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Heizung hält 1 Minute mit 2x 80 Ah Gel Akkus


Goldrausch am 15 Dez 2007 20:03:21

Habe in meinem Wohnmobil 2x 80 Ah /12 V Akkus die an der Solaranlage hängen, jetzt habe ich mir vor kurzen einen Stärkeren Wechselrichter (1700Watt) gekauft um mit diesem eine 1000 Watt 220 Volt Heizung zu betreiben, jedoch hält die Heizung nur ca. 1 minute dann fängt der Wechselrichter an zu Pipen
Die Akkus hatten vor dem einschalten 13,70 V und danach nur noch 12,42 heist das etwa das die Akkus zu schwach sind ?
Wieviele Ampere benötige ich um die Heizung 1 Stunde zu betreiben ?
Wieviele Akkus mit wie viel Ampere habt Ihr in eurem Wohnmobil ?

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Gast am 15 Dez 2007 20:40:48

Also das Thema 12 Volt und Wechselrichter sowie die Kapazität der Batterien wurde hier schon öfter erörtert.

Bin in dieser Angelegenheit ein Unwissender, aber das 12 Volt Batterien kein Atomkraftwerk sind, ist doch eigentlich klar. Hast du keine Gas- oder Dieselheitzung ?

Administrator am 15 Dez 2007 20:51:21

1000 Watt geteilt durch 12 Volt............macht 83 Ampere - dazu kommen noch die Verluste durch die Kabel sowie den Wechselrichter. Je nach dem, wie alt die Batterien sind, dürfte auch die Leistung selbiger ein gutes Stück unter 80Ah liegen. Hinzu kommt, daß die 80Ah Leistung für einen längeren Zeitraum angegeben werden - und nicht für die ununterbrochene Entnahme bei Höchstlast.

Die nötige Menge Batterien zu kaufen, um damit elektrisch zu heizen - kannst Du Dir eh nicht leisten - da ist ein Umzug in einen karibischen Inselstaat nämlich billiger :D

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abo1 am 15 Dez 2007 21:12:59

hallo

1000watt an 230volt sind über den dauemn gepeilt (verluste etc etc) ca 100ampere an 12volt

da du nie mehr als C5 (ein fünftel der kapazität) in ampere entnehmen solltest/darfst benötigst du mal aus der ecke raus rund 500Ah, unabhängig wie lange du die 1000watt entnehmen willst.

nur wenn du eine gutes kennlinienladegerät (insbesondere jetzt im winter eines mit temperaturkompensation) verwendest dann werden deine batterien überhaupt richtig voll. bei aufladung über die LiMa wird die batterie max zu 80% voll.

gehen wir halt also im mittel von 90% geladener kapazität aus.

90% von 500Ah sind 450Ah echt vorhandener kapazität in der batterie
du sollst max ca 70% der batteriekapazität entnehmen um die batterien nicht zu schädigen, es sollten also rund 150Ah in der batterie verbleiben.

somit stehen dir 300Ah zur verfügung und die 100 ampere benötigende heizung sollte 3 stunden laufen.

tut sie aber nicht

denn die angegebene normkapazität (500Ah) gilt immer für C20 (also ein zwanzigstel der kapazität in ampere, also für die entnahme von 25ampere.

du willst aber 100ampere entnehmen
dabei steht jedoch weniger kapazität zur verfügung
vermutlich um ca. 30%

ergo
mit 500Ah batteriekapazität kannst du deine 1000watt heizung rund 2 stunden lang betriben

und weniger batteriekapazität sollte es eher nicht sein, denn das würde hart an die lebensdauer der batterien gehen

lg
g


lg
g

edit:
der wechselrichter ist ein feines teil ...

Goldrausch am 15 Dez 2007 21:35:39

Hab den Wechselrichter gebraucht bei Ebay gekauft, kann es sein, das eine sicherrung oder so kaputt ist und der somit nicht volle Leistung bringt ?


was ich nicht verstehe ist nähmlich auch warum pipt der Wechselrichter schon bei einer Spannung von 12,40 Volt

abo1 am 15 Dez 2007 22:14:21

Goldrausch hat geschrieben:Hab den Wechselrichter gebraucht bei Ebay gekauft, kann es sein, das eine sicherrung oder so kaputt ist und der somit nicht volle Leistung bringt ?


was ich nicht verstehe ist nähmlich auch warum pipt der Wechselrichter schon bei einer Spannung von 12,40 Volt


hallo

eher nein
das wird schon seine richtigkeit haben

wo misst du denn die spannung (die 12,4volt)

lg
g

Goldrausch am 15 Dez 2007 22:19:38

wo misst du denn die spannung (die 12,4volt)


an den Batterien ( die parallel geschaltet sind)

abo1 am 15 Dez 2007 22:27:33

Goldrausch hat geschrieben:
wo misst du denn die spannung (die 12,4volt)


an den Batterien ( die parallel geschaltet sind)


hallo


schon mal versucht an den klemmen des wechselrichters zu messen?
wie ist der denn verkabelt? mit kurzen dicken anschlussleitungen direkt an die batterie?

wie kurz?
wie dick?

lg
g

Leser am 16 Dez 2007 00:35:13

Goldrausch hat geschrieben:was ich nicht verstehe ist nähmlich auch warum pipt der Wechselrichter schon bei einer Spannung von 12,40 Volt


Er wird vermutlich schon bei 12,5 Volt piepen (und kurz danach auch abschalten) um Dich vor einer Tiefentladung Deiner Batterien zu bewahren.
Das Vorhaben kannst Du glatt vergessen, egal an welcher Stelle Du die Spannung misst oder auch welche Kaberquerschnitte vorhanden sind.

Leser

abo1 am 16 Dez 2007 00:40:02

Leser hat geschrieben:
Goldrausch hat geschrieben:was ich nicht verstehe ist nähmlich auch warum pipt der Wechselrichter schon bei einer Spannung von 12,40 Volt


Er wird vermutlich schon bei 12,5 Volt piepen


hallo

die fraron geräte haben an sich einen recht guten ruf
besser als das fernost bastelzeug auf ebay

er sollte bei 10,5volt signalisieren und bei 10volt abschalten

lg
g

Goldrausch am 16 Dez 2007 01:02:31

Nachdem ich die 1000 Watt Heizung angeschlossen habe, habe ich noch für ca. 30 min eine 60 Watt Neonröhre angeschlossen und dann ist die Spannung konstant geblieben 12,4 auf 12,3 Volt und der Wechselrichter hat nicht Gepiept.

abo1 am 16 Dez 2007 01:14:03

wie ist der denn verkabelt? mit kurzen dicken anschlussleitungen direkt an die batterie?

wie kurz?
wie dick?

Troll am 16 Dez 2007 14:07:48

Hallo Zusammen,
bitte verzeiht mir meine offenen Worte, ich möchte damit niemanden zu nahe treten aber ich denke das diese offenen Worte notwendig sind.
Soviel dazu und nun:
Wer bitte kommt auf diese Schnapsidee eine 1000 Watt Elektroheizung über einen Wandler an zwei Batterien anzuschließen.
Bei einem geringen Verständnis über den Zusammenhang von Spannung, Strom und Leistung sollte jedem klar sein das, daß nur theoritsch funktionieren kann.
Deshalb mein Rat, vergiss Deine Idee mit der Elektischen Heizung über Wandler und Batterien. Elektrisch Heizen kannst Du wenn Du von aussen einspeist und auf einem Campingplatz die Anschlüßen das mitmachen. Wenn Du frei stehen willst kommst Du um eine Diesel oder Gas-Heizung nicht herrum.

Viele !

hobby690 am 16 Dez 2007 14:43:40

Hallo zusammen,

benutze auch einen Wechselrichter von Fraron.
Meines Erachtens kann das Piepsen auch das Warnsignal gegen Überhitzung sein. So steht es jedenfalls in meiner Gebrauchsanleitung.
Also mit Strom (über Batterie) zu heizen ist nicht zu empfehlen.
M.f.G.
hobby690

apnl am 16 Dez 2007 14:57:36

Hallo Goldrausch,

lass die Finger von deinem Vorhaben.
Ich habe bei mir 2 x 85 Ah verbaut und einen 2000 W reinen Sinuswandler angeschlossen für unsere Senseo-Kaffeemaschine.
Der Einbau eines Batteriecomputers hat mir die Augen geöffnet.
1. 10 Tassen Kaffee ~ 25 A Abnahme von den Batterien.
2. Ladung über Brennstoffzelle max. 5-6 A pro Stunde
3. Ladung während der Fahrt 6 - 10 A.
Soll bedeuten, das was du aus deinen Batterien entnimmst kriegst du ohne 230 V Außenanschluss nie wieder rein.
Ich kann Troll nur recht geben, eine Elektrische Beheizung über Baterien ist ne absolute Schnappsidee, es sei denn du erfindest das Perpetuum mobile :)


Armin

Ostwestfale am 16 Dez 2007 16:32:59

konnte ich nun wirklich nicht vermeiden.:D


Also grundsätzlich ist es wohl etwas weltfremd auf Batteriebasis mit elektrischem Strom heizen zu wollen.:roll:


Die o.g. 500 Ah Stunden Bank würde ich bestenfalls für 1 - 1,5 Std. bei 1000 Watt nutzen - darüber geht sicherlich schon eine merkliche Reduktion der Batterielebensdauer einher.
Ich habe meinen Wechselrichter mit 1200 Watt Staubsauger an einer 88 Ah Batterie spasseshalber getestet. Nach 15 min. ist die Batterie leeeeeeeeeeeeer wie ein altes Bierglas. :daumen2:


Nun zum Piepsen bei 12,4 Volt.
Welche Spannung an den Polen der Batterie ist der eigentlich wichtige Faktor - nur schau dir das Gelump aus China mal unter dem Gesichtspunkt "100 Ampere" an.
Mein 1700 Watt Konverter fing nach 10 min. an zu stinken. Warum? Weil Hochstromkontakte richtig verschraubt und vernünftig angezogen gehören.
Also war der dicke Verbinder heiss geworden - weil die Mutter hinten drauf nicht fest genug saß.
So etwas könnte auch die Ursache sein, wenn nach 1 Min. die Unterspannungswarnung anspricht. Ein Übergang wird heiß und erhöht dadurch den Übergangswidersand - Folge: Er wird noch heisser mit der Folge: Der Übergangswiderstand steigt weiter

Also genau nachschauen und dann könnte der Konverter schon was werden.:gut:

Aber ich käme nie im Traum auf die Idee damit zu heizen.
Die Mikrowelle um was eben warm zu machen, den Fön um die Haare zu trocknen vielleicht noch - aber 1,5 Stunden 150 Ampere - da würde ich in keinem Traum daran denken.

abo1 am 16 Dez 2007 16:44:45

Ostwestfale hat geschrieben:...
Welche Spannung an den Polen der Batterie ist der eigentlich wichtige Faktor....



hallo

sorry

NEIN!!

wenn es um das abschalten des wechselrichters geht und die frage ob er in ordnung ist geht es eben NICHT um die spannung an den batteriepolen sondern um die spannung an den anschlussklemmen des wechselrichters

lg
g

Ostwestfale am 16 Dez 2007 17:14:19

Hallo abo1.

leider kann ich Dir nicht zustimmen: Der Wechselrichter regelt das aus. Ob du da ein halbes Volt oder ein Volt Verlust über die popeligen Klemmen und zu geringen Querschnitte fährst - die werden zwar heiss und gegen bei unzureichender Kühlung kaputt - aber die Messung über der Batteriespannung selbst ist verfälscht.
Gegebenenfalls liegt an dem Messpunkt im WR wegen schrottigem Design die Spannung bei 100 A schon unter 10 Volt - und die an den Polklemmen ist noch ok. Eine Stabilisierung der Ausgangsspannung führt dazu, das mit sinkender Spannung der Strom ansteigt - weil letztendlich die Leistung der Last ausgeregelt wird.
Und notfalls kannst Du die Schaltpunkte im Wechselrichter oftmals von aussen (hinter einer kleinen Abdeckung oder so) verändern um dieses anzupassen - den AGM, GEL, Bleibatterie und was man sollst noch so alles unterscheiden kann benötigt dies schon.

Wenn du aber an den Polklemmen der Batterie schon Tiefentladung hast, dann wird es höchste Zeit zum Nachladen. Und wenn die Spannung unter 10V liegt wird es eben schnellste höchste Zeit zum Nachladen. Aber eben die echte Batteriespannung (richtigerweise im unbelasteten Zustand nach vorgeschriebener Pause) gibt an ob Tiefentladen oder eben nicht.

Hochstromschaltungn im DC Bereich (z.B. 12 V DC , grösser 20 A) werden irgendwann zu einer eigenen Wissenschaft. Geh mal an so einen billigen Schlitzaugen-Land-Lader und mach mal mit 2 kHz Nennstrom und ohne Last in Rechteck oder Sägezahnform dran. Dann schaust Du dir die resultierende Ausgangsspannung an den Klemmen an und wirst niemals mehr eine teure Elektronik an das Teil anschliessen. Und wenn es diesen Test dann doch bestanden hat, legst du nur mal 30 min. 1,5 fache Nennlast auf oder 1 Stunde Nennlast.
Danach ist der Labortisch ganz schön leer und Du weist, warum Spannungsversorgungen renommierter Hersteller eben 3-5 mal so viel kosten wie der Billigkram. Dies gilt übrigens auch für Ladegeräte.

abo1 am 16 Dez 2007 17:43:35

Ostwestfale hat geschrieben:....
Gegebenenfalls liegt an dem Messpunkt im WR wegen schrottigem Design die Spannung bei 100 A schon unter 10 Volt - und die an den Polklemmen ist noch ok. ....



hallo

richtige feststellung
falscher rücksschluss

die frage war:
warum piepst mein WR schon wenn an der batterieklemme noch 12,4volt anliegen

wenn wir davon ausgehen dass er gepiepst hat wegen unterspannung (der einwurf wegen überlast bzw überhitzung war richtig und hilfreich, das koennte auch das problem sein) dann geht es GENAU UM DIE verlorene spannung am leitungsweg - wie du ja selbst geschrieben hast

also:
WENN die spannung an der batterie noch 12,4volt aber am WR nur mehr 10volt ist weil - wie du selbst ausgeführt hast) die leitung zu dünn und die klemmen ungeegnet sind - DANN ist der WR selber in ordnung und es ist ok wenn bei 12,4volt batteriespannung der WR piepst. er ist in ordnung und tut nur das was er soll

wenn die spannung am WR aber 12,4volt ist und er piepst - dann muss ein defekt (oder eine überlastung) des WR angenommen werden.

die spannung an der bordbatterie ist bei dieser betrachtung unerheblich

lg
g

Goldrausch am 16 Dez 2007 17:57:53

Warum piepst der WR nur wenn ich die 1000 Watt Heizung angeschlossen habe eine 60 Watt Neonröhre lief mit 12,40 Volt 30 min ohne Probleme. Ohne zu piepsen.

KaterCarlo am 16 Dez 2007 18:04:05

Goldrausch hat geschrieben:Nachdem ich die 1000 Watt Heizung angeschlossen habe, habe ich noch für ca. 30 min eine 60 Watt Neonröhre angeschlossen und dann ist die Spannung konstant geblieben 12,4 auf 12,3 Volt und der Wechselrichter hat nicht Gepiept.


Deine Anfrage ist sicher nur ein verfrühter Aprilscherz!

Wir haben erst Weihnachten !!!:tannenbaum:

Ostwestfale am 16 Dez 2007 18:30:16

Klare Bestätigung meiner Theorie:

Durch den hohen Strom (100 A statt 6 A bei der Leuchtstofflampe) fallen eben für 96 A mehr Spannung an den widerstandsbehafteten Zuleitungen und Übergängen ab.

Also eine Beispielrechnung:
Wir nehmen z. B. einen Gesamtwiderstand von 10 MOhm an:

6 A x 10 mOhm = 60 mV
100 A x 10 mOhm = 1 Volt

Also werden aus 12,4 Volt (nehmen wir mal prallvolle Batterie sehr grosser Kapazität an!) entweder 12,34V oder 11,4V.
Frage nun: Wenn der Wechselrichter bei 11,4 anfängt zu piepsen, wann piepst er bei obiger Beispielrechnung und wann nicht ?

Antwort gefunden? Wunderbar!
Also wird es eine Kombination von Spannungseinbruch der Batterie und Verlusten auf den Leitungen sein.
Aber 2 x 80 Ah dürften bei ausreichendem Ladezustand nach 1 min. nicht so zusammenbrechen - da tun die Verlustwiderstände ihr übriges.


Für diejenigen, die weiter rechnen wollen nun zur Verlustleistung:

P = I² * R

also setzen wir ein:

P = 100² x 0,01 = 10.000 x 0,01 = 100 Watt

Naja, wer dafür schon mal ein Gefühl bekommen hat, was es heisst 20 oder 30 Watt auf einer Kontaktstelle zu verbraten weiss was 10 mOhm bedeuten. Oder anders rum: Wie heiss wird eine 100 Watt Glühlampe? Und die macht dabei sogar noch 3 Watt Licht.


Nun die Gegenrechnung :

P = I² x R

P = 6² x 0,01 = 36 x 0,01 = 0,36 Watt
Diese wirst du widerum kaum merken.



Nun zum dritten Teil der Kurses Elektrotechnik für Beginners:

Wie messe ich 10 mOhm als Kontaktwiderstand?
Also dein Digital - Multi - Kulti Meter vom Conrad für 39,90 oder auch 199,90 kannste direkt in die Ecke stellen. Da sind die Messleitungen und Anschlüsse schon um eine vielfaches schlechter.

Die Lösung heisst hier Vierleiter-Messung mit Präzisions-Konstantstromquelle und einem Spannungsmessgerät, dass dann auch noch 0.10 millivolt können muss ohne 20% oder 30% Meßfehler wegen des Nullspannungsoffsets zu haben.
Somit hasste gerade mal eben dich in den vierstelligen Bereich Euros der Meßgeräte begeben - weil zum kompensierterten Nullspannungsoffset kommt noch mindestens die Temperaturdrift des Messgerätes hinzu - sonst hast du wieder eine Eieruhr aber kein Meßgerät gebaut. Wir reden auch nicht über Frequenzabhängigkeit etc, weil wir ja von einer Gleichsspannung als Meßgrösse ausgehen und dieses nicht Wechselstrom können muss.
Wir sprechen aber u.U. vom Rauschen der Konstantstromquelle, weil wenn warm, dann rauscht diese auch ganz verteufelt und muss weiterhin Kurzzeit- wie auch Langzeitkonstanz haben.

Nunja, jetzt sollten wir dann doch in den 2. Gang von Beginners auf Intermediate umschalten? :D

Goldrausch am 16 Dez 2007 19:24:32

Deine Anfrage ist sicher nur ein verfrühter Aprilscherz!

Wir haben erst Weihnachten !!!tannenbaum.gif


wie soll ich das verstehen ?

friedhelm28 am 16 Dez 2007 20:04:26

Hallo Goldrausch

Karl "Kater Karlo" meint damit bestimmt das ein bisschen mehr erfahrener Mobilist nicht mal auf den Gedanken kommen würde, bei Batteriebetrieb ein Elektrisches Heizgerät zu benutzen. Das kannst Du nur wenn Du an Strom bist. Trotz Solar etc.
Ich weis ja nicht wie lange Du schon Wohnmobil fährst, aber bei solchen Sachen frage lieber Erst einmal im Forum nach. (Denn da werden Sie geholfen) Hier hast Du immer einen lieben und gefälligen Fachmann der Dir hilft und Rede und Antwort steht

Viele Friedhelm

Ps. Das andere ist ja wohl mit den Antworten der Foren Mitgliedern geklärt.

apnl am 16 Dez 2007 20:07:17

Goldrausch hat geschrieben:
Deine Anfrage ist sicher nur ein verfrühter Aprilscherz!

Wir haben erst Weihnachten !!!tannenbaum.gif


wie soll ich das verstehen ?


Hi Goldrausch,

ich würde das so verstehen:
Man kann nicht im ernst beides miteinander vergleichen.
Es macht doch einen Unterschied, ob du bei 60 Watt ~ 5 A oder bei 1000 Watt 83 A ziehst.
Daher kommt einfach der Eindruck auf, die Frage sei ein vorweggenommener Aprilscherz.

Wie ich schon geschrieben habe, lass das mit der Heizung sein, du wirst nicht glücklich.


Armin

abo1 am 16 Dez 2007 20:11:11

Ostwestfale hat geschrieben:....
Die Lösung heisst hier Vierleiter-Messung mit Präzisions-Konstantstromquelle und einem Spannungsmessgerät, dass dann auch noch 0.10 millivolt können muss ohne 20% oder 30% Meßfehler wegen des Nullspannungsoffsets zu haben.
...



hallo

nein

die lösung heisst bei betrieb des heizgerätes
- zuerst die spanung an den klemmen des wechselrichters messen
- und dann die spannung an den klemmen der batterie messen

dann ist alles klar

lg
g

Goldrausch am 16 Dez 2007 20:39:45

Wie sieht es mit einer 12 Volt Heizung aus? Es gibt ja auch Autos die haben eine Standheizung.

Troll am 16 Dez 2007 21:02:14

Moin,
1000 Watt sind 1000 Watt, egal ob Du die bei 12 V ziehst oder mit 24 V, oder mit 120 V oder welche Spannung auch immer. Das einzige was sich verändert ist der Strom, also die Ampere die Du ziehst.
Bei einer Standheizung wird die Wärmeleistung in der Regel durch Benzin, Diesel oder Gas erzeugt und nicht mit Strom aus der Batterie. Der wird nur für den Betrieb benötigt, nicht zum heizen.
Warum hörst Du nicht einfach auf die vielen Meinungen hier im Forum die Dir sagen das es so wie Du Dir das vorstellst nicht klappt?

Viele !

topolino666 am 16 Dez 2007 21:09:04

Hallo Goldrausch!

Ich selbst bin bei etwa der Hälfte des Stromlehrgangs von "Ostwestfahle" ausgestiegen, deshalb keine fachliche Hilfe von mir - aber haben Sie Dir die Gasflaschen gestohlen, steht im Gaskasten bei Dir nun ein Kasten Bier, oder haben sie Dir bei der letzten Gasprüfung die Heizung abgeklemmt??

Wieso sträubst Du dich so die dafür bestimmte Gasheizung zu benützen?

Zu den Fahrzeug-Standheizungen und was ich dazu weiss:

Der Hauptenergielieferant ist auch hier Diesel / Benzin, also ist der grösste Energiebedarf abgedeckt.
Aber auch eine PKW-Standheizung benötigt wohl den gleichen Strom den Deine Gasheizung auch braucht: Dieselpumpe, Gebläse, Anlaufstrom, "Zündung", und ein Gebläse um die Wärme im Mobil zu verteilen brauchst Du auch.
(Wobei die Wärme bei der Standardgasheizung ja "richtig" verteilt wird - Doppelboden, Staukästen, Bad, Alkoven, ... - und nicht irgendwo nur zentral warm macht.)

Mit einer "echten" Standheizung voll das WoMo zu heizen halte ich für Quatsch, weil ja immer der Umweg über den Motor gegangen wird: Es wird also permanent der Motor aufgewärmt, und warmgehalten, die Abwärme ins Fahrzeug ist ja eigentlich nur der "Abfall". Ich gehe davon aus, dass der Wirkungsgrad dadurch äusserst schlecht ist.

Die Bosch - Standheizung in unserem PKW schaltet übrigens nach ca. 45 min automatisch ab, um eben nicht die ganze Zeit den Motor unnötig warmzuhalten, und auch nicht die Starterbatterie unnötig zu belasten.



topolino
Matthias

KaterCarlo am 17 Dez 2007 20:56:41

Goldrausch hat geschrieben:
Deine Anfrage ist sicher nur ein verfrühter Aprilscherz!

Wir haben erst Weihnachten !!!tannenbaum.gif


wie soll ich das verstehen ?


Ist wirklich nicht böse gemeint, aber....

Varadero_BW am 18 Dez 2007 18:53:05

Hallo,

Da will ich nun auch mal meinen Senf dazu geben.

Ich gehe mal davon aus, dass der Wechselrichter eine Spitzenleistung von 1700 Watt besitzt.
Diese gibt er aber nun für eine ganz kurze Zeit ab. (kann ein Einschaltstrom eines Gerätes sein)
Die Dauerlast des WR ist meist etwa 50% davon.
In dem Fall wären das 850 Watt.

Wird nun der Heizer eingeschaltet, ist seine Heizwendel am Anfang noch kalt.
Damit ist sein Innenwiederstand höher.
Damit zieht der Heizer am Anfang etwas weniger Strom und die 850 Watt kommen hin.
Aber er wird sehr schnell warm. Damit sinkt sein Wiederstand und der Stromfluss steigt. Damit wird mehr Leistung dem Wechselrichter abverlangt.
Die 850 Watt Nennleistung im Dauerbetrieb werden schnell übertroffen.
Im Wechselrichter werden die Regelelemente (Leistungstransistoren und Thyristoren) warm und wärmer.
Nach etwa 1 Minute wird es im Inneren so heiss dass ein Temperaturfühler anspricht.
Das Piepsen beginnt und der WR schaltet sich ab um nicht selbst zu überhitzen.


Fazit:
Kauf Dir einen 2500 Watt WR der dann 1250 Watt im Dauerbetrieb hat und es funktioniert. Mit Deinen Batterien, wenn sie voll sind, nicht länger als 20 Minuten.


Frank

abo1 am 18 Dez 2007 19:50:59

Varadero_BW hat geschrieben:...
Wird nun der Heizer eingeschaltet, ist seine Heizwendel am Anfang noch kalt.
Damit ist sein Innenwiederstand höher.
Damit zieht der Heizer am Anfang etwas weniger Strom und die 850 Watt kommen hin.
Aber er wird sehr schnell warm. Damit sinkt sein Wiederstand und der Stromfluss steigt. ...



hallo frank

richtiges prinzip
falsche richtung

eine KALTE heizwendel hat einen NIEDRIGEREN widerstand der dann durch den stromfluss und die dadurch bedingte die erhitzung STEIGT (und der strom bzw die leistung fällt ...)

:D

lg
g

Goldrausch am 18 Dez 2007 20:50:44

Fazit:
Kauf Dir einen 2500 Watt WR der dann 1250 Watt im Dauerbetrieb hat und es funktioniert. Mit Deinen Batterien, wenn sie voll sind, nicht länger als 20 Minuten.


Falsch !!! der Wechselrichter hat eine Spitzenleistung von 3000 Watt und eine Dauerleistung von 1700 Watt.

Gast am 19 Dez 2007 00:53:07

Ostwestfale hat geschrieben:Klare Bestätigung meiner Theorie:

Durch den .....


Nimm es mir nicht übel, aber so stelle ich mir die Antwort eines Herzspezialisten zum Thema Pickel ausdrücken vor.

Resultat, Patient ist schon vor Behandlungsbeginn an Altersschwäche verstorben. :D

Zum Thema:

Diese Art zu Heizen ist blanker Unsinn, und das nicht nur wegen Deinem eventuell zu hohen Spannungsabfall und oder vielleicht minderwertigen Wechselrichter.

tekzenchelou am 19 Dez 2007 10:04:05

Hatte auch mal so'n Keramik-Heizgerät, Nennleistung 2000W bei Volllast.
Mein WR ist etwa der Gleiche wie der von Goldrausch.
Bei Netzbetrieb als ich nur die eine Steckerleiste im Womo hatte die aus dem WR kam hat's mir durch den viel zu hohen Anlaufstrom des Keramikheizers gleich die Hauptsicherung vom WR gefetzt. Wenn ich mich recht entsinne war das eine 8A.
Seither hab ich 2 Steckerleisten, eine mit Landstrom und eine vom WR und benutze wieder ein leiseres Heizgerät am Landstrom.
Übrigens ist der Tank von meinem 4,5Kw Generator nach weniger als 3 Stunden leer wenn ich den Heizer vergesse auszuschalten.
Beim 2Kw Generator macht sich das gleich bemerkbar wenn er unter Volllast laufen muss, der Tank ist zwar grösser aber auch sehr schnell leer wenn der Heizer an ist.
Wirklich nur bei Landstrom zu empfehlen!

Goldrausch am 22 Dez 2007 17:26:03

Also, ich glaube ihr habt mich doch noch überreden können stadt mit Strom mit Gas zu heizen.

Trotzdem , war ich heute noch mal bei meinem Wohnmobil und habe zunähst einmal den 1000 Watt Heizstrahler eingeschaltet, genau so wie letztes mal nach einer Minute hat der WR gepiept.

Danach habe ich eine 900 Watt Kaffeemaschine angeschlossen und min. 1 Liter Wasser durchlaufen (15min) lassen und siehe da der WR hat immer noch nicht gepiept, danach habe ich noch für 5 min. 2x60 Watt Lampen angeklemmt und der WR hat immer noch nicht gepiept

Wie kann es sein das 1020 Watt (Kaffeemaschine und Lampen) über 5 Minuten halten wo auch schon vorher die Batterien halb leer gemacht wurden und die 1000w Heizung hält bei Frisch geladenen Akkus 1 min.

Gast am 22 Dez 2007 22:10:22

Hallo Goldrausch

Meine Meinung kennst Du ja, :)
aber wegen Deiner Versuche,
stecke doch mal so ein Verbrauchsanzeige Teil (Baumarkt um 10,-€) dazwischen,
dann siehst Du was die Geräte die Du anschließt wirklich nehmen.

Und vergleiche bitte parallel dazu die Spannung direkt am Wechselrichter 12V Seite, das sollte Dir dann alle Deine Fragen beantworten. :wink:

Die Angabe auf Heizgeräten ist teilweise sehr grob gehalten, und es wird auch nicht immer zwischen Leistungsaufnahme und Heizleistung unterschieden.

abo1 am 23 Dez 2007 02:21:30

Goldrausch hat geschrieben:..
Wie kann es sein das 1020 Watt (Kaffeemaschine und Lampen) über 5 Minuten halten wo auch schon vorher die Batterien halb leer gemacht wurden und die 1000w Heizung hält bei Frisch geladenen Akkus 1 min.


hallo


die angegebenen werte sind die maximalwerte

die kaffeemaschine braucht die 900 watt nur zum aufheizen des wassers
für eine minute evt, eine halbe, oder auch zwei
keine ahnung
dann braucht sie grad mal 30watt für die lämpchen oder so

die heizung dagegen braucht immer dieselbe leistung von 1000watt

lg
g

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