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Hallo,
ich stelle mir folgende Frage: Stromerzeugung mittels Solarzellen oder kleinem Stromaggregat. Bitte helft mir bei der Entscheidung. Hier mein bisheriger "Wissenstand" Vor/ Nachteile Solar (ca. 100Watt): - Teuer in der Anschaffung + billige dauerhafte Stromerzeugung + Umweltfreundlich - Unsicher (Schlechtes Wetter, Standplatz im Wald ...) + leise + nach Montage Wartungsfrei + bequem Vor / Nachteile Stromaggregat (1000Watt Benzin) + Billig in Anschaffung (ebay 300€) - Teuer im Unterhalt (Wartung, Benzin) - Laut (91dbA - ist das wirklich laut?) - Nicht Umweltfreundlich + Funktionniert auch bei Schatten oder Regen + Bringt mehr Leistung (z.B. Winter betrieb eines heizlüfters) + Ist auch für andere Zwecke einsetzbar - Man muss es starten und wieder abstellen wenn Batterie voll ist .... was denkt ihr? Wo bekomme ich die besten / günstigsten Solaranlagen? Hat jemand eine gebrauchte zu verkaufen? Zusatzfrage: Oder ist es sinnvoller einfach eine weitere grosse batterie zu verbauen? Ich gehe davon aus dass wir selten länger als 2 (3) Tage stehen ohne uns zu bewegen. beste , Florian. Hallo,
du hast eine weitere Möglichkeit vergessen, die Bennstoffzelle. Leise, umweltfreundlich, liefert immer Saft (natürlich nicht für eine Klimaanlage), leicht, allerdings etwas teuer in Anschaffung und Unterhalt. Die Solaranlage ist sicherlich die günstigste Variante. Wenn dein Stromverbrauch nicht zu hoch ist und du nur im Sommer fährst würde ich eigentlich zu einer Solaranlage tendieren. Notstromaggregat habe ich auch wegen meiner Klimaanlage, ist aber für die Nachbarn eine Zumutung. Du kannst das teil mal kurz betreiben, am Abend oder in der Nacht wenn andere ihre Ruhe haben wollen würde ich dies jedoch lassen. 91 db halte ich für zu viel. Mein 2000er Kipor ist etwas um die 60 - 70 dB angegeben und das halte ich schon für laut. Bei der Brennstoffzelle hörst du fast nichts, vergleichbar mit einem Computer. Meiner efoy 1600 liefert einen Ladestrom von 5 A, dies ist eigentlich für ein normales Womo ausreichend. 2 x 5 L Methanol als Brennstoff kosten ca. 30,-- €. Wir waren jetzt 14 Tage Unterwegs und hatten nur 1 - 2 Mal einen 230 V Anschluss, alles andere lief über die Brennstoffzelle. Wir hatten einen Verbrauch von ~ 6 l während dieser 14 Tage. Rechnet man dies um und vergleicht (Kosten/kW/h) mit Solar, Notstrom, oder Stromkosten am CP ist Brennstoffzelle viel zu teuer, stellt aber auch im mobilen Bereich einen erheblichen Luxus dar, der mich unabhängig macht. Und Hand aufs Herz ~ 20,-- € Stromkosten für 14 Tage ist das wirklich die Welt?? Armin Hi,
genau vor der Entscheidung stand ich auch vor kurzem. Ich habe mich für eine 2. Aufbaubatterie und Freundlichkeit entschieden. Bisher habe ich es einfach so gemacht: Wenn ich Strom brauchte, habe ich mich z.B. an ein kleines Restaurant gestellt, dort gegessen und gefragt, ob ich ein wenig Strom haben könnte. Dafür habe ich dann auch ein wenig großzügiger das Tringeld gegeben. Mal ehrlich mit Freundlichkeit kommt man echt weit und bisher wurde ich nur einmal abgewieen. Und mal ehrlich, bis ich die Anschaffungskosten eine Brennstoffzelle ausgegeben habe, habe ich viel Trinkgeld verteilt :D Hallo!
Ideal ist es natürlich wenn sich wie bei mir geschehen in Ston gleich noch drei WoMo Freunde mit an meinen Jokel (Honda 2000 Watt) mit dranhängen wollen. War gerade Formel 1. :D :) Vagabund
Klar, aber diese Frage muss man sich immer stellen. Bsp. Rechnet sich die Anschaffung eines Womo für einen Familienvater wie mich mit 30 Tagen Urlaub p.a. der auch am Wochenende wenig Zeit hat. Ist es nicht günstiger laufend ein Womo zu mieten?? Für mich/uns ist das Womo dennoch ein Stück Unabhängigkeit, Luxus, welches wir uns gegönnt haben. Rechnen tut sich das Womo nicht. Genauso verhält es sich auch mit der Brennstoffzelle, die ich nicht mehr missen möchte. Es muss jeder selbst entscheiden was er für seine Bedürfnisse für das Richtige hält. Armin Solar .
Wenn man nur zwei oder drei mal im Jahr in Urlaub fährt , dann ist Solar die beste lösung. Auf unserem Mercedes und dem Wohnwagen haben wir jeweils eine 45 Watt Paneele , im Auto und WW je eine 88 Ah Kraftzelle , das reicht für mindestens 3 Tage und Nächte bei normaler Belastung ( Licht , Radio , Wasserversorgung ). Auf längeren Touren nehmen wir unseren Rappler mit , 2,7 Kva Benziner. Zunächst würde ich mal überprüfen, ob der Stromverbrauch im WoMo
optimiert ist: - Einbau Energiesparlampen (mit 11 Watt gibt es eine 60 Watt Ausbeute) - vorhandene Halogenlampen gegen Energiesparlampen austauschen oder zumindest Wattzahl reduzieren (Bsp. von 10 Watt auf 5 Watt) - möglichst keinen Stromwandler nutzen (Eigenverbrauch zu hoch) - 12 V TV/Receiver direkt an Batterie anschliessen Alleine durch diese Maßnahmen dürften die nachgefragten 2-3 Tage Standzeit kein Problem sein. Strom-Moppel halte ich für eine Zumutung für die Nachbarn. Mit einem Moppel kann man (nach Absprache mit den Nachbarn) vielleicht mal kurzfristig ein Gerät (Strombachofen, Klima etc.) betreiben, aber zum laden einer Batterie halte ich es für ungeeignet. Wenn dann noch über das Ladegerät angeschlossen, muss es etliche Stunden laufen. Ich halte eine Solaranlage (meine hat 140 Wp) in Verbindung mit einer 2 Batterie (habe 2x 105 Ah) für optimal. Bei der Solaranlge auf den Regler achten (ist das Herzstück der Anlöage). Keine Billigprodukte einsetzen, Bei der 2. Batterie (wegen Knallgas) auf Lüftungsschlauch achten. Ansonsten gibt es hier im Forum viele viele Hinweise zum Einbau. Klar muß man bei der Platzwahl darauf achten, dass Sonne an die Anlage kommt (habe diese Problem aber noch nicht gehabt. Und wenn es mal ist, reichen 2x 105 Ah auch mit TV einige Zeit aus. Peter Peter
...das halte ich mal für ein Gerücht :wink: Zumindest wenn man eine Gesamtenergiebilanz zieht. Die Herstellung solcher Solarzellen verschlingt ein vielfaches der Energie die diese Zellen im laufe ihres Lebens liefern. Da kann von Umweltfreundlichkeit wirklich keine Rede sein..... Mal abgesehen von den kosten halte ich persönlich Solar am cleversten.So ne Brennstoffzelle ist ne super sache, aber für otto normal mobilist(ca 30 -40 tage urlaub) schlichtweg zu teuer.
hallo stimmt so nicht es gibt typen die sich selbstständig einschalten wenn die spanung unter 11 volt geht und automatisch ausschalten wenn die batterien voll sind die meisten wollen das aber nicht erzeugt ja doch erklärungsbedarf wenn der moppel am CP um halbvier in der früh losrattert weil die spannung runtergegangen is *fg* lg g PS: vergiss brennstofzellen informiere dich mal über den technischen stand der entwicklungen die mambramlebensdauer ist das problem dzt erreicht man kosten von ca 4 euro pro kWh das ist absurd Welche Leistung von Solaranlagen haltet Ihr denn für sinnvoll, bei einem "normalen" Betrieb und Verbrauch?
Macht ein Wechselrichter Sinn, um 220V Geräte zu betreiben? Ich halte ein Aggregat in den meisten Fällen für unnötig und vor allen Dingen für die Nachbarn unzumutbar. Mit optimiertem Stromverbrauch und entsprechender Batteriekapazität kann man locker 3 - 4 Tage unabhängig stehen.
Mit 2 x 105 Ah Batterien und 100 Wp Solarmodul habe ich (zumindest im Sommerhalbjahr) keine Energieprobleme und betreibe u. a. 2 Kompressorkühlboxen.
Hallo abo1, jeder wie er es braucht und gerne haben möchte, aber so pauschal Brennstoffzellen zu vernixxen??? Was machst du im Winter ohne 230 V Außenanschluss? Bzgl. der Membranlebensdauer, hast du da nähere Informationen? Bzgl. der Kosten, ist schon günstiger geworden und wird es nach meiner Meinung künftig auch noch werden. Armin
hallo armin muesste in der boardsuche gucken, ich hab schon mehrmals recht umfangreich meinen wissensstand dazu geschrieben könnte aber auch in einem verwandten forum gewesen sein hab das damals rechergiert, war doch einiger aufwand sogar ein recht grosses €€€€€€€€ eu-projekt hängt seit fast zwei jahren fest wegen der membranlebensdauer und kommt nicht weiter das scheint ein echtes problem zu sein ich hab die detailzahlen jetzt nicht mehr im kopf aber tatsache war/ist dass die kWh kosten deshalb so exorbitant sind. zur info: die membran ist der hauptbestandteil der brenstoffzelle, die kosten für eine neue membran entsprechen ungefähr den neukosten der brennstoffzelle. lg g PS: ich habe einen generator eingebaut, hängt unter dem fahrwerk, e-fernstart. brauch ich aber kaum bis nie ...
genau ! Ich komme mit 2 immer gut gepflegten Aufbaubatterien locker 3-4 Tage aus, auch ohne solar ! zum Thema stromerzeuger gib mal " MOPPEL " in die Suche ein auch wenn hier einige anderer Meinung sind, Freunde machst Du Dir damit garantiert nicht auf dem Stellplatz, schon garnicht mit nem 300€ Teil .... man lernt nie aus : jetzt heißt der moppel hier in diesem thread auch schon jokel oder rappler. :roll: ... Habe Heute bei Obi einen 2-Takter gesehen - Kostenpunkt für 950Watt sind 200 Schweizer Franken ..... da wird warscheinlich die Nacht zum Tag ... :twisted: Da bekommen wir sicher viel Platz rund um unser Mobil herum ..... Hallo,
ich hab eine 85 Wp Solaranlage und eine 105 Ah Batterie. Ich bin jetzt 2 Tage auf einen SP gestanden. Gesammt TV Zeit ca 6 Stunden (TV+Receiver+Wandler= ca. 90 Watt). Gaskühli braucht auch ca. 10 Watt.Steuerung der Truma ebenso. Vor dem Wegfahren noch 12,6 Volt auf der Batterie. Wetter war solala. Also ich komm damit klar.
PU-Schaum ist ein geeignetes Mittel gegen die Dinger. Dann ist Ruhe. :D Bei uns kommt demnächst eine 55Wp Anlage aufs Dach. Ich hab mich soweit schon "schlau" gemacht das mir die für folgende Geräte leicht ausreicht:
6x Licht ( rüste gerade mit erfolg auf LED 1,5W Warmlicht um ) 1x 12" LCD-DVD/DVBT TV ( 15W ) 1x Gaskühli ( 10W ) 1x Wapu (??) - läuft aber nie lange Als Heizung haben wir noch eine Truma 3200, die braucht nix ohne Ventilator, Der Boiler läuft nur wenig und wird abgestellt wenn unnötig. Entsprechend sollte ich mit unseren Batterien für einige Tage autark sein. Der größte Verbraucher waren bisher die Lampen, die sind aber durch die neuen ( sehr teuren ) LED Lampen ( Warmlicht ) auf 9W statt 80W runter. Ursprünglich war in unserem Mobil ein fester 3KW Diesel Generator drinn. Super sache, selbst die Klima lief damit. Nur brachte er mit Isolierung fast 100kg auf die Waage. Nachdem er einen größeren defekt hatte flog er dann raus. Hallo,
nimm doch eine Solaranlage, wer will denn schon die ganze Zeit das geknattere eines Agregates hören. Ich habe mich für eine Solarzelle entschieden, aber ich hatte auch Glück. Ein Freund hat mir seine gebrauchte Solazelle (50W) für "nen appel und ein ei" verkauft.
Nächste Woche wirds draufgebaut und ausprobiert. -Christoph ich würde sagen Solar zur Ladeerhaltung der Batterien wenn das Fahrzeug nicht benutzt wird und für Kleinverbraucher.
Ausreichende Batteriekapazität (ich haben Aufbau 3x100a die einzel schaltenb kann zum Verbrauch und eine 230a Startbatterie, kann zur Not auch noch zugeschaltet werden) Na und dann noch einen ordentlichen Stromerzeuger mit 2-3000 Watt und nicht mehr wie 54db und den aber nicht vom Baumarkt sondern einen gekapselten. Wenn Du dann noch einen Wechselrichter hast, dann hast Du alle Probleme gelöst und bist unabhängig. Zur Not hast Du ja noch Deine Lichtmaschine. Eine Brennstoffzelle - halte ich nichts davon - noch nicht ausgereift von dem Preis Leistungsverhältnis. Logo Hallo,
nun möchte ich doch auch noch meine Erfahrungen mit einbringen. Unsere Solaranlage versorgt das Mobil bei Sonnenschein problemlos. Da aber meistens zu unserer Urlaubszeit die Sonne fehlt, kommen die Batterien schnell (2 Tage) an ihre Grenzen. Regnet es dann auch noch richtig kommen wir wegen Licht und Fernseher ohne externen Anschluß nicht aus. Als technikbegeisterter Mensch, der so wie so bereits viel zu viel für sein Mobil und die wenigen Tage Urlaub ausgiebt, habe ich mir eine Brennstoffzelle einbauen lassen. Meine Erfahrungen sind absolut positiv. Kaum ein Geräusch zu hören und immer volle Batterien. Das System arbeitet automatisch und der Nutzer muss nicht eingreifen. Der Brennstoffzelle gehört meines Erachtens die Zukunft. Warum hier immer so negativ über dieses Thema geschrieben wird ist mir ein Rätsel. Bei den wenigen Nutzern überwiegen interessanterweise die positiven Erfahrungen. Durch steigende Verkaufszahlen werden die Systeme günstiger und sich dadurch langfrisitig auch durchsetzen. Zum Glück darf jeder für sich selber entscheiden für was er sein Geld ausgiebt. Rechnen läßt sich unser Hobby wohl nie. Viele Alexander
hallo alexander schoen hier auch von praktischen nutzern zu hoeren. auch wenn du schon anschneidest dass sich unser hobby "nie rechnet" so sind überlegungen zur wirtschaftlichkeit doch sicher zulässig. darf ich fragen ob du im vorfeld überlegungen dazu angestellt hast und mit welchen ungefähren kosten du bei deiner lösung rechnest? lg g Hallo abo1,
wie bereits bei unserem Mobil habe ich eine Wirtschaftlichkeitsberechnung unterlassen. Rein aus wirtschaftlichen Gesichtspunkten dürfte die Steckdose unschlagbar sein. Wie bereist gesagt, die Entscheidung und der Weg zu dieser Entscheidung muss jeder für sich selber finden. Für uns ist die Brennstoffzelle eine sehr praktikable Lösung. Da wir unser Mobil berufswegens nur eher selten nutzen können, spielen die Kosten für das Methanol keine Rolle. Bei der ganzen Diskussion um die Lärmbelästigung durch Generatoren, ist die Brennstoffzelle eine zwar teure aber "Umweltfreundliche" Alternative. Bei meinem nächsten Mobil setze ich gleich auf die Brennstoffzelle und verzichte auf Solar. Dann sieht die Rechnung auch etwas anders aus. Viele Alexander hallo
ok, verstehe lg PS: ich bin übrigens nicht der meinung das die brennstoffzelle hier im forum schlecht gemacht wird. wahrscheinlich ist das die zukunft der stromerzeugung in wohnmobilen ich finde nur wenn - was nach den für mich zugänglichen fakten gerade der fall ist - deren entwicklung gerade mitten in einer durststrecke ermattet und der bestmögliche energiepreis selbst bei irrational optimistischen annahmen irgendwo bei ca 1,5 bis 2 euro pro kWh liegt, dann sollten interessenten das auch wissen.... lg g |
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