basis-Kfz problematisch werden. Stichwort" Fahrverbote für Diesel unter Eu6". Fragen über Fragen........... Sonnigen weiterhin. Uwe
... welches ich nur bestätigen kann. Unser Renault Trafic Hochdach langer Radstand wurde vor knapp 26 Jahren nackt als geschlossener Kasten gekauft und dann von mir Erfahrungslosen komplett ausgebaut. Zwischenzeitlich wurden nur wenig Änderungen realisiert, und wir sind nach wie vor zufrieden. Von den 15,000 hatte ich eigentlich vor Fahrzeug und Umbau zu bezahlen. Unrealistisch? Kochen möchte ich schon darin mit Gas am liebsten aber Strom würden wir dennoch brauchen. Fürs duschen dachte ich entweder in der Natur oder man macht die Hintertürem des wages auf spannt dazwischen einen Vorhang und hat so Privatsphäre im sich zu waschen. Würde ja reichen wenn man dann oben eine Gießkanne als Duschbrause nimmt. Oder eine große Schüssel. Toilette wäre auch die Natur möglich oder halt eine Kompost Toilette. Wir würden viel work away machen also überwiegend arbeiten für essen und auch Unterkunft. Falls es uns im. Auto zu kalt ist wäre das zb eine Alternative. Für alles andere wie sprit und so weiter, müssten wir dann kleinere Jobs annehmen und ein wenig gespart haben. Wie gesagt, erstmal ist es nur ein Traum. Ich weiß selbst nicht wie gut er sich verwirklichen lässt :) .... hmmmmm, man kann mal in 2 Wochen Urlaub mal hinters Auto schei**** und sich minimalistisch waschen wenn man da drauf steht, aber das ganze Jahr / im Winter ??? Wollt Ihr "frei" stehen? In welchen Regionen unterwegs sein? OT: ----> Wie soll es dann weitergehen? Nach dem Jahr/-en? Weiss Dein Partner bzw auch Deine Eltern schon von Deinem Plan? ;-)
Gar nicht :!: Sorry, wenn das etwas schonungslos rüber kommt ... :troest: Du willst Dein mühsam angespartes Kapital in ein Basisfahrzeug stecken, das ohne gröbere Vorkenntnisse minimalistisch ausbauen und dann mit "Mann und Kind" dauerhaft drin wohnen und nebenbei jobben :?: Das wär evtl im Sommer in Griechenland am Strand möglich (aber da gibt´s wenig Jobs) oder irgendwo in einer verlassenen Nebenstraße einer Stadt (kannst ja dann den Vorhang vorhängen bei der out-door-Körperpflege) .. aber spätest im Herbst/Winter/Frühjahr wirst Du entweder eine Wohnung oder ein ordentlich winterfest ausgebautes Fahrzeug brauchen. Vergiß es :!: Du verbrennst Deine Ersparnisse und lebst in absolut minimalistischen Verhältnissen - und das mit Kind .. :roll:
Und das wäre dann wieder gefundenes Fressen für diejenigen, welche die Wohnmobilisten schon eh mit Argwohn betrachten und uns unterstellen dass wir die Umwelt verschmutzen würden. Hat schon seinen Grund, weshalb es Kassettentoiletten, Abwassertanks und Entsorgungsstationen gibt. :idea: Hi, ich hatte Ende der 90er meinen ersten Mini-Kastenwagen selbst ausgebaut und bin seither zu Stangenware übergegangen. Vielleicht sind die Gründe für dich Interessant. Der erste Wagen war einem Budget geschuldet, welches noch deutlich unter deinem lag. Am Ende geht man viele Kompromisse ein, die beim fertigen Ausbauer professioneller/teurer gelöst sind (Heizung, Herd...). Rückblickend habe ich auch einiges gebaut, was ich für genial hielt...und am Ende war es doch nicht ganz clever ;-). Der große Vorteil des Selbstausbaus ist, dass du deinen Bedürfnissen gerecht werden kannst; der Surfer mit Longboard kann sich z.B. einen doppelten Boden zum verstauen einbauen, um sein Brett diebstalsicher unterzubringen. Der Große Nachteil ist, dass die Selbstausbauten bei Verkauf nur geringe Preise erzielen. Meiner Meinung nach ist das fertige Wohnmobil/Kastenwagen mit einer höheren Anfangsinvestition verbunden, aber aufgrund der (irrationalen?!) Wertstabilität im Vergleich zum hohen Wertverlust des Selbstausbaus unterm Strich ähnlich teuer. Mein persönliches Fazit ist also, wenn man keine abgefahrenen Wünsche hat und die Investition stemmen kann, dann fertig ausgebaut. Es sei denn, man bastelt gerne oder gibt sich mit einem absoluten Minimalausbau zufrieden. Grüße, Lorilon
Lass Dich mal von den Miesmachern hier nicht runter bringen. 15 Riesen sollten eigentlich locker reichen. Für den Ausbau gehen je nach Ausstattung etwa 2000-3000 Euro drauf (siehe meine Kostenaufstellung auf der 1. "Bussi Deluxe" Seite). Für 12 Tausend sollte man ein halbwegs anständiges Fahrzeug bekommen, nur vielleicht keinen VW, da die recht hoch gehandelt werden. Mein neuer Renault Master ist von 11/2010 und hat mich 7900,- EUR gekostet (95.000 km auf der Uhr).
Hier sehe ich wenig Probleme, zumindest in wärmeren Gefilden. Man kann ja ab und zu auch mal auf einem Campingplatz übernachten. Und ein McDonalds o.ä. ist meist auch nicht weit. Tipp von mir: hol Dir die App "Mobile Life" im App Store (für iOS). Damit findest Du günstige Stellplätze (nicht Campingplätze) in ganz Europa.
Da gehört natürlich eine gewisse Portion Abenteuerlust dazu. Aber hey: wer nicht wagt, der nicht gewinnt! Ich könnte mir gut vorstellen, dass das rückblickend die geilste Zeit Eures Lebens werden könnte. Mein Rat wäre noch: baut Euch den Bus nicht zu sehr voll, sonst geht man sich in der Enge vielleicht schnell auf die Nerven.
Das ist mir etwas zu einfach. Es geht hier nicht ums "miesmachen". Aber Lokemi hat sich hier im Womoforum angemledet in der Hoiffnung fachlich fundierte, seriöse Meinungen zu ihrem Vorhaben zu bekommen. Ich glaube die wenigsten, die bisher geantwortet haben, taten dies aus der Situation heraus vom 5 Sterne Hotelurlaub direkt zum 9,00m Liner gewechselt zu haben. Ich für mich kann sagen, dass ich alle Varianten die man sich denken kann, in meiner Campingkarriere er- und druchlebt habe. Daher kann ich nicht guten Gewissens zu blauäugige Empfehlungen geben, wenn es mit 15.000 Euro doch immer noch um eine Stange Geld geht, die Sache auch im Winter durchgezogen werden soll UND ein Kind im Spiel ist (das auch mal krank werden kann und eine gewisse Hygiene erfoderlich macht). Wären die beiden allein, könnten sie von mir aus auch vollständig unter einer Plane hausen.... :mrgreen: Mir ist natüprlich klar, dass man im jungen Alter mit sehr wenig auskommt. Aber es ist ein Unterschied ob dieses "sehr wenige" 4-5 Wochen im Urlaub während der Senmesterferien durchlebt oder dauerhaft bei jeder Witterung. Gruß Roman Mich würde auch interessieren, in welchen Dimensionen du bei "Reisen ohne Ende" denkst. Wenn es um Jahre geht ist vielleicht die Inspiration bei Wagenburglern zielführend. Einen Winter im Süden kann ich mir hingegen gut im Kastenwagen vorstellen. In meinem Bekanntenkreis sind die Bullifahrenden Familien entweder recht schnell sehr Campingplatzorientiert und weniger reisend als mehr urlaubend geworden; oder aber (und hier würde ich dich eher einordnen) auf ein deutlich größeres Fahrgestell wie alte 7,5t umgestiegen. Fahrendes Volk ist zu fast 100% mit Wohnwagen und nicht mit WoMo unterwegs. Und dann passt das auch mit dem Budget. Habe ich vor vielen Jahren auch so gemacht. Und ich stand viel frei; Wohnwagen abgehängt und in eine Lichtung geschoben. Später habe ich den Wohnwagen dann auf eine Bedford-Pritsche montiert. Das war mein Einstieg in die WoMo-Welt.
Btw, man/frau sollte auch evtl. Reparaturkosten berücksichtigen; daher Tipp für Lockemi: Benutze mal die Suchfunktion bzgl. Reparaturanfälligkeiten, Beim Master wirst Du wohl etwas länger suchen müssen. Ihr könnt gerne Kritik anbringen, bis jetzt war ja niemand gemein dabei :) ich weiß dass es sich mehr als verrückt anhört und ich werde sicher die eine oder andere Idee ist bord werfen. In vier bis fünf Jahren wird der kleine in die schule müssen und bis dahin möchte ich also diesen Plan umsetzen. Denn die Schulpflicht hier zu umgehen ist nicht so einfach... Aber zurück zum Thema. Wohnwagen hatte ich auch schon überlegt, nur war ich noch nie mit so einem Ding unterwegs und hatte es gedanklich verworfen da ich dachte dass es super schwer ist wenn man damit über nicht so gute Straßen, engere Dörfer usw fährt. Aber ich werde mich auch damit mehr beschäftigen, danke. Überwintern würden wir nicht zwangsläufig in Auto machen müssen. Wer workaway kennt der weiß dass man es auch über Monate hinweg machen kann und im schlimmsten Fall gibt es ein Zimmer bei meinen Eltern für uns. Eine Reise ohne Ende erstmal weil ich gerne reisen möchte, meinem Sohn die Welt zeigen und das nicht nur in den paar Wochen Urlaub in Jahr. Wenn er älter wird möchte ich aber einen Ort haben wo wir zuhause sind nur muss das nicht Deutschland sein. Vielleicht möchte er ja auch gar nicht und geht lieber in die schule, wer weiß. Wir haben jedenfalls beide die Möglichkeit in Deutschland wieder zu arbeiten denn unsere Abschlüsse haben wir in der Tasche. Ich hätte nur Lust unterschiedliches zu erlernen. Mal Kellnerin, mal auf einer farm helfen usw. Hört sich vielleicht naiv an aber deshalb bin ich ja hier :)
Wenn der Wohnwagen nicht riesig ist (bis 4,50 m Aufbaulänge) ist das kein Problem; der WW folgt immer dem Zugfahrzeug. Und bei schwierigen Fahrmanövern ist er schnell abgekoppelt und kann mit der Hand rangiert werden. Ich weiß nur nicht ob man mit den heutigen Führerscheinen noch einen WW ziehen darf. Kauf dir einen alten Clou!!!!!!! Das ist ein sehr stabiler Aubau, mit H- Kennzeichen ist der Unterhalt günstig, die Möbel sind massif, Die Dusche und die Toilette sind Haushaltsmäßig, kosten bei 7 T€ und den Rest legst du zurück für Wartung oder lässt es vor der goßen Fahrt überholen, falls Motor oder ähnliches kaputt gehen sollte!! --> Link Das Kind hat sein eigenes Bett und so ein Clou ist prinzipiell seeeehhhr stabil LG alex
Was soll sich geändert haben ? Solange man in Summe unter 3,5t bleibt, ist alles OK. Drüber gibt es stufenweise weitere teils einfache Führerscheine. RK In vier bis fünf Jahren wird der kleine in die schule müssen und bis dahin möchte ich also diesen Plan umsetzen. Denn die Schulpflicht hier zu umgehen ist nicht so einfach... Aber zurück zum Thema. Aha.Entschuldige bitte, du schreibst ihr habt Eure Abschlüsse bis dahin in der Tasche. Ist dem Kind selbiges nicht gegönnt??
Ich glaube, Dein eigentliches Thema ist nicht, in einem WoMo zu leben, sondern für Dich eine passende Lebensform zu finden, die man ggf. als "alternativ" zu den etablierten Lebensformen nennen könnte. Das ist eine komplexe Angelegenheit, mit vielen Facetten, Möglichkeiten und viel lehrreicher Selbsterfahrung, eine Welt, die viele Menschen nicht kennen, und für sich als befremdlich empfinden. Schau Dich einmal um, nutze die Möglichkeiten für alternative Lebensformen - work away ist eine davon, "working guest" noch eine unter anderen. Hast Du (vlt. berufliche) Fähigkeiten, können auch diese als "Tauschmittel" gegen Unterkunft und Kost fungieren. Ich denke, in diese Gedanken für Dich in etwas Struktur zu bringen, Wünsche, Vorstellungen zu sondieren und mit bestehenden Angeboten zu vergleichen, ist der wichtigere Schritt. Vielleicht braucht es dann nur noch einen Kastenwagen als Transportmittel, in dem Du ggf. auch mal eine Nacht schlafen kannst. Kommst Du für Dich dann zu dem Ergebnis, es muss doch etwas mehr Richtung WoMo gehen, ist dieses Forum sicherlich der richtige Ort für Ratschläge. Für Deine eigentliche Gretchenfrage eher nicht :) . "Der kleine soll was von der Welt sehen." Aber bringt das was in ganz jungen Jahren ? Ich hab mal gelesen, daß wir uns unter 3 Jahren nichts für später merken, und das, was er sieht, sind sicher keine besonderen Plätze, sondern eher ein schöner Spielplatz oder irgendein Strand. Ist das dann nicht eher Sightseeing für die Eltern und das Kind muß halt mit ? Ich weiß, daß ich als sehr kleines Kind auf Helgoland und in Berlin war. Von Helgoland gibt es im Kopf ein Bild einer Fähre, aber das kann auch aus einem Fotoalbum stammen. Selbst die Erinnerungen z.B. aus der Grundschulzeit sind nur noch in einzelnen kleinen Fragmenten erhalten. RK
Ich kann mich heute nur noch an die Urlaube erinnern, als ich bereits 5-6 Jahre alt war. Und selbst in diesem Alter hat mich an Venedig weniger die Stadt, als der Stand und die Sandburgen interessiert... :mrgreen: Das Interesse an Land und Leuten kam dann doch viel, viel später...... Gruß Roman Eifelwolf! :top: :top: :top:. Sonnigen weiterhin. Uwe Ich habe einen von einem Schreiner selbst ausgebauten Kastenwagen gekauft, nachdem der Ausbauer verstorben war. Für mich hat alles gepaßt. Das Vorzelt, der Fernsehanschluß und die Markise hätte ich nicht gebraucht, aber das habe ich erst später gemerkt. Eine Dusche oder WC waren nicht eingebaut. Es ist ein Ducato mit 2.8 l Motor und 5,4 m Länge. Da er nur 8 l braucht wird er auch als Alltagsfahrzeug (Rentner) genutzt. Nicht beachtet habe ich, daß die Reifen so alt waren wie das Wohnmobil (2000). Zwischenzeitlich habe ich 4 Winterreifen drauf und da ich Zeit habe, fahre ich selten schneller als 100 km/h. Wenn ich den Kastenwagen selbst ausgebaut hätte, wäre es mindesten gleich teuer gekommen und hätte lange gedauert. Mein Weg als Selbstausbauer begann bei einem kleinen japanischen Bus ohne Komfort mit Bett zum Zusammenbauen für die Nacht und Staukästen darunter. Das war zwar recht hübsch anzusehen, aber alles andere als praktisch und bequem war das Bett auch nicht. Weder das Luftbett noch die später eingesetzte Rollmatratze hatten etwas mit Gemütlichkeit zu tun. Aber es war simpel und nicht so teuer. Größter Vorteil war, dass der Bus 2 Schiebetüren hatte, und in beiden Schiebetüren befanden sich Schiebefenster. Die größten Nachteile waren der Motor, auf dem man quasi saß (mit entsprechend ganzjähriger Lautstärke und ordentlich Hitze im Sommer), der hohe Verbrauch jenseits von 105 km/h sowie die schlechte Straßenlage bei Seitenwind. Inzwischen bin ich beim Bus mit fest installierten Querbett angekommen, was viel bequemer ist, eigentlich besser als zu Hause. Der Platz vor dem Bus ist begrenzt. Da würde ich gern den L2 oder L3 haben, das wäre dann deutlich mehr Wohnraum und auch Raum für Zusatzeinrichtungen wie z.B. eine Truma Heizung. Außerdem ist H2 viel besser als H1, vor allem, wenn man etwas mehr Zeit im Bus verbringen möchte. Da kann man dann auch stehen. Zusätzlichen Platz in der wärmeren Jahreszeit bringt ein Vorzelt, was aber nur auf privaten Grundstücken oder auf einem Campingplatz geht. Im Vorzelt kann man unempfindliche Sachen unterstellen oder bei Regen im Sommer sitzen, oder auch Eure erwähnte mobile Dusche benutzen. Ob Ihr bei Eurem Budget von 15000 € einen Bus nach den Wünschen hinbekommt, hängt natürlich vom Basisfahrzeug ab. Ein ex Kollege hatte einen Düsseldorfer mit Teilausbau, den er noch weiter hergerichtet hat. Viel Platz, ich meine auch mit Solar für Kleinverbraucher. Aber er will ihn jetzt verkaufen. Hauptgrund ist, dass der Bus langsam und laut ist. Wenn er nur langsam oder nur laut wäre, so sagt er, wäre das kein Problem. Aber Krach und dann auch noch die niedrige Geschwindigkeit, die das Ziel gefühlterweise nie erreichen lässt, das hat ihn irgendwann nur noch genervt. Falls es überhaupt noch akut ist... ggf. eben genau so ein abgebrochenes Projekt suchen und dass fertig machen/umbauen. Dann braucht man nicht alles machen und kennt trotzdem die Kiste in- und auswendig.
... oder lediglich nur in- ODER auswendig... :oops: |
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