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Hohe Anschaffungskosten


robbe am 18 Jan 2009 14:55:49

Hallo an an alle aus dem Forum,nachdem so ausführlich über die unabhängige Stromversorgung diskutiert wurde,( fand alle Meinungen sehr klasse und interessant.) sind es ja auch, die hohen Anschaffungskosten.Haben uns mal auf dem Markt und bei Händlern erkundigt was das alles so kostet. z.B,einen B2B oder Efoy kommbiniert mit Solar,Moppel, Was gebt ihr im Schnitt so aus für diese Anschaffungen aus,und was ist für euch teuer,( schönes Wort ) den wenn man hier im Forum liest hat ja fast jeder, nicht alle, Solar; Efoy, große Batterien, Moppel usw. Beispiel Efoy 1200 - ca 3000 euronnen + Solar + ect = ca 5- 6000 euro.
wir ihr schreibt sind das sehr hohe Kosten,richtig...würde mich freuen von euch zu lesen und eure Meinung dazu. Theo ( Robbe )& Angela
und liebe an alle....

Träume nicht dein Leben,lebe deinen Traum.....

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CarlosW am 18 Jan 2009 16:04:58

Hallo

ich werde mir eine zweite Wohnraumbatterie(ca200Euro) zulegen , der Platz ist in meinem Womo werksmässig schon vorbereitet .
Da ich viel fahre und selten länger als einen Tag stehen bleibe reicht dies .
Im Winter oder wenn ich doch mal länger stehen bleiben möchte ,suche ich einen SP mit Stromanschluss , dies ist aus meiner Sicht die günstigste Variante .

Carlos

abo1 am 18 Jan 2009 22:40:54

hallo

batterien:

tatsache ist dass die planmaessige batterielebensdauer nur dann sicher erreicht werden kann wenn die lade- und entladebedingungen den angaben am batterie datenblatt entsprechen

laden:

beim laden bedeutet das eine ladung mittels ladekennlinie und saettigungsladung und - wenn auch unter ca 10grad geladen wird - mit temperaturkompensation

es gibt sowohl 230volt ladegearaete die das koennen, es gibt das von 12volt stromquellen (B2B) und es gibt das von solarpanelen (solarladeregler)

ein ueblicher 230volt moppel betreibt das ladegaeret, daher hat der keine derartige ladesteuerung, er benoetigt sie aber auch nicht

ob die evoy brennstoffzelle kennlinienladung und temperaturkompensation kann weiss ich nicht

je nach batterietype findet man im datenblatt werte von C3 bis C10 als maximale ladestroeme, bei einer 100Ah bedeutet das also einen zulaessigen ladestrom von 10 bis 30A.


entladen:

je nach batterietyp ist im datenblatt der zulaessige entladestrom angegeben.
uebliche entladestroeme sind ca C5 bis C10, also 1/5 bis 1/10 der batteriekapazitaet (bei 100Ah also zwischen 10 und 20A maximaler entladestrom)

ebenfalls im datenblatt zu finden ist die die anzahl der erreichbaren zyklen je nach entladetiefe angegeben. typische "gute" entladetiefen welche relativ viele entladungen ermoeglichen sind ca 55 bis 70%.

das die tiefentladungen auf zb nur 10% restkapazitaet der batterie uberproportional schaden ist ein mythos. eine entladung um immer nur 10% schadet zb bei der exide G85 mehr, als wenn sie immer um 90% entladen werden wuerde.

sehr schaedlich ist jedoch das laenger dauernde belassen einer entladenen batterie im entladenen zustand. das fuehrt zu einer massiven sulphatierung und reduziert die lebensdauer einer batterie erheblich
wenn nun anhand der vorhandenen verbraucher und der zulaessigen bzw gewuenschten entladetiefe die batteriegroesse richtig gewaehlt wird dann ist das der ersten schritt um die batterien auch fuer vier, fuenf oder sieben jahre sicher betreiben zu koennen.

je laenger /oefter man seine batterien jedoch an ungereglete ladequellen hanegt oder sie durch zu starke verbraucher belastet desto kuerzer wird die lebensdauer sein und desto hoeher die batteriekosten.

wenn nicht platz oder betriebsprobleme das verhinderen dann sind zyklenfeste sauerebatterien vermutlich die beste wahl aus sicht des preis/leistungs verhaeltnisses

ansonsten stellt sich vor allem die nutzungsfrage bei der auswahl der gewuenschten energiequellen

wer viel faehrt der kann mit einem B2B und entsprechend errechneter batteriekapazitaet vermutlich relativ preiswert relativ oft relativ volle batterien haben
ein B2B kostet um die 250,- bis 300,- , der einbau vermutlich nochmal so viel. die frage ist nur wer das macht. sowohl boschdienst als auch campingfirmen sind damit in aller regel uberfordert. am ehesten wird man im yachthafen fachfirmen finden die das koennen. solche B2B Laderegler werden im bootsbau seit jahrzehnten verwendet.

fuer die welche viel stehen: solar je nach leistung um die 1000,-. wer seine verbraucher leistungen und betriebsdauer nachrechnet kommt drauf dass das nur mit erhoehter batteriekapazitaet was bringt. solarleistung, geplanter verbrauch und batteriekapazitaet sollten immer aufeinander abgestimmt sein.
solar um sich anschlusskosten am CP zu sparen wird bei ueblicher CP nutzung die ca. ersten 750 betriebstage nicht wirtschaftlich sein, das laesst sich recht einfach nachrechnen.

wer technischen schnick schnack garnicht mag, aber trotzdem die batterien gerne voller haette als im seriebnmobil der kann zb seine ladeleitung verstaerken. bei der leitung zwischen lichtmaschine und aufbaubatterien zaehlt jedes millivolt bei der ladezeit. mit groesserem querschnitt wird die batterie MERKLICH schneller voll als mit den serienmaessigen kabeln.
die materialkosten sind dabei gering (ca 100,-), der arbeitsaufwand aber oft erheblich, ist daher nur was fuer bastler oder fuer technik verweigerer

ein moppel als notfallgeraet mitgenommen ist mit ca 500,- recht guenstig, aber das haendling ist problematisch, der benzin kann stinken, er ist laut und macht laerm. zur planmaessigen stromversorgung nur in ausnahmefaellen geeignet, im winter aber nicht unueblich.

ein unterbaumoppel der ins fahrzeug integriert ist mit fernstart aus der innenkabine macht zwar etwas weniger laerm, ist aber mit um die 2500,- recht teuer. sinnvoll nur fuer wintercamping freaks und sonderanwendungen zb wenn wahrend der fahrt eine aufbauklimanalage betrieben werden soll. gibt es auch in LPG gas ausfuehrung, der laerm bleibt der gleiche, er stinkt aber etwas weniger

ebenfalls fuer sonderanwendungen gibt es brennstoffzellen. die relativ geringe voraussichtlcihe lebensdauer von ca 3000h nach der die leistungskurve dann massiv degradiert machen die stromkosten aus der BSZ mit ca 4,- bis 7,- pro kWh relativ teuer. dafuer ist sie fast lautlos und verursacht keien abgase. sinnvoll nur mit entsprechend angepasster batteriekapazitaet, ab ca 2000,- (?)

windenergie ist aus meiner sicht - vor allem aus laermgruenden - dzt nicht stellplatztauglich

meine persoenliche elektro konfiguration und die kosten:

ich selbst hatte bis zu meinem Womo umbau einen integrierten 230volt 3kW generator, der ist rausgeflogen (wieder 100kg weniger) und wird durch einen ca 60A, 12volt generator ersetzt welcher ueber einen 125cmm3 4-takt motor mit katalysator und EURO4 abgasnorm , fernstart aus der kabine betrieben wird. die abwaerme wird zu heizungszwecken genuetzt. das aggregat ist gedaemmt und haengt unterflur; gewicht ca 30kg, kosten ca € 1000,-

die ca. 60A speise ich in einen 25A sterling B2B (€ 240,-) und bei bedarf an schneller ladung auch in einen 230volt wechselrichter (400 watt echtsinus, € 150,-) welcher ein 25A CTEK kennlinien ladegeraet (€ 250,-) speist welches waehrend der fahrt ebenfalls die batterien laedt

das verbrauchernetz ist waehrend der fahrt von den aufbaubatterien getrennt und wird direkt von der lichtmaschine versorgt (ein geplantes LED netz mit vorgeschaltener spannungsstabilisierung auf 12volt, ca 40,- noch nicht relaisiert)

im stand an 230volt erfolgt die ladung und pflege der aufbaubatterien ueber das CTEK 25A ladegeraet, die aufbauverbraucher werden- von den aufbaubatterien getrennt - ueber ein 40A netzgeraet (€ 125,-) betrieben.
bei bedarf fuer schnelladung kann ich den B2B lader mit einem getrennten 25A netzteil (€ ???, war vorhanden) ebenfalls zum laden zuschalten.

hauptziel dieser konfiguration war eine moeglichst geringe verschwendung von lade/entladezyklen, eine batterieladung IMMER nur mit kennlinien und temperaturkompensation und moeglichst niedrige kosten (bei verzicht auf den 12volt moppel - den wir aber fuer den winter brauchen - waeren die kosten deutlich unter € 1000,- gelegen)

auf solar habe ich verzichtet, bei unseren geplanten reiseaktivitaeten stehen wir nie lange, daher wird die kombination aus B2B und ladung ueber WR und CTEK lader die batterien immer recht voll halten koennen.
und wenn doch mal laengeres stehen angesagt sein sollte dann nur in der pampa am strand wo das leise, hintergruendige brummen des aggregats (nicht mit den ueblichen honda moppeln vergleichbar) niemanden stoert

meine batteriekapazitaet betraget 300Ah gelbatterien, die habe ich mal wo eingetauscht, sind bereits zwei jahr gebraucht worden aber laut kapazitatsmessung noch auf 90% der nennkapazitaet

fuer uns ist das eine gute und preiswerte loesung
wie sehr sie sich fuer andere eignet ist - vor allem aufgrund der etwas eigenwilligen laderegelung - fraglich

lg
g

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