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Wenn man mit einem E-Auto größere Strecken fährt, muss man sich etwas umstellen. Bedingt durch Dienstreisen fahre ich immer wieder Strecken große Strecken an einem Tag bis zu 800km hin und zurück oder auch z.B. nach Paris 650km. Mit dem Bordcomputer kann man dann Ladepausen planen, nach Paris war dies eine nach ca. 400km bei Geschwindigkeit von 120 bis 160km/h oder mal schnell überholt mit etwas mehr. Ab Frankreich dann nur noch max 135km/h. Mit max. 130km/h wäre ich sogar ohne Ladestopp bis Paris gekommen. Der BC mit dem Navi zeigt mir dann an wo und wann ich laden muss, am Schnelllader waren nach <15 Min. schon wieder gut 80% geladen und die 250km bis zum Ziel kein Problem, am Hotel waren 6 Ladesäulen und somit konnte ich in der Nacht wieder auf 100% laden. Die Reisegeschwindigkeit passt man der Strecke an, wenn ich nur 250km bis zum Ziel haben, kann ich auch schneller fahren, bringt aber zuwenig Vorteil bei der Reisezeit. Mit meinem BMW M3 340d habe ich auch keine 650km ohne Tankstopp geschafft, bzw. hat mir auch meine Blase gesagt wann eine Pause angeraten ist. :wink: Wenn diese Reichweiten mit LLKW oder auch mit einem 7,5 Tonner möglich sind würde ich sofort auf E-Antrieb umsteigen. Was'n das für'n Argument, der E-Karren kann zuhause nicht laden, weil man ihn tagsüber braucht? Ist die Erfindung von PV-Speichern komplett an euch vorbeigegangen? Damit kann man abends zumindest eine Teil-Ladung hinbekommen. Wenn man natürlich jeden Tag mit komplett leerem Akku zuhause ankommt, reicht das nicht; für Kurzstreckenverkehr oder seltenere Nutzung ist das aber ein gangbarer Weg. In Zeiten, wo Eigenverbrauch deutlich rentabler als Einspeisung ist (bei neuen Anlagen), sollte man nicht mehr ohne Speicher rechnen. Falls ihr Bestands-Solaranlagen mit dicker Einspeisevergütung habt: ist doch toll, und ja, ein Speicher lohnt sich dann nicht. Und auch das Laden des E-Autos ist dann wesentlich weniger attraktiv. Dann machts aber auch nichts, wenn man das eben nicht tut. bis denn, Uwe
Vollkommen richtig Uwe, ausserdem gibt es Stromtarife bei denen man zuhause günstig laden kann. Ich könnte z.B. für 0,13€ laden wenn der Tarif niedrig ist, mit einem Flextarif kann man entsprechend planen und das E- Auto auch noch als Stromspeicher nutzen. Man muss einfach etwas mehr planen, die technischen Möglichkeiten nutzen und das Hirn einschalten, dann klappt es wunderbar. Ausserdem muss das E- Auto in der Regel nicht jeden Tag geladen werden. Nicht jeder hat seine PV-Anlage letztes Jahr gekauft. Gerade bei Bestandsanlagen, die schon ein paar Jahre auf dem Buckel haben, war Speicher damals aufgrund der Anschaffungskosten völlig unrentabel. Bei meiner Anlage ist das leider heute noch so (48V-Speicher), selbst der Ersteller des Angebots (letztes Jahr) hat zugegeben, dass das wirtschaftlich Unsinn ist. Es ist allerdings richtig, dafür gibt es mehr Einspeisevergütung für diese Anlagen. So ist das auch mit den E-Fahrzeugen. Wer nicht alle 3 Jahre wechseln kann, fährt vielleicht noch ein Modell mit 3,7 kW Ladeleistung, da wird die Nacht schon lang bzw. schnell mal ne Viertelstunde zwischenladen sind dann genau 3 km Reichweitengewinn. In einigen Jahren schaut das sicher anders aus, aber nicht immer davon ausgehen, dass jeder die Technik von 2026 daheim stehen hat.
Wer seine LFP im Wohnmobil selber baut schafft dies auch mit einem Hausspeicher, hab ich so gemacht. Zellen bestellt und damit den 48V Speicher gebaut und einen Victron Multiplus II gekauft. Ich kann entweder über die PV laden oder aus dem Netz wenn der Strom gerade günstig ist.
Du hast offenbar keine eigene Erfahrung mit einem E-Fahrzeug. 1. Zwischenladen - das braucht es in der Praxis so gut wie nie. Die meisten fahren am Tag selten über 150 km. Die hast Du auch bei 3,7kW Ladeleistung über Nacht wieder drin. Es ergibt schlich wenig Sinn, sich an Ausnahmen zu orientieren. 2. Mit einem Speicher hat das nichts zu tun. Du referenzierst auf ältere PV-Anlagen mit Speicher. Diese wurden so ausgelegt, dass der Speicher eine Nachtversorgung übernehmen kann. Ein E-Auto aus diesem Speicher zu laden bringt wirtschaftlich genau nichts. 3. Einen Speicher so zu dimensionieren, dass man das E-Auto aus diesem laden kann ist meist eine Milchmädchenrechnung, denn es wird vergessen, dass die Speicheranschaffung durch die Kosteneinsparung auch mal wieder reingeholt werden muss, wenn man das wirklich wirtschaftlich rechnet. 4. Modelle, die nur 3,7kW laden können sind die nach unten ausschlagende Ausnahme. Das dürfte ein sehr geringer Anteil auch an der "alten" E-Auto Flotte haben.
Auch da sieht man mal auf welche Weise sich Informationen verankern. Aus dem Vorteil für viele in vielen Situationen einfach zu Hause laden zu können, wird ein Nachteil, weil das ja nicht ja nicht immer und für jeden gilt. Aus dem Vorteil sehr günstig Strom von der eigenen Solaranlage Strom zu beziehen wird der Nachteil, dass das ja nicht geht, wenn man tagsüber unterwegs ist. Dazu kommt die in unserem Land besonders ausgeprägte Reichweitenangst, die auch Menschen ergreift, die so gut wie nie lange Strecken fahren. Einmal begegnete mir persönlich folgende Aussage von einer Person, die Zweifel am menschgemachten Klimawandel hegt. Er sagte: "Wenn Du schon ein E-Auto fährst, darfst Du auch kein Fleisch mehr essen." Ich fand das urkomisch und erschrak erst, als ich merkte, das er das ernst meinte. Was uns bei der Umstellung in der Gewöhnung zunächst in etwas Unsicherheit stürzte waren 3 Dinge: 1. Wie sehr kann ich der Reichweitenanzeige trauen? (Meine Frau traute Reichweitenanzeigen noch nie so richtig und die vorgetäuschte Präzision der E-Auto Anzeige macht sie kirre, da sich die Werte immer wieder je nach Außentemperatur ändern. Wagen am warmen Nachmittag abgestellt und 100km Reichweite, Morgens in der Kälte einsteigen nur noch 70 angezeigt. Ist vei vielen und auch beim BMW i3S doof gelöst) 2. Wo kann ich laden? Die Ladesäulen unterscheiden sich und manche sind mit dieser Karte, andere mit einer anderen Karte günstiger. An manchen hängt ein Kabel, manche laden schnell, andere langsam. Ist die Ladesäule auch frei?... Im Navi gibt es eine recht präzise Anzeige, die auch zeigt, ob eine Ladestation frei ist oder nicht. Mit der Zeit bekommt man Routine mit den unterschiedlichen Bedienvorgängen. Wir laden so gut wie nie auswärts - manchmal hingen wir das Auto unterwegs an den Strom, nur um den Ladeprozess zu verinnerlichen. 3. Wie muss ich eine längere Reise planen? Wie viel Zeit "verliere" ich im Vergleich? Man hört so viel von Leuten, die ihre Routen und Stops planen. Wir haben mit dem kleinen Flitzer noch keine großen Reisen unternommen und bleiben meist im Bereich von 200 Tageskilometern. Unser Fahrzeug kann nicht "schnell" laden, 50kW ist das Maximum und wird zuverlässig erreicht. Der Verbrauch liegt zuverlässig unter 15kWh/100km. In 20 Minuten sind wieder 100km drin - bei einem Fahrzeug mit 200kW Ladeleistung und 20kWh/100km Verbrauch sind 100km in 6-8 Minuten nachgeladen. 4. Hat schnelles Reisen hat ein Ende? Dabei meine ich das schnelle Fahren. Aber solange es nicht um wirklich weite Strecken geht, ist die Zeiteinsparung emotional während des Fahrens viel größer, als man es in der Praxis messen würde. Ich fahre gerne etwas flotter auf der Autobahn und verschließe mich da im Moment des freudvollen Fahrens der Vernunft. Das das kein Maßstab für sinnvolle Regelungen sein kann, ist mir dabei allerdings klar. In absehbarer Zeit wird der Großteil der Kraftwagen einen elektrischen Antrieb haben, sicher auch Wohnmobile. Dazu braucht es "first mover". In diesem Sektor bin ich das nicht. an Rudi: Wenn Deine Reisegewohnheiten die Umstellung hergeben - go for it. Ich stelle mir die geringe Geräuschkulisse, die üppige On-Bord-Stromversorgung sehr reizvoll vor. Kurze Etappen, mit denen man eine Region so richtig gut kennen lernt. Ladezeiten lassen sich in einem Wohnmobil super überbrücken. Ob man nun kurz etwas kocht und isst, sich gemütlich aufs Bett legt, oder auf den Stuhl das Gesicht mit einem Kaffee in die Sonne hängt... Das dürtfe etwas Anderes sein, als in einem PKW. Ich kann dem Gedanken durchaus etwas abgewinnen. Irgendwann wird der E Antrieb sich durchsetzen. Für den Womo Käufer dann Normalzustand. Bis dahin wird noch viel Wasser in der Weser Runterfließen. Die Frage nur was macht man mit den Womos mit veralteter Akkutechnologie? Sehe ja jetzt schon die Ersatzteile Versorgung der Hersteller ist jetzt schon miese Angelegenheit. Wenn ich dagegen sehe bei meinem 29 Jahre alten Wrangler TJ hat der Hersteller außer Karosserie, Leiterrahmen und Motor nur allgemeine Zukaufteile verwendet. Für mich als Selbstschrauber ideal. Die gibt es wie Sand am Meer. Ein Landwirt sagte mir, wenn die Reifen an den Traktor abgefahren sind geht er in den Osten. Die können die auch langfristig reparieren. Hier in DE kann es keiner mehr und wäre viel zu teuer. Nachhaltigkeit ist daher in meinen Augen nur schwer vermittelbar.
Die Akkus bei den aktuellen Fahrzeugen müssen tauschbar sein, bei LLKW und LKW ist die sehr einfach weil sie am Rahmen verschraubt sind, wie vorher der Tank. Beim PKW ist es nicht ganz so einfach, aber auch möglich.
Ich habe mein E-Fahrzeug nach 4 Jahren wieder abgegeben und fahre Verbrenner. Also 4 Jahre Erfahrung. Ich habe seit 8 Jahren eine PV-Anlage. Ich fahre beruflich Strecken. Ich fahre ein e. Auto .. und will nix anderes mehr Meins ist schon 4 jahre alt und die technik hat enorm zugelegt Ich kann es kaum erwarten ein gutes e Womo zu kaufen Ob. Solar. Oder speicher. Auf dem dach ist doch secundär Ich brauche 15 bis 20. kw auf 100. km .. das sind etwa 6 euro wenn ich daheim lade Solar ist dann das bonbon Dazu kommt neben dem fahrkomfort die verschleis und wartungsfreie technik Da ist nix dran was kaputt geht .. kein kühler , auspuff, einspritzer , keine lamdasond und anderes und unnötige zeug .. ein e. Motor hält. Ewig und Batterien halten in der Regel länger als der Rest des Autos .. ch habe eine garantie dass nach 180000 km der accu noch 80 % haben soll .. ich sag dann in 2o jahren wi der bescheid Moin, bei mir sieht's definitiv ebenso aus! Ich selbst bin aufgrund der im Rahmen meiner beruflichen Tätigkeit sich entwickelnden Möglichkeiten auch privat seit 2020 in die Elektromobilität umgestiegen. Mit dem als Neufahrzeug erworbenen VW e-Up hat's begonnen. Der soll dieses Jahr mit knapp über 20.000 km Laufleistung veräußert werden da alternativ ein VW ID.Polo (--> Link) angeschafft wird. Für den drei Jahre bis Mitte 2027 als Gebrauchtwagen geleasten VW ID.4 ist noch kein Ersatz entschieden. Der ID.Buzz mit langem Radstand ist nice, aber für unseren real gegebenen Bedarf definitiv zu groß. Eventuell wird der ID.Cross (--> Link) bis dahin wirklich verfügbar. Die Elektrifizierung bei den Wohnmobilen ist meiner Meinung nach faktisch mehr als überfällig. Diesbezüglich müssen die Hersteller unbedingt bald in die Spur kommen.
Die Hersteller können die Physik nicht ändern, und auch nicht die StVO. Im Moment ist ein Akkupack mit ausreichender Reichweite für so ein schweres Fahrzeug mit schlechtem Luftwiderstand halt einfach noch zu schwer und zu teuer. Und für die 3 Leute, die jeden Tag nur 200 km mit ihrem Mobil fahren wollen, baut keiner sowas. Schon gar nicht zu einem mit einem Verbrenner-Mobil konkurrenzfähigen Preis. Die ganzen Auflagen über 3,5 Tonnen sind bei den meisten Wohnmobilisten auch nicht sooo beliebt. Insofern helfen da auch die 4,25 Tonnen wenig, nur eben beim Führerschein. Insofern ist da gar nichts überfällig - die Zeit (und die Technik) ist dafür einfach noch nicht reif. bis denn, Uwe
Ich fahre auch lange Strecken und es funktioniert mit dem E-Auto sehr gut, 650km bis Paris einfache Strecke habe ich schon beschrieben. Es gibt auch Tage da fahre ich über 800km an einem Tag hin und zurück, in der Summe bin ich auch nicht länger unterwegs wie mit dem Verbrenner vorher. Klar muss man etwas mehr planen und die Strecke einteilen, hilft aber der Bordcomputer und das Navi und so ist dies auch kein Problem. Mal Praxis aus Güternahverkehr. Ein Sprinter Diesel gefahren zwei Fahrer in zwei Schichten. Einige Unternehmen möchten per E beliefert werden. Unser Landkreis ist groß je nach Fahrzeit brauchen sie bis zu drei E Fahrzeuge für die zwei Fahrer. Laden dauert lange, das Fuhrunternehmen ist nicht besonders glücklich. Dazu die hohen Akkugewichte schränkt die Nutzlast stark ein. Vielleicht wird es ja mal besser aber zur Zeit????
Ich sag mal so, ein 100kWh Akku wiegt so ungefähr 650-700kg. Ein 4,25t(3,5t) Wohnmobil käme damit etwa 400km weit. Das wäre für Viele schon ausreichend. Wenn der Gesetzgeber die e-Transporter mit 4,25t dem 3,5T Verbrenner gleich stellen würde, dann ginge sich das gar nicht so schlecht an! Ganz im Gegenteil. Die 750kg Differenz schluckt das Akkugewicht. Okay. Aber wenn ich jetzt die restlichen Gewichte aufrechne, dann steht das e-Mobil sogar besser da! Anstatt des schweren Dieselmotor und Getriebe, Auspuffanlage, Diesel- und Ad-Bluetank und Kühler sind dann der leichtere e-Motor mit kleinem Getriebe an Bord. Das könnte dann vielleicht gewichtstechnisch sogar zu Gunsten des e-Mobiles ausgehen. Oder mache ich da einen Fehler? LG Carsten
Kann ich nicht unbedingt nachvollziehen. Es sei denn die Touren wären sehr weit auseinander. Ich habe (in jungen Jahren) eine Weile als Disponent im Nahverkehr gearbeitet. Da ist es recht gut möglich, dass die Pausen der Fahrer an bekannten Schnellladesäulen geplant werden können. Ein guter Disponent bekommt das definitiv hin. Zumal die Strom-Ladezeiten der "Sprinter" auch immer kürzer werden. Selbst bei der Fahrzeugübergabe, nach der Schicht oder bei Schichtwechsel, wird das Auto im Regelfall ent- und wieder beladen. Da ist schnell eine gute halbe Stunde zum Laden drin, bis der nächste Fahrer seine Fracht aufgenommen und seine Papiere bekommen und sortiert hat. Das Problem sind eigentlich nicht die Fahrzeuge, sondern die Umstellung auf neue Gewohnheiten. LG Carsten Mercedes gibt offiziel für den eSprinter mit 113 Kwh Akku eine Reichweite von bis zu .... 158 km an :twisted: voll bis leer, was nicht geht. Getriebe und Dieselmotor werden etwa 300 kg mehr als der E Antrieb wiegen... die Akkus mit deiner genannten Reichweite werden über 1,5t wiegen... wäge es halt ab. Leergewichte der Fahrzeuge kann man ergoogeln. at DonCarlos1962 Du vergisst ggf. auch noch die Gasflaschen oder Gastanks in den meisten Womos, die auch Einiges auf die Waage bringen. Ganz wird es wahrscheinlich noch nicht passen, aber man hätte einfach mehr Platz oder gleichen Platz auf weniger Grundfäche, wenn man E-Vans rein elektrisch konstruieren würde. Was letztendlich auch noch Gewicht spart. In einem anderen Thread und auf Youtube hab ich mal die meine Traumvorstellungen niedergeschrieben bzw. aufgezeichnet. Aber zurück zum TE. Wenn man genüßlich reisen kann oder nicht weit wahnsinnig reisen möchte, ist IMHO ein Selbstausbau auch auf heutigen VANs schon gut machbar und sinnig. Ich denke der Gebrauchtmarkt wird in Bälde einiges an E-Vans ausspucken ( DHL, Amazon etc haben ja nicht gerade kleine Flotten). Hmmm, wobei die angegebene Reichweite beim Verbrauch von gut 30kwh/100km bei dem Akku nicht wirklich passt.. :(
Der E-Sprinter hat eine Reichweite von 478km WLTP und bei uns in der Firma im schnitt 250 bis 300km. wie kommst du auf 158km?
Ich habe das mal gemacht --> Link Sprinter 113KW 204PS WLTP 440km - las mal im worst case 350km und 300km im Winter (wo alle unterwegs sind) überbleiben - reicht den Meisten Leergewicht: ca. 3.100 kg. Zul. Gesamtgewicht, 4250 kg Zuladung 1150kg Sprinter 319 Diesel 190 PS Automatik Leerewicht ca 2400kg Zul. Gesamtgewicht, 3500 kg Zuladung 1100kg Hättest du mal selber gegoogelt :roll: Moin, von Fiat gibt's vier verschiedene Fahrgestelle (L3 und L 4 jeweils als 3,5 t und 4,2 t) mit 110 kWh HV-Akku. Als L3 4,2T z.b. steht eine Nutzlast von 1.770 kg zur Verfügung. --> Link Beim L3 4,2T Fahrgestell mit 180 PS Diesel und Automatik ist eine Nutzlast von 2.405 kg gegeben. --> Link Der Reichweitenunterschied und die ~10 k€ Preisdifferenz im Konfigurator mal unberücksichtigt blieben dem Aufbauhersteller beim E-Antrieb leider praktisch 635 kg weniger Nutzlast als beim Fahrgestell mit Verbrennungsmotor.
Mercedes-Benz eSprinter (100 kW, 113 kWh Batterie) 100Kw/136PS Höchstgeschwindigkeit 90Km/h Verbr. 27,5kWh/100km Akku 113,0kWh Reichweite: 446Km Preis 68.947€ So steht das bei Mercedes in der Liste.
Na ja, dieses Gewicht ist zum einen überschaubar - bei uns eine 15kg Alu-Gasflasche. Darüber hinaus ist dieses Gewicht bei beiden Antriebsarten doch gleich! LG Carsten Ich finde es erfrischend, wenn hier Leute einen Elektro-Womo-Kastenwagen unter 30kWh/100km bewegen wollen. :mrgreen: Wir verbrauchen schon mit einem Opel Vivaro-e um diesen Wert, wenn er leer ist. Eine Nummer darüber geht es locker in die 40-50 hinein (TGE Hochdach Umbau). Ein LKW (40to) ist im Bereich 100-150kWh/100km unterwegs. Die Zuladung ist bei guten Reichweiten und 3,5/4,25to ein Thema, aber bei den Fahrzeugkosten sollte auch ein passender Führerschein für 5to drin sein. Dann kann man da eigentlich mit der Zuladung leben. Je nach Modell gehen natürlich keine Unterflur-Tanks. Das Laden ist eigentlich gar kein Problem, spätestens mit dem nächsten Sprinter wird es die 800V auch im Kastenwagen geben. Damit werden die Ladepausen nochmals verkürzt. Selbst mit dem Vivaro-e kann man 1000km an einen Tag locker schaffen, mit einem Schnitt von 80km/h inkl. Ladepausen ist man da auch recht gut unterwegs.
Ja, die Nutzlast ist ein aktuell schwieriges Thema für den Wohnmobilausbau eines E-Kastens. Das ist nicht kompatibel zu den aktuellen Regelungen der Gewichtsklassen. Da ist man ja dran. Dass Du die Listenpreise nicht einbeziehst ist konsequent. Man kann davon ausgehen, dass die Preise für die Hersteller sich nicht an dieselbe Logik halten und je nach Marktanteil, den ein Hersteller gerne hätte, Abnahmemenge und weiteren Kriterien zustande kommt. Will ein Hersteller aktiv in den Markt und einen Vorsprung haben, wird er auch bereit sein an den ersten Modellen, die dann für „Furore“ sorgen nicht direkt zu verdienen, sondern mit einem Marketing-Budget quer zu finanzieren. Dass derlei Nachlässe nicht notwendigerweise auch bei Kunden ankommen ist ein separates Thema.
Vieles ist beim Verbrauch Rätselraten. Ein Bekannter hat einen E-Ducato im Handwerkereinsatz und kommt unter 30kWh/ 100km. Der fährt aber weder dauernd voll beladen wie ein Wohnmobil, noch dauerhaft 90 km/h. Zudem gibt ja auch bei E-PKW gleicher Größe enorme Effizienzunterschiede - so verbraucht ein Honda E locker 50% mehr als ein Elektro-Mini.
Ich lese bisher sehr gespannt mit und enthalte mich bewusst eines Kommentars. Aaaaaaber, einen gebrauchten E - Van werde ich ganz bestimmt nicht kaufen, egal wo er her kommt. Weiter in der Diskussion bitte. Nur mal eben quergedacht - vielleicht sehen die WoMos ja bald so aus: --> Link Die Dinger sind seit heute in den USA über Uber im kommerziellen Einsatz verfügbar. Mein nächstes Wohnmobil so in 10 Jahren - packen, einsteigen, ins Bett gehen und in der Bretagne wieder aufwachen. Zehn Jahre hält mein jetziges WoMo mit 120l Dieseltank noch. Winnebago arbeitet und testet gerade eben einen schön ausgebauten E-Ford Transit. Die Zufriedenheit scheint gross zu sein, die Reichweite noch mangelhaft mit etwas über 100Meilen. Aber, hat man erkannt und arbeitet an grösserem Akkupaket. --> Link Renault hat schon früh mit der e-Mobilität begonnen. Darum findet man hier auch den MASTER als Elektrischen: --> Link Da bekommt man den L3H3 mit einer Tonne Zuladung. Maximale Leistung in kW (PS) 105 (140) Elektrische Reichweite (in km) 390 Stromverbrauch (in kWh/100 km), kombiniert 26.2 Das ist noch nicht wirklich prickelnd. Aber die Entwicklung geht ständig weiter. LG Carsten Zur Reichweitendiskussion: Ich bin Rentner und auch in einem WoMoForum, wo nur Leute über 60 sind. Da gab es mal eine Umfrage, wieviel km man am Tag maximal fährt - da war niemand über 400 km dabei. Rentner sind ein beachtlicher Teil der WoMoFahrer. Ich bin auf dem Weg nach Griechenland seit 2 Wochen effektiv unterwegs. Seit drei Tagen bin ich in Rom, will als nächstes nach Pompei, das sind 300 km. Wenn das WoMo 300 km Reichweite hat, mach ich beim Laden einen Mittagsschlaf. Wenn man noch arbeitet, sieht das anders aus. Aber außerhalb der Saison sind Rentner unterwegs. Soviel, das Spanien überläuft. Da fährt kaum einer Tagestouren über 400 km. Warum auch? Moin Max, ich hatte als Beispiel zum Vergleich die Fahrgestelle mit Einzelkabine genommen weil damit vom Aufbauhersteller mit Trickserei eventuell der Nachteil von einer ordentlich geringeren Nutzlast ein bisschen geglättet werden kann. Die Windlaufvariante für vollintegrierte Autos ist nicht im Konfigurator hinterlegt. Bei den E-Kastenwagen zum Selbstausbau ist das Thema Nutzlast natürlich ziemlich sicher gegeben, weil der gesamten Blechaufbau beim Verbrenner und beim E-Fahrzeug ab Werk bei Fiat komplett identisch konstruiert wird. Mit dem Nachlass den die großen Aufbauhersteller vom Lieferanten der Fahrzeuge erhalten ist sicherlich ein Grundpreis resultierend der nicht annähernd in der Größenordnung dessen liegt den ein Endkunde für seinen leeren E-Kasten mit ordentlich Rabatt beim Händler zahlt. Die großen Aufbauhersteller werden wohl aber vermutlich auch keine unausgebauten E-Kastenwagen an Endkunden weiterverkaufen. Hinsichtlich der Technik ist meiner Meinung nach das Konzept mit den E-Kastenwagen nicht passend. Z.b. bei VW hatte man ja anfangs auch die Karossen vom Verbrenner (Golf und UP z.b.) hergenommen und diese elekltrifiziert. Das hat zwar funktioniert, ist aber nicht so wirklich effizient und mit zuvielen Nachteilen belastet. Mit dem ID.3 ist dann die MEB Plattform eingeführt worden. Darauf werden mittlerweile die unterschiedlichen Modelle verschiedener Konzernmarken gebaut. Der ID.Buzz ist Marke VW Nutzfahrzeuge aber steht ebenfalls auf dem MEB Konzept wie z.b. ID.4, ID.5 und ID.7 von Marke Volkswagen PKW. Ebenso der Audi Q4 e-tron und der CUPRA Born z.b. werden auf der Plattform gebaut. Ich bin mir sicher, dass problemlos möglich wäre eine entsprechende Plattform in der Art für den Bereich leichte Nutzfahrzeuge zu bauen auf der dann die verschiedenen Aufbauten konstruiert werden können. In meinem Job bin ich seit gut 5 Jahren zumindest bei einer Marke im Thema. Daher kann ich dazu mitteilen, dass für absolut identische Fahrzeugen eine enorme Differenz beim realen elektrischen Antriebsenergiebedarf bestehen kann und unter anderem sehr extrem vom Fahrprofil abhängig ist. Bei Autobahnfahrt ohne großartige Rekuperation ist verständlicherweise eine größere Energiemenge pro 100 km benötigt als z.b. bei Fahrten im ländlichen und städtischen Raum mit regelmäßigen Verzögerungen durch Energierückgewinnung (Rekuperation). Jenachdem wie gut das jeweilige Elektromobil die automatische Rekuperation kann und welche Techniken an Bord (z.b. Wärmepumpe anstatt direktelektrisch betriebene Innenraumheizung) genutzt werden können, desto bessere Verbrauchswerte sind möglich.
Genau das meine ich ja mit meinem Vergleich. Dazu ist die Fahrweise ein Faktor - wie bei jedem Fahrzeug. Im E-Auto wird nicht dasselbe Fahrverhalten belohnt wie beim Verbrenner. Im Außendienst eines meiner früheren Kunden waren mehrere Tesla 3 im Einsatz. Die Verbrauchswerte unterschieden sich von Fahrer zu Fahrer enorm. Für ein Wohnmobil, welches mit recht hohem Luftwiderstand mit höherer Geschwindigkeit kontinuierlich bewegt wird, wird diese Betriebsart einen vergleichsweise hohen Energiebedarf nach sich ziehen. Ich würde mich nicht wundern, wenn die Reichweite mit jeden 5 zusätzlichen km/h ab 90 überproportional sinken würde. Das ist aufgrund der insgesamt höheren Effizienz etwas „dramatischer“ als beim Diesel. Unseren Kasten fahre ich bei 100 km/h knapp unter 10l/100km und bei 130 km/h mit rund 13l/100 km/h. Theoretischer Reichweitenunterschied bei 120l Tankvolumen: 1200km zu 920km. In der Praxis ist das kaum relevant (außer Kosten). Wenn dem Fahrzeug statt 350km nur noch 250km Reichweite bleiben, ist das anders.
Völlig richtig. Die prospektierten Verbrauchswerte werden nur bei moderater Fahrweise (Landstraße/Bundesstraße 80 km/h) erreicht. So war es jedenfalls bei meinem. Mit steigender Geschwindigkeit geht der Verbrauch beim E-Fahrzeug überproportional nach oben. Beim Wohnmobil (TI/VI) bedeuten die großen Aufstandsflächen und das Gewicht viel Energieverbrauch. Aus meiner Erfahrung mit dem PKW wird der sicherlich bei 25-30 kWh/100 km bei moderater Fahrgeschwindigkeit in der Ebene, im bergigen Land oder sogar in den Alpen deutlich drüber liegen. Bei üblicher Fahrweise (100-110 auf der Autobahn, 90 auf der Landstraße) wird der Trip an die Adria durch die Alpen vermutlich im Mittel 30-35 kWh/100 km getragen. Für 300 km Reichweite sollten da schon 100-120 kWh Akkus eingebaut sein. Die wiegen nur leider einige hundert kg.
Das ist bei jedem Fahrzeug so, ich konnte mit meinem Verbrenner theoretisch 800km fahren, bei sportlicher Fahrweise war aber bei ca. 400km ein Tankstopp angesagt. Jetzt beim E-Auto ist es genauso, theoretische Reichweite 738km, ADAC Test 580km, bei meiner Fahrweise 400km dann hat er noch >10%. Ein Kollege hat den gleichen Wagen und erklärt mir immer, dass für ihn 500km kein Problem sind. Die 400km sind auch für mich als Vielfahrer vollkommen ausreichend und ich muss nicht aus meiner Komfortzone raus. Wenn ich ab Oktober nicht mehr berufstätig bin wäre für mich beim PKW eine reale Reichweite von 200 - 300km auch ok. Für ein Wohnmobil sollte die reale Reichweite bei >400km liegen, bedeutet nach WLTP ca. 800km. In China sind erste Prototypen LLKW mit Reichweiten von >1200km bereits im Dauertest. das ist doch auch davon abhängig wie sehr du die Rekupation eingestellt hast..alles was er über 130 km/h läuft kostet eben Reichweite Hallo, was mich freuen würde bei einem E-Womo: In Norge geht es oft bergauf und gleich wieder runter und gleich nochmal … Da fahre ich mühsam hoch, und beim Runterfahren blase ich die Energie als Wärme in die Luft. Wie gerne würde ich da sehen, wie die Batterie wieder geladen und ein großer Teil der Energie zurückgewonnen wird. Andererseits denke ich dann an Fahrten bei einem Gegenwind von 60 oder 70 km/h. Da wäre bei meinem Womo die Batterie so schnell leer, dass ich nur noch Ladestationen suchen würde. Aber es wäre ein großer Vorteil, wenn die ganz Infrastruktur mit zweiter Batterie, Ladebooster etc. entfallen könnte. Alles wäre einfacher und mit weniger Fehlerquellen behaftet. Gruß Klaus Bei den meisten E Autos kannst du sehen wieviel er gerade Strom produziert...allerdings braucht man da schon lange Strecken bergab..den Brenner runter hat man einige km mehr Reichweite zur Verfügung wie oben am Start..man muss allerdings schon etwas vorausschauend fahren...und die Rekupation dem Gefälle anpassen. Beim neuen CLA EQ ist das hervorragend gelöst...auch die Chinesen sind da richtig gut. Ich gehe davon aus das die neue E Transporter Generation da auch gut aufgestellt ist...gerade da hat man durch die Zuladung einen größeren Bereich zwischen leer und voll. Vielleicht kommt ja der BYD Transporter bald nach Europa.. ich könnte mir vorstellen das das für einige Hersteller eine Option als Basis-Fahrzeug wäre.
Ich stimme Dir in der gewünschten Reichweite zu. 400Km wären schon gut. Das entspricht so ungefähr unseren Tagesetappen, wenn es z.B. nach Spanien geht. 400-450Km sind nicht selten fünf bis sechs Stunden auf dem Bock. Das reicht für den Tag. Die Geschichte mit dem WLTP sehe ich aber ganz anders. Ich kann kaum nachvollziehen, wieso man so schnell fahren und so stark beschleunigen muss, um sich im Auto wohl zu fühlen. Warum sollen WLTP 800Km in Wahrheit nur 400Km sein? Unser SUV mit 272PS ist mit einem Verbrauch von kombiniert (WLTP) 21,8 kWh/100 km angegeben. Ich fahre ihn mit 12,6. Es ja schön, dass das Auto seine 1,9 Tonnen in 6,8 Sek auf 100Km/h bringen kann. Aber wer braucht das denn? Wenn man im Verkehr "mitschwimmt", auch die rechte Spur für gut genug ansieht, geht das tatsächlich. :lol: Ich habe es auch meist geschafft die Verbrauchsangaben der Verbrenner annähernd einzuhalten. Wie Max aber schon schrieb. Die Stirnfläche der Mobile ist die Schwachstelle. Der Luftwiderstand jenseits der 90Km/h sind für ein e-WoMo eine Herausforderung. Vielleicht können hier aerodynamische Modifikationen helfen. Also einfach einen e-Motor in einen ehemals Verbrenner stecken wird da nicht ausreichen. LG Carsten LG Carsten Servus, die Geschichte mit den Kurierfahrern ist völlig logisch, gibt da einige Spezis die digital unterwegs sind (spaxen praktisch das Gaspedal am Bodenblech fest). Da wäre dann der Akku zu schnell runtergeritten (hohe Zyklenzahl + hohe Ströme). Sicherlich nicht. Der E-Ducato (L2H2) mit 110 kWh Batterie kostet etwa 55.000,-€, ohne Ausbau wohlgemerkt... Dafür bekommt man "bis zu" 424 km Reichweite, d.h. auch der Unerschrockenste muss sich nach ca. 380 km auf die Suche nach der nächsten Ladesäule machen. "Bis zu" ist die Verschleierung schlechthin in der Werbebranche. Wann darf ich mit der Ladesäulensuche unter suboptimalen Bedingungen beginnen? Wann nach 10 Jahren, wenn die Akkus erhebilch an Leistung verloren haben? Was wird der Ersatz der Akkus kosten, wenn schon beim werksseitig ausgerüsteten Fahrzeug ca. 25.000,-€ Aufpreis anfallen? Wer wird soviel Geld in ein 10 Jahre altes Auto stecken? Schade eigentlich, denn das Fahren mit einem simplen, billigen, drehmomentstarken Elektromotor könnte so schön sein. Wer braucht schon das Auf- und Ab der Kolben, begleitet von abertausenden Explosionen, wenn er nicht gerade Harley Davidson Fan ist? Moin LaLibertad, du denkst nicht elektrisch. Man muss eher die nächste Tankstelle suchen als die nächste Ladesäule. Länger als drei Stunden sollte man auch einen Verbrenner nicht ohne Pause fahren Also nach drei Stunden an die nächste Ladesäule, im WoMo einen Kaffee gekocht und getrunken, zur Toilette und weiter geht's. Beim Tanken musst du daneben stehen und zur Kasse, dauert also evtl sogar länger. Viele Grüße landmesser Was ?????? :eek:
Wenn es die Ladesäule und die Ladetechnik im Fahrzeug es hergibt, ja. Bei den im privaten Bereich verbreiteten 11 kW und angenommenen 120 kWh Akku ist man 6 Stunden auf dem Klo und trinkt danach ca. 9 ltr. Kaffee samt tassenweiser Zubereitung. Selbst bei 50 kW reicht es für einen gepflegten Durchfall und mehreren Litern Kaffee, alternativ gut essen gehen und einen ausgiebigen Verdauungsspaziergang. Und wenn 100 kW anliegen darf es zur Schweinshaxe noch ein gutes Dessert sein samt Espresso. Dann kann man sich den Spaziergang sparen. Spaß beiseite, es hängt maßgeblich davon ab, was zukünftig im Fahrzeug verbaut wird und was das kostet. Wenn man beim Laden soviel Kaffee trinken muss, hat das E- Wohnmobil nur eine Zunkunft, wenn man neben jeder Ladesäule auch das Campingklo entleeren kann ;-) |
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