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Führerschein Änderungen Klasse B demnächst bis 4,25Tonnen 1 ... 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12


HerrKalle am 23 Aug 2023 13:37:27

DonCarlos1962 hat geschrieben:Wir werden demnächst noch einmal so einen Vormittag Fahrtraining machen. Es ist gut investierte Zeit!



Wenn du da involviert bist finde ich das schwierig. Mein Tip wäre, investiere ein paar Euro und laß das einen Fahrlehrer machen der auf Lkw Schulung spezialisiert ist. Dann klappt das auch richtig.

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pwglobe am 23 Aug 2023 13:58:17

HerrKalle hat geschrieben:Wenn du da involviert bist finde ich das schwierig. Mein Tip wäre, investiere ein paar Euro und laß das einen Fahrlehrer machen der auf Lkw Schulung spezialisiert ist. Dann klappt das auch richtig.


Hallo, so haben wir das gemacht, meine Frau hat erst 3 und dann nochmal 2 Fahrstunden bei einer LKW Fahrschule genommen.
Hat Nerven und Diskussionen gespart, die Anweisungen des Fahrlehrers wurden widerspruchslos hingenommen was bei mir nie vorkommt. :wink:

Mittlerweile denkt sie über den CE nach, wenn nur die Kosten nicht wären.

rabi am 23 Aug 2023 14:57:42

DonCarlos1962 hat geschrieben:war das Wohnmobil (3,5To) mit 3,35m Breiten und 7,45m Länge nichts neues und easy zu händeln.


Welches Wohnmobil ist denn 3,35m breit? :eek:

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DonCarlos1962 am 23 Aug 2023 19:56:56

rabi hat geschrieben:
Welches Wohnmobil ist denn 3,35m breit? :eek:


Ich glaube nur Fahrzeugen mit SlideOut! :lach:

Da habe ich mich wohl vertippt. 235cm natürlich! :lol:

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Grundsätzlich stimme ich Dir 100% zu, wenn, ja wenn da nicht meine Frau wäre.

Ich bin schon froh, wenn ich sie überreden kann überhaupt einmal das WoMo zu fahren! Mal eine gute Stunde auf dem Parkplatz ist da schon das Äußerste der Gefühle.
Fahrstunden nehmen? "Wozu denn, ich werde das Ding wohl eh nie fahren!"

Ihr fehlt jeglicher Spaß daran. Sie will einfach nicht.

Leider. Schade.

LG Carsten

rkopka am 20 Sep 2023 09:19:05

Hier --> Link gehts erstmal in die andere Richtung.

RK

wolfherm am 20 Sep 2023 09:42:36

rkopka hat geschrieben:Hier --> Link gehts erstmal in die andere Richtung.

RK



Da kann ja jetzt trefflich zu diskutiert werden. Aber bitte sachlich.

rkopka am 20 Sep 2023 09:56:58

Bei 1800kg für B und mehr erst ab 21 Jahren ist das ein Problem für Fahranfänger, da viele übliche Familienwagen (nicht nur SUV) drüber liegen. Mein Kangoo ist etwas über 2t. Ein Captur2 (KompaktSUV) ist gerade noch drunter. Ebenso ein Golf7. Ein Golf Variant ist schon drüber.

RK

Tinduck am 20 Sep 2023 10:01:08

Oha, Sprengstoff :D

Die Befristung und Untersuchungen für Senioren wurden ja schon lang und breit hier diskutiert. Ich finds gut und mache das ja wg. CE eh schon.

Die Gewichtsbeschränkung auf 1800 Kg finde ich schwierig - da fällt ja schon ein normaler Kombi raus. Elektroautos, wie im Artikel erwähnt, fast komplett wegen des schweren Akkus.

Fahrprüfung nach der Probezeit? Dann mit verschärften Kriterien oder wie? Sonst macht das irgendwie keinen Sinn.

Tempo 90 für Anfänger gibts in Frankreich ja auch schon (oder warens 80?).

Nachtfahrverbot für Anfänger wegen besoffen fahren? Sehen tun die ja meistens eher besser als die älteren...

bis denn,

Uwe

pwglobe am 20 Sep 2023 10:20:44

rkopka hat geschrieben:Hier --> Link gehts erstmal in die andere Richtung
RK

Hallo, die 1800kg halte ich für übertrieben niedrig, hier zeigt sich wieder wie an der tatsächlichen Situation vorbei diskutiert wird.
Das Problem ist nicht das Gewicht sondern die Abmessungen, hier sollte es ab einer bestimmten Fahrzeuggrösse einen B+
geben unabhängig vom Gewicht < 3,5t.

Ein Angleichen aller Fahrzeuggeschwindigkeiten macht auch mehr Sinn, LKW schneller und PKW langsamer so sind die Geschwindikkeitsunterschiede nicht mehr so groß, weniger Staus und weniger Überholvorgänge.
Landstraßen alle 80km/h egal ob LKW oder PKW schon muss man nicht mehr überholen.

fomo am 20 Sep 2023 10:22:29

Der Trend geht nach meiner Ansicht in die richtige Richtung für den "PKW"-Führerschein.
Leistungs-, oder besser Leistungsgewichtsbeschränkung ist sinnvoll. Das ursprüngliche Führerscheinrecht stammt aus einer Zeit, als die Leistung noch keine echte Rolle spielte. Da waren alle Autos langsam, auch Sportwagen (Supersportwagen ausgenommen, die konnten auch mal über 150 km/h erreichen).
Die Begründung "1800 kg sind zu wenig, weil der Familienkombi schwerer ist" zählt nicht. Eine sinnvolle Grenze wäre die ursprüngliche Klasse 3 -> 2800 kg.
Was ich vermisse, ist eine Beschränkung von Länge (6 oder besser 5m) und Breite (2m).
Eine Erweiterung sollte mit entsprechender Schulung möglich sein. Es muss nicht gleich eine Sonderfahrt "nachts rückwärts auf der Überlandautobahn" sein.

AndyAmmer am 20 Sep 2023 10:23:32

Meine Frau und ich haben zum Glück noch die alte Klasse 3 bzw. alte Klasse B bis 7,5 Tonnen. Unsere Wohnmobile haben von jeher > 3,5 Tonnen. Jetzt wollen die Kinder mit der Enkelin auch mal damit in den Urlaub. Schnell mal rechnen: drei Wochen Wohnmobil mieten (mit Einschränkungen bei 3,5 Tonnen zGG!) kostet in der Miete mindestens 900 €/Woche = 2.700 €.
Das Update auf Führerschein CE kostet laut Angebot der hiesigen Fahrschule 1.500 € pro Person. Für unseren "Spezialfall" ist das damit gar nicht die Frage "ob", sondern "wie schnell" :P
Eins der Kinder kriegt dann den CE halt von uns geschenkt. Und für uns wäre das zwischen all den anderen Ausgaben auch schon gar nicht mehr aufgefallen. Wäre natürlich "nett", diese Kosten auch noch einzusparen, aber - ich glaube, das schrieb schon einer - in ein paar Jahren kratzen dann die 9,50-Wohnmobile an der 4,25-Tonnen-Grenze und die Diskussion verschiebt sich weiter nach oben.

Befristung für Senioren? Bin ich sehr dafür. Wir sehen das meiste unseres Lebenslaufes inzwischen auch im Rückspiegel, aber trotzdem. Wenn ich gefühlt fahrtüchtig bin, will ich nicht jemand plattmachen, weil ich tatsächlich aber längst jenseits des Verfallsdatums bin.
Restriktionen für Fahranfänger? Ja, muss man aber auch durchsetzen wollen und können. Autorennen werden inzwischen hart bis sehr hart geahndet. Hier gibt es Gegenden, da finden die Rennen im Wochentakt statt. Ist auch kein ausreichendes Personal "zum Kümmern" da. Jedes Mal, wenn ich in Skandinavien unterwegs gewesen bin und wieder hier einreise, überlege ich ob das entspannte Fahren dort wirklich nur allein an den drastischen Strafandrohungen liegt ...

Andy

Birdman am 20 Sep 2023 11:19:53

"Umfangreiche psychologische Untersuchungen alle 5 bzw. 2 Jahre?" Ich gehe jede Wette ein, dass da mindestens die Hälfte aller Führerscheinbesitzer ohne intensive Vorbereitung schon weit diesseits der 70 durchfallen würde. :mrgreen:

ninjabulli am 20 Sep 2023 11:57:59

1800 kg für B würde die Klimaziele der EU torpedieren, weil es noch mehr Autos bedeutet. Ich denke viele Eltern, stellen ihren Kindern erstmal das Familienauto zur Nutzung zur Verfügung, bevor die sich dann ein eigenes Auto kaufen (können). Das wäre so dann nicht mehr möglich.
Ich halte es auch für sehr problematisch ein Nachtfahrverbot für Fahranfänger zu etablieren, auch wenn ich selbst in mittleren Alter bin. Man könnte hier juristisch mit Altersdiskriminierung argumentieren. Die Rechnung junger Mensch säuft sich die Hucke voll und fährt nachts gegen einen Allee Baum geht irgendwie nicht auf. Ein Nachtfahrverbot ist schon ein erheblicher Eingriff in die Freiheitsrechte. Was, wenn jemand Nachts zur Arbeit muss. Zumindest müsste mit statistischen Daten belegt werden, dass hier die Todesrate relevant gesenkt wird.

Gruß Tilo

wolfherm am 20 Sep 2023 12:00:31

Noch einmal zur Erinnerung: Das ist ein erster Entwurf.

klink_bks am 20 Sep 2023 12:10:36

Birdman hat geschrieben:....... Ich gehe jede Wette ein, dass da mindestens die Hälfte aller Führerscheinbesitzer ohne intensive Vorbereitung schon weit diesseits der 70 durchfallen würde. :mrgreen:


Und da gehen auch meine Bedenken hin, dass da irgendjemand wieder einmal viel Geld verdient. Und verdient umso mehr, je mehr durch diese "Prüfung" durchfallen. Und immer dann, wenn es Möglichkeiten gibt, Geld ganz einfach zu vermehren, wird dieses auch passieren. Es kann nicht Sinn der Sache sein, dass Alte, die nichts dafür können, mit einer vorgeschobenen Begründung geschröpft werden. Ist ja bei Alkoholuntersuchungen ähnlich, nur da sind ja die Klienten selber schuld.
Sicher gibt es Fälle, da sollte man einem 70jährigen die Lizenz entziehen, aber da gibt es bei den 18jährigen ganz sicher den gleichen Prozentsatz.
Sollte ernsthaft am Schutz der Allgemeinheit Interesse bestehen, müsste eine Untersuchung beispielsweise für über 75jährige zwingend UND kostenfrei sein, nur dann würde eine gerechte Bewertung des Fahrkönnens überhaupt möglich sein.
Dies meine private Meinung, und nein, ich bin noch keine 70 (und behaupte mal, dass ich auch noch fahrtüchtig bin)

Gruss von der schönen Mittelmosel
Achim

wolfherm am 20 Sep 2023 12:28:09

Wenn die Untersuchung für den Senior kostenfrei angeboten wird, muß ja jemand anderes das bezahlen. Wenn nach deiner Meinung betrügerisch abgezockt werden soll, ist dem Betrüger egal, wer das bezahlt.


Außerdem bedenke, dass der LKW-Fahrer seine Gesundheitsprüfung auch selber bezahlen muß…..

Trailwild am 20 Sep 2023 12:39:44

ninjabulli hat geschrieben:1800 kg für B würde die Klimaziele der EU torpedieren, weil es noch mehr Autos bedeutet. Ich denke viele Eltern, stellen ihren Kindern erstmal das Familienauto zur Nutzung zur Verfügung, bevor die sich dann ein eigenes Auto kaufen (können). Das wäre so dann nicht mehr möglich.
.

Gruß Tilo


Das fängt doch schon beim begleitenden Fahren an... wäre bei uns nicht gegangen, weil sowohl mein Caddy und der Audi sowieso jenseits der 1,8 Tonnen sind. Wir hätten uns wohl kaum ein Auto extra dafür zugelegt, und Kohle für ein eigenes Auto hatten unsere Kinder auch nicht sofort, dass erst mal meines immer herhalten musste. Da sehe ich dann auch die reich/arm Schere sich wieder weiter aufklaffen, wenn Eltern ihren Kindern dann nicht ein extra Auto kaufen können, das unter 1,8t wiegt, ist mit begleitendem Fahren schon mal nix, und Fahrpraxis so der Führerschein dann mit 18 endlich gemacht werden kann auch nicht. Ob DAS die Straßen wirklich sicherer macht??? Sehr unausgegoren und praxisfremd.

Geschwindigkeitsbegrenzungen für die jungen Leute, fände ich gut. Aber gerne auch für alle.... muss man mit 200 über die Bahn brettern? 120 oder 130 tun es doch auch. 100 auf der Landstraße geht ja noch, von mir aus auch 90 oder 80....
Nachtfahrverbot? Äh, mit welcher Begründung? Das ist doch purer Nonsens, was macht denn der 18jährige der um 6 auf der Frühschicht sein muss?

Gesundheitsprüfungen ab 60? Ja, gerne, bewahrt uns alle davor den Zenit wo es echt nicht mehr geht zu überschreiten. Der Wahrheit ins Auge zu schauen tut halt manchmal weh.

Was ich sehe: bei den Gesundheitsprüfungen für Ältere war das Gezeter ja groß, die Jungen dürfen scheinbar eingeschränkt werden auf Teufel komm raus, da beschwert sich scheinbar kaum einer?

andwein am 20 Sep 2023 15:53:55

wolfherm hat geschrieben:Noch einmal zur Erinnerung: Das ist ein erster Entwurf.

Ich halte es da wie "wolfherm"
Bis das in Europa umgesetzt wird geht noch sehr viel Wasser den Bach runter. Ich glaube nicht, dass ich das erleben werden.
Gruß Andreas

Birdman am 20 Sep 2023 17:10:00

wolfherm hat geschrieben:... Außerdem bedenke, dass der LKW-Fahrer seine Gesundheitsprüfung auch selber bezahlen muß…..

Ich sehe aber durchaus noch einen Unterschied zwischen medizinischen Gesundheitsprüfungen und psychologischen Gutachten. Allein wenn ich mir die durchschnittlichen Kosten von 80 bis 150 Euro für die Gesundheitsprüfung beim LKW-Schein ansehe und die Kosten für eine MPU zwischen 400 und 800 Euro. Da kommen dann schon ein paar hübsche Summen zusammen.

wolfherm am 20 Sep 2023 17:24:17

Wie geschrieben: Es ist ein Entwurf…..

Birdman am 20 Sep 2023 17:31:05

wolfherm hat geschrieben:Wie geschrieben: Es ist ein Entwurf…..

Äh ja, habe ich gelesen. Trotzdem kann man ja darüber diskutieren bzw. seine Meinung dazu schreiben.

dieter2 am 20 Sep 2023 17:46:44

Das Schlimme dabei ist das Deutschland immer an erster Stelle dabei ist den Bürger zu schröpfen.

Die brauchen das nur nicht abznicken und es währe vom Tisch.

wolfherm am 20 Sep 2023 17:52:49

wolfherm hat geschrieben:Wie geschrieben: Es ist ein Entwurf…..

Birdman hat geschrieben: Äh ja, habe ich gelesen. Trotzdem kann man ja darüber diskutieren bzw. seine Meinung dazu schreiben.



Klar. Sollst du auch, es sollte nur keiner einen Blutsturz bekommen…..Reine Fürsorge. Wie schon ein anderer User schrieb: Das muß man erst einmal noch erleben.

Kuhtreiber am 20 Sep 2023 18:08:58

Wenn man es richtig liest und versteht, wird man merken, dass diese Regelung nur für neu ausgestellte FS gilt, die AB den neuen Gesetz gemacht werden. Und ob es kommt ist auch noch lange nicht beschlossen. Allerdings zeigt die Aussage „ Die Europäische Union hat sich zum Ziel gesetzt, die Zahl der Verkehrstoten bis 2050 auf 0 zu senken“ wie dumm und realitätsfern manche Politiker denken, falls sie überhaupt denken :lol:

tober am 20 Sep 2023 19:07:12

Das kann nur ein "vorsichtiger" Entwurf sein. Einen SUV-Führerschein B+ ? Viel zuwenig. B+ , B- , B 1-999, Nachprüfungen ab 80 vor jeder Fahrt. Max. Geschwindigkeit auf Autobahn abhängig von Reifenbreite , Profil (asymetrisch,laufrichtungsgebunden), Profiltiefe (7mm 130km/h, 6mm 110km/h usw.
Ich bewerbe mich bei denen mal als Berater. Meine ersten vorschläge hier sind mich sicherheit nicht die dümmsten gegen das was noch aus Brüssel kommt.

Birdman am 21 Sep 2023 07:34:07

wolfherm hat geschrieben:... es sollte nur keiner einen Blutsturz bekommen…..Reine Fürsorge. ...

Keine Angst, mein durchschnittlicher Ruhepuls liegt bei 44. :wink:

fomo am 21 Sep 2023 07:47:52

Birdman hat geschrieben:"Umfangreiche psychologische Untersuchungen alle 5 bzw. 2 Jahre?" Ich gehe jede Wette ein, dass da mindestens die Hälfte aller Führerscheinbesitzer ohne intensive Vorbereitung schon weit diesseits der 70 durchfallen würde. :mrgreen:

Wenn ich so sehe, wie hier die Verkehrsregeln mit (Gas-)Füßen getreten werden, wäre das sicher nicht von Nachteil für die wenigen, die regelkonform Auto fahren.

fomo am 21 Sep 2023 07:58:36

AndyAmmer hat geschrieben:Das Update auf Führerschein CE kostet laut Angebot der hiesigen Fahrschule 1.500 € pro Person.

CE für 1500 € ist doch ein super Angebot. Da frage ich mich wirklich, wie die Fahrschule das hin bekommt.
Als ich vor 40 Jahren das "update 3 auf BCE" gemacht habe, sind wir in einem Zeitraum von 4 Wochen in 20 Schulstunden 365 km gefahren.

Ahorne7500 am 21 Sep 2023 08:03:45

Hallo,
Ich finde Vorschriften,
die ich nicht 'einfach so' kontrollieren kann, grenzwertig.

Beispiel
Starenkasten auf dem Land bei 100 km/h.
Losgelöst von Tolleranzen & Co
wie soll da ein Jugendlicher auffallen, der nur 90 fahren darf.

Ich werde des öfteren sogar auf dem Standstreifen überholt.
Nicht vor Ausfahrten !!!
Sieht ja keiner.

Verbote, die nicht kontrolliert werden (können),
bringen nichts.
Und verleiten dazu, sich an andere Regeln auch nicht zu halten.
.

fomo am 21 Sep 2023 08:11:00

Ahorne7500 hat geschrieben:Starenkasten auf dem Land bei 100 km/h.
Losgelöst von Toleranzen & Co
wie soll da ein Jugendlicher auffallen, der nur 90 fahren darf.

Indem er zwei Vorgaben nicht einhält:
1) die 100 km/h auf Landstraßen (unter optimalen Bedingungen, siehe §3 StVO)
2) die dann vorgegebene Geschwindigkeit von 90 km/h. Ist doch nicht anders, als wenn man mit Anhänger mit über 100 km/h auf der Landstraße gemessen wird.

Tinduck am 21 Sep 2023 08:13:34

Ahorne7500 hat geschrieben:Verbote, die nicht kontrolliert werden (können),
bringen nichts.
Und verleiten dazu, sich an andere Regeln auch nicht zu halten.
.


Sehe ich komplett anders. Weil sich nämlich 95% an Regeln und Verbote halten - bzw. das zumindest im Kopf haben und nicht völlig übertreiben. Der Rest richtet zwar Schaden an, aber deutlich weniger, als wenn alle machen, was sie wollen.

Tempobegrenzungen sind ein gutes Beispiel. Klar fährt fast jeder 'n bisschen schneller als erlaubt, aber ohne Begrenzung würde mit Sicherheit noch deutlich schneller gefahren. Und dementsprechend schwerer sind die Unfallfolgen, wenn mal was passiert.

Ob die Verbote und Regeln, die da im Zusammenhang mit dem Führerschein diskutiert werden, sinnvoll sind, steht auf einem anderen Blatt.

bis denn,

Uwe

HOfoe am 21 Sep 2023 08:22:11

Ahorne7500 hat geschrieben:Verbote, die nicht kontrolliert werden (können), bringen nichts.

Schaden aber auch nichts. Mit dieser Meinung braucht man sich doch über solche Regeln gar nicht aufzuregen.

Ahorne7500 hat geschrieben:... Und verleiten dazu, sich an andere Regeln auch nicht zu halten.

Ehrlich? Jetzt hälst du dich in Ortschaften nicht an die 50, weil das Überholen auf dem Standstreifen von keinem gesehen wird?

Ich wünsche dir weiterhin viel Spass beim Autofahren!

Pechvogel am 21 Sep 2023 08:42:46

fomo hat geschrieben:Wenn ich so sehe, wie hier die Verkehrsregeln mit (Gas-)Füßen getreten werden, wäre das sicher nicht von Nachteil für die wenigen, die regelkonform Auto fahren.

fomo hat geschrieben:...Ist doch nicht anders, als wenn man mit Anhänger mit über 100 km/h auf der Landstraße gemessen wird.

:mrgreen: :mrgreen: Finde den Fehler! :mrgreen: :mrgreen:



Grüße
Dirk

rkopka am 21 Sep 2023 09:21:03

Tinduck hat geschrieben:Sehe ich komplett anders. Weil sich nämlich 95% an Regeln und Verbote halten - bzw. das zumindest im Kopf haben und nicht völlig übertreiben. Der Rest richtet zwar Schaden an, aber deutlich weniger, als wenn alle machen, was sie wollen.

Und im Falle eines Unfalls weiß man, wer (mehr) schuld ist. In meinem Fall ist es oft einfach die Sparsamkeit, die keinen Strafzettel riskieren will. Oder im Ausland mögliche weitere Folgen.

RK

StefanF am 21 Sep 2023 14:29:01

Die schlechtesten Autofahrer sind die Ungeübten, also meist Leute, die auf Carsharig und Autolauseihe setzen und sonst Bahn fahren. Das sind meist junge Leute aus der Stadt.
Die alten und Jungen vom Dorf können das i.d.R. gut, besonders wenn sie täglich zur Arbeit fahren.
Es liegt also eher nicht am Lebensalter. Sehr alte Menschen müssen eben noch hören und sehen können. Das kann man bei Arzt feststellen lassen. Das muss nicht der Fahrleher machen.

Gruß, Stefan

hacmac am 21 Sep 2023 14:58:43

Die EU hat allerdings auch anderes im Sinn ( UNsinn )

Fahrzeug-Gewichtsgrenze für die Führerscheinklasse
Noch umstrittener: eine von der Führerscheinklasse abhängige Gewichtsgrenze für das Fahrzeug. Demnach dürfen Inhaber der Klasse B (früher Klasse 3) nur noch Fahrzeuge führen, die maximal 1800 Kilo schwer sind (vorher 3500 kg). Mehr noch: Sie dürfen dann maximal 110 km/h fahren. Wer größere Autos bewegen will, muss den Führerschein auf die Klasse B+ upgraden. Das ist aber erst ab 21 Jahren möglich. Gewünschter Effekt: Führerscheinneulinge sollen keine großen und schnellen Autos fahren.

Lt- Autobild
Gruß Dieter

supcamper am 21 Sep 2023 15:04:27

Mit einer generellen Höchstgeschwindigkeit von 110km/h könnte man sich viel Bürokratie, Kosten und Schilder sparen. Es wäre so einfach…

fomo am 21 Sep 2023 15:29:05

Pechvogel hat geschrieben: :mrgreen: :mrgreen: Finde den Fehler! :mrgreen: :mrgreen:

Wo soll der Fehler sein?

akany am 21 Sep 2023 16:11:47

supcamper hat geschrieben:Mit einer generellen Höchstgeschwindigkeit von 110km/h könnte man sich viel Bürokratie, Kosten und Schilder sparen. Es wäre so einfach…



Der pure Wahnsinn! Mit 110km/h in der Stadt! Hast Du keine anderen Träume? :lach:

Olli2305 am 21 Sep 2023 20:57:20

StefanF hat geschrieben:Die schlechtesten Autofahrer sind die Ungeübten, also meist Leute, die auf Carsharig und Autolauseihe setzen und sonst Bahn fahren. Das sind meist junge Leute aus der Stadt.
Die alten und Jungen vom Dorf können das i.d.R. gut, besonders wenn sie täglich zur Arbeit fahren...
Gruß, Stefan

Stimmt, ich habe die Erfahrung gemacht, das die Fahrer mit den Kennzeichen aus den Landkreisen meist die Geschwindigkeitsvorgaben sehr großzügig auslegen und wegen ihrer guten Fahrzeug Beherrschung auch mal knappe Überholmanöver ausführen können. Die städtischen Kennzeichen sind da meist vorsichtiger unterwegs, liegt wohl am fehlenden Fahrkönnen. :D :D :D :lol: Oder weil in der Stadt eventuell mehr Kontrolliert wird?

Achtung, nicht ganz ernst gemeint, aber die Beobachtung habe ich durchaus.

Tinduck am 22 Sep 2023 09:45:12

Richtig - und die meisten Todesopfer gibts auf den Landstraßen, wo die ganzen guten Fahrer unterwegs sind? :D

--> Link

Nicht jede private Theorie lässt sich mit Zahlen untermauern.

bis denn,

Uwe

Pechvogel am 22 Sep 2023 13:24:05

fomo hat geschrieben:...Ist doch nicht anders, als wenn man mit Anhänger mit über 100 km/h auf der Landstraße gemessen wird.

fomo hat geschrieben:Wo soll der Fehler sein?


Du darfst mit einem Anhänger auf einer Landstraße nicht schneller als 80km/h fahren!



Grüße
Dirk

ninjabulli am 22 Sep 2023 13:30:33

Der Spiegel schreibt:
vor allem den Vorschlag, die Fahrerlaubnisklasse B auf Fahrzeuge bis 1,8 Tonnen zu beschränken. Ans Steuer schwererer Autos bis 4,25 Tonnen sollten sich nur Menschen setzen, die mit einer neuen Klasse B+ für die besonderen Gefahren trainiert haben und mindestens 21 Jahre alt sind – ein Extraführerschein für schwere SUV, Pick-ups oder Kleinbusse


Sind das dann doch 4.25 t durch die Hintertür? Von alternativen Antrieben steht da erstmal nix.

--> Link

akany am 22 Sep 2023 14:06:12

Ich weiss nicht wozu das gut sein soll, sich über einen ebenso unausgegorenen wie realitätsfremden Entwurf von Theoretikern zu echauffieren.

Wenn die sog. Disco-Toten vom Wochenende alle mit 3 Tonnen Automasse anstatt schmalbrüstigen überladenen Kleinwagen unterwegs gewesen wären, würden sie wahrscheinlich noch leben. Aber klar, die Alten müssen aussortiert werden. Schliesslich fressen die ja die Rentenkasse leer, oder? Was fällt denen auch ein, 45 Jahre eingezahlt zu haben und dann auch noch was raus haben wollen?!

Traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast.

btw, ein Tempolimit für Fahranfänger, so wie in Frankreich, ist sicherlich eine sehr gute Sache. Und in Frankreich gibt es Zahlen, die das statistisch beweisen! Und das Papperl hinten drauf, mit dem "A" und nur halbe Punktzahl beim Guthaben und alles ist gut. Aber all das hat doch mit dem Autogewicht nix zu tun.
Also, Gewichtsbegrenzungen und all der unüberlegte Blödsinn, erdacht von Leuten die sich vom Chauffeur fahren lassen, was soll das?

Aber gut, ich bin ja auch der Meinung, dass wenn die Strassen heute zu voll sind, dass es dann nicht zu viele Autos gibt, sondern zu enge und zu wenige Strassen... getreu der Erkenntnis von Haussmann. Aber dazu darf man natürlich auch bei Geschichte nicht auf dem Schulhof zum Kiffen gewesen sein.

Ach, und wo wir schon dabei sind: "zu viele Autos" sagt ja nur was über die Anzahl aus. Und wenn viele Autos viel (Umwelt-)Schaden anrichten, dann muss eben dafür gesorgt werden, dass viele Autos nur noch wenig Schaden anrichten, aber doch nicht die Autos verbieten. Denn bei der Logik könnte man ja sonst auch die Menschen verbieten, da viele Menschen viel Schaden... usw usf... :roll: bleibt die Frage nach, wer selektioniert? Achso, hatten wir ja schon weiter oben, Alte wech... ^^

Autos und deren freie Nutzung ist ein Teil der persönlichen (Bewegungs-)Freiheit! Änderung geht nur durch Anreiz, nicht durch Verbote. Es ist und bleibt ein riesengrosser Irrtum zu glauben, Stadtzentren liessen sich, wie kann man das ausdrücken, "entautoisieren"?

Dem momentan bestgeeigneten persönlichen Fortbewegungsmittel nach den Pferdefuhrwerken und vor Erfindung des freien klimatisierten Schwebens, muss entsprechender Platz geschaffen werden. Unterirdische Garagen in der Stadt, wo die Karre selbst hinfährt (einzige imho sinnvolle Nutzung des sog. autonomen Fahrens), elektrische Motoren mit null Auswurf, Verkehrswege mit durchdachter Leitung, vernünftiges Miteinander welches allen Beteiligten Sicherheit und Spass verspricht...

Ist halt mit mehr Brain-Arbeit verbunden als Publicity heischendes Gekreische oder sonstige populistische Querschüsse, und sei es auf EU-Ebene. Darum sollte ja auch in die EU Politikergarde nicht mehr wie bisher aussortiert werden was hier nix taugt, sondern es sollte eine Beförderung sein, zu höheren Sphären, damit (er/sie)es allen DIENT.

Olli2305 am 22 Sep 2023 17:18:55

akany hat geschrieben:...
Es ist und bleibt ein riesengrosser Irrtum zu glauben, Stadtzentren liessen sich, wie kann man das ausdrücken, "entautoisieren"?
....
.

So, wenn du mal ehrlich zu dir Selber bist, ist das genau die Anwendung, die als erstes Autofrei zu bekommen ist, Stadtverkehr! Fast nur Kurzstrecke mit geringer Geschwindigkeit. Einkaufen klappt in jedem Ort mit Supermarkt auch mit dem Rad. Ich würde meinen Städtischen Alltag ohne Auto schaffen, scheitert aber ehrlich gesagt oft an meine Faulheit. Die 12km zur Arbeit bin ich im Berufsverkehr mit dem Rad (ohne E) nicht viel langsamer als mit dem KFZ, teilweise sogar schneller.
Das mit dem schwitzen ist nach 2 Wochen auch weniger :D .
Und wenn die Rad Infrastruktur ausgebaut werden würde... brauchen wir keine teuren großen Tiefgaragen.
Wir sind halt Kinder der Auto-Lobby, die Jungend in den Städten kommt gut mit Rad, Öffis und Car Sharing klar, vergoldet keine Zeit mit Parkplatz suche und spart nebenbei sogar noch Geld.

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