Gast am 29 Aug 2005 12:23:26 Mondial hat geschrieben:das sagt die 5te und 6te schlüsselnummer des Kfz Scheines aus. wobei ich meine zu wissen das die jetztige motore maximal euro 3 erreichen. aber bei allem was auf uns zu kommt, es ist noch nichts fest und deshalb werde die ideen in der nächsten zeit aus dem boden schiessen.
Tja.. Die Schlüsselnummern...
Demnach wäre meiner dann ein EURO2.. ( BJ 97 ) allerdings hat der keinen Kat, und kein sonstwas. .Ist einfach nur ein einfacher Saugdiesel, der wenn man an der EP rumdreht richtig schön schwarz qualmen kann.. ( Aber nich tut )
Ob man beim WOMO wirklich die richtigen Schlüsselzahlen eingetragen hat und die dann 1:1 auf die Schadstoffklassen vom PKW anwendet.. Glaub ich nicht.. Den wenn haben bis zu diesem Jahr diese Nummern beim Womo interessiert.. Gar keinen.. Absolut identische Fahzeuge habe demnach von EURO 0 bis EURO 3 alles an Auswahl..
Pijpop am 29 Aug 2005 12:32:48 Genau, wie von Michael schon dargestellt, hat es bis vor kurzem keinen
interessiert welche Schlüsselnummer sein Wohnmobil hat.
Da wird auch bei manchen der Knackpunkt liegen.
Nur mal so - meine Kiste erfüllt die Californische Abgasvorschrift -
in Deutschland = Schlüssel Nummer: 0
Aber was solls - wie war das mit den Peanuts??
Pijpop
[Admin] am 30 Aug 2005 01:58:05 Es stimmt nicht, daß alles teurer wird; man muß nur einmal versuchen, etwas zu verkaufen. :D
ang-h am 30 Aug 2005 11:13:07 Dirk: klar - der CIVD ist halt der Verband der WohnmobilHERSTELLER - die pfeifen auf alle, die keine Neuanschaffung in den nächsten 2 Jahren planen......
Genau! Lobbyisten-PR - mehr nicht!
Kurt
Rudi Roehrich am 14 Sep 2005 06:18:01 Heute im Hamburger Abendblatt , 14.September 2005 ::!: :!: :!:
WOHNMOBILSTEUER BLEIBT GÜNSTIG
Wohnmobilbesitzer, deren Camping-Fahrzeug ein
zulässiges Gesamtgewicht von über 2,8 Tonnen
aufweist , sind von der ab 1.Mai 2005 eingeführten
Hubraumbesteuerung ausgenommen und können
ihr rollendes Heim weiterhin nach dem Gewicht
versteuern . Das gleiche gilt auch für Fahrzeuge
mit LKW-Zulassung , die allerdings vom Finanzamt
als LKW anerkannt werden müssen .
und hoffentlich bleibt es so :oops: :D
:tanz::tanz::tanz:
Gast am 14 Sep 2005 10:53:36 das klingt ja zu schön um wahr zu sein... :razz:
...und wenn das stimmt, bedeutet dies gleichzeitig, das wir ab oktober ein zweites "wohnmobil" haben werden... :wink:
gruß heiko
suelzlaber am 14 Sep 2005 11:00:28 :bindafür: :kette: :daumen2: :musik:
wolfherm am 14 Sep 2005 11:21:49 Wo haben die das denn her?
Nicht, das es eine Wiederholung der derzeitigen Lage vor einer abschließenden Entscheidung ist.
Wie vor einigen wochen beim ADAC veröffentlicht.
dokabastler am 14 Sep 2005 11:46:15 Ja, die sind gerade aufgewacht, haben Platz in der Zeitung und schreiben wohl das 3 Monate alte Zeugs ab........nur haben sie vergessen zu erwähnen, daß die bisherige Reglung nur übergangsweise bis zur anstehenden Neuentscheidung weiter gilt....
in der derzeitigen politischen Lage ist die letzten Tage sicher nix entschieden worden...das geht erst im Oktober weiter...........
wenn die bisherige Regelung für alle Ewigkeit so bliebe würd ich beim Treffen in Riedenburg ein Fass spendieren.........
günter
Rudi Roehrich am 14 Sep 2005 11:46:17 MAN hat geschrieben:das klingt ja zu schön um wahr zu sein... :razz:
...und wenn das stimmt, bedeutet dies gleichzeitig, das wir ab oktober ein zweites "wohnmobil" haben werden... :wink:
gruß heiko
Häääähhhh..... :?: :?: :?:
Ein zweites Mobi ? Ist Euch der MAN zu klein oder habt Ihr
Nachwuchs bekommen...grins ?!
Ist das bei Euch Kfz-Steuerabhängig ?
Spart Ihr dann soviel Steuer , das ein zweites Mobi dabei
rausspringt :?: :roll:
:tanz::tanz::tanz:
wolfherm am 14 Sep 2005 11:54:14 So, ich hab mir mal die Seiten vom Bundesrat angesehen. Eine Entscheidung ist da nicht verzeichnet. Außerdem tagt der BR erst wieder am 23.09.2005 und da steht unser Thema nicht auf der Tagesordnung.
Also, macht euch keine großen Hoffnungen, das da dieses Jahr noch eine Entscheidung fällt.
Rudi Roehrich am 14 Sep 2005 12:01:16 Gerade erhalten per pm-NEWSLETTER :
pm, Steuerwucher - 14.09.2005 Heft: Oktober 2005
Steuer: „Hoffen, dass die Politik mitzieht“
Wie geht es weiter mit der Kfz-Steuer? Was tut sich auf anderen Problemfeldern? pm lud die Spitzen der beiden Branchenverbände CIVD und DCHV auf dem Caravan-Salon zum Gespräch.
Die Diskussionsrunde:
Hans-Karl Sternberg, Klaus Förtsch, Oliver Waidelich, Wolfgang Liebscher sowie Thomas Seidelmann und Joachim Sterz.
pm:
Herr Förtsch, der CIVD hat im Vorfeld der wichtigsten Branchenmesse von Endverbrauchern kräftig Prügel für seinen Vorschlag einer Besteuerung von Reisemobilen bekommen. Nun ist von einem neuen Steuermodell des Verbands die Rede. Was ist daran besser als am alten?
Förtsch:
Zunächst einmal ist es ja so, dass wir alle die gleiche Intention hatten. Hersteller, Sie als Pressevertreter mit Ihrer Aktion „Rote Karte“ und auch alle Händler wollten, dass eine für Reisemobilisten zumutbare Steuer kommt. Es galt, das bayerische Modell zu verhindern, das für unsere Branche verheerende Auswirkungen gehabt hätte. Der Weg zu einer guten Lösung kann so oder anders beschritten werden. Man könnte den Besitzstand wahren wollen, oder man könnte versuchen, den Entscheidern in der Politik eine Brücke zu bauen. Das war und ist der Weg des CIVD. Mit unserem ersten Steuervorschlag haben wir es geschafft, die Entscheider in den Ministerien zu sensibilisieren. Es war ja offensichtlich, dass die Politik aus Versehen in eine Sache hineingeschlittert war, die sie nicht überblicken konnte. Niemand wollte Reisemobilisten wirklich derart hoch besteuern.
Mittlerweile kam das hessische Finanzministerium auf den CIVD zu und bat uns um einen neuen Vorschlag. Dieser sieht vor, dass die Besteuerung nach Hubraum erfolgen soll. Es wird zwei Gruppen geben, Fahrzeuge mit bis zu drei Litern Hubraum und Fahrzeuge mit mehr als drei Litern Hubraum. Gleichzeitig berücksichtigen wir die Euro-Einstufungen von Euro 0 bis Euro 4.
pm:
... die ja bislang nicht vergleichbar sind, da die derzeitigen Basisfahrzeuge keine Einstufung nach Euro 3 oder Euro 4 der Pkw erreichen könnten.
Förtsch:
Das ist eine andere Neuheit in unserem neuen Steuermodell: Die Euro-Einstufungen von Lkw und Pkw sind vergleichbar. Euro 3 beim Lkw entspricht in der Besteuerung also Euro 3 beim Pkw. Zudem haben wir eine zeitliche Staffelung eingerechnet bis zum Erreichen eines konstanten Steuersatzes. Wir haben in diesem Modell also eine Deckelung.
pm:
Gibt es derzeit schon Signale aus der Politik, dass dieser Vorschlag realisiert werden könnte?
Sternberg:
Das hessische Finanzministerium und auch die anderen politisch Beteiligten haben uns eindeutig signalisiert, dass man unseren Argumenten nach einer ausgewogenen, aber gleichwohl im Sinne der Nachhaltigkeit zukunftsträchtigen Besteuerungsvariante gegenüber sehr offen ist. Vor der Bundestagswahl wird keine Entscheidung darüber fallen, aber im Herbst soll die Entwicklung eines neuen Steuersystems, das Emissionen mit einschließt, schnell in Angriff genommen werden.
pm:
Das bedeutet, dass bis zum 1. Januar 2006 alles geregelt sein kann?
Sternberg:
Das wäre spekulativ. Ich kenne administrative Prozesse und rechne damit, dass sich eine Arbeitsgruppe nochmals damit beschäftigen wird.
pm:
Herr Liebscher, was sagt der Handelsverband, der sich vom ersten Steuervorschlag des CIVD öffentlich distanziert hat, zum neuen CIVD-Steuermodell?
Liebscher:
Der Handel hätte mit diesem Modell einige Sorgen weniger, denn es beinhaltet einen Bestandsschutz für ältere Fahrzeuge. Wir alle wissen, dass ein entwerteter Gebrauchtfahrzeugmarkt verheerende Auswirkungen auf das Neufahrzeuggeschäft gehabt hätte. Auch die Schadstoffkomponente ist enthalten, außerdem halte ich die Aufzahlungen, die Reisemobilisten leisten müssten, für moderat.
pm:
Dennoch haben Sie ein Modell ins Spiel gebracht, das die bisherige Gewichtsbesteuerung beinhaltet, zusätzlich aber auch eine Schadstoffkomponente.
Liebscher:
CIVD und DCHV sollten gemeinsam beide Varianten prüfen und das bessere Modell dann in der Politik vertreten.
pm:
Sie würden das CIVD-Modell also auch für konsensfähig betrachten?
Liebscher:
Wenn man nichts Besseres findet, dann ja. Mein Problem ist, dass ich die vom CIVD mit seinem Steuermodell herbeigeführte Verbindung zwischen Pkw-Besteuerung und Reisemobil so nicht als gegeben sehe.
pm:
Herr Sternberg, das sehen Sie anders. Für Sie ist eine Trennung von Steuer- und Zulassungsrecht künstlich. Wieso eigentlich? Eine Expertise, die der Handelsverband in Auftrag gegeben hat, belegt doch genau die Freiheit, beide nicht in Übereinstimmung bringen zu müssen.
Sternberg:
Ich möchte mich nicht vom Gutachten des DCHV distanzieren und stehe einer Gewichtsbesteuerung nicht grundsätzlich ablehnend ge-genüber. Allerdings muss ich als Verband glaubwürdig bleiben können. Wer glaubwürdig bleiben will, kann nicht ins Ministerium gehen und den Hut heute so herum und morgen andersherum tragen. Heute Pkw, morgen Lkw – wer sich so präsentiert, wird in der Politik nichts erreichen können.
pm:
Halten Sie das Modell für in der Öffentlichkeit vermittelbar?
Sternberg:
Der Verbraucher möchte verständlicherweise maximal so viel bezahlen wie bisher – am liebsten weniger. Wir hören die tollsten Argumente, sogar das, wonach der Verbraucher ja schon viel Geld für sein Reisemobil ausgegeben hat und nun nicht auch noch eine höhere Steuer bezahlen kann. In der Politik sind solche Argumente nur schwer zu vermitteln. Ich habe wenig Hoffnung, dass der Verbraucher den Willen hat, eine Steuererhöhung zu verstehen.
Förtsch:
Nicht zu vergessen sind in dieser Diskussion die Caravaner. Sie zahlen für ihre schweren Geländewagen schon heute sehr hohe Steuern. Ihnen zu sagen, dass wir für Reisemobile eine Ausnahme erreichen möchten, während sie die hohe Steuer einfach schlucken müssen, entbehrt doch jeglichen Gerechtigkeitsverständnisses.
Was mir in dieser ganzen Diskussion zu kurz kommt, ist das Thema Ökologie. Wir bezeichnen uns als naturverbundene Branche, dann müssen wir auch dafür sorgen, mit der Zeit sauberere Autos zu bekommen. Auch in dieser Hinsicht zeigen wir mit unserem neuen Steuermodell Flagge. Wir hoffen, dass die Politik mitzieht.
pm:
Die aktuelle Feinstaubdebatte hat bei Endverbrauchern für zusätzliche Verunsicherung gesorgt. Es gibt zur Zeit kein breites Angebot für Partikelfilter. Haben die Hersteller aus Ihrem Verband diesen Trend verschlafen?
Förtsch:
Wir alle erfahren diese Horrormeldungen ja nur aus der Zeitung, und selbst die Politiker, die sich mit der Sache beschäftigen, können uns keine Auskunft geben. Es gibt keine Gesetzesrichtlinien, die etwas eindeutig regeln. Tatsache ist, dass der Diesel an der Feinstaubverschmutzung mit sieben Prozent beteiligt ist. Man prügelt also auf ein Segment ein, das an der Luftverschmutzung am wenigsten beteiligt ist. Derzeit liegen drei Gesetzesvorschläge auf dem Tisch. In Baden-Württemberg spricht man von 14 Plaketten, Herr Trittin von vier, und Bayern will alles ganz einfach machen und eine einzige Feinstaub-Plakette präsentieren. Es wäre daher nicht fair, der Industrie Schlafmützigkeit vorzuwerfen. Die Basisfahrzeughersteller arbeiten an Lösungen, sind aber völlig verunsichert, weil sie auch nicht wissen, in welche Richtung sie entwickeln müssen.
pm:
Herr Waidelich, wie intensiv sind in dieser Sache die Diskussionen zwischen Handel und Endverbrauchern?
Waidelich:
Die Themen Steuer und Feinstaub halten sich auf den Plätzen mittlerweile fast die Waage. Natürlich wünscht sich der Handel hier eine schnelle Lösung seitens der Hersteller, aber wir verstehen auch, dass eine Entwicklung ins Blaue hinein völliger Quatsch wäre und dem Kunden nichts brächte. Im Gegenteil.
Liebscher:
Das Schlimme ist, dass es keine wissenschaftlich gesicherte Erkenntnis gibt, woher der Feinstaub kommt. Selbst die Messmethoden lassen sich oft nicht vergleichen. Aber damit muss die Politik fertig werden.
Sternberg:
Von EU-Seite wird ja bereits mit Verletzungsverfahren gedroht, wenn beispielsweise Städte bei Überschreitung bestimmter Feinstaubgrenzen keine Fahrverbote umsetzen. Das zeigt, wie verfahren die Situation ist. Positiv finden wir, dass alle Basisfahrzeughersteller längst an Systemen arbeiten und Nachrüstlösungen anbieten möchten. Bevor das geschieht, muss aber die Politik sagen, welche sie zulässt und welche nicht.
pm:
Was ja auch eine Frage des Preises wäre ...
Liebscher:
Selbstverständlich. Systeme, die lediglich 30 Prozent des Feinstaubs eliminieren, wären für einige hundert Euro zu haben, während hochwertige Anlagen in der Nachrüstung deutlich über 2000 Euro kosten würden. Es ist dringend geboten, dass die Politik uns sagt, was sie will.
pm:
Bald bricht ja die Weihnachtzeit an, deshalb die Bitte an die beiden Verbandspräsidenten: Nennen Sie uns einen Wunsch, den Sie an die Gegenseite hätten.
Förtsch:
Mein Wunsch wäre, dass sich der Handel eine strenge Preisdisziplin auferlegt und nicht Rabatte als eines der wichtigsten Verkaufsargumente einsetzt.
Liebscher:
Mein Wunsch ist, dass wir von den Herstellern zielgerichteter beliefert werden und nicht Monate im voraus disponieren müssen. Eine Belieferung just in time nähme viel vom wirtschaftlichen Druck auf den Fachhandel.
pm:
Wir danken Ihnen für das Gespräch.
Das Interview führten Thomas Seidelmann und Joachim Sterz
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Nur mal so zur Info von mir für Euch ,
auch wenn Einige von Euch pm verteufeln :wink:
:tanz::tanz::tanz:
wolfherm am 14 Sep 2005 12:08:23 Sag ich doch, entschieden ist noch gar nichts und auf dem Weg über die Fachausschüsse in den BR ist schon einiges auf der Strecke geblieben, Ich öffne die Sektflasche erst, wenn alles eindeutig geregelt ist (und ich damit leben kann).
Gast am 14 Sep 2005 13:06:58 Rudi Roehrich hat geschrieben:...Häääähhhh..... :?: :?: :?: Ein zweites Mobi ? Ist Euch der MAN zu klein oder habt Ihr Nachwuchs bekommen...grins ?! Ist das bei Euch Kfz-Steuerabhängig ? Spart Ihr dann soviel Steuer , das ein zweites Mobi dabei rausspringt :?: :roll:
:tanz::tanz::tanz:
neeeee entspannt euch - ich weiß nix von neuem nachwuchs...(muß mal margot fragen :roll: )
wir bekommen im oktober unseren 2. t5 multivan (nachdem wir den 1. wegen unzähliger mängel wandeln mußten...) der hat 3t zgg eingetragen und ist mit wenigen handriffen als Womo durchzubringen...
gruß heiko
p.s. nix steuerflüchtling!!! für unseren m zahlen wir demnächst schön brav die zeche (stichwort steuervorteil für schwere geländewagen...) aber bei der "familienkutsche" sehe ich das nicht so recht...
[Admin] am 14 Sep 2005 22:57:51 Verstand ist eines der wenigen Dinge, die bisher nicht versteuert wurden. Ob es sich nicht lohnt?
Heinz Rühmann
BHP am 16 Sep 2005 09:36:57 Tja,schönes Interview,
aber seit wann sind die Messwerte für PKW und LKW gleich ?
Die Stufe hat nur die selbe Bezeichnung.
Und was haben Caravanfahrer mit der Hubraumbesteuerung
zu tun ?
Ein LKW-Fahrgestell nach Hubraum zu versteuern ist schwachsinn
genug.
aus Berlin
dokabastler am 16 Sep 2005 12:44:30 Ja, das mit den Caravanfahrern ist ein Witz...da wird unterstellt, daß alle Gespannfahrer Zugfahrzeuge haben, die am 01.05. von der "Geländewagenregelung" (also der Besteuerung von über 2,8 to zGG-Jeeps nach Hubraum und Schadstoff und nicht nach Gewicht) die ja uns Womofahrer mit erschlägt, betroffen sind..........
ich schätze, daß das höchstens 10% der Gespanne/WWs von großen Jeeps gezogen werden...die meisten Wohnwagenfahrer haben mehr oder weniger normale PKWs.............
da sieht man mal, wie nicht mal halbrichtige Argumente in den Ring geworfen werden....und am Schluß als Begründung für irgendwas herhalten müssen......
günter
Gerd_47 am 21 Sep 2005 15:07:17 Hallo
Am17.09.05 war Strassenfest in Schweinfurt. Da ein Tag vor der Bundestagswahl waren auch Info-Stände der verschiedenen Parteien aufgebaut. Am Stand der CSU war der Bundestagsabgeordnete Herr Michael Glos anwesend und antwortete mir auf die Frage nach der zukünftigen Womosteuer. Er könne mir dazu keine Auskunft geben da er hierüber nicht informiert sei. Er sei zwar von einigen Wohnmobilherstellern
angeschrieben worden, doch es gäbe keine konkreten Pläne zur Wohnmobilsteuer.
Als ich Ihm antwortete daß es ca 400000 Wohnmobile in Deutschland und diese mit durchschnittlich 2 Personen besetzt seien, bedeutet das auch ca.
800000 Wählerstimmen. Die Antwort lautete "So könne man es nicht sehen und außerdem werde die Steuererhöhung nicht so hoch ausfallen.
500% wären auf jeden Fall übertrieben.
Ich glaube daß Herr Glos nach diesem Wahlergebnis über 800000 Wählerstimmen sehr froh wäre.
Mit freundlichen n aus dem sonnigen Franken
Gerd_47
Trialer am 09 Okt 2005 13:25:46 Hallo,
hab am Freitag 7.10. Post vom Finanzamt Regensburg (Bayern) bekommen.
Wegfall des§23 Abs. 6a StVZO (Gewichtsbesteuerung für PKW über 2,8t.
Sehr geehrter Hr. ....
nach Mitteilung der Zulassungsbehörde ist das Fahrzeug mit dem amtlichen Kennzeichen R-PV... ab dem 21.03.2005 verkehrsrechtlich als LKW (SFZ) eingestuft.
die Finanzbehörden sind nach ständiger höchstrichterlicher Rechtssprechung an die verkehrsrechtliche Einstufung bzw. an die Bezeichnung des Fahrzeugs in den Fahrzeugpapieren nicht gebunden ( vgl. BFH-Urteile vom 30.09.1981, BStBL. 1982 II, Seite 82 und vom 26.11.1991 BFH/NV 1992, Seite 414.) die kraftfahrzeugsteuerrechtliche Entscheidung, ob das Fahrzeug als PKW nach Hubraum ( §8 Nr. 1 KraftStG) oder als LKW nach dem zulässigen Gesamtgewicht 8 §8 Nr. 2 KraftStG) zu versteuern ist, richtet sich nach der objektiven Beschaffenheit des Fahrzeugs ( Bauart, Einrichtung, Erscheinungsbild) unter Berücksichtigung aller relevanten Merkmale in ihrer Gesamtheit.
Nach den Grundsätzen der Rechtssprechung des Bundesfinanzhofes kommt eine Besteuerung als LKW auch bei PKW (=Fahrzeuge die dazu geeignet und bestimmt sind, wahlweise der Personenbeförderung oder der Güterbeförderung zu dienen ) in Betracht.
Voraussetzung ist dafür, dass diese PKW entweder entsprechend dauerhaft umgebaut sind ( dauerhafte Entfernung der Rücksitzbank samt Befestifungseinrichtungen und der Sicherheitsgurte, Anbindung einer festen Abtrennung zwischen Fahrgast-und Laderaum und Ersetzen der hinteren Seitenfenster durch fest geschweißte Bleche).
Ohne Bedeutung für die Besteuerung ist der tatsächlichr Verwendungszweck des Fahrzeuges, da § 1 Abs. 1 Nr. 1 KraftStG nur auf " das Halten" des Fahrzeuges abstellt ( vgl. FG Nürnberg vom 17.07.1995, AZ.: VI 83/94 EFG 1995, Seite 1121.
bei dem o.g. Fahrzeug (PKW) handelt sich kraftfahrzeugsteuerrechtlich um einen PKW, da die o.g. Vorraussetzungen für eine Besteuerung als LKW nicht vorliegt.
Ich gebe Ihnen bis zum 26.10.2005 Gelegenheit, das Fahrzeug entsprechend umzubauen und in der Nebenstelle des Finanzamtes Regensburg, Obermünsterstr. 16, zur Ansicht vorzuführen.
(Öffnungszeiten Montag bis Freitag 8:00 - 12:00 Uhr)
Geht bis zu diesem Termin keine Gegenäußerunbg ihrerseits ein, wir das o.g. Fahrzeug als PKW nach Hubraum versteuert.
Mit freundlichen Grßen
Willeke
Jezt ist guter Rat teuer!!!
[Admin] am 09 Okt 2005 16:00:13 um was für ein Fahrzeug geht es denn überhaupt? und was soll umgebaut werden? etwas seltsam und zusammenhanglos.............
qwei am 09 Okt 2005 18:37:47 Wahrscheinlich um ein bürofahrzeug das als LKW zugelassen ist. oder ein ausgebauter kasten der als LKW zugelassen ist.
Gorm am 09 Okt 2005 18:42:24 Wegfall des§23 Abs. 6a StVZO (Gewichtsbesteuerung für PKW über 2,8t.
deutet auf einen Geländewagen hin, oder einen aufgelasteten Transporter. Oder blöderweise um ein als PKW zugelassenes WoMo :grosseaugen: nach Mitteilung der Zulassungsbehörde ist das Fahrzeug mit dem amtlichen Kennzeichen R-PV... ab dem 21.03.2005 verkehrsrechtlich als LKW (SFZ) eingestuft.
aber wieder nicht... ...oder wie oder was...
Heh Trialer, sach doch mal was :argue:
Trialer am 09 Okt 2005 19:44:45 Tschuldigung,
ist mein Teilintegrierter Hymer Tramp GT 575 Bj. 2005 auf Fiat.
[Admin] am 09 Okt 2005 20:04:38 und was steht im Kfz Brief? Doch sicher "So.Kfz. Wohnmobil" - oder?
Trialer am 09 Okt 2005 20:12:19 im Schein steht: SO.KFZ Wohnm. UEB. 2,8 T 1999/96/EG;A,GKL:G1
MichaelW am 09 Okt 2005 20:58:17 ....jetzt gehts los......und die MAUT kommt auch (noch) :cry: :cry: :cry: :cry: :cry: :ooo: :ooo: :ooo:
Camperfan am 09 Okt 2005 21:27:25 Na, dann wird es jetzt wohl lustig?
Wollen die mir meinen letzten Spaß jetzt auch noch kaputt machen?
MichaelW am 09 Okt 2005 21:29:46 Udo....wir leben doch nicht in einer Spaß- und Freizeitgesellschaft :!: :!: :D :D :D :wink:
[Admin] am 09 Okt 2005 22:04:08 Trialer,
wenn das so im Steuerbescheid stand, wie Du das hier gepostet hast, dann ist das zusammengewürfelter Schwachsinn und schon formaljuristisch anfechtbar.
1.) ist noch keine Entscheidung über die Steuer für Wohnmobile gefallen, es fehlt also die Grundlage
2.) ist Kfz Steuer durch Bundesrecht geregelt - und müßte daher auch in Kiel oder Baden-Baden das Gleiche kosten. Tut es aber nicht. Also verstößt es gegen den Gleichheitsgrundsatz.
3.) Wieso "als LKW eingestuft"? Wieso "dauerhafter Umbau"? - das ist alles Blödsinn.
Ich vermute, der Beamte hat geschlafen und hat "So.Kfz.Wohnmobil" mit "So.Kfz.Kombinationsfahrzeug" (oder was auch immer) verwechselt - und hält den Hymer für einen Hummer oder weiß der Geier was. Ich würde erstmal versuchen, das Ganze telefonisch zu klären - und wenn das nicht funktioniert, einen Anwalt mit der Sache betrauen - der Bescheid ist rechtliche betrachtet Unfug.
dokabastler am 09 Okt 2005 22:13:46 Ich hoff, daß Dirk recht hat..
ist dieser Bescheid quasi Euer "Erstbescheid" zur Erstzulassung?
ich würde auf jeden Fall Widerspruch einlegen
außer den schon beschriebenen Widersprüchen in der Formulierung hat das FInanzamt die Aussetzung der Besteuerung vom Womos wie PKWs nicht mitgekriegt.......ist schon komisch, immerhin dürfte es sich nicht um den einzigen Steuerbescheid für Womos vom FInanzamt Regensburg in 2005 handeln....wenn meiner demnächst auch so lautet, dann flipp ich aus
günter
qwei am 09 Okt 2005 22:14:06 Das hört sich aber nicht gut an sind wohl ein paar GEZ eintreiber beim Finanzamt eingestellt worden die es darauf anlegen.
Gast am 09 Okt 2005 22:26:22 Kurz bevor ich mir im März unseren Eura zugelegt habe, hab ich auch mal Interesse halber bei unserem zuständigen Finanzamt in Straubing angerufen. Auf die Frage, wie es denn mit der Besteuerung eines WOhnmobils mit mehr als 2,8to zGGw aussieht, was die Antwort: "schlecht !"; mein Gesprächspartner tat eigentlich zu dem Zeitpunkt so, als wäre die damals noch diskutierte neue Steuerregelung für Wohnmobile bereits Fakt.
Im geschilderten Fall halte ich das Ganze für einen "schlechten Scherz": denn, wäre ein derartige Steuereinstufung steuerrechtlicher Fakt, dann würde m.E. keine Vorankündigung kommen, sondern ganz einfach ein entsprechender Steuerbescheid.
Gerhard
Camperfan am 10 Okt 2005 12:36:40 Hallo Gerd 47,
ich habe mir den Brief gerade noch mal in Ruhe durchgelesen.
Dir bleibt nur eines, Einspruch gegen den Bescheid einlegen.
Der Schnarcher vom Amt hat Dein WoMo ganz klar als "Kombinationskraftwagen" eingetragen, ein Grund, warum ich unseren Land Rover Defender vor Einführung der neuen Besteuerung, im März 2005 verkauft habe.
Hier ging es um die Diskusion, wie man dennoch im Genuß der LKW - Besteuerung von nur 176,- Euro bleibt. Deshalb auch der Hinweis auf Entfernung der hinteren Bank / Seitensitze usw...
Also, bööööööser Irrtum der Behörde, zu Deinem Nachteil :!:
Gast am 10 Okt 2005 20:57:44 schaut mal bei ebay...8004058037...so kann man seine gaskocher auch verkaufen...
heiko
[Admin] am 10 Okt 2005 23:07:23 denen sollte man ordentlich auf die Finger hauen - mit ihrem (völlig überteuerten) Umgeschlüssele sorgen sie nämlich dafür, daß die Politik nur erst recht daran interessiert ist, das "Steuerschlupfloch Wohnmobil" zu schließen.............!
Trialer am 12 Okt 2005 18:33:19 E n t w a r n u n g,
hab heut beim Finanzamt angerufen. Hab den ersten Staatsdiener kalt erwischt wußte nicht Bescheid. Fragt er seine Kollegen:"was isn mit de Wohnmobile" Antwort vom Kollegen: "die sind noch nicht dran". Freiwillige Weiterleitung zum Chef. Der wollte unbedingt mein Wohnmobil sehen. Auf meine Frage ob er vor seinem Amt in der Innenstadt einen Parkplatz für 8m Wohnmobile hat (da hab ich etwas übertrieben) haben wir uns auf ein gefaxtes Bild mit erkennbarem Nummernschild geeinigt.
Er konnte ja auch nix dafür, daß ihm die Zulassungsstelle falsche Daten geliefert hat, sagt er. :D
die-eilerts am 12 Okt 2005 18:38:31 Frage:
Was könnten die wissen, was wir noch nicht wissen?
Zitat: "DIE SIND NOCH NICHT DRAN"
Toni
dokabastler am 12 Okt 2005 18:53:32 Hallo Toni,,
die wissen was wir auch wissen:
Zum 31.05. 2005 war das mit der Steuer schon durch und ist für Womos nur ausgesetzt worden..die Behörden hatten also das Fallbeil über unseren Womos schon gespannt....und müssen nun warten bis sie auf den Auslöser drücken dürfen....drum: Die sind noch nicht dran.....
günter
Camperfan am 12 Okt 2005 19:49:20 "Die sind noch nicht dran..."
:haendereib:
Ich zähle die Tage im Kalender :wink:
[Admin] am 12 Okt 2005 19:59:21 wie gesagt: keep cool, eine große Koalition bringt sowieso nichts hin.........
Gast am 12 Okt 2005 20:02:02 Dirk hat geschrieben:wie gesagt: keep cool, eine große Koalition bringt sowieso nichts hin.........
ich fürchte nur wenn es um´s geldeintreiben und -beschaffen geht, ist dies das EINZIGE thema wo sich alle sehr schnell einig sind...
heiko
[Admin] am 12 Okt 2005 20:13:35 bei 380.000 Wohnmobilbesitzern und sicher nochmal genau so vielen Wohnmobilbesitzerfrauen ..........will aber keiner von beiden den schwarzen Peter - jeder will nämlich in 4 Jahren allein regieren, das bedeutet: die nächsten 4 Jahre sind Wahlkampf :wink:
Camperfan am 12 Okt 2005 20:34:03 4 Jahre Wahlkampf,
wie wird Angie dann nur aussehen?
:D
[Admin] am 12 Okt 2005 21:52:11 in der Beziehung hat Angie allen was voraus: schlimmer kann´s nicht werden :kuller:
Camperfan am 12 Okt 2005 22:29:20 :klatschen:
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