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Ich suche und suche und finde keinen Beitrag, der mir sagt wieviel watt ich auf dem Dach meines Wohnmobils bei einer 180 Ah Batterie brauche. Der Wechselrichter 1500 W bei 6 x Kaffee in 2 Tagen (a 500 W) und 2 x Föhnen in 2 Tagen (a 1000 W) schaltet dann ab. Natürlich ist die Batterie nach ca. 300 KM noch nicht geladen. Hoffentlich kann mir jemand helfen die richtige größe der PV zu finden. im Sommer 500 und im Winter mehr! :ja: ....Tagesleistung oder Leistung ist ? Wir machen am Tag 2x Kaffee mit einer 500 W Kaffeemaschine die braucht pro Durchlauf ca 6 min. Pro Tag 1x Föhnen mit 1000 W dauer ca. 4 min. Die vollgeladene Batterie ist nach 2,5 Tagen leer.
was heisst leer, 12,2V oder 10,8V oder wenn der Wechselrichter abschaltet? Wenn du sagst, dass du am Tag 150Ah verbrauchen möchtest, ist die Antwort kinderleicht. aber mit deinen Angaben wird das nichts, es sei denn, du findest jemand, der das für dich ausrechnet und dir weiterhin die weiteren Angaben aus der Nase zieht, wie oft du die Wasserpumpe anstellst und welche weiteren Geräte wielange betrieben werden. Das ist aber noch nicht dein ganzer Stromverbrauch. Du musst den Verbrauch in Wh ermitteln, also Watt lt. Gerätebeschreibung x Einschaltdauer. Und das von allem, Kaffeemaschine, Föhn, TV, Wasserpumpe, Heizung usw. Dazu kommt noch der Verbrauch der Bordelektrik (ohne das Geräte betrieben werden). Hast du einen Batteriecomputer? Wenn du die Summe hast, dann in Ah/d Ampere pro Tag umrechnen. Mit den Werten und deiner Akkugröße kannst du dann in diese Tabelle gehen (downloaden): reisemobilist.de/dow/DL-PV-An-Wohnm-Berechnung.xls Dort kannst du dann mit verschiedenen Solarleistungen spielen und ausrechnen lassen, ob und wie lange du autark bist. hallo asphalt. deinen angaben zufolge hast du einen verbrauch von etwa 40 ah/tag. die 180 ah deiner batterie sind für deinen wechselrichter (1,5 kw) fast nicht mehr ausreichend, aber wenn du dessen leistung nicht unbedingt auf dauer ausreizt...... von den panelen her findest du mit 2x100 w das auslangen. wichtig ist, dass es zumindest ein paar sonnenstunden gibt 8) . aber in jedem fall verlängern sie dein unabhängiges stehen. Also als Vergleichswert biete ich einmal meine Anlage an . Mein Tagesverbrauch liegt um diese Jahreszeit etwa bei 50AH. Plus ca. 8 Kaffee und Espresso aus der nespresso mit 1260 Watt. Da wir unsere Batterien nicht vergleichen können wird es schwieig. Meine Solaranlage Aeroflex mit 200 watt zeigte am Wochenende auf Fehmarn 20 A Ladestrom an . Das reicht bei gutem Wetter locker um meinen Tagesbedarf zu decken. Im Winter hatte ich bei bedecktem Himmel zwischen 3 und 7 A Ladestrom . Ich bin mit meinem Fahrzeug im Winter etwa 5 Tage autark. In dieser Jahreszeit konnte ich noch nicht ermittel da der Akku abends immer wieder voll war. ( über 14,7v). Im direkten Vergleich mit einer Büttner Anlage mit 300 Watt hatte meine Anlage, die Fahrzeuge standen nebeneinander, 40% mehr Ladeleistung. :D Tschuldigung.....Anlage ist eine Apolloflex.... 8) Dein Tagesverbrauch ist bereits nur durch Kaffeemaschine und Föhn bei knapp 14 Ah. ( 1000 W : 12 V = 84 Ah; d.h. 1,4 A pro Minute) Wenn Du noch die anderen Verbraucher dazurechnest wie Wasserdruckpumpe, Lampen, Sat-Antenne und -receiver, 12V-Fernseher etc. kommst Du wahrscheinlich lebensnah geschätzt auf nochmal 20 Ah. Von den nominal 180 Ah Deines Akkus kann man ohne diesen durch ständige Tiefentladungen zu schädigen ca. 40%, d.h. 72 Ah entnehmen, bevor er wieder geladen werden sollte. Ich habe drei 80 Wp-Solarpaneele auf dem Dach. Die speisen an bedeckten Herbsttagen etwa 15 bis 20 Ah wieder ein. Im Sommer und bei Sonnenschein würden die auch ein Vielfaches einspeisen, doch das hängt eben von der Anzahl Sonnenstunden und dem Einstrahlwinkel ab. Ich persönlich habe alle 230V-Geräte, Wechselrichter und anderes Gedöns aus dem WoMo verbannt, auf LEDs umgerüstet und brühe meinen Kaffee von Hand durch den Kaffeefilter. Dadurch reicht mir sogar eine 80 Ah-Batterie und für das damit gesparte Gewicht könnte ich zwei Kästen Bier mehr mitnehmen ... :mrgreen: Pegasus Habe nur die Kaffeemaschine und Föhn. Keinen Fernseher, keine Antenne, Kühlschrank mit Gas, kleine 12 V Wasserpumpe. Danke für Euere antworten, jetzt kann ich in etwa ausrechnen was ich auf das Dach brauche. Hallo shorty: Wie kommst Du bei 200W auf 20 A Ladestrom? Ich lese bei den Panels je 100W nur was von 5,7A, heißt, mehr als 11.4A können doch kaum gehen, und selbst mit MPPT Laderegler holt man doch nicht 50% Mehrleistung raus, oder? Würde mich über eine konkrete Beschreibung Deiner Anlage freuen, gern auch per PN. Ich habe 300 Wp mit nem 14A MPPT Laderegler, mehr als 14,5A bekomme ich nicht raus. Hallo, ich kann nur ablesen was mein Calira-Phönix-Ladeanzeige hergibt. Ich werde aber noch auf Philippi umrüsten. Zu meiner Anlage....Apolloflex 2x100 Watt mit MPP 320 Duo von voitronic. Technische Daten unter --> Link. Meine Batterie hat ein Kapazität von 300 AH bei einem Gewicht von ca. 60 kg Im direkten Messvergleich haben die 200 Watt Apollo eine 300 Watt Markenanlage um Längen geschlagen. Danach hatte ich die Anlage verbaut bekommen. Nur zur Information ......ich habe nichts mit der Solarfirma zu tun und keinerlei Interesse an irgend welchen Verkäufen.
Was Du auf dem Dach brauchst? Dort kann man nie genug haben. Die ganze Rechnerei wird nämlich bei geringem Staubbelag bzw. Dunst, schrägstehender Sonne, unpassender Jahreszeit usw. ad absurdum geführt. moin,moin bei den heutigen modul-preisen : soviel, wie das dach hergibt.. im sommer regelt der regler eh selber ab bei vollen batterien, im winter ist jedes watt mehr auf dem dach von vorteil.. aber bei den verbräuchen, und den batteriekapazitäten, die ich hier oft lese, braucht man sich nicht wundern, wenn da manche batterie nach zwei jahren im a... ist auch hier, soviel wie möglich, das gewicht setzt eh seine grenzen.. gruß karl
Dem kann ich grundsätzlich beipflichten. So viel wie möglich, sonst hat man am falschen Platz gespart. ich muss doch mal widersprechen. "Soviel wie möglich auf dem Dach" ist überhaupt keine sinnvolle Herangehensweise sondern Verschwendung von Geld und Gewicht. Der Unterschied zwischen Sonnenschein und vollem Regen ist bis zu einem Faktor 1000. Wer also mit 200 Wp in der Sonne gut auskommt, braucht bei Regen 200 000 Wp. Daran sieht man schon, dass eine Verdoppelung auf 400 Wp nicht viel helfen kann. Daher sollte man so kalkulieren, dass der Bedarf bei Sonnenschein sicher gedeckt ist. Und für die E-Bikes, die später mal dazukommen, kann man noch etwas Reserve spendieren. Bei der Überbrückung von Regentagen hilft eine größere Batterie. Mehr als 3 Regentage Akku mitzuschleppen, ist wiederum schwer und/oder teuer. Und zur Not gibt es ja noch die eingebaute Lichtmaschine. Die bringt bei mir bereits bei Leerlaufdrehzahl ihre 14,4 V und das bei 30 und mehr Ampere für die Ladung des Akkus plus 20 A für den Wechselrichter und alle Kleinladegeräte die natürlich mitlaufen, wenn der Motor schon mal läuft. Hallo, Unser Neuer hat 200WP auf dem Dach und wir haben an unserem Testwochenende KW 13 immer so ca. 76% am Aufbau gehabt. Komplett LED, keinen SAT Receicer mehr und waren erstaunt wie schnell nach nem Spaziergang die AGM wieder voll waren. Wird jetzt im Mai in Kroatien genauer gestestet. Die Formel ist doch einfach: Bei möglichst wenig Gewicht möglichst viel Ah und Wp. :lach: Es gibt keine Universalregel, weil es sehr stark auf das Verbrauchsverhalten und die Reisegewohnheiten ankommt. Gehört man zu denen, die jeden Tag mind. 1h fahren sieht es ganz anders aus, als wenn man zu den Langstehern gehört. Die Fraktion Kaffeemaschine, Föhn und Fernsehliebhaber haben nochmals eine andere Problemstellung. Ich komme mit 190Ah und 130Wp von April bis Oktober zu 99% durch, im Winter richte ich halt noch meinen Koffer aus und es wird trotzdem manchmal knapp. Man kann entweder seine Technik an den Verbrauch anpassen, oder auch den Verbrauch an die Technik. Wegen der wenigen Tage an denen es nicht reicht, schleife ich deshalb keine weiteren 50kg Batterien mit mir herum. Dann wird halt sparsam gehaushaltet. Immerhin hat es mir noch nie den Strom abgeschaltet.
Sinnvoll ist äußerst deeeeeehnbar und für jeden frei interpretierbar Das Geld der anderen sollte auch nicht jedermanns Problem sein. Zwischen Sonne und Weltuntergang mag zwar der Faktor 1000 liegen, aber dzwischen gibt es auch noch was - und manchmal hilft viel eben viel .. manchmal auch gar nichts. So ist das halt. Sonnenfinsternis ist auch nicht jeden Tag :D Bei den Preisen - kleine Suche bei ebay - 300 Watt für 224€ - braucht man wohl über Geld auch nicht diskutieren oder man kann das ganze Hobby infrage stellen, wenn die 224€ ein Problem sein sollten. So eine Installation wiegt rund 23kg - 5kg der Frau abschwatzen, selbst mit 10kg als gutes Beispiel vorangehen und noch etwas Krempel aus dem Womo räumen. Ist gesund, glaubs mir :D :D :D Der Faktor Gewicht ist aber trotzdem nicht ganz zu vernachlässigen! Jedes meiner 80 Wp-Panele wiegt ca. 12 kg, d.h. mit Befestigungsmaterial, Kabeln und Steckern habe ich fast einen Zentner aufs Dach gebaut und damit den Schwerpunkt des Fahrzeugs fahrdynamisch gesehen ziemlich negativ verändert. Packt man sich noch weitere Akkus ins Mobil, grenzt man die übrige Nutzlast weiter ein. Das ist bei den meisten Fahrzeugen der 3,5 t-Klasse sehr wohl ein Thema!
stimmt! das war übrigens ein Grund, warum ich mich für eine Flachzelle 130Wp mit nur 4kg entscheiden habe. Moin, mein 190 Wp Paneel wiegt 15 kg...
Ok bin bei dir, Geld egal, Gewicht, egal.? Und nun? Pulver raus, Solar aufs Dach was nur geht. Ergebnis: etwas mehr unplugged Tage (wieviele?) im Frühjahr und Herbst geht jetzt, auch im Winter 2 bis 3 Tage mehr möglich (Wieviele?) Drei Tage Regen => ungelöst!!!!!! Fazit: Viel Solar hilft ein wenig weiter. Aber es reicht NIE bei Regen!! Darum also eine Solaranlage bauen, die den individiuellen Bedarf abbildet. Dazu muss man allerdings nicht nur Panelpreise, sondern auch Gewicht, nutzbare Fläche, Neigungswinkel und Kühlschrank (bei optimaler Sonneneinstrahlung aufs Panel sollte der Kühlschrank auf der Schattenseite sein. Mein Kühlschrank ist hinten, ein weiteres Panel kommt daher an die Front auf den Alkoven, wo bereits eine Neigung zur Sonne von selbst gegeben ist.) kalkulieren. Dann wirds eine individuelle optimierte Anlage. Oder man haut einfach einen Werkstattauftrag raus: hauts mir drauf was geht. Alles ist erlaubt, alles funktioniert, nur der Geld und Gewichtseinsatz unterscheidet die Lösungen.
Wir sind uns ja einig deswegen hatten ich ja auch geschrieben:
Solar ist nicht die Antwort für totale Unabhängigkeit - aber ne gute Basis Je leistungsfähiger die Basis ist, ums kleiner die notwendige Unterstützung. Das könnte ein Booster, ein Moppel oder BSZ sein oder, wenn es nur selten von Nöten ist der kleine & geniale Generator von Singelfreiheit Hat mal jemand ausgerechnet wieviel Strom, und damit Batteriekapazität und in der Folge Batterien und auch Solarmodule man sparen könnte (von dem Wechselrichter ganz zu schweigen, wenn man nur die Kaffeemaschine gegen einen Wasserkessel und einen Kaffeefilter tauschen würde? Man kann auch so Kaffee kochen....... :ja: :lach: ;D
Man kann auch ohne Servolenkung Auto fahren! Genau! ...das würd mir auch nicht "schmecken"! ät asphalt: mit ca. 200 Wp bist Du bei Deinem Verhalten gut bedient. :wink: ich bin mittlerweile bei Solaranlage Nr.4 und mit folgender "Regel" gut gefahren: pro 1 Ah ca 1 Wp grüße klaus
Das halte ich für eine vernünftige Balance und empfehlenswerte Aussage.
:eek: :eek: Brauch ein größeres Dach ... unser "nächstes" (hoffentlich 8) ) hat 3 x 210 Ah .. :gruebel:
ganz klar: zuviel Akku für die kleine Dachfläche grüße klaus Verstehe .. werde einfach 2 Batterien abklemmen ... :D :)
Für Otto-Normal Verbraucher & den derzeitigen Panelpreisen ....kannste so unterschreiben :wink: ät Lanzeflott: holst Dir halt einige Solarkoffer....dann passt`s wieder :D Klar, man kann auch so Kaffee kochen: ![]() Sonnenenergie ist aber vermutlich umweltfreundlicher als Gas verbrennen - sofern man seine Akkus nicht im Akkord schlachtet, Stichwort Mastervolt :D Leider überlassen sehr viele Wohnmobilhersteller das Dach dem Konstrukteur "Zufall", sodass viel zu oft kaum sinnvoller Platz für mehrere Photovoltaikmodule verbleibt. Wir hatten super Konstrukteure, konnten 5 qm PV-Module unterbringen und es hätte noch einiges mehr Platz.
..dann liege ich ja genau richtig.. 80 Watt auf dem Dach und 80 AH Aufbaubatterie.. ..wenn ich das jetzt hier als Laie richtig verstanden habe.. kann ich jedoch meine Idee 1500 Watt Wechselrichter für den Betrieb einer Kaffeemaschine vergessen.. ..da geht dann wohl alles in die Knie und ich mach mehr kaputt als sonstwas?? Sollte ich wohl beim Flötenkessel bleiben.. Christian Habe auf dem Dach 2*90W, 2 Aufbaubatterien a 80 Ah und einen Wechselrichter 1'500W. Mit Nespresso, Wasserkocher und Föhn eigentlich nie Probleme gehabt. Die Geräte werden nach Gebrauch wieder ausgeschaltet.Das gilt auch für den Wechselrichter.
Hallo Christian, habe 2x100Wp auf dem Dach, 2 Batterien a 120Ah und einen WR mit 1500W Dauerleistung, (Spitze 3000W). Kaffeeautomat, Fön, alles läuft perfekt (nur nicht zugleich). Was glaubst Du "kaputt" zu machen? Wenn alles sauber angeschlossen und mit entsprechenden Sicherungen versehen ist kann es höchstens passieren, dass sich bei Überlast der WR ausschaltet. Was hat denn die Batteriekapazität mit der Solar Peak Leistung zu tun? Meiner Meinung nach nichts. Ichsehe überhaupt keinen Zusammmenhang. Selbstverständlich kann ich ein 10 Wp Modul an 320 Ah betreiben. Selbstverständlich kann ich 400 Wp an 80 Ah betreiben. Die Wp bestimmen, wieviel Leistung ich tagsüber verbraten kann. Die Ah bestimmen wieviel ich Puffern kann. Puffern von Energie aus Solar, Lima, Brennstoffzelle, Landstrom, Windgenerator. Beide Werte sind völlig unabhängig. Erst das Nutzungsverhalten verknüpft sie. Mein Nutzungsverhalten ist völlig invers zu Landstromstehern. Daher kann es keine Formel geben, die AH und Wp verknüpft, ohen den wirklichen Verknüpfer zu berücksichtigen. Die korrekte Formel sieht ehr so aus: Nutzer xy braucht xy Ah zum Puffern und er braucht xy Wp zur Unabhängigkeit als Freisteher. In dieser Formel gibt es keinen Zusammenhang zwischen Ah und Wp. So ist es auch in der Praxis.
Damit hast Du immer noch mehr als die doppelte Menge an Batterien Kapizität wie ich an Bord. Bedenken habe ich das durch den WR die Batterie so oft und so stark entladen wird, dass die deutlich früher "kaputt" geht. Christian Die Beziehung zwischen Solarleistung und Batteriekapazitaet ergibt sich zum einen daraus, dass Solarstrom nur selten vollstaendig sofort verbraucht wird, und zum anderen aus Ladestrombegraenzungen bei bestimmten Batterietypen. Es ist natuerlich keine 1:1 Beziehung, aber sie wurde auch nur als Faustregel vorgestellt. 1Wp/Ah erlauben es, an einem guten sonnigen Tag (10-12h volle Sonneneinstrahlung) eine auf C50 entladene Batterie wieder vollzuladen. Ausserdem beruecksichtigen muss man: - Sofortverbrauch (z.B. Kompressorkuhlschrank) - Gesamtverbrauch Tag und Nacht - max. Ladestrom, z.B. C10 bei bestimmten Bleibatterien - Bei welchen Wetterbedingungen steht man wie lange und ist auf Solarstrom angewiesen. u.U. ergeben sich inverse Beziehungen Solarleistung/Speicherkapazitaet. Aus diesen Faktoren wird sich ein - gewoehnlich sehr breiter- Bereich moeglicher Kombinationen zwischen Leistung und Kapazitaet ergeben, die man mit den gaengigen Solarrechnern durchspielen kann, um sich dann anhand dessen, was schon vorhanden ist, ein Optimum fuer sich auszusuchen. Finanzielle Ueberlegungen spielen auch eine Rolle. Wer das alles nicht beruecksichtigen will, kann die Faustregeln benutzen. Ich wuerde sagen: die 1Wp/Ah verschieben sich zu 2+Wp/Ah wenn man auch laenger bei mitunter schlechtem Wetter steht und auf Solar angewiesen ist.
Hy Christian, wir haben auch "nur" 190 Ah & nutzen Padmaschine & Fön usw. recht häufig (über WR). Die Batt. (offene) gehen jetzt ins 5 Jahr & zeigen noch keinen merklichen Kapazitätsverlust. Wichtig ist halt nur, das die Batt. nach ihren Spezifikationen geladen werden. Das ist meist der Hauptgrund, weswegen sie vorzeitig den Geist aufgeben. Allerdings hatte ich bei unserem auch die gesamte Lademimik kpl. optimiert. Schau Dir Dein Dach an......fange mit ~ 200 Wp an, platziere die Panele sinnvoll & beobachte es eine Saison. Reicht es nicht, dann kannst Du immer noch "aufrüsten". Dann ist es u.U. sinnvoll, den Regler auch gleich 1-2 Nummern grösser zu wählen. Bei uns werkeln jetzt 360 Wp & im Sommer kann ich locker den Kühli & die Kühlbox über 12 V laufen lassen. Daher sind 200 Wp schon ausreichend....zumindest für`n Anfang :wink: ...und es wird bestimmt noch mehr werden. Hallo Christian, habe gerade gesehen, Du hast eine 80 Ah Aufbaubatterie. Das, denke ich, ist in der Tat etwas wenig. Wenn ich mir die Empfehlungen der "Forum?perten" zu Eigen machen darf, würde ich hier schon nachrüsten und noch eine 80 Ah Batterie dazu stellen und parallel verbinden. Kostet nicht die Welt und Du hast ausreichend Kapazität, sowohl zum Laden als auch zum Entladen. Es ist schon schöner, auf Fahrt nicht mit jedem Watt knausern zu müssen. Ich habe den Fehler gemacht und genau nach meinem Bedarf die Solarplatten und Regler aufgebaut. Theoretisch funftioniert das im Sommer auch, aber ein Regentag und das rechnerische Kartenhaus bricht zusammen. :? Heute würde ich min. 30% mehr verbauen, als ich benötige. Dann kann man sich auch mal einen bewölkten Tag leisten. :ja: Ich habe 300W, davon 200W aufstellbar und eine 180Ah LiFePo-Batterie. Das ist im Sommer zuviel in der Übergangszeit richtig und im Winter bei Sonnenschein gerade ausreichend, um die Standzeit zu verlängern, bei bedecktem Himmel zu wenig. Allerdings verbrauchen die Relais zur Überwachung der Batterien schon 1A so dass ohne Sonne diese allein in 6Tagen die Batterien leeren würden. In Paris haben wir bei überwiegend leicht bewölktem Himmel über Ostern 10 Tage gestanden, die Heizung lief und ferngesehen haben wir morgens beim Frühstück etwas 1,5h. Zwei Mal hat sich meine Frau die Haare geföhnt und den Computer habe ich auch etwa 4 Stunden genutzt. Wir haben etwa 300l Wasser durchgepumpt. Der Verbrauch durch Licht ist minimal. Als wir nach Hause fuhren, waren die Vorräte an elektrischer Energie fast aufgebraucht. |
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