rump
hubstuetzen
hallo
Links zu ebay oder Amazon sind Werbelinks. Wenn Sie auf der Zielseite etwas kaufen, bekommen wir vom betreffenden Anbieter Provision. Es entstehen für Sie keine Nachteile beim Kauf oder Preis.

Ist die Zeit reif für einen e-Kastenwagen? 1, 2, 3, 4, 5


redddi am 10 Mär 2026 15:40:23

Moin,
ich denke über eine Neuanschaffung nach. Als bekennender Selbstausbauer fasse ich mal einen elektrisch betrieben Kastenwagen ins Auge mit der Frage, ob die Zeit schon reif ist. Das ganze ist erstmal Ergebnisoffen.
Meinungen dazu?

Anzeige vom Forum

Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: Artikel auf eBay oder versuchs hier bei Amazon

Ruedi1952 am 10 Mär 2026 17:01:02

Irgendwann will man ja anfangen.
Warten bis das beste verfügbar ist kann dauern.
Kastenwagen einen herausnehmbaren Ausbau machen.
Ein E Auto wird kaum eine dreißig jährige Lebenserwartung haben.
Elektronik hat nur eine begrenzte Lebensdauer.
Alte Konstruktionen lassen sich reparieren, die heutigen wohl kaum.
Vom Hersteller ist in 10 Jahren kaum noch zu erwarten das Ersatzteile zu bekommen sind.

mn4 am 10 Mär 2026 18:56:57

Ruedi1952 hat geschrieben:
Alte Konstruktionen lassen sich reparieren, die heutigen wohl kaum.
Vom Hersteller ist in 10 Jahren kaum noch zu erwarten das Ersatzteile zu bekommen sind.


Stimme erst mal zu, wobei es schon schwierig ist, bei den ständigen Modellwechseln alle wesentlichen Ersatzteile vorrätig zu halten. Trifft aber auch auf Verbrenner zu.
Aber: Fast noch schlimmer: Hersteller wollen ältere Ware gar nicht mehr reparieren, sondern halt lieber neue Ware verkaufen. Die Bosse werden nach Umsatz beurteilt (und bezahlt).

Grüße Uwe

Anzeige vom Forum


Ruedi1952 am 10 Mär 2026 19:11:22

Dazu muss ich sagen fuer meinen Jeep Wrangler tj Ersatzteile massig fuer Peanuts von Rockauto und teurer auch in De.
Klar zu Jeep brauche ich nicht fahren ist jetzt Stellantis.
Meiner ist noch von Chrysler.
Fuer unseren Ducato 244 auch noch kein Problem.
Ist aber schon richtig die Hersteller leben vom Verkauf und nicht das die Fahrzeuge 30 Jahre und länger halten.

mn4 am 10 Mär 2026 19:19:40

Ach ja, und in Vor-Wohnmobil-Zeiten hieß es bei uns:
„Fiat und Elektrik, zwei Welten prallen aufeinander“
Und auch heute noch habe ich den Eindruck, vergammelte Massebänder und vergammelte Steckverbinder sind schon fast ein Alleinstellungsmerkmal.

Grüße Uwe

Jobelix am 10 Mär 2026 19:22:04

Hi redddi,
ich kann mir das auch sehr gut vorstellen, wenn die limitierten Urlaubszeiten vorbei sind, wo ich 1000km an einem Stück schroten muss und lieber langsam und in kleineren Etappen reisen darf.
Erste gute Ansätze und bestellbar habe ich hier gefunden: --> Link

Die Renault/Nissan Basis ist auch gewichtstechnisch für einen Selbstausbau wohl gut geeignet und mit einer Reichweite bei Landstraßenfahrt von knapp 400km (die wohl realistisch machbar sind) lässt sich IMHO leben.
Und lass dich nicht verrückt machen von Haltbarkeitsgerüchten. Jeder moderne Diesel ist vollgestopft mit Elektronik, hochkomplex und empfindlich. Da kann die "Dorfwerkstatt2 in der Regel auch nicht mehr machen als Teile austauschen.
Das E-Auto ist vom Grundaufbau viel einfacher: Batterie (die sich im Falle einen Falles natürlich auch reparieren lässt), ein oder 2 Elektromotoren die wahrscheinlich ewig halten und kaum verschleißen und die übliche Regelelektronik. Drehende und bewegliche Teile sind so auf ein Minimum reduziert.
Werkstätten werden sich in den nächsten Jahren anpassen (müssen) wenn sie nicht nur noch Reifen und Bremsen verkaufen wollen. An Inspektionen lässt sich bei E-Autos nicht viel verdienen.
Die Welt ändert sich rasant, da muss man sich halt anpassen. Gustav Heinemann hat mal gesagt: „Wer nichts verändern will, wird auch das verlieren, was er bewahren möchte.“
Deshalb einfach machen!


.

dietmardd am 10 Mär 2026 21:32:10

E-Womos sind gegenwärtig noch Murks für Wohnmobile. Das hat einige Gründe, z.B.:

- die Gefahr der Selbstentzündung von Lithium-Nickel-Cobalt-Mangan -Batterien. Es hat schon einen Grund, warum Aufbaubatterien in Womos immer LiFePO4-Batterien sind, denn in Womos schläft man gewöhnlich. Wenn sich eine Lithium-Nickel-Cobalt-Mangan-Batterie entzündet, dann geht das blitzschnell, nicht so langsam wie bei einem Brand eines Verbrenner-Autos (5 ... 10 s zu 5 ... 10 min). Der schlafende Wohnmobilist hat bei einem Batteriebrand nur 5 ... 10 s Zeit, um zu fliehen. Wenn das nicht gelingt, ist man so gut wie sicher tot. Im Schlaf merkt man auch erst nach etlichen s, dass es brennt, d.h. die Überlebensfrist ist dann schon vorbei. Im PKW gibt es in der Regel 4 Türen, also für jeden Insassen eine. Ein Womo hat weniger Türen, vor allem Vollintegrierte.
- Die LiFePO4-Batterien in E-Autos gibt es wegen schärferer Sicherheitsvorschriften vor allem in China und den USA, während der dt. Michel bei E-Autos ideologisch und nicht rational handelt und damit die Gefahr ignoriert. Die LiFePO4-Batterien haben aber eine geringere Kapazität, so dass die Reichweite geringer ist. Neue Batterietechnologien wie die mit Feststoffelektrolyten sind noch nicht marktreif.
- Die vom Hersteller propagierte Reichweite ist Marketingprosa und nicht ernst zu nehmen. Es gibt etliche derartige Untersuchungen vom ADAC, TÜV, Fraunhofer usw.. In aller Regel kommt ein E-PKW nur auf ca. 50 ... 55 % der versprochenen Reichweite und das nur im Sommer und ohne Licht. Im Winter sinkt die nutzbare Kapazität noch einmal um ca. 50 % und dazu kommt der zusätzliche elektrische Verbrauch der Außenbeleuchtung. Um z.B. am Tag 800 km zu fahren wie z.B. bei der Überfahrt nach Spanien, sollte man im Sommer alle ca. 150 ... 200 km für einige Stunden laden, sofern es Ladestationen gerade gibt, diese nicht kaputt sind, diese auch frei sind und wenn man keine spezielle Chipkarte zum Laden braucht.
- Ein Verbrenner-Fahrzeug nutzt die Abwärme des Motors, um den Innenraum zu erwärmen und mit der Lichtmaschine wird Strom pruziert für alle möglichen Verbraucher. Bei E-Autos geht das alles zu Lasten der Fahrzeugbatterie und anders als bei Verbrennern kann keine Lichtmaschine z.B. die Aufbaubatterien laden. Oft gibt es gar keine extra Aufbaubatterien. Ein Verbrenner-Auto heizt meist mit 1500 ... 2000 W. Die meisten E-Autos haben keine Heizung und sind saukalt im Winterhalbjahr. Dafür haben diese z.T. Sitzlehnenheizungen von lächerlichen 60 W. Davon wird kein Fahrzeug warm. Eine zusätzliche Benzin- oder Dieselheizung konterkarriert den Sinn eines E-Autos und diese brauchen nicht nur Benzin oder Diesel, sondern vor allem Dieselheizungen auch viel Strom und der ist ja in E-Autos knapp.
- Ein E-Auto ist immer teurer - im Kaufpreis wie im Betrieb - wenn man nicht mit eigener Solaranlage bzw. hauseigener Wallbox laden kann. Das Laden an Ladesäulen kostet in der Regel das Doppelte bis Dreifache wie der Tarif zu Hause. In der Werbung wird die Wirtschaftlichkeit des Betriebs eines E-Autos immer auf der Basis eines Haustarifes berechnet, aber während der Fahrt hat man nicht den Tarif von zu Hause. Die ensprechende Werbung ist also eine Lüge.
- Die Ladesäulen sind oft so plaziert, dass man mit einem PKW oder einen Van Platz hat, aber nicht mit einen richtigen Wohnmobil.
- Es gibt Länder mit einer guten Ladeinfrastruktur wie in Skandinavien, aber im Süden und Osten Europas sieht das ganz anders aus. Aber auch dort ist die Ladeinfrastruktur auf PKWs zugeschnitten und nicht auf Womos.
- Was passiert, wenn das E-Auto nicht mehr fahren will bzw. kann und auch der ADAC meist nicht helfen kann? Ein E-Auto darf nach dt. Recht nicht abgeschleppt bzw. auf Abschleppwagen transportiert werden. Das E-Fahrzeug muss in einer Stahlmulde transportiert werden. Dadurch sind die Abschleppkosten sehr hoch bis astronomisch.
- Auf CP und manchen SP sind Stromsäulen, aber deren Leistung ist limitiert auf z.B. 4 ... 8 A in Italien und auf 8 ... 16 A in D, so dass E-Womos dort nicht wirklich geladen werden können.
- Eine Solaranlage auf einem Womo kann nicht annähernd so viel Strom erzeugen, dass die Fahrbatterie nennenswert geladen wird.

Fazit:

Ein E-Wohnmobil ist für normale Wohnmobilisten gegenwärtig unbrauchbar. Wer ideologisch gehärtet ist, akzeptiert die vielen Nachteile. Wer glaubt, ist bereit dafür zu leiden.

bert am 10 Mär 2026 21:41:58

Ich habe vor kurzem den Maxus Deliver 9 getestet.
Die Größe etwa vergleichbar mit dem Ducato L2H2 hätte ich gesagt.
Reichweite von etwa 200km bis ca. 350km mit dem 89kWh großen Akku.
Das Eigengewicht von etwa 2,4t ist im Vergleich zum (Ducato) Verbrenner gar nicht so viel höher.
Mich hat aber die Begrenzung gestört, bei 104-105km/h hat die Kiste aufgehört.
Beschleunigung ist wirklich gut aber dann wird plötzlich beschnitten.
Das aufladen der Bordakkus fällt dann während der Fahrt auch noch weg.
Wenn das Teil dann am Schnelllader hängt nutzt das für den Aufbauakku auch nicht so viel.
Denke auch die Zeit für ein E-Wohnmobil ist noch nicht da.
Speziell die Infrastruktur auf den Campingplätzen ist auch noch nicht so weit.
Teilweise sind es jetzt schon Rund 10€ pro Tag für den Landstrom.

hampshire am 10 Mär 2026 22:29:22

redddi hat geschrieben:Moin,ich denke über eine Neuanschaffung nach. Als bekennender Selbstausbauer fasse ich mal einen elektrisch betrieben Kastenwagen ins Auge mit der Frage, ob die Zeit schon reif ist. Das ganze ist erstmal Ergebnisoffen.
Meinungen dazu?

Als Handwerkerauto wäre das für mich eine bevorzugte Wahl.
Als Reisemobilbasis hänge ich noch zu sehr in der alten Welt mit über 1000km Reichweite und dem tiefen Vertrauen, dass ich in jedem Sprachraum an Diesel komme.
Zu Hause fahren wir die meisten Strecken elektrisch und laden zu 95% am Haus. Das ist mega komfortabel und die Fahrt zur Tankstelle für unsere Verbrenner finde ich inzwischen lästig. In Spanien mietete ich ein E-Auto und hatte so meine Herausforderung an der einen oder anderen Ladesäule. Das lässt sich natürlich lernen und ist mit etwas Routine auch kein Problem, aber mich im Urlaub damit auseinander zu setzen - das widerstrebt mir noch.

KAWAMANE am 10 Mär 2026 23:06:41

Moin,

wenn Kastenwagenhersteller uns Wohnmobilfahrer im Fokus hätten, würden sie ein Plug-in-Hybrid-Fahrzeug auf den Markt bringen.
Batterie für Kurzstrecken und Standzeiten; Diesel für Langstrecken.
Dann könnte man auch auf Gas verzichten.

Gruß
Bruno

joluck am 11 Mär 2026 00:16:42

dietmardd hat geschrieben:E-Womos sind gegenwärtig noch Murks für Wohnmobile. Das hat einige Gründe, z.B.: - die Gefahr …


Selten so einen unqualifizierten Stuss gelesen. Hast du dich schon mal ernsthaft mit dem Thema E-Auto beschäftigt?

Die letzten Punkte sind zwar korrekt, aber betreffen das Thema nun mal gar nicht:
dietmardd hat geschrieben: Auf CP und manchen SP sind Stromsäulen ….
- Eine Solaranlage auf einem Womo kann nicht annähernd ...


Tatsächlich ist das Thema Nutzlast „gegen“ Reichweite aktuell noch der Showstopper für viele elektrischen Transporter und damit natürlich erst Recht für Wohnmobilausbauer. Derzeit sind für Wohnmobile wohl gar keine brauchbare Reichweiten „unter 3,5 to“ zu realisieren, und selbst in der Klasse bis 7,5to ist es noch schwierig.

landmesser am 11 Mär 2026 00:30:58

Kannst du dann das WoMo von der Autobatterie mit Strom versorgen? Am besten gleich 220 V über einen Wechselrichter?

Dann wäre die Zeit sicher reif, für mich als Rentner sowieso. Fahre nicht über 400 km am Tag, kann auch beim Mittagsschlaf laden. Bin zur Zeit in Italien, da haben die meisten CP zumindest eine Ladestelle beim zugehörigen Restaurant.

Kühlschrank über Strom, Kochen Induktion, Heizung Wärmepumpe. Also der ganze Gaskram überflüssig. Aufbaubatterie und 12V Netz auch.

Erfordert aber eine komplett neue Denkweise beim Ausbau.

Jobelix am 11 Mär 2026 00:59:08

dietmardd hat geschrieben:Fazit:[/b]
Ein E-Wohnmobil ist für normale Wohnmobilisten gegenwärtig unbrauchbar. Wer ideologisch gehärtet ist, akzeptiert die vielen Nachteile. Wer glaubt, ist bereit dafür zu leiden.


Sorry Dietmar, ich habe selten soviel Unsinn und veralterte Stammtischparolen in einem Beitrag gelesen. Ich würde das mal als Bashing bezeichen. Das kann nur von einen kommen, der noch kein E-Auto besessen hat und sich neuen Technologien für alle Zeiten verweigern will.
Wenn ich schon "Ideologisch gehärtet" lese, könnte ich kotzen. Wer es noch nicht begriffen hat: es geht um die Unabhängigkeit von Öl und Gas und das die Länder die ihn fördern meisten nichts gutes im Sinn haben ausser mit Lobbyarbeit die kaufenden Schafe bei Laune zu halten (Stichwort: hohe E-Auto Quote Norwegen - warum fördert ein Land das?). Deshalb habe ich auch Solar auf dem Dach und eine Wärmepumpe. Im Wohmmobilsektor wird lautstark Autarkie gepredigt und zu Hause verbrennen wir munter weiter fossile Restbestände aus "Schurkenstaaten" ... Die bessere Umweltfreundlichkeit ist mobil und immobil ein "Abfallprodukt", mehr nicht!
Da werden links und recht Scheuklappen aufgesetzt, wo schon es schon längst Lösungen gibt - Stichwort Wärmepumpe, Ladeinfrastruktur im Süden etc., Möglichkeiten den Ladestrom zu begrenzen, mit einem 6m Kasten nicht an Ladesäulen kommen - was ein quatsch etc. E-Auto im Unterhalt immer teuer - ja genau :lol: - keine Steuern ein Bruchteil an Inspektionskosten und Ladestrom Anbieter vergleicht man vorher mit Apps- Preisvergleiche machen wir ja sogar beim jetzigen Diesel. Mehr als 0,50 Cent sollte man halt nicht bezahlen - man fährt ja auch nicht an die teure Autobahntanke. Und natürlich werden die Dieselpreise weiter sinken... :lol:
Und dann das immer währende Stammtischthema Brände. Schau mal in die Statistiken was hauptstsächlich abfackelt und das statistisch bereinigt - da wird aber einer staunen.
Les bitte noch mal das Zitat aus meinen ersten Beitrag.
Ansonsten alles Gute!

DonCarlos1962 am 11 Mär 2026 01:11:39

dietmardd hat geschrieben:E-Womos sind gegenwärtig noch Murks für Wohnmobile. Das hat einige Gründe, z.B.:


Da bin ich vollkommen anderer Meinung.

Aus erster Hand kann ich sagen, dass Du viele Dinge falsch darstellst.

dietmardd hat geschrieben:- Die LiFePO4-Batterien in E-Autos gibt es wegen schärferer Sicherheitsvorschriften vor allem in China und den USA


LiFePO4 Batterien werden auch hier verbaut. Sie haben weniger Energiedichte, sind aber auch sehr viel sicherer.

dietmardd hat geschrieben:Die vom Hersteller propagierte Reichweite ist Marketingprosa und nicht ernst zu nehmen. In aller Regel kommt ein E-PKW nur auf ca. 50 ... 55 % der versprochenen Reichweite und das nur im Sommer und ohne Licht.


Ich fahre einen Plug-In mit 21,4kWh LiFePO4 Akku und 100km/137km rein elektrischer Reichweite gem. Werbung. Die erreicht er eigentlich immer, wenn die Temperaturen nicht unter Null fallen. Unter extrem günstigen Voraussetzungen habe ich sogar schon einmal 140km elektrisch geschafft. Also mehr als die Angabe.
Man muss dafür aber auch zurückhaltend fahren.

dietmardd hat geschrieben:Im Winter sinkt die nutzbare Kapazität noch einmal um ca. 50 % und dazu kommt der zusätzliche elektrische Verbrauch der Außenbeleuchtung. Um z.B. am Tag 800 km zu fahren wie z.B. bei der Überfahrt nach Spanien, sollte man im Sommer alle ca. 150 ... 200 km für einige Stunden laden,


Ich weiß nicht, woher Deine Informationen Stammen, aber ich kann sie nicht bestätigen.

Fahre ich im Winter mit eingeschalteter Heizung und 23° im Innenraum über die Klimaanlage und auch in der Nacht, also mit vollem LED-Licht, sind immer noch etwa 80-85km Reichweite von den angepriesenen 100km möglich.

Auch habe ich keine Ahnung, warum man alle 150-200km für Stunden laden sollte. Moderne DC-Lader schaffen heute auch schon 300Kw und mehr!
Ein Kia EV9 mit einem riesigen Akku von 99,8kWh kann man in 22 Minuten schnell laden! Warum soll das bei einen Transporter/Kastenwagenwohnmobil nicht gehen sollen?
Selbst wenn der nur einfachere Technik bekommen sollte, sind Ladezeiten von einer guten halben Stunde sehr gut vorstellbar.
dietmardd hat geschrieben:Die meisten E-Autos haben keine Heizung und sind saukalt im Winterhalbjahr. Dafür haben diese z.T. Sitzlehnenheizungen von lächerlichen 60 W. Davon wird kein Fahrzeug warm.


Woher stammt diese Weisheit?
Es gibt nicht ein einziges E-Auto ohne Heizung auf dem Markt. Manche haben sogar eine Wärmepumpe an Bord!
Sitzheizung ist natürlich obligatorisch. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass diese in der Übergangzeit oft ausreicht.

dietmardd hat geschrieben:Eine zusätzliche Benzin- oder Dieselheizung konterkarriert den Sinn eines E-Autos und diese brauchen nicht nur Benzin oder Diesel, sondern vor allem Dieselheizungen auch viel Strom und der ist ja in E-Autos knapp.


Eine Dieselzusatzheizung ist eine gute Idee bei einem e-Kastenwagen.
Das diese viel Strom braucht ist aber nicht wahr. --> Link siehe ab 4:30Min.
In der Aufheizphase braucht diese etwa 8A(ca. 33W) danach zwischen 0,8A (10W) und 2,6A (33W)! Also Peanuts!

dietmardd hat geschrieben:- Ein E-Auto ist immer teurer - im Kaufpreis wie im Betrieb - wenn man nicht mit eigener Solaranlage bzw. hauseigener Wallbox laden kann.


Na ja, das kommt darauf an.
Laden wir mal bei ALDI:
Normal-Ladestation: 29 ct/kWh
Schnell-Ladestation bis 50 kW Nennleistung: 44 ct/kWh
Ultraschnell-Ladestation ab 150 kW Nennleistung: 47 ct/kWh

Gleiches gilt für LIDL und Kaufland.

dietmardd hat geschrieben:- Was passiert, wenn das E-Auto nicht mehr fahren will bzw. kann und auch der ADAC meist nicht helfen kann? Ein E-Auto darf nach dt. Recht nicht abgeschleppt bzw. auf Abschleppwagen transportiert werden. Das E-Fahrzeug muss in einer Stahlmulde transportiert werden. Dadurch sind die Abschleppkosten sehr hoch bis astronomisch.


Wer hat Dir diesen Unsinn erzählt?
Die meisten Ausfälle der e-Autos sind im Versagen der 12V Batterie (Die hat ein e-Auto für die Bordsysteme immer noch) begründet. Das hat der ADAC schon sehr gut im Griff. Ansonsten sind die Ausfälle die gleichen wie bei einem Verbrenner: Z.B. Reifenpannen
Insgesamt sind e-Autos weniger anfällig als Verbrenner, schon weil sie viel weniger bewegliche Teile besitzen.

Das e-Autos in einer Stahlmulde transportiert werden müssen, gehört wohl in das Land der Fabeln. Wie kommen die dann vom Werk zum Kunden? Auch in einer Stahlmulde?
Unsinn.
Auch werden e-Autos bei einem Brand ganz konventionell gelöscht. Das man diese Autos in eine Wanne stellen muss ist nicht unbedingt richtig.
LiFePO4 Akkus brauchen das gar nicht. Andere Fahrzeuge werden (mit mehr Löschmittel) normal gelöscht und ggf. in Wannen gelagert, um sie im NOTFALL fluten zu können.
Aber auch das ist kaum noch notwendig.
Daten der US-Sicherheitsbehörde NTSB (National Transportation Safety Board) aus dem Jahr 2024 zeigen zudem, dass etwa 25 von 100.000 verkauften E-Autos in Brand geraten. Zum Vergleich: Bei Verbrennern liegt die Zahl bei etwa 1.530 Bränden pro 100.000 verkauften Fahrzeugen.

dietmardd hat geschrieben:- Auf CP und manchen SP sind Stromsäulen, aber deren Leistung ist limitiert auf z.B. 4 ... 8 A in Italien und auf 8 ... 16 A in D, so dass E-Womos dort nicht wirklich geladen werden können.


Nun, immer mehr Campingplätze haben auch schon Wallboxen für e-Autos. "Unser" Platz in Roses(ES) hat auch schon zwei Plätze.
Aber es geht auch ohne. Zumindest theoretisch.
Ich lade unseren SUV auch schon mal mit nur 6/8/10 Ampere, wenn die Solaranlage nicht so viel her gibt. Das dauert schon recht lange.
Aber wenn ich ein/zwei Tage auf einem Platz stehe, bekomme ich den Akku auch locker voll.

dietmardd hat geschrieben:- Eine Solaranlage auf einem Womo kann nicht annähernd so viel Strom erzeugen, dass die Fahrbatterie nennenswert geladen wird.


Stimmt.
dietmardd hat geschrieben:Ein E-Wohnmobil ist für normale Wohnmobilisten gegenwärtig unbrauchbar. Wer ideologisch gehärtet ist, akzeptiert die vielen Nachteile. Wer glaubt, ist bereit dafür zu leiden.


Liegt im Auge des Betrachters und seiner Ansprüche.

Einen Integrierten oder Teilintegrierten kann ich mir da auch noch nicht vorstellen.
Einen Kastenwagen hingegen schon, wenn die Ansprüche an den Ausbau und die Zuladung gering sind.

DonCarlos1962 am 11 Mär 2026 01:42:28

Nur einmal so nebenbei zu den Kosten:

Ich fahre einen MG HS PEHV mit 200Kw(272PS) und habe einen Durchschnittsverbrauch von 12,6kWh und 0,6l Benzin auf 100km.

Im Regelfall lade ich an meiner kleinen Solar-Inselanlage auf dem Carportdach. Was derzeit und auch sonst in der sonnenreicheren Zeit ausreicht und mich nix kostet, außer die Abschreibung.
Muss ich an meinen Hausstrom, weil kein Strom von Himmel kommt, kostet mich die kWh ca. 25Cent. Da ich fast alles elektrisch fahre, kosten mich dann 100Km etwa 3,15€ plus minimal Benzin.

Den MG fahre ich jetzt annähernd ein Jahr und habe von der ersten 55L Tankfüllung noch immer ein Viertel drin.

Ich könnte also auch mit Benzin fahren. Aber es macht weder Spaß, noch Sinn. Ich kann es mir deshalb sehr gut vorstellen mit einem E-Wohnmobil zu fahren.

LG Carsten

Ruedi1952 am 11 Mär 2026 08:37:27

Wahrscheinlich wird die Zukunft für Neufahrzeuge irgendwann elektrisch sein.
Meine Frau kann jetzt ihren Lodgy nach der Zylinderkopf Überholung die nächsten 200000 km oder mehr mit LPG fahren.
Ich meinen Jeep mit H Kennzeichen ab nächsten Jahr bis an mein Lebensende.
Kosten für Wartung und Reparaturen vernachlässigbar.
Wir unseren Ducato 244 so lange wie es geht.
Bei uns im Landkreis gibt es eine "Badewanne" für E Autos.
Ich denke kaufen wird eh keiner mehr ein Auto, alles Leasing.
Haltezeiten entsprechend kurz.
Zur Zeit würde ich eher zu eine Absatzkabine tendieren.
Verschlechtert zwar den CW Wert aber man kann auf den Fortschritt besser reagieren.

pwglobe am 11 Mär 2026 08:50:28

Hallo, beim PKW bin ich schon auf ein E-Auto umgestiegen und habe bis jetzt auch auf langen Strecken noch keine Nachteile gehabt. Da ich beruflich auch mal 800km am Tag fahren muss war ich am Anfang skeptisch, aber Ladeinfrastruktur und Reichweite passen.
Transportern sind z.Z. nur für den Verteilerverkehr konzipiert und daher ist die Reichweite mit 400km eher überschaubar, auch die Ladetechnik bei den Transportern ist mit 100kW - max 180kW nicht wirklich schnell.
Zum Vergleich mein Dienstwagen A6 e-tron lädt mit bis zu 270kW, da muss man sich am Schnelllader schon beeilen wenn man Kaffeepause und Toilettengang macht.

Für ein wirklich reisetaugliches Wohnmobil oder Kastenwagen ist die Zeit leider noch nicht reif.
Aber man sollte den Markt beobachten und ich denke in absehbarer Zeit wird es Basisfahrzeuge mit akzeptabler Reichweite und Ladetechnik geben.

Ich warte für unseren Eurocargo auch auf einen Anbieter für bezahlbaren e-Retrofit mit ca. 800km Reichweite und 400kW Ladetechnik.

hampshire am 11 Mär 2026 09:15:23

Grundsätzlich finde ich ein Wohnmobil mit vollelektrischem Antrieb reiz- und sinnvoll. Das derzeit für „weitreisende“ unattraktive Verhältnis von Reichweite zu Gewicht wird in absehbarer Zeit gelöst. Persönlich bin ich mit unserem inzwischen 10 Jahre alten Kasten sehr zufrieden und kann mir gut vorstellen, den weitere 10 Jahre oder mehr zu nutzen. Persönlich stellt sich mir die Frage nach dem Antrieb derzeit nicht.

Die gesamte Aufbautechnik wird sich bei vollelektrischen Wohnmobilen Stück für Stück verändern - wie landmesser schon geschrieben hat. Es gibt dann keinen technisch vernünftigen Grund mehr, niedrige Spannungen für die Stromversorgung im Fahrzeug einzusetzen.

dietmardd hat geschrieben:Wer ideologisch gehärtet ist, akzeptiert die vielen Nachteile. Wer glaubt, ist bereit dafür zu leiden.

Das ist ein gängiges, inhaltlich hohles Framing. Für eine Ideologie ist ein geschlossenes Weltbild kennzeichnend. Dieses liegt nicht vor, wenn ein Problem erkannt und gelöst wird - hier: Veränderung der Energiewirtschaft zum Erhalt lebensfreundlicher Bedingungen auf unserem Planeten. In diesem Fall kann man von „Strategie“ sprechen. Natürlich kann man über unterschiedliche Strategien zur Problemlösung streiten.
Eine Ideologie dagegen ist erkennbar im Abstreiten eines wissenschaftlich belegten Klimawandels, der generelle Ablehnung staatlicher Regelung oder in der Vorstellung, dass das Wirtschaftswachstum stets Vorrang haben müsse.

Rockerbox am 11 Mär 2026 09:46:21

dietmardd hat geschrieben: In aller Regel kommt ein E-PKW nur auf ca. 50 ... 55 % der versprochenen Reichweite und das nur im Sommer und ohne Licht.
...
Die meisten E-Autos haben keine Heizung und sind saukalt im Winterhalbjahr. Dafür haben diese z.T. Sitzlehnenheizungen von lächerlichen 60 W. Davon wird kein Fahrzeug warm.


Es ist schon unglaublich, welchen Schwachsinn du von dir gibst. Ich frage mich schon, woher du diesen beispielhaften Quatsch hernimmst und mit deiner grenzenlosen Überzeugung hier postest. Wenn man keine Ahnung hat sollte man sich einfach mal bedeckt halten.

DigiMik am 11 Mär 2026 09:50:11

Moinsen,

zur Zeit und die Entwicklung schreitet voran:
Wir reisen dauerhaft durch ganz Europa und es ist bemerkenswert wie die Ladesäulen (mit hohen Leistungen) förmlich überall aus den Boden sprießen.
Ein Bekannter ist schon vor Jahren mit seinem Tesla mit Eriba Anhänger bis und durch Marokko gefahren. Nord-, Mittel- und Südeuropa hat er mit dem Gespann kreuz und quer bereist.

Ich denke, es ist eine Philosophiefrage wie und wo man reisen möchte.
Die Einstellung mit weit und schnell hin und Tank leer mit schnellem Aufladen funktioniert so (im Moment noch) nicht. Ebenso wenig, wer vor hat, die Seidenstraße oder andere entlegene Regionen zu befahren. Doch selbst in Ostanatolien finden sich mittlerweile Ladesäulen.

Man sollte halt umdenken…
Für Slow-Traveller für die Zeit keine Rolle spielt, die Etappen von 50 - 100 und vielleicht mal 150km fahren, stellt die Organisation überhaupt kein Problem auch in Bezug auf Reisekomfort dar.
Bei jedem Einkauf, Restaurantbesuch oder (Stadt-) Besichtigung kommt das Fahrzeug an den Strom. Pausen werden an Ladesäulen durchgeführt. Um die zu finden gibt es Apps.

Ich denke, wenn man eh einen Kasten erwerben möchte, Zeit zum Reisen hat und vor allem keine Fernreisen oder in entlegene Gebiete beabsichtigt, kann man das durchaus wagen.
Ich habe einmal einen Tesla zur Probe gefahren, seit dem kann ich Verbrennern schlicht nichts mehr abgewinnen.
Ich bin leider zu alt, um auf den Zug noch aufzuspringen, aber ich denke, das E wird in ein paar Jahren auch bei den Womos ankommen.

LG vom Mikesch

Luppo am 11 Mär 2026 10:02:12

Für unser Reiseverhalten wäre eine E-Lösung unpraktibel. Einfach aufgrund der Reichweite und der Ladethematik.
Letztendlich hat man sich Solar aufs Dach gelötet, damit man eben von Stromquellen unabhängig ist.
Wer keine großen Strecken fährt und längere Zeit steht, für den mag das eine Lösung sein.
Günstiger ist es je nach Tarif vermutlich auch. Ich schätze aufgrund meiner Erfahrung aber, da wird unter 25-30 kWh/100 km nichts gehen.
Zur Heizung, klar gibt es eine im E-Mobil. Wenn es aber keine Wärmepumpe ist, dann geht die Reichweite spürbar zurück, wenn man es warm haben möchte.
Bei meinem waren das ca. 20%.
Immer dran denken, die angegebenen Normverbräuche mindestens 30% höher ansetzen, wenn man kein Verkehrshindernis sein möchte.
Die E-Mobilität im Campingbereich wird kommen. Flächendeckend und im großen Stil sicherlich nicht die nächsten 10 Jahre.

leverkusen3 am 11 Mär 2026 13:21:02

Hallo

so lange uns die Daumenschrauben der 3,5 t Gewichtsbegrenzung angelegt bleiben, wird das nichts mit Wohnmobilen und Elektroantrieb. Die Physik, das goße Batterien viel wiegen lässt sich nicht wegdiskutieren.

Dazu kommt der Widerspruch in sich: Autarkie und alle 200 Km an die Ladesäule....

Denn die Verbräuche der kleinen PKW sind ein schlechter Maßstab. Der Ibuzz meiner Tochter braucht im Winter 50 KWh/100km bei Tempo 130 auf der Autobahn und bei Temperaturen im Innenraum, die auch für meine Enkel verträglich sind.

mfg

Thomas

cbra am 11 Mär 2026 13:32:23

Hier gibts auch schon einiges zum thema

--> Link

wäre vielleicht gut eine neue hauptrubrik aufzumachen "elektrisch angetriebene wohnmobile"

ich geh eigentlich davon aus dass - wenn ich was neues mache - dann wird das elektrisch angetrieben sein.

DonCarlos1962 am 11 Mär 2026 14:31:57

Luppo hat geschrieben:Wer keine großen Strecken fährt und längere Zeit steht, für den mag das eine Lösung sein.
Günstiger ist es je nach Tarif vermutlich auch.

Ich denke, dass ist eine gute Einschätzung. Es muss eben auch nicht für jeden passen. Noch wäre es für uns auch nichts.

Luppo hat geschrieben:Ich schätze aufgrund meiner Erfahrung aber, da wird unter 25-30 kWh/100 km nichts gehen.

Je nach Fahrweise würde ich Dir zustimmen. Die Einschätzung könnte hinkommen.

Luppo hat geschrieben:Zur Heizung, klar gibt es eine im E-Mobil. Wenn es aber keine Wärmepumpe ist, dann geht die Reichweite spürbar zurück, wenn man es warm haben möchte.
Bei meinem waren das ca. 20%.

Beim MG gibt es Modelle, die es mit und ohne Wärmepumpentechnik für die Heizung gibt.
Aus dem Forum und aus Tests weiß ich, dass es zwar einen Unterschied im Verbrauch gibt, aber auch, dass dieser geringer ausfällt als gedacht.
In unserem MG ohne Wärmepumpe, macht die Heizung und die geringe Akkutemperatur im Winter etwa 15-20% der Reichweite aus, wenn die Klimaanlage durchgängig auf 23° eingestellt ist.
Luppo hat geschrieben:Immer dran denken, die angegebenen Normverbräuche mindestens 30% höher ansetzen, wenn man kein Verkehrshindernis sein möchte.

Unser (Halb-)Stromer ist so angegeben:
Verbrauch kombiniert (WLTP) 0,5 l/100 km
Verbrauch kombiniert (WLTP) PHEV (Batterie leer) 5,8 l/100 km
Verbrauch kombiniert (WLTP) - 2. Antrieb 21,8 kWh/100 km

Der Bordcomputer zeigt mir, bei dezenter Fahrweise, aber 0,7 l/100 km und 12,6 kWh über eine Messdauer von 3159km an.
MG Verbrauch.jpeg

Ich sehe darum nicht zwingend eine Notwendigkeit an, die Normverbräuche mindestens 30% höher ansetzen.
Ja, ich fahre nicht schnell, aber ein Verkehrshindernis bin ich definitiv nie.

Luppo hat geschrieben:Die E-Mobilität im Campingbereich wird kommen. Flächendeckend und im großen Stil sicherlich nicht die nächsten 10 Jahre.

Die Prognose ist schwierig. Wenn die Treibstoffkosten auf dem jetzigen Niveau bleiben würden, wird der Markt schnell reagieren (müssen).

Ob das dann 10 Jahre sind bis zur Flächendenkenden Einführung weiß ich nicht. Kommt etwas auf die Verfügbarkeit, sowie Kosten der Batteriesysteme und die Treibstoffkosten auf der anderen Seite an, denke ich.

Wenn der Diesel 2,50€/L kostet, wird der Wunsch nach einer Alternative sicher schnell laut.

LG Carsten

BiggiK am 11 Mär 2026 14:35:30

Ich sehe zur Zeit die elektromobilität bei Reisemobilen noch nicht sonderlich praktikabel. Es fehlt noch Infrastruktur auf den Stell- und Campingplätzen, da wird sich in den nächsten Jahren sicher noch was tun.
Im PKW Bereich sind die Autos aber bereits alltagstauglich. Allen, von nicht eauto Fahrern verbreiteten falschen Thesen zum Trotz, fahre ist seit 8 Jahren vollelektrisch.
Gruß Birgit

Rockerbox am 11 Mär 2026 14:43:44

Wobei die Infrastruktur für das elektrische Laden ja nicht zwingend auf Stell- oder Campingplätzen vorhanden sein muss, es gibt ja heute auch keine Tankstellen auf Campingplätzen.
Voll-Laden kann man ja auch 20 km VOR dem Campingplatz ...

Tinduck am 11 Mär 2026 14:52:01

Solange es um reine Straßenfahrzeuge geht, mag das bei einem Kasten durchaus jetzt schon Sinn machen. Mit 3,5 Tonnen allerdings höchstens mit ziemlich sparsamen Ausbau und nicht wirklich für 5 Personen.

Für längere Touren / Fernreisen würde ich das nicht wollen. Wie oben schon geschrieben, wir bemühen uns um Autarkie und dann soll ich alle 200 km ne Ladesäule suchen?

Albern wirds dann, wenn man über schlechte Wegstrecken / Pisten redet. Da dürfte die Reichweite nochmals übel in die Knie gehen, und am Ende der Piste steht selten ne Ladesäule in der Pampa.

Langfristig wird es dafür Lösungen geben, aber wir sind jetzt noch in der Umbruchsphase.

Ich würde sagen, wenn im LLKW-Markt mehr Elektrofahrzeuge als Verbrenner verkauft werden, dürfte die Zeit reif sein, da nen Womo-Aufbau draufzutackern.

bis denn,

Uwe

DonCarlos1962 am 11 Mär 2026 15:19:41

Tinduck hat geschrieben: Mit 3,5 Tonnen allerdings höchstens mit ziemlich sparsamen Ausbau und nicht wirklich für 5 Personen.

Na ja, wie viele von uns sind tatsächlich mit mehr als zwei Personen (ggf. mit Haustier) unterwegs?

War nicht auch die Rede davon, dass für e-Fahrzeuge die Gewichtsgrenze von 3,5 Tonnen erhöht werden soll?
Wenn das so wäre, hätte ich keine Angst mehr vor einem "ziemlich sparsamen Ausbau".

LG Carsten

Jaki1190 am 11 Mär 2026 15:50:38

bei 200 kWh Akku, nutzbare Range 20- 80% der Kapazität, also gute 100 kwh für Reichweite, liegt nur das Akkugewicht bei rund 1,4t. wird bei 3,5t zlGG ein sehr sparsamer Ausbau.

peter1130 am 11 Mär 2026 17:43:09

Das Ding mit den 3,5t ist doch eh durch. Das das kommt ist ziemlich sicher und muss nur in deutsches Recht umgesetzt werden. Kann halt dauern.

Mit 4,25T sollte ein Womo schon machbar sein. Wenn dann der Preis passt.....

Das das nicht für jeden Wohnmobillisten passt ist klar. Welches Wohnmobil passt schon für jeden!

BiggiK am 11 Mär 2026 17:51:35

Jaki1190 hat geschrieben:bei 200 kWh Akku, nutzbare Range 20- 80% der Kapazität, also gute 100 kwh für Reichweite, liegt nur das Akkugewicht bei rund 1,4t. wird bei 3,5t zlGG ein sehr sparsamer Ausbau.

Warum sollte man dich denn dermaßen limitieren? Sinnfreier gehts ja nicht. Das BMS hat sowieso die bruttokapazität schon begrenzt damit der Akku nicht tiefentladen wird. Also kann ich den auch weiter als 20 % runterfahren. Und wenn ich losfahre dann logischerweise mit 100 % Batterieladung.

Luppo am 11 Mär 2026 17:54:51

DonCarlos1962 hat geschrieben:Wenn der Diesel 2,50€/L kostet, wird der Wunsch nach einer Alternative sicher schnell laut.


Das wird so sein, aber ich sehe auch keinen Grund, warum sich die Preise in absehbarer Zeit nicht wieder auf das Niveau von vor 2 Wochen stabilisieren sollten.
Allerdings befürchte ich, dass auch die Strompreise kräftig anziehen, wenn es nicht so kommen sollte.

BiggiK am 11 Mär 2026 17:55:08

Rockerbox hat geschrieben:Voll-Laden kann man ja auch 20 km VOR dem Campingplatz ...


Ich persönlich würde es komfortabel finden, wenn auf dem Stellplatz eine lademöglichkeit mit max 11 kw vorhanden wäre. Dann kann man während des Aufenthaltes den Akku füllen, diesen für die bordelektrik nutzen und bei der Weiterfahrt stehen die 100 % zur Verfügung. Es muss ja nicht jeder Platz damit ausgestattet sein

cbra am 11 Mär 2026 18:24:10

BiggiK hat geschrieben:Ich sehe zur Zeit die elektromobilität bei Reisemobilen noch nicht sonderlich praktikabel. Es fehlt noch Infrastruktur auf den Stell- und Campingplätzen, da wird sich in den nächsten Jahren sicher noch was tun.
...


warum - diesel tanke ich ja auch nicht auf dem SP/CP

BURAN am 11 Mär 2026 18:25:01

Der neue mb vito elektro hat in der allradversion ein zul gesamtgewicht von über 3,5t..
Aber auf der Basis scheint mir zumindest ein Womo im busformat machbar
400 km reichweite ..und 300 kw ladeleistung nehmen auch die reichweitenängste.

Ein nugget hat sogar ein wc dabei , und einige versionen ein mobile innendusche
Event wirds mal wieder zeit seine Pararmeter zu prüfen .. muss es tatsächlich der 7 m vi sein mit allem komfort
Oder fährt man eben auf nen campingplatz oder nutzt ein hotel wenns gerade passt
Ich hab mal gerechnet .. und komme locker auf 200 euro die mich jede nacht im womo kostet .. wenn man das für ein neues womo fair rechnet
Flexibler ist man mit nem kleinen Auto allemal und wenn er ein womo und einen pkw ersetzt fnde ich das echt gut ..wobei .. unter 100 k wird das auch nix . Zumindest auf mercedes

mv4 am 11 Mär 2026 18:30:38

Und damit du nicht in der ganzen Aufenhaltsdauer einen der raren Plätze mit Wallbox blockierst...kostet der Platz pro Stunde ohne Strombezug 60€
Während des Ladens ist der Platz kostenfrei...der Strombezug kostete 0,83€ pro kW... 15 kW Lader

Erst kürzlich auf einen CP in Italien gesehen... Und das finde ich gut so... schließlich wollen andere auch nachladen

BiggiK hat geschrieben:
Ich persönlich würde es komfortabel finden, wenn auf dem Stellplatz eine lademöglichkeit mit max 11 kw vorhanden wäre.

DonCarlos1962 am 11 Mär 2026 18:34:13

Jaki1190 hat geschrieben:bei 200 kWh Akku, nutzbare Range 20- 80% der Kapazität, also gute 100 kwh für Reichweite, liegt nur das Akkugewicht bei rund 1,4t. wird bei 3,5t zlGG ein sehr sparsamer Ausbau.

Dieser Rechnung kann ich irgendwie nicht folgen.
Wenn ich mit dem e-Auto unterwegs bin, kann ich doch den Akku auf 100% laden und ihn auch auf 10% runter fahren! Das ist doch die nutzbare Range.
Man sollte nur zwischen 20- 80% der Kapazität bleiben, wenn man den Akku nicht braucht.

Hat man 100 kWh zur Verfügung, kann man diese auch fast vollständig nutzen.

Als Vergleich ziehe ich einmal einen Cybertruck heran, weil der in der angedachten Gewichtsklasse angesiedelt ist.
Wichtigste Technische Daten zum Tesla Cybertruck:
Reichweite (kombiniert): 402 - 547 km
Verbrauch (kombiniert, gemessen): 26,04 kWh/100km
Akku-Kapazität / Batteriekapazität (netto): 120 kWh (Schätzwert)
Akku-Kapazität / Batteriekapazität (brutto): 123 kWh (Schätzwert)
Ladezeit (AC, 11 kW): 11 h 11 min (0 - 100%, Schätzwert)
Ladezeit (DC, 250 kW): 20 min (10 - 80%, Schätzwert)
Ladeleistung: max. 250 kW
Drehmoment: max. 930 Nm
Leistung: 450 - 630 kW (610 - 857 PS)

Auch wenn niemand ein Wohnmobil oder gar einen Cybertruck mit bis zu 857PS braucht, ist der gemessene Verbrauch von 26,04 kWh/100km interessant, zumal der Cybertruck auch ein Leergewicht von 2.995 bis 3.104 Kilogramm hat und damit vielleicht vergleichbar wird.
Ich konnte lesen, dass ein 100 kWh Akku bis zu 600 kg schwer sein kann.

Leider habe ich nicht herausbekommen was der Akku des TESLA wiegt. Aber die Kapazität wäre für ein Wohnmobil Kastenwagen vielleicht richtig dimensioniert, oder?

LG Carsten

lonsome am 11 Mär 2026 18:55:52

Hallo Dietmar,

selten habe ich einen Beitrag gelesen, der inhaltlich so falsch und von Vorurteilen geprägt ist.

dietmardd hat geschrieben:Die vom Hersteller propagierte Reichweite ist Marketingprosa und nicht ernst zu nehmen.


Ich fahre jetzt seit einiger Zeit einen VW ID.3. Erfahrung im Sommer: Die Reichweite ist größer als angegeben, schön mit eingeschalteter Klimaanlage usw. Im Winter wird die Reichweite geringer. Im Mittel komme ich ziemlich genau auf die angegebene Reichweite. Einfach Erfahrung anstelle von Stammtisch-Vorurteilen.

dietmardd hat geschrieben:Die meisten E-Autos haben keine Heizung und sind saukalt im Winterhalbjahr.


Mein ID.3 hat eine schöne Heizung. Und noch besser: Ich kann ihn vorprogrammieren oder vom Handy aus programmieren, und er ist schon beim Einsteigen warm, die Scheiben angetaut, der Sitz und das Lenkrad vorgeheizt. Und das sogar in der Garage, da es keine Abgase gibt. Die Heizung funktioniert super, alles kein Problem. Wer erzählt denn so einen Mist, dass die E-Autos keine Heizung hätten?

dietmardd hat geschrieben:Ein E-Auto ist immer teurer - im Kaufpreis wie im Betrieb


Wenn ich öffentlich lade, dann zahle ich so um die 50 C bei mir in der Nähe an der Schnellladestation. Rechnung: 15 kw/h auf 100 km, macht dann 7,50 €. Diesel: 5 l, derzeit 2 €, macht 12 €, und das ist noch gut zugunsten des Diesels gerechnet. Lade ich an meiner Wallbox, dann sieht es wesentlich schöner aus: 30 Cent, dann zahle ich 4,50 € für 100 km. Was ist daran teurer im Betrieb? Ich zahle keine Steuern, Wartung usw. ist viel geringer. Wieder einfach unsinniges Gerede.

dietmardd hat geschrieben:Ein E-Auto darf nach dt. Recht nicht abgeschleppt bzw. auf Abschleppwagen transportiert werden. Das E-Fahrzeug muss in einer Stahlmulde transportiert werden.


Wer sagt denn so einen Unsinn? Mein ID.3 musste sogar (ein Update lief nicht richtig) abgeschleppt werden. Ich weiß also aus Erfahrung: Ein E-Auto darf ganz normal abgeschleppt werden. Die Tücken sind andere, weil es wegen der Rekuperation zu Problemen kann etc., oder sich die Parkbremse nicht lösen lässt. In einer Wanne transportier - so ein Unsinn! Da kann ich nur aus eigener Erfahrung sagen: unsinniges Stammtischvorurteil. Das mit der Mulde kann sein, wenn der Akkus eines E-Autos nach einem Unfall heiß wird. Die Feuerwehren messen da in der Zwischenzeit mit der Wärmebildkamera und beobachten das Geschehen. Wenn ein Akku brennt, dann ist er nicht normal löschbar, sondern muss unter Wasser getaucht werden.

dietmardd hat geschrieben:Auf CP und manchen SP sind Stromsäulen


In der Nähe einiger Stellplätze gibt es Ladestationen, z. B. Brombachsee, oder Beuron. Da tut sich sehr viel.

Ich sehe einige Vorteile, wenn die Batterien eine bessere Leistungsdichte bekommen: Ich brauche keine Aufbaubatterien mehr, weil ja jetzt schon viele Fahrzeuge die Entnahme von 230 V ermöglichen, um einen Grill oder so zu betreiben. Da gibt es viele Möglichkeiten für das Womo, um z. B. Gas zu sparen.

Wegen der Ersatzteile: Bei vielen Womos gibt es auch nur ehr teuer Ersatzteile für den Aufbau. Da schaut auch keiner, was in 10 oder 20 Jahren ist.

Wenn die Reichweite etwas steigt, wird das sicherlich sehr interessant. Als ich diese Tage wieder mit dem Rennrad unterwegs war, habe ich wieder gemerkt, wie mich der Gestank der Verbrenner stört, ebenso der Lärm. Ich hoffe, dass es immer mehr E-Autos werden, auch Womos.

Es wäre auch ganz gut, wenn die verhärteten Stammtischmeinungen einmal überprüft würden an der Wirklichkeit. Aber einige kleben eisern an ihren alten Vorstellungen und verschließen sich Neuerungen.

Gruß
Klaus

kawabenemsi am 11 Mär 2026 19:04:26

--> Link

Vieleicht kommt es ja auch ganz, ganz anders . Dann erübrigt sich der Wettstreit um die beste Antriebskraft.
Und man braucht keine "Ideologien,Unsinn, Schwachsinn ,Geschlossene Weltbilder, " etc. mehr ,sondern hat ganz ,ganz andere Sorgen.Sowas soll es in dieser heutigen Zeit momentan schon in einigen Teilen dieser schönen Welt geben. Da kracht dann die volle Ladung CO2 mit noch ganz anderen umweltschädlichen Ingredenzien völlig ohne Rücksicht auf die Um- und Welt ums desillisionierte Köpfchen .Aufenthalt in der Natur (Camping) hat dann plötzlich ganz andere Priroritäten und nur die reine Power und Glück zählt .


Viel Glück !

BURAN am 11 Mär 2026 20:18:27

Ich fahre seit 4 jahren ein elektroauto
Und bin begeistert
Von den kosten , dem fahrverhalten nd der heizung bezw klima
Die gehen beide sogar per app
Im sommer das auto vor der abfahrt klimatisieren .. geil
Und zur reichweite
Ich fahr nen mazda .. im sommer 200 km .. im winter150
Mir genügt das .. hab noch nie wo anders getankt als daheim , wo die pv anlage boch 50 % der kosten übernimmt .. lahersinspektion 100 euro
Steuer 0
Co2 zuschuss zz 250 euro
Bei uns dürfen e autos kostenlos parken

Ich kann nix schlechtes sagen
Sobald es e womos gibt bin ich dabei

Mein sl steht sich derweil die reifen platt

Luppo am 11 Mär 2026 20:38:04

Ich bin nach dem PHEV wieder zurück zum Verbrenner. Leider war ich nicht so überzeugt.
Und meine PV-Anlage liefert leider, wenn ich im Büro hocke.
Vielleicht als Rentner nochmal...

mithrandir am 11 Mär 2026 20:50:28

cbra hat geschrieben:warum - diesel tanke ich ja auch nicht auf dem SP/CP

Ich glaube wir müssen alle unsere Denke umstellen. Strom tanken und elektrisch fahren ist einfach anders als Verbrenner fahren/tanken.
Man kann es einfach nicht 1:1 vergleichen. Es tut sich momentan so viel. Ich glaube in 5-10 Jahren schmunzeln wir über diese Diskussionen.
Es wird Konzepte geben, die wir aktuell noch gar nicht auf dem Schirm haben.
Ich erinnere mich daran, wie der Händler mit vor 5 Jahren beim Kauf meines Autos daher sagte. "Es ist ein anderes Fahren..."
Ich habe ihn damals verwirrt angeschaut. Aber nach 2-3 Wochen wusste ich war er meinte.
Und trotzdem könnte ich es hier nicht erklären.
Deswegen habe ich Verständnis, das einige sehr skeptisch sind, die noch nie elektrisch gefahren sind.
Natürlich gibt es auch die, die sich aus Trotz nicht darauf einlassen.
Ich glaube, dass es in 10 Jahren normal sein wird elektrische Womos zu fahren, aber dass dann auch noch sehr viele Verbrenner unterwegs sind. Auch wegen der langen Lebensdauer unserer Fahrzeuge.

DonCarlos1962 am 11 Mär 2026 20:54:15

Früher gab es LFP-Zellen (LiFePO4) eigentlich primär außerhalb der Elektromobilität.

LFP-Akkus kamen dann in die Elektromobilität hauptsächlich aufgrund ihrer günstigen Preise und ihrer sehr positiven anderen Eigenschaften.
Mit bis zu 5000 Lade- und Entladezyklen sind sie sehr langlebig. Das längere Abstellen des Fahrzeugs mit 100 % Ladestand hat auf LFP-Akkus keinen negativen Einfluss.

Eine Tiefentladung ist weniger schädlich und ein LFP-Akku ist sicherer, da er bei Beschädigungen weder brennen noch explodieren kann, schreibt ein Fachblatt für Batterietechnik.

Nickel-Kobalt-Aluminium-Kathode (NCA) und Nickel-Mangan-Kobalt-Kathode (NMC) haben eine höhere Energiedichte, haben ein höheres Brandrisiko und nehmen 100% laden oder tiefentladen übel.
Darum kann ich mir LiFePO4 in Wohnmobilen einfach eher vorstellen. Auch wenn sie etwas schwerer sind.

LG Carsten

mv4 am 11 Mär 2026 21:32:31

an den TE...wenn du Lust darauf hast und es dich nicht stört aller 2-3 Fahrstunden einen Ladestopp einzulegen mit den heutigen verfügbaren Transportern...dann ist die Zeit reif. Wenn dann mal die E Kastenwagen ähnliche Reichweiten und Performance wie der CLA 350 EQ haben..will keiner mehr einen Verbrenner

Da ich selber dienstlich fast nur noch elektrisch unterwegs bin..am besten sind die Strecken die man ohne Nachladen zu müssen vor sich hat...das ist bei mir entweder zur Firma oder zurück..oder zum nächsten Flughafen..wenn ich hoch nach Finkenwerder muss (420 km von der Firma weg)
nehme ich im Winter den Verbrenner .das dauert mir sonst zu lange..

DonCarlos1962 am 11 Mär 2026 21:40:30

Luppo hat geschrieben:Ich bin nach dem PHEV wieder zurück zum Verbrenner.
Und meine PV-Anlage liefert leider, wenn ich im Büro hocke.
Vielleicht als Rentner nochmal...


Ja, als Pensionär finde ich den PEHV ideal. Eben weil der Wagen in der sonnenreichen Zeit im Carport steht und von der Sonne aufgeladen wird.
Das würde auch funktionieren, wenn man einen Homeoffice-Job hat.

Auch die Reichweite der neuen PEHV ist gewachsen. Es gib schon einige Modelle >100km rein elektrischer Range.
Für ein Wohnmobil kann ich mir das aber nicht vorstellen. Hier macht es eigentlich keinen Sinn.

mithrandir hat geschrieben:"Es ist ein anderes Fahren..."
Ich habe ihn damals verwirrt angeschaut. Aber nach 2-3 Wochen wusste ich war er meinte.
Und trotzdem könnte ich es hier nicht erklären.


Ja, es ist wirklich anders. In verschiedener Richtung.

Zunächst einmal fahre ich jetzt viel gleichmäßiger, ruhiger, gelassener, entspannter.

Aber auch die Verbrauchsdynamik ist anders.
Mit dem Verbrenner fuhr ich mit Landstraßengeschwindigkeit eigentlich am günstigsten.
Gleichmäßig mit 70-80 km/h dahin rollen war das non plus ultra, wenn man sparsam fahren wollte.
Stadtverkehr war spritschluckend, gleichmäßig mit 120 km/h auf der Autobahn günstig.

Im e-Auto ist das anders. Stadtverkehr oder Stau kostet viel weniger Energie als beim Verbrenner.
Stop and Go verliert seinen Schrecken.
Das ändert sich aber mit jedem km/h mehr auf dem Tacho!
Der Unterschied zwischen 100km/h und 130km/h ist beim Stromer stärker als beim Verbrenner merkbar.

Vielleicht sieht man deshalb auch auf der Autobahn öfter Fahrzeuge mit E-Kennzeichen auf der rechten Spur?

LG Carsten

Anzeige

  • Die neuesten 10 Themen
  •  
  • Die neuesten 10 Reiseberichte
  • Die neuesten 10 Stellplätze

Fahrradträger ausziehbar für Anhängerkupplung
Alle Rechte vorbehalten ©2003 - 2026 AGB - Datenschutzerklaerung - Kontakt