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Ende der Verbrennungsmotoren, wie soll das gehen mit Womo? 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8 ... 16


rkopka am 14 Dez 2021 18:14:15

fschuen hat geschrieben:Warum gibt es denn keine Transporter (auch als Wohnmobilbasis) mit einem effizientem Dieselhybrid? W#re eine schöne Übergangstechnik gewesen, aber dank der Stänkerei der Verbrennerlobby geht es jetzt halt direkt auf elektrisch.

Wirklich effizient ? Zumindest für PKW kommt da nicht soviel raus, wenn man die Tests liest. Auf der AB erst recht nicht. Elektrische Reichweite gering, mehr Gewicht, aufwendigere Technik. Und warum gibt es keine LKW damit (oder doch ?) ?

RK

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Navigatore am 14 Dez 2021 18:22:36

jwjakarta hat geschrieben:
Schliesslich sind "ihre" Probleme von den "Heutigen" verursacht worden...


Ist das so?

Also ich habe unsere 140 Jahre alte Hofreite aus Sandstein und Holz nachhaltig erhalten. Ich habe sie dazu schon zweimal für viel Geld energetisch modernisiert. Heute bin ich mit meiner Brennwertheizung schon wieder der Buhmann.

Ich habe meine Autos je nach Zeitgeist erst mit KATs und später mit Partikelfiltern nachgerüstet. Heute bin ich mit meinem gerade mal 5 Jahre alten Wohnmobil und Euro 5 schon wieder der Buhmann.

Ich habe 1979 als Wehrpflichtiger für 185 Mark im Monat an der Zonengrenze den Weltfrieden aufrecht erhalten und jeden Tag gehofft, dass nicht irgendjemand den roten Knopf drückt.
Und damals war ich schon deshalb der Buhmann, weil ich eine "faschistische" Uniform getragen habe.

Was hat FFF bisher geleistet, außer ständig neue Handys zu kaufen, die wahrscheinlich irgendwo auf den Bäumen wachsen? Oder als Messias quer über den Atlantik zu segeln, um danach wieder nach Hause zu jeten.

Nein wirklich. Ich habe meinen Teil getan. Nun sind andere dran. Und man möge mir verzeihen, wenn ich jetzt wenigstens in meinem dritten und letzten Lebensabschnitt ganz egoistisch einfach nur mit meinem Verbrennermobil in die Welt hinaus fahren möchte, ohne dafür angefeindet zu werden. Das E-Mobil kann und will ich mir nicht mehr leisten, aber endlich meinen ganz persönlichen Traum leben

jwjakarta am 14 Dez 2021 18:40:56

Navigatore hat geschrieben:
Heute bin ich schon wieder der Buhmann.
Heute bin ich schon wieder der Buhmann.
Und damals war ich schon deshalb der Buhmann,...

Was hat FFF bisher geleistet, außer ständig neue Handys zu kaufen, die wahrscheinlich irgendwo auf den Bäumen wachsen?


Nein , DU hast natürlich gar nix mit-verursacht...

Und was bilden sich die KINDER (!!!) mit ihrem kranken Konsumverhalten (mit dem die Erwachsenen selbstverständlich nix zu tun haben...) überhaupt ein ?
Da haben diese frechen Gören von FFF mit ihren 10-15 Jahren selber noch nix geleistet (echt ein Unding...) und machen den Larry...



Wie nennt man sowas eigentlich ? "Depressive Selbstbeweihräucherung ?
Ich schmeiss mich weg...

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rolfk am 14 Dez 2021 19:28:44

mv4 hat geschrieben:wäre es nicht im Sinne des Klimaschutzes wenn man ein Tempolimit auf AB einführen würde?

--> Link

Das könnte man ohne große Mehrkosten sofort umsetzen... also wenn man das mit dem Klimaschutz ernst meint.

Bringt quasi nix.
Die jetzige Zahl der LPG Fahrer verzehnfachen, auf 5 %, wie in hollandt, bringt 3 % CO2 Ersparnis.
An diesem Potential geht man seit 20 Jahren vorbei. Warum dann langsamer fahren?

cbra am 14 Dez 2021 19:44:29

fschuen hat geschrieben: Wenn selbst von halbwegs gebildeten, zumindest des Schreibens mächtigen Mitforisten ein "Macht ihr mal - ich bin da raus" kommt, scheint dem Nachdenken nicht so viel Glück beschert zu sein....

Navigatore hat geschrieben:Sag mal, hast Du eigentlich viele Freunde?

Deine Beiträge fallen mir weniger durch Substanz aber dafür immer wieder durch eine Arroganz auf, die ihresgleichen sucht. Meinst Du nicht, Du solltest mal ein bisschen kleinere Brötchen backen? Dann macht das allen hier auch mehr Spaß.


echt jetzt? jemand der so arrogante sätze raushaut sollte evtl. selber den ball flachhalten.

Navigatore hat geschrieben:......
..Ich war an der Lösung der Probleme meiner Generation beteiligt, die nachfolgenden soll sich gerne mit ihren beschäftigten, nur mich damit in Ruhe lassen. I.....


solange diese denke einbetoniert ist werden wohl nicht mehr allzuviele generationen freude am leben hier haben.

cbra am 14 Dez 2021 19:49:57

was mich zuversichtlich stimmt ist dass die neuen technologien im LKW bereich mmn deutlich unspektaktulärer angegangen werden als im gehypten pkw bereich

in 10 bis 15 jahren sollte da auch einiges für uns abfallen

--> Link

--> Link

Matze665 am 14 Dez 2021 19:57:40

Das Tempolimit bring für den Klimaschutz ganau so wenig als wenn Deutschland morgen aufhört sich zu bewegen. Deutschland verursacht 1,85 % des weltweiten co2 Ausstoß. Von diesen 1,85% sind ca 30% der gesammte Verkehr,von den 30% sind 70% Straßenverkehr. Wie viele Autobahnen sind noch ohne Limit ? Wieviel ist es Prozentual Weltweit ? Das ist nur Geschwätz ohne echte Auswirkung für das Weltklima.

Navigatore am 14 Dez 2021 20:15:15

cbra hat geschrieben:solange diese denke einbetoniert ist werden wohl nicht mehr allzuviele generationen freude am leben hier haben.

Weißt Du, was ich amüsant finde? Dass die Leute, die hier am heftigsten für die möglichst schnelle Energiewende plädieren, selbst mit den ältesten Fahrzeugen unterwegs sind.

Matze665 am 14 Dez 2021 20:16:28

Ist das so?

Also ich habe unsere 140 Jahre alte Hofreite aus Sandstein und Holz nachhaltig erhalten. Ich habe sie dazu schon zweimal für viel Geld energetisch modernisiert. Heute bin ich mit meiner Brennwertheizung schon wieder der Buhmann.

Ich habe meine Autos je nach Zeitgeist erst mit KATs und später mit Partikelfiltern nachgerüstet. Heute bin ich mit meinem gerade mal 5 Jahre alten Wohnmobil und Euro 5 schon wieder der Buhmann.

Ich habe 1979 als Wehrpflichtiger für 185 Mark im Monat an der Zonengrenze den Weltfrieden aufrecht erhalten und jeden Tag gehofft, dass nicht irgendjemand den roten Knopf drückt.
Und damals war ich schon deshalb der Buhmann, weil ich eine "faschistische" Uniform getragen habe.

Was hat FFF bisher geleistet, außer ständig neue Handys zu kaufen, die wahrscheinlich irgendwo auf den Bäumen wachsen? Oder als Messias quer über den Atlantik zu segeln, um danach wieder nach Hause zu jeten.

Nein wirklich. Ich habe meinen Teil getan. Nun sind andere dran. Und man möge mir verzeihen, wenn ich jetzt wenigstens in meinem dritten und letzten Lebensabschnitt ganz egoistisch einfach nur mit meinem Verbrennermobil in die Welt hinaus fahren möchte, ohne dafür angefeindet zu werden. Das E-Mobil kann und will ich mir nicht mehr leisten, aber endlich meinen ganz persönlichen Traum leben[/quote]

Dem kann ich mich nur anschließen. Diese Klimakreischkinder hatten als Einzige eine Jugend in der sie sicher und in Wohlstand aufgewachsen sind, ohne sich selber um etwas kümmern zu müssen. In dem Alter 16-25 mussten die anderen Generationen z.B. Wehrdienst , Zivildienst oder ähnliches leisten und haben für ihr Geld gearbeitet.

wolfherm am 14 Dez 2021 20:26:48

Moderation:Bitte einen etwas gemäßigteren Ton. Schaut mal in die AGB oder in den Knigge. Einige Sprüche würden im wirklichen Leben wahrscheinlich nicht so kommen. Wer sich nicht daran hält, bekommt für diesen Thread die rote Karte.


tammy99 am 14 Dez 2021 20:44:19

Mensch Leute, um was geht es Euch denn jetzt? Selbstbestätigung? Das hilft dem Klima null!!!
Wir hinterlassen unseren Kindern eine Erde, die in Zukunft von heftigsten Naturkatastrophen heimgesucht werden wird, deren Verursacher wir und unsere Eltern sind. Da kann sich keiner zurücklehnen nach dem Motto :"Jetzt seid Ihr dran, wir haben genug getan." Haben wir eben nicht! Sonst wäre die Welt nicht in diesem Zustand.
Wir haben Schulden angehäuft, Arten ausgerottet und das Klima nachhaltig verändert. Dazu kommt dann nach der demografische Wandel.
Unsere "faulen" Kinder dürfen das alles ausbaden und dann auch noch unsere Rente bezahlen.
In diesem Land sind leider viele Menschen im Wohlstand erstickt.
Gerade hier in diesem Forum gibt es sicherlich kaum jemanden der finanziell notleiden muss. Wir sind mehr als privilegiert.
Ich kann mich doch nicht nur darauf berufen, dass wir nur x Prozent Schuld am Klimawandel haben. Die Produkte, die wir kaufen und für die sehr viel CO2 emittiert wird, werden doch zum Großteil nicht in Deutschland hergestellt, sondern in Fernost. Wir kaufen das Zeugs und tragen somit zu einem erheblich größeren Teil zur Klimaerwärmung bei.
Jeder einzelne, auch die Rentner, müssen jetzt ihren Teil beitragen.
Ich befürchte nämlich, dass es sonst heftigste Verwerfungen in unserer Gesellschaft geben wird. Wenn ich in Rente gehe, möchte ich das mit gutem Gewissen und nicht mit jungen Menschen im Nacken, die uns zu Recht unsere Versäumnisse vorwerfen werde und dafür auch noch bezahlen müssen.

LG
Fred

launcher20 am 14 Dez 2021 20:45:51

Hallo, Navigatore

Danke für das Statement! :bia:

Ich warte schon auf den Tag, wo die bombigen 11,5 Tonner mit den bulligen Elektroantrieben (wahrscheinlich haben die statt Solarplatten fette Akkus auf den Stahl-Dächern :D ) an den Rastplätzen an den anderen E-Autos anstehen, damit sie nach Laden weitere 100 km fahren dürfen, während wir mit den letzten noch zugelassenen Verbrennern vorbeifahren, wobei wir mit den noch vor ein paar Jahren als saubere Diesel gehypten und heutzutage als "altes" Teufelszeug verbrämten Auspüffen die Gegend mit CO2 vollsauen ( wieviel ist eigentlich 0,038% von in D 1,85% "menschengemachtem" :lach: "Ausstoss? <kopfkratz>, aber egal.
Politisch korrekt ist, was politisch gewollt ist!

Quibby am 14 Dez 2021 20:49:40

Bei manchen Äußerungen könnte man glatt auf die Idee kommen, dass diejenigen keine Nachkommen haben oder nicht wirklich gut auf diese zu sprechen sind. Ich bin schon der Meinung das unsere Generation der nächsten Generation dabei helfen muss, das dieser Planet noch einigermaßen lebenswert bleibt.

Bedeutet natürlich nicht, dass wir jetzt alle unsere liebgewonnen Wohnmobile verschrotten.

cbra am 14 Dez 2021 20:52:49

cbra hat geschrieben:solange diese denke einbetoniert ist werden wohl nicht mehr allzuviele generationen freude am leben hier haben.

Navigatore hat geschrieben:Weißt Du, was ich amüsant finde? Dass die Leute, die hier am heftigsten für die möglichst schnelle Energiewende plädieren, selbst mit den ältesten Fahrzeugen unterwegs sind.


Moderation:Entsprechend unserer Nutzungsbedingungen sind die Mitglieder gehalten, einen respektvollen Umgang mit anderen Mitgliedern, Firmen oder Moderatoren zu pflegen und in ihren Postings auf Beleidigungen oder Unterstellungen zu verzichten.
Der Inhalt dieses Beitrages wurde daher gegen diesen Hinweis ersetzt. Bitte beachte unsere AGB --> Link





Aber der fortschritt wird kommen, egal ob das jemandem passt oder nicht

Gut so

launcher20 am 14 Dez 2021 20:54:25

tammy99 hat geschrieben:iCH sehe dazu keine Alternative.

Ich schon, den Diesel. Der ist nämlich durch nichts zu ersetzen als durch sich selbst! Über die Endlagerung von Akkus hat sich auch noch keiner Gedanken gemacht! Hauptsache, E-Autos hypen! :(

tammy99 hat geschrieben:Das einzige Problem ist, dass wir das Stromnetz schnell ausbauen müssen und den Strompreis durch Abschaffung von Steuern und Umlagen soweit senken, dass sich das auch lohnt.

Das "versprechen" gewisse Leute schon seit Jahrzehnten mit dem Ergebnis, daß wir den höchsten Strompreis in Europa haben, super! :(

launcher20 am 14 Dez 2021 20:56:32

cbra hat geschrieben:Aber der fortschritt wird kommen, egal ob das jemandem passt oder nicht
Gut so


Also wenn der Fortschritt in Lastenfahrrädern besteht, wie auf der IAA gezeigt, verzichte ich auf den "Fortschritt"!

DonCarlos1962 am 14 Dez 2021 21:05:54

Ich hatte schon immer überlegt, warum es keine Wechselbatteriesysteme für E-Autos gibt.

Wenn schon früh europäische Normen dafür eingeführt worden wären, hätten wir schon eine ganz andere E-Mobilität.

Ein genormter "Batteriekasten" unter dem Wagenboden wäre sicher nicht der technische Hit, aber es hätte die Entwicklung in eine neue Richtung gebracht.

Zur "Tanke" fahren, ähnlich einer Waschstraße vorne rein. Unterflor entfernt der Roboterarm die "alten" Akkus, misst die Restkapazität, setzt neue Akkus ein und schiebt das Fahrzeug hinten wieder raus.
Gezahlt wird die Differenz der Kapazitäten mit der Karte.

Laden an der Steckdose daheim oder unterwegs geht ja auch noch.

Zugegeben, naiv und auf das simpelste reduziert.

Vielleicht könnte man auch hier zwischen Standard- und Premiumakkus und der Anzahl der Akkus wählen.

Kleinwagen - ein Standardakku
Untere Mittelklasse - zwei Standardakkus
Mittelklasse - ein Premiumakku
Sportwagen - zwei Premiumakkus
Tansporter/Wohnmobil - drei oder vier Akkus?

Ja, dass hätte das Design der Fahrzeuge sicher grundlegend verändert. Nein, dass wäre nicht einfach gewesen. Hätte die Reichweitendiskussion in ganz andere Richtungen gelenkt.

Die neuen Batterien haben mehr Kapazität weil die Entwicklung weiter geht? Egal, es wird ja die Differenzkapazität bezahlt. Der Batteriekasten und die Anschlüsse sind genormt, sie passen immer noch. Und wenn sich irgendwann die Spannungen ändern, muss es eben Adapter geben.

Alles Phantasie, zugegeben, aber ich fände es denkenswert. Fernlicht einschalten, weiter sehen, Ideen, Europa und Arbeitsplätze fördern.

LG Carsten

P.S.: Alte Autos "aufbrauchen" ist doch auch Umweltschutz. Denn es müssen ja keine Neuen produziert werden, was Ressourcen schont. Gerade bei uns Pensionären, die wenig fahren müssen.

"Für die Produktion eines einzigen Autos, das durchschnittlich 1,5 Tonnen wiegt, werden im Schnitt 70 Tonnen Materialien und Ressourcen verbraucht. Je nach Gesamtfahrleistung entstehen 15 bis 20 Prozent der CO2-Emissionen bei der Produktion eines Pkw und ein Prozent beim Recycling." kann man im Internet nachlesen.
Wenn ich nur 5-6.000 Km im Jahr fahre, ist der CO2 Rucksack von der Produktion riesig!

Tinduck am 20 Dez 2021 13:26:26

DonCarlos1962 hat geschrieben:P.S.: Alte Autos "aufbrauchen" ist doch auch Umweltschutz. Denn es müssen ja keine Neuen produziert werden, was Ressourcen schont. Gerade bei uns Pensionären, die wenig fahren müssen.


Da liegt der Hase im Pfeffer.

Man betrachte einfach mal die ganze Abgashysterie (Partikel, NOx).

Hier ein Trend vom Umweltbundesamt.

--> Link

Wie man dort sieht, sinkt selbst in den Städten seit 2009 der Stickoxid-Wert permanent ab. Durch Flottenerneuerung, modernere Motoren. Wohlgemerkt, von 2009 bis zum Ende des Trends ist der Anteil an Dieselfahrzeugen permanent gestiegen, trotzdem sinken die Stickoxidwerte. In den letzten Jahren, durch NOx-Kats/Adblue, noch stärker.

Wenn man diese Entwicklung einfach noch ein paar Jahre aussitzt, liegt der Wert so niedrig, dass er nicht mehr erwähnenswert ist (natürlich sinkt er nicht auf Null, weil es auch noch andere NOx-Quellen gibt).

Aber dann kann man ja nicht mit jährlich verschärften Abgasnormen neue Autos in den Markt drücken... eigentlich wäre spätestens nach Euro 6 keine weitere Verschärfung mehr notwendig gewesen.

Der Umwelt dient es am wenigsten, ständig neue Autos in den Markt zu drücken. Stichwort Ressourcen-Rucksack. Mit dem, was ein neues Womo an Ressourcen bei der Herstellung verbraucht, kann ich mein Altes noch 50 Jahre fahren.

'Am Golde hängt, zum Golde drängt doch alles'. Johann Wolfgang von Goethe. Hat sich nix dran geändert. Der Umweltschutz ist nur das neueste Argument, um uns zu mehr Konsum zu bringen. Irgendwie widersinnig, oder?

Das wir unsere Umwelt besser vor uns schützen müssen, ist schon richtig. Aber wir nehmen immer den Weg dahin, der noch mehr Geld von unten nach oben umverteilt.

bis denn,

Uwe

Inselmann am 20 Dez 2021 14:50:04

DonCarlos1962 hat geschrieben:Ich hatte schon immer überlegt, warum es keine Wechselbatteriesysteme für E-Autos gibt.

Wenn schon früh europäische Normen dafür eingeführt worden wären, hätten wir schon eine ganz andere E-Mobilität.

Ein genormter "Batteriekasten" unter dem Wagenboden wäre sicher nicht der technische Hit, aber es hätte die Entwicklung in eine neue Richtung gebracht.



Meine Rede schon seit Jahren. Aber das ist wie mit allen Sachen die wirklich was bringen wuerden ausser die Taschen zu fuellen von denen die sowas aus dem Hintergrund verhindern. Man haette ja auf einmal kein Monopol mehr und keine Markenbindung.

Und das geht weiter mit anderen machbaren Sachen, z.B. Adblu Retrofit Kits.

Aber solange der Profit von Einzelgruppen die Entwicklung steuert/beinflusst wird sich nichts anedern.

Die Frage ist nur, was koennen wir wirklich machen um was zu aendern? Andere Politiker waehlen ist schon mal keine "Waffe" :lol:

goorooj am 20 Dez 2021 15:57:25

Politiker musst du nicht treffen. Die sind alle gleich, sobald das Geld mal lockt. Schau dir an wo Schröder gelandet ist. etc. etc.
Diejenigen, die die Politiker auf ihrer Gehaltsliste stehen haben, die musst du treffen.

Aber dazu müsste erstmal klar sein wer überhaupt wen bezahlt, da weigern die sich seit Jahren.
Es ist eigentlich simpel: Ein Arbeitgeber hat das Recht, zu wissen welchen Nebentätigkeiten sein Angestellter nachgeht, und kann das in der regel verbieten wenn es gegen seine Interessen ist.
Politiker sind Angestellte des Volkes, nicht andersrum. Und meistens sind die Nebentätigkeiten der Politiker nicht unbedingt im Interesse der Wähler.
Transparenz ist der Beginn, nicht das Ziel.

Es ist aber ziemlich klar, dass sich die deutschen Hersteller, Produzenten, Banken etc. Politiker einkaufen, während z.B. die Japaner hier gar keine Lobby haben.
Deswegen habe ich, vom Womo mal abgesehen, seit 20 jahren Toyota und Jaguar bis sich das ändert :D
Und da wird dann schon irgendwann interessant was mit Wassserstoff passiert.

Aber: ich glaube nicht dass Deutschland die Infrastruktur so schnell hinkriegt. Wir sollten ja auchg schon lang überall schnelles Internet haben. Meist ist bei den Mietshäusern mit Tiefgaragen noch nicht mal genug Strom da um alle Autos über Nacht zu laden... und das liegt an der Leitung auf der Strasse. Überall wo genug Strom ist sind Industriegebiete, bei Wohnhäusern war nie was nötig bis jetzt.
Die Bahn und ÖPNV sollen ja auch ausgebaut werden. Die brauchen auch Strom....

Infrastruktur bauen... hm. Da haben wir uns nicht mit Ruhm bekleckert.
Du kannst dir auch sicher sein dass überall wo was ausgebaut werden soll die örtlichen Grünen irgendwas schützenswertes finden. Irgendein Käfer tuts schon um den Immobilienwert nicht sinken zu lassen.
Die sind ja auch Hauseigentümer. Und die Gerichte können echt lang beschäftigt sein, bei der Autobahn München-Mühldorf hat es 30 Jahre gebraucht bis die bauen konnten.
BER, Stuttgart 21.... die Liste ist lang.

10 Jahre.... LOL.

Rockerbox am 20 Dez 2021 15:58:22

Batteriewechselsysteme sind alle schon mal durchgedacht worden, das Grundsatzproblem bleibt bestehen, wieviele Batterien soll man am Wechselpunkt („Tankstelle“) vorhalten? Und was sagt man dem Kunden Nummer 21, wenn schon 20 volle Batterien weg sind? „Bitte warten, bis eine Batterie voll ist?“
Und welche Ladeleistung soll an solchen Wechselpunkten bereitstehen? Für 10 Batterien? Für 20? 50? Oder für 100?

Und abgesehen davon müssten sich ALLE Hersteller auf das selbe System einigen, das sowas kaum möglich ist sieht man schon an den Ladegeräten für Handys & Co. Außerdem hat ein Tesla per se eine ganz andere Batterie von der Leistung her als ein Fiat 500 oder ein Renault Zoe.

Viel zielführender wären mE andere Ladekonzepte und Technologien wie zb induktives Laden ohne Kabel beim Stop an jeder Ampel oder ähnliches. Technisch schon heute realisierbar mit entsprechender Infrastruktur.

rkopka am 20 Dez 2021 16:12:55

Rockerbox hat geschrieben:Batteriewechselsysteme sind alle schon mal durchgedacht worden, das Grundsatzproblem bleibt bestehen, wieviele Batterien soll man am Wechselpunkt („Tankstelle“) vorhalten? Und was sagt man dem Kunden Nummer 21, wenn schon 20 volle Batterien weg sind? „Bitte warten, bis eine Batterie voll ist?“

Ein weiteres Problem ist, daß man dann noch wesentlich mehr Rohstoffe braucht, da in der Praxis zumindest doppelt soviel Akkus wie Autos nötig wären.

Und abgesehen davon müssten sich ALLE Hersteller auf das selbe System einigen, das sowas kaum möglich ist sieht man schon an den Ladegeräten für Handys & Co. Außerdem hat ein Tesla per se eine ganz andere Batterie von der Leistung her als ein Fiat 500 oder ein Renault Zoe.

Da steckt viel Firmenpolitik dahinter. Die Leistung/Kapazität könnte man leicht modular lösen, indem man bei den großen Wagen mehrere Akkus einsetzt. Was auch für das Design etwas mehr Möglichkeiten bietet. Das wiederum ist wohl das größte Problem. Die Wagen sollen extrem windschlüpfrig sein, viel Innenraum bieten, toll aussehen und irgendwo noch einen großen Akku unterbringen. Das geht heute, indem die Akkus praktisch in jeden freien Raum reingepreßt werden. Was wiederum nie mit einem Wechselakkusystem kompatibel ist. Vielleicht wäre ein Hybrid sinnvoll ? D.h. ein kleinerer wechselbarer Akku mit fixem Format und ein fixer, größerer(?) Akku dazu (wenn nötig). Dann könnte man vieles mit der Plug-In Ladung machen und fährt damit auch mit leichterem Gewicht, und auf Langstrecken halt alle 2h einen neuen Akku reinstecken. Eine Variation über den Verbrenner Rangeextender.

RK

mv4 am 20 Dez 2021 16:34:52

ein wechselaccusystem ist quatsch...außer im Urlaub fährt kaum jemand regelmäßig längere Strecken (über 600km)mit dem PKW... für den LKW und ab 3,5 t Transporter sind accus eh Quatsch. ...da würden sich Brennstoffzellen oder Wasserstoff besser eignen. Jeder soll sich doch einmal selbst hinterfragen wieviel km er tatsächlich jeden Tag fährt. ...das bissel kann man locker zu Hause nachtanken...ja ich weiß nicht jeder hat Eigentum...das würde das relativ problemlos funktionieren...vorausgesetzt es wäre genügend Strom lieferbar, und die Kabel und Transformatoren machen das mit.

Aber vor allem muss es erstmal genügend "sauberen" deutlich günstigeren Strom geben...viel mehr als bisher gerechnet wurde...Industriebetriebe die ihre benötigte Energie bisher aus Gas oder Kohle /Koks gewonnen haben...die sind nicht mehr rentabel...oder sie lagern gleich ihre Produktion aus (was ja schon zum teil passiert).

fschuen am 20 Dez 2021 16:42:11

Rockerbox hat geschrieben:...das Grundsatzproblem bleibt bestehen, wieviele Batterien soll man am Wechselpunkt („Tankstelle“) vorhalten?


Kein Problem. Die Batterietankstelle ist ja quasi ein stationärer Stromspeicher, wo immer hunderte Batterien drin sind. Die kann man prima mit Regelstrom vollladen, und bei Bedarf im Netz sogar entladen. Und natürlich nicht alle gleichzeitig; das nächste Dutzend für die Kundschaft ist immer voll.

Und abgesehen davon müssten sich ALLE Hersteller auf das selbe System einigen ...


Genau da liegt imho der Knackpunkt. Das ist noch nie passiert, und wird auch nicht passieren. Entweder die Evolution schlägt zu, indem sich ein Standard am Markt etabliert, oder der Gesetzgeber.

Gruss Manfred

Ruedi1952 am 20 Dez 2021 17:57:37

--> Link

Gibt es in China schon

HerrKalle am 20 Dez 2021 18:02:47

mv4 hat geschrieben:Aber vor allem muss es erstmal genügend "sauberen" deutlich günstigeren Strom geben...viel mehr als bisher gerechnet wurde..



Wenn wir unsere Atomkraftwerke möglichst alle wieder aktivieren, haben wir doch kein Problem mehr.
Wir können natürlich den Atomstrom auch bei unseren europäischen Nachbarn kaufen. :lach:

Pechvogel am 20 Dez 2021 20:05:40

mv4 hat geschrieben:...das bissel kann man locker zu Hause nachtanken...

Wenn ich mir überlege dass hier bei uns in jedem Haushalt nur ein Durchlauferhitzer gleichzeitig am Netz sein darf damit der Netzversorger nicht überfordert wird dann stell ich mir das spannend vor wenn da noch zwei Ladestationen je Haushalt dazu kommen.
Übrigens auch in Industriegebieten müssen Unternehmen die einen gewissen Strombedarf haben, ihre eigene Trafostation bauen.
Die Infrastruktur ist also noch lange nicht passend!
mv4 hat geschrieben: …Aber vor allem muss es erstmal genügend "sauberen" deutlich günstigeren Strom geben...

Im Jahr 2020 hat Deutschland etwa 47% seines verbrauchten Stromes aus regenerativen Quellen bezogen.
2021 wird das, trotz weiterem Ausbau der erneuerbaren Energien, prozentual weniger werden weil wir 1. wieder mehr Strom verbraucht haben ( Corona war weniger schlimm und die E-Mobilität schon gewachsen ) und 2. weniger Strom aus Windenergie zur Verfügung gestanden hat weil, auch wenn es „blöd“ klingt, weniger Wind da war.

So gesehen sind die E-Autos also auch nicht CO2 frei beim Verbrauch.
Interessant wird das wenn der Ausbau der regenerativen Energien langsamer von statten geht wie das Wachstum der E-Mobilität und dem Wachstum der Wirtschaft.
Dann würde der Anteil der erneuerbaren Energien in Relation zu den allgemein verbrauchten Energien kleiner und damit z.B. die E-Mobilität immer umweltschädlicher ( bzw. weniger umweltfreundlich ).




Grüße
Dirk

rolfk am 20 Dez 2021 20:20:10

E Autos laufen aktuell auf Kohlestrom.
Denn genereller Mehrverbrauch wird noch immer von Grundlastkraftwerken getragen.
Und das sind ? Kohlekraftwerke.
Soweit zur Umweltfreundlichkeit der rollenden Schnapsidee.

Quibby am 20 Dez 2021 20:21:31

rolfk hat geschrieben:E Autos laufen aktuell auf Kohlestrom.
Denn genereller Mehrverbrauch wird noch immer von Grundlastkraftwerken getragen.
Und das sind ? Kohlekraftwerke.
Soweit zur Umweltfreundlichkeit der rollenden Schnapsidee.


Absoluter Quatsch, da meines z.B. nur auf PV-läuft.

wolfherm am 20 Dez 2021 20:25:26

Quibby,

was Rolf schreibt, ist vielleicht nicht ganz richtig oder da hast du eine andere Meinung zu, aber Quatsch ist es noch lange nicht. Vielleicht denkst du mal über deine Wortwahl nach. Man kann andere Meinungen auch höflicher ausdrücken.

rolfk am 20 Dez 2021 21:32:28

rolfk hat geschrieben:E Autos laufen aktuell auf Kohlestrom.
Denn genereller Mehrverbrauch wird noch immer von Grundlastkraftwerken getragen.
Und das sind ? Kohlekraftwerke.
Soweit zur Umweltfreundlichkeit der rollenden Schnapsidee.

Quibby hat geschrieben:
Absoluter Quatsch, da meines z.B. nur auf PV-läuft.


Wenn du aber deine PV nicht verbrauchen, sondern einspeisen würdest, würde sie woanders verbraucht. Und würde um diesen Betrag die Grundlast senken.....
Und wer erzeugt die Grundlast?


Erst wenn wir soviel PV erzeugen, dass wir keine Grundlastkraftwerken mehr brauchen, DANN werden weitere E-Autos mit PV laufen.

Die übrigens beileibe nicht CO2 neutral ist... :mrgreen:

Rockerbox am 20 Dez 2021 21:37:06

Pechvogel hat geschrieben:Wenn ich mir überlege dass hier bei uns in jedem Haushalt nur ein Durchlauferhitzer gleichzeitig am Netz sein darf damit der Netzversorger nicht überfordert wird dann stell ich mir das spannend vor wenn da noch zwei Ladestationen je Haushalt dazu kommen.


Naja, EINE Wallbox mit 11 kW Ladeleistung sollte sich nach Prüfung in nahezu jedem Haus der letzten 30 Baujahre problemlos installieren lassen.

Und wozu braucht man ZWEI Ladestellen pro Haus?

goorooj am 20 Dez 2021 22:57:27

Rockerbox hat geschrieben:
Naja, EINE Wallbox mit 11 kW Ladeleistung sollte sich nach Prüfung in nahezu jedem Haus der letzten 30 Baujahre problemlos installieren lassen.

Und wozu braucht man ZWEI Ladestellen pro Haus?


Dafür:

"Die meisten Deutschen wohnen in Mehrfamilienhäusern mit bis zu zehn Wohnungen. Etwa ein Viertel wohnt in größeren Wohnblocks oder Hochhäusern, ein Drittel in Einfamilienhäusern".
"Statistisch gesehen leben in einem Haushalt zwei Personen.
Etwa jeder sechste Deutsche wohnt allein."

also... bei insgeasmt ~46 mio wohnungen/Häusern sind wir bei 10 Millionen Wohnungen in Wohnblocks mit über 10 Wohnungen, deren Mieter dann auch gern Strom fürs Auto hätten.

huskimarc am 20 Dez 2021 23:10:40

E Auto kann man auch an 230 volt sprich normaler Steckdose laden, dauert halt nur etwas länger...
Ich Lade meist bei kaufland oder Lidl, gratis und bei 50kw Gleichstrom ist der Wagen meist nach 1voll (und gratis)

Pechvogel am 20 Dez 2021 23:22:41

Es geht nicht darum ob man Starkstrom zum laden braucht oder auch mit 230V auskommt sondern darum dass in einer Straße u.U. 100 Autos, abends nach Feierabend, gleichzeitig geladen werden wollen und dann am „Anfang der Straße nicht die Sicherung fliegt“.




Grüße
Dirk

goorooj am 20 Dez 2021 23:26:53

Wenn dadurch Autos zum Statussymbol für wohlhabende Hausbesitzer werden die ungern mit dem "Sozialschlauch" fahren, läuft was verkehrt.

Inselmann am 20 Dez 2021 23:27:29

Pechvogel hat geschrieben:Es geht nicht darum ob man Starkstrom zum laden braucht oder auch mit 230V auskommt
Grüße
Dirk


Starkstrom. Davon koennen wir in England nur traeumen. Nur Single Phase 230V in Wohnhaeusern :cry:

goorooj am 20 Dez 2021 23:30:38

Inselmann hat geschrieben:
Starkstrom. Davon koennen wir in England nur traeumen. Nur Single Phase 230V in Wohnhaeusern :cry:


Kochen die Engländer viel mit Gas, wie die Amis oder Südländer?

xiquadrat am 21 Dez 2021 00:48:07

Navigatore hat geschrieben:Nein wirklich. Ich habe meinen Teil getan. Nun sind andere dran.


na ja, das kommt jetzt vielleicht unerwartet, aber ich kann deine Gefühle wirklich gut nachvollziehen. Wenn ich deine Posts zugrunde lege, sind wir altersmäßig so ungefähr gleich auf. Und auch ich finde, so langsam ist's an der Zeit, dass man sich mehr um sich kümmert als um das Wohl der Welt, oder auch nur um das Wohlwollen der Welt. Schlussendlich haben wir (als Generation) unser Teil getan, das Rad weiter zu drehen. So gut wie's eben ging, und so gut wie wir's eben konnten. Daran ist nichts verwerfliches. Keiner wollte die Welt zu einem schlechteren Ort machen.

Hätten wir's besser machen können ? Bestimmt ! Andererseits, hinterher ist man immer schlauer. Und ob andere dann unter'm Strich so viel schlauer sein werden, das wird sich erst zeigen müssen.

Aber man muss ihnen auch die Chance geben, dass sie's besser, oder wenigstens gleich gut machen können. Und sowenig sich unsere Genreration schlussendlich um die Befindlichkeiten der Altvorderen oder um die Bedürfnisse der Nachfolgenden gekümmert hat während sie am Gestalten war, sowenig kann man das jetzt für sich einfordern, wenn man den Stab weiter gereicht hat.

Und wenn man das Gesagte ernst nimmt, dann muss man halt auch mit den Entscheidungen der nachfolgenden Generation leben., Und wenn die den Verbrennungsmotor blöd finden, dann ist das halt so. Wir haben unsere Urgroßeltern ja auch nicht gefragt ob sie den gut finden.

Inselmann am 21 Dez 2021 00:51:47

goorooj hat geschrieben:
Kochen die Engländer viel mit Gas, wie die Amis oder Südländer?


Yep. Und vor allem Gasheizungen. Und leider nur 230V fuer die Ofen :(
Ich frag mich wie das mit all den Ladestationen hier funktionieren soll.

Unser Neffe ist Elektriker und hat sich eine extra Ausbildung/Genehmigung geholt um diese Wallcharger zu installieren. Er hat mir geraten schnellstens einen zu installieren weil in vielen Wohngebieten nicht jedes Haus eins haben kann weils nicht fuer alle reicht.
Zur Seit gibts vom Staat einen Bonus und sobald wir in unser neues Domizil eingezogen sind werde ich einen Antrag stellen.

xiquadrat am 21 Dez 2021 01:23:32

Inselmann hat geschrieben: Er hat mir geraten schnellstens einen zu installieren weil in vielen Wohngebieten nicht jedes Haus eins haben kann weils nicht fuer alle reicht.

wenn ich das richtig verstanden habe, ist das hier auf dem Kontinent, bzw. in D genauso. So wie die Netze im Moment ausgebaut sind, reicht's nicht, wenn alle das machen.

hampshire am 21 Dez 2021 01:55:45

Anfang der 2000er machte sich eine Mehrheit von Menschen über die „Spinner“ lustig, die daran glaubten, dass man im Internet Waren verkaufen könne. Heute sind unter Anderem Auto- und Wohnmobilfahrer, denen die Phantasie für das was kommen wird fehlt. Natürlich wird das Verbrennen fossiler Energieträger ein Ende finden. Muss es ja auch, wenn man mal über seinen Widerstandsreflex hinaus denkt. Und der E-Antrieb ist einem Hubkolbenmotor in Effizienz und Komfort weit überlegen. Es gibt noch ein paar Hausaufgaben bezüglich Speichertechnologie / Energieträger zu machen und die Infrastruktur muss etwas intelligenter und leistungsfähiger werden. Wir haben schon ganz andere Herausforderungen gelöst.

Dass jüngere Generationen einen anderen Blick auf die Welt haben ist völlig normal und auch richtig. Hatte meine inzwischen stark von Wohlstand und Bequemlichkeit korrumpierte Generation übrigens auch mal. Statt wie ein Mantra festzustellen was alles nicht geht, lohnt sich das Hinhören, der Austausch und die konstruktive Auseinandersetzung. Man selbst gewinnt dabei Vertrauen.

Und bevor mich jemand als radikalen oder romantischen Klimaaktivisten sehen will, das bin ich nicht.
Ich bin seit meiner Kindheit Autofan, liebe kräftige Motoren und ihren Klang, Fahre viel, gerne und auf der Autobahn eher flott. In mir kämpfen Vernunft und Neigung. Neigung ist stark. Ich beschäftige mich beruflich mit Markt und Konzepten für erneuerbare Energien und fahre trotzdem einen Dieselkombi mit gut 700Nm Drehmoment. Das nennt man wohl kognitive Dissonanz. Nur weil ich persönlich manches nicht favorisiere oder anders will, ist es nicht falsch.

jwjakarta am 21 Dez 2021 03:53:02

goorooj hat geschrieben:
also... bei insgeasmt ~46 mio wohnungen/Häusern sind wir bei 10 Millionen Wohnungen in Wohnblocks mit über 10 Wohnungen, deren Mieter dann auch gern Strom fürs Auto hätten.


Denken wir mal 10 Jahre weiter :
Wie oft muss der Grossteil dieser Mieter in den 10 Millionen Wohnungen dann wohl sein Auto aufladen ? Wohl kaum täglich...

Bei sich weiterentwickelnder Reichweite kommen die meisten in 10 Jahren mit einer Aufladung vermutlich 7-10 Tage hin !
Da muss man doch kein Horrorszenario heraufbeschwören als würden jeden Abend 50mio PKW an der Steckdose hängen - das geht an der Realität doch komplett vorbei !

Jaki1190 am 21 Dez 2021 08:32:27

naja, es ist doch recht einfach. Die Energiemenge die sich durch den Wegfall von Treibstoff, Gas, Kernspaltung und Kohle (egal für welchen Bedarf) summiert, muss durch Strom kompensiert werden. So wie sich das derzeit ist, kann das unmöglich in ausreichendem Umfang funktionieren. Wenn die "Energiewende" so durchgedrückt wird wie geplant und die infrastrukturelle Vorbereitung weiterhin so schleppend läuft, wird es nur auf erhebliche Verbrauchreduzierungen hinauslaufen... d.h. Industrie, privates Umfeld und Mobilität wird stark eingeschränkt....

Tinduck am 21 Dez 2021 09:45:47

Genau das ist das Problem. Unsere Energiewende, so nötig sie auch ist, läuft nach dem kölschen Motto 'Et ward noch immer jot jejange'... ein vernünftiges Konzept ist anscheinend zu viel verlangt. Das kommt davon, wenn man es allen recht machen will. You cannot keep the cake and eat it.

bis denn,

Uwe

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