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Ist die Zeit reif für einen e-Kastenwagen? 1, 2, 3, 4, 5


landmesser am 15 Mär 2026 17:51:52

Wenn man auf Reisen ein E-WoMo an einer mit 10 A abgesicherten Schukosteckdose lädt, hat man sich den Kaffee verdient.

Aber bitte mit Gas kochen, sonst verlängert sich die Ladezeit ins unendliche.

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Jobelix am 15 Mär 2026 18:46:10

landmesser hat geschrieben:Wenn man auf Reisen ein E-WoMo an einer mit 10 A abgesicherten Schukosteckdose lädt, hat man sich den Kaffee verdient.

Aber bitte mit Gas kochen, sonst verlängert sich die Ladezeit ins unendliche.


Warum sollte man das tun? Du tankt ja deinen Diesel auch nicht aus Kanistern. ;D

peter1130 am 15 Mär 2026 20:16:27

Hier ist mal ein Beispiel für einen E Kastenwagen mit Eigenausbau.

Von 3,5t muss man sich natürlich verabschieden.

--> Link

Anzeige vom Forum


Jobelix am 16 Mär 2026 14:14:50

Hier auch noch mal ein ehrliches Video über den den Eifelland Relax 3,5t, da lohnt sich fast kein Selbstausbau ;-)
--> Link

wurzelseppel am 17 Mär 2026 11:00:15

Für Langzeitreisende könnte ich mir das schon heute vorstellen. Fahren, laden, genießen, alles in weiten Teilen Europas im Prinzip gut zu organisieren. Die Reichweiten sind natürlich noch nicht richtig toll, aber gehen würde es.

Sehe allerdings nicht, dass sich das irgendwie rechnet, selbst bei den aktuellen Sprittpreisen. Laden unterwegs ist einfach auch recht teuer. Man kann natürlich mit Ladekarten und Verträgen etwas dagegenwirken, aber spätestens da fängt es für viele an zu kompliziert zu werden.

Grüße

TrigonSP am 17 Mär 2026 21:52:02

Ich fahre jetzt seit 8 jahren volleletrisch einen Pkw, erst Zoe dann den Megane, ab November wenn Leasing ausläuft wieder eine, welchen weiß ich noch nicht, aber

DonCarlos1962 hat geschrieben:...
Das Problem sind eigentlich nicht die Fahrzeuge, sondern die Umstellung auf neue Gewohnheiten.
LG Carsten


... genau die Umstellung auf neue Gewohnheiten ist denke ich bei vielen noch ein Problem, schon gar wenn sie gar bisher nicht elektrisch unterwegs sind.

Die im obigen Beitrag getätigte Aussage

"Sehe allerdings nicht, dass sich das irgendwie rechnet, selbst bei den aktuellen Sprittpreisen. Laden unterwegs ist einfach auch recht teuer."


ob sich das wirklich rechnet, nunja. Kommt auf die Kilometerleistung im Jahr an.

Mein 3,5t braucht an Diesel etwa 10l/100km, das sind 100kWh/100km. die kosten mich derzeit auf 100km bei 2,10€/l = 21 €
Das Womo auf E-Basis schluckt wohl so um die 30kWh/100km, im EnBw Tarif bei mir würden das bei 100km und 0,39€/kWh = 11,70€ kosten.
Also 9,30€/100km Diffferenz, das sind selbst bei 1000km nur 93€ Ersparnis.

Das ist halt genau das Problem, es rechnet sich erst, wenn du wirklich Kilometer fährst, komme in 4 Jahren mit meinem geschäftlichen Pkw etwa auf 90 tkm, da rechnet sich das eher, aber bei 5-10tkm im Jahr und den noch Mehrkosten zum Fahrzeug, da rechnet sich das nicht, macht aber trotzdem Spaß ;D
Gruß Uwe

BURAN am 18 Mär 2026 00:04:36

Ich denke .. da sind mehr Parameter die bei rationeller Entwicklung für ein e Womo sprechen

Der reine betriebsstoff addiert sich dann eben schon auf fast 2000 euro , wenn man eben mit 20000 km im jahr unterwegs ist wie ich
Dazu spart man ca 300 euro Steuer
Dass politisch das ende der verbrenner gewünscht ist ,ölvorräte endlich sind und die benzinpreise steigen ist unstrittig .Und was da an co2 besteuerung auf uns zukommt ist unklar

In vielen ländern darf man damit in die innenstädte der metropolen ,bus spuren nutzen , kostenlos parken

Und .. so ein e womo hat eben viel weniger anfällige teile als ein verbrenner - so zahlte ich eben mal 2000 euro für die lamdasonden an meinem sl .. bei e motoren gibts so zeug nicht .. kein vergaser, kein kühler, keine lichtmaschine kein auspuff wasserpumpe .. usw ..
bei meinem mazda zahle ich für die jahresinspektion 100 euro .. eigentlich fürs guten tag sagen - ich denke die spare ich mir künftig auch noch
E motoren gehen in der regel nicht kaputt , und die batterien halten länger als die karosse

Dazu kommt , dass ein e auto mit grosser batterie gas autark betrieben werden kann .. mit der wärmepumpe kann verbrauchsarm geheizt und gekühlt werden …

Dass das womo dann über 4,5 t ist halte ich für verschmerzbar .. hab ich jetzt auch , und wer sich mal an tempo 100 gewöhnt hat fährt gerne entspannt .. und so sollten dann auch 30 kwh verbrauch machbar sein

Mit einer ordentlichen ladetechnik sind dann auch 300 bis 400 km reichweite in 30 minuten getankt —wir haben hunde ..weshalb wir ohnehin regelmässig pausen machen

Ich wäre dabei ..
ein 7 m x2m x 2,5 m kasten ..
mit den heute üblichen Automotive Standards
, solardach und markise .. 400 km reichweite
Wenn möglich unter 100 k ..

mv4 am 18 Mär 2026 07:28:58

TrigonSP hat geschrieben:Das Womo auf E-Basis schluckt wohl so um die 30kWh/100km, im EnBw Tarif bei mir würden das bei 100km und 0,39€/kWh = 11,70€ kosten.
Also 9,30€/100km Diffferenz, das sind selbst bei 1000km nur 93€ Ersparnis.
Gruß Uwe


wegen Geld sparen brauchst du kein Wohnmobil kaufen...egal ob diesel oder E ...und die öffentlichen Ladesäulen wo man mehr wie 15kWh laden kann kosten keine 39 cent pro kWh...das kostet dann scho mehr. ...je mehr Ladeleistung desto teurer lässt man sich das bezahlen. Mit einen Wohnmobil unterwegs zu sein bedeutet eben weitab von der heimischen Ladesteckdose unterwegs zu sein...dafür kann man vor der Fahrt den großen Speicher schön mit eigenen Solarstrom füttern... (wenn vorhanden)... wenn das Wohnmobil ungenutzt wochenlang/tagelang unterm Carport steht.

die Anschaffungskosten für einen E Transporter in der Ducato/Sprinter Klasse gehen halt bei ab 60 000 € los...dazu kommt dann noch der Ausbau...
man muss also momentan schon mehrere Kröten schlucken wenn man elektrisch Wohnmobil fahren will...das wird sich aber die nächsten Jahre sicher ändern

Tinduck am 18 Mär 2026 10:31:51

mv4 hat geschrieben:die Anschaffungskosten für einen E Transporter in der Ducato/Sprinter Klasse gehen halt bei ab 60 000 € los...


Und genau deshalb gibt es auch noch keine Serien-Womos auf diesen Fahrgestellen. Niemand baut ein Serienfahrzeug, von dem man nur ein paar Stück an Preis-Egal-Enthusiasten verkaufen kann.

Allerdings würde ich erwarten, dass die Individualausbauer evtl. früher auf diesen Zug aufspringen, weil da der Preis nicht so das Thema ist und sowieso nur niedrige Stückzahlen produziert werden. Leider sind die meisten von denen aber im ExMo/Autark-Sektor unterwegs und da ist E-Antrieb eher nicht gewünscht.

bis denn,

Uwe

rkopka am 18 Mär 2026 10:48:42

TrigonSP hat geschrieben:Das ist halt genau das Problem, es rechnet sich erst, wenn du wirklich Kilometer fährst, komme in 4 Jahren mit meinem geschäftlichen Pkw etwa auf 90 tkm, da rechnet sich das eher, aber bei 5-10tkm im Jahr und den noch Mehrkosten zum Fahrzeug, da rechnet sich das nicht, macht aber trotzdem Spaß ;D

Ich wäre beim letzten PKW an einem E-Auto interessiert gewesen, es gab aber kaum passende Angebote. Heute ist das etwas besser, aber der Preisunterschied für mein Modell (Benzin-gut ausgestattet vs. E) reicht bei mir für 15-20 Jahre Sprit (noch keine Kosten für das Laden gerechnet). Das ist natürlich der geringen Fahrleistung geschuldet. Selbst mit der doppelten wären es noch viele Jahre.

RK

UweHD am 18 Mär 2026 14:42:02

TrigonSP hat geschrieben: ...im EnBw Tarif bei mir würden das bei 100km und 0,39€/kWh = 11,70€ kosten.

Ich kenne den EnBW Tarif jetzt nicht, aber ist das auch ein Roaming-Tarif? Wenn du mit dem Fahrzeug verreisen möchtest, dann hilft dir ein lokaler Ladetarif eher nicht weiter, und eine Festlegung auf nur ein Ladenetzwerk ist in der Praxis schon im näheren Umkreis problematisch.

Ich fahre jetzt schon seit Jahren mit einem BEV Geschäftswagen und international nutzbaren Ladekarten von ARAL und Shell. Der DC Ladetarif bei den Karten liegt im Roaming bei rund 60 Cent/kWh netto, je nach Ladestation. Und da mein Arbeitgeber diese Ladetarife für mehrere tausend Geschäftswagen nutzt, denke ich nicht, dass es da deutlich bessere Alternativen gibt.

Anders gefragt: Was zahlst du mit deinem EnBW Tarif beim DC Laden an einer fremden Ladesäule? Also eher der Normalfall wenn man mit dem Wohnmobil verreist.

pwglobe am 18 Mär 2026 15:45:14

Hallo, ich habe eine DKV Ladekarte diese ist in ganz Europa gültig, ich war bis jetzt in Belgien, den Niederlanden und Frankreich.
Die Ladetarife schwanken stark, wie auch bei Diesel.

In Deutschland sind Schnellladesäulen auch nicht teurer im Vergleich zu den Nachbarn.
Wie UweHD schreibt werden da schon mal 0,60€ ohne MwSt. aufgerufen, mit der DKV App bekomme ich die Preise der Ladestationen angezeigt und kann dann auswählen meist lade ich dann für 0,48€ ohne MwSt. an Schnellladesäulen
In den Niederlanden und Belgien ähnlich wie bei uns zwischen 0,40 bis zu 0,80€ an der Autobahn
In Frankreich von 0,30€ am Hotel und am DC Lader habe ich an der Autobahn 0,50€ bezahlt.
Da man mit der DKV Karte auch an TESLA Superchargen laden kann lässt sich Geld sparen, da dort die kW/h zwischen 0,34 bis 0,38€ kostet.

Grundsätzlich sollte man sich als E Fahrer ein Abo besorgen.

UweHD am 18 Mär 2026 16:35:17

UweHD hat geschrieben: ...Anders gefragt: Was zahlst du mit deinem EnBW Tarif beim DC Laden an einer fremden Ladesäule? Also eher der Normalfall wenn man mit dem Wohnmobil verreist.

Ich habe mir die Info jetzt einfach mal selber rausgesucht, und siehe da: Im Roaming (d.h. wenn man nicht an einer EnBW Ladesäule lädt) zahlt man zwischen 59c und 89c pro kWh beim DC Laden --> Link

Warum man dann eine Beispielrechnung mit 39c aufmacht, wenn es um das Laden auf Wohnmobilreisen geht, ist mir unverständlich. Es ist einfach nicht praxisrelevant. Ich persönlich lade mit meiner ARAL Karte z.B. nur in 10 bis 20% der Fälle an einer ARAL Pulse Ladesäule, einfach weil an der passenden Stelle gerade keine steht und kilometerweite Umwege kontraproduktiv und zeitaufwändig wären. Man ist im Prinzip auf weiteren Reisen schon froh, wenn irgendwo im Bereich der 10% SoC der Fahrzeugbatterie irgendeine freie Schnelladesäule mit 300kW Leistung ohne Umwege zu erreichen ist. Dann noch auf den Betreiber achten und ggf. einplanen? Das kann man eigentlich nur machen, wenn man entweder keine weiteren Strecken mit dem E-Fahrzeug fährt oder endlos überschüssige Zeit zur Verfügung hat. In der Praxis ist das echt wirklichkeitsfremd.

Von daher: Für Vergleichsrechnungen der Kosten Strom vs. Diesel sollte man derzeit irgendwo von rund 60-70c je kWh als Mittelwert ausgehen, wenn man über öffentliches Schnelladen spricht

roaming.jpg

UweHD am 18 Mär 2026 16:46:57

pwglobe hat geschrieben: ...Da man mit der DKV Karte auch an TESLA Superchargen laden kann lässt sich Geld sparen, da dort die kW/h zwischen 0,34 bis 0,38€ kostet.

Bist du sicher, dass das aktuelle Preise sind? Falls ja, dann wäre DKV konkurrenzlos günstig. Der aktuelle Tarif an unserem Supercharger um die Ecke habe ich gerade mal ermittelt, das sieht selbst beim internen Tesla-Tarif deutlich teurer aus --> Link
Und es kommen oftmals noch die Überlastungsgebühren obendrauf.

supercharger.jpg

pwglobe am 18 Mär 2026 16:56:03

Hallo Uwe, die Preise in Deutschland sind immer ohne MwSt. und ja, die Supercharger sind sehr günstig.

UweHD am 18 Mär 2026 17:04:34

Dieser Tarif- und Abo-Wirrwarr beim Lade-Roaming ist schon irre....

Ich bin ja eigentlich kein Freund von Überregulierung, aber so etwas ähnlich einfaches wie die EU-Roamingregelung beim Mobilfunk würde der Akzeptanz des E-Fahrzeugs mehr helfen als die drölfzigste Kaufprämie :)

mithrandir am 18 Mär 2026 17:11:10

Diese Diskussion zeigt, dass die Community einfach mental noch nicht bereit für E-Mobility ist.
Wenn ich mit dem Verbrenner ins Ausland fahre, mache mich mir kaum Gedanken darum wo ich günstig tanken kann. Ich fahre auf der Autobahn, z. B. in Frankreich, sehe, dass der Tank zur Neige geht, dann kann ich auf google nach einer günstigen Tanke in der Nähe der Autobahn suchen und ggf. abfahren.
Beim E-Fahrzeug gibt es mittlerweile Apps, in denen du bequem deine Ladeabos eingibst und die planen dir sogar eine optimierte Route für die Ladestopps.
Hier wird einfach das Haar in der Suppe gesucht um sie nicht zu probieren, weil man glaubt von vorneherein glaubt die schmeckt nicht.
Fast alle Personen, die ich kenne, die E-Fahrzeuge fahren und auch die hier im Forum sind total entspannt, was das Laden im Urlaub angeht, auch wenn es mal weiter weg geht.

pwglobe am 18 Mär 2026 17:28:51

mithrandir hat geschrieben:Beim E-Fahrzeug gibt es mittlerweile Apps,
Hier wird einfach das Haar in der Suppe gesucht um sie nicht zu probieren, weil man glaubt von vorneherein glaubt die schmeckt nicht.
Fast alle Personen, die ich kenne, die E-Fahrzeuge fahren und auch die hier im Forum sind total entspannt, was das Laden im Urlaub angeht, auch wenn es mal weiter weg geht.


Die DKV App zeigt mir alle Ladestationen mit aktuellem Preis an, in D ohne Mehrwertsteuer im Ausland mit allen Steuern, so plane ich dann meine Ladestopps auch wenn es einen Geschäftswagen ist lade ich nicht auf der Raststätte sondern fahren ab, am besten ist ein Cafe oder Restaurant dabei.
Der Bordcomputer zeigt mir auch an wann ich am besten nachlade um mein Ziel zu erreichen, so optimiert man die Fahrzeit und Ladezeit. Wie ich schon geschrieben habe, bin ich dann auf langen Strecken auch nicht länger unterwegs als mit dem Verbrenner.
Die App zeigt auch die Anzahl der Ladesäulen und die Belegung, sowie die Restlaufzeit der belegten Säulen, bei Bordcomputer ist dies nicht bei allen der Fall.

rkopka am 18 Mär 2026 17:47:34

Neben den ganzen Diskussionen um Strompreise und Ladesäulen fehlt mir irgendwie die Frage nach den Vorteilen. Die scheinen mir (derzeit) noch sehr begrenzt.

- evt. Bordelektrik aus dem Fahrakku betreiben und kein extra Akku - geht das bei den derzeitigen Kastenwagen überhaupt ?
- Fahrtkosten (Sprit/Strom) evt. etwas günstiger
- Werkstattkosten, Service
- "grüner"
- angenehmer zu fahren ? Beschleunigung...
- einige Vorteile in manchen Städten beim Parken (auch für Kastenwagengröße?) und in limitierten Umweltzonen (aber ist man dort so viel ?)

Bei den Nachteilen fange ich gar nicht erst an, weil die Liste (derzeit) noch sehr lang ist. Preis, Reichweite, Gewicht...
D.h. Überlegungen sind sicher sinnvoll, aber im Moment ist das IMHO nur etwas, das man testen möchte, ob es geht, aber nichts, was einem unheimlich viele Vorteile brächte, wenn man nicht sehr spezielle Anforderungen hat. Wir sind an einem Punkt, wo es grundsätzlich gehen würde, aber eben mit vielen Einschränkungen. Evt. vergleichbar mit E-Autos vor 10-20(?) Jahren ? Auch da ist die Preisdifferenz bei den meisten Modellen noch erheblich von Benzin zu E.

RK

UweHD am 18 Mär 2026 18:48:48

mithrandir hat geschrieben:Diese Diskussion zeigt, dass die Community einfach mental noch nicht bereit für E-Mobility ist.
Fast alle Personen, die ich kenne, die E-Fahrzeuge fahren und auch die hier im Forum sind total entspannt, was das Laden im Urlaub angeht, auch wenn es mal weiter weg geht.


Das vielfach gehörte Argument, alle kritischen Stimmen "sind mental noch nicht bereit" ist so falsch wie es anmaßend ist.
Wir fahren neben den privaten Verbrennern zwei E-PKW und ich fahre seit Jahren beruflich ausschließlich elektrisch.
Von daher denke ich, dass ich die Situation rund um das Laden sehr gut einschätzen kann. Dennoch: Wer sagt, das Laden sei wie Benzin tanken, den kann ich nicht ernst nehmen. Das ist es nicht.

Das Schnelladen, speziell auf vielbefahrenen Strecken, ist immer noch ein Wirrwarr! Ladeabos hier, undurchsichtige Blockiergebühren da, Tarife die man kaum versteht. Natürlich sind die Benzinpreise auch nicht überall gleich, aber das kann man nicht vergleichen: Brauche ich etwa je nach Mineralölkonzern eine eigene Tankkarte oder App? Kostet mich der Sprit mehr oder weniger, je nachdem ob ich ein Abo abgeschlossen habe? Kann ich mein Benzin etwa nicht einfach so per Kreditkarte oder auch Bar zahlen? Ist gefühlt jede 5. Tanksäule defekt oder zugeparkt, wenn ich gerade mit 10% Restreichweite an die Tanke rolle? All das ist leider beim Verreisen mit dem E-Auto Laden (noch) realer Alltag. Selbst mit meinen Geschäfts-Ladekarten kann ich z.B. keine Tesla Supercharger nutzen. Der Grund dafür? Keine Ahnung, es ist aber so, es nervt, und der Fuhrpark sieht sich außerstande, das zu ändern.

Natürlich funktioniert das Reisen grundsätzlich mit der derzeitigen Ladeinfrastruktur, aber es gibt da noch viel Raum zur Vereinfachung - neben der reinen Verfügbarkeit von Ladestationen könnte man z.B. bargeldloses Zahlen anbieten, ohne App- oder Abozwang. Mir unverständlich warum es das nicht gibt.

peter1130 am 18 Mär 2026 20:27:08

UweHD hat geschrieben: neben der reinen Verfügbarkeit von Ladestationen könnte man z.B. bargeldloses Zahlen anbieten, ohne App- oder Abozwang. Mir unverständlich warum es das nicht gibt.


Jeder Betreiber will halt sein eigenes oft undurchsichtiges Süppchen kochen. Das sollte dringend geändert werden denn Sprit kann ich auch von allen Marken tanken.

TrigonSP am 18 Mär 2026 20:30:05

mithrandir hat geschrieben:Diese Diskussion zeigt, dass die Community einfach mental noch nicht bereit für E-Mobility ist.
...
Fast alle Personen, die ich kenne, die E-Fahrzeuge fahren und auch die hier im Forum sind total entspannt, was das Laden im Urlaub angeht, auch wenn es mal weiter weg geht.


Daumen oben. Ich wäre/bin da auch sehr entspannt und ich oben habe ich unfairerweise und habe es ja deutlich im Text beschrieben, das die Rechnung an einer EnBW eigenen Ladesäule gilt, für meinen Tarif. Dann halt die Rechnung mit sagen wir 70ct/kWh, das sind es halt 21€, dann wäre der Preis genauso wie beim Diesel. Ist dann halt so.

Viel schlimmer finde ich dieses blöde Roaming Getöns, das sollte abgeschafft werden und zwar genauso schnell, wie es eingeführt worden ist.

edit: Peter1130 war schneller

DonCarlos1962 am 18 Mär 2026 20:58:09

UweHD hat geschrieben:Das Schnelladen, speziell auf vielbefahrenen Strecken, ist immer noch ein Wirrwarr! Ladeabos hier, undurchsichtige Blockiergebühren da, Tarife die man kaum versteht.


Genau darin sehe ich das Problem!
Es ist der falsche Weg die Anschaffung eines E-Fahrzeuges durch den Staat zu unterstützen.
Besser wäre es, seine Nutzung zu vereinfachen und günstiger zu machen. Sei es durch mehr und bessere Ladeinfrastruktur, oder eine höhere Transparenz.

In Frankreich ist man damals beim Kraftstoff einen guten Weg gegangen:

Die staatliche Mineralölgesellschaft hat seine Produkte relativ günstig an den Kunden abgegeben.
Die Folge war, dass sich die Bevölkerung entscheiden konnte bei der staatlichen Gesellschaft zu tanken, oder zu den privaten Gesellschaften zu fahren, die mehr Geld für den Kraftstoff verlangten.
So hat die französische Regierung regulierend auf den Preis eingewirkt, ohne den Privaten Preise vorzuschreiben.

Stellt euch einmal vor, dass erneuerbare Energie flächendeckend durch den Staat zu einem günstigen Preis angeboten würde....
Grundsätzlich als adhoc-Angebot. Bezahlbar mit jeder EC, Kreditkarte oder App. (z.B. dem europäischen Bezahldienst WERO)

Ich könnte mir vorstellen, dass dies ein besserer Weg wäre.
Die Steigerung wäre dann noch eine europäische Lösung.

Jaaa, das ist naiv gedacht, aber es wäre sicher ein guter Weg.

LG Carsten

Jaki1190 am 18 Mär 2026 22:09:50

Also weiter Subventionen durch alle für wenige, die die E Mobilität unbedingt möchten? Das kann nicht der Weg sein. Das E Mobil war vor gut 120 Jahren vor dem Verbrenner da. Und nein .. die Technik war auch damals für beide Arten in der Entwicklung und nicht vorteilhaft für den Verbrenner.
Wer unbedingt möchte... bitte E Fahrzeug kaufen.. zu seinen Lasten und mit den bekannten Vor- und Nachteilen. Ich kann auch dienstlich Stromer nutzen... weiß also ein wenig wie es sich in Nutzung verhält. Privat wird der nächste PKW definitiv wieder ein Verbrenner. Das Womo sowieso.

pwglobe am 19 Mär 2026 08:21:38

rkopka hat geschrieben:- evt. Bordelektrik aus dem Fahrakku betreiben und kein extra Akku - geht das bei den derzeitigen Kastenwagen überhaupt ?
- Fahrtkosten (Sprit/Strom) evt. etwas günstiger
- Werkstattkosten, Service


E- Fahrzeuge haben eine kleine 12V Batterie für dieFahrzeugelektrik, einen Wandler von der Hochvoltbatterie zur Wohnraumelektrik gibt es noch nicht
Fahrtkosten sind günstiger und die Differenz zum Verbrenner wird größer werden
Die Werkstattkosten eines E Fahrzeugs sind deutlich günstiger

rkopka hat geschrieben:- "grüner"
- angenehmer zu fahren ? Beschleunigung...
- einige Vorteile in manchen Städten beim Parken (auch für Kastenwagengröße?) und in limitierten Umweltzonen (aber ist man dort so viel ?)


Bessere Co2 Bilanz
Nach meiner persönlichen Erfahrung, fährt sich ein E Fahrzeug sehr angenehm, besonders auf kurvigen und bergigen Strecken
Beim Parken sehe ich keine Vorteile ausser man nutzt gleichzeitig eine Ladesäule.

wurzelseppel am 19 Mär 2026 09:50:50

Im PKW-Bereich werden wir uns keinen Verbrenner mehr kaufen. Seit wir einen Elektrozweitwagen haben, will keiner mehr den Diesel fahren. Wir lieben die Rekuperation, die Spritzigkeit und den unschlagbaren Kilometerpreis dank gut 95% Heimladung.

Die Verbrenner sind auch ohne Ende subventioniert worden. Unterm Strich sicher mehr als die E-Fahrzeuge und deren Infrastruktur.

Die Pläne für mehr Energieunabhängigkeit liegen lange auf dem Tisch. Ausbau der Erneuerbaren, smarte+leistungsstarke Netze mit Speichern und Nutzung von Überproduktion durch verlustreiche Prozesse (Stichworte Grüner Wasserstoff/E-Fuels). Das Zeug kann man dann bei Dunkelflauten verstromen. Geld verdienen kann man damit auch, aber das überlassen wir ja bei diesen Themen traditionell lieber den anderen.

Wenn man etwas wirklich fördern will, sorgt man für günstige Konditionen und einen niederschwelligen Einstieg. Besondern in einer relativ alten Gesellschaft ist das zwingend notwendig. Das ist aber natürlich nicht im Sinne der Lobbyverbände, die Regulierungen und Transparenz eher ablehnen.

Grüße

UweHD am 19 Mär 2026 10:03:09

pwglobe hat geschrieben: ...E- Fahrzeuge haben eine kleine 12V Batterie für dieFahrzeugelektrik, einen Wandler von der Hochvoltbatterie zur Wohnraumelektrik gibt es noch nicht...

Die 12V Batterie von E-Autos und vielen Hybriden wird von der Hochvoltbatterie über einen Wandler gespeist und gepuffert.
Diese Pufferung ist jedoch nicht auf höhere Belastungen ausgelegt und funktioniert herstellerabhängig nur bei aktiver Zündung oder auch im Stand.

Ich hatte 4 Jahre lang einen BMW 330e Hybrid, bei dem ich den 12V Akku auch im Stand zum Laden von Modellflugzeugakkus verwenden konnte - der hat kontinuierlich nachgepuffert. Ein Kollege mit einem VW ID.3 ist hingegen irgendwann zu Fuß nach Hause, weil der Wagen nicht mehr "ansprang". Dort wird die 12V Batterie offenbar nicht im Stand gepuffert. Das System ist i.d.R. (noch) nicht dafür gedacht, andere Verbraucher zu speisen als die Autoelektrik.
Vielleicht wird das ja in Zukunft mal mit eingeplant, genau so wie Hyundai im Ioniq schon recht früh eine 230V Außensteckdose verbaut hatte. Da wurde dann Strom aus dem Fahrakku über einen Wandler ausgegeben, im Prinzip wie man es im Wohnmobil auch macht. Beim Ioniq funktioniert das aber nur im Stand und man musste es über das Menü aktivieren - also auch keine out-of-the-box Lösung für den Wohnmobilbedarf.

Ich habe gehört, dass die neueren VW ID.x jetzt auch so eine 230V Steckdose bekommen, genaueres weiß ich dazu aber nicht. Und bei Kastenwagen? Keine Ahnung. Aber vielleicht denkt ja jemand bei Stellantis, VW, ford oder Mercedes ja mal jemand an die Wohnmobilausbauer und plant so etwas ein :)

mithrandir am 19 Mär 2026 10:18:22

wurzelseppel hat geschrieben:Wenn man etwas wirklich fördern will, sorgt man für günstige Konditionen und einen niederschwelligen Einstieg. Besondern in einer relativ alten Gesellschaft ist das zwingend notwendig. Das ist aber natürlich nicht im Sinne der Lobbyverbände, die Regulierungen und Transparenz eher ablehnen.


So sehe ich das auch. Bei den Kosten wird sich in der nächsten Zeit noch einiges tun. Letzten Endes gehe ich davon aus, dass es nicht billiger wird als aktuell mit dem Verbrenner. Das finde ich ist einer der wenigen Punkte, die ich den E-Mobility Treibern vorwerfe, dass so getan wird, als würde das in Zukunft wesentlich günstiger. Aktuell wird es subventioniert, das werden und wurden die Verbrenner auch. aber irgendwann müssen die Kosten, die aktuell hauptsächlich die Verbrenner tragen (Straßenbau, Infrastruktur) auch von den E-Auto Fahrern getragen werden. Und natürlich wird dann die Steuer hochgehen.
Und natürlich wollen die Ladesäulenbetreiber auch Geld verdienen, da hängen ja auch Arbeitsplätze dran und die sollten gerecht bezahlt werden.
Wenn wir den Turnaround zur E-Mobilität nicht schaffen und verbunden damit natürlich den Turn zu Erneuerbaren Energien, wird es sehr teuer, weil die Klimaerhitzung uns massiv auf die Füße fallen wird. OK, nicht unbedingt uns, mit etwas "Glück" verabschieden wir uns vom Planeten, bevor es wirklich unbehaglich wird, aber die Generationen nach uns, Kinder und Enkel werden es schwer haben. Werden sie es sowieso, weil der Prozess schon in Gange ist und einige Einschnitte nicht mehr verhindert werden können.
Was ich auch nicht verstehe, dass die Politik die Bürger nicht ordentlich abholt. Statt Bedrohungsszenarien wegen Arbeitsplatzverlust und Wirtschaftskollaps aufzubauen bzw. von der anderen Seite Katastrophenszenarien als Konsequenz für die Verzögerung des Umstiegs zu malen könnte man es doch folgendermaßen formulieren.
Ich will DEUTSCHE und europäische Autos von Mercedes, VW, BMW, Skoda.. mit DEUTSCHEN Motoren von Bosch, Siemens, SEW... betrieben mit DEUTSCHER Energie aus DEUTSCHER Sonnenkraft mit DEUTSCHEM Wind und DEUTSCHEN Batterien. Ggf. unterstützt durch Strom von unseren europäischen Partnern durch ein ordentliches europäisches Netz. Mit so wenig wie möglich MULLAHÖL und GAS.
Bitte beachten, dass die o. a. Formulierung absichtlich überspitzt ist. anscheinend will ein Teil der Bevölkerung es so.
Persönlich würde es mir reichen das "deutsche" klein zu schreiben bzw. noch besser durch "europäisch" zu ersetzen. Und natürlich sollte man nicht vergessen, dass wir alle global unterwegs sind, das heißt, ganz ohne China, Indien usw. geht es einfach nicht. Geben und Nehmen...

Jobelix am 19 Mär 2026 10:25:35

Ford hat's optional --> Link

Renault leider noch nicht: --> Link

mithrandir am 19 Mär 2026 10:27:32

UweHD hat geschrieben:Die 12V Batterie von E-Autos und vielen Hybriden wird von der Hochvoltbatterie über einen Wandler gespeist und gepuffert.
Diese Pufferung ist jedoch nicht auf höhere Belastungen ausgelegt und funktioniert herstellerabhängig nur bei aktiver Zündung oder auch im Stand.

Die "12V Starterbatterie" beim e_Fahrzeug ist tatsächlich ein Kuriosum. Bei mir gab es vor kurzem einen Systemfehler irgendein Verbraucher hat die 12 V Batterie leergezogen, der Smart startete nicht mehr, obwohl ich an der Wallbox hing. Tatsächlich kam die Mobility Assistance von Mercedes und musste, wie beim Verbrenner die 12V Batterie mit einem Powerpack aufladen.
Aber die Technik am Smart ist auch schon fast 15 Jahre alt. Mittlerweile ist das wohl besser gelöst und wenn ich es richtig verstanden habe, rückt man von der 12V Batterie ab.
Ich bräuchte im E-Womo nicht unbedingt die Versorgung der Heizung und der Kochstelle durch die Batterie. Ich würde bei GAS bleiben. Biogas wäre hier eine CO2 neutrale Alternative. Finde ich effektiver als heizen und Kochen mit Strom so lange die elektrische Energie noch nicht im "Übermaß" vorhanden ist.
Aber mit der Entwicklung im Batteriebereich wird das vielleicht auch bald obsolet.

pwglobe am 19 Mär 2026 10:45:45

Es wird beim E Camper so sein wie beim E Auto, man muss es wollen.
Ich habe Mitarbeiter und Kollegen die erklären mir immer wieder, dass ein E Auto bei ihnen nicht funktioniert.
Die meisten haben einen täglichen Arbeitsweg von <20km, auf dem Parkplatz können sie zum Selbstkostenpreis laden und die Dienstwagen sowieso.
Immer kommt das Argument Reichweite und keine Wallbox zuhause, die Leute wollen einfach aus der Komfortzone und den Gewohnheiten nicht heraus.
Sieht man auch an den Argumenten hier im Forum.
Aber selbst als überzeugter E Autofahrer muss ich sagen, die Zeit für den E Kastenwagen Camper ist noch nicht reif, die aktuellen Fahrzeuge sind für den Lieferverkehr konzipiert und da braucht man keine große Reichweite.
Ich bin aber zuversichtlich, dass es in absehbarer Zeit gute Lösungen geben wird.

UweHD am 19 Mär 2026 10:56:19

pwglobe hat geschrieben: ...Immer kommt das Argument Reichweite und keine Wallbox zuhause, die Leute wollen einfach aus der Komfortzone und den Gewohnheiten nicht heraus....

Ich kann es nachvollziehen, wenn man ohne Lademöglichkeit zuhause kein E-Fahrzeug möchte.

Meine Wallbox war mal wochenlang defekt und ich musste den Wagen immer öffentlich am Schnellader laden. Das war zum einen teuer, und zum anderen umständlich und zeitraubend - bei mir passte es nur selten, dass ich Laden konnte während ich andere Dinge am Ladeort zu erledigen hatte. Also saß ich da pro Tag oftmals 30min irgendwo im Auto und hab auf den Lader gewartet.
An der Wallbox zuhause ist es hingegen fast bequemer als an der Tanke Sprit zu fassen.

DonCarlos1962 am 19 Mär 2026 21:06:28

Jaki1190 hat geschrieben:Also weiter Subventionen durch alle für wenige, die die E Mobilität unbedingt möchten? Das kann nicht der Weg sein.

Doch! Es geht nicht darum eine Ideologie zu vertreten, sondern darum von fossilen Energien weg zu kommen! Das kommt eben insgesamt jedem Bürger zu Gute!
Vom Baby bis zum Greis.
Weniger CO², weniger fossile Kraftstoffe, die teuer im Ausland eingekauft werden müssen. Durch Öl-/Gas-Importe macht sich unser Staat angreifbar.
Strom können wir im eigenen Land herstellen.

Jaki1190 hat geschrieben:Wer unbedingt möchte... bitte E Fahrzeug kaufen.. zu seinen Lasten und mit den bekannten Vor- und Nachteilen. Ich kann auch dienstlich Stromer nutzen... weiß also ein wenig wie es sich in Nutzung verhält. Privat wird der nächste PKW definitiv wieder ein Verbrenner.

Natürlich kauft jeder sein e-Fahrzeug zu seinen Lasten mit den bekannten Vor- und Nachteilen. Selbst mit einer Förderung, egal wie diese Ausfällt, zahlt ein e-Autokunde mehr als ein Verbrennerkunde - im Grunde für die Gesellschaft.

Wir werden unser Diesel-WoMo auch nicht deswegen abschaffen, weil es jetzt vielleicht die ersten Stromer auf dem Markt gibt. Aber wenn die Entwicklung weiter geht, ist die Elektrifizierung der richtige Weg.

LG Carsten

P.S.: Ist ein wenig wie mit den Privatpatienten: Der Ruf nach der Abschaffung dieses Status wir immer lauter. Meine niedergelassene Ärztin versicherte mir jedoch glaubhaft, dass sie ihre Praxis schon lange hätte schließen müssen, hätte sie nicht einen gewissen Stamm an Privatpatienten. So halten ein paar Wenige den Laden am laufen.

pwglobe am 20 Mär 2026 09:44:50

Jaki1190 hat geschrieben:Wer unbedingt möchte... bitte E Fahrzeug kaufen.. zu seinen Lasten und mit den bekannten Vor- und Nachteilen. Ich kann auch dienstlich Stromer nutzen... weiß also ein wenig wie es sich in Nutzung verhält. Privat wird der nächste PKW definitiv wieder ein Verbrenner.


Ich habe für mein privates E Auto keinen Cent bekommen, da ich zum Glück zu viel verdiene.

Privat haben wir nur noch unser Wohnmobil und das 17 Jahre alte Smart Cabrio als Verbrenner, meinen Dienstwagen Audi E-tron gebe ich im September ab und der der Alpine A290 steht schon auf dem Hof.
Für mich stand schon nach kurzer Zeit mit dem E-Auto fest, nie mehr Verbrenner. Aktuell steht der Smart in der Garage und meine Frau fährt nur noch mit dem A290. Der Preis an der Tankstelle ist für uns nur noch für das Wohnmobil interessant.
Wer sich weiterhin von Energieimporten aus Krisenregionen abhängig machen will, soll auch nicht über die Kosten für Diesel, Heizöl oder Gas jammern, denn er ist selbst schuld wenn er an der alten Technik klebt.
Aber so ist es in Deutschland leider mittlerweile, man gibt lieber der Politik, denen da oben, oder Migranten die Schuld, als selbst aktiv nach Lösungen zu suchen und diese umzusetzen.

Tinduck am 20 Mär 2026 11:20:21

Mit Sicherheit wird der Daily Driver mal ein E-Auto.

Aber dann halt ich mir nen kleinen Verbrenner-Flitzer für den Fahrspass. Natürlich mit Handschaltung. Alles andere ist kein Auto, sondern nur ein PKW :)

Muss nix exotisches oder teures sein. Ein simpler 1er BMW (noch die alte Version mit Heckantrieb) z. B. reicht da völlig.

Irgendwer muss ja die alte Kunst am Leben erhalten :D Das Benzin wird dann irgendwann (so wie am Anfang) in der Apotheke gekauft...

bis denn,

Uwe

pwglobe am 20 Mär 2026 12:19:26

Tinduck hat geschrieben:Aber dann halt ich mir nen kleinen Verbrenner-Flitzer für den Fahrspass. Natürlich mit Handschaltung. Alles andere ist kein Auto, sondern nur ein PKW :)


Uwe, dann fahr mal den Alpine A290 zur Probe, dann willst du nie mehr Verbrenner fahren.
Sportlich waren die Alpine schon immer, aber die Kiste ist ein Renner und ich hatte in meiner Jugend mal einen A110.

Tinduck am 20 Mär 2026 12:31:07

pwglobe hat geschrieben:
Uwe, dann fahr mal den Alpine A290 zur Probe, dann willst du nie mehr Verbrenner fahren.
Sportlich waren die Alpine schon immer, aber die Kiste ist ein Renner und ich hatte in meiner Jugend mal einen A110.


Bei Fahrspass gehts (zumindest bei mir) nicht nur um Geschwindigkeit und Beschleunigung. Ich will da auch selber was bei tun und Einfluss haben.

Mir ist, wenn ich wegen Spass fahren will, ein 100 PS Handschalter mit Heckantrieb lieber als eine noch so starke Automatik-Gurke :D aber das ist halt individuell.

bis denn,

Uwe

mafrige am 20 Mär 2026 12:53:42

Also E-Auto fahren macht spaß!
Hier Fakten vom E-Auto meiner Frau ein Cupra Born (wie VW ID.3, aber von Seat) mit 62 kWh Batterie und 150 kW Motor (204 PS).
Verbrauch in der Stadt/Landstraße Sommer 20°C ca. 15 kWh/100km, Autobahn 100h/km = 18 kW/100km, AB 130 km/h = 20 kWh/100km
Verbrauch in der Stadt/Landstraße Winter 0°C ca. 19 kWh/100km, Autobahn 100h/km = 21 kW/100km, AB 130 km/h 24 kWh/100km
Das sind Durchschnittswerte, die sich erst nach einigen km einstellen (Heizung im Fahrzeug, Batterie)
- Für ein Wohnmobil braucht kann ich von ca. min. 30 kWh/100km ausgehen.
- bei 500 km braucht man also 150 kWh Batterie.
- Wohnmobilbatterie ca.1000 kg (Cupra Born 62 kWh Batterie = 380 kg)
- Kosten: zu Hause = 30 kWh* 0,30 € = 9 €/100 km, CP = 30 kWh*0,60 € =18 €, Diesel = 12l * 2,20 € = 26,40 €/100 km
Also wäre ein E-Wohnmobil schon besser, auf CP/SP nur max. 10A - 16A was 2,0 - 3,0 kWh = 120 kWh nachladen sind dann 60h - 40 h!
Also muss erst die Ladeinfrastruktur verbessert werden, was natürlich auf den Strompreis umgelegt wird!

wurzelseppel am 20 Mär 2026 13:41:17

Ein Liter Diesel hat einen Brennwert von 9,4kWh. Bei einem 30%igen Wirkungsgrad werden davon gut 3kWh in Bewegung umgesetzt. So ergeben sich auch die grob 30kWh pro 100km als Äquivalent zu 10l Diesel. Bei einem 12l Womo wären es entsprechend mehr kWh. Ladeverluste und zusätzlicher Energieaufwand für Beheizung der Kabine und des Akkus kämen noch dazu. Selbst unser Kleinwagen braucht bei kühleren Temperaturen z.B. mal eben 3-5 kWh mehr pro 100km. Das wird bei einem Transporter wohl nicht weniger sein. Wenn man dann noch das ganze Womo aus dem Akku beheizen etc. will, Stichworte gasfrei bzw. dieselfrei, braucht man noch mehr kWh pro Tag. An 10A oder 16A dauert es ja auch eine Ewigkeit, um einen 150kWh von 20 auf 80% zu laden, besonders, wenn parallel noch andere Verbraucher darüber laufen. An Schuko sind auch die Ladeverluste riesig, fast 1/3.

Kann mir schon vorstellen, dass einzelne Campingplätze auch an E-Fahrer denken und dahingehend in Infra inverstieren. Die Nachfrage danach ist aber aktuell offenbar noch eher verhalten ausgeprägt, so dass auch auf der Angebotsseite noch keine Dynamik zu erkennen ist.

Grüße

rkopka am 20 Mär 2026 13:51:39

mafrige hat geschrieben:- Kosten: zu Hause = 30 kWh* 0,30 € = 9 €/100 km, CP = 30 kWh*0,60 € =18 €, Diesel = 12l * 2,20 € = 26,40 €/100 km

Das paßt mit den derzeitigen hohen Preisen in D. Bis vor wenigen Wochen hatten wir(A) Dieselpreise von etwa 1,48. Damit kommt man auf
Diesel = 12l * 1,48 € = 17,76 €/100 km und ist damit auf dem gleichen Wert wie bei Ladesäulen oder CP. Mancher könnte dann noch einwerfen, daß er ja nur 10l/100km verbraucht, was dann sogar nur 14,8€/100km wären.
Und wir brauchen nur abwarten, bis die Strompreise nachziehen. Gerade für Womoreisen ist der Preis zuhause ebenso irrelevant wie die Solaranlage am Hausdach.

RK

DonCarlos1962 am 20 Mär 2026 15:37:59

Ich habe eben auf die Anzeige meines SUV MG HS PEHV geguckt. Das Teil hat 272PS und wiegt 1,9 Tonnen!
Auf dem Display habe ich abgelesen: 13,4kWh und 0,5L Benzin auf 100km. Man kann, wenn man vorsichtig mit dem "Fahrpedal" umgeht, sehr wohl günstig fahren.
Auch mit großen und schweren SUV.

Dabei ist das Gewicht gar nicht so entscheidend. Viel mehr kommen auf der Autobahn Geschwindigkeit und der Windwiderstand zum tragen.

Deshalb glaube ich, dass e-Wohnmobile ganz anders aufgebaut sein müssten. Die müssten viel tiefer liegen. Aerodynamischer sein.
Dadurch würde sich die Stirnfläche deutlich verringern. Das brauchte nicht zwingend zu Lasten des Innenraumes gehen.
Die erforderlichen Batterien können sehr flach ausgelegt werden. Fläche ist ja genug vorhanden.

Einfach nur einen bestehenden Kastenwagen auszubauen ist zu kurz gedacht. Da muss mehr passieren.
Bei Wohnwagen hat man schon Modelle für e-Autos entwickelt, die weitaus weniger Strom aus dem Fahrakku saugen. --> Link
Nur bei den Wohnmobilen ist man noch nicht so weit. Da ist sicher noch viel Entwicklungsarbeit zu leisten, aber auch viel Potential zu finden.

LG Carsten

P.S.: Ich hatte schon einmal geschrieben, dass selbst "unser" Lieblingscampingplatz in Spanien schon Wallboxen anbietet. Es geht vorran!

Tinduck am 20 Mär 2026 16:50:26

Tief liegend ... flach ....

Viel Spaß an alle nur-noch-auf-neuem-Asphalt-Fahrer.

Ich persönlich möchte kein Womo, das bei jedem Gullideckel aufsetzt. Und ich stehe auch gern aufrecht im Wohnraum, wäre dann für nicht-Zwerge eher schwierig.

Oh, man kann natürlich adaptive Fahrwerke und einfahrbare Aufbauten einsetzen. Dann kostet das Einstiegs-Womo als Normal-Verbrenner 60.000 und als High-Tech-E-Kiste 260.000 Euro.

Bleibt mal auf dem Teppich.

Und: das Gewicht ist extrem entscheidend für den Energieverbrauch beim Fahren. Nämlich beim Beschleunigen und bei Steigungen. Wenn man Fahrzeuge nach Energieverbrauch gruppiert, hat das Gewicht einen genauso hohen Einfluss wie der Cw-Wert. Im langsamen Geschwindigkeitsbereich sogar einen höheren.
Die 30-40 Liter Diesel, die ein 40-Tonner schluckt, liegen nicht allein am Cw-Wert - dann würde nämlich ein 7,5-Tonner genausoviel verbrauchen, der kommt aber eher mit 15-20 Litern hin.

bis denn,

Uwe

Jaki1190 am 20 Mär 2026 17:20:11

pwglobe hat geschrieben:Aber so ist es in Deutschland leider mittlerweile, man gibt lieber der Politik, denen da oben, oder Migranten die Schuld, als selbst aktiv nach Lösungen zu suchen und diese umzusetzen.



Ich bin aktiv dabei... ganz sicher...

peter1130 am 20 Mär 2026 18:29:41

Da wir hier aber über Wohnmobile mit E Motor reden hat das mit normalen E Autos wenig zu tun.

Damit es sich lohnt auf E Antrieb im Womo umzustellen sollten einige Sachen verbessert werden. Aktuell ist es zwar technisch möglich so etwas zu bauen aber nicht sinnvoll nutzbar.
Vom Preis ganz zu schweigen.

Die Energiedichte der Akkus muss steigen, die aktuelle Schnelladefähigkeit ist eigentlich ausreichend, Dann müsste die gesamte Elektrik des Aufbaus in das E Fahrzeug integriert werden über spezielle DC DC auf 12V und oder auch AC Wandler auf 220V die entsprechende Leistung liefern können. Dann müssten diese Fahrzeuge auch vom Preis her gleichwertig mit Verbrennern sein.

mafrige am 20 Mär 2026 18:44:03

peter1130 hat geschrieben:... Dann müsste die gesamte Elektrik des Aufbaus in das E Fahrzeug integriert werden über spezielle DC DC auf 12V und oder auch AC Wandler auf 220V die entsprechende Leistung liefern können. Dann müssten diese Fahrzeuge auch vom Preis her gleichwertig mit Verbrennern sein.

Ich habe mich auch gefragt, warum ein VW ID.3 /Seat Cupra Born mit 62 kWh 400V Batterie, noch eine 12V Bleibatterie mit 0,6 kWh hat und kein DC/DC Wandler!
Der Techniker hat mir erklärt, das alle Sensoren ... nur auf 12V hören und 12V Batterie Vorschrift ist. :lol:

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