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luftfederung
hallo
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Billige Starterbatterie im Aufbau - outet euch ! 1, 2, 3


abo1 am 25 Mär 2008 10:39:04

kmertie hat geschrieben:Dann bin ich mir immer sicherer, das eine STARTERBatterie die richtige Batterie für den Wohnraum ist.
Duch den Wechselrichter muss die Batterie nämlich SEHR viel Strom innerhalb kürzester Zeit abgeben, mehr als ein Anlasser. Und ich will sie auch in KÜRZESTER Zeit wieder geladen haben.
Und das Problem der Sulfatierung erledige ich mit einem MEGAPULSER.
Feddich !


hallo

mach mal

du hast schon recht, es gibt bestimmte anwendungsfälle bei denen eine starterbatterie eine mögliche wahl ist

ich bezweifle ehrlich gesagt nur das der grossteil der nutzer ein solches anwenderprofil hat

wenn du selber einen solchen anwendungsfall hast und ein günstiges angebot für starterbatterien hast dann kann das ein weg sein

wenn ich nicht meine gel-quelle hätte hätte ich es fürs erste auch so versucht. 3 oder 4 x 100Ah um je 50,- reingeladen und mal gucken und messen wieviel Ah die wirklich machen im zeitverlauf ...

lg
g

PS:
ein gutes kennlinien ladegerät mit sättigungsladung (wie zb das GROSSE CTEK) spart dir den pulser, der effekt der sättigungsladung und die danach folgende sägezahn ladekurve in der erhaltungsladung bewirkt das selbe

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Gast am 25 Mär 2008 11:10:07

Hallo und guten Morgen zusammen

ich muß sagen, das ist eines der interessantesten Themen, die wir in der letzten Zeit hatten. Auch ich habe ganz normale Starterbatterien im Aufbau. Hatte deswegen schon ein schlechtes Gewissen :) , aber hat immer gut funktioniert. Selbst als wir in Ladenburg auf dem Stellplatz mit defektem Zylinderkopf 10 Tag standen kamen wir mit 80 AH Starterbatterie und Solar auf dem Dach zurecht. Ok, wir brauchten den Strom eben nur für Radio, Beleuchtung und Wasserpumpe, also keine Extrembelastungen, aber wer hat die schon ?
Also wenn gewechselt werden muß, dann kommen wie ganz normale Starterbatterien rein - ganz klar. Ach so, die Batterie ist jetzt ca. 6-7 Jahre alt.

FReich am 25 Mär 2008 14:40:27

die anderen bauformen (gel, vlies) bringen ladetechnisch kaum bis keine vorteile. sie wurden aus dem wunsch heraus entwickelt dass der besitzer kein wasser mehr nachfüllen muss und die entgasung entfallen kann.
Na ja, die Dinger wurden ja nicht unbedingt für uns Wohnmobilisten entwickelt. Ein riesen Vorteil ist die Lageunempfindlichkeit. Auf Segelyachten sind die Gelakkus Pflicht wegen der Krängung, da schlucken wir beim Preis jedesmal, hilft aber nix. Für kleine PC-USV'en sind die wegen des Versandes von Vorteil, eine Flüssig gefüllte kann man nicht mit dem Paketdienst verschicken.

Und was die aufwändige Ladetechnik angeht: Wenn man eine Solaranlage hat, dann kann man auch gleich einen Lademanager nehmen, der auch die 13,8V von der Lichtmaschine mit verarbeitet, selbst wenn er "nur" automatisch ein paar Dioden zur Spannungsabsenkung einschleift und bei voll abschaltet.

@kmertie:
kommt darauf an, wie man einen Aufbauakku belastet. Ich habe keinen WR (ich will unterwegs kein TV :) ). Last sind nur die Leuchtstofflampen und das Radio, ggf. mal ein Notebook. Alles relativ geringe Ströme. Meine Akkus sind bisher alle durch die zugesetzten Platten gestorben, also zu wenig Benutzung.

CU
Flemming

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abo1 am 25 Mär 2008 17:05:54

FReich hat geschrieben:
... kann man auch gleich einen Lademanager nehmen...



hallo

produktempfehlung?

lg
g

FReich am 25 Mär 2008 18:31:34

Hi abo1
produktempfehlung?
:) auf die Frage habe ich fast gewartet. Der letzte ist schon ein paar Jahre her, ich denke auf dem Bereich hat sich auch etwa getan, so dass ich da nicht mehr aktuell bin. Dazu kommt, dass das, was wir da im Verein eingebaut haben für ein WoMo deutlich zu teuer sein dürfte, da dort zusätzliche Ansprüche wie IP65, besser IP68 und Schockfestigkeit dazukommen (Seewasser und Schläge durch Wellen > 4m). Und statt solar musste der mit einem Windgenerator klar kommen. Wenn ich das nächste mal in den Verein komme, dann schaue ich mal nach der Type.

Was das Problem mit dem Überladen durch die Lima angeht, so gibt es z.B. von Mastervolt (Charge regulator Alpha Pro) alternative Laderegler. Was die im Kurzstreckenbetrieb taugen weiß ich nicht. Ob deren Solar Lade Controllern die LiMa Spannung ausreicht, weiß ich nicht, mit entsprechenden Dioden oder Umschaltern entkoppelt kann man mit einem entsprechenden 230VAC nach 15VDC (oder passend höher) auch solche misbrauchen. Ich bin mir aber eigentlich sicher, dass wir was für den mehrkanaligen Einsatz konzipiertes eingebaut haben.

Im Bootsbereich ist von Ladereglern mit Landanschluss die Rede.

CU
Flemming

abo1 am 25 Mär 2008 19:25:34

FReich hat geschrieben:Hi abo1
produktempfehlung?
:) auf die Frage habe ich fast gewartet.


hallo

ich bin mit meiner jetzigen systematik an sich zufrieden, aber 25a geregelt über kennlinie und temp komp ist halt ein bisserl mau für dzt ca 250ah, werden bis sommer wohl 350ah oder so ...

ich lade das dzt während der fahrt im umweg über einen 230v wechselrichter mit dem XS25000 CTEK - sobald der ladestrom direkt aus der LiMa an die aufbaubatterie unter 25 ampere fällt - vorher hängt die batterie wie üblich direkt an der LiMa

bei 230volt anschluss sind alle verbraucher auf ein regelbares 80ampere schaltnetzteil umgeschalten und das CTEK lädt die batteren direkt, falls ich nur kurz 230volt zur verfügung habe kann ich das schaltnetzteil auch auf die batterien zuschalten und über die eingestellte spannung den ladestrom regeln

an sich klappt das gut, mir geht nur die umklemmerei auf den nerv
eine automatische umschaltung hab ich noch nicht realisiert

da wäre so ein zentraler Laderegler ja toll
60 ampere wären schon ausreichend
"vorne" schickt man in den regler
- während der fahrt den strom von der LiMa
- im stand den strom vom netzteil (völlig ungeregelte spannung reicht da ja)
- und gleichzeitig falls vorhanden die vorhandene einspeiseleistung vom solarpanel rein

und "hinten" kommt temperaturkompensierte kennlinienladespannung für die batterien raus

wäre doch ein traum

ich dachte das geht mit guten solarladereglern wie zb dem tristar 60 von morningstar aber angeblich geht das mit PWM regler nicht ...

naja

dachte du wüsstest eine type

werde schon was finden

und bis dahin klemm ich halt weiter hin und her ..
;-(

lg
g

Gast am 25 Mär 2008 19:30:48

abo1

Vielleicht meint er sowas!
--> Link

esskaa am 25 Mär 2008 19:36:57

Nun, wir haben bei uns bei einem neuen Fzg nach 6 Monaten eine gleiche Batterie einbauen lassen, wenn ich da auf 50 Euro guck, ... ????

Troll am 25 Mär 2008 19:53:44

Hallo Zusammen,
ich habe in unserem Bulli und jetzt auch in unserem Mobil immer nur die billigen Starterbatterien verwendet und nie wirkliche Probleme damit gehabt. Allerdings gehöre ich auch nicht zu den Leuten die an eine Heilung einer Batterie glauben. Wenn eine meiner Batterien den Geist aufgibt dann wird eine neue gekauft und alles ist wieder gut. Mir ist es egal ob ich die Batterie unterwegs erneuen muß oder zu hause. Einen Baumarkt mit billigen Batterien findet man überall in D. Meine Batterien halten in der Regel 4 bis 5 Jahre. Was will man mehr.

abo1 am 25 Mär 2008 20:00:45

Rider hat geschrieben:abo1

Vielleicht meint er sowas!
--> Link



hallo

hmmm
seh ich mir abends mal an

sieht aber eher nach einem reinem solarlader aus

was ich suche ist ein laderegler der beliebige eingangsquellen von sagen wir mal 14 bis 20 volt verarbeiten kann

die meisten üblichen solarregler können das nicht, vor allem die modernen pulsweitenmodulierten regler schliessen - angeblich - den eingang teilweise kurz um die leistung zu regeln.
das ist bei solarmodulen als stromquelle kein problem, aber mach das mal bei einer LiMa .....

lg
g

digitalwallis am 02 Apr 2008 23:49:51

Wie wäre es mit mehreren Spannungs Verdopplern --> Link
24 Volt zu generieren und danach mit einem Solarregler die Aufbaubatterie laden?
Dann wird die Batterie sicher mal voll?

Dani

abo1 am 03 Apr 2008 00:03:40

digitalwallis hat geschrieben:Wie wäre es mit mehreren Spannungs Verdopplern --> Link
24 Volt zu generieren und danach mit einem Solarregler die Aufbaubatterie laden?
Dann wird die Batterie sicher mal voll?


hallo

du bist um einen tag zu spät dran damit ..
;-)

lg
g

Jagstcamp-Widdern am 03 Apr 2008 08:45:45

ich machs auch so, wie flemming weiter oben schon mal gepostet hat:

wenn die 105er billigst - starterbatterie nach 4 bis 6 jahren anfängt zu schwächeln kommt sie in den aufbau und da liefert die brav den strom, den ich brauche: keine glotze, kein notebook, keine kaffeemaschine....einfach nur ein bischen licht und die wasserpumpe!

ich hab auch keinen sündhaft teuren laderegler, sondern den guten alten natoknochen, musz halt ans umschalten denken - selbstverständlich habe ich das auch schon vergessen......

grusz hartmut

rockz am 03 Apr 2008 10:03:26

Hallo!

Ich habe kürzlich auch aufgerüstet. 4 x 100 Ah, wartungsfreie Säure und bin zumindest von der Kapazität her recht begeistert. Ich denke vom Preis/Leistungsverhältnis her nicht schlagbar.
Ich mach mir auch keine Gedanken wie lange sie halten, oder anderst ausgedrückt: Gel-Batterien würden wohl den alten Ducato überleben.
Vor 25 Jahren haben sie Elektrostapler ausschließlich mit Säurebatterien betrieben und die auch noch teilweise parallel geschaltet. Entgegen einiger Aussagen, die man ja immer wieder lesen kann, haben die sehr lange gehalten.



Ralf

locker am 03 Apr 2008 10:44:14

Hallo Outer,

kann mich auch gleich in die Reihe der Starterbatterie-User einordnen. Allerdings gabs in meinem alten Womo nicht den angeblichen Standardfall, dass eh kaum Strom verbraucht wird. Wozu dann das ganze?

Bei mir gab und gibt es im Womo immer Amateurfunk (nicht CB) mit Sendeleistung um 100 Watt und dabei natürlich Stromverbrauch von max. 25 Ampere. Ferngesehen wird bei uns auch regelmäßig. Im alten Hymer hielten die Batterien nie länger als 3 bis 4 Jahre. Eine einmal gekaufte 180 € teure Solarbatterie hatte nach 2 1/2 Jahren soviel Innenwiderstand, dass sie für Funkbetrieb nicht mehr brauchbar war. Ich habe sie dann an einen anderen Womo Freund verschenkt.
Meine Faustregel seither: Für Batterien nicht mehr als 1 € pro AH bezahlen. Großer Schund wird während der Garantiezeit ersetzt, der Rest hält dann eben doppelt so lange. Diese Empfehlung gilt ausdrücklich nicht für Leute, die Batterien parallel schalten. Da gelten andere Kriterien.

Im neuen Carioca 599 ist serienmäßig wieder eine "zyklenfeste" Batterie drin. Wenn die ausgezykelt hat, kommt wieder eine Starterbatterie.

an das fahrende Volk, Walter

P.S.: Denke immer noch über einen originellen Spruch nach, doch die Muse hat mich noch nicht geküsst.[i]

Gast am 03 Apr 2008 12:16:23

@ locker

Welche Argumente hast du gegen das parallel schalten von Säurebatterien?

toli269 am 03 Apr 2008 12:41:16

Hallo

wir haben auch normale Batterien drin. Habe ich übrigens auch im Segelschiff seit 5 Jahre problemlos. Kommt halt ein wenig drauf an, wo sie stehen ( wegen der Schräglage ).
Allerdings geht bei uns auch nur Radio, Licht und Wasserpumpe an die Batterie. Aber wenn unsere mal hin sind, gibts wieder normale neue. Wenn die billigen 6-7 Jahre halten, wie lange müssten die Gel-Dinger denn dann halten, bis es sich auch nur halbwegs rechnet. Und auf manche "Billigbatterie" gibts noch 5 Jahre Garantie - was will ich mehr ?


Thomas

locker am 03 Apr 2008 12:47:25

@Rider

hier hast du mich missinterpretiert.
Es spricht nichts gegen das Parallelschalten von Säurebatterien, sofern es neue und Qualitätsbatterien sind.

Ich verwende markenlose Billigbatterien. Da kann schon mal ein Zellenschluß vorkommen. Hab ich selber schon gehabt.
Wenn du z.B. 4 solche Billigbatterien parallel hast und eine bekommt einen Zellenschluß, dann hast du im günstigsten Fall 4 defekte Batterien wegen Tiefstentladung. Im worst case eine Knallga?plosion und Säurespritzerei wegen der extremen Ausgleichsströme.
Das ohmsche Gesetz schlägt hier wegen der üblicherweise verwendeten dicken Querschnitte erbarmungslos zu.

MfG Walter

Paule2 am 03 Apr 2008 12:57:36

locker hat geschrieben:@Rider

hier hast du mich missinterpretiert.
Es spricht nichts gegen das Parallelschalten von Säurebatterien, sofern es neue und Qualitätsbatterien sind.

Ich verwende markenlose Billigbatterien. Da kann schon mal ein Zellenschluß vorkommen. Hab ich selber schon gehabt.
Wenn du z.B. 4 solche Billigbatterien parallel hast und eine bekommt einen Zellenschluß, dann hast du im günstigsten Fall 4 defekte Batterien wegen Tiefstentladung. Im worst case eine Knallga?plosion und Säurespritzerei wegen der extremen Ausgleichsströme.
Das ohmsche Gesetz schlägt hier wegen der üblicherweise verwendeten dicken Querschnitte erbarmungslos zu.

MfG Walter


Hallo,

Plattenschlüsse können, unabhängig vom Preis, bei allen Bleiakkus entstehen. Bei einigen durch Verformung der Platten, bei anderen durch Bleischlamm der sich unter dem Plattenpaket ablagert.

Zur Sicherheit sollten deswegen kräftige Sicherungen zwischen den Brücken von parallel geschalteten Akkus eingebaut werden, weil ein Zellenschluss nie ganz ausgeschlossen werden kann.

Mögliche Folgen, siehe oben!

MfG Paule2

tekzenchelou am 03 Apr 2008 13:33:51

ich hatte 2x100Ah Calcium/Säurebatterien im Aufbau, was dagegen spricht ist dass die einen kleinen Schlauch brauchen um das Gas was beim Laden entsteht nach draußen zu leiten, Ladegeräte und Wandler haben Lüfter die man normalerweise in der Nähe der Batterie verbaut und Funken machen könnten.

Mit dem Kauf meines Busses hab ich mir dann eine 200Ah Gel angeschafft, die ins WoMo gebaut und die beiden anderen Calcium/Säure benutz ich jetzt zum gelegentlichen Starten vom Bus und hab noch einen 1500/3000W Rein-Sinus-Wandler dran für meine PA-Anlage und Instrumente.
Natürlich werden die Batterien manchmal leer, Moppler an und wieder aufgeladen, sie halten m.E. auch nicht solange wie Gel-Batterien.
Da sie draußen sind und nicht im Bus ist mir das Gasen auch Wurscht.

Gast am 03 Apr 2008 13:41:11

@ locker & Paule2

Danke wieder was gelernt. Welche Sicherungen (wie stark?) schlagt ihr für die Brücken von 2x 100 Ah Nass-Batterien vor?

Paule2 am 03 Apr 2008 14:19:37

Rider hat geschrieben:@ locker & Paule2

Danke wieder was gelernt. Welche Sicherungen (wie stark?) schlagt ihr für die Brücken von 2x 100 Ah Nass-Batterien vor?


Hallo Rider,

Sicherungen sind immer irgendwo ein Kompromiss.

Ich würde daruf achten, dass keine, bzw. nur geringe, Übergangswiderstände entstehen können. Hochlastsicherungen mit Schraubverbindungen sind hierbei sicher sinnvoll. Die Stärke der Sicherung richtet sich nach dem maximal möglichen Laststrom. Der sollte klaglos verkraftet werden. Im Schadenfalle sollte aber die Sicherung so schnell wie möglich auslösen.

Du siehst, die Antwort daruf musst Du dir selbst geben.

MfG Paule2

Gast am 03 Apr 2008 15:11:57

Hallo Paule2

**...Sicherung richtet sich nach dem maximal möglichen Laststrom**

Die Batterien sind mit je 30cm/16mm2 Kabel verbunden.

max. Ladestrom......hmmmm und wo nehm ich den her?

Jetzt habe ich mal geschaut.
Wir haben keine großen Stromverbraucher an Bord, außer Heizungsgebläse,Wasserpumpe, Licht, Notebook und Dunstabzug. FS bis jetzt noch nicht.
Wenn ich das alles zusammenzähle mal der Laufzeit, großzügig berechnet, komme ich auf ca 35 Ah, oder wenn ich alles gleichzeitig betreiben würde auf ca. 15A.
Ich denke da an 40 A oder 60 A Sicherungen? Würde das passen bei einem Plattenschluss?

Ich sehe da gerade im Netz, dass die Sicherungs-Automaten entweder 40,60 oder 80 A haben??

abo1 am 03 Apr 2008 15:28:20

hallo

wenn die batterien direkt neben einander stehen
und eine beschädigung der verbindungsleistungen durch metallstreben etc ausgeschlossen erscheint

dann würde ich das mit den sicherungen bleiben lassen

ein zellenschluss ist die folge von einem mechanischen defekt (selten)
extremer überalterung (da fliessen dann aber auch keine hohen ströme mehr)
oder ungeeigneter ladetechnik

die sicherungen dazwischen sind aber eine excellente fehlerquelle und ein widerstand der die spannung reduzieren kann

daher: verbindungsleitung zwischen starter- (oder LiMa) und aufbaubatterie sichern (an beiden enden), aber die parellschaltung eher nicht

lg
g

Gast am 03 Apr 2008 16:34:56

Hallo abo1,

Danke für deine Meinung.
Da sieht man mal sehr wie sich die Fachleute widersprechen und ich als Laie der es möglichst gut machen will, stehe dazwischen und die Fragezeichen in meinem Kopf werden immer größer.
Hmmmmmm?????
Ihr macht es einem wirklich nicht einfach. :D

Gast am 03 Apr 2008 16:57:16

Hallo Rider,
wie abo1 schreibt keine Sicherungen zwischen den parallelgeschalteten Zellen einbauen, das ist absolut unüblich.
Ein Plattenschluß spielt sich das im Inneren der Batterie ab, und und die Ströme hangen von der Art des Plattenschlusses ab, die können durchaus auch weit unter der Ansprechschwelle der Sicherung liegen.
Also nur lange Kabel an den Energiequellen absichern

grüße willi

Paule2 am 03 Apr 2008 17:27:42

Rider hat geschrieben:Hallo abo1,

Danke für deine Meinung.
Da sieht man mal sehr wie sich die Fachleute widersprechen und ich als Laie der es möglichst gut machen will, stehe dazwischen und die Fragezeichen in meinem Kopf werden immer größer.
Hmmmmmm?????
Ihr macht es einem wirklich nicht einfach. :D


Hallo Rider,

eigentlich sind die Widersprüche gar nicht so groß, 8) denn wo Licht ist, ist auch Schatten. 8)

Wenn Du nie einen Batteriedefekt hast, ist eine Sicherung nachteilig. :bahnhof:


Wenn Du mal einen Plattenschluß erlebt hast bei dem die zweite Batterie fleißig versucht die Spannung der defekten Batterie auszugleichen sieht die Betrachtung möglicherweise ganz anders aus.

Wenn nichts passieren könnte, wäre jede Sicherung von Nachteil und eine potentielle Fehlerquelle.

Weil aber Bleiakkus (seeehr selten) Zellenschlüsse bekommen können ist eine Parallelschaltung eine potentielle Gefahr. Möglicherweise ist die Chance auf einen Lottogewinn höher, wer jedoch das Pech hat, dass es ihn erwischt, dem ist die Anteilnahme der Forumsmitglieder vor den möglichen Auswirkungen, sicher. :magic:

Vor der Leistung die in einer 100AH Batterie steckt, sollte man gehörigen Respekt haben.

Von Sicherungsautomaten würde ich abraten, auch bei dieser relativ geringen Gesamtstromabnahme. Ich würde in deinem Fall beide Akkus getrennt mit je 100A Schmelzsicherungen absichern.

--> Link

Dies ist meine Empfehlung, die jedoch nicht beachtet werden braucht!

MfG Paule2

Gast am 03 Apr 2008 19:09:09

Paule2 hat geschrieben: ..Von Sicherungsautomaten würde ich abraten.


Gibt es dafür irgendeinen plausiblem Grund???
Benutzt Du in Deiner Wohnung auch noch Schmelzsicherungen?

Ich benutze nur noch Automaten, da man dadurch zusätzlich auch immer gleich ne sehr einfache Möglichkeit der Trennung der Kreise hat.
Was eine gelegentlich Prüfung von parallel geschalteten Batterien sehr vereinfacht, geht dann ohne Wekzeug und man spart die Trennschalter.



Hallo Abo

Nun gerade die eine oder zwei mehr Sicherungen als unötige Fehlerquelle zu bezeichnen, das hast Du jatzt aber nicht wirklich ernst gemeint. :D

abo1 am 03 Apr 2008 19:35:05

WOMOMario hat geschrieben:Nun gerade die eine oder zwei mehr Sicherungen als unötige Fehlerquelle zu bezeichnen, das hast Du jatzt aber nicht wirklich ernst gemeint. :D


hallo

naja
eigentlich schon ...

gerade an den batterien ist durch die oxidbildung die wahrscheinlichkeit einer korrosion der kontakte relativ sehr hoch

wenn da an der sicherung der übergangswiderstand steigt merkt das neimand

nur die spannung die an die aufbaubatterie gelangt wird ein wenig geringer
und trägt zum unnötigen verschleiss der batterie bei

irgendwann wird der übergangswiderstand so hoch dass er als heizwiderstand wirkt und heiss wird

ziemlich heiss

erst wenn die sicherung rund 120 bis 150 grad bekommen hat schmilzt sie durch

und erst dann fällt das problem auf
denn wer schaut denn schon rege,mässig in den batteriekasten?

das gesagte gilt natürlich nicht nur für die sicherung sodnern für alle verbindungspunkte an den hauptleistungen

lg
g

Gast am 03 Apr 2008 20:05:08

abo1 hat geschrieben:..das gesagte gilt natürlich nicht nur für die sicherung sodnern für alle verbindungspunkte an den hauptleistungen

...gerade an den batterien ist durch die oxidbildung die wahrscheinlichkeit einer korrosion der kontakte relativ sehr hoch


Abo, wenn es danach geht auch nicht nur bei den Hauptleitungen,
wer im KFZ-Bereich beim Verkabeln schlammpert, baut halt immer recht schnell ne ungewollte Heizung ein.
Habe es ga nun schon oft genug wiederholt, ich halte von Stecksicherungen überhaupt nichts mehr, gerade aus den auch von Dir genannten Gründen,
deshalb wenn dann schon geschraubte oder eben gleich Automaten.


abo1 hat geschrieben:..denn wer schaut denn schon rege,mässig in den batteriekasten?


Da hast Du auch wieder Recht, nur würde ich das bei nicht wartungsfreien Batt. doch sehr empfehlen. :D

bert am 03 Apr 2008 20:52:18

In meinem Firmen- Toyota sind serienmässig zwei Batterien paralell,
da ist auch keine zusätzliche Sicherung dazwischen.
Sicherungsautomaten werden häufig im Car-HIFI Berich eingesetzt
sind aber teurer als Schmelzsicherungen.

Wenn ich einen mechanische Beschädigung der Leitungen ausschliessen kann und die Querschnitte groß genung sind würde ich auf die Sicherung verzichten.

Zum schützen der Klemmen und Pole bzw. zum verringern des Übergangswiderstandes gibt es diverse Spray und Polfett in der Tube.

Bert

Gast am 03 Apr 2008 21:23:42

abo1 hat geschrieben:denn wer schaut denn schon regelmässig in den batteriekasten?


Hallo Leute,
ICH bin einer von denen. Ich schau wirklich regelmäßig nach den Batterien ob da auch alles in Ordnung ist, schon wegen dem Wasser. Schließlich ist das ja das Herz des WOMOS. Außer dem Motor natürlich.

schlabuster-1 am 03 Apr 2008 21:29:40

Nachdem ich die ersten Batterien verkocht habe schau ich nun auch regelmäßig nach dem Wasser und hab nen Säureheber im Bordwerkzeug.
Weiß eigentlich jemand wieviel Wasserverbrauch so im Schnitt normal ist wenn die Kiste am Netz hängt und geladen wird?
Normalerweise sollte der Laderegler bei 14,4 Volt aufhören zu laden nur wie kann man das zuverlässig nachprüfen? :roll:

abo1 am 03 Apr 2008 21:43:12

schlabuster-1 hat geschrieben:Normalerweise sollte der Laderegler bei 14,4 Volt aufhören zu laden nur wie kann man das zuverlässig nachprüfen? :roll:


hallo

multimeter?

ab ca 10 euro bei conrad & co ...

lg
g

schlabuster-1 am 03 Apr 2008 22:23:50

Multimeter hab ich und im Display vom Kontrollpanel zeigt es auch nie mehr als 14,4 V an. Trotzdem kommt mir der Wasserverbrauch etwas hoch vor (nach ca. einer Woche fast immer am Netz 1L für zwei Batterien)

abo1 am 03 Apr 2008 23:45:09

schlabuster-1 hat geschrieben:Multimeter hab ich und im Display vom Kontrollpanel zeigt es auch nie mehr als 14,4 V an. Trotzdem kommt mir der Wasserverbrauch etwas hoch vor (nach ca. einer Woche fast immer am Netz 1L für zwei Batterien)


hallo

wann 14,4 volt?

während der fahrt?
oder beim laden über das ladegerät?

bei 25grad ist die richtige spannung für die erhaltungsladung 13,8 volt
nach ende des ladevorganges (wenn die batterie vorher entladen war) kann für ca 8 stunden eine sättigungsladung mit bis zu 14,4 volt erfolgen

im hochsommer bei 35grad sind die 13,8 bzw 14,4 volt aber zu viel

da ist halt der ewige kompromiss mit einem normalen LiMa regler
der kann halt nur eine fie spannung liefern

normal sind es meist die billigen einfachen solarladeregler die die batterien zu tode kochen

aber solar hast du ja keine, oder?

lg
g

a.miertsch am 04 Apr 2008 10:11:01

:roll: In meinem Womo ist im Aufbau eine "Antriebsbatterie" verbaut.
90Ah. Nach 1,5Jahren war Schluß mit lustig.Trotz mehrmaligen Ladungen über den Winter war ihr kein brauchbarer Strom mehr abzugewinnen.
Also Garantiefall! Denkste ! Gewährleistung sagt der Bielefelder Händler. Bringen sie mir dat jute Stück man vorbei.(360km hin, 360km zurück) schwachsinnig! Also zum Bosch-Dienst. Die Batterie ist kaputt, nimmt keinen Strom auf,sagt er. Autohändler um die Ecke misst das gut Stück und sagt, "Die Batterie ist in Ordnung" Zum nächsten Bosch-Dienst, Problem erläutert-Meister meint ,"Ein Fall für den Hersteller". Wir schicken dem das gute Stück zur Überprüfung. Meinen Einwand. dass ich die Säuredichte gespindelt habe und erhebliche Unterschiede in den einzelnen Zellen festgestellt hatte ließ er nicht gelten. Es war Frühsommer und ich wollte in Urlaub fahren, also kaufte ich eine sogen. Billig-Starterbatterie.
Die geht heute noch. Meine Aufbaubatterie war nach dem Urlaub wieder da,und oh Wunder, der Säurepegel war bei allen Zellen exakt gleich.die Batt. stand über den Winter in der Garage, wurde nur von mir geprüft und nie geladen und zeigt mir heute noch 12,79V Spannung an. Fazit: Verlasst euch mehr auf euer Schulwissen als auf die umsatzorientierten d.... Bemerkungen der sog. Fachleute.

Poldi am 04 Apr 2008 10:33:16

Wir haben seit drei Jahren eine normale zweite Starterbatterie auch für den Aufbau und noch keine Probleme gehabt.

Poldi

Gast am 04 Apr 2008 10:39:51

schlabuster-1 hat geschrieben:Multimeter hab ich und im Display vom Kontrollpanel zeigt es auch nie mehr als 14,4 V an. Trotzdem kommt mir der Wasserverbrauch etwas hoch vor (nach ca. einer Woche fast immer am Netz 1L für zwei Batterien)


sollte die spannung wirklich über die gesammte woche die 14,4v nicht unterschreiten, ist der wasserverbrauch nicht verwunderlich.

im sommer bei sehr hohen temperaturen würdest du es damit schaffen die batterie komplett leer zu kochen.


rainer

rockz am 04 Apr 2008 11:19:08

a.miertsch hat geschrieben::roll:
...
Fazit: Verlasst euch mehr auf euer Schulwissen als auf die umsatzorientierten d.... Bemerkungen der sog. Fachleute.
...


Ganz meine Rede.


Ralf

Paule2 am 05 Apr 2008 09:39:47

WOMOMario hat geschrieben:Gibt es dafür irgendeinen plausiblem Grund???
Benutzt Du in Deiner Wohnung auch noch Schmelzsicherungen?

Ich benutze nur noch Automaten, da man dadurch zusätzlich auch immer gleich ne sehr einfache Möglichkeit der Trennung der Kreise hat.
Was eine gelegentlich Prüfung von parallel geschalteten Batterien sehr vereinfacht, geht dann ohne Wekzeug und man spart die Trennschalter.


Hallo WOMOMario,

auch Du nutzt in deiner Wohnung noch Schmelzsicherungen, und zwar in der Zuleitung! :D Üblicherweise 3x55A Messersicherungen für ein Einfamilienhaus.

Ein Automat hat immer im Innenleben Schaltkontakte mit mehr oder weniger Übergangswiderständen. Wenn man sich damit einen Hauptschalter erspart, könnte dies ein möglicher Kompromiss sein. Allerdings sind diese Sicherungen oft nicht als Schalter einsetzbar, weil ein tägliches Ein- und Ausschalten zu einem frühzeitigen Versagen führen kann. Die Folge davon könnte auch eine durchgebrannte Lichtmaschine sein. Wenn eine Drehstromlichtmaschine ohne Last läuft, besteht die Gefahr, dass die Gleichrichterdioden dies nicht überstehen, weil die erzeugte Spannung ohne Last über der Durchbruchspannung der Dioden liegen kann.

Über Übergangswiderstände im Bereich der Batterien wurde in der Zwischenzeit schon einiges geschrieben. In Verbindung mit Temperaturschwankungen und Feuchtigkeit, Ausgasungen der Batterien usw. sind solche Widerstände, die im 0, Ohm-Bereich liegen, in Verbindung mit den hohen möglichen Strömen nicht zu vernachlässigen und häufig die Ursache von weiteren Fehlern.

MfG Paule2

honda-daddy am 05 Apr 2008 11:18:06

Hier in diesem Thread wollte ich wirklich mal Antworten von den Leuten haben, die normale Starterbatterien im Aufbau verwenden und welche Erfahrungen die damit gemacht haben.

Ich habe jeweils 100A ( Kaufhauskette ) Batterien für je 70 € gekauft, fahre diese jetzt 2 Jahre und bin sehr zufrieden,
halte es auch so wie Rider der schrieb:

Hallo Leute,
ICH bin einer von denen. Ich schau wirklich regelmäßig nach den Batterien ob da auch alles in Ordnung ist, schon wegen dem Wasser. Schließlich ist das ja das Herz des WOMOS. Außer dem Motor natürlich.

LG hotte

Gast am 05 Apr 2008 13:27:32

Hallo hotte

verrate mir bitte mal diese Kette die 100Ah zu € 75 verkauft? Da frisst mich doch glatt der Neid. :D

Gast am 05 Apr 2008 14:29:42

Paule2 hat geschrieben:auch Du nutzt in deiner Wohnung noch Schmelzsicherungen, und zwar in der Zuleitung! :D Üblicherweise 3x55A Messersicherungen für ein Einfamilienhaus.

Da hast Du sicherlich Recht, weil dort der Kostenaufwand sich wohl nicht rechnen würde, wann hat man damit den nach der Installation in derRegel noch mal zu tun. Das liegt normalerweise in Bereichen von Jahrzehnten.
Da nutze ich meine im Mobil doch entschieden häufiger.

Paule2 hat geschrieben:Ein Automat hat immer im Innenleben Schaltkontakte mit mehr oder weniger Übergangswiderständen. Wenn man sich damit einen Hauptschalter erspart, könnte dies ein möglicher Kompromiss sein. Allerdings sind diese Sicherungen oft nicht als Schalter einsetzbar, weil ein tägliches Ein- und Ausschalten zu einem frühzeitigen Versagen führen kann. Die Folge davon könnte auch eine durchgebrannte Lichtmaschine sein. Wenn eine Drehstromlichtmaschine ohne Last läuft, besteht die Gefahr, dass die Gleichrichterdioden dies nicht überstehen, weil die erzeugte Spannung ohne Last über der Durchbruchspannung der Dioden liegen kann.

Na von täglich ist ja nun aber auch nicht die Rede, wenn man vielleicht 5-10 mal pro Saison die Batterien einzeln testen will. Die Dioden der Lima interessiert das doch überhaupt nicht, die haben ihre Starterbatt. und von der habe ich nicht gesprochen. Diese Gefahr des Kontaktverschleiß besteht bei den verwendeten Schalt- und Trennrelais die verwendet werden wohl viel eher.

Paule2 hat geschrieben:Über Übergangswiderstände im Bereich der Batterien wurde in der Zwischenzeit schon einiges geschrieben. In Verbindung mit Temperaturschwankungen und Feuchtigkeit, Ausgasungen der Batterien usw. sind solche Widerstände, die im 0, Ohm-Bereich liegen, in Verbindung mit den hohen möglichen Strömen nicht zu vernachlässigen und häufig die Ursache von weiteren Fehlern.


Das wird hier immer wieder her gebetet, nur wer das nicht selber ordentlich installiert bekommt sollte das eh von einem Fachmann machen lassen, die gekapselten Automaten aus dem Car-Hifi Bereich sind da noch am unkompliziertesten zu Handhaben.
Leute die ein Batteriepolanschluß nicht mal ordentlich ausführen können, sollten sich über solche Instalationen wirklich keine Gedanken machen, es gibt da auch welche die damit ihr Geld verdienen.
Ausgasungen werden durch Schläuche ins Freie geführt.

Niemand muß etwas so machen wie ich es tue, ich gebe nur Anregungen für einfaches Handling.


@ Rider

Ich habe meine 100er bisher auch für 70,-€ bekommen und das bei einem Ersatzteilservice, ob das dieses Jahr auch noch aktuell ist weiß ich aber noch nicht.

Felix On The Road am 05 Apr 2008 19:34:51

Hallo,
ich fahre auch zufrieden mit "No Name" Billigbatterie.
Die war von "Zack", heisst jetzt "B1-Der Baudiscount"
und als 88 Ah-Batterie um die 60 €.
Den aktuellen Preis kenne ich allerdings nicht.



Felix

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