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Billige Starterbatterie im Aufbau - outet euch ! 1, 2, 3


Gast am 21 Mär 2008 15:09:36

Ich habe mit Interesse all die Threads zu den Aufbaubatterien hier gelesen. Sehr interessant sind die endlosen Diskussionen ob NASS, GEL oder AGM und sehr oft der Hinweis NIE eine Starterbatterie im Aufbau zu verwenden. Warum eigentlich ?

Mal ehrlich .. hat das noch niemand gemacht ?

Ist keiner hier, der wider besserem Wissen dem niedrigen Preis erlegen ist und eine Starterbatterie im Aufbau verwendet hat ? Und der sich dann gewundert hat, wie gut das doch eigentlich funktioniert ?

Ich frage das deshalb, weil ich das damals aus Unwissenheit gemacht habe. Ich hatte neben der serienmäßigen Nassbatterie im Aufbau (war wohl eine Zyklenfeste) eine gleich große Starterbatterie nachgerüstet. Ich bin die WoMos jeweils 3-4 Jahre gefahren und hatte nie Stromprobleme. Ab und an Wasser nachgefüllt, das wars.

Wenn wir einen Wechselrichter z.B. für den Föhn betreiben, werden die Batterien für kurze Zeit durchaus ähnlich wie eine Starterbatterie mit hohen Strömen belastet ! Warum also nicht ?

Wenn ich die Preise für Gel und AGM Batterien sehe und mein WoMo eh nur maximal 3-4 Jahre fahren werde, frag ich mich, warum ich keine Starterbatterie verwende und das gesparte Geld in meine Reisekosten investiere. Und selbst, wenn ich es länger fahre und die Batterien schlapper werden, dann kommen halt zwei neue Billigbatterien rein.

Deshalb nochmal die Frage : Warum überhaupt die Diskussion ? Fahrt ihr eure Fahrzeuge alle 10 Jahre und wollt ihr nie die Batterien tauschen ?

Ich halte diesen Batteriehype mehr oder weniger für die Masse der Wohnmoblilisten für eine reine Verkaufsmasche für teure Batterien.

Lieg ich da wirklich trotz meiner eigenen Erfahrungen total falsch ???


PS: Vielleicht sollte ich noch erwähnen, das wir nur Mobile kaufen, die wir auch sofort bezahlen können und mit einer Nutzungsdauer von maximal 4-5 Jahren rechnen. Deshalb ist uns ein niedrigerer Einstiegspreis wichtiger als extreme Langlebigkeit der Komponenten. Der Nachkäufer darf dann schlappe Batterien selbst erneuern ;)

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soul am 21 Mär 2008 15:23:16

kmertie hat geschrieben:
Deshalb nochmal die Frage : Warum überhaupt die Diskussion ? Fahrt ihr eure Fahrzeuge alle 10 Jahre und wollt ihr nie die Batterien tauschen ?


hallo!

darauf ist mein Womo ausgelegt. in 10 jahren gibt es dann wieder ein neues...oder auch später wenn sich nichts besonderes am aufbausektor zeigt.

kmertie hat geschrieben:Ich halte diesen Batteriehype mehr oder weniger für die Masse der Wohnmoblilisten für eine reine Verkaufsmasche für teure Batterien.



über technik lässt sich nicht streiten, nur über den richtigen verwendungszweck. abs, asr, esp braucht auch keiner zum fahren. es sind aber auch nicht nur verkaufsmaschen.
wenn du zufrieden bist mit deinen batterien, erfüllen sie für dich den zweck.
ich hatte vor 20 jahren das letzte mal startebatterien im aufbau. zufrieden war ich ganz und gar nicht...und durch die hohen ladezyklen auch immer schnell defekt. es kommt eben immer auf den verwendungszweck an.

lg

Sauerjoe am 21 Mär 2008 15:50:42

Hallo Klaus,

also ich keine kaum einen der "Spezialbatterien" in seinem Fahrzeug hat!!! Die Notwendigkeit wird von der Industrie halt suggeriert und im Fachhandel stehen auch nur die "besseren" Batterien. Normale Starterbatterien lassen sich genau so gut mit Solar oder Windkraftanlagen aufladen wie die anderen, das ist kein Problem!!! Das bei mir verbaute Calira System nutzt nicht nur die Aufbaubatterien sondern auch die Startbatterie vom Motor (bis zu einer gewissen Grenze um die Startfähigkeit zu erhalten). Geladen/Entladen wird die genau so oft wie die Aufbaubatterien.... warum sollten vorne und hinten verschiedene "Qualitäten" verbaut werden müssen? Bei mir halten die 6-7 Jahre. Ich benutze auch nicht die ganz billigen Batterien, mehr Mittelklasse. Eine "Spezialbatterie" hält vielleicht 1-2 Jahre länger und kostet den doppelten Preis......das lohnt sich für mich nicht!!! Insgesamt habe ich 3x 100A Batterien a ca. 150€ und da ALLE BATTERIETYPEN mit den Jahren schwächer werden, ist es besser die nach 6 Jahren auszutauschen. Klar, werden jetzt wieder Leutz schreiben.... "Ich habe 15 Jahre alten Gelakku und der funzt wie am ersten Tag". Klaus...vergiss das, die Leute haben Alzheimer :roll: und nicht bemerkt wie die Leistung langsam zurück geht!!!
Natürlich betreibe ich mit meinen Batterien auch keine absoluten Tiefentladungen. In meinem Fahrzeug ist keine Diskothek mit Halogenscheinwerfern, elektr. Kaffeemaschinen, Mikrowellen und ähnliche Stromfresser verbaut. Lediglich für die LED/Neonbeleuchtung, Wasserpumpe wird hauptsächlich der Strom gebraucht. Da ist für Radio und sogar den Tft-Tv/Satellitenreciever noch mehr wie genug Strom da.

Viele
Joachim

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Gast am 21 Mär 2008 16:23:59

Mit Starterakkus hab ich noch nix getestet.. Ichhab 2x 100AH Exide Multicraft drin.. Und die sind jetzt 5 jahre alt und machenkeine Probleme.. Hab ich aber nur gekauft, weil ich da damals mal günstiug drangekommen bin.. sonst hätt ich auch Starterakkus verbaut..

Gast am 21 Mär 2008 16:31:04

Ich habe mir die Vor- und Nachteile auch alle 15 mal überlegt und mich, auch in Hinblick auf die Umrüstung auf einen anderen Laderegler für die Lichtmaschine, für ordentliche Säurebatterien entschieden. Statt das überteuerte Geld für Gel auszugeben, habe ich in Kapazität investiert. Eingebaut wurden 4 mal 100 AH Varta blue dynamic, gab´s bei Ibä für sage und schreibe 75 EUR das Stück. Die werden wahrscheinlich so lange halten, wie zwei gleichteure 100 Ah Gelbatterien, nur dass ich halt die doppelte Kapazität habe. Denn auch die höhere Kapazittät schont die Batterie, weil die Ladungsschwankungen wesentlich geringer sind und sich das unmittelbar auf die Lebensdauer einer jeden Batterie auswirkt.

Im Moment habe ich mit den neuen Batterien jedenfalls das Gefühl, dass ich kaum jemals ans Netz müßte, es sei denn, ich stehe 1 Woche im Schatten, ohne auch nur einmal den Motor zu starten. Das ist bei mir allerdings nur dann vorgekommen, wenn ich zu hause war und das Womo auf die nächste Reise wartete. In dieser Zeit wurde aber auch kein Strom verbraucht.

derwiederlebt am 21 Mär 2008 16:36:28

Joachim, ich hab auch calira drin, hast du auch einen Batteriecomputer?

Ich hab eine 10 Jahre alte Säure-Solarbatterie 110Ah drin. Die müßte eigentlich schon lange tot sein:
Alter, Tiefenentladungen, komplett trocken, vorübergehender Zellenkurzschluß.

Ich weiß zwar nicht, was sie für eine Restkapazität hat, aber bisher tut sie es.

Mein Kriterium beim einem anstehenden Neukauf wären die Maße: Wie bekomme ich möglichst viel Ah unter den Beifahrersitz des Ducato 280.
Bei Starterbatterien habe ich sicher mehr Auswahl.

Die übernächsten Batterien kommen dann sicher von IQ-Power: --> Link

derwiederlebt

RG Regalbau am 21 Mär 2008 16:46:49

Ich habe eine 105 Ah Deta Solarbatterie verbaut.
Aber mal eine Frage an die Experten.
Es ist mir wohl bewußt , das beim Einbau einer 2. Batterie, diese die gleiche Kap., das Alter und Hersteller sein sollte.
Was aber, wenn ich zu meiner 105 er noch eine 75 er hänge?
Habe ich dann nur 150 Ah gesamt, oder 180 Ah?
Wenn beide Batterien in Ordnung sind.

Gast am 21 Mär 2008 17:00:08

smeagol hat geschrieben:Ich habe eine 105 Ah Deta Solarbatterie verbaut.
Aber mal eine Frage an die Experten.
Es ist mir wohl bewußt , das beim Einbau einer 2. Batterie, diese die gleiche Kap., das Alter und Hersteller sein sollte.
Was aber, wenn ich zu meiner 105 er noch eine 75 er hänge?
Habe ich dann nur 150 Ah gesamt, oder 180 Ah?
Wenn beide Batterien in Ordnung sind.


Rechnerisch hast Du 180 AH, aber nur theoretisch. Das wird von zig Parametern beeinflusst.

Darf ich dich auf diesen Thread verweisen :
--> Link
Hier und in vielen anderen Threads findest Du unter den diversen Suchbegriffen Antworten auf Deine Frage.
Auch die sehr guten Ratgeber von --> Link werden Dir sicher weiter helfen.

Hier in diesem Thread wollte ich wirklich mal Antworten von den Leuten haben, die normale Starterbatterien im Aufbau verwenden und welche Erfahrungen die damit gemacht haben.

Karl-Udo am 21 Mär 2008 17:28:53

Hallo,

also ich hatte in meinen bisherigen Fahrzeugen mit einer Ausnahme normale Starterbatterien.
In meinem alten LT hatte ich 2 x 88 A , geladen mit einem Solarmodul hat das immer gereicht um abends nach einem ausgedehnten Surf-Tag noch in Ruhe ein paar Stunden fernzusehen, mit Schüssel und Farb-TV. Da wir meistens im Herbst unterwegs waren, also ab 18 Uhr düster waren das schon recht lange Abende.
Irgendwann hatte ich mir mal eine 105 A Batterie von einem Gabelstapler besorgt ( hauptsächlich für den E-Motor an meinem Boot ), später die auch mal verbaut, die hielt allerdings nicht lange vor. Jetzt hab ich mir wieder eine 63 A Starter eingebaut, für den normalen Betrieb mit Licht, Truma 2400, Wasserpumpe und ein wenig TV reicht das allemal. Obendrauf ist halt ein 48 W Modul.
Wenn ich denn mal länger auf einem CP bin nehm ich auch Strom, aber hauptsächlich für den Kühlschrank, der läuft halt mit 230 V am besten.

Allerdings bin ich auch kein Spezialist was Ladelinien, Selbstentladung, Ladung etc. angeht, solange alles funktioniert, sehe ich keinen großen Nutzen, viel Geld auszugeben.
Ich muß allerdings auch zugeben, daß ich nur in einem Selbstbau Kasten unterwegs bin, ich bin lieber draußen am Lagerfeuer oder Grill, und halte mich außer zum fahren und schlafen selten im Bus auf.
Bei einem großen WOHNmobil mit tausenden von Verbrauchern mag das natürlich schon wieder vollkommen anders sein.

Viele , Karl-Udo

kintzi am 21 Mär 2008 17:59:35

Hallo smeagol, nehme an, bd. Batt. sind zyklenfeste v. selben Typ (Nass/Gel/AGM) u. werden über 100h entladen, so hast Du initial 105+75= 180 Ah, aber nicht lange.Das liegt an der Assymetrie der Kapazitäten. Wenn ich also einen Strom v. 1,8 A(180Ah:100h) initial ziehe, liefert jede 0,9Ah. Macht nach 40h 36Ah für jede Batt. Die 75er hat dann noch einen Rest v. 39Ah, die 105er v. 69Ah. Das bedeutet bei letzter ungefähr ~ 70% Rest, bei der 75er ~50%. Wär weiter nicht schlimm, wenn die Spannungen gleich wären, und diese sind`s nicht. 70% Entladetiefe entspricht ~ 12,6V, 50% 12,3V. Da Elektronen immer v. höheren Potential zum tieferen fließen, entlädt sich die größere in die kleine, bis Spannungsgleichheit besteht. Nach einigen Zyklen wirst Du dann nur noch 150 Ah haben, die größere Batt. verliert 30 Ah an Kapazität und altert, da sie nie richtig voll wird, schneller(Korrosion, Pb-Sulfat). Richi

kintzi am 21 Mär 2008 18:36:34

Hallo zusammen, kurzer Bericht meiner Batt.-erfahrung(nur Verbraucher-, Bord-,Solar-, Service-,zyklenfeste Batt., alles Synonyme v. Blei-Säure-Batt., die es als Naß/verdünnte Schwefels., Gel/Säure in Gel gebunden u. AGM/S. in Glasfieber-Matten geb. gibt.) Zeitraum 4,5Jahre u. 70 Tkm. 1.Gel: n. 9 Mon. durch Zellenschluß verstorben, v. Exide auf Garantie ersetzt. 2.Nass(Exide Multicr.) n. 3 J ebenfalls Zellenschluss trotz guter Pflege, Temp.Steuerung u. CaliraEVS, verstorben. Eine Exide Multicraft lebt nach 3,5 Jahren noch, im Härtetest 28 mOhm innerer Wiederststand. Eine Exide Gel lebt seit 4 Jahren, noch 80% Kap.. Im Test AGM, 9 Mon.alt(Moll), etwas wenig Kapazität, obwohl mit 14,6-8V geladen. Hat gegenüber Exide u. Deta bei gleichen äußeren Abmessungen 10 Ah weniger Kap. Für mich kommen in Zukunft zunächst nur zyklenfeste Nassbatt. in Frage, da preiswerter u. robuster. Gel zu empfindlich u. schlecht Schnellladefähig, AGM zwar Schnelllade fähig, aber weniger Kap. u. wie Gel sauteuer. Wenn ich mit den Naßbatt. auch kaum 4 J.oder 70Tkm hinkomme, könnte es sein, daß ich auch zu der Starterbatt.-fraktion wechsele. Richi

Sauerjoe am 21 Mär 2008 20:53:07

@derwiederlebt
Ja, wenn die Leistung deiner Batterie für deine Bedürfnisse noch ausreicht, dann kannst du die ruhig noch verwenden. Was meinst du mit Batteriecomputer? Die Calira EVS schaltet/waltet alle Batterien sowohl im Aufbau als auch die Fahrzeugbatterie. Die Ladeautomatik verfügt über die schonende IOIO Ladekennlinie und das funzt ganz wunderbar! Das einzige worauf man achten muß ist, das keine Batt. einen Kurzschluss etc. hat. Später schaltet die EVS alle Akkus zusammen und wenn da ein "faules Ei" dabei ist, werden die Batterien nicht mehr richtig voll geladen. Also ich kann über normale "Autobatterien" nicht meckern!!! Ich denke aber, das sich die Technologie in den letzten Jahren verbessert hat. Die Calcium Geschichte war früher auch nur in Spezialbatterien enthalten und ist heute in jeder halbwegs gescheiten Batt. drin.

Der Starterbatterienfan :wink:
Joachim

Gast am 21 Mär 2008 21:00:12

Nur noch Starterbatterien, und da auch nur noch die wo dest.Wasser nachgefüllt werden kann.
Panzerplattenbatt. wären auch nicht schlecht, nur würde ich die eh nicht ausnutzen (Preis-Lebensdauer)


3x100Ah + 1x74Ah Banner Starterbatt. alle direkt gekoppelt.
Als Starterbatterie ist eine Noname nass verbaut auf der überhaupt nichts steht, von der Größe her müsste die auch so 100Ah haben wenn es ne Starterbatt. ist.
Da die sich nur sehr beschwerlich ausbauen lässt, interessiert die mich auch nicht wirklich so lange sie keine Probleme macht.
Sollte die mal hinüber sein kommt auch ne 100er Banner Starter rein.

Die 74er Aufbaubatt. ist bei meinem von Hause aus auch im Motorraum verbaut, größer geht da nicht, die drei 100er habe ich im Aufbau. Alle 4 sind direkt verbunden und auch die Starterbatt ist beim Laden ab 13,8V durch Calira parallel geschaltet und bleibt dieses auch danach bis zum Absinken auf 13,2V.

Bin bisher noch nie unter 12,4Volt (bei Lasst) gewesen, und das auch nicht nach 5Tage mit viel Fernsehen und Funk.
Solar tut sein übrieges auf dem Dach, halt Wetterabhängig.

Ansonnsten sehe ich das genau wie rantanplan, nur das ein Umrüsten auf HPR bei meinen Nutzungsbedingungen keinen (oder sehr wenig) Sinn macht.

rantanplan hat geschrieben:Denn auch die höhere Kapazittät schont die Batterie, weil die Ladungsschwankungen wesentlich geringer sind und sich das unmittelbar auf die Lebensdauer einer jeden Batterie auswirkt.

Im Moment habe ich mit den neuen Batterien jedenfalls das Gefühl, dass ich kaum jemals ans Netz müßte, es sei denn, ich stehe 1 Woche im Schatten, ohne auch nur einmal den Motor zu starten. Das ist bei mir allerdings nur dann vorgekommen, wenn ich zu hause war und das Womo auf die nächste Reise wartete. In dieser Zeit wurde aber auch kein Strom verbraucht.



Auch wenn im Netz (verschiedenen Foren) immer wieder die selbe Handvoll von ... das parallel Schalten von verschiedenen Kapazitäten (Ah) als falsch bezeichnen, ich mache das seit über 20Jahren ohne Probleme und Ah-Verlusten bei Typgleichen Batterien.

Wer das nicht glaubt, einfach mal nachmachen, jeweils volle 50Ah zB. kleine PKW Nassbatt, mit volle 200Ah Nassbatt zB. LKW direkt parallel schalten, dann diese mit einen Verbraucher mit zB. 20A 5 Stunden belasten, dann gleichzeitig Last und auch Batterien trennen und nun einfach mal mit einem Säureheber den Ladezustand der beiden prüfen.
Nach Aussagen dieser ... müßte nun ja die 50Ah Batt völlig leer sein, aber welch Wunder beide haben den selben Ladezustand.

Jetzt noch mal den Spaß andersrum, die beiden Batt. wieder parallel schalten und an ein Ladegerät klemmen, nun dürfte ja laut den ... die 200Ah Batt beim beenden des Ladevorgangs mit Automatik-Lader keinesfalls voll sein, oh Wunder ist sie aber.
Vorraussetzung die Batt. sind nicht defekt.

Und auch die addierten Kapazitäten verschwinden nicht auf wundersame Weise.

Warum ich das getestet habe?
Weil ich früher zig Jahre aus Mangel an sehr großen 12V Netzteilen, meine Funkanlagen immer mit Starterbatterien verschiedenster Größe parallel geschalten betrieben habe, immer die die ich günstig bekam.

Wichtig ist alledings immer beim parallel Schalten von Batterien, egal ob gleichgroß oder nicht, diese regelmäßig einzeln auf Funktion zu prüfen.
Oder einfach auf Stromfluß zwischen ihnen zu testen.
Ich hatte noch keine zwei die wirklich zur selben Zeit den Geist aufgegeben haben, und das auch nicht bei gleich großen und gleich alten des selben Typs und Herstellers.

Gast am 21 Mär 2008 21:12:30

WOMOMario hat geschrieben:Wichtig ist alledings immer beim parallel Schalten von Batterien, egal ob gleichgroß oder nicht, diese regelmäßig einzeln auf Funktion zu prüfen.
Oder einfach auf Stromfluß zwischen ihnen zu testen.
Ich hatte noch keine zwei die wirklich zur selben Zeit den Geist aufgegeben haben, und das auch nicht bei gleich großen und gleich alten des selben Typs und Herstellers.


Genau das habe ich mir nach dem letzten Schaden auch schon überlegt. Ich hatte nämlich auch vorher die Varta blue dynamic drin, allerdings nur zwei Stück. Immer wieder hatte ich schnell keine Reserven mehr. Ich schob es auf´s Alter der Batterien (wußte nicht, wie alt, weil gebrauchtes Womo gekauft). Habe dann alle getauscht, weil "man das ja so macht" und die Batterieindustrie dies so verbreitet (siehe Varta-Battreie-Handbuch usw.). Die "alte" Zweitbatterie, die ich nun auch ausgebaut habe und nicht defekt war, stand den ganzen Winter seit etwa Oktober aufgeladen in der Garage und hat heute noch, hab´s gerade gemessen, 12,75 Volt, ist also praktisch immer noch zu 100% voll. Ich werde sie pflegen und als Ersatzteil aufheben, z.B. als Starterbatterie. Eigentlich hätte ich also nur 3 Batterien nachkaufen müssen, um auf meine gewünschten 400 Ah zu kommen.

So lernt man nie aus... ich werde zukünftig einmal im Jahr oder dann, wenn ich plötzlich größere Kapaziitätsverluste bemerke, alle Batterien abklemmen und einzeln messen.

Gast am 21 Mär 2008 21:21:55

@ WomoMario

Tolle Info ! Sowas ähnliches hab ich fast erwartet ...

:daumen2:

Gast am 21 Mär 2008 22:52:29

@ kmertie

Ich teile aus nur guten Erfahrungen die Meinungen der pro Nass/Säure/Starterfraktion. Hab noch keine unter 8 Jahren Lebensdauer entsorgen müssen, weder in den PKW's aber auch nicht im WOMO als Bordbatterie. Etwas Pflege(Wasser muss die Platten immer bedecken)nie tief entladen, ab und zu den Conditioner für eine Woche dran und gut ist.
Ich habe heute meine WOMO Starter Aufbau-Batterie(105Ah) wegen Computer Einbau voll geladen. Sie hat nach 1 1/2 Jahren immer noch ihre 105 Ah Kapazität, also keinerlei Kapazitätsverlust. Sie hängt noch am Ladegerät, bin gespannt ob sie noch höher rauf geht. Wäre ja eine Sensation. :wink:

Wenn es in Foren um Batterieprobleme geht, dann sind es nach meinem Gefühl 95% GEL Akkus die Probs machen. Mir kommt sowas in kein Fahrzeug, bin ja nicht der Feind meiner Moneten. :D

Gast am 21 Mär 2008 22:57:53

Ich finde unsere aktuellen Stromdiskussionen sensationell. Alle eingepaukten Voruteile über Solar, Gel und was nicht alles purzeln durch die Parktikererfahrungen von Gleichgesinnten. Da sieht man mal, wie sehr man an der Nadel der Meinungsbildner hängt.

Im Moment ist doch Stand der Erfahrung:

Genug Säurebatteirien, ein anständiges Ladegerät, eine kleine Solaranalge oder /und ein spezieller Laderegler, alles zusammen für schlappe 800 bis 1200 EUR, schon hat man ein sorgenfreies Stromleben.

Wir sind auf dem richtigen Weg. Mir fehlt nur noch der Laderegler.

Gast am 21 Mär 2008 23:32:52

@ rantanplan

Genau SO sehe ich ebenfalls den Stand unserer Strom Diskussionen hier. Hab dabei, dank dem besten aller Foren, wieder dazu gelernt.
Ich muss Dirk wirklich mal ein Kompliment machen. Dies ist das einzige Forum das ich kenne das ohne Streit auskommt.
:daumen2:

mafrige am 21 Mär 2008 23:51:45

Bei einfachen Bleibatterien benötigt man eine Entlüftung, habt ihr sowas?

Gast am 21 Mär 2008 23:55:50

@ rantanplan

Ich prüfe am Anfang und am Ende meiner Saison einmal ganz genau, und ansonsten achte ich halt auch etwas auf die Kapazität und Wasserverbrauch.

Ich habe zB. Automatik Sicherungen zwischen den einzelnen Batterien, die etwas höher ausgelegt sind wie der anteilige Höchststrom des WR.
Dadurch kann ich zB. mühelos bei einem konstanten Verbraucher oder auch lastfrei mal kurz alle Batt. einzeln abfragen, gibt es dabei Unterschiede in der Spannung abhängig natürlich vom anliegenden Verbraucher und der Batt. Größe, wäre das ein sicheres Indiz für ein einzelnes schwächer werden.

@ kmertie

Ich habe absolut nichts gegen andere Batterietypen, was ich nicht mag ist wartungsfrei, und die meiner Meinung nach völlig ungerechtfertigten Preise dafür.
Wer die wirklich braucht und auch das Geld dafür ausgeben möchte, habe damit wirklich kein Problem.

Ich habe schon jede Menge voll geschlossene Starter Batterien nur durch aufbohren und nachfüllen von dest. Wasser zu einem langen 2. Leben verholfen, meist waren es Batt. von Opel mit dem Magischen Auge oder Baugleiche. Meine Kunden sind glücklich und die Umwelt freut es.
Gerade bei im Motorraum verbauten Starterbatterien kommt es bei dazu noch hoch eingestellten Reglern, sehr schnell zur Gasung.
Kann man das nicht ausgleichen ist frühzeitig Feierabend.
Austrocknung durch Überladung ist zB. kein Garantiefall, ja ich weiß auch das Discounter die trotzdem tauschen, nur eben unsere kleinen Lieferanten halt sehr ungern. :wink:

Die wenigsten User hier haben optimale Ladetechnik und im Einsatz auch die nötigen Ladezeiten, was bitte sollen da denn die Mimosehaften teuren Batterien. Ich habe nicht vor mit dem Womo auf dem Kopf zu stehen, kommt es doch dazu spielt die Batterie dann überhaupt keine Rolle, wozu also Gel? Ein Gasungsschlauch geht immer, wer das nicht hinbekommt kriegt auch keine Bierdose auf. :D


@ wers wissen will :D

Wir sind Freisteher.
Ich bin innerhalb meiner Saison wenigstens jedes 2. Wochenende unterwegs, mit oft nur kurzen Fahrzeiten, gibt hier ein paar Ecken nicht weit weg wo wir uns Sauwohl fühlen. Bei schlechterem Wetter hingegen werden auch ferne Ziele angesteuert. Im Urlaub darf es dann gerne noch etwas mehr an Km werden, meist Rundreisen. Winterbetrieb bei uns garnicht. Genau dafür habe ich unsere Stromversorgung angepasst, und das ohne Moppel. Ohne viel TV (ich stehe dazu) und Funk würde die originale im Motoraum bei uns völlig ausreichen.

Für mich gibt es also nur zwei Möglichkeiten,
Nichtwartungsfreie Starterbatterien und etwa 5-6 Jahre glücklich sein,
oder angeblich zyklenfeste Nichtwartungsfreie Nass-Verbracherbatt. und hoffen das sie wirklich etwa doppelt so lange halten.

Ich habe mich für ersteres entschieden. :)

Frohe Ostern


Ps.
mafrige hat geschrieben:Bei einfachen Bleibatterien benötigt man eine Entlüftung, habt ihr sowas?


Natürlich. :)

Gast am 22 Mär 2008 00:03:39

@ mafrige

Hab ich bei meiner gerade nachgerüstet.

Badyy am 22 Mär 2008 00:08:44

In meinem Womo sind zwei Starter-Batterien von ATU a 68,- Euro eingebaut.
Eine für den Aufbau, eine als Fahrzeugbatterie.
Probleme bislang? Keine!

In der Bedienungsanleitung von Dethleffs wird sogar eine solche Batterie vorgeschrieben.
Entlüftung muß nicht vorhanden sein, da ein spezielles Ladegerät seitens Dethleffs verbaut ist welches Gasung der Batterie vermeidet.

Selbst der Fernseher mit Wechselrichter lässt sich so problemlos betreiben, obwohl die Batterie keine Unterstützung einer Solaranlage oder eines "Moppels" bekommt.

mafrige am 22 Mär 2008 00:10:01

Wenn ich meine Batterie unterm Fahrersitz habe, wohin geht der Schlauch und wie lang ?

Gast am 22 Mär 2008 00:15:07

mafrige hat geschrieben:Wenn ich meine Batterie unterm Fahrersitz habe, wohin geht der Schlauch und wie lang ?


Es gibt immer eine Öffnung nach Draußen, wenn nicht wird eine geschaffen (und wieder abdichten), und die Länge des Schlauches halt so lang wie nötig.

mafrige am 22 Mär 2008 00:16:27

Danke

Gast am 22 Mär 2008 00:22:04

WOMOMario hat geschrieben:wenn nicht wird eine geschaffen


... aber Vorsicht beim Bohren ;) Ich hab einen Bericht gelesen, wo ein T4 Besitzer genau dabei den unter der Beifahrerkonsole liegenden Dieseltank angebohrt hat. :eek:

dieter2 am 22 Mär 2008 00:26:37

Ich habe auch 2 Stück 100A Starterbatterien im Aufbau,Stück zu 72 Euro.
Fahre schon jahrelang mit Starterbatterien.
Die halten in der Regel 5-6 Jahre.

@Gerhard
Unsere Batterien stehen auch eine unterm Fahrersitz und eine direckt daneben.
Beide mit T-Stück am Entlüftungsschlauch der nach unten durch den Boden ins Freie geht.

Dieter

Gast am 22 Mär 2008 00:29:23

kmertie hat geschrieben:
WOMOMario hat geschrieben:wenn nicht wird eine geschaffen


... aber Vorsicht beim Bohren ;) Ich hab einen Bericht gelesen, wo ein T4 Besitzer genau dabei den unter der Beifahrerkonsole liegenden Dieseltank angebohrt hat. :eek:


Ja Klaus,
es gab hier wohl auch User die Löcher in Kühlschrankaggregate gebohrt haben :D ,
aber von einem Grundmaß an Sorgfalt und Nachdenken gehe ich erst mal bei jedem Menschen aus. :wink:

Herbsch am 22 Mär 2008 00:42:18

Habe heute meine zwei zusätzlichen Starterbatterien verbaut.

Habe jetzt:

60AH Starterbatterie (Serie im Laika X695)
60Ah Aufbaubatterie (Serie)
60Ah Aufbaubatterie (zusätzlich parallel)
60Ah Aufbaubatterie (zusätzlich parallel)

damit für Aufbau 180Ah, dürfte mein 20A Ladegerät noch verkraften

Bei allen Batterien handelt es sich um Starterbatterien, auch den Orginalen die bereits von Ford verbaut wurden.

Habe die Batterien mit 35qmm Kabel verbunden.

Zusätzlich ist jeweils für Fahrgestell und Aufbau ein Megapulse-Gerät verbaut.

Mal sehen wie sich das ganze anlässt.

Habe übrigens für die Befestigung der beiden zusätzlichen Batterien mir den orginal Halter für zwei Batterien organisiert. Dieser lässt sich analog dem Fahrersitz auch unter dem Beifahrersitz verbauen


LG
Herbsch

DarianCrow am 22 Mär 2008 01:04:24

Die Beiträge werden immer mehr.......ist denn überhaupt noch jemand mit Gelbatterien etc. unterwegs? :D

LG
Joachim

Herbsch am 22 Mär 2008 01:06:44

Ich denke es ist bezeichnend wenn selbst Womo-Hersteller Starterbatterien verbauen bzw verbauen lassen (in meinem Fall durch Ford türkische Batterien Fa Mutlu)

LG
Herbsch

Gast am 22 Mär 2008 01:16:28

Herbsch hat geschrieben:Ich denke es ist bezeichnend wenn selbst Womo-Hersteller Starterbatterien verbauen bzw verbauen lassen (in meinem Fall durch Ford türkische Batterien Fa Mutlu)

LG
Herbsch


DAS wiederum wundert mich nimmer, bei dem Mist, den die Hersteller sonst so verzapfen, auch, wenn das in diesem Fall scheinbar nicht so negativ ist, wie man uns weismachen will.

Herbsch am 22 Mär 2008 01:22:46

Na mal sehen was die Langzeiterfahrung dann bei mir sagt. Machen jetzt mal nen Tour für ne Woche nach Italien. Mal sehen wie lange die Stellplatzzeiten sind. Evtl bau ich noch Solar druff. Mal sehen.

LG
Herbsch

Hartmut1 am 22 Mär 2008 09:09:28

Hallo,

Auch ich benutze seit 1982 ausschließlich Starterbatterien für den WOMO Aufbau.

Zuerst aus Unkenntnis. Da hielten meine Batterien immer so sechs bis acht Jahre.
Später belesener und von der Industrie auch auf dem richtigen Weg gebracht, mit schlechten Gewissen, aber die teureren Batterien habe ich mir einfach nicht leisten wollen.

Jetzt, nach einer Schlüsselerfahrung. :D

Drei 100 Amp Starterbatterien in einem Unimog verbaut, eine für den Starter, zwei für den Aufbau.
Diese hielten NEUN Jahre, trotz dem Gerüttel des Unimogs, extremer Hitze und Kälte!!

Verwende ich nur mehr Starterbatterien und lese mit Interesse die Sorgen der Spezialbatterien- Benutzer. :roll:

aus Perchtoldsdorf
Hartmut

sawika am 22 Mär 2008 09:41:46

Hallo-

haben seit nunmehr 4 Jahren:1x 100 Ah Nassbatterie für´s Chassis.
4x Detto für den Aufbau.
Wechselrichter 3 KW,Elektrobackofen,Elektrogriller,Elektr.Grillpfanne etc.
4XReceiver+4xTV...Engel Kühlbox als Tiefkühler.
Über die Generatorschaltung wird die kompl.220V Anlage dauernd betrieben.
Ladegerät:3x15 Amp.mit Kennlinie
1x 8 Amp. -"-
4 Takt 1,2 KW Generator,baugleich Honda.

Bei unserem Stromhaushalt ( :? ) kommen wir ca.4 Tage ohne Strom-
anschluß bzw.Generator problemlos über die Runden.

LG

sawika

Gizmo am 22 Mär 2008 10:19:47

Hallo,

wenn die Versorgungsbatterie unter dem Fahrersitz montiert ist, wie bei unserem Ducato 244, lässt sich der Gasungs-Schlauch einer Nass-Batterie (leicht und einfach) am Handbrems-Bowdenzug nach außen führen.

, Gizmo.

horst_1 am 22 Mär 2008 20:40:11

Hallo WOMO Freunde. Wir haben die Bosch Silver ( wartungsfrei rüttelfest ) in einem gebr. Womo als Starter und Versorgungs Batt. im Gebrauch.Wie lange beim Vorbesitzer in Gebrauch keine Ahnung.
Schon zweimal tiefentladen und noch ohne probs ?

Ach ja, wer kennt diese " BOSCH SILVER "
Horst

schlabuster-1 am 23 Mär 2008 19:54:07

Ich hab zwei No Name mit 115 Ah im Aufbau, die haben zwei Jahre Garantie und werden innerhalb der zwei Jahre problemlos wieder zurückgenommen wenn sie tiefenentladen sind.
Die letzten waren nach eineinhalb Jahren wohl wegen meiner Nachlässigkeit den Säurestand zu prüfen am Ende und wurden klaglos ersetzt :wink:

FReich am 23 Mär 2008 21:46:34

Hi
Mal ehrlich .. hat das noch niemand gemacht ?
Hm, ich brauche im Aufbau immer die Starterbatterien auf, die nicht mehr ausreichend Kurzschlussstrom liefern, also als Starterbatterie im Winter langsam Probleme machen könnten. Die halten dann noch 1-2 Jahre, dann verhärten die Platten und sie sind Tot.

Funktionieren tut es solange, da ich die volle Kapazität nicht brauche (150Ah, mir reichen 60Ah).

Flemming

abo1 am 24 Mär 2008 23:49:40

DarianCrow hat geschrieben:Die Beiträge werden immer mehr.......ist denn überhaupt noch jemand mit Gelbatterien etc. unterwegs? :D

LG
Joachim


hallo

logisch

der rest ..
;-)

mal im ernst
hier werden begriffe durcheinander geworfen ohne ende

starter/versorger batterie hat mit der konstruktion der bleiplatten in den batterien zu tun

säure/gel/vlies bezeichnet die form in welcher der elektrolyt vorliegt

und wenn ich von speziellen ladegeräten höre die ein gasen der batterien vermeiden dann wird mir übel (lädst du denn die aufbaubatterie nie mit der lichtmaschine ? *staun*)

aber soll so sein

meiner meinung nach sind gelbatterien dann zweckmässig wenn am einbauort das nachfüllen von säure nicht möglich ist
in einem solchen fall muss durch ein gutes kennlinien ladegerät sichergestellt werden dass die ladung an 230volt die batterie nicht schädigt. und die ladung über die LiMa muss entweder in grenzen gehalten werden oder auch geregelt erfolgen (umweg über WR, B2B lader etc)
ich vermute dass die meisten gelbatterien durch die ladung an den serienmäsig unregelten LiMas und die dabei ja entstehende paralellschaltung mit der starterbatterie hingerichtet werden

in allen anderen fällen (in denen eine entlüftung gewährleistet ist) sind säurebatterien sicher die bessere wahl

vliesbatterie is was für freaks finde ich, ich weiss darüber zu wenig bescheid

ob nun "starterbatterie" (stellt für kurze zeit sehr hohe ströme zur verfügung und will nach stromentnahme mit hohen strömen rasch wieder voll geladen werden ) oder "versorgerbatterie" (stellt für längere zeit kleinere ströme zur verfügung) ist nicht zuletzt auch eine kalkulatorische überlegung. bei den 100Ah starterbatterie die es im herbst einige zeit lang beim metro um 50,- (inkl.) gab kann man möglicherweise ganz gut aussteigen wenn man die nötigen gewichtsreserven hat

ich hätte die vermutlich genommen wenn ich nicht eine günstige quelle für ein jahr alte, gebrauchte panzer(gel)batterien aufgetan hätte.

die panzerbatterien werden bei mir über ein CTEK XS25000 geladen, egal ob am 230volt netz oder während der fahrt über den 230volt WR

lg
g

PS:
selbstverständlich kann man batterien gleicher art (gel/säure bzw starter/versorger) auch dann parallel schalten wenn sie unterschiedlich alt und/oder unterschidelich gross sind ....

Tipsel am 25 Mär 2008 03:44:33

Wir hatten im vorigen Knausi Blei-Gel drin, unter dem Fahrersitz, serienmäßig.
Nun beim Neuen - ebenfalls Knaus - sitzt nun eine Säurebatterie in der Heckgarage. Angeblich wartungsfrei und dick eingepackt in einer fest verzurrten Plastikbox.

Kann mir jemand erklären, aus welchem Grund unterschiedliche Batterien zum gleichen Zweck eingebaut werden.

Erfinden die das Rad neu oder sparen dabei, oder hat dies einen tieferen Sinn oder Zweck, bzw. hat es Vor- oder Nachteile?

jonathan am 25 Mär 2008 09:13:12

Es gibt auch Leute wie z.B. mich, die müssen bzw. mussten Spezial-Gel-Batterien nachkaufen :cry: . In meinem vorigen VW-California exclusive war im innenliegenden Tank eine Vertiefung eingeformt, in die nur der Exide-Gel-Akku mit 140 AH reindurfte, da kein Abgasungsschlauch nach aussen geführt werden konnte und der Akku quasi im Wohnraum stand. Der erste Akku war nach zwei Jahren hinüber, der Nachkauf sollte bei VW so rd. 450 Euro kosten, habe dann bei EBÄ die Hälfte gelöhnt. Laut Nachfolgebesitzer ist jetzt schon wieder ein neuer Akku fällig, weil er in Unkenntnis den Akku nie nachgeladen hat(am Netz) und auch manches mal "leer" hat vorm Haus stehen lassen.
Werner

abo1 am 25 Mär 2008 10:07:25

Herbsch hat geschrieben:Ich denke es ist bezeichnend wenn selbst Womo-Hersteller Starterbatterien verbauen bzw verbauen lassen (in meinem Fall durch Ford türkische Batterien Fa Mutlu)


hallo

du bist sicher dass das eine starterbatterie war?
kann es nicht sein dass es eine versorgerbatterie war?

hast du zufällig die batteriedaten verfügbar ..?

lg
g

abo1 am 25 Mär 2008 10:21:05

Tipsel hat geschrieben:Kann mir jemand erklären, aus welchem Grund unterschiedliche Batterien zum gleichen Zweck eingebaut werden.


hallo

werden sie doch nicht ...

siehe oben:

starter/versorger batterie hat mit der konstruktion der bleiplatten in den batterien zu tun

säure/gel/vlies bezeichnet die form in welcher der elektrolyt vorliegt
eine säurebatterie

eine starterbatterie hat dünne bleiplatten die knapp nebeneinander liegen (säg mal eine alte batterie auf dann kannst du das sehen). sie kann durch die grosse plattenoberfläche relativ viel strom abgeben und aufnehmen, ist jedoch - unter anderem wegen des geringen plattenabstandes - anfällig für sulphatierung. d.h. wenn über längere zeiten niedrige ströme entnommen werden dann bildet sich eine sulphatschichte auf den platten. an den stellen an denen das sulphat sitzt kann kein strom mehr fliessen daher reduziert sich die kapazität. irgendwann berühren sich die sulphatschichten zweier gegenüberliegender platten und es kommt zu einem zellenschluss.

eine versorger(solar)batterie hat dickere platten. diese haben auch eine etwas andere zusammensetzung. sie kann nicht so rasch hohe ströme abgeben, ist dafür aber nicht so anfällig gegen sulphatierung

ob der elektrolyt in form von flüssigkeit (säure), gelförmig oder in stoff getränkt (vlies) verbaut ist hat auf die speicherfähigkeit wenig auswirkung.

säure batterien (egal ob starter oder versorger) sind nicht empfindlich gegen überladung solange immer wieder mal wasser nachgefüllt wird.
wenn hersteller säure-versorger-batterien einbauen dann wäre das ein erstes anzeichen dafür das sie doch lernfähig sind.
denn ausser dem argument "..was soll die frage, das war doch immer schon so..." konnte mir bisher noch nie jemand erklären warum wir tolle ladegeräte um €€€ für unsere tollen €€€ batterien kaufen, diese dann aber im fahrbetrieb mit der ungeregeltene lichtmaschine zu tode laden ..."

säure-versorger-batterien sind meiner meinung nach die beste wahl für den aufbau wenn die entgasung gewährleistet und das nachfüllen des vergasten wassers akzeptabel möglich ist.

die anderen bauformen (gel, vlies) bringen ladetechnisch kaum bis keine vorteile. sie wurden aus dem wunsch heraus entwickelt dass der besitzer kein wasser mehr nachfüllen muss und die entgasung entfallen kann. das koennen sie auch mehr oder minder gut, sie benötigen jedoch eine sehr moderne ladetechnik mit kennlinienlader und meist auch temperaturkompensation um nicht zu rasch zu verschleissen

lg
g
[/b]

Gast am 25 Mär 2008 10:32:22

abo1 hat geschrieben:eine starterbatterie hat dünne bleiplatten die knapp nebeneinander liegen ... sie kann durch die grosse plattenoberfläche relativ viel strom abgeben und aufnehmen, ist jedoch - unter anderem wegen des geringen plattenabstandes - anfällig für sulphatierung. d.h. wenn über längere zeiten niedrige ströme entnommen werden dann bildet sich eine sulphatschichte auf den platten. an den stellen an denen das sulphat sitzt kann kein strom mehr fliesse daher reduziert sich die kapazität. irgendwann berühren sich die sulphatschichten zweier gegenüberliegender platten und es kommt zu einem zellenschluss.


Dann bin ich mir immer sicherer, das eine STARTERBatterie die richtige Batterie für den Wohnraum ist.
Duch den Wechselrichter muss die Batterie nämlich SEHR viel Strom innerhalb kürzester Zeit abgeben, mehr als ein Anlasser. Und ich will sie auch in KÜRZESTER Zeit wieder geladen haben.
Und das Problem der Sulfatierung erledige ich mit einem MEGAPULSER.

Feddich !

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