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Motorschaden an einem Ford Transit 1, 2, 3


wiggerl1 am 10 Dez 2011 11:03:51

Hallo Leute,

habe mir im Mai 2011 ein gebrauchtes Wohnmobil ( Bj 2008 50000km) der Marke Challenger Genesis 33 mit einem 2,2 L 130PS Ford Motor gekauft.
Nach ca. 2000km war das EGR Ventil defekt. Nach langem Schriftwechsel
mit meinem Händler hat er sich an der Hälfte der Kosten beteiligt. Nun aber der Supergau. Nach einer Tour am 30.10.2011 gegen 22 Uhr auf der A3 Richtung Frankfurt war ich gerade im Begriff einen LKW zu überholen geschah folgendes:
Tempo 100, Tempomat eingeschaltet, fing plötzlich das Auto an zu ruckeln, als ob man auf einer gerippten Fahrbahndecke fährt, sofortiger Leistungsverlust,starke Rauchentwicklung am Auspuff. ich habe versucht runterzuschalten um am Lkw noch vorbei zukommen, da ging das Fahrzeug plötzlich ohne Vorwarnung auf Vollgas! Was danach passierte kann ich nur noch schemenhaft wiedergeben, Ich dachte der Tempomat sei defekt deswegen versuchte ich Ihn verzweifelt auszuschalten, doch er war bereits aus. Bin immer wieder auf Bremse und Kupplung trotz allem lief der Motor auf Anschlag Drehzahlmesser. Ich steuerte das Fahrzeug auf den rechten Pannenstreifen. Ob ich jemanden Behindert oder gefährdet habe kann ich nicht sagen, da ich im Rückspiegel nur eine schwarze Wand sah. Ich habe letztlich das Fahrzeug am Pannenstreifen zum Stehen gekriegt und unter tosendem Lärm das Fahrzeug über einlegen des 1. Ganges abgewürgt.

Nach eintreffen des Pannenservice und nach kurzer Mängelbeschreibung meinerseits hat er gleich abgewunken und gesagt "kennt er da ist mir der Turbo hochgegangen" und dann passiert genau das. Er sagte mir gleich das auch der Motor kaputt ist, weil der Motor nicht nur 6000 Umdr. läuft sondern 8000 - 10000.
Das bestätigte mir auch die Werkstatt in Limburg und nach erfolgreicher Überführung nach München auch eine Fordvertragswerkstatt.
Nach Anruf bei Ford Kundensevice bekam ich die Aussage das ja immerhin das Fahrzeug 59.000km gelaufen sei und wenn überhaupt 10% Kulanz drin wäre.

Kann das sein???

Wer kann mir helfen bzw. hat auch so etwas miterlebt, da es ja scheinbar kein Einzelfall ist.

Bin mittlerweile beim Anwalt, es wird ein Gutachten erstellt und dann sehen wir weiter. Denn eins ist klar: Ford spielt mit dem Leben seiner Kunden und spielt diese Verantwortung herrunter.

Euch Allzeit Gute Fahrt
Wiggerl1

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marmarq am 10 Dez 2011 11:15:07

Schon ärgerlich, kann Deinen Frust gut nachvollziehen! Schätze Dein Motor hat Öl gezogen. Unkontrolliertes hochdrehen nannten wir das seinerzeit, das gab´s schon zu Zeiten des ersten Golf Diesel.
Wichtiger wäre als erstes folgende Frage zu klären: Haste beim Händler (was ich vermute) oder privat gekauft.

Kannst ja mal Bescheid geben!


gr mani

Gast am 10 Dez 2011 11:27:32

Ich wusste nicht woher Unkontrolliertes Hochdrehen kommen kann.
Das habe ich dazu im Internet gefunden.
---------------------------------------------------------------
u viel Öl: Ein zu hoher Ölstand kann durch Fehler beim Nachfüllen entstehen oder durch einen Sondereffekt, der insbesondere bei Dieselmotoren mit Partikelfilter auftritt: Ursache ist das Freibrennen des Filters (Regeneration durch Einspritzung zusätzlichen Kraftstoffs). Anteile dieses zusätzlichen Dieselkraftstoffs können ins Motorenöl „hineingewaschen“ werden und sich dort anreichern. Es kann insbesondere dann zur Erhöhung des Ölstands kommen, wenn das Motorenöl die Betriebstemperatur im Kurzstreckenbetrieb nicht erreicht, so dass der Kraftstoff nicht wieder ausdampfen kann. In Extremfällen wurden Kraftstoffanteile von bis zu 20 Prozent gemessen. Bei einem stark überhöhten Füllstand kann die Kurbelwelle in den Ölstand eintauchen („Panschen“) und große Mengen an Ölnebel im Kurbelgehäuse verursachen, die über die Gehäusebelüftung in den Brennraum gelangen. Die Folgen sind eine geringere Leistung durch die so genannten Panschverluste, eine unsaubere Verbrennung und hohe Emissionen. Im ungünstigsten Fall können

Dieselmotoren unkontrolliert hochdrehen, da der Ölnebel dann als Kraftstoff fungiert, ohne dass das Gaspedal betätigt wird.

------------------------------------------------------------------------------

Aber mit der Diagnose der -- Turbo ist hochgegangen -- kann ich nun mal gar nichts anfangen.

LongJohn

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Lancelot am 10 Dez 2011 11:41:50

LongJohn hat geschrieben:Aber mit der Diagnose der -- Turbo ist hochgegangen -- kann ich nun mal gar nichts anfangen.


Beim "unkontrollierten Hochdrehen" des Motors (z.B. durch Ölnebel) wird weit über die max. zulässige Nenndrehzahl hinaus "hochgedreht" ---> Lagerungen und Schaufeln des Turboladers halten das nicht aus, in Extremfällen explodiert der auch. Daher kommt (umgangssprachlich) "hochgehen" ... :)

Ein Beispiel DA : --> Link

ollybär am 10 Dez 2011 11:43:10

Das Problem hatten wir hier schon:
--> Link

wiggerl1 am 10 Dez 2011 11:53:32

Hallo Ihr lieben,

habe das Fahrzeug beim Händler gekauft mit einer einjährigen Sachmangelhaftung. Ob ein Sachmangel vorliegt muss ein Gutachter klären, aber die Beweispflicht liegt bei mir.

Zu viel Öl ist auszuschließen, da der Ölstand bei Überprüfung die Max Markierung nicht überschritten hat.

Danke für Eure Beträge

L.G.

Labrador am 10 Dez 2011 12:02:08

wiggerl1 hat geschrieben:Hallo Ihr lieben,

habe das Fahrzeug beim Händler gekauft mit einer einjährigen Sachmangelhaftung. Ob ein Sachmangel vorliegt muss ein Gutachter klären, aber die Beweispflicht liegt bei mir.

L.G.


Erster Ansprechpartner wäre für mich in diesem Fall der verkaufende Händler. Da der Mangel innerhalb der ersten 6 Monaten nach Kauf aufgetreten ist, liegt die Beweislast beim Händler. Erst 6 Monate nach Kauf kommt es zu einer Beweislastumkehr und du musst es dann beweisen.
Wichtig ist auch, dass du deinem Händler unbedingt v o r einer Instandsetzung ein Nachbesserungsrecht einräumen musst. Mehr dazu kann dir sich dein Anwalt sagen.

netzroht am 10 Dez 2011 14:58:31

maximaler ölstand überschritten bzw öl- kraftstoffnebel im kurbelgehäuse sind mögliche, wenn auch unwarscheinliche ursachen ; denn, es war der tempomat eingeschaltet- kommt es also zu etwas mehr "brennstoff" und das motoröl ist, gerade beim diesel, auch einer, dann regelt der tempomat das "gas" herrunter.
ein überdrehen des motors ist bei zu viel öl eigendlich nur bei vollgas möglich.

nein, dein motor hat höchstwarscheinlich überdreht, weil der turbo vorher kaputt gegengen ist. zuviel ölverlust im turbo, den der noch drehende turbo in den brennraum gepumpt hat -> mehr brennstoff, der motor dreht hoch-> der turbo dreht weiter und pumpt noch mehr motoröl in den brennraum usw, bis das motoröl verbraucht ist, oder der motor die hohen drehzahlen einfach nicht mehr aushällt und (meist) ein pleuel abreisst und sich durch den block arbeitet.

wenn ford dir keine kulanz gewährt würde ich den turbo ausbauen, oder abklemmen ( auch die ölleitung!), motoröl auffüllen und mal laufen lassen. wenn noch nichts abgerissen ist, ist die chanse recht hoch, das der motor das ganz gut überstanden hat. ne garantie ist das nicht, aber einen versuch wehrt. läuft er rund und dreht sauber hoch und wieder runter, dann einfach nur den turbo erneuern.
ich weiss,ärgerlich, teuer und waqs weiss ich.. aber man muss aus der situation halt das beste machen.
wünsche viel glück ( auch mit ford )

mfg

tricorfo am 10 Dez 2011 18:29:08

Wir hatten die gleichen Symtome bei unserem Wohnmobil (siehe o.a Link).
Eine Einspritzdüse war defekt und hat ein Loch in den Kolben gebrannt. Durch dieses Loch wurde das Öl verbrannt und hat den Motor hochgedreht. Der Motor musste ausgewechsel werden. Ca. 9000€ Kosten. Wir hatten das Womo ebenfalls vor 3Monaten vom Händler gekauft. Die Rechnung wurde zu 3 Teilen bezahlt 1/3 Ford 1/3 Händler und 1/3 wir.
Wünsche dir viel Glück.
Thomas

netzroht am 10 Dez 2011 18:54:21

jup, loch im kolben ist auch so eine sache, gleiche symtome, aber eher bei älteren motoren.
daher kann ich jedem dieselfahrer nur empfehlen die einspritzdüsen -injektoren auch rechtzeitig prüfen zu lassen... macht nur in der regel keiner, weil meist recht teuer

mfg

Bergbewohner1 am 10 Dez 2011 19:31:20

netzroht hat geschrieben:jup, loch im kolben ist auch so eine sache, gleiche symtome, aber eher bei älteren motoren.
daher kann ich jedem dieselfahrer nur empfehlen die einspritzdüsen -injektoren auch rechtzeitig prüfen zu lassen... macht nur in der regel keiner, weil meist recht teuer

mfg

Ist ein Injektor defekt, dann springt ein Motor nicht erst an, nur mit starter Spray, weil ganz einfach der Raildruck fehlt. Außer bei Pumpe Düse, aber die hats nur bei VW gegeben.
Ein Loch in den Kolben brennen, dauert schon einen Weile, denke auch, daß der Turbo zu erst hoch gegangen ist, am besten einfach die Zündung ausschalten, dann wird die Kraftstoffzufuhr unterbrochen und die Kiste bleibt stehen.
Aber soll ja keine Ausnahme bei Ford sein, kommt halt davon wenn PKW Motore mit Leistung hoch gepumt werden und dann müssen sie über 1000 von km eine schweres WoMo ziehen und immer an der Leistungsgrenze laufen. Müßte aber trotzdem doch bißchen länger mitmachen.
Ähnliche Probleme soll es auch mit dem kleinen neuen Sprinter geben, die kleinen Motore sollen auch nicht viel taugen.

netzroht am 10 Dez 2011 20:18:23

stimmt nicht so ganz...
öffnet der injektor/ einspritzdüse zu früh stimmt der "zündzeitpunkt" nicht mehr -> der kolben bekommt schon den vollen verbrennungsdruck bevor er oben, auf ot ist. beim diesel zwar in gewissen grenzen normal, jedoch nicht über eine gewisse grenze gesund.
wenn dann der einpritzdruck zu niedrig ist wird der kraftstoff nicht mehr anständig zerstäubt, und der kraftstoff verbrennt unsauber aber vor allen sehr auf eine stelle gerichtet ab -> der kolben wird so heiss, das er einfach schmilzt -> loch im kolben.

zündung aus ist auch nix, die dieselzufuhr ird zwar gestoppt, das motoröl aber weiter in den brennraum befördert -> motor geht nicht aus.
da hilft nur abwürgen oder warten bis das motoröl verbraucht ist.
ich würde es mit abwürgen probieren...

mfg

kintzi am 10 Dez 2011 20:39:18

Für solche Fälle müsste man einen Notstopp haben.
Bräuchte nur eine Klappe im Ansaugtrakt sein, wo dieser im Bedarfsfall
ganz/teilw. verschlossen wird u. das Triebwerk wegen Luftmangel abgestellt wird. Richi

bestager am 10 Dez 2011 20:59:09

Hallo Richi,

richtig,das ist die ideale Lösung für Automatkgetriebe, damit kann
man keinen Motor "abwürgen".
Aber ich verstehe eines nicht. Wie soll sich bei einem Loch im Kolben
Kompression aufbauen und wodurch soll die Zündung erfolgen?

aus Kiel,

Charly

netzroht am 10 Dez 2011 22:12:40

gaaanz einfach..
ein kolben hat ein loch. durch dieses loch geht der gesammte kompressionsdruck in das kurbelgehäuse, wo natürlich auch das öl in der ölwanne ist. der kompressionsdruck drückt nun das öl durch die kurbelwellenentlüftung in den luftansaugschlauch/ansaugkrümmer/luftfilter... je nach bauart.. von da gehts in den verbrennungsraum

mfg

netzroht am 10 Dez 2011 22:15:25

axso ja...
ein diesel ist ein selbstzünder, d.h. solange luft und brennstoff da sind läuft das ding, es ist keine extra zündung wie beim benziener nötig

bestager am 10 Dez 2011 22:49:54

und wodurch entsteht die Selbstzündung ? Durch die Kompressionstemperatur.

Und wenn keine Kompression vorhande, dann auch keine .........

netzroht am 10 Dez 2011 23:05:31

selbstzündung durch den druck. klar, das der kolben mit loch nicht mehr genug druck für dir zündung aufbringt, in der regel haben heutige womo, tranzporter und pkws allerdings mehr als einen zylinder ;)

bestager am 10 Dez 2011 23:38:31

logisch, daß die Motoren dann noch min. 3 intakte Zylinder haben. Aber
z.B. im Sprinter ist in der Kurbelgehäuseentlüftung ein Ölabscheider
eingebaut. Ist das bei Ford nicht der Fall ? :)

Bergbewohner1 am 11 Dez 2011 14:08:05

Der Phantasie sind hier keine Grenzen gesetzt, der T5 -R 5 Motor, z.Bsp. geht auch nicht hoch, wenn Loch im Koben gebrannt ist.
Meistens sind bei so einem Schaden meistens eh die Motoren tot, weil durch die zu hohem Drehzahlen der Turbo seine Eisenteile mit in den Verbrennungsraum befördert hat.

netzroht am 11 Dez 2011 14:45:25

bestager hat geschrieben:logisch, daß die Motoren dann noch min. 3 intakte Zylinder haben. Aber
z.B. im Sprinter ist in der Kurbelgehäuseentlüftung ein Ölabscheider
eingebaut. Ist das bei Ford nicht der Fall ? :)


die meisten motren haben einen "sogenannten" ölabscheider verbaut.. im prinzib ein drahtgeflecht an dem sich das öl sammeln soll und in die ölwanne zurück laufen soll..
über sinn oder unsinn will ich hier nicht diskutieren, soll sich jeder selber gedanken zu machen..
jedenvfalls sind diese ölabscheider nicht für druck aus dem kurbelgehäuse gebaut und versagen in diesem fall völlig.
je nach bauart ist es auch nicht zwingwnd der fall, das genug motorenöl durch die kurbelgehäuseentlüftung in die zylinder gelangt, es ist grundsätzlich möglich.

wenn ein turbo defeckt vorliegt, das das spiel in den lagern der welle so gross ist, das der turbo relativ viel öl in den brennraum befördert, dann muss der nicht zwingwnd auch auseinander fliegen, sodas fragmente in den brennraum gelangen, kann aber natürlich auch. eine überdrehzahl der turbos kann man allerdings ausschliessen wenn der motor überdreht, solang das beipassventil intackt ist.

so, nun genug motorenkunde :)

mfg

bestager am 11 Dez 2011 15:14:40

Hallo,

einen Turboladerdefekt habe ich bei einem Mitsubishi L 300 4 WD selbst
schon erlebt. ( Welle gebrochen ) Dann wird der Ansaugtrakt direkt
über die Druckleitung mit Motoröl versorgt, aber bei einem Loch im
Kolben wird mir das nicht ganz klar.

, Charly :)

ebbjo am 11 Dez 2011 18:33:20

Hallo
Das problem mit dem unkontrollierbaren hochdrehen beim diesel
kenne ich von der ersten baureihe des golf 1 diesel.
dort trat das problem auf bei langer autobahnfahrt
irgendwann bekam dre motor das heisse öl über die motorentlüftung
in den ansaugtrackt und ging hoch.da hat nur sofortiges abwürgen geholfen um den motor zu retten (niemals kupplung treten)
das problem wurde durch eine geänderte motorentlüftung durch vw behoben
JOSEF

pilote600 am 12 Dez 2011 08:42:13

Die Feuerwehren nutzen ihre CO2 Löscher zum "ausschalten" von LKW (Diesel) Motoren. Eben CO2 in den Ansaugkanal, ruck zuck ist der Motor aus, ohne Schaden zu nehmen

Gast am 12 Dez 2011 09:04:52

Aber, bis die Feuerwehr am "Schadensort" ist , das daueeeeert :D
Derweil hats den Motor schon zerrissen :D :-(

kamann am 12 Dez 2011 11:08:13

hallo ralph:
schööööne theorie: allein bis der feuerwehrmann weis wo der
LKW seine luft ansaugt hat der motor schon exitus.
ist halt der unterschied zwischen theorie und praxis!
mfg

haballes am 12 Dez 2011 15:28:50

:( Ich habe so einen Transentod diesjährig auf der Fahrt zum Caravansalon mal als Dahinterfahrender zufällig miterleben dürfen. Es waren allerhöchstens 200m von leichtem weissen Habemusspapa bis zum Fabrikschornsteinabblasen.
Jemand, der das nicht kennt, weiss gar nicht was da um ihn rum geschieht und auch leiderfahrene werden da kaum noch handeln können.

kintzi am 13 Dez 2011 01:00:58

Hallo, alles kein Problem, s. Fire ex(tinquisher) bei Flugzeugtriebwerken.
Primitivste Form: CO2-Löscher fest montieren u. über Kabelzug (wie Motorhaube) das Ding im Notfall aktivieren. Also Not-Luftklappe (Engine Shut Down) oder Fire ex für alle Diesel, bei Überschreiten der Höchstdrehzahl könnten sie auch automatisch ausgelöst werden, Vorschlag an Ford. Richi

kamann am 13 Dez 2011 01:57:43

hallo kintzi:
nach befundung von ca 80 durchgegangen dieselmotoren und eigentümer eines fahrzeuges mit einem dieselmotor diese serie, bin ich heut noch im besitz von 3 sogenannter ölabscheider für die motorentlüftung. das ist die preiswertere lösung. es gibt noch eine günstigere aber die ist offiziell verboten.
gruß KH

Gast am 13 Dez 2011 07:38:33

kamann hat geschrieben:hallo kintzi:
nach befundung von ca 80 durchgegangen dieselmotoren und eigentümer eines fahrzeuges mit einem dieselmotor diese serie, bin ich heut noch im besitz von 3 sogenannter ölabscheider für die motorentlüftung. das ist die preiswertere lösung. es gibt noch eine günstigere aber die ist offiziell verboten.
gruß KH


Hallo,

Ist Dein Ölabscheider auch für Transit ab 2007 geeignet und wenn ja,
wie geht sowas ?
Und, wie sieht denn die verbotene Lösung aus ?
Antwort gerne auch per PN.
Danke schon mal vorab.

kintzi am 13 Dez 2011 09:31:57

Hatte doch meinen Beitrag nicht so ernst gemeint, Smiley fehlt halt.
Die Sache mit dem Ölabscheider ist nur eine Seite der Medaille, was machst Du bei Lager-Defekt im Lader u. Motoröl-Saugrohreinspritzung? Richi

kamann am 13 Dez 2011 11:00:01

hallo kintzi;
bei torboschaden hat man die a----karte. die meisten schäden mit angesaugtem motoröl gehn auf feste ringe = zu hohes DBG dadurch mitreisen von motoröl oder kolben schäden infolge defekter düsen =
überhitzung der kolben zurück. im ablauf des defektes wird dann meist auch der lader in mitleidenschaft gezogen. das sicherheitsventil in der motorentlüftung ist dann überfordert.
ein lader ist ein relativ stabiles teil obwohl er teilweise recht filigran ist. wir haben ihn bis 10 testläufe immer wieder verwendet.
mfg KH

kintzi am 13 Dez 2011 11:30:06

Hallo KH, dann ist meine Idee mit der Luftabstellung für das "Durchgehen der Pferde" bei jeder der Ursachen gar nicht so schlecht ?
Hatte ja mal hier das Triebwerks-Öl-Durchblasen des TL unserer Centurion mit Rauchfahne über den Alpen in 6 000 m mit Segelfl.-Punkt-Ldg. bei BW in Memmingen beschrieben, der TL bekam später seinen eigenen Ölkreislauf. Hatten natürlich aber nachher nie mehr TL-Schaden. Richi

netzroht am 13 Dez 2011 20:39:20

turbos gehen, wenn sie dauernd laufen würden, eigendlich nie kaputt..ausnahmen bestätigen die regel..
problematisch sind die start- und vor allem die abstellphasen.

man überlege : es gibt immernoch zeitgenossen, die meinen einen motor mit vollgas starten zu müssen. ich krieg immen ne kriese .. ein moderner motor startet ohne gas, ein diesel sowieso. also, motor an, aufs gas, hurra es raucht und brummt, der turbo dreht sich einen wolf und das alles noch ohne öldruck.. priema, schöne grüsse an die lager..
noch schlimmer beim ausstellen. vorm abschalten nochmal richtig gas geben, kennen wir ja vom 2-tackter, und dann motor aus... der steht, öldruck weg, und es ist besonders sportlich, wenn der turbo noch pfeift, obwohl man das fahrzeug schon abgeschlossen hat...
autsch
ein moderner turbolader dreht bis zu 300.000 umdrehungen pro minute, also leute, tut eurem turbo was gutes, nach dem motorstart etwas warten, bis sich der ölfilm etabliert hat, keine volllast für den motor und den turbo, befor das motoöl warm ist und- ganz wichtig- vor abstellen des motors wieder etwas warten, damit der turbo von drehzahlen runter ist.

der turbo wirds danken und ne ganze weile länger halten.

mfg

Gast am 17 Dez 2011 00:31:40

Ich bekomme ja auch schon Angst ich fahre auch so einen Feuerstuhl allerdings einen 2,4 l.
26.000 km da hab ich ja noch 4 tausend Zeit bis der hochgeht.
Ich werde mir ein Sparschwein ins Führerhaus legen und bei jeder Fahrt 5 € rein schmeißen . 10,000€ für eine neue Maschine da kommt man schon in Schwitzen ODER.
Wie meinte der Monteur als ich ihn fragte ob die Motoren was taugen .
Seine Aussage - kauf dir ja keinen 2,2l Motor die gehen alle hoch.Die 2,4 l. wären besser aber mittlerweile hab ich auch schon von defekten bei diesen Modellen gehört .
Da stehen einem schon die Nackenhaare!

Klaus :explodieren: :wolke: :explodieren: :wolke: :explodieren: :wolke:

netzroht am 17 Dez 2011 00:44:05

das problem ist, das immer mehr leistung aus immer weniger hubraum gehohlt wird, das geht eben aufs material, und das mit dem ganzen elektronik mist...

rudicol am 17 Dez 2011 05:45:01

scheifling hat geschrieben:Ich bekomme ja auch schon Angst ich fahre auch so einen Feuerstuhl allerdings einen 2,4 l.
Klaus :explodieren: :wolke: :explodieren: :wolke: :explodieren: :wolke:



Die Maschine haben wir auch. BJ 06. Ich glaube 75TKM
Der Motor fing an zu stottern und Leistungsverlust.
Nach kurzer Pause lief er wieder.

:?

dete am 17 Dez 2011 07:43:55

Hallo ich fahre auch eine Transe BJ 2007 2,2 l und irgendwie ist mir schon ganz schlecht wenn ich das mit den Motorentod hier lese . Bis jetzt läuft der Motor sehr gut und ohne Probleme und ich kann mir gar nicht vorstellen das der Motor so schlecht sein soll denn er wir ja nicht nur in der Transe verbaut sondern in div. anderen Ford Modellen Mondeo etc. und da hört man nicht so schlechte Dinge irgendwie wundert mich das schon :?: .

ckaruso am 17 Dez 2011 10:30:44

Hallo,
na dann wiege mal einen Mondeo und ein Womo!!
Das ist doch ein gewisser Gerwichtsunterschied zu bemerken.
Ergo der 2,2l Motor in einem Transit muß viel mehr ackern als in einem Mondeo.
Ich glaube das nennt sich PS- Gewichtsbelastung oder so.



Christian

kintzi am 17 Dez 2011 22:43:41

Leistungsgewicht = kg/kW oder PS. Richi

dete am 18 Dez 2011 08:01:14

Na klasse und die Fiats mit 1900ccm Motoren und an die 130 PS nee das lass ich nicht gelten.
Natürlich ist die Entwicklund so das immer weniger Hubraum und mehr Leistung zustande kommt deswegen müssen die Motoren aber nicht schlechter sein !!
Ein Mondeo mit diesem Motor rennt knapp an oder sogar über 200 Kmh also stehen hier viel höhere Drehzahlen als bei einem Wohnmo. gegenüber.
Interessant währe es heraus zu finden warum die Motoren sich in Rauch auflösen - es gibt aber auch ganz ehrlich viele Fahrer die nicht warten können und den Motor kalt ordentlich in den ? treten also ich persönlch warte bis der Motor nach einigen KM warm ist und nütze auch nie die volle Leistung beim heraus beschleunigen in niedrigen Gängen.

rolf51 am 18 Dez 2011 08:37:54

>: bei 200 kmh höhere Drehzahl??????????

Gast am 18 Dez 2011 09:16:34

Und wenn die -Geiz ist Geil Mentalität- weiter so beliebt ist, bleibt den Herstellern nichts anders übrig ein billig Motor anzubieten. Stell euch mal vor da steht einer beim Wohnmobil Händler und da stehen zwei gleiche Wohnmobile. Einer kostet 2999 Euro mehr wegen dem Motor. Was meint ihr welches Modell der Ahnungslose nimmt. Und bei 100000KM steht er dann wieder bei seinem Händler und darf sich ein neue Getriebe kaufen. Und dann haben alle nochmals Geld verdient. Also es wird immer nur das verkauft was der Markt verlangt.
Wenn bei der Entwicklung der kleineren Motoren berücksichtigt wird das der mal in einem Wohnmobil laufen soll, spricht nicht dagegen. Aber das ist meistens nicht so. Irgend wann kommt da so ein Lopez und sagt ,,Wie ? zwei verschiedene Getriebe (oder Motoren) warum ?,,
Einer der wenigen Ausnahmen bildet hier der Fiat 2.8 JTD Motor. Dieser
ist immer für Transporter usw. gebaut worden. Laufleistungen über 300000KM sind keine Seltenheit.

LongJohn

a.miertsch am 18 Dez 2011 10:29:23

rolf51 hat geschrieben:>: bei 200 kmh höhere Drehzahl??????????


Er hat das Getriebe übersehen.

@L. John,
"Einer der wenigen Ausnahmen bildet hier der Fiat 2.8 JTD Motor."

Solltest das JTD weglassen, das ist nur die Endstufe der 2,8l.Lebensgeschichte. Die Vorgänger waren nicht schlechter. Weiter :pfeil: zum Ford.
Albert

kitestar am 18 Dez 2011 15:01:39

Als auch "Betroffener" mit einem relativ neuem Ford Transit mit 18.000 km macht man sich ja doch etwas sorgen, wenn man die Beiträge über die Motorschäden liest.
Wäre ich betroffen, könnte ich auch heulen........

Bis jetzt habe ich von zwei Motorschäden gelesen.

Wenn man einen Transit fährt, achtet man automatisch auf andere Fahrzeuge gleichen Typ. Es sind ja nicht wenige die herum fahren. Hier in Hamburg, werden diverse Transits von DHL, Handwerkern und Autovermietern betrieben. Mit diesen Fahrzeugen wird zum Teil auch nicht zimperlich umgegangen.

Man muss sich auch mal Mut zusprechen..........
In der Hoffnung, dass der Transit noch sehr lange hält.

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