aqua
motorradtraeger
hallo
Links zu ebay oder Amazon sind Werbelinks. Wenn Sie auf der Zielseite etwas kaufen, bekommen wir vom betreffenden Anbieter Provision. Es entstehen für Sie keine Nachteile beim Kauf oder Preis.

Neuling Früher Phase - Modellsuche 1, 2


Molden am 30 Okt 2024 14:37:12

Hallo zusammen,

ich bin neu hier und möchte gern eure Erfahrungen nutzen. Wir, eine vierköpfige Familie aus Österreich, überlegen, ein Wohnmobil zu kaufen. Bis jetzt haben wir öfter CamperVans oder Kastenwägen gemietet, aber da wir mittlerweile zu viert sind, wollen wir uns etwas Eigenes anschaffen, um flexibler zu sein.

Unsere Anforderungen:

Größe und Nutzbarkeit: Am liebsten wäre uns ein Fahrzeug unter 6 Metern Länge. Deshalb habe ich auch CamperVans im Kopf, da wir den als Alltagsfahrzeug nutzen könnten. Ein Aufstelldach wäre ideal, damit der Platz effizient bleibt. Wir leben in der Stadt, daher brauchen wir das Fahrzeug im Alltag nur gelegentlich.

Ausstattung:

WC und Dusche sind gut, auch wenn wir die Dusche bisher kaum genutzt haben. Ein WC, vor allem für die Nacht, wäre jedoch praktisch.
Küche: Uns reicht eine kleine Kochstelle für Wasserentnahme und Kleinigkeiten. Fürs Kochen selbst haben wir bisher meistens eine elektrische Kochplatte, einen Reiskocher oder einen Elektrogrill genutzt, den wir gern draußen verwenden.
Modelle und Händler: Bisher interessieren uns diese Modelle: Bürstner Eliseo/Campeo/Lineo, Pössl Campster und Summit, Sunlight Cliff X und Knaus Boxlife Pro. In unserer Nähe haben wir auch Händler für Carado, Rapido, Eriba, Giottiline, Ahorn, Forster und Dethleffs, was praktisch für den Service ist.

Budget: Wir möchten möglichst zwischen 50.000 und 80.000 Euro bleiben. Auch ein gebrauchter Camper wäre eine Option, allerdings habe ich wenig Erfahrung, wie langlebig ältere Fahrzeuge sind.

Fragen:

Könnt ihr mir Tipps geben, wie ich die Suche eingrenzen kann?
Habt ihr noch andere Modell-Empfehlungen, die unseren Anforderungen entsprechen?
Worauf sollte ich bei gebrauchten Campern besonders achten?
Ich freue mich auf eure Erfahrungen und Vorschläge!

Anzeige vom Forum

Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: Artikel auf eBay oder versuchs hier bei Amazon

teuchmc am 31 Okt 2024 09:58:29

Moin! Nun ja, da Ihr ja Kawa & Camper ala Cali & Co. kennt und das Kfz ja noch Alltagstauglich sein soll/muss, brauch man sich über TI/Alko/VI eigentlich keine Gedanken machen m.M.n.. Unter 6m kaum mehr vorhanden und durch die Bauarten bedingt eher suboptimal alltgstauglich. Selbst ein 5,41m-Kawa ala Cliff & Co.ist bedingt Alltagstauglich m.M.n., wenn man Stadtbewohner ist. Die Länge ist da eher das geringere „Übel“.
Im anvisierten Budget findet man , zumindest in D, massenhaft Kfz jeder Bauform. Empfehlenswert wäre, daß Ihr ein Händler „umme Ecke“ findet. Macht sich bei Wartung,Pflege und „Streßthemen“ bei Garantie etc. durchaus „bezahlbar“.
Empfehlenswert wäre, sich die einzelnen Bauarten mal intensiv zu betrachten. Eventuell auch mal mieten und „erfahren“?
Sonnigen weiterhin. Uwe

BadHunter am 31 Okt 2024 10:46:20

Molden hat geschrieben: Wir leben in der Stadt, daher brauchen wir das Fahrzeug im Alltag nur gelegentlich.



Dann schränkt Euch bei der Fahrzeugwahl nicht so sehr ein! Ich bin jahrelang mit einem 6,5 m langen Alkovenfahrzeug als einzigem Fahrzeug überall hin gefahren, zur Arbeit, in die Stadt, man muss sich nur im Klaren sein und daran gewöhnen, dass der nächste Parkplatz mal ein paar Schritte weiter weg ist.
Platz ist durch Nichts zu ersetzen wenn man entspannte und erholsame Touren und Urlaube machen möchte, und wenn es um die Fahrzeuglänge geht: gerade bei Alkovenfahrzeugen spart das Bett über dem Fahrerhaus einiges an Fahrzeuglänge ein. Die Höhe ist selten bis nie ein Problem, LKW sind schließlich noch um Einiges höher und kommen auch beinahe überall hin.
Zu Gebrauchten: wenn man mal intensiver liest haben Neufahrzeuge beinahe grundsätzlich immer irgendwelche Mängel, erlebt gerade ein langjähriger Freund mit seinem Neufahrzeug, das nun gerade einige Wochen beim Händler und bei Fiat stand, um diverse Mängel beheben zu lassen! Da kann ein Gebrauchter, bei dem die anfänglichen Mängel schon abgestellt sind, angenehmer sein. Und wenn man auf den Straßen sieht, wie viele Fahrzeuge unterwegs sind, die schon weit über 30 Jahre alt sind, dann würde ich mir darum wenig Gedanken machen.
Unser Fahrzeug haben wir nun seit mehr als 18 Jahren, insgesamt ist es nächsten Sommer dann 30 Jahre alt und soll uns noch ein paar Jahre begleiten bevor was Neueres kommt.
Wenn ein Fahrzeug gepflegt wurde, und das werden sie bei Privatbesitz in der Regel, darf es für mich auch gern schon 10 Jahre alt sein.

Anzeige vom Forum


Tinduck am 31 Okt 2024 11:59:42

Die Einschränkungen im Inneren durch die niedrige Länge sind das eine. Insbesondere mit 4 Personen. Wir sind mit 7 m unterwegs und für uns ist das mit 5 Personen das absolute Minimum.

Zusätzlich dazu würde ich mir auch schwer überlegen, ein Fahrzeug zwischen 50 und 80 k€ als Daily Driver runterzurocken.

Und wenn es nicht täglich gebraucht wird, sondern nur 1x im Monat zum Möbelholen bei Ikea, ist die Einschränkung auf 6 m Länge noch unverständlicher.

Ein Wohnmobil ist ein teures Luxus-Freizeitfahrzeug, das schwerpunktmäßig zum Reisen und Wohnen eingesetzt wird. Wer damit zum Brötchenholen und zur Arbeit fährt, um sich einen Kleinwagen zu sparen, kann nicht rechnen.

bis denn,

Uwe

Molden am 31 Okt 2024 13:16:01

Hallo,

danke für die Antworten. ich dürfte mich falsch ausgedrückt haben. Grundsätzlich suchen wir ein Wohnmobil. Meine Überlegung dahingehend war, dass wir uns eventuell einen VAN oder Kastenwagen kaufen, da man diese auch als gelegentliches Alltagswagen verwenden kann. So haben in unserem Freundeskreis (Erwachsene mit zwei Kindern) drei Familien einen VW Bus mit Aufstelldach, wo sie zu viert nächtigen, eine kleine Küche haben, und damit halt auch herumfahren weil sie kein anderes Auto haben. Brötchen holen mit dem Auto fährt bei uns niemand ...

Gemietet haben wir uns bis jetzt einen Knaus Van, einen VW California Grand, einen Peugeot (der lief unter dem Namen "Road House" bin mir aber nicht sicher, was das für eine Marke war)

Der Tipp mit dem "Händler ums Eck" ist sehr gut, haben wir leider gar nicht. Alle Händler bei uns, zumindest die ich kenne, sind gut 20 bis 50 km entfernt. Ich finde es e ein bisschen eigenartig, dass eine mittelgroße Stadt keinen Händler für Wohnmobile hat.. oder vielleicht war ich auch noch nicht in der Lage den zu finden .. :) ... das wäre dann für die Wahl natürlich einfacher. Werde mir dann aber auch den Gebrauchtwagenmarkt näher anschauen, wenn die wirklich viele Jahre ohne Probleme halten- bei guter Pflege..

Das mit dem Alkoven finde ich einen guten Hinweis, dankeschön. Da werden wir uns bei der nächsten Ausfahrt wohl einmal einen mieten und uns das anschauen. Wir sind leider beide, also meine Frau und ich, nicht so extrem geübt im hantieren mit hohen bzw. längeren Fahrzeugen ... deshalb war es halt, zu zweit mit einem kleinen Kind, im Van bzw. Bus .. recht angenehm. Das wir das mit zwei Kindern wohl nicht mehr schaffen werden, ist schon ein Diskussionspunkt...

flo1979 am 31 Okt 2024 14:58:05

Tinduck hat geschrieben:Zusätzlich dazu würde ich mir auch schwer überlegen, ein Fahrzeug zwischen 50 und 80 k€ als Daily Driver runterzurocken.

Ich ergänze noch, dass man durch die tägliche Benutzung dem WoMo auch ein wenig das Besondere nimmt. Bei uns beginnt der Urlaub mit dem Einsteigen - Die Fahrt zählt dazu.

bstocker am 31 Okt 2024 15:44:50

teuchmc hat geschrieben:Im anvisierten Budget findet man , zumindest in D, massenhaft Kfz jeder Bauform.


Beim Import nach AT kommt dann noch die NoVA obendrauf... --> Link

LG Bernd

hampshire am 31 Okt 2024 16:20:59

Tinduck hat geschrieben:Zusätzlich dazu würde ich mir auch schwer überlegen, ein Fahrzeug zwischen 50 und 80 k€ als Daily Driver runterzurocken.

Genau mein erster Gedanke. Ein gebrauchtes und günstiges 2. Auto dürfte in der Vollkostenrechnung sogar günstiger sein als das Wohnmobil für normale Strecken mit zu verwenden. Das Wohnmobil als "daily driver" ist eher eine Frage der Lebensart als des Budgets. Wenn tatsächlich nur gelegentlich ein Fahrzeug gebraucht wird und es in Eurer Stadt Carsharing gibt, ist auch das eine überlegenswerte Option.

Molden hat geschrieben:Der Tipp mit dem "Händler ums Eck" ist sehr gut, haben wir leider gar nicht. Alle Händler bei uns, zumindest die ich kenne, sind gut 20 bis 50 km entfernt.

Gilt noch als "ums Eck". Es ist ausgesprochen praktisch, wenn man keine weite Reise bei Reklamationen hat.

Molden hat geschrieben:Wir sind leider beide, also meine Frau und ich, nicht so extrem geübt im hantieren mit hohen bzw. längeren Fahrzeugen

Routine und ein sicheres Gefühl zu den eigenen Fähigkeiten stellt sich in aller Regel sehr schnell ein.

Molden hat geschrieben:Das mit dem Alkoven finde ich einen guten Hinweis, dankeschön.

Auch hier meine Ermutigung, ich mit diesem Fahrzeugtyp näher auseinander zu setzen.

Und noch was:
Ein Wohnmobilkauf ist in aller Regel keine Vernunftsentscheidung. Sobald ihr Euch das eingesteht wird jede Entscheidung leichter. Lasst das Bauchgefühl mitreden und macht Euch Gedanken, wie ihr gerne Urlaub macht. Das hat die größte Auswirkung für die sinnvolle Abwägung von Fahrzeuggröße, Platzbedarf und Zuladungsreserven. Wäre ja doof einen großen "Daily Driver" zu haben, der für den Urlaub zu klein ist.

kiteliner am 31 Okt 2024 16:45:44

Hi,
ja, Bauchgefühl ist wichtig. „Naja, da werden wir uns dran gewöhnen“, funktioniert mMn eher nicht.
Was es nicht werden sollte ist das „haben wollen“, denn dann hat man sehr leicht die rosarote Brille auf und übersieht ggf Mängel oder redet sie für sich selbst klein.
Bedenkt bei allem auch, das Kinder größer und älter werden. Das Auto ist schnell zu klein, wenn die Kinder wachsen und dann ein paar Jahre später vielleicht einem doch zu groß, wenn die Kids nicht mehr mitfahren wollen.
Ich persönlich kann mit nicht vorstellen zu viert mit einem 6m Kawa oder ähnlichem auszukommen. Aber ich habe auch schon eine Familie mit vier Kindern getroffen die im VW T4 unterwegs waren.
Bei den heutigen Preise würde ich immer gebraucht kaufen unter anderem auch wegen der häufigen Mängeln an Neufahrzeugen.

Tinduck am 31 Okt 2024 16:58:13

Molden hat geschrieben: Wir sind leider beide, also meine Frau und ich, nicht so extrem geübt im hantieren mit hohen bzw. längeren Fahrzeugen ... deshalb war es halt, zu zweit mit einem kleinen Kind, im Van bzw. Bus .. recht angenehm. Das wir das mit zwei Kindern wohl nicht mehr schaffen werden, ist schon ein Diskussionspunkt...


Quizfrage: was machst Du länger mit dem Womo? Fahren oder wohnen?

Tip: beim Schlafen ist man auch drin, zusätzlich bei schlechtem Wetter, bei Fahrpausen, in der Übergangszeit, im Winter erst recht... sollte mich wundern, wenn die tägliche 'Fahrzeit' mehr als 50% der 'Wohnzeit' ausmacht.

Das Fahren mit größeren Fahrzeugen kann man trainieren. Der Innenraum in kleinen Fahrzeugen wird aber auch mit Training nicht mehr. In einem anderen Beitrag wurde es nett ausgedrückt, da suchte jemand ein größeres Fahrzeug, weil er keine Lust mehr hatte, mit 4 Personen im Van ständig Tetris zu spielen. Dir muss einfach klar sein, dass du mit der Personenzahl in so einem Fahrzeug immer am räumen bist.

Den Tip mit dem Alkoven kann ich nur unterstreichen - ökonomischstes Raumkonzept aller Fahrzeugformen, deshalb DER Familiengrundriss.

bis denn,

Uwe

Molden am 31 Okt 2024 21:37:53

Hallo nochmal.

wieder Danke für den Input. Nur noch kurz :).
Ich verstehe die Gesichtpunkte und bedanke mich herzlich dafür. Meine „romantische“ Vorstellung war, dass man einen Van/Bus in die Tiefgarage stellen könnte. Wenn ich Freitag am Nachmittag die Idee habe „Wochenende am See“ steigt man ein und fährt los.
Zum Alltag: Wir leben in der Stadt am Radweg. Wir haben ein Lastenrad und Räder. Auto brauchen wir beruflich nicht. Für das Wohnmobil müsste ich einen Platz mieten oder es bei den Schwiegereltern abstellen. Spontan wo hinfahren fallt dann weg. Aber ich sehe, dass was grösseres schon auch Sinn macht.

Bisher waren wir zu dritt. Urlaub im Camper war eher so, dass wir den Camper zum Fahren und schlafen verwendet haben. Gekocht und Gegessen wurde draussen, das ist mit 2. Kind aber anders. Wir werden uns als nächstes wohl echt mal einen Alkoven ausborgen und schauen wie das ist :).

Freunde mit dem VW Bus machen es ja so, dass sie alle 1-2 Tage den Ort wechseln und Rundreisen machen (durch Norwegen, durch Frankreich …). Mein Onkel wiederum hat ein riesiges Mobil von Weinsberg und bleibt damit den ganzen Sommer am gleichen Ort. Wir waren so im Mittel. Wir blieben eine Woche und fuhren dann weiter. Wirklich viel Aufenthalt IM Wohnmobil hatten wir nicht …


Wichtig und Danke für den Tipp, dass gebrauchte Fahrzeuge sinnvoller sind

BadHunter am 01 Nov 2024 13:06:14

Molden hat geschrieben: Für das Wohnmobil müsste ich einen Platz mieten oder es bei den Schwiegereltern abstellen. Spontan wo hinfahren fallt dann weg.


Warum fällt "spontan" dann weg? das Fahrzeug wird dann ja keine 100 Km entfernt stehen, oder? Der Grundstock bleibt immer im Fahrzeug, so muss man dann nur schnell ein paar Klamotten und die eingekauften Lebensmittel einpacken und schon gehts los! Solch ein Fahrzeug kann auch auf Dauer im Freien abgestellt werden, dafür sind die Dinger nämlich gebaut. Unser Mobil ist 29 Jahre als und stand noch nie irgendwo in einer Halle, allerdings haben wir das Glück, dass es direkt vor unserem Haus auf dem Grundstück (im Freien, ohne Überdachung) stehen kann. Aber solche Abstellplätze müssen ja, wenn man selbst keinen direkt vor der Tür hat, nicht unbedingt weit weg zu finden sein.

Molden hat geschrieben:Freunde mit dem VW Bus machen es ja so, dass sie alle 1-2 Tage den Ort wechseln und Rundreisen machen (durch Norwegen, durch Frankreich …).


Genau das ist ja auch eine Art des mobilen Reisens! Egal, wie klein oder groß das Fahrzeug ist! Man muss eben bedenken, egal ob im Winter oder im Sommer, bei Regen und Kälte hält man sich zwangsläufig viel mehr im Fahrzeug auf, und dann ist jeder Zentimeter mehr Platz Gold wert, gerade mit Familie/Kindern!
Wir fahren im Sommer gern in den Süden, bleiben gern mal 1-2 Wochen auf einem Campingplatz und fahren dann zum nächsten, machen aber auch gern Kurztrips, ob mal ein Wochenende oder eine Woche, stehen dann meist auf Stellplätzen, oder machen Stadtbesuche mit Stellplätzen in der Nähe, und sowas macht einfach keinen Spaß, wenn man sich auf kleinstem Raum drängen muss, gerade bei schlechtem Wetter oder im Winter. Wir machen auch immer mal wieder Weihnachtsmarkttouren, eine Woche von Stadt zu Stadt, planen vorher grob eine Tour mit passenden Stellplätzen, das sind dann so richtig gemütliche und kuschelige Urlaube, wo man nach dem Weihnachtsmarkt- oder Stadtbesuch leicht durchgefroren zum kuschelig beheizten Fahrzeug zurück kommt, die evtl. feuchten Klamotten ins Bad hängt und es sich dann in der Sitzgruppe gemütlich macht, etwas spielt, liest oder mal den Fernseher anschaltet.
DAS verstehe ich unter gemütlichem Campen, sowohl im Sommer als eben auch im Winter.

flo1979 am 01 Nov 2024 20:54:11

BadHunter hat geschrieben:[
Warum fällt "spontan" dann weg? das Fahrzeug wird dann ja keine 100 Km entfernt stehen, oder?

Also wir haben fast alles doppelt (bis auf frische Lebensmittel, Klamotten und Kopfkissen) und empfänden es als massive Einschränkung, würde das Fahrzeug nicht vor der Tür stehen können. Neulich mit schulpflichtigen Kindern Sonntags die 18h Fähre von Norderney genommen, 22h Zuhause. Kopfkissen mitgenommen, der ganze Rest kann warten. Mit bringen und holen hat man wieder den halben Stress vom Mieten. Da hätten wir kein Womo gekauft.

Den Wunsch-Kawa kann man im Zweifelsfall ja mal mieten.

flo1979 am 02 Nov 2024 15:30:25

Achso, noch ein Nachtrag: Hier in Münster gibt es ab 5,25m keine Bewohnerparkausweise mehr. Durchaus denkbar, dass das andere Städte zum Vorbild nehmen. Zumindest dauerhaft würde ich damit nicht planen.

Molden am 04 Nov 2024 12:38:04

Hallo,
irgendwie ist meine Antwort von Freitag nicht aufgetaucht ... deshalb nochmal :

ad badhutner: Danke noch einmal für das Feedback und die neue Sichtweise. Kurz zur Parksituation: Wie gesagt, wir könnten das Wohnmobil bei der Schwiegermama abstellen, die lebt aber ca 40 km Richtung Süden. Praktisch, wenn man nach Süden fährt. Trotzdem ist die Spontanität dahin, wenn man a) das Wohnmobil holen muss oder b) man erst wieder alles ins Auto räumen muss, um zum Wohnmobil hinzufahren um dann alles einzuräumen. Bis man dann loskommt… Das ist schon irgendwie chilliger, wenn man das Auto in der Nähe hat und einfach einräumen kann.
Plan B für ein größeres Modell wäre dann halt ein öffentlicher Parkplatz.
Vermutlich haben deshalb unsere ganzen Bekannten die in der Stadt wohnen Busse, Vans oder Kastenwägen mit Aufstelldach. Passt alles unter ein Carport oder in die Tiefgarage.
Deine Art zu Campen klingt wirklich sehr schön..
Wir haben ja nur 5 Wochen Urlaub. Die ganzen 5 Wochen wird man nicht mit Urlaub verbringen können. Die paar Wochen die man unterwegs sein kann, die fallen notgedrungen in den Sommer/Herbst, weil die Kinder da zu Hause sein werden. Der Winter fällt für uns deshalb e flach. Wir möchten das Mobil auch vor allem für die Wochenenden, vor allem im Frühling und Sommer. Da an einen See fahren, auf einen Berg, oder an längeren Wochenenden sogar ans Meer. Das Meer ist bei uns ca 300 km entfernt, der nächste schöne Badesee 50 km. Oder einen schönen Ausflug mit den Kindern mit Übernachtung –
Neidisch blicke ich auf unsere Nachbarn, die sind beide Lehrer und haben einen Wohnwagen
Mein Hintergrund zum Wohnenende-Tripp uns in der Stadt wird es jedes Jahr heißer, Wohnung heizt sich auf, immer mehr Tropennächte, immer mehr Insekten und komische Tierchen … wir wollen da an den Wochenenden einfach öfter raus… wenn man mal eine „Abkühlung“ braucht: Rein ins Wohnmobil, ab in die Berge. Braucht man Sonne: Rein ins Mobil, ab ans Meer/an den See … braucht man Unterhaltung: Rein ins Mobil, ab nach … reicht ja oft für eine Nacht

ad: flo:
Zum Thema kaufen/vorher leihen: Die Idee ist sehr gut: Einer der Hersteller, die mir gefallen, ist Pössl (muss ich zugeben). Wir haben in der Nähe einen Pössl-Händler der auch vermietet. Von Pössl leider nur Mobile für 2-3 Personen. Ab 4 Personen hat er nur noch VW (deshalb haben wir uns mal den VW California Grand ausgeliehen, super Mobil, für uns aber unleistbar…) …
Für mich auch ein großes Thema: Das Bett
Wir hatten einmal ein Mobil mit „Queensbett“. Da hat unsere Tochter einfach bei uns im Bett geschlafen. So lange die Kinder noch so klein sind, kann man sie nicht wirklich in eine Schlafkabine legen… aber natürlich werden Kinder größer …

Der Punkt mit dem Bewohnerparkausweis ist sehr gut. Bei uns kann man den noch beantragen, wird aber auch schwerer. Eine 10jahres Kostenrechnung für´s Parken darf man dann halt auch nicht aufstellen …

Olli2305 am 04 Nov 2024 15:47:34

Molden hat geschrieben:Hallo,
...
Ab 4 Personen hat er nur noch VW (deshalb haben wir uns mal den VW California Grand ausgeliehen, super Mobil, für uns aber unleistbar…) …

Aber der Grand California passt doch in eure oben angegebene Preisklasse von 50-80T€. Zudem stehen die sich doch bei jeden grossen VW Händler die reifen Platt, wenn er euch gefallen hat, mal zum Händler und interesse bekunden wenn noch was am Prreis geht.

BiggiK am 04 Nov 2024 15:55:25

Ein Wohnmobil in einer Stadt dauerhaft am Straßenrand geparkt, wäre mein persönlicher Albtraum. Die idioten werden immer mehr und gerne werden Schäden verursacht, nur so aus Spaß. Wenn ihr am Wochenende raus wollt aus der Stadt, dann geht das doch auch mit dem Umweg oder man holt das Fahrzeug dann schon ein, zwei Tage vorher nach Hause. Grundsätzlich haben wir über den Sommer immer alles eingeräumt außer frische Lebensmittel, Anziehsachen und die Bettwäsche. Trotzdem machen wir keine extrem spontanen Ausflüge, sondern wissen das immer schon einige Tage vorher.
Gruß birgit

Elgeba am 04 Nov 2024 19:24:46

Mir wäre das Risiko mutwilliger Beschädigung am Straßenrand oder auf öffentlichen Parkplätzen es nicht wert,"chilliger" zu sein,einmal Vandalismus oder Einbruch, dann ist es vorbei mit "chilliger". Ich würde das Fahrzeug bei der Schwiegermutter abstellen, ist allemal die bessere Lösung.Gerade in der Stadt werden Wohnmobile die oft für längere Zeit am Straßenrand oder Parkplätzen abgestellt werden, als "Parkplatzdiebe" bezeichnet.Das bringt mich jetzt zu der Empfehlung, das ganze mal zu überdenken, und zwar dahin gehend,ob das alles den Aufwand überhaupt wert ist.Schnell mal raus hört sich gut an, aber dann wohin? Es gibt massenweise Wohnmobile,und die haben fast alle Eigner mit den selben Ideen, vor allem was Hotspots wie Badeseen usw. betrifft.


Gruß Bernd

flo1979 am 04 Nov 2024 20:44:39

Das kommt aber sehr auf den Ort an. Hier in Münster hätte ich mitten im Kreuzviertel weniger Sorge als wenn die Schwiegermutter im Randbezirk von Hamm wohnen würde.

Ich finde das Argument nach wie vor sehr valide. Einer der Hauptgründe für ein Womo ist doch, nicht immer alles durchplanen zu müssen. Muss man erstmal hinfahren, fängt die Planung doch schon viel früher an.

Aber auf jeden Fall bleibe ich bei meiner Empfehlung mit dem Probemieten. Alles, was es von Knaus / Weinsberg gibt, lässt sich über Rent & Travel spezifisch mieten. Klar, kann es entscheidende Kleinigkeiten geben, die nicht am Grundriss hängen, aber eine Tendenz pro/contra Kastenwagen sollte sich daraus ableiten lassen.

Wenn es bei mir ein Kastenwagen mit zwei Kids sein müsste, dann wirklich nur einer mit GFK-Hochdach, auch wenn über 3m sind. Ein Aufstelldach ist da m.E. ein fauler Kompromiss.

Molden am 04 Nov 2024 22:22:33

ad Oli: Danke fürs Kommentieren :). Der „Grand“ passt bei uns leider nicht. In Österreich ist der mit 112.000 Euro gelistet. Gleich wie der Ford Nugget Plus, auch mit 99.000 Euro (vom Hybrid kenn ich den Preis gar nicht)

In der Preisklasse sind nur die oben angeführten Modelle von Pössl, Bürstner, Sunlight …

Gebrauchtmarkt in Österreich ist auch überschaubar. Viele VW Busse. Österreich dürfte wirklich einen Hang zu VW Bussen haben.

ad all: auch hier ein Danke. Meine Überlegung zum Kompaktcamper war ja auch. Es geht nicht nur um die Frage, fahr ich mehr oder wohne ich mehr: Auch die meisten Camper (von Dauercampern abgesehen) haben das gleiche „Problem“ wie Autos. Den größten Teil des Lebens stehen sie ungenutzt herum. Einen VAN kann man in die Tiefgarage stellen, einen Kastenwagen unter ein Carport. Einen 7 Meter Alkoven bekommt man eigentlich nirgendwo unter.


Bisher haben wir uns wie gesagt zumeist Vans gemietet. Würde für uns wohl die nächsten 7-8 Jahre auch passen. Dann kommt die Pubertät der Kinder wo es schwierig wird und ab 16 fahren sie e schon nicht mehr mit …

Ad Flo: Danke, Rent&Travel kenn ich gar nicht. Wir haben über internationale Anbieter gebucht oder direkt beim Händler, der auch Mietmodelle anbot. Was den Vorteil hatte, dass man sich die Mobile vorher anschauen konnte. Ich hab mir da dann zb einen Forster angeschaut, der mir zb viel zu eng war.


Nachtrag: Rent&Travel gibt es nur in Deutschland, Österreich nicht

Olli2305 am 05 Nov 2024 08:26:30

Moin,
Das ihr aus Österreich kommt, hatte ich verdrängt.

Ruedi1952 am 05 Nov 2024 09:31:08

Wir haben einen Alkoven 6m hinten mit zwei Stockbetten.
Weniger würde ich mir für vier Personen nicht antun.
Auf den Heckträger passen vier normale Fahrräder.
Vorteil man hat relativ viel Platz wird nicht durch Bett unten eingeschränkt.
Mit vier Personen im Obergeschoss eines Vans schlafen?????

Tinduck am 05 Nov 2024 10:53:12

Nee, da schlafen 2 unten und 2 oben.

Dennoch bleibts dabei - das ist allein durch das Klappdach schon eine Schönwetterlösung.

Rumfahr-Urlaub gut und schön, aber wenn auf der Skaninavien-Tour mal ne Woche Regen ist, lernt man mehr Innenraum zu schätzen.

Wir machen das auch gemischt - ab und an 'Reise'-Urlaub, und dann auch mal wieder ein paar Wochen auf einem CP (aktuell: Sommerurlaub 2023 Island und 2024 Kroatien auf'm CP). Mit einem ausreichend dimensionierten Mobil geht halt beides, auch mal ne Woche oder zwei im Winter in den Alpen. Nicht so das optimale Einsatzgebiet für nen Van.

Kommt halt immer darauf an, was man damit machen will - und, ach ja, zum Unterstellen gibts auch Hallen und sowas. Kostet halt. Aber Womo-Fahren ist halt ein kostspieliges Hobby - wobei sich das als Familie relativiert, weil nicht-Womo-Urlaub in den Ferien auch exorbitant teuer ist. Unterm Strich ist Womo-Urlaub dann - je nach Ziel - fast noch preiswert.

bis denn,

Uwe

flo1979 am 05 Nov 2024 11:03:27

Gerade mal nachgeschaut. Das mit der NOVA bei Euch ist ja schon brutal. Bei 103kW entspannte 14k€ bei 60k Bruttopreis. Und 1700€ Versicherungssteuer ist auch ein Wort. Da kostet ein Alkoven übrigens 1000€ weniger, falls das Basisfahrzeug der Klasse N ist (bei unserem ist das der Fall).

Molden am 05 Nov 2024 11:36:20

Ja, es stimmt: Das Aufstelldach hat seine Nachteile - für den Winter ungeeignet, weil es quasi ein besseres Zelt ist ..

Wenn Geld keine wirkliche Rolle spielen täte :) hätt ich meinen "Traumcamper" schon gefunden. Würde ganz klar an den VW Grand California gehen. Ein kompakter Camper mit festem Hochdach, Stauraum, Bad ..[...]... und vier Leute haben da auch Platz ...
Wir hatten einmal auch den "kleineren", ich bin mir jetzt nicht mehr sicher ob das Beach oder Coast oder was auch immer war... der hatte eine Markise und eine Außendusche... geht halt im Herbst und im Winter überhaupt nicht. Im Sommer ist es egal...

Am Gebrauchtmarkt in Österreich gibt es hunderte "Beach", "Coast" und Vorgängermodelle aber kaum einen "Grand"... ohne den Markt zu kennen würde ich deshalb meine, dass die Leute die einen Grand haben zufrieden damit sind.. :)

Na gut. Ich werd mir auf alle Fälle das nächste Mal wohl wieder einen "Grand" ausborgen und dann weiter auf Modellsuche gehen.. und alternativ auch einmal schauen, ob ich einen Pössl mit Hochdach zu mieten bekomme. Wie erwähnt... bei den hier ansässigen Mietstationen finden sich fast nur VW, Knaus ... den Sunlight Cliff X wurde auch schon gemietet, ist für mich so das "B" Modell für den Kauf :)
Leider ist es bei uns - im eingeschränkten Markt - auch nicht wirklich möglich, einen Camper für´s Wochenende zu mieten (in Hauptsaison geht es nur ab 7 Tagen, in der Nebensaison 3 Tage, dafür mit ordentlich Zuschlag...) ...

Aber egal :) Danke jedenfalls für eure Geduld und den Input

Molden am 05 Nov 2024 12:29:04

Sorry für das Doppelposting: Also wie gesagt, wir arbeiten ja schon nach dem Ausschlussprinzip: Die von mir favorisierten Modelle

VW Grand California - zu teuer und in Österreich am Gebrauchtwagenmarkt nicht zu erhalten
Weinsberg KaraBus MQH - im Preisrahmen, einziger Händler 160 km weg, macht Service/Garantie/Kulanz recht schwer
Sunlight Cliff X - im oberen Preisrahmen

Alle drei gebraucht auch kaum zu erhalten... der österreichische Markt wirklich schwierig. Deshalb war mein Zugang auch der: Schauen was es gibt und hier den besten Kompromiss finden... (und damit leben, dass ein Aufstelldach ein Kompromiss ist)... deshalb kam auch Pössl im Spiel (Händler uns Eck, preislich OK) und da gibt es auch die Modelle, sowohl mit Aufstelldach als auch mit Hochdach ... :) .. leider bietet der Händler, der auch MIetmodelle hat, nur Fahrzeuge für 2 Personen zur Miete an... also kann man sich Pössl vorher nicht anschauen.

Gut, aber das ist mittlerweile meinerseits ein Klagen auf sehr hohem Niveau... wird wohl alles auf einen großen Kompromiss hinauslaufen oder auf die Hoffnung, dass sich gebraucht doch einmal etwas auftut..

flo1979 am 05 Nov 2024 15:45:16

Molden hat geschrieben:Am Gebrauchtmarkt in Österreich gibt es hunderte "Beach", "Coast" und Vorgängermodelle aber kaum einen "Grand"... ohne den Markt zu kennen würde ich deshalb meine, dass die Leute die einen Grand haben zufrieden damit sind.. :)

Mein Verkäufer (und die haben bis zu ihrer Insolvenz etwa 1200 Wagen in der Mietflotte gehabt) meinte, die GC seien die mit Abstand qualitativ schlechtesten Fahrzeuge der gesamten Flotte gewesen. Daher werden die in D gebraucht auch ganz massiv unter ehemaligem Neupreis gehandelt.

Molden am 05 Nov 2024 16:44:50

ad flo: Ja, unsere NOVA ist wirklich heftig usw.
Da müssten sich für uns E-Mobile rechnen - :) die es leider nicht gibt.

Nein, es ist wirklich ein Wahnsinn bei uns. Teuer, kaum ein Händlernetz, kaum ein Vermieternetz, nichts verfügbar. Genau deshalb fahren in Österreich alle mit VW Bussen rum :)

Elgeba am 05 Nov 2024 18:58:43

Ich habe 12 Jahre lang einen VW Camper mit Hubdach gefahren, das sind Schönwetterkonstruktionen, solange man damit im Frühjahr und Sommer unterwegs ist, okay. Aber sonst.....Nicht empfehlenswert.


Gruß Bernd

Molden am 05 Nov 2024 20:14:59

Danke :). Ich komme immer mehr von Aufstelldach ab. Ich werde mir jetzt bei Gelegenheit den Sunlight A60 anschauen. Hat 6 Meter, ist ein Alkoven, gibt es bei uns“um die Ecke“ und gebraucht auch….

flo1979 am 06 Nov 2024 10:57:50

Wie wäre es mit dem Import eines jungen gebrauchten Grand California aus DE? Liegen hier um die 60k und haben dann noch Restgarantie, die m.W. auch in Österreich gelten sollte (das aber unverbindlich!). Da bleibst Du mit NOVA noch im Budget. Allerdings hat der GC wohl ein echtes Gewichtsproblem. Mit 3,5t sieht es da nicht gut aus.

Im Moment übrigens immer aufpassen und NIEMALS per Vorkasse kaufen und Anzahlungen auf ein absolutes Minimum beschränken. Hier gehen die großen Vermieter gerade reihenweise hops, da sie den hohen Wertverlust ihrer fremdfinanzierten Flotte nicht aus Eigenkapital decken können...

Molden am 06 Nov 2024 13:07:43

ad flo: Eigenimport möchte ich eigentlich nicht, das ist mir administrativ zu aufwändig. Ich müsste nach Deutschland, das Auto selbst überführen, hier Nova/Co2 Steuer entrichten, mich um die Zulassung kümmern, mich um die Genehmigungsdaten kümmern, Gutachten einholen, Überstellungskennzeichen ... dafür fehlt mir ehrlich gesagt die Zeit...

zum Thema "Gewicht": Ich habe das bei einem Sunlight gesehen, wo auch nur ca 250 kg Zuladung übrig blieben (Personen und Gepäck) - unbrauchbar.
Ja, der Grand California ist auch schwer. Wie gesagt, ich suche noch eine bessere Alternative, beim GC habe ich jetzt schon mehrere kritische Meinungen gelesen betreffend Qualität..

UND :) zum Vorschlag: "Zuerst Mieten und anschauen". Macht Sinn. Wäre für den Frühlingsurlaub interessant.
Der Sunlight-Händler bei uns bietet den A60 zur Miete an. Und da sind wir aber wieder beim Thema "Schauen, ob man damit zurecht kommt". Der Händler ist wirklich sehr abgeschieden (ca 40 km von uns). Der Weg von dort zu mir zurück führt über eine kurvenreiche, sehr enge Klamm. Die Klamm, mit einem noch nie gelenkten, großen Fahrzeug/Alkoven zu befahren. Traue ich mir ehrlich gesagt nicht zu. Noch dazu ist der "Abschuss" der Klamm auf der Seite, die ich befahren würde... das muss nicht sein. Sunlight ist raus :)

Da werde ich mir für das Frühjahr wohl doch wieder den GC ausleihen, wo der Vermieter (ein VW Händler) 1 km von mir zu Hause entfernt ist...und es lauft wirklich immer mehr auf eine Wahl zwischen VW und Pössl raus... passen ins Preisschema, passen von der Größe. Und die haben wohl auch mal was gebrauchtes zur Auswahl...

Danke jedenfalls.

Klappie am 06 Nov 2024 15:36:10

Ich hatte mich auch mal für den GC interessiert, die Angebote waren sehr gut und ich hätte ihn als EU Import sehr preiswert bestellen können. Zuerst fiel mir die Gewichtsproblematik auf, 4 eingetragene Sitzplätze hätte es bei 3.5t im Konfigurator gar nicht gegeben. Dann war die VW Basis im Vergleich zum Ducato doch viel enger, habe das bei einem Megamobil mal im direktem Vergleich gespürt. Und nach einigen Recherchen im Californiaforum habe ich sehr schnell Abstand vom Fahrzeug genommen.
Wo liegt eigentlich das Problem der Überführung eines Wohnmobils nach Österreich?
In Deutschland gibt es Ausfuhrkennzeichen und auch Kurzzeitkennzeichen sollten in der EU funktionieren. Außerdem kannst du das Fahrzeug ja auch vorher in Österreich zulassen und dann abholen. Die Papiere sollten doch EU weit genormt und anerkannt sein. Wenn man dadurch sein Traummobil zu einem guten Preis findet sollte das den Aufwand wert sein, evtl. gibt es auch Dienstleister, die das übernehmen.

flo1979 am 06 Nov 2024 16:00:55

Klappie hat geschrieben:Wo liegt eigentlich das Problem der Überführung eines Wohnmobils nach Österreich?

Man muss natürlich die Gültigkeit der Herstellergarantie im Auge behalten. Bei VW europaweit, bei Knaus / Weinsberg wohl ebenfalls (müsste ich nochmal im Garantieheft nachschlagen). Pössl hingegen kennt dem Anschein nach nur Gewährleistung, die wäre dann wohl nahezu unmöglich, in Anspruch zu nehmen.

Molden am 06 Nov 2024 17:21:53

Zum EU-Eigenimport: Ist grundsätzlich immer möglich. ich müsste mir mal den Markt in Slowenien anschauen...
Ansonsten: Nach Deutschland müsste man wohl 2-3 Ausflüge machen. Camper anschauen, kaufen, retour nach Österreich, Bürokratie erledigen, wieder retour und mit dem Camper nach Hause fahren. Da rechne ich mit 3-4 Tagen. Wir haben 2 kleine Kinder zu Hause, da überlegt man sich solche Ausflüge. Wären meine Frau und ich alleine würden wir das mit einem schönen Kurzurlaub verbinden und den Camper dann gleich ausprobieren :) ... man müsste sich auch durchrechnen, wie hoch dann wirklich die Ersparnis wäre. Der Grand California ist auf der Händlerseite in Österreich auch mit 70.000 Euro netto angeschrieben. Dann kommen halt alle Steuern hinzu und er kostet plötzlich 110.000,-- .. müsste ich mir ausrechnen was der in dann als Eigenimport kosten würde...

Wie gesagt: In der "kleinen" Klasse haben mir der VW Grand California, und der Ford Nugget plus gefallen (spannend, WC im Kofferraum, Winkelküche) [da habe ich aber beide vorab ausgeschlossen, mangels Budget bzw. subjektiv zu teuer], Knaus Boxlife bin ich gefahren, der war toll [Händler wieder irgendwo], Pössl fand ich schon auch ansprechend (Händler ums Eck). Dann bin ich mit der Testreihe auch schon fertig :) ..Bürstner oder so hab ich zum Ausborgen noch nirgendwo gefunden. Sunlight war im Preisrahmen...

Aber ca. 150 km von uns entfernt gibt es einen großen Händler, der von Weinsberg, Knaus usw. fast alles vertritt. Da werde ich mal hinschauen :) ... der hat auch einen riesigen Gebrauchtwagenpool...

flo1979 am 06 Nov 2024 21:57:22

Woher kommst Du denn? Wenn Slowenien eine Option ist, vermutlich Steiermark? Da gibt es zumindest einen Knaus-Händler. Aber die Boxlife Pro XL Street werden schon zu sportlichen Kursen gehandelt. Müsste man aber mal konkret durchrechnen. Die Listenpreise bezahlt im Moment keiner mehr, KnausTabbert streicht laufend Schichten, da die Höfe der Händler voll sind. Gilt für einen Pössl 2Win Vario bestimmt genauso. Und mit einem entsprechenden Angebot für einen neuen sollte sich ein junger Gebrauchter gut im Preis drücken lassen.

Was ich am Knaus sinnvoll finde: Mit dem serienmäßigen Kompressor Kühli und der Truma Combi 6D ist nur Platz für 1x2,7kg Gas vorgesehen. Bei vielen Fahrzeugen werden immer die 2x11kg vorgesehen, die man aber nur mit Gasheizung braucht. Allerdings muss klar sein, dass der Kompressor nicht ewig auf Batterie läuft. Ist allerdings ein Dometic, die sind recht sparsam.

Hendrik74 am 06 Nov 2024 22:48:28

Also ich kann, von Österreich aus, nur einen Besuch beim Freistaat bei München empfehlen.
Da stehen hunderte von Fahrzeugen in allen Größen und Formen und von fast allen Marken.
Selbst wenn ihr da nicht kauft…ihr wisst danach was ihr in Österreich suchen wollt.

Molden am 06 Nov 2024 23:50:18

ad flo: Genau, Steiermark. Es gibt einen Knaus/Weinsberg Händler oben in Liezen (ca 140 km durch die Berge) und einen in Niederösterreich (ca 150 km über die Autobahn). Und einen dritten, der den Knaus Van - auf der Knaus-Homepage für Österreich mit 85.000 Euro gelistet - um 100.000 Euro anbietet….

Preise werden sinken. Habe zb gerade einen Ford Nugget Plus 2023er Baujahr um 55.000 Euro entdeckt, wissend, dass der für vier Leute zu klein wird.

Bei Gebrauchten oft das Problem, das man Sonderausstattung mitkauft die man selbst nicht benötigt. SAT mit Flachbildschirm würde ich in kein Wohnmobil einbauen. Brauchen wir nicht. Eine größere Batterie mit Solarpanel würde ich nehmen…wobei wir einen Basis-E-Campingausstattung haben …
Aufpassen muss ich auch bei den PS. Der Standard Knaus Boxlife beginnt bei 120 PS und geht bis 180 PS. Macht in Österreich einen enormen Unterschied bei Nova und Versicherungssteuer…aber 120 PS wird von der Motorleistung zu wenig sein

Ad Hendrik: Danke für den Tipp. Bayern … würde sich als Familienurlaub anbieten, zumindest als Abstecher … Messen gibt es bei uns auch.. die größte in Wels. Blöd ist dann nur, wenn man weiß was man will und das in Österreich nicht zu bekommen ist.

Grandeur am 07 Nov 2024 01:35:06

die GC seien die mit Abstand qualitativ schlechtesten Fahrzeuge der gesamten Flotte gewesen


GC hatten am Anfang so alle Probleme, die ein neues Fahrzeug aus einem neuen Fertigungswerk bringen kann. Seit 2022 sind die Qualitätsprobleme auch nicht größer, wie von einem Van von den Ausbauern. Der GC ist nach Automotive-Standard gefertigt und Crash-Geprüft, was kein Van von einem Ausbauer ist. Mach einfach mal die Schränke auf und vergleiche die Elektroinstallationen, die Verriegelung des Kühlschranks, Befestigung des Tischs,…

Die Preise für GCs aus den Grossvermietflotten mit ca. 60-70tkm nach 2 Saisonen sind niedrig und dem Zustand und Ausstattung der Fahrzeuge geschuldet. Ich hatte mir vor Kauf meines GC in 2023 einige Angeschaut und dann einen gekauft, der von VW vermietet und mit 8 Tkm im Neuzustand war, aber halt mehr kostete, dafür noch die VW Garantieverlängerung hatte und nicht nur eine GW Garantieversicherung.

Gruß Grandeur

Molden am 07 Nov 2024 11:46:47

Ah, mit 65.000 Euro netto steht der GC bei uns in der Liste. 119.000 Brutto. 54.000 Euro fallen auf Steuern und Abgaben. Und mit 180 PS (Nova 33 %) in der Erhaltung eigentlich unleistbar... da zahlt man jährlich alleine schon 1.700 Euro Versicherungssteuer... dann die Versicherung selbst...also alleine für Kaskoversicherung und Steuer bist fast bei 4.500 Euro pro Jahr :). Wenn man dann auch noch Servicekosten, Reparaturen, Wertverlust mitrechnet kann man sich fragen, ob ein Camper Abo wesentlich teurer kommt...

Na.. in Österreich kann man sich nur ein kleines, günstiges, PS reduziertes Wohnmobil leisten. Geht nicht anders... ein Van oder Kastenwagen mit höchstens 140 PS.... GC fällt da raus..

gustavohellowien am 07 Nov 2024 12:04:16

Hallo Molden,

haben erst vor zwei Jahren ein ehemaliges Mietmobil aus D importiert.

War überhaupt kein Problem.

Rechnung und COC Papier mit der Post bekommen. Beides per Mail an Landesregierung gesendet. Innerhalb weniger Tage war der Österreichische Typenschein per Post da.
Nova geht online.
Fahrzeug wird vom Finanzamt freigeschaltet.

Abholung aus D bereits mit der eigenen Kennzeichentafel!

Fahrzeug muss nicht bei der Behörde extra abgenommen werden!

Grüße Robert

Molden am 07 Nov 2024 12:46:26

ad gustavohellowien: Ah ok. Danke. Wenn das dann doch so geht.. :)

Molden am 07 Nov 2024 15:10:11

Noch einmal ich: Beim Eigenimport hab ich die Wahlfreiheit, ob ich die NOVA nach KW oder CO2-Ausstoß berechnen lasse? Beim GC sind das 7000 Euro Unterschied...
Spannend...

flo1979 am 07 Nov 2024 15:14:11

Molden hat geschrieben:Noch einmal ich: Beim Eigenimport hab ich die Wahlfreiheit, ob ich die NOVA nach KW oder CO2-Ausstoß berechnen lasse? Beim GC sind das 7000 Euro Unterschied...
Spannend...

Kommt drauf an, ob der ursprünglich als Fahrzeug der Klasse N gebaut wurde. Da er von VW selbst kommt, dürfte er aber keine zweistufige Typgenehmigung haben und direkt als M1 SA typisiert sein, damit kein Wahlrecht. Die meisten Kastenwagen laufen wohl auch erstmal als M1 vom Band. Die Fahrgestelle für TI/VI/Alkoven hingegen werden als N an die Aufbauhersteller ausgeliefert und unterliegen daher diesem Wahlrecht (wenn ich das im Nova-Rechner richtig verstanden habe).

gustavohellowien am 08 Nov 2024 00:10:26

Genau so ist es.

im Prinzip kommt man mit Alkoven, Ti usw günstiger weg.

Trotzdem noch teuer genug. Auch die Motorbezogene Versicherungssteuer wird bei diesen Fahrzeugen nach der Motorleistung berechnet! Ist somit günstiger als nach CO.

Anzeige

  • Die neuesten 10 Themen
  •  
  • Die neuesten 10 Reiseberichte
  • Die neuesten 10 Stellplätze

Challenger Graphite 260 Qualität
Etrusco T 7400 SB
Alle Rechte vorbehalten ©2003 - 2026 AGB - Datenschutzerklaerung - Kontakt