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Warum ich auf LiFe Y Po4 umgestellt habe


lonsome am 10 Jan 2022 20:26:12

Hallo,

an einigen Stellen kommen anstelle von Lösungsmöglichkeiten für Probleme Bemerkungen über den Unsinn von LiFePo4 oder Anmerkungen über deren Nutzer. Da in den Beiträgen zu antworten, bringt dem Eröffner eines Threads eher wenig. Darum mache ich einfach mal hier einen Thread auf, in dem ich sage, warum ich umgestellt habe. Hier kann man ja dann SACHLICH darüber diskutieren.

Ich hatte mehrmals Probleme mit den Bleiakkus: Einmal fingen sie zu kochen an, weil der Regler der Lima hinüber war. Bei meinem jetzigen Womo waren die Bleibatterien (AGM) nach 4 Jahren hinüber. Ich habe sie dann ersetzt. Dann hat das Ladegerät einen Fehler gehabt und sie mit über 16 V. geladen. Das habe ich aber sehr schnell gemerkt, so dass kein Schaden entstanden ist. Dann habe ich das Ladegerät ausgetauscht.

Zusätzlich war mir die Kapazität 2x80 Ah zu wenig. Beim Freistehen im Winter ist da nach zwei oder drei Tagen Schluss, vor allem, wen n man noch ein Notebook anschließt, um Fotos von der Kamera zu laden und zu bearbeiten.

Also habe ich nach einer anderen und möglichst einfachen und stabilen Lösung gesucht, einer ohne "Geschiss". Mehr Bleiakkus kamen wegen Platzproblemen (Untersitzmontage) nicht in Frage. Deshalb fiel die Entscheidung für LiFeYPo4 mit insgesamt 260 Ah, also ungefähr 230 Ah nutzbar. Beim Einbau habe ich einiges an Lehrgeld zahlen müssen, das waren meine eigenen Fehler.

"Ich habe 440 Ah und diese reichen mir vollauf" Ich habe jetzt die gleiche nutzbare Kapazität, aber wesentlich kompakter und leichter, mit Blei hätte ich das nicht geschafft.

"heizen bei Frost und aufpassen mit der Ladung bei Minustemperaturen" Das muss ich nicht, darum Entscheidung für Winston, weil es völlig unkompliziert ist.

"Kisten bauen, möglichst Acryl - für`s Wohnzimmer=??, wochenlanges gebaue, geklemme, Kabelgrößen, Polklemmendiskussion hoch ³ gehts noch." Da ich keinen Bastelkeller habe, gab es da für mich eine eher einfache Lösung ohne Acryl usw.. Ja, es war Arbeit und Überlegung, aber nichts fürs Wohnzimmer, sondern möglichst einfach und unkompliziert, aber dafür hässlich :oops: .

"mehr für Bastler ( auch Fachleute ) die ihr Wohnmobil nicht zum reisen haben sondern um rumzubauen, schrauben, ändern, Umbauen usw. haben." Ich habe an meinem Womo in fünf Jahren genau drei Dinge umgebaut: SOG, zwei Schubladengriffe als Halter für die Geschirrtücher und jetzt die LiFeYPo4. Nutzen tue ich das Womo ca. 50-60 Nächte im Jahr.

"Aber wer Mammis Föhni in Betrieb sehen muss oder die überflüssige Kaffepadmaschine der muss halt basteln." Ich habe weder Kaffeemaschine noch Föhn, bei mir gibt es weder Glotze noch sonst solche Dinge. Ich betreibe einen kleinen Wechselrichter mit 300 W für Notebook, Akkus für Foto laden usw..

Ich habe nicht einmal Solar montiert und mir da viel Geld, Bastelei und Gewicht gespart, brauche ich nicht, mir reicht meine LiFeYPo4 für meine Zwecke, alles möglichst unkompliziert.

Also für mich eine Lösung, die unkompliziert ist, problemlos (hoffe ich), dauerhaft und mir die nötige Energie liefert ohne Geschiss.

Gruß
Klaus

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fschuen am 10 Jan 2022 20:34:34

Bei mir war's der Wechselrichter: Fön und Nespresso müssen sein. Und das killt die Bleibatterien, die entweder auf hohen Strom (Starter) oder hohe Entladetiefe ausgelegt sind. Kapazität war mir nicht so wichtig, daher haben 60Ah die ersten Jahre gereicht. Inzwischen ist eine zweite dazugekommen, weil das Zeug fast nichts mehr kostet und mich die Haltbarkeit und Robustheit überzeugt.

Gruss Manfred

Perlen am 10 Jan 2022 20:58:04

Hallo,

bei mir war es so,
gekauft mit 95Ah Blei, war zuwenig,
erneuert mit 2 x 95Ah Blei, war nicht viel besser,
letztes Jahr umgebaut auf 280Ah LiFePo4, alle Teile einzeln bestellt, Akku zusammengebaut,
keine Energieprobleme mehr, allerdings kein Wechelrichterbetrieb, sonst alles was man so im Womo hat.
Bei meinem Nutzungsprofil komme ich nach 2 Nächten ohne Nachladen auf ca. 85% Ladezustand.

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nkag16 am 10 Jan 2022 21:00:33

Schnell zwischengefragt, mit oder ohne Y?
Die Überschrift suggeriert mit Y.

huohler am 10 Jan 2022 21:07:15

Vor 4 Jahren gab es nicht viel Auswahl. Da hab ich das genommen von dem hier im Forum alle begeistert waren.

Mit der Erfahrung die ich in den 4 Jahren gemacht habe würde ich heute genau so entscheiden, auch wenn die Gründe heute mehr fachlicher Natur und nicht mehr so aus dem Bauch wären.

Hubert

Acki am 10 Jan 2022 21:24:10

Vor gut 7 Jahren … --> Link

Wunsch nach
… mehr Kapazität/Autarkie
… Betriebssicherheit bei hohen Stromstärken
… Ausleben des männlichen Spiel- und Basteltriebes

Stocki333 am 10 Jan 2022 21:42:48

Mal eine gute Idee für diesen Tröt. Dafür an Gutn.
Meine Anlage wurde nach einem Jahr Beitz eines alten WOMO erneuert. Gekauft mit WR 1,5 KW und 120 Ah blei/säure (geschätzt)Erste Investition. Kaffeemaschine.
Nach 1 Jahr war die Platt.
Als Alternative war nur Winston da. Also mit Lars in Verbindung gesetzt. Andere Zellgrössen als 300 Ah waren nicht lieferbar. Alles noch auf den Schiffen.
Womo umgebaut. Und auch gleich die Starterbatterie entsorgt. Wer braucht den sowas. :mrgreen:
Seit 6 Jahren läuft die Karre ohne Sb. Wird alles von der BB erledigt. LM hängt direkt an der BB. Abgesichert durch 33Ah AGM.
Erste LM hatte eine Lebensdauer von 75 tKM. Letzte Lm hielt 35 tKM. Schleifkohlen am Ende. LM 95 Ah. Durch Zusatzverkabelung an das Limit gebracht.
Starterstrom 350-450 A. Gemessen nicht geschätzt. 2,5 KW WR. Und muß das liefern beim Frühstück.
Versorgt auch die Klima beim Fahren. Truma Saphier.
KM- Leistung seit Umbau 115000 KM.
E- Bike 500Wh Und 720 Wh werden auch versorgt.
In der 2 Saison 2X OVP. Bei Wartungsarbeiten an der Anlage.
Ursache : Regler Schaltet auf 24 V. Nach Abschalten der Anlage.Strom ist imer knapp. 300 Watt 36 Volt Module. Victron SR.
Freihsteher. Manchmal 2 Nächte CP zum Waschen.
System hat sich bewährt. Besser gehts nicht. Probleme damit.
Keine.
Franz

fschuen am 10 Jan 2022 22:01:14

nkag16 hat geschrieben:Schnell zwischengefragt, mit oder ohne Y?
Die Überschrift suggeriert mit Y.


Bei mir ohne Y. Das Yttrium im Gitter ist ja bei der Chemie nicht beteiligt, senkt halt den Innenwiderstand und erweitert damit den Einsatzbereich vor allem bei tiefen Temperaturen. Interessant vor allem bei Starterbatterien. Falls schon mal jemand von LFP ohne auf mit Y umgestiegen ist und irgendwelche Vorteile bemerkt hat, möge er oder sie mich bitte korrigieren :mrgreen:

Gruss Manfred

Gast am 10 Jan 2022 22:33:51

Hallo,

ich habe umgestellt, weil ich unabhängiger von CP/SP sein wollte.
Ich habe mich für einen Fertig-Akku ohne Y entschieden, da ich kein Problem mit der Ladetemperatur in meinem Womo habe und ich mir einen Selbstbau seiner Zeit nicht zugetraut habe.
Bei der Umstellung habe ich die gesamte Ladetechnik und Verkabelung umgebaut um eine optimierte Lösung zu haben.

landmesser am 10 Jan 2022 22:54:18

Moin,

gutes Thema.

Ich habe mein WoMo vor 5 Jahren mit einer 105 Ah AMG und einer 100W Solaranlage gekauft. Im Sommer überhaupt kein Problem, Kühlschrank läuft auf Gas.

Im Winter? Eine Nacht, dann steht die Anzeige der AMG auf Rot, Licht, Fernseher, Heizung, Tablett, Handy ... 220 V habe ich nur ein Notfall Wechselrichter für den Zigarrettenanzünder für Laptop, falls ich den brauche.

Dann noch ein CPAP dazu. Ich stehe oft ein paar Tage frei in Großstädten. Darum habe ich mir im Austausch 2 * 100 Ah LiIon unter den Fahrersitz bauen lassen. Jetzt kann ich vier Tage im Winter frei stehen ohne Stromprobleme und habe noch Reserven für ein zukünftiges E-Bike.

Mehr als vier Tage ist die Grenze für Autarkie bei mir wegen WC. Dann muss ich zum Entsorgen. Das ist und bleibt für mich der begrenzende Faktor.

Netter Nebeneffekt: Die neuen Akkus haben Bluetooth. Mein Billig-WoMo hatte nur eine vierstellige Anzeige grün braun lila rot. Jetzt habe ich ohne Mehrkosten per App die Infos, die mich bei einer Hardware-Anzeige mehrere hundert Euro gekostet hätten.

Y? Frost ist für mich ohne Interesse. Die Akkus sind unter dem Fahrersitz im Innenraum. Den muss ich wegen Trinkwasser und Toilette sowieso heizen.

Viele Grüße
landmesser

lonsome am 10 Jan 2022 23:17:49

nkag16 hat geschrieben:Schnell zwischengefragt, mit oder ohne Y?
Die Überschrift suggeriert mit Y.


Hallo,

die Klammern um das Y sind wohl bei der Überschrift rausgeflogen (darum die Leerzeichen?), also sowohl als auch!

Gruß
Klaus

schnecke0815 am 11 Jan 2022 02:14:32

Bei mir fing die Batteriegeschichte mit der Komplettierung des gebraucht gekauften Wohnmobiles an. Schnell hatte ich festgestellt, das alles wo Camping davor stand teurer war als normale Gebrauchsgegenstände wie z.B. TV, Mikrowelle incl. Backofen, Dreambox, Kapselmaschine und ein Flaschenkühler mit Kompressor. Es kam Standklima, Hubstützen, Zerhackerklo, E-Bikes etc. dazu.
Zuerst habe ich die Serienbleiakkus mit gesamt 240Ah um das doppelte erweitert, dann Solar erweitert (statt Serie 180W auf mittlerweile 600W). Täglicher Verbrauch so um die 100A.
Leicht auszurechnen das es für nicht mehr als gut 2 Tage reicht wenn die Sonne nicht scheint. Dank dem Forum, Lars, Stocki etc. den großen Schritt zu den Gelben gewagt. Jetzt habe ich für 5-6 Tage Kapazität ohne Solareinspeisung gerechnet und bin am Ziel meiner Wünsche.

Kabe860 am 11 Jan 2022 13:28:16

Hallo,

hier meine Entscheidungsfindung für LiFeYPO4:

Strombedarf 100 Ah pro Tag
Wechselrichtergrösse 1800W
gewünschte Freistehdauer ohne Ladung (Landstrom, Solar, Booster): 4 Tage
gewünschte Freistehdauer mitte Februar bis mitte November: permanent (bis Mittelschweden)
Temperatur unabhängige Batterie beim Laden und Entladen

Ausstattung ab Werk:
2x130Ah AGM = 260Ah =84kg
150Wp Solar
Freistehdauer : 1,5 Tage (ohne Solar)

Eingebaute Anlage: --> Link
400Ah LiFeYPO4 Lisunenergy, 54kg
1320 Wp Solar
45 A Booster

Mit Blei Batterien wäre ich auf 6x130Ah = 252 kg gekommen Beste Grüsse

Beste Grüsse
Rainer

Tinduck am 11 Jan 2022 13:53:28

Bei uns stand die Betriebssicherheit im Vordergrund.

Nach einer toten Bosch Blei und einer toten Bleikristall (teures Lehrgeld) jetzt Winston als Dauerlösung mit Verlass.

Die anderen Vorteile (leichter, schnellere Ladung) nehmen wir gern mit. Und keine Sorgen bei Kalt oder Warm oder hohem Entnahmestrom und halbleer mal stehen lassen...

bis denn,

Uwe

SwenyP am 11 Jan 2022 14:02:50

Warum ich auf LiFePo4 umgestellt habe


Weil der dritte Satz Blei (a 600Ah) nach 15Jahren wieder mal platt war. :roll:

cinzano01 am 11 Jan 2022 14:06:17

Super Idee hier mit diesem Thread! :bindafür:

Wir waren früher 20 Jahre mit nem Karmann Colarado unterwegs und kannten nur das frei Stehen. Campingplätze waren uns immer ein Graus. Dann wurden die Kinder zu groß für das kleine Mobil und 10 Jahre war Womo-Pause.

2020 hat sich mein bester Freund einen Weinsberg CaraLoft gekauft. 5 Monate war der in der Vermietung und dann hat er zugeschlagen. Weil er keine Möglichkeit hatte das Fahrzeug in der Innenstadt unterszustellen und auch mit der Technik nicht so vertraut war, bot ich ihm an, das Fahrzeug zu betreuen. Im Gegenzug durften wir es auch benutzen wie unser eigenes.

Ich arbeite seit 27 Jahren in der Forschung. Die letzten 7 Jahre im Bereich Elektrodenentwicklung für Li-Batterien. Was lag also näher, den CaraLoft mit einer richtigen Batterie auszustatten?.

Der Einbau umfasste eine 200 Ah LiFePO4 gebaut aus Lishen-Zellen (kein Yttrium und auch keine Heizung) mit 150A Daly BMS, ein Solarpanel mit 200 Wp und VOTRONIC MPPT 250 duo digital, einen Booster VCC 1212-30 mit 30A, einen Wechselrichter mit 1500W, denn der Freund steht auf Nespresso.

Seitdem wurde das Landstromkabel nie mehr gebraucht.

Durch einen Zufall kam ich im Okt. 21 preislich günstig an einen CaraLoft mit identischer Ausstattung und Alters und bin seitdem glücklicher Eigentümer des Fahrzeugs.

Auch hier habe ich sogleich den Umbau vorgenommen, diesmal wieder 200 Ah LISHEN mit JBD BMS (Nicht, weil ich es besser finde, sondern um den Vergleich zu haben.)
Booster ebenfalls VCC1212-30
Solar 340Wp mit Victron Smart Solar. (Hier ebenfalls den Vergleich zu VOTRONIC)
1500W WR (ECITVE SI).

Den Wechselrichter brauche ich zwar nicht für ne Kaffeemaschine, aber ich kann einen ganz normalen Staubsauger einsetzen, der deutlich billiger ist, als das Akkugedöns.
Auf nem Parkplatz hab ich schon mal nem Mitstreiter mit verreckter AGM "Landstrom gespendet" .
Das größere Solarpanel hat den unbestreitbaren Vorteil, dass es 36V statt 18V Betriebsspannung hat und somit bei ungünstigen Verhältnissen bereits Strom liefert. Auch ist ab Frühjahr der Betrieb des Absorberkühlschranks mittels Wechselrichter und Batterie möglich, weil das Solapanel reichlich nachliefert. Ich brauche also dann nicht mal Gas tagsüber.
Der Booster ist völlig ausreicend.

Der einzig limitierende Faktor ist das Ver- und Entsorgungsintervall für Wasser und Toilette.

Zu zweit sind 4 Tage im Hochgebirge, Heizung Nachmittags bis durchgehend Vormittag, Festbeleuchtung, Sound, Handy, Laptop fürs Abendkino absolut problemfrei. Die Batterie kommt da gerade mal auf 70% runter. Mit Kühlschrank natürlich mehr. 1x Womo richtig durchsaugen braucht 5%.

Mit der original-Batterie (75Ah, nass) wäre bei dem Einsatzprofil nach einem Tag Schluss.

thomker am 11 Jan 2022 14:51:12

Moin zusammen,
Vorgeschichte: Womo neu 2015, gleich aufgerüstet mit 4x105Ah Bleisäure Solarbatterien, WR sporadisch benutzt für Fön, sonst nicht. Dauernutzung 365/a. 2017 alle Batterien ziemlich platt. Lange recherchiert und den angepinnten Li-Thread mehrfach ganz gelesen.

Auf's Konto geschaut und 3,5K€ für 400Ah Winston auf Lars sein Konto umgebucht, ist mir heute noch eine Freude...

30 Minuten für den Zusammenbau investiert, noch mal 1 bis 2 Stunden für Verteilerschienen und BMV, alle vorhandenen Geräte wieder angeschlossen, eingeschaltet, vollgeladen, Ende der Aktion.

Seit 2/17 hab ich mich um das ganze "Geschiss" nicht mehr gekümmert. Anfangs noch häufig Zellspannungen gemessen, wurde langweilig, da immer das Selbe, daher mach ich das auch schon lange nicht mehr...

Geändert hat sich seither jedoch noch einiges. Eingezogen ins Womo sind: Wasserkocher, Eierkocher, Toaster, Milchaufschäumer, Mixer, 2x E-bike Lader, Staubsauger 220V, Laptop, Router, und zuletzt noch eine Induktionsplatte. Über eine kleine Spülmaschine denke ich seit 2 Jahren auch noch nach, müsste aber eine Sitztruhe opfern bei ungünstiger Bodenposition, daher gibt's die noch nicht, kommt auch wahrscheinlich nicht. Aber Klima wäre noch nett...und ne Dieselheizung...

So, ich weiß, dass das für 95% aller Kollegen hier totaler Bullshit ist und völlig übertrieben für 6 Wochen Urlaub. Ist bei mir auch nicht nur für Urlaub, spare mir halt ne Zweitwohnung. Die Kapazität brauche ich nicht häufig, manchmal, vor allem im Winter schon. Stehe dann schon mal 10 Tage autark rum ohne mir groß Gedanken zu machen.

Bis denne

Gruß
Thomas

huohler am 11 Jan 2022 16:26:58

thomker hat geschrieben:Seit 2/17 hab ich mich um das ganze "Geschiss" nicht mehr gekümmert. Anfangs noch häufig Zellspannungen gemessen, wurde langweilig, da immer das Selbe, daher mach ich das auch schon lange nicht mehr...
Geändert hat sich seither jedoch noch einiges. Eingezogen ins Womo sind: ....

:lol: :daumen2:

DtMaahs am 14 Jan 2022 13:11:14

Hallo

Ich muss zugeben das ich wohl zu den wenigen gehöre die bei der LiFePO4 in erster Linie das Gewicht im Fokus habe.
In der > 7m und 3,5t Klasse trotz passenden Führerschein für schwereres ist man für jede Reserve Dankbar.

Für uns beide "Warmduscher" reichen die 3.5t locker wenn wir keinen Roller mitnehmen müssen.
Mit dem Roller kommen wir auf der HA 2100Kg und 3600Kg gesamt mit einem 150Kg Nutzlast Heckträger.
8" Luftfederung vorhanden.
Also in Deutschland kein Problem.

Fürs Ausland haben wir dann einen MQ550 Anhänger.
MQ steht für Motorrad Quer 550Kg
Anhänger mit 2m Gesamtlänge ( inkl. V-Deichsel )

Durch meine Rennsportvergangenheit bin immer auf der Suche nach einer Gewichtoptimierung.
Habe im Rennsport für Alu , Magnesium , Titan , Carbon schon einige Euro liegenlassen.

Mit dem Tausch der Aufbau und Starterbatterie kommen da mal gleich 30Kg zusammen.
Aluflaschen , Aluräder brachten noch einmal >20Kg , ....

Natürlich sind mir die positiven Nebeneffekte einer LiFePO4 bekannt.

Um meine Priorität zu bewerten.
Die LiFePO4 hätte ich nie eingesetzt wenn der Gewichtsvorteil nicht vorhanden wäre.
Energietechnisch hätte ich sie keinesfalls benötigt.

WilliWattwurm am 15 Jan 2022 14:42:30

Wir haben den „Sprung ins unbekannte Gewässer“ nun auch gewagt :D
Von Technik habe ich leider keine Ahnung, habe versucht mich hier schlau zu lesen,
letztlich aber die Beratung von einem Fachmann in Anspruch genommen.
Unser neuer ALPA, wird im März geliefert, bekommt anstatt einer EFOY nun eine Bulltron 300ah Batterie unter den Sitz, gepaart mit einem Votronic SMI1700 ST 1700 Watt Wechselrichter.
Unser täglicher Strombedarf ist Licht ( LED), Fernseher ( 2 Stunden) Kaffeemaschine und 10 Minuten Haare föhnen. Im Winter kommt noch die Alde dazu, wir hoffen die Kapazität reicht für 3 Tage freistehen.
Wir freuen uns auf den 3. „ALPA“ und können es kaum abwarten.
Achso, Unterbau ist der neue Ducato mit Euro 6 final und 160 PS ( das wahr nicht mehr zu ändern, wir haben ja erst diese Woche bestellt)

Trashy am 15 Jan 2022 16:32:58

Moin,
ich hatte einfach Lust auf den Umbau.
Homeoffice brachte die notwendige Zeit.

Die beiden 95er AGM waren noch gut brauchbar, daher kamen sie in den Keller.
Eine verrichtet nun Dienst im PKW.

Seit einem Jahr sind die Neuen nun drin und unser Strombedarf hat sich nicht geändert. Ein WR ist verbaut, läuft aber eher selten.

Fazit: Bauen hat Spaß gemacht. Der neue Akku ermöglicht im Winter 6 Tage stehen mit Heizung, TV, Handylader, CPAP und Keyboard.

Lange We ohne Fahren sind nun problemlos ohne Moppel möglich.

Trotzdem dass unser Akku beheizt werden könnte habe ich die blauen Becher schnell verworfen.

Liontron fand ich eine tolle Lösung. Nach dem Einlesen in die Geschichte habe ich dankend abgeleht.

Die Winstonzellen mit REC BMS sind langweilig......eingebaut und funktioniert alles seit einem Jahr...kein OV....nix.

Fledermaus am 15 Jan 2022 17:46:40

Servus
Weil ich Blei ständig geschrottet habe und nie so richtig funktionierte.
Die Winston von Lars samt den Berichten vom Womoforum mich überzeugten.

Keinen einzigen Tag bereut habe.
Zu den Winsten 400Ah kam noch 750Wp am Dach dazu,
Waschmaschine und die 2 ebike samt einen Kompressor keinerlei Probleme bereitet.
Von Anfang an war ein Ladegerät mit 60A, Booster mit 90A, Wechselrichter mit 1700W, Nespresso, 2x TV 230V,.......

Alles bestens, würde für den Winter jetzt 600Ah einbauen um unsere Bedürfnisse besser zu erfüllen, die 2 ebike ziehen schon mächtig an der Batterie und ohne Wirkung von Solar......

lonsome am 16 Jan 2022 17:35:21

Hallo,

Noch ein Grund, warum ich umgestellt habe, gerade im Winter, wenn es wie heute (bedeckt, sogar leichter Schneefall) keinen Solarertrag gibt: Andere Womos kommen an, dann zuerst einmal Kabel raus, alles anschließen, damit man Strom hat. Und dann vor allem beim Einpacken: nasse oder im Schnee eingefrorene Kabel usw., das ist mir alles zu kompliziert. Einfach hinfahren, gerade stellen, fertig. Ich mag es einfach, darum auch mein Alkoven. Wenn ich mir vorstelle, dass ich immer ein Fahrerhauskondom überziehen müsste, am besten noch so groß bis zum Boden, oder das dann bei Schnee, Frost oder Regen einpacken müsste, dazu das Wasser oder Frost an den Scheiben - das ist mir alles zu umständlich.

Gruß
Klaus

Tinduck am 16 Jan 2022 23:29:35

lonsome hat geschrieben:Wenn ich mir vorstelle, dass ich immer ein Fahrerhauskondom überziehen müsste, am besten noch so groß bis zum Boden, oder das dann bei Schnee, Frost oder Regen einpacken müsste, dazu das Wasser oder Frost an den Scheiben - das ist mir alles zu umständlich.

Gruß
Klaus


Also meine Winstons bewahren den Alkoven bzw. das Fahrerhaus darunter nicht davor, unter einem Eispanzer zu verschwinden, wenn das Wetter entsprechend ist. Das kann bei uns nur eine Abdeckung. Wie machst du das? :)

bis denn,

Uwe

Gast am 17 Jan 2022 01:05:26

Fledermaus hat geschrieben:Servus
Weil ich Blei ständig geschrottet .....

Das nicht, aber wir waren von Anfang an sehr großzügig im "Stromausgeben" und haben im ersten Winter feststellen müssen, das man mit unserem Verbrauch von 45 - 60Ah / Tag mit Blei nicht weit kommt, Extra Runden fahren und Motor laufen lassen waren nicht die Lösung. 2 Fäden hier im Forum und etliche Seiten bis zur Entscheidung - 160Ah hätten wohl gereicht, 200er Winston sind es dann geworden. Bereut habe ich das nie, Strom satt - Problem? - "Was ist das?" Seit 2019 hat der Akku kein Landstrom mehr gesehen und nur selten mal im Frühjahr / Herbst mal LiMa Strom.
Danke Ihr Foristen!

So muß Strom :lol:

Gruß

lonsome am 17 Jan 2022 11:00:56

Tinduck hat geschrieben:Wie machst du das? :)


Hallo,

Die Abdeckungen haben nichts mit Winston zu tun, sondern mit "unkompliziert". Die vier oder fünf Mal, die ich das in 20 Jahren hatte, halfen ein Besen und der Eiskratzer, die restlichen 200 oder 300 Mal habe ich mir das gespart. Aber wenn ich sehe, wie Nutzer von TIs und VIs oder Kastenwagen bei der Ankunft bei kälterem Wetter immer Scheiben abdecken oder am Morgen Wasser abwischen, wie das alles nass und versabbelt eingepackt werden muss, dann habe ich da keine Lust drauf. -20° auf dem Stellplatz, einfach hinfahren, fertig. Und am Morgen: einfach losfahren, fertig. Und dank Winston müssen die Akkus auch nicht aufgeheizt werden. Einfach unkompliziert. Darum auch LiFeYPo4.

Gruß
Klaus

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