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Hallo Ihr Wohnmobilisten, ich bin neu hier und möchte die Gelegenheit auch gleich nutzen mich kurz vorzustellen. Ich komme aus dem Großraum Hamburg und werde ab Ende Januar/Anfang Februar mit meiner Lebensgefährtin zusammen, Besitzer eines Wohnmobils sein. Es ist unser erste Womo. Nachdem wir auf der vergangenen Caravanmesse in DUS zugeschlagen haben, treten jetzt im Nachhinein doch noch ein paar Detailfragen auf. Vielleicht könnt ihr mir einen oder mehrere Tipps bei der Beantwortung dieser Frage geben. Gesucht habe ich ca. 20 Min. ob es schon solch ein Thema gibt, leider ohne Erfolg. Wir haben das Womo u.a. mit Standheizung bestellt. Die Frage, macht es Sinn, die Standheizung mit der Wohnraumbatterie verkabeln zu lassen oder sollte man es bei der Fahrzeugbatterie belassen. Zu 70-80% werden wir auf Campingplätzen verweilen, also mit Stromanschluss, 10-20% auf Womo-Stellplätzen, bei denen ebenfalls meistens ein Stromanschluss vorhanden sein sollte. Bei nur 5-10% aller Übernachtungen werden wir autark stehen. Da ich mich langsam entscheiden muss, wie der Anschluss erfolgen soll, könnt Ihr mir vielleicht auf die Sprünge helfen? Danke Ralf
Standheizungen hängen eigentlich immer an der Wohnraumbatterie, sonst würdest du Gefahr laufen, das sie dir die Starterbatterie leert und dann würde dein Fahrzeug ja nicht mehr anspringen. Zu diesem Zweck gibt es ja die "Wohnraumbatterie", ist die leer, startet man den Motor und sofort wird sie wieder aufgeladen. Alles andere wäre Unsinn und ich wundere mich, das ein Hersteller sowas überhaupt anbietet.
Mann am 08 Okt 2014 15:50:49
WomoT4 hat geschrieben:Alles andere wäre Unsinn und ich wundere mich, das ein Hersteller sowas überhaupt anbietet.
naja, der Händler wird nachrüsten und da find ich es schon fair das er fragt über welche Batterie. Beim PKW oder wo auch immer gehts sie ja auch über die Starterbatterie und anspringen tun sie auch weil die Standheizung vorher abschaltet. Also ich würde die Starterbatterie nehmen, es sei denn ich hab 15 Batterien mit a 200ah.
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topolino666 am 08 Okt 2014 16:05:44
Hallo!
.... wieso braucht / wollt Ihr überhaupt eine Standheizung (zur Motorvorwärmung)??
Ich würde sie standardmässig an die Starterbatterie hängen, sie läuft ja immer nur ein paar Minuten (max 30?!), und bei einem WoMo wohl auch nur ein paar Mal im Jahr. Für die Starterbatterie ist sie ja auch konzipiert.
Mann am 08 Okt 2014 16:16:38
topolino666 hat geschrieben:Hallo!
.... wieso braucht / wollt Ihr überhaupt eine Standheizung (zur Motorvorwärmung)??
Ich würde sie standardmässig an die Starterbatterie hängen, sie läuft ja immer nur ein paar Minuten (max 30?!), und bei einem WoMo wohl auch nur ein paar Mal im Jahr. Für die Starterbatterie ist sie ja auch konzipiert.
also bei mir läuft die Standheizung die ganze Nacht ( im Winter wohlgemerkt) und hält so ein bestimmtes Temperaturniveau, dafür ist sie gedacht und es sagt auch der Name. Ich denke das was du meinst ist eine Wasserzusatzheizung die zu einer bestimmten Zeit angeht, wo früh die Scheiben frei sind .
PioCart am 08 Okt 2014 16:21:07
Die Standheizung wird direkt ab Werk, in diesem Falle von Carthago, verbaut.
Stardardmässig würde die SH über die Fahrzeugbatterie angeschlossen werden. Für den Fall, dass die 'Starterbatterie' Gefahr laufen würde sich gänzlich zu entleeren, gibt es sozusagen einen 'Unterspannungsschutz' (weiß nicht ob das Ding so heißt), der schaltet die SH dann ab, wenn die Spannung der Starterbatterie zu schwach wird. So soll man noch immer genug Saft um zu starten. Das kenne ich übrigens auch vom PKW.
Die Charakteristik der Batterien (Wohnraum/Starter) ist ja unterschiedlich, wurde mir gesagt. Das soll sich auf die Ladevorgänge wie auch auf die Abgabe des Stroms beziehen. Während die Starterbatterie eher 'kurzfristig' starken Strom abgibt, z.B. für das Starten und auch immer wieder schnell lädt, soll die Wohnraumbatterie ja eher langsam laden (schonend) und gibt im Normalfall eher für einen längeren Zeitraum wenig Strom ab. Darum wohl auch die unterschiedlichen Stromquellen (Batterien) jeweils für ihren Zweck. Mein Gedanke ist z.B. auch, ob eine Stromversorgung der Standheizung über die Wohnraumbatterie, dieser vielleicht schadet, da sie zu stark belastet wird.
Ansonsten, da ich ja eher ein Wohnmobilist werde, der sich mehr auf netzstromversorgten Plätzen rumtreibt, könnte ich die SH auch länger laufen lassen, ohne mir Gedanken über die Stromversorgung zu machen.
Danke Ralf
Altmaerker39638 am 08 Okt 2014 16:28:37
Hallo, also wir haben uns auch eine Webasco Dieselheizung (Standheizung) nachrüsten lassen. Der Anschluss erfolgte durch den Boschdienst an der Fahrzeugbatterie. Diese "Zusatz"-Heizung benutze ich zur Motorerwärmung oder auch Morgens mal schnell, den Sitzbereich in kühlen Gegenden warm zu bekommen. Der Betrieb dauert immer nur ca. 30 Minuten. Also Dauerheizung kommt für mich, allein schon aus Kosten-/Nutzendenken nur die installierte Gasheizung in Frage.
topolino666 am 08 Okt 2014 16:35:31
.... auch wir haben die Webasto "Standheizung" im PKW eingebaut und auf DIE (kurze Laufzeit zur Motorvorwärmung und Scheibenbefreien) bezog sich auch mein erstes Post.
Ich denke eir sollten hier zuest die Begriffe klären! ;-)
bonjourelfie am 08 Okt 2014 16:49:00
Altmaerker39638 hat geschrieben:Hallo, also wir haben uns auch eine Webasco Dieselheizung (Standheizung) nachrüsten lassen. Der Anschluss erfolgte durch den Boschdienst an der Fahrzeugbatterie. Diese "Zusatz"-Heizung benutze ich zur Motorerwärmung oder auch Morgens mal schnell, den Sitzbereich in kühlen Gegenden warm zu bekommen. Der Betrieb dauert immer nur ca. 30 Minuten.
Hallo, genau so haben wir nachgerüstet. Aber...bereits im ersten Winter hat es uns die Fahrbatterie gekostet, obwohl auch nur morgens zusätzlich zur Gasheizung geheizt wurde. Nach einer Stunde war die Fahrbatterie leer und der ADAC durfte kommen. Das Fahrzeug war damals zwei Jahre alt. Danach haben wir in Absprache mit dem Hersteller Niesmann einen bestimmten Boschhändler angefahren, der die Heizung an die Wohnraumbatterie angeschlossen hat. Dafür war irgendein Umbau nötig. Seitdem funzt es. Also unbedingt an die Wohnraumbatterie anschließen.
LGElfie
rolfblock am 08 Okt 2014 17:09:29
Hab ich jetzt was verpasst? Braucht man neuerdings zwei Standheizungen im Womo? Und noch die normale Fiat Ducato Heizung?
Mann am 08 Okt 2014 17:45:22
topolino666 hat geschrieben: Ich denke eir sollten hier zuest die Begriffe klären! ;-)
genau so isses, und da ist es ebend so das die wirkliche Standheizung ähnlich unserer guten Truma funktioniert, also an aus an aus auf einem eingestellten Temp. Niveau, dass was ihr meint sind Warmwasserzusatzheizungen und die gehen nach längstens nach einer h automatisch aus und haben die Aufgabe es früh schön muggelig zu machen.
z.b.
PioCart am 08 Okt 2014 20:00:06
Hallo, bei der Standheizung habe ich die Webasto gemeint. Die genaue Beschreibung laut 'Zubehörkatalog' lautet: "Warmwasser-Kraftstoffzusatzheizung Webasto inkl. Funktion Motorvorwärmung: Zusatzheizung zur Beheizung mit alternativer Energiequelle (Kraftstoff anstelle Gas) und zum schnelleren und gezielten Aufheizen des Fahrerhausbereiches inkl. Frontscheibe über Lüftungsauslässe Fahrerhaus"
Standgaaaaas am 08 Okt 2014 20:47:51
Hallo Ralf und Willkommen hier. So eine tolle Zusatzheizung würde ich an der Wohnraum-Batterie anschließen. Auch wenn dadurch die Kapazität für sonstige Verbraucher knapper wird. Die theoretische Sicherheit auch nach einer sehr kalten Nacht ein startfähiges Auto zu haben wäre mir wichtiger. So wie du das WoMo nutzen willst, wird aber wohl beides gut funktionieren und keine Probleme bereiten.
Viel Spaß mit dem neuen WoMo!
Standgaaaaas am 08 Okt 2014 20:48:16
Noch was: wenn es mit der Kapazität doch knapp wird, ist es einfacher die Aufbaubatterie zu erweitern.
Re_tep am 09 Okt 2014 09:54:43
Es ist schon interessant zu lesen, wie viel "Fachmeinungen" publiziert werden. Aber egal... Die Original Standheizung kommt direkt vom Fahrzeughersteller und ist bereits bei Bestellung durch den Käufer in den angelieferten Basisfahrzeugen verbaut. So bestellt sie der Aufbauhersteller. Da die Standheizung über das Fahrzeugheizungssystem mit Gebläse gesteuert wird, ist sie in das Bussystem integriert. Dadurch ist die Stromabnahme durch die Fahrzeugbatterie vorgegeben, da sonst Fehler im Bussystem auflaufen. Dank der tollen Elektronik kann man deswegen auch nicht einfach nur auf den Strom von der Aufbaubatterie umbauen, sondern muß über eine Relaisschaltung eine aufwendige Neukonstruktion verkabeln. Kostenpunkt je nach Modell und Ausstattung des Fahrzeuges 350-450 EUR. Als Einbaubetrieb in Deutschland mit notwendigem Hintergrundwissen für verlässlichen Einbau fällt mir der Bosch Dienst Steitz in Groß-Gerau ein, wobei ich zur Klarstellung anmerken muß, dass nach eigener Kenntnis nicht jeder Boschdienst auf diese Detaillösung Zugriff hat, sondern eben nur dieser eine. Wenn man an Strom steht und dann die Zusatzheizung betrieben werden soll, stellt es aus meiner Sicht bis zu einer Nutzungsdauer von ca. 1 Stunde kein Problem dar, den Strom aus der Fahrzeugbatterie zu entnehmen. Ohne Stromanschluss im Winter sieht das natürlich anders aus, denn dann hat man ein warmes Fahrzeug mit freien Scheiben, kommt aber mangels Strom zum Starten nicht mehr weg.
marmarq am 09 Okt 2014 10:52:25
Unsere Webasto hängt an der Starterbatterie, Laufzeit max. eine Stunde. Umklemmen auf Dauerbetrieb oder auf WOMO-Batt. ist beim nachträglichen Einbau recht einfach machbar. Ich hatte damals beim Selbsteinbau den Anschluß a. d. SB gewählt. Basis und Womoelektrik soll bei mir getrennt sein!
Das mit dem Unterspannungsschutz der TermoTop funzt sehr gut, was ich die letzten kalten Tage feststellen durfte. Die Webasto startet und geht wieder aus! Motor-Startverhalten hat Vorrang! Motorenstart no Problem, ist wohl ein Signal das unser Starter-Akku die besten Tage hinter sich hat.
Anpringen od. nicht, hängt alles auch irgendwie mit dem schnellen Startverhalten des Motors ab! Wobei bei warmen Motoren in aller Regel beim Motorenstart sich der Anlasser weniger lang anstrengen muß, und somit weniger Energie aus dem Akku zieht.
Ralf (PioCart) kanns egal sein, da seine Womo wie Starerbatt. zu 90-95% vom 230V Netz frisch gehalten wird.
gr mani
PioCart am 09 Okt 2014 15:40:00
Hallo und Danke für die Antworten. Nach Euren Kommentaren bin ich mir jetzt sehr sicher, dass ich nichts falsch mache, wenn ich die Standheizung über die Wohnraumbatterie laufen lasse. Vielen Dank Ralf
buccaneer am 09 Okt 2014 15:51:28
ich hatte mal eine Westfalia T3 Bus mit Original Standheizung von Eberspächer ... an welche Batterie die Standheizung angeschlossen war kann ich nicht mehr sagen aber ganz sicher hat die SH nie die Battreie leergedudelt (bei schwacher Batteriespannung wurde im Winter kühl) :wink: ohne Landstrom würde ich über einen längeren Zeitraum mit Gas heizen (in meinem 22 J. alten Womo habe ich mir die Möglichkeit der Überbrückung von Starter- und Verbraucherbatterie geschaffen)
ToniPETER am 09 Okt 2014 23:07:03
Servus!
Diese Frage habe ich mir auch schon gestellt. Ich bin ja beim Ausbau unseres Sprinters zu einem Wohnmobil. Der Sprinter ist auch mit einer Standheizung ausgestattet. Da unser Ausbau aber auf längere Sicht angelegt ist, und wir schon damit Unterwegs sind, habe ich mir auch gedacht wenn kein Strom vorhanden ist (wenn Strom vorhanden ist, heizen wir mit einem kleinen Elektrostrahler) mit der Standheizung zu heizen. Habe es aber noch nicht ausprobiert, da ich nicht weis wie lange die Starterbatterie es mitmacht. Hat jemand Erfahrung ob das wirklich stimmt - wie oben erklärt - das die Heizung rechtzeitig vorher abschaltet damit man fürs Starten noch genug Strom hat?
xmix am 09 Okt 2014 23:52:40
Hallo,
ich möchte dir mal meine meinung über eine (vielleicht nicht so perfekte sh) mitteilen. ich habe eine eberspächer airtronic im challenger genesis bj 2010 verbaut, allerdings nicht als zusatzheizung, sondern als die! hzg für den wohnraum.. sensationeller vorteil: ich habe nur noch eine gasflasche und die reicht bei exzessiven betrieb des truma boilers, des kühlschrank und des herds auch ungefähr 2 monate, je nach freistehen oder nicht.. ziemlich lange. gaspreise spielen für mich keine rolle mehr - dafür um so mehr die dieselpreise :-) in diesem punkt aber ein klares plus für die sh auf dieselbasis. alllerdings..und jetzt kommt es: setz dich mal mit einem buch im winter in dein zu kaufen gewünschtes wohnmobil und chill mla ein bischen.. und ich meine jetzt nicht 5 grad plus und nur 5 minuten, sondern 2 stunden. dann wirst du feststellen das eine sh nicht so toll ist wie eine truma gashzg..es ist unglaublich laut..teilweise würde ich mir schon auf stellplätzen überlegen, wie oft und wie extensiv ich meine temperatur hochheize ohne die stellplatznachbarn akkustisch ins nirwana zu beamen. das kann natürlich auch nur an meiner persönlichen eberspächer airtronic liegen, vielleicht sind ja alle anderen besitzer dieser hzg-art hochzufrieden undh aben weniger geräusche (ich bin weissgott nicht sensibel!). letztendlich sehne ich mich nach meiner alten truma im alten wohnmobil zurück, leise, warm und mucklig..ok, immer auf den gasvorrat achten, nach drei tagen im winter ist schluss und die pulle alle.. ist die aufbaubatterie alle, die hzg ging trotzdem noch (ok, die trumavent nicht mehr..)- man hate wenigstens wärme..jetzt schaltet dank unterspannung die hzg ab und es wird kalt, wenn die aufbaubatterie auf weniger als xVolt geschrumpft ist..
also, viel glück und auf jeden fall vorher den wintermärchenbuchlestest bei mind. 0 grad machen!
viele grüße von matthias
PioCart am 10 Okt 2014 08:20:38
Ok, aber Heizungen habe ich genug in meinem Wohnmobil :ja: . In Wirklichkeit ist es doch ein wenig komplizierter. Die Standheizung sehe ich eher als STOP der Kältebrücke aus dem Fahrerhaus, zur Feuchtigkeitsreduzierung an der Frontscheibe (vor allem durch die Warmluft aus den Lüftungsschlitzen) und natürlich zur Motor-Vorwärmung. Die 'Hauptheizung' ist eine (exakte Beschreibung) "Warmwasserheizung Alde, Betrieb 230 V oder Gasbetrieb, mit Booster Fahrerhaus" ... und das der 5. Gurtplatz auf Seitensitz entfällt. Weiter habe ich auch den "Alde Motorwärmetauscher zur Beheizung des Wohnraumes während der Fahrt" mitbestellt. Wenn ich das vom Prinzip her richtig verstanden habe, arbeiten alle Heizungen in einem Wasserkreislauf und können nach Wunsch zu und abgeschaltet werden. Ich soll so auch den Motor mit der/den Aldeheizungen warm bekommen, allerdings auch umgekehrt (eingeschränkt, aufgrund der fehlenden Leistung) mit der Standheizung den Wohnraum. Bevor ihr mich jetzt zerpflückt, was ich da mache, muss ich sagen, dass ich 3 Wohnmobilisten in meinem Freundes und Bekanntenkreis habe, die mir mit Rat und Tat zur Seite standen. Der Händler natürlich auch, der hat aber u.U. auch andere Interessen ;-). Unter dem Strich und nach vielen Diskussionen schien mir die "rundum-glücklich-Variante" die Richtige Lösung zu sein. Ich hoffe das stellt sich in der Praxis dann auch so raus.