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luftfederung
hallo
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Unabhängige Stromversorgung 1, 2


Creative am 17 Jan 2009 13:29:14

Hallo Klaus,

..uppss - Entschuldigung.

Truma C6 Combi.


Vermutlich ist das hier auch noch wichtig für einen Rat von Euch:

Stehvermögen autark:
Sollte schon 3-4 Tage sein zumindest im Frühjahr - (und bis zur nächsten Grauwasserentsorgung)
Backofen wird nur mit Landanschluss genutzt.



Walter

Anzeige vom Forum

Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: Artikel auf eBay oder versuchs hier bei Amazon

Gast am 17 Jan 2009 13:37:54

--> Link

das ergibt den Strombedarf in Tagen, multipliziert mit der Anzahl der autonom geplanten Tage den gesamten Strombedarf

dieser Bedarf kann gedeckt werden durch
-Batterien

wenn Kapazität fehlt durch
- Solar
- x Stunden Moppel am Tag
- Motor laufen lassen
- Brennstoffzelle
- Gasparini Gasgenerator

oder
- auf dem Stellplatz an der Steckdose

wenn das Defizit zu groß ist:
- Fernseher einschränken
-...

So, jetzt kann der Bleistift gespitzt werden und die Alternativen können durchgerechnet werden

grüße klaus

Creative am 17 Jan 2009 14:24:12

Danke Klaus,

das ist wirklich ein hilfreicher Link.


Herzliche

Walter

Anzeige vom Forum


Gast am 17 Jan 2009 14:33:03

hallo Walter, gerne geschehen,

aber schreib doch mal rein was so Deine Ergebnisse sind und Deine Konsequenzen sein werden

grüße klaus

abo1 am 17 Jan 2009 16:43:36

hallo

Rumbuddel hat geschrieben:...
Mich stört einfach nur, dass Du meinst, dass für die meisten eine optimierte Laderegeltechnik besser wäre, als Solar. Zumindest erwecken Deine Postings diesen Eindruck....

dieser eindruck ist auch richtig, aus der verhandenen energie sollte man - auch aus ökologischen gruenden - das optimum verwerten
solarpanele sollte man mit solarregler an die batterie anschliessen (nicht nur mit einer trenndiode) und die lichtmaschine sollte man ueber einen B2B regler anschliessen (nicht ueber den einfachen kfz regler)

Rumbuddel hat geschrieben:.... finde ich dieses pauschale: "Meist würde eine optimierte Laderegelung gepaart mit entsprechender Batteriekapazität reichen ..." nicht korrekt. Auf der einen Seite sagst Du zwar, "klar, es kommt immer darauf an, wer wie was benötigt, auf der anderen Seite generalisierst Du aber und stellst in den Raum, dass für die meisten eine optimierte Ladereltechnik ausreichen würde.
...........

die ueberwiegende nutzung eines reisemobils besteht aus REISEN, also fahren. wochenlang an einem fleck steht man mit WOHNwagen, dazu braucht man kein REISEmobil. natuerlich kann man das nicht pauschalisieren, meist fuege ich auch die einschaetzung mit den ca 4 bis 5 tagen stehzeit ab denen solar sinn macht hinzu

Rumbuddel hat geschrieben:Und selbst wenn es die Mehrheit ist, kann man es deshalb mehr oder weniger pauschalisieren?

im prinzip schon

lg
g

emmkah am 17 Jan 2009 17:13:15

abo1 hat geschrieben:hallo

...
dieser eindruck ist auch richtig, aus der verhandenen energie sollte man - auch aus ökologischen gruenden - das optimum verwerten
solarpanele sollte man mit solarregler an die batterie anschliessen (nicht nur mit einer trenndiode) und die lichtmaschine sollte man ueber einen B2B regler anschliessen (nicht ueber den einfachen kfz regler)
...
g



rein "energetisch" betrachtet ist das falsch. Wenn die Lima höher belastet wird, wird auch der Motor stärker belastet ergo der Verbrauch steigt.
"Lediglich" wird die Batterie während der Fahrt schneller und besser geladen. Für lau gibts das aber nicht.
Sicher wird der Wirkungsgrad der Lima bei 100% Last besser sein als bei 50% Last, ich möchte aber nicht wissen wie lange die heutigen Lima`s bei 100% Last durchhalten. So gesehen hale ich die spez. Lichtmaschinen mit Temp-Überwachung für besser als die B2B Lader.
Bei kleinen Lima`s haben manche Autos so schon Probleme, nun kommen noch 1-3 große Aufbau-Batterien dazu, dann ein B2B der diese Batterien auch noch mit einem deutl. höheren Strom lädt...

Eine Kette ist immer nur so stark wie ihr schwächstes Glied.

Bei dem Solar-Regler hast Du Recht.

Gast am 17 Jan 2009 17:14:51

@creative

Wenn ich so lese, was ihr an Batteriekapazität und Solargröße eingebaut habt und stelle den Verbrauch gegenüber, den man bei noch niedriger Sonne und kühlem Wetter einkalkulieren muss, reichen Eure Reserven ohne viel Sonne 1,5 bis 2 Tage allerhöchstens, mit viel Sonne einen halben Tag länger. Dabei unterstelle ich schon, dass die Batterien zu 100 % gefüllt sind, was selten genug der Fall ist.

Mit Eurem Vorhaben, so wie von Euch geschildert, habt Ihr ein massives Nachschubproblem. Ihr braucht Fremdstrom (Generator, Brennstoffzelle oder 220 Volt-Anschluss) oder einfach deutlich mehr Batteriekapazität, so um die 400 Ah. Dann mag das mit 4 bis 5 Tagen ohne zu Fahren auch ohne Fremdstrom gehen.

Lauterberger am 17 Jan 2009 17:49:33

Hallo,

wie soll das eigentlich funktionieren :?:

Wenn man so im Forum liest, haben doch angeblich viele nur 3,5to !

Sollen die 400Ah auf den Anhänger oder auf das Dach :roll: Gewicht - Platz ? :roll:

Habe bei HPR gelesen, das man 4 Std fahren muß, um 1 KW/h wieder aufzuladen, ohne HPR 8 Std.

Ich denke die richtige Mischung - wenig Strom verbrauchen - zwischendurch fahren - Solar - und vielleicht auch später B2B wird es tun ?

Wie mit Wasser so können wir auch mit Strom nicht wie zu Hause prassen !

Dietmar

Creative am 17 Jan 2009 19:12:42

Hallo,


danke für Eure Tipps,

Vielleicht ist 3-4 Tage Freistehen wirklich Wunschdenken, ohne echte Strom-Einschränkungen, zumindest bei unserem jetzigen Aufbau.

Wenn ich lese, daß man Batterien gleicher Größe einbauen sollte, wären bei mir 2 weitere fällig, damit hätte ich dann ca. 360 AH.

Aber wohin damit, wenn noch WR und B2B eingebaut werden sollen.

Wir werden am Dienstag mal die erste Testfahrt zur CMT machen. Vermutlich werden wir dort in Filderstadt sowieso keinen Platz mit Strom bekommen, da es nur 8 geben davon geben soll.

So werden wir die ersten Erfahrungen machen.

Ich werde anschließend berichten, wie lange wir auskamen und was wir aufbaumäßig machen werden.

Vielen Dank und euch Allen ein schönes Wochenende



Walter

Gast am 17 Jan 2009 19:22:34

Lauterberger hat geschrieben:Hallo,

wie soll das eigentlich funktionieren :?:

Wenn man so im Forum liest, haben doch angeblich viele nur 3,5to !

Sollen die 400Ah auf den Anhänger oder auf das Dach :roll: Gewicht - Platz ? :roll:

H


Das weiss ich auch nicht, ist aber nicht das Problem. Hier ging es nur darum, was man braucht, um diesen doch erheblichen Strombedarf sicherzustellen. Wenn einer nicht genug Zuladung hat, muss er sich halt was einfallen lassen oder sparsam sein, was sonst!?

Ich kann in meiner Heckgarage auch keinen Fiat mitnehmen, obwohl ich das gerne täte.

fuzzy am 17 Jan 2009 19:54:54

abgesehen vom Gewichtsproblem welches nicht wegzudiskutieren ist, hat man bei Agtar (HPR System) noch immer 400 AH irgendwo untergebracht.

abo1 am 17 Jan 2009 22:03:52

emmkah hat geschrieben:
abo1 hat geschrieben:...
aus der verhandenen energie sollte man - auch aus ökologischen gruenden - das optimum verwerten...


rein "energetisch" betrachtet ist das falsch. Wenn die Lima höher belastet wird, wird auch der Motor stärker belastet ergo der Verbrauch steigt....


hallo

euro womos haben alle so rund um die 100kW rum

ein ueblicher kfz regler laedt eine leere Womo batterie mit im schnitt 10(?) ampere. das sind 140watt oder 0,14kW

ein "grosser" 50A B2B Laderegler laedt mit ca 700watt oder 0,7kW

der unterschied betraegt also ca 0,55kW oder 0,5% der motorleistung

wie hoch wird der spritmehrverbrauch sein wenn dem motor um 0,5% mehr leistung abverlangt wird?

lg
g

emmkah am 17 Jan 2009 22:52:08

im Mittel geschätz über alle Lastzustände wird der Motor ca. 20% Wirkungsgrad haben ( im Bestpunkt bei ca. 2.000-2.500min -1 und 80-90% Last so knapp 40%, im Leerlauf nahe 0)
Diesel hat einen Brennwert von 11,8kW/kg
Lichtmaschinenwirkungsgrad mit 75% geschätzt
Dichte Diesel ca. 0,9kg/ltr

0,55kW * 1h / (12kWh/kg * 0,20 * 0,75*0,9) = 0,34 ltr/h


Strom unterwegs gibts nicht für lau 8)

abo1 am 17 Jan 2009 23:10:10

emmkah hat geschrieben:...
0,55kW * 1h / (12kWh/kg * 0,20 * 0,75*0,9) = 0,34 ltr/h
Strom unterwegs gibts nicht für lau 8)


hallo

sollte die rechnung stimmen dann kostet die kWh ca 70cent
das ist ein ueblicher CP strom preis
ich denke aber der summenwirkungsgrad eines motors schon hoeher liegen wird als 20% denn man steht ja nicht dauernd im stau mit dem womo

strom im stehen ist allerdings auch nicht umsonst
was kostet die solarpaneele am dach an luftwiderstand bei tempo 100 ?

und wie bewerten wir die laengere lebensdauer der batterien wenn die nicht vom kfz regler gemartert werden sondern eine saubere kennlinie und die richtigen spannungen bekommen?

lg
g

emmkah am 18 Jan 2009 00:18:40

wenn man mal nach Lichtmaschine googelt, findet man sogar Angaben von 40 oder 50% Wirkunsggrad.
Selbst wenn der Motor je nach Fahrweise bei 30% im Mittel liegt, Rechnung wird im groben so schon stimmen.


Witzigerweise kostet ein offenes Fenster beim PKW bei 130kmh auf der AB mehr Sprit als eine Klima...

und was kostet das Hobby Womo überhaupt ?

und für was gibts man seine Kohle aus wenn man nichts an Womo dranbastelt ??? :D

abo1 am 18 Jan 2009 00:35:01

emmkah hat geschrieben:...
und was kostet das Hobby Womo überhaupt ?
und für was gibts man seine Kohle aus wenn man nichts an Womo dranbastelt ??? :D


hallo

du hast recht

einfach fuenf bis acht brennstoffzellen reinbauen und dann klappt das auch mit der kaffeemaschine

lg
g

PS:
das mit den 40% wirkungsgrad waren die gleichstromlichtmaschinen, ist schon ein paar jahre her ....

Rumbuddel am 18 Jan 2009 02:53:46

abo1 hat geschrieben:hallo

Rumbuddel hat geschrieben:...
Mich stört einfach nur, dass Du meinst, dass für die meisten eine optimierte Laderegeltechnik besser wäre, als Solar. Zumindest erwecken Deine Postings diesen Eindruck....

dieser eindruck ist auch richtig, aus der verhandenen energie sollte man - auch aus ökologischen gruenden - das optimum verwerten
solarpanele sollte man mit solarregler an die batterie anschliessen (nicht nur mit einer trenndiode) und die lichtmaschine sollte man ueber einen B2B regler anschliessen (nicht ueber den einfachen kfz regler)

Rumbuddel hat geschrieben:.... finde ich dieses pauschale: "Meist würde eine optimierte Laderegelung gepaart mit entsprechender Batteriekapazität reichen ..." nicht korrekt. Auf der einen Seite sagst Du zwar, "klar, es kommt immer darauf an, wer wie was benötigt, auf der anderen Seite generalisierst Du aber und stellst in den Raum, dass für die meisten eine optimierte Ladereltechnik ausreichen würde.
...........

die ueberwiegende nutzung eines reisemobils besteht aus REISEN, also fahren. wochenlang an einem fleck steht man mit WOHNwagen, dazu braucht man kein REISEmobil. natuerlich kann man das nicht pauschalisieren, meist fuege ich auch die einschaetzung mit den ca 4 bis 5 tagen stehzeit ab denen solar sinn macht hinzu

Rumbuddel hat geschrieben:Und selbst wenn es die Mehrheit ist, kann man es deshalb mehr oder weniger pauschalisieren?

im prinzip schon

lg
g


Oh, das wusste ich nicht, dass ich mit dem Wohnmobil nciht über längere Zeit stehen darf sondern mir für diesen Zweck einen Wohnwagen anschaffen muss.
Ich dachte bisher immer, es handele sich um ein Wohnmobil. Ist ja hier auch das Wohnmobilforum und nicht das Reisemobilforum.
Leider darf ich aber mit nem Gespann auf den meisten Stellplätzen nicht stehen ... auch wieder blöd. Ist ja ne echte Zwickmühle.

Spass bei Seite, es mag natürlich daran liegen, dass wir zwei kleinere Kinder haben und deswegen doch überwiegend mit Menschen zu tun haben, deren familiäre Situation ähnlich ist. Und so auch ihr Reise - entschuldigung - Wohnreiseverhalten ähnlich dem unseren ist.
Aber selbst ohne Kinder. Klapper doch mal im Sommer die Atlantikküste in Frankreich ab. Da stehen jede Menge Dauerwohnreisemobilisten auf den Stellplätzen. Da wird der Wagen nur bis zur VE und zurück bewegt über manchmal 14 Tage ...

Aus der verfügbaren Energie sollte man imho aus ökonomischen Gesichtspunkten das Beste herausholen. Ökologisch ist kein Urlaub. Weder Womo, Wohnwagen oder Wegfliegen. Ökologisch wäre es, seine freie Zeit zu Hause, zu Fuß oder mit dem Fahrrad zu verbringen.

Dabei sind wir grundsätzlich ja derselben Meinung. Wie gesagt, hätten wir die Möglichkeit, würden wir auch eine optimierte Ladetechnik verbauen. So mussten wir uns für das für uns Beste entscheiden.
Ich würde niemandem pauschal Solar empfehlen. Es zählt immer nur die Einzelfallnutzung und die dafür optimale Lösung.
Und auf der einen Seite sagst Du zwar, dass man das Ganze nicht pauschalisieren kann, aber sobald das Thema Solar aufkommt, hälst Du reflexartig dagegen. Natürlich nicht nur Du.
Andersherum wir natürlich ebenso ein Schuh daraus.

Ich finde einfach, dass die Thematik endlich objektiv erörtert gehört. Soll heißen, wenn jemand die Frage nach der Energieversorgung aufwirft, soll er einfach seine Urlaubsgewohnheiten sagen, bzw. sollte man ersteinmal danach fragen und dementsprechend kann man doch beraten.

Vielleicht könnte man ja mal so eine Art Vorlage erstellen, aus der hervorgeht für wen welche Möglichkeit der Energieversorgung am besten ist.
So in der Art der 10 wichtigsten FAQs zu einem Steckdosenfreien Urlaub!

Gast am 18 Jan 2009 03:18:43

hallo,

Rumbuddel hat geschrieben:...Vielleicht könnte man ja mal so eine Art Vorlage erstellen, aus der hervorgeht für wen welche Möglichkeit der Energieversorgung am besten ist.
So in der Art der 10 wichtigsten FAQs zu einem Steckdosenfreien Urlaub!


... da waren es schon zwei, die das für eine gute idee hielten:
:)
löffl hat geschrieben:hallo,

abo1 hat geschrieben:...es kommt auf die individuellen anforderungen an und die individuelle nutzung...

schade, dass man nicht ein paar realistische nutzer-szenarien und die dafür passenden lösungen entwerfen kann.
so als grobes schema, an dem man sich orientieren könnte.
incl auflistung der vor- und nachteile; evlt auch noch samt grober kostenschätzung.
so ein mini-wiki-dings quasi, mitsamt der ständig wiederkehrenden basics zum thema ladeoptimierung.


--> Link

mafrige am 18 Jan 2009 11:26:05

Hallo alle,

Rumbuddel schreibt:
...Vielleicht könnte man ja mal so eine Art Vorlage erstellen, aus der hervorgeht für wen welche Möglichkeit der Energieversorgung am besten ist.
So in der Art der 10 wichtigsten FAQs zu einem Steckdosenfreien Urlaub!...

löffel schreibt:
... da waren es schon zwei, die das für eine gute idee hielten...

Was glaubt ihr, was dann in solchen Vorlagen / FAQ's stehen würde? :wink:
Eure Meinung oder die von abo1, Ratanplan ... usw.?

Solange Mitstreiter, wenn sie in der Argumentation unterlegen sind, die Kostendiskussion (Ökonomie) mit Hobby und ... blockieren, kann man in keinem der Thread's, auch bei anderen Themen, zu einem Ergebnis kommen!
Das ähnelt dann der Diskussion über Mode, Design und Kosten eines Wohnmobils oder ähnliches.
Wenn Kosten keine Rolle spielen, hat der Sachinhalt überhaupt keine Grundlage mehr, dargestellt zu werden!

CKgroupie am 18 Jan 2009 12:19:52

Also ICH würde wirklich gerne mal wissen, was bei meinem individuellen Reiseverhalten eine möglichst autarke Stromversorgung garantieren würde:

- Wir stehen normalerweise rund 4 Tage an einem Ort, es können aber auch mal 10 sein
- sehr selten fahren wir nach einer Nacht weiter
- wir fahren eigentlich grundsätzlich in schönes Wetter
- wenn wir fahren, dann meistens mittelgroße Abschnitte zwischen 150-300km
- wir gucken kein Fernsehen
- würden aber vielleicht gerne ab und zu den Laptop benutzen
- wir fahren (bisher) nur zwischen März und November

Wenn ich das mir selbst so betrachte, wären wir die typischen Solar-Vertreter, oder?

Problem ist: Meinen Eltern gehört das Womo und sie fahren anders! Sie

- stehen selten länger als 2 Tage an einem Platz
- fahren immer nur kleine Strecken zwischendurch (ca 100 km)
- gucken kein Fernsehen
- würden auch gerne den Laptop benutzen
- fahren ebenfalls nur zwischen März und November

Sie sehe ich jetzt mehr als B2B Profitierer, ist das richtig?

rainerbo am 18 Jan 2009 12:20:50

Moin,

ich habe in einem anderen Beitrag schon die Bezeichnung "hardcore Solargegner" gebraucht. Da findet einfach nur ein "Scheuklappendenken" statt. Nur eine Richtung zählt. Die Betreffenden wurden ja schon genannt.

Ich bin mit meiner Lösung Solartechnik zufrieden. Für unser Wohn- oder Reiseverhalten passt das.
Ich verurteile aber auch keine bessere Ladetechnik oder andere Energiebeschaffung. Viele Wege führen nach Rom.

Vielleicht noch ein Erfahrungsbericht :

Unser Wohnmobil wurde März 2005 ausgeliefert mit 100 Watt Solarpanels
und 1 x 100 Ah Aufbaubatterie.
April 2005 sind wir 2 Wochen an den Bodensee gefahren. Das Wetter in diesem Zeitraum war nicht optimal, der Himmel war viel bedeckt, ich kann das durch Photos nachvollziehen. Gefahren sind wir nicht viel, mal von einem Ort zum Nächsten. Bei Friedrichshafen standen wir 3 Tage ohne das Womo zu bewegen. Ich habe mich nirgends an Landstrom angestöpselt, denn ich wollte wissen, wie weit ich mit meiner Energie komme. Der LCD-Fernseher war abends fast immer eingeschaltet
Einen Engpass hatten wir in diesen zwei Wochen nie.


schönen Sonntag
Rainer

Gast am 18 Jan 2009 13:00:15

CKgroupie hat geschrieben:Wenn ich das mir selbst so betrachte, wären wir die typischen Solar-Vertreter, oder?
Problem ist: Meinen Eltern gehört das Womo und sie fahren anders!
Sie sehe ich jetzt mehr als B2B Profitierer, ist das richtig?


Meiner Meinung nach braucht ihr weder Solar noch B2B.
Eine genügend große Batteriekapazität reicht für eure beiden Benützungsprofile aus. Eher würde ich wegen des geregelten Ladens (VOLL Ladens) der Batterien zum B2B tendieren. Auch weil es die preiswertere und einfachere Lösung ist.

rainerbo hat geschrieben:Moin,
ich habe in einem anderen Beitrag schon die Bezeichnung "hardcore Solargegner" gebraucht. Da findet einfach nur ein "Scheuklappendenken" statt. Nur eine Richtung zählt. Die Betreffenden wurden ja schon genannt.
Rainer


Auch wenn du andere(qualifizierte) Meinungen/Argumente nicht akzeptieren kannst, wie man an deinen wiederholten Postings leicht erkennen kann, dann ist das Scheuklappendenken wohl eher auf deiner Seite.
Dein Bodenseebeispiel ist ein schlechtes. Da hätte der Strom auch OHNE Solar ausgereicht. DU führst es nur auf das Solar zurück, das ist dein Problem/Denkfehler.
Wenn DU damit glücklich bist ist das für dich völlig OK, also bleib dabei. Aber rede anderen nicht ein, dass Solar für SIE die Lösung ist, nur weil DU es meinst zu brauchen um die Investition zu rechtfertigen!

Gast am 18 Jan 2009 13:51:58

rainerbo hat geschrieben:Moin,

ich habe in einem anderen Beitrag schon die Bezeichnung "hardcore Solargegner" gebraucht. Da findet einfach nur ein "Scheuklappendenken" statt. Nur eine Richtung zählt. Die Betreffenden wurden ja schon genannt.

Ich bin mit meiner Lösung Solartechnik zufrieden. Für unser Wohn- oder Reiseverhalten passt das.
Ich verurteile aber auch keine bessere Ladetechnik oder andere Energiebeschaffung. Viele Wege führen nach Rom.

Vielleicht noch ein Erfahrungsbericht :

Unser Wohnmobil wurde März 2005 ausgeliefert mit 100 Watt Solarpanels
und 1 x 100 Ah Aufbaubatterie.
April 2005 sind wir 2 Wochen an den Bodensee gefahren. Das Wetter in diesem Zeitraum war nicht optimal, der Himmel war viel bedeckt, ich kann das durch Photos nachvollziehen. Gefahren sind wir nicht viel, mal von einem Ort zum Nächsten. Bei Friedrichshafen standen wir 3 Tage ohne das Womo zu bewegen. Ich habe mich nirgends an Landstrom angestöpselt, denn ich wollte wissen, wie weit ich mit meiner Energie komme. Der LCD-Fernseher war abends fast immer eingeschaltet
Einen Engpass hatten wir in diesen zwei Wochen nie.


schönen Sonntag
Rainer


Was soll man mit diesen Angaben anfangen oder ausrechnen oder erfahren???? Hattet ihr Licht an oder aus, lief der Kompressorkühlschrank oder nicht? Habt ihr einen TV dabei, war er an oder aus, wie lange??

Mein Wohnmobil steht manchmal wochenlang ohne nachzuladen, weil ich es nicht benutze. Da reicht die Batteriekapazität Monate lang!!

rainerbo am 18 Jan 2009 14:43:42

Hallo


@Rider

zeige mir einen Beitrag von mir, wo ich Jemenden einreden wollte, dass Solar für ihn das Richtige ist. Ich habe immer nur geschrieben, dass ich mit meiner Lösung zufrieden bin. Damit bewerte ich meine Lösung für mein Reiseverhalten.
Ich weiß wirklich nicht, wie ich es noch deutlicher schreiben soll.
Viele Wege führen nach Rom.
Wer das nicht begreift, der tut mir leid.

Wenn ich dann noch lese, dass ein Wohnmobil nicht das Richtige für mich ist, weil ich gerne mal ein paar Tage an einem Ort stehen bleibe, sondern besser einen Wohnwagen nutzen sollte, dann fällt mir nur noch ein Wort ein :
Schwachsinn

schönen Sonntag noch

Rainer

rainerbo am 18 Jan 2009 14:58:38

@rantanplan

wir waren unterwegs, also haben wir das Womo auch genutzt. Ist ja wohl nicht zu vergleichen mit einem abgestellten Womo.
Aber ok, ich kann konkreter werden.
Ab 19:30 lief der LCD-Fernseher, da ich sehr gerne die Hessenschau sehe.Meißtens lief er dann bis ca. Mitternacht. Natürlich nicht jeden Abend, man geht ja auch mal weg.
Meine Frau liest sehr viel, also war auch rechtzeitig das Licht eingeschaltet.
Die Deckenbeleuchtung bestand aus 4 x 10 Watt. Ich kann mich jetzt nicht exakt festlegen wie lange das Licht an war, aber ich gehe von 2,5 - 3 Stunden aus.
Vereinzelt war auch mal die Heizung an, aber immer nur relativ kurz ca. 30 min. Geduscht haben wir natürlich auch im Womo.
Fahrzeiten waren immer nur kurz, vielleicht 15 - 30 Minuten, da wir nur sehr kurze Etappen gefahren sind.

netten Rainer

Gast am 18 Jan 2009 17:08:21

rainerbo hat geschrieben:@rantanplan

wir waren unterwegs, also haben wir das Womo auch genutzt. Ist ja wohl nicht zu vergleichen mit einem abgestellten Womo.
Aber ok, ich kann konkreter werden.
Ab 19:30 lief der LCD-Fernseher, da ich sehr gerne die Hessenschau sehe.Meißtens lief er dann bis ca. Mitternacht. Natürlich nicht jeden Abend, man geht ja auch mal weg.
Meine Frau liest sehr viel, also war auch rechtzeitig das Licht eingeschaltet.
Die Deckenbeleuchtung bestand aus 4 x 10 Watt. Ich kann mich jetzt nicht exakt festlegen wie lange das Licht an war, aber ich gehe von 2,5 - 3 Stunden aus.
Vereinzelt war auch mal die Heizung an, aber immer nur relativ kurz ca. 30 min. Geduscht haben wir natürlich auch im Womo.
Fahrzeiten waren immer nur kurz, vielleicht 15 - 30 Minuten, da wir nur sehr kurze Etappen gefahren sind.

netten Rainer


Na bitte, das ermöglicht eine grobe Berechnug:

Fernseher mit Sat-Receiver ca. 60 Watt, also 5 Ah, sind in 3 Stunden täglich 15 Ah.

40 Watt Licht für 3 Stunden sind 10 Ah.

Ein bisschen Heizung und Wasserpumpe noch mal 3 bis 5 Ah.

Zusammen Tagesverbrauch bei dieser Nutzung 30 Ah.

Bei optimalem Sonnenschein und keiner Beschattung, natürlich nur im Sommer, wenn die Sonne hoch steht, kann man diesen Verbrauch mit der Solar nachladen. Die Versorgung reicht aus und deshalb bist Du auch zufrieden. Dazu kommt dann noch der Ladestrom vom "Umsetzen".

Ganz anders sieht es aus, wenn man in der dunklen Jahreszeit so von Oktober bis März unterwegs ist. Dann muss die Heizung oft den ganzen Tag laufen und die Sonne läd nicht viel nach. Dann wäre nach 1,5 bis 2 Tagen ziemlich Schluss. Denn die Batterie wird nie zu 100 % gefüllt sein, außer man hat optimierte Ladevorrichtungen. Zudem kann man nur ca. 50 % entnehmen. Es stehen also 40 Ah zur Verfügung. Das ist nicht wirklich viel, reicht Euch offenbar aber im Sommer. Alles wunderbar bei Euch. Bei anderen würde schon nach 10 bis 12 Stunden die Abschaltautomatic zuschlagen (vergl. den anderen Thread mit dem erheblichen Strombedarf).

rainerbo am 18 Jan 2009 20:44:21

@rantanplan

genau so sieht es aus, wir kamen bisher immer klar.

Mittlerweile hat sich ja die Konfiguration bei mir geändert.
180 Watt Solar, 200Ah Akkus, 1500 Watt Wechselrichter, der Fön und die Mikrowelle. Nicht zu vergessen AES-Regelung für den Kühlschrank.
Bei der Aufzählung vorhin hatte ich Laptop und Ladegerät für Fotoakkus nicht aufgeführt, aber ich denke das fällt auch nicht toll ins Gewicht.

Die ganze Debatte hat mich jetzt dazu angeregt, bei meinem 3-Monatstrip nach Norwegen in diesem Jahr, mal unseren Energiehaushalt genauer zu beleuchten. Interessant wäre so eine Art Betriebsstundenzähler für den AES-Ausgang.
Wenn jemand eine Idde hat, sagt es mir. Laut Fa. Büttner liegt die Schaltspannung bei ca. 7 Volt.

netten
Rainer

carthamen am 18 Jan 2009 21:02:02

Hallo Rainer,

wenn Du Deine Verbräuche ziemlich genau nachvollziehen willst und den Ladezustand Deiner Batterien kontrollieren willst, so schaffe Dir doch einen sog. "Batterie-Computer" von Büttner-Elektronik an. Ist zwar nicht ganz preiswert - so um die 500,-- € mit Einbau, aber funktioniert zu mindestens bei mir hervorragend.

Auch ich habe Solar (180er-Anlage) und insgesamt 3 Aufbau-Batterien mit insgesamt 240 Ah. Im Sommer hatte ich noch nie Probleme und bin eigentlich voll ausgestattet. Sogar die Truma-Klima-Anlage kann man kurzzeitig ohne Netzstrom betreiben.

Für mich auf jeden Fall war dieses Büttner-Teil eine lohnende Investition, denn ich bin immer über Zustand meiner Stromreserven informiert, incl. dem aktuellen Verbrauch bzw. der Ladeleistung. Feines Teil.

abo1 am 18 Jan 2009 23:04:26

rantanplan hat geschrieben:....
Zusammen Tagesverbrauch bei dieser Nutzung 30 Ah.
...



hallo

legen wir nochmal 5Ah fuer ein bisserl laptop nutzung und digicam ladegeraet dazu

dann landen wir bei 35Ah tagesverbrauch

d.h. bei voll geladenen 200Ah batterien und gut 85% entladetiefe kommt man 5 tage aus

ganz ohne solar ...

darueber hinaus - oder wenn es danach nicht mindestens eine B2B optimierte fahrzeit von ca. 40minuten taeglich gibt - muessten alternative energiequellen herhalten. das koennten ein stromanschlus an einem stellplatz, oder - im sommer - eine solaranlage sein

lg
g


lg
g

rainerbo am 19 Jan 2009 00:28:01

Hallo

@Abo1

Es standen nur 100 Ah zur Verfügung.Steht auch so in meinem Beitrag. 200Ah sind jetzt Stand der Dinge.

Rainer

viking92 am 19 Jan 2009 10:28:17

rainerbo hat geschrieben: Ich habe immer nur geschrieben, dass ich mit meiner Lösung zufrieden bin. Damit bewerte ich meine Lösung für mein Reiseverhalten.
Ich weiß wirklich nicht, wie ich es noch deutlicher schreiben soll.

Hy,

wurde DIESES nicht schon oft genug erwähnt?? :?

rainerbo am 19 Jan 2009 17:10:19

ja sicher.


Rainer

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