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at Nögel Danke für den Beitrag. Interessant!
so ist es durch die Parallelschaltung sehen beide Batterien die gleiche Spannung beim Laden/Entladen hängt die Stromaufteilung nur vom Verhältnis der Innenwiderstände ab grüße klaus Nach Auswertung mit einem Kollegen sind wir zu folgendem Ergebnis gekommen: Nimmt man mal die Lima nimmt der Lifepo4 Akku zuerst den vollen Strom bis dieser voll ist. Am Blei Akku ist erst einmal auch die selbe spannung zu sehen. Dieser ist aber noch nicht voll , da er ja nicht so schnell läd. Schaltet man die Ladequelle weg erfolgt eine Anpassung vom lifepo4 zum Bleiakku bis beide die selbe Ruhespannung haben. Da aber die Selbstentladung vom Bleiakku höher ist muss der Lifepo4 abgeben. Bei der Entladung wird zuerst fer der Lifepo4 leer ,da seine Spannung immer höher ist. Nimmt man einen Battmonitor muss der Peukert errechnet werden , da 1,05 hier nicht stimmt. Ich werde dies auch noch mal praktisch testen.
Und genau das ist der Punkt wo Blei die LiFeYPO4 immer runter zieht! Das kann nicht vom Vorteil sein, oder!? Bin echt gespant was ein praktischer Test zeigt. Grüße Gordan
ja, so ist es Im Normal Fall wird nur Strom aus der Lifeypo4 entnommen. Wenn Strom zur Spannungserhaltung Richtung AGM fliest, liegt der unter dem Schaltwert des Batteriemonitors, hatte mal mit einen Messgerät weniger als 2mA gemessen. Im Vergleich die Balancer brauchen 6mA, der E-Block zieht 18mA. Bei einem Zellenschluss des AGM Akkus würde Strom aus der Lifeypo4 bis das BMS abschaltet, wenn die Sicherung solange hält. Mit einer Verschlammung oder Sulfatisierung findet auf Grund der hohen Spannung nicht statt. Die Landespannung von 14,4V ist im Sommer ausreichend. Der preiswerte AGM Akku zeigt nach 5 Jahren noch keine Schwäche.
Scheinbar ist diese Abkürzung doch nicht ganz so gängig: https://www.reisemobil.pro/messen/csd-≠-caravan-salon-duesseldorf/ Wie schon angekündigt habe ich ein Entladung und Aufladungs-Test durchgeführt. Das System Akkus AGM 80 Ah und LYP 90Ah mit 90Watt (7A) Glühbirne belastet. Die Spannung betrug nach 16 Std. Belastung noch 12,42V, aus der LYP floss nur noch 0,6A der Rest wurde aus der AGM entnommen. Der LYP Batterie-Monitor zeigt schon minus 91 Ah an. Ins gesamt wurden den beiden Akkus 115 AH entnommen. Der AGM Akku zeigte sich spannungsstabil und war noch ¾ voll. Versuchsweise wurde kurzzeitig nur die LYP belastet, der LYP Batterie-Monitor zeigte, es sei noch Strom für 2,1 Std. vorhanden sei, die Spannung sank von 12,42V auf 12,34V. Es hat mich überrascht dass die Lifeypo4 nach über 3 Jahren im Einsatz noch 115% Leistung hatte. Die Zellendifferenz betrug zwischen Zelle 2 und 3 = 0,095V zwischen 1 und 4 = 0,015V. Nach dem Abschalten der Belastung wurden die Akkus wiederzusammen geschaltet, die Spannung stieg nach ¼ Std. auf 12,52V, wobei Strom von der AGM zu LYP floss. Fazit: Der AGM Akku hat erfolgreich ein absinken der Spannung verhindert und ist immer noch in Bestform. Der LYP Akku war schon bei 12,4V zu „100%“ entladen aber nicht leer. Gern hätte den Akku-Stand auch bei 12,8V und 12,6V kontrolliert, doch dann hätte diese Nacht nicht schlafen dürfen. Beim Laden flossen zuerst bei 10A Ladestärke, 85% in den LYP Akku bei 12,70V, nach 1 Std. wurde mit 34A geladen LYP Anteil sank auf 75% bei 13,34V, danach sank Ladeleistung bei zunehmender Spannung auf 22A bei 13,65V, der LYP Anteil erhöhte sich auf 83%, es fehlen noch 19,4Ah in der LYP. Nach 2 weiteren Std. waren 14,3V erreicht, es flossen 4,2A in die AGM in LYP Akku nur 1,4A, Akku-Stand 100%, auch bei 14,4V floss weiter Strom mit 4A in die AGM und in die LYP 0,3A, die Anzeige schwankte zwischen 0 und 0,3A (Vermutlich Balancing Tätigkeit). Bin mit mein System voll zufrieden eine größere Lifeypo4 Akku brauche wir nicht, kurzzeitig haben wir 40 bis 60 Ah Reserve und bei einem höheren Verbrauch stütz der AGM Akku die Lifeypo4 vor Tiefen-Entladung. Vielen Dank für diesen Test , der mein letzten Standpunkt bestätigt. Nach 3 Jahren Winston und 115 % ist wieder klarer wie extrem stabil die Industriezelle ist. Es zeigt aber auch, das der AGM nicht wirklich an der Kapazität beteiligt ist und der Lifepo4 bis zum Ende gefahren wird. Bei kleinen Strömen ist der Akku bei 12 Volt so gut wie ganz leer. Hi, interessant wäre nochmal eine Belastung durch einen Wechselrichter mit angeschlossenem Föhn oder Kaffemaschine. Ob die AGM dort auch außen vor bleibt bis die Li alle ist. Was dieser Test und die 5 Jahre alte AGM Batterie von Nögel aber auch noch zeigt, ist das die "Todsünde" verschiedene Batteriekapazitäten oder gar verschiedene Technologien in einem Verbund zu betreiben wohl gar keine ist. Schöner Test, Danke.
Tja, für diese Aussage bin ich vor 11 Jahren in den Foren noch fast gelyncht worden. :mrgreen: Aber genau diese Erfahrungen habe ich seit vielen Jahren mit AGM in Verbindung mit Naß eben auch gemacht. So ändern sich die Zeiten. :ja: Meiner Meinung nach ist es keine "Todsünde" es ist aber auch keine zu empfehlende Verschaltung! Außerdem geht es in diesem Beitrag um die Kombination LiFeYPO4 zu Blei/AGM (14,4V zu 14,7V) und nicht um nasse Blei zu z.B. AGM2 (14,2V zu 14,7V) Ladeschlussspannung. Die LiFeYPO4 wird mit ihrem geringeren Innenwiderstand (größerem C-Wert) immer die Hauptlast der Entladung tragen und auch tragen können. Und die Ladung mit 14,4V stellt für die AGM1 oder2 Batterie kein Problem dar. Die nasse Bleibatterie wird, bei gleicher Kapazität) immer gegenüber der AGM die Hauptlast tragen und die Kombination kann nur mit Nass Blei Parametern mit 14,2V geladen werden, zumindest die AGM2 wird damit nur zu 50-60% voll. Solche pauschalen Aussagen kann man meiner Meinung nach also nicht treffen, man muss schon sagen welche Kombination man bei welcher Ladeschlussspannung eigentlich meint! Gruß Andreas Ich werd nen Teufel tun, nen WomoTechnik-Experten zu widersprechen. :mrgreen:
Hallo Mario, du darfst auch WomoTechnik-Experten widersprechen. Gleiche Erfahrung, Nass Blei-Batterien haben eine Ladeschluss-Spannung von 14,4 Volt und die "sogenannten AGM 2 Batterien" werden mit einer Ladeschluss-Spannung von 14,4 Volt auch zu 100% vollgeladen. Es dauert halt ein paar Minuten länger als mit 14,7 Volt. Es gibt kein Datenblatt von sogenannten "AGM2" Batterien" wo abzulesen ist das die "sogenannten AGM 2 Batterien" mit einer Ladeschluss-Spannung von 14,4 Volt nur zu 50-60% geladen werden. Sie können mit 14,7 Volt geladen werden, das bringt nur eine minimale Verkürzung der Ladezeit und eine Verminderung der Batterielebensdauer. Die Batterie-Experten sollen doch mal ein Datenblatt von einer "sogenannten AGM 2 Batterien " verlinken wo das mit den 14,7 Volt und den 50-60% Ladung steht. Gruss Erik .
klar könnte ich, aber das bringt eben oft nichts, weil
Vielleicht hätte ich lieber Gärtner lernen sollen. :wink: So lange ein Akku nicht über seine Gasungsspannung geladen wird , passiert ja erst einmal nichts. Der schlechteste Akku bestimmt die Kapazität. Da wir ja viele Akkus haben ,die schon nach 2-3 Jahren kaputt gehen, macht es doch keinen Sinn dies so umzusetzen. Beim Lifepo4 mit Blei funktioniert es ja nur, weil der Lifepo4 die ganze Arbeit übernimmt. Geht mal der Bleiakku kaputt ,und wird beim laden schon richtig warm, möchte ich nicht wissen, was passiert, wenn der lifepo4 Akku die Spannung noch künstlich hoch hält !? Da habe ich aber keine praktischen Werte zur Hand.
Bei parallel Schaltung garantiert nicht. :wink: Bei Defekt (Zellenschluß) eines Bleiakkus im parallel Verbund mit was auch immer, wird dieser natürlich gekocht. Hat dann immerhin 2,xV geringere Spannung. Kann man mit Temperatur gesteuerte Trennrelais verhindern, macht aber kaum einer weil es selten so weit kommt, Taschen Seperatoren das auch bei Nassbatt. inzwischen längerfristig Verhindern trotz Bleischlamm. Kristallzüchtungen die so groß werden das sie die Platten kurzschließen, kommen wohl eher selten vor, da die Kapazität eines solchen Akkus meist vorher schon derartig einbricht, das man den eh rausschmeißt. Bei Gel und AGM habe ich es noch nie erlebt, bei offen Naß in den letzten 15Jahren 2mal. Bei Lifepo4 und Blei um was es hier eigentlich geht, halte ich mich raus, weil keine Eigenen Erfahrungen. Das haben hier andere getestet, und wie es aussieht für ihre Einsatzbedingungen auch mit Erfolg. Habe mich aber dafür bedankt. (weil es ein Ärgernis umgeht was mich bisher auch mehr oder weniger außer dem Preis von Lifepo4 abhält)
Hallo "deacheapa" natürlich darft du einem "sogenannten Wohnmobilexperten" widersprechen. Der Titel stammt übrigens nicht von mir sondern wurde mir vom Forum verliehen. Eine fruchtbare Diskussion lebt vom Widerspruch. Abewr zur Sache: Ich fahre jetzt seit 9 Jahren mit AGM2 Batterien, Type Exide AGM90. Meine Erfahrung, die ich auch messtechnisch (Entladung/Ladung/Zeit) nachvollzogen habe ist: Diese beiden AGM-Batterien werden vom Schaudt Lader in der Stellung Gel (14,3V) nur zu ca. 70% geladen, in Stellung nass mit 14,2V wären es weniger, deshalb meine Aussage 50-60%. Nicht nur die Zeit entscheidet über die Vollladung sondern hauptsächlich die anliegende Spannung. Wenn du andere Erfahrungen hast wäre es interessant die Grundlage dafür zu erfahren. Vielleicht liegt aber die anderslautende Aussage ganz einfach an der Tatsache, dass ich bei meinen Batterien tatsächlich Batterien habe, die lt. Hersteller mit 14,7V geladen werden sollen, also keine "sogenanntzen AGM2 Batterien sind, sondern halt echte! Ich gebe euch beiden recht,für AGM1 Batterien, mit einer Ladeschlussspannung von 14,3V gilt meine Aussage nicht, aber ich habe die Ladeschlussspannungen ja deshalb extra angedührt!!. Gruß Andreas Der schlechteste Akku zieht natürlich den guten Akku runter und der gute verliert daher im Laufe an Kapazität. Daher soll man ja laut Batteiehersteller nicht alte und neue Akkus parallel verbinden. Das ist aber auch nur Nebensache, da Blei bei mir absolut gestorben ist ! Habe in meinem Leben schon zu viele zum Schrott geschafft . Die Ladezeit ist schon entscheiden bei aller Arten von Blei. Und sehr unterschiedlich von Ladegerät zu Ladegerät und Einstellung: ![]() Aber nicht bei LiFe(Y)PO4 :) Hallo! Verfolge die Diskussion sehr aufmerksam und werde trotzdem daraus nicht schlau! Wozu ist dieser Parallelschaltung LiFeYPO4 und Bleibatterien eigentlich nützlich? Oder anders rum: soll ich ein paar Bleibatterien kaufen und parallel mit LiFeYPO4 die schon habe, zusammen schalten und warum? Was bringt mir das? Persönlich kann ich keine Vorteile erkennen und deswegen die Fragen. Grüße Gordan Andreas, ich lese Deine Beiträge sehr gern, habe den "Titel" nur etwas ironisch Ausgenutzt. :mrgreen: (so bin ich halt :oops: ) Du kennst Doch selber die jahrelangen "Diskussionen" in den Foren zum Thema. Meine AGM Erfahrungen sind mit denen --> Link Bosch S6 aus 2010, die Verrichten immer noch ihren Dienst, haben laut Ring noch um die 75%. Die kosteten Damals 100,-€ mehr, die Produktion wurde meines Wissens 2012 eingestellt. Da nach 5 Jahren die 5 parallel gesetzten Banner billig Naß (100,-€) nun einbrechen (nur noch 50-30% laut Ring) und eine jetzt sogar nen Zellenschluß hatte. (für den Preis und bei meinem Einsatz eigentlich OK) Und ich inzwischen auch zu faul zum regelmäßigen Säurestand Check geworden bin, Wollte ich die gerne durch Bosch S6 ersetzen, habe aber nur noch diesen Anbieter gefunden, der bisher tel. nicht erreichbar war, und ich eben keine 5Jahre alten "Neubatterien" aus Lagerbeständen möchte. Geladen wird bei mir mit Schaudt (ganz selten mal)14,3V, Morningstar 14,4V temp. gesteuert 500Wp Solar , Efoy 14,2V(hin und wieder im Winter oder Dauerregensommer), mit Lima halt beim Fahren um die 14,2-14,4V, bei Sonne halt zusammen mit Solar. Der Morningstar macht einmal monatlich 15V für x h, habe wenn ich mich jetzt nicht irre 4h einstellt. Efoy und Lima machen natürlich keine Erhaltungsladung ist ja klar, Schaudt 13,8V, Solar 13,8V temp. gesteuert Da im zweiten Womo die Banner alleine auch nicht länger als 5Jahre schaffen, den identischen Verschleiß aufweisen, bei vergleichbarer Ladung und Verbrauchsstreß, habe ich also den direkten Vergleich.
Bei Defeckt na klar dann muß der raus. Ansonsten: Der (Ruhe)Spannungs unterschied von 0,1-0,2 Volt gleicht sich sehr schnell aus, (minimale Ausgleichsströme) hat man sogar bei baugleichen Batterien, ein Kapazitätunterschied ist aber nun mal irrelevant, addiert sich bei parallel.
Nur so macht man seine Erfahrungen. :)
Sage ich nicht mehr viel dazu, sehr alt und neu erfordert halt mehr Aufmerksamkeit oder Schutz Trennrelais in Sachen Zellenschluß.
Backup bei Ausfall der LiFeYPO4, für Leute die eben nicht immer sofort auf ne Steckdose ausweichen können. Oder nimmst Du bei LiFeYPO4 alle möglichen Teile als Ersatz mit?
Hallo Mario! Das ist leider kein konkreter Antwort auf meine Fragen!? OVP bzw. UVP reicht vollkommen aus! Auf eine Steckdose war ich noch nie und nehme gar keine Ersatzteile mit, was LiFeYPO4 betrifft. Seit vier Jahren sind wir fast dauernd unterwegs, ohne Ausfall oder Störung. Ich habe 300Kg Blei rausgeschmissen und stattdessen 57Kg LiFeYPO4 eingebaut. Soll ich wieder zurück zu den Wurzeln? Verstehe immer noch nicht ganz!? Gordan Gordan, Nein, Du sollst nicht zurück, und ein Ausfall Deiner Anlage wird eventuell auch die nächsten xx Jahre nicht auftreten. Aber Elektronische Bauteile können immer mal Aussteigen, gibt da keine Generalgarantie. Und dann ist für einige so ein Backup eben nicht verkehrt, andere holen dann nen Moppel raus oder Schmeißen den Motor an damit es zB keine Eiszapfen an der Nase gibt. :wink: Hier haben halt Leute das als Hybrid probiert und es hat funktioniert, ist doch toll. Würde ich jetzt bei ner Umrüstung (wenn doch mal auf LiFePO4) bei mir jedenfalls auch so machen. Ist aber natürlich keine Pflicht.
Hier noch mal meine Gründe warum Blei und Li. Blei vermittelt uns eine gewisse Sicherheit und außerdem war Blei zuerst da und nicht defekt. PS.: vor 3 Jahren gab es viel Argumente gegen Li.
Also wenn einer schon voll auf LiFePO4 ist, macht zusätzlich Blei für mich keinen Sinn. Aber, wie in meinem Fall, wenn die Blei-Kapazität nicht reicht und für eine weitere Blei-Batterie kein Platz vorhanden ist, dann kann man eben die vorhandenen Bleibatterien mit etwas LiFePO4 erweitern. Ich hatte vorher 2 x AGM a 95 Ah und dann mit 2x LiFePO4 a 25,6 Ah erweitert, ohne jegliche Änderung der serienmäßig installierten Ladetechnik. Damit habe ich grob gerechnet die Kapazität einer AGM mit 95 Ah erhalten (Kapazität AGM 95 Ah x 50% Entnahmekapazität = 47,5 Ah; Kapazität LiFePO4 25,6 Ah x 2 = 51,2 Ah x 90% Entnahme = 46 Ah). Zudem habe ich 20 kg Gewicht eingespart (AGM = 27 kg, 2 x LiFePO4 = 7 kg). Weiter denke ich, dass sich die Lebensdauer der AGMs dadurch verlängert. Zu den Kosten: AGM 95 Ah ca. 150 Euro, LiFePO4 25,6 Ah = 150 Euro; also 1Ah etwa doppelt so teuer wie AGM. Keine weiteren Kosten für Ladetechnik. Durch die viel längere Lebensdauer der LiFePO4 wird sich der Mehrpreis rechnen. Ich bin normaler Womo-Nutzer mit 60 - 70 Übernachtungen pro Jahr und stehe öfters 3 bis 5 Tage ohne Strom. Ich denke der Fehler liegt darin, das man ebend nicht die 50 % aus Blei herausbekommt, wenn man den Lifepo4 nicht völlig entladen möchte . Das hat doch der Test gezeigt. Man kann ja bei einem Ausfall des lifepo4 ohne Probleme eine billige Bleibatterie parallel schalten, oder man ruft den Händler an und dieser schickt per DHL Express das Teil zum Kunden. Habe ich schon nach Argentinien geschickt . Allerdings nur einen Solarladeregler. Danke euch für eure Antworten. Es heißt, dass das eine Kombination ist für die Leute die nicht viel Geld ausgeben möchten oder können, aber trotzdem an alle die Vorzüge LiFeYPO4 schnuppern möchten!? Gordan :?:
:?: Hallo Andreas, warum verwendest du die sogenannten "AGM 2 Batterien" wenn sie mit deinen Schaudt Lader nur zu 70% geladen werden können Was ist der Vorteil der "AGM 2 Batterien" ? Da Batterien ja nur bis 50% der Kapazität entladen werden sollen, bleiben nur 20% nutzbare Kapazität übrig. Das ist doch nicht besonders sinnvoll.Habe bei Exide nachgeschaut finde keine "AGM 2" Batterien mit 14,7 Volt Ladespannung. Wo hast du das mit der Ladespannung von 14,7 Volt gefunden ? Gruss Erik
Die Antwort liegt in der Gesamtkonfiguration meines Womos: 1. Ford Transit mit Lima, die bis zu 14.5V bringt und ich keine normal nass oder Gel mit zu hohen Ladespannungen laden möchte. 2. Solaranlage im Dauerbetrieb, die AGM2 Ladung bringt (14,7V) 3. Exide ist leider teuer aber halt auch gut, der Hersteller des Womos hat damit nur gute Langzeit-Erfahrungen gemacht. Der Herstellererfahrung folge ich gerne solange ich keine eigene habe. Die Daten habe ich aus dem Datenblatt, die Batterie gibt es aber nach 9 Jahren wohl nichtmehr oder Exide hat was geändert, 2008 war es halt so. 4. Der Hersteller hatte halt Schaudt in der Produktion, ohne AGM2-Ladung, aber ich habe ja Solar, also vernachlässigbar 5. 2x90Ah, also bei meinem Verbrauch nur eine Entladetiefe auf ca 50% und keine Stoßentladung durch Fön oder Nesspresso Und mit dieser Chassis/Aufbau/Verbrauchergewohnheiten habe ich in meine 35 Jahren Womo-Benutzung noch kein Aufbaubatterie austauschen müssen. Es gibt in meinen Augen keinen generellen Vorteil ob AGM1 oder AGM2. Wenn du aber die Angebote anschaust, sind es in Europa ca. zu 70% AGM2 Batterien und nur 30% AGM1. Auf dem amerikanischen Markt sieht es anders aus, aber ich kaufe keine Batterie in Amerika! Der Vorteil bei mir liegt in der Anpassung an die Limaspannung für die Fahrtladung. Würde ich einen Ducato fahren, hätte ich mich vielleicht anders entschieden. Mein Credo ist: nicht einzeln und losgelöst über Batterien, Solarregler oder Limas diskutieren, sondern immer über den Gesamtverbund in den diese Komponenten eingebunden sind. Ich diskutier auch nicht über den Geschmak von Gerste, sondern über den Geschmack des Bieres, das daraus unter anderem entstanden ist. Meine Denkweise, Gruß Andreas
Das ist an den Haaren herbeigezogen. Die Ladeschlußspannung der wartungsfreien Batterien (GEL, AGM, AGM2) rührt daher, dass man die Batterie : 1.) möglichst schnell laden will (hohe Spannung = hoher Ladestrom) 2.) möglichst unter der Gasungsspannung bleiben muss (damit die VRLA Entgasungs-Ventile nicht öffnen und das Elektrolyt austrocknet). Die Ladeschlußspannung wird bei guten Ladegeräten Temperaturgesteuert und abgesenkt oder angehoben. Eine AGM2 Batterie wird auch mit 14.4V voll, wenn man sie ausreichend lange lädt. Es ist nicht richtig, dass nur 70% der Kapazität erreicht ist bei 14.4V Schlußspannung, die Batterie ist dann schon zu gut 95-98% voll und die restlichen 2-5% brauchen dann halt 3-4 Stunden, weil der Ladestrom sehr klein wird. Du hast dann immer noch knapp 45-48% und nicht nur 20% für die Entladung zur Verfügung, das ist bereits eingerechnet und es hängt auch vom Entladestrom und Entladedauer ab, was Du an Kapazität tatsächlich entnehmen kannst, die Funktion ist nicht linear. In der Vergangenheit hat es oft Probleme mit den Banner AGM Batterien und falscher Handhabung gegeben, die dann auf den Schaudt EBL und der Ladeschlußspannung von 14.3...14.4V geschoben wurde. Das ist Unsinn. Die meisten Akkus werden durch Tiefentladung bei der Überwinterung geschrottet, weil sie nicht alle paar Wochen nachgeladen werden oder an die Erhaltungsladung des EBL in dieser Zeit hängen. Auch ist das Anzeigepanel in vielen Fahrzeugen grotten schlecht, so dass man meint, die Batterie wäre voll (Grüne LED), dabei ist sie bereits auf 60% entladen, die gelbe LED springt erst bei 55-60% Ladung an und wenige Stunden später schaltet der Tiefentladeschutz ab. Der unwissende Camper glaubt, dass seine volle Batterie in 2 Stunden komplett leer gesaugt wurde - was nicht der Fall ist - und bekommt Panikatacken. Dass er aber vorher 2 Nächte ohne Landstrom und mit Heizung und Fernseher verbracht hat und nur 50 km gefahren ist zwischendurch, daran denkt er nicht. Davon wird die Batterie nicht wieder voll. Ein Batteriecomputer hilft sehr bei der Beurteilung der Stromreserven, die AGM Batterien sind eigentlich optimal für ein WoMo, was Preis / Leistung angeht. Man muss sie nur richtig behandeln. Das gilt aber für alle Batterien gleichermaßen. Hallo xbmcg dafür von mir :daumen2: :daumen2: :daumen2:
Hallo xbmcg, kann deinen Beitrag nur unterstützen, bin gleicher Meinung ! Dei Aussage das AGM2 Batterien nur zu 70% bei 14,4 Volt Ladespannung geladen werden stammt doch vom Andereas Gruss Erik Aussage Anderas vom 9.8.2017: Hallo "deacheapa" natürlich darft du einem "sogenannten Wohnmobilexperten" widersprechen. Der Titel stammt übrigens nicht von mir sondern wurde mir vom Forum verliehen. Eine fruchtbare Diskussion lebt vom Widerspruch. Abewr zur Sache: Ich fahre jetzt seit 9 Jahren mit AGM2 Batterien, Type Exide AGM90. Meine Erfahrung, die ich auch messtechnisch (Entladung/Ladung/Zeit) nachvollzogen habe ist: Diese beiden AGM-Batterien werden vom Schaudt Lader in der Stellung Gel (14,3V) nur zu ca. 70% geladen, in Stellung nass mit 14,2V wären es weniger, deshalb meine Aussage 50-60%. Nicht nur die Zeit entscheidet über die Vollladung sondern hauptsächlich die anliegende Spannung. Wenn du andere Erfahrungen hast wäre es interessant die Grundlage dafür zu erfahren. Vielleicht liegt aber die anderslautende Aussage ganz einfach an der Tatsache, dass ich bei meinen Batterien tatsächlich Batterien habe, die lt. Hersteller mit 14,7V geladen werden sollen, also keine "sogenanntzen AGM2 Batterien sind, sondern halt echte! Ich gebe euch beiden recht,für AGM1 Batterien, mit einer Ladeschlussspannung von 14,3V gilt meine Aussage nicht, aber ich habe die Ladeschlussspannungen ja deshalb extra angedührt!!. Gruß Andreas
Hallo "xbmcg" Ich habe die Antwort auf meine Batterien und mein Fahr/Standverhalten erstellt, das sollte man bei der Betrachtung beachten: Ich zitiere die der Batterie beigelegte Bedienungsanleitung: I/U-Ladung, Ladeendspannung bei 14,6V mit Ladestrom bei 20% der Kapazität, also 18A, über 8-18h. Danach Erhaltungsladung mit 13,8V. Die Ladeparameter für zykliche Anwendung/Traktion sind: I/U/I-Ladung, Ladeendspannung bei 14,4V ohne Strombegrenzung, über 8-10h. Danach Erhaltungsladung mit 13,8V. Ich muss bei I/U ladung (bei meinem Schaudt EBL mit max 15A) lt. Hersteller ca. 15-18h laden bis die Batterie mit 14,6V voll geladen ist. Das ist länger als eine Nacht, dann kommt wieder der Tagesverbrauch. Meine persönliche Erfahrung mit meinen Batterien, meine Lademöglichkeiten sind: Die Batterien werden in einer Nacht mit dem EBL /14,3V) nicht zu 95% voll wenn sie zu 50-60% geleert wurden. Dein Satz: Eine AGM2 Batterie wird auch mit 14.4V voll, wenn man sie ausreichend lange lädt. ist absolut richtig, und ich bin vollkommen gleicher Meinung mit dieser Aussage. Du solltest aber noch den Terminus "ausreichend lange" definieren!!!!! Ich habe mit meiner Konstellation und meinem Reiseverhalten geantwortet und ich verbrauche im Winter manchmal Strom 90 Ah) und muss den mit dem EBL (14,3V/15A) während der Nacht aufladen. Und das bekomme ich bei 14,3V nicht hin. Am nächsten Tag verbrauche ich ja wieder. Lasst mal das Solar ausser Acht, im Winter (oder im Sommer wie heute) kommt da nichts! Übrigens: Ich möchte niemand von meiner Meinung oder meinen persönlichen Erfahrungen oder Konfigurationen überzeugen!!! Ich antworte auf Beiträge, wenn sie als richtig eingeordenet werden freut es mich, wenn sie falsch sind freue mich über eine fundierte Begründung mit der ich meine Meinung/Erfahrung eventuell revidieren kann! In jedem Fall freue ich mich über die rege Diskussion. Gruß Andreas
Hallo Andreas, du hat doch 2 X 90Ah AGM Batterien im Einsatz gesamt 180 Ah 20% der Kapazität sind dann nicht 18A wie du schreibst, sondern 36A ! Kleiner Rechenfehler! Und dann hast du beim Laden vermutlich noch Verbraucher (Heizung, Kühlschrank, Licht) an der Batterie hängen. Geschätzt ca. 6A 15A Max. Ladestrom von deinem Ladegerät -Verbraucher bleiben noch 9A für die Batterie zum Laden übrig. Das sind halt dann nur Ca. 5% der Kapazität deiner Batteriebank. Da ist der Ladestrom von deinem Ladegerät zu kein und nicht die Ladeendspannung um die Batterien schnell zu laden ! Einfach mal beim Laden ein Messgerät anklemmen dann versteht man das besser. Gruß Erik
Heute habe ich Zeit für einen Test. Der 500A Shunt ist zwischen Li-Akku und WEchselrichter verkabelt. Der BleiAkku kommt hinter dem Wechelrichter. Diesen habe ich abgeklemmt und immer mal kurzzeitig wieder an, um bei laufenden Toster Veränderungen beim Spannung/Strom zu sehen. Solange die Spannung >12,8 V ist, fließt kein Strom aus dem Bleiakku. Unter 12,8 V fließen ein paar A aus dem Bleikku. ![]() Danke Biauwe für den Test, der bestätigt, dass die LiFePO4 die Bleibatterien stützten (andere sagen dazu 'zieht sie runter'). Für den Fall ohne Belastung, also z.B. in der Überwinterungphase ist es auch gewollt, dass die LiFePO4 sich langsam in die Bleibatterien entladen und diese damit sauber vollgeladen lassen. Dadurch erspart man sich zwischenzeitliches Aufladen an 230 Volt und die Bleiakkus halten auch deutlich länger. Danke für diesen Test ! Es zeigt aber auch , das der Lifepo4 die gesamte Arbeit übernimmt, und der Bleiakku erst bei tiefentladenem Lifepo4 wenige Ah zur Verfügung stellt. Die geforderte Bleiladekennlinie kommt da auch nicht zum Tragen. Was noch zu klären wäre , ist der Fall , wenn der Bleiakku einen Plattenschluss hat. Der Lifepo4 würde weitere Energie in den kaputten Bleiakku liefern. Ich kann da keinen Vorteil erkennen , außer einen vollen Bleiakku, der nicht wirklich was dazu beiträgt. Ist aber nur meine persönliche Meinung. LG sonnentau Der Test von Biauwe hat meine Erfahrung bestätigt. Bei 12,82V war 81 von 90Ah (gleich 90%) verbraucht. Über 12,8V fliesen nur 1 / 2 Ah aus dem Bleiakku. Vorteil mit AGM: Kostengünstiger Erweiterung der gesamt Kapazität Verhinder 100% Entnahme. (12,82V = 90%, 12,4V =100%, <12,4V trägt AGM Akku 90% der Last) Verhindert Spannungs-zusammen Bruch, bei sehr hoher Belastung 1C. Sichere Geräte Betrieb bis zu Abschaltung des EBL bei 10,3V. Verlängert die Lebensdauer auf 10 Jahre, bei 150€ kosten. Nachteil: dreifaches Gewicht und hoher Platzbedarf. trägt nicht wesentlich zur Schonung der Lifeypo4 bei, Verhindert nicht, eine hohe SOC, (dadurch reduziert sich Zyklen Anzahl). Fazit: Persönlich denke ich über ein 2ten Lifeypro4 Akku nach. Weil es die Spannung bei einen höheren SOC stabilisiert würde. Hätte die gleichen Vorteile, wie ober aufgeführt. Aber dafür ein Tausender ausgeben?
Plattenschluss: Meine Akkus sind durch eine Sicherung (1C) gegen Überlastung geschützt, weiter verhindert das BMS ein UVP, lässt sich nur von Hand oder schaltet sich automatisch durch einen Ladevorgang wieder ein. Heute Morgen war es kalt und ich konnte mal messen welchen Strom die Balancer nehmen. Normaler weise sind die Li-Akkus vom Bleiakku getrennt, wenn das Womo unbenutzt rumsteht. ![]()
zu 1 dann würde der Batteriewächter Victron Battery Protect BP200 die Akkus trennen. zu 2 Li-Akkus verlieren von jetz auf gleich die Spannung und ich möchte nicht im Winter ohne Strom da stehen. Zwischen 12,8 V und 13,2 V kommen aus den LI-Akkus nur noch 10% bzw. 10.2 Ah. Ich habe nur 102 Ah. Ich habe mal alle Verbrauch gecheckt. Der größte Stromfresser ist die Dieselheizung. Sie nimmt 10 A pro Stunde (Heizung Pumpe, Fiatlüfter, und nochmal 2 A für den Wärmetauscherlüfter unter dem Fahrersitz.
Nein! Sie nimmt nicht 10 A pro Stunde auf sondern 10 A ! Das sind dann 10 Ah , wenn sie eine Stunde läuft. A mal h = Ah. Was bedeutet den Ah. Fass das mal in Worte und schreib es auf.
Bei einem Kurzschluss ja ! Es gibt ja aber auch Zustände wo der Akku heiß wird und platzt , ohne das die Sicherung kommt. Hier könnte man vielleicht Abhilfe mit einem Temperaturschalter vom BMS Abhilfe schaffen. |
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