|
Hi Stephan, Das ist nun ein anderer Ansatz. Falls der Ladebooster die Spannung reduziert wegen Erwärmung (der Batterie), dann geht logischerweise auch der durch die Batterie fliessende Strom zurück. Die Reduktion kann natürlich auch in anderen Gründen liegen, zum Beispiel dass die Eingangspannung des Boosters zu gering ist (Batterieschonung) oder der Booster sich erwärmt, oder dass die Ladephase auf float wechselt. Speziell der Votronic schaltet schnell auf float und beim nächsten Start gleich wieder auf Volladung und so bringt eine kurze Unterbrechung scheinbar wieder stärkeren Ladestrom. Dito die Lichtmaschine. Siehe auch: --> Link oder --> Link Grüße, Alf
Hallo Stephan, ich habe mal die Ladung durch den 45A-Booster der BK mit dem Blue-Battery aufgezeichnet. Das war von SoC 34% (12:43Uhr) bis nahezu voll 98,4% (15:32Uhr). Die Darstellung von Ladekurven in Datenblättern ist. wie Gerald schon gesagt hat, nur symbolisch zu sehen. Solche Grafiken werden von Grafikern erstellt und die haben von der Materie meist keine Schimmer. Auch die von Alf verlinkte Grafik sollte man nicht so ernst nehmen, dass man deswegen von Kundenverarsche reden kann. Ich weiß aus Erfahrung, dass solche Grafiken maximal den Marketing-Chef bei der Abnahme der Prospekte, Kataloge o.s.w erreicht und niemals bis in die jeweilige Fachabteilung zurück geht. Schau dir die Büttner-Kurve an und schau dir mal meine Kurve mit dem Büttner Booster an ... die haben nichts gemein. Die blaue Linie ist für den Strom ... von Parabel kann hier nicht die Rede sein, sie ähnelt eher Richi´s Dreieck. Die rote Linie hat die Temperatur des BB aufgezeichnet und stellt nicht (wie ich anfangs mal dachte) die Batterietemperatur dar. Mit einem Rechtsklick kannst du dir das Bild im neuen Tab öffnen ... dann ist es besser lesbar. EDIT: Die Kurve enthält zwei Stopps ... VE/Tanken Ich habe bis heute bei leeren Batterien ... egal ob kalt oder warm den vollen Ladestrom des Boosters erhalten. Deswegen glaube ich auch nicht, dass der Booster bei Erwärmung der Batterie den Ladestrom zurück regelt. Die Temperaturkompensation ist eine Spannungsanpassung und regelt nicht die Ampere. ![]() Das ist interessant! Was für eine Batterie wird da geladen und welche Kurve ist beim Booster eingestellt? Gruß, Stephan Das ist ein Bleikristall C20 132Ah und geladen wird mit AGM2 und Temperaturkompensation, also 14,7V. Zieht man die zwei Pausen ab, wurden in 2:35h 85Ah nachgeladen. Die Welligkeit am Anfang kommt übrigens durch Solar. Etwa dort wo die Ladekurve abknickt ist kein Solarertrag mehr zu verzeichnen. Deswegen ist dann folgend auch keine Welligkeit mehr zu sehen. Die nachfolgende Kurve kommt von einem CTEK 25000, selbe Batterie. Dort ist eine leichte Senke zu beobachten. Interessant ist auch, dass der Ladestrom nicht ausschließlich durch die Batterie begrenzt wird, so wie es allgemein üblich gesagt wird, sondern auch in Abhängigkeit zur max. möglichen Ladestrom des Ladegerätes. Dazu hatte ich schonmal etwas geschrieben --> Link ![]()
Ganz im Gegenteil, jedenfalls für mich. Und dein Beitrag ist auch nicht "oberlehrerhaft" sonderrn zeugt einfach vom Eindenken in die nicht ganz so triviale Batterieelektrik/Galvanik. Macht mal weiter so, ist echt gut Gruß Andreas Klar, die Kurven in den Prospekten der Lader u. Akkus sind alle nur schematisch. In Fachbücher , wissenschaftl. Arbeiten u. bei Charly :razz: kann man reale Kurven sehen. Klar, wegen der großen Diversität sind in Datenblätter aber auch meist nur Prinzipkurven enthalten, die Wertangaben allerdings sind real . Denn so hochwertig wie z.B. Röntgenröhren , denen individuelle Daten u. Kurven/ gemessene Spezifikation der Endkontrolle beiliegen (bei Preisen bis zu 30 000 €). sind sie nicht. Nicht mal v. eigenen Automotor gibt es individuelle Prüfstandsdaten (s. ehemals beim Fiat 2,8 JTD die hohe Leistungsstreung). Originalkurven existieren natürlich in der Entwicklung u. hoffentlich auch (wenigstens stichprobenhaft) in der Endkontrolle, kommt man aber nicht dran. Bis auf das Schwefelsäure-Wassergemisch bei den Nassen ist nichts gleich ,weder Plattenmaterial., Separatoren, KunststoffGel, Vlies, noch geometr. Anordnung. Wenn man's genau nimmt hat jedes Batt.-Individuum fast seinen eigenen physikalischen Fingerabdruck wie ein Waffenlauf :razz: . Zur Vollladung der Zyklenfesten braucht's bei allen eigentlich nur 2 Lade-Phasen: 1) Konstantstrom = I 2)Konstantspannung = U (1). Variabel ist in 1) die Spannungszunahme, in 2) die Stromabnahme. Die Konstanten liefert die E-tronik des Laders, die Variablen dazu "macht" die Batt ! Die Sp.-zunahme in 1) wäre für jede Batt. eine eigene Kurve nach der Zeit, in 2) die Stromabnahme . Will man's f. seine Batt /Batt-Satz genau haben, muß man mit Charlys Methode aufzeichnen, erweitert um einen Flächenintegrator/ programmierbaren Plotter f. weitere Aussagen. M.E. für orientierende Ergebnisse kaum praktizierbar. Deshalb Reduktion auf Geraden-Graphik mit einfacher Geometrie f. rasche Orientierung, meist mit hinreichender Genauigkeit f. den praktischen Betrieb. Die der physikalischen Chemie der Batt. geschuldete Temperaturabhängigkeit (Reaktions-beschleunigung/-verlangsamung bei höherer oder tieferer als angenommene Norm, z.B. 20°C) verändert zunächst augenscheinlich die Ladeschlußspannung, deren Erreichen der ~80% Ladung signalisiert, bei tiefer Temp. mit mehr vis a tergo (mehr Spannung) bei höherer mit weniger. Die Schlussspannungsfestlegung wird der noch vetretbaren Gasung bzw. der Resistenz der aktiven Masse , die doch der recht aggressiven chem. u. elektr. Umgebung standhalten muß,geschuldet, verbunden mit dem Verlangen nach größtmöglicher Kapazität u. Lebensdauer /Zyklenanzahl. Maßgeblich ist die Batt-Innentemp. , die nur (erhebl. nachhinkend) durch das gut wärmeleitende Metall der Pole detektiert werden kann (Kunststoff = schlechter Wärmeleiter). Wegen der Trägheit des ganzen Systems, der Bat-Massen handelt es sich um langsame Temp.-Änderungen, meist im Bereich der Außentemp., sodaß ladungsbedingte innere Temp.-Änderungen durch Energiefreisetzung bei gesunden Batts kaum eine Rolle spielen. Neben der Verschiebung der Schlussspannung werden sicher auch Kurven verschoben, die Verschiebung der Kurven ist m.E. durch ein kleines internes "delta T" minimal, so daß sie keine Rolle spielt. Wichtig ist doch, das durch die Temp.-Kompensation weder eine Unter bzw. Überladung eintritt. Bzgl. Booster muß man auch noch beachten, daß dies aufgrund der Fahrzeit meist im Bulk-Bereich gefahren werden. Und moderne Booster wie die meistgenannten hier können nach kurzem Betrieb die Ladephase erkennen, in der sich die Batt befindet. Gr. Richi Richi, alles ist gut! Mir ging es um ein speziell aufgetretenes Phänomen. Dabei hätte der Ansatz einer Integral-Lösung für mich eine Bedeutung gehabt. Dieses Phänomen habe ich gerade erst über Weihnachten beobachtet. Wie ich beschrieben habe hat mein Booster super geladen bis die Batterie warm geworden ist. Dann haben wir eine Pizzza-Pause gemacht, die Batterie konnte abkühlen und der Booster hat wieder super geladen. Daher ging meine Überlegung, ob durch die Temperaturregulierung die Ladekurve beeinflusst wird. Und natürlich ausgehend davon, dass es tatsächlich eine Kurve ist, also ein parabelähnliches Ladeverhalten bezüglich der Stromstärke (I). Gruß, Stephan Hallo Stephan, was heißt warm? Handwarm oder eher Richtung heiß? Was für eine Batterie hast du, wie groß ist sie, welche Einstellung, wie leer war sie bei Fahrtantritt und bei welchem SoC trat das auf? Oh je .... 1000 Fragen? Hallo Stephan, vorsicht, die Batt ist nicht knusper. Darf bei einer gesunden BS-Batt, gleich welchen Typs nicht sein. Der Booster hat schutzabgeschaltet, um ein thermal runaway zu vermeiden. Weiß gerade nichts über Deinen Booster (schau im Manual nach) u. Deinem BS-Typ. Unbedingt v. Profi überprüfen lassen *), dringender Verd. Zellenschluß mit zu hoher Lade-Spannung auf den restlichen Zellen (14,4 V / 5 verbliebenen Zellen = 2,88/Zelle), wäre analog einer intakten Batt., die Du mit 17,28 V Schlußspannung (2,88V x 6) lädtst. *) Eigendiagnose: Batt-Spannung (unbelastet) um eine Zelle weniger je nach Ladungszustand = 5x 2,1- 2,3V/Zelle = 10,5-11,5 V Leider. Gr. Richi Genau auf Richis Beitrag zielten meinen Fragen ab. Nicht das dir sowas --> Link passiert. Das wäre mehr als ärgerlich. Richi hat es genau auf den Punkt gebracht ... ich wollte da noch einen Umweg gehen. Vielen Dank für den Hinweis betreffs der Batterie. Ja, die Batterie ist nicht mehr frisch, ist eine 180Ah (20h) Solarbatterie von ???. Das Etikett fehlt und sie wurde noch vom Vorbesitzer eingebaut. Das Wasser sieht gut aus (komplett klar, bis max. Markierung gefüllt). Mit warm meinte ich aber nicht heiß. Das Problem ist bei uns der Einbauplatz im doppelten Boden direkt neben der Alde und einem Wärmetauscher. Das bedeutet, dass sie immer mit beheizt wird und dann um die 22°-24°C hat. Zudem hatten wir gerade 3 Tage frei gestanden und sie war auf knapp unter 100Ah runter. Als ich nach 2h fahren mit der Hand "gemessen" habe, fühlte sie sich leicht warm an. Danach haben wir wieder 3h frei gestanden (wir waren über Sylvester ziemlich faul :-) Wenn sie einen Hau hat, hätte sie dann nicht innerhalb der drei Tage einbrechen müssen? Gruß, Stephan
Wenn eine BK-Batterie bei 98,4% SoC noch 15 A Ladestrom aufnimmt (nach deinen Diagramm) hat die Batterie einen Plattenschluss oder die Messung vom SoC ist völlig falsch ! Der 45A Booster liefert wenn man den Solarstrom mit 5A abzieht nur 40A. Wenn die Messung stimmt würde ich an deiner Stelle die Batterie und den Ladebooster auf Gewährleistung umtauschen. Gruß Erik Der Ladestrom hängt von folgenden Faktoren ab: 1. die Spannungsdifferenz zwischen Batterie und Ladegerät (die mit zunehmender Ladung abnimmt) 2. dem Innenwiederstand des Ladegerätes 3. dem Innenwiederstand der Batterie. Da wir von einem Strom sprechen und der durch Wiederstände fließt, wird Energie in Wärme gewandelt. Das ist normal. Es ist auch normal, dass sich eine Batterie bei Stromfluß erwärmt (beim Laden und auch beim Entladen). Wir haben es mit chemischen Prozessen zu tun, sowohl beim Laden als auch beim Entladen. Chemische Reaktionen sind temperaturabhängig, entsprechend sind die Ströme beim Laden und Entladen abhängig von der Temperatur und damit auch der resultierende aktuelle Innenwiederstand der Batterie. Bei Nassbatterien kommt noch hinzu, dass sie bei höheren Spannungen anfangen zu gasen ("kochen"), die enstehenden Gasbläschen an den Platten verringern die Kontaktfläche zum Elektrolyt, was zu einem steigenden Innenwiederstand führt, damit sinkt der Ladestrom noch weiter ab. Wärme ja, aber bei allen 3 Typen gesunder BS-Batts in den üblichen 80-100 Ah Abmessungen (35 x17x19 cm) bei 20° Außentemp. kaum fühlbar; in jedem Falle wird der Lader/EVS bei entsprechender Leistungsanforderung viel wärmer. Ansonsten I = dU / R (batt). Chemische Prozesse: bei 10°C Faktor 3, d.h. , bei 27° Temp. 3x langsamer als bei 37°C , Operationen in künstlicher "Hibernation" erlauben bei notwendigem Kreislaufstillstand (Herz/Hirn)3-fach längere Kreislaufunterbrechung, wichtigs vor der Herz-Lungen-Maschine. Gasentwicklung nicht nur bei Nassen, aber Bläschenbildung/ trennender Widerstand mit Folge treffend bemerkt. Gr. Richi.
Das stimmt so nicht ! Einfach den Beitrag von "rolfblock" da nachlesen: --> Link Gruß Erik
Man muss sich darüber im klaren sein, dass ein Batteriecomputer nur den Ladezustand der Batterie versucht nachzubilden. Je genauer die Parameter sind, die in die Rechnung eingehen, umso besser funktioniert das. Abweichungen sind jedoch ganz normal, insbesondere bei kleineren Lade- Entladeströmen und je länger die letzte Synchronisierung zurück liegt. Wird auch hier oft genug beschrieben. Ich denke insbesondere - Selbstentladung - Ladeerhaltungsströme - Verluste durch Wärmeentwicklung bei Ladung und Entladung - Verhalten der Batterie bei den unterschiedlichen Temperaturen sind nur unzureichend im Batteriecomputer nachzubilden.
Ja, und?
Eine solche Schlussfolgerung finde ich schon sehr bedenklich. Wahrscheinlich arbeiten Ladebooster und Batterie völlig ordnungsgemäß und der Batteriecomputer ist lediglich "abgedriftet". Je nachdem wie lange die letzte Synchronisierung zurückliegt, wäre für mich die offensichtliche Differenz zwischen 98,4% SoC und dem Ladestrom lediglich ein Hinweis darauf, die Parameter des Batteriecomputers noch mal zu prüfen. (Wie gesagt nur wenn die letzte Synchronisierung nicht mehr wie 2-3 Tage zurückliegt.) Man muss sich darüber im Klaren sein, dass der Batteriecomputer den Ladezustand nicht misst sondern nur versucht den Ladezustand über eine Art "Simulation" nachzubilden. (Für mich ist daher der Batteriecomputer eher ein "Schätzeisen") André (User avm75) kann von den Problemen der Abweichungen zwischen Batteriecomputer und Batterie und den Problemen der Synchronisierung ebenfalls "ein Lied singen". Ich denke die Synchronisierung hat er inzwischen in den Griff bekommen. Gruß Gerald
In der Realität wurde also die BK-Batterie also nicht auf 98,4% SoC sondern nur auf ca. 80% SoC geladen,. :roll: Wie kann es sein das mit einen 45A Ladebooster eine 130Ah BK-Batterie nur mit max. 40A Ladestrom aufgeladen wird.? Gerade von BK-Batterien wird ja damit geworben das sie schneller geladen werden können als AGM Batterien. Gruß Erik
Erik, du darfst bei Batterien generell nicht die Werbeaussagen für bare Münze nehmen. Manchmal ist es auch so, dass "Erfahrungen" von Usern gepostet werden, die nur die Batterie anklemmen und abklemmen können, oder z.B. das Wohnmobil im Winter gar nicht nutzen. Also immer alles nur mit Abstrichen gültig. Grüße, Alf
Hallo Alf, Viele User vertrauen halt den schönen Diagrammen und Werbeaussagen ohne zu hinterfragen ob die plausibel sind. Gerade bei den Ladezyklen werden von manchen Firmen Daten versprochen die so einfach nicht stimmen können! Ich verwende Gel-Batterien, entlade sie max. bis zu einer Spannung von 12V und habe damit gute Erfahrungen gemacht. Verwende nur einen Spannungs- und Strommesser und kann damit sehr gut die Ladung und Entladung beurteilen. Habe auch keinen Ladebooster eingebaut sondern Kabel mit 16mm² zur Lichtmaschine verbaut. Die Ladespannung beträgt 14,2 bis 14,3 Volt und die Batterien werden je nach Ladezustand zwischen 30 und 45A geladen. Grüße Erik Ja Erik, so ist das mit dem Marketing, da wird massenweise unnützes Gerät sowie Laderoutinen von habgierigen E-Ingenieuren u. Techniker entwickelt, was man überhaupt nicht braucht, nur um uns das Geld aus der Tasche zu ziehen. Und Spannungsschwankungen im KFZ-Netz, gibt es nicht, konstant 14,2- 14,3 V, toller T4. Manche Laderhersteller geben sogar die Restwelligkeit in ihrem Ladestrom an,ist doch alles völliger Quatsch, mein Generator mach jedenfalls Gleichstrom. :razz: Gr. Richi Nur Volt- und Amperemeter, das ist jedenfalls ein Ansatz der zur Entschleunigung beiträgt. Leider bin ich persönlich auch Winternutzer des Womo mit häufigen 3-Tagestouren geschäftlich, mit engem Terminrahmen und dem Zwang zum Freistehen. Und der Laptop muss geladen werden. Alternative wäre täglich wechselndes Hotel. Deswegen fiebere ich immer dem 100% Wert auf dem Batterie-Computer entgegen. (200 Watt im Winter sinnlose Solar, 45A Ladebooster, 280 Ah Batterie). :D Jeder wie er mag.
Hallo Kinzi, schön das wir gleicher Meinung sind ! Kann nur jeden empfehlen bevor er man sich einen Ladebooster kauft, den Spannungsabfall zur Versorgungsbatterie nachzumessen. (auch auf der Masse-Seite) wenn das mehr als 200mV sind, 16mm² oder besser 25mm² auch auf der Masse-Seite verlegen. Der Ladestrom wird kräftig ansteigen und der Ladebooster ist in vielen Fällen nicht mehr notwendig. Die Verstärkten Kabel benötigt man auch mit Ladebooster. Gruß Erik
Hallo Kinzi, Da wird genau erkärt warum man einen Ladebooster braucht: --> Link "Der Ladebooster weckt die Lichtmaschine auf" "Bei volle Starterbatterie wird die Versorgungsbatterie nicht mehr geladen" So schön einfach kann man Ladetechnik erklären und es ist für jeden Laien verständlich !!!!! Gruß Erik Hallo, obwohl ich auch keinen Ladebooster habe (seit weit mehr als 20 Jahren, mehrere Womo´s), gibt es durchaus Gründe die eventuell für das Gerät sprechen. - Nice to have :) - relativ lange Kabelwege zwischen Aufbau- und Starterbatterie - Batterie mir einer Endladespannung von z.B. 14.7V - Euro6 Fahrzeuge mit neuem Batteriemanagement - man will mit "richtiger" Ladekennlinie laden - man hat eine LI-Batterie (als Strombegrenzung) Wenn aber, wie bei mir auch, Gel-Batterien eingesetzt werden, würde ich mir auch erst mal die Verkabelung (bzw. den Spannungsabfall) ansehen. Ob eine Erhöhung des Kabelquerschnitts schon ausreicht, kann eventuell schon durch das Parallelschalten eines Starthilfekabels ermittelt werden. Nicht alles was in dem Video (Götz) erklärt wird, ist richtig. Wenn der Querschnitt zwischen den Batterien ausreichend ist (geringer Spannungsfall), muss man die Lichtmaschine nicht "aufwecken" (Die leere Aufbaubatterie saugt dann die Starterbatterie teilweise leer und die Spannung sinkt auch an der Starterbatterie. Dadurch speist die Lichtmaschine nach.) Gruß Gerald
Vieles was in dem Video (vom Hr. Götz) erklärt wird stimmt so nicht !!!! Ein Wohnmobilausbauer muß die Batterie- und Ladetechnik einfach richtig erkären können. Gruß Erik Aber als Satirebeitrag fand ich es gut. :D Hallo Alf, das ist keine Satire, das ist Werbung (Bedürfnisse wecken). Hast doch oben selbst darauf hingewiesen was davon zu halten ist. :D Hr. Götz will verkaufen! Gerald
Stimmt, im Griff habe ich das aber leider nicht. Entweder der Sync klappt bei Solarladung oder bei Boosterladung. Werte für eine zuverlässige Synchronisation in beiden Fällen habe ich leider noch nicht gefunden. Das liegt vor allem daran, dass die Batterien -auch ohne Plattenschluss- sehr lange sehr hohe Ströme annimmt. Ich müsste also den „Schweifstrom“ im BC recht hoch einstellen, so hoch, dass die Solaranlage diese Werte niemals erreichen kann. Anders herum passt dann die Spannung nicht. Ich tüftele also noch, kann das Problem als solches aber bestätigen. LG André
Der Herr ist ja kein Ausbauer, zumindest nicht in meinem Verständnis. Ausrüster würde es besser treffen. Über die Aussagen kann man, nicht nur bezogen auf dieses Video, geteilter Meinung sein. Das können wir aber auch hier im Forum ganz gut, unterschiedlicher Meinung sein. Frag zehn Fachleute, und Du bekommst elf unterschiedliche Meinungen/Aussagen zu ein und demselben Sachverhalt. Über alle Branchen hinweg. Und nicht immer geht es da „nur“ um die Fakten, dann wäre es einfach. Manchmal spielen da auch andere Dinge rein, Verallgemeinerungen und Pauschalaussagen sorgen für eine breite Streuung. So ist das nun mal. Das mit dem Verkaufen scheint der Firma ohne Frage gut zu gelingen. Ich wohne in Laufdistanz und darf das beobachten :wink: LG André Verstehe die ganze Diskussion nicht. Wie ich schon mal schrieb, ist ein Booster nichts anderes als ein Automatic-Lader mit IUoU -Routinen u. versch. Ladeschlußspannungen wie ein Netzladegerät/EVS auch, allerdings wird letzteres mit 230V am Eingang betrieben/versorgt, der Booster halt mit 12 V +/- 4 V am Eingang. Er säuft aus einem E-Reservoir oder Pool = Starterbatt. , die LiMa muß mit ihrem Strom, spannungsgeregelt vom Regler, diesen Pool gefüllt halten. Dafür bereitet der Booster die passendste Kost für die von ihm zu versorgende Aufbaubatt. zu, was das LiMa-Starter-Batt.-Netz mit der W-Kennlinie u. ihren oft nicht permanent ausreichenden Spannungen nicht kann. Natürlich sollten die Verbindungswege immer breit u. offen sein. Thats all ! Zusätzlich sind im Booster Schaltungen implementiert, die auf die kooperierenden Geräte Rücksicht nehmen, z. B. auf den ernährenden Pool. Und immer dran denke: der Strom läuft immer dem Spannungsgefälle nach, wie das Wasser. Natürlich kann man Unwissenden Bären aufbinden, um sein Geschäftsziel zu erreichen, sollte halt dezent u. nicht marktschreierisch sowie grob fehlerhaft sein. Gr. Richi
Sorry ich weiß jetzt leider nicht ob du das ironisch meinst oder meinst wie du es schreibst. Ich habe mir das Video angeschaut und ich habe zugehört, kurz nach dem Anfang kommt folgende Aussage: "Je voller die Startbatterie desto weniger Spannung bekommen wir an die Aufbaubatterie" Tja, Video drehen kann er, mit der Erklärung hapert es. Youtube gibt viele Anregungen aber nicht alle sind fundiert. Gruß Andreas Hallo Andreas,11.01. 17:45:19 = Ironie auf seinen Beitrag davor --> T4 diese I. nicht kapiert, freute sich über vermeintl. Zustimmung, wollte ihm Freude nicht nehmen. Warum Video f.mich , ? --> Geralds: Indikation f. Booster. --> T4 Letzten bd. Sätze : Definition Booster ? Dann avm 75 Diskussion Erklärung u. versch. Meinungen, daraufhin mein Beitrag, daß ordentlicher Booster auf Fahrt Netzlader ersetzt, da er bzgl. der Laderoutinen nichts anderes macht u. damit f. Aufbaubatt. besser ist als serienmäßige W-Ladung mit wechselnder Bordnetzspannung. Gr. Richi
Hallo Kinzi, Wie kommst du zu der Aussage das beim Fiat Ducato die Batterien serienmäßig nach der W-Kennlinie geladen werden? Das war mal vor 30 Jahren bei den alten Gleichstromlichtmaschinen. Bei deinen Fiat Ducato werden die Batterien bei der Ladung mit der Lichtmaschine mit fast konstanter Spannung (U- Kennlinie) geladen. Falls Du Interesse hast an fachlich guter und richtiger Information zu deinen Ducato, kannst Du das unter folgenden Link alles nachlesen: --> Link Gruß Erik Ad T4 :Link-Abhandlung seit Jahren bekannt, oller Hut! Spannungskonstanz im klassischen (nicht smart-geregelte Systeme oder DB- EURO6 mit intermitt. LiMa-Abwurf) KFZ-Bordnetz (13,8 bzw. 14,4 V) ist Wunschdenken, sollte so sein u. stimmt bei Serienverkabelung nur bei kleinen Belastungen, Grundlast am Tage (Zündung bei Benzinern, Steuergeräte/Kraftstoffeinspritzung,ABS, elektron. Ass., z.größten T.,nicht immer, noch bei Nacht mit Beleuchtung . Richtig belastet wird das 12V-Netz durch E-Heizungen Scheibe, Sitz u. a. Komfort(Kompr.Kupplung )aber gewaltig auch Ventilatoren, neben Heizung im DUC die beiden Kühlvents, erinnere 2x30 A = ~700 W. Messe mal fortlaufend die Bordspannung..Du wirst je nach Verbraucher bei 120A-Generator von anfängl. kalt 14,4 V , betriebswarm 13,8 V je nach Verbraucher Spannungsabfälle bis knapp über 13 V erleben, bei hoher Belastung darunter. Referenz ist die St.-Batt-Spannung als Puffer. Dazu kommen noch die Widerstände bis zu den einzelnen Verbrauchern über Verteiler u.Trennrelais, welche die Spannung ganz sicher nicht anheben. Da die korrosive Alterung beim Herabrollen vom Band beginnt u.selbst vor meiner S-Klasse trotz versilbertem benz-eigenen Anschlussequipment nicht haltmachte,entwickeln sich in 5-10 Jahren einige Ohm. Dass überdimensioniert dicke Kabel die Hochstromgeräte verbinden müssen,- auch im Minusbereich-, ist selbstverständlich. Zum Verständnis: W-Ladung heißt Klemmenspannung ab Ladegerät zu Batt., egal was dort ankommt, Strom fällt nach Batt-Klemmenspannung ungeregelt ab. U-Ladung heißt : geregelte Spannungskonstanz an Batt-Klemmen, Effekt: höherer Ladestrom, letztlich aber auch Batt-geregelt. Bei KFZ -Netz nur St.-Batt. am Regler, nicht anhängende Aufbau-Batts. I-Ladung heißt : Stromkonstanz durch entsprechende Spannungsnachregelung. U- u. I- gibt es standardmäßig nur bei Elektronik-Lader/EVS/Booster , U- im Smart-Charge-Netz v. Ford. Gr. Richi
Warum? Das kann doch nicht daran liegen das andere etwas enttäuschende Erfahrungen bei einer doppelt so großer Batterie gemacht haben bzw. der Ladestrom der kleinen BK bei gleichem SoC 30% höher ist? Das ist doch nur ein einziger von sehr sehr vielen Vorteile der BK .... also nur eine Bestätigung von dem was alle BK-User hier x-fachschreiben .... schneller Ladung. Es gibt dazu unzählige Beiträge im Forum ... einfach mal suchen ;) Aber hier geht es um Booster. Für Bleikristall bitte hier --> Link und die Erfahrungen mit der BK hier --> Link lesen
BK-Batterie vollgeladen SoC 98,4% und ein Ladestrom von 15A ! Pro Stunde wird also eine volle BK-Batterie mit 15Ah nachgeladen. Wie kann man das erklären ? Das sind 220W Verlustleistung :evil: Bei deiner 132Ah Batterie ergibt das 2Ah noch notwendige Ladung (1,6% von 132Ah) Das kann man doch nur mit einen sehr schlechten Ladewirkungsgrad erklären,wenn deine Messungen mit den Ladebooster stimmen. Gruß Erik
Ich habe nie behauptet, dass die 15A auch noch bei 100% anliegen. Das kommt von dir. Wenn dein Chef dir 98,4% deines Lohns auszahlt sagst du ja auch nicht: Danke für alles? Die Messungen werden schon stimmen oder zweifelst du etwa den BlueBattery an. Die Settings stimmen auch. Wenn Mißtrauen in diese Richtung herrscht, musst du dich an Kai wenden. Ich traue seinen Aussagen und dem BB.
Hallo Erik, die Messungen werden schon stimmen. Grüße, Alf Wenn ich das hier lese bin ich gespannt wie das bei meinem neuen Bürstner aussieht. Den habe ich mit 200A Lima und zwei 95AH AGM bestellt.
Es wird Dir nicht gefallen... ich habe Ende letzten Jahres einen nagelneuen Ducato in Arbeit gehabt, er hatte zwei 80 Ah AGM drin, gleich nach dem Start kamen an den Aufbaubatterien noch 16A an, wenige Minuten später, als die Starterbatterie voll war, schickte die Lima noch ganze 2A in die Aufbaubatterien. Die Lösung war dann ein Ladebooster, wobei hier der Schaudt für 149,-€ völlig ausreicht, er hebt die Spannung auf die 14,4 oder 14,7 der AGMs an und lädt kennliniengesteuert bis zu 25A rein... LG Peter
Hallo Peter, Welche Ladespannung war an der Starterbatterie, an den Aufbaubatterien und welchen Ladezustand hatten die Aufbaubatterien wie du die 2A Ladestrom gemessen hast ? Mit den 25A Ladebooster muß man bei der 160 Ah Batterie um alleine von 20%SoC auf 80%SoC zu laden 4 Stunden fahren und um von 80% SoC auf 95% nochmals ca. 2 Stunden fahren. Ob das mit den 25A Ladebooster eine gute Lösung war frage ich mich schon. Gruß Erik
Hallo, hast Du einen Ladebooster, oder woher kommt deine Aussage.
Ist das der Euro6 Technik geschuldet? Da fragt man sich doch warum kommen in die Euro6 Fahrzeuge nicht serienmäßig Ladebooster? Vielleicht weil die Fahrzeuge dann die geforderten Abgaswerte nicht mehr erreichen? Muss man die Booster abschaltbar machen damit das Fahrzeug durch die Abgasprüfung kommt? Ist das dann genau so verboten wie die VW- Abschalt Mogelei? Fragen über Fragen. Gruß Andreas
Es gibt viele Sachen die eigentlich selbstverständlich sind und dennoch nur als Zubehör zu bekommen sind. Die Booster tauchen in immer mehr Preislisten auf ... er lässt sich also als Zubehör ganz gut verkaufen und erzeugt so zusätzliche Einnahmequellen, wobei zu hohe Einstiegspreise wegen umfangreiche Ausstattung eher hinderlich für den Abverkauf wären. Wer aber überwiegend auf Campingplätzen steht, wird auch keine Bedarf für einen Booster haben, weil er bei der Ankunft eh auflädt und bei der Abreise mit vollen Batterien wieder losfährt. Für denjenigen wäre die Serienmäßigkeit klar von Nachteil.
Wenn der Mitte März kommt werde ich das mal nachmessen. Hat der Ducato überhaupt nen Batteriesensor? Ich habe bei denen noch keinen gesehen. Wenns dann sein muss kommts auf die 150€ auch nicht mehr an :D |
Anzeige
|