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macagi hat geschrieben:Kryogene Tanks für Wasserstoff dürften auch kein richtiges Problem sein. Serientauglich momentan eher weniger weil bisher keine Nachfrage . Allerdings gibt es seit vielen Jahren MRI Tomographie Geräte in vielen Krankenhäusern die mit supraleitenden Magneten arbeiten. Die Temperatur darin liegt noch unter der von flüssigem Wasserstoff. ......
vorserien laufen - auch in süddeutschland. focus sind da aber eher LKW im 40t bereich.
sieht interessant aus
vielleicht gibts ja noch zeitgerecht (für mich) eine basis vom iveco daily ;)
Fiat bringt da was auf die Straße in 2023 allerdings als Daily --> Link
vorserien laufen - auch in süddeutschland. focus sind da aber eher LKW im 40t bereich.
stimmt eine Tankstelle auf den Bedarf von schweren LKW wird bei IVECO in Ulm gebaut
--> Link Zita aus Link Als Hochleistungsanlage konzipiert und kann gasförmigen Wasserstoff mit 700 bar in einer Menge von circa 80 Kilogramm in 15 bis 20 min vertanken. Die Menge reicht bei einem Nikola Tre für mehr als 800 Kilometer
Sooo weit ist der Ducato mit Wasserstoff nicht mehr weg .....5-10 Jahre 8)
rkopka am 01 Dez 2022 12:05:40
babenhausen hat geschrieben:Fiat bringt da was auf die Straße in 2023 allerdings als Daily --> Link
Aber nach den Zahlen schon über 4t leer.
RK
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Tinduck am 01 Dez 2022 12:09:31
rkopka hat geschrieben:Aber nach den Zahlen schon über 4t leer.
Ist doch alles ein Wahnsinns Irrsinn….. Wie soll der normale Bürger noch Wissen was richtig und falsch ist….
Frankreich, Schweiz, Deutschland……. Alle haben Angst vorm Black Out. Sind die Heizlüfter schon an?
Elgeba am 02 Dez 2022 19:20:51
Noch nicht,das kommt erst noch,wenn es richtig kalt wird.
Gruß Bernd
Russel am 02 Dez 2022 20:11:59
Und nochmal, man nehme den täglichen Verbrauch in D an fossilen Brennstoffen, dann pro Liter mal 10 kW/h Strom.
Soviel muss da irgendwo herkommen, wenn es sein muss aus dem Ausland….
Wie war das mit dem Fön und dem Windrad?
Tinduck am 03 Dez 2022 09:35:05
Russel hat geschrieben: Ist doch alles ein Wahnsinns Irrsinn….. Wie soll der normale Bürger noch Wissen was richtig und falsch ist….
Ein erster Schritt wäre, nicht die Bild zu lesen.
Es soll ja auch Medien geben, die nicht schon in der Überschrift die (tendenziöse) Wertung des Artikel-Inhalts vorwegnehmen, dafür gibt es Leitartikel.
Die Schweizer machen sich wenigstens Gedanken (mit wesentlich stabilerem Stromnetz übrigens), während hier nur das Mantra ‚Unser Stromnetz ist sicher‘ in Dauerschleife läuft und alle kritischen Stimmen niedergeschrien werden. Unter anderem von der Bild.
bis denn,
Uwe
Kuhtreiber am 03 Dez 2022 12:13:03
Tinduck hat geschrieben:Die Schweizer machen sich wenigstens Gedanken (mit wesentlich stabilerem Stromnetz übrigens), während hier nur das Mantra ‚Unser Stromnetz ist sicher‘ in Dauerschleife läuft und alle kritischen Stimmen niedergeschrien werden. Unter anderem von der Bild.
bis denn,
Uwe
Die Schweizer, mit ihren ja so sicheren Stromnetz, werden sich heuer im Winter sehr viele Gedanken machen, denn sie beziehen viel Strom aus Frankreich und Deutschland. Und da der auch dort knapp ist gibt es eben die Pläne, dass Elektroautos eventuell nicht benutzt werden dürfen.
Russel am 04 Dez 2022 19:05:18
Tinduck hat geschrieben:Ein erster Schritt wäre, nicht die Bild zu lesen.
Uwe
Steht/stand u.a. Im Spiegel, Focus, NTV, N24 usw…
Alles erfunden um die Strompreise zu rechtfertigen?
Tinduck am 05 Dez 2022 10:03:29
Russel hat geschrieben: Steht/stand u.a. Im Spiegel, Focus, NTV, N24 usw…
Alles erfunden um die Strompreise zu rechtfertigen?
Ich bin mir ziemlich sicher, dass zumindest der Spiegel die Schlagzeile etwas anders formuliert als die Bild. Leider nimmt das in der heutigen Medienlandschaft überhand, dass man keine Nachrichten mehr bekommt, sondern 10% Nachricht und 90% Meinung/Wertung ungebeten dazu. Hat aber bei der Bild schon lange Tradition.
Für mich ist das keine 'Panikmache', wenn ein Land Notfallpläne macht.
bis denn,
Uwe
pwglobe am 05 Dez 2022 10:26:19
Hallo, wir haben jetzt erste Erfolge bei den Wasserstofftanks erzielt, allerdings im Luftfahrtbereich, Ziel ist es dies für die Nutzung in LKWs weiterzuentwickeln. Für die Tanks spielt es keine Rolle ob mit dem Wasserstoff mittels Brennstoffzelle Strom erzeugt wird oder dieser direkt verbrannt wird. Wichtig ist auch ausreichend Wasserstoff zu erzeugen, wir sind hier im H2Giga Forschungsprojekt beteiligt. --> Link
Es ist eine spannende Zeit mit vielen Herausforderungen aber mit den passenden Technologien werden wir auch weiterhin fahren können. Meine persönliche Meinung: Die Batterie ist die beste Zwischenlösung und für den Nahverkehr wird sie auch weiterhin genutzt werden, aber für den Fernverkehr und schwere Fahrzeuge wird der Wasserstoff die Zukunft sein.
Russel am 05 Dez 2022 11:02:18
pwglobe hat geschrieben:Die Batterie ist die beste Zwischenlösung und für den Nahverkehr wird sie auch weiterhin genutzt werden, aber für den Fernverkehr und schwere Fahrzeuge wird der Wasserstoff die Zukunft sein.
So sehe ich das auch. Strom ist nur grün wenn er vor Ort oder relativ nah produziert wird. Ein Mix aus allem individuell auf den Nutzer. Was will die Hausfrau im Smart mit Wasserstoff oder der Handelsvertreter im Passat mit Elektro. Das wichtigste ist m.M. Erstmal Energie zu sparen. Ich hatte vor 20 Jahren einen Lupo 3 L, das klappte super. Der Komfort macht das aber zu Nichte.
mithrandir am 05 Dez 2022 11:41:34
Puh, eigentlich schade, dass solche Schlagzeilen bei Bild, Focus, Spiegel, etc. immer noch funktionieren. Ein Freund von mir sagte mal: "Religionen funktionieren, weil sie einfache Wahrheiten bieten." Und hier ist es genauso. Glaubt ihr wirklich, die Wissenschaftler, die den Umstieg auf Erneuerbare Energien, E-Mobilität und Wärmepumpen fordern nicht daran gedacht haben, wie viel Energie hierfür in Zukunft benötigt wird und was man tun muss um diesen zukünftigen Bedarf zu decken? Natürlich haben die das ausgearbeitet. Aber die Erklärung passt halt nicht in eine einzelne Schlagzeile. Für alle, die diese Erklärung interessiert, empfehle ich folgendes Buch: Weltuntergang fällt aus! Amazon Link Hier wird wirklich ausführlich und verständlich, teilweise auch unterhaltsam beschrieben, wie die Wende zu einer CO2 neutralen, auf EE basierten Wirtschaft und Mobilität gelingt. Wie lange das ggf. dauert, wie wir die Dunkelflaute meistern. Das Ganze wirklich so , dass man es auch ohne tiefere Kenntnisse der Physik versteht. Und ohne Verbrennerbashing, Asphaltkleberei oder Tomatensaft auf Gemälden. Aber man muss sich halt die Zeit nehmen das Buch zu lesen. Und man muss offen sein, sich diesen Weg mal anzuschauen und ggf. auch seine Lebensweise zu ändern.
Wer dann noch ein bisschen mehr Bock hat zu erfahren, warum wir das tun müssen, wenn wir unseren Nachkommen auch ein angenehmes Leben bieten wollen, der kann sich den Podcast "Das Klima" reinziehen: --> Link Aber das erfordert wirklich Durchhaltevermögen. Hier wird der Weltklimabericht Kapitel für Kapitel erläutert. Und der ist sehr dick. Und auch wenn ich zwischendurch nicht immer folgen konnte, bekommt man dabei erst mal eine Vorstellung, wie komplex das ganze Thema ist und wie viele schlaue Köpfe sich über die möglichen Lösungen -Gedanken machen.
Russel am 05 Dez 2022 11:56:09
mithrandir hat geschrieben:Glaubt ihr wirklich, die Wissenschaftler, die den Umstieg auf Erneuerbare Energien, E-Mobilität und Wärmepumpen fordern nicht daran gedacht haben, wie viel Energie hierfür in Zukunft benötigt wird und was man tun muss um diesen zukünftigen Bedarf zu decken?
Ob dies in der berechneten Zeit umsetzbar ist, ist Theorie und Praxis. Es liegt vermutlich nicht an den Wissenschaftlern und Theoretikern.
Ansonsten glaube ich anderen alternativen Medien genauso ist viel wie allen anderen auch.
rkopka am 05 Dez 2022 12:09:35
Russel hat geschrieben:Ob dies in der berechneten Zeit umsetzbar ist, ist Theorie und Praxis. Es liegt vermutlich nicht an den Wissenschaftlern und Theoretikern.
Die Frage ist, wieviel sich die Politiker trauen, falls sie überhaupt wollen. Für die ist ja nur die nächste Wahl relevant und nicht die Zukunft. :evil:
Irgendwo zwischen Klimakrise - Umweltverschandelung(?) (Solar, Windräder, Speicherkraftwerke) - starke Einschränkungen (keine Autos mehr...) muß man einen Weg finden. Alles auf einmal geht nicht. Man kann nicht Solar schwerer machen, Windräder erschweren, Biogas limitieren, Wasserkraft überall ablehnen, Atom, Kohle und Gas abschalten, Wärmepumpen und E-Autos mit hohem Stromverbrauch einführen und dann hoffen, daß alles so bleibt wie bisher.
RK
taps am 05 Dez 2022 12:24:31
Hier mal was zum Thema Blackout in Deutschland aus der Reihe Quarks: --> Link
Gruß Andreas
Russel am 05 Dez 2022 13:21:24
rkopka hat geschrieben:Die Frage ist, wieviel sich die Politiker trauen, falls sie überhaupt wollen. Für die ist ja nur die nächste Wahl relevant und nicht die Zukunft. :evil:
Die zweite Frage ist wieviel der Umstieg „wert“ ist, bzw. Wer das bezahlen wird. Am Ende ist es ja der Steuerzahler…..
fschuen am 05 Dez 2022 14:14:29
rkopka hat geschrieben:Man kann nicht Solar schwerer machen, Windräder erschweren, Biogas limitieren, Wasserkraft überall ablehnen, Atom, Kohle und Gas abschalten, Wärmepumpen und E-Autos mit hohem Stromverbrauch einführen und dann hoffen, daß alles so bleibt wie bisher.
Aber man kann's ja mal probieren. Und sich derweil über die Asphaltkleber echauffieren, die sich erdreisten, den Status Quo in Frage zu stellen. Ich sehe das andersrum und habe denen daher die sinnlose Gaserstattungsdings vom Dezember gespendet. Das verbindet sehr schön ideell den Mut einzelner Bürger mit der Mutlosigkeit der Politik.
Gruss Manfred
mithrandir am 05 Dez 2022 14:21:57
Russel hat geschrieben:Die zweite Frage ist wieviel der Umstieg „wert“ ist, bzw. Wer das bezahlen wird. Am Ende ist es ja der Steuerzahler…..
Wer soll es denn sonst bezahlen? Es ist unsere Umwelt. Wenn wir nicht bereit sind den Umstieg zu bezahlen, bezahlen es unsere Kinder, und nicht nur mit Geld.
DonCarlos1962 am 05 Dez 2022 14:31:59
mithrandir hat geschrieben: Und man muss offen sein, sich diesen Weg mal anzuschauen und ggf. auch seine Lebensweise zu ändern.
Da kommen wir auf des Pudels Kern!
Die Masse der Menschen will sich gar nicht damit beschäftigen, weil es unbequem ist, zu teuer und es bisher auch immer anders ging. Da nehme ich mich auch nicht aus!
Des weiteren wird immer wieder vergessen, dass die Lebensumstände, z.B. - leben auf dem Lande oder in der Stadt - so sehr differieren, dass es einfach keine Universallösung gibt!
Und wird dann eine Lösung propagiert, die dann nicht auf die eigene Umgebung passt, reagiert man mit Ablehnung oder gar Trotz, weil "die da oben" ja keine Ahnung haben.
Darüber hinaus kommen dann die technischen Herausforderungen.
Beispiel: Unser "Hundeauto" ist ein Dacia Lodgy 7 Sitzer mit 1,5L Diesel und einem Verbrauch von 3,8-5L/100Km Diesel. Kofferraumvolumen: 827 Liter (5-Sitzer) / 207 Liter (7-Sitzer) Kofferraumvolumen mit umgeklappten Sitzen: 2.617 Liter, ohne Rücksitze über 3.000 Liter! Mit der kleinen Campingausstattung ist er als "Weekender" für Festivals für zwei Personen prima geeignet.
Dieses Auto wiegt gerade einmal 1,3-1,4 To leer, bei nahezu 600Kg Zuladung, hat eine Reichweite von fast 1.300Km mit 50 Liter Tank bei 100Km/h.
Auf der Suche nach einem "Stromer" mit vergleichbaren Parametern wird es schwierig!
Ein elektrischer X-Bus --> Link der für mich die erste Alternative ist, kostet letztendlich etwa das doppelte, leistet 15Kw! und läuft 100Km/h max.
Hat in etwa das gleiche Ladevolumen, aber leider keine Airbags oder ABS weil es sich nicht wirklich um ein "Auto" sondern um ein Leichtfahrzeug handelt. --> Link
Und dann kommt noch das Problem mit der Verfügbarkeit. Selbst wenn der X-Bus auf dem Markt kommt, ist die Ersatzteilversorgung eine andere als bei den etablierten PKW-Herstellern.
Wartung und Ersatzteile sind sicher nicht in dem Umfang verfügbar wie bei Dacia/Renault. Ob der X-Bus sich auch auf Dauer auf dem Markt hält? Was ist wenn der Laden pleite geht? Dann steht schnell ein Haufen Schrott auf dem Hof!
Also ist da ein Risiko, welches schlecht abschätzbar ist. Diese Überlegungen habe ich sicher nicht alleine.
Die so genannten Startups haben tolle Ideen und Lösungen! Aber nur wenige Unternehmen haben sich dauerhaft oder groß am Markt etabliert. --> Link Wie viele dieser Autos habt ihr hiervon schon auf der Straße gesehen?
Sono-Motors ringt schon seit Jahren um die Markteinführung, trotz guter Ansätze. --> Link
Solche Risiken kann sich der "kleine Mann" nicht leisten! Das hat dann nichts mit eingeschränkter Sichtweise zu tun. Umdenken ist da nicht so einfach!
LG Carsten
rkopka am 05 Dez 2022 14:49:47
DonCarlos1962 hat geschrieben:Unser "Hundeauto" ist ein Dacia Lodgy 7 Sitzer mit 1,5L Diesel und einem Verbrauch von 3,8-5L/100Km Diesel. ... Auf der Suche nach einem "Stromer" mit vergleichbaren Parametern wird es schwierig!
Am ehesten noch die Hochdachkombis (Renault Kangoo, Citroen Berlingo und Brüder). Teurer wirds allemal (Faktor 2,5-3) und die Reichweite ist viel kleiner (Faktor 4 oder schlechter, wobei das handlebar ist im Gegensatz zum Preis). Mir waren schon etwa 30% mehr etwas viel für eine Elektroversion (die es damals so noch nicht gab, Alternativen eher bei +50%). Für €10K kann man schon eine Menge machen.
RK
mithrandir am 05 Dez 2022 15:47:14
DonCarlos1962 hat geschrieben:[ Solche Risiken kann sich der "kleine Mann" nicht leisten! Das hat dann nichts mit eingeschränkter Sichtweise zu tun. Umdenken ist da nicht so einfach! LG Carsten
Musst du jetzt ein neues Auto kaufen? Ich gehe davon aus, dass sich in den nächsten Jahren am Markt einiges tun wird. Womöglich hast du in drei bis vier Jahren die Optionen: --> Weiterhin Verbrenner wie gewohnt mit dem Risiko, dass der Sprit sehr teuer wird. --> Teures E-Mobil aus Europa/Deutschland --> Günstiges E-Mobil aus Fernost
Russel am 05 Dez 2022 15:51:27
mithrandir hat geschrieben:Wer soll es denn sonst bezahlen? Es ist unsere Umwelt. Wenn wir nicht bereit sind den Umstieg zu bezahlen, bezahlen es unsere Kinder, und nicht nur mit Geld.
Logo wir, das sollte aber jedem bewusst sein, sonst ist das Gejammer hinterher groß.
rkopka am 05 Dez 2022 15:56:26
mithrandir hat geschrieben:Musst du jetzt ein neues Auto kaufen? Ich gehe davon aus, dass sich in den nächsten Jahren am Markt einiges tun wird.
Ich mußte(!) letztes Jahr ein neues kaufen, da das alte am Ende war. Ich hätte auch gern noch etwas gewartet, aber ging halt nicht (mehr). Und auch wenn die Auswahl (s.o.) seit dem etwas besser geworden ist, sind die Mehrpreise für E immer noch massiv. Dabei hätte ich sogar gute Voraussetzungen gehabt (Lademöglichkeit-kein Solar, nur Kurzstrecken). Aber es war mir einfach zu teuer. 27K oder 45K sind schon ein Unterschied.
RK
Kuhtreiber am 05 Dez 2022 16:09:44
fschuen hat geschrieben:Aber man kann's ja mal probieren. Und sich derweil über die Asphaltkleber echauffieren, die sich erdreisten, den Status Quo in Frage zu stellen. Ich sehe das andersrum und habe denen daher die sinnlose Gaserstattungsdings vom Dezember gespendet. Das verbindet sehr schön ideell den Mut einzelner Bürger mit der Mutlosigkeit der Politik.
Gruss Manfred
Wohnmobil fahren und gleichzeitig den Asphaltklebern spenden hört sich logisch und vernünftig an. Ich habe bisher Weihnachten immer für Kinder in der dritten Welt gespendet, werde mir das aber nochmals überlegen. Die armen Asphaltkleber brauchen mein Geld bestimmt dringender.
wolfherm am 05 Dez 2022 16:14:59
Moderation:Jetzt mal bitte wieder zum Thema. Klebstoffe und deren Verwendung gehören nicht wirklich hier hin.
mithrandir am 05 Dez 2022 16:28:04
rkopka hat geschrieben: Aber es war mir einfach zu teuer. 27K oder 45K sind schon ein Unterschied.
Ich vermute, dass mit dem Ende der Förderung die Preise fallen. Spätestens wenn die chinesischen und andere Billiglohnländer auf den Markt drängen, wird das wahrscheinlich passieren. Aber grundsätzlich gibt es kein verbrieftes Recht auf günstige Fahrzeuge. Man muss halt auch bedenken, dass wir in im vergangenen Jahrhundert mit den Verbrennern auf Kosten der zukünftigen Generationen günstig Auto gefahren sind. Eigentlich waren die Verbrenner und der Sprit in Bezug auf die Kosten, die sie haben und in Zukunft werden zu billig. Das war den meisten von uns nicht bewusst bzw. wir wollten es nicht wahr haben. Langsam werden die Folgen des Klimawandels sicht- und spürbarer. Schlimm genug, dass manche immer noch glauben oder uns glauben machen wollen, dass wir uns nicht umstellen müssen, weil wir das "schon irgendwie" mit E-Fuels, Wasserstoff oder dem Deus Ex Machina hinbekommen ohne dafür bezahlen zu müssen.
pwglobe am 05 Dez 2022 16:38:11
Hallo, Aktionen sich auf der Strasse festkleben oder Suppe auf Bilder werfen sind vollkommen inakzeptabel und zeugen nicht von Intelligenz. Der Klimawandel ist im Gange und dies ist auch den meisten Menschen bewusst, die Frage ist nur: wie gehen wir damit um? Alles Verbieten und zurück in die Steinzeit, aber bitte ohne Holz zu verbrennen denn dies ist auch Umweltschädlich, bestimmt nicht.
Es geht darum Technologien zu entwickeln und Anlagen zu bauen um saubere Energie zu erzeugen. Dazu brauchen wir Ingenieure, Wissenschaftler und Unternehmen die diese Herausforderung annehmen und keine Bremsklötze die sich auf Straßen kleben. Nur wenn wir uns und unsere Technologien weiterentwickeln können wir unser Klima retten, nicht die Erde denn diese kommt auch ohne Menschen aus. Wir in Deutschland können das Klima nicht mit Einsparung von CO2 retten, dazu sind wir zu klein, aber wir können Technologien entwickeln damit die Welt weniger CO2 produziert. Wenn der russische Aggressor nicht seinen Nachbarn überfallen hätte und es auf der Welt friedlicher wäre, hätte man die 100Mrd. auch besser in die Forschung investieren können. Aber leider...
Ich sehe uns aber trotz allem auf einem guten Weg, vielleicht dauert es etwas länger, aber es gibt Grund zur Hoffnung. Die Entwicklung hin zum Wasserstoff ist in vollem Gange und wir werden in den nächsten 2-3 Jahren hier erhebliche Fortschritte sehen. Dann wissen wir auch wie es mit dem Antrieb von Wohnmobilen weitergeht. Noch ein Nachsatz: Ich bin für kleben lassen, mit reichlich Getränken und Nahrung versorgen, dann auf die Verdauung warten und bei der gegenwärtigen Witterung übernimmt die Natur den Rest. :mrgreen:
Kuhtreiber am 05 Dez 2022 16:51:32
Hier eine gete Erklärung der Situation und der Umgang dami --> Link
Dirkulation am 05 Dez 2022 17:01:47
Meine Frau sollte sich einen neuen Firmenwagen konfigurieren. Sie war Feuer und Flamme und hat sich für ein E-Auto entschieden.
Ich war nicht begeistert, denn dann ist der Streit um den Platz in der Einfahrt vorprogrammiert, also Wohnmobil an die Straße stellen, wo man nur Platz für nen PKW findet damit man an die noch fehlende Wallbox kommt? Nein. Sie ist jetzt bereit jeden Tag während der Arbeitszeit das EAuto an einer Säule unterwegs zu laden, also Ladezeit gleich Warte- und Arbeitszeit.
Das sind ja so die typischen Hindernisse auf die man trifft, wenn man sich ändern will oder muss.
Es hat sich einige Monaten nach der Bestellung erübrigt, denn die Firma steigt komplett zurück auf Verbrenner, da nichts anderes halbwegs zeitnah lieferbar ist.
Das Zusammenspiel zwischen Leasingfirmen und Nutzern scheint einfach nicht gut zu klappen.
Ich finde es lustig, wenn die Zwischenlösung in der "Zwischenzeit" nicht wirklich zur Verfügung steht.
Und ich freue much sehr, dass wir weiterhin einen Verbrenner als PKW haben werden, der für unsere langen Strecken aus meiner Sicht die praktische und ökologisch nicht schlechtere Alternative zur Batterie ist.
rkopka am 05 Dez 2022 17:04:55
mithrandir hat geschrieben:Aber grundsätzlich gibt es kein verbrieftes Recht auf günstige Fahrzeuge. Man muss halt auch bedenken, dass wir in im vergangenen Jahrhundert mit den Verbrennern auf Kosten der zukünftigen Generationen günstig Auto gefahren sind.
Wobei das zwei getrennte Themen sind. Kosten für Straßen und Sprit (wobei ein großer Teil ja sowieso schon Steuern sind) - mag sein. Aber Autos wurden vor E und abseits der Abwrackprämie ja nicht gefördert, und die Hersteller haben sicher keine niedrigen(?) Preis gemacht, um uns was Gutes zu tun, sondern um mehr zu verdienen.
Bisher konnte man mit entsprechenden Einschränkungen ein halbwegs brauchbares Fahrzeug auch um wenig Geld kaufen. Aber inzwischen ist diese untere Grenze deutlich angestiegen. Teils wegen Inflation und Lieferproblemen, teils weil es manche Fahrzeugtypen und -arten nicht mehr gibt. Und wenn man günstige E-Autos hernimmt, dann ist das im unteren Segment schnell mal 150-200% des Benziners, wenn man vergleichbare Autos hernimmt. Nach oben sind die Unterschiede geringer, aber das bringt nichts, wenn man das Geld nicht hat. Nur durch die Prämie ist das noch eher machbar.
RK
wolfherm am 05 Dez 2022 17:38:04
Moderation:Bitte bleibt beim Thema E-Womo. Und nicht Auto der Ehefrau, Finanzierung von PKW und dergleichen. Auch die Klebeaktivisten gehören hier nicht hin. Ich schrieb das weiter oben schon. Wer sich nicht daran hält, kann hier nicht mehr schreiben. Ich hoffe, das ist jetzt klar ausgedrückt.
Russel am 06 Dez 2022 08:14:41
Der Thread sollte in 3 Jahren nochmal geöffnet werden, dann sehen wir was sich in der Realität geändert hat, was wirklich passiert ist und wer recht hatte.
supcamper am 06 Dez 2022 08:40:47
Russel hat geschrieben:Der Thread sollte in 3 Jahren nochmal geöffnet werden, dann sehen wir was sich in der Realität geändert hat, was wirklich passiert ist und wer recht hatte.
Das Pferde-Womo wird sich durchsetzen. :-) "
hampshire am 06 Dez 2022 08:58:32
Russel hat geschrieben:Der Thread sollte in 3 Jahren nochmal geöffnet werden, dann sehen wir was sich in der Realität geändert hat, was wirklich passiert ist und wer recht hatte.
Geht es ums "Recht haben"? In drei Jahren haben wir weitere Versuchsfahrzeuge gesehen und ein paar "Exoten" fahren auf der Straße. Was haben die Menschen vor 10 Jahren sich den Kopf nach einem Tesla Model S verdreht. "Setzt sich nie durch", "geht nicht", "ich fahre meinen Fossil-Verbrenner so lange weiter wie möglich" und so weiter. Bei Womos ohne Fossil-Verbrenner wird die Entwicklung genau so sein (oder es gibt sie dann einfach nicht mehr als Neufahrzeug). Die Frage ist wie das gehen soll und nicht ob das gehen wird.
rkopka am 06 Dez 2022 10:23:54
hampshire hat geschrieben:Die Frage ist wie das gehen soll und nicht ob das gehen wird.
Beim Womo kommt nur die 3,5t Hürde dazu, die so bei (normalen) PKW keine Rolle spielt und die technisch derzeit kaum zu schaffen ist. Die (älteren) Deutschen tun sich da relativ leicht. Im Ausland ist das teils deutlich lästiger (FS, Maut). Bei LKW gehts eher um die mögliche Zuladung, weniger um einen vorhandenen Führerschein, was aber trotzdem einige Adaptionen erfordern wird. Bisher sind die Akkus AFAIK eher größer, aber nicht leichter geworden. Interesant wäre, ob der Mehrpreis bei einem recht teuren Fahrzeug (im Verhältnis zu einem normalen PKW) eher akzeptiert wird oder ob das bei den so schon hohen Preisen einfach die Grenzen sprengt. Förderung wird es ja sicher nicht geben :-).
RK
Russel am 06 Dez 2022 10:31:48
Ich sehe das Problem eher im finanziellen.
Wenn ich hier ständig lese wie Herstellerkosten analysiert werden, über jegliche Preise wie SP, CP, Flüssiggas, Strom, Werkstatt, Gebrauchte, Neufahrzeuge, Werkstatt usw. ausdiskutiert werden, frage ich mich ob die Womofahrer die Entwicklung und Umsetzung mit finanzieren wollen und können.
Sicherlich wird einiges in der nächsten Zeit passieren, die Verbrenner werden aber soooo schnell nicht verschwinden.
Russel am 06 Dez 2022 10:53:13
hampshire hat geschrieben:Geht es ums "Recht haben"? I.
Beim Glaskugellesen und diskutieren geht es am Ende sicherlich auch ums „Recht“ haben.
babenhausen am 06 Dez 2022 10:55:47
Russel hat geschrieben:Ich sehe das Problem eher im finanziellen.
Wenn ich hier ständig lese wie Herstellerkosten analysiert werden, über jegliche Preise wie SP, CP, Flüssiggas, Strom, Werkstatt, Gebrauchte, Neufahrzeuge, Werkstatt usw. ausdiskutiert werden, frage ich mich ob die Womofahrer die Entwicklung und Umsetzung mit finanzieren wollen und können.
Die Womofahrer werde nicht gefragt werden genausowenig wie alle anderen.Der Gesetzgeber wird ein Datum festlegen ab welchem nur noch solche Fahrzeuge neu zugelassen werden.Dieses Vorgehen ist hinläufig bekannt siehe Euro 1 bis 6 und AD Blue Zwang.Auch die Entwicklungskosten wird der Verbraucher tragen,siehe SCR Entwicklung .Entweder du bezahlst oder du lässt es.Es wird der Tag kommen an dem eben für den EU Markt nur noch Wasserstoff getriebene Fahrzeuge die Bänder verlassen! Auf dem Parallelband werden weiter Euro 3 Diesel gebaut für den Export aus der EU....zum halben Preis. :twisted:
Irmie am 06 Dez 2022 12:59:48
Hallo,
ich frage mich, wie soll ein Verbrennerverbot, welches nur in der EU und im US Staat Kalifornien gilt, das Klima retten? Zumal östlich von Oder und Neusiedlersee auch nicht mitgemacht wird.
wolfherm am 06 Dez 2022 13:00:38
Irmie hat geschrieben:Hallo,
ich frage mich, wie soll ein Verbrennerverbot, welches nur in der EU und im US Staat Kalifornien gilt, das Klima retten? Zumal östlich von Oder und Neusiedlersee auch nicht mitgemacht wird.
babenhausen hat geschrieben:Es wird der Tag kommen an dem eben für den EU Markt nur noch Wasserstoff getriebene Fahrzeuge die Bänder verlassen! Auf dem Parallelband werden weiter Euro 3 Diesel gebaut für den Export aus der EU....zum halben Preis. :twisted:
Hallo, dies stimmt so nicht. Es werden nicht unterschiedliche Motoren gebaut, sondern nur unterschiedliche Abgasreinigungen, aber die Sonderfahrzeuge sind teurer als die Serie. dies ist zumindest bei den Nutzfahrzeugen so. Bei den PKWs gibt es keine Unterschiede in der europäischen Produktion, da wird dann z.B. in Indien ein anderer Motor im CKD Werk verbaut. So wird es auch mit den Wasserstoffantrieben sein, wenn sie Standard sind werden sie günstiger sein als die wenigen Dieselmotoren. Bei den Herstellern der Nutzfahrzeuge gibt es jetzt schon EoP Daten für die einzelnen Aggregate. Da LKW Motore nicht nur in Fahrzeugen verbaut werden, sondern auch Stationär, z.B. zur Stromerzeugung, ist das Produktionsende für die Aggregate sogar noch nach dem Verbrennerverbot.