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Hallo Forumsgemeinde, hallo Sonnentau Ich habe es jetzt auch gewagt. Wenn ich auch nicht sagen möchte, es war Plug and Play, so ist der Austausch doch relativ glatt gegangen. Vielen Dank für die vielen Tipps in diesem Thread. Konfiguration: Masscombi , Einstellung Gel 4*Winston 300 Ah Lipro 1-3 485 Aufbau mit einem FBR 265 wie auf Seite 95 von Herwig2 gepostet Zwei Dinge sind bis jetzt nicht in Ordnung: - Der Cellog ist noch beunruhigend: Demnach haben die Zellen eine breite Streuung: 1=3,412V 2=3,539V 3=3,481V 4=3,391V Oder bin ich nur zu ungeduldig? Du hast geschrieben, dass bei 3,65 V der Balancer aktiv ist. In der Einstellung Gel lädt der Masscombi aber doch nur bis 14,4V. Ist das kein Widerspruch. Ich weiß zwar, wo beim Lötkolben die heiße Seite ist, aber meine Kenntnisse der theoretischen Elektronik sind begrenzt. -Zweiter Punkt ist, dass der Masscombi sich nicht mehr als Wechselrichter anschalten lässt. Laden funktioniert, siehe oben, bei Schalterstellung Invert ist alles tot. Zum Abschluss noch eine dumme Frage eines nicht-Elektronikers. Wie bekomme ich den Accu bei OVP wieder entladen, wenn alle Verbraucher über die Superlast weggeschaltet? Habe ich da einen Denkfehler? danke Sonnentau3 für die schnelle Antwort. Ich werde mit der Starterbatterie beginnen und Winston liegend verbauen. Da ich im Elektronikbereich blutiger Laie bin, hoffe ich auf weitere Unterstützung wenn sich Fragen ergeben.
Hallo Sonnentau, Danke für Deine klaren Worte. Nur erreichen sie noch nicht ganz meine Version von Logik... Lass uns das mal bitte kurz diskutieren, damit alle klar sehen, wenn sie "nach oben" Platz Probleme haben. - Meine Akkus waren noch nie warm, nicht mal ein bisschen - das mag an der bisher kurzen Zeit des Betriebs liegen - Wenn im Betrieb etwas warm werden sollte, dann dürfte das zuerst mal der Kühlkörper sein, der die Last der Stromvernichtung trägt, denn das passiert im LIPRO - Wenn der Kühlkörper warm wird, dann erwärmt sich auch die Platine und damit "weiss der Temperatursensor bescheid" - Das sollte nach allem was ich mir vorstellen kann nicht nur am Pol so passieren, sondern auch, wenn der Balancer nicht weit weg vom Pol untergebracht ist (bei längerer Distanz könnte auch das Kabel zuviel Wärme aufnehmen, allerdings entsteht sie ja auf dem LIPR, denn dort wird der Strom vernichtet!) - Darüber hinaus liegt der Temperatursensor des BLG auf dem Akkublock und der sollte bei kritischen Werten dem BLG das Signal geben, das Laden zu reduzieren oder gar ganz abzuschalten - Sollte wirklich der Akku Temperatur aufnehmen, ohne die LIPRO zu bemühen (der Kollaps steht bevor...) dann sollte das kurze Kabel die Wärme bis zum LIPRO leiten können und der Sensor kann seine Arbeit verrichten... Falsche Logik? Klar, es gibt genug gute Beispiele, dass man die Akkus legen kann - und das von Gerd ist wirklich überzeugend. Trotzdem ist es nunmal so, dass Winston mittlerweile davon spricht, dass man sie stelle soll (da es sonst zu Schwingungen und Vibrationen kommen kann). Ich gehe mal davon aus, dass es Ausfälle gegeben haben muss und nun die Wächter der Produkthaftung das Wort führen. Also wäre doch eine Alternative nicht verkehrt, oder? Lass uns doch bitte wissen, warum das weg vom Pol nicht so funktionieren kann, wie oben beschrieben. Ich denke, das könnte der weiteren Verbreitung dienlich sein. Danke und Frank Hallo in die Runde. Ich habe mich mit dem Hersteller noch mal die Thematik angesprochen. Er ist der Meinung das es wichtig ist das die Wärme einer defekten oder eines lockeren Verbinder s nur in direkter Nähe gemessen werden kann. Ein separater sensor am Gehäuse nützt nichts da das Gehäuse die Wärme sehr schlecht weiter gibt. Er gibt dafür nicht die Freigabe. Ich hatte ja auch schon den Fall eines Verbinder der zu heiß wurde. Gut das der Lipro das gemerkt hatte. Hallo fraed, Es kann sein, das ein Verkabelungsfehler dir unterlaufen ist?! Der Balancer wird bei 3,65 volt aktiv. Das ist richtig und auch gut so. Würde dein Ladegerät bei 14.6 volt abschalten sind die Balancer unnötig aktiv. Das besste wäre ein Ladegerät für Ovp was diese Spannung kurzfristig kann und danach abgestellt wird. Wenn ovp schalten sollte, was mal vorkommen kann ist bei der Vatiante EBL kurzzeitig Ladung und Last getrennt. Durch den Balancerstrom schaltet es selbst wieder zurück. Wenn der Kombiwechselrichter normal angeschlossen ist, sollte dieser ja wie an einer Bleibatterie funktionieren. Du sagtest es ist nicht Plug and Play: wenn man es selber baut ist ebend die ganze Vorarbeit ,die sonst andere erledigen selber zu bringen. Die Superlasten sind ebend schon alle vorverkabelt und montiert. Auch das Ovp Ladegerät ist fertig. Mach mal Bilder damit ich was erkenne. Hallo Sonnentau Vielen Dank für deine prompte Antwort Leider kann ich keine Bilder der Anlage zur Zeit machen, da ich nicht zu Hause bin. Nachdem ich das Ladegerät abgeschaltet habe (abschalten lassen) stellt sich folgende Situation dar: 1:3,320 2:3,327 3:3,320 4:3,320 Passt das in deine Theorien? Wo könnte ich den Verdrahtungsfehler gemacht haben? Ich habe leider erst am Samstag die Gelegenheit, nachzuforschen. Ich werde dann vermutlich auch ein Ladegerät haben, dass bis 14,7 (AGM Option) lädt. Zu "Plug and Play". Als ich mich auf das "Abenteuer" eingelassen hatte, wusste ich durch das Studium dieses Thread schon was auf mich zukam. Ich will und kann nicht abstreiten, dass ich so etwas auch gerne mache. Ich bin auch sehr froh, dass ich nicht die Pionierarbeit leisten musste. Ich sagte ja, es war OK. Es fehlt mir nun nur noch die Idee warum mein Mastervolt nicht mehr als Wechselrichter funktioniert. Eine Frage noch zum Schluss, was bewirkt der "S1 SSR Konverter" außer der Reduzierung des Eigenverbrauchs des Überwachungssystems. Ich habe Crydom SSR im Einsatz, die haben doch ohnehin einen geringen Eigenverbrauch. Wie hoch wäre die Einsparung? nochmal vielen Danke und Alfred Hallo zusammen, ich habe gerade eben mit Falko Jahn von ECS gesprochen, der die LIPRO's herstellt und verkauft. Wir haben diskutiert, ob LIPROs nun ausgelagert werden können und er hat meine Frage grundsätzlich mit Ja beantwortet, sofern gewisse Dinge beachtet werden: - Die LIPROs müssen gekühlt sein; ich plane die Verschraubung auch extern auf den bekannten M14/M6 Schrauben und mit Kühlkörper und er bestätigte, dass dies zur Kühlung grundsätzlich ausreicht - Die LIPROs müssen natürlich elektrisch getrennt aufgebaut werden, d.h. nicht auf einer gemeinsamen Metallplatte oder so - na gut, das ist wohl selbsterklärend... ich werde einen Kunststoff als Trägermaterial verwenden; ausserdem überlege ich mir, wie ich auch mechanisch sicherstellen kann, dass keine Verbindung ungewollt hergestellt wird, weil irgendein elektrischer Leiter quer auf der Konstruktion drauf liegt... - das müsste man beim Akku dann aber eigentlich auch tun... :-) - Die Kabel sollten so kurz wie möglich sein und einen Querschnitt von mindestens 2.5 qmm aufweisen - Temperaturmessung direkt am LIPRO ist natürlich nicht wirklich möglich, z.B. wenn sich Pol-Verbinder/Schrauben lösen. Das geht aber auch jetzt schon nicht, wenn die LIPROs auf dem Plus Pol verschraubt sind und sich eine Schraube auf dem Minus Pol löst!! Daher gilt in beiden (!) Varianten, dass man regelmässig den festen Sitz aller (!) Polschrauben prüft, ob LIPROs ausgelagert sind oder nicht, oder regelmässig bei/nach Belastung die Temperaturen prüft. Gute Sprengscheiben sind und bleiben natürlich ohnehin Pflicht! Ich habe ihn gefragt, ob ich ihn so zitieren darf und er hat dem zugestimmt. Vielen Dank Herr Jahn! Damit steht der Auslagerung meiner LIPROs erstmal nichts mehr im Weg! Klar ist aber auch: Hätte ich 2 cm mehr Platz nach oben, dann würde ich die LIPROs auf den Polen lassen. Meine Entscheidung ist eine Abwägung mit dem anderen Risiko, das dadurch entsteht, dass Winston mittlerweile deutlich und widerspruchsfrei kommuniziert, dass die Akkus gestellt werden *müssen und mir daher eigentlich keine Wahl bleibt ausser das Risiko von defekten Zellen wegen nicht fachgerechter Installation selbst zu tragen...! Ich hoffe, dass dient der Klärung und macht auch anderen den Weg frei, eine Lösung für ihre Einbausituation zu finden, wenn es denn Platzprobleme gibt. Ich werde von meiner Umsetzung demnächst bebildert berichten. Beste Frank Hallo Frank, Danke für deine Bemühungen, bin gespannt auf Deine Umsetzung, denke die Auslagerung der LiPros ist wirklich nur was für den Fall das es um jeden Zentimeter ankommt. Hätte auch lieber liegend verbaut, da ich dann mehr Kapazität einbauen hätte können, aber wie Du bereits gesagt hast, gibt Winston dafür keine Freigabe. Was heißt die Kabel sollten so kurz wie möglich sein? Wie lang dürfen sie den sein bevor es Probleme gibt? Wie machst Du die Temperaturprüfung direkt am LiPRO wenn Du sie auslagerst? Cornel Das ist natürlich blöd,wenn er mir gesagt hat,das er davon abraten würde. Gut wenn er jetzt der Meinung ist,das geht dann möchte ich nicht wiedersprechen. Hallo Sonnentau, habe mir dein Schaltschema vom 7.Dez 014 angesehen und glaube, daß ich dies auch als Laie umsetzen kann. Da ich LiFeYpo4 auch als Starterbatterie verwenden möchte ( entweder 60 AH liegend oder 3 mal 20 AH stehend ) stellt sich mir die Frage ob und wie man die Starterbatterie in die Schaltung integrieren kann. Ansonsten käme ja nur die Lösung von ungeregelten Zellen infrage. Kannst Du mir da einen Tip geben ? unt60 Hallo Sonnentau, kein Ding! - vielleicht habe ich es etwas anders beschrieben, weil ich meine Situation ja nun offenbar besser kenne. Danke, dass Du es auch versucht hast, wenn ich auch nicht wusste, mit wem Du gesprochen hast. frank
Hi, ich bin zwar nicht Sonnentau, aber einen Tipp habe ich. Seit 20 Monaten verwende ich einen 40Ah-Block beim 316CDI als Starterbatterie(stehend), nur ausgetauscht weiter nichts. Keine Probleme, mir ging es ums Gewicht. Uwe Für die Starterbatterie kann man einen 40 oder 60 Block verwenden. Ich persönlich würde aber auf eine sehr gute Bleibatterie dendieren. Wenn man eine Odysee Extrem verbaut ist das auf alle Fälle eine Alternative. Diese Art von Akku ist mit normalen Starterbatterien nicht zu vergleichen. An Wasserburger: wenn ich einen Tag zuvor mit Herrn Jahn spreche und mich noch mal abstimme,damit keine falschen Aussagen im Netz kursieren,ich selbst davon überzeugt bin,das es immer besser ist so nah wie möglich die Parameter am Pol zu messen ist es für mich sehr verwunderlich,wenn es einen Tag später gehen soll. Es war genau so wie mit der Balancerspannung: erst war sie auf 3,65 Volt damit die normalen Ladegeräte bei voller und ausgeglichener Gesamtspannung nicht unnötig die Balancer beheizen und abschalten. Danach wurde die Spannung auf 3,6 Volt reduziert . Erst als ich dies mitbekommen hatte wurde es wieder angehoben. Also,wenn der Hersteller das OK gibt möchte ich mich da sehr gerne raushalten.
Warum eigentlich FBR-265 und nicht TSA-265? danke Uwe, danke Sonnentau, eine Bleibatterie möchte ich wegen des Gewichtes nicht mehr einsetzen. Ihr wisst ja wie das mit 3,5 to Zulassung so ist; habe mein Selbstbaufahrzeug soweit wie möglich gewichtsoptimiert und kämpfe um jedes Kilo ( man nimmt ja doch immer mehr mit als man will ). Nun sollen die LiFeYPo4 Aufbau- und Starterbatterie nochmal ca 30-40 Kg Gewichtseinsparung bringen, damit komme ich dann trotz Roller und Klapprädern in den grünen Bereich. Uwe kannst Du mir noch die Motordaten Deines Fahrzeuges nennen ( Hubraum, Verdichtung Leistung ) ? Ich muß einen 3 Liter Peugeot Boxer zum Laufen bringen, ob da 40 AH reichen ? unt60 Hallo unt60, bin zwar nicht Uwe, habe aber schon an einem Mercedes 316CDI 5-Zylinder meine 12V-Blöcke durchgetestet. Serie 75 oder 100Ah Blei, mit der alten 20Ah Winston LiFePo zog der Anlasser bei herbstlichen Temperaturen zwar durch, zum Starten hat es aber nicht gereicht. Mit der 40Ah ging es ganz problemlos, die ist jetzt aber wieder im PKW. Mit der 100Ah ist starten natürlich problemlos. Zum testen habe ich noch eine 40AH dastehen. Rossi 40Ah sind doch fast 90Ah Blei. Das müsste doch auf jeden Fall reichen... Hallo Akki Warum soll ich einen zusätzlichen tiefentladeschutz einbauen? Den habe ich doch bereits mit den lipros. Oder wo habe ich den Denkfehler. Erfahrungsgemäß sollte immer nur einer überwachen. Und die lipros überwachen jede Zelle, der bfr nur die gesamtanlage. Egal was man nimmt Hauptsache es wird die Last oder Ladung getrennt. Wichtig ist immer eine richtige Montage und Verkabelung , weil da die meisten Fehler auftreten. Die Akkus in eine Stahlkiste wäre natürlich noch mal eine zusätzliche Sicherheit. Ein Restrisiko ist bei allen elektrischen Systemen nie auszuschließen. Deswegen weise ich auch immer darauf hin das eine Fachkraft den Einbau kontrollieren muss. Gerade bei dem Masscombi denke ich das ein Vertrahtungsfehler vorliegt, dabeim Anschluss EBL der Akku wie ein Bleiakku betrieben wird. Hi umt60, ich habe den OM651-Motor, 4-Zylinder. 2,143l, Verdichtung ist 16,2:1 Leistung des Originalmotors 163PS. Übrigens ist direkt an der Starterbatterie in der Minus-Batterieklemme ein Stromsensor eingebaut. Uwe Halo Sonnentau Hast du einen Tip, wo ich einen verdrahtungsfehler gemacht haben kann. Die ladefunktion ist ja in Ordnung, lediglich der Wechselrichter will nicht. Die Verkabelung unterscheidet sich aber doch nicht. Was verstehst du unter EBL? EBL ist der Schaudt Elektroblock - der Sicherungskasten / Spannungswächter / Hauptschalter / Trennrelais bei Hymer / Carado & Co meist unter dem Fahrersitz verbaut. Dazu gehört noch das Panel mit Anzeige Füllstand / Batteriespannungen über der Tür. Hallo Fraedt, wo der Fehler jetzt liegt sehe ich nicht genau. Was ist zu beachten: Es gibt Situationen und Einbauten,wo Ladung und Last getrennt auf einen Akku gehen. Dies ist der Idealfall. Jetzt gibt es aber auch Situationen wo Ladung und Last über einen Elektroblock laufen oder wo Wechselrichter und Lader in einem Gerät sind. Da diese Variante eine Trennung nicht so ohne weiteres zulässt benötigt man einen Trick um diesen Zustand zu umgehen. Auf der Superlast wird ein Hauptrelais mit beiden Sicherheitsschleifen angesteuert. Wenn jetzt der Balancer OVP (Überladung ) oder LVP (Tiefentladung ) anspricht schaltet das Hauptrelais. Jetzt ist Ladung und Last zusammen getrennt. Wird OVP aktiviert schaltet das System allein zurück,weil die Balancer das zu viel Verheizen. Bei LVP geht dies aber nicht,weil ja keine Ladung erfolgen kann. Jetzt kommt der Trick :durch ein sehr kleines zusätzliches Ladegerät(Solar oder Netzladegerä) welches das Relais umgeht,wird die Spannungsschwelle am Akku angehoben. Jetzt schaltet das Superlastrelais EBL zurück und Ladung und Last kann wieder erfolgen. Vorteile gibt es aber nicht nur allein: der Nachteil bei dieser Notvariante ist,das es passieren kann,das bei OVP ( sehr vollem Akku) kurz kein Strom zur Verfügung steht. Dieser Effekt sollte aber mit ausgeglichenen Zellen so gut wie nie eintreten. Der Vorteil ist halt,das man nicht die ganze Elektrik umbauen muss oder noch schlimmer ,alles neu kaufen zu müssen. OVP hat bei meiner Praxisanlage noch nie abgeschaltet . Schau noch mal genau auf den Plan irgendwo ist bestimmt der Fehler. Acki ,der Wasserburger,oder Cornel haben es so gebaut und es funktioniert. Bin mir sicher wir finden den Fehler noch. Wir reden aber vom Plan auf Seite 91. Wenn Du Lader und Wechselrichter in einem Gerät hast mußt du dies so bauen. Ich hab grad eben diese Trennung vorgenommen und das funktioniert einwandfrei. Bisher zwar nur am AGM-Akku, weil LiFePO4 erst im Frühjahr rein kommt, aber an der Schaltung ändert das ja nicht wirklich was. Ich hab die Signale OVP und LVP des GreenControllers an Relais' geleitet, die beim Schaudt EBL 99 Folgendes trennen: Bei OVP zweipolig die Netzversorgung des EBL und die D+-Leitung des Trennrelais. Somit wird weder vom außenstromabhängigen Ladegerät noch vom Motor (Lima/Fahrzeugbatterie) weiter geladen. Verbraucher entladen weiter und selbst der Kühli kann mit 12V versorgt werden. Bei LVP die +-Sensorleitung zwischen Aufbaubatterie und EBL. Damit wird dem EBL eine leere Aufbaubatterie vorgegaukelt und er schaltet selbständig alle Verbraucher weg, die über ihn laufen. Die Ladevorgänge via EBL laufen wunschgemäß weiter, ein extra Ladegerät wird nicht benötigt. Die verwendeten Relais sind zusätzlich noch klein, gängig und preiswert. Hallo Lifepo4 Freunde. Es gibt eine neue Ära bei den Balancern. Der Neue Lipro Active kommt im ersten Quartal auf den Markt. Es ist ein aktiver Balancer der jetzt den Überschuss von Zelle zu Zelle einläd. OVP und LVP bleiben erhalten. Die größte Anwendung wird im Homespeichermarkt sein,wo extrem stark geladen und entladen wird. Der Eigenverbrauch liegt bei 0,1 Watt. --> Link
Hast Du das auch bei Temperaturen unter minus 20°C versucht? Ich möchte auch meine Starterbatterie (Original 110AH / 900A nass, Motor Fiat 3,0 l, Bj 2011) ersetzen, bin aber unsicher, ob eine LiFeyPo4 40AH ausreicht. Die würde so gerade in die Batteriewanne vor dem Fahrersitz reinpassen. Für die 12V-Blöcke und die Einzelzellen werden unterschiedliche Daten für den max. Impulsstrom angegeben: 400 A / 6 sec. für den 40 AH-Block bzw. 800 AH / 5 Sec. für die Einzelzelle. Kann dieser Unterschied eigentlich sein? Bei Einsatz von Einzelzellen würden die 900A der Org. Batterie ja fast erreicht. Litrade gibt an, dass die Li-Blöcke noch 80% Kapazität bei minus 40°C haben sollen - das wäre ja vorteilhaft gegenüber eine Nassbatterie. Bleiben noch jede Menge offener Fragen! Edgar
Nein, bei diesen Temperaturen war der Ansporn zum basteln recht gering :eek: . Im Ganzjahres-PKW (Benziner Original 74Ah) war im Winter die 20Ah im Grenzbereich, die 40Ah problemlos. Meine private Rechnung: unter 30% des Blei-Ah-wertes wird langsam eng im Ganzjahreseinsatz. Dürfe danach also reichen in dem Fall, Diesel könnte aber etwas "anspruchsvoller" sein. Rossi
Hallo sonnentau3, bedeutet dies, dass keine Kühler mehr benötigt werden und so der Aufbau flacher wird? Jochen Es bedeutet,das der Balancerstrom nicht mehr verheizt werden muß. Der Aufbau wird nicht wesendlich kleiner,da die Kühlkörper 4 mm höher wie die Anschlüsse waren. Wie gesagt die alten Lipros bleiben bestehen und reichen völlig aus beim WOMO Einsatz. Ich finde das ja sehr beeindruckend, was es so alles gibt. Da werden ganze Dächer mit Solarenergiezellen bestückt und high Tech Batterien verbaut. Wahnsinn! Ich habe keine Ahnung, für was man so etwas benötigt. Wir haben zwei Wohnraum Batterien verbaut und sind wochenlang unterwegs. OK, TV und SAT haben wir nicht. Kann es sein, dass eine bestimmte Anzahl CON Camper eben doch nicht auf das komfortable Leben wie im Eigenheim verzichten kann? :-)
Warum schläfst Du eigentlich nicht unter freiem Himmel? Ganz schön verwöhnt, beim Campen noch nicht mal aufs Dach verzichten können... Nichts gegen Komfort... Geht auch ohne CON... In USA würde ich auch so einen Hobel mit Slide-Outs fahren, die haben nicht so bekloppte Führerscheinregeln mit 3.5t / 7.5t. Die Busse bringen schon mal 11..15t auf die Waage. (Ich hab ja noch den alten Lappen bis 7.5t, aber was soll‘s, EU sei Dank muss die Jugend eben künftig Smart fahren). Mit einer 3.5t Beschränkung könnten die Amis nicht mal einen patriotischen US Pick-Up Truck bewegen :wink: Ich finde die Aufrüstung schon in Ordnung, es reicht eben nicht einfach eine Pressspan-Schrankwand auf einen Klein-Lieferwagen Gestell zu schrauben und das Ganze dann Wohnmobil zu nennen. Ich hab kaum ein Ami-Mobil gesehen, bei dem nicht ein 4-7kW Onan Generator ab Werk verbaut ist und das keine Dachklima Anlage hat, in jedem ist mindestens eine monströse Mikrowelle / Konvektionsofen verbaut, die Batteriekapazität fängt bei 200Ah an, der Stromanschluß ist auf 50A ausgelegt (entspricht deutschen 25A, das haben Einfamilienhäuser bei uns) Die Mittelklasse hat Waschmaschine / Trockner an Bord und die besseren auch Geschirrspüler. Und wir sind schon "dekadent", wenn wir ein paar mickrige Solarzellen verbauen :lol: Ich denke, in 5-6 Jahren ist die LiFeYPO4 Technik weitgehend ausgereift und bezahlbar, auch werden diese LiPros und Schutzbeschaltungen im Gehäuse der Batterien verschwinden - wie in den Notebook / Smartphone Akkus, Plug & Play wird schon noch kommen. Bis dahin werde ich die Zeit mit der konventionellen Technik überbrücken, aber ich finde die Pionierarbeit, die hier geleistet wird sehr spannend. Hut ab Jungs, und weiter so! :zustimm: :respekt: Das mit dem noch teuer stimmt, wenn man die Anfangsinvestition sieht. Wenn man aber weiß was das für Vorteile bringt dann möchte man nie wieder Blei an Bord haben. Natürlich ist es schön es ginge ein Tausch 1 zu 1. Wir haben es ja schon geschafft den Einbau sehr zu vereinfachen. Das größte Problem ist doch der Platz im Womo. Alles in einer Kiste gibt es ja,aber dann passt es nicht mehr rein, weil 3 cm zu groß. Wer es aber geschafft hat wird mir recht geben, das ein neues Zeitalter im Womo begonnen hat. Allein die vielen Kaffee, der Fön, und keine Sorgen mehr mit halb leerem Akku rumzustehen ist es allemal wert. Wenn es die Tage richtig kalt wird zeige ich euch mal was mit diesem Akku alles geht. Klar, ist sicher toll, aber unterm Beifahrersitz passen die nicht rein, die Anfangsinvestition sind mehrere Tausend Euronen (wenn schon, dann bleibt man ja nicht bei 100Ah stehen), und wenn mal was defekt ist, kostet's auch wieder richtig viel Geld. Die Technik ist recht empfindlich - wenn nur eine Komponente der Schutzbeschaltung aussteigt, können eine bis mehrere Zellen den Geist aufgeben, mögliche Störquellen sind ja auch genug vorhanden: die Lipros, die die OVP / LVP's etc. und die Zellen können ja auch mal kaputt gehen, ein kleiner Kurzschluß durch Unachtsamkeit... Schlimmstenfalls muss die ganze Packung erneuert werden. Bei einem normalen Akku sind es 200€, bewährte Technik und unempfindlich, kann man unterwegs ersetzen. Bei den LiFeYPO4 ist es Faktor 10 und man muss unterwegs eventuell improvisieren / rückbauen. Aber wenn alles richtig funktioniert, sind die auf jeden Fall genial!
50A*110V = 25A*220V... :-) OT: dort herrscht ne völlig andere Mentalität... Wir mussten hier in D auch erstmal "Campen lernen..." ;-) Ausserdem kostet dort das Fahrzeug max. 49-50% der Preise hierzulande bei Vollausstattung... Thomas Alle reden wieder von den horrenden Kosten! - Ich habe gerade vor einer Woche mal eine Vergleichsrechnung aufgestellt. Und hier heht es nur um die Kosten - Die Vorteile werden gar nicht berücksichtigt ... 8) Nachdem ich das Projekt LiFeYPo4 in den letzten Wochen realisiert habe und immer wieder Fragen zur "Wirtschaftlichkeit" auftauchen, möchte ich hier einmal eine Rechnung anstellen: Ausgehend vom aktuellen, realisierten Akku mit 400 Ah und der dazu notwendigen Elektrik/Elektronik habe ich die Kosten zusammengestellt und mit alternativen Akku-Varianten verglichen. Ein fertiges "Plug-and-Play"-LiFeYPo4-System kostet natürlich deutlich mehr als der Selbstbau (und hat je nach Produkt zusätzlich den Nachteil, dass nicht bekannt ist, was genau drin steckt...). 1. LiFeYPo4 (Winston inkl. BMS etc.) Eingebaut werden 400 Ah. Von diesen werden 70% der Kapazität entnommen, das entspricht 280 Ah. Bei 12 Volt also 3'360 Wh In der Folge werden alternative Varianten logischerweise ebenfalls mit derselben nutzbaren Kapazität verglichen! Man kann von 5'000 Zyklen bei 70% Entnahme ausgehen (3'000 bei 80% Entnahme). Das bedeutet, dass der Akku insgesamt über seine Lebensdauer 16'800'000 Wh = 16'800 kWh liefern kann. Ich komme bei einem sehr grosszügigen Verbrauch auf einen Tagesverbrauch von 100 Ah = 1'200 Wh. Das heisst, die Leistung des Akkus reicht für 14'000 Tage! = 38 Jahre, wenn man im Wohnmobil lebt! Die Kosten für diese System belaufen sich auf 3'500.- SFr 2. Gel (Exide G210 ES 2400) Hier wird ein hochwertige Gel-Batterie zum Vergleich herangezogen. Dabei gehen wir von einer Entnahme von 50% aus, d.h. um ebenfalls eine nutzbare Kapazität von 280 Ah zu haben, brauchen wir eine Gesamtkapazität von 560 Ah. Hier die entsprechende Rechnung: 560 Ah --> 50% Entnahme --> 3'360 Wh 1'000 Zyklen (bei 50%) --> 3'360'000 Wh = 3'360 kWh Kosten: 2'140.- SFr. 3. AGM (günstigste / no name oder Effekta) Als Billig-Variante wird hier eine der günstigsten AGB Batterien in gleicher Weise gerechnet: 560 Ah --> 50% Entnahme --> 3'360 Wh 500 Zyklen (bei 50%) --> 1'680'000 = 1'680 kWh Kosten: 800.- SFr. Und nun noch die Kosten, wenn man die Alternativ-Akkus auf die "Lebensleistung" des LiFeYPo4-Akkus von 16'800 kWh hochrechnet: Lithium : 3'500 SFr. Gel : 10'700 SFr. AGM: 8'000 SFr. Da bleibt nur ein ;D Acki, Du hast Recht, wenn alle Zellen, Reglerbausteine etc. der LiFeYPO4 Lösung tatsächlich diese Lebensdauer von 38 Jahren erreichen. Bei nur einer defekten Zelle / Komponente haut die Rechnung aber schon nicht mehr hin. Das sind alles idealisierte Werte, niemand hat das bisher wirklich getestet, es gibt keine Erfahrungen über 38 Jahre mit einer signifikanten Anzahl von Zellen. Bist Du sicher, dass Du einzelne Zellen in sagen wir mal 10-15 Jahren mit den gleichen Parametern als Ersatz bekommst, oder dass diese Lipros dann noch im Handel sind, wenn mal einer defekt ist? Was passieren kann, ist, dass Du die Schaltung neu machen musst oder doch wieder alles komplett neu baust, weil die Technik inzwischen besser geworden ist. Und wirst Du 38 Jahre im WoMo wohnen, um die Investition abzuschreiben? Zur Rechnung mit den AGM / GEL Akkus: auch die sind nicht ständig im Einsatz, die Wenigsten leben so lange im selben Fahrzeug. Die Lebensdauer der Batterien bei 50% Entladung ist ein Durchschnittswert, die reale Nutzung ist was ganz anderes. Die Batterien werden nicht immer auf 50% entladen und auch nicht gleich getauscht, wenn die Kapazität sagen wir mal um 20% nachgelassen hat. Auch schleppt niemand 560Ah mit sich herum, das sind immerhin gut 250..300kg. Manche Batterien halten 10 Jahre und länger, zumal sie ja mit Solar ständig nachgeladen werden. Natürlich fallen auch bei konventioneller Technik Komponenten vorzeitig aus, wegen dem günstigeren Preis und der Verfügbarkeit überall sind sie aber auch schnell wieder ausgetauscht. Für den normalen Camper / Urlauber / Zugvogel zum Überwintern / für ein paar Jahre Weltreisenden ist die Blei-Lösung meist die bessere Variante - schon wegen der Ersatzteilsituation. Jemand, der nahezu stationär Off-Grid dauerhaft im Wohnmobil lebt, der wird die LiFeYPO4 Lösung eher ausreizen und mit WR z.B auch größere Geräte wie Waschmaschine, Induktionsfeld etc. versorgen, und sicher auch ein Moppel dabeihaben zum Nachladen der Batterie bei Schlecht-Wetter. Ich will Dir die Lösung nicht schlechtreden, es ist einfach die Art der Nutzung, die die eine oder die andere Lösung attraktiver macht. Technisch ist Euer Projekt schon recht anspruchsvoll und interessant. Für das Hobby schaut man ja auch nicht auf den Preis. Nur würde ich mich nicht darauf verlassen, dass es die letzte Investition für die nächsten 40 Jahre in Batterien war. Es wird definitiv kein Ergebniss herauskommen,wenn es um die Wirtschaftlichkeit geht !! Was ist bei einem Womo schon wirtschaflich ? Man nehme mal die Kosten die so ein Mobil allein ohne Urlaub kostet. Dafür sind Luxusreisen um die Welt möglich. Es geht doch um ein Lebensgefühl um die letzte Freiheit,die eigendlich auch keine ist. Würde man die Balancer weglassen und man müßte in der Ferne eine Bleibatterie kaufen,weil kein Ersatz vorhanden ist ,so würde es mit diesem System funktionieren. Man nehme sich 2 rote Kabel mit die an einem Ende einen Ringkabelschuh besitzen und lege diese Kabel vom Pluspol an den SSR converter an A+in und B+In. Jetzt funktioniert das ganze System ganz normal weiter als wäre es eine Bleibatterie. Mach das mal mit einem System was komplett verkapselt ist ! Die Vorteile liegen wie schon mehrmals gesagt wo ganz anders: Wesendlich geringeres Gewicht. Sehr hohe Stromentnahme bis zum Schluß ohne Schaden am Akku, Ladewirkungsgrad von über 90 %, Schnellladefähig,Spannungsanhebung bei Kälte und großen Lasten, Keine stundenlangen Pflegeprogramme ,im teilentladenen Zustand über Wochen kein Problem,Viel schnellere Umschaltung bei AES Reglern auf Kühlschrank,Reparatur kann selber erfolgen. Ich könnte jetzt noch den Vergleich mit Autos anstellen,den dann alle verstehen. Mit jedem Auto komme ich von A nach B . Die Frage ist halt was kann ich mir leisten und was habe ich für Ansprüche . Fahre ich jeden Tag benötige ich ein sehr komfortables Auto was natürlich ordendlich Geld kostet. Für den Weg auf Arbeit geht ein kleines. Stimme Dir voll und ganz zu, bis auf:
Ich bin früher viel zur Arbeit gependelt, gerade da hab ich den größten Comfort und Sicherheit gebraucht, wenn man 2 Stunden pro Tag im Auto sitzt - ein kleines Auto wäre für mich hierfür nicht in Frage gekommen. Ackis "Fehler" ist vielleicht auf eine Nutzungsdauer von 38 Jahren umzurechnen. Aber die Betrachtungsweise ist absolut korrekt und kann man auch so darstellen: LiFeYPo: 17 Eurocent pro kWh Gel: 64 Eurocent pro kWh AGM: 48 Eurocent pro kWh Zu beachten ist, dass die Elektronik bei Lithium teurer ist als der Akku selbst. Das wird ziemlich sicher nicht so bleiben, wenn es mal Alternativen zur ECS Elektronik geben wird. Wobei ich die ECS-Komponenten nicht schlecht reden möchte. Nach meiner Einschätzung sind das hochwertige Teile, die z.Z. möglicherweise nicht als überteuert bezeichnet werden können. Meiner Einschätzung nach könnte es "einfachere" Elektronik auch tun, die aber genauso sicher funktioniert. Lithium ist die Zukunft. Mal so als LiFeYPO4 interressierter, wenn es um die Ladung des Akkupacks während der Fahrt (Lima) geht, könnte man sich nicht ein Großteil der Sicherheitsschaltung durch SSr sparen? In dem man den Akku-Pack von einem Ladebooster laden lässt? Der würde doch die ganze Schaltung, wie galvanische Trennung bis hin zum Überlade-Schutz übernehmen, einziger Nachteil bei diesem hier, wären die 14,7Volt der Ladeschluss, dadurch wäre der Akkupack vielleicht nicht ganz voll, aber es wäre auch sichergestellt, dass die Balancer nicht zu sehr belastet werden. Hab ich einen Denkfehler? TeXas
Das trifft natürlich nur für sehr kleine Akkus zu!
Ja, hast Du: Der Schutz der Einzelzelle ist nur mit Balancer gewährleistet. Die Kontrolle der Gesamtspannung schützt nicht vor der Überladeung einer abdriftenden Zelle! 14.7V reichen übrigens bestens um mit 4 x 3.65V zu laden (14.6 braucht es rechnerisch) - Daran liegt es also nicht ...
Ich hatte es so gemeint, dass man sich die ssr sparen kann nicht die Balancer. Das müsste doch funktionieren. TeXas Bei so teueren Zellen würde ich nicht an der Elektronik sparen.
Da hast du vollkommen Recht, sparen sollte man nicht an der falschen Stelle, mir ging es aber um die technische Machbarkeit. Denn so wie ich es bis jetzt verstanden habe, machen doch die SSr`s doch genau das gleiche wie ein LB, bei Über oder Unterspannung schalten bzw. trennen. TeXas |
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