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Moin alle zusammen, in diesem Thread werde ich Euch mitnehmen, wenn ich diesen Herbst/Winter meinen Concorde auf LiFePo4 umrüste. Nach und nach werde ich hier berichten, was ich wie und warum gemacht habe. Nachdem ich ja in einem anderen Thread => --> Link bereits gefragt habe, was denn nun minimal nötig ist, um auf LifePo4 umzurüsten, habe ich versucht, die "wirklich" wichtigen Dinge aus dem Forum zu ziehen, hab mit verschiedenen Leuten Kontakt gehabt, Fragen gestellt, Youtube leer gesaugt und meine eigenen Rückschlüsse gezogen. Zu den Infos im Forum muss ich nochmal anmerken, dass es für Neulinge extremst schwierig ist, die wirklich wichtigen Infos zusammen zu bekommen. Es gibt so unendlich viele Infos und genau so viele Widersprüche, dazu Fachbegriffe, Besserwisser, Schlechtmacher, Diskutierer und und und, dass man echt gewillt ist, umgehend wieder aufzugeben. Und wenn man sich dann traut zu fragen, kommt als erstes: "Hey, such Dir Deine scheiss Infos gefälligst selbst zusammen. Sorry, alles absolut kontraproduktiv. deswegen auch gleich eine Bitte, konstruktive Kritik und Tipps, sowie gezielte Antworten auf kommende Fragen sind herzlich willkommen. Diskussionen und persönliche Anfeindungen dürft Ihr gerne in anderen Bereichen des Internets austragen, da gibt es bestimmt Plattformen wo das gewollt ist, hier wollen wir drauf verzichten. Also: Heraus gekommen sind 2 verschiedene Systeme, mit denen ich mich intensiver beschäftigt habe. - das eine, wie sollte es anders sein, von Lars (lisunenergy.de) => --> Link - das andere stammt von JackSchmidt => --> Link Für mich ist ganz wichtig, den Akku selber zu bauen, um das System zu verstehen und ggf. selber eingreifen zu können. Ausserdem hab ich da richtig Bock drauf. Geplant war, das Ganze so günstig wie möglich umzusetzen und das ohne größere Änderung am Fahrzeug machen zu müssen. Insofern habe ich mich auch mit möglichst günstigen Komponenten beschäftigt. Ausgehend von einem 200AH-Akku hab ich mich über Zellen von Catl, Calb und Winston informiert. Ich habe auch ein sehr interessantes Angebot bei Ali-Express gefunden, wo insg. 16 Calb-Zellen für unter 1400 Euro angeboten werden. Zu schön um wahr zu sein aber ich habe mal geforscht und bin dann darauf gestoßen, dass der gleiche Verkäufer u.a. auch 16 Calb-Zellen für 2700 Euro verkauft. EIn Widerspruch. Ich habe den Verkäufer kontaktiert und Fragen gestellt, die mir nie so wirklich beantwortet wurden. Dann stieß ich auf eine Bewertung, wo mitgeteilt wurde, das die 200AH Zellen nur noch 130AH Kapazität hätten. Ein Eintrag in einem irgendeinem anderen Forum warnte auch vor dem Verkäufer, weil der User offensichtlich alte Zellen bekommen hat, den QR-Code weggekratzt. 200 AH Zellen wurden angeboten und 280er mit 200 Kapazität wurden geschickt. Das hat mich dann Abstand nehmen lassen. Meine weitere Recherche bei AliExpress brachte zu Tage, dass Verkäufer mit durchweg guten Rezessionen die Zellen eben auch erheblich teurer verkaufen und mir ist es einfach zu viel Geld, als dass ich minderwertige Ware und/oder ggf. Probleme mit der Garantie bekomme. Wenn man sich die Preise dann anschaut, ist man auch bei 800 Euro, wenn man bei Ali kauft. In Deutschland direkt, wird es dann wieder etwas teurer, da erkauft man sich eben die Garantie und das drum herum. Klar, es gibt deutlich günstigere Zellen mit dieser Kapazität, aber sind sie gut, sind sie es nicht? Wirkliche Langzeiterfahrungen gibt es, aus gesicherten Quellen, eigentlich nur mit den Winston- Zellen. Ausserdem ist da ja noch die Ladeproblematik bei tiefen Temperaturen. Lange Rede, kurzer Sinn: Da sie nun preislich nicht mehr so weit weg von den Calb-Zellen liegen, habe ich mich für die 200AH Winston entschieden. Zumal sie dafür bekannt sind, etwas mehr Kapazität zu haben als angegeben. Das ist nun bei so einem Akku leider nur die eine Hälfte, ein entsprechendes System zum Schutz der einzelnen Zellen ist nötig. Wie oben schon geschrieben, sind für mich noch 2 Systeme über geblieben. Ich habe das von Jack favorisiert. Der Grund ist ganz einfach, ich habe den Schaltplan gesehen und sofort verstanden. Die Komponenten sind easy und insg. recht günstig. Die Verdrahtung sollte ebenso kein Problem darstellen. Ich habe auch schon vor länger Zeit per Mail Kontakt zu Lars gehabt. Dieses mal habe ich mit Lars telefoniert. Ich habe sowohl aus dem Forum, als auch durch das Telefonat so extremst viel Infos bekommen, dass ich mich dazu entschieden habe, das System von Lisunenergy zu nehmen. Die Zellen bekomme ich aus anderer Quelle. Wie Ihr sicherlich schon merkt, ich habe das „günstig-System“ für mich aufgegeben. Vor allem auch nach diversen Gesprächen mit der Regierung. Trotzdem kann ich definitiv sagen, dass es ohne Probleme möglich ist, einen 200AH Akku, mit LiFePo4, also ohne das Y, für unter 900 Euro umzusetzen. Die Suche bei AliExpress, nach entsprechenden Zellen sowie die Hinweise zu den Komponenten von JackSchmidt, in dem oben verlinkten Beitrag, helfen dabei wirklich weiter. Und das dieses System vernünftig funktioniert, sollte uns allen klar sein, bei der Qualität, die Jack bei all seinen Sachen an den Tag legt. Er hat es mir auch noch mal zusätzlich bestätigt. vielen Dank dafür. Es wird Akku mit Winston-Zellen und den notwendigen Komponenten von lisunenergy. Die große Herausforderung sind die Komponenten, die momentan im Concorde verbaut sind. Das Ladegerät CTEK-M300 hat ein Desulfations-Programm, welches nicht abgeschaltet werden kann und den neuen Akku schädigen kann. Damit fällt es nach unabhängigen Aussagen für die Nutzung mit LiFeYPo4 aus. Ich konnte günstig ein Victron 12/30 erstehen, welches das alte Ladegerät ersetzen wird. Der Solarladeregler, ein Büttner Solarregler MT-300S hat keine LiFePo4 Einstellung, weil einfach zu alt. Getauscht werde müsste er nicht, denn die Ladekurven für Gel und LiFePo4 sind fast identisch. Aber über kurz oder lang plane ich noch 2 weitere Panels auf Dach zu packen und, ratet mal, ich konnte recht günstig einen Victron 100/50 Laderegler ergattern. Einen Booster ist momentan nicht verbaut. Ich werde darauf auch erstmal verzichten und nach Einbau einmal schauen, was sich die neue Batterie zieht und dann noch entscheiden ob ich einen Booster benötige, eher weniger zum schnellen Laden, als zum Begrenzen des Ladestroms. Die Solarpanels sind Büttner MT-SM 110. Ich habe also 220Wp auf dem Dach. Leider führt nur eine 2,5mm2 Leitung zum Laderegler. Und genau hier fange ich nun an und das gleich mit einem Fauxpas. Meine Recherchen haben ergeben, dass für die Panels gern 6mm2, gerne aber auch 10mm2 Kabel genutzt werden sollen. Ich habe mir also entsprechendes Kabel bestellt, dazu Aderendhülsen und die dazugehörige Crimpzange. Mein Gedanke, einfach alle vorhandenen Kabel, gegen das 10mm2 Kabel zu tauschen. Ich habe also damit begonnen, die Solarpannel aus den Halterungen zu prügeln. Geschickterweise sind die Halterungen aufs Dach geklebt und verschraubt (kann man machen, muss man aber nicht). Und die Panels waren mit den Halterungen verklebt und verschraubt. Ja, richtig gelesen! Wer sowas macht... sorry, 6 setzen!!! Mal eben die Panels lösen war also nicht. Ich habe mit einer alten Kiteleine, die Panels mühevoll aus der Halterung sägen müssen. Dazu noch den Hebel angesetzt und nach einiger Zeit ist mir dann auch gelungen, die Panels zu lösen ohne sie zu zerstören. Anschließend durfte ich dann feststellen, dass mein 10mm2 Kabel so ganz und gar nicht passt. Keine Chance das Kabel in die Klemmen zu bekommen. Ich muss also umdisponieren und mir noch dünnere Kabel für die einzelnen Panel besorgen und das ganze dann auf dem Dach zusammenschalten (Parallel). Aus Frust bin ich dann Fahrrad gefahren und habe das schöne Wetter ausgenutzt. Also, stay tuned!
Guten Morgen Mike und Willkommen im Club der Lithianer Nicht zu schnell aufgeben: Es gibt sogenannte "Stift-Kabelschuhe" bei denen Du hinten ein relativ dickes Kabel verpressen kannst, deren Stift aber auch in kleine Klemmen passen! So sollte auch eine direkte Verbindung Deines 10 mm2 Kabels möglich sein! Ansonsten kann ich Deine Gedankengänge nachvollziehen betreffend Entscheidung zum lisunenergy System. Insbesondere, da ich dieses - seit 2014 - nun schon zum dritten Mal verwendet --> Link habe. Klar sind ca. 500.- Euro viel für ein BMS, aber hier hat man etwas übersichtliches und verständliches, welches sich über einige Jahre in unzähligen Anwendungen bewährt hat! Ich hatte es 2014 auch so gemacht wie Du: lesen, lesen, lesen und planen ... es waren damals etwa 100 Stunden. Klar gab es damals noch weniger zu lesen: wie man immer noch hier im Forum zurückverfolgen kann, hat die Pionierarbeit 2012 begonnen ... Weiterhin viel Spass und Vorfreude! Hallo Mike Schönen Dank für deine aufrüttelnden Zeilen. Du hast mir aus der Seele geschrieben. Deine Entscheidung für ein System von Lars. Das kann nur positiv ausgehen. Diese Systeme sind einfach Super. Auch deine Entscheidung für Winston. Freue mich schon auf deine Berichte. Schätze mal, das wird mal wieder ein Genuss zum Lesen.
Ist das einer mit Smart Technik oder der Normale. Gruß Franz
Hallo Mike, vielen Dank, dass wir an deinem Projekt teilnehmen dürfen. Zu deinem Fauxpas mit dem Solarkabel. Die Solarmodule MT-SM 110 von Büttner haben einen Kurzschlussstrom von 5,5Amp. Wenn beide parallel geschaltet sind (davon gehe ich aus) sind das ca. 11A im Höchstfall, was von den Modulen zum Solarregler fließt. Da hätte das 2,5qmm Kabel ausgereicht, vorausgesetzt es ist nicht länger als ca. 2 Meter. OK, nun hast du eh die Module demontiert, dann halt das 10qmm.
Es ist das smarte mit Bluetooth :ja:
Leider sind es ca. 6 - 7m
Perfekt. Dann kannst du den für den automatischen Zellausgleich programmieren. Macht bei mir der alle 10 Tage. Wenn nicht auch kein Problem. So läuft das automatisch ab. Und du brauchst dich darum nicht kümmern. Nachteil ist natürlich auch, du hast mehr Zeit zum Geniessen, wenn unterwegs. :mrgreen: :mrgreen: Gruß Franz
ok, dann kann ich dich verstehen, dann sollte es min. 6qmm sein Heute ging es weiter. Das Wetter war perfekt und so habe ich mir zum Ziel gesetzt, das 10mm2 Kabel zu verlegen. Aufgrund Ackis Tipp habe ich erstmal Stift-Kabelschuhe bestellt, in der Hoffnung, dass ich das dann auch direkt anschließen kann. Ich bin da aber guter Dinge. Am Womo habe ich dann das zweite Panel demontiert. Da wurde ja gestern schon gut von mir vorbereitet. ![]() Anschließend konnte ich das alte Kabel schön leicht durch die Dachdurchführung ziehen. Da ich wunderbar an die Stellen ran komme, habe ich auch kein Zugseil durchgezogen. Und selbst wenn, es hätte eh nicht geklappt. Wie sollte es anders sein, das Loch der Durchführung ist schlicht weg zu klein für das 18mm starke Solar-Kabel. Also, erstmal vor Wut die Nachbarn angeschrien und anschließend runter mit der Dachdurchführung und dabei freudig festgestellt, dass ich das neue Kabel da im Leben nicht durch bekommen hätte, auch wenn das Loch groß genug gewesen wäre, insofern war die Arbeit nicht vergebens. Das Entfernen der Durchführung war nicht so ganz einfach und leider habe ich das Dach ein wenig zerkratzt nicht schlimm, aber sowas nervt mich immer ungemein, wie der Nachbarshund feststellen musste. Ausserdem habe ich mir, so wie das bei mir auch schon Tradition ist, natürlich die Hand etwas aufgerissen. Auch da nichts dolles, aber das Dach sah aus... meine Frau sah aus dem Fenster und fragte mich gleich, in welches Krankenhaus wir denn diesmal fahren wollen. :autofahren: Was nicht tötet, härtet ab und insofern habe ich die Wunde ignoriert und weiter gemacht. :respekt: Ich habe mich im Internet auf die Suche nach einer neuen Dachdurchführung gemacht und mich "total darüber gefreut", dass so gut wie keine für das neue Kabel geeignet ist. Und die Teile, die passen würden, sind einfach zu groß, denn soviel Platz habe ich da nicht. Getreu dem Motto, Provisorien halten am längsten, habe ich das Loch der Durchführung größer gebohrt, das Kabel ohne Dichtung eingezogen und alles wieder auf dem Dach verklebt. Momentan liegen 2 Pflastersteine da drauf, damit sich da nichts mehr bewegt. Das hat bewährt, sieht nur doof aus. ![]() Das da nun keine Dichtung drin ist, macht mir nicht so viel sorgen, denn die Durchführung ist auf der Schräge zwischen Alkoven und hinterem Dach und zeigt mit der Verschraubung nach unten. Und die wiederum sitzt so stramm drauf, da dürfte eigentlich nichts passieren. Ich werde das natürlich sehr kritisch beobachten und ggf. dann auf andere Art noch abdichten. Ach, und ich habe wieder was gelernt. Beim Reinigen des Daches mit Bremsenreiniger, um vernünftig kleben zu können, dachte ich mir, wisch doch damit schnell noch das eingetrocknete Blut weg, Versiegeln muss ich ja eh wieder. Aber das funktionierte mal so gar nicht. Mit Wasser und Spüli kein Problem, aber Blut ist resistent gegen Bremsenreiniger, hätte ich auch nicht gedacht. :ja: Weiter im Text. Das Solar-Kabel verläuft dann hinter dem Kühlschrank nach unten in den doppelten Boden, sprich durch Abnehmen der Belüftungsgitter, konnte ich alles ziemlich schnell umsetzen. Sorgen machte ich mir dann nur noch, wie das Kabel durch den nicht einsehbaren Bereich nach hinten in die Heckgarage gelangt. Ich habe das alte mit dem neuen Kabel verbunden und einfach gezogen und siehe da, keine 30 Sekunden später war das auch erledigt. Interessant war, das ich endlich das Sat-Kabel gefunden habe, welches hinten in mein Schlafbereich laufen soll. Leider war es sowohl links als auch rechts nach 10 cm durch geschnitten. So what, ein Fernseher am Bett war eh nicht geplant. Und noch etwas brachte dass alte Solar-Kabel zu Tage, eine stümperhafte Verlängerung. Unfassbar, was sich einige bei sowas denken. ![]() ![]() Nun war noch so viel Tag über, dass ich angefangen habe, mich in meinem Batteriefach in der Heckgarage mal umzuschauen. Kabel über Kabel und mein Gedanke war, das wird sicher total kompliziert. Aber einmal alles rausgezogen und demontiert, blieb von den Kabeln nichts mehr übrig. Klar, irgendwo müssen die 3m langen Kabel vom Wechselrichter ja verstaut werden. Ebenso die 2m Kabel vom Ladegerät zur Batterie. Lediglich die Kabel vom Solarregler zur Batterie waren angenehm kurz, aber mit 1,5mm2 ziemlich dünn. Das Fach ist ja nur ca. 65cm breit, 35cm hoch und 60cm tief und Batterie und Geräte stehen so ungefähr 30 - 40cm auseinander, aber bei so viel Kabeln, sah es nach richtig Arbeit aus, war es Gott sei Danke nicht. ![]() Ich habe noch die 2 Mega-Sicherungen versetzt und beschriftet (200A für den Wechselrichter und 150A für die Hubstützen) und dann alles so stehen lassen. Jetzt brauche ich noch ein paar Kabel und 2 Verteilerleisten bevor ich weiter machen kann. Wenn ich dies dann fertig habe, bin ich soweit, das ich die neue Ladetechnik vorbereiten kann. Da bin ich am überlegen, ob ich das es herausziehbar mache um immer schnell ran zu kommen. Entsprechende Auszüge hätte ich noch da. Stellt sich die Frage, lohnt der Aufwand oder nicht? ![]() Leider habe ich beim Abschrauben eine Batterieklemme geschrottet und so steht das Womo nun komplett ohne Strom da, aber wir können momentan ja eh nicht los.
Bei Männern nennt man das nicht Wunden sondern Arbeitsorden 8) Wenn du noch Auszüge liegen hast würde ich den Akku ausziehbar machen. Hallo Mike, schön dass Du uns teilhaben lässt! Dafür von mir ein Plus. Ich sehe das wie Aki. Wenn es kein Problem ist, mach den Auszug. Ich hatte jetzt schon einige Arbeiten am Womo, wo ich mich gefreut habe, dass wir beide der Montage mehr Arbeit in eine Service freundliche Ausführung gesteckt haben. Später weißt Du es zu schätzen! Schau mal ob meine Kabelführung im Solarbeitrag vom Carado passt. Da bekommst Du ohne Probleme 10er Kabel durch. --> Link Moin Mike, nehme bitte auch mal die Firma i-tecc.de ins Visir. Dort habe ich sehr sehr gute Erfahrungen gemacht, auch telefonisch sehr kompetent, und sie bieten auch alles an, so dass du auch selber dein BMS zusammenstellen kannst. Ein Blick auf die Seite lohnt sich: --> Link Mach et jut Jorgito
Vielen Dank, aber ich habe ja alles schon wieder dicht. Ausserdem ist es zu groß. Diejenigen, die seinerzeit Solar aufs Dach gepackt haben, haben die schmale Dachdurchführung "direkt" neben die Durchführung der Sat-Anlage gebaut. Kein Platz dazwischen. Soll heissen, es muss eine schmale Durchführung sein. Aber egal, ist ja erledigt.
Auch Dir danke, aber meine Entscheidung steht fest. Ich nehme das System von Lars. So viel Hilfsbereitschaft sowohl am Telefon als auch im Forum möchte ich gerne belohnen. Ein eventuell 2ter Akku wird (fast) wie der von Jack werden, sofern wir das machen. Dazu aber irgendwann mal mehr. Die Entscheidung steht noch nicht ganz fest. Auf jeden Fall sind heute die Stiftkappen gekommen. Von der Sache her sind die auch noch zu groß, so das sie hochkant verschraubt werden müssen (keine Ahnung wie ich das besser erklären soll). Ich denke das sollte aber kein Problem sein oder habt Ihr da eine andere Meinung? Ausserdem entwickelt sich das bei mir gerade immer weiter. So wie es aussieht, werden aus den 200AH eben schnell mal 300AH, soll heissen, mit dem Auszug wird es wohl nichts werden, weil mir der Platz nach oben fehlt. Da hätte ich dann nur noch knapp 4cm Platz. und es ist ja noch kein Balancer drauf. Kennt Ihr solche Situationen? Ich habe die Solarpannel wieder verkabelt. Hat super geklappt, nach dem ersten Panel gemessen: 19 V sowie 0,17A ;D dann die beiden Panel miteinander verbunden und das Kabel nach unten angeschlossen, dann von der Leiter und unten gemessen: 19 V sowie 0,17A :nixweiss: :gruebel: wieder hoch die Leiter, Anschlüsse nochmal kontrolliert, wieder runter von der Leiter und gemessen: 19 V sowie 0,17A :angry: Kann doch nicht sein. Da stimmt was nicht, also Internet bemüht, Kumpel angerufen, Institut für Physik der Uni-Lübeck kontaktiert (eine Hotline haben die nicht) und mich von Prof. zu Prof. durchgefragt, es bleibt dabei, da muss verdammt nochmal "mehr" Strom raus kommen :motz: :wall: . Na super, jetzt hab ich ein Panel gehimmelt. Wie erkläre ich das der Regierung, die gerade oben aus dem Fenster schaut, mich freudestrahlend anguckt und so nebenbei sagt: "Cool, dann brauchst Du jetzt ja nur noch das zweite Panel umdrehen und festschrauben." :auge: Hab ich schon gesagt, ich hasse Belehrungen die so fies um die Ecke kommen. Also, hab ich das ganz laute Fluchen gelassen, das Panel umgedreht und gemessen: 19 V sowie 0,35A :top: Läuft würde ich sagen! Ich würde sagen, dass Panel geht jetzt zur Lasten der Haushaltskasse :lol: Steht deine schöne Concorde eigentlich immer draussen :( oder nur zum basteln ?# Gruss Jorgito Leider immer draussen. Mein Problem ist, einen Hallenplatz zu bekommen, bei dem ich jederzeit und kurzfristig das Fahrzeug aus der Halle bekomme. Durch die ganzen Boote hier an der Küste ist das nicht so einfach und 600 Euro für 4 Monate, das mache ich nicht. Das ist nicht schön.....gerade jetzt im Herbst und Winter wenn dann die braune Suppe an den Seiten runterläuft und die lästigen Regenstreifen dazukommen.....aber 600€ wäre mir auch zuviel. Ich habe eine ganze Scheune gemietet, und vermiete die Plätze die ich nicht benötige weiter.....so komme ich gut klar !! :roll: Weiter geht es zwar noch nicht, aber ich habe doch nochmal umentschieden. Es werden nun doch "nur" 200AH. Hintergrund ist der, dass ich das gesparte Geld jetzt in Solar und einen Booster investiere und später, sollte ich mehr brauchen, mit 4 weiteren Zellen auf 400AH gehen kann. Ich komme jetzt mit 140AH Blei gut hin, da sind 200AH LiFeYPo schon eine fette Steigerung. Die Solarmodule habe ich gerade bestellt, zu den 2 x 110 Watt kommen nun noch 2x130 Watt hinzu. Somit habe ich dann insg. 480 Watt auf dem Dach. Mit den kleineren Zellen hätte ich auch wieder Platz, um den Auszug zu realisieren. Ich werde trotzdem drauf verzichten. Hintergrund ist hier, dass ich ja relativ häufig auf Römö unterwegs bin und bei Wind, wenn wir unsere Kitesachen raus holen, immer etwas feiner Sand in die Heckgarage kommt. Somit wären die Kugellager der Auszüge relativ schnell "versandet". Das der Auszug nun fehlt macht aber gar nichts, denn man kommt bei mir ja sehr gut an das Fach ran. Die Winston-Zellen sind bereits unterwegs und das Labornetzteil sollte morgen oder Montag ankommen. Eine gute Entscheidung. Die 200Ah Winston haben im Vergleich zu den anderen Winston am meisten "drin" da sie eigentlich mind. 220er sind. Das bedeutet du kannst ohne Bedenken echte 200Ah nutzen. Welchen Booster willst du nehmen? Ich kann nur empfehlen mind. 50A zu nehmen wenn du auch im Winterhalbjahr unterwegs bist. Da hast du schnell mal bei der Fahrt von einem zum anderen Stellplatz den Tagesverbrauch wieder drin. Hubert
Hallo Hubert, Hast du das nachgemessen? Laut Datenblatt von Winston Fake-News. . Im Winter bin ich zwar auch unterwegs, aber lange nicht so häufig und vor allem tingeln wir nicht von SP zu SP sondern sind nur am WE unterwegs. Auch in den Winterferien können wir nicht los, da meine Frau immer arbeiten muss. Mein Plan war ein Victron Orion-TR 12/12-30A. Da auch gleich mal eine Frage, kann ich den unisolierten für meinen Iveco Daily Baujahr 2008 nehmen und welchen Vorteil bringt mir bei dem die Smart-Variante?
Und hier stoppen wir gleich jegliche Diskussion darüber, sonst ist hier mit meinem Bericht schluss! Hallo Mike, aus meiner Sicht spricht nichts gegen die unisolierte Variante. Ich habe auch schon Booster mit und ohne galvanischer Trennung verwendet. LG Wolfgang
Was meinst du mit unisoliert? Meinst du damit die galvanische Trennung? Die Smart-Variante ermöglicht es dir via Bluetooth eine Verbindung zwischen dem Gerät und dem Smartphone/Tablet/Computer aufzubauen und darüber Daten anzuzeigen/auszutauschen.
Jupp
Das ist mir schon klar. Aber wofür brauche ich dies beim Booster? Nur um "einmalig" die Einstellungen zu machen? Was könnte mich interessieren, als dass ich es während der Fahrt abrufen können muss?
Die galvanische Trennung bedeutet, das im Gerät ein physikalisches Trennrelais verbaut ist. Bei den Geräten ohne galvanische Trennung erfolgt die Trennung über elektronische Bauteile. Welche Variante die bessere ist, kann ich nicht sagen. Mein Booster ist ohne galvanische Trennung und tut seinen Job. Da das aber auch erst seit knapp über einem Jahr ist, kann man das nicht als Erfahrung werten.
Es sind nicht nur Einstellungen vorzunemen, sondern auch aktuelle Werte (Spannung, Strom) bzw. deren Verläufe über die Zeit als Kurven zu sehen. Manche brauchen das, manche nicht. Hallo, sinnvoll kann die galvanische Trennung der beiden Stromkreise bei 24V im Fahrzeug und 12V im Aufbau sein. Im Fehlerfall, bspw. wenn der nichtisolierte Ladebooster eine Verbindung zwischen dem 24V-Eingang und dem 12V-Ausgang herstellt, schützt die galvanische Trennung den 12V Stromkreis vor einer Überspannung. Weiterhin kann eine galvanische Trennung bei 12V/12V sinnvoll sein, wenn man eine Rückwirkung vom Aufbau auf die Fahrzeugelektrik unterbinden möchte. Es sind Fehlerfälle denkbar, bspw. Überspannung Ladegerät Aufbaubatterie und daraus folgende Verbindung des Ein- und Ausgangs des nichtisolierten Ladeboosters. In diesem Fall wäre auch die Fahrzeugelektrik von einer Überspannung betroffen. Einfach gesagt, wenn alles funktioniert, dann reicht die nichtisolierte Variante. Es sind jedoch Fehlerzustände mit der nichtisolierten Variante denkbar, die zu Folgeschäden führen können, die den möglichen Preisunterschied der beiden Varianten um Potenzen übersteigen. Zum Verständnis: Die galvanische Trennung erfolgt nicht über elektronische Bauteile, sondern über einen Transformator. Die Gleichspannung des Eingangs wird in eine hochfrequente Wechselspannung umgewandelt, die dann mit einem Transformator auf die Sekundärseite übertragen wird. Auf der Sekundärseite wird die hochfrequente Wechselspannung wieder gleichgerichtet und auf die Ausgangsspannung geregelt. Hallo, prinzipiell kann man jeden Schaltregler (nichts anderes ist ein Booster) mit und ohne galvanische Trennung aufbauen, dazu braucht man kein mechanisches Trennrelais. Wenn die Induktivität/der Transformator des Schaltreglers in "Sparschaltung" aufgebaut wird, dann sind der Primär- und Sekundärkreis galvanisch verbunden, ist die Primärwicklung und Sekundärwicklung getrennt, sind auch die Stromkreise getrennt (so wie bei einen Wechselrichter)! Es hängt also immer vom jeweilig verwendeten Gerät/Schaltung ab, nicht von der Technologie! Meine Meinung dazu! Das ist mir jetzt zu hoch!
Du könntest den Booster z.B. per App ausschalten. Im Sommer mit deiner Hochvoltsolaranlage brauchst du den vielleicht gar nicht.
Aber ein Schalter in der D+ Leitung tuts auch. Hubert Was soll die ganze Schalterei? Wenn die eingestellte Ladeschlussspannung erreicht ist, stellen sowohl der Booster als auch der Solarregler den Dienst ein. Dafür sind sie gedacht, alle manuellen Eingriffe sind eher geeignet mit leerer Batterie dazustehen, da vergessen einzuschalten. LG Wolfgang
Das sehe ich genau so. Ich wundere mich immer. Da kauft man bessere Batterien, die ein Wohnmobil gut überleben und reduziert deren Ladung auf 80% SoC oder sogar auf 20% SoC. Dann wird ein Ladebooster eingebaut aber man baut, egal ob manuel oder durch Abschaltung über den BC oder D+, eine Ladereduzierung ein. Es ist durch nichts belegt, dass dadurch die prognostizierte Lebensdauer steigt und selbst die hier oft ins Feld geführte 2000 bis 5000 Zyklen sind Hochrechnungen aus den Laboren und wurden bei Wohnmobil Einbauten noch nie erreicht. Ich glaube, man sollte den Ball bei diesen Ladereduzierungs-Gedanken flach halten, man bewegt sich doch leider noch in einem äußerst spekulativen Bereich. Ist nur meine Meinung, Fakten habe ich noch keine gesehen, Gruß Andreas Hallo Andreas, ich bin auch eher für den praktischen Versuch. Mein Lipo ist jetzt über 6 Jahre im Einsatz. Schon im zweiten Womo. Im ersten mit dem original Ladegerät vom EBL ohne Lipo Einstellungen ohne Probleme geladen. Im jetzigen mit den passenden Einstellungen für Lipo. Einen Booster habe ich auch, der auf 55A begrenzt ist. Aber nur, weil mein Verbrauch durch den Einsatz der Wirbelstrombremse sonst durch die Lima nicht mehr gedeckt würde. Im Sommer komme ich mit Solar auf Spitzenwerte von 150A Ladestrom. Alles kein Problem. Mein Lipo wird schon immer in der Garage dauerhaft über das Ladegerät auf 100% gehalten. Kein Problem. Insofern gibt es viele Theorien, aber nur wenige sichere Erkenntnisse. Alle sagten das geht nicht, bis einer kam der das nicht wußte und es einfach gemacht hat.... . Also doch erstmal ohne Booster und schauen was der Akku so zieht, wenn er mal leerer ist? Ich habe einen eingebaut um die Lima und die Funktion vom Iveco sicher zu stellen. Die gelben nehmen was sie bekommen. (4C, sind bei mir max 1600A!) Deswegen finde ich es wichtig, eine Begrenzung für den Ladestrom der Lima zu haben. Ich habe dafür den Booster genommen, weil er für mich die richtige Lösung war. Außerdem läd er bei vollem Lipo mit 3A die Batterie von Iveco. Das ist bei längerer Standzeit sehr gut. Eine Begrenzung des Ladestroms kann man auch anders machen. Einfach ist ein Booster und mit gut 350€ auch preislich okay. . Alles klar, merci
Es gibt Fälle wo man den Booster abschalten möchte. Bei mir sind das: - im Sommer bleibt der Booster meistens aus weil Solar genug bringt. - wenn der Motor kalt ist möchte ich nicht das die Lichtmaschine die volle Last hat. Mein 16 Jahre alter Motor und der Keilriemen dankt. - Wenn ich die nächsten Tage das Womo nicht benötige möchte ich nicht, dass die Batterie auf dem nach Hause Weg ganz voll geladen wird. Es wäre kein Drama wenn ich den Schalter nicht hätte. Da er aber sehr simpel zu installieren ist - warum nicht. Bedenke das du ohne Booster aufgrund der hohen Ladeströme das EBL und das vorhandene Trennrelais besser umgehen solltest. Wenn man dann ein hochwertiges Hochstromrelais stattdessen installiert kann man auch gleich einen Booster nehmen. Hubert
Hallo, man muss keinen Schalter zur Unterbrechung der D+ Leitung für den Ladebooster einbauen. ![]() Ich habe aber trotzdem einen Schalter (Bild: Schalter mit Batteriesymbol) mit Kontrollleuchte für D+ nachgerüstet. Dahinter steckt folgende Überlegung. An Tagen mit viel Sonnenschein produziert mein 600Wp Solaranlage genug elektrische Energie, um die Stromverbraucher zu bedienen und zusätzlich die Aufbaubatterie zu laden. Dann wird also zusätzlicher Strom bei Fahrten unter Tage nicht gebraucht. Reservesysteme wie Landstromladegerät oder Ladebooster kommen erst dann zu Tragen, wenn die Sonne nicht scheint, oder das Womo nicht fährt, und der Leistungsvorrat der Aufbaubatterie zur Neige geht. Auch ist es die Überlegung wert, dass die Lichtmaschine bei voller Leistungsabgabe den Kraftstoffverbrauch des Motors erhöht. Umsonst wie bei den Solarzellen gibt es den Strom hier nicht. Wenn der Schalter schön integriert ist, die Übersichtlichkeit des Funktionszustandes gewährleistet ist, dann macht die "Schalterei" sogar Spaß. Gruss Michael Bei mir ists ähnlich, der Bleiklumpen kommt raus (weil am Sterben am dran am sein :) ) und LiFeYPO4 kommt rein. Meine 200 Ah Bleibatterie hat selbst halb leer noch nie mehr als 15 A von der LiMa bekommen (an Landstrom zog sie dann bis zu 70 A), liegt wohl an der Verkabelung. Bei laufendem Motor kommen hinten auch maximal 14,0 Volt an, wenn die Solaranlage nix bringt. Insofern würde es mich wundern, wenn der Ladestrom beim gelben Monster wesentlich höher liegt, ich werds mit Reservesicherungen in Reichweite ausprobieren (Absicherung von Starter- zu Bordbatterie ist 40 A). Wenn die Sicherung hops geht oder im umgekehrten Fall die Ladeleistung nicht reicht, kann immer noch ein Booster rein. Danke an Mauimeyer für diesen Thread, befinde mich in der gleichen Phase... denke mal, Mittwoch kommt mein Nothnagel-Bausatz an, dann geht das Gebastel los :) bis denn, Uwe
Von welchem Ladegerät kamen die 70 A??. Die 15A von der Lima kann ich verstehen. Achtung grins: Mit Hilfe eines Boosters kannst du auch 30A bekommen, die 15A Erhöhung kommen dann aus der Startbatterie. Gruß Andreas Ich möchte nochmal darum bitten hier nun keine Diskussion zu führen. Es geht um „meinen“ Umbau.
Hallo Mike, ich habe den Entscheidungsprozess vor 3 Jahren, so wie Du jetzt vollzogen. Bei mir waren es die Komponenten: ![]() ![]() LiFeYPO4 400 von Lars Batteriemonitor Victron BMV712 Smart Blue Power IP22 Charger 12/30 BlueSolar Charge Controller MPPT 100/50 und Bluetooth Dongle 2 Sammelschienen (Lisunenergy) industrial Votronic Standby Charger Votronic Ladebooster VCC 1212-45 Mein Einbaubericht ist hier: --> Link Gruß Michael Das sieht fast so aus wie bei mir. Cool, ich werde mal lesen, merci!
Vor drei Jahren mag das vielleicht noch Stand der Technik gewesen sein. Heute kann man sich die ganze Bastel-Mimik sparen und mit einem fertigen BMS inklusive Bluetooth für ganz kleines Geld wesentlich komfortabler arbeiten. --> Link
Hallo "Pfeffersalz", wie heißt es so schön: "Billig gekauft, ist zweimal gekauft." Meine Anlage hat alle meine Erwartungen erfüllt, und ich würde sie heute wieder so kaufen. Ich sehe ja, wie die Diskussion rund um LiFe Batterien, schon seit einiger Zeit geführt wird. Geiz ist geil, und billiger ist besser. Mal sehen wie viele Anwender in ein paar Jahren reden werden? Ich wünsche Niemanden, das "worst case Szenario". Gruss
Auch wenn wir hier ja nicht diskutieren sollen :gruebel: "worst case szenario" ist natürlich mit jedem System möglich ... Aber für mich war - und ist - klar, dass in mein Mobil auch nur ein System kommt, welches ich seit Jahren kenne und mit welchen viele andere auch schon gute Erfahrungen gemacht haben! Daneben sind alternativ nun aber auch das von pfeffersalz verlinkte BMS und ein paar "Blaue Zellen" unterwegs ... werde dann auch mal einen Alternativen Akku bauen. Bin gespannt und freue mich schon auf die neuen Erfahrungen! 8) Dieser kommt dann aber in meinem "Offroad-Camper" für Kühlbox etc. zum Einsatz ... ![]() |
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