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Ende der Verbrennungsmotoren, wie soll das gehen mit Womo? 1 ... 10, 11, 12, 13, 14, 15, 16


SvenZ am 25 Jan 2022 21:03:00

BURAN har geschrieben:
Ob es dann allerdings noch Männerspielzeuge mit 10 oder mehr Tonnen ..mit pkw garage , Waschmaschinen und 500 l Wassertanks gibt wage ich zu bezweifeln ..


Da müssten die Ausbauer dann so etwas wie den TESLA Semi-Truck als Basis nehmen ;D

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DtMaahs am 26 Jan 2022 09:58:40

Hallo

Klaus hat geschrieben:Ob es dann allerdings noch Männerspielzeuge mit 10 oder mehr Tonnen ..mit pkw garage , Waschmaschinen und 500 l Wassertanks gibt wage ich zu bezweifeln ..


Ich denke eher das dann nur noch > 7.5t mit Wasserstofftank und kräftigen Brennstoffzellen geben wird.
In dieser Klasse spielt Geld und Gewicht eine eher untergeordnete Sache.

In der < 7.5t ist das Verhältnis Nutzlast zu Gesamtgewicht zu Reichweite so ungünstig das nur extreme Materialien das Gewicht drücken könnten zB. Alu-Chassis/Alu-Fahrwerk , Magnesiumfelgen , Motortoraufhängungen aus Alu , Alu-Karosserie , ..... so das es nur für eine exklusive Kundschaft erschwinglich wird.
Ob diese Bauweise dann einen kleineren CO2 Fußabdruck hinterlässt darf aber angezweifelt werden.

macagi am 26 Jan 2022 10:46:57

SvenZ hat geschrieben:Da müssten die Ausbauer dann so etwas wie den TESLA Semi-Truck als Basis nehmen ;D


Und auf den St. Nimmerlein's Tag warten - eher nicht.
Die Konkurrenz bringt jetzt schon die E-Trucks raus:

"Amerika im E-Pick-up-Fieber: Die Elektro-Monster kommen
Sie sind riesig. Sie sind schwer. Und sie schützen vor einem Blackout: Pick-up-Trucks auf Elektrobasis erobern die USA. Die deutschen Hersteller verpassen den Trend."

--> Link

Na ja, ganz verpassen die Deutschen den Trand nicht:

"Elektrisch auf dem Campingplatz: Die Energiewende bei Wohnmobilen"

--> Link

Es geht um den E-Bulli.

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goorooj am 26 Jan 2022 11:25:20

DtMaahs hat geschrieben:
In der < 7.5t ist das Verhältnis Nutzlast zu Gesamtgewicht zu Reichweite so ungünstig das nur extreme Materialien das Gewicht drücken könnten zB. Alu-Chassis/Alu-Fahrwerk , Magnesiumfelgen , Motortoraufhängungen aus Alu , Alu-Karosserie , ..... so das es nur für eine exklusive Kundschaft erschwinglich wird.


Wenn ich mir die Stellplätze so anschaue ist dieser exklusive Kundenkreis gar nicht so klein.
Und was die anderen betrifft: Die meisten Womos sind offensichtlich damit beschäftigt in Deutschland von Stadt zu Stadt zu tingeln, da brauchts keine grosse Reichweite. 2-300 Kilometer am Tag und dann am Stellplatz laden... und ein Grossteil sind Rentner, die haben Zeit. Die kommen so auch einmal durch Europa.
Wenn jemand in Spanien 6 Monate überwintern will, spielt es keine Rolle ob derjenige 4 oder 10 Tage da runter braucht. Die meisten stehen dann da eh grossteils auf demselben Camping/Stellplatz.

Wer halt ein Problem kriegen wird sind die typischen 2-Wochen Urlauber mit B-Führerschein, die noch nicht so viel Geld haben und in 3 Tagen in Spanien zum Surfen sein wollen, VW-Bus- bzw. Kastenwagenklientel. Das schätze ich etwas kritisch ein, darum denke ich bei E-Womo als Thema grundsätzlich mal an die 3,5t ( oder 4,25, so wie es sich rauskristallisiert, vielleicht wird das erhöht oder mit dem Anhängerschein verknüpft ) Klasse, die sind da betroffen.

Da jetzt das Ende der Welt, so wie wir das kennen, herbeizuläuten finde ich übertrieben. und in den ~35 Jahren bis die Diesel-Womos wirklich auch gebraucht langsam aussterben, ist viel Zeit für Technikinnovationen.
Vor 35 Jahren, also 1987, gabs gerade mal Kats neu, Turbodiesel kamen gerade die ersten raus.... und es fahren immer noch Womos aus der Zeit rum. Wenige, aber die gibts noch. Und die meisten sterben durch Feuchte im Holz.... heute sind die anders gebaut.

DtMaahs am 26 Jan 2022 11:46:54

Hallo

Was mir gerade noch dazu eingefallen ist.
Im E-Wohnmobil wird es kein Autak im alten Stil mehr geben.
Selbst wenn alle möglichen Flächen auf dem Wohnmobildach mit Solarpanels zugeklebt werden reicht es nicht um die Antriebs-Akkus aufzuladen.
Zumal sich immer mehr Fenster auf das Dach befinden zB. bei mir sind es sieben Dachfenster plus die Sat-Anlage.
Bedeutet egal wie weit man am Tag fährt am Ziel muss man an die externe Steckdose.

Aber auch daran wird man sich gewöhnen/müssen.

hampshire am 26 Jan 2022 13:00:24

DtMaahs hat geschrieben:Im E-Wohnmobil wird es kein Autak im alten Stil mehr geben.
Selbst wenn alle möglichen Flächen auf dem Wohnmobildach mit Solarpanels zugeklebt werden reicht es nicht um die Antriebs-Akkus aufzuladen.

Derzeit wird der Dieselantrieb ja auch nicht vom Dach geladen - ab und zu muss man eben tanken. Da sehe ich keine Veränderung zu jetzt - bis auf die andere Infrastruktur und ggfs. verlängere Lade- statt Tankzeiten. Die Veränderung hält sich also in der Praxis in Grenzen.

mithrandir am 26 Jan 2022 13:00:37

DtMaahs hat geschrieben:H
Bedeutet egal wie weit man am Tag fährt am Ziel muss man an die externe Steckdose.

Egal wie weit man fährt ist das nicht.
Wenn du nur ein paar Kilometer fährst (z. B. Urlaub an der Küste und du fährst nur 30-40 km zum nächsten schönen Ort), musst du nicht unbedingt nachladen, wenn du weißt, dass du am Folgetag auch nur ein paar Kilometer machen willst. Unterwegs gehst du vielleicht Einkaufen oder Essen und nutzt dort eine Ladesäule während des essens/Einkaufs.
Es ist eben eine andere Verhaltensweise als bisher.
Ich habe jetzt seit einem Jahr einen e-Smart. Im Sommer 150km Reichweite, im Winter manchmal nur 90km.
Man gewöhnt sich recht schnell daran die verschiedenen Parameter (Wetter wegen Solar, aktueller Ladezustand, geplante Fahrten) in die Entscheidung Laden ja/nein/wo einfließen zu lassen.
Anfangs habe ich die Kiste immer direkt angehängt (hatte nur einen 220V Lader, der bis zu 8 stunden für voll benötigt) und voll laden lassen.
Beispiel: Im Sommer komme ich von Arbeit, Batterie hat noch 70 Prozent. Wenn es spät ist und die Sonne gerade keinen Strom produziert, lade ich das Auto nicht, weil die Ladung am Folgetag noch mal reicht. Wenn die Sonne noch scheint und der Speicher im Keller für das Haus voll ist, hänge ich die Kiste ran, bis die Sonne untergeht. Ist besser als den Strom einzuspeisen.
Zur Not habe ich auf Arbeit auch die Möglichkeit zu laden.
Im Winter (November - Ende Februar) hänge ich immer wenn möglich am Ladekabel, weil die Sonne sowieso so wenig produziert, dass man nicht rechnen muss.
Es wäre natürlich schön, wenn die Komponenten alle gekoppelt und gesteuert werden könnten. Solaranlage (Sonne scheint), Wallbox (mittlerweile vorhanden), smarte Steckdose für 230V Lader (das ist schonender als Wallbox).
Aber das ist momentan noch nicht oder nur mit Bastelei möglich, aber das ist das Schicksal der early Adopter.
Der E-Smart mit der geringen Reichweite ist auch ein schlechtes Beispiel, weil die Technik schon relativ alt ist, aber ich wollte halt ein erschwingliches Elektrocabrio und bin seit 20 Jahren Smart-Fan/Fahrer.
Neuere Fahrzeuge der Preisklasse haben schon höhere Reichweiten, da ist das Ganze wesentlich weniger stressig und man ist flexibler. Aber man muss sich halt darauf einlassen, dass sich das Verhalten ändert. Wenn man dazu nicht bereit ist, wird es halt am Ende schwerer.

DtMaahs am 26 Jan 2022 13:18:50

Hallo Max

Max hat geschrieben:Derzeit wird der Dieselantrieb ja auch nicht vom Dach geladen - ab und zu muss man eben tanken.

Eben ab und zu:
Unsere Tagesfahrten sind in der Regel zwischen 200 - 600 Km.
Kurzstrecken fahren wir mit dem mitgenommenen Roller.

Denke nicht das ein E-Mobil eine Lademöglichkeit nach 200Km am Zielort auslässt.
Ich denke an Tanken erst nach 700Km.

Natürlich gibt es auch Kurzstreckenfahrer dann reicht auch ein 50 Liter Dieseltank.

Nur für unter 100Km würde ich mein Wohnmobil nicht anlassen.

So muss halt jeder seine Priorität setzen und demnach handeln.

wolfherm am 26 Jan 2022 13:27:36

DtMaahs hat geschrieben:Hallo

Was mir gerade noch dazu eingefallen ist.
Im E-Wohnmobil wird es kein Autak im alten Stil mehr geben.
Selbst wenn alle möglichen Flächen auf dem Wohnmobildach mit Solarpanels zugeklebt werden reicht es nicht um die Antriebs-Akkus aufzuladen.
.



Du bist aber auch ein Schwarzmaler. Natürlich geht dann auch noch Autarkie. Auch heute wird jemand, der mit Diesel heizt, nach einer längeren Anfahrt erst einmal tanken, damit er länger autark stehen kann. Was hindert den E- Mobilisten, vor dem Verschwinden in die Wildnis noch mal die Antriebsakkus an einer Ladestationen aufzuladen? Wir werden uns umstellen müssen. Aber wir sind auch alle flexibel oder du nicht? :D

DtMaahs am 26 Jan 2022 13:47:17

Hallo Wolfgang

Deshalb sage ich ja.
Ditmar hat geschrieben:So muss halt jeder seine Priorität setzen und demnach handeln.


Ich denke das es noch sehr lange Zeit Orte geben wird wo keine entsprechende Ladestationen zum aufladen gibt.
Es macht nicht jeder in Deutschland und in Europa Urlaub.
Ich gehe halt eher immer von meiner Priorität aus.
Also wie stark müsste ich mein verhalten anpassen.

Daher noch einmal natürlich wird es viele Wohnmobilurlauber geben denen der Umstieg auf die E-Mobilität gar nichts ausmacht.
Denke allerdings das die Umstellung auf die reine E-Wohnmobilzeit an mir vorbeizieht Altersbedingt.

wolfherm am 26 Jan 2022 14:02:12

Ja dann ist ja alles gut. Brauchst dir keine großen Gedanken mehr machen…. :D

magheinz am 29 Jan 2022 15:57:02

Erstaunlich wie viele hier ihre derzeitige Nutzung ihres Wohnmobils als gottgegebenes Recht und einzig akzeptable Art und Weise sehen.

rolfk am 29 Jan 2022 16:38:07

magheinz hat geschrieben:Erstaunlich wie viele hier ihre derzeitige Nutzung ihres Wohnmobils als gottgegebenes Recht und einzig akzeptable Art und Weise sehen.


Erstaunlich, wie einige sich berufen sehen, in diesem zur Zeit noch sehr spekulativen Fall von Verânderung unserer Lebensweise auf die daraus folgenden Veränderungen der demokratischen Rechte Anderer zu urteilen.

Wir können immerhin froh sein, dass wir in diesem Land ein Recht auf freie Meinung und deren Äußerung haben, welches durchaus kein gottgegebenes Recht ist....

MoniDieter am 29 Jan 2022 18:31:29

Welcher Gott gibt hier wem ein Recht? In einem Wohnmobilforum anderen das Recht absprechen zu wollen, ein Wohnmobil zu nutzen und selbst eines zu betrieben. Finde ich sehr merkwürdig. Falsches Forum? :lol:

goorooj am 29 Jan 2022 23:51:47

Wenns tatsächlich schwieriger wird, werden halt die übrigbleiben die auch Unannehmlichkeiten wie weniger Platz, weniger Luxus, ggfs wenig Reichweite und lange Ladezeiten in Kauf nehmen. Oder dass sie mit ihren alten Dieseln dann manche Städte einfach nicht mehr anfahren können.
Also der Menschenschlag wie er auch vor 30 Jahren mit dem Womo unterwegs war.
Unmöglich wirds sicher nicht.

Russel am 30 Jan 2022 08:13:03

SvenZ hat geschrieben:Da müssten die Ausbauer dann so etwas wie den TESLA Semi-Truck als Basis nehmen ;D


TÜV Bericht: jeder 10 Tesla fällt durch, nur Dacia ist schlechter. Ist schon ein wenig enttäuschend.

SvenZ am 30 Jan 2022 12:53:41

Russel hat geschrieben:
TÜV Bericht: jeder 10 Tesla fällt durch, nur Dacia ist schlechter. Ist schon ein wenig enttäuschend.

Stimmt, es heißt vom ADAC:
"Beim Tesla machen neben der Beleuchtung vor allem die Querlenker an den Achsen Probleme"

Manche meiner E-Auto Kollegen denken wirklich, das man nicht regelmäßig zur Wartung muss (Bremsanlage fetten, Bremsflüssigkeit wechseln, Radaufhängung kontrollieren lassen, Lichteinstellung prüfen lassen). Das sitzt das Problem oft hinterm Lenkrad und ist nicht maßgeblich der OEM. :ja:
Siehe Berichte über mehrere Elektroautos mit Fahrleistungen über 1 Mio. Kilometern.

Ich kann mir gut vorstellen, dass der Reisemobilist in wenigen Jahren auswählen kann, welche Energiequelle das Basisfahrzeug haben soll. Meiner Meinung nach ist der Antriebsstang jedoch elektrisch. Vielleicht werden die Swap Akku Wechselstationen, wie sie NIO und CATL bereits einführen auch für Kleinlaster und WoMos nutzbar. Dann können wir soviel Batteriegewicht mitnehmen, wie wir gerade brauchen und das wechseln dauert unter 5 min. Ich freue mich auf alle Neuerungen - es bleibt spannend!

goorooj am 30 Jan 2022 13:50:07

Bei den BMW SUVs zum Beispiel sind die Querlenker auch gern nach 100.000 durch, sind halt schwere Autos.
Wenn man jetzt mal davon ausgeht dass Tesla ein neuer Hersteller mit noch nicht viel Erfahrung ist und der Model S das erste, ab 2012 in Grossserie gebaute Elektroauto ( als die deutschen Hersteller noch gar nix hatten ), war das bei dem massiven Fahrzeuggewicht als "Kinderkrankheit" eigentlich zu erwarten.
Würde mich interessieren wie das jetzt in den aktuellerten Modellen aussieht, aber ich gehe davon aus dass die dazugelernt haben.

Für Elektrofahrzeuge generell kann man davon jetzt allerdings gar nix ableiten. Schon gar nicht für Kastenwägen von etablierten Herstellen die ja fast durch die Bank die 3,5t Grenze nur mehr Führerscheinbedingt haben und eigentlich deutlich mehr können.

DtMaahs am 30 Jan 2022 14:23:23

Hallo

Ich glaube nicht das Tesla wegen dem höheren Gewicht auch verstärkte Aufhängungen/Gelenke eingebaut hat.
Eher auf vorhandenes zurückgegriffen hat auch aus Kosten aber auch aus Gewichtsgründen.
Nun lernt Tesla aus Reklamationen so wie alle anderen auch.
Bedeutet nicht nur die Akku's sind die Gewichtstreiber sondern alles was verstärkt werden muss um am Markt Sicherheitstechnisch auf einem Konkurrenzfähigem Standard zu bleiben.
In der heutigen Medienwelt bleibt nichts mehr verborgen wenn es auch manchmal etwas Zeitversetzt in den Medien auftaucht. Zum Leidwesen der Erstkäufer.

Russel am 30 Jan 2022 16:07:10

SvenZ hat geschrieben:Manche meiner E-Auto Kollegen denken wirklich, das man nicht regelmäßig zur Wartung muss (Bremsanlage fetten, Bremsflüssigkeit wechseln, Radaufhängung kontrollieren lassen, Lichteinstellung prüfen lassen). Das sitzt das Problem oft hinterm Lenkrad und ist nicht maßgeblich der OEM. :ja:


Das bezweifele ich mal aus folgendem Grund:
Vermutlich sind fast alle, oder der größte Teil Firmenfahrzeuge. Hier wird im Normalfall der Wartungsplan eingehalten.
Die Wartung am E Auto ist ja auch günstiger, warum sollte diese nicht gemacht werden gegenüber einem Verbrenner?
Die Gewährleistung schreibt das heute meist vor, daher geht ja fast jeder regelmäßig hin.
Viele Neufahrzeuge werden bereits mit Werkstatt und Inspektionspauschale verleast.

Tesla will wie alle anderen auch nur Geld verdienen, was juckts den Hersteller wenn nach der Gewährleistung was kaputt geht. Beim momentanen E Hype können sich die Hersteller (alle) so einiges leisten. Selbst wenn die Radlager bei der regelmässigen Inspektion nach 5 Jahren defekt sind müssen sie ja getauscht werden. An der Qualität ändert sich aber nix.

In meiner Branche sage ich dir nach 5 Jahren Betrieb ob das Produkt gut ist!

SvenZ am 30 Jan 2022 17:38:16

Russel hat geschriebeN:
Das bezweifele ich mal aus folgendem Grund:
Vermutlich sind fast alle, oder der größte Teil Firmenfahrzeuge. Hier wird im Normalfall der Wartungsplan eingehalten.

Bei Tesla ist eine Wartung zur Gewährleistung NICHT erforderlich. Daher habe ich das geschrieben. Werkstatt nachgefragt, ob es üblich ist, dass regelmäßig zum Kundendienst gefahren wird - Antwort: eher nein. Fahre selbst sein 4 Jahren Tesla. Anders bei meinen BMW i3, da ist Wartung Pflicht.
Ich kenne viele Privatfahrer, kaum Firmenfahrer, obwohl ich bei einem der größten deutschen Automobilzulieferer arbeite, alle Kollegen aus allen Standorten die ich kenne, die ein reines E-Auto fahren, haben ein Firmenfahrzeug. Hier im Wohngebiet, alles private E-Fahrzeuge um mich um. Wenn ich jemand beim auf dem Supermarktparkplatz anspreche, die gleiche Antwort von jungen Pärchen bis zum Rentner, ja der gehört uns/mir.
Bei der Brückentechnonogie Hybrid sieht das anders aus.

Woher stammt denn deine Annahme, dass die meisten (voll-)elektischen Autos Firmenfahrzeuge sind?

mithrandir am 30 Jan 2022 17:50:31

Tesla ist eben kein klassischer Autobauer.
Das ist eigentlich gut, weil da auch in ganz andere Richtungen gedacht wird. Ausgetretene Pfade verlassen.
Klar werden die merken, dass sie an der ein oder anderen Stelle nachbessern müssen, aber das wird sich geben.
Für den deutschen Autobauer ist es wahrscheinlich schockierend, dass da plötzlich einer kommt, unermessliche Summen Geld investiert um ein Auto zu bauen, obwohl er keine Ahnung davon hat und am Ende auch noch erfolgreich ist.
Und dann versucht man den kleinzureden mit Themen wie "Spaltmaß" (die heilige Kuh des deutschen Autofahrers) und "Charakter des Innenraums".
Dass die Innovation des Elektrofahrzeugs selbst die Kunden überzeugt und das Thema Spaltmaß im Rest der Welt nicht ganz so wichtig ist, merken die erst jetzt.
Und da hat eben Tesla im eigentlich entscheidenden Punkt Batterie und Ladetechnologie einen enormen Vorsprung herausgefahren. Mittlerweile haben die auch die Marktmacht um bei den Zulieferern bessere Standardteile zu annehmbaren Preisen einzufordern.
Als sich unsere Autobarone noch über Elon Musks Idee eines E-Autos mit Notebookakkus lustig gemacht haben, hat der die ersten quasi Prototypen an Reiche verkauft, die einfach nur dieses exklusive Fahrzeug haben wollten. Das das klapperte und sie Betatester waren, war denen egal. Elon hat denen das sogar als besonderes Schmankerl verkauft "Ihr allein könnt euch diese Pionierarbeit leisten".
Und wer gibt schon gerne zu, dass er ein Zitronenauto für einen horrenden Preis gekauft hat.
Und Tesla war clever genug sich weiterzuentwickeln.
Und langsam wachen die anderen Autobauer auf. Es bleibt spannend.

Russel am 30 Jan 2022 18:00:39

SvenZ hat geschrieben:Bei Tesla ist eine Wartung zur Gewährleistung NICHT erforderlich.

Woher stammt denn deine Annahme, dass die meisten (voll-)elektischen Autos Firmenfahrzeuge sind?


Dann braucht sich Tesla auch nicht beschweren falls der Bericht ein gegatives Licht werfen sollte. Ist aber auch sehr ungewöhnlich und das wusste ich nicht.

Die Annahme stammt von mir persönlich, in meinem Bekanntenkreis sind 12 Teslas, alles Firmenwagen, geleast.
Alle Privatpersonen die ich kenne würden sich aufgrund der Batterieausdauer und des Wiederverkauf oder einfach aus Angst, kein E Auto kaufen. Allerhöchstens Leasen für eine gewisse Dauer.

mithrandir am 30 Jan 2022 18:22:11

Russel hat geschrieben:Alle Privatpersonen die ich kenne würden sich aufgrund der Batterieausdauer und des Wiederverkauf oder einfach aus Angst, kein E Auto kaufen. Allerhöchstens Leasen für eine gewisse Dauer.

Da ich seit einem Jahr auch ein E-Auto fahre, habe ich mich auch viel umgehört. Das Thema Batterieausdauer ist nach meinen Erfahrungen das geringste Problem. Selbst Smartfahrer, die das Teil seit 10 Jahren fahren haben noch 80-90% der Kapazität.
Und wie schon geschrieben, Tesla ist was die Batterietechnologie und das Lademanagement angeht weit voraus. Der alte Smart hat da noch eine wirklich alte Technik verbaut.
Ich habe das Gefühl die deutsche Verbrennerlobby hat hier ordentlich Marketing betrieben in dem sie Angst schürt.
Da wird immer noch das die Akkuhaltbarkeit thematisiert, als wären es Handy- oder Notebookakkus.
Und mal davon abgesehen, dass das auch bei Handys und Notebooks alles Quark von gestern ist (von wegen, nie voll laden, am Anfang oft mal vollladen und dann komplett leeren um den Akku zu pflegen).
Die Fahrzeugakkus haben ein Temperaturmanagement und werden beheizt/gekühlt beim Laden und Fahren, das ist eine ganz andere Nummer.
Außerdem geben die Hersteller mindestens 8 Jahre Garantie auf den Akku. Ein Austausch käme die so teuer, dass die schon drauf achten, dass das funktioniert.
Insofern ist es vielleicht eine gute Idee die niedrigen Gebrauchtpreise zu nutzen um ein E-Auto zu kaufen.
Wobei der Gebrauchtmarkt momentan noch gar nicht so groß ist um hier ein sauberes Bild zu haben.
Davon abgesehen, dass Neuwagen aktuell noch enorm gefördert werden.
Aber vielleicht ist das auch der Grund, warum es so aussieht als hätten die Gebrauchten einen so hoehen Wertverlust.
Beispiel: Mein Smart (ForTwo Cabrio). Offizieller Neupreis: ca. 30.000 €. Mit Förderung und als Vorführwagen habe ich ihn für 20.000 € gekauft.
Im Prinzip war er neu (3 Monate, ein paar hundert km). Der Preis war der gleiche, den ich 20 Jahre zuvor für meinen ersten Smart (Diesel, gleiches Modell) bezahlt habe.
Klar, wenn ich ihn jetzt verkaufe, würde ich vielleicht noch 16.000 € verlangen (Mein zweiter Smart war ein Jahreswagen für 15.000 €).
Waaaas fast 50% Verlust in einem Jahr :eek:
Ja, aber nur bezogen auf den Neupreis, der im Bewusstsein der Förderung so gemacht wurde.

rkopka am 30 Jan 2022 18:39:42

Russel hat geschrieben:Alle Privatpersonen die ich kenne würden sich aufgrund der Batterieausdauer und des Wiederverkauf oder einfach aus Angst, kein E Auto kaufen. Allerhöchstens Leasen für eine gewisse Dauer.

Das habe ich auch überlegt. Aber bei mir waren die Probleme ganz andere. Zum einen brauche ich Platz im PKW. Damit fallen die erschwinglichen Kleinwagen weg. Nach oben gibts dann fast nur noch SUVs und einige wenige HalbSUVs. Nur daß selbst die günstigen dann mind. 80% teurer sind, als das, was ich mir dann gekauft habe (Benziner). Hochdachkombis zu der Zeit nur als Lieferwagen (hinten keine Fenster) und wenig Reichweite. Inzwischen sind ein paar mehr in meinem Interessensbereich aufgetaucht oder wurden zumindest angekündigt. Da aber mein alter PKW einging, konnte ich nicht noch Jahre warten.

mithrandir hat geschrieben:Beispiel: Mein Smart (ForTwo Cabrio). Offizieller Neupreis: ca. 30.000 €. Mit Förderung und als Vorführwagen habe ich ihn für 20.000 € gekauft.
...
Klar, wenn ich ihn jetzt verkaufe, würde ich vielleicht noch 16.000 € verlangen (Mein zweiter Smart war ein Jahreswagen für 15.000 €).

Aber wer würde das zahlen ? Wenn er für wenig mehr (incl. Förderung) einen neuen Wagen mit neuem Akku bekommen kann, der vielleicht auch noch neuere SW oder mehr Ladesleistung hat (du hast kein Alter angegeben). Das ginge bei einem Verbrenner, aber bei E-Autos werden andere Maßstäbe angelegt.

RK

hampshire am 30 Jan 2022 18:48:44

goorooj hat geschrieben:Bei den BMW SUVs zum Beispiel sind die Querlenker auch gern nach 100.000 durch, sind halt schwere Autos.

Klassiker bei BMW (Vorderachse) und nicht nur bei den SUV. Hatte ich spätestens bei 150TKM beim E30, E34, E39, F31, der G31 sieht nach 150TKM noch gut aus.

DtMaahs hat geschrieben:Ich glaube nicht das Tesla wegen dem höheren Gewicht auch verstärkte Aufhängungen/Gelenke eingebaut hat.

Nee, die haben das gleich richtig berechnet, dann muss auch nichts verstärkt werden.
Der erste Model 3 in der Flotte meines Kunden macht jetzt mit 150TKM Fahrwerksgeräusche - Qualität wie BMS (s.o.)

mithrandir hat geschrieben:Und da hat eben Tesla im eigentlich entscheidenden Punkt Batterie und Ladetechnologie einen enormen Vorsprung herausgefahren.

Und auch noch in einem zweiten Punkt: Diie haben einen Zentralcomputer mit Hardwareauslegung für Updates und Zukunft, während die anderen Hersteller (aus der alten Welt) auf eine Vielzahl hardwareseitig am Anschlag laufende Steuergeräte einsetzen.

Russel hat geschrieben:Alle Privatpersonen die ich kenne würden sich aufgrund der Batterieausdauer und des Wiederverkauf oder einfach aus Angst, kein E Auto kaufen. Allerhöchstens Leasen für eine gewisse Dauer.

Ich habe auch noch einen Diesel - nicht weil ich Sorge vor der Technik hätte, sondern weil mir keines der angebotenen Modelle wirklich gut gefällt. Zudem fahre ich viel lange Strecke >500km, was kein Problem wäre, würde ich nicht gerne dazu auch gerne etwas zügiger fahren. Ab 160 km/h wird die Reichweite deutlich kürzer, ab 200km/h unbrauchbar. Meine bevorzuge Reisegeschwindigkeit kann ich also nicht mit dem E-Auto umsetzen. Kommt ein allgemeines Tempolimit, gibt es für mich keinen Grund mehr für einen Dieselantrieb, bei 130 km/h ist die Reichweite kein Problem mehr.
Der Außendienst ist mit den Tesla 3 Dual Motor sehr zufrieden.

Russel am 30 Jan 2022 18:59:23

hampshire hat geschrieben:Zudem fahre ich viel lange Strecke >500km, was kein Problem wäre, würde ich nicht gerne dazu auch gerne etwas zügiger fahren. Ab 160 km/h wird die Reichweite deutlich kürzer, ab 200km/h unbrauchbar. Meine bevorzuge Reisegeschwindigkeit kann ich also nicht mit dem E-Auto umsetzen.



Daher fahre ich Hybrid. Kurzstrecken mit voll E, Auf der Autobahn lass ich es dann mit super und E fliegen.

BadHunter am 31 Jan 2022 10:13:10

mithrandir hat geschrieben:Außerdem geben die Hersteller mindestens 8 Jahre Garantie auf den Akku. Ein Austausch käme die so teuer, dass die schon drauf achten, dass das funktioniert.


Das ist ja völlig richtig! Aber was ist danach? Oder auch schon, wenn die tatsächliche Kapazität des Akkus auf um die 80 % gesunken ist? Wenn die Reichweite zu Beginn bei 100 % bei realen um die 500 Km liegt, dann sind das bei 80 % Leistung schon nur noch 400 Km, und 100 Km können schon einen Unterscheid machen.
Und wenn der Akku dann nach 10 Jahren noch weniger Kapazität hat, wenn nicht schon hinüber, wer kauft das Auto dann noch? Dann käme es den Besitzer so teuer, dass niemand das Auto mehr haben möchte...
An den Gebrauchtfahrzeugpreisen bei Autos mit Verbrennungsmotoren sieht man, dass die selbst nach 10 Jahren noch relativ teuer gehandelt werden, und die Motoren halten heutzutage mehrere hunderttausend Kilometer. Wer würde dann noch ein 10 Jahre altes Elektroauto kaufen, wo ein Neuer Akku fällig würde, der dann noch zusätzlich einen fünfstelligen Betrag kostet? Niemand, denn selbst wenn man das Geld hätte würde man sich doch ein wesentlich jüngeres oder gar neues Auto kaufen... Somit gäbe es dann nach wohl durchschnittlich 10 Jahren eine riesige Menge Elektrofahrzeuge, die niemand mehr haben möchte, während die Autos mit Verbrenner in der Masse locker mindestens weitere 10 Jahre fahren würden.
Und weitere Verschleißfaktoren gibt es ja auch bei Elektroautos, wie Bremsen, Fahrwerksteile, Rost usw....

Ich denke, es muss eine gesunde Mischung geben: Elektro für Stadt und Kurzstrecken, für Langstrecken und größere Reichweiten Wasserstoff oder E-Fuels, gibt es ja alles mittlerweile, muss "nur" eben noch weiter verbessert und optimiert werden. Genau wie E-Autos. Wenn Akkus leichter, günstiger und bei den Grundstoffen umweltfreundlicher werden und auch für Fahrzeuge mit größerem Gewicht Reichweiten von 1.000 Km normal sind, dann gern.

macagi am 31 Jan 2022 10:33:06

SvenZ hat geschrieben:Fahre selbst sein 4 Jahren Tesla.


Dann kannst du ja vielleicht hierzu Stellung nehmen.

Tesla beim TÜV, nur Dacia ist schlechter: --> Link

Und

Langzeiterfahungen mit dem Tesla S 90D: --> Link

Viele Software Probleme......und zum Schluss:
"Was bleibt? Man könnte das Auto für 7500 Euro mit dem aktuellen "Autopilot 3" aufrüsten lassen. Tesla nennt die Option "Volles Potenzial für autonomes Fahren". Aber stressfreies Fahren geht noch viel preisgünstiger: einfach die Assistenten abschalten. Derweil kommen immer mehr Elektroautos auf den Markt, die Tesla zu mehr Qualitätsbewusstsein zwingen könnten, beispielsweise der neue Mercedes EQS."

DtMaahs am 31 Jan 2022 10:41:29

Hallo Jens

Exakt auch meine Sichtweite. :D

Bedenkt man nun noch die geschönten Reichweiten kann es in der Tat noch zu Nutzungszeiten eng werden.
Gerade das E-Fahrzeug wie alle Li angetriebene Geräte wie Handy , Laptop , .... leiden unter Kälte oder hohen Lasten.
Auch das vielerorts angepriesene Schnellladen geht auf die Lebenszeit was hier jeder Li Spezialist bestätigen kann.

Auch bei den Verbrenner gibt es diese geschönten Reichweiten.
Nur hier wirkt sich das nicht so drastisch aus.
Ein Reservekanister schont da ganz anders das Nervenkostüm in der Pampa.

Tinduck am 31 Jan 2022 10:42:12

Tesla ist mitunter sogar ziemlich kreativ...

--> Link

Ob ich sowas in meinem Auto haben möchte, weiss ich noch nicht so genau. An der Stelle sicher diskutabel, man kann nur hoffen, dass sie mit sicherheitsrelevanten Teilen ein bisschen wählerischer sind...

bis denn,

Uwe

surfoldie11 am 31 Jan 2022 11:56:37

Den EQS zu bejubeln ist ja wohl ein Witz, kann nur von Daimler MA kommen......lächerlich.
Gestern bei VOX der Test gegen einen bereits seit 2 Jahren vorhandenen KIA: Absolut verloren der Daimler. Fahrleistung mies, Preis oben!
Nutz aber nix, der "Deutsche Michel" kauft diese Karre weiter - als Firmenwagen versteht sich.
Dieser Steuerbetrug über Firmenwagennutzung muss aufhören.

edit: Auch bei den Test im Bereich Kältebetrieb kommen die tollen deutschen Kisten schlecht weg, kann jeder nachlesen der es wissen will......
Wer war vorne??? TESLA !

rolfk am 31 Jan 2022 12:11:11

surfoldie11 hat geschrieben:Auch bei den Test im Bereich Kältebetrieb kommen die tollen deutschen Kisten schlecht weg, kann jeder nachlesen der es wissen will......
Wer war vorne??? TESLA !


Das ändert sich schon nach 15 km, dann ist sogar ein Micra vorne....

rkopka am 31 Jan 2022 15:25:18

surfoldie11 hat geschrieben:Den EQS zu bejubeln ist ja wohl ein Witz, kann nur von Daimler MA kommen......lächerlich.
Gestern bei VOX der Test gegen einen bereits seit 2 Jahren vorhandenen KIA: Absolut verloren der Daimler. Fahrleistung mies, Preis oben!

Das wollte ich auch anführen, aber der Test war mit einem EQA ! Der EQS mag toll sein, aber eben nicht gerade eine "Volkswagen" sondern S-Klasse.

RK

macagi am 31 Jan 2022 15:45:25

Der EQS muss ein ganz tolles Auto sein, leider nicht die Preisklasse die ich normalerweise fahre. Im heutigen Handelsblatt ist auch ein Artikel drüber (Bezahlschranke).

Russel am 31 Jan 2022 16:13:44

Die „alten“ Verbrenner werden ja sonst wo weiter genutzt, das ist auch ein nachhaltiger Aspekt.
Ich glaube kaum das die E Autos in Drittländer eine Zukunft haben werden.

Ansonsten bin ich beim Hybrid. Für Kurzstrecken und Stadtverkehr E Antrieb, Verbrenner als Back Up.

rolf51 am 31 Jan 2022 17:20:18

Hallo,
warten wir mal ab wie sich das Klima weiter negativ entwickelt und sich trotz E nichts ändert.

hampshire am 31 Jan 2022 17:45:40

DtMaahs hat geschrieben:Gerade das E-Fahrzeug wie alle Li angetriebene Geräte wie Handy , Laptop , .... leiden unter Kälte oder hohen Lasten.
Auch das vielerorts angepriesene Schnellladen geht auf die Lebenszeit was hier jeder Li Spezialist bestätigen kann.

Das ist nicht ganz richtig. Im E-Auto kennt die Ladeelektronik den Betriebszustand der Batterie und passt die Ladeleistung entsprechend an. Zudem werden Batterien vor dem Laden "vorkonditioniert", sodass sie beispielsweise nicht zu kalt sind wenn der Ladevorgang beginnt und die Ladekurvenn entsprechend an den Akkuzustand deutlich besser anpasst. Die Vergleichbarkeit mit einem Handyakku oder dem was wir in unseren Womos so basteln ist daher nur sehr bedingt gegeben.

surfoldie11 hat geschrieben:Den EQS zu bejubeln ist ja wohl ein Witz, kann nur von Daimler MA kommen......lächerlich.
Gestern bei VOX der Test gegen einen bereits seit 2 Jahren vorhandenen KIA: Absolut verloren der Daimler. Fahrleistung mies, Preis oben!

Fahrleistungen mies beim QS? Das kann nur von jemandem kommen, der immer noch Autoquartett spielt. Du verwechselst da offensichtlich die Fahrzeuge.

rolf51 hat geschrieben:Hallo,
warten wir mal ab wie sich das Klima weiter negativ entwickelt und sich trotz E nichts ändert.

Es wird ja kaum jemand so blöd sein zu glauben dass alles "gut" wird, nur weil wir irgendwann E-Autos fahren.
Genauso wenig wird irgend ein intelligent denkender Mensch zum Schluss kommen, dass wir einfach folgenlos so weiter machen können wie bisher.
Ich verstehe nicht, was Du mit dem Kommentar aussagen willst.

surfoldie11 am 31 Jan 2022 20:11:14

Gestern bei VOX: Autotest
Die Modellbezeichnung ist doch wurscht.
Der NEUE !!!! Daimler kostet knapp 50k€, hatte fast nix, konnte wenig, der Kia 42k€, hatte Vollausstattung und war als Modell schon 2 Jahre alt.
ER konnte ALLES besser, Fahrwerk, Regelung, Reichweite. Vor allem die Bremsleistung war deutlich besser !!!!!!!!!!!!
Hatte eben keinen Stern, den braucht der Michel eben.....
Unsere Schlafmützen schaffen es NICHT -im Moment

rolfk am 31 Jan 2022 20:39:17

hampshire hat geschrieben:
Es wird ja kaum jemand so blöd sein zu glauben dass alles "gut" wird, nur weil wir irgendwann E-Autos fahren.


Doch, die grünen Träumer schon.

Ich bin gespannt, wann die Erkenntnis dämmert, das alltagstaugliche Normalautos gerade garnicht mehr in Entwicklung sind, das der Verkauf von elektrischen Protzautos Umwelttechnik keine Rolle spielt, und das die Förderung derselben eine Schnapsidee....
Immerhin hat man gerade die Fördergrenze von 60.000 auf 55.000 Euro gesenkt... Das wird es wirklich bringen (Ironie).
Jedenfalls sind mindestens wieder 5 Jahre verschenkt. Zumindest werden dann die Verbrenner rehabilitiert sein.

rkopka am 31 Jan 2022 23:09:40

surfoldie11 hat geschrieben:Die Modellbezeichnung ist doch wurscht.
...
Unsere Schlafmützen schaffen es NICHT -im Moment

Das mag sein. Nur ist das von die genannte das Spitzenmodell und das andere im Test praktisch die kleinste und günstigste Klasse. Das sollte man doch richtig ansprechen, wenn man schon kritisiert. Man sagt doch auch nicht, der Passat ist mies, wenn der Polo getestet wird.

RK

WomoTechnikService am 22 Feb 2022 11:52:53

Klingt auch interessant: --> Link

LG Peter

hampshire am 22 Feb 2022 17:39:23

Ja, das sieht auf dem Papier erst einmal gut aus. Der Hersteller der Brennstoffzelle verlor übrigens in den vergangenen 12 Monaten rund 2/3 seines Börsenwertes.

DonCarlos1962 am 14 Jul 2022 22:00:02

Hier kommt ein interessantes Nieschenmodell: Der XBUS. --> Link
Ob es sich etablieren kann?

LG Carsten

dietmardd am 14 Jul 2022 23:16:53

Der Wasserstoffantrieb über Brennstoffzelle oder Verbrennung ist u.a. limitiert durch die Speichermöglichkeiten.

Bisher gab es:
- tiefgekühlter flüssiger Wasserstoff: nicht für kleine Tanks geeignet, da zu hohe spezifische Oberfläche, ständiger Verlust durch Ablassen über Sicherheitsventil
- Druckgasflasche: nur geringer Energieinhalt, H hat zwar viel Energieinhalt pro kg, aber nur einen sehr kleinen Energieinhalt pro Volumen
- in Metallhydridspeicher: drucklos, aber nur geringer Wasserstoffinhalt möglich

Nun gibt es zumindest im Labormaßstab ein völlig neues Speicherprinzip, welches im Prinzip wie eine Batterie funktioniert, d.h. man kann den Speicher zigmal laden und wieder entladen, ohne schweren Drucktank oder Tiefkühlung. Der Wasserstoff wird in einer speziellen Aminosäure gelöst. Eine Elektrode besteht aus Kohlendioxid, welches gebunden ist und dadurch nicht ausgast. Es werden keine Edelmetalle oder seltene Erden gebraucht, hauptsächlich billiges Mangan.

Ich habe das nur in einer vagen Beschreibung des Prinzips gelesen, da diese Batterie noch nicht patentiert ist. Es wird aber noch sicher etliche Jahre dauern, bis diese Wasserstoffbatterie vom Labormaßstab auf praktisch nutzbare Größen hochskaliert sein wird und die Parameter in einer Fertigung stabil reproduziert werden können. Aus einer "Laborbatterie" kann man nicht unbedingt auf die Parameter einer großen Batterie schließen - also, wenn überhaupt in ca. 10 bis 15 Jahren in Großproduktion, eher noch später.

Der große Vorteil besteht darin, daß keine teuren Metalle (z.B. Nickel, Cobalt) und seltene Erden sowie teures und knappes Lithium benötigt wird. Im Moment ruckelt die Herstellung leistungsstarker Li-Batterien wegen der knappen und teuren Rohstoffe. Mangan als Hauptrohstoff ist dagegen in großen Mengen und billig verfügbar. Zur Not liegen in den Ozeanen Unmengen Manganknollen, die aber bisher nicht abgebaut werden, da der Bedarf an Mangan durch Erze auf dem Festland sicher gedeckt werden kann und der Bedarf an Mangan bisher recht klein ist.

Ich werde mal beobachten, ob da etwas praktisch Brauchbares heraus kommt.

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