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Carado und Sunlight - Billigfahrzeuge mit Mängeln? 1 ... 5, 6, 7, 8, 9


caradoroland am 29 Apr 2022 11:48:14

Jungs,

ich höre Euch soooo gerne zu. Macht weiter so. Die Entscheidung ist schwer.
mein Bauchgefühl war seither Lithium wegen Gewicht und Lebensdauer.


Viiielen Dank :lol: :lol:

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dieterk am 30 Apr 2022 10:17:59

caradoroland hat geschrieben:Jungs,

ich höre Euch soooo gerne zu. Macht weiter so. Die Entscheidung ist schwer.
mein Bauchgefühl war seither Lithium wegen Gewicht und Lebensdauer.


Viiielen Dank :lol: :lol:


Gut, dann mach ich mal weiter :D

Also ich plädiere bei dem Verbrauchsverhalten immer noch für Gel.
Die Exides kosten z.Zt. im Netz rd. 160 Euronen, d.h. 320 für 2 Stück, passen genau unter den Beifahrersitz und sind dann für tagelange Versorgung gut, mit 100 Wp auf dem Dach sowieso.

Ich habe die 2014 eingebaut und funzen noch einwandfrei.
Natürlich sind 2x27 Kilo schon eine Hausnummer, aber wenn ich mir die Berichte über Lithium ansehe, scheint mir das doch hochtechnisch zu sein (balancing usw.).
Jedenfalls übersteigt das bei mir persönlich das technische Verständnis (ohne das ich mich tief einarbeiten würde).

Und mein EBL 99 macht die 14,4 V für Gel. AGM hatte damit anscheinend ein Problem hat auch nur 3 Jahre gehalten.

Gruß
Dieter

rkopka am 30 Apr 2022 12:01:46

abnachlapalma hat geschrieben:Die oft gültige Aussage, die Hersteller würden die Qualitätskontrolle ihrer Neufahrzeuge den Kunden überlassen, kann ich zum Glück so nicht bestätigen. Die Badtür ist minimal zu tief, und der Kühlschrank geht nicht auf Gas, aber das ist ein Thetford Problem, keines von Capron.

Eigentlich bestätigst du es damit. Du hast ein Fahrzeug von Capron gekauft, also ist es schon deren Problem, daß sie etwas einbauen, das anscheinend nicht funktioniert und auch nie getestet wurde (Anwenderfehler und später erfolgter Fehler mal beiseite gelassen). Würdest du das auch bei einem PKW sagen, bei dem der Scheibenwischer nicht geht ?

RK

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Trashy am 30 Apr 2022 13:59:54

dieterk hat geschrieben:Und mein EBL 99 macht die 14,4 V für Gel. AGM hatte damit anscheinend ein Problem hat auch nur 3 Jahre gehalten.
Gruß
Dieter


Deshalb schreiben die Hersteller ja auch 14,8V als Ladeschluss für AGM2 in die Manuals
Ganz ohne Grund passiert das nicht.
Varta riet auch auf Anfrage von 14,3V ab, die der EBL99 Lader bringt.
Zum Glück ist das aber mit dem richtigen Solarregler kein Problem. Den stellt man einfach auf 14,8V und lässt die Sonne die kleine Differenz erledigen.

abnachlapalma am 30 Apr 2022 19:19:28

rkopka hat geschrieben:Du hast ein Fahrzeug von Capron gekauft, also ist es schon deren Problem, daß sie etwas einbauen, das anscheinend nicht funktioniert und auch nie getestet wurde (Anwenderfehler und später erfolgter Fehler mal beiseite gelassen). Würdest du das auch bei einem PKW sagen, bei dem der Scheibenwischer nicht geht ?

RK


Auch bei einem PKW würde ich mich an meinen Händler wenden und Abhilfe verlangen.

Der Kühlschrank funktioniert jetzt. Ich wollte ja lediglich zum Ausdruck bringen, dass ich glücklicherweise keine seitenlange Mängelliste abzuarbeiten habe.

rkopka am 30 Apr 2022 22:18:58

abnachlapalma hat geschrieben:Auch bei einem PKW würde ich mich an meinen Händler wenden und Abhilfe verlangen.
Der Kühlschrank funktioniert jetzt. Ich wollte ja lediglich zum Ausdruck bringen, dass ich glücklicherweise keine seitenlange Mängelliste abzuarbeiten habe.

Soweit ist es schon gekommen, daß das ein Glück ist ! Bei einem neuen PKW (zumindest denen, die es in unserer Familie gab) war nie irgendwas bei Auslieferung nicht in Ordnung. Meist auch für Jahre nicht. Ein Neuwagen, bei dem der Scheibenwischer nicht geht (um bei dem Beispiel zu bleiben), wäre schon sehr suspekt und könnte ich mir bei keiner bekannten Automarke vorstellen. Beim Womo dagegen sind (wie?) oft einfach zu testende Basisfunktionen nicht OK und jeder akzeptiert das - bei den Preisen !
Das ist jetzt nicht unbedingt ein Carado Thema. Bei meinem gab es auch wenig, aber doch ein paar kleine Sachen. Wobei meiner aus der Vermietung kam und daher einiges evt. schon gerichtet war.

RK

abnachlapalma am 01 Mai 2022 00:06:39

Ja, so weit ist es nun gekommen. Jetzt müssen Perfektionisten und Pragmatiker schon in einem einzigen Forum miteinander klar kommen. :mrgreen:

Ironie aus.

andwein am 01 Mai 2022 12:11:21

abnachlapalma hat geschrieben:Ja, so weit ist es nun gekommen. Jetzt müssen Perfektionisten und Pragmatiker schon in einem einzigen Forum miteinander klar kommen. :mrgreen: Ironie aus.

Ja, die Toleranzschwelle bei Mängeln am Neuwagen ist bei PkW und Wohnmobilen seltsam unterschiedlich!!
Mängel können sein, dafür gibt es Gewährleistung. Aber sie sind in meinen Augen nicht tolerabel, es sei den ich bekomme Geld zurück. Ansonsten möchte ich für mein Geld ein mängelfreies, funktionierendes Fahrzeug.
Ist aber, wenn ich einige Beiträge lese, komischerweise nur meine Meinung, Gruß Andreas

rkopka am 01 Mai 2022 12:44:02

andwein hat geschrieben:Mängel können sein, dafür gibt es Gewährleistung. Aber sie sind in meinen Augen nicht tolerabel, es sei den ich bekomme Geld zurück. Ansonsten möchte ich für mein Geld ein mängelfreies, funktionierendes Fahrzeug.

Zumal der Händler nicht immer so nah ist und man (wie man so liest) derzeit teils um einen Termin betteln muß, der dann irgendwann ist.

RK

Trashy am 01 Mai 2022 14:58:26

Jeder Hersteller egal ob Womo oder Pkw liefert das eine oder andere Fahrzeug mit Mängeln aus.
Oft sind sie einfach zu beheben.
Meckern und Nörgeln gehört anscheinend zum guten Ton in diesem Land.

rkopka am 01 Mai 2022 15:33:51

Trashy hat geschrieben:Jeder Hersteller egal ob Womo oder Pkw liefert das eine oder andere Fahrzeug mit Mängeln aus.
Oft sind sie einfach zu beheben.

Aber warum wurden sie dann so ausgeliefert ? Warum scheint es keine umfassenden Endkontrollen zu geben ? Außerdem liest es sich hier so, daß die Neukäufer sich freuen, wenn nur wenig nicht funktioniert beim Womo. Wie sind denn hier die Erfahrungen mit PKW ? Ich schrieb schon, daß bei uns die letzten Jahrzehnte nie etwas bei Neuwagen nicht in Ordnung war. Und das waren eher günstige Fahrzeuge, die höchstens die Hälfte eines billigen Womos gekostet haben.

Meckern und Nörgeln gehört anscheinend zum guten Ton in diesem Land.

Es ist ja kein grundloses Meckern. Wer eine hohe 5stellige Summe für ein Womo ausgibt, kann doch erwarten, daß zumindest die Grundfunktionen getestet wurden und daß die eingebauten Geräte funktionieren !? Und wenn was lose ist, kommt oft nur der Tip, dann schraubt es halt fest. Ich sehe dabei für kein technisches Problem, aber warum muß ich an einem Luxusgegenstand "rumbasteln", weil der Hersteller schlecht baut oder konstruiert ? Nur weil das anscheinend für alle Hersteller gilt, ist das doch kein Normalzustand. Selbst ein billiger Dacia macht keine solchen Probleme (ein Freund hat einen).

Ich arbeite im industriellen Umfeld. Wir haben sehr ausführliche Tests aller Geräte, die ausgeliefert werden, einfach weil es für uns sehr teuer wird, wenn der Kunde Probleme hat. Schlimmstenfalls ist er dann kein Kunde mehr. Die Womohersteller dagegen lassen das die Werkstätten billig machen oder setzen drauf, daß der Kunde es selbst macht. Und er hat auch nicht wirklich eine Alternative. Entweder weil die anderen Marken zum gleichen Konzern gehören oder auch nicht besser sind.

RK

Trashy am 01 Mai 2022 19:48:44

Du hast Recht, kann man erwarten.
Das Leben ist aber anders.
Ob Carado, Hymer, Concorde, alle können Mängel haben.
Mein 3er hatte welche, der Dienstwagen aus der Sternschmiede....ist halt so.
Wozu drübet aufregen. Reklamieren und gut.

Tinduck am 02 Mai 2022 06:58:35

Dass das System so ‚funktioniert‘, wie es im Moment läuft, liegt primär an unseren Produkthaftungsgesetzen.

Der Kunde muss sich mit dem Händler und nicht dem Hersteller (ausser in seltenen Fällen, wo beides derselbe Unternehmer ist) auseinandersetzen. Ist für den Hersteller sehr bequem, weil der Händler in einem Abhängigkeitsverhältnis zum Hersteller ist und nur schlecht den Lauten machen kann.

Würden bei Mängeln Rechtsansprüche des Kunden direkt gegenüber dem Hersteller bestehen, würde das komplett anders aussehen. Dann würde sich eine funktionierende Endkontrolle eher rechnen, weil man die Nachbesserungen nicht mehr zum Minimalpreis auf den Händler abwälzen könnte.

Aber nur für eine Rand-Branche wird wohl kaum jemand Gesetze ändern. Also hilft nur reklamieren, reklamieren, reklamieren, sonst ändert sich nie etwas.

bis denn,

Uwe

rolfk am 02 Mai 2022 08:16:49

Trashy hat geschrieben:Jeder Hersteller egal ob Womo oder Pkw liefert das eine oder andere Fahrzeug mit Mängeln aus.

Die durchschnittliche Fehlerrate pro Fahrzeug ist etwa 100, gemessen an dem spezifizierten Sollzustand. Das ist der Wert für Fahrzeuge von VW, BMW, Mercedes für Großserien Fahrzeuge.

Das schliesst Kleinigkeiten ein wie irgendein Clip, ein minimalstern Kratzer, und Pech wie ein vorgeschadigtes Kabel oder Elektronikgerät.
Niedriger ist das nur unter extrem höheren Kosten zu bekommen, das ist seit Jahrzehnten für gute Serienproduktion so ausgereizt.

Die hier geschmähten Hersteller fertigen immerhin am Band in Serie, was technisch eine vergleichsweise gute Qualität ergibt.
Bei anderen in kleineren Serien geht eben der Preis unverhältnismäßig hoch, um vergleichbare oder bessere Qualität zu erzeugen.

Tinduck am 02 Mai 2022 08:39:19

rolfk hat geschrieben:
Die hier geschmähten Hersteller fertigen immerhin am Band in Serie, was technisch eine vergleichsweise gute Qualität ergibt.


Das gilt nur, wenn man Dinge wie gute Ausbildung der Mitarbeiter und gute Prozesse (Stichwort 5S) etabliert.

Unterbezahlte Hilfskräfte unter Zeitdruck spaxen dir auch am Fliessband Schrott zusammen.

Und jetzt rate mal, welche Beschreibung eher zu PKW- und welche eher zu Womo-Serienherstellern passt.

bis denn,

Uwe

rolfk am 02 Mai 2022 09:40:08

Von Problem her gesehen ist das richtig.

Raten würde ich lieber, ob du mit deiner steilen These, es wären bei Capron unterbezahlte Hilfskräfte am Werk, Recht hast.

Ich hatte bei meinem Besuch im Werk Dresden einen ganz anderen Eindruck. Das ist eine bestens organisierte Bandfertigung, sauber aufgeräumt und durchorganisiert.

Du weisst doch sicher, das etwa 20 wichtige Hersteller alle einer amerikanischen Holding gehören, darunter auch Hymer, detleffs, carado und sunlight. Außerdem sind detleffs ( oder war es Hymer?) und sunlight auch direkt verbandelt, sunlights service geht über detleffs.

Unter dem Aspekt, und einer Menge weiterer, die ich dir nennen könnte, würde eine Holding das von dir angenommene Verhalten nicht zulassen.

rkopka am 02 Mai 2022 09:58:35

rolfk hat geschrieben:Unter dem Aspekt, und einer Menge weiterer, die ich dir nennen könnte, würde eine Holding das von dir angenommene Verhalten nicht zulassen.

Zum einen sind das Womos unterschiedlicher Preislage. Also könnte schon sein, daß die Linien unterschiedlich "bemannt" sind. Zum anderen wollen die einfach Gewinne sehen. Wenn günstige Arbeitskräfte, Materialien und Zukaufgeräte weniger kosten, als die Mängelbehandlung, dann ist das zumindest finanziell "sinnvoll", solange es nicht auf das Image geht. Da das Problem aber anscheinend alle haben, ist es kein (negatives) Alleinstellungsmerkmal.

Hier scheint die übliche Regel nicht (ganz) zu funktionieren. Ein Fehler wird umso teurer, desto später er erkannt wird. Daher muß man schon im Vorfeld alles tun (Design, Tests...), damit möglichst wenige entstehen.
Ich habe gerade wieder ein Pushlock getauscht, weil es nur noch hakelte. Ich habs sogar mit Schmieren versucht, aber das hat auch nichts gebracht. Das ist ein Billigteil, das leicht zu tauschen ist. Also gibts anscheinend keinen Anreiz, das Teil besser zu machen, weil der Fehler oft erst nach der Gewährleistung auftritt und nicht weiter beachtet wird. Hier wird einfach für den günstigen Preis Mist akzeptiert. Günstig auf das Teil bezogen, nicht unbedingt auf das Womo.

Ich muß nochmal erwähnen, daß sich das allgemein auf Womos bezieht, nicht speziell auf Carado. Die scheinen sogar relativ gut bei Fehlern zu sein. Vielleicht auch, weil sie relativ einfach mit weniger Optionen und Schnickschnack gebaut werden.

RK

Tinduck am 02 Mai 2022 10:04:28

rolfk hat geschrieben:
Unter dem Aspekt, und einer Menge weiterer, die ich dir nennen könnte, würde eine Holding das von dir angenommene Verhalten nicht zulassen.


Na, dann erklär mal schlüssig, warum die Mängelquote bei Womos gefühlt 2-4 Grössenordnungen über der von PKW liegt? Scheint der Holding dann ja doch irgendwie egal zu sein.

Holdings interessieren sich üblicherweise übrigens für Profit, nicht für Qualität - zumindest nicht, wenn Profit auch ohne hohe Qualität möglich ist. Sieht man an Phänomenen wie ‚Designed Obsolescence‘ und Ähnlichem sehr gut.

bis denn,

Uwe

rolfk am 02 Mai 2022 11:10:05

rolfk hat geschrieben:Unter dem Aspekt, und einer Menge weiterer, die ich dir nennen könnte, würde eine Holding das von dir angenommene Verhalten nicht zulassen.


rkopka hat geschrieben:Zum einen sind das Womos unterschiedlicher Preislage. Also könnte schon sein, daß die Linien unterschiedlich "bemannt" sind.

Da bei Capron, wenn ich mich Recht erinnere, zumindest carados und sunlights bunt gewürfelt gebaut werden, wird das hier nicht der Fall sein.

rkopka hat geschrieben:Zum anderen wollen die einfach Gewinne sehen. Wenn günstige Arbeitskräfte, Materialien und Zukaufgeräte weniger kosten, als die Mängelbehandlung, dann ist das zumindest finanziell "sinnvoll", solange es nicht auf das Image geht.


Ich verstehe das Argument. Ich weiss auch, dass es genügend kaufmännisch geprägte Geschäftsführungen gibt, die dieser Versuchung erliegen.
Im Endeffekt würde das in kurzer Zeit ein Image zerstören, für welches man viele Jahre braucht, um es aufzubauen.

Und ich kenne aus anderen Quellen die Ansage, dass die carado Sunlight Qualität , gerade für den Preis, sehr annehmbar ist.

rolfk am 02 Mai 2022 11:22:35

rolfk hat geschrieben:Unter dem Aspekt, und einer Menge weiterer, die ich dir nennen könnte, würde eine Holding das von dir angenommene Verhalten nicht zulassen.


Tinduck hat geschrieben:Na, dann erklär mal schlüssig, warum die Mängelquote bei Womos gefühlt 2-4 Grössenordnungen über der von PKW liegt?

Das ist vollkommen simpel, und das solltest du eigentlich wissen, wenn du glaubst über sowas Werturteile abgeben zu können.

Die Stückzahlen sind kleiner, und die Zahl der Varianten ist in Relation hoch.

Tinduck hat geschrieben:
Scheint der Holding dann ja doch irgendwie egal zu sein.

Die Holding will auch Geld sehen, und das kann sie nur wenn es die Firma weiter gibt.

Tinduck hat geschrieben:Holdings interessieren sich üblicherweise übrigens für Profit, nicht für Qualität - zumindest nicht, wenn Profit auch ohne hohe Qualität möglich ist.

Die Einschränkung habe ich gemacht, abgedrehte Finanziers gibt es tatsächlich. Ich sehe aber nichts, es sich in der letzten Zeit diesbezüglich geändert hat.

Tinduck hat geschrieben: Sieht man an Phänomenen wie ‚Designed Obsolescence‘ und Ähnlichem sehr gut.

bis denn,



Nur weil es das Thema gibt, kannst du es noch lange nicht ohne harte Fakten jemandem andichten.

Und wie schwer es ist, fehlerfreie Ware in Serie zu liefern, siehst du an folgendem Problem.
Ich habe nämlich eine Frage an dich: durchschnittlich hingen vor Corona 70000 kommerzielle Flugzeuge am Himmel. Wenn man den Zeitraum über eine Woche nimmt, wieviel davon hatten zumindest einen Fehler?

Pechvogel am 02 Mai 2022 11:37:36

rolfk hat geschrieben:...ass die carado Sunlight Qualität , gerade für den Preis, sehr annehmbar ist.

Vielleicht ist das genau der Punkt?
Um auf den PKW-Bereich zurück zu kommen:
- auch wenn bei einem neuen Dacia die Heckklappe quietscht freut sich der Besitzer dass ein Auto für 8.000,- Euro überhaupt fährt
- wenn ich aber 80.000,- Euro für einen Mercedes ausgegeben habe dann erwarte ich kompromisslose Qualität

Was übrigens, gerade in der Industrie, bei Firmen-Aufkäufen, -Fusionen, -Übernahmen,... passiert ist die Gewinnmaximierung um jeden Preis.
Da ist die ( kaufmännische ) Leitung dann irgendwann so weit von den eigentlichen Produkten entfernt dass es um genau diese gar nicht mehr geht!
Klar könnte man mit der Reduzierung von Fehlern bzw Erhöhung des Qualitätsstandards Geld sparen! Aber oftmals ist die Umsetzung teurer als die Ersparnis!
Und eine Geschäftspolitik die auf einen langen Zeitraum ausgelegt ist ist heute sowas von out!

Ich habe einen Kunden in der Pharma-Industrie der ist in den letzten 10 Jahren viermal verkauft worden! Bei den Mitarbeitern und Lieferanten wird gespart was die Luzie hergibt, die Produkte werden zwar vom Design her immer toller, qualitativ aber immer schlechter. Und die Kundenzufriedenheit ( und hier geht es dann um weltweite Großkonzerne ) nimmt rapide ab!
Ist aber egal denn wenn die Zitrone ausgequetscht ist, wird sie wieder verkauft.




Grüße
Dirk

Pechvogel am 02 Mai 2022 11:45:42

rolfk hat geschrieben:...Ich habe nämlich eine Frage an dich: durchschnittlich hingen vor Corona 70000 kommerzielle Flugzeuge am Himmel. Wenn man den Zeitraum über eine Woche nimmt, wieviel davon hatten zumindest einen Fehler?

1. sind das ja oftmals mehrere Flüge die ein Flugzeug getätigt hat.
2. wenn Du von vor Corona, also 2019, sprichst so hat es 7.697 meldepflichtige Vorkommnisse in dem Jahr gegeben!
Ok, sind dann "nur" 150 pro Woche bei 70.000 Flügen, dafür aber bei den mit am besten gewarteten Verkehrsmitteln der Welt.




Grüße
Dirk

rolfk am 02 Mai 2022 18:56:19

Nein, ich meine nicht die meldepflichtigen, sondern alles. Alles. Vom abgebrochenen Knopf bis zur folgenlosen Warnmeldung für irgendwas.

Und die Antwort ist: alle.
Es gibt zu jeder Zeit kein einziges 100 % korrekt in allen Details intaktes Flugzeug.
Und das schliesst den Überführungsflug neuer Flugzeuge aus der Herstellungshalle ein.

Ich hoffe, dass euch das einen besseren Blick darauf gibt, das Fehler zwar lästig sind, aber passieren und nicht auf Null zu bringen sind.

andwein am 03 Mai 2022 10:57:56

rolfk hat geschrieben:........Die hier geschmähten Hersteller fertigen immerhin am Band in Serie, was technisch eine vergleichsweise gute Qualität ergibt.

Ich würde den Satz folgendermaßen abändern:
Die hier geschmähten Hersteller fertigen immerhin am Band in Serie, was eine gleichbleibend, herstellergewünschte, Qualität ergibt.
Gruß Andreas

rkopka am 03 Mai 2022 12:20:40

andwein hat geschrieben:Die hier geschmähten Hersteller fertigen immerhin am Band in Serie, was eine gleichbleibend, herstellergewünschte, Qualität ergibt.

Oder herstellerakzeptiert. Von geplanter Obsoleszenz mal abgesehen wünscht sich der Hersteller sicher beste Qualität. Noch mehr aber wünscht er sich geringe Erstehungskosten.

RK

rolf51 am 03 Mai 2022 23:24:37

Hallo,
die Qualität kann nicht durch prüfen, sondern in den Montageabläufen erreicht werden.

rkopka am 04 Mai 2022 00:04:29

rolf51 hat geschrieben:die Qualität kann nicht durch prüfen, sondern in den Montageabläufen erreicht werden.

Das ist kein entweder oder. Bei den Abläufen kann ich es günstiger erreichen, als wenn ich erst am Ende alles prüfe und dann erst reagiere. Und manches kann ich nicht mehr sinnvoll prüfen, z.B. die Kabelverlegung in Wänden. Aber ohne Prüfung geht es nie.

RK

Tinduck am 04 Mai 2022 08:14:23

rkopka hat geschrieben:Das ist kein entweder oder. Bei den Abläufen kann ich es günstiger erreichen, als wenn ich erst am Ende alles prüfe und dann erst reagiere. Und manches kann ich nicht mehr sinnvoll prüfen, z.B. die Kabelverlegung in Wänden. Aber ohne Prüfung geht es nie.

RK


Richtig. Und da hapert es. Niemand verlangt, dass so ein Mobil nach der Montage zur Qualitätssicherung wieder zerlegt wird, aber zumindest eine Funktionsprüfung aller verbauten Komponenten sollte drin sein, kostet den Azubi mit Checkliste ne halbe Stunde.

Die Wohnmobilhersteller haben anscheinend noch nie von der Zehnerregel gehört...

Fehler während des Produktenwurfes entdeckt und beseitigt: Kosten von X
Fehler während der Produktion entdeckt und beseitigt: Kosten von 10 X
Fehler in der Qualitätsprüfung nach Produktion entdeckt und beseitigt: Kosten von 100 X
Fehler beim Kunden entdeckt und beseitigt: Kosten von 1000 X

Wer das weiss, fängt nicht an zu diskutieren, ob die 100 Euro Brutto für die Azubistunde in der Qualitätsprüfung sich lohnen.

Und da ist der positive Effekt der Produktqualität auf Marketing und Verkauf noch gar nicht eingepreist.

Ein anderer Punkt sind solche kleinen Schlampereien wie ab Werk undichte Mobile, weil einer nicht vernünftig mit der Sika-Spritze umgehen konnte. Sowas bekommt man nur durch gute Ausbildung und optimierte Prozesse behoben, genau wie mies verlegte Elektrokabel und Anderes, was hinter den Schränken verschwindet, aber in einer Endkontrolle nicht bemerkbar ist. Oder eben durch Kontrollen an neuralgischen Punkten in der Produktion, z. B. bevor man die Wände an die Möbel tackert.

Letztendlich wird man die Fehlerrate nie auf Null drücken können - aber das wird üblicherweise in der Automobilbranche als Ziel ausgegeben, um eben möglichst nahe ran zu kommen. Dort werden Fehlerraten von 0 ppm von Zulieferern gefordert und bei mehr als 0,1 ppm wird der Kunde üblicherweise sehr, sehr sauer. Irgendwie habe ich Zweifel, dass das auch für Dometic, Schaudt und Konsorten gilt... wobei die Hauptfehlerquellen beim Womo ja anscheinend eher beim Zusammenbau als bei den Einbauteilen liegen.

bis denn,

Uwe

Pechvogel am 04 Mai 2022 08:27:18

rkopka hat geschrieben:...Aber ohne Prüfung geht es nie...

Prüfen kann man aber nur die vorhandene Qualität. Und diese ist vorher in den Montageläufen aufgebaut worden.
Klar kann man durch prüfen feststellen ob man ein gutes / hohes oder schlechtes / niedriges Qualitätslevel erreicht hat und ggf. nachbessern. Aber die Qualität wird nun mal während der Produktion erreicht und nicht erst beim / durchs Prüfen.

Außerdem muss auch ein entsprechendes Qualitätsbewusstsein vorhanden sein.
Wenn einem eine "handvoll Kabel die ihren Dienst tun" reicht dann muss man keine ordentliche Verdrahtung, am besten noch mit Schaltbild und zugeordneten Kabelfarben, haben.

Und der Vergleich mit den "Autobauern" hinkt: da werden ganz andere Stückzahlen produziert / umgesetzt mit viel kleineren Margen je Einheit.
Und welcher Wohnmobilbauer braucht in der heutigen Zeit zufriedene Kunden? Der derzeitige Markt verkauft alles was irgendwie verfügbar ist!
Was in 10 Jahren ist ist egal!
Wenn die Blase platzt kaufen einige Finanzkräftige die Schwachen auf um ihre Marktposition zu stärken ....




Grüße
Dirk

rkopka am 04 Mai 2022 08:38:45

Pechvogel hat geschrieben:Aber die Qualität wird nun mal während der Produktion erreicht und nicht erst beim / durchs Prüfen.

Stimmt, aber ohne Prüfung habe ich keine Informationen, ob das auch funktioniert hat. D.h. nur mit Prüfung geht es, ist aber nicht sinnvoll, weil teuer. Nur mit guter Produktion kann funktionieren, aber kann auch in die Hose gehen, wenn es irgendwo eine Abweichung oder etwas unvorhergesehenes gibt.
Das sieht man in einem anderen Bereich sehr gut: die Raketenstarts der Russen sind haargenau geplant und immer identisch. Wann die Rakete rausfährt, was wie abläuft, ist immer identisch. Damit haben sie zumindest einen Teil der Bedingungen unter Kontrolle. Die AMIs (Challenger) haben das anders gehandhabt und sind reingefallen, als sich eine Umweltbedingung geändert hat (starke Kälte), die nicht bedacht wurde.

Und welcher Wohnmobilbauer braucht in der heutigen Zeit zufriedene Kunden? Der derzeitige Markt verkauft alles was irgendwie verfügbar ist!
Was in 10 Jahren ist ist egal!

Ja. Ich hoffe, ich muß noch länger nicht ein neues Womo suchen.

RK

rolfk am 04 Mai 2022 16:34:57

rkopka hat geschrieben:
Die AMIs (Challenger) haben das anders gehandhabt und sind reingefallen, als sich eine Umweltbedingung geändert hat (starke Kälte), die nicht bedacht wurde.

RK

Das wurde sehr wohl bedacht, war getestet und bekannt. Der Beauftragte der Hersteller Firma war anwesend, beteiligt und wollte dem Start nicht zustimmen.
Man hat ihn dann unter Druck gesetzt, leider, weil der Start schon ewig verschoben war und die Verantwortlichen die schlechte Presse fürchteten.

Das ist keine Verschwörung, kannst du in den NASA Unterlagen nachlesen.

rkopka am 04 Mai 2022 17:53:29

rolfk hat geschrieben:Das wurde sehr wohl bedacht, war getestet und bekannt. Der Beauftragte der Hersteller Firma war anwesend, beteiligt und wollte dem Start nicht zustimmen.
Man hat ihn dann unter Druck gesetzt, leider, weil der Start schon ewig verschoben war und die Verantwortlichen die schlechte Presse fürchteten.

Das ist das andere Problem mit Qualität - das Geld (schlechte Presse ist auch irgendwann Geld) und Entscheidungen von Leuten, die das eher nicht tun sollten.

RK

walch am 04 Mai 2022 19:16:16

Servus,
kurz meinen Senf hierzu: Der Händler besteht ja auch darauf, dass der vereinbarte Kaufpreis vollständig bezahlt wird. Er wird wohl nicht akzeptieren dass einige Scheine von der Bank nicht angenommen werden (sind halt kleine Fehler ...)- oder?
Grüße Hans

Pechvogel am 04 Mai 2022 20:00:09

walch hat geschrieben:… Der Händler besteht ja auch darauf, dass der vereinbarte Kaufpreis vollständig bezahlt wird. Er wird wohl nicht akzeptieren dass einige Scheine von der Bank nicht angenommen werden (sind halt kleine Fehler ...)- oder?

Nur dass der Händler das Womo ja nicht gebaut hat?!!
Also kann er auch nix für schlechte Qualität?!




Grüße
Dirk

Trashy am 04 Mai 2022 20:00:57

Ich fände es toll wenn wir nun zum Thema zurückkehren könnten.
Für wirtschaftliche Expertisen mögen die Herren Experten doch ein neues Thema öffnen.
Hier gehts doch um Carado?

BikeAir am 04 Mai 2022 20:26:50

Trashy hat geschrieben:Ich fände es toll wenn wir nun zum Thema zurückkehren könnten.
[...............]
Hier gehts doch um Carado?


Na ja, auch wenn man weiter oben etwas vom TO Thema abgewichen ist, so gehört das dennoch auch das bei Carado und Sunlight oder anderen preiswerteren Mobilen mit dazu.

Preiswerte kann man nur dann sein, wenn man etwas wertigeres gegen etwas preiswerteres oder billiges eintauscht. Die Montagekosten dürfte bei allen Modellen ähnlich sein.
Man nimmt dünnere Wände und billigere Füllungen, billig Fenster usw. usw. usw. NUR so kann man auch billiger anbieten.
Das muß nicht heißen, das andere wertigere Hersteller anders arbeiten, halt nur etwas gehobener. Hymer macht das ja auch gerade vor. Mein Tramp hat noch eine ziemlich komplette Ausstattung. Der Wechsel zum Stern eliminiert fast alle 3,5t Fahrzeuge , die Ausstattung ist deutlich abgespeckter - es fehlen Klappen, ganze Schränke etc. und mit ein paar erforderlichen Extras ist unter 110k€ nichts mehr zu machen. Ganz extrem ist es wohl beim Exsis, dem Massenmodell von Hymer- 2018 noch für 60k€ zu haben kostet die deutlich abgespeckte Basis heute ab76k€.

Da kann man dann schon mal grübeln, ob der Mehrwert zu einem z.B. Carado wirklich einer ist, oder ob es nur "Kasse machen" ist und man wir 2 Mal überlegen, was sich mehr rechnet.

Nur mal so gedacht

Grüße

raus am 04 Mai 2022 21:44:21

Ich denke es geht hier um Carado und Sunlight!!

Hallo zusammen,

wir fahren jetzt seit ziemlich genau einem Jahr einen Sunlight Cliff 640 Adventure Edition auf Ducato-Basis. Das Fahrzeug hatte bis jetzt nur ein paar wenige, kleine Mängel (Druckknöpfe defekt, PushLock defekt). Der größte Mangel war, glaube ich, dass der Trittstufen - Summer gerade in dem Moment nicht mehr ging, als wir eh in der Werkstatt waren - also super Timing :D
In diesem Jahr sind wir ca. 15000km gefahren - wir sind mit dem Fahrzeug sehr zufrieden!

Viele Grüße
Frank

Pechvogel am 04 Mai 2022 22:37:20

BikeAir hat geschrieben:…Preiswerte kann man nur dann sein, wenn man etwas wertigeres gegen etwas preiswerteres oder billiges eintauscht. Die Montagekosten dürfte bei allen Modellen ähnlich sein.

Das ist, mit Verlaub, viel zu kurz gedacht!
Preiswerter kann man vor allem über größere Stückzahlen.
10.000 gleiche Mobile lassen sich preiswerter herstellen als
2 Modelle mit je 5.000 Einheiten.
Und dann geht das mit standardisierten Einzelteilen weiter:
100 gleiche Möbelfronten sind je preiswerter als die eine für den Individualausbauer.
Und selbst modellübergreifend Fenster nur in 2 Größen statt 10 dafür aber die 5-fache Stückzahl.

Dazu kommt dass jede zusätzliche Möbeltür, Schublade,… den Preis nach oben treibt. Und das nicht wegen 2 Scharnieren oder einem Push-Lock sondern wegen dem administrativen Aufwand.

Klar sind in einem 50.000,- Euro „billigen“ Carado preiswertere Materialien verarbeitet als in einem NiBi für 100.000,- Euro.
Aber macht das die 50.000 Euro aus?
Oder ist das vielleicht auch die aufwändigere Verarbeitung. Und damit meine ich nicht unbedingt die Außenhaut sondern das Design innen, die Ambientebeleuchtung, die abgerundete Möbelecke,…



Grüße
Dirk

Tinduck am 05 Mai 2022 07:55:40

Klar spart man auch Kosten über höhere Stückzahlen im Einkauf.

Aber nicht so viel, dass das Mobil die Hälfte kostet (dein Beispiel NiBi / Carado - will man glaube ich nicht ernsthaft vergleichen). Damit kann man nur preislich besser gegen Konkurrenz auf dem gleichen technischen Level aussehen, z. B. gegen die Basismodelle von Bürstner, Knaus etc. pp. Und selbst da muss man dann noch Abstriche machen bzgl. möglicher Austattung und Modellvarianten - das ist nämlich auch ein Weg, die Kosten niedrig zu halten.

bis denn,

Uwe

Trashy am 05 Mai 2022 09:04:50

Einiges ist aber auch besser.
Mein Auszug hinten für die große Spielwiese, der auch noch Küchenablage sein kann.
Wenn ich da den Hymer von meinem Kumpel sehe, der dann erst seine Bretterbude zusammen bauen muss, wird mir übel.
Ich frage mich dann immer wieso seine Kiste 20 Mille teurer war.
Das Interieur ist etwas moderner, das war auch sein Kaufgrund.
..und am Abend sitzen alle in der T448 weil man sich im Hymer kaum drehen kann.....

BikeAir am 05 Mai 2022 09:39:11

Pechvogel hat geschrieben:Das ist, mit Verlaub, viel zu kurz gedacht!
Preiswerter kann man vor allem über größere Stückzahlen.
10.000 gleiche Mobile lassen sich preiswerter herstellen als
2 Modelle mit je 5.000 Einheiten.

Das ist aber auch etwas zu kurz gedacht.

Sparen kann man vor allem auch durch "weglassen" Wenn ich mir so ansehe, was mein Tramp serienmäßig so alles hat, der Sunlight meines Nachbarn dagegen nicht. Das mach schon etliche Euro Unterschied aus.
Er hat einen Frischwasser Innentank (unter der Sitzbank), meiner ist Unterflur, Meiner hat Rahmenfester - seiner nicht. Meiner hat vorne oben ein großes Dachfenster - seiner nicht-. Er hat 1 230V Steckdose, meiner hat 5, meiner hat einen Jumbo Ks, seiner einen kleinen. Meiner hat für deutlich mehr Aussenzugänge (Klappen) als seiner) Ich habe 2 große Garagentüren, seiner hat eine. Seine Aussenwände sind deutlich dünner als meine. Ich habe eine Truma Combi 6, er die 4.........tbc.

Das sind nur ein paar Dinge, die mir gerade so einfallen… Ob das aber alleine den Mehrpreis meines Tramp rechtfertigt, weiß ich nicht, aber bestimmt einen guten Teil davon.

Grüße

Tinduck am 05 Mai 2022 09:59:30

BikeAir hat geschrieben:Er hat einen Frischwasser Innentank (unter der Sitzbank), meiner ist Unterflur,


Das ist aber eher ein Punkt für den 'Billigen'... wer will schon im Winter gefrorenes Frischwasser haben??

Generell ist deine Aufzählung aber schon aufschlussreich.

Trashy hat geschrieben:Ich frage mich dann immer wieso seine Kiste 20 Mille teurer war.


Vielleicht, weil der Aufbau nicht aus Holz und Styropor ist?

..und am Abend sitzen alle in der T448 weil man sich im Hymer kaum drehen kann.....


Dann schau dir mal nen T337 an, da kann sich auch keiner drin drehen. Man sollte vielleicht schon gleichartige Modelle vergleichen.

bis denn,

Uwe

Rockerbox am 05 Mai 2022 10:05:19

Tinduck hat geschrieben:
Dann schau dir mal nen T337 an, da kann sich auch keiner drin drehen. Man sollte vielleicht schon gleichartige Modelle vergleichen.

bis denn,

Uwe


So ist es, auch in Bezug auf den Beitrag von BikeAir:

"Mein" Carado T447 hat auch 2 Garagentüren, auch eine Truma 6, auch ein großes Dachfenster vorne .... wenn schon, dann muss man gleich ausgestattete Fahrzeuge im Preis vegleichen, sonst sind es die berühmten Äpfel und Birnen .....

rkopka am 05 Mai 2022 10:08:14

BikeAir hat geschrieben:Das sind nur ein paar Dinge, die mir gerade so einfallen… Ob das aber alleine den Mehrpreis meines Tramp rechtfertigt, weiß ich nicht, aber bestimmt einen guten Teil davon.

Einiges davon kann ein Bastler leicht nachrüsten (ohne Aufpreis). Manche Leute wollen gar nicht so viel Ausstattung. Ein Freund hat im PKW Bereich geschaut und ist dann beim Dacia gelandet, weil die Ausstattung für ihn immer noch völlig ausreichend war, nur als Neuwagen billiger als Gebrauchte anderer Hersteller mit einige Jahren am Buckel.
Der eine braucht 4x 230V und 7x USB Steckdosen, um glücklich zu sein, dem anderen reicht eine 12V Dose. Für manche ist es auch einfach eine Frage des Budgets. Dann kommt natürlich immer die Diskussion Neuwagen vs. Gebrauchter Besserer. Wer einen neuen will und begrenzt Geld hat, nimmt, was er kriegen kann. Manches Detail ist zwar nett, aber gut verzichtbar.

RK

huskimarc am 05 Mai 2022 10:14:48

ich fahr auch ein t447 und muss sagen das ist schon einiges "billig gemacht...abwassertank ist isoliert, aber nicht die leitung von der dusche etc..
wassertank, einfach in der heckgarage, könnte man auch prima unter das fahrzeug machen, wäre vom gewicht auch besser
heizungsschlauf, wird ganz lieblos unter dem fahrzeug von links nach reichts im freien verlegt
treppe scheint nur am holzboden montiert zu sein, nicht am rahmen etc etc etc..

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