|
Hallo WoMo Gemeinde,
ich möchte mir im nächsten Jahr ein neues Basisfahrzeug für eine (noch) ;) Leerkabine zulegen. Den Fiat Ducato gibt es ja auch mit Doppelachse hinten, Mercedes Vario/Atego setzt da mehr auf Zwillingsreifen. Welche Vor- und Nachteile haben eigentlich die beiden Systeme in Bezug auf den Fahrkomfort? Hallo und willkommen im Forum.
Erstmal gibts den grundlegenden Unterschied: Der Ducato hat Frontantrieb, also die beiden Doppelachsen rollen nur hinterher. Vario/Atego spielen Gewichtsmäßig schon in einer anderen Liga und haben Heckantrieb. Wie schwer soll dein WoMo denn werden? Mit dem, was ein Vario und erst recht ein Atego noch locker stemmen können, ist ein Ducato hoffnungslos überladen. Soll es 7,5t oder gar darüber sein, wird es ein Fahrgestell mit Zwillingsreifen. Bleibst du vom Gewicht unter 5,5t, geht ein Ducato mit Tandemachse hinten. Die Gewichtsfrage solltest du zuerst klären, dann können wir mehr dazu sagen. CarbonUnit Hallo carbonunit,
danke erst einmal für Deine nette Begrüßung. Ich bin mit meinen Planungen gerade erst angefangen. Über das spätere Gewicht des Aufbaus kann ich derzeit nur spekulieren. Derzeit habe ich einen uralten Hymer der so langsam auseinander fällt. Der wiegt so um die 4,2 Tonnen wenn er komplett beladen ist. Ich denke, dass mein neues Fahrzeug eher deutlich über 5 Tonnen kommen wird, weil ich mit der Technik nicht so geizen und meiner Frau ein wenig Luxus bieten möchte. Ggf. soll ein Motorrad mit auf die Reisen gehen. Für die Aufbaulänge hatte ich so ca. 6,5 bis 7 Meter gedacht (plus Alkoven). Vermutlich wird aus diesem Grund schon der Ducato und auch der Sprinter herausfallen. Meine Frage bezog sich auch auf dem Fahrkomfort beider Hinterachssysteme. Mein Hymer hat hinten Zwillingsreifen, die bei schlechten Straßenverhältnissen manchmal etwas ruppig waren. Ist das bei Doppelachsen eventuell besser? Wenn es ein KO-Kriterium in Bezug auf den Fahrkomfort für den Doppelachser gibt, würde ich das Gewichtsproblem noch einmal überdenken und ggf. auf die 5-Tonnen-Variante umsteigen. Wenn es allerdings keinen Unterschied macht, brauche ich mich mit der Gewichtseinsparung nicht herumzuärgern. Mehr als 7,5 Tonnen sollen es allerdings nicht werden, weil meine Frau das Fahrzeug auch fahren wird. Wie gesagt, ich stehe noch ganz am Anfang meiner Planung und es sind alles noch Gedankenspiele. Die Realisierung soll dann in ca. einem Jahr beginnen. Ich werde hier im Forum also noch eine Menge Fragen los werden :) Nach der Auswahl des Basisfahrzeugs kommt dann die Leerkabine dran, aber dazu später mehr. Schau doch einfach mal bei Mercedes Benz Nutzfahrzeuge den Sprinter an oder bei Iveco Nutzfahrzeuge den Daily.
Je nach zGG gibts da Einzel und Zwillingsbereifung und natürlich Heckantrieb der in der Gewichtsklasse über 3,5t zGG meines Erachtens der bessere Antrieb ist. Ein schwerer und voller Duc dreht mit seinem Vorderradantieb voll beladen am Berg oder Hügelchen schnell durch und wird leicht in der Lenkung was dan zusätzlich den Reifenverschleiß fördert. :!: Ich hab im Mai unten am Garadsee gestanden und es war schon fast Lärmbelästigung, wenn wieder ein tandemachsiges Wohnmobil, meist noch mit Boots-oder Smartanhänger versuchte, die etwa 8%tige Steigung zu erklimmen.
Zwillingsbereifte Transen und Dailys nahmen den Hügel ohne jegliches Problem. Die Tandemachse ist und bleibt ein günstig zu verbauendes Relikt aus dem Anhängerbau. Es ist halt beim frontgetriebenen Ducato die einfachste Lösung, ihn zum Möchtegerndickschiff zu machen. Traktionsprobleme und Reifenverschleiß tauchen in keinem Prospekt auf. Vorteil gegenüber der angetriebenen Zwillingsachse ist der bessere Rollkomfort auf der Geraden und die mögliche niedrige Bauhöhe. Danke für die Antworten. Da hat sich die erste wichtige Frage für mich ja bereits erledigt, und das in nur einer Nacht. :razz:
Es werden dann Zwillingsreifen. Für ebenfalls Interessierte: In der folgenden Rubrik gibt es ebenfalls Informationen zu diesem Thema (die hatte ich gestern über die Suchfunktion nicht gefunden). „Vor- und Nachteile von Zwillingsreifen“ in der Rubrik „Fahrzeugtechnik“. So, jetzt kommt für mich das Thema "Leerkabine". 8) Mag ja alles richtig sein was vorher geschrieben wurde.
Aber ich hatte mit unserem 5 To Tandemachser bisher absolut keine großen Probleme: Weder im Winter bei komplett schneebedeckter Fahrbahn über die Alpen incl. Fernpass und Brennerpass-Bundesstrasse noch im Sommer in Griechenland mit den typisch glatten Strassen. Nur einmal in einem Kaff bei > 12 Prozent und schön nass gespritzter Strasse hatte ich mal leichte Anfahrprobleme, aber das war das einzige Mal und nix wildes. Wir waren fast voll beladen mit knapp 4,9 Tonnen und einem Roller auf dem Mopedträger unterwegs. Der Fahrkomfort und das Fahrverhalten sind ansonsten Spitzenklasse, wenn man das bei einem Womo überhaupt sagen kann, mit der Alko-Tandemachse liegt das Womo satt auf der Strasse. Solange kein Hänger gezogen werden muß und nicht irgendwelche andere Besonderheiten (viel 3. Welt, unbefestigte bzw. Schotterstrassen etc.) gegen die Tandenmachse sprechen, würde ich da nicht unbedingt von einem Nachteil oder einer Krücke sprechen, so meine Erfahrung. Ich würde die Suche eher anders angehen: erst mal klar machen welche Aufbau-Hersteller überhaupt in Frage kommen, dann schauen mit welchem Chassis die geliefert werden und dann kommt die Gewichtsfrage und dann entscheiden. Klar ist auf alle Fälle auch: die 5 To sind da die magische Grenze für den Tandemachser. Didier
Hallo Stoppie, wir fahren seit 6 Jahren Ducato mit Tandem Doppelachse und haben weder beim Wintercamping in den Alpen (Januar in Pettneu) noch sonst Probleme. Ich habe im Sommer einen 7,5 m langen Catamarantrailer am haken und auch damit keine Probleme gehabt. der 3 Achser hat einen Geradeauslauf, den die zwillingsbereifte Achse nicht bieten kann. (siehe auch Reisebusse). Die unkomfortablen Iveco- Fahrwerke nachen jede Bodenwelle mit, erste recht bei großem Überhang, während die Tandemachse Unebenheiten kaum spüren lässt. Der holprige Fahrkomfort mit Zwillingsreifen, die hohe Windempfindlichkeit, der Winddruck beim Überholen von LKWs sind häufig Anlass, sich eine teure Zusatzluftfederung einbauen zu müssen. (siehe Goldschmitt). Frankia bietet beispielsweise den Sprinter mit Tamdemachse und Heckantrieb an. Teuer, aber der Vergleich in einer der letzten pm ist eindeutig, was den Fahrkomfort angeht. dk167
Glaube ich gerne, daß man auch mit Vorderradantrieb ohne Probleme unterwegs sein kann, aber in Extremsituationen machen oft nur kleine Unterschiede es aus, ob ich vom Fleck komme oder abgeschleppt werden muß. Ich habe diesen Winter auf den Kanaren erlebt, wie steil Straßen sein können. Mein Bekannter mit neuem Diskont Womo von Uwe :D mußte bei leichter Nässe eine Einbahn-Straße in einer Stadt rauf , die leichte Steigung hatte und Kopfsteinplaster. Weil es eng war, mußte er ganz langsam fahren und dann plötzlich :eek: drehen die Räder durch und es geht nichts mehr. Jeder weitere Anfahrtsversuch scheiterte. Hinten Autos, die warten. Seine Frau mußte dann die Straße absperren, die wartenden Autos aufklären. Er mußte zurückschieben, Anlauf nehmen und hat es dann irgendwann geschafft. Toll, oder ??? Ok :oops: ist eine Extremsituation, aber mit meinen Hinterradantrieb und der Zwillingsbereifung würde ich so eine Situation gar nicht merken. C.
Moin, gerade diese Fahrzeuge, die dann viel Gewicht auf der Doppelachse haben und mit der " entlasteten Antriebsachse " nicht voran kamen, diese Fahrzeuge habe ich zu Hauf mit meinem MB Vario " rausziehen müssen " "Zwillingsbereifung ist der Allrad des armen Mannes!"
Deshalb für uns immer Zwillingsbereifung !!! :D Schon in div. Situationen hat sich die Zwillingsbereifung bei unserem WOMO bewährt ! :) Mehrmals konnten wir rückwärts ziehend Kollegen von der nassen Wiese " Parzelle" ziehen, von der wir selber ohne durchdrehende Räder weg gekommen sind. :) Servus zusammen,
ich möchte noch etwas zu bedenken geben. Der Doppelachser dürfte in aller Regel einen deutlich größeren Wendekreis haben, d.h. er ist weniger wendig, was auf engen Campingplätzen z.B. im Süden nicht von geringer Bedeutung sein könnte. LG hunki
Darf ich mal nachfragen: Wie viele Tandemachser über wie viele KM hast Du schon bewegt? Glaubst Du, erfahrene Camper, die schon zig Womos gefahren haben, davon 3 Tandemachser, 5 Fronttriebler mit 2 Achsen und 2 Heckantriebe wechseln zurück zur Tandem, weil sie so steinzeitmäßige Nachteile hat? Würde Deinen offenbar überlegenen Erffahrungsschatz gerne anzapfen, weil er irgendwie von einem anderen Planten zu stammen scheint. Schlicht allem überlegen, ja überirdisch geradezu !? Also: Wie viele warns´? Und welche? Und: Wieso fährst Du eigentlich die noch schlechtere Variante? Frontantrieb mit einer Hinterachse, womöglich auch noch starr mit Blattfedern? Oder täuscht das Bild etwa? :D Du schreibst, als wär deine Bude noch nicht ausgekühlt, nach der Hitz.
Nein, ich fuhr noch keinen Tandemachser und da bei meiner Schwiegertochter auch schon so langsam die biologische Uhr tickt, werde ich es in Zukunft hoffentlich auch nicht mehr müssen, da wir mit zwei Betten auskommen und keine nervigen Enkel mitnehmen. Und ja, ich fahre einen blattgefederten Italienischen Fronttriebler. Warum? Weil er billig ist. Hat nur 42 Kiloeuronen gekostet. Und mehr wie Fuffzig würde ich niemals in ein Fahrzeug investieren, was ein frontgetriebenes Fiathaus hätt. Für mich würde es in Richtung VW T5 mit edlem Aufbau dann gehen. Müsste ich den Platz eines Tandemachsers haben, dann würde ich trotz widrigem Fahrkomfort den heckgetriebenen Zwillingsachser wählen. Zu meiner Fahrpraxis, bin ich vom Hängerzug bis zum Sattel mit Nachläuferachse so ziemlich alles gefahren was Räder hat. Das schlimmste Fahrzeuggespann, welches ich jemals bewegen musste, war übrigens ein langer Fiat Ducato mit angehängtem Tandemachser im Jahre 89. Im Winter klappte das Gespann wie ein Taschenmesser zusammen. Ich weiß ja auch, das du einen Tandemachser fährst und vielleicht hattest du bisher nie Probleme. Ich habe sie halt aber an meinen Urlaubsorten schon oft an genau diesen Fahrzeugen beobachtet und physikalisch ist diese Bauweise nun mal ungünstig. Und wenn du meine Post's liest, siehst du, daß ich auch die positiven Eigenschaften rausgehoben hab. Ist man überwiegend im Flachland unterwegs, dann passt das schon. In meinem Fall ist es so, das schon kurz hinter meiner Haustür 12% Steigung warten. Immer lustig, wenn ähnlich gebaute Markttransporter bei Regen dort anfahren. Also ich verstehe auch nicht, das immer öfter der tandemachse in verbindung mit dem Frontradantrieb irgenwelche haltlosen negativ eigentschaften an gedichtet werden.
Wir sind mit unserem 5,5 Tonnen, 9,2 Meter langen Tandemachser bisher noch jede Strasse egal ob Sommer oder Winter und auch bei jedem Wetter hoch und Runter gekommen ebenso sind wir von Matschigen Wiesen usw. genauso gut wie alle Hecktriebler rauf oder Runter gekommen. Ich kann dazu nur noch eines sagen es wird zu diesem Thema soviel schwachsinn verzapft von Leuten die das Fahrverhalten einer Tandem Achse nur vom zu schauen kennen und sonst von nix !!! Ich bin über 20 Jahre mit Hinterradantrieb sowohl mit Zwillingsbereifung als auch einfacher Beruflich durch ganz Europa geeiert so das ich mir anmaße zubehaupten darüber etwas aussagen zu können ! Ich meine es soll ja auch leute geben die sich mit einen Kampfpanzerfest fahren, also warum soll es nicht auch welche geben die mit einer Tandemachse nicht zurecht kommen :!: Und den Fahrkomfort einer Tandemachse wird keine Zwillingsbereiffung der Welt jemals erreichen :!: Ach ja, nur um es gleich klar zustellen ich will hier niemanden gezielt ansprechen sondern es allgemein mal sagen. die Vorlieben sind halt unterschiedlich....
Der Eine hat gerne Fahrkomfort , der Nächste gerne gute Traktion Ich habe mich (ob meines Hobbies Autocross) ganz bewusst für RWD mit Zwillingen entschieden, hilft doch wirklich wenn hinten dran noch knapp 2 To. hängen :) und Du aus einer matschigen Wiese raus musst .... 2010 ist ein Rennen in Mölln komplett abgesoffen , da haben teils die Allrad-Crosser die Fronttriebler-Womo`s von der Wiese gezogen :) , was für ne Gaudi :) Jan
Ganz klar irgendwo hat alles seine Grenzen auch der Frontradantrieb, aber mal erlich wieviele Wohnmobilisten müssen oder wollen einen 2 Tonnenanhänger ziehen :?: Ab und an habe ich bei mir einen 750 Kilo hänger dran bei dem merke ich nichts allerdings einen 2 Tonnenhänger da hätte ich dann doch auch Massive zweifel ob das gut geht. anderseits hätte ich mir sollte ich so ein Zugfahrzeug brauchen auch ein anderes wie mein jetziges Womo gekauft. da es uns aber mehr auf Zuladung und Komfort ging und uns im zweifelsfall ein 750 Kilohänger reicht sind wir mit der Tandemachse in verbindung mit dem Frontantrieb bestens bedient. Nachdem hier nun leidenschaftlich die Vor- und Nachteile beider Antriebsarten diskutiert wurden, stellt sich mir die Frage, warum noch kein Hersteller darauf gekommen ist, einen Hinterradantrieb mit Tandemachsen zu verbinden und hinten 2 angetriebene Achsen anbaut?
Jenseits der 3,5 t-Grenze sollte das doch machbar sein.
So ähnlich, aber leider nur "halb fertig": --> Link
Das ist absoluter Quatsch. Einzelbereifung ist im Gelände immer besser. Die großen Trucks die auch ins Gelände fahren rüsten nicht umsonst von zwillingsbereifung auf einzelbereifung um. Oder Schau dir mal die Rallye Trucks an. Auch ohne Allrad ist einzelbereifung im Gelände immer der bessere Antrieb. Natürlich davon ausgehend dass die selbe Achse angetrieben wird. Ob jetz Front- oder heckantrieb ist natürlich ne andere Geschichte. Gringo Hallo,
Einzelbereifung ist nur in Verbindung mit Allradantrieb besser im Gelände als nur hinten angetriebene Zwillinge. Die Rallye-Trucks werden auf Einzelbereifung umgerüstet, weil sich im Gelände Steine und Geröll etc. zwischen die Reifen des Zwillings klemmen können. !
Hallo, Du steigst hier ja ganz ordentlich ein. Schon im ersten Satz im ersten Posting die jahrzehntelangen Erfahrungen eines Users als Quatsch zeugt nicht von besonders viel....... Allein die Aussage von Mogger widerlegt deine Aussage. Grundsätzlich treiben 4 angetriebene Räder besser vorwärts als 2, was Du wissen solltest, falls Deine Angaben im Profil stimmen. Insbesondere dann, wenn auf der Hinterachse mehr Gewicht liegt als auf der Vorderachse. Wenn diese Situation auch noch an einem frontgetriebenen Fahrzeug besteht, ist das Zwillingsbereifte WOMO was? Richtig ! Der Allrad des armen Mannes! 99 % aller schweren LKW z.B. Baustellenfahrzeuge fahren hinten Zwillingsbereifung. Warum wohl ? Weil sich das Hauptgewicht, die Ladung, gleichmäßig auf 4 oder gar 6 angetriebene Räder (Allrad) verteilt und nicht nur auf 2. Die paar LKWs, die bei der Paris - Dakar fahren, die so bereift sind wie Dein MB, na ja siehe Mogger :D Wir fahren nicht in der Wüste, sondern normalerweise geteerte Straßen und CPs, auf denen wir mit unserem Zwillingsbereiften WOMO noch nie Antriebsprobleme hatten! Also, wenn Du hier weiter schreiben möchtest, halte den Ball etwas flacher ! Das Thema, warum wohl überhaupt ein Zwillingsreifen mehr Traktion haben könnte, wurde schon mal sehr ausführlich diskutiert, weil es bei genauerer Überlegung gar nicht auf der Hand liegt.
--> Link Ich weiß auch nicht genau, warum bei diesem Thema immer die Emotionen hoch kochen. Ich zB. nehme eine gelegentliche und bisher nicht ins Gewicht fallende mögliche Traktionsminderung auf der Vorderachse in Kauf, weil ich in 99 % aller anderen Fahrzustände mit der Tandemachse meine Vorteile zu haben. Wenn einer lieber Zwilling fährt, kann er doch. Ab einer bestimmten Gewichtsklasse geht nämlich gar nichts anderes mehr. trotzdem gibt es Busse und LKW mit 3 oder gar mehr Achsen. So ganz falsch ist die Tandem also selbst beim Heckantrieb nicht. Das Hauptaugenmerk muss beim Fronttriebler auf dem Anpressdruck, also dem Gewicht auf der Vorderachse gelegt werden, sonst scharrt er mit den Hufen. Das hat aber doch mit Tandem nichts zu tun, passiert beim zweiachsigen Womo mit schwerem Heck genau so. Deshalb muss es aber doch trotzdem emotionslos möglich sein, das Thema mit allem Für und Wider zu diskutieren. Oder ist jemand ein minderwertigerer Camperfreund, nur weil er entweder Tandem oder eben Zwilling fährt!? Wer dümmlich provoziert, z.B. durch soeben wieder erwähnte Ausgangs-Polemik, "Antrieb des armen Mannes", muss sich dann auch nicht wundern, dass sich diese "armen Menschen" auf den Pinsel getreten fühlen. Hallo M.
vielleicht helfen Dir diese Links weiter: --> Link --> Link Da Du einen Tandemachser fährst, von dem Du offenbar so begeistert bist wie ich von Zwillingsbereifung, habe ich Dir diese 2 Links "spendiert",:D die auch die Aussage von User Mogger bestätigen.(Im ersten Link der letzte Absatz) Sie zeigen Dir, wie ich finde, ganz deutlich, warum ich bei unserem WOMO lieber mit Zwillingsbereifung unterwegs bin, als mit einem frontgetriebenen 3 Achser-WOMO. Und den Ausdruck "Zwillingsbereifung ist der Allrad des armen Mannes" den ich mal irgendwo aufgeschnappt habe, finde ich darum einfach nur gut und sonst gar nix. Deshalb finde ich mich auch nicht auf den Pinsel getreten ! :D Was mich an dem Posting von gringo* stört, ist sein Einstiegssatz in seinem ersten Posting! :eek: Ich käme nie auf die Idee, ein Posting von Dir als absoluten Quatsch zu bezeichnen, auch wenn ich der Meinung wäre, es sei so. Da kann man auch eine andere Formulierung finden, besonders wenn man zum ersten Mal in einem Forum schreibt! Nix für ungut und noch ein schönes WE :) Moin Moin, ich habe einen Tandemachser von Eura mit 8,60 m gehabt. Ich hatte keinerlei Problem damit Steigungen von 19 % zu befahren incl Anfahren am Berg.Das Fahrzeug war sehr Spurstabil und die 2 Hinterachsen halten das Fahrzeug sehr gerade und verzögern es sehr gut. Rundum war ich damit sehr zufrieden. Leider hatte es einige Mängel und ging letztendlich zurück ins Werk.
Was den Reifenverschleiß angeht möchte ich behaupten das die Reifen genausolange am Fahrzeug bleiben können wie bei anderen Womo´s nur das die Tandemreifen tatsächlich runtergefahren sind während andere mit sehr guter Profilstärke aus Altersgründen gewechselt werden. Jetzt fahre ich ein Fahrzeug 8,50 m mit Zwillingsbereifung und bin ebenfalls zufrieden. Das jetzige Womo ist zudem besser geeignet mein Boot zu ziehen was an der höheren Stützlast und der höheren Anhängelast liegt. Diese Werte erreicht meines Wisssens kein Tandemachser ( Anhl. 3,5 to, Stützl. 200 KG ) Beide Konzepte sind geeignet einen großen Aufbau zu bewegen. Was aber beide besser können als Fahrzeuge mit einer Achse vorn und einer hinten ist Spurstabil sein, sie sind nicht so Windempfindlich und die Wankbewegungen sind ebenfalls geringer. Dazu kommt das die Aufbauten dieser Fahrzeuge nicht so hoher Verwindung ausgesetzt sind und beim Fahren nicht so stark Knistern und Knacken. Da mein erstes Womo insgesamt nur 2 Achsen hatte habe ich diese Erfahrung über 50000 km selber sammeln können. Sorry, wollte weder klugscheisserisch noch besserwisserisch sein. Wollte auch niemand auf den Schlips treten. Hab nur schnell in Hektik was gepostet ohne groß nachzudenken.
Hab viele Jahre einen mb608 mit Zwillingen gefahren und aktuell den 1217 mit Einzel. Die deutlichen Nachteile der Zwillingsreifen: - Steine zwischen den Reifen - Ketten aufziehen meist schwierig (bringt im Schlamm viel) - die vorderen und die hinteren Reifen laufen nicht in der selben Spur, deshalb ist der widerstand im Sand oder Schlamm deutlich höher, da sich die hinteren Reifen eine eigene Spur bahnen müssen. - luft ablassen im Sand nicht möglich Ich rede jetzt nur von Fahrten im Gelände. Ich hab nicht gesagt dass Zwillingsreifen generell schlechter sind. Und Sorry dass ich mich nicht vorgestellt habe. Bin knappe 40, hab Frau und 3 Kinder, komme aus dem Reutlinger Raum und fahre Wohnmobile seit ich den Führerschein habe, meistens MB Kastenwägen oder MB LKWs. Hab das Forum hier erst vor kurzem entdeckt, und wenn ich die Beiträge so lese, finde ich es der Hammer dass so viel Müll als Neufahrzeuge verkauft wird. Das kann doch nicht sein dass neue Fahrzeuge undicht sind, unglaublich! Ich wundere mich auch stark über die Preise vieler neuen womos. Die Fangen ja neu schon bei 30 Mille an. Das kann ja nichts taugen. Wenn ich ein Womo selber ausbaue und einigermassen gute Komponenten, auch was Fenster, Holz, Elektrik, Isolierung, usw anbelangt, da kommt ich ja schon auf über 20 Mille und hab immer noch kein Fahrgestell... Da darf man sich nicht wundern wenn man damit nur ärger hat... Mein Benz hat jetzt die 478.000 überschritten und läuft noch wie am ersten Tag. Noch erster Motor, Getriebe, Achsen, usw. Undicht war er auch noch nie :-). Und er muss die nächsten 40 Jahre auch noch halten, weil ich keine Lust auf das hab, was aktuell als Wohnmobil verkauft wird :-) Gringo Hallo Gringo,
Na, da sag ich doch mal herzlich willkommen im Forum! Da wo Du mit Deinem Allrad hin fährst und hin kommst, könnte ich wahrscheinlich nicht einmal davon träumen. Allerdings , hätte ich so ein Teil und die notwendige "Zeit" zwischen Daumen und Zeigefinger, :wink: da gäbe es schon Ziele :) Aber es ist wie es ist und wir sind froh, mit unserem "Henry" überhaupt unterwegs sein zu können. Ansonsten fahren wir nur gut ausgebaute Straßen, außer gelegentlich mal ziemlich abgelegene CP wie in der Toscana oder in den Masuren, wo man auch schon mal 10 Km sandige oder geschotterte Feldwege fahren muß, um schöne und vor allem ruhige CP zu finden. Über die Qualität vieler rollender Fachwerkhäuser, (Ständerbauweise mit Styropor) :roll: so wie auch wir eines haben, lege ich mal diskret den Mantel des Schweigens..... Ansonsten nix für ungut. :) PS.: Kannst ja mal ein paar Fotos von Deinem MB hier rein stellen. :wink: In der neuen Reisemobil International Heft 09/2012 ist ein ganz schöner Vergleichstest zu den verschiedenen Antriebsarten zu lesen.
Warum soll das bei Zwillingsreifen schwieriger sein, als bei Einzelrädern? Aktuell habe ich kein Auto mit Zwillingsreifen, aber ich würde mit dem inneren Rad auf Keile fahren und dann auf dem äußeren Rad Ketten aufziehen. Oder braucht man sie zwingend auf allen vier Reifen? Dann wirds natürlich fummelig. Und wer sich erstmal im Schlamm eingebuddelt hat, der muss so oder so schaufeln, um Ketten aufzuziehen, egal ob Zwilling oder nicht. CarbonUnit
Weil´s "enger" ist - der Abstand zwischen den Zwillingen :)
"Zwingend" nicht .. aber ist eben noch mehr Traktion (für Profi-Einsatz gibt´s da "Zwillingsketten, die gehen über beide Räder)
Es sei denn, Du hast "Standmontageketten" ...
Du meinst den 5-tonner Carthago-Test auf Sprinter, Iveco und Duc :?: Darin wird dem Duc (Frontantrieb, Tandem) zwar ein "unerschütterlicher Gerdeauslauf" und "bestes Wegstecken von langen Bodenwellen" bescheinigt, aber erkauft wird das mit (nicht getesteter (!)) "deutlich schlechteren Traktion" und weitaus größerem Wendekreis ... :gruebel: .........Ha
und dem "Allrad des kleinen Mannes" nämlich dem zwillingsbereiften Heckantrieb,die wesentlich bessere Traktion und deutlich kleinere Wendekreise ! :D :D :D Auch wenn hier jemand meinte, dieser Ausdruck sei dümmlich, was ich nicht wirklich nett finde. Ich finde den Ausdruck, die Bezeichnung für die Zwillingsbereifung einfach nett. Dieser Test ging mir runter wie Öl, weil meine Einstellung zur Zwillingsbereifung bei unserem WOMO eine schöne Bestätigung fand. :D
Wobei aber "Traktion" gar kein Testpunkt war ... :gruebel: ... sondern nur "allgemeine Meinung" ... Es war ja auch nur die unmaßgebliche Meinung der Tester,
die nichts anderes tun wie Wohnmobile testen und denen ja ein gewisses Maß an Erfahrung nicht abzusprechen ist. :D Und die haben sie in den beiden letzten Absätzen des Artikels mehr oder weniger dezent zum Ausdruck gebracht :D Puhh, da habt Ihr Euch ja ein Thema ausgesucht, welches nicht in zwei Zeilen zu beantworten ist.
Es sind schon viele richtige Antworten und Hinweise dabei. Zum Verstehen muß man aber erst einmal klar abgrenzen. Dies hat der Themenstartter ja schon super gemacht. Im direkten vergleich Singlereifen gegen Zwillingsreifen haben die Zwillinge meist keinen Vorteil - abgesehen von der kurzfristigen Ausfallsicherheit. Aber dann muß man auch einen Singlereifen mit der gleichen Breite und Größe wie die zwei Reifen einer Zwillingsachse vergleichen. Dieser Reifen hätte dann anstelle von z.B. 195 / 75 R 16 etwa die Größe 390 / 35 R 16. Für LKWs gibt es so etwas und heißt dort Super Single. Aber wer kann einen solchen Reifen montieren und auswuchten? Beim Reisemobil würde eine solche Ausrüstung bedeuten, um beim obigen Beispiel zu bleiben, man müßte ein Reserverad 195 / 75 R 16 und dazu eines mit 390 / 35 R 16 mitnehmen! Die physikalischen Grundlagen zu Haftung und Reibung sind ja schon aufgeführt worden. Hinzu kommt beim Reifen dann ein nichtlineares Verhalten des Werkstoffes "Gummi" und des rollenden Rades. Das wird dann schon reichlich komplex. Hinzu kommen dann noch Einflüsse aus der Radaufhängung usw.. Wie schon richtig berichtet wurde, ist da die einfache blattgefederte Starrachse technik aus der Steinzeit. Aber eben robust und preisgünstig... Am Ende fährt sich ein Fahrzeug dann am "besten", wenn die Auslastung aller Reifen etwa gleich ist. Und Traktion gibt es, wenn möglichst viel des Fahrzeuggewichtes auf der angetriebenen Achse liegt. Ich hoffe ich habe jetzt nicht alle Klarheiten beseitigt .... :) :roll: Versteh ich nicht ganz und bitte um Erklärung -> Ich habe Zwillingsreifen hinten 185 R15 C und vorne die gleichen :!: Ebenfalls ist das Ersatzrad in der gleichen größe ...
Hallo Carsten, geht mir genauso. Und wenn ich davon ausgehe, das bei den meisten WOMOs das Hauptgewicht auf der HA liegt, dann hat User "hotelmobil" zumindest in einem Recht: "Und Traktion gibt es, wenn möglichst viel des Fahrzeuggewichtes auf der angetriebenen Achse liegt." :D Wobei er damit vollkommen richtig liegt, zumindest bei den zwillingsbereiften WOMOs. :D Eben drum sind alle 6 Räder gleich groß, so brauche ich nur ein Ersatzrad. Andernfalls brauche ich für jede Größe ein Ersatzrad, in obigem Beispiel also zwei.
Also schon rein praktische Überlegungen führen dazu, rundherum gleiche Reifengrößen zu benutzen. Da beim Reisemobil meist auf der Hinterachse deutlich mehr Gewicht liegt als vorne, brauche ich für ein ausgewogenes Fahrverhalten hinten auch mehr Reifenfläche. All das zusammen erreiche ich günstig mit einer Zwillingsbereifung hinten. @ hotelmobil
Na ja, nun ergeben sich offenbar ja doch ein paar Vorteile für Zwillingsbereifung: :wink: Ausfallsicherheit, ausgewogenes Fahrverhalten, 4 gut belastete Hinterräder erzeugen garantiert mehr und besseren Vortrieb als zwei stark entlastete Vorderräder z.B. beim Anfahren an Steigungen oder bei Anfahren bei Nässe oder bei Beidem usw. weil: :D :D :D Nachteile der Zwillingsbereifung: leicht erhöhter Rollwiderstand, dadurch möglicherweise leicht erhöhter Verbrauch, bei Neuanschaffung braucht man 6 anstatt 4 Reifen
Ein Tandemachser benötigt auch 6 Reifen. :wink:
Also ich war neulich mit einem Freund in der Pfalz. Der hat nen Tandemachser samt Frontantrieb, und zwar nen Phoenix. Bei allerbestem Wetter hat man ihn einen minimal schrägen Stellplatz angeboten. Er hat dann lieber auf dem Weg geparkt, weil er schon bei Reifnässe raus gezogen werden muss. Das Ding hat hinten viel Gewicht und den Antrieb vorne. Selbiges habe ich live im Sommer in Norwegen erlebt. Auf nassem, ebenen Untergrund musste jemand mit dem Traktor gerufen werden, der so ein Ding auf die Straße gezogen hat. Ich hab nen Vario und wegen dem 4x4 eh kein Problem. Aber auch einer mit Antrieb hinten kommt aus einer solchen Lage ziemlich elegant raus. Ich verstehe überhaupt nicht, was eine Tandemachse überhaupt soll. Wenn ich ein etwas schwereres Fahrzeug habe, nehm ich halt auch eine stabile Basis, und die Auswahl für sowas beihnhaltet sicher keinen Fiat. Oder ich bin mit nem leichteren Fahrzeug unterwegs, da hab ich dann ziemlich viel Auswahl. Ach, eben fällt mir noch ein Nachtrag ein: das Ding wurde auch schon in Nordafrika von 20 Einheimischen über einen Hügel geschoben, weil bergauf die Vorderräder quasi in der Luft baumeln.
kann ich Dir sagen -> Da machen die aus ner Mücke einen Elefanten :!: Einfach nur um die Karre Aufzulasten zu können :!:
:daumen2: :daumen2: :daumen2:
Trotz Allrad ? :eek: :D |
Anzeige
|