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Es gibt Leute die alles verkaufen und nur im Womo leben... 1 ... 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12 ... 24


Gast am 25 Dez 2011 18:55:47

schnatterente hat geschrieben:

Wir waren jetzt 7 Monate am Stück im WOMO unterwegs,


hallo ihr zwei,
ihr seht ja blutjung aus auf dem Foto
:D

vielleicht erzählt ihr uns mal, wie ihr das bewerkstelligt, das lange reisen. Arbeitet ihr unterwegs immer nur für den Tagesbedarf?

Sollte das zu indiskret für euch sein .... klar, dann nicht, volles Verständnis dafür.

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schnatterente am 25 Dez 2011 19:10:06

inpraxi hat geschrieben:
schnatterente hat geschrieben:

Wir waren jetzt 7 Monate am Stück im WOMO unterwegs,


hallo ihr zwei,
ihr seht ja blutjung aus auf dem Foto
:D

vielleicht erzählt ihr uns mal, wie ihr das bewerkstelligt, das lange reisen. Arbeitet ihr unterwegs immer nur für den Tagesbedarf?

Sollte das zu indiskret für euch sein .... klar, dann nicht, volles Verständnis dafür.


Kein Problem, das ist kein großes Geheimnis. Wir arbeiten im Winter 5 Monate am Stück ohne freien Tag, da kommt man nicht zum Geld ausgeben, kann einiges sparen und kommt mit dem restlichen Geld im Sommer gut über die Runden. Es ist zwar schon anstrengend, nicht wirklich etwas von den Feiertagen zu haben, aber irgendwo muß man halt einen Kompromis machen. Außerdem finde ich, dass man an seinem angestammten Wohnsitz viel mehr Geld ausgibt, als auf Reisen. (Miete, Nebenkosten, Garten, Haushalt, KFZ, shoppen, shoppen, shoppen :D ). IM WOMO-Leben reduziert sich das wesentlich auf Diesel und Lebensmittel, es bleibt aber trotzdem genug Geld z.B. für Sehenswürdigkeiten über.

rs270550 am 27 Dez 2011 19:31:12

Genau, das Leben im Womo kostet nicht viel. Man darf das nur nicht als "Urlauber" sehen, sondern als normales Leben. Zu Hause geht Ihr doch auch nicht andauernd raus essen, nur im Urlaub. Ich bin jetzt wieder seit 2 Monaten in Portugal und habe an Lebensmitteln rund 220.-€ ausgegeben, inkl. abends 1 Fl. Wein! Und lebe in Saus und Braus! Allerdings koche ich selbst, wie Ihr auch zu Hause. Und wenn ich mal "raus" gehe, dann in ein Resto, wo Portugiesen verkehren! 5-6€ mit Vorspeise, Fisch oder Fleisch, Nachtisch und Kaffee. Könnte man mit 2 Personen teilen. Deshalb gibts auch oft 1/2 Essen! Wasser und Gas gibts, mit ein wenig Erfahrung, überall, Wäsche waschen in SB-Läden. Also, warum schlecht leben, arbeiten gehen und ein Haus bis zum Lebensende abzahlen?
Rolf

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JEFF und GITTE am 27 Dez 2011 19:42:19

Wir lebten vier Jahre im Reisemobil.
Waren immer auf Achse.
Selbst dort, wo man heute besser nicht mehr hinfährt:
Syrien, Jordanien, Grenze zum Iraq, etc.
Es war eine tolle Zeit, kein Haus, kein Hof, nur die vier Reifen mit Aufbau.
Und wir lebten sehr preiswert!
Haben bis auf einen Einbruch in Israel nur positive Erfahrungen gemacht.
Es war eine der besten Zeiten die wir in unserem Leben hatten.
Können wir nur dringendst empfehlen!!!

Advantage am 27 Dez 2011 22:38:25

Hallo Ihr Zwei,

ich habe seinerzeit :) Eure Berichte gerne verfolgt.

Wieso wurdet Ihr wieder sesshaft mit Häuschen usw. :?: :?: :?:

War es auf Dauer doch langweilig oder zu eng :?:

eura02 am 29 Dez 2011 19:07:27

Wir haben auch vor ca. 5 Jahren unsere Wohnung aufgegeben und sind ganz in unser WoMo gezogen, allerdings haben wir als LKW-Fahrer gearbeitet und waren auf noch engerem Raum immer 5 Wochen unterwegs und hatten dann eine Woche frei. Das hatte viele Vorteile für uns und wir haben es genossen. Dann bekam mein Mann leider Lungenkrebs und wir haben noch ca. ein 3/4 Jahr im WoMo verbracht, dann ging es leider nicht mehr und wir haben uns eine Wohnung genommen. Jetzt ist mein Mann gestorben und ich bin am überlegen ob ich die Wohnung wieder aufgebe und wieder ganz im Womo leben soll oder die Wohnung doch behalten soll. Es gibt im Moment soviele für und wieder, der Denkprozess ist noch nicht ganz abgeschlossen. Es hat aber was befreiendes alles hinter sich zu lassen, sich von allem zu lösen und sich nur auf das notwendige zu beschränken. Man sollte aber immer soviel Geld auf der hohen Kante haben, das man sich jederzeit eine Wohnung nehmen und einrichten kann.

Viele
Eva

tuga am 29 Dez 2011 19:31:56

eura02 hat geschrieben: ...es hat aber was befreiendes alles hinter sich zu lassen, sich von allem zu lösen und sich nur auf das notwendige zu beschränken. Man sollte aber immer soviel Geld auf der hohen Kante haben, das man sich jederzeit eine Wohnung nehmen und einrichten kann.


So ist es Eva, so hab ich es auch gemacht und es war eine meiner besten Entscheidungen.

aus Portugal

jorgito am 30 Dez 2011 00:11:44

schnatterente hat geschrieben:
inpraxi hat geschrieben:
schnatterente hat geschrieben:

Wir waren jetzt 7 Monate am Stück im WOMO unterwegs,


hallo ihr zwei,
ihr seht ja blutjung aus auf dem Foto
:D

vielleicht erzählt ihr uns mal, wie ihr das bewerkstelligt, das lange reisen. Arbeitet ihr unterwegs immer nur für den Tagesbedarf?

Sollte das zu indiskret für euch sein .... klar, dann nicht, volles Verständnis dafür.


Kein Problem, das ist kein großes Geheimnis. Wir arbeiten im Winter 5 Monate am Stück ohne freien Tag, da kommt man nicht zum Geld ausgeben, kann einiges sparen und kommt mit dem restlichen Geld im Sommer gut über die Runden. Es ist zwar schon anstrengend, nicht wirklich etwas von den Feiertagen zu haben, aber irgendwo muß man halt einen Kompromis machen. Außerdem finde ich, dass man an seinem angestammten Wohnsitz viel mehr Geld ausgibt, als auf Reisen. (Miete, Nebenkosten, Garten, Haushalt, KFZ, shoppen, shoppen, shoppen :D ). IM WOMO-Leben reduziert sich das wesentlich auf Diesel und Lebensmittel, es bleibt aber trotzdem genug Geld z.B. für Sehenswürdigkeiten über.



macht ihr die skisaison über die wintermonate ?? wenn ja lebt ihr auch dort im Womo ??

grüßle
jorgito

schnatterente am 30 Dez 2011 14:07:31

Ja, aber in dieser Zeit haben wir ein kleines Zimmer, unser WOMO wird dann immer eingewintert. Wenn man einen Fulltime-Job hat, wäre es mühsam das bisschen Freizeit auf 1700m Höhe zu verbringen (Problem Schnee auf dem Dach, Kälte, Wasserentsorgung, Strom). Außerdem wird in einem Nobelskigebiet ein längeres Stehen nicht gedultet und die Polizei bzw. die Behörden von den Hoteliers auf den Besitzer angesetzt. Das kann ganz schön nervig sein, haben wir selbst schon mehrfach erlebt.

jorgito hat geschrieben:
schnatterente hat geschrieben:
inpraxi hat geschrieben:
schnatterente hat geschrieben:

Wir waren jetzt 7 Monate am Stück im WOMO unterwegs,


hallo ihr zwei,
ihr seht ja blutjung aus auf dem Foto
:D

vielleicht erzählt ihr uns mal, wie ihr das bewerkstelligt, das lange reisen. Arbeitet ihr unterwegs immer nur für den Tagesbedarf?

Sollte das zu indiskret für euch sein .... klar, dann nicht, volles Verständnis dafür.


Kein Problem, das ist kein großes Geheimnis. Wir arbeiten im Winter 5 Monate am Stück ohne freien Tag, da kommt man nicht zum Geld ausgeben, kann einiges sparen und kommt mit dem restlichen Geld im Sommer gut über die Runden. Es ist zwar schon anstrengend, nicht wirklich etwas von den Feiertagen zu haben, aber irgendwo muß man halt einen Kompromis machen. Außerdem finde ich, dass man an seinem angestammten Wohnsitz viel mehr Geld ausgibt, als auf Reisen. (Miete, Nebenkosten, Garten, Haushalt, KFZ, shoppen, shoppen, shoppen :D ). IM WOMO-Leben reduziert sich das wesentlich auf Diesel und Lebensmittel, es bleibt aber trotzdem genug Geld z.B. für Sehenswürdigkeiten über.



macht ihr die skisaison über die wintermonate ?? wenn ja lebt ihr auch dort im womo ??

grüßle
jorgito

daniel456 am 10 Jan 2012 12:59:59

Hallo und frohes neues Jahr,

ich habe mich voller Neugier durch die Erfahrungsberichte dieses Threads geklickt und fand die Geschichten super spannend. Mit Sicherheit würden auch viele Leute, die nicht regelmäßig dieses Forum besuchen (und möglicherweise noch nie über das Thema nachgedacht haben), mit Interesse lesen, wie es so ist, mit dem Wohnmobil auszusteigen und wie man das überhaupt anstellt.
Ich arbeite bei einem Wochenmagazin (Print) und wir bereiten gerade einen Schwerpunkt zum Thema "Alternatives Wohnen im Alter" vor. Darin würden wir gerne ein Rentner-Paar (oder auch einen Einzelkämpfer) vorstellen, das Haus/Wohnung gegen ein Wohnmobil getauscht hat und mit diesem nun annähernd ganzjährig in Europa oder der Welt unterwegs ist. Wer hat Lust, seine Erfahrungen & Erlebnisse, aber auch praktisch-organisatorische Dinge (Versicherungen, Finanzen etc.) zu berichten, um einem breiteren Publikum Denkanstöße zu geben?

Bei Interesse würde ich mich über eine Nachricht freuen! Alles Weitere können wir dann besprechen. (Da ich Forums-Neuling bin, kann ich selbst niemanden anschreiben, aber Nachrichten empfangen und beantworten müsste ja gehen.)

Viele
Daniel

ernsteto am 03 Mär 2012 15:47:20

Vor ziemlich genau zwei Jahren habe ich ja hier geschrieben, dass wir genau diesen Entschluss gefasst haben. Ich bin kein großer Schreiber, aber ih wollte doch mal was zum Stand der Dinge sagen.

Nachdem wir 2010 schon festgestellt hatten, dass wir unser Traummobil gefunden haben, wurden die letzten zwei Jahre genutzt, um die Dinge auszubauen, die uns noch fehlten. Großer Heckkoffer, neue Heizung, viele kleine Umbauten, neue Matratzen und vieles mehr, was Geld kostet.

Dazu zwei schöne E-Bikes und ein Anhänger, damit wir unterwegs mobil sind.

Und wir waren jedes Wochenende von April bis November unterwegs. Plus kleinere Urlaubsfahrten. Und wir haben gemerkt, dass es genau das Leben ist, was wir uns vorgestellt haben.

Sonja hat zum Ende des Jahres ihren Job gekündigt und ich werde versuchen, meine kleine Firma im Läufe des Jahres an einen Interessenten abzugeben. Wir werden jetzt versuchen, unsere Wohnung zu verkaufen ( zum 1.4.2013). Hunderte Dinge sind schon über Ebay verkauft und es sind immer noch so viele unnütze Dinge da. :-)

Nun haben wir das Saisonkennzeichn getauscht und stehen das erste Wochenende wieder unter freiem Himmel. Den letzten Winter haben wir mit "Mühe" überstanden. :-)

In dieser letzten "Saison" werden es natürlich auch nur kurze Womo-Zeiten sein. Aber wir sehnen den Tag herbei, an dem wir endlich frei sind.

Wir Glauben auch, dass die Zeit das größte Geschenk sein wird.

schnatterente am 03 Mär 2012 16:16:13

@ ernsteto,

ihr habt ja mal ein cooles WOMO, ich dachte so etwas ist eine Einzelanfertigung, aber die wurden tatsächlich so produziert, oder?

ernsteto am 03 Mär 2012 18:15:40

Alpha war früher ein Hersteller sehr guter und luxuriöser Womos. Und wenn man noch ein gutes findet, dann ist das immer noch sehr hochwertig. Wir sind jedenfalls zuversichtlich, dass wir darin die nächsten 20 Jahre leben können. -;)

tiffy581 am 03 Mär 2012 18:26:58

Hallo,
auch wir haben das mit unserer Tiffy vor.

Wohnung aufgeben und dann bis zur Rente darin leben. Allerdings müssen wir noch einige um-und ausbauten an Tiffy vornehmen. Es wird auch Jobtechnisch noch etwa 4 Jahre dauern... Aber dann...

Joachim

Land-Rover109 am 03 Mär 2012 21:37:47

Sorry, etwas OT.

@Joachim (tiffy581),
Kompliment, mit Kupplung Bremse kannste umgehen!

an alle die das Verwirklichen können was ihnen vorschwebt.
Roland

tiffy581 am 03 Mär 2012 22:08:54

Danke Roland...

aber was meinst Du mit "kannst mit Kupplung und Bremse umgehen" ???


Joachim

rudi-rz am 03 Mär 2012 23:16:14

hallo, ich hab es auch vor. muß noch zwei jahre warten bis es los geht. will mein haus verkaufen, eine adesse hab ich bei den kindern. da ich krank geschrieben bin und wohl auch nicht mehr arbeiten kann, muß ich es erst mal mit meinem doc. absprechen wegen medikamente(beschaffen). bin auch immer am lesen, was hier geschrieben wird. ich will aber nicht fest stehen bleiben, sondern schon rumfahren und da wo es gut ist, eine zeit bleiben.
bin noch auf der suche nach dem richtigen womo. bin zwar solo, aber es soll schon ein normales (mittelgroß) sein.

wer mir ein paar tips geben kann, freu mich drüber.
so mal sehen wie es weiter geht. gruß rüdiger.

Land-Rover109 am 03 Mär 2012 23:34:26

tiffy581 hat geschrieben:Danke Roland...

aber was meinst Du mit "kannst mit Kupplung und Bremse umgehen" ???


Joachim


Na ja, es muß schon sehr dünnes Papier sein damit es noch zwischen deiner Rückwand und dem Sturz der Garage passt oder?


Roland

schnatterente am 04 Mär 2012 13:12:53

Land-Rover109 hat geschrieben:
tiffy581 hat geschrieben:Danke Roland...

aber was meinst Du mit "kannst mit Kupplung und Bremse umgehen" ???


Joachim


Na ja, es muß schon sehr dünnes Papier sein damit es noch zwischen deiner Rückwand und dem Sturz der Garage passt oder?


Roland


Das WOMO wurde nur abgestellt und danach die Garage rangeschoben :-D

Kompliment, wenn man das Bild länger betrachtet, echt gut eingeparkt. Wahrscheinlich ist die Rückfahrkamera die Knautschzone. :-)

fuzzy am 04 Mär 2012 17:06:30

macht doch bitte einen anderen Trööt auf oder tauscht Euch per KN aus.

Hier geht es um Leute die alles verkaufen um im Womo zu leben.

schnatterente am 04 Mär 2012 19:30:46

:jawoll:

madden am 05 Mär 2012 11:28:56

Nach langem Überlegen werde ich es probieren.

Anmelden werde ich mich bei meiner Mutter. Dort geht dann auch die Post hin. Bisher war die Waschmaschine noch das einzige was mich zögern liess.

Meine Lösung:
Habe mir gerade einen Tandemachsen ANhänger mit isoliertem Koffer gekauft. Der bekommt 400 Liter Frischwasser und 400 Liter Abwasser Tanks drunter - das reicht für ein paar Waschgänge. Solar aufs Dach (nur für Beleuchtung und Heizungsversorgung) und eine eigene Stromverteilung, sowie einen kleinen Dieseltank für eine Webasto Standheizung (Zum Wäschetrocknen und als Frostwächter). Da montiere ich dann Waschmaschine und Trockner rein, sowie einige Meter Wäscheleine. Das wird mein rollender Hauswirtschaftsraum.

Für Ortswechsel wird dann ggfs das Wasser abgelassen und ich hab noch genug Stauraum für Motorrad und allerlei Sachen.

Einzige Bedenken: Verträgt eine Haushaltwaschmaschine ständige Transporte auch ohne Montage der Transportsicherung? Sie wird ja eigentlich nur stehend transportiert. Hat da jemand Erfahrung?

Martin

jukeles am 05 Mär 2012 11:37:07

@madden

So eine Waschmaschine muss wohl immer in der Waage stehen und denk dran, sie schleudert auch. Das könnte den Hänger ganz schön schütteln lassen. Ohne Schleudergang ist der Trockner wiederum nicht zu nutzen.
Da müsstest Du dann schon für einen ziemlich festen Stand sorgen.

uschi-s am 05 Mär 2012 11:40:22

Die Waschmaschine wär für mich das gringste Problem. Es gibt doch überall Waschsalons oder SP/CP mit Waschmaschinen. Außerdem gibt es so viele pflegeleichte Textilien, die auch schnell trocknen, dass zwischendurch Handwäschen angesagt sind.

madden am 05 Mär 2012 11:47:20

Ich denke das ist nicht so das Problem. Der Anhänger ist ein 3to. Modell und bekommt Wohnwagen stützen zum runterkurbeln.

Bevor ich das erste mal die Stichsäge oder Bohrer ansetze werde ich mal einen Probewaschgang machen, Aber moderne Maschinen (die WaMa ist gerade 4 Monate alt) wackeln ja nicht mehr soooo doll. Zudem kommt die WaMa auch eine 4 Zentimeter dicke Gummiplatte zum entkoppeln.

Klar ohne Schleudern kein Trockner.

oberstdorfer am 05 Mär 2012 11:57:00

@madden

Die Idee ist gut, es gibt Maschienen da ist die Transportsicherung leicht einzusetzten, schau dir das mal an, dauert keine Minute. Da bist du auf der sicherern Seite. Als Wasserpumpe holst du dir am besten so ein kleines Hauswasserwerk mit Ausgleichsbehälter, gibts oft im Baumarkt für unter 200 Euro. Die Wasser Verrohrung in Kunststoff dann noch ein Druckminderer einbauen und ein GEKA anschluss falls du mal ein Wasserhahn hast kannst du dann direkt anschliesen. Mit dem Hauswasserwerk, einem Vorfilter und einem Saugschlauch kannst du dann auch direkt aus einnem Bach Wasser entnehmen. Jetzt noch einen 5-6 Kva Wechselstromgenerator schon ist die Geschäftsidee von einem Vermietwaschsalon auf Rädern geboren.
(PS :D Pro verkauftem Waschgang sind 0,5 Euro Copyright Gebühren an mich abzuführen)

Ulli K am 05 Mär 2012 12:01:15

@ Madden,
Glückwunsch zu deiner Entscheidung.

Du wirst hoffentlich weiter berichten.

Ulli

madden am 05 Mär 2012 12:02:59

uschi-s hat geschrieben:Die Waschmaschine wär für mich das gringste Problem. Es gibt doch überall Waschsalons oder SP/CP mit Waschmaschinen. Außerdem gibt es so viele pflegeleichte Textilien, die auch schnell trocknen, dass zwischendurch Handwäschen angesagt sind.


Ich weiss, wäre ne Möglichkeit, aber ist für mich ne Frage der Hygiene. Es schüttelt mich wenn ich daran denke wer dort seine Unterwäsche drin gehabt haben könnte. :roll:

Und auf der anderen Seite eine Frage der Unabhängigkeit. Da ich berufstätig bin, habe ich nicht die Möglichkeit tagsüber zu waschen und in manchen Regionen wäre das nächste Waschcenter kilometerweit entfernt.

madden am 05 Mär 2012 12:11:49

oberstdorfer hat geschrieben:@madden

Die Idee ist gut, es gibt Maschienen da ist die Transportsicherung leicht einzusetzten, schau dir das mal an, dauert keine Minute. Da bist du auf der sicherern Seite. Als Wasserpumpe holst du dir am besten so ein kleines Hauswasserwerk mit Ausgleichsbehälter, gibts oft im Baumarkt für unter 200 Euro. Die Wasser Verrohrung in Kunststoff dann noch ein Druckminderer einbauen und ein GEKA anschluss falls du mal ein Wasserhahn hast kannst du dann direkt anschliesen. Mit dem Hauswasserwerk, einem Vorfilter und einem Saugschlauch kannst du dann auch direkt aus einnem Bach Wasser entnehmen. Jetzt noch einen 5-6 Kva Wechselstromgenerator schon ist die Geschäftsidee von einem Vermietwaschsalon auf Rädern geboren.
(PS :D Pro verkauftem Waschgang sind 0,5 Euro Copyright Gebühren an mich abzuführen)


Ja genau an sowas hatte ich auch gedacht, allerdings wird die Verrohrung mit Geberit Pressverrohrung gemacht. Abfluss dann direkt von der Wama in den Tank. Das ganze kommt in ein Stück Einbauküchenschränke mit Arbeitsplatte (fürs Bügelbrett baruche ich auch noch ne Lösung) und kleinem Waschbecken. Soll auch sauber und ordentlich aussehen. Die Wasserpumpe ist tatsächlich das größte Problem. Ich habe noch nicht rausgefunden ob eventuell auch eine ShureFlo ausreichen würde oder ob die WaMa dann Fehler wegen Wassermangel meldet. Aber 20 Liter Fördervolumen pro Minute müssten meiner Meinung nach ausreichen.

thomas56 am 05 Mär 2012 12:23:32

Bei mir war eine Candy und ein seperater Tümmler eingebaut. Die Maschinen waren in der Garage mit Spanngurten über Verzurrösen gesichert.
Die Leitungen waren Schläuche mit Gardenaanschlüssen.
Da ich soetwas (noch) nicht brauche habe ich es ausgebaut. Mich wunderte es aber doch, warum die Candy die Transportsicherung drin hatte und wofür der extra Tümmler? :nixweiss:

punky am 05 Mär 2012 12:27:22

Im Winter müsstest Du Deine rollende Wäscherrei, einschl. beider Tanks, beheizen.
Oder bist Du im Winter in Südspanien?

piloteur am 05 Mär 2012 12:30:22

Auf unserer georgienreise hatte ein Reiseteilnehmer eine ähnliche Waschmaschine wie im Link zu sehen mit. Der hat das Gerät schon eine Weile im Womo mitgeführt und keine Klagen gehabt. Das wiegt halt sehr viel weniger als eine "richtige" Waschmaschine.

Amazon Link

madden am 05 Mär 2012 13:32:15

@Punky

genau deshalb wird ja eine Heizung in den Anhänger kommen als Frostwächter. Und die Tanks sollen entsprechend isoliert werden. Im Winter stehe ich dauerhaft auf einem Campingplatz und werde den Anhänger nicht täglich bewegen.

@piloteur

Ich denke sowas ist ok, wenn man im Urlaub ist, aber nicht wenn man eben auch Hemden und tagtägliches sowie Bettwäsche drin waschen will.
Soll ja auch ein bisschen Halten.

Beduin am 05 Mär 2012 15:46:03

Kannst das Abwasser der Wama ja noch umleiten, als Spülung für die Toilette. Riecht dann auch noch nett, so lange es noch nicht so alt ist.

schnatterente am 05 Mär 2012 18:04:26

Nur fürs Waschen und Bügeln einen extra Hänger muß schon gut überlegt sein. Da brauchst du schon einiges an Strom fürs Waschenprogramm und zum Bügeln. Wir haben das Teil:

[img]http://www.reisezäpfchen.de/blog/wp-content/uploads/Waschtag3.jpg[/img]

Für Hemden ist diese Maschine weniger geeignet, aber für den Rest, wie Bettwäsche funktioniert das Teil ganz gut. Wenn man ständig auf den gleichen Plätzen steht, würde ich auch eher einen Waschservice oder ähnliches nutzen, denn das ständige Hin- und Herkurbeln mit dem Hänger wäre mir zu umständlich. Da ist ja schon das Wasserablassen und Tanken mit WOMO und Hänger eine Tagesaufgabe (naja ganz so schlimm vielleicht nicht) :)

madden am 06 Mär 2012 09:38:44

Hallo Markus,

Der Anhänger ist ja nicht nur zum Wäschewaschen. Bei einer Länge von 4,5 Metern ist da auch noch Stauraum für diverse Räder und einen Motorroller (wird wahrscheinlich dies Jahr noch gegen ein Quad getauscht).

Ich überlege einen City-Wasseranschluss zu verbauen und mir zum Waschen dann ggfs. Plätze zu suchen, wo man einen solchen hat. Dann wäre das Wäschewaschen ein Kinderspiel.

Einen Stellplatz auf dem Hof eines Autohändlers habe ich ggfs. auch noch. Wenn ich also unterwegs bin werde ich natürlich nicht jedesmal den Anhänger mitschleppen (Zumindest nicht bei Wochenendfahrten).

Zudem wasche ich in etwa alle 14 Tage. So lange komme ich gut mit meinen Klamotten aus.

Martin

Gast am 18 Apr 2012 14:40:56

Hallo zusammen,

ich habe nicht die ganzen 28 Seiten gelesen, aber doch ein paar Erfahrungen gefunden. Mir geht das Thema auch immer mehr durch den Kopf. Die Vorraussetzungen sind günstig:
Ich habe weder Weib noch Kind noch Hund, nur eine Eigentumswohnung (bezahlt)
Zwanzig Jahre Angestelltendasein durfte ich "geniessen", jetzt bin ich Freiberufler, allerdings noch ohne Aufträge. Wenn die kommen, rechne ich auch damit, längere Zeit (Wochen, ev. Monate) beim Kunden vor Ort zu sein. Wenn ich dann immer im Hotel wohnen müsste, würde ich mich wirklich entwurzelt fühlen, also kommt das WoMo da gerade recht. Um dauerhaft darin zu leben, ist ein 3,5t Kastenwagen etwas klein, aber wenn es so kommt, wie oben vermutet, werde ich wohl langsam in dieses Leben hinübergleiten.
Zwei mal zwei Monate am Stück habe ich es schon mit mir in dem Auto ausgehalten. Irgendwann hatte ich schon Lust auf ein paar Bequemlichkeiten zu Hause, aber das ist alles nichts, was man nicht auch in einem etwas größeren WoMo haben kann. Zum Beispiel hätte ich dann sicherlich eine Glotze an Bord, will ich jetzt nicht haben. Ein Backofen ist auch kein Thema, ist bei Laika serienmäßig.
Waschen kann man auf dem Campingplatz oder mal zur Not mit so einem Ding wie in dem Beitrag weiter oben.
Gemeldet wäre ich dann bei Freunden oder Verwandten (ich hab da auch schon jemand im Auge, der wohnt mitten in Deutschland, also gut erreichbar. Er ahnt nur noch nichts von seinem Glück...)
Die Wohnung würde ich verkaufen, ebenso die Möbel. Wenn ich wieder sesshaft sein will, verkauft mir jedes Möbelhaus gern Neue.
Alles, wo von ich mich nicht trennen will, was ich aber auch nicht mitnehmen kann/will ist dann hoffentlich nicht mehr so viel, dass es sich nicht irgendwo einlagern lässt.

So lange es Aufträge gibt, wäre ich wohl im deutschen Sprachraum unterwegs. Ich hoffe auch, dass sich einiges im WoMo am Laptop erledigen lässt.
Was das Hinstellen angeht, habe ich keine Berührungsängste. Frei in der Pampa, SP und CP, hat alles seine Berechtigung.

Natürlich wird dauerndes Leben im WoMo irgendwann so normal, wie dauerndes Leben im Haus. Trotzdem ist es nicht das selbe, denn das WoMo steht immer wieder woanders, der Blick morgens aus dem Schlafzimmerfenster ist immer wieder ein anderer.

Freunde müssen auch nicht aus der Welt sein, wenn ich in deren Nähe bin, ist ein Treffen kein Problem. Ein Bett für Besuch wird sich in meinem Domizil auch einrichten lassen.

Bis zur gesetzlichen Rente habe ich mit 48 noch 19 Jahre. Was kann bis dahin alles passieren? Eine Menge Leute erreichen das Rentenalter gar nicht erst. Wenn der Deckel zu geht, dann will ich schon was von dem gemacht haben, was mir im Kopf rumgeht.
@Beduin: Auch bei mir hängt der Dali mit den zerfließenden Uhren im Wohnzimmer...
@alle: ist aber ein Druck, bringt nichts beim Verkaufen.

Das klingt jetzt so, als könnte ich morgen losziehen. Stimmt nicht ganz, aber es ist in den nächsten Jahren stark im Bereich des Möglichen.
Darum gerne mehr Erfahrungsberichte, auch vielleicht von jenen, die von unterwegs arbeiten.


CarbonUnit

konkretus am 18 Apr 2012 19:55:47

ich wollte mein ferienhaus verkaufen um mir ein "besseres" womo leisten zu können. ich lass es aber und schraube mein budget runter.

ich finds spannend, die berichte von den womo-dauerbewohnern zu lesen. bei mir geistert diese idee auch schon länger rum...

marton am 22 Apr 2012 17:59:22

seit meiner kindheit (als ich das erste mal 'echten' zigeunern begegnet bin) träume ich davon, mal hauptberuflich vagabund zu sein. ich bin in meinem leben zwar sehr sehr viel gereist, aber immer mit fixem rückkehrdatum (der job rief mich) - und fast jedes mal war ich traurig, heim zu müssen.

nun, mit 46, beginne ich endlich, mir meinen traum zu erfüllen. hab meinen (inzwischen ungeliebten) job gekündigt, suche grad einen nachmieter für meine wohnung und noch intensiver DAS passende "schneckenhaus", das mich künftig durch die welt führen wird.

ich freu mich wie ein kleines kind auf diese reise ohne ablaufdatum. solang's mir spaß macht, will ich unterwegs sein - und die verpflichtungen lass ich zuhause. campingplätze will ich selten anfahren - und soviel natur sehen wie möglich.

mir ist bewusst, dass wir von vielen als naive träumer angesehen werden, aber ich lebe meinen leitsatz "ich bereue nicht, fehler gemacht zu haben - aber niemals will ich bereuen, einem traum nicht gefolgt zu sein".

im HEUTE leben, keine energie ans sorgen-machen verschwenden. und drauf vertrauen, dass das leben uns liebt und wir beschützt sind auf unseren wegen, dass alles so kommt, wie es kommen soll...

auch ich freu' mich über jeden, der sowas auch grad' erlebt oder erlebt hat und der mir (bzw. uns allen hier) von seinen erfahrungen erzählt.

freuen wir uns mit ihnen allen mit...

in diesem forum bin ich ganz neu - und ich werde bestimmt noch ganz viele fragen an euch haben. schon jetzt danke ich euch allen für die zeit, die ihr euch nehmen werdet, mir zu antworten...

jonson am 22 Apr 2012 22:28:29

Der Tagtägliche Blog vom Leben seit 30 Jahren im Womo auf Tour.
--> Link

Gast am 23 Apr 2012 18:42:35

@marton: Schau mal rein beim Jonson, sein Blog ist interessant, was der alles macht...
Ideales Reise-/Wohngefährt: Klar, darüber denke ich auch nach. Mein 3,5t Sprinter ist gemütlich und reicht mir für längere Urlaubsreisen vollkommen. Aber wenn ich denke, dass der das einzige Zuhause sein soll, dann ist er doch etwas klein.
Zu folgenden Erkenntnissen bin ich bisher gekommen, was die passende rollende Wohnung für mich angeht:
Festes Bett im Heck muss sein, Garage darunter, in der mindestens ein Fahrrad (oder E-Bike) untergebracht werden kann und das ganze WoMo-Gerödel dazu, also Kabeltrommel, Wasserschläuche, Keile, ev. Vorzelt und noch ein paar Sachen, die man gerne dabei hat, aber nicht jeden Tag braucht.
Zusätzlich zu meinem großen Bett brauche ich ein Gästebett, falls mal ein Freund reinschneit oder auch ein paar Tage mitfahren will. Das sollte im Normalbetrieb ein gemütliches Sofa sein, auf dem man zum Lesen oder Glotze glotzen auch mal die Füße hochlegen kann.
Bad und Küche ist klar. Küche mit Doppelspülbecken, damit man den Abwasch auch mal stehen lassen kann ohne dass alles beim Fahren herumfliegt.
Backofen ist wichtig, ich brauch Pizza.
Ein Arbeitsplatz an dem ich auch mal den ganzen Tag am Laptop sitzen kann ohne Rückenschmerzen (bin da leider empfindlich) brauche ich auch. Dazu Platz für Computer-Peripherie, also Drucker, Scanner und so weiter.
100 Liter Frisch- und Abwasser haben mir bisher gut ausgereicht, vielleicht sollten es jetzt eher 200 Liter sein. Dazu ordentlich Solar aufs Dach und eine dicke Batterie mit mindestens 200Ah, je mehr, desto besser.
Mit dem Fahrzeug werde ich mich wohl im 8m Bereich bewegen. Damit auch die Zuladung kein Problem ist, sollte die 7,5t Grenze schon ausgereizt werden.
Da geht dann als Basis nur ein ordentliches Chassis mit Zwillingsreifen und Heckantrieb plus Differentialsperre, also Mercedes Sprinter/Vario, Iveco Daily, Ford Transit oder VW Crafter.
Marken die ich mir bis jetzt angeschaut habe: Hehn, Laika, Hymer, Niesmann&Bischoff, Bocklet. Das Idealmobil war noch nicht dabei.
Frage an die bereits aktiven Zugvögel: Womit seid ihr unterwegs?
Mobile von der Stange oder Individualausbauten?


CarbonUnit

schnatterente am 23 Apr 2012 22:16:52

Wer es noch nicht weiß, dem kann ich amumot.de empfehlen, die beiden leben und arbeiten im WOMO.

Administrator am 23 Apr 2012 22:40:42

Die simpelste - und wohl auch günstigste - Waschmaschine, ist immer noch ein Link zum eBay Artikel
einfach zu einem ¹/³ mit Wasser füllen, etwas Waschpulver dazu - und dann auf dem Fahrradträger festschnallen und zum nächsten Zielpunkt fahren.
Das Geschaukle wäscht die Wäsche...............vollkommen ohne Strom oder manuelles Zutun ;)

Gast am 24 Apr 2012 01:04:17

@Admin: Sowas hab ich schon, hatte ich nur noch nicht verraten. Funktioniert auch ganz ordentlich um den Wäschevorrat mal zu strecken. Nur beim Trocknen unterwegs ist das Bad ewig blockiert.
@Schnatterente: Sehr interessant, die frag ich mal wegen LED-Lampen. Im Blog habe ich mich auch festgelesen.

Tipsel am 24 Apr 2012 02:23:21

Administrator hat geschrieben:Die simpelste - und wohl auch günstigste - Waschmaschine, ist immer noch ein Link zum eBay Artikel
einfach zu einem ¹/³ mit Wasser füllen, etwas Waschpulver dazu - und dann auf dem Fahrradträger festschnallen und zum nächsten Zielpunkt fahren.
Das Geschaukle wäscht die Wäsche...............vollkommen ohne Strom oder manuelles Zutun ;)


Taugt nix, weils Womo garnicht so stark schaukelt. Also die Wäsche wird nur eingeweicht, wenn man nicht ständig Vollbremsungen macht.
Ich mach inzwischen Salzgurken drin.

Mags jemand haben?

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