mithrandir am 16 Apr 2026 07:20:11 kawabenemsi hat geschrieben:ad3.: Der Normalfall zumal bei Privatverkauf wird allerdings sein , dass ich als Verkäufer selbst für die Entsorgung des alten Akkus sorgen muss . Kostenpflichtig natürlich !Oder empfindliche Einbussen beim Wiederverkauf habe
Es gibt doch gesetzliche Regelungen wie die Altfahrzeugverordnung --> LinkZItat von: --> LinkGrundsätzlich ist die Entsorgung von Elektroautos klar gesetzlich geregelt. ....... Die AltfahrzeugV verpflichtet Autohersteller zur kostenlosen Rücknahme und fachgerechten Entsorgung ihrer Fahrzeuge. D.....
Und für die Batterien gilt das BattG (Batteriegesetz) --> LinkHersteller verpflichtet das Batteriegesetz zur kostenfreien Rücknahme und Verwertung von Batterien. ....
hampshire am 16 Apr 2026 08:13:18 bert hat geschrieben:Wagen ist etwa 8 Jahre alt und der Akku ist erledigt.
Was ist in diesem Falle „erledigt“? Das Fahrzeug fährt mit im Vergleich zum Neuzustand reduzierter Reichweite. Ruedi1952 hat geschrieben:Bei uns stand vor einigen Tagen in der Zeitung. Hier im Norden müssen immer mehr Windräder abgeschaltet werden. Die Leitungen Gen Süden sind am Limit.
Die Leitungen sind ja nur ein Teil der Herausforderung. Andere sind die Trägheit der Grundlastkraftwerke und die noch zu geringe Speicherkapazität im Netz. Wir stellen um, das geht nicht geräuschlos. Das Ziel ist richtig.
Jobelix am 16 Apr 2026 08:37:15 Lieber kawabenemsi, deine Thesen über die Akkus und deren ggf. nötige Entsorgung bzw. Reciyling sind ja schon weiter oben wiederlegt worden. ad4.: Wetten wir mal , wer nach 5/6 Jahren einen größeren Wertverlust hat : E-Mobil oder 4x4 Sprinter ? Schau'n mer mal wann der "Break-Even" erreicht ist :) (meine Glaskugel wird mit dem Einsatz immer besserer Akkus, 4x4 E-Antrieb und Energiekrisen und damit verbunden Verfügbarkeiten und Preisen immer milchiger) Liebe Grüße vom "runtergekommenen" und emotionslosen Jo (der zwar nie oben war - aber Verbreitung Stammtischparolen ohne Recherche einfach nicht mag)
bert am 16 Apr 2026 16:41:22 hampshire hat geschrieben:Was ist in diesem Falle „erledigt“? Das Fahrzeug fährt mit im Vergleich zum Neuzustand reduzierter Reichweite.
Bedeutet es fährt in der halbwegs warmen Jahreszeit 40-45km. Im Winter dann etwa die Hälfte. Das ist für mich erledigt nicht komplett tot aber auch nicht mehr vernünftig nutzbar. Wie wenn dein Handyakku 2h hält und du dann nur mehr 10min telefonieren kannst. Das Fahrzeug hat damals übrigens Liste fast das Doppelte vom Dieselmodell gekostet. Wurde aber durch die Förderung ordentlich preisreduziert.
kawabenemsi am 16 Apr 2026 17:41:30 Jobelix hat geschrieben:Lieber kawabenemsi, ...
Liebe Grüße vom "runtergekommenen" und emotionslosen Jo (der zwar nie oben war - aber Verbreitung Stammtischparolen ohne Recherche einfach nicht mag)
Lieber Jo , besten Dank für Deine erneute Antwort . Auch als Besitzer der „Reinen Lehre" muss man nicht Andersmeinende mit „Storyteller des Jahres“ oder „Stammtischparolenverbreiter“ betiteln . Man kann auch ruhig aufklären ,wenn Andere irren sollten.Ich habe Dich und Niemanden mit meiner Meinung/Erfahrung persönlich angegriffen .Warum also diese persönliche Aggressivität ? Muss das sein? Andererseits habe ich mir mal Deine schöne Homepage angeschaut . Denkst Du in überschaubarer Zeit Deinen "Dreiwochentrip „ durch fast zehn europäische Länder mit einem E-Wohnmobil wiederholen zu können ? Viele liebe Grüße ! Ben
Jobelix am 16 Apr 2026 20:14:03 Hi Ben, sorry wenn das aggressiv rüberkommen ist. - das war so nicht gewollt. Ich bin aber auch kein Verfechter der "reine Lehre" - fahre ja aktuell noch ein Diesel Womo und ärgere mich derzeit aber über die laufenden Kosten, die einen in der nahen Rente (keine Pension) ganz schön in den Würgegriff nehmen können. Steuer, Inspektionen, Reparturen (aktuell AdBlue Pumpe für 2500€) Da waren alle E-Autos, die ich bisher hatte, absolut unaufällig. Deshalb wird das Nächste Womo auf jeden Fall ein Stromer. Dafür wird gespart. Zur genannte Tour "17 Länder in 3 Wochen". Wie ich im letzen Satz geschrieben habe, würden wird die Tour so nicht mehr machen. Sondern viieel langsamer reisen - Stichwort Rente :D
DonCarlos1962 am 18 Apr 2026 20:18:42 bert hat geschrieben:Bedeutet es fährt in der halbwegs warmen Jahreszeit 40-45km. Im Winter dann etwa die Hälfte. Das ist für mich erledigt nicht komplett tot aber auch nicht mehr vernünftig nutzbar.
Leider sagt das eigentlich noch nichts über den Zustand des Akku an sich aus. Wenn nur eine Zelle im Verbund kaputt ist, zieht er die Leistung komplett in den Keller. Eine wirkliche Diagnose kann wohl nur eine Fachwerkstatt erstellen. --> LinkVielleicht ist der Akku in seiner Gesamtheit noch gar nicht am Ende! Es gibt ja schon Fachwerkstätten die sich diesem Akku annehmen können. Leider ist das noch nicht so bekannt oder etabliert. Darum habe ich auch keinen BYD gekauft. Die hier verbauten Blade-Batterien sind verklebt. Ein Tausch von Einzelzellen ist hier kaum, oder sehr schwer möglich. --> LinkIn meinem Fahrzeug sind prismatische LiFePO4 Zellen verbaut, die alle einzeln getauscht werden können. Darum habe ich auch die Hoffnung, dass -wenn die Zeit gekommen ist- eine Reparatur Zeitwertgerecht durchgeführt werden kann. LG Carsten
bert am 18 Apr 2026 21:34:28 Die prüfende Werkstatt war der Nissan Vertragshändler. Ob und wie geprüft wurde kann ich nicht beurteilen.
Ich habe einmal einen Elektroroller zerlegt. Da waren 106ST einzelne Zellen verbaut. Hatte eine Motorradzulassung und da waren mehrere Zellen defekt. Alleine die Stunden für das Zerlegen wäre ein wirtschaftlicher Totalschaden. War ein Vectrix, glaube die sind dann vom Markt verschwunden.
Aber zurück zum Auto. Ein Fachbetrieb für die Erneuerung wäre mir in der näheren Umgebung von uns nicht bekannt. Denke der Nissan war einer der ersten Kastenwagen am Markt.
maxmara am 19 Apr 2026 12:50:11 Jobelix hat geschrieben:Deshalb wird das Nächste Womo auf jeden Fall ein Stromer. Dafür wird gespart.
Eine Entscheidung mit Zukunft. Die Reichweiteneinschränkung der E-Mobile gegenüber den Selbstzündern könnte bald endgültig der Vergangenheit angehören. In China ist ab zweiter Hälfte 2026 von mehreren Automobilriesen der Einbau von Feststoffbatterien in Fahrzeugen geplant. Changan Automobile, BYD, Dongfeng, MG und andere wollen bereits in wenigen Monaten die ersten Fahrzeuge mit der neuen Wunder-Batterie auf die Straße schicken. Westliche Hersteller geraten durch die neue chinesische Akkutechnologie immer weiter ins Hintertreffen. Bei einer Energiedichte von 400 Wh/kg sollen lt. Angaben Changan Reichweiten von weit über 1000 km von mit einer Ladung möglich sein. Der massenhafte Festsoffakkueinbau bei Dongfen ist für 2027 geplant. Unter anderem soll die Gewichtreduktion gegenüber den Lithiumbatterien für eine Reichweitenverdopplung sorgen und die Abhängigkeit von knappen Rohstoffen verringern. Während mit der parallele Neuentwicklung von Natrium-Ionen-Akkus, als günstige Alternative, der 500km Aktionsradius kaum überschritten werden kann, sind die Feststoffbatterien geradezu für "e-Kastenwagen" prädestiniert.
binsofrei am 19 Apr 2026 13:00:50 maxmara hat geschrieben:Eine Entscheidung mit Zukunft
Bisschen viel könnte soll geplant etc.. Klingt auch immer noch nach viel Zukunftsmusik
pwglobe am 19 Apr 2026 17:37:06 Hallo, es ist zwar kein Kastenwagen, aber man kann sehen was in Zukunft geht. --> Link
Ruedi1952 am 19 Apr 2026 18:11:13 Heute mit einem vom Fuhrunternehmen gesprochen. Die haben einen Actroc der bräuchte eine 1 MW Ladestation. Gibt es bei uns in NS nicht. Der muß bei jeder Pause an eine Lahme Säule laden. Nach 500 km muss er zurück sein und braucht die ganze Nacht zum Laden. Mercedes sagt bei uns in Stuttgart kein Problem. Je nach Fahrzeugklasse sieht es nicht so gut aus. Bei einem Lieferwagen denke ich könnte es in Zukunft sich ausgehen.
maxmara am 19 Apr 2026 18:27:21 pwglobe hat geschrieben:es ist zwar kein Kastenwagen, aber man kann sehen was in Zukunft geht
Wohnmobile haben durch die Bank Tankkapazitäten in der Größenordnung von 60–120 Litern, wobei 75 Liter eine häufige Standardgröße für den Dieseltank ist. Kastenwagen und kleinere Teilintegierten können mit einer Tankfüllung bei zurückhaltender Fahrweise durchaus 750km bewältigen. Auch wenn sich die geplanten Reichweiten großer chinesischer Autohersteller für Elektrofahrzeuge mit-Feststoffbatterien auf PKW und nicht auf Wohnmobile beziehen, versprechen höhere Energiedichte und geringeres Gewicht Reichweite pro Ladung, die mit den heutigen Lithium-Ionen-Batterien nicht zu realisieren sind. Besonders bei kleinen Campern, wie z.B. Kastenwagen oder leichte TI, dürften Feststoffbatterien Reichweiten nahe oder über denen der Diesel-Selbstzünder (75L) ermöglichen. Ruedi1952 hat geschrieben:Bei einem Lieferwagen denke ich könnte es in Zukunft sich ausgehen.
Natürlich ist das noch Zukunftsmusik, nur sollten wir die Entwickungsdynamik in China nicht unterschätzen. Eine Vorhersage kann heute schon seriös gemacht werden. Durch die Festsoffakkus werden die "e-Kastenwagen" -Lieferwagen- (evtl. kl. TI) Marktanteile bei Campern gewinnen.
fomo am 19 Apr 2026 19:31:14 Wichtig ist und bleibt für die meisten Autofahrer das Reichweite/Ladezeit-Verhältnis. Beim Reisemobil könnte man eine längere Ladezeit in Kauf nehmen, wenn - die Grundreichweite (ohne Ladepause zurücklegbare Strecke) den persönlichen Ansprüchen genügt und - der Ladevorgang z.B. am Stellplatz im Rahmen einer Übernachtung erledigt werden kann. oder - der Ladevorgang ähnlich schnell ist, wie ein Tankvorgang
mowgli am 19 Apr 2026 19:47:47 Nach längstens 2-3 Stunden Fahrzeit legte ich auf jeden Fall eine kurze Pause ein. Diese Pause könnte ich an der Ladesäule machen. Ich sehe kein Problem so auch längere Strecken zurückzulegen. Mein PKW fährt bereits elektrisch.
pwglobe am 19 Apr 2026 19:49:33 Ruedi1952 hat geschrieben:Heute mit einem vom Fuhrunternehmen gesprochen. Die haben einen Actroc der bräuchte eine 1 MW Ladestation. Gibt es bei uns in NS nicht. .
Der Actros 600 wird an einer 400kW Ladestation geladen, denn dafür ist er ausgelegt. Er braucht dann von 10 bis 80% fast eine Stunde, laut MB 46 Minuten. Wenn er, wie bei dem meines Cousins, mit einer zweiten Ladebuchse ausgestattet ist geht es schneller, das Megawatt laden ist vorbereitet gibt aber noch nicht oder zu wenig. Die haben drei Stück im Fuhrpark die restlichen 9 sind noch Diesel. Es ist vorgesehen noch weitere 3 Diesel gegen E Actros zu tauschen.
pwglobe am 19 Apr 2026 19:54:12 mowgli hat geschrieben:Nach längstens 2-3 Stunden Fahrzeit legte ich auf jeden Fall eine kurze Pause ein. Diese Pause könnte ich an der Ladesäule machen. Ich sehe kein Problem so auch längere Strecken zurückzulegen. Mein PKW fährt bereits elektrisch.
Ich fahre beruflich schon mal Strecken von >800km am Tag, hab ich auch schon mal geschrieben, mein E Auto hat eine Reichweite von 600km im Winter mindestens 400km, am Schnelllader muss ich mich beeilen wenn ich zur Toilette gehe und danach noch einen Kaffee trinke. Die Reichweitenangst haben nur Leute die noch kein E Auto längere Zeit gefahren haben.
macagi am 20 Apr 2026 07:18:05 pwglobe hat geschrieben:Hallo, es ist zwar kein Kastenwagen, aber man kann sehen was in Zukunft geht. --> Link
Ja, nett. Aber E ist der nicht, oder? Ist auch viel KI im Video. Manche Sachen die gesagt werden passen nicht zusammen mit den Bildern.
macagi am 20 Apr 2026 07:22:12 pwglobe hat geschrieben:Ich fahre beruflich schon mal Strecken von >800km am Tag, hab ich auch schon mal geschrieben, mein E Auto hat eine Reichweite von 600km im Winter mindestens 400km, am Schnelllader muss ich mich beeilen wenn ich zur Toilette gehe und danach noch einen Kaffee trinke. Die Reichweitenangst haben nur Leute die noch kein E Auto längere Zeit gefahren haben.
Ich habe diese Reichweitenangst, ja. Vor allem wenn ich mich frage wie schnell du bei den 600km Reichweite fahren darfst. Wie hoch ist die Reichweite wenn du dauernd 160 bis 180 km/h fährst? Für den e- Kastenwagen kein Thema, da kann man ja langsam fahren, im Urlaub.Aber ich denke selbst auf französichen Autobahnen sind 130-140 normal.
pwglobe am 20 Apr 2026 08:24:25 macagi hat geschrieben:Ich habe diese Reichweitenangst, ja. Vor allem wenn ich mich frage wie schnell du bei den 600km Reichweite fahren darfst. Wie hoch ist die Reichweite wenn du dauernd 160 bis 180 km/h fährst?
Ich fahre einen Schnitt von 140 bis 150km/h , zum Überholen fahre ich auch mal wesentlich schneller. Auf welcher Autobahn in D kann man dauerhaft 180km/h fahren? Mein vorheriger Dienstwagen war ein BMW M3 340D und mit dem war die Reisedauer identisch zu dem Audi A6 e-tron. Die 600km Reichweite ist ein Richtwert bei 130km/h und so sollte man ihn auch behandeln. Zum Beispiel: Strecke 250km keine Pause geplant, da kann ich schon mal richtig Gas geben, da wären auch deine 180km/h kein Problem Strecke 450km eine Pause geplant, Schnelllader am Ort der Pause vorhanden, da könnte man auch die 180km/h fahren. 450km ohne Pause, da sollte man die 150km/h nicht überschreiten.
pwglobe am 20 Apr 2026 08:35:16 macagi hat geschrieben:Ja, nett. Aber E ist der nicht, oder? Ist auch viel KI im Video. Manche Sachen die gesagt werden passen nicht zusammen mit den Bildern.
Doch ist ein E leicht LKW Die gibt es in China mittlerweile in großer Zahl, die Reichweiten liegen zwischen 200 und 500km. Die Batterien sind im Leiterrahmen integriert bzw. bei den größeren Fahrzeugen seitlich am Rahmen angeflanscht und es gibt Schnellwechselsysteme statt zu laden wird die Batterie gewechselt. Die Reichweite lässt sich aber durch den modularen Aufbau der Batterien erweitern, in unserer Niederlassung haben wir einen BYD ETM6 mit zwei Batterien dadurch erhöht sich die Reichweite von 300km auf 600km.
mowgli am 20 Apr 2026 09:00:40 Außerdem sind diese Fahrzeuge, über die wir reden, meist <3,5t. Dementsprechend sind diese Geschwindigkeiten föllig unrealistisch.
mv4 am 20 Apr 2026 09:09:06 Richtig...schneller wie erlaubt fährst du damit eh nicht...
die Vergleiche mit PKW passen da nicht...wenn ich die 450km mit 180 kmh fahre muss ich zwischendurch laden..bin dadurch vielleicht sogar länger unterwegs wie wenn ich 130 fahre ohne nachzuladen.
BURAN am 20 Apr 2026 09:41:13 Die Einschränkung nicht lange Strecken mit 180 reisen zu können halte ich für unerheblich Jetzt reisen wir mit 4,5 t mit max 100 .. bei den Spritpreisen sogar langsam hinter Lkw , um den verbrauch unter 9 l zu drücken- Selbst mit meinem 150 ps vw bus bin ich auf reisen nicht 180 gefahren .. laut , hektisch teuer .. 120 130 genügt mir , und mehr ist nirgends ausser in d erlaubt Im titel geht es um e Kastenwagen .. ein verbrauch von 30 kw bei ca 110 dürfte in der Stunde realistisch sein . Bei 100 kwh batterien , die es heute gibt und 200 bis 300 kw peak ladeleistung sollte man nach 250km in einer pinkelpause genug energie getankt haben für die Strecke bis die Blase wieder drückt Für mich ist die Frage .. will ich nach dem Komfort eines 7,5 m integrierten wieder mit ner art Bulli unterwegs sein .. portapotti im Vorzeit , ohne dusche und warmwasser. Und dann fällt mir wieder ein .. nach meiner Rechnung kostet jede Nacht in meinem Womo 200 euro , wenn man alles einrechnet .. dafür könnte man also auch mal flexibler reisen .. hotel wenn man mag , cp wenn schön , und freistehen dürfte dann auch wieder einfacher werden , weil man unter den barrieren durchkommt
Irmie am 27 Apr 2026 11:59:13 Hallo,
ich würde nie einen Camper kaufen, dessen Reichweite weniger als 800km bis 1000km beträgt.
Bei den mit Diesel betriebenen Kastenwagen ist das Gewicht häufig schon ein Problem. Wenn die schweren Akkus in den Unterboden kommen, wird man um eine kräftige Auflastung nicht umhin kommen.
Da wird die neue EU-Führerscheinrichtlinie mit 4.25t auch nichts ausreichten. Denn in Deutschland soll sie nur halbherzig durchgeführt werden und bedarf einer zusätzlichen Prüfung.
Daher werden sich die E- Kastenwagen nur schwer durchsetzen.
rkopka am 27 Apr 2026 12:24:06 Irmie hat geschrieben:ich würde nie einen Camper kaufen, dessen Reichweite weniger als 800km bis 1000km beträgt.
Da kommen aber auch Dieselfahrzeuge teilweise nicht hin. Kastenwagen sind wohl etwas anders, aber mein Alkoven hat theoretisch etwa 750km, praktisch tanke ich irgendwo bei 600-650km. Wozu brauchst du (in Europa) soviel Reichweite ? Pausen muß man auch so machen, wenn man nicht Superman ist. RK
pwglobe am 27 Apr 2026 12:46:52 Irmie hat geschrieben:Hallo, ich würde nie einen Camper kaufen, dessen Reichweite weniger als 800km bis 1000km beträgt. Wenn die schweren Akkus in den Unterboden kommen, wird man um eine kräftige Auflastung nicht umhin kommen.
[quote="Irmie" Da wird die neue EU-Führerscheinrichtlinie mit 4.25t auch nichts ausreichten. Denn in Deutschland soll sie nur halbherzig durchgeführt werden und bedarf einer zusätzlichen Prüfung. Daher werden sich die E- Kastenwagen nur schwer durchsetzen.[/quote] Für was braucht man eine Reichweite von 1000km? Unser Eurocargo hat eine Reichweite von 1200km, gebraucht habe ich diese nie, die Tankkapazität nutze ich höchstens in Luxemburg oder Spanien. Ich habe einen Audi A6 e-tron pervormance mit einer Reichweite nach WLTP von 750km, real sind dies bei meiner Fahrweise ca. 600km bis 10% Restladung, damit käme ich mit max. 2 Stopps bis Valencia. Was bringst mir das? Die aktuelle Batterietechnik gibt noch keine großen Reichweiten für Kastenwagen oder LLKW her, aber dies wird sich schnell ändern, deshalb sollte man nie Nie sagen Was die Führerscheinrichtlinie anbelangt, habe ich dazu eine eigene Meinung. 60% der Wohnmobilfahrer sind schon mit <3,5t überfordert, weil sie mit den Abmessungen ihrer Fahrzeuge nicht zurecht kommen, da ist es egal ob 3,5t oder 4,25t.
cbra am 27 Apr 2026 13:22:06 Unser iveco faily hat ca 400 km reichweite, wir machen die tankstops ca alle 350km. Hund und menschen ausleeren, tank füllen 1000 km... Wofür? Wir sind nur in europa unterwegs, und da in halbwegs zivilisiertten gegenden.
BURAN am 27 Apr 2026 15:16:24 Dass die 3,5 t klasse gerissen wird ist klar .. aber da ist auch mein 6.36 m knaus kasten und erst recht der 7m ti drüber gewesen Der grösse Renault master e tech .. also etwa Sprinter hat ein Leergewicht von 2,4 bis 2,7 t Für mich ausreichende Reichweite und Ladetechnik Der sollte also mit 3,5 t fahrfertigem Gesamtgewicht gut machbar sein Somit hat man dann noch üppig Zuladung bis 4,25 t.. es gibt leider erst einen einzigen Ausbauer der sich dem annimmt Ich sehe das Problem eher im Preis
Ruedi1952 am 27 Apr 2026 18:04:27 --> LinkSieht das bei Kastenwagen besser aus?
binsofrei am 27 Apr 2026 20:12:23 Ich meine, Reichweite kann man nicht genug haben. Bin noch nie in meinem Leben 1000km am Stück gefahren, musste mich aber auch nicht bei jeder PP und / oder Kaffeepause um die nächste freien Tanksäule kümmern. Habe einfach Pause gemacht. Hat auch was mit Lebensqualität zu tun.
DonCarlos1962 am 28 Apr 2026 11:14:21 Vielleicht kommt ja auch erst einmal eine PEHV Übergangstechnik.
Unser Plug-In verhält sich fast wie ein E-Auto mit Rangeextender. Fährt fast ausschließlich elektrisch und wenn die Batterie einen gewissen Wert unterschreitet, springt der vergleichsweise kleine Benziner an, der einen 110kW Generator antreibt.
Dieser läuft lastabhängig und der Überschuss, der nicht für den Vortrieb verbraucht wird, geht in die Batterie zurück. So wird langsam die e-Reichweite auch wieder aufgebaut.
Vorteil: Recht kleine Batterie, auch der Benziner kann recht klein gehalten werden und läuft unter optimalen, effizienten Bedingungen. Gegenüber einem E-Auto liegt der Gewichtsvorteil, trotz verbautem Benziner, bei etwa 200Kg. (PKW) Nachteil. Es braucht mehr Wartung.
LG Carsten
rkopka am 28 Apr 2026 11:46:53 binsofrei hat geschrieben:Ich meine, Reichweite kann man nicht genug haben.
Grundsätzlich ja. Wenn das aber andere Parameter verschlechtert (Gewicht, Preis), gibt es wichtigeres. Bin noch nie in meinem Leben 1000km am Stück gefahren, musste mich aber auch nicht bei jeder PP und / oder Kaffeepause um die nächste freien Tanksäule kümmern. Habe einfach Pause gemacht. Hat auch was mit Lebensqualität zu tun.
Ich bin schon öfter 1000km am Stück gefahren, dann aber mit Pausen alle 2h und meist einmal dazwischen zum Tanken. Evt. öfter, wenn man Spritpreise in Ländern mit einkalkuliert. Wenn das Laden einigermaßen schnell geht (<30min oder öfter kürzer) und entweder der Bordcomputer oder eine App die passende Säule anzeigt, sollte das kein Problem sein. Auch beim Tanken ist es bei mir eine Denkaufgabe. Entweder sucht man sich eine mit einer App oder schaut zumindest, wo nah neben der AB eine Tankstelle am Navi angezeigt wird und fährt dort runter. Und genauso hatte ich schon Fälle, wo es eng wurde, weil eine Tankstelle in der Nacht geschlossen war oder sie nur nach am Navi, nicht aber in der Realität existierte oder wenn man unbedingt noch eine Grenze passieren wollte, um billiger zu tanken. RK
mv4 am 28 Apr 2026 13:07:35 es muss ja auch erstmal E Transporter mit einer realistischen Reichweite von mehr wie 400km auf dem deutschen Markt geben...woraus man Wohnmobile bauen kann (Zuladung)..dann ist auch die Zeit dafür reif.
pepe54 am 29 Apr 2026 21:37:11 Für den Normalo, der als Tourist mit dem Womo durch die Lande schippert, ist eine Reichweite von 400 km doch kein Problem. Dafür allerdings die Ladeinfrastruktur. AC Ladesäulen gibt es in jeder Stadt, aber DC nicht. Ich kann doch mit meinem Womo nicht an einer Ladesäule übernachten… Ich stelle mir mal vor, wie so oft kommen nachmittags 10 Womos auf einen Stellplatz. Dann bräuchte es mindestens zwei Ladesäulen, wo ich 100 KW in einer halben Stunde drin habe und dabei auf 80% bin. Die Kommunen können ja schon mal anfangen, solche Kapazitäten aufzubauen.
Gruß Pepe
pwglobe am 30 Apr 2026 10:01:26 pepe54 hat geschrieben:Die Kommunen können ja schon mal anfangen, solche Kapazitäten aufzubauen.
Hallo, noch als Vielfahrer hatte ich noch nie Probleme eine frei Ladesäule zu finden, auch Schnellladesäulen gibt es reichlich. Gestern morgen auf einem Autohof 14 Ladesäulen mit je 400kW davon 6 Stück für LKW als Durchfahrtlösung. Bedeutet 16 Ladepunkte für PKW und 12 Ladepunkte für LKW. Belegt waren durch einen LKW 2 und durch einen anderen LKW ein Ladepunkt, mit mir haben 4 PKW geladen. Im Januar in Frankreich auf der A7 vielen uns auch die vielen Ladesäulen auf normalen Parkplätzen auf, fast auf jedem zweiten Parkplatz gab es Schnelllader. In Deutschland ist mir jetzt aufgefallen, dass die Preise an den Schnellladesäulen teilweise stark gefallen sind, so habe ich heute für 0,39€ pro kW/h ohne MwSt. geladen und am Montag sogar für 0,34€ pro kW/h. Bei uns im Ort ca. 15.000 Einwohner gibt es 6 Schnellladesäulen, bedeutet 12 Ladepunkte. Belegt sind in der Regel 2 -3 im Tagesschnitt.
Joachim260 am 30 Apr 2026 10:02:51 Und die Parkplätze an den Ladesäulen sind auch nicht Womo geeignet, max. für einen kleinen Kawa. 400 km würden mir reichen, man macht ja eh immer mal wieder Pause, aber was nützt das wenn ich keine Ladesäule finde an der ich auch Parken kann ohne eine Zufahrt oder 2 Plätze zu blockieren.
Gruß Joachim
Jobelix am 30 Apr 2026 10:15:20 Es wird noch seeehr lange dauern bis ein nennenswerte Anzahl an E-Wohnmobilen unterwegs ist. Ich bin sicher, dass das genug Zeit ist für Landeinfrastrukturanpassungen an Stell- und Campingplätzen. Anders bei den LKWs, da scheint aber der Markt der Fahrzeuge schneller zu wachsen (Anreize wie geringere Mautbeträge tragen auch dazu bei), als die aktuelle Infrastruktur aufnehmen kann. --> Link aber auch da wird dran gearbeitet: --> LinkHier sieht man, dass Unternehmen halt knallhart kalkulieren und der private Kunde teilweise andere Werte verfolgen
mv4 am 30 Apr 2026 10:18:02 als Nutzer von schon so einigen E Autos...von Tesla übe e-tron bis Mercedes
bei 400km Reichweite ...suchst du ab 350km eine Ladesäule..du willst das Ding nicht ganz leerziehen
im Winter oder in der Übergangszeit (wie jetzt) ohne Sonnenschein musst du das Teil Heizen...da werden es nur 300km ...eher noch weniger (ja nach Temperaturen)
die Topograpie der Strecke spielt auch eine große Rolle...im Alpenvorland oder Mittelgebirgen kannst du nochmal 50 km abziehen
rkopka am 30 Apr 2026 12:05:53 Jobelix hat geschrieben:Es wird noch seeehr lange dauern bis ein nennenswerte Anzahl an E-Wohnmobilen unterwegs ist. Ich bin sicher, dass das genug Zeit ist für Landeinfrastrukturanpassungen an Stell- und Campingplätzen.
Dazu kommt ja noch, daß Womos meist recht lang gefahren werden. Damit sollte auch der Wechsel viel langsamer als z.B. bei PKW sein. Wobei es ja bisher noch nicht wirklich etwas gibt. Optimistisch gerechnet vielleicht in 5 Jahren. Bis dahin (und später?) werden noch Sprit Womos gekauft, die dann wieder 20 Jahre und länger in Betrieb sind. Aber die CP können ja mit den Wowa Gespannen schon mal anfangen, sich auf E-Autos einzustellen. RK
Tinduck am 30 Apr 2026 12:33:56 Das dreht sich hier irgendwo alles im Kreis.
Klar wirds in Zukunft Verbesserungen geben, aber ich wäre da mit Euphorie vorsichtig. Nix skaliert endlos.
Hauptproblem dürfte sein, dass man mit so einen > 100 kWh Akku in einem imaginären 4,25 T Elektro-Wohnmobil (der dann vielleicht mit Rückenwind und Heimweh für 300 km Reichweite gut ist, eher deutlich weniger) unbedingt auf DC-Schnelllader angewiesen ist, wenn man am Tag mehr als eine Etappe fahren will. Da brauch ich mit 11 kW überhaupt nicht anfangen, wenn ich nicht die ganze Nacht Zeit habe. Und dann muss das Fahrzeug auch noch an die Ladesäule passen - wir Womo-Fahrer werden uns also potentiell eher mit den LKW-Fahrern um die Ladesäulen hauen als mit den PKW-Fahrern. Da passt man wegen Breite, Länge, Höhe wohl meist doch nicht hin, wenn man nicht gerade nen Cali fährt.
Das kann man alles ändern, aber unsere Fahrzeugklasse ist mit Sicherheit die letzte, an die gedacht wird. PKW und LKW haben da schon allein aus wirtschaftlichen Gesichtspunkten Vorrang, wobei es mit der LKW-Ladestruktur ja auch noch nicht besonders weit her ist.
Dann dazu die Preisgestaltung... meine Prognose ist, E-Womos kommen im Massenmarkt frühestens in 10 Jahren an. Und das auch nur, wenn sie bezahlbar sind (also Preis ähnlich dem momentanen Einstandspreis für ein Verbrenner-Womo, so um die 50-60.000 Euro). Wenn die Branche das nicht hinbekommt und irgendwann nur noch E-Womos zugelassen werden, wird der Club wieder sehr elitär. Aber dann gibts perspektivisch wieder viele freie Stellplätze, wenn die Verbrenner alle auf'm Schrott sind.
bis denn,
Uwe
Ruedi1952 am 30 Apr 2026 15:56:02 Realität Ladesäulen bei uns so. In Dassel gibt es eine Lahme Säule kommt eh kein größeres Fahrzeug hin, Stadt Dassel sagt kein Geld für Ausbau selbst normale Ladesäulen, beim Rewe wenn nicht daneben PKW Parken blockiert man mit einem Womo alle E Säulen. In Einbeck bei Merkverkauf ähnlich. Man hat sich viel zu spät Gedanken gemacht. Man hätte schon vor vielen Jahren das Leitungsnetz verstärken müssen. In Salzderhelden hat Sven angefragt nach Wallbox, Stadtwerke sagen nein Netz zu schwach. Es wird noch Jahre wenn nicht Jahrzehnte dauern bis halbwegs ausgebaut ist.
hampshire am 30 Apr 2026 16:36:13 Ruedi1952 hat geschrieben:Es wird noch Jahre wenn nicht Jahrzehnte dauern bis halbwegs ausgebaut ist.
Aus meiner Sicht ist der Ausbau bereis ziemlich gut. Wer Strom für sein EV braucht, bekommt diesen auch in angemessenem Umkreis zu angemessener Ladegeschwindigkeit. Nur das mit dem angemessenen Preis hat sich nicht so ganz eingependelt, aber gegenüber den jetzigen Spritpreisen sind auch 60ct je kWh ein Schnapper. In unserer Gemeinde gibt es zwar auch noch "zu wenig" Ladesäulen, aber von einem Engpass kann man beileibe nicht sprechen. Viele haben die Vorstellung, dass sie auf jedem dritten Parkplatz einfach Strom erhalten können müssten. Viele haben die Vorstellung, dass sie nachts in der Nähe der Wohnung laden müssen, weil Eigenheimbesitzer das auf ihrem eigenen Grundstück auch können. Beim Thema "Auto" haben es rationale Überlegungen einfach schwer.
Spueler am 30 Apr 2026 16:48:17 Ich Dassel gibt es immerhin 4x 150kW, was gar nicht so schlecht ist, wenn man mal betrachtet, daß wir nicht gerade von einem Hotspot der Emobilität reden. --> LinkDer Ausbau passiert dort, wo auch der Bedarf ist, also an den Hauptachsen wie Autobahnen und Bundesstraßen. Die Anbieter hoffen in aller Regel auf einen wirtschaftlichen Betrieb in absehbarer Zeit. Man kann sich auch gerne mal im Standorttool einen Überblick verschaffen, wo für das Deutschlandnetz noch ein Ausbau erfolgt: --> LinkDa passiert einiges, weil dazu natürlich auch etliche Supermärkte, Baumärkte und Tankstellenketten ein Stück vom Kuchen haben wollen. Die Nische der Wohnmobile muß dann gucken ob sie mit der PKW-Ladeinfrastruktur klar kommt. Gerade bei den größeren Ladeparkts gibt oft Parkmöglichkeiten für Gespanne, Anhänger, XXL-Fahrzeuge und so weiter. Die reinen LKW-Lademöglichkeiten (z.B. bei Aral) sind schon jetzt nicht mehr im normalen Roaming dabei und somit für private Nutzer nicht mehr erreichbar. Die Infrastruktur ist also für den Umstieg vorhanden, jetzt fehlen nur noch die richtigen Fahrgestelle bzw. Kastenwagen. Mit großen Akkus, schnellem Laden und steigenden Reichweiten wird dann auch die Akzeptanz da sein.
mv4 am 30 Apr 2026 16:56:09 In Italien muss jede tanke mindestens 4 lademöglichkeiten anbieten...glaube bis spätestens Ende 27..an den Autobahnen wird das schon zügig umgesetzt..
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