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Liebe Community, ich möchte seit einigen Wochen ein Wohnmobil neu kaufen. ich bin schon ein alter Hase in Sachen WoMo... Allerdings wollte ich einen Carthago, da mir diese vom Möbelaufbau und der Optik am besten gefallen. Was den Aufbau angeht, kommen für mich allg. nur zwei Mobile in Frage... Der Carthago 145 LB RE, oder der Benimar Amphitryon 967. Ich darf auch nur 3,5 t fahren und möchte auch keinen weiteren FS machen. Der Benimar hat deutlich mehr Extras (Klima, Alde, Kompressorkühlschrank, Backofen) , jedoch gefällt mir der Carthago mit der edleren Ausstattung besser. Leider liest man in zig Foren in den letzten Jahren gar nichts Gutes über Carthago was die Endkontrolle und den Service angeht. Ich hab mal die KI bemüht und mir sämtliche Mängel in Forenberichten raussuchen lassen in den letzten 3 Jahren. Da rolles sich mir die Fußnägel hoch, wenn man liest wie oft da von Wassereintritt die Rede war bei Neufahrzeugen. Bei Benimar habe ich derartiges nicht gefunden, auch nicht auf den spanischen WoMo-Foren. Scheinbar wurde die Endkontrolle nach dem Coronaboom und der Masse an Neubauten vernachlässigt. Ich habe nun größte Bedenken mir einen Carthago zu kaufen. Ich möchte auch ausschl. bei Mareien Caravaning kaufen. Der Händler kommt mir sehr kompetent vor und strahlt entspr. Vertrauen aus. Er meinte sowas käme sehr selten vor, und auch Morelo oder andere hochpreisige Anbieter sind von solchen Ausnahmen nicht gefeit. Aber, wie gesagt, sehr sehr sehr selten. Ich lege in den Händler, der wirklich einen kompetenten Eindruck macht, viel Vertrauen, weiß aber wirklich nicht ob es der richtige Ansprechpartner ist, was meine Angst betrifft. Er sagt, sie helfen SOFORT und UMGEHEND wenn es solche Probleme gäbe, ich bräuchte mir da keinerlei Sorgen machen. Es sind immerhin 140.000.- was so ein Gerät mittlerweile kostet. Das ist ein kleines Häuschen auf dem Land. Ich möchte nicht in Spanien im Urlaub stehen und bemerken dass es in die Zwischenkonstruktion reinregnet... Das wäre wirklich verheerend. Der Händler hat wirklich einen guten Ruf, wenn ich recherchiere. Was meint Ihr dazu? Carthago oder Benimar? Ich freue mich wirklich sehr über Eure Meinung. LG Heiko Hallo Heiko, Nachbarn hatten ihren zweiten Cathargo selbst im Werk abgeholt, dann gleich 10 Tage Urlaub im schönen Allgäu gemacht, dann gleich wieder ins Werk zur Mängelbeseitigung. Grüße Uwe Wir hatten in diesem Jahr auch die Qual der Wahl eines neuen Reisemobils . Neben Adria Supersonic standen auch Carthago Chic C-line I 4.9 LE L / MB Sprinter und NB Arto 78 zur Wahl. Beim Carthago hatten wir nach dem Besichtigen des Vorführmodells so unsere Bedenken . Beim Vorführer schon aus unserer Sicht viele Mängel, insbesondere im Möbelbau . Der Verkäufer darauf angesprochen meinte, das wäre der derzeitige Stand bei Carthago und so normal. Das fanden wir nicht und einige Videos bei YT über die Mängel bei Carthago Fahrzeugen ließen uns vom Kauf eines Carthago Abstand nehmen. Geworden ist es jetzt ein Adria Supersonic 780SL . Das erste lange Wochenende ging erstmal mängelfrei über die Bühne . Ob es so bleibt lässt sich wahrscheinlich erst nach einem Jahr sagen. Wir sind optimistisch. Der Benimar ist Qualitätsmässig um mindestens eine Klasse besser wie Carthago (auch ohne Mängel). Wenn du nur zu 2 unterwegs bist und dich etwas zurückhältst wird es trotzdem sicher eng werden mit 3,5t ....mit Alde wiegt er fast 3200kg Reisefertig...also Tank ist nicht voll usw. ...wirst du ja wissen. zum Gewicht siehe Website Carthago---finde ich sehr gut erklärt. Ja, das ist mir bewußt. Leider punktet Carthago mit schönerem Möbeldesign. Das ist ja das Grausame. Beim Gewicht mach ich mir wenig Sorgen. 200 Kg Überladung gibt nur ne kleine Geldstrafe. Reine OWI
Frage: Auch im Ausland ? 200 kg Überladung ist ja schon etwas! ja, nur Schweiz ab 300 Kg ausladen. Bis 300 KG im Ausland kein Problem. Kannst ja auch Wasser ablassen wenn Kontrolle kommt. Ich dachte immer, die Carthago wären so super-trooper? Kosten ja auch genug.
Du schreibst, das Du wohnmobilerfahren bist. Das macht die Sache etwas einfacher, denn Du kannst bei der Übergabe selbst sehr vieles kontrollieren und richten lassen bevor Du das Fahrzeug entgegennimmst. Ohne Abnahme fließt auch nicht das letzte Geld und das Interesse der Mängelbeseitigung ist beim Händler nicht nur eine Frage der Kundenorientierung, sondern auch des Geldbeutels. Alles was Du dazu brauchst ist eine Art eigenes Endkontrolleprotokoll. Mit dem Wissen, welches Du gesammelt hast, weißt Du auch, wie Du was testen willst. Zu der Qualität der Hersteller kann ich aus eigener Erfahrung nichts beitragen - irgendetwas nachplappern hilft nicht weiter. Letztlich geht es immer um genau das Fahrzeug, welches bei der Übergabe vor Dir steht. Was ich tun würde: Ich würde das Modell nehmen, welches mir besser gefällt - und dann penibel eine eigene ausführliche Endkontrolle machen - in der Vorannahme, dass das Fahrzeug nicht mitnahmebereit ist. Diese Vorannahme beugt Enttäuschung vor. Carthago war mal ne Edelmarke und jetzt ist Benimar (eher ein günstiger Anbieter) angeblich besser - das sollte man mal der Carthago-Führung unterbreiten, die die Marke offensichtlich vor die Wand gefahren hat... Möbeldesign ist nicht alles. Wenn du mit dem Design im Benimar leben kannst und da weniger Bauchschmerzen wegen der Qualität hast, nimm halt den. Ich bin ein glühender Vertreter von 'Form follows function', kurzlebige Design-Features sind mir völlig Latte. Insofern rate ich zum technisch besseren Mobil. Das mit den 'bis 300 kg ist auch im Ausland egal' solltest Du nochmal überdenken. Ausladen hat bei der Größenordnung den Nachteil, dass es eben nicht mehr mit dem Ablassen des Wassertanks getan ist. Sowas braucht man nicht auf der Fahrt in den Urlaub. Nur so ein Gedanke: wenn man 140 k€ für ein Mobil ausklinkt, scheitert es an 2000 Euro für den C1? Angst vor der Fahrschule und der Prüfung kann man überwinden :D bis denn, Uwe
Die Aussage, dass es bis 300 kg im Ausland kein Problem gibt, ist falsch. Abhängig vom Land kann bei 200-300 kg Überladung durchaus eine erhebliche Strafe folgen oder die Weiterfahrt untersagt werden. Beispiel: Die Schweiz hat ab ca. 5% Überladung (z.B. 175 kg bei 3,5 t) keine Toleranz mehr, ab da droht Ausladen und Strafverfahren. Aber ich möchte den Thread hier nicht weiter verwässern... Wer weiter diskutieren möchte, möge ggf. einen eigenen Thread aufmachen.
Also überladen sollte keiner unterwegs sein. Schon gar nicht bewusst.
In A bin ich mit 100kg drüber (bei 3,5t und ich wußte es nicht) gerade noch davongekommen mit der Anweisung das Wasser abzulassen. RK
Warum nur die beiden Modelle? Ich persönlich finde die neue BMC-Klasse von Hymer optisch ebenfalls sehr gelungen, gibt dort zwei Farbwelten zur Auswahl. Aber realistisch nicht als 3,5t zu bewegen. ja, es kommen nur diese zwei Modelle infrage Ich hab gerade mal einen Benimar konfiguriert, da komme ich mit voller Ausstattung auf etwa 110.000€, unverhandelt. wenn der Carthago dann 140.000 kosten soll bei schlechterer Qualität - dann wäre das Thema für mich gaaaaanz schnell erledigt. LG Dieter Tatsächlich kostet der Benimar mit Alde und Kompressorkühlschrank und Solar und 200 Ampere-Batterien sowie Backofen nagelneu 86.000.- unverhandelt. Komplett GFK. :eek: Moin Ich hatte mit meinem Carthago die größten Probleme von allen Wohnmobilen (….und das waren einige!). Vor allem Wasser in der Heckgarage, Fahrzeug war deshalb mehrfach beim Händler. Ich kann Carthago nicht empfehlen, zu Benimar kann ich nichts beitragen. Gruß Michael Wir waren im September in Carthago City zur Werksführung, da wir auch ein neues Womo möchten. Die Führung ist sehr interessant, dass anschließende Gespräch mit Carthago Besitzern eher ernüchternd. Sie sprachen von Problemen angefangen von Wassereintritt, nicht funktionierenden Hubbetten, falsch angeschlossener Elektronik, Schränke die nicht mehr aufgehen bis hin zu monatelangen Standzeiten für die Reparatur. Wir fahren aktuell einen 8 Jahre alten Carado den wir neu gekauft hatten, bis auf einen defekten Kühlschrank der getauscht wurde hatten wir noch keine Probleme (90.000KM) Zwischenzeitlich haben wir uns noch für einen Frankia interessiert, aber da ist es grad auch nicht besser, waren auf einem Frankiatreffen. Die Alten sind gut, die neuen machen viele Probleme so war der Tenor. Gefallen würde uns auch der neuen Bürstner Signature, da gibt es natürlich koch keine Erfahrungswerte. Benimar hatte ich auf der Messe gesehn, macht einen guten Eindruck. Erfahrungen liest man so gut wie nichts, wahrscheinlich weil nicht viele bei uns rumfahren. Gut finde ich den Holzfreien Aufbau. Leider kein Händler in meiner Nähe. Wir haben beschlossen unseren noch paar Jahre zu fahren und dann werden die Karten neu gemischt. Viel Glück und ein gutes Händchen bei deiner Wahl
Das ist in Zeiten von geplanter Obszoleszens wahrscheinlich sowieso die beste Vorgehensweise. Warum etwas Funktionierendes ersetzen, wenn der Ersatz schlechter ist als das, was man schon hat... bis denn, Uwe
Aber bitte nicht das bei uns in Norwegen machen, das kann richtig teuer werden. Mit dieser Prämisse würde ich nie ein Fahrzeug kaufen. Ich würde die 3,5 to nochmal überdenken. Zweifel daran daß es zu halten ist. Überladung ist nur in DE preiswert bei einer Kontrolle. Im Ausland dann gute Nacht, Strafen hoch und im schlimmsten Fall ist man Fußgänger. kleiner Anhänger würde regeln ;-) 160 Kg in Norwegen auch kein Problem. Messtoleranz 2-3% . Dann sind 160 Kg Überladung plötzlich auch in Norwegen mit 175.- erledigt und einer Verwarnung. Entladung erst ab 5-10% MÖGLICH, aber da lässt man dann eben Wasser ab. 5% Überladung entspr. eigentl. 7 % Überladung, wegen der Messtoleranz. Alles halb so wild :-) Einfach nicht mit vollen Tanks über die Grenze eiern. Egal wo. Im Landesinneren kommen solche Kontrollen kaum vor bei 3,5 t. Guten Morgen in die Runde. Wir haben gerade im Juli unseren neuen Carthago CTourer T bekommen. Von eklatanten Mängeln kann ich bisher - zum Glück - nichts berichten. Das Fahrzeug war kürzlich zu kleinen Garantieinstandsetzungen beim Händler: -Rückleuchte Spannungsriss innen - getauscht -Verriegelung Schranktür klemmt - eingestellt -Küchenschubladen links Spaltmasse passen nicht - eingestellt -Küchenschubladen rechts Spaltmasse passen nicht, die obere läuft auf die untere - neuer Auszug bestellt -Fernseher vorn über Alphatronics-BOX Tonunterbrechungen - Problem im Werk bekannt - Rückmeldung wird abgewartet -Plissee Fahrertür rappelt - mit Filz unterfüttert -Pfeifgeräusche zwischen 80 und 100 kmh vom Skyroof über dem Fahrerhaus - eingestellt Einige Sachen habe ich nach Übernahme und Feststellung zu Hause bzw. während der ersten Fahrt selbst gerichtet: -Klappern im Bereich des Rollos am Skyroof - Anschlagflächen mit Filz gedämmt; Spielraum am Anschlag (klappern) mit Schaumstoff ausgepolstert -offene Löcher für Heizungsrohr im Badschrank (das Rohr ist waagerecht von hinten kommend statt senkrecht von unten kommend verlegt!) mit passgenauen Holzteilen (selbst angefertigt) verschlossen -Deckenbaldachin klappert am Heki über der Sitzgruppe beim Fahren - mit Schaumstoff abgepolstert -Fernseher hinten (direkt auf die SatAnlage angeschlossen) kein Empfang - SatStecker an der Zuleitung hinter dem Schrank defekt - nach Durchmessen gefunden - Stecker erneuert Alles in Allem - bei unserem Fahrzeug - also kein Horror mit seitenlangen Mängellisten... Unser Händler hat sich der Dinge selbstverständlich angenommen. ..soweit ein kleiner Abriss zum Thema Qualität... Einen Carthago mit einem Benimar zu vergleichen kommt m. E. dem Vergleich von Äpfeln und Birnen nahe - schon preislich. Fängt beim Basisfahrzeug an... Daimler gibts nicht für Geld und gute Worte - nur Fiat und Ford! Soweit mir bekannt hat der Benimar keinen Doppelboden. Die Dämmung dürfte dem Augenschein nach spärlich sein. Der Möbelbau des Carthago ist - auch wenn Carthago mittlererweile an der ein oder anderen Stelle spart (Möbelwände im Inneren teilweise geschäumt, Steher für Zwischenböden in den Schränken weggelassen, etc..) - wesentlich besser als bei anderen Herstellern... Wir hatten uns im Zusammenhang mit dem Neukauf mit Hymer, Bürstner und Eura beschäftigt. Der Aufbau klappert nicht! Die Innenwände und das Dach sind mit Klimaschaumstoff bezogen.. schöne Akustik, keine Kälteabstrahlung, kein Möbelklappern da dämmend Dämmung ist sehr gut - Heizung ballert - auch bei kalten Temperaturen - nicht die ganze Nacht durch Wir sind bis jetzt zufrieden mit dem Fahrzeug - ich hoffe das bleibt auch so! -:) Die kaufentscheidenden Kriterien waren zum einen die Daimlerbasis und der Grundriss, zum anderen der Möbelbau, die Dämmung und die Atmosphäre im Fahrzeug. Zum Thema Gewicht: Wir haben ihn als 4,5Tonner genommen - es hätte ihn auch als 3,5Tonner gegeben.. Aus meiner Sicht hätte das niemals auch nur Ansatzweise gepasst.. Kostet halt ein paar Euro.. Streckenmaut, Schwerlastabgabe etc.. is aber halt so! Den Führerschein dafür habe ich - aber da gibts ja nun Änderungen bis 4.2 Tonnen, wenn ich das richtig mitbekommen habe.. Wir sind nun gewichtstechnisch ohne Sorgen unterwegs.. VG Dima
Das ist ein Denkfehler. Die Messtoleranz dient dazu - wie der Name schon sagt -, Toleranzen beim Messen auszugleichen, die vor allem bei mobilen Waagen auftreten. Es bedeutet nicht, dass man immer davon profitiert. Wenn die Waage nämlich mehr als das tatsächliche Gewicht anzeigt, nutzt dir die Messtoleranz nichts mehr.
Lass ihn, er muss das anscheinend auf die harte Tour lernen. Die Beamten, die die Kontrollwägungen durchführen, sind immer hoch erfreut, wenn einer anfängt zu diskutieren, und honorieren das sicherlich mit äußerst rücksichtsvoller Auslegung der geltenden Gesetze. :) bis denn, Uwe Hymer MCT680 den wir haben scheint der selbe Grundriss zu sein. Unserer ist sehr gut verarbeitet - keine größeren Probleme in 4 Jahren intensiver Nutzung. Geh mal zu einem Händler und fahr die Treppe aus zum Einsteigen. Kenne einige die nehmen deswegen einen Faltfußtritt mit. Vielleicht eine Anregung. Beste Gruesse Bernd Ja ne "tolle" Karre, beim einsteigen ca 1METER Höhe überwinden um ins Innere zu kommen - der größte Mist! Dazu das supertolle Cockpit -auch MIST! Ist nur akzeptabel für die Crossover-Modelle. Frage mich immer öfter wie die Rollatorfraktion ins Auto kommt????? Ach klar , solch Fragen stellen sich für den braven Deutschen nicht der endlich seinen Daimler hat. Gerade Hymer hatte vor Jahren mit schön abgesenkten seitlichen Türen mehrere Modelle der Serie SL verkauft. DAS war TOP! Keine Extra Einstiegshilfe nötig usw......Ist allerdings vorbei. Und Ja !!Wenn ich klettern will mache ich das an der Wand -auch mit 79Jahren, das klappt immer noch top Ihr solltet euch mal von den Namen Daimler so langsam verabschieden, es sei denn ihr Fahrt einen Oldtimer. Daimler ist der frühere Name der heutigen Mercedes-Benz Group AG, einem deutschen Automobil- und Lkw-Hersteller, der 2022 in Mercedes-Benz Group AG umbenannt wurde. Der Name Daimler bezieht sich auf die historische Daimler-Motoren-Gesellschaft (DMG), die durch eine Fusion 1926 mit Benz & Cie zur Daimler-Benz AG wurde
Hallo Paul, Zunächst: ICH sowie sicherlich einige andere hier werden ( wenn Selbstfahrer ohne Chauffeur/in und auf einen Rollator angewiesen ) nicht mehr WOMO-Reisen machen. Lasse mich aber gern vom Gegenteil überzeugen! Du machst mich aber: A: Neugierig. event. auch B : Neidisch ! Du hast doch bestimmt ein paar "ungefakte" Bilder von deiner "Kletterei" sowie deines "Surfen bis der Arzt kommt". event auch Videos ? oder sogar Fernsehberichte? Zeig mir Jungspund ( in Kürze "erst"68) doch mal, was du noch drauf hast. > Kannst du sicherlich unter "Sonstiges" einstellen. Viele Grüße Heinrich PS: Mein Beitrag hat natürlich( ebenso wie der vom Paul) nichts mit dem Eingangsthema des TE zu tun. Dem seine Meinung zur "Überladung" gefällt mir auch nicht. Also ich würde nicht "Überladen" die Abfahrten der Alpen mit vielen Hundert Kilo "Mehrgewicht" fahren wollen. Unabhängig von den möglichen Strafen je nach Land. Naja, das Womo ist ja bis 3650 Kg gebaut. Eingetragen ist nur 3,5 t. Also wegen der Bremsen o. Ä. mach ich mir da keine Sorgen.
Bei 300 Kg mehr (wie oben erwähnt) bist Du da aber auch drüber. Und bei Kontrollen zählt nur, was in den Papieren steht und nicht was Du meinst, was das Fahrzeug ab kann. Die Argumente, die Du hier rausholst, um überladenes Fahren zu rechtfertigen, sind im Forum nicht ganz unbekannt. Hilft aber alles nicht, wenn die Waage zu viel anzeigt. Man sollte sich halt einfach ein Fahrzeug zulegen, dass zu den eigenen Größen-, Ausstattungs- und Gepäckwünschen passt. Das Angebot ist groß genug. Und wenn der passende Führerschein fehlt, dafür gibts Fahrschulen. Bei Fahrschulophobie halt noch ein paar Jahre warten, irgendwann kommt Klasse B bis 4,25 Tonnen. bis denn, Uwe Wenn wir mit drei Personen und zwei Katzen fahren fahre ich vorher auf die Waage. Mit ca.50kg unter Max. der Hinterachslast und 70 kg unter Max. Gesamtgewicht sind wir auf der sicheren Seite. Jeden machen lassen wie er es für richtig hält. Wenn nicht erwischt wird Gott danken. Wenn erwischt wird doch mal Posten was es gekostet hat. Wie sind auch immer ein bisschen drüber, 3550-3570, je nach Klamotten usw. Knapp 10% drüber dürfte in den wenigsten Ländern bei einer Kontrolle stressfrei gehen. Bei der Technik hätte ich jetzt keine Bedenken, deswegen bricht die Kiste nicht zusammen, die Bremsen auch nicht. Die Wahrscheinlichkeit einer Kontrolle ist gering, da muss man halt hoffen. Mit den Strafen ist das so eine Sache. 300 Euro in 10 Jahren oder für Tausende von Euro Auflastung und ggfs. Fahrerlaubnis? Aber wir sind von Thema abgewichen. Du schreibst das WoMo ist bis 3,65t gebaut und kann das. Aber warum ist das so mit den 3,65t? Ganz einfach: Um eine Zulassug zu bekommen wird das WoMo ohne serienmässige Anbauten gewogen, dann wird noch Sprit, Gas, Kabel, sonstiges Kleinzeug dazugerechnet. Auch die Anzahl der Mitfahrer und deren Gewicht sowie x Kg an Gepäck pro Laufmeter WoMo wird dazu gerechnet. Und wenn man das alles zusammen rechnet braucht es eben die 3,65t um eine Zulassung zu bekommen. Eigentlich ist es dann rechtlich gesehen nicht mehr zulässig das Fahrzeug abzulasten auf 3,5t, es sei denn es werden Sitzplätze gestrichen / ausgetragen. Was trotzdem gemacht wird steht auf einem anderen Blatt und ist oftmals dem Nichtwissen der Prüfer geschuldet. Was die Bremsen und Tragfähigkeit des Rahmens betrifft, bist Du dann auch bereits am Limit des Fahrzeuges angekommen da auch dort nur mit den höchst zulässigen Toleranzen gerechnet wird um auf das Maximum von 3,65t zu kommen. Andere Komponenten wie bei einem 3,5t Modell werden dazu nicht verbaut. Wenn Du auf die sichere Seite gehen willst, dann brauchst Du dazu ein sogenanntes Maxi-Fahrgestell. Da sind andere Komponenten wie Rahmen und Bremsen verbaut und dann ist technisch gesehen mehr möglich. Wiegt allerdings auch wieder ca. 70 Kg mehr als der Standard 3,5 Tonner. Zum Rest der Überladungsgeschichte schreibe ich mal nichts. Das musst Du selbst entscheiden, bzw. die evtl. Konsequenzen tragen. Ergänzend sei noch darauf hingewiesen, dass der Sprinter auch ein Produkt der Mercedes-Benz Group (früher Daimler AG) ist. Er gehört nicht zur Daimler Truck AG, der im DAX-notierten Gesellschaft mit der ISIN/Nummer DE000DTR0CK8.
Stimmt nicht mit dem Maximum. Das Ligth Fahrwerk kann ohne die Achsen und Bremsen umzubauen auf über 4t. aufgelastet werden. Carthago wirbt ja explizit mit ihrer „PREMIUM DNA - mehr als ein gutes Gefühl“ … habe wohl eine sehr veraltete DNA erwischt … und ein gutes Gefühl habe ich auch nicht mehr … die Elektrobauteile sind Stand vor mindestens 10 Jahren … Ladegerät und Booster kennen keine Lithium Ladekennlinie … natürlich wird Dir für 3.000 Euro ein Lithiumpaket verkauft … die Leistungszahlen (6 A Ladestrom) sind unterirdisch … das Carthago-Bedienpanel zeichnet sich durch Nichts aus - reine Platzverschwendung - ist wohl DNA … der Solarregler ist maximal von dem EBL entfernt - lt. Verkäufer so von Carthago vorgeschrieben … natürlich sind die Leitungen hier nicht ausreichend dimensioniert … Verluste werden mit Gewichtsersparnis verrechnet … vor dem Anschluß an Landstrom muss lt. Bedienungsanleitung die 12 V Anlage stromlos gemacht werden - ebenso umgekehrt! … tut mir leid, aber hier habe ich echt veraltete DNA … vom Service ganz zu schweigen … Ersatzteile wie z.B. ein Blinker sind monatelang nicht lieferbar - Pech wenn du gerade TÜV hast! … durch einen Defekt im Ladegerät (Platine abgeraucht) - 2 Monate nach Neukauf - hatte der Wechselrichter eine Kurzschluß und das BMS der Lithium Batterien hat seine Schutzfunktion aktiviert. … nach sage und schreibe SECHS Wochen hat es der Carthago-Händler tatsächlich geschafft ein neues Ladegerät - natürlich mit veralteter DNA … eine neuen Wechselrichter, der natürlich nicht mit dem verbauten „alten“ Bedienteil voll kompatibel ist … sowie 2 neue Lithium SuperB a 150 AH einzubauen … und das für knapp 10.000,- Euro … mehr als ein gutes Gefühl - so werden Versprechen wahr! Über die Zehenbrecher (Verschlüsse der Bodenklappen), verzogene Duschwanne, nicht schließende Duschkabine, nicht schließender Apotherschrank, klemmende Heckgaragentür die zudem nicht dicht abschließt, nicht angeschlossene 230 V Steckdose, sich am Fahrzeugboden lösende Dämmung, Seitenfenster die nicht draußen arretiert bleiben u.v.a. möchte ich gar nicht groß darauf eingehen - ist halt Carthago DNA. Hallo, es ist ja mal Gut zu lesen, welche Wohnmobile die Leser von P-M jedes Jahr zum Besten wählen und wenigstens in ca Preisklassen unterteilen. Dann kommen solche Äpfel/Birnen/Quitten Vergleiche erst nicht auf. Einen Carthago mit einem Beninar zu vergleichen ist schon sehr speziell. Ich fahre seit nun 3 Jahren einen ca vollausgestatteten T4.9LE und hatte auch einige Punkte die nicht ganz Tacko waren und an den sich ein gelehrnter Handwerker und nun im Ruhestand lebender Ing. schon ab und an den Kopf fast. Aber alles ist so weit so gut erträglich und akzeptabel änderbar. Nach 2 Jahren liessen die Mängel nach und jetzt ist erst mal gut. Jeder soll für sich entscheiden und für uns war das Raumkonzept mir riesigem Stauraum und mit Alkofahrwerk ausschlaggebend, ferner einer Garage die fast die Größe einer Studentenbude hat. Aber so gibt es auch WoMo Fahrer wie der Sonnenscheinf., der mit Knaus und Handel in einem Gerichtsverfahren klärt, wie schlecht der Wagen ist und zurück abwickelt und sich über Carthago ärgert, was die für einen Mist verkaufen, und einen Mercedes Kasten wieder verkauft, indem Küche und Dusche nie genutzt wurden. Dann lieber Vorher selber ansehen, hilft vor Unkenntnis und viel Ärger. Es ist mal gut, das keine Vergleiche gezogen wurden zwischen Vario und Morelo und Phönix. In diesem Sinne. Gruß Jürgen.
Und das schein dir normal / OK für ein ziemlich teures Fahrzeug, das fehlerhaft geliefert wird ? RK Ich wollte es nicht schreiben......... Komischerweise wird bei WoMos vom Käufer vieles akzeptiert. Vieles wird vom Käufer auch selbst in Ordnung gebracht da man keine Lust hat extra zum Händler zu fahren wegen der "Kleinigkeit", etc..... Mal eine Frage: Würdet ihr das bei einem KFZ für über 100.000,- € auch tun? Legt ihr da auch selber Hand an wenn etwas nicht ganz in Ordnung ist? Wenn der Auspuff klappert, wenn das Fenster klemmt, wenn...... Da steht komischerweise jeder sofort beim Händler auf der Matte und reklamiert. Und ihr meint die Hersteller der WoMos wissen das nicht? Da unterstelle ich jetzt mal ganz frech dass sie das sehr wohl wissen dass vieles unter der Hand selbst erledigt wird, und das wird von ihnen auch eiskalt einkalkuliert. Ford hat damals, bei der Mustang Produktion, fehlerhafte Teile einfach neu in den Kofferraum geschmissen, damit der Händler wusste was er zu tun hat ! Vielleicht wäre das eine Empfehlung für Carthago ? Gruß Harald
You made my day :mrgreen: Was wird ein Leser wohl zum Besten wählen? Klar sein Fahrzeug - oder - das was er gerne hätte. Eine Umfrage zu der Anzahl von Mängeln macht P/M meines Wissens nicht. Bernd Die Qualität war schon fast immer unterirdisch - im Freizeitbereich , das gleiche gilt für Boote , wird dies geschluckt , man möchte sich ja nicht ärgern in dem Fahrzeug indem man die schönste Zeit des Jahres verbringt und immer mit einem schlechten Gefühl darin seine Freizeit verbringen . Übrigens ich habe 1996 einen nagelneuen Daimler der mir den Doppelscheinwerfern zurückgegeben , weil die zahlreichen Mängel nicht beseitigt werden konnten , also ist die Diskussion schon mind 30 Jahre alt und wird wohl auch nie enden . |
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