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Flexible Solarmodule - erste Erfahrungen 1 ... 22, 23, 24, 25, 26, 27, 28 ... 32


xbmcg am 20 Mai 2017 18:28:53

So richtig Langzeiterfahrungen gibt es noch nicht, weil es die Module noch nicht so lange gibt.

Kurzes Update:

Mein defektes Modul tut wieder, zumindest liefert es wieder 19.2V und ca. 3A bei guter Sonneneinstrahlung.
Ich hab die Anschlußdose mal geöffnet und getrocknet, da war etwas Wasser drin. Dann hat es sporadisch
mal etwas Leistung gebracht, dann wieder nicht. Am Ende hatte ich die Faxen dicke und hab die Bypassdioden
durchgezwickt. Nun geht es wieder. Scheinbar war eine der Bypassdioden hinüber und hat die Hälfte kurzgeschlossen.
Da ich meine Module über eine Enkoppelungsdiode + 10A Sicherung parallel zusammengeschaltet habe, brauche ich
die Bypassschaltung nicht, die macht nur Sinn bei Reihenschaltungen.

Mal sehen, wie lange es noch hält.

Heute habe ich mein Glasmodul montiert und habe die Anlage mit 600Wp am VOTRONIC MPP430 DUO Digital
Regler dran, bei direkter Einstrahlung um die Mittagszeit komme ich an die 450Watt / 31A ran, was nun recht gut ist,
trotz der "blinden" flexiblen Module.

Ich bin erst mal zufrieden, die Leistung reicht auch bei bewölktem Himmel, um den Kühlschrank zu betreiben.
Allerdings ist das AES vom Votronic unter aller Sau, was die Steuerzeiten / Programmierung angeht (Siehe auch Tröt
Vergleich Votronic SR500 Duo Digital vs. Votronic MPP430 Duo Digital.

Ich habe eine brauchbare Lösung mit 3 Schottky-Dioden und dem V-Guard II von Beaufort Electronic realisiert,
die genau meinen Bedürfnissen entspricht.

- Über die 1. Diode führe ich D+ zum D+ des Kühlschranks
- Über die 2. Diode koppel ich das AES vom Votronic auf D+ Kühlschrank ein
- Über die 3. Diode koppel ich den Ausgang vom V-Guard II auf D+ Kühlschrank ein.

Ich habe etwas mit den Parametern gespielt und habe nun folgende Steuerzeiten als sinnvoll für meine Solaranlage
ermittelt:

- Unterspannung: 12.9V, Abschaltung nach 60s
- Einschaltspannung 13.4V, Einschaltung nach 600s (10min)
- alle anderen Funktionen (Alarmausgang, Überspannung und die zugehörigen Timer aus, ECO Mode an)

Die Ruhespannung der vollen AGM Batterien liegt bei 12.8V, die Schaltung sorgt dafür, dass bei erreichen dieser
der Kühlschrank nach 1 Minute auf Gas geht und die Batterie voll bleibt. die Einschaltspannung 13.4V wurde als
Kompromiss eingestellt, da manch Regler auf Erhaltungsladung mit 13.5...13.6V geht und ich zuverlässig einschalten wollte.

Beim Test hat sich gezeigt, dass trotz Bewölkung am Abend ca. 10A von der Solaranlage kommen und etwa 6A
von der Batterie und es eine Weile dauert, bis die 12.9V unterschritten werden. Die eingestellten 10 Minuten reichen
vollkommen aus, um beide Batterien mit anfänglich zusammen 10A in 5 Minuten bis zu 14.7V zu laden und der Ladestrom
auf 0.8A / Batterie sinkt, bevor der Timer den Kühlschrank wieder einschaltet. D.h die Batterien sind in der Zeit wieder
vollständig geladen.

Der Votronic Regler zeigt aber trotzdem nur 80% Batterieladung an. Er schaltet die LED Batterie voll erst nach 30-60Minuten
auf 14.7V. und nach weiteren 30-60 Minuten gibt er erst das AES frei.

Mit meiner Schaltung lade ich die Batterie zu 100% um die Mittagszeit voll und habe vonn 8:30 ... 17:00 durchgehend trotz
teilweiser Bewölkung den Kühlschrank auf Solar, auch wenn der Votronioc Regler was anderes sagt.

Eine ordentliche Programmierung des MPP430 hätte mir die 40€ erspart, so kann ich aber die Steuerung ganz fein auf meine
Bedürfnisse justieren, das hat was.

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manne2015 am 24 Mai 2017 15:35:09

Hallo ich bin neu hier im Forum,
Fahre einen Phoenix 6800G BJ 1999,
habe schon etwas Erfahrung mit flexiblen Solarmodulen,meine Module sind seit Juli 2015 auf dem Alu-Dach mit Sikaflex geklebt,
2 x 120 Wp von offgridtec / regler mpp250/Votronic, die Leistungsabgabe ist gut. Begehbar sind sie nicht.

Nun zu meiner Frage, hat schon jemand Erfahrung mit den ETFR SPR Marine Zellen (Offgridtec), bzw. schon verbaut.
Ich habe mir welche bestellt 1x120 WP + 1x 140 WP, nach Anlieferung sofor ausgepackt, machen einen
optisch guten und wertigen Eindruck. Als ich Sie dann von einer Breitseite hochhob ( Modul hat sich nur leicht verwunden )hörte ich ein leichtes knistert
nach genauer Betrachtung stellte ich am Haltepunkt meiner Hand feine Haarrisse unter der ETFE-Schicht fest. Dies wiederholte sich auch am nächsten Modul.

Aussage vom Lieferanten, die Module dürfen nur vorsichtig und nicht diagonal angefasst werden !
Was passiert damit wenn Sie nur an den Ösen montiert werden und der Wind rüttelt. Marine geeignet !
Kann oder soll man diese Module auf dem Womodach verbauen. (Garantie 2 Jahre)
Oder was würdet Ihr vorschlagen. ( Zwei Austauschmodule sind schon auf dem Weg )

Grüße Peter

MeisterLampe am 24 Mai 2017 15:58:41

manne2015 hat geschrieben:. ( Zwei Austauschmodule sind schon auf dem Weg )


Wenn schon Module auf dem Weg sind, würde ich warten und die nächsten wie rohe Eier behandeln.

Warum ein Risiko eingehen?

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Variophoenix am 24 Mai 2017 18:10:26

Damit hast du die Wabe gebrochen. Die sind sehr empfindlich. Funktionieren tut sie trotzdem noch, einfach ohne die defekten Waben.

manne2015 am 24 Mai 2017 19:03:02

richtig die Waben zebrechen wie Keckse vom alleinigen halten der Platte, wie sollen sie dem Wind standhalten wenn man frei aufspannt.
Funktioniert auch die gebrochene Wabe noch.

manne2015 am 24 Mai 2017 19:21:58

hier noch ein Foto zur Zelle

manne2015 am 24 Mai 2017 19:28:26

erstes Bild, etwas kompliziert
21637

avm75 am 28 Mai 2017 14:37:02

Hallo zusammen,

Langzeiterfahrungen habe ich zwar aktuell noch nicht vorzuweisen, meine 2 Stk. á 100Wp Module sind erst seit Anfang April auf dem Dach, aber ich habe gerade einen ziemlich umfangreichen Test der Solaranlage und der Batterien hinter mir. Diesen werde ich jedes Jahr um die gleiche Zeit wiederholen, darüber sollte sich sehr deutlich abzeichnen, wie sich die Leistung der Module und/oder der Batterie im Laufe der Zeit verändert oder auch verschlechtert.
Aktuell bringen die Module ca. 166 W in der Spitze...

Hier mal ein paar Werte:

Bild

Die Werte stammen aus dem Solarcomputer BlueSolar von Kai, über den hier --> Link berichtet wird.


Bei den Solarmodulen handelt es sich um diese: --> Link
Ich habe sie mit SikaFlex umlaufend am Rand auf dem Alkoven verklebt, Einbaubericht findet sich hier: --> Link
Als Solarladeregler dient ein Votronic MPP350 Duo Digital: --> Link

gaskocher am 14 Jun 2017 00:05:59

Hallo zusammen,

ich habe mir jetzt mal die Mühe gemacht und ca. 2/3 der 73 Seiten durchgelesen und bin ehrlich gesagt jetzt auch nicht viel schlauer ;-))

Auf die Frage "Welches Modul" gibt es sicher keine konkrete Antwort. Ich habe für mich jetzt mal mitgenommen, dass es mit Solar-Swiss, Lensun und Offgridtech wohl wenig/keine Probleme gibt.

Was mich noch mehr interessieren würde ist die Befestigung.
Es gibt ja verschiedene Möglichkeiten (Sikaflex, 3M Klebeband...) und man kriegt alle irgendwie wieder weg, mit entsprechendem Aufwand.
Ich habe aktuell ein Stahlblechdach und suche eine Möglichkeit ein ca. 100W Panel so zu befestigen, dass es funktionierend wieder entfernt werden kann. Defekt kriegt man sicher alles weg...
Hintergrund ist, dass ich vielleicht noch mal ein anderes Fahrzeug finde. --> Das Panel würde ich dann gerne mitnehmen.

Gibt es da auch Erfahrungen?

Gruß gaskocher

oelschlamm am 09 Jul 2017 22:24:16

Hallo Gemeinde

Ist da noch was zu retten

China Flexmodule wie hier im Forum beschrieben. Zwei Stück a 100W vor drei Jahren gekauft und aufs Dach geklebt.
Fahrzeug war über Winter abgedeckt - keine witterungsbedingten Belastungen, keine mechanischen Belastungen.
Jetzt ausgemottet. Beide Platten tot. Komplett: 0 volt Leerlauf, Widerstand gegen unendlich.

Von jetzt auf nachher - im Herbst haben beide Platten noch normal funktioniert. Ist doch eigentlich unwahrscheinlich.

Was meint ihr.

Grüße
michael

andwein am 10 Jul 2017 10:26:41

Vermutung: Frostschaden, durch thermische Materialverkürzung sind Verlötungen aufgebrochen.
Gruß Andreas

xbmcg am 10 Jul 2017 10:48:16

Ich habe nun meine 2 alten flexiblen gegen Glasmodule getauscht.

Im Moment habe ich 3 flexible und 3 Glasmodule auf dem Dach und alle gehen.
Spitzenleistung bei flacher Montage und Mittags-Sonne 390...410W je nach Wärme, der Ertrag:

- an Sonnentagen 3,4kWh (250Ah),
- bei Bewölkung mit ab und zu Regen im Hochsommer ca. 1.5kWh (100Ah),
- im Winter erwarte ich auf Grund der bisherigen Erfahrungen (10% der Leistung im Sommer) in etwa 0,35kWh (25Ah-30Ah)

azenberg am 10 Jul 2017 15:58:38

Auch bei mir im Portugalurlaub ein 100W Panel ausgefallen. Erst ein Jahr im Einsatz. Wird wohl nichts mit Langzeiterfahrungen.
Gruß Aze

oelschlamm am 10 Jul 2017 21:43:06

ausgefallen heißt Stromfluss zu niedrig oder komplett nuell, wie bei mir?

Andreas: Mmmm und die Winter zuvor hats gehalten? Aber falls du recht hast: Dann sind sie wohl unrettbar hinüber - oder lese ich deine Antwort falsch?

Grüße
michael

azenberg am 11 Jul 2017 07:30:27

Die Panels waren in Reihe geschaltet und brachten nur halbe Leistung. Einzeln beschaltet zeigt der Solarcomputer 0,0A.
Gruß Aze

HeididerFreisteher am 29 Jul 2017 22:38:03

Hallo habe vor einem Jahr 100W gekauft und bin zufrieden. Das Ding ist aber fest auf das Dach geklebt und kann im Winter nicht bewegt werden.
Gruß Heidi

lisunenergy am 30 Jul 2017 13:57:37

Ich hätte ja vor diesen Platten gewarnt ! Die Röntgenergebnisse waren klar. Je mehr davon gekauft werden, um so schwerer wird es guten Firmen gelingen ihre Produkte herzustellen.

xbmcg am 31 Jul 2017 09:35:15

Ja, aus Fehler wird man klug, vor allem aus eigene. ;-)

Ich habe jetzt noch 3 Folienpanele und 3 Glaspanele. Mal sehen, wie lange die halten.

fattony am 11 Sep 2017 10:20:31

Kann denn jemand schon etwas zu den "Wattstunde Daylight-Modulen" sagen?
--> Link

Natürlich nicht gerade günstig, aber die Verarbeitung sieht für mich als Laien sehr hochwertig aus und die 10-jährige Leistungsgarantie (80%) erweckt auch etwas Vertrauen.

IP71 am 11 Sep 2017 10:57:49

Ja, ich habe ein Wattstunde Daylight mit 150Watt letzte Woche bei mir montiert, haptik und optik 1a und nicht die blöden Löscher in den Ecken, funktioniert
wie es soll, mal sehen was es nächstes Jahr um die Zeit macht :wink:

xbmcg am 11 Sep 2017 12:12:52

Die haben nur 31 Zellen, liegen sehr nah an der 12V Ladespannung und eignen sich bestimmt gut für PWM Regler.
MPPt Regler haben da eher ein Problem mit, weil der Spannungshub recht gering ist, man müßte sie dann in Reihe
schalten, damit der Regler was zum Regeln hat. Ich bin von den flexiblen abgekommen, für den Preis bekommt
man 3 Stück 100Wp Glas Module mit je 36 Zellen.

fattony am 11 Sep 2017 13:13:39

Die gibt's ja auch noch größer mit 43 Zellen: --> Link

Davon würden bei mir 2 Stück gut draufpassen und den vorhandenen Platz optimal ausnutzen, später könnte ggf. sogar noch ein weiteres vorne drauf. Wegen dem gebogenen Alkoven fallen bei mir normale Glaspanels raus, da die Befestigung darauf ziemlich schwierig wäre. Ich müsste wahrscheinlich eine recht aufwändige Unterkonstruktion bauen um eine gerade Auflagefläche zu bekommen, und dann wären auch "nur" max. 3x 100W möglich :?

Die Entscheidung ist aber noch nicht gefallen, da mich der Spaß mit insgesamt 300W rund 1.100€ kosten würde. Da muss ich noch ein paar Nächte drüber schlafen...

niklasgrewe am 11 Sep 2017 15:26:50

Hallo in die Runde,

ich bekomme ein neues Wohmo auf dem ich auch 2 flexible Module kleben möchte. Ich habe 2 Solarswiss KVM 100-12F bekommen. Sie haben ein Größe von 1195x530mm. Was meint ihr, brauche ich da an Sika? Reichen 4 Tuben, oder brauche ich mehr?

Gruß Niklas

xbmcg am 11 Sep 2017 15:46:50

Bei vollflächiger Verklebung reicht eine Tube pro Panel normalerweise aus.
Du kannst auch nur am Rand umlaufend verkleben, dann schaffst Du es wahrscheinlich mit nur einer Tube.

Ich habe meine damals vollflächig mit Zahnspachtel verklebt, wenn man sie wieder entfernen will
ist das eine Sauarbeit, man bekommt sie kaum ab. Ich würde künftig nicht mehr voll verkleben,
das Sika klebt so stark, das muss nicht sein.

fattony am 12 Sep 2017 19:31:35

xbmcg hat geschrieben:Die haben nur 31 Zellen, liegen sehr nah an der 12V Ladespannung und eignen sich bestimmt gut für PWM Regler.
MPPt Regler haben da eher ein Problem mit, weil der Spannungshub recht gering ist, man müßte sie dann in Reihe schalten, damit der Regler was zum Regeln hat.

Um das Thema noch mal aufzugreifen:
Wenn man 2 Stück der "kleinen" 110W-Panels parallel betreibt, dann wäre man quasi mit einem Votronic SR-Regler besser bedient als mit einem Votronic MPP?

Gast am 12 Sep 2017 22:58:31

fattony hat geschrieben:Um das Thema noch mal aufzugreifen:
Wenn man 2 Stück der "kleinen" 110W-Panels parallel betreibt, dann wäre man quasi mit einem Votronic SR-Regler besser bedient als mit einem Votronic MPP?


Nein, der Mppt-Regler ist immer besser. Allerdings auch ein wenig teurer.

Grüße, Alf

xbmcg am 13 Sep 2017 08:25:03

Der MPPT Regler kann bei zu niedrigem Spannungsunterschied sein Potential nicht entfalten.
Du musst auch bedenken, dass die Spannung der Panele Temperaturabhängig ist und bei
direkter Sonneneinstrahlung und Modultemperaturen um die 60-70°C (die Module sind
ja schwarz und heizen sich auf) so weit absinkt, dass der MPPT Regler nichts zu regeln hat
und einfach durchschaltet - genau wie ein PWM Regler.

Der Mppt Regler transformiert ja eine "hohe" Spannung und niedrigen Strom in niedrige
Spannung mit einem höheren Strom (Step-Down Wandler). Wenn die Spannungsdifferenz
nicht da ist, kann kein höherer Strom produziert werden. Bei der Wandlung geht ja auch ein
Teil der Leistung in Wärme verloren.

Man setzt die teureren MPPT Regler ein, um Module mit vielen Zellen und hohen Spannungen
herunterzutransformieren um so - genau wie bei den Hochspannungsleitungen und den
Transformatoren der Energielieferanten - mit dünneren Kabeln größere Entfernungen
mit weniger Verlusten überbrücken zu können.

Wenn die Module zur Batterietechnik spannungsseitig abgestimmt sind, der Kabelquerschnitt
nicht ins Gewicht fällt (kleine Leistung, kurze Wege) ist ein PWM Regler genau so gut wie
ein MPPT Regler.

Wenn die Module einen höheren Spannungsunterschied haben, werden sie beim PWM Regler
in einem Arbeitsbereich (niedrigere Spannung) betrieben (z.B. Module mit 40 Zellen),
der die Leistungsentfaltung vor allem bei Kälte (höhere Spannung) nicht ausreizt, da hat
ein MPPT Regler etwas die Nase vorn. Das Ganze spielt sich aber in einem Bereich
von 10-15% bei Kälte und 2-5% im Hochsommer ab.

Die Frage stellt sich, ob der doppelte Preis des Reglers im Verhältnis zum Leistungszuwachs steht.
Das muss jeder individuell für sich beantworten, außerdem sind die Module mit 40 Zellen deutlich
teurer als Module mit 32 oder 36 Zellen.

Gast am 13 Sep 2017 09:39:33

Hallo bcmzx,

sehr langer Beitrag, leider im Wesentlichen komplett falsch. Schau dir mal die Funktion eines Step-Down/Step-Up-Wandlers und den Beitrag zu Mppt in Wikipedia an.

Ein Mppt-Wandler bringt bereits bei der geringsten Solareinstrahlung Leistung:



Grüße, Alf

rkopka am 13 Sep 2017 10:13:46

KudlWackerl hat geschrieben:Ein Mppt-Wandler bringt bereits bei der geringsten Solareinstrahlung Leistung:

Kannst du das näher erläutern ? Bei geringem Licht wird der Strom geringer sein. Die Spannung dagegen (Stromquelle) wird genauso steigen, bis sich der Strom einstellt. Bei uns also bei der Ladespannung. Wenn die Solarzellen jetzt ihre MPP Spannung nahe an der Ladespannung haben (kleiner als die üblichen), wird der Wirkungsgrad gut sein. Beim MPPT dagegen hast du immer die Wandlerverluste. Für diesen Fall würde er die Spannung sehr gering umsetzen oder auch nur durchschalten. Bei niedrigen Strömen vermutlich prozentual sogar mehr.
Wenn die Solarzellen eine höhere Spannung haben, sieht es anders aus. Dann kann der MPPT Regler einen besseren Arbeitspunkt wählen. Bleibt aber immer noch der Eigenverbrauch, der beim PWM Regler natürlich geringer ist.

In der Praxis habe ich bei meinem 200Wp ~20V Feld mit PWM gesehen, daß es auch bei ziemlich miesem Licht (bedeckt gegen Abend und ziemlich vollen Batterien) immer noch ein halbes Ampere geladen hat. Ob der MPPT da viel mehr gebracht hätte ? In der Praxis kommt natürlich dazu, was man braucht. Müssen die letzten A rausgequetscht werden ? Habe ich die Solarzellen entsprechend verschaltet, daß es sich lohnt ? Selbst wenn er bei schlechten Verhältnissen ein paar Prozent mehr bringt, nutzt mir das auch was ? Oder ist es sowieso zuwenig ? Wenn das Licht gut ist und ich die Akkus nicht ständig an ihr Minimum entlade, sind sie sowieso nach ein paar Stunden wieder voll, egal mit welchem Regler.

Bringt der MPPT mehr ? In vielen Fällen wohl ja. Brauche ich das auch ???

RK

xbmcg am 13 Sep 2017 10:32:41

Hallo Alf,

Die meisten MPPT Regler, die hier eingesetzt werden, sind nur step-down Wandler (VOTRONIC, MT, Victron...)
Es gibt zwar auch step-up Wandler, die sind aber eher selten. Die Hauptanwendung ist ja durch höhere
Eingangsspannungen die Leitungsverluste zu minimieren und die Kabelquerschnitte gering zu halten und
auf den gewünschten Spannungswert am Ausgang herunterzutransformieren.

Ein Step-Up Wandler macht auch kaum einen Sinn bei 12V, da die Panele schon bei geringster Einstrahlung
ihre Leerlaufspannung erreichen, nur der Strom ist halt noch sehr klein. Auch ein PWM Regler bringt in
dieser Situation die gleiche Leistung wie ein MPPT Regler. Wo nix ist, kann nix transformiert werden.

Inselmann am 13 Sep 2017 11:11:32

niklasgrewe hat geschrieben:Hallo in die Runde,

ich bekomme ein neues Wohmo auf dem ich auch 2 flexible Module kleben möchte. Ich habe 2 Solarswiss KVM 100-12F bekommen. Sie haben ein Größe von 1195x530mm. Was meint ihr, brauche ich da an Sika? Reichen 4 Tuben, oder brauche ich mehr?

Gruß Niklas



weiss nicht ob ich das schon mal gepostet habe, schau mal hier Link zum eBay Artikel

fattony am 13 Sep 2017 11:22:41

Ich habe jetzt meine Bestellung aufgegeben:



Das Solarkabel hätte ich gern mit 4mm² genommen, aber mit 2,5mm² kriege ich es noch durch die vorhandene Durchführung der Sat-Anlage. Das ist mir sympathischer, da ich dann kein weiteres Loch in das Dach bohren muss. Ich werde davon auch max. 3m benötigen, der Spannungsverlust sollte sich also in Grenzen halten.

Freue mich auf die Montage und werde dann berichten wie die Anlage läuft :wink:

Meine Ausgangssituation:

Batterien: 2x 100 Ah Gel
Ladegerät: CBE CB 516 (16A IUoU)
Elektroblock: CBE DS 300 KN (will dort direkt an -B2 / +B2 anschließen)
Booster: Schaudt WA 121525 (25A IUoU)
Wechselrichter: Ective SI152 (1.500W reine Sinuswelle)

siasd am 13 Sep 2017 11:44:02

Inselmann hat geschrieben:
weiss nicht ob ich das schon mal gepostet habe, schau mal hier Link zum eBay Artikel


He die Mounts sind aus dem 3D Drucker. Achtet darauf das es ABS Material ist und kein PLA. PLA kann sich unter Sonneneinstrahlung relativ leicht zersetzen. Die können ohne Probleme idividuell angepasst werden. Super Idee :top: gefällt mir. Die Originalvorlagen findet man bestimmt bei Thingiverse und co.

avm75 am 13 Sep 2017 12:32:35

Inselmann hat geschrieben:weiss nicht ob ich das schon mal gepostet habe, schau mal hier Link zum eBay Artikel


Also, ich zumindest kannte den Link noch nicht. Danke dafür, gab ein + von mir!

siasd hat geschrieben:He die Mounts sind aus dem 3D Drucker. Achtet darauf das es ABS Material ist und kein PLA. PLA kann sich unter Sonneneinstrahlung relativ leicht zersetzen. Die können ohne Probleme idividuell angepasst werden. Super Idee :top: gefällt mir. Die Originalvorlagen findet man bestimmt bei Thingiverse und co.


Mirko:
Wenn Du da mal eine Vorlage findest, gerne verlinken, ich habe auf die Schnelle nichts gefunden.

Inselmann am 13 Sep 2017 15:27:00

siasd hat geschrieben:He die Mounts sind aus dem 3D Drucker. Achtet darauf das es ABS Material ist und kein PLA. PLA kann sich unter Sonneneinstrahlung relativ leicht zersetzen. Die können ohne Probleme idividuell angepasst werden. Super Idee :top: gefällt mir. Die Originalvorlagen findet man bestimmt bei Thingiverse und co.


Als Material wird "high quality resin composite" angegeben. Das koennte auch glasfaser verstaerkter Kunstharz sein und vacuum gegossen in Formen oder gepresst.

mumpi123 am 13 Sep 2017 15:37:02

Ich hätte anstelle des Solarcomputer lieber einen Batterie Computer(Votronic oder BlueBattery)genommen.
So sieht man zwar was die Anlage einlädt aber nicht den Batterie Status.

fattony am 13 Sep 2017 17:53:19

Daran habe ich auch gedacht, aber die Verkabelung wäre dadurch deutlich aufwändiger geworden. So muss ich einfach nur vom Solarpanel zum Regler (max. 3m) und dann noch mal 20 cm bis zum Elektroblock - das war's. Beim Einbau von einem Batteriecomputer mit Shunt hätte ich zusätzlich noch von der Dinette bis zum Fahrsitz gemusst und dort dann auch alles umbauen müssen, damit wirklich alles (Ladegerät, Booster, Wechselrichter, Solaranlage, etc.) über den Shunt läuft. Ist bestimmt eine nette Funktion, aber der Aufwand ist mir momentan zu groß... Mal schauen wie gut ich mit der Anlage so hinkomme, vielleicht erweitere ich dann nächstes Jahr noch um einen richtigen Batteriecomputer :wink:

Ich habe noch eine andere Frage. Wie würdet ihr bzgl. dem optimalen Ertrag montieren:



A) Beide Panels auf die Alkoven-Schräge, jeweils rechts und links des Hekis.

B) 1 Panel auf die Alkoven-Schräge und 1 Panel flach auf die hintere Dachfläche.

suennele am 13 Sep 2017 18:30:58

Der optimale Ertrag ergibt sich ja mit Panele Richtung Sonne - daher je nach Tageszeit, wie das WoMo steht (Seite mit Türe Richtung Sonne? Fahrerhaus Richtung Schatten?,...). Ich denke nicht dass du über den Tag umstellst nur um einen besseren Ertag zu haben (ausser im Notfall).
Ich würde aus dem Bauch heraus sagen 'A' - wenns wirklich nötig ist, zeigen beide in die gleiche Richtung/Winkel. Z. B. wenn Fahrerhaus von Sonne weg - wird super geladen und kein stehendes Wasser (wenn Montagemöglichkeit nicht dagegen spricht).
Lg

fattony am 13 Sep 2017 18:45:05

Vielen Dank für deine Einschätzung.

Mein Bauchgefühl ging auch eher in Richtung A, da ich durch den aufgestellten Winkel damit wahrscheinlich in der dunkleren Jahreszeit (tief stehende Sonne) das Maximum rausholen kann - wenn das Farzeug entsprechend ausgerichtet ist. Wenn die Sonne von vorn kommt dann habe ich natürlich quasi nichts, aber irgendwo muss ich da eben Kompromisse eingehen...

MeisterLampe am 13 Sep 2017 22:28:06

Wenn du A wählst, bringe ich noch C mit ins Spiel.
C wäre bei mir dann vorne auf dem Alkoven.

Ich kann es nur aus meinem Verhalten sagen und da steht die Nase immer Richtung Meer (Prio. 1) oder Sonne (Prio. 2).
Am Ärmelkanal würde A was bringen, an der Blumenküste C.

Entweder packst du eins auf A und eins auf C, oder wählst Variante B.
Sowas nenn ich dann den besten Kompromiss

Und weil es ja wohl die moderne Standard Signatur ist: Nur meine Meinung

suennele am 14 Sep 2017 18:29:02

.. C habe ich mir auch überlegt, dann wären Anschlusskabel, Panelbefestigung,.. dem Fahrtwind, Fahrt"regen" ausgesetzt.
Ich habe kein WoMo, wie ist das mit Aufheizen wenn Führerhaus Richtung Sonne? Klar, Aussicht durch Frontscheibe Richtung Meer am Morgen, ist sicher Super, dann habe ich aber Mittags keine super Sonneneinstrahlung (auch bei A nicht). Wenn Fahrzeugseite mit Tür Richtung Meer am Morgen, dann steht Sonne zu Mittag genau richtig. USW...... eine Kombi mit A und C würde ich mit zwei Panele nicht machen, dann hast du nie max Solar.
Lg

suennele am 14 Sep 2017 18:35:03

C hätte Vorteile wenn man später im Bereich AB Halterungen, Dachkoffer, Klima o.ä. montieren möchte. USW....

... endlose Überlegungen,... :?

Viel Glück bei deiner Entscheidung.

fattony am 14 Sep 2017 19:02:37

Naja, ich habe mit meinen 200 Ah momentan eigentlich auch keine wirklichen Strom-Probleme, da ich relativ sparsam unterwegs bin. Außer der Kaffeemaschine läuft alles auf 12V, und da ist der größte Verbraucher das Heizungsgebläse. Oder anders gesagt: Wenn die Anlage mal nur 10 Ah pro Tag nachläd, dann ist das auch okay, da ich selten länger als 2-3 Tage irgendwo stehe und während der Weiterfahrt dann eh wieder der Booster mit 25A nachläd. Die Anlage soll mich einfach nur noch ein bisschen unabhängiger vom Landstrom machen. Ich werde daher wahrscheinlich Variante A wählen und schauen wie es läuft, erweiteren kann man dann ja später immer noch.

MeisterLampe am 14 Sep 2017 20:03:08

Es gibt viele Wege nach Rom. Einen davon muss man nehmen.
Aber eines ist sicher. Die Schnute Richtung Süden wird dir bei A einen lächerlichen Ertrag bringen. Gerade, wenn die Sonne nicht gaaaaanz oben steht.
Wie krass das ist, kannst du vor der Verklebung testen. Du wirst erstaunt sein.
Wenn du das erst nach der Installation bemerkst, ist das Nachrüsten kostspielig, da du den Regler ohne Spielraum eingeplant hast.

Das könntest du mit A/C könntest du das Problem kompensieren.


Aber nur meine Meinung.

jonnytheonly am 17 Sep 2017 11:06:05

Hier mal ein kurzes Fazit von meinen beiden Lensun GFK Modulen. Es funktioniert immer noch alles wunderbar. Die Module habe ich ja (wie bereits in einem Beitrag hier mit Bild erwähnt) im März 2017 ich mit Sika am Rand herum auf Aludach geklebt.

Bis jetzt immer noch alles wie am ersten Tag. Die Module sind Dank des Glasfasergrundmateriales super stabil. Auch die spezielle rauhe bzw geschuppte Oberfläche (ETFE) der Lensun Module sieht immer noch super aus.

--> Link

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