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Bleikristall Batterie 1 ... 25, 26, 27, 28, 29, 30, 31


berny2 am 02 Sep 2017 17:29:17

jessid hat geschrieben:Helft mir bitte nochmals bei der Grössenangabe :
Aktuell habe ich 2x165ah AGM von Victron Energie und 300 ah Solar auf dem Dach.
Als die Batterien noch super klappten kam ich mit der Leistung gut hin.
Reicht als BK eine 200er ? Mehr gibt es ja nicht , oder ? Oder 2x120 BK
VG Jens

... und die Abmessungen...?

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palstek am 02 Sep 2017 18:36:04

jessid hat geschrieben:Aktuell habe ich 2x165ah AGM von Victron Energie und 300 ah Solar auf dem Dach.
Als die Batterien noch super klappten kam ich mit der Leistung gut hin.
Reicht als BK eine 200er ?


Das kommt darauf an, wie viel Ah du deinen AGMs maximal entnommen hast. Hast du dafür konkrete Werte von einem Batteriecomputer?

Victron und fast alle anderen Hersteller geben die Kapazität als C20-Wert an, bei der BK wird jedoch der C10-Wert angegeben, daher müssen wir zur Vergleichbarkeit umrechnen. Die 200er BK hat einen C20-Wert von 220 Ah, die du theoretisch voll nutzen kannst. Wenn du in der Praxis nur bis 80% entnimmst, hast du daher eine nutzbare Kapazität von 176 Ah bei C20, notfalls bis 220 Ah.

Bisher hattest du 330 Ah bei C20. Wenn du bis 50% entladen hast, hattest du also 165 Ah nutzbare Kapazität, die BK würde daher reichen. Wenn du die AGMs lebensdauerverkürzend bis 80% gequält hast, wären dies 264 Ah, somit wäre eine 200er BK zu klein.

Grüße
Frank

jessid am 02 Sep 2017 18:42:32

... und die Abmessungen...?[/quote]

Das ist das Gute bei mir : Platz genug

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jessid am 02 Sep 2017 18:46:17

Moderation:Bitte nutze die Zitatfunktion, wenn Du Mitglieder zitieren willst - dies macht es den anderen Nutzern leichter, Deine Texte von den Zitatinhalten zu unterscheiden. Das unvollständige Zitat wurde entfernt.



Hallo Frank ,
Danke für die Info !
Ich habe meine Batterien immer nur bis max.50% entladen.
Dann sollte die 200er/bzw. 220er reichen.
VG Jens

flo16v am 20 Sep 2017 14:49:30

Hi,


ich habe mein BK Batterie jetzt einige WoMo Tage im Einsatz und bin soweit zufrieden.

Jetzt beginnt die Zeit wo die Solaranlage nicht mehr den meisten Ertrag bringt und somit habe ich ein wenig mehr Kapazität als die sonst bei uns üblichen 30 Ah entnommen.

Heute morgen gegen 10 Uhr standen ca. -40 AH auf dem Batteriecomputer. Es waren noch gut 60% in der Batterie als ich versucht habe den 3 Kaffee aus der Padmaschine zu entnehmen. Der Wechseltrichter belastet die Batterie dabei mit 135 - 140A für etwa 30-40 Sekunden.

Leider sank die Spannung dabei auf ca. 10,4 Volt und der Wechselrichter quittierte seinen Dienst. Hab es noch 2 weitere male versucht aber die Spannung brach jedes mal ein.

Bei 70-100% Kapazität macht die Batterie keine mucken und stellt die 140A zur Verfügung. Ab 60% reicht es dann leider nicht mehr.

Hatte mir eigentlich etwas mehr Performance versprochen und zur Info mal bei Powertest angerufen. Der nette Techniker erklärte mir das bei einer Belastung von 1,5C ( 150 A bei 100Ah) die Batterie bis auf 9 Volt entladen werden darf ohne dass sie Schaden nimmt. Leider bringt das in unseren 12 Volt WoMos nix, wenn die Geräte bei 10,x Volt den Dienst quittieren.

Hat schon jemand von euch seine Batterie so belastet und hat vielleicht das gleiche erlebt?

Kann ich dem irgendwie entgegenwirken ? Vielleicht eine kleine LifePo4 dazuschlagen um die Spannung hochzuhalten?

Gruß Flo

avm75 am 20 Sep 2017 14:59:12

flo16v hat geschrieben:Hat schon jemand von euch seine Batterie so belastet und hat vielleicht das gleiche erlebt?


Hi,

ja, hier ;-)

--> Link

Bei mir hat's trotz höherer Entladung länger funktioniert. Warum, kann ich Dir auf Anhieb auch nicht sagen, Möglichkeiten gibt es ja mehrere.
Da es ging, habe ich mich auch nicht um eine Lösung bemüht, für mich/uns passt's so...

flo16v am 20 Sep 2017 16:09:30

Hi,

hast du auch aufgezeichnet auf welche Spannung die Batterie eingebrochen ist bei deiner 50% Entladung und 140A Belastung? Bei mir ist es ganz knapp dass der WR sich abschaltet.

Du hast noch 40 AH mehr Kapazität, da liegt der Unterschied denke ich.

skysegel am 20 Sep 2017 16:12:56

Die Kapazitätsangabe des Batteriecomputers bezieht sich ja idR auf C20, wenn man da nichts dran verstellt hat. Deine Enntnahme ist aber krass höher. Deshalb ist die Aussage zur Restkapaziät an Deinem BC nicht mehr aussagefähig. Sie ist dann praktisch wesentlich geringer als die 60%, die der anzeigt. Insofern ist das dann nicht verwunderlich, wenn die Spannung stärker einbricht, als Du das erwartest.

Ulli

Edit meint, dass Du bei Vergleichen mit anderen deshalb auch diese Grundeinstellung der Gesamtkapazität mit den anderen abgleichen müsstest

deacheapa am 20 Sep 2017 23:17:33

skysegel hat geschrieben:Die Kapazitätsangabe des Batteriecomputers bezieht sich ja idR auf C20,...


Richtig, und über den Peukert Koeffizient sofern richtig eingestellt für Blei zählt der dann auch entsprechend schneller runter bei entsprechenen C Entnahmen.

(aet) flo16v

Hast Du denn wirklich ein Anderes Verhalten der BK zu anderen Bleibatterien erwartet?
Chemie und Physik lassen sich nicht mit Werbeversprechen überlisten.
Bleibatt. bleibt Bleibatt. egal wie das Elektrolyt gebunden ist oder auch nicht (zB Blei-Naß-Batt).
Der Rest ist Oberfläche Plattendicke aktive Masse, wo je nach Einsatzart mit angepaßt wird/werden kann.

Wenn allerdings die gemachten Aussagen der Verkäufer in Sachen Zyklen Festigkeit trotz hoher ( bis 100%) Entnahme stimmt, (glaube ich ehrlich gesagt auch nicht so wirklich, kann aber bisher das Gegenteil nicht beweisen)
kannst Du es ja mit nem Booster probieren.
Der hält dann die Spannung stabil im für 12V Anlagen/Verbraucher zu nutzenden Bereich.
Macht dabei natürlich auch noch zusätzliche Verluste wie ein WR oder Lima Ladebooster, oder jeder andere Transformator.

Ich warte eh schon ne Weile wann die nächste "neue" Wunder Bleibatt. Generation durchs Dorf gejagt wird. :mrgreen:

Un nun geht sie wieder los die :steinigung:

skysegel am 20 Sep 2017 23:31:06

deacheapa hat geschrieben:Richtig, und über den Peukert Koeffizient sofern richtig eingestellt für Blei zählt der dann auch entsprechend schneller runter bei entsprechenen C Entnahmen.

Mag wohl sein. Aber der zählt dann bei 140A Entnahme vermutlich schneller runter als Du gucken kannst. Insofern gaukelt die 60% Angabe eine Kapazität vor, die vor dem Hintergrund der Entnahme so nicht mehr vorhanden ist.

Ulli (der den Restkilometern der Tankanzeige auch nicht über den Weg traut, wenn er von der Landstraße auf die Autobahn fährt)

avm75 am 21 Sep 2017 01:36:04

Moin zusammen,

flo16v hat geschrieben:hast du auch aufgezeichnet auf welche Spannung die Batterie eingebrochen ist bei deiner 50% Entladung und 140A Belastung? Bei mir ist es ganz knapp dass der WR sich abschaltet.


Aufgezeichnet wäre jetzt der falsche Ausdruck und mitunter sogar übertrieben. Tatsächlich habe ich es neugierig beobachtet und an anderer Stelle darüber berichtet. Da der Link dorthin hier gegen die Regeln verstossen würde, zitiere ich mich mal selbst:

"Zum Zeitpunkt des fraglichen Vorgangs war die Batterie um 86Ah entladen, was einer Entladung um ca. 54% entspricht. Die Batterie hatte unter Last eine Spannung von 11,84 V.
Dann brauchte ich Kaffee...
Also WR an, Tassimo-Kaffee-Pad-Maschine an, Knöpfchen gedrückt, warten....
Hier habe ich keinen Screenshot gemacht, (...)
Während der Kaffeezubereitung stieg der Stromverbrauch kurzzeitig auf bis zu 146 A. Die Spannung fiel in dem Augenblick auf ca. 10,6 V. Nach der Kaffeezubereitung erholte sich die Spannung wieder und stieg wieder auf den Ausgangswert.
"

deacheapa hat geschrieben:Hast Du denn wirklich ein Anderes Verhalten der BK zu anderen Bleibatterien erwartet?
Chemie und Physik lassen sich nicht mit Werbeversprechen überlisten.


Das soll jetzt keine :steinigung: werden, ich möchte das jedoch mal ein wenig kritisch aufgreifen:

Als ich meine Ausbildung vor > 20 Jahren abgeschlossen habe, war es noch so, dass die Spannung einer Spannungsquelle sinkt, sobald man eine Last daran anschließt. Je größer der fließende Strom, umso größer auch der Spannungsabfall an der Spannungsquelle, in Abhängigkeit zum Innenwiderstand der Spannungsquelle.
Je weiter eine Spannungsquelle/Batterie entladen ist, umso wird ihre Leerlaufspannung, wodurch der Innenwiderstand sich weiter erhöht.
Wenn keiner was an diesen physikalischen Gegebenheiten was geändert hat, dürfte das immer noch gelten.
Klingt so, als wären wir uns da einig. Mich hat der Spannungsabfall auf 10,6 V bei dem seinerzeit bestehenden Ladezustand der Batterie also nicht erstaunt, ich habe auch nichts anderes erwartet. Ich habe allerdings auch nirgendwo ein Werbeversprechen gesehen, was andere Erwartungen hätte wecken können.
Gleichermaßen bin ich aber auch der Meinung, dass die Batterie trotzdem die Erwartungen in diesem Bereich über alle Maßen erfüllt. Warum? Nun, nehmen wir mal o.a. Zahlen. Gesamtkapazität beider Batterien beträgt 144Ah (C20). 86Ah waren bereits entnommen. In meinem alten Text versteckt sich ein Rechenfehler, in Wirklichkeit sprechen wir also aktuell über SOC 40% (so ungefähr :wink: ) Damit bewegen wir uns deutlich ausserhalb des nutzbaren Bereichs einer normalen Blei-wasauchimmer-Batterie. Bei SOC 40% mit 1C (mit 146A aus einer 144Ah Batterie entladen) auf die Batterie loszugehen, hätte, so mutmaße ich, die ein oder andere Batterie wahrscheinlich das Leben gekostet.

Zum anderen bin ich der Meinung, das "nicht glauben" und "anzweifeln" nicht unbedingt das Gleiche ist. Das ist so, wie mit dem halb vollen Glas, und dem halb leeren. Inhaltlich das Gleiche, von der Wertung aber zwei grundlegend verschiedene paar Schuhe.
Nach wie vor wird an der Technologie dieser Batterien gezweifelt, ebenso an allen "Werbeversprechen". Das ist auch gut so, auf eine gewisse Art und in einem gewissen Rahmen.

Ich kann bisher bestätigen: die geringe Selbstentladung, also die Lagerfähigkeit, sowie die Temperaturbeständigkeit. Selbst bei Minusgraden war sofortiges Kaffeekochen über Tassimo + WR im nicht geheizten Auto immer möglich.
Ebenso kann ich die Tiefentladefähigkeit zumindest schon mal teilweise bestätigen, dazu gleich mehr.


deacheapa hat geschrieben:Wenn allerdings die gemachten Aussagen der Verkäufer in Sachen Zyklen Festigkeit trotz hoher ( bis 100%) Entnahme stimmt, (glaube ich ehrlich gesagt auch nicht so wirklich, kann aber bisher das Gegenteil nicht beweisen)

Die Zyklenfestigkeit kann ich nach nur einem Jahr (noch nicht einmal ganz, aber bald) natürlich auch noch nicht bestätigen, geschweige denn beweisen. Ich schenke aber verschiedenen Videos und Tests, die man im Netz so finden kann, einen gewissen Glauben. Und zuletzt traue ich mir ein Stückweit selbst, und zumindest im Ansatz habe ich das schon getestet. Findet man hier im Thread, ein paar Seiten zurück. Damit keiner suchen muss, hier geht's los --> Link

Bald ist ja schon wieder Mai, dann werde ich den Test wiederholen. Bis dahin genieße ich Kaffee aus der Tassimo, im Wohnmobil, bei SOC40%, und das obwohl ich keine Lithium-Batterien habe 8)

LG vom Niederrhein
André, der niemanden steinigt, nur weil er nicht glaubt :wink:

deacheapa am 21 Sep 2017 01:47:27

skysegel hat geschrieben:Mag wohl sein. Aber der zählt dann bei 140A Entnahme vermutlich schneller runter als Du gucken kannst. Insofern gaukelt die 60% Angabe eine Kapazität vor, die vor dem Hintergrund der Entnahme so nicht mehr vorhanden ist.


Korrekt,
wenn der Batt.Comp. richtig mit dem PEUKERT umgeht, muß er das sogar, und die % Angabe dementsprechend natürlich auch,
alles andere wäre purer Selbstbetrug und würde sonst einen BC in Sachen Kapazitäts(Rest)anzeige gerade auch bei richtig hohen C Endladungen up absurdum führen.

Ein guter BC der das richtig berechnen kann ist schon nicht schlecht, die BMV Dinger von Victron wenn ordentlich eingestellt, kommen dem sehr nahe.
Von Perfektion kann ich aus eigenen Erfahrungen aber auch nicht sprechen,
kenne aber auch keinen besseren bisher.

Ulli, etwas OT
Beim Auto habe ich mich bei meinem ersten Oberklasse V6 (Franzose, hatte das 84zig schon inkl. Sprachcomp.) auch mal auf der AB auf die digit. Literanzeige verlassen.
Ergebnis, "Achtung, sie haben noch 5l Kraftstoff" 1min später "Kraftstoff ist alle" Anzeige 0. Motor AUS verfluchte Technik :mrgreen:
--> Link
Meiner sprach deutsch. :ja:

flo16v am 21 Sep 2017 08:17:14

Hi,

bei mir war es ja auch bloß ganz knapp unter der Abschaltspanne des WR. Und das auch erst beim 3. Kaffee und SOC 60%

Also entweder die Abschaltspannung des WR runterschrauben oder dafür sorgen dass die Spannung etwas stabilisiert wird.

Gruß Flo

deacheapa am 21 Sep 2017 09:47:05

avm75 hat geschrieben:LG vom Niederrhein
André, der niemanden steinigt, nur weil er nicht glaubt :wink:


André,
nur kurz weil mobil,
ich mache die BK auf keinen Fall schlecht, aber was bisher als Test von den Eignern kam, war auch nicht anders wie bei Gel Fließ oder Naß,
nur das da vor häufiges Entladen in diesen SOC gewarnt wird, wegen hohen Verschleiß/Lebensdauer Einbußen,
als ich das Womo übernahm waren zwei AGM S6 verbaut die genau so Arbeiteten wie die von Euch beschriebenen BK,
und nur weil ich auch das Problem mit den Absinken unter WR Schwelle hatte beim Kaffee, wurde suggestive aufgerüstet mit mehr Blei,
die beiden Bosch sind immer noch im Spiel (siehe anderen Thread dazu) obwohl die im ersten Jahr bei mir extrem in Sachen SOC "geknechtet" wurden, nicht anders wie es die BK Eigner hier beschreiben,
zu deinem SOC 40% Kaffeebezug, wie Du selber schreibst war das bei Dir nur C1 nicht C1,5 wie bei Flo,
allso alles OK im Verhältnis/Spannungsfall beim Verhalten, und kein BK "Wunder" :)

deacheapa am 21 Sep 2017 09:58:23

PS
mein Hauptproblem Damals mit dem Spannungsfall war nicht der WR sondern die Truma, die quittierte schon bei 11,5V den Dienst, also Kaffee ja aber Heizung jedes mal dabei aus :(

avm75 am 21 Sep 2017 11:33:33

deacheapa hat geschrieben:ich mache die BK auf keinen Fall schlecht, aber was bisher als Test von den Eignern kam, war auch nicht anders wie bei Gel Fließ oder Naß


Alles gut, Mario :wink:

LG
André

skysegel am 21 Sep 2017 12:28:26

Dieser Thread ist so elend lang, dass man das von Zeit zu Zeit wiederholen muss:
Die BK-Batterien sind eine spezielle Variante von AGM-Batterien, mit im Prinzip ähnlichen Eigenschaften. Die wesentliche Unterschiede, wegen denen sich manche, wie auch ich, sich auf die höheren Kosten einlassen sind, dass sie

a) extreme Misshandlungen (Tiefentladungen) besser wegstecken als andere Batterietypen
b) nach sehr tiefer Entladung nicht sofort vollständig wieder geladen werden müssen, um keinen Schaden zu nehmen.
c) AGM-typisch bei entsprechendem Ladestrom (0,3C) sehr schnell geladen werden.

Für mich war ausschlaggebend, dass es auch nach einer stärkeren Entladung reicht, ein oder zwei Stunden zu fahren, um wieder ausreichend Strom zu haben. Ziel war, bei einer Tiefentladung innerhalb von 2-3Std Fahrt wieder mindestens auf 80% zu sein. Das hab ich ausprobiert und funktioniert auch. Und bedeutet für mich, dass ich das Landstromkabel zu Hause lassen kann und keine Solarzellen benötige.
Das funktioniert aber nur, wenn man nicht die Gewohnheit hat, länger irgendwo rumzustehen. Das würde dann andere Überlegungen erfordern. Und wir sind Teetrinker. Entladestöme wie die geschilderten haben wir nicht.
Was jetzt noch aussteht, ist der Lebensdauer-Test. Der läuft hoffentlich noch ein paar Jahre. Allerdings hab ich bis jetzt keinen anderen Hersteller gefunden, der sich bei den Angaben dazu derart weit aus dem Fenster lehnt und ähnlich verifizierbare Angaben macht. Das macht mich zuversichtlich, dass ich nicht mit Zitronen gehandelt habe.

Ulli

berny2 am 21 Sep 2017 14:48:26

avm75 hat geschrieben:Als ich meine Ausbildung vor > 20 Jahren abgeschlossen habe, war es noch so, dass die Spannung einer Spannungsquelle sinkt, sobald man eine Last daran anschließt. Je größer der fließende Strom, umso größer auch der Spannungsabfall an der Spannungsquelle, in Abhängigkeit zum Innenwiderstand der Spannungsquelle.

Bei uns wurden bereits seinerzeit die (Spannungs-)Abfälle in der Blauen Tonne entsorgt... :mrgreen: :idea:

avm75 am 21 Sep 2017 15:07:16

berny2 hat geschrieben:Bei uns wurden bereits seinerzeit die (Spannungs-)Abfälle in der Blauen Tonne entsorgt... :mrgreen: :idea:


Wenn der Deutsche sich nicht mit sprachlichen Spitzfindigkeiten die Zeit vertreiben kann, ist er scheinbar unglücklich. :wall:
Da ich nicht nicht erst gestern aus der Schule gepurzelt bin, fällt in meinem Sprachgebrauch Spannung an einem Widerstand ab.

Mal ernsthaft: Jeder weiß, was gemeint ist. Nur weil irgendwann irgendwo der Begriff verändert wurde, und auch Einzug in die DIN VDE gefunden hat, heißt das doch noch lange nicht, dass man derart überflüssig und nervig darauf herum reiten muss, oder?
Danke!

womooli am 21 Sep 2017 21:24:28

Moin zusammen, moin Flo,
ich hatte zu anfang auch das Problem das der Wechselrichter recht zügig ausgestigen ist.
Bei mir war die Verkabelung zum Wechselrichter nicht vernünftig und bei ihm wurde immer weniger Spannung angezeigt als eigentlich noch
in der Batterie war. Nachdem ich die Kabel neu verquetscht hatte war das Problem behoben.
Miss einfach mal mit nem Multi die Spannung direkt an der Batterie und wenn du hast an der Anzeige vom Wechselrichter.

flo16v am 21 Sep 2017 22:06:49

Hi,

laut Batteriecomputer kommt das schon hin mit den 10,5V. Aber ich werde das auf jeden Fall beim nächsten Kaffee nochmal prüfen wieviel Spannung direkt am WR anliegt und dies mit dem BC vergleichen.

Bei mir liegen ca. 1,2M ( einfacher Weg ) 50qmm Kabel. Da sollte nicht allzuviel Verloren gehen hoffe ich

MeisterLampe am 21 Sep 2017 22:14:55

Das würde aber nur bedingt was bringen.
Du musst mit dem Multimeter einmal an den Polen der Batterie und einmal am Eingang des Wechselrichter messen.
Nur der Vergleich mit dem Messen am Wechselrichter und und der Abgleich mit dem BC würde zu Fehlinterpretation führen.

Also wenn Vergleichsmessung, dann nur mit dem selben Messgerät.
1,2m und 50mm2 müsste mehr als ausreichend sein, aber vor Kontaktproblemen schützt das natürlich nicht.

berny2 am 22 Sep 2017 00:42:39

MeisterLampe hat geschrieben:Also wenn Vergleichsmessung, dann nur mit dem selben Messgerät.

... und mit derselben Belastungshöhe. :idea:

flo16v am 22 Sep 2017 14:18:04

Hi,

wird gemacht. :!:

flo16v am 23 Sep 2017 10:19:24

Hi,

Gestern habe ich mal mit dem Multimeter gemessen und mit dem BC verglichen:

Spannung an der Aufbaubatterie direkt : 13,87
Spannung am Wechselrichter direkt : 13,87
Spannungsanzeige am BC : 13,87
Spannung Womo Instrument : 13,7

Alles ohne Belastung.

Heute nachmittag beim Kaffeekochen mit ca. 140A Belastung werd ich nochmal messen

skysegel am 23 Sep 2017 12:16:11

flo16v hat geschrieben:Gestern habe ich mal mit dem Multimeter gemessen und mit dem BC verglichen:

Spannung an der Aufbaubatterie direkt : 13,87

Dann hast Du unmittelbar nach der Ladung gemessen. Anders wäre die Spannung nicht zu erklären. Du muss etwas warten, bis sich die Ruhespannung eingestellt hat. Die beträgt bei der LC-Batterie 12,9V

Ulli

flo16v am 23 Sep 2017 12:40:07

Hi,

es war sogar noch das Ladegerät auf erhaltungsladung angeschlossen :wink:

Es ging erstmal nur darum das Multimeter mit dem BC und Anzeigepanel zu vergleichen

avm75 am 23 Sep 2017 12:42:10

flo16v hat geschrieben:Gestern habe ich mal mit dem Multimeter gemessen und mit dem BC verglichen:


Hi Flo,

hast Du eine Solaranlage?

VG
André

EDIT meint, dass sich der Beitrag/die Frage schon erledigt hat ;-)
War der gleichen Meinung wie Ulli, Spannung etwas hoch für Ruhebetrieb...

berny2 am 23 Sep 2017 13:15:48

skysegel hat geschrieben:Dann hast Du unmittelbar nach der Ladung gemessen. Anders wäre die Spannung nicht zu erklären. Du muss etwas warten, bis sich die Ruhespannung eingestellt hat. Die beträgt bei der LC-Batterie 12,9V

Hätte ihm eigentlich von selbst einfallen müssen... :idea:

flo16v am 23 Sep 2017 14:02:51

Lies bitte nochmal kurz was ich geschrieben habe ...

berny2 am 23 Sep 2017 14:35:31

flo16v hat geschrieben:Lies bitte nochmal kurz was ich geschrieben habe ...

wo und wann? Zitatfunktionen könnten die Suche erleichtern.

flo16v am 23 Sep 2017 14:50:03

Sorry,

Bin mitm Handy online.

Ich hätte geschrieben dass ich nur gemessen habe um das Multimeter mit den restlichen Anzeigen abzugleichen.

Ich wollte nicht die ruhespannung messen.

Gruß. Flo

flo16v am 23 Sep 2017 15:33:55

So,

Ersten 2 Kaffee sind durch.

Unter Belastung sieht es mit den Spannungen etwas anders aus.

130 Ampere Belastung

100Ah BK Batterie
100% Ladung


11,85V direkt an der Batterie
11,7V BMV
11,55V direkt am WR.

Beim zweiten Kaffee ähnlich.

Nach den beiden Kaffeebezügen fehlten ca. 7Ah laut BC

Nach 5 Minuten ca. 12,89V

Ist 0,3V Spannungsabfall zu tolerieren oder besteht Habdlungsbedarf ?

Gruß flo

berny2 am 23 Sep 2017 17:57:53

flo16v hat geschrieben:Ist 0,3V Spannungsabfall zu tolerieren oder besteht Habdlungsbedarf ?

... höchstens bei 0,3V Spannungsfall... :idea: 8)

flo16v am 23 Sep 2017 18:24:29

Sicher sind auch noch qualifizierte Beiträge zu erwarten :D

Aber das ist eben das Kreuz an Foren. Jeder darf mitmachen :lach:

berny2 am 23 Sep 2017 18:38:04

flo16v hat geschrieben:Aber das ist eben das Kreuz an Foren. Jeder darf mitmachen :lach:

... und auch zusätzlich noch die Zitatfunktion nutzen. :idea:

flo16v am 23 Sep 2017 18:51:17

:wink:

Jeder kann was

mantishrimp am 23 Sep 2017 20:04:54

Moderation durch mantishrimp:.
ihr wisst ja das dieser Thread unter besonderer Beobachtung steht, bleibt also bitte beim Thema und klärt alles andere per KN


deacheapa am 23 Sep 2017 20:08:33

flo16v hat geschrieben:Ist 0,3V Spannungsabfall zu tolerieren oder besteht Habdlungsbedarf ?
Gruß flo


Alles in Ordnung so, laß Dich nicht verrückt machen. :)

skysegel am 24 Sep 2017 00:05:40

flo16v hat geschrieben:Ist 0,3V Spannungsabfall zu tolerieren oder besteht Habdlungsbedarf ?

Den definitiven Beitrag kann ich auch nicht liefern. Aber die Frage, die ich stellen würde ist: Wäre der bei 2,40m Leitung mit 50mm² so zu erwarten? Das können die Elektriker hier vermutlich beantworten. Es gibt zwar die Regel mit den max. 0,3V, aber die gilt für die Berechnung des minimal erforderlichen Querschnitts. Wenn der tatsächliche Spannungsverlust größer ist, als theoretisch zu erwarten, stimmt irgendwas mit der Verkabelung nicht.
Wenn die Batterie voll ist, spielen die 0,3V keine Rolle. Aber wenn die Batterie praktisch "leer" ist, können die den Unterschieds zwischen Kaffee und kein Kaffee ausmachen.

Ulli

MeisterLampe am 24 Sep 2017 09:15:08

flo16v hat geschrieben:130 Ampere Belastung

11,85V direkt an der Batterie
11,7V BMV
11,55V direkt am WR.

Ist 0,3V Spannungsabfall zu tolerieren oder besteht Habdlungsbedarf ?


Zumindest in der Theorie besteht etwas Handlungsbedarf.

Wenn du auf dieser Seite --> Link einfach mal ein Meter als Länge eingibst, die 130A Belastung und einen Spannungsfall von 0,1V vorgibst, errechnet dir die Seite den benötigten Querschnitt. Der liegt bei 46.8mm², also 50mm², die du auch nutzt.
Bei 0,3V brauchst du lt. der Berechnung nur 15.6mm².

Durch Kontaktprobleme können durchaus 0,2V auf der Strecke bleiben und genau die fehlen dir dann am Ende.
Also vielleicht andere, höherwertigere Kabelschuhe, oder auch ein anderes Kabel?
Lass dir einfach mal ein neues Kabel konfektionieren und probier es aus. So teuer ist das bei der kurzen Strecke ja nicht.

flo16v am 24 Sep 2017 09:23:18

Moin,

Heute nochmal ein wenig probiert. Die ersten beiden Kaffee waren kein Problem:

WR an. Heizung an.
Batterie 12,65v
WR 12,65V
Bmv 12,63V
74%

Kaffeebezug

Batterie 11,36
WR 11,02
Bmv 11,26
135A

Zweiter Kaffee

Batterie 11,15V
WR 10,85V
Bmv 10,99V
140A
67%

Dritter und letzter Kaffee:

11,0 V Batterie
10,7V fallend auf 10,55 WR
10,83 V bmv
138A
63%

Beim Versuch den vierten Kaffee zuzubereiten viel die Spannung auf 10,4V direkt am WR und er stieg aus.

Die Spannung steigt nach ausschalten des WR wieder sehr schnell auf 12,6V

Ich werde mal schauen ob ich die Verkabelung noch etwas optimieren kann. Ansonsten muss ich mich wohl erstmal damit zufrieden geben oder die Batteriekapazität erhöhen.

Ob es wohl etwas bringt einen kleinen Lithium Akku mit einzubinden der bei den kurzen Belastungen unterstützt ?

Gruß flo


Edit: Kabel ist recht hochwertiges von Fraron aber vielleicht ist bei den Kabelschuhen noch was zu holen. Vielleicht löte ich die nochmal nach. Bislang sind sie nur verpresst.

Gruß flo

skysegel am 24 Sep 2017 11:36:46

Dass der Wechselrichter bei einer bestimmten Unterspannung aussteigt, ist ja eine Schutzfunktion, die reguläre Bleibatterien vor Beschädigung schützen soll. Dass LC-Batterien eine etwas niedrigere Spannung noch verkraften ist da nicht berücksichtigt. Vielleicht kann man auch mit dem Hersteller darüber sprechen, ob man die Justierung nach unten anpassen kann.

Ulli

deacheapa am 24 Sep 2017 11:51:55

Die 0,1V sind die rechnerische Größe des Kabels selber,
da fehlt aber noch der Widerstand des Mess-Shunt des BMV und der jeder einzelnen Verbindung auf der gesamten Strecke.

Meine einfache Kabellänge liegt auch etwa bei 1.5m, 500A Shunt BMV 600 und 2x35mm² parallel also 70mm².
Bei Lasten von rund 150A ist der Spannungsfall dann auch nicht viel geringer, liegt bei 0,25-0,27V.
Ich behaupte mal das auch mit Goldverbindern er nicht relevant besser werden würde. :wink: :mrgreen:

deacheapa hat geschrieben:Alles in Ordnung so, laß Dich nicht verrückt machen. :)

:ironie:
Bei einigen Schreibern hier glaube ich manchmal, die haben gar kein Womo. :lach:

deacheapa am 24 Sep 2017 12:13:22

skysegel hat geschrieben:Dass der Wechselrichter bei einer bestimmten Unterspannung aussteigt, ist ja eine Schutzfunktion, die reguläre Bleibatterien vor Beschädigung schützen soll. Ulli


Der Hersteller wird da eher an die Schnittstellen/Bauteile seines Geräts Denken,
zB. 1500W bei 12V sind "nur" 125A
1500W bei 10V aber schon 150A

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