deacheapa am 21 Sep 2022 11:54:18 Wo entwickeln sich die Preise hin?
Ganz klar werden die weiter steigen, Geld ist ja monatlich weniger Wert, wie sollen da die Preise fallen? Wenn demnächst jetzt auch noch "Strahlungsschutz" für die Kisten gebraucht wird, könnten die Preise sogar explodieren. :explodieren: :kuller: Ps. Niemand wird gezwungen sich ein Womo (usw usw ...) leisten zu können, das war Volkes Wille :lach:
partliner am 21 Sep 2022 13:36:28 MilesandMore hat geschrieben:Und genau deswege wird der Boom im Dezember 2023 sein Ende gefunden haben - ich wette eine Flaschen kalifornischen Rotwein - wer hält dagegen?
Beste Gruesse Bernd
endlich jemand, der sich traut, ein Datum zu nennen. we will see. Ich mag keinen kalifornischen Rotwein, halte dafür einen Primitivo dagegen.
mv4 am 21 Sep 2022 13:44:24 ...der Wein hält sich wohl nur noch so lange? :lach:
rolf51 am 21 Sep 2022 17:40:03 Hallo, die Preise werden fallen, weil sich weniger Mobile gekauft werden. Warten wir mal ab, wenn die Rechnung Gas/Strom/Heizölpreise bei vielen kommt. Da wird sich mancher vor der Rente noch mehr überlegen ob der Einstieg für ihn machbar ist. Ich zumindest sehe nichts Gutes auf uns zukommen und wünsche, dass ich voll daneben liege.
dietmardd am 21 Sep 2022 23:24:52 Durch die extrem gestiegenen Preise sind die Bestellungen im damals unteren Preissegment stark zurück gegangen. Aber noch haben die Hersteller ein Auftragspolster aus Coronazeiten. Aber das Ende des Booms ist schon absehbar. Die Preise werden aber nicht signifikant fallen, denn die Hauptgründe für die gestiegenen Preise wirken fort: Energie, Material, Unsicherheit ... - und diese Preise fallen zwar langsam, da die Weltwirtschaft lahmt und die Nachfrage kleiner wird, aber trotzdem bleiben diese Kosten trotz einer gewissen Korrektur auf einem deutlich höheren Niveau als vor dem Ukrainekrieg. Es kann aber sein, daß die extremen Preisschwankungen für Energie und Rohstoffe sich auf einem hohen Niveau einpendeln, so dass die Hersteller wieder sicherer kalkulieren können, so dass die Angstzuschläge wegfallen werden. Durch die sinkende Nachfrage im Einsteigerbereich können die Hersteller künftig nicht mehr Extragewinnmargen realisieren. Aber die Inflation wird zunächst weiter ansteigen auf deutlich über 10 % und erst ab Frühjahr wird sich diese auf etwas über 5 % einpendeln, wenn die Alternativen zu russischen Energieträgern zur Wirkung kommen (Flüssiggasterminals, Kohle aus Kolumbien ...). Die Inflation macht aber nicht nur uns zu schaffen, sondern auch den Herstellern, so daß mittelfristig die Preise weiter steigen werden, aber nicht mehr so stark wie gegenwärtig. Dazu kommen sehr hohe Tarifabschlüsse zur zumindest teilweisen Kompensation der Inflation, so dass die Lohnkosten bei den Herstellern stark ansteigen werden.
Im höherpreisigem Segment soll es noch keinen Rückgang der Bestellungen oder Stornierungen geben und das wäre auch unwahrscheinlich. Es gab ja schon etliche Wirtschaftskrisen, aber die Luxusindustrie ist durch alle Krisen ohne Blessuren hindurch gekommen. Für Womohersteller gäbe es also keinen Grund, auf extrahohe Gewinnmargen bei Luxus-Womos zu verzichten.
Meine Prognose:
Bei den Herstellern des bisher unteren Preissegments wird es mittelfristig zu Marktbereinigungen kommen, d.h. der Absatz wird mittelfristig stark einbrechen und manche Hersteller werden Pleite gehen. Die Hersteller höherpreisiger Womos werden ihr Sortiment bereinigen, d.h. ihre Einsteigermodelle zumindest teilweise eindampfen, da diese mittelfristig nicht mehr gewinnbringend verkaufbar sein werden, trotz gestiegener Preise. Die hochpreisigen Womos werden mittelfristig weiter erfolgreich verkauft werden können.
Welchen Einfluss hat das auf die Wohnmobilisten?
Die breite Masse der nicht so gut betuchten Wohnmobilisten wird sich kaum noch eigene neue Womos leisten können. Wer aber schon ein Womo hat, hat Glück. Womo-Fans werden da wahrscheinlich eher mieten statt kaufen. Viele neue Wohnmobilisten werden nach Corona wahrscheinlich wieder vom "Glauben" abfallen, wenn deren Erwartungen zum Womo-Urlaub nicht erfüllt wurden. Dadurch werden mittelfristig etliche Womos wieder verkauft werden. Das wird den Gebraucht-Womo-Markt entspannen, so dass auch dadurch die absetzbaren Neu-Womos zurück gehen werden.
wolfherm am 21 Sep 2022 23:35:42 Wo stammt der Text her?
dietmardd am 22 Sep 2022 13:16:28 Wo stammt der Text her?
Eigene Erfindung. :)
BURAN am 22 Sep 2022 13:43:21 Aktuell wird der interessentenkreis um die Prepper erweitert . Ich habe auch schon mehrfach gehört , dass man wegen der Energiekosten im winter jetzt mit demwomo in den Süden fährt .. Ich sehe insbesondere wegen der Inflationsrate der nach wie vor hohenNachfragebei knappem Angebot keine fallenden Preise .. Mein neues Auto.. im jan bestellt , im september übernommen kostet heut 10000 euro mehr Das sind mehrals10% in 8 monaten
pwglobe am 22 Sep 2022 14:50:44 Hallo Dietmar, gute Herleitungen, könnte wirklich so eintreffen. Ich sehe aber auch noch den Effekt der dramatischen steigenden Lebenshaltungskosten bzw. Energiekosten, dies wird sich auf die Kaufkraft viel stärker auswirken als von vielen erwartet. Kurz gesagt wer sein Geld für Essen und Heizung schon ausgegeben hat wird nichts mehr für Extras und Urlaub übrig haben.
rkopka am 22 Sep 2022 15:21:42 pwglobe hat geschrieben:Ich sehe aber auch noch den Effekt der dramatischen steigenden Lebenshaltungskosten bzw. Energiekosten, dies wird sich auf die Kaufkraft viel stärker auswirken als von vielen erwartet. Kurz gesagt wer sein Geld für Essen und Heizung schon ausgegeben hat wird nichts mehr für Extras und Urlaub übrig haben.
Aber wieviele der Womokäufer, besonders von Neuwagen, leben so arg an der Grenze und kaufen sich trotzdem ein Womo ? Oft genug liest man: wir haben ein Budget von 30K...wir haben auf 40K erhöht (gebrauchte). Oder andere Womos, die um 60K-80K gehen, sind normal und werden alle paar Jahre gewechselt. Haben diese Käufer häufig Probleme, eine höhere Energierechnung zu zahlen ? Die wenigsten davon werden mit 4 Kindern in einer kleinen Wohnung am Minimum leben. Natürlich wird es einige abhalten. Aber ich schätze, daß in der Käufergruppe sehr viel weniger kritisch betroffen sein werden. Eher wird es die treffen, die sich eigentlich kein Womo leisten können und es dann sehr optimistisch mit Finanzierung und Vermietung probieren. RK
pwglobe am 22 Sep 2022 15:35:33 Hallo RK, man darf nicht immer von seinen eigenen Lebensumständen ausgehen. Ich bin der festen Überzeugung, dass mehr Fahrzeuge finanziert sind als hier zugegeben wird. Ein Verkäufer aus einem Autohaus hat mir mal gesagt, dass 90% aller Fahrzeuge geleast oder finanziert werden. Wir haben unsere Wohnmobile bis jetzt auch alle ohne Finanzierung gekauft, sind aber auch keine Durchschnittsverdiener. Ich habe Mitarbeiter (2) mit Wohnmobil, die jetzt überlegen ob sie es sich noch leisten können. Ich bin da schon bei dir, dass diese Leute zu knapp kalkuliert haben, war aber auch in den letzten Jahren kein Problem. Wenn erst mal eine Lawine losgetreten ist wird sie nicht so schnell zu stoppen sein.
BiggiK am 22 Sep 2022 15:36:21 Ich glaube mit steigenden Lebenshaltungskosten werden solche Dinge wie Urlaub für viele Menschen in weite Ferne rücken. In wiefern das aber die Wohnmobilisten betrifft, mag ich nicht beurteilen. Es wird immer noch Leute geben, deren Einkommen oder Vermögen groß genug sind um der Leidenschaft reisen weiter uneingeschränkt nachgehen zu können. Die, die schon jetzt vor der nächsten Nebenkostenabrechnung schlaflose Nächte haben, werden ihren Kaufwunsch wohl erst mal zu den Akten legen. Daher kann es gut sein, dass hochpreisige womos von der Krise deutlich weniger betroffen sein werden. Das niedrig preisige Segment bedient halt Leute, deren Kaufkraft geringer ist und da sehe ich schon Probleme sobald die bereits getätigten Käufe abgewickelt sind. Aber ob die Preise dadurch sinken, wage ich zu bezweifeln. Wahrscheinlich wird der Gebrauchtwagenmarkt günstiger werden, wenn die Nachfrage sinkt. Da die Hersteller ihre steigenden Kosten ja aufschlagen müssen, werden die Neuwagen wohl nicht billiger werden. Ich bin gespannt wie es tatsächlich kommt Gruß Birgit
rkopka am 22 Sep 2022 16:08:04 pwglobe hat geschrieben:Hallo RK, man darf nicht immer von seinen eigenen Lebensumständen ausgehen.
Das sind weniger die Umstände als vielleicht die Erziehung oder der Menschenverstand. Für mich wäre es einfach unlogisch, für ein Freizeitvergnügen so hart an die Grenze zu gehen, daß jedes Ereignis das Kartenhaus einfallen läßt. Früher war ich auch knapper bei Kasse. Dann wurde es eben nur ein günstiges gebrauchtes, als ich genug zusammen hatte. Das erste eher eine Rostlaube, aber es fuhr. Das jetzige (Discounter Vermietfahrzeug) konnte ich damals direkt bezahlen ohne die Reserven aufzubrauchen. Ich wäre nicht auf die Idee gekommen, bei den teureren nur zu schauen, weil das einfach nicht drin war, oder dafür einen großen Kredit aufzunehmen. Ich bin der festen Überzeugung, dass mehr Fahrzeuge finanziert sind als hier zugegeben wird. Ein Verkäufer aus einem Autohaus hat mir mal gesagt, dass 90% aller Fahrzeuge geleast oder finanziert werden.
Auch bei Womos ? Beim PKW habe ich das auch überlegt, aber finanziert war mir zu teuer und Leasing ungünstig, wenn ich dran denke, wie ich meine Autos behandle :-). Also lieber an die Anlagen und alles ist klar ohne langen Papierkrieg und drohende Nachzahlungen. Und ich behalte meine Autos bis sie (fast) auseinanderfallen und die Reparaturen unwirtschaftlich werden. RK
UweHD am 22 Sep 2022 16:25:06 rkopka hat geschrieben: ...Aber wieviele der Womokäufer, besonders von Neuwagen, leben so arg an der Grenze...
Ich fürchte, bei einem Anstieg des Erzeugerpreisindex im August 2022 von knapp 38% im Jahresvergleich werden in spätestens 12 Monaten einige Leute davon überrascht werden, wie nah sie an der Grenze leben. Ganz eng wird es für diejenigen, die in den letzten Jahren gebaut oder ein Haus gekauft haben und jetzt in Kurzarbeit oder Arbeitslosigkeit rutschen. Und das sind mehr als man denken sollte.
partliner am 22 Sep 2022 18:40:32 UweHD hat geschrieben: Ganz eng wird es für diejenigen, die in den letzten Jahren gebaut oder ein Haus gekauft haben und jetzt in Kurzarbeit oder Arbeitslosigkeit rutschen.
oder gar die Zinsbindung ausläuft und eine tragbare Anschlußfinanzierung her muss. :?
pwglobe am 22 Sep 2022 20:40:53 rkopka hat geschrieben:Auch bei Womos ? Beim PKW habe ich das auch überlegt, aber finanziert war mir zu teuer RK
Hallo, wir haben unseren Phoenix im Winter gekauft, war ein sehr gutes Angebot. Unseren Karmann haben wir dann erst Anfang Juni verkauft, zu einem sehr guten Preis. Um kein Depot oder Festgeld zu kündigen haben wir 20k€ zwischenfinanziert, zu dem damaligen super niedrigen Zinssatz von 0,9%. Ich hatte auch keinen Festzins, erschien mir bei 5 Monaten nicht notwendig. 8) Was glaubst du wieviel Leute da ganze Wohnmobile finanziert haben und nicht nur 5 Monate überbrückt? Diese ganzen Fahrzeuge werden in absehbarer Zeit auf dem Gebrauchtwagenmark landen.
dietmardd am 23 Sep 2022 00:57:33 Unser Womo-Händler sagte mir, daß Käufer von Hymer aufwärts in Dresden zu ca. 95 % nicht finanzieren. Im Niedrigpreissegment (Carado) wurden bisher etwas weniger als 50 % der Womos finanziert. Das war aber noch vor dem Ukrainekrieg, aber die Inflation stieg schon deutlich an und die Leute wollten ihre Ersparnisse materialisieren und finanzierten deshalb nicht, sondern lösten inflationsgefährdete Ersparnisse auf. Innerhalb eines knappen Jahres stiegen z.B. die offiziellen Hymerpreise um ca. 1/3 und andere Marken sind bestimmt auch erheblich teurer geworden. Solche Kostensteigerungen sind insbesondere für viele Käufer von Niedrigpreis-Womos wie z.B. Carado und Sunlight nicht mehr zu stemmen - deshalb der erwartete starke Rückgang der Bestellungen in diesem Preissegment. Diese Käuferschicht mußte schon in der Vergangenheit oft Spitz auf Knopf kalkulieren, um sie ein Womo kaufen zu können. In solchen unsicheren Zeiten würde ich an deren Stelle keinen Kredit für den Womo-Kauf aufnehmen, denn man weiß nicht, ob man in Zukunft den Kredit noch bedienen kann. Ich selbst würde für 0,9 % einen Kredit aufnehmen, um renditestarke Geldanlagen bei den aktuell niedrigen Börsenkursen nicht mit Verlust auflösen zu müssen, aber die Kreditzinsen sind aktuell stark angestiegen. Dazu kommen noch die Preissteigerungen bei Lebensmitteln (Fleisch, Wurst, Milchprodukte, Nudeln usw. 50 ... 100 %) und insbesondere auch von Gas und Strom. Ich war heute mit meinen Kegelbrüdern kegeln und wir haben uns auch dazu ausgetauscht. Für ein kleineres älteres Einfamilienhaus wird im konkreten Fall hierzulande nunmehr eine monatliche Abschlagszahlung für Gas in Höhe von 600 EURO verlangt, für ein etwas größeres älteres EFH 800 EURO pro Monat (schon dritte Erhöhung 2022). Strom wurde hier 2022 ca. 50 % teurer. Das ist für viele existenzbedrohend. Einen Womokäufer trifft es deshalb doppelt: 1. starke Preissteigerungen bei den Womos 2. extreme Reduzierung der "freien" Mittel für z.B. einen Womo-Kauf Ich habe da noch etwas Glück, denn ich habe ein Passivhaus und selbst eine Verdreifachung der Energiepreise ist wegen der niedrigen Verbrauchsmenge noch nicht existenzbedrohend.
akany am 23 Sep 2022 08:26:55 pwglobe hat geschrieben:... Was glaubst du wieviel Leute da ganze Wohnmobile finanziert haben und nicht nur 5 Monate überbrückt?
Diese ganzen Fahrzeuge werden in absehbarer Zeit auf dem Gebrauchtwagenmark landen.
Naja, wenn ich mir die Analysen ansehe, wie manche Prolls und Poser ohne einen "sauberen" Groschen in der Tasche ihre Karren finanzieren/leasen, mit denen sie in den Innenstädten einen auf dicke Hose machen, dann kann ich mir vorstellen, dass es ein Äquivalent auch bei den Wohnmobilisten gibt. Das "bereichert" dann den Gebrauchtwagenmarkt um Fahrzeuge mit, hummm... selektiver Ausstattung ... :roll:
Luppo am 23 Sep 2022 08:47:07 Ich bin überzeugt, die Energiepreise werden auch wieder sinken, wenn weltpolitisch die Weichen dafür stehen. Man darf nicht vergessen, dass einige auch längerfristige Verträge abgeschlossen haben. Ich bin in der Immobilienwirtschaft tätig, für einen guten Teil unserer Wohnungsnutzer laufen die Gasverträge bis Ende 24 zu 6 ct./kWh. Ich selbst habe PV auf dem Dach, Strom wird also nicht das unlösbare Problem werden. Gas brauche ich natürlich, aber die Erhöhungen werde ich wegstecken. Dann gibt es halt eine Flasche weniger vom Bollinger *Ironie* Meine Meinung: Die Nachfrage nach der Oberklasse wird natürlich bleiben, weil die Spitzenverdiener die Kostensteigerungen gar nicht so richtig mitkriegen. Der Absatz von Neufahrzeugen in der (oberen) Mittelklasse und Einsteigerklasse wird zurückgehen, weil das Segment eine preissensitive Klientel anspricht. Dafür wird der Gebrauchtmarkt heiss umkämpft sein, solange man sich einen Zehner (tEUR) sparen kann, darf es auch eine junger Gebrauchter sein. Diesen Zustand haben wir derzeit nicht, da die Youngsters zum Neupreis verkauft werden, aber das wird sich wieder ändern. Schwierig wird die Finanzierung, da das frei verfügbare Einkommen sinkt und damit die Bonität. Zum Zuge werden die kommen, die genug freie Mittel haben. Das bedingt, dass die Wohnsituation solide finanziert ist oder nur noch überschaubare Salden bestehen. Es gibt genug Häuslebauer, die noch mehr als 10 Jahre günstige Zinsbindung haben. Die Kunden der Zukunft werden aus o.g. Gründen weiterhin die Ruheständler und DINKs (double income, no kids) sein.
rkopka am 23 Sep 2022 08:59:25 akany hat geschrieben:Naja, wenn ich mir die Analysen ansehe, wie manche Prolls und Poser ohne einen "sauberen" Groschen in der Tasche ihre Karren finanzieren/leasen, mit denen sie in den Innenstädten einen auf dicke Hose machen, dann kann ich mir vorstellen, dass es ein Äquivalent auch bei den Wohnmobilisten gibt.
Aber um mit einem Womo zu "posen" braucht man deutlich mehr Geld ? Kriegt man das so leicht ohne entsprechende Sicherheiten und Einkommen ? Für 50K kann man schon ein recht "vorzeigbares" Auto bekommen, beim Womo höchstens einen billigen(?) Discounter. Da landet man schnell mal beim Doppelten oder mehr, damit es auffällt. Und das Publikum ist auch nicht so interessant !? RK
akany am 23 Sep 2022 09:32:39 rkopka hat geschrieben:... ... Für 50K kann man schon ein recht "vorzeigbares" Auto bekommen, beim Womo höchstens einen billigen(?) Discounter. Da landet man schnell mal beim Doppelten oder mehr, damit es auffällt. ...
Keine Ahnung, ich kenne mich in der Szene nicht aus, ich habe nur die Analysen gelesen zu deren Finanzierungsmodellen. Und da locken 50k denen nur ein müdes Lächeln raus... das wäre dann eher das Autochen für die kleine Schwester... ^^ Und Publikum? Geh mal auf einige gewisse WoMo-Stellplätze an manchen Wochenenden... da wird Dir schlecht.
hampshire am 23 Sep 2022 12:31:38 Wer die Finanzierung lediglich als Instrument für mangelnde Liquidität sieht, schaut recht eindimensional darauf.
MilesandMore am 23 Sep 2022 16:28:32 partliner hat geschrieben:Ich mag keinen kalifornischen Rotwein, halte dafür einen Primitivo dagegen.
Akzeptiert! Beste Gruesse Bernd
KPM01 am 27 Sep 2022 18:21:44 Ich sehe das ähnlich wie Dietmardd in seinem Beitrag. Die höherpreisigen werden sicher auch weiterhin gefragt sein. Luxusgüter haben schon immer die Krisen überlebt. Zudem stehen die wirklich geburtenstarken Jahrgänge (1964/65) noch vor ihrem Renteneinstieg. Und da sind viele dabei, die hohe Bar-Reserven (Erbe, Aufhebungen, …) haben. Bei derzeit >10% Inflation lockt der Einstieg in Sachwerte.
Außerdem: Alles wird für den ‚Normalbürger‘ teurer. Aber die Geldmenge ist ja die Gleiche, d.h. irgendwer verdient auch sehr viel mehr…
Grüße aus Rheinhessen
KP
Tinduck am 28 Sep 2022 10:03:20 KPM01 hat geschrieben:Zudem stehen die wirklich geburtenstarken Jahrgänge (1964/65) noch vor ihrem Renteneinstieg.
Das stimmt - und wenn man es etwas in die Zukunft erweitert, sieht es düster für die Womo-Industrie aus. Dann kommen nämlich die Geburten-schwächeren Jahrgänge aus den 70ern, die in ihrem Arbeitsleben keine 10%igen Lohnerhöhungen und fette Betriebsrenten mehr erlebt haben und auch prozentual weniger Rente bekommen. Da wird der Anteil der frisch verrenteten Wohnmobileigner drastisch absacken. bis denn, Uwe
rkopka am 28 Sep 2022 10:15:10 Tinduck hat geschrieben:Dann kommen nämlich die Geburten-schwächeren Jahrgänge aus den 70ern, die in ihrem Arbeitsleben keine 10%igen Lohnerhöhungen und fette Betriebsrenten mehr erlebt haben und auch prozentual weniger Rente bekommen. Da wird der Anteil der frisch verrenteten Wohnmobileigner drastisch absacken.
Aber die kommen erst 2040. Dann wird es, wenn überhaupt, Zeit für mein letztes Womo (elektrisch ?). RK
Muroflibom am 28 Sep 2022 14:50:32 Die die erben, werden aber nicht weniger bzw wenn, dann erben sie mehr?
macagi am 09 Jul 2023 19:01:45 So, bin letzte Woche mal wieder bei Carthago vorbei gefahren. Die schwimmen geradezu in Wohnmobilen auf Halde, so viele habe ich dort noch nie gesehen. Nicht nur vollständig montierte, sondern auch Kastenwagen. Und viele Basischassis. Also langsam glaube ich nicht mehr daran dass da nur einzelne Teile fehlen. Hat hier jemand einen Carthago bestellt und wartet darauf?
MilesandMore am 09 Jul 2023 19:37:39 Vor 2 Wochen bei GUEMA Wertheim vorbei gefahren, Hof war knackevoll mit Fahrzeugen.
Von meinem Typ Hymer MCT 680 wächst die Zahl bei mobile.de konstant, derzeit 72 Stück und es werden jede Woche mehr. Alles Neufahrzeuge.
Der Boom ist vorbei würde ich sagen, spricht sich wohl langsam herum das die Campingplätze voll sind und im Vergleich zu einer Ferienwohnung nicht mehr angemessen - jedenfalls an den beliebten Ferienzielen im Süden.
Beste Gruesse Bernd
Didi57 am 09 Jul 2023 22:37:39 Ich denke auch, dass die fetten Jahre der Womo- Händler vorbei sind.
Viele Grüße aus dem Steigerwald, Dietmar
ich bin nur verantwortlich für das was ich schreibe, nicht für das was Du verstehst!
mv4 am 09 Aug 2023 06:29:46 so....der neue Hymer Chef hat angeküntigt das neue Einsteiger Modelle mit günstigeren Preisen entwickelt und gebaut werden...die ersten wird man sicher schon als Studie auf der Caravan sehen. Man merkt das die überteuerten Modelle immer weniger Absatz finden...Die Zulassungzahlen für das erste halbe Jahre war zwar noch mal hervoragend...41 500 Neuzulassungen von Wohnmobilen. ....Aber dem geschuldet das jetzt die Auslieferungen stattfinden von bestellten Modellen aus 2021/2022 ...die Neubestellungen von Kunden sind massiv eingebrochen. Im gleichen Zeitraum gab es 49 000 Zulassungen von Mobilen aus dem Gebrauchtmarkt.
Stefan-Claudia am 09 Aug 2023 09:43:17 macagi hat geschrieben:So, bin letzte Woche mal wieder bei Carthago vorbei gefahren. Die schwimmen geradezu in Wohnmobilen auf Halde, so viele habe ich dort noch nie gesehen.
alleine bei Mobile stehen 574 Modell zur Auswahl, alle ab BJ / EZ 2022/23 mit 0 oder wenigen Km!
Julia10 am 09 Aug 2023 10:08:14 Die Preise für neue WM befinden sich in schwindelerregenden Höhen. Aber auch der Gebrauchtwagenverkauf im privaten Sektor schreckt ab. Habe die letzten Monate den Markt intensiv beobachtet. Die aufgerufenen Preise waren teilweise erschreckend. Wer seinen Gebrauchten verkaufen will, sollte sich beeilen. Ich denke, das der Markt für neue und gebraucht WM bald einbrechen wird. Konnte mein WM noch gut verkaufen.
macagi am 09 Aug 2023 11:21:46 Stefan-Claudia hat geschrieben:alleine bei Mobile stehen 574 Modell zur Auswahl, alle ab BJ / EZ 2022/23 mit 0 oder wenigen Km!
Whow. Vom Hersteller? Welcher Händler ist angegeben? Ich bin am Montag wieder vorbei gekommen. Da stehen jetzt noch mehr speziell von den unfertigen Chassis auf dem Werksgelände. Für die fertigen Wohnmobile reicht die von Hagelnetzen geschützte Fläche gerade noch, wobei auch draussen schon Welche stehen. Weiss nicht ob das Kundenfahrzeuge sind.
Tinduck am 09 Aug 2023 11:26:39 Ist ja schön, dass die Höfe voller Womos stehen...
Nützt aber nicht viel, wenn die Preise nicht fallen. Auch wenn sie das irgendwann eigentlich müssten, aber so weh tuts den Händlern anscheinend noch nicht.
Auf Mobile ist nix von fallenden Preisen zu merken. Wobei das natürlich die Angebotspreise sind, nicht unbedingt die gezahlten.
bis denn,
Uwe
Jagstcamp-Widdern am 09 Aug 2023 11:28:45 geduld, geduld..... :ja:
allesbleibtgut hartmut
wolfherm am 09 Aug 2023 11:58:19 Tinduck hat geschrieben:Ist ja schön, dass die Höfe voller Womos stehen...
Nützt aber nicht viel, wenn die Preise nicht fallen. Auch wenn sie das irgendwann eigentlich müssten, aber so weh tuts den Händlern anscheinend noch nicht.
Auf Mobile ist nix von fallenden Preisen zu merken. Wobei das natürlich die Angebotspreise sind, nicht unbedingt die gezahlten.
bis denn,
Uwe
Du merkst das vielleicht nicht. Ich beobachte seit längerem bestimmte Mobile, die über die Wochen und Monate mehrfach im Preis reduziert wurden. Es geht - zumindest dort - nach unten mit den Preisen.
weser13 am 09 Aug 2023 12:04:56 Moin,
wir bewegen uns in einem Luxusumfeld. Wohnmobile kann man nutzen, muss man aber nicht. Luxus und Dinge, auf die man verzichten kann ohne wirklich Verzicht zu üben, belasten halt das Budget überproportional.
Grüße aus NI
Gitti1964 am 09 Aug 2023 12:51:59 Hey zusammen . Ich bin Gitti - Frischling in diesem Forum. Bin auch noch auf der Suche nach einem Kastenwagen WoMo - . Habe meine Bella vor einem guten Jahr verkauft , in der Hoffnung dass die Preise einbrechen oder durch Leasing- oder Finanzierungsabbrüchen - gute Angebote am Markt si d. Pusteblume .
quax1968 am 09 Aug 2023 13:10:17 Das wird vielleicht noch ein paar Monate dauern, bis die Leute merken, dass die Preise nicht mehr erzielbar sind. Hinzu kommt, dass die gebrauchten von Denjenigen auf den Markt kommen, die nur wegen Corona, Camper oder Camperinnen wurden. Und jetzt auch wieder normal Ihren Hotelurlaub problemlos buchen können.
Bei FWS so habe ich ein Youtube gesehen, stehen auch einige Kasten da die nun abverkauft werden müssen, weil neue Modelle kommen. Dort gibt es auch schon Preisnachlässe + Sonderpreise auf Zubehör. Das Problem, dass Leute 2 Jahre auf ein Neufahrzeug warten mussten scheinen auch vorbei.
Julia10 am 09 Aug 2023 13:19:50 wolfherm hat geschrieben: Du merkst das vielleicht nicht. Ich beobachte seit längerem bestimmte Mobile, die über die Wochen und Monate mehrfach im Preis reduziert wurden. Es geht - zumindest dort - nach unten mit den Preisen.
Denke mal, das viele überzogene Preisvorstellungen angepaßt werden mußten. Hab mein Womo innerhalb vor 3 Tagen verkauft.1 Käufer hat es gleich genommen. Er war schon Monate auf der Suche nach einem WM. Ausschreibung und tatsächlicher Zustand zeigten enorme Abweichungen. Hab sogar etwas mehr bekommen, als gewünscht. Nach 12 Jahren bekam ich 80% vom ursprünglichen Kaufpreis.
Tinduck am 09 Aug 2023 14:17:07 wolfherm hat geschrieben: Du merkst das vielleicht nicht. Ich beobachte seit längerem bestimmte Mobile, die über die Wochen und Monate mehrfach im Preis reduziert wurden. Es geht - zumindest dort - nach unten mit den Preisen.
Das gabs bei Standuhren aber auch schon während des Booms. Wer erst einen Mondpreis reinschreibt, reduziert dann halt von Monat zu Monat. Müsste dann ja jetzt gehäuft auftreten. bis denn, Uwe
wolfherm am 09 Aug 2023 14:47:02 Uwe,
das waren bis vor einigen Monaten keine Standuhren. Die sind nagelneu aus den letzten Monaten. Aber wenn du meinst…..
UrbanCosmonaut am 09 Aug 2023 14:51:42 Ich bin noch nicht spezifisch auf der Suche und notiere mir zunächst auch keine Preise. Aber mir ist durchaus aufgefallen, dass einige Händler auf (ebay-) kleinanzeigen.de diverse Fahrzeuge dort schon seit Monaten inseriert haben (Anzeigendatum). Auf den Bildern ist auch gut zu erkennen, dass die jeweiligen Fzg. auch tatsächlich dort auf dem Hof stehen. Irgendwann mal müssen die Jungs mit dem Preis attraktiver werden - die Fzg. werden vom elegant rumstehen im Freien ja auch nicht besser.
MilesandMore am 09 Aug 2023 15:01:35 Tinduck hat geschrieben:Nützt aber nicht viel, wenn die Preise nicht fallen. Uwe
War neulich auf der Webseite eines sehr großen Händlers im Norden. So gut wie ALLE auf Lager stehenden Reisemobile waren mit deutlichem Abschlag selbst die Liner! Von den 80 Angeboten für meinen Typ bei mobile.de vor 8 Wochen sind 9 verschwunden. Heißt aber nicht, daß sie verkauft sind evtl. in die Vermietung genommen. Von den zwei günstigeren gebrauchten meines Typs im Bereich 90K ist einer wohl verkauft. Es tut sich also nichts - die Kisten stehen wie Blei. Wer Geduld hat und warten kann bis Ende des Jahres der wird Geld sparen können. Erst dann wird es den meisten Händlern dämmern daß der Boom vorbei ist. Beste Gruesse Bernd
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