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Gibt es denn eigentlich schon Neuigkeiten zur Novelle? Bleibt es bei der Erhöhung auf 4,25t nur für E-Fahrzeuge?
Es ist noch nichts entschieden. Ein Entwurf ist in der Diskussion. Mehr nicht. Hallo allerseits , auf der einen Seite bin ich Neuling hier in diesem Forum und auf der Anderen würde ich das hier mal ganz anders sehen : Ich habe ca. 300000 km Fahrerfahrung mi allen möglichen Fahrzeugen bis 3,5 T in etwa 50 Jahren und möchte behaupten das 80% aller Autofahrer ihr Fahrzeug nicht wirklich beherrschen , LEIDER . Das könnte allerdings schnell besser werden wenn man größere private Areale schaffen würde wo die Leute üben könnten da dort nicht im öffentlichen Straßenverkehr , und könnte auch für Leute die über entsprechende Grundstücke außerhalb von Wohngebieten verfügen eine Geschäftsidee sein . Solche Übungen machen nur die wenigsten Fahrer. Im öffentlichen Verkehr zu üben ist ein Ding der Unmöglichkeit und bei Fahrschulen ist es unbezahlbar. Was hat das jetzt mit dem Thema zu tun? Sollte einer mit 3,5t nicht zu Recht kommen macht das mit 4,25t auch keinen Unterschied. Auf einem großen Parkplatz kann man einiges üben ohne Gefahr. Die neuen Führerscheibesitzer müssen eh schon eine Mehrphasenausbildung machen. Bei uns in der Nähe ist eine Rennstrecke die auch als Übungsgelände dient. Da gibt es regelmäßig freies Fahren auf der Rennstrecke um kleines Geld. Wenn das wer will kann er die Grenzen vom Fahrzeug und Können auf abgesperrtem Areal ausprobieren. Hallo in die Runde, ich greife das Thema noch einmal auf, hoffe aber inständig, dass ich damit nicht nochmal ein neues Fass aufmache. Mein Kenntnisstand aktuell: 4,25 to nur, wenn das Fahrzeug über einen alternativen Antrieb verfügt - also fallen Womos derzeit raus - Auf Youtube gibt es ein 3 Tage altes Video vom "german television", wo ein Händler darauf verweist, dass man ab Mai...2024 vlt?? Womos bis 4,25 to mit dem B fahren darf. Verlinken darf ich glaub ich gar nicht, daher lass ich es mal so im Raum stehen. Man könnte sich jetzt über die Seriösität der Aussage, des Händlers, des Reporters oder sonstwas auslassen, aber das würde meiner Frage nicht weiterhelfen, die da wäre: Hat sich seit dem letzten Beitrag was getan, geändert? Gruß Andreas
Bisher war aber das mit den 4,25t bei E nur für Lastentransporte gedacht, damit die Ladekapazität(Gewicht) gleich bleibt, was auch gegeben sein muß. Also alles nichts für Womos. RK Ein Problem bei der ganzen zGG-Diskussion ist m.E., dass die Hersteller der WOMOs sich derzeit "zwingen" lassen, ihre Aufbauten auf schmalbrüstige Fahrgestelle bis max. 3,5 to zu setzen wobei schon bei der Auslieferung feststeht, dass niemals die 3,5 to bei der praktischen Nutzung eingehalten werden (können). Daher sind die Fahrgestelle und notwendiges "Zubehör" wie Bremsen, Federn etc. vorprogrammiert zu schwach ausgelegt. Interessant finde ich (als Laie), auf welch kleinen RÄDCHEN die sog. Dickschiffe unterwegs sind. Das wirkt auf mich manchmal regelrecht lächerlich: Morelo u.a. auf Rädern im Golf-Format. Können da die Traglasten pro Reifen/Achse eingehalten werden? Aufpumpen bis zum "geht nicht mehr" hat wohl auch seine Grenzen.... Die Verkehrssicherheit ist mit der 3,5 to-Grenze sicher nicht gegeben, ist eben ein typischer EU-Kompromiss, der, da nun mal eingeführt, nicht mehr geändert werden kann. Eine Änderung wäre für manche ein Eingeständnis, seinerzeit "Unsinn" beschlossen zu haben. Bezeichnend ist, das nun erst ernsthaft Bewegung aufkommt, im Zuge der Akku-Tonnage, die demnächst mitgeschleppt werden kann/muss. Bei den heutigen Preisen für ein WOMO wäre es schon eine kalkulierbare Maßnahme, ein vernünftiges Fahrgestell als Basis zu nehmen. Technisch gesehen hast du recht. Aber ein schwereres Fahrgestell bedingt eben auch einen anderen Führerschein und sämtliche Einschränkungen über 3,5 Tonnen - die für viele halt ein No Go sind, warum auch immer. Aber die Idee ist gut - wenn nur noch ü3,5 Tonnen für Womos möglich ist, wirds wieder leerer auf den Stellplätzen :) bis denn, Uwe Manche haben schon ein eng begrenztes Weltbild ....keiner zwingt die Hersteller Wohnmobile über 7m auf ein Fahrgestell zu bauen was bis 3,5 gedacht war....es ist ihre eigene Gier nach Geld und skrupellosen Gewinnstreben. Wer das nicht mitmacht als Hersteller verliert Marktanteile an Mitbewerbern die das in Kauf nehmen das du mit einer vollgetankten (60liter :D ) 7,40m Gurke besetzt mit 2 durchnittlichen Mitteleuropäischen Mitbewohnern schon an der 3,5 t Grenze bist. Es baut doch kaum noch ein Hersteller vernünftig kompakte Wohnmobile zwischen 6 und 7m die 3,5 Grenze einhalten ....wer es halt größer will oder braucht...der muss halt einen anderen Führerschein machen ...wo ist da das Problem.
Oder einfach den passenden Führerschein machen! Wer ein Wohnmobil für > 70.000€ kauft kann wohl noch die 1000€ für den Führerschein investieren. Aber man schimpft dann lieber auf Hersteller, Werbung, EU Regierungen usw. , aber den Fehler hat man selbst gemacht, es ist halt einfacher andere verantwortlich zu machen. Die eigene Blödheit erkennt man halt nicht. Hallo, Also irgendwie kann ich das nicht mehr hören oder lesen. 1. Es gibt Wohnmobile, die locker unter 3,5t bleiben. Beispiel, der alte T3 mit Hochdach. Es ist unser Streben nach Komfort und Ausstattung, was ein Womo schwer macht. Aus der Nachfrage entsteht das Angebot. 2. Wenn die Grenze von 3,5t auf 'egal was' angehoben würde, es würde immer so nah wie möglich an diese Grenze herangebaut, um noch mehr Zubehör und Komfort zu ermöglichen. Wie oben, aus der Nachfrage entsteht das Angebot. 3. Wenn, dann gleiches Recht für Alle. Wenn ein Wohnmobil mit mehr als 3,5t mit FS Klasse B gefahren werden darf, dann auch der SpeditionsSprinter. 4. Wollt ihr von einem über 3,5t AlkovenWohnmobil, gelenkt von einem Fahranfänger (gleiches Recht für Alle), bei Seitenwind, mit 140 km/h überholt werden? Diese Liste kann bestimmt ergänzt werden. Es gibt Gesetze, Regeln und Vorschriften. Wenn zB ein Gesetz irgendwo 80cm vorschreibt, jemand erklagt sich eine Ausnahme auf 81cm, dann klagt morgen jemand auf 82cm, weil es ja auch schon eine Ausnahme für 81cm gibt. Ich hoffe, ich konnte meine Gedanken verständlich beschreiben, jetzt könnt ihr über mich herfallen. .
Da gibt es aber heute schon viel schlimmeres.... Sprinter 3,5t längste und höchste Ausführung im Lieferverkehr leer und unter Zeitdruck zurück ins Lager, gelenkt von einem sogenannten "erfahrenen Lenker", welcher vor 3 Jahren seinen Job verloren hat und seit 1 Jahr mit Klasse B den Sprinter fährt... starker Seitenwind und mit 170 km/h an Dir vorbei.... Glaubst Du nicht? Ist mir schon passiert.... der Sprinter kam nicht besonders weit..... Gruß Dieter
War da nicht mal was geplant, die Topspeed für diese Fahrzeuge zu begrenzen?
Stimmt..... der aktuelle Sprinter ist Werksseitig bei echten 160 km/h abgeregelt....macht laut Tacho 170 km/h... :mrgreen: Gruß Dieter
Die Sprinter und Crafter in unsere Firma sind auf 120km/h begrenzt, dies ist bereits werkseitig fest programmiert und kann vom Fahrer nicht geändert werden. Was hat das jetzt mit dem Thema zu tun ? Nix Sei froh das sie das nicht bei Wohnmobilen über 3,5 t machen....begrenzen auf 100 ...Werkseitig :D
So abwegig finde ICH das gar nicht! Lass doch alle Fahrzeuge ab 2,8t auf 100km/h begrenzen. Entweder technisch oder zumindest rechtlich ( StVO ). Und von mir aus auch das Überholverbot 3,5t-7,5t aus dem „LKW-Überholverbot“ rausnehmen. Dann hätte sich das Thema Führerschein wahrscheinlich relativ schnell erledigt: kaum noch Vorteile „für unter“ 3,5t. Grüße Dirk ( der mit unter 3,5t unterwegs ist )
Das gilt aber hauptsächlich für Deutschland. In anderen Ländern sieht das ganz anders aus (Maut...). RK Tja, wie schon befürchtet... einfache Frage gestellt, eine Antwort war direkt gekommen, die war für mich ausreichend. Mir geht es auch nicht um das Bezahlen eines Führerscheins, sondern nur um mögliche Kosten, die ich vermeiden könnte (von mehreren tausend Euro für die Jugend in der Familie)! Und: Wir kamen mit den 3,5 to und 7,38 Meter hin. Einschließlich Anhängervorrichtung und Goldschmitt Route Comfort Paket. Ist also möglich, gehört aber hier nicht zum Thema. Gruß Andreas
Also die eigene Blödheit erkenne ich da wirklich nicht. Ich habe den Führerschein für LKW und Anhänger, schaue aber trotzdem das ich unter 3,5t bleibe. In Österreich bekam man den C Schein nie so, ab 3,5t musste der LKW Schein gemacht werden. Bei mir ist es nur wegen der Go-Box. Ein Kilometer kostet mir 0,27036incl. größer 3,5t. Eine Jahresvignette: 96,40 Euro incl. Märchensteuer. Das entspricht knapp 360km Autobahn mit der Box. Fakt ist das es die verschiedenen Länder, trotz EU, sicher keine gemeinsame Lösung finden werden. Also hilft es wieder wenig wenn ich das in Österreich darf aber in Deutschland nicht, oder eben umgekehrt. Dann kommt noch die Mautproblematik dazu und viele andere EU und nicht EU Länder. Es gibt doch die allgemeine Lösung für die FS: die Regelung in D ist vor vielen Jahren ausgelaufen. Neue FS haben die Beschränkung wie die anderen Länder. Die Besitzstandswahrung läuft biologisch aus. :D Und eine gemeinsame Mautlösung ist dank der vielen unterschiedlichen Länderlösungen fast aussichtslos oder mit ewig langen Übergangsfristen. Hallo, Die Regelungen in Österreich interessieren mich nicht 1. wohne ich nicht dort 2. mache dort auch keinen Urlaub 3. Die Mautbox habe ich sowieso und bis Italien sind die Kosten überschaubar Mir geht es um das Gejammer mit den 3,5 t in Deutschland. Entweder kauft man ein kleines, kompaktes und leichtes Wohnmobil, ,ist allen Nachteilen betreffend Platz und Zuladung oder man macht den C1 und freut sich über Platz und Zuladung und nimmt den Nachteil der geringeren Geschwindigkeit und evtl. höherer Mautkosten in Kauf.
Das mit den Nachteilen bei mehr als 3,5t hast du aber nett verniedlicht. Es sind schon einige mehr. Mir ist auch klar, warum die über 3,5t Fraktion am liebsten eine einheitliche Regelung hätte. Ich hoffe es kommt nie dazu :D
Sehr treffend. Es ist irrwitzig zu glauben, dass ein Hersteller auch nur daran denkt, einen Kostenvorteil an den Kunden weiter zu geben (nämlich in diesem Fall nun schwerer und damit billiger bauen zu können!). Heute wird mit Aufwand "leicht" gebaut um 300-400 Kg. unter "der Limite" zu bleiben. Was bei einer Erhöhung dieser Limtie geschieht ist sehr einfach zu erkennen: Es wird mit billiger und mit weniger Aufwand gebaut, um - genau - wieder um 300-400 Kg. unter "der Limite" zu bleiben. Die Lösung bleibt die selbe wie heute: VAAA (verzichten, ausladen, ausbauen, auflasten).
Ich sehe persönlich überhaupt keine Nachteile bei >3,5t, für mich überwiegen die Vorteile. Warum sollten die >3,5t eine einheitliche Regelung wollen? Genau das Gegenteil ist der Fall, was mich stört sind Menschen die über dem Limit fahren und die Erhöhung fordern. Aber bereits mit dem <3,5t im Straßenverkehr überfordert sind.
Nun, mein Ducato mit 4,4t Maxi-Fahrwerk ist Werksseitig auf 130 km/h begrenzt.... Gruß Dieter
Nachteile spüren bei ü3,5T eigentlich nur Bleifüsse und Supersparfüchse :) Und bei einigen Anwendungen (Personenzahl, Platzanspruch, Fahrzeugqualität, womöglich noch Allrad etc.) gibts dazu auch keine Alternative. Aber das muss man anscheinend selber lernen, wie die vielen Gewichtsthreads zeigen - jeder meint er schaffts und hinterher rennt man zu Stäbler, Goldschmidt etc. und legt für einen halbgaren Kompromiss die doppelte Kohle hin, die ein Maxi an Aufpreis gekostet hätte. bis denn, Uwe
Vollste Zustimmung!! Gruß Andreas
Nicht nur eine Studie....Dethleffs hat hier --> Link schon 2017 einen Prototypen auf der Messe gezeigt. Gruß Roger
Wenn man nur in D bleibt, mag das stimmen. Es gibt aber noch andere Länder und Leute die dort wohnen. Bei etwa 23ct/km (beste Euro Klasse) in A mußt du alle Spritkosten nochmal als Maut abliefern. Für Vielfahrer im eigenen Land ist das schon relevant. Deswegen findet man bei uns auch kaum (offizielle) >3,5t Womos. Und ferner unterwegs eine ganze Batterie von Boxen für alle möglichen Länder. RK
Für Österreicher ist es halt teurer, in D nicht. Bei einmaliger Durchfahrt durch die Schweiz ist > 3,5t sogar günstiger. Mautkosten sind generell ein Ärgernis aber für mich kein Aufrege mehr wert, wir haben uns bewusst für den Komfort eines großen Wohnmobils entschieden. Ich habe nur eine Box DKV BOX Europe Europaweite Abrechnung der LKW Maut mit nur einer On-Board-Unit Gültigkeitsbereich: Belgien, Deutschland, Österreich, Frankreich, Portugal, Spanien, Bulgarien, Italien, Ungarn, Schweiz, Polen
Leider hat der erhältliche E Daily weder eine für Wohnmobile akzeptable Reichweite noch einen Preis der mit Wohnmobilaufbau eine nennenswerte Anzahl von Käufern finden würde
Weder das, noch gibt es bei den meisten Plätzen keine passende Ladestruktur auf den Campingplätzen. Außerdem wäre an vielen Plätzen das Netz überlastet. Die Strompreise sind jetzt teils schon grenzwertig auf CP und dann würde es explodieren. Ich habe den E-Tranist getestet. Bei 250km Reichweite war Schluß. Das bei leerem Auto aber zügiger Fahrweise. Es wäre ja auch eine Zusatzprüfung denkbar. Wenn die Code 96 Prüfungen für Anhänger gemacht werden ist es ja auch so. Kostet nicht die Welt und dann ist man legal unterwegs.
Dies ist auch bei Verbrennern nicht der Fall,jedenfalls ich kenne keinen CP Mit Tankstelle. :lach: Man Muss eben darauf achten ob der Sprit/ Strom reicht bis zur nächsten Tank/Lademöglichkeit. Das mag sein aber wenn du am Campingplatz deinen Kühlschrank und deine Klimaanlage betreiben willst funktioniert das im stehen sowieso. Mit Glück ist eine Absicherung mit 16A da. Wenn ich meine Kiste in fünf Minuten volltanke fahre ich, je nach Gasfuß, 800-1000km. An der Tanke warte ich max. 10min wenn einer vor mir steht. Zeig mir das an den Ladesäulen und ein Nutzfahrzeug ( Wohnmobil) wo das geht. Wenn ich laden muss fehlt mir das an Urlaubszeit sollte dies dann nicht am CP möglich sein. Des weiteren wird dann sicher jeder CP auf Abrechnung nach kWh umstellen. Kratzt mich wenig da ich selten bis nie am Landstrom bin.
FALLS ein CP seine Infrastruktur aufrüstet so das E-Fahrzeuge geladen werden können dann wären die CP-Betreiber ziemlich bl..de :D wenn sie dafür nicht die entsprechenden Förderungen, die es neben Deutschland auch z.B. in Italien, Dänemark,… gibt, in Anspruch nehmen würden UND den Ladestrom anschließend ( selbst oder über die einschlägigen Betreiber ) separat be- / abrechnen würden. E-Fahrzeuge laden hat mit „unserem“ Landstromanschluss relativ wenig gemein! Grüße Dirk
Haben viele schon aus Gründen der Gewinnmaximierung durchgeführt, 90 Cent / KWh. Nun kannst du dir bei einem Ducato mit maximal 110 KWh Speicherkapazität und leerem Speicher deine Stromrechnung am CP schon mal ausrechnen mit leerem Akku nach 200-250 Km... :eek: Lustig wird das Laden auf cp im Süden bei Absicherungen von 6 Amp statt 16 da ist Gedult gefragt. Da gebe ich dir absolut Recht. Nur kuck mal wie viele schon die E-Autos und Hybrid auf dem Campingplatz laden. Speziell in Kroatien habe ich viele gesehen die am "normalen" Landstrom am CP geladen haben. Passt jetzt nicht zum Thema darum nur eine Kurzfassung: Habe in Albanien einen Österreicher getroffen der seit Mai mit einem E-Kia und Wohnwagen unterwegs ist. Kosten für 10.000km 750€ an Strom. Meistens natürlich auf CP geladen. Hat in Spanien, Portugal und Griechenland gut funktioniert. In Albanien war das Netz so schlecht, da ist das Ladegerät vom Auto dauernd auf Störung gewesen und es hat den ganzen Tag 2% rein geladen. Also mit der nötigen Zeit klappt das schon. Für einen Wochenendtrip eher schlecht. Reichweite ohne Wohnwagen laut Besitzer ca. 400km, mit Wohnwagen 200km. Nun zurück zum Thema. Die Hersteller werden sich wieder ans obere Gewichtslimit ran tasten. Trotzdem ist es für viele eine tolle Gelegenheit wenn das Limit auf 4,25t rauf gesetzt wird, auch für Verbrenner. Wenn jemand dann das Maxifahrwerk anstatt des kleinen Fahrwerk ordern kann ist es die Sache punkto Sicherheit auch schon wert. Bei mir würde es nicht viel ändern, habe das Maxifahrwerk und komme je nach Beladung +/- 100kg auf meine 3,5t hin. Vielleicht bin ich ja begriffsstutzig - aber es geht immer noch darum, die 4,25 (oder wieviel auch immer) Tonnen dann mit B-Führerschein bewegen zu können. Es geht NICHT darum, dass die 3,5-Tonnen-Regeln dann bis 4,25 Tonnen gelten! Über 3,5 gilt weiterhin Tempo 100 (bei Womos, sonst 80), öfter TÜV, Überholverbot, höhere Maut etc. pp. Ich lese hier meist von den 3,5T-Fahrern, dass diese Regeln der Untergang des Abendlandes wären und dass man deswegen unbedingt unter 3,5 T bleiben will. Überraschung: dann wird das nix mit den 4,25 Tonnen, auch nicht mit Elektromotor. bis denn, Uwe Ja, da liegst du richtig. Wir haben ja das Gesetz schon für E-LKW: --> Link Wird dann in D auch nicht anders sein. Habe nicht mehr editieren können. Im Prinzip ist es eine Erleichterung für E-Lkw und ev. Wohnmobile. Die wären sonst nicht vernünftig zu bewegen. Ob es ein der Praxis angenommen wird kommt noch auf. Also hast du wieder die selben Nachteile wie ein Fahrzeug größer 3,5t punkto Geschwindigkeit und Maut.
Lokal? Also so wie Österreich das macht: nur gültig im eigenen Land? Oder europaweit? Dann müsste Österreich aber evtl. in einigen Punkten wieder „zurück rudern“ oder ganz Europa müsste sich nach Österreich richten!?!
Wie ist das eigentlich heute in den Fahrschulen: gehören die Regelungen für über 3,5t zu dem Lehrstoff für den „B“ oder haben die „B“-Inhaber im Zweifelsfall „noch nie was davon gehört“? Grüße Dirk Unsere Zwillinge haben vor kurzem den Führerschein gemacht. Also im B-Kurs hörst du nichts über Druckluftbremsen und andere LKW Vorschriften. Wie weiter oben schon erwähnt gibt es ja auch für gewerbliche Nutzung nur Nachteile. Das betrifft dann ja auch Wohnmobilvermieter. Die höchste zulässige Fahrgeschwindigkeit ist mit 70 km/h auf Freilandstraßen und 80 km/h auf Autobahnen limitiert - anstelle 100/130 km/h, kein Anhängerbetrieb. Zusätzlich ist auch ein elektronischer Geschwindigkeitsbegrenzer vorgeschrieben, der dafür sorgt, dass man mit dem Fahrzeug maximal 90 km/h fahren kann. Beim Fahren auf Autobahnen und Schnellstraßen wird die fahrleistungsabhängige Maut fällig (Road Pricing). Die Vignette (für LKW bis 3,5 Tonnen hzG) reicht nicht aus. Kann gut sein das Deutschland in einigen Punkten eine bessere Version bringt. Ist ja jetzt mit Womo schwerer 3,5t auch so. Hallo unser Sohn hat vor 4 Jahren den B Führerschein gemacht und vor 2 Jahren den C1E. Im B Führerschein werden nur die PKW relevanten Dinge geschult und geprüft. Beim C1 werden zusätzlich LKW spezifische Dinge geschult und vor allem auch praktische Unterweisungen am Fahrzeug durchgeführt, wichtig sind hier auch die Fahrstunden. Gerade die Fahrstunden waren in den Augen unseres Sohnes wichtig, um die Dimensionen des Fahrzeuges zu erfassen. Er sagte für ihn war es sehr lehrreich mit einem 7,5 Tonner durch Städte und über enge Landstraßen zu fahren, auch das abbremsen der Fuhre war für ihn eine neue Erfahrung. Für ihn und auch für mich ist es unverständlich, dass man mit dem B Führerschein einfach ein von den Abmessungen großes Wohnmobil fahren darf, unabhängig von Gewicht. Dies sieht man auch immer wieder auf Stellplätzen oder auf den Straßen, Fahrer sind mit den Wohnmobilen und deren Abmessungen total überfordert, für manche ist es schon unmöglich mit Spiegeln rückwärts zu fahren, geschweige denn einzuparken. Jetzt will man noch die Tonnage erhöhen, dies ist für mich vollkommen unverständlich. Eher sollte der B Führerschein auch noch an die Dimension des Fahrzeugs gekoppelt werden, für Kastenwagen sehe ich den B noch ausreichend, aber nicht für ein Wohnmobil mit 2,3m Breite, über 6m Länge und 3 m Höhe. Auch ältere Fahrer mit dem Bestandsschutz Führerschein sind oft uneinsichtig. Ein Bekannter von uns kaufte sich ein Wohnmobil mit 6,5t und 8m Länge ohne vorher überhaupt ein ähnliches Fahrzeug bewegt zu haben. Mein Vorschlag erstmal ein paar Fahrstunden zu machen stieß auf völliges Unverständnis, da er ja den passenden Führerschein hat. Nach einem halben Jahr konnte man die Kampfspuren deutlich sehen. Nicht alles was erlaubt ist, ist auch wirklich sinnvoll. Ohne die 4,25To Regelung werden wir aber wohl keinen Fortschritt in Richtung Elektromobilität für LLkw erreichen! Das Mehrgewicht durch die Akkus muss ja irgendwie ausgeglichen werden. Allerdings muss ich auch pwglobe Recht geben. Für mich, der schon immer Klein-LKW gefahren ist, war das Wohnmobil (3,5To) mit 3,35m Breiten und 7,45m Länge nichts neues und easy zu händeln. Aber weil es ja auch einmal passieren kann, dass ich unterwegs ausfalle, sollte auch meine Frau das Teil fahren können. Und hier habe ich gesehen, wie sie, als regelmäßige und routinierte PKW-Fahrerin, schnell an ihre Grenzen kam! Das führen eines 7,5 Tonners könnte ich mir hier tatsächlich auch beim besten Willen nicht mehr vorstellen, obwohl sie es dürfte! Wir sind zunächst an einem Sonntag auf einen riesigen leeren Parkplatz gefahren und haben die Plätze getauscht. Ein paar mal anfahren und bremsen, Kurve rechts und links herum, Slalom, erste feste Bremsungen, Ausweichen vor einem Pylon und ganz zum Schluss einparken. Erst vorwärts, dann rückwärts. Schnell hatte meine Frau keine Lust mehr und ich Tropfen auf der Stirn! Trotzdem fand sie diesen Vormittag sehr gut. Es hat ihr vermittelt, wo ihre "Grenzen" liegen. Unter dem Strich kam sie zur Erkenntnis, dass sie das Mobil auf breiten Straßen und der Autobahn wohl zur Not nach Hause bringen würde. Aber Innenstädte, enge Straßen oder gar rückwärts einparken würde sie überfordern, sagt sie. Wir werden demnächst noch einmal so einen Vormittag Fahrtraining machen. Es ist gut investierte Zeit! LG Carsten |
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