xcamping
hubstuetzen
hallo
Links zu ebay oder Amazon sind Werbelinks. Wenn Sie auf der Zielseite etwas kaufen, bekommen wir vom betreffenden Anbieter Provision. Es entstehen für Sie keine Nachteile beim Kauf oder Preis.

Ducato Bj. 1990, LMC Alkoven 6,60m- Kompletter Neuaufbau :-) 1 ... 11, 12, 13, 14, 15, 16, 17 ... 21


peter1130 am 26 Jun 2018 17:37:22

Ich glaube nicht das das gut ist wenn die Abgase in den Innenraum gelangen können.

Anzeige vom Forum

Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: Artikel auf eBay oder versuchs hier bei Amazon

Ernstll am 26 Jun 2018 17:55:58

Hallo,

bei meinem Dethleffs Bj.96 ist der Boiler-Kamin fast unter dem Fenster.
Habe dieses Fenster (Dinette) oft offen > Kamin hat mich noch nie gestört.
Mach später noch ein Foto.

Gruß Ernstl

rentner2011 am 26 Jun 2018 18:47:58

Hallo donaldmobil,

bei meinem Challenger ist der Kamin vom Boiler unter dem Fenster der Sitzgruppe und der Kamin vom Kühlschrank unter dem Küchenfenster.
Tagsüber und bei andere Lüftungsmöglichkeiten, noch keine Probleme gehabt. Nachts zum Schlafen ist das Fenster über dem Kühlschrank zu und der Boiler aus.

Anzeige vom Forum


donaldmobil am 26 Jun 2018 23:57:01

Also ich habe mal eine Einbauanleitung für Trumaboiler runtergeladen - Zusammenfassung für Alle:

1. im Umkreis von 500 mm keine Tank-(entlüftungs-) öffnung
2. innerhalb von 300 mm keine Entlüftungseinrichtung des Wohnbereiches (z.B. Fenster) - und zwar weder neben noch darüber oder darunter
3. Wenn vertikal unter einem zu öffnenden Fenster, dann mit automatischer Abschalteinrichtung (Betrieb unmöglich bei geöffnetem Fenster)
4. nicht in der Nähe oder hinter einer Raumheizung


:vogel:
... da muss ich wohl noch etwas umplanen...

Ernstll am 28 Jun 2018 09:10:16

Hallo,

das Bild wie versprochen.
Kamin ist ORIGINAL Dethleffs-Einbau.


Gruß Ernstl

donaldmobil am 28 Jun 2018 10:32:08

Ernstll hat geschrieben:Kamin ist ORIGINAL Dethleffs-Einbau.

--> Link

... na, das liegt aber deutlich innerhalb der von TRUMA als gesperrt gekennzeichetem Bereich (ist für 10l-Boiler, dürfte aber für den 14l gleich sein)...


(Bild aus: truma- Einbauanleitung)

würde mich interessieren, ob es da eine Sondergenehmigung gibt... oder Dein Boiler schaltet ab, wenn das Fenster auf ist.

Ernstll am 28 Jun 2018 10:48:49

Servus,

Mein Dethleffs ist Bj96., da schaltet nichts ab. Am Fenster gibt`s weder Kontakte noch Schalter.

Auf der anderen Seite ist das Lüftungsgitter (Kamin) bzw. der Kühlschrank auch direkt unter dem Fenster.








Gruß Ernstl

donaldmobil am 28 Jun 2018 17:41:28

Ernstll hat geschrieben:
Mein Dethleffs ist Bj96., da schaltet nichts ab. Am Fenster gibt`s weder Kontakte noch Schalter.



D.h. Du meinst, dass das früher genehmigt war? Dann müsste es ja Bestandsschutz geben, und bei meinem alten Opa (1990) und altem Boiler dürfte das dann ebenfalls gehen :-)
Ich hatte früher mal einen 406er mit Boiler, da gabe es nach meiner Erinnerung auch keine Hinweise auf eine besondere Einbauproblematik...

skysegel am 28 Jun 2018 17:53:32

donaldmobil hat geschrieben:D.h. Du meinst, dass das früher genehmigt war? Dann müsste es ja Bestandsschutz geben, und bei meinem alten Opa (1990) und altem Boiler dürfte das dann ebenfalls gehen :-)

Da würde ich nicht drauf wetten. Wenn das immer schon so war, mag das gehen. Bzw. im Falle eines Falles schlachten die den Hersteller des Wagens. Darauf kannst du dich bei deiner Kiste nicht rausreden bzw. du selbst hast es gemacht.
Ich würde mich an die Spezifikation des Herstellers der Heizung halten. Die werden sich da was bei gedacht haben. Auch wenn das bei Abweichungen bisher gut gegangen ist, kannst du nicht einschätzen, in welchen ungünstigen Konstellationen das nicht mehr klappt. Außerdem ist das bestimmt nicht witzig, wenn der Prüfer bei der Abnahme sagt: das muss da weg.

Ulli

rentner2011 am 28 Jun 2018 20:28:15

Hallo zusammen,
mein Challenger auf Ford ist Bj. 2008, Erstzulassung 2009 und wie ich schon mitteilte, links der Kamin vom Boiler unterm Fenster von der Sitzgruppe mit Tisch und rechts Kamin vom Kühlschrank unterm Küchenfenster gerade man 20 cm. Schalter oder sonstiges zum abschalten der Geräte, Fehlanzeige. Überall wo der Boiler in der Sitztruhe ist und der Kühlschrank im Küchenblock wird man die gleichen Situationen finden, weil es baulich nicht anders möglich ist.

rentner2011 am 28 Jun 2018 20:45:14

Hab gerade noch mal nachgemessen, Abstand zwischen Boilerkamin und Fenster 65 cm und nicht direkt unterm Fenster sondern senkrechte vordere kante Fenster, vor dem Fenster. Aber Kühlikamin direkt 20 cm unterm Fenster.

donaldmobil am 28 Jun 2018 22:47:28

skysegel hat geschrieben:Ich würde mich an die Spezifikation des Herstellers der Heizung halten.


- hast ja recht... :roll:

donaldmobil am 28 Jun 2018 22:54:40

Habe gerade mal geschaut: Abschaltautomatik gibts erst für Bedienteile ab 05-2002 - zweiteilig, kosten so 70 Euro.

Also wohl anderen Platz suchen... vielelicht rufe ich vorher noch mal TRUMA an...

donaldmobil am 28 Jun 2018 23:01:21

Ha- und es gibt tatsächlich ein Dachkaminset :D

- kostet allerdings 329 Euro :-(

donaldmobil am 29 Jun 2018 13:02:16

So, jetzt also abschließend:
Telefonat mit TRUMA mit 1 erwartetem Ergebnis und 1 möglicher Lösung:

Bestandsschutz wenn, dann nur, wenn unverändert.

Für Geräte vor 2005 kann irgend ein eigener Fenster-Schalter eingebaut werden (Unterbrechung Stromzufuhr Steuerung).
Werde das checken und dann abwägen, ob das Fenster unbedingt offen sein muss, wenn der Boiler läuft... Ansonsten wird er halt im Küchenbereich eingebaut, da ist noch fensterloser Platz...

Tschnabel am 30 Jun 2018 14:12:15

donaldmobil hat geschrieben:Also ich habe mal eine Einbauanleitung für Trumaboiler runtergeladen - Zusammenfassung für alle:

4. nicht in der Nähe oder hinter einer Raumheizung



Hmm, interessant... bei mir ist der Truma Boiler nämlich auch genau hinter der Raumheizung eingebaut...
Also bei der Gasprüfung wurde da nichts bemängelt..
Was soll da der Sinn dahinter sein, dass der Boiler nicht dahinter sein soll/darf?

donaldmobil am 18 Jul 2018 23:06:17

Lebenszeichen:
gibt bald mal wieder Fotos. Mache derzeit Außenverkleidung / Schürze (Negativform, verschiedene Fehlschläge :-/ )und Innenausbau hinterer Schlafbereich und Schränke rechts, Wassertanks umbauen (habe lange überlegt und wollte die eigentlich zusammenschließen, hab mir dann aber überlegt, sie zu trennen, da einer direkt hinter der Hinterachse liegt. Jetzt trenne ich sie lieber: 2 Einfüllstutzen, Kugelhähne, T-Stück. Dann wird regelmäßig der kleine (ca. 70l) in der Mitte voll gemacht und bei Bedarf (länger alleine stehen) noch mal der 100l- Tank.

Ich hab mal experimentiert mit verzinkten 1 1/4"- Tempergussteilen - hat jemand ERFAHRUNG, ob das jemals rostet? (wenn es 10 Jahre hält, ist das ok... :-)

außen:


innen:


Alternativ wäre Messing...

PittiC am 18 Jul 2018 23:43:41

Ist das für Trinkwasser?
Temperguss rostet, außer es ist verzinkt. Sollte dann aber nicht für Trinkwasser genutzt werden. Nimm lieber Rotguss,Messing oder Edelstahl

Kajakus am 20 Jul 2018 11:47:38

Moin donald,
bei dem Aufwand, mit dem Du Dein Fahrzeug wieder aufbaust, wäre es schade, wenn wegen wenigen € keine rostfreien Teile verbaut werden.
Auch die verzinkten Verschraubungen, Muffen, Kappen, Nippel und Reduzierungen fangen an zu Rosten. Meist an den Stellen, wo das Werkzeug die Oberfläche zerkratzt hat.
Schöne Grüße,
Kajakus.

donaldmobil am 20 Jul 2018 12:45:16

Jaja.... hatte ich ja schon selbst gemerkt - :roll:
habe heute schon Messingzeugs gekauft (so eine Muffe, die mit 1/2"-.Stopfen verschlossen wird. kann man also noch mal aufmachen später)...
mache dann Fotos.
habe zwar berufsmäßig momentan wenig Zeit, aber es macht einen irren Spaß :)

donaldmobil am 29 Jul 2018 16:20:13

Wie gesagt, geht langsam voran, aber immerhin:
großer Dichtheitstest der Tanks. Habe jetzt Messingverschlüsse, einzelne Sensoren für die Anzeige (vorher war in einem Tank so ein Ding mit Reedkontakt im Schwimmer...) Ich hatte aber früher schon mal gute Erfahrungen mit so einem Sensor- Eigenbau gemacht, daher jetzt das. Waren allerdings undicht, bis ich das Gewinde jeweils noch mal mit Silikon abgedichtet hatte...




Ich wollte eigentlich die Shurflo-Pumpe wiederverwenden. Hat auch ganz gut gepumpt, aber zum Glück habe ich das noch mal unter Druck ausprobiert :-) - Plötzlich kam irgendwo so eine rostige Brühe raus - gleich weggeworfen...





Dann die Verteilung der Wasseransaugleitungen (habe ich aus einem Wohnmobilblog ("Herman").


Da kommt man später jederzeit dran:






Die Druckleitungen werden blau und rot markiert, war im Original nicht und ziemlich verwirrend.



Insgesamt kommen so langsam die Möbel dazu. Im Heck der Sockel, unter dem der 2. Tank liegt:


Hier hat mich zwischendurch leider mein räumliches Vorstellungsvermögen verlassen, weil der Sockel eigentlich durchgängig sein wird bis zur Vorderkante des linken Schrankes - ich will mir da oben die Chance zu einer 2. Sitzgruppe erhalten. Nur die Klappe für die Tankwartung bleibt. Und man wird die Schubladen, die da von vorne reinkommen, rausnehmen können zum Durchladen längerer Gegenstände :-)


Links ist dann der Schrank, in den der Boiler eingebaut wird, darüber Kleider- oder sonstiger Schrank:



Davor kommt dann noch leicht schräg der mit dem Kühlschrank und unten der Heizung (wird isoliert, das müsste gehen).


Parallel doktore ich immer noch an der Gips- Negativform rum - mir sind da beim Auslösen 2 Rippen ca. 7-8cm lang zerbröselt. Sollte allmählich fertig werden, denn eigentlich sollte er im August lackiert werden... (Also Fahrerhaus und Schürzen + Stoßstangen).

Hat jemand einen Tipp, wie man die Gipsform am Besten repariert? (hatte an Holz gedacht, das mit Caravankleber festgeklebt wird...)

cbra am 30 Jul 2018 08:01:24

donaldmobil hat geschrieben:....
Parallel doktore ich immer noch an der Gips- Negativform rum - mir sind da beim Auslösen 2 Rippen ca. 7-8cm lang zerbröselt. Sollte allmählich fertig werden,

Hat jemand einen Tipp, wie man die Gipsform am Besten repariert? (hatte an Holz gedacht, das mit Caravankleber festgeklebt wird...)


ich hab hier ehrlich gesagt etwas den überblick verloren - worum gehts bei dem thema "gipsform" ? gibts irgendwo bilder dazu oder was willst du machen?

Kajakus am 30 Jul 2018 15:45:10

Moin moin zusammen,
Formen aus unverstärktem Gips sind leider sehr bruchempfindlich.
Solche Formen baue ich mit einem "Laminat" aus gipsgetränkten "Jutegewebe" ( Kartoffelsack). Die halten etwas besser zusammen.
Falls die Form zum Entformen teilbar sein muss, kann man auf diese Art auch eine Stützform bauen.
Holz- oder Stahlgestelle eignen sich auch zum Stützen.
Für größere Stückzahlen braucht man ohnehin andere, stabilere Formen.
Reparaturen sind natürlich möglich, halten aber auch nicht viel aus.
Schöne Grüße,
Kajakus.

donaldmobil am 30 Jul 2018 20:21:51

Danke für die Rückmeldung; das mit dem Jutesack o.ä. hätte vielleicht funktionieren können oder einfach irgendwelches Gewebe oder so - Naja - ist passiert.

Und da es schon die zweite Form ist, werde ich das damit jetzt hinbekommen - uind wenn ich später das Positiv repariere.
Hier die Fotos von den Schäden (für cbra: das ist die teilweise weggegammelte Seitenschürze)...

da ich später eh alles mit überlackierbarem Unterbodenschutz versehe wie die Stoßstange, wird das schon klappen.

Das kaputte Teil:


Die Negativform:


Hier sieht man das Problem noch mal deutlicher...


Irgendwelche ideen?

Muss wie gesagt nur einmal halten, kann ich zur Not auch nachreparieren (später Ausschneiden und an der Stelle nachbilden).

Welches Trennmittel nehmt Ihr?

cbra am 31 Jul 2018 08:29:15

sorry - mit gips hab ich keine erfahrung, schon garnicht mir gipsformen.

donaldmobil am 31 Jul 2018 09:55:44

cbra hat geschrieben:sorry - mit gips hab ich keine erfahrung, schon garnicht mir gipsformen.


nicht so schlimm... :bussi:

Kajakus am 31 Jul 2018 10:53:29

Moin donald,
da hast Du Dir ja enorm viel Arbeit aufgehalst, Respekt !
Gips nehme ich normalerweise als "Modell", das Problem ist aber dasselbe.
Die Oberfläche bleibt lange nass und ist immer sehr porös.
Mit einem 1-Komponenten PU-Lack (zB. G4 von Vosschemie) kann man die Oberfläche schneller brauchbar machen, weil der Lack die Restfeuchtigkeit zur Vernetzung nimmt.
Eventuell 2-3 maliger "dünner" Auftrag im max. 2-Stunden Takt. Erforderliches Schleifen im Zwischenauftrag. Die letzte Schicht NICHT mehr schleifen.
Die Ausgehärtete Oberfläche braucht danach nur ganz leicht mit Trennwachs eingerieben werden, und schon löst sich Dein "GfK" Teil gut ab.
viel Spass dabei,
Kajakus.

donaldmobil am 31 Jul 2018 21:55:15

Kajakus hat geschrieben:Gips nehme ich normalerweise als "Modell", das Problem ist aber dasselbe.

Kajakus.


Danke für die Tipps. Aber was ist mit Reparatur des Negativs - hast Du da auch was für mich?

Ist eigentlich keine soo große Sache: Kiste zimmern, Gips rein (ok, da habe ich ein paar Erfahrungen sammeln müssen mit Quirls, die Plastikeimer kaputtmachen und der ganze Dreck fließt in die Werkstatt, Formen, die man dummerweise von oben in die flüssige Masse reinpresst mit den entsprechenden Luftblasen... mir fällt gerade auf, dass es doch schon die 3. Version ist .-) aber jetzt sieht es ganz gut aus.
Wenn ich das repariert habe (wie auch immer), kommt nach Trennmittel eine Schicht Topcoat rein, nach Aushärtung dann Glasfaser mit wahrscheinlich Polyester und nach erneutem Aushärten ein paar Schichten Kunstharz obendrauf, dann bin ich ziemlich zuversichtlich, dass das dann geht...
Dann wird ausgelöst, das ganze in die Schürze eingepasst, verschliffen, Unterbodenschutz und dann lackiert.

Ok - klingt beim Durchlesen doch aufwändig, aber glaub mir: gegen das, was ich mit der Kante hinter mir habe, ist das ein Kinderspiel :D

skysegel am 31 Jul 2018 22:06:23

donaldmobil hat geschrieben:Wenn ich das repariert habe (wie auch immer), kommt nach Trennmittel eine Schicht Topcoat rein,

Gelcoat ist in dem Fall Stand der Technik. Ich hab Zweifel, ob das mit Topcoat so funktionieren würde.

Ulli

donaldmobil am 31 Jul 2018 22:11:35

skysegel hat geschrieben:Gelcoat ist in dem Fall Stand der Technik. Ich hab Zweifel, ob das mit Topcoat so funktionieren würde.

Ulli

O ja, stimmt - danke: Gelcoat für Negativform, Topcoat später evtl. als Feinanstrich...

skysegel am 31 Jul 2018 22:20:09

donaldmobil hat geschrieben:Topcoat später evtl. als Feinanstrich...

Es geht darum, die Rückseite abzudecken, weil GFK hygroskopisch ist. Das Laminat würde sonst Wasser aufnehmen und sich mit der Zeit delaminieren.

donaldmobil am 01 Aug 2018 08:34:59

skysegel hat geschrieben:Es geht darum, die Rückseite abzudecken, weil GFK hygroskopisch ist. Das Laminat würde sonst Wasser aufnehmen und sich mit der Zeit delaminieren.


Oh - echt? wieder was dazugelernt. Da muss ich wohl auch bei meiner Stoßstange nochmal von hinten ran...

Kann man das auch lackieren oder ist das nicht dauerhaft genug?

skysegel am 01 Aug 2018 08:37:52

donaldmobil hat geschrieben:Kann man das auch lackieren oder ist das nicht dauerhaft genug?

Topcoat kannst du doch auch nachträglich noch mit Pinsel oder Rolle auftragen. Mit Farbpasten kannst du das beliebig einfärben. Da brauchst du nichts lackieren.

cbra am 01 Aug 2018 08:52:40

skysegel hat geschrieben:Es geht darum, die Rückseite abzudecken, weil GFK hygroskopisch ist. Das Laminat würde sonst Wasser aufnehmen und sich mit der Zeit delaminieren.


donaldmobil hat geschrieben:Oh - echt? wieder was dazugelernt. Da muss ich wohl auch bei meiner Stoßstange nochmal von hinten ran...

Kann man das auch lackieren oder ist das nicht dauerhaft genug?


du kannst auch mit diversen geeigneten 2K lacken eine sehr gute abdeckung schaffen - kommt auch darauf an womit du laminierst.

ich verwende fast nie topcoat - aus verschiedenen gründen.

lackieren ist aber evtl. noch aufwändiger - kommt aufs bauteil an.

an der stossstangenrückseite mMn egal was du nimmst, ich würde da nach lagerbestand / einfachheit der anwendung entscheiden, dort ist es ja zu 99% der zeit trocken

donaldmobil am 01 Aug 2018 08:55:37

skysegel hat geschrieben: Da brauchst du nichts lackieren.


Klar- Lackieren scheint aber für mich einfacher und ist nicht so'n Gepappe wie mit Harz.

cbra am 01 Aug 2018 09:10:42

skysegel hat geschrieben: Da brauchst du nichts lackieren.


donaldmobil hat geschrieben:Klar- Lackieren scheint aber für mich einfacher und ist nicht so'n Gepappe wie mit Harz.


egal ob bootsmast, ganzes Womo oder ähnliches zeug - ich bin mit ewidur 2K lack mehr als zufrieden, je nach bauteil mit oder ohne grundierung / filler. sieht auch nach jahren freibewitterung super aus. link habe ich dir ja schon geschickt, es gibt sicher auch gleichwertige produkte anderer hersteller.

ebenso sehe ich alle GFK bootsdlacke - besonders 2K - als sehr gut geeignet

habe vorgestern gerade hier recherchiert

--> Link

wir haben unser startboot vor mehr als 10 jahren damit lackiert - absolut top

aber auf der innenseite einer stossstange ist das mMn schon etwas übertrieben

Kajakus am 01 Aug 2018 10:58:27

Moin donald,
für die Reparatur Deiner "Gipsform" nimmst Du auch wieder Gips oder so etwas wie Rakofix. Auf einer angerauten Oberfläche hält die Reparaturmasse einigermassen, so das es für die Nacharbeit reicht.
Meine Tips galten der Vorbereitung einer Oberfläche, auf der Du dann das "GfK-Teil " laminierst.
Der Laminataufbau wird dann dem Verwendungszweck angepasst.
Üblicherweise geginnt man mit "Gelcoat" (Feinschicht) danach das Faserlaminat und zum Abschluß das "Topcoat" (Schutzschicht für das Laminat).
Wenn Dir die abgeformte Oberfläche nicht gut genug ist, kannst Du das Gelcoat auch fein schleifen und polieren, oder nach Anschliff Lackieren.
Viel Spass bei der Arbeit,
Kajakus.

emil77b am 01 Aug 2018 14:21:12

skysegel hat geschrieben:Es geht darum, die Rückseite abzudecken, weil GFK hygroskopisch ist. Das Laminat würde sonst Wasser aufnehmen und sich mit der Zeit delaminieren.


Hier steppt ja echt der Bär :lol:

Hier gehts nicht um U-Bootbau mit sonstewas für ner Faser, sondern Glasmatte mit Kunstharz getränkt, dass dazu auf ggf. einer Stoßstangeninnenseite .. :roll:
Nix Osmose, nix delaminieren, gibts dabei.

Gruss Emil

Kajakus am 01 Aug 2018 15:44:20

Moin moin zusammen,
wenn bei einem Laminat die Verstärkungsfasern ( Glas, Kevlar, Polyester u.s.w.) an der Oberfläche sichtbar und offen sind, ziehen sie Wasser über Kapillare ins Laminat !
Ob viel oder wenig, die Zerstörung beginnt. Oft verstärkt durch Frost, der das Wasser zu Eis werden lässt und seine "Sprengwirkung" entfaltet.
Mit diesem Prinzip werden auch die Alpen immer niedrieger. Es dauert etwas, aber es ist geht so einfach.
Mit den "Schutzschichten" Gelcoat und Topcoat wird das , wenigstens bei Laminaten, verhindert.
Schöne Grüße,
Kajakus.

donaldmobil am 01 Aug 2018 21:48:25

Kajakus hat geschrieben:wenn bei einem Laminat die Verstärkungsfasern ( Glas, Kevlar, Polyester u.s.w.) an der Oberfläche sichtbar und offen sind


Ja, das ist ja klar; aber es kommen eh noch ein paar Schichten Harz drüber, das wird getränkt und daher wasserfest sein...
Und ich werde es wohl eh lackieren.
Muss jetzt erst mal die Form flicken - versuche es mal mit Balsaholz...

donaldmobil am 13 Aug 2018 21:59:25

ALso im Nachhinein hätte ich nicht gedacht, dass das klappt... aber war leider auch erst der 3. Anlauf.

Das war das Problem...


Hier die Lösung:

Negativform mit 1. Schicht Gelcoat


Dann 2 Lagen Glasfaser von hinten (habe ich jetzt kein Foto)
wie gesagt - bin froh, dass das geklappt hat.








WIrd jetzt noch zusammengepappt und wenn vorne lackiert wird, wird das mitlackiert, dann ist das Thema endlich durch.



Aktuell mache ich weiterhin viele Sachen, die Spaß machen. Die hohen Schränke stehen jetzt, Heizung wird gerade eingebaut





Leider hat Truma die Befestigung des gebläses geändert. hatte zum Glück noch das alte Gehäuse mit der alten Befestigung und habe das hinten drauf genietet - bekommt gleich ein bisschen mehr Stabilität...


Boiler ist fast fertig, habe heute den Platz für den Gasverteiler festgelegt... Ich merke, dass ich jetzt doch etwas mehr Zeit mit dem Auto verbringe... :-)

Aber das Beste ist immer noch, wenn es aus Eimern schüttet und das Ding dicht ist :-)

FunkyP am 26 Aug 2018 15:43:14

Hallo Donaldmobil,

meinen allergrößten Respekt vor Deiner Arbeit und vor Deinem Mut!
Ich habe das gestern und heute alles überflogen, nachdem ich den Beitrag eher zufällig gefunden hatte, weil mich ein sehr ähnliches Projekt umtreibt.
Mein LMC Liberty Bj.89 bekommt keinen TÜV mehr, weil der Aufbau nach Wasserschaden dilletantisch repariert wurde und nun nicht mehr "original" und sowieso nicht stabil ist.
Dicht ist durch die Komplettsanierung der Vorbesitzerin auch nichts geworden, dafür aber alles so häßlich, dass man über H-Kenntzeichen nicht mehr nachdenken muss.

Dein Werk hat für mich den Ausschlag gegeben, es ebenfalls anzugehen. Das ist auch bei mir NICHT WIRTSCHAFTLICH. Aber es wird Spass machen. Außerdem kommt verschrotten nach 2 Jahren Spaß mit dem Teil nicht in Frage. Ich will Deinen Bericht nicht mit einem anderen Projekt vermischen, deshalb grob: Mein LMC hatte exakt den gleichen Aufbau, wie Deiner. Ich möchte ihn gerne so nahe am Original aufbauen, wie irgendwie möglich - H Kz. ist das Ziel. Viele der Originalteile sind dafür nicht mehr zu gebrauchen. Und da frage ich mich, ob die aufwendig gebauten Formen für die Schürzen vielleicht für einen 2. Satz reichen würden? Ich hätte auch ein perfektes Muster, leider schwarz lackiert und nicht mehr zu reinigen.

Meine Möbel inkl. Sanitärobjekte sind alle noch original und stabil, aber durch dilletantisches Streichen mit Wandfarbe(!) und Lack H-Kz-untauglich und hässlich. Du baust doch überall neue Möbel ein. Hast Du die alten schon entsorgt? Ich wäre ein dankbarer Abnehmer, gegen Bezahlung versteht sich.

Wie genau sieht eigentlich Deine Befestigung der Schürzen aus? Die neuen GfK Schürzen - GfK - Holzrahmen/Styropor ? So will es der TÜV bei mir nicht haben. Im Original war da wohl Schürze - Alu - Holz. Der TÜV wäre einverstanden, wenn ich zwischen Schürze und Rahmen eine Siebdruckplatte schrauben würde, das wäre mal ne Lösung für 2 Jahre, bis zum Neuaufbau.
Grüße
Patrick

donaldmobil am 26 Aug 2018 17:48:07

FunkyP hat geschrieben: Dein Werk hat für mich den Ausschlag gegeben, es ebenfalls anzugehen.


Gottseidank holt mich jemand von der EInkommenssteuer weg :-)

Wenn Du bei fogenden Fragen 3x ja antwortest: Viel Spaß - ist ein geniales Projekt.
1. Hast Du genug Platz - auch möglichst trocken?
2. Hast Du genug Zeit?
3. Hast Du genug Geld?



FunkyP hat geschrieben:Mein LMC Liberty Bj.89 bekommt keinen TÜV mehr, weil der Aufbau nach Wasserschaden dilletantisch repariert wurde und nun nicht mehr "original" und sowieso nicht stabil ist.


Also um TÜV zu bekommen, muss der Aufbau nicht original sein, aber stabil. Wenn Du saubere Arbeit machst und offensichtlich stabil baust, ist dem TÜV (O-Ton "mein" TÜV-Prüfer: "uns ist egal, was da auf dem Fahrgestell aufgebaut ist" (muss natürlich die Abmessungen haben und den üblichen Bestimmungen für Fahrzeuge entsprechen, also keine gefährlichen Kanten, keine losen Teile usw.) Und natürlich müssen die Normen für Elektrik (z.B. Material, Verlegung, Kabelquerschnitte, Erdung, Absicherung usw.) und Gas (Abnahme der Gasanlage, Befestigung usw.) sowie bei Sicherheitsfragen z.B. für Sitzplätze usw. eingehalten werden.
Dazwischen gibt es eine Menge kreativen Spielraum. Wichtig ist: Der Prüfer muss sicher sein und ein gutes Gefühl haben, dass er unter das, was Du baust, seinen Namen setzen kann, und dann läuft das (der Prüfer hat immer einen Ermessensspielraum und ist i.d.R. gutwillig - zumindest meine Erfahrung).
Und es gilt folgende Regel: Wer zu viel fragt, bekommt möglicherweise unerwünschte Antworten.


FunkyP hat geschrieben:Dein Werk hat für mich den Ausschlag gegeben, es ebenfalls anzugehen. Das ist auch bei mir NICHT WIRTSCHAFTLICH. Aber es wird Spass machen. Außerdem kommt verschrotten nach 2 Jahren Spaß mit dem Teil nicht in Frage.

Ich weiß, was Du meinst, und Du hast Recht - braucht allerdings eine Menge Energie. Aber ist wunderbar zum Abschalten. Wenn ich heute geschafft bin und die Gedanken um ein berufliches Problem kreisen, denke ich z.B. an die bevorstehende Verlegung der Heizungsrohre und: Schwupps! - sind alle Probleme verschwunden :-)


FunkyP hat geschrieben:Und da frage ich mich, ob die aufwendig gebauten Formen für die Schürzen vielleicht für einen 2. Satz reichen würden?


Die Gipsform musste leider zerstört werden - war auch nur so 1,20m x 20cm...

FunkyP hat geschrieben:Du baust doch überall neue Möbel ein. Hast Du die alten schon entsorgt?


Habe ich damals leider schon einem Andern geschenkt, der auch sein WoMo neu aufbauen wollte... nix mehr da.

FunkyP hat geschrieben: Wie genau sieht eigentlich Deine Befestigung der Schürzen aus? ... Im Original war da wohl Schürze - Alu - Holz. Der TÜV wäre einverstanden, wenn ich zwischen Schürze und Rahmen eine Siebdruckplatte schrauben würde


Also die Seitenwand ist bis 30cm unter die Bodenoberkante runtergezogen, und da dran sind die Schürzen geschraubt.... Oben so mit versenkten Schrauben, darüber eine Alu-Abdeckleiste mit rotem Keder (will ich auch wieder so machen) :-) und unten schraube+klebe ich so einen schwarzen 2mm starken Kunststoffwinkel von innen an und da wird dann die Schürze von unten frestgeschraubt (vorher war das von unten einfach ins Holz gebohrt...).
Musst Du denn für 2 Jahre überhaupt eine Schürze haben (scheint wohl nicht mehr da zu sein... )


Hier mal ein Foto (im Vordergrund noch die nicht renovierte Tür mit einem Stück Schürze):



und noch eins:



Das ist im Prinzip alles unter dem Aufbau außen. und da dran werden die Schürzen geschraubt.

Hier sieht man es noch mal in der Entstehung - das links ist der Bereich UNTER dem Boden, und genau da sind außen die Schürzen geschraubt.
.
--> Link

Ich schlage vor, Du machst eine eigene Abteilung auf und wir verlinken untereinander, wobei: mir macht es auch nichts aus, wenn man gemeinsam das Thema vorantreibt :-) .

Isarcamper am 27 Aug 2018 10:18:21

Hallo


es wurde ja schon 100 mal gesagt Hut ab vor der Leistung.

Ich bastle auch sehr gern nur würde mir das Durchhalten über so eine lange Zeit recht schwer fallen.Was mich aber interessieren würde was hast du bist jetzt schon ausgegeben und was meist wird das Womo am Ende kosten ?

Am Ende kannst du auf jeden Fall sagen das es dir was die Verarbeitung neuer Materialien doch einiges an neuer Erfahrung gebracht hat was für andere Projekte ja wieder ein Vorteil ist.

Also zieh durch das Ziel ist in Sicht.

donaldmobil am 27 Aug 2018 12:21:48

Isarcamper hat geschrieben:...nur würde mir das Durchhalten über so eine lange Zeit recht schwer fallen.


Ich bin fest davon überzeugt, dass man - bei etwas realistischer Selbsteinschätzung - am Anfang schon weiß, ob man das schafft. Ich hatte scheinbar jahrelang angestaute Energie :-) - daher wusste ich das.
Aber wenn Du Zweifel hast, würde ich es vorsichtig angehen und meinem Gefühl folgen, was Du Dir durchhaltemäßig zutraust (und wenn das nicht stimmen sollte, hast Du wieder was über Dich gelernt :-) - wäre bei mir auch so, aber im Moment bin ich immer noch guter Dinge, dass das fertig wird. Mein einziges Problem ist: was ist "fertig" udn was ist, wenn dieser Zustand erreicht ist? :D

Isarcamper hat geschrieben:(...) Was mich aber interessieren würde was hast du bist jetzt schon ausgegeben und was meist wird das Womo am Ende kosten ?


Ich hatte mal zwischendurch gerechnet - müsstest Du mal durchblättern. da kommen jetzt die unerwarteten Kosten für neue Truma S3004 und neuen Kühlschrank und etwas teurerer Gaskocher (1x2,5, 1x 1,5 kW :-) dazu, der Gastank sowie das Holz, ca. 200 Euro für Gas-Waser-Sch... , ca. 450 für neue Rollos) -- mal sehen - ich gönne es mir, da nicht stark drauf zu achten - ist ja schließlich Hobby. Am Ende werde ich wohl eine Schlussrechnung aufmachen.

Isarcamper hat geschrieben:Am Ende kannst du auf jeden Fall sagen das es dir was die Verarbeitung neuer Materialien doch einiges an neuer Erfahrung gebracht hat was für andere Projekte ja wieder ein Vorteil ist.

Klar - stimmt - aber einige Erfahrungen werde ich so bald nicht meher umsetzen wollen... aber hast schon recht: ich hatte bei manchen Dingen viele Versuche - das würde ich mir zukünftig sparen (was mich beunruhigt: ich denke immer öfter daran, anschließend "für meine Tochter" einen Bus auszubauen - sehr kompakt und raffiniert, "innen größer als außen" - gut dass das meine Frau nicht liest...) :D :D

Anzeige

  • Die neuesten 10 Themen
  •  
  • Die neuesten 10 Reiseberichte
  • Die neuesten 10 Stellplätze

Hymer B524 SL Kunststoffleisten bei Staufächerklappen aussen
Befestigung für Fahrradträger
Alle Rechte vorbehalten ©2003 - 2026 AGB - Datenschutzerklaerung - Kontakt