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Ende der Verbrennungsmotoren, wie soll das gehen mit Womo? 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7 ... 16


Pechvogel am 13 Dez 2021 18:10:54

DonCarlos1962 hat geschrieben:...Wenn ich das in Relation PKW zu 3,5Tonnen WoMo setze, gehe ich von etwa 50-100% Mehrverbrauch aus. Also vielleicht zwischen 15 und 20 Euro für 100Km...

Du hast Dir schon lange keinen neuen Kühlschrank, neue Fenster oder eine Fassadendämmung gekauft?!?
Der Diesel wird im Laufe der Jahre teurer werden und der Wasserstoff, auch wegen der höheren Produktionsmenge, immer billiger!
Dann passt Deine Rechnung nicht mehr!! Vielleicht wird das Wasserstoff-Womo sogar günstiger, im Verbrauch, wie der "Stinke-Diesel".

( oder es werden immer mehr E-Autos und auch immer weniger Öl-Heizungen und die Stahlindustrie baut auf Wasserstoff um so dass die Scheichs kaum noch Öl verkaufen können -> der Preis sinkt, der Fahrer des Stinke-Diesels singt, .... :mrgreen: )



Grüße
Dirk

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marmarq am 13 Dez 2021 18:15:34

Wen´s Int. und und gut 45 Minuten Zeit opfert, Klick den --> Link zum Thema Wasserstoff. Netter WDR Beitrag :ja:

DonCarlos1962 am 13 Dez 2021 18:16:50

Pechvogel hat geschrieben:Der Diesel wird im Laufe der Jahre teurer werden und der Wasserstoff, auch wegen der höheren Produktionsmenge, immer billiger!
Dann passt Deine Rechnung nicht mehr!! Vielleicht wird das Wasserstoff-Womo sogar günstiger, im Verbrauch, wie der "Stinke-Diesel".


Lieber Dirk,

dass wäre doch toll. Ich würde dann gerne auf ein Wasserstoffwohnmobil umsteigen. Ich bin da offen für diese neue Technik!

LG Carsten

Anzeige vom Forum


Acki am 13 Dez 2021 18:23:55

DonCarlos1962 hat geschrieben:...

Lieber Dirk,

dass wäre doch toll. Ich würde dann gerne auf ein Wasserstoffwohnmobil umsteigen. Ich bin da offen für diese neue Technik!

LG Carsten

Dieser LKW führt mit 1 Liter Wasserstoff gleich weit, wie mit 10 Liter Diesel ... --> Link

BadHunter am 13 Dez 2021 18:42:20

goorooj hat geschrieben:
Mit deinem Concorde 620 bist du eh bald H-Kennzeichen-würdig ( wenn er's nicht schon hat ).



Dauert noch bis Sommer 2025...

kawabenemsi am 13 Dez 2021 20:30:51

zuckerbaecker hat geschrieben:Ganz einfach, es ist vorbei.
Glaubt jemand er hätte das Recht auf WoMo Urlaub?
Genauso wie das Recht auf die körperliche Unversehrtheit.


Sie sagen es ja ganz offen :

"You will own NOTHING, you will WILL be happy about it..." : --> Link



Nice night !

tammy99 am 13 Dez 2021 21:12:31

Moin,

ich behaupte Mal ganz dreist, dass es niemals PKWs geben wird, die wirtschaftlich sinnvoll mit Wasserstoff betrieben werden.
Der Wirkungsgrad ist so gering, dass es keinen Sinn macht Strom zu verwenden, um Wasserstoff herzustellen, statt die PKWs direkt mit dem Strom anzutreiben.
In der Großindustrie wird das kommen aber garantiert nicht für jeden PKW.
Also freundet Euch mit dem E-Auto an. iCH sehe dazu keine Alternative. Das einzige Problem ist, dass wir das Stromnetz schnell ausbauen müssen und den Strompreis durch Abschaffung von Steuern und Umlagen soweit senken, dass sich das auch lohnt.
Gleiches gilt übrigens für Photovoltaik und Wärmepumpen. Bei den jetzigen Strompreisen rechnet sich das alles nie, wenn man die Zinsen berücksichtigt.
Eigentlich schade, denn ich würde das alles gerne privat umsetzen, lohnt sich aber nicht.
Daher fahr ich meinen Diesel bis er auseinanderfällt und warte darauf, dass unsere neue Regierung erkennt, dass sie massiv Anreize schaffen muss, sonst wird das nichts.

LG
Fred

rolfk am 13 Dez 2021 21:45:55

Du wartest darauf, dass erneuerbare Energie für dich wirtschaftlich gemacht wird?

Das werden unsere Politiker mit Leichtigkeit fertigbringen, sie brauchen nur Strom, Gas und Benzin massiv zu verteuern. So wirst du deine Anreize schon bekommen.....

Ach ja ..... Und sie sind schon dabei..... Vergessen aber dabei, dass der Verbraucher garkeine Alternative hat....

cbra am 13 Dez 2021 22:14:35

der TE hat sich ja schon verabschiedet... - aber der thread ist dennoch interessant.

ich seh das relativ entspannt, mit knapp 60 dürfte ich auch da ein sehr glückliches geburtsjahr erwischt haben.

inser iveco basisifahrzeug ist ein euro 6 diesel aus ende 2018. der hat einen 2006er euro 3 ersetzt - "einfach" kabine hoch - fahrgestell getauscht, kabine wieder drauf.

im idealfall rollen wir damit noch 10 - 15 jahre.

im weiteren idealfall hat iveco dann den H2 von den grossen LKW auch runterskaliert und hat ein halbwegs kompatibles fahrgestell mit H2 / Brennstoffzelle.

oder es wird eine aufliegerlösung - ist zwar unhandlich von der länge, aber schaumamal

oder es kann auch sein dass es batterielösungen gibt die halbwegs reichweite haben, obwohl ich daran nicht so wirklich glaube, und das laden für uns auch eine ziemliche herausforderung wäre, aktuell mal unmöglich, auch für elektro pkw.

wird schon werden.

was ich nicht nachvollziehen kann ist wie manche hier das wohnmobilfahren soooo wichtig nehmen. - ja, macht spass, aber gesamtgesellschaftlich fällt mir wenig ein was verkehrspolitisch unwictiger wäre. sein wir doch froh dass wir tolle jahrzehnte hatten, unsere kinder und enkel werden das kaum mehr machen können

Pechvogel am 13 Dez 2021 23:13:48

rolfk hat geschrieben:…Vergessen aber dabei, dass der Verbraucher garkeine Alternative hat....

Vergessen?? :kuller: :kuller:




Grüße
Dirk

tammy99 am 13 Dez 2021 23:16:04

rolfk hat geschrieben:Du wartest darauf, dass erneuerbare Energie für dich wirtschaftlich gemacht wird?

Es geht doch letztlich darum, dass diese Technologien gekauft werden, um die Energiewende hinzubekommen.
Und da ist es doch nicht förderlich, die Anschaffung unattraktiv zu machen. Die meisten Leute bekommt man übers Portemonnaie. Also, die Energiekosten zum Teil auf die Allgemeinheit bzw
Steuerzahler umlegen und dadurch den Kauf eines E-Autos, PV und Wärmepumpen attraktiver machen.

LG
Fred

Quibby am 13 Dez 2021 23:32:09

Förderung E-Auto bis zu 9000 €
Förderung Wärmepumpe bis zu 45% vom Invest

usw.....

DonCarlos1962 am 14 Dez 2021 00:10:41

tammy99 hat geschrieben: Das einzige Problem ist, dass wir das Stromnetz schnell ausbauen müssen und den Strompreis durch Abschaffung von Steuern und Umlagen soweit senken, dass sich das auch lohnt.

Das kann sich unser Staat gar nicht leisten. Da wirst Du vergeblich warten. Schließlich muss dann die entgangene Kraftstoffsteuer ausgeglichen werden.
tammy99 hat geschrieben:Eigentlich schade, denn ich würde das alles gerne privat umsetzen, lohnt sich aber nicht.

Die Einspeisevergütung beträgt seit dem 1. Mai 2021 gerade noch 7,69 Cent/kWh.
Damit rentiert sich für mich eine PV Anlage auf dem Dach eigentlich nicht mehr. Zumal man ja auch noch Steuern darauf zahlen darf.

Ich habe es schon einmal für mich durch gespielt. PV Anlage auf dem Dach, kleines E-Auto selbst betanken, Rest für das Haus speichern.
Tolle Ideen, aber noch viel zu teuer, zu aufwändig, technisch wie bürokratisch. Das kann ich nicht stemmen, ohne an die Rücklagen zu gehen.

Und es wird mir nicht alleine so gehen. Wenn es nicht einfacher und lukrativer für den Eigenheimbesitzer wird selbst Strom zu produzieren, einzuspeisen und zu nutzen, kommen wir kaum weiter. Mit dieser Einspeisevergütung werden nicht genügend Hausbesitzer motiviert eine Solaranlage zu kaufen und zu montieren.

Quibby hat geschrieben:Förderung E-Auto bis zu 9000 € vom Invest

Trotzdem kommt die Geschichte kaum ins rollen. Der billigste Elektro-VW kostet nach Liste 35.460,00 € ohne jegliche Extras und Überführung. --> Link

Da spielen die 9.000€ Förderung für den Durchschnittsverdiener keine Rolle, zumal der damit noch keine Ladeinfrastruktur, oder eine Wallbox vor dem Haus hat.
Darum ist auch der gleichgroße Dacia bei den Zulassungszahlen am Golf vorbei gezogen!
30.08.2021 — Der Dacia Sandero ist Europa bestverkauftes Pkw-Modell und bringt Dich auch trocken zur Arbeit oder zum Supermarkt.

Das Durchschnittseinkommen aller Arbeitnehmer betrug im Jahr 2021 monatlich 2.084 Euro netto. Nach Abzug der Miete und Lebenshaltungskosten bleibt kein Geld für den billigsten E-VW. Das ist am Bedarf "vorbei gemeiert".



Wir werden in absehbarer Zeit mit dem Wohnmobil in Spanien überwintern. Dadurch ersparen wir es fast ein ganzes Haus zu beheizen. Vielleicht ein kleiner Beitrag CO2 zu sparen?
Ich fahre mit dem Auto (kein SUV) nur was notwendig ist, verantwortungsvoll und sparsam. Im Urlaub, aber auch Zuhause nehme ich oft das Fahrrad.
Mein winziger Beitrag.

Eines sollte man aber nicht vergessen. Tourismus hält viele Regionen am Leben. Fällt dieser weg, entfallen unzählige Arbeitsplätze für die es kurz- und mittelfristig keinen Ersatz gibt.
Gerade wenn Produktionsstätten nach Fernost verloren gehen, ein nicht zu vernachlässigbarer Gedanke.

LG Carsten

mv4 am 14 Dez 2021 07:17:41

Solange es die 9000€ Subvention für die Autoindustrie gibt, werden die E Autos auch nicht günstiger.

Die Einspeisung Vergütung ist immer noch höher was der Strom an der Börse kostet. Der "Staat" ist nicht an günstigen Strom und Spritpreisen interessiert....da wird schön über die Steuern Geld generiert.

Aber wir sind mittlerweile meilenweit vom eigentlichen Thema entfernt...

Das Wohnmobil ohne Verbrennungsmotor wird funktionieren....ob mit Accus ? Ja auch das geht...aber nicht in der Form wie wir es gewohnt sind. An der Produktion von Wasserstoff um Stromüberfluss reiche Zeiten energetisch zu speichern wird kein Weg vorbeiführen.

tammy99 am 14 Dez 2021 07:27:01

Moin,

Carsten, ich habe das für mich genauso berechnet und verworfen.

Die Lösung könnte die Kernfusion sein. Die Reaktoren sind sicher und funktionieren schon. Es wird allerdings noch ein paar Jahre dauern, bis sie mehr Energie erzeugen können als benötigt wird.
Sollte das aber gelingen, hätten wir Strom in Überfluss.
Sollten bis dahin die Batterien kleiner und günstiger geworden sein, spricht auch nichts mehr gegen ein E-Womo.
Also, schaut bitte ein bisschen optimistischer in die Zukunft!

LG
Fred

Tinduck am 14 Dez 2021 08:59:02

Es braucht noch nicht mal Optimismus, Pragmatismus reicht.

Wenn euer Womo aus welchem Grund auch immer nicht mehr fahrbar ist, schaut euch um, was geht. Bis dahin einfach das nutzen, was es schon gibt. Solange unser Hobel noch fährt, werd ich mir keine Kopfschmerzen darüber machen, was hinterher kommt - die Zukunft ist nicht vorhersehbar und bisher waren alle Prognosen über 5 Jahre hinaus völliger Unsinn.

bis denn,

Uwe

rkopka am 14 Dez 2021 10:08:31

goorooj hat geschrieben:Solche Gesetze sind alles erstmal einfach nur Absichtserklärungen. Das wird auf Bedarf auch wieder geändert. Heisst halt dann anders ( im Erfinden neuer Bezeichnungen ist die Politik ja kreativ wie wir jetzt wissen.... ).

Komisch fand ich, daß Autohersteller geklagt wurden (laut Presse), weil sie keine entsprechenden Umweltschutzverpflichtungen abgegeben haben !? Wie soll das ein Klagegrund sein ? Warum sollte eine Firma sich zu etwas verpflichten müssen(!) ? Wenn es mal Gesetze gibt, müssen sie sich dran halten, klar. Aber bis dahin ?

RK

goorooj am 14 Dez 2021 10:30:50

cbra hat geschrieben:was ich nicht nachvollziehen kann ist wie manche hier das wohnmobilfahren soooo wichtig nehmen.


Ich war als kleines Kind schon, Ende der 70er, mit den Eltern im ausgebauten Reisebus unterwegs, direkt nach der Schule dann 2 Jahre mit Zelt und Rucksack, später wahlweise mit Faltboot+Zelt oder Auto + Zelt, irgendwann mit dem Camper weil man da noch weniger gebunden ist...
Ich fuhr auch schon mit meinem alten Jaguar Cabrio durch die Toskana ohne Buchung, einfach der Nase nach, von Palazzo zu Palazzo, war super.... aber geht halt nur in der späten Nebensaison wenn überall immer Zimmer frei sind.
Ich habe genau 1x, in den 90ern, Pauschalurlaub in der Karibik gemacht. All-inclusive... traumhafter Strand, schönes Hotel. Super essen, Cocktails... nach 5 Tagen habe ich mir ein klappriges Motorrad ausgeliehen und bin eine Woche über die Insel, von Pension zu Pension, Orte und Land anschauen.... Geniale Leute kennengelernt. Es wäre mir ein Graus, im Urlaub dauerhaft irgendwo sein zu müssen.

Es gibt viel zu viele Wohnmobilbesitzer die sowas nicht nachvollziehen können und eh nur mit vorheriger Buchung auf Campingplätze fahren. Das sind gar nicht wenige.
Die werden, wenn alles gut geht, dann eh aus dem Raster fallen wenn das mit den E-Mobilen zu umständlich wird, weil das Reisen für sie eh nur ein "unwichtiges Hobby" ist. Die sind halt dann wieder mit Wohnwagen unterwegs. Es gibt auch echt schöne Hotels, Leihwagen...

Das würde den Markt für wirkliche Reisende wieder entzerren. Die lassen sich auch durch hohe Steuern, alte Diesel, maximal 50 qualmend den Berg hoch und etwas beengte Platzverhältnisse nicht abschrecken, weil das ungebundene Reisen an sich wichtiger ist als ob ich jetzt quer oder längs schlafe und irgendwas umklappen muss. Dann ist es halt wieder bisschen weniger Luxus, so what?
Und was Verkehrspolitik angeht.... Wenn die das mit E-mobilen hergibt, dass ich so reisen kann, werde ich das gern tun. Wenn nicht, wird sich sicher irgendeine Möglichkeit finden die alten Diesel noch lange bis an ihr natürliches Ende aufzubrauchen.
Ein Bekannter hat einen 40 Jahre alten Mercedes Transporter in Bosnien wunderschön restaurieren lassen und dann umgebaut, mit H-Kennzeichen weil er mitten in München wohnt und sonst nicht in die Umweltzone könnte.... vielleicht mache ich das auch als nächstes, wenn der Iveco mal sitrbt. Wäre ein schönes Projekt. Der alte Benz-Motor hält auch mal locker eine halbe Mio Kilometer ohne grössere Anstrengung.

rkopka hat geschrieben:Komisch fand ich, daß Autohersteller geklagt wurden (laut Presse), weil sie keine entsprechenden Umweltschutzverpflichtungen abgegeben haben !? Wie soll das ein Klagegrund sein ? Warum sollte eine Firma sich zu etwas verpflichten müssen(!) ? Wenn es mal Gesetze gibt, müssen sie sich dran halten, klar. Aber bis dahin ?


Politik ist zu allererst darauf ausgerichtet, möglichst viele Wähler dazu zu bringen, eine Partei zu wählen. ich argwöhne dass solche Klagen, wenn auch eigentlich aussichtslos, eine "wir tun was" Message senden sollen, mehr nicht.
Das kennen wir ja zur Genüge.

mv4 am 14 Dez 2021 10:42:28

wer klagt denn?....die deutsche "Umwelthilfe" eV ...ein verlängertes Sprachrohr ...wer sich damit näher und tiefgründiger beschäftigt weiß wer dahintersteckt

DonCarlos1962 am 14 Dez 2021 11:13:09

mv4 hat geschrieben:wer klagt denn?....die deutsche "Umwelthilfe" eV ...ein verlängertes Sprachrohr ...wer sich damit näher und tiefgründiger beschäftigt weiß wer dahintersteckt


Na ja, auch wenn ich jetzt nicht weiß wer die deutsche "Umwelthilfe" e.V. aktuell sponsert, (ist es noch Toyota?) so kann diese nur klagen, weil die Gesetze (auch europäische) die wir selbst gemacht haben, nicht eingehalten werden.

Auch wenn dieser Verein für mich ein rotes Tuch ist, sie sind rechtlich auf der sicheren Seite. Wir müssen also unserer Legislative über die Schulter sehen.

goorooj am 14 Dez 2021 11:26:27

DonCarlos1962 hat geschrieben:Na ja, auch wenn ich jetzt nicht weiß wer die deutsche "Umwelthilfe" e.V. aktuell sponsert, (ist es noch Toyota?) so kann diese nur klagen, weil die Gesetze (auch europäische) die wir selbst gemacht haben, nicht eingehalten werden. Auch wenn dieser Verein für mich ein rotes Tuch ist, sie sind rechtlich auf der sicheren Seite.


Man klagt nicht weil die Gesetze auf seiner Seite sind, sondern weil ein Rechtsanwalt sagt dass es die MÖGLICHKEIT gibt dass man die Gesetze auf seiner Seite haben KÖNNTE ( und damit Geld verdient ).
Wären Gesetze eindeutig, bräuchte ich keine Prozesse, Anwälte oder Richter, nächsthöhere Instanzen.....
Aber vor allem bleibt man damit im Gespräch, und Gespräch bedeutet Spenden. Das ist ziemlich durchsichtig. "Schaut mal wir tun was für euch, gebt uns mehr Geld!"

BadHunter am 14 Dez 2021 12:38:49

cbra hat geschrieben:was ich nicht nachvollziehen kann ist wie manche hier das wohnmobilfahren soooo wichtig nehmen.


Naja, ich campe seit meinem 6. Lebensjahr, seit 30 Jahren nun immer mit eigenem Wohnmobil. Das erste eigene habe ich mir schon während meiner Ausbildung angeschafft.
Es war und ist ein entscheidender Bestandteil meines Lebens. Und ob es wohl umweltverträglicher ist, mit dem Auto oder gar dem Flugzeug 2-3 Reisen im Jahr zu machen, möchte ich bezweifeln.
Ich bin auch schon mit Motorrad und Zelt gereist, habe auch schon Flugreisen gemacht, oder Flugreise mit Mietwagen und Bed-and Breakfast-Unterkünften, aber letztendlich geht es um das Reisen, das zumindest für mich ein entscheidender Teil meines Lebens ist, um leistungsfähig im Beruf zu bleiben und regenerieren zu können. Und selbst Studien haben ergeben, dass aus Umweltaspekten das Reisen mit dem Wohnmobil umweltfreundlicher ist als Flug- oder auch Autoreisen mit entsprechenden Hotelaufenthalten. Selbst mit den heutigen Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren.

cbra am 14 Dez 2021 12:43:47

ich bin auch schon sehr lange unterwegs, meinen ersten kasten hab ich ca 1985 zusammengebastelt, auch viel zelt etc.
wir stehen i.a. frei und sind im jahr ca 15-18.000km unterwegs.

aber dennoch sehe ich die möglichkeit weiter uneingeschränkt wohnmobilzufahren nicht als gesellschaftlich relevantes thema.

wir werden hoffentlich lösungen finden auch die nächsten paar jahre - solange es noch geht - individualurlaub zu machen innerhalb wechselnder rahmenbedingungen.

Navigatore am 14 Dez 2021 13:26:42

cbra hat geschrieben:....wohnmobilzufahren nicht als gesellschaftlich relevantes thema.

Aber persönlich relevant. Und man lebt nur einmal, dazu tickt meine Uhr schon sehr laut. Ich war an der Lösung der Probleme meiner Generation beteiligt, die nachfolgenden soll sich gerne mit ihren beschäftigten, nur mich damit in Ruhe lassen. Ich bin gerne eine Auslaufmodell, das habe ich mir auch redlich verdient.

fschuen am 14 Dez 2021 13:49:55

Navigatore hat geschrieben:Ich war an der Lösung der Probleme meiner Generation beteiligt, die nachfolgenden soll sich gerne mit ihren beschäftigten, nur mich damit in Ruhe lassen.


Es ist ärgerlicher, wenngleich viel weniger schädlich, wenn jemand mit dieser Einstellung vor einem auf dem Stellplatz oder der Entsorgungsstation war. Jegliche Argumente sind da nur verschwendet, aber es ist auch eine Unverschämtheit, dass auf die Generation zu schieben. Es gibt auch sehr alte Menschen, die nachdenken, Zusammenhänge verstehen und ihr eigenes Verhalten hinterfragen können. Das ist nicht für jeden, schon klar, es weiss ja auch nicht jeder, wo der Müll hinkommt. Ich werde für meinen Teil aber niemand in Ruhe lassen, der keine Werte hat und mich damit bedroht oder schädigt, direkt oder indirekt.

Gruss Manfred

Navigatore am 14 Dez 2021 14:01:46

fschuen hat geschrieben:Ich werde für meinen Teil aber niemand in Ruhe lassen, der keine Werte hat und mich damit bedroht oder schädigt, direkt oder indirekt.

Gruss Manfred

Na ja, im Moment fahren wir beide Wohnmobil und wir fahren beide Verbrenner. Wie wäre es denn, wenn DU bei DIR anfängst und niemanden mehr schädigst (aber verschrotten und nicht verkaufen, sonst verschiebst Du ja nur Dein Wertesystem). Ein bisschen Lebenszeit später (da ist meine Uhr dann vermutlich leider schon abgelaufen) kann Du Deine Werte dann ja in ein E-Wohnmobil packen oder besser ganz lassen, denn irgendwie müssen ja auch die nicht gerade umweltfreundlichen Batterien produziert werden.

rkopka am 14 Dez 2021 14:18:01

Auch wenn das hier kaum als Alternative angesehen wird, bleiben immer noch WoWa, 5th Wheeler und Wohnkabine. Die wären auch jetzt schon elektrisch nutzbar. Es bleibt das Problem mit der Reichweite, das durch die Ladung/Anhängelast nicht gerade verbessert wird, erfordert aber kein komplettes Umdenken.

RK

goorooj am 14 Dez 2021 14:31:25

cbra hat geschrieben:aber dennoch sehe ich die möglichkeit weiter uneingeschränkt wohnmobilzufahren nicht als gesellschaftlich relevantes thema.


Das ist gesellschaftlich sogar sehr relevant, weil es da um die Grundprizipien der Freiheit geht. Es geht überhaupt niemanden etwas an wann ich wo wie Urlaub mache oder wo ich hinfahre.
Oder ob in einem ordnungsgemäss geparkten Auto jemand schläft oder nicht, solange da nichts hinterlassen wird, wenn wir schon mal dabei sind. Das ist aber Aufgabe von Bildung und Erziehung!
Das jetzt in Einklang zu bringen mit Wirtschaft, Tourismus, Natur ist Aufgabe der Politik und der Auto-Hersteller.
Einfach immer nur völlig einfallslos Verbote hinkleistern weils die billigste Lösung ist und man nicht nachdenken muss, kann so nicht hingenommen werden.

Die Diskussion gibts auch bei Flusswanderungen, schon lange.... Da hast du einerseits an manchen Orten die ziemlich dämlichen "Naturschutzgebiet, alles verboten, bleib weg" Regeln und dann anderswo einfach intelligente zeitliche Regelungen, ausgehend von Brutsaison, Pegel etc. und Ausnahmen bestimmter Ufer oder Kiesbänke.

rkopka hat geschrieben:Auch wenn das hier kaum als Alternative angesehen wird, bleiben immer noch WoWa, 5th Wheeler und Wohnkabine.


Ich denke durchaus dass das einige wieder als Alternative sehen werden, jedenfalls die, die eh immer vorher buchen und eigentlich nur zum Zielort und zurück fahren.
An ein sowieso vorhandenes E-Auto einen Wohnwagen anzuhängen ist die einfachste aller Möglichkeiten.

Matze665 am 14 Dez 2021 14:37:24

Naja , ich sehe das eher gelassen. Knapp 10 Jahre wird es noch neue Verbrenner geben.Kraftstoff noch deutlich länger. Selbst wenn jedes Jahr 1 Mio. E Autos zugelassen werden wird es noch ewig dauern bis 40 Mio. PKW ersetzt sind. Ein gepflegtes Womo hält auch fast 30 Jahre. Privat fahre ich ein E Auto als Zweitwagen ( ca 110 Km am Tag) und lade es mit Solar. Für längere Streken steht ein LPG Auto bereit. Das Geld das ich bei E Auto an Kraftstoff spare kann ich sehr schön in Diesel investieren zum Reisen mit dem Womo. und in 10 /15 Jahren sehen wir weiter,dann bin ich in dem Alter wo ich das Land verlassen kann und mir einen Altersruhesitz suche an einem Ort an dem ich kein Auto und keine Heizung brauche.

Rockerbox am 14 Dez 2021 14:51:54

Ich möchte gerne wissen, wo manche ihre Kristallkugeln zum Waschen und Polieren hingeben ..... es ist schon erstaunlich, was manche wissen oder glauben zu wissen oder vermuten oder raten, was heute in 10 Jahren mit der Antriebstechnik im Allgemeinen und mit der für Wohnmobile im Besonderen sein wird ..... alle Achtung! :mrgreen:

goorooj am 14 Dez 2021 14:57:33

Man darf auch nicht vergessen dass die allermeisten Womo-Fahrer heute noch den alten Führerschein unbegrenzt bis 7.5 t haben. Zumindest alle, die vor 1999 ihren Schein gemacht haben, also im Alter so ab 40 aufwärts.
Heute einen C1 machen zu müssen bedeutet alle 5 jahre zum Arzt und neu verlängern lassen. Und der Test ist nicht Ohne.
Es ist deutlich billiger und mit weniger Aufwand verbunden, einen BE Anhängerschein zu machen.

Die E-Womos werden die 3.5t dann wohl reissen, sind ja jetzt schon am Limit. dann noch die nötigen Batterien rein...
Ein intelligent gebauter 5th Wheeler ( nicht die Riesendinger mit Pickup drunter ), mit Anhängerschein gefahren, bei dem das Zugfahrzeug auch als Stadtauto dienen kann könnte dann der Renner werden.

rkopka am 14 Dez 2021 14:58:47

cbra hat geschrieben:aber dennoch sehe ich die möglichkeit weiter uneingeschränkt wohnmobilzufahren nicht als gesellschaftlich relevantes thema.
goorooj hat geschrieben:Das ist gesellschaftlich sogar sehr relevant, weil es da um die Grundprizipien der Freiheit geht. Es geht überhaupt niemanden etwas an wann ich wo wie Urlaub mache oder wo ich hinfahre.

Das geht sehr viele an. Wenn du z.B. mitten auf dem Petersplatz ein Zelt aufschlagen willst, wirst du das merken. Oder wenn du mit dem Womo auf einem Truppenübungsplatz oder in meinem Garten campen willst. Deine Freiheit kollidiert dann mit der Freiheit und den Interessen anderer. Niemand ist eine Insel.

Oder ob in einem ordnungsgemäss geparkten Auto jemand schläft oder nicht, solange da nichts hinterlassen wird, wenn wir schon mal dabei sind. Das ist aber Aufgabe von Bildung und Erziehung!

Nein. Wir als Gesellschaft haben uns Gesetze gegeben bzw. uns auf entsprechende Kompromisse geeinigt. Das sind die harten Regeln. Bildung und Erziehung geben die weichen Regeln vor. Das kann man kritisieren oder ändern (Politik), aber nicht einfach ignorieren, wenn man in der Gemeinschaft leben will. So manches wird verboten aber nicht geahndet. Anderes ist vielleicht erlaubt, aber man tut es nicht.

RK

Matze665 am 14 Dez 2021 15:01:50

Wieso Glaskugel ? Es wird doch von den Herstellern schon klar signalisiert wann sie mit dem Ausstieg/ Ende des Verbrenner In EUROPA beginnen wollen. Ab ca 2030 und die Politik stößt in das gleiche Horn. Viele Hersteller haben ihren Termin genannt. Siehe Auto Motor Sport vom Sept. 2021.

goorooj am 14 Dez 2021 15:37:51

rkopka hat geschrieben:Das geht sehr viele an. Wenn du z.B. mitten auf dem Petersplatz ein Zelt aufschlagen willst, wirst du das merken. Oder wenn du mit dem Womo auf einem Truppenübungsplatz oder in meinem Garten campen willst. Deine Freiheit kollidiert dann mit der Freiheit und den Interessen anderer. Niemand ist eine Insel.


Das ging aber auch schon vor 40 Jahren nicht. Das meine ich mit gesundem Menschenverstand, Bildung, Erziehung. Es gibt absolut klare logische Grenzen. Und nur weil einige nicht drüber nachdenken, ist es noch lange nicht statthaft daraus generelle Verbote für alle überall zu zimmern.
Wir haben den Fall dass eine Gemeinde ein komplettes freies Seeufer absperren musste weil sie durch freiwillig aufgestellte Spielgeräte für jegliche Badeunfälle haftbar wurde.... die dann auch passiert sind. nachts. Betrunkene.
Oder irgendwelche Vollidioten gehen mit Hunden in den Alpen in der Nähe der Mutterkühe spazieren und werden totgetrampelt. Bildung. Erziehung.
Jetzt bekommt der Bauer Schuld weil die Beschilderung nicht gut genug war. Was wird denn dabei im Endeffekt rauskommen? Irgendwann Betretungsverbote für ganze Bergregionen auf denen Viehbetrieb ist.
Nein, weder der Bauer mit den Kühen noch die Gemeinde mit dem Seeufer waren "Schuld". Das waren einfach nur Idoten und die waren SELBST Schuld, weil sie nicht nachgedacht haben, sich nicht informiert haben.
Da drehen Politik, Gerichte und Anwälte frei und führend jeden gesunden Menschenverstand ad absurdum.
Vollkaskomentalität.

Das Problem ist doch, je mehr Ge- und Verbote entstehen, desto weniger denken Menschen noch selbständig nach.
Jegliches Nicht-Verbot wird damit automatisch zum Recht. Wenn etwas nicht verboten ist, habe ich das Recht das zu tun.
Das ist eine Abwärtsspirale. Ethik, Nachdenken, Miteinander haben keinerlei Bedeutung mehr.
Bestenfalls rufst du noch Trotzreaktionen hervor die es anders vielleicht nicht gegeben hätte.

Natürlich muss ich irgendwo gesetzliche Vorgaben machen. Ich begrüsse durchaus die Initiative zu E-Autos, Bahnausbau, Nachtzüge ( ja BITTE ), sauberer Energie ( ich bin Solar- und Windkraftfan )....
Aber ich muss nicht jeden Sch*ss mit Kiloweise Papier regeln. Wir erziehen ganze Generationen zu unselbständigen Deppen.

Gast am 14 Dez 2021 15:44:16

Etwas zur Auflockerung der hitzigen Diskussion! :D





2030 erscheint mir etwas verfrüht für dieses Szenario…. aber die Folgen könnten stimmen!

fschuen am 14 Dez 2021 16:58:16

Wenn eine Firma von ihrer Substanz lebt, aber schöne fette Gehälter bezahlt, hat man ein Problem: weil jeder meint, bei den Kürzungen sollte doch wer anders anfangen. Ist die Pleite unter diesen Umständen noch abzuwenden? Das Problem haben wir momentan global, weil wir massiv von der Substanz leben. Klimawandel ist da nur eine Fussnote; Artenschwund und Flächenverbrauch sind vermutlich die Hauptprobleme. Die Pleite kommt schrittweise und trifft mal das Ahrtal, mal Kentucky ... mit sanftem Umsteuern bekommt man die Misere noch relativ schmerzarm in den Griff, je später, desto teurer und schmerzhafter. Die Pleite kommt am Teuersten.

goorooj hat geschrieben:Das Problem ist doch, je mehr Ge- und Verbote entstehen, desto weniger denken Menschen noch selbständig nach.


Ein krasses Verwechseln von Ursache und Wirkung. Wenn selbst von halbwegs gebildeten, zumindest des Schreibens mächtigen Mitforisten ein "Macht ihr mal - ich bin da raus" kommt, scheint dem Nachdenken nicht so viel Glück beschert zu sein. Das Problem sehe ich eher in der Demokratie: die meisten Wähler interessiert ihr eigener Geldbeutel weit mehr als das Land oder die Welt. Und wenn die Steuerung über Preise nicht mehr funktioniert, weil angeblich zu teurer Sprit nicht mehrheitsfähig ist, dann helfen irgendwann nur noch Verbote. Der billige Sprit sorgt dann dafür, dass der Absturz später kommt, aber wesentlich härter ausfällt. Warum gibt es denn keine Transporter (auch als Wohnmobilbasis) mit einem effizientem Dieselhybrid? W#re eine schöne Übergangstechnik gewesen, aber dank der Stänkerei der Verbrennerlobby geht es jetzt halt direkt auf elektrisch. Gehen wird das, bei uns fahren schon die Linienbusse mit Strom.

Gruss Manfred

andwein am 14 Dez 2021 16:59:07

Gast hat geschrieben:Nun das Ende der Verbrennungsmotoren, drücken uns die Gesetzgeber und Umweltfreunde auf, noch ca. 9 Jahre dann ist Ende!

Was mich an diesen Diskussionen bzw. Politikergeschwätz immer wieder amüsiert ist die bewusste Unschärfe ihres Geschwätzes.
Meinen die jetzt Explosionsverbrenner mit fossilen nicht nachwachsenden Brennstoffen??
Meinen die jetzt Kaltverbrenner (oder zumindest Niedrigtemperaturverbrenner) wie manche Brennstoffzellen??
Meinen die damit auch alle Verbrennermotoren, die mit nachwachsenden Brennstoff befeuert werden??
Es geht doch um die CO2 Abgabe bei den Klimazielen, oder habe ich da was falsch verstanden????
Vielleicht werden wir in dreißig Jahren die nukleare Brennstoffzelle herausholen und zum Entsorgen wieder nach Wackersdorf fahren.
Fragt die Leute doch einfach mal nach: Wie definiert irhr eigentlich einen Verbrennungsmotor??
Den meisten geht dann schon mal die Luft aus, sie bekommen Schnappatmung oder sie drehen sich weg.
Gruß Andreas

rolfk am 14 Dez 2021 17:09:48

Ich sage nur: Biodiesel.
CO2 neutral........

Navigatore am 14 Dez 2021 17:14:34

fschuen hat geschrieben: Wenn selbst von halbwegs gebildeten, zumindest des Schreibens mächtigen Mitforisten ein "Macht ihr mal - ich bin da raus" kommt, scheint dem Nachdenken nicht so viel Glück beschert zu sein....

Sag mal, hast Du eigentlich viele Freunde?

Deine Beiträge fallen mir weniger durch Substanz aber dafür immer wieder durch eine Arroganz auf, die ihresgleichen sucht. Meinst Du nicht, Du solltest mal ein bisschen kleinere Brötchen backen? Dann macht das allen hier auch mehr Spaß.

jwjakarta am 14 Dez 2021 17:28:50

Navigatore hat geschrieben:
Deine Beiträge fallen mir weniger durch Substanz aber dafür immer wieder durch eine Arroganz auf, die ihresgleichen sucht. Meinst Du nicht, Du solltest mal ein bisschen kleinere Brötchen backen? Dann macht das allen hier auch mehr Spaß.


Ist die Aussage "die nachfolgenden soll sich gerne mit ihren beschäftigten, nur mich damit in Ruhe lassen." nicht auch irgendwie arrogant ?

Schliesslich sind "ihre" Probleme von den "Heutigen" verursacht worden...

conga am 14 Dez 2021 17:36:52

Sind wir nicht alle arrogant (oder überheblich), wenn wir meinen, wir hätten ein verbrieftes Recht auf unsere Art des Urlaubs?

goorooj am 14 Dez 2021 17:37:28

Noch ein Beispiel:

Für sauberen Solarstrom brauchen wir im Süden Pumpspeicherwerke. Die Windkraft kommt aus dem Norden gar nicht nach Bayern weil sich jede einzelne Gemeinde dagegen wehrt auf der die neuen, dafür nötigen, Stromtrassen eingeplant sind.

Sobald du aber von Pumpspeicherwerken anfängst, z.B. in den Alpen ( wo auch sonst ), gehen die Anwohner auf die Barrikaden. "Das macht die Natur, die Heimat kaputt, wie sieht das denn aus, und überhaupt der Naturschutz"....

Wenn dann ein Skiliftbetreiber einen Speichersee für die Schneekanonen ins eigentlich geschützte Gebiet bauen will wird schnell mal der Plan geändert und das ganze Dorf freut sich über mehr Geschäft im Winter.
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Es geht wahrscheinlich nur über den Geldbeutel. Das Ding ist doch: wenn heute ein Stromprovider ein Gebiet kauft und da ein Pumpspeicherwerk baut hat die lokale Bevölkerung nix davon. Die Gewinne landen vermutlich irgendwo aus den Bahamas, die Steuern vielleicht in den Niederlanden, auf jeden Fall nicht am Ort. Lokal haben die Anwohner nur im Zweifelsfall weniger Geschäft.
Mit einem anderen, lokalen, Ansatz hätte es die Politik viel leichter... staatsvorfinanzierte lokale Kooperativen zu Bau und Betrieb.... aber da sei die Lobby vor. Das wäre ja Kommunismus.

mv4 am 14 Dez 2021 17:41:06

wäre es nicht im Sinne des Klimaschutzes wenn man ein Tempolimit auf AB einführen würde?

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Das könnte man ohne große Mehrkosten sofort umsetzen... also wenn man das mit dem Klimaschutz ernst meint.

Quibby am 14 Dez 2021 17:50:09

mv4 hat geschrieben:wäre es nicht im Sinne des Klimaschutzes wenn man ein Tempolimit auf AB einführen würde?

--> Link

Das könnte man ohne große Mehrkosten sofort umsetzen... also wenn man das mit dem Klimaschutz ernst meint.


Bin ich für, aber leider fühlen sich ja da einige wieder in ihren Freiheitsrechten beschränkt.

Bergbewohner1 am 14 Dez 2021 18:03:48

Was für ein Halbwissen, wir haben bei uns im Erzgebirge einige Pumpspeicherwerke, die laufen nicht, weil sie die Energieumlage bezahlen müssen und damit fahren diese in D nur rote Zahlen ein. Wenn man die Herstellung der Batterien von Anfang an betrachtet, ist es mit der größte Umweltfrevel den es gibt.

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