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hubstuetzen
hallo
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Fazit von CMT: Wohnmobile nur was für Durchschnittstypen 1, 2, 3, 4


didje am 24 Jan 2014 00:14:54

Laika kreos 4009 hat eine Stehhöhe von 2100 cm
didje

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dieter2 am 24 Jan 2014 00:28:27

didje hat geschrieben:Laika kreos 4009 hat eine Stehhöhe von 2100 cm
didje

Respekt :daumen2:

Dieter

Beduin am 24 Jan 2014 10:04:39

Denke schon das dass aufgreifen von diesem Thema hier schon Sinn macht. Was Lothar mit seinem Mobil gemacht hat und da/wenn Dethleffs mit den 200 verkauften zufrieden war...........
Vielleicht findet sich ein Hersteller/liest hier einer mit der sich mal ans Reisbrett setzt und was entwickelt :)

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Gast am 24 Jan 2014 10:13:50

:gruebel: :nixweiss:

Was meinst du Ina???

Beduin am 24 Jan 2014 10:30:44

lach, das es sich für einen Hersteller vielleicht rechnen könnte so ein Mobil in Angriff zu nehmen. Weil ich davon ausgehen das dass "rechnen" bei vielleicht! 200 verkauften Mobilen anfängt und habe es aufgrund der Stückzahlen eben mit dem alpa verglichen :) nichts weiter. Du hattest es ja glaube ich mal geschrieben das es so viele waren.
Ich vermute das so ein TI für grosse eine Käuferschicht in der grössenordnung interessieren könnte :) und um es für kleinen Mitfahrer bequemer zu machen könnte man ja auch gleich einen Hocker auf Schienen mit einbauen :lol:

Gast am 24 Jan 2014 10:33:28

Dethleffs hat wohl schon 300 Stück von dem Grundriss verkauft, nur der Name steht nicht mehr im Vordergrund, die Modellreihe ist jetzt in der ESPRIT-Serie vertreten. Somit haben sie sich auch von den "Altlasten" getrennt!

kiteliner am 24 Jan 2014 11:49:10

Moin Moin,
Die Hersteller zahlen, wenn ich mich nicht ire, bei den Messen für die m² am Stand. Da stellen die Autos hin, die für viele Leute (also Durchschnitt) interessant sind. Randgruppen sind da für viele Hersteller eher uninteressant. Wenn man dann nicht zufällig einen Nieschenbesetzer findet, der Autos eben für große Leute baut... In den 1990er wurden Autos für 175cm und 75kg konstruiert (wenn ich mir ehutige Autos ansehe, kann ich mir kaum vorstellen ,dass die das geändert haben. Mit meinen 190cm kriege ich in manchem Kleinwagen Platzangst (Kopf an Decke, Schulter an Seitenfenster, Schulter an Schulter...)
Bei der Gewichtsberechnung wegen Sitzplätze usw. wird vom TÜV immernoch mit 75kg gerechnet.
Man kann wohl nicht alles haben, - aufrecht stehen können ist eigentlich völlig überbewertet aber mit kaputten Bandscheiben schon eine geile Sache!
Tipps für ein geeignetes Auto habe ich aber auch nicht für Dich, sorry.
Viel Erfolg bei der Suche wünscht
Thomas

Gast am 24 Jan 2014 16:11:41

didje hat geschrieben:Laika kreos 4009 hat eine Stehhöhe von 2100 cm
didje


Dann müssen sich die Tester einer bekannten deutschen professionellen Wohnmobilzeitschrift mal ein neues Massband kaufen, denn die behaupten, das in der Sitzgruppe nur 1,94 m Höhe vorhanden ist. Aber GsD gibt es hier im Forum ein paar Leute, die es besser wissen.

rubberrol am 24 Jan 2014 16:29:34

Hallo zusammen,

mit meinen gut 2 m bin ich dann wohl eher kein Durchschnittstyp. Jedenfalls ärgert auch mich, dass unsereins in kaum einem Womo gerade stehen kann, ohne die Decke zu putzen. Von den meisten Duschen ganz zu schweigen.
Wenn ich meinen Nachwuchs und deren Freunde / Freundinnen betrachte, stelle ich mir die Frage, ob die Hersteller mit den immer niedrigeren Womos auf dem richtigen Weg sind. Der Durchschnittstyp der Zukunft ist mit Sicherheit größer als heute!
Die flachere Bauweise mit niedrigerem Verbrauch zu begründen, ist ein eher schwaches Argument. Jedenfalls kann ich mir nicht vorstellen, dass Käufer von Womos so sehr knausern, und sich lieber ständig ducken oder den ganzen Urlaub lang irgendwo den Kopf stossen, nur um ein paar Liter Diesel zu sparen.
Mir scheint eher, dass die Hersteller einfach gerne Quadratmeter an Baustoff einsparen möchten. Aber auch hierfür gilt nach meiner Meinung Vorgenanntes.
Wir fahren einen Integrierten von N&B, Stehhöhe ca. 203 cm, Heckquerbett und Hubbett. Die Innenmasse waren mit kaufentscheidend und sind auch für mich erträglich. Flacher würde ich nicht kaufen.
Vielleicht wäre es sinnvoll, für alle nicht Durchschnittstypen hier einmal konkret Innenmaße von Womos ab Stehhöhe 2 m und Bettlänge ab 2 m zu sammeln. Könnte doch für unsereins die Auswahl erleichtern und das mühsame Sichten von Katalogdaten ersparen.

rolf51 am 24 Jan 2014 19:35:37

rubberrol hat geschrieben:Hallo zusammen,

Könnte doch für unsereins die Auswahl erleichtern und das mühsame Sichten von Katalogdaten ersparen.


Hallo,
sehe ich nicht so, die Katalogdaten zu sichten ist wichtig. Denn dort sind die Gewichte, Technische Daten, Zubehör, usw. aufgeführt. Nicht nur in die eine Richtung schauen!

Gast am 24 Jan 2014 19:47:42

Die Stehhöhe im Wagen, in der Dusche und evtl auch unter dem Hubbett im TI erfährt man leider bei den wenigsten Herstellern im Segment unter 150.000 €. Deshalb renne ich seit Jahren über die Messen und teste selber vor Ort. Bei manchen Mobilen ist der Test schon beendet, wenn ich mir meinen Kopf in der Eingangstür stosse.
Über 150.000 € muss man i.d.R. nicht drüber sprechen, weil genug da ist. Ähnlich wie bei Rolls Royce mit der Motorleistung.

didje am 25 Jan 2014 14:48:48

Hallo da ist mir aber ein Peinlicher Fehler basiert nicht 2100 cm ich meinte natürlich 210cm Stehhöhe, aber das kann man ja auch in Katalogdaten von Laika nachlesen,bzw.in einer Fachzeitschrift vom Juli 2013 seht ein FAZIT
Der neue Ecovip geht seinen eigenen Weg.Den hohen Aufbau findet nicht jeder elegant,doch kaum ein anderes T-Modell bietet unter dem Hubbett so viel Stehhöhe,im Katalog von Laika steht noch bei einem Modell das man in der Dusche eine Stehhöhe von 200 cm hat.


Wer hat es erfunden LAIKA :lol:
DIDJE

thomas56 am 26 Jan 2014 12:10:02

wenn es nur um den Nassbereich geht, sollte man mal bei Bawemo schauen, die haben soweit ich weiss, alle Sitzbadewannen!
--> Link

sperling am 26 Jan 2014 13:21:39

thomas56 hat geschrieben:..... Vielleicht wollen sich einige ihre alte Karre wieder toll und schön reden um nichts neues kaufen zu müssen/sollen ,nicht können.
.... :?


Hallo thomas56,
Wenn ich Deine Wohnmobil-Vita hier in all den Jahren richtig lesend und verstehend verfolgt habe, hast Du jeweils, wenn Du Dir Deine "alte Karre" nicht mehr schön reden konntest, doch stets eine andere "alte Karre" gekauft, die dann Deinem, zu dem Zeitpunkt ,entsprechendem Ideal entsprach. Das waren, wenn ich mich recht erinnere, mehr als ein alter Clouliner, sicher ein Concorde Liner und ist jetzt ein Phoenix Alkoven.
Da ist, weil es sich jeweils um Kleinserien-Hersteller handelt ( und ich zähle bewusst den Clou von N+B dazu, weil damals im dortigen Höchstpreissegment produziert) eine ausreichende Stehhöhe in der gesamten Fahrgastzelle und der Dusche eher normal.

Hier wird von vielen, die sich zu diesem Thema geäußert haben, eben nicht von Kleinserienproduzenten, sondern von solchen geschrieben, die den Großteil des Marktes bedienen, bzw. sich auf diesen konzentrieren müssen.

Da ist nun einfach feststellbar, dass sehr häufigTiefrahmenchassis verbaut werden, damit eine Fahrzeughöhe von unter drei Metern erreicht wird. Entsprechend "selbstschraubers" Erkenntnis gibt es kaum/keine ausreichende Duschengrößen für großgewachsene und nicht dem Idealmaß der Konstrukteure entsprechenden Klientel, der gute alte Kleiderschrank hat in den Augen der meisten Konstrukteure ebenfalls ausgedient und verschwindet unter die Betten.
Dass da viele, mich nicht ausgenommen, froh sind, diesen Evolutionsmist nicht mitmachen zu müssen, erklärt sich von selbst. Und genau die gleichen Menschen werden sich mehrfach überlegen, ob sie bereit sind, für mehr oder weniger werksmäßigem Schrott( natürlich jetzt nur in der Planung und Umsetzung von Grundrissen gemeint, nicht unbedingt in der technischen Ausführung, abe rleider oft auch ) ihr Gespartes in hohem fünstelligen Bereich auszugeben, oder, so wie Du es machst/gemacht hast, lieber auf ein Kleinserienmodell von Phoenix, Concorde, Morelo, Robel oder bimobil, meinetwegen auch noch N+B als relativ jungen gebrauchten setzen, so wie z.B. in letzter Zeit auch von Lancelot umgesetzt.

Aus meiner Sicht wäre dieser Tröt schon auf Seite zwei erledigt gewesen, weil da schon fast jede Meinung gesagt war. Es lief hier nur weiter, weil die schon geschriebenen Meinungen eben noch nicht von jedem geschreiben wurde :?

thomas56 am 26 Jan 2014 14:21:55

[quote="sperling]doch stets eine andere "alte Karre" gekauft, die dann Deinem, zu dem Zeitpunkt ,entsprechendem Ideal entsprach.[/quote]

hallo Sperling,

ne, das Ideal habe ich auch noch nie gefunden! Suche nur mittlerweile nur das kleinste Übel aus dem werksmässigen Schrott aus! :?

Ein Kollege hat eine kleine Frau, <1,6m. Da wurde ein Schemel ins Auto gestellt, damit man an die Oberschränke ran kommt.
Da wäre es wirlich an der Zeit, dass die Hersteller auch mal Fahrzeuge mit max. 1,78m Deckenhöhe auf den Markt bringen. Die Langen können sich im Wunschbereich doch grosse Hekis einbauen. :D

sperling am 26 Jan 2014 15:00:07

Hallo thomas56,
ich hab da gar nichts gegen, für solche Randgruppen auch Womos zu bauen. Aber haben Pygmäen überhaupt einen Führerschein? Wenn dann die Autos mit 2,65 m Gesamthöhe aber so aufgebaut sind, wie die Gelenkbusse des ÖPNV, könnte das ja gehen. Da können zumindest die jungen Langen noch in der beliebten Gangart der Panzergrenadiere durchrobben. Ist aber dann auch nur ein Spartenmobil :D , also junge Käufergruppe und ehemalige Panzergrenadiere :lol:

selbstschrauber am 05 Feb 2014 12:31:37

Wir haben jetzt mal die "Nachlese" zur CMT gemacht, d.h. die Prospekte gewälzt. Auf der CMT hatten wir die Betten ja nicht getestet und nun haben wir mal die Kataloge angeschaut. Die Betten (Einzelbetten oder Queensbett) sind z.Gt. nur nur 1,85m lang! Ich selbst bin 1,9m und ehrlich gesagt, empfinde ich ein 2m Bett schon immer als recht kurz. Was soll ich da mit einem Bett von weniger als 1,9m ? Bei den Queensbetten kommt noch das Thema Breite hinzu; z.T. nur 1,3xm Breite für 2! Ich mag zwar meine Frau immer noch gut leiden, aber ehrlich gesagt, diese Zeiten wo wir so eng kuscheln wollten sind vorbei. In unserem Selbstausbau T3 hatten wir auch nur knapp 1,3m Breite, aber dort wenigstens den Vorteil, seitlich konnte niemand rausfallen. An beiden Seiten war eine Wand /Schrank. Bei einem Queensbett könnte das passieren. Und der T3 hatte einen - mir damals selbstverständlich erscheinenden Vorteil: Das Fußende des Bettes war über die ganze Breite frei, d.h. wenn einer mal raus musste ging das ohne den anderen zu wecken.
Bei den Einzelbett-Grundrissen sind oftmals die Fußenden verbaut mit Schränken etc. d.h. weder kommt man da raus, noch kann man die Füße überhängen lassen.

Bei einer Bettenlänge von 1,85m macht allerdings eine Duschinnenhöhe von 1,75 oder 1,8m ja auch wieder Sinn. :-)

Oh je, ich merke schon, das wird schwierig mit unseren Anforderungen / Ansprüchen

Weiter oben im Threat hatte mal jemand geschrieben, ich solle mir doch eine Ormocar-Kabine selbst ausbauen. Das ist im Grunde wirklich eine gute Idee nur finanziell ein Desaster. Nicht wegen der Kabine, sondern wegen der Preise für die Ausbauteile. Die Großserienhersteller kaufen die Truma 6 gleich 5.000x ein, die kriegen einen anderen Preis als ich. Genauso sieht es bei allen Teilen, wie Fenstern etc. aber auch schon beim Fahrgestell aus. Wenn man jedesmal den Endverbraucher-Ersatzteilpreis zahlt, wird das irre teuer. Kenne das Problem ja von meinem T3 Selbstausbau.- Abgesehen von der nötigen Zeit, die mir heute- im Gegensatz zu meiner Studentenzeit- echt fehlt.

Na ja, wir hoffen weiter, dass in den nächsten 3-6 Jahren ein Großserienhersteller unser Traumwohnmobil zum bezahlbaren Preis baut.

LG

Selbstschrauber

PietKlocke am 05 Feb 2014 12:46:57

Hallo zusammen,

meine Frau und ich haben uns letzten November den TT 710 QB von Eura gekauft (Neuwagen). Ich bin 1,85m und muss sagen es war genau die richtige Entscheidung. Wir haben über viele Jahre einiges probiert, und sind dann letztendlich hier gelandet. Das Queensizebett ist wirklich gut, und vor allem von allen Seiten erreichbar.
Die von der Toilette getrennte Dusche ist geräumig und hoch genug. Selbst mein Bauch passt da rein und ich stosse nirgends an beim Duschen.
Ein Hubbett (elektrisch) haben wir auch, aber das ist ja nur für Notfälle oder zukünftige Enkelkinder :-)

Das Mobil ist bei rd. 7,4 m Länge sehr geräumig. Wir haben die 4,5 to Variante mit dem 2,3 Diesel gewählt, damit wir mit der Zuladung nie Probleme haben (Leergewicht 3,08 to) und gut die Berge hoch kommen mit 150 PS.

Macht richtig spass

an alle

haballes am 05 Feb 2014 15:03:09

Beim Querlesen sah ich, das der Selbstschrauber ein Riese ist und nicht gekrümmt ruhen und duschen möchte.

Um mal zwei Preisklassen hervorzukramen:

Carado T448 ohne Hubbett ordern. Ein Bett ist 1,96, das andere kürzer.
Und man kann bei dem längeren Bett gar "raushängen" lassen, es ist nicht von Möbeln verbaut.
Ich bin klein und dick, aber der Wagen war von der gefühlten Innenhöhe geräumiger als unser T337 mit dem Leiterrahmen.
Die Dusche müsste gehen.

Teure Variante wär zum Beispiel der Hymer B578 auch ohne Hubbett über dem Fahrerhaus zu ordern.
Hier wär die Dusche zu checken. Wir haben derzeit genau das gleiche Bad. Es ist durch den Doppelboden, die Bodenisolierung und die Dachisolierung etwas niedriger als das damals im Carado.
:wink: Bei der B-Klasse zum Beispiel brauch man sich keine Sorgen wegen der Frontscheibe machen. Ich war gestern zur Scheibenreparatur, zur Sicherheit war eine Ersatzscheibe zum Stützpunkt schon hingeliefert worden. Die Accura hätte es mit Abzug von 150 Öcken Selbstbeteiligung übernommen und ich wäre nicht gestiegen. Die Scheibe selber kostet wohl etwas unter 1.100 Euronen und ist über Nacht lieferbar. Ein normales "Verschleißteil". :D

Gast am 08 Jan 2015 17:34:27

Insgesamt: Mein Lieblingsthema!;-)

Ich mein früher, als wir noch 4m10 lange Berlingos gebaut haben, da hieß es dann immer: Och Nö, datt is mir zu klein! (Der hatte immerhin schon 2mBettlänge X 1m20 und Lattenrost, gibt es heute Firmen mit dem großen V im Namen, die sind da ganz stolz drauf.
Dann haben wir 2007 auf dem CS den Jumpy LR (5m14) vorgestellt mit bis zu 2m40 Bettlänge und unten Platz zum Tangotanzen oder Motorradtransportieren oder oder, was war die Reaktion: Was soll ich denn mit so viel Platz?

Warum ich das schreibe? Es ist schwierig, ein Fahrzeug zu bauen, das allen Ansprüchen gerecht wird (ich sag nur Bettenmaß im e-van), aber menschenwürdiges Schlafen sollte ja wohl das Mindeste sein, was man erwarten kann.

Mir fallen auch regelmäßig die Augen aus dem Kopf, wenn ich so sehe, was da von namhaften Herstellern so ausgetüftelt wird, vom 9-teiligen Bettenpuzzle und ungesichertem 32l Wassertank bis zum Queen Size Bett mit veritablen 1m90 auf 1m15, vom Hubdach, in dem kein Briefmarke vor dem Zusammenklappen drin bleiben darf zur Rücksitzbank, die nur mit Abonnement beim Chiropraktiker oder als Kindsmißhandlungsinstrument genutzt werden kann. Gehts noch?

Und trotzdem, die Teile verkaufen sich und wer verkauft, scheint Recht zu haben.

Und als Aufbauhersteller kann ich aber auch darüber ein Lied singen, mit welchen Kunden man es MANCHMAL auf Messen zu tun hat: Die kommen nicht und sagen "Guten Tag, dürfen wir das mal näher anschauen?" sondern: "Warum haben Sie das nicht so oder so gemacht?" oder noch lieber: "Ich hätte das ja ganz anders gemacht...". Stellt sich heraus, daß "Kunde" einmal vor 35 Jahren einen T3 ausgebaut hat und deshalb sowieso weiß, wie es wirklich richtig geht im Gegensatz zu uns, die wir ja sowieso immer alles falsch und obendrein noch viel zu teuer machen.
Es ist so oder so, weder für uns noch für die Messebesucher immer ganz einfach.

Es soll eine Steigerung geben, die mich tröstet: Bootsmessen!
Wer Lust hat, besucht uns gern auf der CMT 2015 mit unseren Mickeymouse Ausbauten!

Thomas

Gast am 08 Jan 2015 17:50:15

Lieber Thomas,

nix für ungut, aber wesentlich größer sind Eure "Wohnmobile" die Ihr baut ja wohl auch nicht oder: :wink:

Queen Size Bett mit veritablen 1m90 auf 1m15, vom Hubdach, in dem kein Briefmarke vor dem Zusammenklappen drin bleiben darf zur Rücksitzbank, die nur mit Abonnement beim Chiropraktiker oder als Kindsmißhandlungsinstrument genutzt werden kann. Gehts noch ?

Ich werde mich hüten, über Eure "Wohnmobile " zu meckern, da ich davon noch nie gehört
geschweige denn jemals eines gesehen habe, aber mit meinen 190 cm Länge
passe ich bestimmt nicht in Euer "Beutemuster". :)

Stefan-Claudia am 08 Jan 2015 18:37:31

Freetec 598 hat geschrieben:Ich werde mich hüten, über Eure "Wohnmobile " zu meckern,


Mein lieber Peter

wer lesen kann ist klar im Vorteil, lies es noch einmal genau durch, wie er es gemeint hat.

mfG Stefan

Gast am 08 Jan 2015 18:43:13

Siehste, erst gucken, dann urteilen. :D
Bettzeug bleibt bei uns immer schon im Dach.
1m90, ein Heimspiel bettenmäßig, aber manche Menschen Deiner Größe können z.B. im T5 nicht sitzen (bei uns im NV auch nicht).
Aber darum ging es ja gar nicht, der TE hatte ja ganz andere Fahrzeuge im Sinn. Man darf ja schon mal darüber schmunzeln, was so auf ca 6m Gesamtlänge so an Details und Zuladung angeboten wird, auch wenn wir selbst in der Größenklasse T5 und deutlich darunter arbeiten und unsere Fahrzeuge nicht als Wohnmobile (vulgo "weiße Ware") bezeichnen.

Es ist aber, und darum hab ich meinen Beitrag geschrieben, wirklich nicht einfach, die Erwartungen der Interessenten auf einen vernünftigen Nenner zu bringen ohne reine Individualausbauten anzubieten, die 4 vollwertigen Schlafplätze werden auch bei uns nicht selten gefordert bei 4m40 Gesamtlänge, es soll aber nicht über € 25.000.- kosten und Alles soll mit wenigen Handgriffen aus dem Auto zu entfernen sein. (Das ist kein Scherz). Wintertauglichkeit ist ja sowieso ein Muß aber die Garage hat halt nur 1m90 Einfahrtshöhe. (Ich erzähle hier keine Märchen!)

Weg davon näher bei den "Großen":

Wo ich das größte Problem in der Branche sehe ist, daß die Hersteller es immer noch nicht geschafft haben, vernünftige, familientaugliche Fahzeuge in der 3,5t Klasse auf die Räder zu stellen, denen sterben buchstäblich die Kunden weg. Wenn ich nur die Wahl habe, ein Fahrzeug zu kaufen, das mit Naßzelle, 120l Frischwasser 2X 11kg Gasflaschen und 200Ah Versorgerbatterie aufwartet, obwohl ich mit 2 Kindern sowieso nur am Campingplatz stehe und nicht frei, dafür aber keine Zuladung mehr habe, ist da ein Problem oder ich fahre mit einem Bein im Gefängnis.

Also könnte z.B die Forderung lauten um den Ballast weniger zu machen:
Keine Naßzelle (Brauch ich auf dem CP nicht)
Keine Versorgerbatterien (Brauch ich auf dem CP nicht)
Gasversorgung nur zum Kochen, Heizen mit Sprit
Sonnensegel statt Markise etc. etc.
Dafür menschenwürdige Betten, und Sitzgelegenheiten und vernünftige passive Sicherheit insbes. was Möbelbau anbetrifft.

Und daß große Hersteller nicht unbedingt auch kompakte Fahrzeuge bauen können, dafür gibt es in Gegenwart und Vergangenheit genügend Beispiele.

Ich hatte mal bei einem größeren Caravanhersteller angeregt, so als Messebonuns zum Kauf des Wohnanhängers das entsprechende Fahrtraining mit Hängerführerschein anzubieten, das hat Niemanden interessiert, die Idee hätte wahrscheinlich vom Aufsichtsrat kommen müssen und nicht von so einem wohnmobilen Kleingärtner.


Thomas

PaulvanSand am 08 Jan 2015 20:05:12

die Idee hätte wahrscheinlich vom Aufsichtsrat kommen müssen und nicht von so einem wohnmobilen Kleingärtner

Na Thomas, nochmal schnell vor der Messe einen alten Thread ausgegraben um für die "Kleingärtnerbude" kostenlos Werbung zu machen?

Insgesamt hören sich Deine Beiträge nach frustrierter 1 Mann AG an, der neidisch auf die renomierten Hersteller schaut und gar nicht verstehen kann, warum er selbst nicht zu den big playern gehört.

Ist aber nur mein ganz unbedeutender persönlicher Eindruck.

Stefan-Claudia am 08 Jan 2015 20:38:36

PaulvanSand hat geschrieben:Insgesamt hören sich Deine Beiträge nach frustrierter 1 Mann AG an, der neidisch auf die renomierten Hersteller schaut

Das sehe ich aber ganz anders, da sind schon fachlich fundierte Vorschläge dabei,
auf die bisher kein anderer Hersteller gekommen ist.
Fakt ist auch seine Behauptung:

Wo ich das größte Problem in der Branche sehe ist, daß die Hersteller es immer noch nicht geschafft haben, vernünftige, familientaugliche Fahzeuge in der 3,5t Klasse auf die Räder zu stellen.
Wenn ich nur die Wahl habe, ein Fahrzeug zu kaufen, das mit Naßzelle, 120l Frischwasser,
2X 11kg Gasflaschen und 200Ah Versorgerbatterie aufwartet, obwohl ich mit 2 Kindern sowieso nur am Campingplatz stehe und nicht frei, dafür aber keine Zuladung mehr habe,
ist da ein Problem oder ich fahre mit einem Bein im Gefängnis.


Ich freue mich jedenfalls über jede quergedachte Idee!

mfG Stefan

ENTDECKER am 09 Jan 2015 07:53:43

zooom hat geschrieben:Also könnte z.B die Forderung lauten um den Ballast weniger zu machen:
Keine Naßzelle (Brauch ich auf dem CP nicht)
Keine Versorgerbatterien (Brauch ich auf dem CP nicht)
Gasversorgung nur zum Kochen, Heizen mit Sprit
Sonnensegel statt Markise etc. etc.
...
Thomas


Hallo Thomas,

Du und etliche andere Camper gehen davon aus, dass man mit einem Reisemobil/Wohnmobil auf CP's steht.
Als ich das Campen in der "Neuzeit" (die Zeit davor mit meinem T2 lassen wir mal unbeachtet) angefangen habe, war überwiegend das Prinzip Wohnwagen für CP's gedacht und das Prinzip Wohnmobil für SP's bzw für Freisteher.
Doch im Laufe der Zeit wollten immer mehr Wohnwagenfahrer zu den Wohnmobilfahrern gehören. Liegt vielleicht auch daran, dass es sich immer mehr leisten konnten (eine Vermutung).

Als wir vom Wohnwagen auf das Wohnmobil gewechselt haben, standen wir aus Bequemlichkeit auch sehr oft am CP um das Gedöns der Entsorgung zu umgehen und ein Gefühl der Sicherheit zu haben. Klar, dass dann der Wassertank, die Dusche, zum Teil die Toilette, Aufbaubatterien überdimensioniert waren. Wir hätten zu 80% der Urlaube unseren Wohnwagen weiter nutzen können und kein Wohnmobil kaufen müssen.
Wenn also die Wohnmobile weiterhin für Urlaube auf dem CP "missbraucht" werden, dann gebe ich Dir hinsichtlich des Abspeckens recht. Sollte es nicht so sein, dann ist man um jeden Liter mehr Kapazität und um je Ah froh die Du an Bord zur Verfügung hast.

Wir haben unser Verhalten was das Camping (mehr SP als CP) betrifft noch nicht ganz auf Wohnmobil = SP umgestellt, aber es wird von Mal zu Mal mehr.

Mein Fazit: Nicht nur der Aufbauhersteller muss umdenken sondern zum Großteil der Kunde seine Ansprüche und sein Camp-Verhalten.

,
Christian

RichyG am 09 Jan 2015 08:13:06

Yep,
auch mir erschließt sich eigentlich nicht, warum man zum Familienurlaub auf dem CP ein Wohnmobil haben muß (aber selbstverständlich eines haben kann). Da würde ICH auf den Komfort eines WoWa dann doch nicht verzichten wollen und gleichzeitig um die 20 Mille sparen. Ganz nebenbei wäre ich noch wegen des Zugwagens toll mobil. Wäre ich Hersteller, würde mich diese Klientel auch nicht interessieren. Weinsberg hat übrigens in Düsseldorf ein Familienmobil mit knapp 7m gezeigt. Ich glaube aber, es war eine Studie. Ob dann Wasser, Strom usw. auch entsprechend dimensioniert waren entzieht sich meiner Kenntnis.
Richy

garagenspanner am 09 Jan 2015 08:22:02

Ich sehe in der Branche ein kapitales Problem : den Einheitsbrei !

Uns hält vom Neukauf ab , das wir uns -was die Wohn-und Schlaf-Situation
angeht- nicht oder nur marginal verbessern würden , wenn wir zB. einen TI/VI bis ca. 80TSD
kaufen würden.

Wir finden am Markt bislang fast nur Fahrzeuge mit winzigen Sitzgruppen ,
schmalen Betten und zu hohem Grundgewicht.
Wir finden es unangenehm im Führerhaus sitzen zu müssen,

Das hat dazu geführt , das wir uns entschieden haben , das alte Fahrzeug zu behalten , etwas zu pimpen und
technisch auf der Höhe zu halten.


Jan

RichyG am 09 Jan 2015 08:33:29

Hallo Jan,
das sehe ich auch als einzige für MICH bezahlbare Lösung an. Ein Teil aus dem Einheitsbrei kaufen und dann auf die eigenen Bedürfnisse zuschneiden. Individuelle Lösungen gibt es ja. Sie kosten halt (viel) Geld. Ist ja leider immer so im Leben. Sehe ich aber nicht als unlösbares Problem an.
Richy

Gast am 09 Jan 2015 10:18:56

Ok, ich denke, da liegt zum Teil eben genau der Hase im Gewürz. Als Serienhersteller versuchst Du natürlich, den größtmöglichen Teil von Nutzern zu erreichen, so entstehen dann Überfrachtungen in der Ausstattung, die selten allen Bedürfnissen, speziell reduzierten, gerecht werden.
tatsächlich ist der WoWa für den Familienurlaub am CP eine Alternative, während der Fahrt sind die Kinder incl. Isofix vernünftig im Zugfahrzeug verstaut.
Aber: Die neuen Führerscheine machen das ja auch nicht einfacher mit dem Hängerziehen.
Der Versuch, sämtliche Fliegen mit einer Klappe zu schlagen, bringt halt auch Kollateralschäden mit sich, weil jüngere Familien manchmal nicht die Kohle haben, sich 2 Autos zu leisten.
Also stehste als Serienhersteller da und die Verkäufer, von denen kaum Jemand je im Mobil Urlaub gemacht haben wird, versuchen, die mit blumigen Worten zu verkaufen, was Du nicht brauchst. "Man trägt die Knie-Sitzfalte heute etwas reichlicher!"
Mancher Kunde möchte aber explizit nicht mit einem Chemieklo mit angeflanschter Einbauküche auf Rädern unterwegs sein.
Wenn Du Dir dann ein Mobil nach Maß bauen läßt, haste entweder gerade geerbt oder sonstwie Glück gehabt, denn Maßarbeit kostet.
Ich sehe die Chance nur bei den Großserienherstellern, die müßten ihre Mobile modularer aufbauen, denn wenn man z.B. die Naßzelle durch einen üppigen Hängeschrank ersetzen kann, oder das hintere Bett zugunsten einer Moppedgarage, vielleicht würde man dann die Kunden etwas präziser erreichen und das zu bezahlbaren Preisen.
Viele junge Familien sind deshalb mit den T5 Derivaten unterwegs, weil die halt Alltag und Freizeit am Besten miteinander verbinden lassen.
Wenn die Branche in der Kategorie bis 3,5t was erreichen möchte, muß abgespeckt werden, ich glaube, das wird die Hauptdomäne der KW sein.

Thomas
(der dank Grippe etwas Zeit zum posten hat)

xbmcg am 09 Jan 2015 10:53:37

Ich finde diese Beschränkung auf 3.5t auch irgendwie idiotisch, auch was die Führerscheinklassen angeht.
Der alter FS bis 7.5t hat doch nur Vorteile gehabt, und für ein Wohnmobil ist diese Gernze ja auch fast optimal,
da kann man sogar Slide-Outs für ordentlichen Lebensraum anbieten, ausreichende Wasser / Abwasser Kapazität,
ordentlich dimensionierte Bord-Elektrik, Wintertauglichkeit und eine vernünftige Stabilität der Aufbauten, die mehr
Reserven bei Crashs bietet.

Was ich überhaupt nicht verstehe, ist, dass die Hersteller die 7.5t nicht ausreizen, die Auflastungen liegen bei 4.5t oder so.
Wenn man schon über 3.5t liegt, kann man doch gleich Nägel mit Köpfen machen.

ENTDECKER am 09 Jan 2015 11:21:08

zooom hat geschrieben:Der Versuch, sämtliche Fliegen mit einer Klappe zu schlagen, bringt halt auch Kollateralschäden mit sich, weil jüngere Familien manchmal nicht die Kohle haben, sich 2 Autos zu leisten.

Die preiswertere Lösung ist ein alltagstaugliches Zugfahrzeug mit Wowa. Ich versuche mir nicht vorzustellen was für ein Geschoss incl. Luxushänger wir uns anstelle des Womos kaufen hätten können :( Deshalb ist es wichtig, das Wohnmobil mit seinen Vorzügen nicht nur für CP-Urlaube zu nutzen.

zooom hat geschrieben:Also stehste als Serienhersteller da und die Verkäufer, von denen kaum Jemand je im Mobil Urlaub gemacht haben wird, versuchen, die mit blumigen Worten zu verkaufen, was Du nicht brauchst. "Man trägt die Knie-Sitzfalte heute etwas reichlicher!"

Wir hatten in Vergangenheit immer Verkäufer, die uns gut beraten haben. Von etlichen Zubehörteilen wurde uns abgeraten, da es kein Mensch braucht. Sollte ich beim Kauf merken, dass mir etwas aufgeschwatzt wird, war dies das letzte Gespräch zwischen mir und dem Verkäufer. Hilft natürlich einiges, wenn die Erfahrung oder das Wissen durch Vorabinformation vorhanden ist.

zooom hat geschrieben:Mancher Kunde möchte aber explizit nicht mit einem Chemieklo mit angeflanschter Einbauküche auf Rädern unterwegs sein.
Wenn Du Dir dann ein Mobil nach Maß bauen läßt, haste entweder gerade geerbt oder sonstwie Glück gehabt, denn Maßarbeit kostet.

Es gibt auf dem Markt auch brauchbare Grundrisse die nicht maßgefertigt sind. Und der ein oder andere Hersteller geht auch auf Sonderwünsche ein.

,
Christian

wolfherm am 09 Jan 2015 11:29:09

Dieses modulare Mobil hatte Dethleffs doch vor Jahren in Düsseldorf vorgestellt und anschließend auch angeboten. Es sollte entsprechend den Bedürfnissen der Familie auch später aufgemotzt werden können.

Das wurde hinterher sang- und klanglos mangels Nachfrage eingestellt.

Ich behaupte mal, die hier unterstellte Nachfrage ist gar nicht so riesig. Deshalb hat ein Großserienhersteller da auch keinen kaufmännischen Spaß dran.

ENTDECKER am 09 Jan 2015 11:29:19

xbmcg hat geschrieben:Was ich überhaupt nicht verstehe, ist, dass die Hersteller die 7.5t nicht ausreizen, die Auflastungen liegen bei 4.5t oder so.
Wenn man schon über 3.5t liegt, kann man doch gleich Nägel mit Köpfen machen.

Das war auch unser Ansinnen bei dem letzten Kauf. Wenn schon größer 3,5to. dann richtig.
Am Schlimmsten finde ich die Auflastungen auf 3,85to. und gleich gefolgt von 4,2to. Da begibt man sich wegen ein paar Kilos in eine Klasse die einige Auflagen beinhaltet. Zudem kommen die Fahrzeuge in dieser Auflastungsklasse sehr an Ihre technischen Grenze.

Aber das muss jeder selbst für sich entscheiden. Und die paar Euros mehr Steuer reißen es auch nicht raus.

,
Christian

Gast am 09 Jan 2015 11:39:40

ENTDECKER hat geschrieben: bzw. quote="xbmcg"
Was ich überhaupt nicht verstehe, ist, dass die Hersteller die 7.5t nicht ausreizen,
... muss jeder selbst für sich entscheiden. Und die paar Euros mehr Steuer reißen es auch nicht raus.

,
Christian


Aber der Mehrpreis vom 3,5 ... 4 Tonner zum 7,5 Tonner. Die reißen das Geld raus.

Ich mein ja blos, Alf

willi_chic am 09 Jan 2015 11:50:20

Hallo

zurück zum Ursprung



so groß sind statistisch gesehen unsere Mitbürger in Deutschland
bei 1,90m liegt man im 6 %-Bereich, ich meine das erklärt Selbstschraubers Problem

grüße klaus

Gast am 09 Jan 2015 12:15:53

Ich weiß nicht, welche Statistik Du hast, ich denke, wir sind derzeit bei einer durchschnittlichen Körperhöhe von etwas über 1m80. Und die brauchen min. 2m00 Schlaflänge. Und es wird laufend mehr, auch ein Zukunftsproblem.
Daß man sich mit >1m90 auf Campingmessen wie ein Behinderter vorkommen muß, ist leider wahr. Ich sag nur Querschläfer im Kastenwagen. Aber zeig mir doch bitte einen Hersteller, der längere Betten als 2.00m anbietet?

Das angesprochene Bürstner Konzept, wann war das nochmal? Ich meine, daß die 3,5to Problematik erst jetzt so richtig zum Tragen kommt, die Besitzer dieser Führerscheine kommen jetzt in das kaufkräftige Alter, und haben Familie. Und es hilft nicht, die Grenze zu bejammern, die ist durch die Führerscheine vorgegeben, versuch mal da was zu ändern.


Daß immer wieder interessante Konzepte vorgestellt werden, die sich dann auf dem Markt nicht durchsetzen, ist leider wahr, dennoch sollte man das immer mal wieder überdenken, ob sich die Bedürfnisse in den letzten 10 Jahren vielleicht nicht geändert haben.

Thomas

selbstschrauber am 09 Jan 2015 12:23:27

willi_chic hat geschrieben:Hallo

zurück zum Ursprung



so groß sind statistisch gesehen unsere Mitbürger in Deutschland
bei 1,90m liegt man im 6 %-Bereich, ich meine das erklärt Selbstschraubers Problem

grüße klaus


hallo zusammen,

ich hoffe ja, mein Problem gelöst zu haben. In dem jetzt bestellten TI konnte ich sogar,- wenn auch nur knapp- unter dem hochgefahrenen Hubbett stehen. Ich hoffe nun, dass das kein Messegimmick war, sondern auch bei dem an uns gelieferten Fahrzeug so sein wird. LT Prospekt sind Stehhöhe nur irgendwas 1,8x m, ich passte aber knapp mit meinem 1,9 m drunter. Alternative wäre gewesen, das Hubbett abzubestellen, allerdings da ich darunter stehen konnte haben wir es als Notbett oder Zusatzbett und im Hinblick auf einen evtl. Verkauf des Wagens drin gelassen.
Stehen in der Dusche ging beim Messefahrzeug auch, die größten Kompromisse mussten wir bei der Breite des Querbettes eingehen. Länge über ganze Fahrzeugbreite, also 2,xm. Breite dürfte etwas mehr sein, aber irgendwo muss halt Schluß sein, wir wollten ja auch unter 7m Außenlänge bleiben.

Beim zG haben wir nicht gespart und den Maxi-Duc genommen mit 4,25t. evtl. hätte auch der 3,5t gereicht, aber lieber laste ich den Maxi ab, als den Light auf. Damit dürften wir zuladungsmäßig auf der sicheren Seite sein. Überholverbot und 100km/h haben mich nie so sehr gestört, eher schon der jährliche TÜV-Schwachsinn, aber da ist ja erstmal 7 Jahre Ruhe mit.

Unser Fazit aus Düsseldorf:

Es gibt sie die kleinen TI mit Stehhöhe 1,9m oder mehr, aber verdammt wenige.

LG

Selbstschrauber

PS

wenn der Wagen da ist, gibt's nen ausführlichen Testbericht inkl. Verwiegung des leeren KFZ etc.

weiss am 09 Jan 2015 13:05:19

Hallo !
Verfolge sehr interessiert die Diskussion. Auch wir hatten seit 2012 das gleiche Problem. Ich war bisher begeisterter Kastenausbauer (6 Stk. in 40 Jahren). Immer wieder kam ich zum Selbstausbau weil die Serienwomos nicht unseren Vorstellungen entsprachen, zu teuer oder zu schwer waren. Ich wollte jetzt nochmals den ultimativen Kasten bauen, aber meine Frau war strikt dagegen (sehe dich dann wieder ein Jahr kaum..).
Finanziell kommt es auch nicht billiger. Leerkabine kommt sogar teurer als ein Serienmobil.
Also doch nach 40 Jahren ein Serienmobil. Die Suche war echt schwierig und dauerte 3 Jahre !
-Das Womo muss in Österreich unbedingt unter 3,5t sein, obwohl ich LKW fahren dürfte. 24ct/km Maut wäre für uns der Ruin.
-Eine realistische Nutzlast haben
-2 getrennte Betten ohne Umbau
-Da wir schon aelter sind müssen sie leicht erreichbar sein.
-Sitzgruppe gemütlich und auch möglichst ohne Umbau.
-Handliches, schnelles, Fahrzeug mit Automatik.
-möglichst Autark
-Bad und Küchengroessse eher kompakt.
-Holz freier Aufbau.
- Händler möglichst nahe.

Es kristallisierte sich nur 1 Modell heraus, der Hymer Exsis i 644:
- Durch die altmodische Gegensitzgruppe hat man einen riesigen Wohnraum. Eine 2. Panoramasitzgruppe durch gedrehte Fahrzeug Stühle. Riesiges Sitzgruppen Fenster und 6 Sitz und Schlafplätze. Sogar das Fahrerhaus wäre wie im Alkoven abtrennbar (Wintercamping). Man sitzt nicht in der Auslage. Garage auch für Roller.
- 3 Doppelbetten für 2 ! oder mit Enkerl. Mehr Generationen Mobil!

Nun fällt auch der 644 aus dem Hymer Exsis Programm.Wir haben den letzten bekommen.
Übrigens war ausverkauft und angeblich soll er im April nochmals gebaut werden.

Für uns unverständlich, wieder ein Schritt zum Einheitsbrei bestehend aus Einzelbetten und Halbdinetten.

Aber auch die Käufer sind schuld. Viele lassen sich blenden und denken zu wenig an Funktionalität und eigene Bedürfnisse (was brauche ich!). Marketingfuzzis, welche wahrscheinlich noch nie in einem Womo ein paar Wochen gelebt haben, klopfen unrealistische Sprüche: " Hymer Ml l mit 3,5 t, Dou Mobil (der Exsis 644 wäre das bessere Seniorenmobil gewesen, na gut Gegensitzgruppe statt Rundsitzgruppe dafür 30 t billiger).....usw.

Gruesse Franz

PaulvanSand am 09 Jan 2015 15:21:17

zooom hat geschrieben:Aber zeig mir doch bitte einen Hersteller, der längere Betten als 2.00m anbietet?


N & B, Arto 76L, Heckbett (Länge x Breite) in mm 2.150 x 1.400

War jetzt nicht so schwer, einen Hersteller zu finden. Ich geniesse meine Beinfreiheit :D

rkopka am 09 Jan 2015 15:56:40

zooom hat geschrieben:Aber zeig mir doch bitte einen Hersteller, der längere Betten als 2.00m anbietet?

Carado A361 (und andere Modelle, außer einigen TI) Heckquerbetten 210x85cm, Alkoven 210x160. Da ich nicht so groß bin, reicht das dann noch bequem für eine größere Tasche am Fußende :-) Nur die Betten 5 und 6 sind nur 175cm lang.

RK

ENTDECKER am 09 Jan 2015 16:11:30

zooom hat geschrieben:Aber zeig mir doch bitte einen Hersteller, der längere Betten als 2.00m anbietet?

Laika Ecovip 300 (TI) Heckquerbett 215 cm. Also mittlerweile hast Du drei Beispiele :D

,
Christian

Gast am 09 Jan 2015 16:57:24

Ja, supi, again what learned :D
Speziell von den beiden TI auf Ducato Basis hätte ich das nicht erwartet, der Arto spielt ja vermutlich schon auch preislisch in einer etwas andere Liga?

Thomas

andwein am 10 Jan 2015 13:37:28

zooom hat geschrieben:Aber zeig mir doch bitte einen Hersteller, der längere Betten als 2.00m anbietet?
Thomas

Und wahrscheinlich die überwiegende Zahl der Alkovenfahrzeuge, die allerdings anscheinend im Aussterben sind und deshalb nicht m,ehr in die Betrachtungen einfließen.
Andreas

rkopka am 10 Jan 2015 13:47:28

andwein hat geschrieben:Und wahrscheinlich die überwiegende Zahl der Alkovenfahrzeuge, die allerdings anscheinend im Aussterben sind und deshalb nicht m,ehr in die Betrachtungen einfließen.

Dann hoffe ich doch sehr, daß das nur ein vorübergehender Trend ist, oder zumindest einige immer überleben, obwohl ich natürlich die Zeichen sehe. Komischerweise ist auf den CP der Trend gar nicht so klar zu erkennen. Gab es früher soviel mehr, daß es sich heute über alle Alter ausgleicht ? Oder stehen die alle frei ?

Leider hat sich auch der PC(x86) durchgesetzt, obwohl es damals technisch eine der schlechteren Lösungen war mit allen möglichen Einschränkungen und Sonderbarkeiten, die Millionen von Arbeitsstunden gekosten haben.

RK

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