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Unser Projekt: LKW Koffer zum Wohncontainer ausbauen 1, 2


rebell74 am 24 Apr 2011 08:51:37

Hallo Leute

Eigentlich habe ich diesen Fred hier im wohnmobilforum zuerst gepostet, dort ist insgesamt aber relativ wenig los, deshalb poste ich ihn hier nochmal, da ich auf eure Erfahrungen und Ideen angewiesen bin.

Wir möchten uns hier kurz vorstellen... sind nämlich frisch reg. User :)

Sie: Ulrike, Krankenschwester
Er: Thorsten, Lt. Fachkrankenpfleger

Wir haben vor in 2-3 Jahren für eine gewisse Zeit aus unserem Beruf und auch aus der Gesellschaft auszusteigen um einfach mal die geschundene Seele zu kurieren. In dieser Zeit wollen wir mit einem LKW + (GFK)Koffer durch Europa oder weiter ziehen... soweit so gut!

Zu diesem Zweck haben wir uns einen LKW (MB-Atego 815) mit einen GFK Aufbau zugelegt. Der Koffer besteht aus 60mm GFK Sandwich-PU-Platten und hat 4 Seitz Schiebefenster eingebaut. Leider sind auch diverse Lüfter und sonstige Öffnungen im Koffer eingelassen die wir evtl. zum Teil entfernen wollen... d.h. verschließen

1 Frage:
Kann man diese Öffnungen durch das Einsetzen eines passenden Stückes aus einer gleich dicken Sandwichplatte stabil verschließen? Wenn ja, geht das auch bei den Fenstern... bzw. eines der schon vorhandenen Fenster würde ich gerne dicht machen bzw nach oben versetzen wegen gepl. Heckgarage

2 Frage:
Im Dach sind 3 Pilzlüfter mit Venti eingelassen. Kann man diese ebenfalls entfernen und die Löcher verschließen?

3 Frage:
Sie hätte gerne einen Holzofen im Auto... wegen der Romantik :D . Ist es möglich so was im Auto zu verbauen? Gesehen habe ich so was schön öfter, Allerdings in Kastenwagen, die haben Blechwände. Ich denke da Hauptsächlich an den Schornstein und dem GFK Aufbau... kann man das was machen, nicht das der Wagen brennt :eek: ???

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rebell74 am 24 Apr 2011 08:53:34

4 Frage:
Es geht um die Möglichkeit Stauraum auf unserem Atego zu schaffen. Zuerst hatte ich die Idee einfach einen Hänger hinten dran zu hängen um Fahrräder, Campingtisch-Stühle und weiteres sperriges Zubehör unter zu bringen.

Also, ein Hänger würde uns rund 3000€ kosten, die Hängerkupplung auch noch mal ca. 500€.
Ich frage mich ob es mit gleichem oder ähnlichem finanziellen Aufwand möglich ist, einen GFK Zusatzcontainer (25mm GFK-PUR) zu bauen, der zwischen Fahrerhaus und Wohncontainer montiert wird? Die Maße wären ca. 110cm X 250 cm X 220 cm (LBH).

Außerdem dachte ich den zugewonnen Platz hinter der Hinterachse zu nutzen und zwei Unterflurkästen zu montieren.

Könnt ihr mich bzgl der technischen machbarkeit aufklären?
Was würde in etwas finanziell auf uns zukommen?
Was könnte man selbst erledigen... Aufbau bauen, Stauboxen montieren... etc???

Seht es uns bitte nach wenn wir das ganze etwas "blauäugig" angehen. Wir haben uns noch nie mit dem Thema LKW und Selbstausbau beschäftigt.

Ich hab mal ein vorher und möglicherweise nachher-Bild gemalt um klar zu machen was ich meine....


So, dass war´s dann erst einmal mit der Fragerei, bzw. ich habe eigentlich noch hunderte Fragen... z.B. wegen G.W.S.
Wer noch gute Ideen bzgl. des Ausbaus hat, nur her damit....

Wie gesagt,
* 2 Personen
* Festbett
* Solar um 300 wp, evtl. Aggregat
* 100-150 l Wasser
* soweit es geht autark....
* sowet es geht low Budget (was auch immer das heissen mag )

Koffer:
Innen 490cm X 235cm X 210 cm (L.B.H.)

Hier noch ein paar Bilder von unserer „Errungenschaft“

Tschööhhh Ulli & Thorsten

Randyandy01 am 24 Apr 2011 11:02:36

Schaut doch mal hier......--> Link

Das mit dem Holzofen :roll: hm würde ich lassen

Anhänger wäre die bessere Lösung evtl., ansonsten über durchbruch zum Faherhaus nachdenken.

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mittelalter am 24 Apr 2011 11:15:34

Servus,

bin mal auf euren Umbau gespannt...
Bin grad etwas in Eile, aber schonmal ganz kurz:
Beim Zwischenbau auch an die Verschränkung denken. Da muss auf jeden Fall noch etwas Luft bleiben...
Unterflurkästen gibt es gerade auch für den Atego schon fertig in verschiedenen Größen. Selbstbau dürfte aber auch kein so großes Problem sein.... Im Zweifel mal den örtlichen Schlosser/Metallbauer fragen. Die können das.
Bei denen kannst du auch relativ günstig Material beziehen (Bleche auf Maß geschnitten, Verbindungsmittel usw)

Mit den 100 Liter Wasser würde ich nicht glücklich werden.... Dein Fahrgestell dürfte genug Gewichtsreserven haben, um auch 250-350 Liter unterzubringen.... Da kannst auch mal 2-3 Tage autark stehen...

achimHH am 24 Apr 2011 11:27:29

Hallo Ihr beiden.
Na dann zuerst einmal herzlichen Glückwunsch zu Eurem Atego Wohnmobil.
Ich kann es sehr gut verstehen, das Ihr Euch für Euren Plan, 2-3 Jahre auf Reisen zu gehen,
dieses Fahrzeug ausgesucht habt.
Denn Platz und Stauraum bei so einer langen Reise habt ihr immer zu wenig.
wohin soll es denn gehen ?

Nun zu den Fragen.
Klar kann man Fensteröffnungen oder andere Öffnungen verschließen, bzw ein Fenster versetzen.
Aber, beim Fenster an der Seite, bedeutet dieses einen ziemlichen Aufwand, wenn es nicht sofort zu sehen sein soll.
Und ob es dann zu 100% so stabil wird, so wie es war, denke ich nicht.
Bei den Dachöffnungen ist es genau so.
Doch da dieses nicht so zu sehen ist,bzw. nicht stört, kann man dort etwas mehr machen.
Holzofen, ja so etwas ist machbar, aber soweit mir bekannt, nur mit großem Aufwand.
So muss auf dem Dach eine große Öffnung gemacht werden, die mit Blech, und nicht brennbarer Isolierung wieder verschlossen wird, zugemacht werden.
Auf dem Fußboden eine große Blechplatte, und um den Ofen herum darf im gewissen Abstand
nichts stehen oder liegen, bzw. eingebaut sein.
Ich kenne nur ein großes Wohnmobil mit Holzofen, und den interessiert nicht was der Tüv dazu
sagt, da er z.Zt. in Süd-Amerika unterwegs ist.
So schön wie ich einen Holzofen finde, aber im Wohnmobil ist der Aufwand
dafür zu groß.

Bei einem 7,5t noch einen Hänger ranhängen, für seine so lange Reise, ich könnte mir nicht vorstellen, das dieses eine gute Lösung wäre.

Schon allein, das es halt überall mehr kostet

Mit Deinem Zusatzcontainer, geht nicht, gibt’s nicht!
Allerdings, das ganze verschlingt auch etliche Euros.
Nun, wenn ich es recht verstehe willst Du den jetzt vorhandenen Wohncontainer, weiter nach hinten versetzen, sodass zwischen dem Fahrerhaus und Wohncontainer, der Stauraum aufgebaut werden kann.
Dazu müsste der Rahmen verlängert werden, was natürlich auch bei einer gewissen Aufhängung der
zusätzlichen Stauräumen hilfreich wäre.
Ich würde es, wenn dann anders machen.
Die vorhandene Kabine soweit wie möglich nach vorn versetzen und hinten eine Rahmenabsenkung/ Verlängerung, soweit es machbar ist planen.
Auf dieser Rahmenabsenkung dann halt hinten den Stauraum aufbauen.

Beim dem nach vorn setzen der Wohn-Kabine, aber darauf achten das das Führerhaus noch zu kippen sein muß, damit man an den Motor usw. von oben kommt.
Klar könnte man das auch festsetzen, aber das ist auch nicht so ohne.

Eine Verbindung vom Fürherhaus zur Wohnkabine, ist nicht so einfach wie man es sich vorstellt.
Bei einem Führerhaus welches kippbar bleiben soll, ist es nicht so einfach machbar.

Nun aber einige Fragen, wie viel Spielraum bei der Zuladung habt Ihr noch ?
Ist das Fahrzeug noch nicht ausgebaut ?
Also eine Leerkabine ?
Denn so eine Rahmenverlängerung bzw. Absenkung, Zusatzcontainer usw. wiegt auch ein wenig.
Denn was nütz es, alles fertig zu haben, und man kann nichts mehr einladen.
und auflasten, ist nicht so einfach, zumal sich Mercedes damit sehr schwer tut.
Welches Fahrgestell habt ihr ? Luftfederung ?
Wegen einem Spoiler, wird ich mal schauen, eventuell habe ich noch einen in der Halle.
Allerdings ist der garantiert nicht in weiß.

Gogolo am 24 Apr 2011 11:32:12

mittelalter hat geschrieben:Beim Zwischenbau auch an die Verschränkung denken. Da muss auf jeden Fall noch etwas Luft bleiben...


Das Gleiche wollte ich dir gerade auch empfehlen. Abstand ca. 10 cm wegen der gegenläufigen Bewegung von Fahrerhaus und Kabine auf schlechten Straßen. Ein Durchgang zwischen Fahrerkabine und Wohnkabine ist sehr sinnvoll. Die 10cm-Distanz dann mit beweglichen Gummifalz abdichten.

Statt einem Anhänger würde ich auch Unterflurkästen nehmen (mit einem Anhänger gibt es in engen Städten und beim Rangieren fast immer Schwierigkeiten). Und damit diese Unterflurkästen auch einigermaßen staub- und spritzwassergeschützt sind würde ich hier nicht selbst basteln sondern fertige Unterflurkästen in der gewünschten Größe kaufen und selbst montieren.

Das Basisfahrzeug hast du schon mals sehr gut und richtig ausgewählt!


Habe die Ehre

Gogolo

rebell74 am 24 Apr 2011 11:55:21

Hallo Leute,
vielen Dank für eure schnellen und vielen Antworten. Ich antworte jetzt mal ganz schnell, da ich gleich auf die Arbeit muss :?

1. Es wird keine Verbindung zw. Führerhaus und Koffer geben, da wir den Koffer soweit möglich nicht zusätzlich, durch Öffnungen, zersägen wollen, außerdem wollen wir uns die Möglichkeit das Fahrgestell (evtl mal 4X4) zu tauschen, erhalten.

2. Genau, ich dachte mir den Koffer entweder Richtung Fahrerhaus oder nach hinten zu verschieben um Platz für den Stauraum zu schaffen.

3. Leergewicht weiss ich nicht. Das Auto war mal ein ELW und hat lt. Schein 6,9t GGW gehabt. Allerdings war da einiges noch eingebaut. Ich werde den Wagen sobald er zugelassen ist wiegen lassen.

4. Ja, der Wagen hat hinten ein Luftfahrwerk

5. Wegem dem Frischwasser, ja 100-150l sind wenig, das stammt noch aus der Planung als wir nen 4,6t Sprinter holen wollten. Ich denke auch 250-300l sind besser. Der Wagen muss so autark wie möglich werden. habe keine Lust auf Campingplätze :D

6. Was die Reiseziele angeht kann ich noch gar nichts sagen. Auf jedenfall raus aus Deutschland Richtung Süd-Osten.... ma kukkn 8)

Ich bin dann heute Abend wieder zurück, muss mich jetzt um meine Station (Krhs) kümmern und wünsch euch allen noch schönen Ostersonntag...

lG Thorsten

Lancelot am 24 Apr 2011 12:05:54

rebell74 hat geschrieben:5. Wegem dem Frischwasser, ja 100-150l sind wenig, das stammt noch aus der Planung als wir nen 4,6t Sprinter holen wollten. Ich denke auch 250-300l sind besser.


Wir haben 250l Frisch- und Abwasser (nicht vergessen, DEN Tank brauchst Du auch :wink: ) und sind damit (2 Personen, duschen, kochen, abspülen, TOI) ca. 5 Tage autark.

Wenn Du Festtank-Toi willst, mußt Du mehr Frischwasser zum spülen vorsehen, je nach Toi-System (und Tankgröße) schätze ich um die 100 - 200 Liter mehr. Damit liegst Du beim Frischwasser schonmal bei ca. 350 Liter ...

Gast am 24 Apr 2011 13:00:34

Glückwunsch! Und Atego ist natürlich eine hervorragende Wahl :wink:




Zu Deinen Fragen fällt mir auf die Schnelle ein



- Gewicht

Ich würde Dir dringend raten vor Deinem Ausbau auf die Waage zu fahren. Da hat schon mancher eine ordentliche Überraschung erlebt. Jetzt kannst Du gewichtsmäßig noch Prioriäten setzen



- Pilzlüfter im Dach

Ich weiß nicht, in welchen Gegenden ihr euch hauptsächlich aufhalten wollt, aber ich bin mit meinen 2 Dachluken sehr froh, und käme nicht auf die Idee sie zu schließen!



- Holzofen

Haben einige in ihren LKW´s. Hast Du Ahnung vom Heizen mit Holz? Soll damit auch gekocht werden?


- Stauraum

Ein Freund von mir, mit einem Feuerwehr-Auto, hat sich zu diesem Zweck eine Kiste ans Heck gebastelt. Wenn man die Kiste nicht an der GFK-Wand befestigen will, setzt man sie auf einen verlängerten Rahmen auf.


- Unterflurstaukästen

Ich habe auch welche, aber ich habe auch 11.00-er Reifen. Achte auf Deine Bodenfreiheit! Wenn Du mal in der Walachei unterwegs ist könnte es sein, dass Du sonst ganz schnell aufsetzt. Das ist meist sehr unangenehm und oft teuer. Und wenn Du Kisten hinter die HA schraubst, darfst Du keine steilen Wege hoch...(Böschungswinkel?)


- Wassermenge

Ich habe immer noch 3 Tanks mit ca. 450 Liter. Aber das wurde mal für die Wüste konzipiert. Brauchen tue ich einen Bruchteil davon.
Aber: Wir haben keine Dusche, keine Festtoilette und brauchen das Wasser praktisch nur zum Spülen etc.. Für´s Kochen, Kaffee etc. "gönnen" wir uns gutes Mineralwasser.



- Durchgang zum Fahrerhaus

Du hast Dich entschieden keinen zu machen und das entlastet Dich schon mal finanziell. Meine Erfahrung ist allerdings, dass vor allem Menschen die längere Zeit, und vielleicht auch in etwas entlegeneren Gebieten, unterwegs sind, unbedingt einen einen Durchgang haben wollen. Ich möchte auch nicht mehr "ohne" fahren.



Überlegen solltest Du Dir vielleicht noch ob Du Gas an Bord haben möchtest? Wir haben "nur" Diesel und Solar und sind sehr froh und zufrieden damit.



Gutes Gelingen und

Peter

mittelalter am 24 Apr 2011 14:04:30

Lancelot hat geschrieben:Wir haben 250l Frisch- und Abwasser (nicht vergessen, DEN Tank brauchst Du auch :wink: ) und sind damit (2 Personen, duschen, kochen, abspülen, TOI) ca. 5 Tage autark.

Wenn Du Festtank-Toi willst, mußt Du mehr Frischwasser zum spülen vorsehen, je nach Toi-System (und Tankgröße) schätze ich um die 100 - 200 Liter mehr. Damit liegst Du beim Frischwasser schonmal bei ca. 350 Liter ...


Servus,

ihr müsst wahre Sparexperten sein... Ich hab bischen über 300 Liter Wasser. Und nach 3 Tagen muss ich schon sehr sparsam mit Wasser sein... Spätestens am 4 Tag muss ich nachtanken.... :D

Lancelot am 24 Apr 2011 14:10:45

mittelalter hat geschrieben:ihr müsst wahre Sparexperten sein...


... mit knapp 50l pro Tag :?:

Ich schimpf schon immer darüber und denk es ist zuviel ...

rebell74 am 24 Apr 2011 14:29:27

Hallöchen

Wie schön, das Forum funktioniert auch vom Rechner auf der Arbeit :D obwohl hier alles ohne Ende gefiltert wird....

Also wenn ich 300l pro 3 Tage verbrauche, dann muss ich mir mal überlegen, ob meine Verhaltensweisen im Umgang mit der Resource Wasser so Richtig sein können.... aber das wird sich ja zeigen :D :D

Naja, ich persönlich kann auf einen Holzofen verzichten, nimmt eh nur Platz weg. Was die Sache mit dem Gas angeht bin ich unschlüssig und habe auch nicht genügend Infos. Am liebsten würde ich auf Gas verzichten und ebenfalls die Heizung und Warmwasser sowie das Kochen mit Diesel bewerkstelligen. Aber es ist auch so, das ein Dieselkocher sehr teuer ist, und was es an Diesel-Warmwasser-Heizung-Luftwarmmachern gibt weiss ich noch nicht.
Vielleicht wäre auch ein Unterflur Gastank ne Lösung. Könnte man schließlich für relativ kleines Geld an jeder Autogastanke füllen.

Toilette will ich ein Pumpenklo von Jabsco. Abwassertank und Fäkitank will unter den Wagen hängen. Frischwassertanks in die Sitzbänke integrieren.

Wie gesagt, ich habe noch keine definitiven Pläne welche "Geräte" in den Wagen kommen und wie der Aufbauplan sein wird. Bin halt auch leider an die Vorgabe der Fensteranord. gebunden.... Ideen sind aber willkommen.

Ich habe aber immerhin Rahmenbedingungen definiert: :razz:
- Festbett
- Dusche und WC getrennt, WC mit Keramikschüssel und Tank
- Solaranlage mit 3-4 135wp Paneelen, ma kukkn
- Kompressorkühli
- Notstromaggregat evtl... man weiss ja nie
- ???

achimHH am 24 Apr 2011 17:36:21

Hallo,
wie schon in einigen Beiträgen geschrieben wurde,
bevor Du anfängst, unbedingt den Atego wiegen !

Auch schon mal bei den "freundlichen von MB" erkundigen
ob das Fahrzeug auf 7,49t zugelassen werden darf.

Du wirst Dich wundern, wie schnell Du an der Grenze
des machbaren bist.

Luftfederung ist eine tolle Sache, damit kommt man schon,
selbst wenn das Gelände etwas schwieriger ist, ein gutes Stück weiter.

Gogolo am 24 Apr 2011 18:17:06

rebell74 hat geschrieben:... und was es an Diesel-Warmwasser-Heizung-Luftwarmmachern gibt weiss ich noch nicht.



Dann schau mal --> Linkdie CombiD-Heizung an.


Habe die Ehre

Gogolo

Acki am 24 Apr 2011 18:22:20

Lancelot hat geschrieben:Wir haben 250l Frisch- und Abwasser (nicht vergessen, DEN Tank brauchst Du auch :wink: ) und sind damit (2 Personen, duschen, kochen, abspülen, TOI) ca. 5 Tage autark.

Wenn Du Festtank-Toi willst, mußt Du mehr Frischwasser zum spülen vorsehen, je nach Toi-System (und Tankgröße) schätze ich um die 100 - 200 Liter mehr. Damit liegst Du beim Frischwasser schonmal bei ca. 350 Liter ...

Ich habe ca. 500 L Frischwasser. Damit waren wir (5P/4w) 7 Tage autark.
Dann habe ich selbst einen 60 L Tank eingebaut. In diesen fliesst das Wasser aus der Dusche und dem Lavabo (nicht Küche!) und mit einer zusätzlichen Druckpumpe wird mit diesem Wasser die WC-Spülung gespiesen. Dies bringt zusätzlich 2-3 Tage.
Die Festtoiletten brauchen relativ viel Wasser und für diesen Zweck ist das gute Trinkwasser doch einfach zu gut!
Kleiner Bastelaufwand - Grosser Gewinn!

Lancelot am 24 Apr 2011 18:41:41

Acki hat geschrieben:Damit waren wir (5P/4w) 7 Tage autark.


Hmm .. verstehe ... :D

rebell74 am 24 Apr 2011 21:53:07

achimHH hat geschrieben:Hallo,
wie schon in einigen Beiträgen geschrieben wurde,
bevor Du anfängst, unbedingt den Atego wiegen !

Auch schon mal bei den "freundlichen von MB" erkundigen
ob das Fahrzeug auf 7,49t zugelassen werden darf.


Genau das habe ich vor, bevor ich anfange... btw der Wagen hat 7,49t ZGG
Ich schrieb das er mit 6,9t im Schein als Gewicht eingetragen ist, allerdings voll ausgebaut als ELW 2... kannst ja mal bei Binz schauen was das bedeutet... da war schon einiges an Board... :eek:

Zur Truma Dieselheizung werde ich mir das Infomaterial herunterladen. Bisher spielte ich mit dem Gedanken eine Alde 3010 und nen festen Gastank einzubauen...

Gast am 24 Apr 2011 22:08:06

Wenn ich mal fragen darf, weißt Du welche Schadstoffklasse ( Steuerzahlung) und welche Umweltplakettenfarbe Du bekommen wirst ?

Für wieviel Personen willst Du das Fahrzeug zulassen ?

Ich würde einen Frischwassertank von 100 - 150 Liter vorsehen, mehr ist Gewichtsmäßig sowieso nicht drin. Alles was eingebaut wiegt, bei uns kam auch sehr viel zusammen und das waren mehrere hundert Kilo was ich so dazubestellt hatte.

Wir haben einen Vollintegrierten gekauft, hatten auch mit einem Selbstausbau geliebäugelt aber wegen der ganzen Probleme, Kosten und Arbeit uns dagegen entschieden.

Wenn Du Flüssiggas anbringst muss der "Gaskasten belüftet sein", fester Gastank hat Vor- und Nachteile. Im Winter Butan/Propan Gemisch macht Probleme etc. Hat aber alles Vor-und Nachteile und wiegt.

Denk dran das bei der Zulassung die Personenanzahl mit Gepäck usw. multipliziert werden und soviel Zuladung vorhanden sein muss. Ich würde unbedingt das Fahrzeug jetzt mal wiegen und genau rechnen. An Frischwasser müssen bei der Fertigfahrzeug Wiegung glaube ich nur 20 Liter Frischwasser drin sein. Abwassertank darf leer sein.

Auf jeden Fall finde ich Eurer Projekt toll und wünsche ganz viel Erfolg und Spaß beim Selbstausbau.

rebell74 am 24 Apr 2011 22:42:46

Also, der Wagen wird für 2 Personen ausgebaut, mehr passen auch garnicht ins Fahrerhaus. Schadstoffklasse ist mir egal, ich lebe in keiner Umweltzone und fahre wenn es unbedingt sein muss auch mit ner roten Plakette durch :D außerdem wollen wir eh aus Deutschland raus.... insofern.

Wie gesagt der Wagen wird gewogen nachdem ich die Dachklima mit 3,5kw und die 400 V Einspeisung draußen habe. Ich schätze mal 5,7-6t :D aber das werde ich ja dann sehen.

Und wenn gewünscht werde ich jeden Fortschritt unseres Projektes hier posten, vielleicht motiviert es auch Andere einen Selbstausbau auf LKW Basis zu wagen...

Schönen Abend an Alle
lG Thorsten (der grad von der Arbeit kommt) :P

rebell74 am 24 Apr 2011 22:47:14

Gogolo hat geschrieben:
rebell74 hat geschrieben:... und was es an Diesel-Warmwasser-Heizung-Luftwarmmachern gibt weiss ich noch nicht.



Dann schau mal --> Linkdie CombiD-Heizung an.


Habe die Ehre

Gogolo


Wow, das Teil kostet schlappe 2.ooo T€uro.... ein richtiges Schnäppchen :D

Gast am 25 Apr 2011 07:31:27

Ich habe ca. 500 L Frischwasser. Damit waren wir (5P/4w) 7 Tage autark.
Dann habe ich selbst einen 60 L Tank eingebaut. In diesen fliesst das Wasser aus der Dusche und dem Lavabo (nicht Küche!) und mit einer zusätzlichen Druckpumpe wird mit diesem Wasser die WC-Spülung gespiesen. Dies bringt zusätzlich 2-3 Tage.
Die Festtoiletten brauchen relativ viel Wasser und für diesen Zweck ist das gute Trinkwasser doch einfach zu gut!
Kleiner Bastelaufwand - Grosser Gewinn!
:daumen2:
--> toller Ansatz :!: und vernünftig ....

Und wenn gewünscht werde ich jeden Fortschritt unseres Projektes hier posten, vielleicht motiviert es auch Andere einen Selbstausbau auf LKW Basis zu wagen...


unbedingt :!:

Gast am 25 Apr 2011 20:26:13

Acki hat geschrieben:...Dann habe ich selbst einen 60 L Tank eingebaut. In diesen fliesst das Wasser aus der Dusche und dem Lavabo (nicht Küche!) und mit einer zusätzlichen Druckpumpe wird mit diesem Wasser die WC-Spülung gespiesen. Dies bringt zusätzlich 2-3 Tage.
Die Festtoiletten brauchen relativ viel Wasser und für diesen Zweck ist das gute Trinkwasser doch einfach zu gut!
Kleiner Bastelaufwand - Grosser Gewinn!


:respekt: :daumen2:


Aber trotzdem jammerschade :wink:

Denn, vor ein paar Tagen gab es einen thread über die Möglichkeiten möglichst umweltfreundlich mit dem WoMo unterwegs zu sein.

Da hätte Dein Beitrag auch sehr gut gepasst !!!!



Peter

Gast am 25 Apr 2011 20:26:33

Hallo

Habe einen Selbstausbau auf 7,5to MAN, habe eine MABU Kabine 5,5m mit Alkoven, Fahrzeug und Kabine, 4,6to Leer. 400Li Wasser, 100Li für Toilette, 300Li Toiletten Tank, 250Li Abwasser, und 200Li Diesel.
Für Zwei ausreichen für 7-10 Tage mit Duschen je nach Wetter Täglich, aber jeden 2 Tag immer.
4 Batterien je. 225 Amp 260Kg Ausbau in Eiche Sperrholz 8mm Kanten, Vollholz 50+ 20 mm Solar Anlage 230W und Generator.
Zwischenboden 22mm Tischlerplatte. Alle Tanks aus 10mm PVC. 4 Gasflaschen 11Kg
Moped 180Kg Kleidung, Bettwäsche, Lebensmittel für 3Monate Norwegen.
Auf der Wage, 7,4To ohne uns Zwei.
Gewichts Probleme hast du keine, und wenn, Luftfederung, sieht man nicht, habe ich auch.


Heinz-Josef

thilo am 28 Apr 2011 10:10:21

endlich mal wieder ein Thema das mich so richtig anmacht. Zuerst einmal herzlichen Glückwunsch zu Eurem Entschluss dem täglichen Trott zu entfliehen. Wir selber haben das 1996/97 mit einem alten VW Bus durch Afrika auch gemacht und noch nie bereut. Die Zeit auf Achse war die anstrengendste und schönste Spanne in meinem Leben. Erstaunlich war wie "wenig" Geld man im Ausland braucht. Lebensmittel, Übernachtungsplätze und Sprit waren nur ein Bruchteil von dem was wir in unseren bisherigen Europaurlauben so gewohnt waren.
Zur Fahrzeugwahl und dem Ausbau kann ich leider nicht so sehr viel beitragen. Irgendwie waren wir spartanischer unterwegs haben aber immer wieder andere Reisende getroffen die mit 4x4 und einem gigantischen technischen Aufwand gereist sind. In den Gesprächen am Lagerfeuer kam dann meist heraus, dass die auch niergends anders als wir mit unserem uralt Boxer waren! :razz:
Macht Euer Ding wie ihr es für Richtig empfindet, aber verzettelt Euch nicht mit Schnickschnack den dann doch keiner braucht. Reisen ist immer anders als zu Hause. Ob es da Not tut gigantische Mengen Wasser, Fäkalien und Technik durch die Gegend zu kutschieren?
Wir haben auf sogenannten "Globetrottertreffen" Leute kennen gelernt die jahrelang ihr ganzes Erspartes in ein super ausgestattes Mobil gesteckt haben und dann nie losgefahren sind. :(
Auf jeden Fall wünsche ich Euch viel Glück und ich freue mich schon auf weitere Berichte.

fantom am 28 Apr 2011 10:47:44

Hallo Rebell,
Schau mal auf... hier sollte eigentlich ein Link sein, wurde aber rot bemängelt. Es geht um einen Aussteiger, der sich einen alten Pferdetransporter zum Womo mit Solar und Holzofen umgebaut hat und nun seit 4 Jahren in Südeuropa unterwegs ist. Googelt mal unter Stefan Hack.
Ganz so Spartanisch muss es wohl nicht sein, aber ein guter Ansatz, wie ich finde.
Viel Glück und viel Spaß
Frank

fahnder99 am 29 Apr 2011 09:13:56

fantom, so find ich nix. musste schon die suchbegriffe für google nennen.

fantom am 29 Apr 2011 09:39:34

Das ist ja das Problem mit der Zensur/den AGB's von hier. Sobald ich etwas nenne, was auf dem Index steht, kommt der rote Balken mit Androhung der Sperrung.
Wenn ich "Stefan Hack" eingebe, kommt die Seite bei mir an zweiter Stelle. Etwas Phantasie in der Übersetzung der Adresse und schon habt Ihrs.
Ob's Euch überhaupt was nützt, weiß ich natürlich nicht, aber er hat einige Anregungen, über die es nachzudenken lohnt.
Weshalb ich die Seite nicht nennen darf, weiß ich aber auch nicht, es ist keine Themengleiche, Konkurrenz oder Politisch inkorrekte. Auf einer anderen Seite darf ich meinen Landkreis nicht abkürzen, weil man denken könnte, ich meine einen Schrauber in Bayern, der wohl in jenem Forum in Ungnade gefallen ist. Ich find sowas als Kindergarten, ist aber gutes Recht der Betreiber.
Frank

rebell74 am 30 Apr 2011 14:01:40

fantom hat geschrieben:Hallo Rebell,
Schau mal auf... hier sollte eigentlich ein Link sein, wurde aber rot bemängelt. Es geht um einen Aussteiger, der sich einen alten Pferdetransporter zum Womo mit Solar und Holzofen umgebaut hat und nun seit 4 Jahren in Südeuropa unterwegs ist. Googelt mal unter Stefan Hack.
Ganz so Spartanisch muss es wohl nicht sein, aber ein guter Ansatz, wie ich finde.
Viel Glück und viel Spaß
Frank


Hallo fantom
ja dieses Seite kenne ich schon einige Zeit... "my home is my car",
ich denke das die Berichte von Stefan einiges mit meinem vorhaben zu tun haben, wenn auch gleich ich so in der Art nicht leben werde oder kann. Aber was er macht finde ich genial. Vielleicht besuche ich ihn mal :)

Wenn alles gut geht, hole ich meinen Laster am Dienstag beim Dealer ab.

Ach ja noch was. Ich habe überlegt wenn das mit dem Zusatzaufbau nicht klappt, hänge ich einen kleinen Bauwagen hinten dran :D

rebell74 am 30 Apr 2011 14:07:01

Ich hätte da noch eine Frage ans Forum.
Eigentlich wird nie über Geld gesprochen, keiner schreibt was ihn sein Ausbau oder Umbau gekostet hat. Ich hätte keine Probleme dieses zu tun, wenn ihr das wollt. D.h., ich lege die Preise die ich für Material und Dienstleistung ausgegeben habe offen... vielleicht hilft das Anderen bei ihrer Entscheidung ebenfalls so ein Projekt anzugehen oder eine Linie zu finden.

Hundekruemel am 30 Apr 2011 15:05:09

rebell74 hat geschrieben:Ich hätte da noch eine Frage ans Forum.
Eigentlich wird nie über Geld gesprochen, keiner schreibt was ihn sein Ausbau oder Umbau gekostet hat. Ich hätte keine Probleme dieses zu tun, wenn ihr das wollt. D.h., ich lege die Preise die ich für Material und Dienstleistung ausgegeben habe offen... vielleicht hilft das Anderen bei ihrer Entscheidung ebenfalls so ein Projekt anzugehen oder eine Linie zu finden.

ja da hast du recht, das wäre sicher eine gute idee

robeal

est am 04 Mai 2011 20:47:27

Moin,

zuerst einmal herzlichen Glückwunsch zu Eurem Atego Wohnmobil !

Nach meiner Meinung gibt es nichts Besseres für die Seele, als ein von der Pike auf selbst geplantes und selbst gebautes Wohnmobil.
Da weiß man was man hat, kennt jede Schraube, jedes Wehwehchen im und am Fahrzeug, keiner kann einem erzählen, woran es hätte liegen können.
Falls man wirklich mal in die Werkstatt muss, weiß man ganz genau warum und man muss sich nicht über den Pfusch irgendwelcher Hersteller ärgern.
Das allerwichtigste ist, den Ausbau nach seinen eigenen Wünschen und Bedürfnissen vorzunehmen. Um wirklich auf lange Sicht zufrieden zu sein, solltet ihr, so mein Tipp, euch jeder ein Blatt Papier nehmen und aufschreiben wo beim Wohnen im Wohnmobil die Prioritäten liegen.

Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, wenn man über Monate in seinem Fahrzeug lebt, zusammengepfercht auf wenige Quadratmeter, begreift man schnell wo einem die Fehler beim Ausbau passiert sind.
Unvoreingenommen, blauäugig der Wohnmobilzuliefererindustrie vertrauend habe ich meinen Ausbau vor zwei Jahren begonnen.
Heute schaue ich mit einem Lächeln zurück und frage mich, wie bescheuert ich eigentlich war.
Im Grunde genommen ist ein Wohnmobil ein kleines Haus auf Rädern, deshalb sollte ein Wohnmobil nicht anders geplant und gebaut werden als ein Haus, nämlich in erster Linie grundsolide ohne viel Schnickschnack und teurer unnötiger Technik.

Wesentlich ist der Brennstoff !
Also warum verschiedene Brennstoffe für ein Wohnmobil?
Einer reicht aus, ist leichter zu beschaffen als verschiedene Brennstoffe und minimiert die Kosten für die Wartung.
Ich habe mich für Diesel entschieden, den bekommt man überall !

OH.. Fußball auf SAT !!

Mach Morgen weiter

:D

stu am 04 Mai 2011 23:50:37

Öffnungen (Fenster, Lüfter) schließen: kein Problem. Wird ja eher stabiler als die Fenster(öffnungen). Einfach Fenster ausbauen, etwas Schaum zwischen den Außehäuten rauskratzen und Leisten quasi als Zarge einsetzen. Dann von außen und innen GFK-Platten mit Epoxy aufkleben.
Ich sehe auch keine Stabilitätsprobleme bei einen Durchgang zum Fahrerhaus, wenn Du einen (Holz-)Rahmen in die Öffnung einbaust. Einer der Vorschreiber hats bereits gesagt: ohne Durchgang würde ich nicht mehr fahren...

Stu

rebell74 am 05 Mai 2011 08:27:49

Guten Morgen

Uli und ich haben Gestern Abend unseren Atego beim Händler in Neustadt/Wst. abgeholt und ihn nach Hause überführt. Auf der Bahn macht er rund 115km/h, aber mit 90 fährt er sich sehr angenehm. Zugelassen ist der Wagen auch schon, vorerst noch als Sonder KFZ ELW... aber das wird sich nach dem Ausbau ändern.

Ich habe Heute Frei und werde die Erste Bestandsaufnahme machen, evtl. dem Bauhaus nen Besuch abstatten.

Auf der Kaufliste für Heute stehen:
- GFK-Spachtel, Harz und Fasermatten, Schleifmaterial
- Glasfasertapeten und Kleber
- Dispersionsfarbe

Der Fußboden im Wagen ist komplett fertig. Ich denke ich werde die Holzplatte im Wagen austauschen und mit nem chiquen PVC Boden bekleben.... ma kukkn :)

Allen noch nen schönen Tag... und bis zum nächsten Post, dann mit Ersten Bildern vom Beginn der Renovierung

aus Rheinhessen
Thorsten

rebell74 am 05 Mai 2011 18:18:06

Sodala,
habe den Tag heute genutzt um mit der "Entkernung" im Koffer zu beginnen und die Ersten Materialien zu besorgen.

Gekauft habe ich Heute:
- Arbeitshandschuhe, FFP2-Masken
- Epoxyidharz, Spachtel und Glasfasergewebe
- PU-Schaum
- Glasfasertapeten für Decke und Wände, Glasgewebekleister
- Latexfarbe

Ich habe dann begonnen im Koffer alle Möglichen Halterungen vom ehemaligen Innenausbau zu entfernen. Weiterhin die 400V Einspeisung und 2 von den 3 230V Einspeisungen. Den riesigen Sicherungkasten, das 230V-Ladegerät, die Steckdosenleisten + Kabeltunnel. Mit der Dachklima und der riesigen Diesel-Standheizung habe ich begonnen... bin aber noch nicht ganz fertig.

Braucht wer ne Elektrolux Dachklima und ne riesige Eberspächer Diesel-Standheizung???

Als nächstes, wenn der Elektrokram soweit ist, fülle ich die ganzen Bohrlöcher auf und Schäume die alten Steckdosen-Löcher aus. Danach Glasfasergewebe und verspachteln....

rebell74 am 05 Mai 2011 18:20:46

und weiter

mittelalter am 05 Mai 2011 23:26:43

Servus,

die Dieselstandheizung wäre interessant, falls funktionstüchtig...

Zwar nicht fürs Womo, aber für nen Sattelauflieger :D

rebell74 am 06 Mai 2011 09:58:36

Hallo Mittelalter
Ob die Heizung noch geht weiss ich nicht, wenn du sie trotzdem haben willst, schreib mich einfach an.
Für die Heizung kann ich kein Bedienteil finden, lediglich die Heizung selbst und das Steuergerät.

:?: Frage an alle die selbst einen 7,49t besitzen oder sich auskennen!!! :?:
Wo darf ich den Wagen (angemeldet natürlich) offiziell parken???
Ich habe eben gerade ein Knöllchen bekommen weil mein Wagen auf einem großen öffentlichen Parkplatz (mehrere 100 PKW) steht. Grund auf dem Knollen ist 315 (glaube ich). :?

fantom am 06 Mai 2011 10:26:28

Vermutlich war der Parkplatz nur für PKW oder Du standest außerhalb der Parkmarkierung, eher zweites
Frank

Gast am 06 Mai 2011 10:28:09

Hallo rebell74,

frag doch offiziell bei der ausstellenden Behörde an, als Rechtsgrundlage hab ich folgendes ergoog.. --> Link .
Da steht aber nur, wo das Parken von Fahrzeugen > 7,5 t nicht erlaubt ist.

Aber vielleicht klärt ein Anruf alles. Du kannst Dich ja bereit erklären zu zahlen, wenn Dir ein zulässiges Areal genannt wird, ansonsten darauf hinweisen, das, entsperechend der Zulassung, Dein Fahrzeug unter 7,5 t zGG besitzt.

Gast am 06 Mai 2011 11:10:33

Acki hat geschrieben:
Lancelot hat geschrieben:Ich habe ca. 500 L Frischwasser. Damit waren wir (5P/4w) 7 Tage autark.
Dann habe ich selbst einen 60 L Tank eingebaut. In diesen fliesst das Wasser aus der Dusche und dem Lavabo (nicht Küche!) und mit einer zusätzlichen Druckpumpe wird mit diesem Wasser die WC-Spülung gespiesen. Dies bringt zusätzlich 2-3 Tage.
Die Festtoiletten brauchen relativ viel Wasser und für diesen Zweck ist das gute Trinkwasser doch einfach zu gut!
Kleiner Bastelaufwand - Grosser Gewinn!


Genau die Lösung hatte ich im PitMobil (7,5 Tonner Ford Cargo) auch. Das Duschwasser wurde in separatem Tang gesammelt und von dort das Pumpkloo versorgt. Dieser Extratank hatte natürlich auch eine Befüllmöglichkeit um den Tank mit Frischwasser zu versorgen und eine extra entleer bzw. Spülmöglichkeit, da man den Tank ja mal reinigen will um die Seifen und Duschzusatzreste zu entfernen.


An sonsten, ein klasse Vorhaben ! Ich bin gespannt wie es weitergeht. Das ihr Euch die Option offen lassen wollt, den Koffer mal auf einen 4x4 setzen zu können, finde ich ebenfalls hervorragend.
MAN hat da interessante Zugmaschinen und auch ein alter Merzedes Rundhauber LA 911 oder LA 913 wäre da was feines (mein pers. Traum).
Weitere Tipps: Dachluken mit Ventilator einbauen, ausreichende Batteriekapazität mit Solar. Dieseltank sollte auf mind. 600-800km Reichweite ausgelegt sein, Sandbleche sind auch anzuraten und stabile Auffahrböcke (ich hatte da zugeschnuittene Eisenbahnschweller) sind auch von Vorteil um den Truck auszurichten. Die Ausgabe für hydraulische Hubstützen kannst Du Dir meiner Erfahrung nach sparen. Diese Art FZG steht so stabil in den Federn, dass es kaum wackelt. Zum Ausrichten die besagten Eisenbahnschweller...fertig.
Im PitMobil hatte ich so was, aber nie benutzt. Genausowenig wie das extra Stromaggregat. Durch die Solarpanels und 4 Monster Geelbatterien waren wir auch über 5 Tage hinweg ohne Aussenstrom autark.

Wenn Du nach Kühlschränken schaust, zieh ein Kompressorgerät in Betracht. Diese bringen auch bei Wüstentouren genug Leistung ium Eiswürfel zu machen. Man will ja seinen Sonnenuntergangsdrink kalt genießen.

TV.
Hier ist zu überlegen, ob man das meist eh vorhandene Lap Top nicht als TV nutzt. So hat man ein Gerät an Bord (was geklaut werden kann) gespart.
Welche Satschüssel man kauft, ob automatisch und Teuer oder manuell und billig, wird der Geldbeutel entscheiden. Wir kamen mit der manuellen Lösung und einem Handkompas sehr gut klar.

Heizen
Hier versuche auf eine Lösung zu kommen, die keinen oder nur ganz geringen Strombedarf hat. Je weniger aufwendig die Technik um so besser.
Ich würde nur noch eine Gasheizung einbauen die auch ohne Gebläse und elektronische Steuerung läuft.

Holzofen
Die Idee solltet Ihr weiterführen. Klar das die Luftzufuhr extern von Aussen sein muss, das Restproblem ist nur Hitzedämmung zur Aussenwandseite am Schornstein.

Warmwasser
zu der Gasheizungsmöglichkeit, gäbe es die Überlegung mit einem schwarzen Gummisack auf dem Dach zu arbeiten. In diesen pumpt man bei Bedarf vorher die benötigte Wassermenge und lässt diese durch die Sonne aufheizen. In südlichen Gegenden und der warmen Jahreszeit ist diese eine vollkommenausreichende und billige Möglichkeit.

Bei der Dimensionierung des Kleiderschrankes den Bedarf an Hängeklamottenplartz nicht unterschätzen !
Es ist auch eine gute Idee an Regen- Schneetage zu denken. Hier freut man sich über eine Möglichkeit seine nassen Klamotten / Stiefel z.B. in der Heckgarage aufhängen zu können. Da hier eh meist die Gasflaschen untergebracht sind, ist eine Zwangsentlüftung nach unten eh vorhanden. wenn man sich hier eine Abtropfwanne dazubaut über die die nassen Klamotten gehangen werden können, wird man diese Idee niemals mehr missen wollen.

Wenn man sein FZG selber ausbaut, hat man alle Möglichkeiten die es gibt. Klar das nicht jede Idee gefällt, aber je mehr an Tips und Ideen zusammenkommen um so besser. In so einem LKW hat man wenigstens kein Gewichtsproblem bei der Zuladung.

Ich verfolge den Thread weiter. Paar Ideen habe ich noch :wink:

rebell74 am 06 Mai 2011 11:14:46

okay, Danke für die schnelle Antwort :)

da hat man kaum 2 Tage nen Laster und schon gibts Zoff :?
Naja, ich hab ihn jetzt erst mal in unser Industriegebiet gefahren und dort abgestellt wo die Speditionen ihre großen Brummis abstellen... hoffentlich klaut ihn keiner....

rebell74 am 06 Mai 2011 11:33:29

bigpit hat geschrieben:
Acki hat geschrieben:
Lancelot hat geschrieben:Ich habe ca. 500 L Frischwasser. Damit waren wir (5P/4w) 7 Tage autark.
Dann habe ich selbst einen 60 L Tank eingebaut. In diesen fliesst das Wasser aus der Dusche und dem Lavabo (nicht Küche!) und mit einer zusätzlichen Druckpumpe wird mit diesem Wasser die WC-Spülung gespiesen. Dies bringt zusätzlich 2-3 Tage.
Die Festtoiletten brauchen relativ viel Wasser und für diesen Zweck ist das gute Trinkwasser doch einfach zu gut!
Kleiner Bastelaufwand - Grosser Gewinn!


Genau die Lösung hatte ich im PitMobil (7,5 Tonner Ford Cargo) auch. Das Duschwasser wurde in separatem Tang gesammelt und von dort das Pumpkloo versorgt. Dieser Extratank hatte natürlich auch eine Befüllmöglichkeit um den Tank mit Frischwasser zu versorgen und eine extra entleer bzw. Spülmöglichkeit, da man den Tank ja mal reinigen will um die Seifen und Duschzusatzreste zu entfernen.


An sonsten, ein klasse Vorhaben ! Ich bin gespannt wie es weitergeht. Das ihr Euch die Option offen lassen wollt, den Koffer mal auf einen 4x4 setzen zu können, finde ich ebenfalls hervorragend.
MAN hat da interessante Zugmaschinen und auch ein alter Merzedes Rundhauber LA 911 oder LA 913 wäre da was feines (mein pers. Traum).
Weitere Tipps: Dachluken mit Ventilator einbauen, ausreichende Batteriekapazität mit Solar. Dieseltank sollte auf mind. 600-800km Reichweite ausgelegt sein, Sandbleche sind auch anzuraten und stabile Auffahrböcke (ich hatte da zugeschnuittene Eisenbahnschweller) sind auch von Vorteil um den Truck auszurichten. Die Ausgabe für hydraulische Hubstützen kannst Du Dir meiner Erfahrung nach sparen. Diese Art FZG steht so stabil in den Federn, dass es kaum wackelt. Zum Ausrichten die besagten Eisenbahnschweller...fertig.
Im PitMobil hatte ich so was, aber nie benutzt. Genausowenig wie das extra Stromaggregat. Durch die Solarpanels und 4 Monster Geelbatterien waren wir auch über 5 Tage hinweg ohne Aussenstrom autark.

Wenn Du nach Kühlschränken schaust, zieh ein Kompressorgerät in Betracht. Diese bringen auch bei Wüstentouren genug Leistung ium Eiswürfel zu machen. Man will ja seinen Sonnenuntergangsdrink kalt genießen.

TV.
Hier ist zu überlegen, ob man das meist eh vorhandene Lap Top nicht als TV nutzt. So hat man ein Gerät an Bord (was geklaut werden kann) gespart.
Welche Satschüssel man kauft, ob automatisch und Teuer oder manuell und billig, wird der Geldbeutel entscheiden. Wir kamen mit der manuellen Lösung und einem Handkompas sehr gut klar.

Heizen
Hier versuche auf eine Lösung zu kommen, die keinen oder nur ganz geringen Strombedarf hat. Je weniger aufwendig die Technik um so besser.
Ich würde nur noch eine Gasheizung einbauen die auch ohne Gebläse und elektronische Steuerung läuft.

Holzofen
Die Idee solltet Ihr weiterführen. Klar das die Luftzufuhr extern von Aussen sein muss, das Restproblem ist nur Hitzedämmung zur Aussenwandseite am Schornstein.

Warmwasser
zu der Gasheizungsmöglichkeit, gäbe es die Überlegung mit einem schwarzen Gummisack auf dem Dach zu arbeiten. In diesen pumpt man bei Bedarf vorher die benötigte Wassermenge und lässt diese durch die Sonne aufheizen. In südlichen Gegenden und der warmen Jahreszeit ist diese eine vollkommenausreichende und billige Möglichkeit.

Bei der Dimensionierung des Kleiderschrankes den Bedarf an Hängeklamottenplartz nicht unterschätzen !
Es ist auch eine gute Idee an Regen- Schneetage zu denken. Hier freut man sich über eine Möglichkeit seine nassen Klamotten / Stiefel z.B. in der Heckgarage aufhängen zu können. Da hier eh meist die Gasflaschen untergebracht sind, ist eine Zwangsentlüftung nach unten eh vorhanden. wenn man sich hier eine Abtropfwanne dazubaut über die die nassen Klamotten gehangen werden können, wird man diese Idee niemals mehr missen wollen.

Wenn man sein FZG selber ausbaut, hat man alle Möglichkeiten die es gibt. Klar das nicht jede Idee gefällt, aber je mehr an Tips und Ideen zusammenkommen um so besser. In so einem LKW hat man wenigstens kein Gewichtsproblem bei der Zuladung.

Ich verfolge den Thread weiter. Paar Ideen habe ich noch :wink:


Hallo Bigpit,
eine wahrhaft lange Antwort :D
Nun, die Idee das Duschwasser zum spülen zu nutzen hatten wir auch schon, zumal am Jabsco Klo die Wasserzufuhr wählen kann. Die Idee wird weiter verfolgt!

Ein Atego 4X4 währe unser Auto.... mal schauen wann die BW die ersten Ausmustert :D

Hydraulische Stützen waren nie geplant, wofür auch. Was das gerade hinstellen angeht hoffe ich das wir mit dem Luftfahrwerk ausreichend klar kommen ohne das wir zusätzlich Klötze mitnehmen müssen... aber das wird sich ja zeigen.

Zum kühlen ist eine ca.80l Kompressorkühlbox geplant. Die Stromversorgung sollen 3 oder 4 135 Wp Solarpaneele und entsprechende Batterien übernehmen.

Beim Warmwasser und heizen sind wir uns noch nicht einig. Es gibt derzeit 2 Lösungen:
1. Gas
D.h. wir bauen eienen Gastank in einen der Staukästen da wir keine Flaschen im Wohnraum wollen. Dazu käme dann entweder die Alde Heizung oder die Truma Combi 6. Dazu dann noch ein Gaskocher und evtl. ein Backofen....
2. Diesel
Der jetzige Tank fasst glaube ich 170l (Muss noch mal nachschauen). Dazu würden wir die Truma Combi 6 D und ein Dieselkocher als Herd nehmen.

Wie wir uns entscheiden ist noch unklar! Ma kukkn :D

TV und Sat wird es nicht geben... Lappi haben wir immer dabei :razz:

Nun, wie wir den Raum aufteilen wissen wir noch nicht 100% genau. Schließlich haben wir nur 4,90 X 2,35 X 2,10m (LBH) zur Verfügung. Weiterhin haben wir das Problem fast keine Staumöglichkeiten zu haben. Deshalb auch weiter die Idee einen 2ten Koffer zwischen Führerhaus und Wohnkoffer zu bauen oder wenn das gar nicht geht einen Hänger dran machen....

Ich muss jetzt zur Arbeit, allen noch nen schönen Tag

LG Thorsten

Lancelot am 06 Mai 2011 11:37:00

bigpit hat geschrieben:Ich würde nur noch eine Gasheizung einbauen die auch ohne Gebläse und elektronische Steuerung läuft.


... und welche wäre das :?:

(mal von einer "uralten gebrauchten" abgesehen :wink: )

Schubdüse am 10 Mai 2011 17:17:33

Wie wärs mit Warmwassebereitung durch Sonnenkraft.
Für Pools und Schrebergärten gibts da nette Sachen in unzähligen Variationen. Hier mal nur zwei als Beispiel:

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tober am 10 Mai 2011 18:08:44

Das problem beim "sonnengeheizten wasser" sehe ich darin das normalerweise grosse mengen wasser als "Speicher" vorhanden sein müssen. Im Womo ist Sonne für die Batterie wesentlich sinnvoller.

tober

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