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Irgendwie entwickelt sich die Diskussion hier in merkwürdige Richtungen: - ich suche mir doch mein Womo nicht danach aus welches Bußgeld ich zu zahlen hätte?! - Und klar rechnet es sich wenn man den TÜV um 2 Monate überzieht. Aber rechnet es sich nicht auch wenn man den TÜV um 8 Monate überzieht? 25,- Euro Bußgeld plus ca. 20,- Euro erhöhte Prüfgebühr macht 45,- Euro, sofern man erwischt wird! Macht also etwa 1/3 der Prüfgebühr. Und da man mit 8 Monaten 1/3 der Zeit überzogen hat rechnet sich das gen Null. Wird man nicht "erwischt" hat man gespart!! Aber über was diskutieren wir hier? Der Notwendigkeit einer regelmäßigen TÜV-Untersuchung?!! Gut das wir in Deutschland die regelmäßige HU vorgeschrieben bekommen! Möchte nicht wissen was sonst so auf unseren Strassen fahren würde!! Grüße Dirk
Dem Oberlehrer sei Dank für die Erlaubnis!
Hm, musst du jedes Jahr zum TÜV ? Dann stimmen deine 12 Jahre, bei 2 jährigem TÜV sind es 24 Jahre. Grüße Ralf.
Aber gerade im WE Verkehr schafft man doch die 130km/h zwischen Baustellen, Tunneln und Staus nur begrenzt. Wenn du die Hälfte der Strecke nur 100km/h fahren kannst, ist der Zeitvorteil bei 500km 130km/h 230min 115km/h (im Schnitt?) 260min -> 30min 100km/h 300min -> 70min Wobei du bei Abfahrt am Abend schon in die Dunkelheit kommst, wo 130km/h sportlich sind. Und am Abend losfahren, heißt für mich 18:00 oder später. D.h. du schlägst knapp vor Mitternacht am Ziel auf ? Da macht eine halbe Stunde noch viel aus ? Bei kurzen Entfernungen entsprechend weniger. 200km -> maximal ein halbe Stunde (real weniger) Ich tu mir da leicht. Bei 130km/h nach GPS ist bei meinem Alkoven schluß. Mehr geht auch mit Vollgas nur abwärts :-). Daher fahre ich selten über 110km/h. Und trotz Arbeit nehme ich mir etwas mehr Zeit. Einfach weil ich am WE auch mal Erholung haben will und nicht nur Stress. Zum TÜV: sind das denn so hohe Aufwände im Verhältnis zu allem anderen fürs Womo ? Wir müssen (nach ein paar Jahren) mit jedem Auto jährlich zum Pickerl - na und ? RK
Du kannst doch jetzt nicht den, der ich mit den einfachsten Grundrechenarten auskennt, in so einer krassen Form bloß stellen! :twisted:
Warum nur dürfen Berufskraftfahrer nicht länger als acht Stunden arbeiten?? Grüße Dirk
es gibt erforschte Leistungskurven und die sagen aus, dass die Aufmerksamkeit und Aufnahmefähigkeit nach entsprechenden Stunden abnimmt! [/quote][/quote]
Es geht ja auch nicht nur um die eingesparte Zeit. Es gibt Menschen, für die das Gezuckel und Geschleiche einfach unerträglich und nicht erholsam ist. Gruß, Stefan
Aber gerade in der Nacht kann ich doch ungestört fahren. Wenn ich unterwegs bin fahre ich grundsätzlich gerne Nachts. Dann lass mich mal ein anderes Beispiel aufmachen: wenn ich die Chance habe kurzfristig eine Woche Urlaub zu nehmen, fahre ich gerne nach Südfrankreich zum Kiten/Surfen/Segeln. Da brauchts Wind... den hats hier nicht. Freitag Abend komme ich gut weit, Samstag Nachmittag bin ich dort, der Supermarkt ist noch auf, einkaufen und dann am Etang Stühle raus, alles aufgebaut, Bierchen, klönen mit den Nachbarn, chillen. Sonntag kann der Spass losgehen ohne noch irgendwas machen zu müssen. Am Rückfahrwochenende muss ich auch erst Samstag Abend los. Die 1400 Kilometer mit dem alten Womo, das so gute 100 ging wenns nicht grad bergauf war, hatten immer wenn ich Freitag Nacht losgefahren bin 2 Übernachtungen gebraucht und mir haben praktisch 2 Tage aus einer Urlaubswoche gefehlt.... Ich habe auch schon langsame Roadtrips gemacht. Wenn die Zeit da ist, mache ich das gern, mal so eine Woche langsam durch die Toskana gondeln oder so... Aber ich muss halt nicht. Es kommt doch immer auf die persönlichen Vorlieben und Lebensweisen an ob ich mit 80/100 km/h klarkomme oder nicht. Ich gebe keine Ratschläge sondern schildere einfach nur meine persönlichen Erfahrungen und Erkenntnisse für mich selbst und da kann sich dannn jemand rausziehen was er braucht oder auch nicht. Und was Kommentare oder Wertungen zu abweichenden Meinungen angeht.... Ich schreibe doch jetzt auch zu niemanden hier: "Wenn du auflastest bist du selbstsüchtig, permanentes Verkehrhindernis und potentieller Provokateur weil du das nur aus Bequemlichkeit tust, weil dir Nachdenken und Wasser kalkulieren zu blöd ist und du gern deinen kompletten Hausstand in den Urlaub schleppst. Wenn du dann nur noch mit 80 über die Landstrasse schleichst weil du dann schneller nicht mehr fahren darfst ist es dir völlig egal was in der Schlange hinter dir vorgeht weil du dich in deiner Ignoranz nur für dich selbst interessierst und alle Zeit der Welt hast." Nichts läge mir ferner. Und warum? Hauptsächlich weil ich von mir selbst erwarte tolerant zu sein, nicht zu werten und keinen Tunnelblick zu haben. Ausserdem bin ich zur Höflichkeit erzogen worden. Und zu guter Letzt sind die Mods erfahrungsgemäss bissig bei sowas :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: Es gibt ja schliesslich auch Gründe, warum man auflastet und dann langsam unterwegs ist, kommt doch auf jeden einzelnen selbst an. Wenn jemand Haus und Hof dabei hat oder karierte Häkeldeckchen auf dem Tisch ist das sein Ding, nicht meins, und seine persönlichen Gründe sind für ihn absolut valide, sonst würde er es ja nicht tun. Es gibt keine absolute Wahrheit, nur Meinungen und persönliche Gründe dafür und dagegen aus denen man im Endeffekt als Beobachter seine Schlüsse zieht und dann handelt. Es geht darum ob Auflasten oder nicht, und ich habe meine persönlichen Showstopper dazu geschildert. Genauso wie andere ihre persönlichen Gründe dazu schildern. Unser Womo ist auch aufgelastet auf 3,85 to Aber viel anders wie vorher mit 3,5 to fahren wir auch nicht. Auch mal 110-120 auf den AB, das interessiert kein Menschen. Aber normal immer 100, auch schon vorher mit 3,5 to. Überholverbot für LKW, kein Thema :roll: Strassen wo drann steht nur bis 3,5 to haben wir noch nicht gehabt, würde ich auch durchfahren wenn der Müllwagen da auch fährt.
Ich bin auch noch berufstätig und muss häufig auch am Wochenende arbeiten. Allerdings fahre ich mit max. 110km/h. Dadurch komme ich wenns schlecht für dich mit deinen 130km/h läuft zeitgleich an bzw. 15Min später. Dafür würde ich mir den höheren Stress und Spritverbrauch nicht antuen. Achte mal darauf wie oft du auf einer langen Strecke immer wiedef die selben LKW siehst.
das liegt daran, dass LKW die Raserei durch die eingesparten Tankstops locker aufholen. :D Mit 400l-Dieseltank sehe ich Kollegen die mich überholen wirklich öfter! :lol:
Eventuell sogar ein längeres ... :nixweiss: Zum Thema "Zeit rausfahren". Wir und unsere Freunde sind am 04.06. Nachmittags bei Wittenberg zeitgleich mit 2 Mobilen gestartet in Richtung Italien. Wir mit über 7m Alkoven (3,85t) und unsere Freunde mit 6m Kastenwagen. Sie sagten uns beim losfahren, dass sie noch in Coswig ihre Briefwahlunterlagen abgeben müssten. Ich habe dann den Vorschlag gemacht, dass wir schon mal weiter tuckeln da sie ja eh schneller sind auf der Bahn. Als sie anriefen, dass sie nun fertig sind hatten wir knapp 30min. Vorsprung. Parkplatz suchen, hin laufen etc. hatte länger gedauert als gedacht. Ich hatte unseren Tempomat auf GPS 90km/h eingestellt. Mein Freund folgte uns mit eingestellten 120 km/h. Genau an der Ausfahrt Langenbruck auf der A9 hatte er uns dann eingeholt. Das waren 415km um 30min. rauszufahren! Durch Baustellen und stellenweise hohen Verkehr war der Zeitgewinn trotz höherer Geschwindigkeit also gering. Hätte er noch eine "Pullerpause" eingelegt wären wir wahrscheinlich zeitgleich in München am Etappenziel angekommen. Mit dem PKW und 100km/h mehr kann man ganz sicher auf langen Etappen die ein und andere Stunde rausholen aber bei 20-30km/h Unterschied ist es eher nur das gute Gefühl besser voran zu kommen. Das sind jedenfalls meine Erfahrungen. Es ist ein Irrglaube das ein PKW der mit 160km/h fährt viel schneller als ein LKW ist. Das liegt ganz einfach daran das man 160 km/h nicht im Schnitt fahren kann. Der LKW aber sein 90 km/h aber meist schon. Ich habe meinen Weg in die österreichische Heimat schon viele Male sowohl mit PKW als auch mit dem Mobil getestet, selbst bei "sehr forscher Fahrweise" mit dem PKW sind auf den 900 km KEINE nennenswerten Zeitgewinne gegenüber dem Mobil mit etwa 110 km/h Reisegeschwindigleit machbar. Bei einer durchschnittlichen Verkehrslage sind kaum mehr als 60 Minuten rauszuholen und ob das bei einer Fahrstrecke von 900 km relevant ist möge jeder selber entscheiden. In welchem Fahrzeug man entspannter fährt und in welchem man aufgrund der Geschwindigkeit mehr und öfters zum Teil haarsträubenden Gefahrensituationen ausgesetzt ist kann sich jeder denken. Ein Unterschied zwischen zwei Mobilen mit vielleicht 100 und 120 km/h halte ich bei so einer Strecke für komplett vernachlässigbar.
Ganz im Gegensatz zum Spritverbrauch. Nach meinen Tests bei meinem Womo etwa 1l/100km pro 10km/h mehr (~80-110km/h, darüber vermutlich noch mehr). RK Besonderns schön ist das in Frankreich mit den Mautstationen. Da haben mich schon schneller fahrende Womos nach jeder Station wieder neu überholen müssen, die ganze Strecke nach Südfrankreich runter - Mautbox machts möglich... Da gibts auch Untersuchungen von Verkehrsexperten. Unterm Strich würden alle schneller ankommen, wenn keiner schneller als 100 fährt. Das Zauberwort heisst 'Differenzgeschwindigkeit' und die führt, wenn sie zu hoch wird, zu mehr Störungen im Verkehrsfluss, so dass selbst die Schnellfahrer später ankommen, als wenn alle stauvermeidend fahren würden. Wer meint, dass er wahnsinnig wird, wenn er langsamer fahren muss, dem empfehle ich mal einen Urlaub in den USA (nein, nicht in Montana). Die erste Woche nervt, danach möchte man nie wieder anders fahren. Es schont einfach die Nerven. bis denn, Uwe Kriegen wir denn jetzt noch die Kurve zur Auflastung? :D Hallo, und Überholverbot für LKW ist auch kein Problem. Abstandstempomat ein und einfach mal entspannen, nervig ist nur wenn sich einer reindrängelt. Für mich ist es Entschleunigung wenn ich ins Wohnmobil steige, ich fahre auch selten über 100km/h höchstens mal kurzzeitig zum Überholen. Für ganz Europa haben wir auch eine Mautbox, in F fahren wir überwiegend National- oder Landstraße. Beim Womo steht der Wohnkomfort für mich an erster Stelle, wenn ich schnell fahren will, dann mit anderen Fahrzeugen. Ich habe es auch schon oft gesagt: Warum keinen C1E machen? Kosten sind in D überschaubar ( <1000€) und man lernt noch mit einem größeren Fahrzeug umzugehen. Es muss nicht gleich der CE für >2500€, ohne Fahrerkarte sein. Meine Frau fängt im Herbst mit dem CE an, Kostenvoranschlag lag bei knapp 3000€. Ihr gibt es in Gefühl von Sicherheit, besonders im Hinblick auf die praktischen Fahrstunden. Vielleicht lasten wir auch irgendwann wieder auf, wenn die Enkel mitfahren. 8) Nachdem wir ja hier im "Rechtliches und Versicherungen" Forum sind und zum rechtlichen schon klargestellt haben dass über 3,5 t andere Geschwindigkeitsbegrenzungen ( 80/100 ) gelten und bei Verstössen höhere Bussgelder, ausserdem nach 7 Jahren jährlicher TÜV fällig ist wäre ich mal interessiert daran wie sich das in den Kosten, also Steuer... Versicherung... Maut.... in einzelnen Ländern auswirkt. Versicherung und Steuer tut sich ja nicht viel, zumindest in D. Bei der Maut: Viel geht ja auch über Anzahl der Achsen oder Höhe am Vorderrad oder ähnliches, aber in welchen Ländern wird es denn überall am Gewicht festgemacht? Ich weiss dass in Österreich eine kilometerabhängige Maut fällig wird, je nach Emissionsklasse zwischen 9 und 23 Cent pro Kilometer für einen Zweiachser. Der Mautrechner der Asfinag gibt mir 52 Euro für die einfache Strecke, also hin und zurück 104 Euro. ( übrigens: bei Wohnmobilen gilt in Österreich z.B. eine Höchstgeschwindigkeit von 70 auf Landstrassen und 80 auf der Autobahn, also Felbertauern und Plöckenpass sind da auch nicht lustig. Quelle: --> Link ) Unter 3,5t kostet das Jahrespickerl 92.50 und wenn ich nur einmal fahre tut es vielleicht die 2-Monats-Vignette für 27.50 Wenn ich jetzt mal provokativ durchrechne dass ich im Jahr mindestens 10x nach Italien oder Kroatien fahre, und von mir der Weg über Italien oder den Arlberg und die Schweiz nach Frankreich am schnellsten ist komme ich auf Schwindelerregende Kosten. Und das ist jetzt nur Österreich.... aber Schweiz ist ja so ähnlich, die Vignette gibts für 40 Franken bis 3,5t und darüber wirds kilometerabhängig teuer. Bei Frankreich machts nix aus, das weiss ich, die gehen auf die Höhe, da bist du bei über 3 meter fällig. In Italien sind es die Achsen....
Damit du in der Schweiz mit dem Womo nicht nach Km bezahlst: --> Link Zu den Mautkosten. Ich war vor kurzem in Kroatien und bin Coronabedingt über die Autobahn Salzburg Karawankeentunnel und Slovenien gefahren bis Koper gefahren mit Womo 4,5 t .Maut Österereich 72 € mit Tunnel und durch Slovenien 44€. Wenn ich über Kufstein Felberrtauer Plökenpass fahre und Udine ,Triest macht das zusanmmen 23€ ist von den Kilometern für mich um 45 Km kürzer die Fahrzeit um ca 1 Stunde Länger. Grüße Georg
Hallo, wenn ich es richtig lese, verstehe ich auch, dass die meisten 3,5t, die mehr auf den Achsen haben, ähnlich denken.
Hi Ralf, sorry für den Faux Pax - hast natürlich recht. Ist halt doch nicht so einfach mit den Grundrechenarten, wenn man alt wird und alles an das graue Blech delegiert. Da wird sich mein Fanclub ja gefreut haben über die Steilvorlage. Bei jährlichem TÜV sind es trotzdem nur sechs Jahre, weil man ja nur ein Jahr "gewinnen" muss und dafür doppelt so viele Gelegenheiten hat. Das ist aber gar nicht mein Punkt: ich fahre zur HU, wenn ich muss. Und ich dachte, das halten alle so. Dass man mit noch gültiger Plakette dort aufschlägt, ist mir nicht in den Sinn gekommen. Aber vielleicht haben die Kollegen auch einen besonders netten Prüfdienst und kriegen dort prima Kaffee & ein nettes Schwätzchen, das erklärt dann auch zwanglos die Freude an der Auflastung. Und, ja - ich muss jedes Jahr hin, mehrmals. Aufgrund der Zahl der Fahrzeuge - da wir das zweite Auto vor zwanzig Jahren abgeschafft haben, sind das nur fünf. Und ich hab dort schon alles erlebt, von netter Kompetenz bis zu völliger Überforderung mit komplexen technischen Finessen (Ratschen-Handbremshebel, GOK-Prüfanschluss, 13polige Anhängersteckdose). Gruss Manfred
Dann setz die schwindelerregenden Kosten mal in Relation zu den Gesamtkosten deines Womos im Jahr. Ja, es kostet mehr. Aber wann hat man schon mal mehr Komfort für umsonst bekommen? Ich krieg echt immer zuviel, wenn Leute ihre Womos nach Fährkosten und Maut aussuchen. Wenns daran scheitert, besser kein Womo, sonst droht noch die Privatinsolvenz, wenn mal die Werkstatt ein bisschen mehr Geld haben will. bis denn, Uwe
Ich bin mit meinem Womo, <=3,5t, schon mehrfach auf der Autobahn "geblitzt" worden wenn ich schneller als 100km/h unterwegs war! Selbst dann wenn an der Stelle 130km/h erlaubt sind. Ist zwar nie was nachgekommen, war aber eben auch unter 3,5t! Grüße Dirk
Bei uns in der Nähe gibt es auch so eine Station, die evt. über die Höhe geht und mein Womo blitzt. Auch beim Tunnel blitzt es hin und wieder (Section Control). Unter 3,5t aber ohne Folgen. Einige Wowa Fahrer haben da aber schon ordentlich geblecht bei Gespannen über FS-B. RK
Ja, regelmässig als Statuskunde von Airlines und Hotelketten. Anderes Thema. Bei der "Auflastung" aus dem Titel des Threads geht es aber m.E. um den Vorgang, die zGM unter F2 in den Papieren ändern zu lassen. Die Änderung von Zahlen auf Papieren hat in diesem Fall umfangreiche rechtliche Konsequenzen in Abhängigkeit vom tatsächlichen Gewicht und den befahrenen Ländern, sprich: vom Nutzerverhalten. Da muss jeder die passende Lösung finden - das hat aber weder was mit Komfort noch mit Sicherheit zu tun. Dasselbe Womo fährt sich mit 3,3t entspannter, günstiger, verschleissärmer und auch komfortabler als mit 3,7t. Was aber wiederum völlig unabhängig ist von den Zahlen, die auf die Zettel gedruckt sind. Gruss Manfred
Wo siehst du bei einer kleinen Sardinenbüchse den Komfort? Höchstens für Alleinfahrer, bei zwei und mehr Personen definiere ich Komfort anders.
Wenn ich nur z.B. die Hinterachslast erhöhen lasse, ohne das zGG zu ändern, ist es dann nicht auch eine "Auflastung"?
Da stimme ich Dir nur bedingt zu: wenn ich das zGG auf über 3,5t erhöhe dann verpflichte ich mich umgekehrt dazu, in Deutschland, nicht schneller als 100km/h zu fahren. Und das hat m.M.n. dann doch mit Sicherheit zu tun: entweder unter 3,5t bleiben oder unter 100km/h. Mit 3,8t und 120km/h ist dann "unsicherer". Grüße Dirk
Man kann schon den Grosskotz raushängen lassen, muss man aber nicht. Ich rechne mal. Die Basis hat 2100 Euro gekostet ( fast geschenkt aus einem Nachlass ), der Ausbau rund ~3000. Arbeitszeit rechne ich mal nicht, da war eh Kurzarbeit und mir war langweilig. Auflasten könnte ich den Iveco locker ohne Umbau auf über 4 Tonnen. Steuer und Versicherung ich glaube so um die 6-700 Euro. Angenemeldet ganzjährig, kein Stellplatz. Nachdem das ein altes Teil ist, und ich grade erst den Kühler ersetzen musste, rechne ich mal so um die 1500 Euro im Jahr an Werkstattkosten. kann mehr sein, aber auch weniger, eigentlich ist er gut beinander. Andererseits kann es jeder überall reparieren... spart auch Geld. Gehe ich mal von 6 jahren aus die das Womo vielleicht noch vor sich hat bevor ich das meiste wieder rausbaue, die Basis entsorgen muss und mir eine neue Basis hole ( das ist jetzt mein drittes Womo ), belaufen sich meine reinen Fixkosten auf 18300 Euro für 6 Jahre Wohnmobil, also 3050 Euro im Jahr. Die 3050 Euro Fix rechnen sich über grob 15000 reine Reisekilometer im Jahr ( ich habe auch noch klassisch Winter- und Sommerauto nebenbei ), allein dieses Jahr habe ich trotz Corona schon 7000 Kilometer runter ( Frankreich und ein bisschen Deutschland, Österreich, Italien... ), machen grob 20 cent auf den Kilometer. Spritverbrauch gerne so um die 10 Liter bei LKW-Tempo, 15 und mehr bei 140+, in der Regel bin ich so bei 12 Litern. Die österreichische Tankstelle mit aktuell 1.20 pro 1 liter Diesel ist 2 km weit weg, natürlich ist das unterwegs flexibel, ich rechne mal mit 1.30 pro Liter, macht 16 Cent pro Kilometer. Im Moment bin ich also bei Kosten von 36 cent pro Kilometer. Alleine Österreich/Autobahn ( wenn ich nicht Felbertauern fahre wenn ich gerade nach Norditalien will ) machen von den gefahrenen Kilometern etwa 30% aus, weil ich meist übers Wochenende entweder nach Kärnten an die Seen oder durch Österreich nach Südtirol, Italien, Kroatien, Schweiz; Ungarn... fahre. Wenn ich jetzt statt den 92 Euro für die Vignette, also 2ct pro Österreichkilometer gesamt ) 20 ct pro Österreichkilometer zahle ( insgesamt dann 900 Eurobei 4500 kilkometern Österreichischer Autobahn ) habe ich DEUTLICH meine Gesamtkosten erhöht, von <1ct pro kilometer auf 6 ct pro kilometer. Also steigen bei über 3,5t die Gesamtkosten pro Kilometer von 37 cent auf 43 cent, und das ist definitiv nicht vernachlässigbar. Für mich wäre das eine Erhöhung der Gesamtkosten des Wohnmobils von 16,22% Den jährlichen Tüv oder andere Länder ausser Österreich rechne ich da jetzt noch nicht mal. Es gibt Menschen die tatsächlich rechnen müssen oder wollen. Und für die schreibe ich das hier. Nach ein paar mal Wiegen vor der Abfahrt hat man ganz gut raus was geht und was nicht. Die anderen können das natürlich vernachlässigen, aber einfach mal im Bausch und Bogen seine eigene Situation auf alle übertragen zu wollen ist etwas ... naja. :thema: :thema:
Genau das machst du gerade mit deiner Schilderung. Der Eine kommt mit 3,5t aus, der Andere eben nicht und muss dann Auflasten. Ständig wird hier versucht den Leuten einzureden mit <3,5t und 4köpfiger Familie plus Hund und Länge >7,5m geht, nein geht definitiv nicht. Wenn sich jemand auf das allernötigste Beschränkt ist die seine Sache, aber er soll doch bitte nicht von seiner Situation auf Andere schließen.
Von "ständig versucht .... einzureden" kann ich bei keinem Beitrag etwas erkennen. :roll: Was ich mich aber frage: Nenne mir bitte ein Beispiel eines (fahrbereiten) WoMo mit >7,5m, welches mit 4köpfiger Familie plus Hund beladen, unter 3,5To bleibt - auch wenn (unrealistisch) sonst nichts weiter eingeladen würde.
Da sind meine Erfahrungen aber ganz andere. Und ich hab da mehrfach jahrelang gelebt und nicht nur Urlaub gemacht. Wer auf den chronisch verstopften Freeways in CA nicht im Verkehr mitschwimmt (der entweder stockt oder mit 70 mph dahinfliesst, auf allen Spuren gleich) sondern gemütlich mit 55 dahinzuckelt und alle inkl. der grossen LKW um einen rumfahren - das ist alles andere als nervenschonend. Der Mythos vom entspannten Fahren bei niedrigen Geschwindigkeiten ist in weiten Teilen des Landes nur ein Mythos, nicht (mehr) die Realität. Die Durchschnittsgeschwindigkeiten sind im Vergleich zu früher stark angestiegen, auch weil die Tempolimits z.T. drastisch angehoben wurden (von 55 bis in die 90er auf bis zu 85 heute). Wo man noch in den frühen 90ern mit Tempomat 62 fahren musste um Ärger mit den Jungs von der Polizei zu vermeiden und 90% der Verkehrsteilnehmer sich dran hielten fliesst heute der Verkehr mit 75 bei Limit 70. Und wer meint die HOV lanes mit der erlaubten Geschwindigkeit befahren zu müssen wenn der sonstige Verkehr dort mit 10-15 mph über dem Tempolimit unterwegs ist bzw. sein möchte kriegt den Zorn der gezwungenermassen Hintendran Fahrenden bei der nächsten legalen oder illegalen Überholmöglichkeit ab, unmissverständlich. Road rage gibts dort mehr als in D! Ich habe 1992/93 von NYC nach Miami immer so um die 20 Stunden reine Fahrtzeit gebraucht - einfach weil I-95 in weiten Teile noch 55 mph Tempolimit hatte und man mit über 75 mit einem Bein im Knast stand. Selbst mit Radardetektor war es gefährlich über längere Strecken bei sehr wenig Verkehr nachts richtig schnell zu fahren. Also Tempomat bei 64 rein und rollen lassen, auf den wenigen Strecken mit 65er Limit dann eben 74. Dieselbe Strecke fahre ich heute in 16 Stunden bei drastisch gestiegenem Verkehrsaufkommen - weil man heute mit Tempomat 85 fahren kann ohne Ärger mit der Obrigkeit befürchten zu müssen. Wenigstens sind die USA uns Europäern bei der Gewichtsthematik bei Wohnmobilen um Lichtjahre voraus. Bei einer Gewichtsgrenze von 26000 lbs - das sind 11,5 Tonnen - im Führerschein- und Zulassungsrecht (manche Staaten sogar 45.000 lbs, das sind 20 Tonnen) haben die aber auch gut reden. Ich glaube sowas wird es in der EU niemals geben. Wir dürfen wohl schon froh sein wenn die 3.5t im Zuge der politisch gewollten Elektrifizierung der Basisfahrzeug-Antriebsstränge auf 4.25t angehoben werden, und selbst das scheint ja ein Kampf sondergleichen zu werden. Ich miete ja nur. Und mein Reiseverhalten (Kurzzeit-Aufenthalte, lange Strecken für Hin- und Rückreise meist auf Autobahnen) wäre mit Mobilen jenseits der 3.5t unbequemer und auch teurer - wenn ich da nur an das Maut-Thema denke. Es hat sicher seinen Grund warum der Markt für (Miet-)Mobile über 3.5t sehr klein und in Europa ausserhalb Deutschlands praktisch inexistent ist. Hätte ich ein eigenes Mobil, würde ich jedenfalls bei Grösse und Ausstattung Kompromisse machen um definitiv unterhalb der Gewichtsgrenze zu bleiben. Die vorherrschende Meinung hier im Forum ist definitiv nicht repräsentativ für das wahre Leben auf den Strassen. Als Rentner mit viel Zeit und anderem Reiseverhalten mag das anders aussehen, das wird die Zeit dann zeigen.
Mal angefragt, und nicht bös gemeint, .... aber wie kann dein Erfahrungsbericht aus der USA einem Leser zum Thema "Auflastung... " helfen ? :roll: :oops: Moderation:Bitte nutze die Zitatfunktion, wenn Du Mitglieder zitieren willst - dies macht es den anderen Nutzern leichter, Deine Texte von den Zitatinhalten zu unterscheiden. Das unvollständige Zitat wurde entfernt. Wenn ich könnte/dürfte :D , ein positiv von mir. Grüße James
Da möchte ich wiederum widersprechen: die Gefahr des 3,8-Tonners bei 120 kommt vom tatsächlichen Gewicht und der tatsächlichen Geschwindigkeit. Hängt nicht mit der Zulassung zusammen. Natürlich ist der Verstoss ein anderer je nach Eintragungen, und erst recht die Konsequenzen (Spoiler: Überladen ist fast immer billiger, und erheblich schwieriger festzustellen). Was ich versucht habe, in der Diskussion auseinanderzuziehen, ist die technische Auflastung (Luftfederung, Heavy-Fahrwerk usw.) von der Zulassung. Natürlich steigen die Möglichkeiten mit der zulässigen Gesamtmasse, aber die Nachteile stossen oberhalb von 3,5 t halt an eine sehr harte Grenze. Unter dem Aspekt verstehe ich nicht, wie man sein Womo auf 3,85 t oder sogar 3,65 t zulassen kann. Da nimmt man ja alle Nachteile in Kauf, ohne die Vorteile zu haben. Gruss Manfred Die Gesetzeslage mit Gewicht/Geschwindigkeit ist eh an sich absurd. z.B. ein X7 mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,3 Tonnen hat eine legale Höchstgeschwindigkeit von 245 km/h. Ein wenig über 200 Kilo dazu und du darfst nur noch 100 fahren. Jetzt frage ich mich was für einen Smart gefährlicher ist... ein 3,8 Tonner der mit 120 plötzlich ein Stauende vor sich hat oder ein X7 mit 3,3 tonnen der mit 245 angeschossen kommt. Eigentlich gehört da schon bei 2,8t noch eine Abstufung rein. Bei mir ist mit meinem 3,5t freiwillig grundsätzlich bei 130 Schluss, auch wenn der auch 150 gehen würde, einfach weil das irrsinnig wird. Hrhmmmmautolobby :|
Hymer Exsis-i 687 als Mietmobil mit normaler, üblicher Ausstattung (Markise, 2.Batterie, zwei Stahl-Gasflaschen...). Wog mit drei Erwachsenen, Hund, vollen Tanks, Gepäck und Proviant 'reisefertig' 3368 kg. Hab das Ding extra gewogen weil ich ein kleineres bestellt aber das 7.50m-Schiff bekommen hatte, damit durch Österreich fahren musste und mir nicht sicher war ob das mit dem Gewicht hinhaut. War überrascht dass da noch so viel Luft war. Und das war im Spätherbst, wir hatten also alle mehr Klamottten dabei als nur ne Badehose... ]
Naja - Auflasten = gezwungenermassen langsamer fahren. Die Diskussion hier hat ja gezeigt dass die Möglichkeit des Autobahn-Schnellfahrens mit unter 3.5t für Viele sehr wichtig zu sein scheint. Und wenn dann jemand einwirft dass in den USA alles so schön entspannt und langsam dahingleitet - was nicht stimmt - und das einfach toll wäre... Die US-Amerikaner dürfen jedenfalls mit bis zu 11t noch fahren wie die PKWs und das wird auch gerne genutzt. Ist in anderen grossen Flächenstaaten wie Kanada (mit demselben 11t-Limit wie in den USA), oder Australien (hier max. 4.5t, aber wesentlich laxere Regeln für Anhänger als in der EU) auch so. Dann die Sicherheitsapostel hier, von wegen dass so schwere Fahrzeuge nicht so schnell fahren (dürfen) sollten. Dazu nur: Ducato, Sprinter und Transit werden auch in den USA verkauft, dort wiegen darauf aufgebaute Wohnmobile in aller Regel um die 5t und dürfen trotzdem so schnell fahren wie PKW. Das wird auch getan, und es funktioniert ohne dass die in der Unfallstatistik auffallen. Also auch kein Argument. Mein Ergebnis nach Lesen dieses Freds: ich frage lieber Fachleute! Hab' ich dann mal gemacht, weil mich das Thema auch umtreibt: Erst mal den Hersteller gefragt, weil die Zulassungsbescheinigung auf den Achsen 2000 und 1850kg hergibt, der Mathematiker in mir war da sofort schlauer. 1 Tag später!!! Antwort des Herstellers: Auflastung auf 3850kg ohne technische Maßnahmen möglich, kostet nur eine Gebühr von 290,-€ für die Unbedenklichkeitsbescheinigung des Herstellers und die TÜV-Gebühr für die Eintragung. Nachteil: die zul. Achslasten erhöhen sich nicht! Um die Achlasten zu erhöhen empfahl mir der Hersteller, ein namhaftes Zulieferunternehmen zu befragen, gesagt - getan: Auflastung auf 4000kg möglich, Hinterachse mit Zusatzluftfedern, Vorderachse durch Austausch der Schraubfedern, neue Radreifen mit geeignetem Lastfaktor. Der hier vorher schon genannte Preis von 1.560,-€ passt definitiv nicht - in Selbstmontage und ohne Reifen betrug das Angebot brutto 2.740,-€ Und schließlich rief ich beim TÜV an, um die HU-Prüfungen zu hinterfragen. Hier wurde mir mitgeteilt, dass bei jeder Auflastung ab dem 6ten Jahr (also nach der 2ten HU nach Neufahrzeugerwerb) jährlich zu prüfen ist und dass ich bitte meine Fahrerlaubnis prüfen solle, ob ich dieses Fahrzeug dann noch fahren dürfe. Daher stehe ich jetzt vor folgender Entscheidungsfindung: - Möchte ich den günstigen Weg ohne Erhöhung der Achslasten für ca. 400,-€ wählen? - Möchte ich die technische Variante mit Erhöhung der Achslasten für ca. 3.500,-€ wählen? - Möchte (oder muss) ich überhaupt auflasten oder kann ich mich einfach auch nur besser organisieren? Diese Fragen werde ich demnächst für mich selbst beantworten, aber nicht für andere ;o) Ganz sicher werde ich aber nicht an jeder französischen Mautstation die Hilfetaste drücken und mich als AUFLAST-TIEGER outen und auch weiterhin einzelne 3.5t-Straßen nutzen, wenn es sein muss - meine Entscheidung!
Vorrausgesetzt Du sprichst von einem älteren ( vor 2020 ) 250er Duc kann ich Dir nicht folgen: Zusatzluftfeder an der Hinterachse habe ich vor ein paar Wochen für 499,- Euro gekauft. Die kam von einem "namhaften" Zulieferer :D und hatte ein Gutachten für die Hinterachse bis 2240kg dabei. Allerdings natürlich nur wenn die Rad/Reifen Kombination passt. Stahlfelge für den 250er Duc incl. Gutachten kostet ca. 40,- / Stück plus Reifen, sagen wir 130,- / Stück dann komme ich auf: 499,- die Zusatzlufe 80,- zwei Felgen 260,- zwei Reifen 140,- geschätze Abnahme beim TÜV und Änderung der Fahrzeugpapiere beim Strassenverkehrsamt --------- 979,- bei Selbstmontage Damit hast Du dann 2240kg Hinterachslast + 1850 Vorderachslast = 4090kg zGG. ( = Gutachten ) Wenn Du die Schraubenfedern vorn auch noch einbaust bekommt die Vorderachse auch noch´n paar Kilo mehr! Dein Konto allerdings ´n paar Euro weniger. Grüße Dirk |
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