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Umrüstung auf LiFeYPo4 - 1 Woche Recherche, mehr Verwirrung 1, 2, 3, 4, 5


MichaelMueller am 08 Mär 2021 11:24:49

Acki hat geschrieben:Gib in der Suchfunktion einfach mal ein: ISDT BattGo BG-8S

Und hier noch Anleitung dazu ... --> Link

DANKE !

Anzeige vom Forum

Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: Artikel auf eBay oder versuchs hier bei Amazon

MichaelMueller am 08 Mär 2021 12:19:36

So, auch wenn es vermutlich meinen Kostenrahmen sprengt hab ich grad mal ne Anfrage an Lisunenergie geschickt bzgl. des Balance/BMS Systems. Da ich ja keine hohen Ströme brauche gibt es ja vielleicht eine Möglichkeit mit einem kleineren Lastrelais den Kostenrahmen zu drücken ;-)
Mal gespannt.....

jamesbond008 am 08 Mär 2021 14:22:06

MichaelMueller hat geschrieben:Ein Problemchen hab ich jetzt leider beim Thema BMS....
Meine erste Wahl wäre das JBD Smart BMS, aber die Lieferzeit aus China ist zu lang, um mein Projekt Ostern umzusetzen....eine schnellere Quelle finde ich nirgends....


Ich habe noch ein langes 150A von JBD "übrig"
Ein kurzes habe ich nachbestellt, da das lange nicht richitg zu meinem Block passt.
--> Link

Gruß
james

Anzeige vom Forum


MichaelMueller am 08 Mär 2021 16:21:11

James
Danke
Ich warte noch auf das Angebot von Lisunenergie.
Am liebsten wäre mir natürlich ansonsten ein JBD BMS kurz, das ich keine Heizung brauche, aber wenn ich da jetzt nix bekomme würde ich natürlich sehr gern auf Dich zurückkommen !


Franz
Du hast mich ja echt neugierig gemacht mit dem Thema Hybrid....
Sinnvoll wäre das ja, wenn man so eine Lösung konstruieren könnte mit einer geringen Kapazität Gelben und großer Kapazität blauen, mit der man sich die Temperaturstabilität der gelben und die günstigen Kosten der blauen Kombiniert.....

Wie würdest Du sowas denn angehen ?
Könnte man 40Ah gelb und 280Ah so kombinieren, das das auch im Winter zuverlässig und stabil nutzbar wäre ? ? ?

Michael08 am 08 Mär 2021 16:47:58

MichaelMueller hat geschrieben:Wie würdest Du sowas denn angehen ?
Könnte man 40Ah gelb und 280Ah so kombinieren, das das auch im Winter zuverlässig und stabil nutzbar wäre ? ? ?



Die Frage ist für mich wo zu?

Die 280Ah LiFePO4 kannste ja bis minus 20 Grad meiner Meinung nach bis 25A belasten, das würde für die Heizung, sei es Gas oder Diesel immer reichen.

Gruß Michael

MichaelMueller am 08 Mär 2021 18:38:57

Naja,
solange alles Läuft ist das alles gut und schön, aber wenn etwas nicht funktioniert dann ist das bei -20°C halt echt nicht mehr schön zudem ist es blöd....zudem ist spätestens unter 0° das Laden der blauen nicht mehr möglich und unter 5° (oder sogar 10°) nur noch mit reduziertem Strom.
Wenn man unterwegs ist und das Wohnmobil tagsüber auf 10° C abkühlen lässt läd da wohl schon nicht mehr viel. OK, bei 280Ah nicht so das Problem. bei unserem Verbrauch könnten wir da auch ohne zu laden über 5 Tage freistehen und wenn die Heizung läuft ist laden ja auch kein Problem....ab wieviel grad an den Sensoren aber lässt man wieder laden ? Wann sind die Zellen durchgewärmt wenn sie vorher tiefe Minustemperatur hatten weil das WoMo ungeheizt abgestellt war ?
Alles Fragen die man sicherlich spitz auf Knopf beantworten kann.....
Ich für meinen Teil habe aber lieber ein Lösung die nicht spitz auf Knopf funktioniert.
Am einfachsten ist natürlich einfach Winston einbauen.....erledigt. Nur leider kosten 300Ah Winston nur die Zellen schon rund 1750,- €
280 Ah blaue hingegen einen 1000er weniger.
Und genau das kommt für mich die Hybrididee ins Spiel.
Wenn man nun geschickt eine kleine Winstonbank mit einer großen blauen kombinieren kann das man die blauen temperaturmäßig sehr zurückhaltend programmiert weil unterhalb die Winston arbeiten können, dann wäre das preislich sehr interessant.
Für einen 40Ah Winston und 280Ah blaue Block mit 2 JBD BMS und jeweiligen Kleinteilen käme man auf gerade mal 1290,- € gegenüber 1900,- € für 300Ah Winston mit einem JBD BMS und Kleinteilen.

Fragt sich jedoch, ob und wie man die BMS einstellen müsste um ein gut laufendes Hybridsystem zu bauen.

jamesbond008 am 08 Mär 2021 18:49:39

MichaelMueller hat geschrieben:James
Danke
Ich warte noch auf das Angebot von Lisunenergie.
Am liebsten wäre mir natürlich ansonsten ein JBD BMS kurz, das ich keine Heizung brauche, aber wenn ich da jetzt nix bekomme würde ich natürlich sehr gern auf Dich zurückkommen !


Kein Problem ... ich wollte es sowieso zum Testen und Messen hernehmen. Ich habe auch noch weitere Zellen, die im Zulauf sind.
....aber wenn es dir geholfen hätte :D

Gruß
james

Stocki333 am 08 Mär 2021 18:50:21

Michael08 hat geschrieben:Die Frage ist für mich wo zu?

Die 280Ah LiFePO4 kannste ja bis minus 20 Grad meiner Meinung nach bis 25A belasten, das würde für die Heizung, sei es Gas oder Diesel immer reichen.

Vorschlag. Stell die in den Tiefkühler. Der schafft die 20 Grad sicher. Zwei Kabel heraus und eine 2 Biluxlampe betreiben.Machst mal ein Paar mal mit aufladen dazwischen.
Und berichte uns wie sich die Zellen verhalten.
Super wäre natürlich wenn der Tiefgekühlte Block noch an den WR inkl. Kaffeemaschine angeschlossen wird. So mal 10 Kaffee runterlassen.
Wäre ein super Praxistest,. Alle Foristen mit LiFePO4 Zellen sind dir dankbar dafür.
Wir freuen uns auf die Ergebnisse.
Gruß Franz

MichaelMueller am 08 Mär 2021 19:06:58

Franz
Bei unter 0 grad Kaffee aus den blauen ziehen bräuchte ich ja noch nichtmal.....aber das Thema nur blaue ist für mich auch echt abgeschlossen....
Interessant finde ich hingegen wirklich den Gedanken einer Hybridlösung.
Meine Gedanken dazu hab ich auch nochmal im Thread zum JBD BMS ausgeführt, denn wirklich interessant wäre natürlich preislich ja eine Lösung mit nur sehr wenig Winston Kapazität und Hauptkapazität aus den blauen.....das zu realisieren wäre aber eine Frage hauptsöchlich der Programmieren um sicherzustellen, das die Winston genau dann wenn es druaf ankommt auch geladen und Betriebsbereit sind und nicht nur 20% Restkapazität haben weil sie im Normalbetrieb schon den großteil des Strom geliefert haben.

Acki am 08 Mär 2021 19:20:08

MichaelMueller hat geschrieben:Franz
Bei unter 0 grad Kaffee aus den blauen ziehen bräuchte ich ja noch nichtmal.....aber das Thema nur blaue ist für mich auch echt abgeschlossen....
Interessant finde ich hingegen wirklich den Gedanken einer Hybridlösung.
Meine Gedanken dazu hab ich auch nochmal im Thread zum JBD BMS ausgeführt, ...

Und diese Verzettelung der (Gedanken und der) Diskussion über mehrere Threads macht es etwas schwierig ... :nixweiss:

Stocki333 am 08 Mär 2021 19:25:30

MichaelMueller hat geschrieben:Ich für meinen Teil habe aber lieber ein Lösung die nicht spitz auf Knopf funktioniert.
Für einen 40Ah Winston und 280Ah blaue Block mit 2 JBD BMS und jeweiligen Kleinteilen käme man auf gerade mal 1290,- €

Eigentlich hast du es schon selbst beantwortet. Die Tempgrenze fällt weg beim 40er. Die beiden Accus auf eine Verteilerschiene anschliessen. Ist der Blaue korrekt programmiert, Schaltet der bei 7 Grad sich automatisch weg. Später wieder dazu wenns warm ist in der Hütte.
Würde aber eher eine 60 Ah bevorzugen. Längere Aufheizzeit und Versorgung anderer Verbraucher möglich.
Ohne weiters möglich, ausgenommen eine Gruppe von Foristen, die Angst vor Ausgleichströmen haben.
Ist eine Alternative für Wintercamper oder Ganzjahres Kennzeichen.
Allerdings eine Winstonanlage ist immer die bessere Wahl. Meine läuft jetzt 6 Jahre ohne Probleme. Bin ich unterwegs, der wird nichts geschenkt. Ich bin ja schon angegriffen worden als Winstonfan. Aber ich akzeptiere auch andere Systeme. Und auch das man nicht immer das Geld hat sich so etwas zu kaufen wie die Gelben.
Hoffe dir das genügend erklärt zu haben. Aber bleib bei den Winston, so wie du es vorhast. Du hast ja schnell gelernt. Hut ab.
Franz

Stocki333 am 08 Mär 2021 19:37:14

MichaelMueller hat geschrieben:....das zu realisieren wäre aber eine Frage hauptsöchlich der Programmieren um sicherzustellen, das die Winston genau dann wenn es druaf ankommt auch geladen und Betriebsbereit sind und nicht nur 20% Restkapazität haben weil sie im Normalbetrieb schon den großteil des Strom geliefert haben.

Ohne mir dazu jetzt gross Gedanken darüber zu machen.Auf die Schnelle fallen mir 2 Möglichkeiten ein.
Den Stromfluss im BMS zu begrenzen. Weiß nicht wie stark runter das geht.
Den Gelben mit dünnen Kabel an den Verteiler anbinden. so das er nur einen kleinen Teil dazu beiträgt. Würde aber niur bei hohen Grundverbrauch funktionieren . Wenn Überhaupt
Möglich wäre auch den Inaktiv, über ein Wechslerrelis zu schalten. Und Relais. Fällt der Hauptaccu aus wird der Winston auf die Verteiler geschaltet. Als Notreserve. Im Sommer immer beide ans Bordnetz.
Franz

MichaelMueller am 08 Mär 2021 22:17:33

Stocki333 hat geschrieben:Stromfluss im BMS zu begrenzen.
Den Gelben mit dünnen Kabel an den Verteiler anbinden. so das er nur einen kleinen Teil dazu beiträgt.
Möglich wäre auch den Inaktiv, über ein Wechslerrelis zu schalten. Und Relais. Fällt der Hauptaccu aus wird der Winston auf die Verteiler geschaltet. Als Notreserve. Im Sommer immer beide ans Bordnetz.
Franz


Die Strombegrenzung im BMS wäre meine erste Wahl.
Ich kenne das JBD BMS ja nicht so gut, aber vermute, das es sowohl den Laststrom, als auch den Ladestrom begrenzen kann.
In dem Fall wäre es ganz easy, da ich weder große Ströme verbrauche, noch einen dicken B2B Lader habe (und bei viel Akkukapazität auch nicht brauchen werde)......ergo könnte ich max. Ausgangsstrom und max. Ladestrom auf 60A limitieren, das könnten beide Teile problemlos liefern und aufnehmen. Das Thema Ausgleichsströme wäre also zumidnest in der Hinsicht gelöst.

Bliebe die Frage wie man es einrichtet das die Winstons im Normalbetrieb vollbleiben. Eine Umschaltrelaislösung würde ich hier nicht favorisieren, da das ganze ja unterbrechungsfrei sein müsste, was wiederum nicht so einfach sein dürfte....
Aber es müsste in der Theorie ja auch funktionieren, indem man die Ausgänge stumpf zusammenschaltet und den Wechsel nur über die Temperatursteuerung (Absenkung Laden, nicht mehr Laden, Absenkung Ausgangsstrom, Abschaltung Ausgangsstrom usw.) der BMS regelt.
Schwierig wird es aber bei Detailbetrachtung.....je kleiner die Temp-Überlappung desto größer das Risiko das durch Abweichungen in der Temperatur am Meßort oder Abweichungen bei der Messung ein Gap entsteht......je größer die Überlappung, desto höher das Risiko, das bei einer Temperatur in diesem Bereich zuviel Energie aus dem kleinen Winston in die blauen Abwandert und wenn die Temperatur dann weiter sinkt die WInston nicht mehr so voll sind wie gewünscht. Hier käme es dann auch auf die genauen Kennlinien bei der Einstellung Absenken usw. an......einfach ist anders ;-)

Das ganze funktioniert natürlich umso einfach und problemloser je geringer der Unterschied zwischen den Größen der beiden Hybridteile ist (siehe Hymerforum, wo 200Ah WInston und 200Ah Blau genutzt werden)....

Einfach ist tatsächlich anders, alles Winston und gut ist :mrgreen:

drkklaus am 08 Mär 2021 22:31:10

:tach: Hallo MichaelMueller
Ihr seid ja schon sehr weit…
Zur Vorgehensweise, speziell schrittweisem Vorgehen und eben dem Herantasten an die neue Technologie kann ich Dir
meine Erfahrungen anbieten.--> Link
Beachte bitte dass ich genau keinen Akku bauen wollte und geradezu ein „Minimalist“, also kein Perfektionist bin.
Alles andere…
Bauen… Messen… Probieren… Kontrollieren… Nachrüsten… und wieder von Vorn… Bauen…
Also alles betont successive.
Spart Geld und schafft geistige Ressourcen. :lach:

Nur so meine eingeworfene Meinung
Grüße aus dem nordöstlichsten Zipfel Sachsens
Klaus

Acki am 09 Mär 2021 08:14:02

MichaelMueller hat geschrieben:...

Bliebe die Frage wie man es einrichtet das die Winstons im Normalbetrieb vollbleiben.
...

Wenn Du eine Backup-Lösung suchst, bei der der temperaturresistente Teil des Akkus nur in der Notfall-Situation Strom liefern muss und ansonsten immer voll sein soll, dann kannst Du Dir natürlich den "Spannungs-Gradienten" zwischen zwei unterschiedlichen Akku-Systemen zu Nutze machen:
Du hättest damit geringere Anschaffungskosten für den zweiten Akku, brauchst für diesen auch kein BMS und keine Schaltelektronik zwischen den Akkus!
Als Hypothek wird Dein System halt etwas schwerer!

Die Lösung dazu: Schau Dir die Möglichkeit eines Hybriden Pb-Li an ... --> Link
(z.B. 100Ah Gel-Akku)

MichaelMueller am 09 Mär 2021 19:57:34

So, erstmal wieder vielen Dank für die vielen Tips !

Alf
Ein Pb Li Hybrid wäre vielleicht wirklich interessant, da ich 2 "noch ganz gute" 100Ah AGM Batterien habe.
Eine davon wird zur Starterbatterie umfunktioniert, weil die ihren Geist aufgibt, aber die andere könnte man dafür ja nehmen.....
Werde ich mich nochmal einlesen.
Idee wäre dann, diese unterm Beifahrersitz unterzu bringen. Den Raum unterm Fahrersitz habe ich heute leer gemacht. Bestellt werden jetzt 130Ah Winston.
Was dann unter welchen Sitz kommt lässt sich ja noch schauen....

Beim Ausbau habe ich leider das Loch in den Fahrzeug geöffnet. Womit verschließt man das am besten ?
Panzertape ? Aluklebeband ?

Fakt ist jedenfalls, es ist verdammt eng.....4 Winston 130Ah ergeben ein Pack von 240x360x177mm (plus Anschlüsse).....unterm Sitz ist jedoch gerade mal 370mm Breite Platz in der Höhe wird es auch eng.....Die Kiste wird also wohl nicht stabil werden, sondern seitlich nur 5mm Brettchen haben.
Das BMS (150A JBD Smart BMS kurze Version) wird dann auf der Frontseite seinen Platz finden. Masse wird von dort dann auf die Rückseite geführt und dort verteilt. Die Plus Leitung wird direkt auf die Rückseite geführt und dort die Verteilung aufgebaut.

An dort wieder anzuschließenden Leitungen vorgefunden habe ich:

Plus
1x 10mm², 50A Leitung zum EBL (finde ich für die Länge - auf dem Kabel aufgedruckt ist 5,2m sehr dünn, aber ist ja so Original)
1x 1,5mm², 2A Leitung zum EBL (Steuerleitung)
1x 6mm² , 50A Wechselrichter (dieser ist nur etwa 1m entfernt, deshalb wohl das dünne Käbelchen)
1x 6mm², 10A Leitung für TV (Warum auch immer der eine eigene Leitung am EBL vorbei hat....ist halt so-zumindest wurde hier nicht am Queerschnitt gespart)
1x 4mm² 10A vom Solarregler (dieser ist direkt neben dem Sitz montiert. Da er eh gewechselt wird wird auch das Kabel auf 10mm² geändert)

Minus
Das gleiche wie oben, nur natürlich jeweils ohne Sicherung

Als Leitungsqueerschnitte hatte ich bis zur ersten Sicherung bzw. zum Masseverteiler 25mm² vorgesehen.

Für PLUS plane ich wie folgt:

Mit 25mm² zunächst auf einen Sicherungsautomaten 100A
--> Link
Sinn ist allerdings eher, diesen als Hauptschalter verwenden zu können. Trotzdem sollten 100A selektiv sein, gegenüber den 150A Maximalleistung des BMS, sodass dieser zuerst fliegen würde bevor das BMS wegbruzzelt...
Von da dann auf diesen Verteiler
--> Link

Als Hauptsicherung OTO-Mega 80A - was für meinen Bedarf schon mehr als ausreichend hoch ist.....
Dann an die OTO-Midi
1 - WR mit 50A
2 - EBL mit 50A
3- Da es keine OTO-Midi unter 30A gibt eine 30A als Vorsicherung und mit 10mm² weiter auf diesen Verteiler
--> Link
Die 4te OTO-Midi bleibt frei für ggf. späteren Booster oder sonstiges

An den Flachsicherungsverteiler kommt dann
- 2A Steuerleitung EBL
- 10A Solar

Solarregler plane ich zu tauschen gegen Victron MPPT Smart Solar 75/10
Da ich noch nicht weiß ob und wenn ja wie und mit welchen Modulen ich die Solaranlage später noch erweitere, bekommt das bestehende Modul jetzt einen passenden Regler und im Erweiterungsfall wird ein zweiter Regler verbaut. Vermutlich die sinnvollste Lösung ein Modul mit unbekannten Kenndaten (selbst gemessen nur Leerlaufspannung 25V und Kurzschlußstrom bei Sonne letzte Woche 2,5A) später zu erweitern - oder ?

MASSE
Da ich noch nie verstanden habe wieso Masseschienen gegenüber Sicherungsverteilern ungleich teuer sind, ist der derzeitige Plan, eine Kupferschiene auf Isolierstützer zu montieren. Löcher 6mm / 8mm nach Bedarf durchgebohrt und Kabelschuhe mit Schrauben, Scheiben, Federscheibe und Muttern aufzulegen.
Das dann als zentralen Massepunkt und da die beiden großen Leitungen direkt aufgelegt und mit 10mm² Verbindung zum Flachsicherungsverteiler und dort die beiden "kleinen" Masseanschlüsse

Ich hoffe mein Plan ist soweit verständlich und nicht voller fachlicher Fehler.
Nach Adam Riese und Eva Zwerg müßte es aber passen. Die Sicherungen sind den Leitungsqueerschnitten angepasst und jeweils im Strang selektiv.
Was denkt Ihr ?
Schaltplan zeichne ich natürlich noch ;-)

Hauptsorge ist derzeit aber vor allem, das der Block vernünftig unter den Sitz passt.......aber nadch allem was ich bisher gemessen habe sollte es gehen....knapp, aber machbar....

HartyH am 10 Mär 2021 04:18:45

Hallo Michael,
ich hoffe, ich habe deinen Plan richtig verstanden.
Bevor ich dazu ein paar Anmerkungen mache, kurz etwas zum Thema Sicherungen.
Die Sicherungen sollen das Kabel absichern und keine daran angeschlossenen Geräte.
Der Querschnitt des Kabels ist die Berechnungsgrundlage für die Größe der Sicherungen.
MichaelMueller hat geschrieben:1x 10mm², 50A Leitung zum EBL
1x 1,5mm², 2A Leitung zum EBL
1x 6mm² , 50A Wechselrichter
1x 6mm², 10A Leitung für
1x 4mm² 10A vom Solarregler ... wird auch auf 10mm² geändert

Das 6mm² Kabel zum Wechselrichter würde ich auch auf 10mm² ändern.

MichaelMueller hat geschrieben:Für PLUS plane ich wie folgt:
Mit 25mm² zunächst auf einen Sicherungsautomaten 100A
Sinn ist allerdings eher, diesen als Hauptschalter verwenden zu können. Von da dann auf diesen Verteiler
Als Hauptsicherung OTO-Mega 80A - was für meinen Bedarf schon mehr als ausreichend hoch ist...


Nein, nicht zusätzlich noch eine OTO-Mega 80A in Reihe zum 100A Sicherungsautomaten, sondern direkt auf den Verteiler. Die OTO-Mega Klemme würde ich für den Wechselrichter nehmen.
Allerdings ist m.E. die kleinste Sicherungsgröße bei OTO-Mega 60A. Geht aber auch.

MichaelMueller hat geschrieben:Dann an die OTO-Midi
1 - WR mit 50A
2 - EBL mit 50A
3- Da es keine OTO-Midi unter 30A gibt eine 30A als Vorsicherung und mit 10mm² weiter auf diesen Verteiler
....


an 1) WR mit 50A,
an 2) EBL mit 50A,
an 3) Solarregler mit 30A oder auch 50A, hast ja auf 10mm² geändert,
an 4) für spätere Verwendung
Dadurch hast du auch weniger Sicherungsvarianten.

MichaelMueller hat geschrieben:An den Flachsicherungsverteiler kommt dann
- 2A Steuerleitung EBL
- 10A Solar


- 10A Solar = entfällt, da du über die OTO-Midi absichern kannst.
Falls du keine weiteren Sicherungen benötigst, würde ich diesen Sicherungshalter weglassen und für die Steuerungsleitung (?) etwas ganz Einfaches nehmen. Es gibt auch --> Link

MichaelMueller hat geschrieben:MASSE
Das dann als zentralen Massepunkt und da die beiden großen Leitungen direkt aufgelegt und mit 10mm² Verbindung zum Flachsicherungsverteiler und dort die beiden "kleinen" Masseanschlüsse

Siehe oben, eventuell vereinfachen.
Wichtig ist, so wenig wie möglich Klemmstellen in der Verkabelung zu haben. Also auch nicht unbedingt als nötig, mehrere Sicherungen hintereinander.

MichaelMueller am 10 Mär 2021 13:43:41

Hallo HartyH und Danke erstmal für Deine Tips.
Hat mich wieder ein wenig weitergebracht !

Im einzelnen:
WR
Das WR Kabel kann ich nicht ändern, da es ein Originalkabel mit Gerätespezifischem Stecker ist und obendrein so verlegt, das ein Austausch irrsinniger Aufwand wäre. Zudem ist das Kabel noch keine 2 Meter lang. Sollte also für die Originalvorgaben so ok sein.
Ist für mich allerdings ohnehin kein Drama, da der WR höchstens mal dazu genutzt wird per 230V Ladegerät ein paar AA Batterien oder den Akku der Kamera zu laden.....von den 350W die das Ding können soll (und was ja auch mit 6mm² und 50A noch im Rahmen wäre) nutze ich also max. mal 20-30W ;-)
Sollte ich je einen leistungsfähigen WR in Erwägung ziehen könnte das allenfalls beim Thema Kaffee sein und dann wäre ohnehin ein anderer WR mit kompletter Verkabelung erforderlich.

Sicherungsautomat / OTO-Mega
Da gebe ich Dir recht und das ein Leitungsschutzschalter die Leitungen schützt und nicht die Geräte ist natürlich auch klar.
Hinsichtlich der 25mm² Leitung die ich zwischen +Pol und erster Sicherung vorgesehen habe dürfte aber natürlich mehr drüber laufen als 100A.
Da ich dies aber nicht brauche, habe ich die 100A gewählt, um neben der Leitung hinter der Sicherung auch das BMS zu schützen, indem der Automat auftrennt bevor die Leistungsgrenze BMS erreicht ist.
Für einen Automaten habe ich mich daneben hauptsächlich entschieden, um diesen gleichzeitig als Hauptschalter zu nutzen. Da ich aber ggf. ja doch die Hybridvariante baue werde ich das nochmal überdenken und ggf. als erste Sicherung eine übliche Mini-Anl oder einzelne OTO-Mega 100A vorsehen und als Hauptschalter einen Batteriewechselschalter --> Link.

Sicherungsverteiler
Manchmal ist man ja Betriebsblind :-) FÜr mich war ganz klar das die OTO-Mega als Vorsicherung für die OTO-Midi gedacht ist...--> Link quasi oben recht Haupteingang ist und unten dann 4 Abgänge und oben links zu einem weiteren Sicherungsverteiler abgezweigt werden kann.....
Ist natürlich Quatsch.....
Oben links Hauptanschluß und dann können 1xOTO-Mega Abgang und 4xOTO-Midi Abgänge genutzt werden....

Da ich für keines der Systeme den Sicherungswert auf über 50A erhöhen würde, würde ich die Mega-OTO ungenutzt lassen ....
Midi
1- WR 50A
2- EBL 50A

Wie Du schriebst....Solar könnte man jetzt natürloch auf 30A erhöhen und auf Midi 3 legen und die 2A Steuerleitung des EBL mit einer "fliegenden" Sicherung oder einer aufschraubbaren ATO Halterung ausführen.
Würde ich so auch direkt umsetzen wären da nicht so Dinge die ich noch nicht beschrieben hatte...weil es nichts direkt mit dem Thema zu tun hat........ich habe nämlich durchaus noch ein paar Kleinigkeiten im Kopf wie z.B. mehrere USB Lademöglichkeiten am Tisch und mehrere weitere Mini-Dinge, die ich dann ja auch irgendwo anschließen und die Zuleitungen absichern muss und genau dafür wäre der weitere Verteiler natürlich eine elegange Lösung.
Diesen würde ich also auf jeden Fall über die dritte MidiOTO mit 30A als Vorsicherung anschließen.
An diesen Verteiler kämen dann die Steuerleitung des EBL, USB Ladeadapter usw.

Für Solar gingen jetzt natürlich beide Optionen.
Wie Du schriebst, da ich die Leitung auf 10mm² erhöhen will, kann ich auch mit 30A absichern und an eine Midi-OTO gehen- was natürlich auch aufgrund geringerer Übergangswiderstände Sinn ergibt.
Wenn ich dann mal irgendwann die 4te MidiOTO für was anderes brauche könnte ich immer noch Solar umklemmen auf den ATO Verteiler....


Masse werden ich analog mal schauen was und wie sich da ggf. noch optimieren lässt. Kommt natürlich auch ein wenig auf die Verdrahtungsmöglichkeiten des BMS an.
Die Masseleiste des Mini ATO Verteilers finde ich allerdings schon sehr praktisch für die kleineren Verbraucher mit dünnen Leitungen, mit denen man halt nicht mal so eben an eine M6 Schraube kommt. Allerdings könnte man bei selbstbau eines Masseverteilers mit Kupferschiene da genausogut auch ein paar M4 Anschlüsse reinbohren......also mal schauen.....
Also ist es vielleicht eine Variante eine Kupferschiene auf Isolierfüße zu montieren und dann sowohl 6mm, 8mm als auch 4mm Löcher reinzubohren und mit jeweils Schraube, Unterlegscheibe, Federscheibe oben und Unterlegschreibe, Mutter unten die Kabelschuhe daran festzuschrauben.
Wurde in einigen Threads jedenfalls schonmal gemacht und sieht (zumindest für mich) sehr belastbar aus, ist individuell passend anzufertigen und im Gegensatz zu vielen fertigen Masseschienen nicht teuer.
Ich denke als Format sollte Kupferflachstab 30mmx4mm oder 40mmx3mm passen - oder ?

Acki
Ich bin von der Hybrididee ja wirklich sehr angetan.
Im Grunde müsste ich doch nur eine meiner 100Ah AGM Batterien unter dem anderen Sitz montieren und mit Vorsicherung ebenfalls an den Batteriewechselschalter anbinden - oder ?
Geladen wird ja (zumindest versuchsweise) ohnehin weiter über das Trennrelais des EBL, das die Starterbatterie (ebenfalls 100Ah AGM) parallelschaltet und ansonsten über Solar (wäre dann mit Kennlinie für die LiFeYPo) oder Landstrom (da kann mein EBL Blei Gel oder Blei-Säure.....wäre ohnehin noch fraglich auf welche Einstellung ich da gehe - vermutlich Blei-Säure weil Gel sich nur durch eine längere Uo Phase unterscheidet)
Ladeschlußspannung 14,3V ; Erhaltung 13,8V
Zudem hänge ich eh nur sehr selten am Landstrom und da könnte ggf. ja die LiFePo ja auch wenn sie denn Voll ist einfach wegschalten bzw. im Winter wenn man sich mal an Landstrom hängt komplett weggeschaltet lassen.....

HartyH am 10 Mär 2021 14:46:47

MichaelMueller hat geschrieben:Diesen würde ich also auf jeden Fall über die dritte MidiOTO mit 30A als Vorsicherung anschließen.

Was soll damit abgesichert werden?
Im Anschluß käme doch eh der Sicherungsverteiler. Es sei denn, du mußt ein sehr langes Kabel zu dem Folgesicherungsverteiler verlegen, welches auch am Chassis anliegt.

MichaelMueller hat geschrieben:Die Masseleiste des Mini ATO Verteilers finde ich allerdings schon sehr praktisch für die kleineren Verbraucher mit dünnen Leitungen, mit denen man halt nicht mal so eben an eine M6 Schraube kommt.

Diese Masseverteiler machen Sinn.
Du kannst dann direkt mit einem 2-adrigem Kabel vom Sicherungsverteiler zum Verbraucher gehen.

MichaelMueller hat geschrieben:....und mit jeweils Schraube, Unterlegscheibe, Federscheibe oben und Unterlegscheibe, Mutter unten die Kabelschuhe daran festzuschrauben.

Befestigung: Schraube möglichst nur mit Zahnscheibe.

Stocki333 am 10 Mär 2021 17:33:48

Wurde in einigen Threads jedenfalls schonmal gemacht und sieht (zumindest für mich) sehr belastbar aus, ist individuell passend anzufertigen und im Gegensatz zu vielen fertigen Masseschienen nicht teuer.
Ich denke als Format sollte Kupferflachstab 30mmx4mm oder 40mmx3mm passen - oder ?

Ich bohre die Löcher: je nach Anwendungsfall. Stecke die Schraube hinein. Andere Seite kommt Beilagscheibe und Mutter drauf. Mit einer Gasflamme und einem dickeren Zinn mit Flussmittel verlöte ich die Schraubenköpfe. Das geht schnell. So hast du das Problem weg. mit den Gegenhalten beim Festschrauben. So kannst du mit einer Nuss von oben sehr schön arbeiten. Auch das fummelige Festschrauben entfällt.
Länge und Verbindungen nach lust und Laune realisierbar.
Franz

MichaelMueller am 11 Mär 2021 10:34:14

Mal ne einfache Frage am Rande....
Welche Kabelschuhgröße und damit welcher Queerschnitt kann am JBD BMS kurzversion angeschlossen werden?
Wollte heute Kabelschuhe, Kabel usw. bestellen....

Stocki333 am 11 Mär 2021 11:10:32

M5 Sind die Anschlußgewinde.
Du brauchst 4 Kabel. Sind Doppelt ausgführt. 25 mm2 ist mehr als ausreichend.
Franz

MichaelMueller am 11 Mär 2021 12:25:43

Danke Franz !
Doppelt ausgeführten 25mm² wären ja dann schon 50mm².....bei den niedrigen Stromstärken die ich brauche wäre ja schon zu überlegen das ganze dann nur in 2x16mm² also 32mm² auszuführen.

Weißt Du auch die breite der Pole der Winstons ? '
Das ist im Datenblatt nicht ersichtlich, ich möchte mir Anschlussschienen aus Kupfer in passender Breite biegen und aus der gleichen Kupferflachstange dann auch die Sammelschiene bauen....
Hatte an entweder 30x4mm gedacht oder an 40x3mm


Kennt jemand die Anschlüsse von diesem Schalter ?
--> Link
Ich tippe mal aufgrund der Artikelbezeichnung auf M10....aber gehen da Ringkabelschuhe oder Gabelkabelschuhe ?

KAWADO am 11 Mär 2021 15:04:58

MichaelMueller hat geschrieben:Kennt jemand die Anschlüsse von diesem Schalter ?


Hallo, wenn das dieser Amazon Link sein sollte, dann M8 mit SW 14.
Es gibt aber auch andere(2-polig) mit M10.

MichaelMueller am 11 Mär 2021 15:25:06

Ja, danke.
Das ist er. Und mit M8 hatte ich natürlich nicht gerechnet, zumal bei dem Koree sogar in der Artikelbezeichnung M10 abgebildet ist .... :-o
OK....beide Größen Kabelschuhe habe ich ohnehin bestellt....das ist kein Shopstopper ;-)

MichaelMueller am 12 Mär 2021 11:30:42

Nochmal eine Frage in die Runde zum thema Initialladen

Ich sehe hier oft die Variante das Kupferschienen verwendet werden oder halt extra gecrimpte Kabel...
Nun sind Kabelschuhe in z.B. 16mm² mit M12 aber auch nicht überall zu bekommen und ungefährt gleich teuer wie 50cm Kupferschiene in 20x2mm...und nachher braucht man sie nie wieder....
Als Sammelschiene umarbeiten möchte ich diese nicht, da dann ja auch Löcher drin sind die nicht benötigt werden und das wiederum finde ich echt unschön....

Vielleicht kann mir ja jemand weiterhelfen...
a) Gibt es noch einen Tip was man noch (möglichst preiswertes) nehmen kann zum Initialladen ? z.B. blanke Aluleiste ? Müßte ja auch gut gehen solange die nicht eloxiert ist - oder ?
b) Wie Breit sind eigentlich die Pole (ist im Datenblatt nicht ersichtlich) ? Ich möchte mir Anschlußschienen aus Kupfer biegen und diese direkt mit CF8-Sicherungen versehen.....
Welche Dicke empfiehlt sich da ? 2mm ? 3mm ?
c) Franz, welche Maße verwendest Du als Sammelschiene ? (werde das genauso machen wie Du es beschreibst mit den Schrauben anlöten !) 30x3mm ?

Ach ja...nach Lektüre einiger älterer Threads zu dem Thema "Kurzschluss über Sitzgestell im Unfallfall" denke ich derzeit noch darüber nach, die Minuspole direkt an den Anschlüssen mit Blocksicherungen CF8 100A auszurüsten. Da ich die Anschlußschienen ohnehin selbst biegen möchte sollte es sehr einfach sein diese noch mit einer M8 Schraube (auch hier durchgebohrt und Kopf verlötet) und einer Isoliermutter direkt mit einer Sicherung auszurüsten.
Habe die Links gerade nicht, aber dazu gab es hier mal Überlegungen, die ich sehr logisch fand, denn wenn im Unfallfall irgendein Pluspol Kontakt mit dem Sitzgestell bekommt, nutzt die beste Sicherung unmittelbar am Pluspol möglicherweise genausowenig wie eine Polkappe....dann jedoch ist eine zusätzlich Sicherung am Minuspol Gold Wert...Kostenaufwand=paar Euro und die Zusätzliche Verbindungsstelle....ok, die ist es dann auch Wert
Oder wie sehr Ihr das ? ? ?



HartyM
Was soll damit abgesichert werden?
Im Anschluß käme doch eh der Sicherungsverteiler.

Irgendwo muss ich den Sicherungsverteiler ja anschließen und da bietet sich der freie Port an einer MidiOTO geradezu an....das ist am Ende eigentlich fast schon der Hauptgrund....
Zudem wird die zu dem ATO-Verteiler aber ja auch nur mit 10mm² ausgeführt. Ohne die MidiOTO als Vorsicherung wäre die nächste Sicherung aber 100A, also zuviel für 10mm², daher wäre hier mMn eine Vorsicherung als Leitungsschutz für die 10mm² Verbindung fachlich richtig - oder mache ich einen Denkfehler ?
Und am Ende gilt ja eigentlich immer: (Fachgerechte Verbindungen vorausgesetzt) hat noch nie eine Versicherung im Schadenfall zuviele Sicherungen in einer Anlage beanstandet ! Fehlende hingegen schon oft !

Wenn ich die Anlage als Hybrid aufbaue (was ich derzeit favorisiere) kommt sogar noch eine weitere Sicherung hinzu !
Nach dem Batteriewahlschalter (der Vorne unterm Fahrersitz montiert wird) liegt ja auch 25mm² zum Verteiler (hinten unterm Fahrersitz).
Beiden Batterien sind mit je 100A angeschaltet.....hier könnten in Stellung 1+2 also 200A fließen.....zuviel für 25mm²....man könnte jetzt natürlich diese Verbindung mit dickerem Querschnitt ausführen, aber die Leitung (auch nicht billig) und passende Kabelschuhe müßte ich auch wieder besorgen (die anderen habe ich schon bestellt) und Sicherungshalter muss ich eh noch bestellen.
Außerdem habe ich für derart hohe Ströme keinerlei Bedarf, sodass es aus meiner Sicht am einfachsten ist und auch aus Sicherheitsaspekten Sinn macht den maximalen Systemstrom hier mit einer zusätzliche MegaOTO auf 100A zu begrenzen.

Viele Grüße
Michael

thomker am 12 Mär 2021 18:44:10

MichaelMueller hat geschrieben:Gibt es noch einen Tip was man noch (möglichst preiswertes) nehmen kann zum Initialladen

Moin,

Kommt drauf an, mit wieviel Ampere du laden kannst/willst. Ansonsten...
Ja kann ich: kostet 1m 3-adriges Feuchtraumkabel. Ich habe mit den aus der Außenisolation genommenen einzelnen Drähten alle Pluspole und alle Minuspole miteinander verbunden und mit einem 10A Labornetzteil bis 3,8V geladen. Plusanschluß erste Zelle, Minus letzte. Die 10A teilen sich auf alle 4 Zellen auf.

So, auf zum fröhlichen Steinigen...

Gruß
Thomas

Stocki333 am 12 Mär 2021 20:10:38

Würfelsicherung.
--> Link
Gibts bei Lars.
Franz, welche Maße verwendest Du als Sammelschiene ? (werde das genauso machen wie Du es beschreibst mit den Schrauben anlöten !) 30x3mm ?

30 X 3 Ist auch vollöommen ausreichend. Bei mir hab ich es in 20x10 gemacht. Aber nur weil die erste lieferung ohne Inhalt gekommen ist. Sie haben mir dann das Maß geschickt. Leider falsches Maß Habs dann trotzdem verarbeitet.
Sonst nehme ich 25 x 5. Da kannst du genug Strom schicken. Wenn du welches brauchst, KN hab noch was hier. Ist Elektrokupfer verzinnt.
Ach ja...nach Lektüre einiger älterer Threads zu dem Thema "Kurzschluss über Sitzgestell im Unfallfall" denke ich derzeit noch darüber nach,

Denke mal Laut. Wenns dir Die Sitze so zerquetsch das du dort einen Kurzschluß hast. Ich bin mir nicht siche,ob du dir darüber noch Gedanken machen kannst.
Aber ich gebe dir Recht mit deinen Gedanken. Wichtig wäre ein Abdeckung über den Zellen. Das ein Kontakt mit Sitzteilen nicht möglich ist.
Franz

HartyH am 13 Mär 2021 03:55:53

MichaelMueller hat geschrieben:„Was soll damit abgesichert werden?
Im Anschluß käme doch eh der Sicherungsverteiler.“
Irgendwo muss ich den Sicherungsverteiler ja anschließen und da bietet sich der freie Port an einer MidiOTO geradezu an...

Kannst du auch machen.
Entweder auf den Schraubpunkt vor der Sicherung oder auch mit Sicherung.
Ich wollte dich nur sensibilisieren, nicht zu viel Sicherungen zu verbauen.

MichaelMueller hat geschrieben:Und am Ende gilt ja eigentlich immer: (Fachgerechte Verbindungen vorausgesetzt) hat noch nie eine Versicherung im Schadenfall zuviele Sicherungen in einer Anlage beanstandet ! Fehlende hingegen schon oft !

Das ist schon richtig und passt.
Aber manchmal lösen zuviele Sicherungen erst den Schadenfall aus.

Stocki333 am 13 Mär 2021 08:58:01

Noch ein Gedanke zum Berührungschutz bei Untersitzmontage.
Du brauchst unbedingt eine Abdeckung über den Zellen. Den wenn ein Leitender teil auf die Zellen fällt und du zwischen den Zellen einen Kurzschluß verursachtst. Dann nützt dir Sicherungen am + Und - Pol nichts,
Die hebelts du aus.
Noch ein Tipp zur Befestigung der selbstgebauten Verteilerschiene. Zum befestigen nehme ich immer Sicherungshalter.
--> Link
Achte auf ausreichend Länge der Bolzen. So sind sie auch als Anschlußbolzen für die Kabelschuhe verwendbar. Ausserdem sind die Gehäuse sehr Temperaturbeständig. Für den Fall der Fälle. :cry:
Franz

KAWADO am 13 Mär 2021 12:28:11

MichaelMueller hat geschrieben:Nochmal eine Frage in die Runde zum thema Initialladen

a) Gibt es noch einen Tip was man noch (möglichst preiswertes) nehmen kann zum Initialladen ?


Hallo Michael, ich hatte z.B. noch eine Rolle Lochband Link zum eBay Artikel im Keller. Hat bei mir funktioniert.

Stocki333 am 13 Mär 2021 12:55:25

Mal so ein Tipp aus der Praxis.
Ist in eurem Bekanntenkreis ein Modellflieger, Modell Bootsbauer, Rennautofahrer. Die haben Acculadegerät. Das sind meistens Universal einsetzbar.
Fragt mal, ob die euch helfen mit dem Gerät. Spart die Kosten für ein Regelbares Netzteil.
Die Idee mit dem Lochband finde ich einfach köstlich. :top: :top:
Das Zeug liegt vor meiner Nase und ich komme nicht drauf.
Franz

thomker am 13 Mär 2021 14:34:57

KAWADO hat geschrieben:Hallo Michael, ich hatte z.B. noch eine Rolle Lochband

Ha, Ideen muss man haben, ist noch einfacher als einzelne Drähte... super Tip.

Gruß
Thomas

MichaelMueller am 13 Mär 2021 15:37:09

Sorry, bin in Eile, aber Lochband ist geil ! !

MichaelMueller am 13 Mär 2021 17:49:32

Sooo....
Jetzt mal in Ruhe.
Also Initialladen ist damit geregelt.....Lochband !

Labornetzteil habe ich....sollte also auch kein Problem sein.
Auf wieviel Volt würdet ihr die Winston denn Initialladen ?
Da schwanken ja die Meinungen.....3,8V ? 3,9V ? 4,0V ?

Anderes Thema...
Es kam wir es kommen musste....nachdem ein dahingehender Bedarf bisher verneint wurde, hat die Obrigkeit nun doch nochmal nachgedacht und fragt sich, ob mit dem neuen Batteriesystem nicht auch eine andere Methode des Kaffeezubereitens einziehen könnte und sollte....
Es steht also wohl doch eine Nespresso oder vergleichbares ins Haus....

Da derzeit noch nix eingebaut ist und Sicherungen noch nicht gekauft (;-)) dürfte eine Anpassung kein großes Problem darstellen....

Hinsichtlich anpassung der Planung was Queerschnitte, Sicherungswerte usw. angeht werde ich mal ein Blockschaltbild zeichnen und hochladen......
Das andere Thema ist die Gerätewahl und Wahl des Einbauortes....
Da die meisten Nespressomaschinen etwa 1200-1300W haben muss wohl ein WR mit 1500W Dauerlast und reinem Sinus her.
Dieser sollte zudem Fernschaltbar sein.
Klar ist natürlich auch das dieser möglichst nah an der Batterie positioniert werden sollte....wobei aufgrund der Platzverhältnisse das vermutlich nicht ganz so nah funktionieren wird.
Möglich wäre ein Positionierung unter der Sitzbank der Dinette neben dem Wassertank. Ich weiß, Wassertank ist eher subotimal, aber die möglichen Einbauorte in Sitznähe sind rar bzw. in der notwendigen Größe eines 1500W Wechselrichters eher nicht vorhanden.....
Alternativ wäre ein EInbau im hinteren Schrank möglich. Vorteil: Leichte Einspeisung in die bestehende 230V Anlage....wenn man einen WR mit integrierter Vorrangschaltung wählt. Das würde aber auf der Negativ-Seite bedeuten:
a) Kabellänge zwischen Batterie und WR etwa 4m
b) Verlegung der Kabel unter dem Fahrzeugboden von vorn unterm Fahrersitz nach hinten bis etwa auf Höhe rechtes Radhaus.

Weitere Alternative wäre wohl die Idee des Hybridakku unter den Vordersitzen aufgeben und den WR unter dem Beifahrersitz installieren......Problem hier wäre dann aber primär die Kabelführung der 230V Seite bis zu einer sinnvollen Stelle um ins vorhandene System einzuspeise oder die Kaffeemaschine einzustecken ohne ein Kabel quer durchs WoMo liegen zu haben.

Hat sonst noch jemand Ideen und/oder Tips ? ? ? ?
Als WR ins Auge gefasst hatte ich bei einer ersten Sicherung mal diesen --> Link

KAWADO am 13 Mär 2021 18:06:18

MichaelMueller hat geschrieben:Hat sonst noch jemand Ideen und/oder Tips ? ? ? ?
Als WR ins Auge gefasst hatte ich bei einer ersten Sicherung mal diesen --> Link


Hallo Michael,

schau mal nach diesem WR. Link zum eBay Artikel
Ich habe den schon 2 Jahre ohne Probleme verbaut. Senseo läuft :wink:

MichaelMueller am 13 Mär 2021 18:13:41

KAWADO hat geschrieben:Hallo Michael,

schau mal nach diesem WR. Link zum eBay Artikel
Ich habe den schon 2 Jahre ohne Probleme verbaut. Senseo läuft :wink:


Danke.
Klingt nicht schlecht.
Kann man natürlich nicht in die bestehende 230V Anlage einspeisen, aber eigentlich brauchen wir ihn ja auch nur zum Kaffeekochen....
Bedeutet aber auch, das man ihn örtlich so installieren muss, das man die Kaffeemaschine direkt einstecken kann.... echt schade, denn von den Abmessungen her würde er noch neben der AGM Batterie unter den Sitz passen, aber da kann ich dir Kaffeemaschine nicht einstecken.....

rolfk am 13 Mär 2021 18:16:00

Eine Idee habe ich.
Das mit der Spannung beim Initialladen würde ich nochmal genauer recherchieren.

Stocki333 am 13 Mär 2021 18:43:11

Initialladen:
Netzteil mit 5 oder 10 Ampere.
Multimeter vorhanden. Hoffentlich.
Vernünftige Kabel für den Anschluß herstellen. mit Ringösen. Und keine Krokoklemmen Sonder Mit Ringösen Verschrauben. Kabel Mindesten 6 -10 mm2.
Nicht die beigelegten Spielzeug Strippen verwenden.
2 Biluxlampen an das Netzteil Die Spannung auf 3,6 Volt stellen. Aber nicht auf der Anzeige des Netzteils. Sondern an den Klemmen wo die Bilux befestigt ist. Mit dem Multimeter Messen. Die Spannungsanzeige am Netzteil ignorieren.
-
Drehregler Spannung.
Den Drehregler mit Klebeband sichern. nicht das du den Verstellst.
Jetzt klemmst du das Kabel ( das vernünftige) an dein Lochband. an den Polen. Die Ampere am Drehregler 10% unter den max Strom einstellen. Damit es sicher durchläuft.
Und ab jetzt ist geduld gefragt. Dauert ein bischen. Mit 3-4 Paletten Bier läßt sich die Wartezeit verkürzen. :mrgreen: :mrgreen:
Franz

MichaelMueller am 13 Mär 2021 18:46:21

rolfk hat geschrieben:Eine Idee habe ich.
Das mit der Spannung beim Initialladen würde ich nochmal genauer recherchieren.

Tja, ich glaube mein Problem ist anders gelagert....meine Fragen kommen glaube ich genau daher, das ich es sogarextrem genau recherchiert habe ;-) !

Also....mein Kenntnisstand
Oft wird empfohlen bis 3,65 Volt initial zu laden....das ist aber meist die verallgemeinerte Angabe für alle Zellen....
Für Winston Zellen habe ich jetzt häufig die Angabe gefunden diese höher Initialzuladen.......und genau da sind eben die weiteren Angaben auch sehr unterschiedlich.
Litrade.de empfiehlt z.B. die Initialladeung nicht über 3,8V vorzunehmen.--> Link
Faktor.de veröffentlich unter dem Reiter Datenblätter --> Link eine PDF Datei zum Thema Initialladen und arbeitet mit 4V.....
Bedenkt man den Sinn des Initialladens - also ein Balancing an der absoluten Oberkante der Ladekurve und schaut ins Datenblatt der Winstonzellen, klingt es für mich ZUNÄCHST am logischsten eine Initialladung mit 0,5C bis zu 4V durchzuführen (wie auch von Faktor empfohlen)....allerdings sehe ich bei Betrachtung der Kurve auch keine gravierenden Unterschiede zu 3,8V, während ich 3,65V für definitiv zu niedrig halten würde.....
Und genau dazu würden mich Eure Erfahrungen/Meinungen interessieren.

drkklaus am 13 Mär 2021 18:50:46

:tach: und Hallo
Ich hoffe meine folgende Bemerkung ist Überflüssig, aber
besser wie eben nicht erwähnt.
Die Aufschaltung der 230V vom Wechselrichter auf das Bordnetz ohne Netz-Vorrangs:Schaltung ist lebensgefährlich.
Mit NVS muss beim Betrieb des Konverters gewährleistet sein, dass zumindest die Versorgung zum EBL getrennt wird (sonst wird im Kreis geladen) besser auch der Kühlschrank.
Grüße aus der nun etwas stürmischen Oberlausitz
Klaus
P.S. Ich habe mich für zwei getrennte Kreise entschieden. --> Link

MichaelMueller am 13 Mär 2021 18:53:54

drkklaus hat geschrieben::tach: und Hallo

Die Aufschaltung der 230V vom Wechselrichter auf das Bordnetz ohne Netz-Vorrangs:Schaltung ist lebensgefährlich. --> Link

Der Hinweis schadet nie !
Der WR den ich verlinkt hatte hat eine Landstromerkennung / Vorrangschaltung integriert und man könnte ihn sogar als USV Nutzen...ok,....für mich uninteressant.
Aber wie Du schon sagst....besser einmal zuviel als zuwenig.

MichaelMueller am 13 Mär 2021 19:13:01

So....hier jetzt mal das Blockschaltbild.
Derzeit größte Frage ist natürlich welchen Kabelqueerschnitt ich wo vorsehen sollte.
Beim BMS ist man ja quasi auf 2x25mm² begrenzt, denn bei M5 Anschlüssen ist mehr sinnvoll wohl kaum möglich.....
Was denkt Ihr ? Wo würdet ihr was einsetzen ?
Teils könnte es wegen Verlegemaßen (z.B, unter der Isolierung zwischen den Sitzen) auch sinnvoll sein statt 50mm² 2x25mm² oder statt 70mm² 2x35mm² zu verlegen, aber das dürfte eigentlich kein Problem darstellen, außer das zu überlegen wäre statt einer Sicherung mit 150A dann für jede Teilleitung eine einzelne Sicherung mit 50% vorzusehen - oder ? ?


drkklaus am 13 Mär 2021 19:42:35

MichaelMueller hat geschrieben:Der Hinweis schadet nie !
Der WR den ich verlinkt hatte hat eine Landstromerkennung / Vorrangschaltung integriert und man könnte ihn sogar als USV Nutzen...ok,....für mich uninteressant.
Aber wie Du schon sagst....besser einmal zuviel als zuwenig.

Noch mal
Wichtig das bei Wechselrichterstromversorgung auf das bestehende Bordnetz auch die Ladeeinrichtung (EBL) 230V-Seitig getrennt wird.
Der Glaube an ein Perpetuum mobile könnte fatale Folgen haben.
MichaelMueller ich hoffe Du hast Dich in dem Zusammenhang auch mit der FI-Problematik beschäftigt. --> Link
So jetzt höre ich auf zu bohren :lach:
LG Klaus

MichaelMueller am 13 Mär 2021 20:03:23

Hey Klaus,
sorry wenn ich das eben sehr kurz gefasst habe.
Die Thematik ist wichtig und mir durchaus geläufig, aber da ich mich bisher noch nicht für einen bestimmten WR entschieden habe ist auch noch offen ob ich in die bestehende Anlage einspeise, 2 Kreise betreibe oder einfach nur direkt am WR einstecke..das kommt primär erstmal darauf an, wo ich den WR und die Kaffeemaschine unterbringen kann.
Da wir sehr selten am Landstrom hängen wäre auch denkbar die 230V Steckdosen komplett vom Landstromanschluß zu trennen und quasi nur das EBL am Landstromanschluß zu lassen und alle 230V Steckdosen ausschließlich über den WR zu betreiben.
Da wir im Grunde 230V aber nur nutzen wollen für die Kaffeemaschine wäre eine Lösung mit möglichst wenig Aufwand gut....was aber wieder vom möglichen Montageort WR und Stellplatz der Kaffeemaschine abhängt :-)

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