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In vielen Posts wird ja immer von Autarkie gesprochen, aber offensichtlich versteht jeder etwas anderes darunter. Für den einen sind 3 Tage schon Autarkie, für andere sind es 3 Wochen. Ich denke vollkommene Autarkie gibt es (fast) nicht wirklich. Für uns war eine relative Autarkie auf unsere langen Reise wichtig, da wir tagelang im "Off" gereist sind. Beim Strom waren wir völlig autark (240Ah LiFe , 360WpSolar plus 150Ah aufstellbar, Trenntoilette (unbegrenzt) Gas 3 - 5 Wochen (je nach Wetter) Unser limitierender Faktor war nur das Frischwasser, der uns nach 4+ Tagen an eine "Quelle" bringen musste. Da gab es Quellwasser, Flüsse, Wasserhähne, alles mit einem 2-stufigen Filtersystem. Manche riesige Weltreisemobile haben dann 400l Wasser, fett Solar, fett Batterien, die können dann eben entsprechend länger autark reisen, dafür sind sie aber riesig, was für uns definitiv nichts wäre. Voll autark sind dann nur die, die aus ihrem Grauwasser, mittels Filter wieder Brauch- und / oder Trinkwasser herstellen können. Ich denke Autarkie ist ein relativer Begriff, alles unter 4 Tagen ist für mich kein Autarkie, eine Woche sollte es schon mindestens sein, wenn wir mit Wasser sparsam wären und noch 20l extra mitnehmen, würden wir das auch schaffen. Vielleicht findet man ja einen gemeinsamen Nenner dafür Grüße
Das ist wohl so. Autarkie bedeutet nicht mehr als Unabhängigkeit. Bei Wohnmobilisten geht es um den Zeitraum, den man reisen kann ohne eine Versorgung oder Entsorgung in Anspruch nehmen zu können. Dazu gehören im Wohnmobil: - Energie (Strom, Wärme, Kraftstoff) - Lebensmittel - Wasserversorgung - Fäkalienentsorgung (manche nehmen es damit nicht so genau und fühlen sich generell in diesem Punkt unabhängig) Wer als Wohnmobilist eine möglichst lange Zeit in und mit seinem Mobil verbringen will ohne sich um die oben genannten Punkte kümmern zu müssen strebt eine Form der Autarkie - oder "relative Autarkie" wie Du das nennst - an. In der PV spricht man gerne von einem Autarkiegrad, den man in % ausdückt. Wir sind mit unserem Kastenwagen nicht autark unterwegs. Als Erstes ist die Toilette voll. Hier könnte man mit einer zweiten Kassette die Reichweite verdoppeln. Da wir sehr wenig Strombedarf haben kommen wir bei gutem Wetter mit dem Ertrag aus dem kleinen Solarmodul, der Gel-Batterie und einem mobilen 0,3 kWh Speicher quasi ewig aus. Die Reichweite beträgt Dank 120l Dieseltang etwas über 1000 km auf geteerten Straßen - wir sind nicht im Gelände unterwegs. Der Abwassertank fasst glaub ich 60l und reicht auch eine ganze Weile. Frischwasser können wir 100l bunkern wenn ich tas richtig im Kopf habe. Insgeamt reicht unsere Autarkie geschätzt für rund drei Tage. Genau kann ich das nicht sagen, da wir hin und wieder auch mal eine Toilette in einem Restaurant nutzen und es mir nicht klar ist wie lange so ein Bongo tatsächlich bei 2 Personen "hält". Da wir gerne frische und regionale Produkte essen ist die Lebensmittelbeschaffung in der Praxis das, was wir am "hochfrequentesten" nutzen. Unser "Autarkiegrad" passt zu unserem Urlaubsstil. Einen gemeinsamen Begriff zu finden was aus technischer Sicht "autark" ist und was nicht ergibt für mich keinen wirklichen Mehrwert. Wer sehr sparsam mit den Ressourcen ist kommt einfach viel länger mit derselben Infrastruktur aus als jemand, der das nicht gerne tut.
Moin, vermutlich wird das Jeder anders sehen. Als wir (2 Personen) noch mit Geländewagen und Dachzelt unterwegs waren, kamen wir mit 25 Liter Trinkwasser gut 2 Wochen hin. Gas brauchten wir nur sehr wenig, Morgens 2 Tassen Kaffee auf einem Minikocher. Essen wurde auf Lagerfeuern zubereitet. Strom brauchten wir nur für eine 35 Liter Kompressorkühlbox. Wenn wir heizten, dann mit einer Dieselluftheizung. Toilette = Spatengang. Das wird aber nicht überall möglich sein, das geht nur in Gebieten wo wenige Leute leben. Freistehen an sich wird ja auch immer schwieriger, da es verboten ist oder einfach nicht gerne gesehen wird. Grüße Ralf. Autarkie.... ist von deiner Streckenführung abhängig Von Stuttgart nach Karlsruhe reicht ein Müsliriegelan Bord. Die Sahara von West nach Ost durchquert abseits der Hauptpisten stellt ganz andere Anforderungen an zu bunkernde Vorräte.Solche Fragen stellen sich aber in Mitteleuropa nicht. Der nächste Supermarkt und Tanke ist seltenst weiter als eine halbe Autostunde entfernt . Zuguterletzt ist auch der Anspruch auf Luxus in jedwediger Form auch noch auschlaggebend. Es hat auch viel mit den Gewohnheiten der Nutzer zu tun. Kaffeemaschine, Induktionskochfeld, Haaren.......da brauch ich schon einiges an Strom. Andere reduzieren das eben. Autarkie…ich sehe an einem schönen Platz ohne Versorgung und arbeite Remote….auf einmal brauche ich viel Strom. Wäre ich mit meiner Frau da bräuchte ich mehr Wasser….autarkie unterscheidet sich je nach Tour.
Wir haben die Sahara von Ost nach West durchquert. Mit 50l Wasservorrat, keine LifPo, kein Solar, eine PortaPotti an Bord und Lebensmittel vor allem in trockener Form. Geht auch. Zum Thema. Für uns bedeutet Autarkie, daß wir keinen Stell- oder Campingplatz ansteuern müßen auf der Anreise und vor allem wenn wir beruflich unterwegs sind. Der limitierende Faktor ist wie bei vielen hier die Toilette, die bekommen wir aber genauso wie das Grauwasser an vielen Entsorgungsstellen leer und wir haben eine zweite dabei. Mit 180l Frischwasser, 270Ah LifPo, kein Solar, 44l Gastank können wir dann selbst im Winter ruhig und idyllisch stehen abseits der CP oder Stellplätze. Beste Gruesse Bernd Naja, der Begriff ist ja eigentlich schon definiert und hat mit Zeit eigentlich nichts zu tun. Soweit jedenfalls die Theorie: "die vollständige oder teilweise Selbstversorgung eines Haushalts, einer Region oder eines Staates mit Gütern und Dienstleistungen. Wirtschaftlich autark ist ein Land, das alles selbst besitzt oder erzeugt, was es benötigt, oder das seinen Bedarf auf das beschränkt, was es selbst erzeugt." durch unsere zahlreichen Besuche bei den diversen Händlern und Gesprächen mit denen haben wir erfahren, dass die Masse der Camper unter "autark stehen" alles verstehen, was in irgendeiner Form ohne äußere Hilfe geschieht. Dazu gehört für viele schon die Kaffeepause auf einem Rastplatz ohne sanitäre Anlagen. Ich glaube die meisten scheitern schon an den Wasservorräten. Man will ja seine Gewohnheiten nicht aufgeben und wenn zwei Leute täglich duschen ist der Tank vermutlich schon leer bevor man das Wort "autark" aussprechen kann (ganz im Gegensatz zu Eurer Sahara-Durchquerung, chapeau!) Wir für unseren Teil finden es gut, dass man mal einen Tag bzw. eine Nacht auch ohne "Anschluss" stehen kann, aber als "Autarkie" würden wir das ebenfalls nicht bezeichnen. Komme 4-5 Tage im Kastenwagen aus. Das genügt mir in der Regel. Wie beschrieben ist dann das Trinkwasser aus, dann muss ich zu einer Wasserquelle. Im Bus sind 400Ah Winstonzellen, 400Wp Solar, ein Multiplus 3000 und ein Ladebooster. Damit komme ich durch. Einziger Gasverbraucher ist das Kochfeld, reicht ewig mit 10kg Gas. Geheizt wird mit Diesel und eine TTT ist an Bord. Ich denke absolute Autarkie gibt es nicht. Das geht schon mit dem Diesel los. Ich nenne es "Teilautarkie" wenn man für einen Bereich Autark ist. Viele sind z.B. inzwischen Strommäßig so Autark dass sie nie wieder an eine Steckdose müssen. Wasser und Toilettenentsorgung ist wohl bei den meisten der begrenzende Faktor. Aber auch da ist es ein Unterschied ob es für 2 Tage oder für 14 Tage reicht, also mehr oder weniger Autark. Wie gesagt - absolute Autarkie gibt es selbst auf der ISS nicht die regelmäßig versorgt werden muss - auch wenn die Intervalle dank Trinkwasser und Luftaufbereitung erheblich länger sind. Hubert Grundsätzlich ist jedes Mobil per se mal autark, es ist immer nur eine Frage wie lange .... Und dann kommt eben die zweite Frage, wie lange will/muss man denn autark sein? Und passt die persönliche Reisegewohnheit zu dieser Autarkie? Wenn nein, dann muss man eben anpassen, entweder das Reiseverhalten oder die Ressourcen für die Autarkie. Bei den Ressourcen für die Autarkie kann man dann noch priorisieren, was ist notwendig bzw. wichtig und vor allem, was kann schneller/einfacher "nachgeladen" werden? So ist für uns ein großer Li-Akku und eine entsprechende Solaranlage wichtig. Strom z.B. an einer Säule nachzuladen ist meist ein länger dauernder Prozess. Strommäßig sind wir während unseres gesamten (Reise)Jahres "autark". Wasser zu bunkern und Grauwasser loszuwerden ist meist einfacher und vor allem wesentlich schneller zu erledigen. Die eigene Wasserkapazität reicht uns für etwa 4 Tage. Mit Kompressorkühlschrank reicht uns eine Gasflasche für mehrere Wochen, also auch kein Showstopper. K(n)ackpunkt ist bei uns wie bei vielen die Kapazität der Toilettencasette, da ist meist nach 3 Tagen Schluss, das lässt sich durch die zweite Cassette "strecken". Lebensmittel sehe ich als das geringste Problem, Vorräte für 2 Wochen ließen sich problemlos mitführen, aber dadurch verpasst man kulinarische Möglichkeiten der besuchten Gegend. All das passt perfekt zu unserem Reisverhalten, das ergibt eine "Autarkie" für 3-4 Tage, dann muss klassisch ver- und entsorgt werden. Dies ist aber meist nur eine Angelegenheit von Minuten.
Wieso? Darf man bei mitgeführten Lebensmitteln nicht mehr auf einen Markt oder in ein Lebensmittelgeschäft gehen? Muss man vorher erst alles aufgegessen haben? :eek:
Wenn man von der Definition ausgeht, ist kein Womo autark, da es außer Strom und vielleicht noch Regenwaser nie alles selber erzeugen kann. Und selbst mit "besitzt" für den Zustand bei der Abreise kommt man nicht weit, weil wir immer etwas dazukaufen müssen, wenn es länger als ein WE ist (Diesel, verderbliche Lebensmittel). Ich bin eher für die persönliche Definition der Autarkie. Was brauche ich, was habe ich an Resourcen und Staumöglichkeiten und was mache ich überhaupt bei der Reise, wo die Autarkie relevant ist ? In der Praxis wird man (fast) immer auch externe Resourcen haben (Toilette am Rastplatz...). Es gibt auch eine gewünschte Autarkie. Ich will vielleicht nicht jeden Tag auf einen CP für die VE, auch wenn es entsprechende Möglichkeiten gibt. Ich will den Strom am CP nicht zahlen, weil er zu teuer ist. Zumindest in Europa wird man schwer eine totale Wildnis finden, selbst weit im Norden. Wer natürlich im Winter in Skandinavien alleine irgendwo in der Wildnis stehen will, hat ganz andere Anforderungen, um Autarkie zu erreichen. RK
Man kann auch JEDEN Satz falsch verstehen, wenn man nur will .... ich denke, du weißt schon genau, was gemeint war. Aber das ist mittlerweile forums-typisch geworden. Nichts zum Thema beitragen, aber andere Beiträge "auseinandernehmen" .... wenns Spass macht ....
Aber das ist dann doch wieder der springende Punkt: wenn Du reist, dann bist Du unterwegs und fährst. Und dann dürfte der Dieseltank der Punkt sein der die Autarkie auf ein paar Stunden zusammnbrechen läßt. Und autark wenn man eine Woche irgendwo stehen bleiben kann und man auf nichts verzichten muss? Erzähl das mal jemandem der gerade mit zwei oder drei Kindern im Urlaub ist. Autark ist immer relativ. Das kann man m.M.n. auch nicht am Strom festmachen: - wenn ich mich eine Woche an der Nordsee auf einen SP stelle ohne Stromanschluss dann brauche ich viel Solar und "dicke Batterien" - wenn ich eine Woche die Nord- und Ostseeküste entlang tingel, an der niederländischen Nordseeküste beginnend und nach einer Woche an der polnischen Ostseeküste aufhöre dann brauche ich gar kein Solar. Bestenfalls eine gute Lima oder Booster. Grüße Dirk
Ein Fahrzeug mit dem es nicht möglich ist eine Nacht ohne Nabelschnur zu stehen ist als Wohnmobil einfach unbrauchbar.Wir kommen leicht auch auf einem CP 5 Tage aus ohne Fahrzeugbewegung 150 Ltr Frischwasser,120Ltr Grauwasser u.60 Ltr Schwarzw. sowie ausreichend Solar, und im Herbst u Winter gerne 1-2 Flaschen Gas mehr ab Bord.Die 3,5 to Diskussion braucht man dann aber nicht zu führen.
Nein, weiß ich halt nicht, denn ich führe in meinen drei Kühlschränken, bzw. Kühlboxen auch Vorräte für ca 2 Wochen mit, kaufe mir aber trotzdem noch regionale Lebensmittel. Oft sogar hinter direkt hinter der jeweiligen Ländergrenze.
Das kommt drauf an, es sagt ja keiner, dass ich in 4 Tagen meinen Dieseltank leefahren MUSS.
Wie ich oben schrieb, es passt zu unserem Reiseverhalten. 2 Personen, keine Kinder. Das mag für andere ganz anders aussehen. Muss eben jeder für sich entscheiden, was er braucht. Ich schreibe niemandem vor, was er sich ein/dranbauen muss und welches Maß an "Autarkie" sich jeder zulegen soll. Wer immer nur 2 Wochen am Campingplatz steht braucht mehr oder weniger NULL davon. Ist deswegen weder einer bessere noch schlechtere Art zu Reisen bzw. Camping zu machen. Nur eine andere.
So macht es eben jeder anders, wir haben je nach Urlaubsdauer selten Lebensmittel für mehr als eine Woche an Bord. Aber ich behaupte auch nicht, dass unsere Art zu Reisen die einzig wahre ist. Drum schrieb ich ja für "unsere" .... ich muss hier niemanden überzeugen oder bekehren oder bevormunden, soll jeder nach seiner Art und Weise glücklich werden. Nur das selbe nehme ich auch für mich in Anspruch.
Ja eben! Genau DAS meine ich doch: es ist Euer Reiseverhalten und Eure Definition von "Autarkie". Die 5-köpfige Familie würde "Autarkie" ganz anders definieren. Und der "Weltreisende", der jeden Tag 400-500km abspult, auch. Also kann man nicht finden. Das ist so ähnlich wie die Frage: "Wieviel PS braucht ein Womo?" :D Grüße Dirk
Das dürfte weniger an den Fähigkeiten des Fahrzeugs als an den Fähigkeiten der Besatzung liegen. Die bekommen doch schon Schweißausbrüche, wenn sie nicht sofort nach Ankunft am Platz die 230V anliegen haben, damit die Kapselmaschine und der Fernseher in Betrieb genommen werden können. "Autark" können sicher die meisten Fahrzeuge, sonst bräuchten sie keine Toilette/Dusche/Kühlschrank/Küche usw.
Wieso benötigt man für Kapselmaschine und Fernseher einen Stromanschluss? :gruebel: Hubert Ich definiere Autarkie für mich ganz anders, als jemand der abseits normaler Straßen unterwegs ist. Wir fahren in Mitteleuropa durch die Gegend, da ist ein wenig mehr Wasser, eine größere Batteriekapazität und eine Solaranlage ganz nett, weil ich auf einem SP nicht an die Steckdose muß und ich genug Wasser zum duschen habe und nicht sofort wieder nachtanken muß. Ich habe zwei Kassetten dabei, das paßt immer. Ich bin dadurch bei der Auswahl der möglich Übernachtungsplätze nicht von irgend welchen Dingen abhängig. Es würde auch mit der Standardausführung vom Werk funktionieren. Ich rechne nicht nach, ob es wirtschaftlich ist. Es ist halt bequemer. Warum will man autark sein .. und für welchen Zeitraum Sicher .: ein schlecht ausgerüstetes Womo das spätestens nach 24 stunden an den stecker muss hat Nachholbedarf .. aber wie lange mag man denn an einem platz bleiben , wo man autark sein muss ? Länder als 3 tage stand ich nie irgendwo frei , und bin dann ohne not weiter .. eine situation fällt mir ein .. im winter am lift frei stehen ..da geht was durch .. und wer das 3 tage schafft mit Wasser strom und wc autark zu stehen .. der hat schon viel getan Wir haben jetzt 180 l wasser und 150 abwasser 380 ah lithium 350 w solar , gastankflaschen dazu die standheizung von mercedes freigeschaltet und clesana… damit sollte man auch 1 bis 2 wochen im winter schaffen Wir fahren nicht durch die Wüste und auch nicht durch Asien. Wir stehen jeden Abend auf einem SP oder CP, an dem es üblicherweise V+E gibt. Frei stehen wir nur in Notfällen, wenn es weit und breit keine andere Möglichkeit gibt, ist ja auch verboten. Ich mag auch gar nicht irgendwo in der Pampa stehen, wäre mir zu langweilig. Solar habe ich nur auf dem Dach, weil ich zu faul bin, die Kabeltrommel auszupacken. Wenn es mal wirklich keine Kasettenentsorgung gibt, habe ich eine zweite dabei. Das ist unser Grad an Autarkie. Frag nicht mich, sondern jene, die ganz hektisch auf dem CP rumturnen mit der Kabeltrommel unter dem Arm.
Das kommt sehr auf das Land, die Gegend und die Umstände an. Holland oder Kroatien, vielleicht noch im Sommer, sind keine gute Idee. Nordnorwegen dagegen ist easy.
Das kann ich für mich nicht nachvollziehen. Ich muß nicht jeden Abend in einer Stadt sein und vielleicht ein Restaurant besuchen. Die Pampa kann auch recht schön sein. Wenn ich einen ereignisreichen Tag hatte, brauche ich am Abend keine Action, sondern nur meine Ruhe. RK
Moin Hubert, weil nicht Jeder Lust hat 150Kg für, Solarpaneele, Kabel, Wechselrichter, Akkus, usw. zu vergeuden. Ganz von den Investitionskosten abgesehen. Für 360AH Lipo und das gesummse drumherum kann ich ca. 50 Jahre lang auf dem CP Strom kaufen ;-) Grüße Ralf Für uns bedeutet Autarkie das ich nicht immer einen CP oder SP mit allem Comfort anfahren muss oder sofort raus und den Stecker in die Steckdose stecken muss. Viele schöne SP haben oft kein Strom und keine V + E. Wenn ich ein verlängertes WE, also mal 3 -4 Tage autark auskomme, dann reicht mir das. Wenn ich durch die Sahara wollte würde ich das nie mit meinem jetzigen WoMo probieren. Moderation:Bitte nutze die Zitatfunktion, wenn Du Mitglieder zitieren willst - dies macht es den anderen Nutzern leichter, Deine Texte von den Zitatinhalten zu unterscheiden. Das unvollständige Zitat wurde entfernt. Pampa heißt ja nicht gleich, dass Du "in the middle of nowhere" stehst. Es gibt genügend Plätze mit Versorgung, die aber absolut ruhig sind.Wir wollen ja auch „Urlaub“ machen und nicht nachdenken ob ich morgen noch auf die Toilette kann oder das Wasser noch zum Duschen reicht. 2 Wochen lang Haferflocken und Konserven essen und Regenwasser trinken ist auch nicht unsere Urlaubsform. Im Winter bei 13 Grad im WoMo sitzen damit das Gas 1 Woche reicht, Nee. Ich denke das die meisten hier keine Weltreise planen und jeder sein anders „Autark“ braucht und hat. Nirgends wird vermutlich so viel geflunkert und schön geredet wie bei diesem Thema. (außer TTT und die 3,5 T Grenze (-: )
Wir sind die Besatzung mit der Kapselmaschine. Brauche dafür aber keinen Stecker. Das ist für mich auch ein Stück Autarkie. Der Fernseher geht auch, ohne das ich ständig den Ladezustand der Batterien prüfen muss. Darauf möchten wir auch nicht verzichten. Ich mach doch Urlaub und nicht Sparlaub mit höchstem Verzicht zu Gunsten der Autarkie.
Der 12V Fernseher in meinem Womo verbraucht irgendwas in 20W, also so ganz grob 2A. Das wären bei 100Ah-Batteriekapazität so grob 50 Stunden fernsehen. Und da wir nicht 24/7 "vor der Glotze sitzen" ist DAS bestimmt kein Argument für Autarkie. Grüße Dirk Dann hast Du aber keinen Kaffee gemacht, der Dich die 50 Stunden wach hält. Das wiederum würde die Laufzeit verkürzen :mrgreen:
Das bezog sich ja mehr auf den „Einsteiger“ der keinen Fernseher oder Kaffeemaschine braucht und dies mit einem Stecker verbindet. Ich brauche/will es, aber eben keinen Stecker. Wie schon oben gesagt ist alles individuell zu betrachten. Wir klotzen natürlich auch nicht 24/7 TV.
Meine Kaffeemaschine verbraucht keinen Strom. Weder 230V noch 12V. Grüße Dirk Unsere Autarkie definiert sich so, dass wir so wenig wie möglich zur V/E müssen (und damit in vielen Ländern automatisch auf einem CP übernachten). Mit 5 Personen ist das allerdings schon eine Herausforderung. Frischwasser ist kein Problem (250 Liter), Abwasser geht auch noch (140 Liter), beim Klo wirds schon enger (2 Kassetten am Start, notfalls könnte ich noch ne dritte mitnehmen). Unser Rekord liegt bisher bei 3 Übernachtungen, wenn alle 'Geschäfte' im Mobil erledigt werden. Manchmal ist auch schon nach 2 ganzen Tagen der letzte Bongo voll... Autarkie ist für uns NICHT, irgendwo in die Gegend zu fäkalieren und sich dann selber auf die Schulter zu klopfen, wie autark man ist :) zumindest in Europa. Wenn man woanders unterwegs ist, gibts wohl oft keine Alternative zum Spaten. Strom und Lebensmittel sind kein Problem, weil wir keine großen Verbraucher haben und genug Platz und Zuladung im Mobil. 2 Gasflaschen halten im Sommer 6 Wochen und im Winter 10 Tage. Was lernt man aus all dem: Autarkie ist immer zeitlich begrenzt. Für den einen 2 Tage, für den anderen 20, aber irgendwann ist Ende. bis denn, Uwe
:D Ich weiß. :D Ich wollte damit auch eher unterstreichen das man sich auch darauf einstellen kann möglichst wenig zu verbrauchen und dabei NICHT auf irgendeinen Komfort verzichten muss. Um beim Fernseher zu bleiben: 20W bzw 2A erreicht man nur wenn man z.B. einen 12V Fernseher an die Batterie anschließt. Wenn man einen 230V Fernseher, über Wechselrichter an der Batterie betreibt, dann fließt da ein vielfaches. Und das kann man dann fast beliebig fortsetzen. Grüße Dirk
Das verstehts du eben nicht, wir verzichten auf gar nichts, wir gewinnen aber sehr viel durch unser Autarkiepaket, nämlich Unabhängigkeit. Ich kann mich, ohne jeglichen Verzicht, überall hinstellen, wo es uns gefällt, sofern man das kann, auch für ein paar Tage ohne mir irgendwelche Gedanken über Strom, Wasser WC machen zu müssen und vor allem ohne "Grüßaugust" in 2-5m Abstand. Das kann man eben nur mit einer gewissen Autarkie. ...das kann doch nur jemand sagen, der das alles nicht hat oder kennt, oder? Unser LiFe wiegt weniger als ein Bleiakku, Solarpanel 20kg, Kabel 3kg , WR 6,1 kg. Wie Du siehst, liegt das Mehrgewicht beim Strom bei unter 30 kg und auch meine TTT dürfte nicht mehr wiegen als der ganz Bongokram. Wie mans sieht, Autarkie wiegt nicht viel. Außerdem sollte es hier eigenlich darum gehen, wieviel Autarkie man braucht, nicht ob man sie braucht, aber man sieht auch hier, wie unterschiedlich die Menschen in ihren Ansprüchen sind. Grüße
Was verstehe ich nicht? Ich brauche keinen Stecker und habe keinerlei Komfortverlust da ich für mich Autark genug bin. Selbst die Kapselmaschine geht. Verstehe nicht was das damit zu tun hat wo das Womo steht. Das funktioniert bei einem Nachbar mit 2 m Abstand oder auf der grünen Wiese alleine.
Kommt drauf an, wie lang du dort stehst. Ich hab schon €6 und mehr (pro Tag) für Strom gesehen. 360Ah LiFe (LiPo wäre unwahrscheinlich) 37kg $2500 ? ich würde eher €1500 erwarten, WR 300, Panele 300 (~32kg), SR 200, Montagematerial 100 -> €2400 ohne Arbeit ~80kg 2400 / 50 = €48, also 8 Tage CP pro Jahr und schon hast es drin. Gewicht eher die Hälfte, und für eine Kapselmaschine braucht man auch nur die Hälfte des hier angegebenen.
CP wollen teils viel Geld für den Strom (s.o.). Manchmal findet man auch leichter einen schöneren (oder überhaupt einen) Platz, wenn man keinen Strom braucht.
Es fließt mehr, aber kein Vielfaches. Auch die 230V gehen wie die 12V über ein Netzteil in den Fernseher. Da sollte kein so großer Unterschied im Wirkungsgrad sein. Beim WR können schon mal 1-2A Strom für den WR zum eigentlichen Verbrauch dazukommen. Das ist zwar immer noch das Doppelte aber kein Vielfaches. Wenn man natürlich nicht mit dem 24" auskommt, sondern den 50" im Womo braucht, sieht es anders aus.
Wobei das "braucht" eher von den Wünschen kommt oder vom Worst Case Szenario, als tatsächlich von der Notwendigkeit. Man kann vieles auch anders machen und trotzdem einen schönen Urlaub haben. Man will nur nicht :-). Ich bin auch mit der alten 20Ah (Restkapazität) Pb und 100Wp ausgekommen, wenn ich den Laptop nicht allzulang am Abend laufen lasse. Auch am CP mit Teilbeschattung oder im Herbst. Das geht, war nur nicht, was ich wollte. Wenn man viel unterwegs ist, trägt die Lima ihren Teil bei und es geht noch mehr. RK
? Genau das schrieb ich doch ? Wenn man "autarkie" hier in der internen Suche eingibt dann kommen Themen die z.T. über 20 Jahre alt sind. Und obwohl noch niemand von "LiFe" gesprochen hat, 200W Solar der absolute Luxus waren, waren auch damals 5 Tage oder eine Woche ohne Stromanschluss kein großes Problem. Eher schon Wasser und Toilette. Eigentlich hat sich also nicht viel geändert. Abgesehen natürlich davon das sich die Technik rasant entwickelt hat und die Kapazitäten, nicht nur durch LiFe und abgrundtief gefallener Preise bei Batterien, Solar, Ladegeräten,... stark gestiegen sind. Trotzdem bleibt es dabei: - MEHR, MEHR, MEHR,... Der Stromverbrauch ist mehr geworden ( sonst käme man heute ja länger ohne aus ), die Zeit die man autark stehen will soll mehr werden,... Und die Diskussionen sind immer noch die gleichen: - 1 Woche reicht locker, dann muss man sowieso wieder los - so lange reicht das Wasser / die Toi nicht - ich "reise", da lädt die Lima - warum Kühli auf Strom? Ich kann auch Gas... . . . Irgendwie drehen wir uns im Kreis?! :gruebel: Grüße Dirk
Wie bei x anderen Themen auch ... Über oder unter 3,5 t ..... Preissteigerungen im Urlaubsland ..... Duschen im Wohnmobil ..... Auch dies ist - wie nahezu ALLES HIER - immer subjektiv und was für mich passt muss für andere noch lange nicht passen und das ist auch gut so. Wenns keine Individualität gäb wärs ja auch langweilig.
So ist es, und JEDER muss ab und zu an die Tankstelle um Sprit nachzutanken, wenn er nicht dauerhaft in Nachbars Garten "autark" herumsteht. Ausstattung: 200 Ah DIY-LiFePO4 Akku, 2x 100 W/39 V Solar mit VictronSmartsolar 100/20, 1500/3000 W Sinus-WR von Edeoca, 2 x 11 kg Alugas, 2 Toilettenkassetten. Für Überwinterung im Süden würde ich über mobile Solarpanele nachdenken, aber derzeit sind wir noch lieber beim "Schifoan" --> Link Das Wichtigste für meine bessere Hälfte: Nespresso-Maschine und Milchschäumer :lol: Helmut |
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