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Ende der Verbrennungsmotoren, wie soll das gehen mit Womo? 1, 2, 3, 4, 5 ... 16


mv4 am 12 Dez 2021 19:38:54

--> Link

ich hatte vergessen dir einen link zu schicken...aber was da steht wirst du sicher kennen.

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Navigatore am 12 Dez 2021 19:39:11

pwglobe hat geschrieben:Wer jetzt noch in Ölheizung investiert und glaubt es wäre zukunftssicher, naja, das ist schon sehr blauäugig.

So so, blauäugig....

Selbst beim derzeitigen Verbrauch, würden - da sind sich alle Prognosen einig - die Ölvorkommen bis mindestens 2050 vollkommen unproblematisch ausreichen. Die Kapazitäten verlängern sich natürlich mit jeder Pellet-Heizung :wink:
Ich bin mein ganzes Leben lang gut damit gefahren, antizyklisch zu investieren und auf gar keinen Fall dem teuren Mainstream zu folgen. Deswegen wird es wieder Öl.

2050 bin ich 90 und wie die Seniorenresidenz beheizt wird, macht mir dann auch keine Angst mehr. Bis dahin will ich aber unbeschwert mit unserem 3.0 Liter Verbrenner unterwegs sein, ohne Geld für etwas rausfeuern zu müssen, das ich weder brauche noch will. Und von den FFF wird man dann auch nur die wenigsten in einem Tinyhaus leben sehen.

Russel am 12 Dez 2021 19:44:12

Moderation:Bitte nutze die Zitatfunktion, wenn Du Mitglieder zitieren willst - dies macht es den anderen Nutzern leichter, Deine Texte von den Zitatinhalten zu unterscheiden. Das unvollständige Zitat wurde entfernt.



Auch hier braucht es eine gesunde Mischung.
Mit einem Blick in die Stadt ist die Pelletheizung und WP raus,
Alternative ist Gas, Fernwärme(meist Gas), Heizlüfter mit E.

Öl ist eher Ländlich und hat genauso seine Daseinberechtigung wie Pellet oder Gas.

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WomoToureu am 12 Dez 2021 19:46:11

Na was das jetzt mit dem Treadthema zu tun hat .... ? ? ?

Russel am 12 Dez 2021 19:49:54

WomoToureu hat geschrieben:Na was das jetzt mit dem Treadthema zu tun hat .... ? ? ?



Wenn alle Häuser bald mit Strom geheizt werden wirds fürs Hobby nicht mehr reichen?
Hier ist die Politik genauso Weltfremd wie bei der Mobilität.

goorooj am 12 Dez 2021 19:50:04

Wenn ich mal schaue wieviele 25-30 Jahre alte Wohnmobile noch rumfahren...
das war lange vor dem Boom.

Ich glaube nicht dass die heutigen wohnmobile einfach pünktlich nach 10 jahren explodieren.
Bei den Steuern die bis dahin auf Verbrenner erhoben werden, wird sich auch nicht mehr jeder einfach eins leisten können.
Ich schätze mal in 10 Jahren wird ein sehr grosser Gebrauchtmarkt existieren. Sicher auch noch in 20.

Und wenn die technik mal soweit ist dass ein 40-tonner mit E-Antrieb ( oder e.fuels oder wasserstoff oder.... ) durch ganz Europa kommt, sehe ich da keine grösseren Probleme bei Wohnmobilen.
Dann werden halt an jedem Stellplatz Ladesäulen stehen. Bis dahin wirst du für Freistehen eh europaweit eingekerkert und musst auf einen Stellplatz.

Falls bis dahin das Energieproblem gelöst ist, Putin uns noch Gas gibt, die Bayern endlich Windräder bauen... und... und ... und....
Ich sehe das nicht dramatisch.
Bis dahin ist es dann eh billiger in die Karibik zu fliegen als zu campen.

Russel am 12 Dez 2021 20:16:12

Eben, einfach nicht alles glauben und verrückt machen lassen. Nix wird so heiß gegessen wie es gekocht wird.

mv4 am 12 Dez 2021 20:22:50

ich sehe das auch entspannt...FIAT /Ford wollen bis 2030 komplett, Mercedes sogar noch eher, aus der verbrennertechnologie raus. Bis dahin wird sich noch einiges bewegen. Die Ölresurcen sind eh nur begrenzt verfügbar und viel zu wertvoll um sie einfach so zu verbrennen.

die Franzosen werden uns mit Atomstrom versorgen...wenn die Sonne nicht scheint und es windstill ist ;D

bei dem Tempo was im deutschen Baurecht ist...da stehen die 2022 geplanten Windräder vor 2030 nicht, aber das ist ein anderes Thema.

Gast am 12 Dez 2021 20:25:52

Hallo,

ich stehe den Ende von Verbrennungsmotoren gelassen gegenüber. Vergleicht man die technischen Daten in Bezug auf Drehmoment und Wirkungsgrad von Verbrennern mit Elektroantrieben, so hat der E-Antrieb die Nase vorn. Außerdem ist der E-Antrieb wartungsärmer und verschleißärmer.

Schaut man sich die technischen Fortschritte bei den Akkus aber auch bei der Erzeugung elektrischer Energie mittels Brennstoffzellen an, so sieht die Zukunft auch für Wohnmobile gar nicht so schlecht aus.
Die ersten Wohnmobil-Hersteller, z.B. Knaus, haben sich dem Thema angenommen und die erste Studie vorgestellt.
Ich sehe da einen guten Ansatz, der sicherlich noch Optimierungspotential hat aber Rom wurde auch nicht an einem Tag gebaut.

mv4 am 12 Dez 2021 20:33:37

ich sage mal so...
der erste serienmässige E-Ducato ist ein flop. Das Drehmoment erinnert an einen alten 280 Saugdiesel...die Reichweite von 90km mit dem kleinen Accu..kaum Praxistauglich...reicht nicht mal als Postauto....der Vortrieb ist bei Tacho 90 zu ende.. und der Preis von 56 000€ ist schon sehr sportlich. Sowas kauft kein Handwerker...und für Wohnmobilhersteller nicht zu gebrauchen. (achso das fahrzeug war für die Testfahrt leer :ja: )

vielleicht darf ich das auch nicht so sehr mit einen Tesla vergleichen :wink:

Quibby am 12 Dez 2021 20:45:20

Ich gehe davon aus, das die Reichweite von E-Wohnmobilen innerhalb eines überschaubaren Zeitraumes bei ca. 600 km liegen wird. Zu der Einschätzung komme ich, da ich seit 6 Jahren bereits E-Autos fahre und die Entwicklungen daher genau beobachte. Die Packungsdichte der Akkus hat sich in der Zeit mehr als verdoppelt.

zuckerbaecker am 12 Dez 2021 20:49:20

Ende der Verbrennungsmotoren, wie soll das gehen mit Womo?


Ganz einfach, es ist vorbei.
Glaubt jemand er hätte das Recht auf WoMo Urlaub?
Genauso wie das Recht auf die körperliche Unversehrtheit.

Jaki1190 am 12 Dez 2021 21:10:19

Ist das wirklich deine Meinung?
Das akzeptiert man und fertig?
Da bin anderer Auffassung ....

DonCarlos1962 am 12 Dez 2021 21:12:19

Russel hat geschrieben:Eine PV mit Speicher amortisiert sich normalerweise nach spätestens 10 Jahren: Bedenke das dein Geld immer weniger wert wird und der Strompreis nur eine Richtung kennt.

Da hat mein Stromanbieter leider ganz andere Zahlen: Amortisierung ohne Speicher nach ca. 10-12 Jahren, mit Speicher eigentlich nie, weil dann nach ca. 10 Jahren ein neuer Speicher notwendig wird, der den Vorteil mehr als auffrisst. So wurde uns mitgeteilt.
Alles gerechnet nach heutigen Vergütungsständen.

Ich bekomme zwar drei PKW auf mein Grundstück vor dem Haus, aber ein 7,5m oder längeres Wohnmobil leider nicht. Das Laden eines elektrisch angetriebenen Wohnmobiles vor meiner Tür fällt damit für mich leider flach.
Und damit habe ich schon mehr Platz als viele Andere.

Unser Hobby darf nicht nur für wenige Privilegierte zugänglich sein.

Selbst wenn ich es mir vielleicht noch erlauben kann, muss es auch für Laternenparker und Mietwohnungsbesitzer möglich sein diesem Hobby nach zu gehen.
Das sollten wir von der Politik auch erwarten dürfen.

Slawik hat geschrieben:Elektroantrieb kann nur ein Zwischenschritt sein.
Wasserstoff könnte eine (oder die) Alternative sein.
Dann könnten wir die (bereits bezahlte) nicht genutzte Energie von stehenden Windrädern nutzen um Wasserstoff zu erzeugen, zu Zeiten wenn deren Strom nicht gebraucht wird.

Diesen Beitrag finde ich sehr passend. Tatsächlich könnte ich mir ein Wohnmobil mit Brennstoffzelle vorstellen.
Wenn dann auch noch die Überproduktion vom eigenen Solardach in Wasserstoff im Auto gewandelt werden könnte... ich weiß - derzeit unmöglich.

Ich bin gespannt, wann Wasserstoff mit Tankschiffen von der Afrikanischen Küste aus nach Europa kommt. :ja:
Solarfelder in der Wüste, gewartet und gepflegt durch fair bezahlte Arbeiter?
Das könnte vielleicht die Wirtschaftskraft der afrikanischen Länder steigern. Vielleicht eine andere Art der Entwicklungshilfe?


Leider habe ich schon Fachmeinungen gehört, die eine flächendeckende Versorgung mit Wasserstoff, alternativ zu Benzin und Diesel, aus Logistischen- und Speichergründen an Tankstellen für nicht möglich halten.
Das Ganze wurde auch mit Zahlen hinterlegt, die ich aber leider nicht mehr parat habe.

Für mich wäre eine Versorgung mit Wasserstoff aber eine Zukunft die ich mir vorstellen könnte, wenn sie europäisch aufgestellt würde.


Könnte mein nächstes Wohnmobil mit Brennstoffzelle betrieben werden? Klar! Wenn der Kraftstoff noch bezahlbar bleibt. Dann fände ich sogar eine begrenzte Reichweite hinnehmbar.

Der 65L Dieseltank unseres FORD ist für viele indiskutabel klein. Uns stört es hingegen gar nicht. Länger als vier Stunden am Stück wollen wir eh nicht mehr fahren, dann können wir auch tanken fahren. - Auch Wasserstoff.
Strom tanken zu überhöhten Preisen an einer (vielleicht noch besetzten) Hochstromsäule auf dem Weg in den Urlaub finde ich hingegen "abtörnend".
Genau so wie den Raubbau durch Lithiumabbau für die Akkus.

LG Carsten

Gast am 12 Dez 2021 21:14:26

zuckerbaecker hat geschrieben:...Ganz einfach, es ist vorbei.
...
Genauso wie das Recht auf die körperliche Unversehrtheit.


Sehe ich auch so, deswegen habe ich einen offenen Brief an alle Viren, Bakterien, Pilze und sonstige Krankmacher geschrieben und sie auf den Artikel 2 des Grundgesetzes hingewiesen.

Ich bin überzeugt, das hilft. :virus:

mv4 am 12 Dez 2021 21:25:14

Quibby hat geschrieben:Ich gehe davon aus, das die Reichweite von E-Wohnmobilen innerhalb eines überschaubaren Zeitraumes bei ca. 600 km liegen wird. Zu der Einschätzung komme ich, da ich seit 6 Jahren bereits E-Autos fahre und die Entwicklungen daher genau beobachte. Die Packungsdichte der Akkus hat sich in der Zeit mehr als verdoppelt.


Sorry da möchte ich praktische Beispiele...was sich verändert hat sind die Accu Größen.(Kapazität)..die Energiedichte bezogen auf dem Rauminhalt des Accus ist nahezu gleich geblieben. Ich fahre selbst lange genug E Autos...vor 6 Jahren war das Angebot noch sehr überschaubar.

Mit heutigen Accus ist es technisch nicht möglich zb. Einen Ducato 600km Reichweite zu verpassen und dabei unter 3,5 t zu bleiben....

Quibby am 12 Dez 2021 21:30:33

DonCarlos1962 hat geschrieben:Da hat mein Stromanbieter leider ganz andere Zahlen: Amortisierung ohne Speicher nach ca. 10-12 Jahren, mit Speicher eigentlich nie, weil dann nach ca. 10 Jahren ein neuer Speicher notwendig wird, der den Vorteil mehr als auffrisst. So wurde uns mitgeteilt.
Alles gerechnet nach heutigen Vergütungsständen.


Das ist definitiv Quatsch.

Ich habe 10 KW auf dem Dach und 10 KW Akku. Produziere 11000 KW und verbrauche ca. 6500 KW (Haushaltsstrom, Wärmepumpe und ca. 7000 km E-Auto). Pro Jahr spare ich dadurch 1100 € an Stromkosten. Das mach in 10 Jahren 11.000 €. Da sind noch keine Steigerungen der Stromkosten in den nächsten Jahren berücksichtigt.

WomoToureu am 12 Dez 2021 21:36:11

goorooj hat geschrieben:Und wenn die technik mal soweit ist dass ein 40-tonner mit E-Antrieb ( oder e.fuels oder wasserstoff oder.... ) durch ganz Europa kommt, sehe ich da keine grösseren Probleme bei Wohnmobilen..

Es ist derzeit fraglich, was vom E-Highway, erneuerbaren Biodiesel, Flüssiggasmotoren etc. sich durchsetzen wird, bzw. vom Gesetzgeber beschlosen wird.
Für Unmöglich halte ich einen Stromabnehmer auf dem Wohnmobil nicht, der Fahrstrom und Akkuladung gleichzeitig liefert, so das Akkukapazitäten wie sie hier angedacht werden sicherlich unzweckmäßig sind. Mehr als 200 - 300 km werden die Akkus nicht reichen müssen, wenn die rechten Spuren der Autobahnen als E-Highway umgerüstet werden.

Quibby hat geschrieben: Da sind noch keine Steigerungen der Stromkosten in den nächsten Jahren berücksichtigt.
Leider wird man im Schnitt sowohl für den Baseload Preis ( Einspeisepreis ) als auch für Bezugsstrom von ca. 100 % Teuerung ausgehen müssen. An der Elektroladesäule sind jetzt Preise oberhalb 70 ct / kWh üblich.

Quibby am 12 Dez 2021 21:38:22

mv4 hat geschrieben:Sorry da möchte ich praktische Beispiele...was sich verändert hat sind die Accu Größen.(Kapazität)..die Energiedichte bezogen auf dem Rauminhalt des Accus ist nahezu gleich geblieben. Ich fahre selbst lange genug E Autos...vor 6 Jahren war das Angebot noch sehr überschaubar.....


Schau dir nur den Renault ZOE an. Ist eigentlich ein gutes Beispiel. Da hat sich die Reichweite verdoppelt, ohne das das Akku doppelt so schwer geworden ist.

Ich habe nicht behauptet das der Ducato unter 3,5 T bleibt.

DonCarlos1962 am 12 Dez 2021 21:38:58

Quibby hat geschrieben:
Das ist definitiv Quatsch.

Ich habe 10 KW auf dem Dach und 10 KW Akku. Produziere 11000 KW und verbrauche ca. 6500 KW (Haushaltsstrom, Wärmepumpe und ca. 7000 km E-Auto). Pro Jahr spare ich dadurch 1100 € an Stromkosten. Das mach in 10 Jahren 11.000 €. Da sind noch keine Steigerungen der Stromkosten in den nächsten Jahren berücksichtigt.


Was kostet derzeit ein 10Kw Akku und eine 10Kw Solaranlage auf dem Dach mit Montage?
--> Link
Demnach kostet eine 10 kWp Anlage mit Speicher zwischen 18.500 € - 24.000 €. Aber wir kommen hier vom Thema ab! Lass uns auf die WoMo zurück kommen.

mv4 hat geschrieben:
Mit heutigen Accus ist es technisch nicht möglich zb. Einen Ducato 600km Reichweite zu verpassen und dabei unter 3,5 t zu bleiben....


Das sehe ich ganz genau so. Wenn es nicht einen vollkommen neuartigen Akku mit drastisch höherer Energiedichte gibt, wird das nix.

Aber es gibt ja jetzt eine neue Behörde die genau danach in Deutschland forschen lässt. Ich drücke die Daumen. --> Link

LG Carsten

Fledermaus am 12 Dez 2021 21:58:54

mv4 hat geschrieben:
Mit heutigen Accus ist es technisch nicht möglich zb. Einen Ducato 600km Reichweite zu verpassen und dabei unter 3,5 t zu bleiben....


Servus
Ja der wird über 3,5t sein. Macht nicht's, wer mit Womo fahren will wird einen größeren Führerschein brauchen und sich ab 50 zum Arzt begeben.

Denke das kommt dem Gesetzgeber gar nicht ungelegen.

Egal mit was der Antrieb sein wird, Batterie, oder....
Das größer Problem sehe ich ob ich mir das Leisten kann, Womo und neue Heizung, Wärmedämmung,.......

mv4 am 12 Dez 2021 22:09:37

Quibby hat geschrieben:
Schau dir nur den Renault ZOE an. Ist eigentlich ein gutes Beispiel. Da hat sich die Reichweite verdoppelt, ohne das das Akku doppelt so schwer geworden ist.

Ich habe nicht behauptet das der Ducato unter 3,5 T bleibt.


Nun ja der neue Zoe wiegt 100kg mehr...mit dem 52kw Accu sogar noch mehr...obwohl am sonstigen Auto Gewicht gespart würde...aber egal.

MoniDieter am 12 Dez 2021 22:20:29

zuckerbaecker hat geschrieben:
Ganz einfach, es ist vorbei.
Glaubt jemand er hätte das Recht auf WoMo Urlaub?
Genauso wie das Recht auf die körperliche Unversehrtheit.



Ja, so lange ich mit meinem zur Zeit zugelassenem WoMo fahre schon. Das hat nämlich Bestandsschutz. Und ich bin mal gespannt auf die Regierung, die den Bestandschutz aushebelt. Wo damit anfangen, wo damit aufhören? Welche Branchen werden zerschlagen, welche bleiben bestehen? Sollte man mal zu Ende denken.
Ich finde es schon merkwürdig mit welchem Eifer Verbote postuliert werden, ohne Alternativen aufzuzeigen. Siehe die Abschaltung der deutschen Kraftwerke. Funktioniert ja im europäischen Verbund :wall: . Wenn es da man mal nicht einen Rückzieher geben wird. Zum Einen, weil der Ausbau der dann veränderten Infrastruktur nur sehr schleppend funktioniert und zum anderen, weil die Politik gerade in der jetzigen Situation übt, die Ankündigungen von gestern morgen schon wieder einzukassieren.
Dann kommt der Satz: irgendwo muß man ja anfangen... Die Leute werden aufbegehren wenn man ihnen zu viel abfordert.
Das wird nach meinem Gefühl ein langer, steiniger Prozess mit vielen Rückschlägen. Wir müssen ihn gehen, keine Frage. Aber bitte mit dem Nachdenken anfangen.
Wie fragil unser Wirtschafssystem ist, wird uns gerade vor Augen geführt. Transporte, Ersatzteile, sogar Wohnmobile und Rohstoffe werden zur Mangelware.
Den Verbrennungsmotor wird es noch lange geben, was getankt wird ist eine andere Frage. Es gibt viele Wege nach... in den Womo-Urlaub :lol:
Gruß Dieter

Fledermaus am 12 Dez 2021 22:45:28

MoniDieter hat geschrieben:

Ja, so lange ich mit meinem zur Zeit zugelassenem WoMo fahre schon. Das hat nämlich Bestandsschutz.
Welche Branchen werden zerschlagen, welche bleiben bestehen? Sollte man mal zu Ende denken.


Wenn der Diesel zu teuer wird ist der Bestandsschutz egal.
Es wird auch neue Branschen geben.

Tinduck am 12 Dez 2021 22:48:46

Sehe das auch locker. Ab 2030 werden halt keine neuen Womos mit Verbrenner mehr zugelassen. So what, wir kaufen keine Neufahrzeuge :D und alles, was nagelt und Diesel säuft, hat noch Bestandsschutz.

Dieselpreis zu hoch? Dann fahrn wir halt wieder Salatöl oder irgendwelche Biofuels. Wird aber erst passieren, wenn es für die Transportbranche eine brauchbare Alternative zum Diesel gibt, und die passt dann auch fürs Womo.

Man kann immer noch nen 30 Jahre alten LKW kaufen und ne Kabine draufpappen - der fährt mit allem, was annähernd brennt…

Der Zulassungsstopp für Verbrenner ist auch wieder nur Panikmache, genau wie der pöse Fiat-Dieselskandal. Manche Leute sind halt nur glücklich, wenn sie sich vor was gruseln können.

bis denn,

Uwe

MoniDieter am 12 Dez 2021 22:55:24

Hallo Gerhard, welche Branchen zum Beispiel?
Es ging mir bei meiner Antwort weniger um eine persönliche Schwelle beim Dieselpreis als darum das mir das Recht zu Fahren abgesprochen wird
Gruß Dieter

rkopka am 12 Dez 2021 23:08:18

Tinduck hat geschrieben:Sehe das auch locker. Ab 2030 werden halt keine neuen Womos mit Verbrenner mehr zugelassen. So what, wir kaufen keine Neufahrzeuge :D und alles, was nagelt und Diesel säuft, hat noch Bestandsschutz.
Dieselpreis zu hoch? Dann fahrn wir halt wieder Salatöl oder irgendwelche Biofuels.

Ich hoffe auch, daß es locker wird. Andererseits könnte es auch enger werden. irgendwann werden die "normalen" Tankstellen weniger werden und der Sprit teurer, weil nicht mehr soviel gebraucht wird. Oder es gibt verpflichtende E-Fuels, die (derzeit) weit teurer sind.
Bestandsschutz ist eines. Wenn aber die Diesel(oder allgemein Verbrenner)verbotszonen immer größer werden, wird man irgendwann nur noch auf der AB fahren, aber nirgendwo mehr runterfahren dürfen. Es gibt genug Wege, den Bestandsschutz auszuhebeln.

RK

Fledermaus am 12 Dez 2021 23:27:46

MoniDieter hat geschrieben:Hallo Gerhard, welche Branchen zum Beispiel?


Servus
Das kann ich dir nicht sagen, die Geschichte hat gezeigt das ein Beruf ausstirbt ein neuer entsteht.
Die Kutschenfahrer und Flösser wurden weniger und die Eisenbahn Arbeiter wurden mehr......usw.
Vor 30 Jahren hat es noch keine Coputerfachleute gegeben, die Schreibkraft an der Schreibmaschine gibt es auch nicht mehr.....







Die Zeit ändert sich, geschieht es in der Schnelligkeit das die Menschen mitkommen und es verstehen, ist alles okay.
Die nicht mitkommen fallen aus der Gesellschaft........

Angst vor der Zukunft hatt keinen Sinn, es geht wie man es in sein Leben einplanen kann, wie kann ich mich auf die neuen Rahmenbedingungen einstellen.

Ob ich es möchte das sich der Antrieb ändert ist egal, vielmehr sehe ich, wie kann ich es auf mein Leben richten.

WomoToureu am 12 Dez 2021 23:37:17

MoniDieter hat geschrieben:... das mir das Recht zu Fahren abgesprochen wird


Es ist eher die Frage unter welchen Voraussetzungen man noch fahren will oder kann.
Viele Städte sind für unser Wohnmobil nicht mehr zugänglich, Paris, Antwerpen, Gent... usw.
Andere wie Barcelona, London etc. gegen eine Tagesgebühr von 2 €
und das ist nur der Anfang der Zufahrtsbeschränkungen in Europa ( Low Emmission Zone )

Kfz Steuer - Soll in Deutschland auch für Dieselfahrzeuge im Bestand stark angehoben werden ( hoffe es kommt nicht )
Kraftstoff .. wird ständig teurer, im neuen Jahr abermals um mind. 10 ct / Liter

landmesser am 12 Dez 2021 23:39:00

Moin,

guckt euch mal Elektromobile von vor 25 Jahren an (Hotzenblitz) und vergleicht die mit den heutigen. Was 2050 ist, kann sich keiner realistisch vorstellen, auch nicht bei Womos.

Umweltzonen wirds 2050 für Fahrzeuge nicht mehr geben. Für die paar Verbrenner lohnt sich das dann nicht mehr. Die haben ab 2060 sowieso alle ein H-Kennzeichen.

Ich bin jetzt 60 und habe ein 5 Jahre altes Diesel Womo. Wenn ich 75 bin, ist mein Womo 20 und hat 400.000 km auf dem Buckel. Dann kaufe ich mir ein selbstfahrendes E-WoMo, weil ein Autopilot besser fährt als ein 75-jähriger und lasse mich fahren. Der lädt dann auch automatisch an einer Tankstelle, während ich meinen Mittagsschlaf halte und weckt mich in Griechenland wieder auf.

Traumhafte Zukunft.

Regenerative Energie ist wichtig. Nur Strom können wir bisher regenerativ erzeugen. Ob ich allerdings mit Batterie, Brennstoffzelle, PowerToGas oder PowerToDiesel fahre ist mir egal. Hauptsache ich kann fahren :-)

Viele Grüße
landmesser

ps: Dann mache ich eben alle 2 Stunden eine Stunde Pause zum laden. Der Weg ist das Ziel.

Didi57 am 13 Dez 2021 00:04:59

Leute mal im Ernst und Spaß beiseite,
macht ihr euch wirklich um die ungelegten Eier (2050) jetzt schon solche Gedanken.

Gast am 13 Dez 2021 00:34:52

Quibby hat geschrieben:Bei uns fuhren früher (60er 70er) elektrisch betriebene Busse. Die wurden per Oberleitung versorgt, da fällt das lange Laden weg.


Nun wäre eine Option nur die Länge des Verlängerungskabel und die Wülste auf den Straßen schrecken mich ab

Gast am 13 Dez 2021 00:46:08

jwjakarta hat geschrieben:Vielleicht sollte man aber auch mal hinterfragen ob es wirklich nötig ist über 50mio zugelassene PKW in Deutschland zu haben...

Nun geben sie doch ihre ab

Gast am 13 Dez 2021 00:55:19

Sorry lieber Admin, das Forum lehrt mich Gruseln! Auch find ich die Foren Software sehr Quengelig, ich nehm mich hier wieder raus! Für sowas zahle ich nicht!

Grundsatz: Diskutiere nie mit Idioten, sie schlagen dich mit Ihrer Erfahrung! :virus:

Tschau ich bin hier nicht Kompatibel, viel Spaß noch!

Didi57 am 13 Dez 2021 02:10:42

Gast hat geschrieben:Sorry lieber Admin, das Forum lehrt mich Gruseln! Auch find ich die Foren Software sehr Quengelig, ich nehm mich hier wieder raus! Für sowas zahle ich nicht!

Grundsatz: Diskutiere nie mit Idioten, sie schlagen dich mit Ihrer Erfahrung! :virus:

Tschau ich bin hier nicht Kompatibel, viel Spaß noch!


Servus machs gut,
glaube auch, dass es so besser für alle ist. :lol:
Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schreck ohne Ende.

rkopka am 13 Dez 2021 02:18:44

landmesser hat geschrieben:guckt euch mal Elektromobile von vor 25 Jahren an (Hotzenblitz) und vergleicht die mit den heutigen. Was 2050 ist, kann sich keiner realistisch vorstellen, auch nicht bei Womos.
...
Ob ich allerdings mit Batterie, Brennstoffzelle, PowerToGas oder PowerToDiesel fahre ist mir egal. Hauptsache ich kann fahren :-)

Ich erwarte auch starke Veränderungen. Im Moment sehe ich nur eine undurchdachte Planung. Gerade in D, aber auch in anderen Ländern will man aus allen irgendwie schlechten Energien raus. Kernenergie, Braunkohle, Diesel... Man will keine Verbrennerantriebe mehr. Wasserstoff wird nur halbherzig verfolgt und hat auch seine Probleme. Ähnliches gilt für E-Fuels.
Andererseits sieht es mit der Förderung der neuen Energien auch nicht so toll aus. Windräder sollen nur die halbe Zeit laufen, weil Vögel bedroht sind oder es Lärmprobleme gibt. Neue Anlagen brauchen so lange für die Genehmigung, daß bis dahin Angebote und Technologien schon wieder hinfällig sind. Solar will man nicht auf Dächern, aber auch nicht unbedingt auf freien Feldern. Oder man zahlt den Betreibern nur wenig. Oder man verlangt so hohe Umlagen, daß Speicherkonzepte viel zu teuer sind. Wasserkraft will man auch nicht und geht auch nur begrenzt. Fusion werden wir, wenn überhaupt, wohl erst in 50 Jahren haben.
Alle wollen etwas NICHT, aber die Alternativen will auch keiner. Ich kann leicht sagen, Verbrenner wirds in 9 Jahren nicht mehr (neu) geben. Nur tut man nur wenig, damit die Alternativen tatsächlich funktionieren. Oder man ändert alle paar Jahre den Kurs, womit dann wieder einige im Regen stehen, die dem alten Kurs gefolgt sind.

ps: Dann mache ich eben alle 2 Stunden eine Stunde Pause zum laden. Der Weg ist das Ziel.

Wenn es nur 10-20min sind, OK. Aber wenn es jeweils 1h zum Laden braucht, kommt man ja kaum noch vorwärts. Das ist für den Rentner, der langsam rumtingelt, egal. Wenn man aber nur 2 Wochen Ferien hat, kommt man in der Zeit ja kaum ans Meer. Und wenn die Ladezeit nicht wirklich kurz ist, wird man in der Urlaubszeit nicht mit 10min auskommen, weil man erstmal 2h warten muß, bevor man an der "Tank"säule ist.

RK

goorooj am 13 Dez 2021 08:46:21

Man solle sich keine allzu grossen Hoffnungen auf bestandsschutz machen.
Die womo-steuern wurden schon mal drastisch erhöht.
Auf diversen Autobahnen im Ausland sind schon alte transporter und LKW verbannt, das auf womos auszuweiten wird leicht, wenn der Tourismus dadurch nicht mehr leidet.
Den womo-Herstellern kann auch nur recht sein, wenn sich alle neue e-womos kaufen müssen. Dann die diversen Plaketten, blau ist ja noch nicht ganz tot...
Es wird sicher nicht einfach, aber auch nicht ganz unmöglich die alten Diesel weiter zu fahren.
Ich lehne mich aus dem Fenster und behaupte mal in 10- 15 Jahren sind die gebrauchtpreise nicht mehr annähernd das was sie heute sind.

Ruefue am 13 Dez 2021 10:02:05

Hi, die Energiewende wird schrittweise kommen, das geht ja nicht von heute auf morgen. Bis zum Ende des Verbrenners auf den Straßen wird es noch viele Jahre dauern. Bis dahin freue ich mich, dass wir seit 2018 ein Wohnmobil haben und schon viele schöne Touren gefahren sind. Das wird auch in den nächsten Jahren noch klappen :-)! Vorher müssen noch ganz andere dicke Bretter gebohrt werden: Ausbau ÖPNV, Ausbau der Erneuerbaren insgesamt, LKW und Warenverkehr, Veränderung der energiereichen Industrie, etc. ... Die Aufzählung könnte man noch viele Zeilen fortführen ;-). Gruß

goorooj am 13 Dez 2021 10:28:22

Oder, um es kurz zu machen und die Frage mal auf das wesentliche herunterzubrechen:

Die Ausstiegszeiten sind getrennt für PKW und Transporter unter 3,5t und LKW/Nutzfahrzeuge über 3,5t

Sobald das mit den LKW/Nutzfahrzeugen gelöst ist, die ja 8-9 Stunden am Stück fahren müssen, ist das auch für die Womos gelöst.
Ist ja dieselbe Technik und sind dieselben Plattformen.

Das gleiche für die leichten Mobile unter 3,5t. Musst halt dann, wie PKW, alle 4-500km zum Laden. Wobei die dann deutlich kleiner sein werden vom Platzangebot her, ist ja jetzt schon eher schwierig.

Fledermaus am 13 Dez 2021 10:34:31

Servus
Ja der Bestandsschutz hilft nicht viel, wenn dir in 8 Jahren einer in die Karre fährt, und du dir Überlegen darfst nimmst einen Diesel, oder ein neumodisches nicht ausgereiften Batterie Antrieb.

Wie war das noch mit dem Glühbirnen Verbot, da wurde gehamstert, :ja:

Gast am 13 Dez 2021 10:42:04

Fledermaus hat geschrieben:...oder ein neumodisches nicht ausgereiften Batterie Antrieb...


Nicht ausgereift, das wiederum halte ich für ein Gerücht.

Sicher ist er noch nicht optimiert, aber wenn ich daran denke, wieviel Zeit der Verbrenner hatte und er bis dato nicht optimiert ist.

BadHunter am 13 Dez 2021 10:44:32

goorooj hat geschrieben:Man solle sich keine allzu grossen Hoffnungen auf bestandsschutz machen.
Die womo-steuern wurden schon mal drastisch erhöht.


Richtig, die Fahrzeuge dürfen vielleicht theoretisch noch bewegt werden, aber wer kann sich das noch leisten?? Allein der Dieselpreis ist im Vergleich zum Vorjahr um fast 50 % gestiegen... OK, vorher war es auch schon mal teurer, aber in jedem Fall ist der Preis um einen zweistelligen Prozentsatz gestiegen. Ab Januar 2022 wird Diesel nochmal um die 9,5 ct. teurer, wegen der nächsten Stufe der CO2-Steuer.
Dazu wird sicher die KfZ-Steuer weiter steigen, und wenn jetzt noch der Steuervorteil des Dieselkraftstoffes gegenüber dem Benzin gestrichen wird kommt nochmal ne kräftige Schippe obendrauf...

Meine Frau hat noch ca. 5 Jahre zu arbeiten und wird dann mit 63 in Rente gehen, dann brauchen wir nur noch einen PKW. Zur Zeit haben wir 2 SUV als Diesel, ich brauche mein Auto beruflich, weil viel Aussendienst zum Job gehört, meine Frau hat täglich einen Arbeitsweg von insgesamt 85 Km (also hin und zurück zusammen), über Land.
Dann wird nachher ein PKW abgeschafft. Wenn mein Auto mal in die Jahre kommt gehe ich auch in den Ruhestand, bin da flexibel, weil selbständig. Wenn wir dann beide ungebunden sind gucken wir mal, was dann auf dem Wohnmobilmarkt los ist, bis dahin wird es unser Jetziger noch tun.
Dann brauchen wir PKW nur noch für kleinere Strecken, dann reich ein E-Auto, und bis dahin wird die Technik sicher nochmal weiter sein.
Ich gehe davon aus, dass dann die Materialien für die Akkus andere sein werden, die Reichweiten bei bis zu 1000 Km liegen und ein Ladevorgang nur noch wenige Minuten dauern wird.
Und wie es dann bei Wohnmobilen aussieht, naja... Ich gehe davon aus, dass wir dann einen jungen Gebrauchten kaufen werden, sicherlich noch als Diesel, der dann noch eigentlich viele Jahre halten soll...

Ich finde es ja auch immer enorm interessant, wie das Klima an Landes- oder Kontinentgrenzen endet...

Hier mal ein Zitat:
"Nach Angaben des Global Energy Monitors brachte China 2020 neue Kohlekraftwerke mit einer Leistung von 38,4 Gigawatt ans Netz – das ist dreimal so viel wie der gesamte Rest der Welt zusammen. Derzeit sind mehr als 200 neue Kohlekraftwerke im Bau."

Tja, China baut aktuell und hat mehr Kohlekraftwerke als die ganze EU zusammen, wie schön, dass das soweit weg ist... *Ironie aus*

rkopka am 13 Dez 2021 11:13:26

BadHunter hat geschrieben:Dann brauchen wir PKW nur noch für kleinere Strecken, dann reich ein E-Auto, und bis dahin wird die Technik sicher nochmal weiter sein.
Ich gehe davon aus, dass dann die Materialien für die Akkus andere sein werden, die Reichweiten bei bis zu 1000 Km liegen und ein Ladevorgang nur noch wenige Minuten dauern wird.

Das wäre schön. Auch wenn da physikalisch mit derzeitiger Technik noch nicht erkennbar ist, wie das (großflächig) gehen soll. Die Akkus können schon einiges, und wir haben schon 300kW Ladestationen. 100kWh Akku -> 20min (theoretisch). Aber dafür braucht man auch genug dicke Leitungen. Zumindest der Stau an der Ladesäule würde dann geringer werden. Evt. erreichen wir irgendwann Verhältnisse wie an der Tankstelle. Statt Tanks große Energiespeicher, die dann in den Pausen oder in der Nacht wieder aufgefüllt werden ? Ist aber (noch) sehr teuer.
Der Verbrauch wird sich nur begrenzt verbessern lassen. Die besten E-Autos derzeit haben alle auch extrem gute Luftwiderstandswerte. Das ist bei einem Sportwagen ähnlichen Modell einfach zu designen. Bei der Familienkutsche schon schwerer. Beim Womo wird das viel schlechter sein, allein schon weil die Frontfläche nur schwer verkleinert werden kann. Evt. könnte man mit einem umfangreicheren Slideoutsystem einiges gewinnen, allerdings muß man dann auch das Gepäckthema neu denken. Und leichter wird ein Womo damit sicher nicht.

Ich mußte gerade ein neues Auto kaufen, weil das alte einging. Bei meinem Fahrprofil wäre ein E-PKW durchaus realistisch gewesen. Mein Problem war einerseits natürlich der Preis, andererseits der Platz im PKW. Wenn man auch mal was transportieren will, gibt es (noch) sehr wenig sinnvolle und bezahlbare Lösungen. Ein halbwegs adequates (auf die Größe bezogen) E-Auto hätte mindestens 50-80% mehr gekostet. Inzwischen gab es wieder einige Ankündigungen, aber das nutzt mir jetzt erstmal nichts mehr.

RK

mv4 am 13 Dez 2021 11:19:23

BadHunter hat geschrieben:Tja, China baut aktuell und hat mehr Kohlekraftwerke als die ganze EU zusammen, wie schön, dass das soweit weg ist... *Ironie aus*


und das schöne daran ist ....die dürfen das ganz Legal ....im Pariser Klimaschutzabkommen wurde ihnen das zugestanden... China ist ein Schwellenland...wenn es nicht so traurig wäre könnte man lachen.

marmarq am 13 Dez 2021 11:21:29

hmarburg hat geschrieben:Schaut man sich die technischen Fortschritte bei den Akkus aber auch bei der Erzeugung elektrischer Energie mittels Brennstoffzellen an, so sieht die Zukunft auch für Wohnmobile gar nicht so schlecht aus.

Aus Strom Wasserstoff herstellen, per Brennstoffzelle Strom erzeugen um anschl. einen E-Motor betreiben? Von den 800bar im mobilen Fahrzeug und Lagerung der Tankstellen im mehrstelligen Minusbereich, na ja alles nicht so einfach! So nebenbei, bezahlbar soll´s auch sein.

Mein PKW E-Mobil soll 450km schaffen??? Tuts auch bei super extrem optimalsten Bedingungen, im reinen Stadtbetrieb sogar mehr! Realistisch sind bei der akkuschonenden 20/80 Laderegel die Hälfte, bei Kälte noch weniger. Echte realistische 500km Reichweite ( auch bei Kälte) sollte (m)ein Wohnmobil schon schaffen.

Gr mani

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