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Hallo Wohnmobilfreunde,
da ich jetzt etwas Zeit habe, würde ich gerne die Behebung eines Wasserschadens vom Vorbesitzer in Angriff nehmen, der der Grund dafür war, warum wir das Womo damals recht günstig bekommen konnten. Dem Vorbesitzer ist wohl unbemerkt ein Wassertankinhalt in den Boden gelaufen, weil der Schlauch undicht war. Das Problem wurde zwar behoben, aber der Boden war dennoch feucht und nicht mehr so richtig stabil. Daher liegt oben drüber im Moment 5mm Alublech als Stabilisierung. Meine Frage ist nun, ob es sehr kompliziert ist den Fußboden eines Wohnmobils (Beisl 5500 BJ 1991) stellenweise zu reparieren? Kann mir jemand von Euch Tipps geben, worauf ich achten muß und wie normalerweise der Fußboden eines älteren Wohnmobils aufgebaut ist? Muß ich den ganzen Fußboden austauschen oder gibt es eine Möglichkeit nur den defekten Bereich rauszusägen und mit neuem Holz zu raparieren? Dann habe ich heute am Heck eine Stelle entdeckt, die beim Draufklopfen dumpf klingt und wo die äußere Aluminiumhaut nicht mehr richtig drauf geklebt ist. Wie kann ich so etwas reparieren? Von Innen wird es schwierig, weil da genau das Bad liegt und der Ausbau sicherlich sehr kompliziert ist. Andererseits hab ich keine Idee, wie ich die Außenhaut (kein Glattblech sondern Hammerschlag oder wie das wellige Alublech heißt) wieder aufgeklebt und gleichzeitig auch dicht bekommen soll. Habt Ihr hier auch Tipps für mich? Ich bin leider kein Schreiner so daß ich Euch für jeden Tipp dankbar bin. Viele Dank und viele Robert Tag Robert
Ein Beisl ! Das waren klasse Wägen damals ! Tolle bayrische Qualität ! Gibts die eigentlich noch ? Aber nun zu Deinen Fragen. Es kommt sicher nicht von einer Tankfüllung, die auslief. Aber das wird man erst sehen wenn der Boden geöffnet wird. Hierzu muß man in diesem kompletten Bereich alles abbauen. I.d. Regel ist das Bett oder Sitzgruppe und der darin liegende Tank mit Pumpe u.s.w. . Der Boden muß absolut frei zugänglich sein. Dann die Aluplatte entfernen, den PVC Belag hochziehen oder ausschneiden bis der eigentliche Holzboden sichbar ist. Wenn das der Fall ist wird man den Schaden erst richtig einschätzen, und dann reparieren können. Zur 2. Frage, in so einem Bereich ist es immer am schwierigsten, was zu machen. Wenn nur das Blech lose ist, wäre es halb so schlimm. Ist aber Fechtigkeit darunter, und das der Grund, wirds problematisch. Das muß man feststellen. Kommt aber auf den Aufbau an. Ist die Toilettenwand zugleich Außenwand, kann man es mit Messen schnell herausfinden. Wenn eine zusätzliche Wand mit Abstand eingebaut ist, ists ungleich schwieriger. Wenn, dann kann man es am Boden am ehesten sehen. Schau und taste den mal unter dem Toilettenraum genau ab. Ist er weich und feucht oder fest und trocken. Klopfe die Stellen großräumig ab dann wirst Du einen Unterschied feststellen. Fotos würden eine genauere Fernanalyse erleichtern. Kurt @Werner
Den Feuchtbiotop - Thread habe ich erst zu spät gefunden, hab ihn mir aber heute Früh komplett durchgelesen und kann nur sagen: :respekt: vor Goliver. Ich hoffe, bei mir ist es nicht so schlimm, denn ich hab im Moment nicht soviel Zeit. Ende März ist Geburtstermin für unser erstes Kind und da steht vorher noch einiges an Arbeit an. :-) @Kurt Ich weiß jetzt nicht, ob der Vorbesitzer meinte, daß eine Tankladung in den Boden gepumpt wurde oder ob dort eine Undichtigkeit war und permanent Wasser in den Boden lief. Wie auch immer, ich werde gleich mal zur ersten Diagnose den Linoleum oder PVC Boden entlang der Möbel aufschneiden und mir die Bescherung ansehen. Von Unten ist zumindest durch Klopfen keine dumpfe Stelle zu sehen, aber dafür ein Riß in der unteren Platte, die vom Vorbesitzer mit Unterbodenschutz abgedichtet wurde. Bei dieser Gelegenheit: Da ich zu den Schwergewichten mit ca. 125kg Lebendgewicht gehöre stellt sich mir die Frage, ob es sinnvoll wäre, bei der Reparatur zumindest den Hauptgang zu verstärken, oder ist das normalerweise überflüssig? Viele Robert Schneid aber den PVC Belag so, dass der Schnitt unter Möbelteilen oder so, auf jeden Fall später unsichtbar, ist.
Wasser ist dann wahrscheinlich permanent ausgetreten. Und wegen dem Hauptgang, da würde ich mal warten was eh alles raus muß. Dann sieht man mehr. Bist Du ein Bayer ? Wegen dem hohen Lebendgewicht und dem Beisl, meine ich. Auf jeden Fall kann man davon bei einer Krankheit mal ne Zeit lang zehren. Spassiger Kurt Goliver, ich weiß jetzt wie Du Dich gefühlt hast, als Du dein Feuchtbiotop entdeckt hast!!!!! :eek: :eek:
Was ich gefunden habe, hat meine schlimmsten Erwartungen noch übertroffen. Aber der Reihe nach.. Also erstmal den Belag um die Möbel herum abgeschnitten und dann konnte ich mein ehemaliges Torfgebiet schon gut sehen. Ich hab zwar mit allem gerechnet, aber nicht damit, daß ich mir beim Torfstechen eine Staublunge hole. Der Wasserschaden muß schon eine ganze Weile her sein und inzwischen ist der Torf getrocknet und er zerfiel beim anpacken schon förmlich zu Staub. Die (ehemalige) Sperrholzdeckplatte konnte ich zum großteil mühelos mit einem Spachtel abkratzen und dabei wäre es mir fast auch so ergangen, denn auf einmal hat es unter mir stark geknackst und dann hatte ich einen Lichtblick,. wo ich eigentlich keinen haben wollte. :x Ich bin an einer Stelle, die ich ursprünglich für noch recht stabil gehalten hatte beinahe durchgebrochen und hätte dann den berühmten Fred Feuerstein Fußantrieb gehabt. Also hab ich mich dafür entschieden doch die Sitzgruppe abzubauen, was doch wider Erwarten recht einfach ging und da ging dann das muntere Trockentorf stechen weiter. Jetzt sieht es so aus, als wenn der gnze Bereich des Hauptgangs sowie der hintere Bereich der 4er Sitzgruppe total durch sind. Unter dem Wassertank sieht´s noch recht stabil aus. Komischerweise habe ich dort mitten drin noch eine oberflächlich nasse Stelle gefunden, die scheinbar von oben anfing zu faulen, denn die oberen Schichten vom Sperrholz konnte ich problemlos mit dem Spachtel ablösen und weiter unten wird´s wieder fester. Sobald ich meine Bilder noch etwas nachbearbeitet habe, stell ich sie hier rein, damit Ihr auch sehen könnt, wie man sich einen schönen sonnigen Sonntag so richtig vermiesen kann. Viele Robert @Kurt nein... ich bin kein Bayer, sondern bin im Sauerland aufgewachsen, aber auch dort gibt´s sehr leckere (flüssige) Grundnahrungsmittel. Der Beisl war es eher zufällig geworden, weil der mich so nett am Straßenrand angelacht hatte, als wir mal wieder im Sauerland waren. Mal sehen, ob ich das mit den Bildern hier hinbekomme.
Leider hatte mein Akku nicht genug Saft für ein letztes Bild mit einem Gesamtüberblick, nach dem Entfernen der obersten Sperrholzplatten. So sah der Hauptgang Richtung Heck aus: Als ich die Bescherung sah, hab ich mich entschlossen doch zumindest die Sitzgruppe abzubauen. Dies war zum Glück nicht so schwierig, wie ich als Handwerkerlaie zunächst befürchtet hatte.
Als nächstes kam dann bei der 4er Sitzgruppe eine nasse Stelle zum Vorschein, die scheinbar jedoch von Oben her feucht war, denn die Nässe war nur auf den ersten beiden Schichten der Sperrholzplatte.
Dies war der Fußboden, wie er unter dem PVC zum Vorschein kam. Hier reichten schon kleinste Berührungen aus und der Boden verwandelte sich in Holzstaub.
Aber wie das so im Leben ist: Irgendwann erfolgt dann der Durchbruch, nur leider in meinem Fall einer, den ich eigentlich gar nicht haben wollte.
Und zu guter Letzt noch der gleiche Durchbruch mal aus der "Unterdemwomoliegend-sicht"
Ich steh jetzt hier gerade wie der Ochs vorm Berg und weiß ehrlich gesagt nicht so recht, wo ich anfangen soll... Die Balken, die sicherlich mal die Konstruktion zusammen hielten, sind zum Teil gebrochen, weil sie so morsch sind. Im Moment kreisen mir Fragen über Fragen im Kopf rum... Wie tausche ich die morschen Balken ausm bzw. wie befestige ich die neuen Balken mit den noch stabilen Stücken der vorhandenen? Was mache ich mit dem Durchbruch von unten? Reicht es da aus, den von oben zu reparieren und dann von unten mit Unterbodenschutz drüber? So wie die Konstruktion aussieht ist das Holz von Unten recht dünn, so daß ich vermute, daß die Tragfähigkeit von dem Holzboden oben kommt. Was für Materialien nehm ich am Besten? Reichen hier die normalen Fichtenholzbalken aus dem Baumarkt? Was sollte ich für den Boden nehmen? Reicht hier bei meinem Gewicht später auch wieder Sperrholz aus, wenn es auf heilen Balken aufliegt? Ist das überhaupt noch reparabel für jemanden, der noch keine allzu große handwerkliche Erfahrung hat? Wie bekomme ich die alten Balken raus? Wenn ich säge, habe ich Angst, daß ich unten durch säge? Wie Ihr seht, Fragen über Fragen und ich bin im Moment ziemlich gefrustet... Viele Robert
:roll: na, ob das alles so richtig ist ! wenn du laie bist und noch dazu werdender vater kann ich nur sagen finger weg von den weiteren renovierungsversuchen, hier kommt was größeres auf dich zu ! Sorry und good luck hallo
sorry das sieht wirklich übel aus aus den paar bildern alleine lässt sich nicht seriös auf die gesamtsituation schliessen aber wenn das überall so aussieht naja sei mir ned böse, aber dann ist das ding schlicht tot .... lg g Damals bei meinem Elnagh wurde im Werk nach Ausbau der Möbel ein Teilstück von ca. 6m² ausgetauscht. Später wurde noch mal durch einen Fachbetrieb ohne Möbelausbau von unten der Heckbereich auf 2m Länge getauscht. Also möglich ist das. Mein Beileid Robert
Ich habe das befürchtet, wollte es Dir nur nicht so direkt sagen. Na ja, wissen kann man es aus der Ferne eh nicht ganz genau. Du mußt Dir jetzt halt überlegen, ob Du das wirklich selbst in Angriff nehmen kannst. Reparieren kann man zwar alles, doch dieser Schaden ist schon enorm für einen handwerklich eher unbegabten Laien. Vielleicht ganz kurz zur Reihenfolge einer Reparatur. Es muß einfach alles raus was auf verfaultem Boden steht, erst dann kann man anfangen alles Kaputte rauszuschneiden, natürlich mit größter Vorsicht auf darunter liegende Sachen. Wo die unterste Sperrholzschicht noch in Ordnung ist, kann man diese belassen und darauf mit entsprechenden Hölzern, inder Stärke der Isolierung wieder ein Grundgerippe aufbauen. Dieses sollte möglichst viel Verbindung zu bestehenden Hölzern oder Seitenwänden haben. An dieses Gerippe werden von unten die ganz rausgeschnittenen Platten draufgesetzt. Dann entweder Platten, Hölzer oder eben wieder Isolierung einfügen. Zum Schluss die obere Platte wieder drauf. PVC und Möbel rein und fertig. Du solltest aber zuerst noch etwas anderes machen. Und zwar genau feststellen wo das Wasser herkam oder noch kommt. Das ist nämlich bei der Rep. auch sehr wichtig, denn danach soll er ja trocken bleiben. Und richtig sehen tut man das jetzt wenn alles offen ist. Ich könnte mir z.B. auch vorstellen, dass da noch mehr ist. Etwa in einer Seitenwand, bei dem angesprochenen Blech. Und das zieht dann von einer Seite her auch in den Boden. Kannst Du mal eine Zeichnung des Grundrisses, mit Lage des Tankes und dieses losen Bleches anfertigen. Sehr wichtig darauf wäre dann natürlich die Intensität der Fäulnis und der noch nassen Stellen. Das würde eine Lokalisierung der Ursache und eine Ermittlung der Schadensgröße sehr erleichtern. Wünsch Dir trotzdem noch ein paar schöne Faschingstage Kurt Tja... Was hab ich für eine Wahl?
Verschrotten oder Reparieren? Ich werde mich erstmal an einer Reparatur versuchen, denn entsorgen kann ich den Wagen auch noch, wenn ich mit der Reparatur nicht zu Rande komme. Da trifft es sich ganz gut, daß ich gerade eben erfahren habe, daß ich noch eine Woche zu Hause bin. Gestern hatte ich noch soweit es von Hand ging, den morschen Sperrtorf (Holz kann man dazu wirklich nicht mehr sagen) entfernt, konnte aber wegen des leeren Akkus der Camera keine Bilder mehr machen. @Kurt Danke für Deine bisherigen Tipps. Du wirst das schon hinbekommen. Musst du ja auch. :top:
Mit Hilfe der guten Tips aus dem Forum, zB denen von von Kurt, fällt es dir sicher auch leichter. Es muss ja keine Schönheit werden. Hauptsache, ihr fallt nicht unten durch und der eventuell vorhandene Schimmel kommt raus. Ich glaub jetzt haben sich alle gegen mich verschworen. :x
Haben sich in den letzten 17 Jahren die Standardmaße für Balken so verändert? Ich war den halben Tag unterwegs, nur um in jedem Baumarkt feststellen zu müssen, daß es keine Balken in 20 x 30 und 40 x 30 gibt. Dort gibt´s nur krumme Maße, aber die passen dann wieder nicht mit der 30er Dicke des Styropors. Na ja... Ein Mitarbeiter in einem Baumarkt hat mir doch glatt vorgeschlagen den genzen Boden rauszureißen und stattdessen 2 x 15mm fertig geschnittenen Boden übereinander von denen zu nehmen. Keine Ahnung wie das Zeug sich nennt, aber es sah aus wie sehr grobe Spanplatten mit Nut und Feder... Zum Schluß bin ich bei uns in einem Holzfachmarkt fündig geworden. Dort kann ich auf Bestellung die Balken bekommen, da diese dann direkt auf Maß zugeschnitten werden. Leider beträgt die Lieferzeit 2 -3 Werktage, aber die Zeit kann ich sicherlich nutzen um mich hier im Forum noch schlauer zu machen. :) Inzwischen weiß ich auch, daß der Fußboden eigentlich gar nicht halten konnte, nachdem die Deck - Sperrholzplatte nicht mehr drauf war, denn unter dem Styropor war eine dünne Holzschicht, die nur etwas dicker als Furnier ist und darunter dann eine Art Folie oder Papier (zumindest lässt es sich leicht zerreißen) die wohl zum Schutz vor Wasser dient.
Leider läßt sich das noch vorhandene Styropor nicht so ohne weiteres entfernen, da es mit dem Holz und der Folie verklebt ist. Entferne ich das Styropor habe ich ein Loch im Boden. Da stellt sich mir jetzt die Frage, wie ich das am besten wieder reparieren kann? Ich hab keine Ahnung, was da unter dem Styropor geklebt war und weiß daher im Moment auch nicht, ob es reicht, wenn ich das Styropor ersetze und dann von unten Unterbodenschutz drauf mache oder ob unter das Styropor noch eine dünne Schicht Sperrholz sollte und darauf dann der Unterbodenschutz oder habt Ihr hier noch Tipps für mich? Durch das Wasser haben sich sämtliche Holzbalken aufgelöst, so daß ich mir gerade überlege, ob ich nicht einfach das Styropor lasse, wie es ist und nur die Holzbalken, bzw. die Reste davon, rausnehme und durch neue ersetze und darüber dann als Tragschicht wieder eine Sperrholzplatte. Würde dies im Prinzip gehen oder sollte ich lieber auch das Styropor austauschen, wobei sich dann wieder die Frage des Unterbodens stellt. Was gibt es eigentlich für Alternativen zu Sperrholz? Irgendwie hab ich da jetzt, wo ich die Konstruktion sehe, so meine Zeifel, ob das mein Gewicht auf Dauer überhaupt aushalten kann. Der Aufbau sieht so aus, daß in Längsrichtung die dicken Hauptbalken verlaufen, die zum Glück nicht feucht sind und in Querrichtung laufen die 20 x 30 bzw. 40 x 30 Balken. Dazwischen liegen dann die Styroporrechtecke zum Teil einfach so, ohne daß diese von weiteren Balken gestützt werden. Also kein Wunder, daß ich da durchbreche. :x Und eben hatte meine Frau dann noch die Idee, daß wir doch, wenn wir gerade mal dabei sind, doch gleich anstelle des PVC lieber Kork als Fußboden verlegen sollten. :-) Die Ursache für den alten, inzwischen trockenen Wasserschaden werde ich wohl nicht mehr feststellen können, und bei dem aktuellen im Bereich der Sitzgruppe habe ich noch nicht feststellen können, woher der kam. Die Balken an der Wand sind trocken, so daß ich vermute, daß es von der Pumpe oder von den Schläuchen her kommt. Die Pumpe ist zwar erst 1/2 Jahr alt, aber ich werde mir die und deren Umkreis noch genauer ansehen. Viele Robert Tag Robert
Vergiss das mit den 2 x 15 mm, der hat keine Ahnung. Kauf Dir das Holz in einem Fachmarkt und lass es Dir auf das exakte Maß, und das ist wichtig, hobeln. Und dieses wirst Du erst bekommen, wenn Du auf trockene Anschlussstellen triffst, die nicht aufgequollen sind. Das brauchst Du aber jetzt noch nicht, denn Du wirst noch tagelang Fäulnis entfernen. Der Boden ist folgendermaßen aufgebaut. Unten ist eine Sperrholzplatte von ca. 3 mm, in der Mitte das Styropor ca. 30 mm und oben drauf eine Sperrholzplatte von 6- 8 mm. Alle 3 Schichten sind miteinander verklebt und dadurch sehr stabil. In der Stärke des Styropors sind natürlich noch Hölzer eingeklebt, die zusätzlich für Stabilität sorgen. Diese sind meist so 4 - 5 cm breit und auf jeden Fall einmal umlaufend um den ganzen Boden. Zus. sind dann quer so alle 30-40 je ein Holz drin. Dann sind je nach Bauart und Ausführung noch diverse Hölzer an besonderen Stellen eingearbeitet. Meist ist es da wo am Aufbau noch besondere Stabilität nötig ist. Z. B. wenn Stützen oder Sonstiges mit Durchgangsschrauben befestigt sind und würden auf Styropor treffen. Hab leider keine Zeit mehr, muß weg. Mach doch mal die angesprochene Skizze und scann sie ein, dann als Bild ins Forum. Kurt
hallo steht das mobil im freien und hat es in letzter zeit mal kräftig geregnet? lg g Ja, das Womo steht bei uns in einer Nebenstraße und es hat auch vor kurzem kräftig geregnet.
hallo ok dann hast du ja evt wirklich den einen von zehn fahrzeugen bei denen die nässe WIRKLICH von einem leck im wassertank her rührt denn bei den allermeisten kommt der wassereintritt von undichten positionsleuchten, fenstern, türen, stauraumklappen, markisen, aussenleuchten, wassertankfüllstutzen, kaminen oder dichtleisten .. aber wenn es wirklich ordentlich geschuettet hat und er ist relativ trocken, dann ist er wohl dicht ... das sind gute neuigkeiten lg g Tag Robert/Abo
Es könnte schon sein; dass Du, Abo, damit Recht hast, und es wirklich nur vom Tank kommt. Das wäre auch gut so. Aber um das sicher zu wissen hätte ich gerne diese Skizze oder verbal, in welchen Bereichen es am Schlimmsten ist. Wenns so wäre mit dem Tank, dann müssten der unmittelbar unter dem Tank liegende Boden am stärksten betroffen sein und nach außen hin abnehmen. In etwa wenigstens. Wenn dem nicht so wäre und z. B. in einer anderen Ecke eine stark verfaulte Stelle wäre, und zwischen dieser und dem Tank wiederum guter Boden, dann wäre etwas faul. Man weiß ja auch nicht wo der Wagen die letzten Jahre so gestanden hat. Immer unter Dach ? Das hatte ich auch schon mal. Da war der Schaden ( 2-3 qm in der Wand ) wieder getrocknet und Staub obwohl die Stelle am Dach noch kaputt war. Er war halt ca. 10 Jahre nur zum Urlaub Fahren im Sommer draußen, und sonst im Trockenen. Was mich halt stutzig macht sind 2 Sachen. 1. Das lose Blech an einer Außenwand 2. die noch nasse Stelle, wie ich verstanden habe, im Hauptgang. Ich möchte halt keinem Laien bei einer Reparatur übers Forum unterstützen, ohne die Ursache nicht exakt einzugrenzen und auch zu beseitigen. Das würde ich selbst auch nie machen, denn dann wäre alle Arbeit umsonst, wenn es nach kurzer Zeit mit dem Faulen angeht und in 3 Jahren alles wieder kaputt ist, weil vielleicht Wasser doch von woanders reinläuft. Ich kann aber nur Tipps geben, wenn auch die entsprechenden Infos kommen. Kurt
hallo kurt ich kanns mir nicht vorstellen ehrlich gesagt das wäre dann richtig der volltreffer unter hundert miesen daher habe ich versucht es über die frage mit dem regen rauszufinden das fotos dazu natürlich viel besser, eigentlich unverzichtbar sind ist völlig richtig lg g PS: habe diese woche mal mit einem feuchtigkeitsmessgerät mein Womo befummelt. die dinger sind ja genial! mann kann von aussen durchs GFK durch genau sehen wo ich die wände schon neu gemacht habe (styrodur; werte unter 1,0), wo sie noch alt sind (pappelsperrholz 4mm, styrodur, pappelsperrholt 4mm, tapete; werte bis ca 2,5 tw 3,0) und wo entweder metallleisten verbaut sind oder es tatsächlich ein dichtungsproblem (eines habe ich damit unter einem küchenfenster gefunden) gibt , da geht es dann um werte um die 5,0 bis 8,0. faulende balken (einen hab ich noch ..) werden mit 25 bis 35 angezeigt und es geht so einfach! ich versteh wirklich nicht warum da die eigner nicht mit einem eigenen gerät selber fallweise mal einen blick auf die werte machen lg g Das lose Aluminium hat mit diesem Wasserschaden eher nichts zu tun, das dürfte eine andere Baustelle sein.
Irgendwie bekomme ich in Paint keine dickeren Rahmen ums Rechteck hin, aber hier ist ein Bild vom Heck unseres Womos. Ich habe mal versucht ein Rechteck einzuzeichnen, da wo in etwa das lose Alu ist. Kann es sein, daß es evtl. schon reicht, wenn ich die Befestigungspunkte der Leiter neu abdichte? Ich weiß nicht, ob es sinnvoll wäre, aber ich spiele mit dem Gedanken sämtliche Fugen am Wohnmobil sicherheitshalber einmal nachzudichten. Wäre das sinnvoll? Ich hoffe die Bilder sind aussagekräftiger als eine Skizze. Hier erstmal das Bild vom Heck
Hier stand einmal die Sitzgruppe. In dem Bereich unter dem Fenster war es nass, aber die Wände habe ich abgeklopft und nichts auffälliges hören können. Auch die Balken, die an den Wänden entlang laufen sind soweit ich es bis jetzt sehen kann, noch in Ordnung. Was mir gerade noch einfällt ist, daß es auf der letzten Reise immer wieder aus dem Überlauf des Wassertanks getropft hat. Ich hatte mir damals nichts dabei gedacht, weil ich vorher die Wasserpumpe ausgetauscht hatte und danach den Tank danach mit dem Hebel an der Pumpe geleert hatte. Ich dachte, daß da evtl. der Hebel nicht richtig dicht war.
Sehe ich das im Moment richtig, daß ich eigentlich den ganzen Boden komplett in dem Bereich der Sitzgruppe auf der ganzen Fahrzeugbreite rausreißen kann? Und anschließend dann zunächst mit 3mm Sperrholz einen neuen unteren Boden einziehe? Sollte ich vorher dann die Unterseite des Sperrholzes mit Unterbodenschutz behandeln oder kommt das erst, wenn der Boden drin liegt? Ich hoffe die Bilder reichen. Wenn nicht, kann ich gerne noch welche von anderen Bereichen machen. Nachmals Danke für Eure tolle Hilfe Robert
hallo ich denke der kurt kann dir da die besseren tipps geben. ich bin nicht so sehr der holzfreak, ich bin hier die styrodur/alu/gfk abteilung ;-) aber vorab: unterbodenschutz auf holz ist sehr umstritten für mich klingt die argumentation vernünftig dass irgendwann irgendwo (und seie es von oben durch ein leck in aufbau oder wassertank) feuchtigkeit in die bodenplatte kommen kann und die aber nur abtrocknen kann wenn der boden nach aussen zu nicht versiegelt ist. der unterbodenschutz (wenn du üblichen PKW unterbodenschutz meinst) verhindert aber dieses abtrocknen und das holz beginnt in sich zu faulen. ein ölen des unterbodens von aussen halte ich für zweckmässig, aber jede art der feuchtigkeitsversiegelung (lackieren etc) ist glaube ich eher heikel. die nässe von unten tut der bodenplatte ja nix, das trocknet ja wieder ab, und selbst salz oder steinschlag ist für holz kein echtes problem. sieh dir doch mal die holzschober auf den feldern und bergen an. die stehen - weitgehend unbehandelt an die 100 jahre da ... ich würde keinen unterbodenschutz auf die bodenplatte machen ... lg g Wenn man sich das erste Bild mal ansieht fällt auf, dass der Bodenbelag um die Sitztruhe herum zur Mitte des Ganges hin verfärbt ist. Das könnte doch ein Indiz für den undichten Tank als Ursache für den Hauptschaden sein, oder?
Es könnte aber auch an der verfälschten Wiedergabe durch die Fotografie liegen. (?) Hi Robert,
erstmal Beileid zum Schaden, aber du kannst hier auf kompetente Hilfe setzen. Mal kurz was zu dem Blech. Das muß nicht zwangsläufig ein Wasserschaden sein. Unser alter Hymer hatte auch ein einige Stellen in der Außenhaut an denen sich das Blech von der Pualschicht gelöst hat. Das gab dann so Blasen oder Beulen die je nach Sonneneinstrahlung größer wurden. Ich glaube da gast der Kleber aus oder so was. Ich habe dann mal von innen mit einem 1,5 mm Bohrer bis aufs Blech gebohrt (Vorsicht sonst haste ein neues Loch) und siehe da mit einem deutlichen Pffffffff konnten die Gase entweichen. Das haste halt wenn das verwendete Isoliermaterial geschlossen porig ist. Wie gesagt kann ein Wsserschaden sein, muss aber nicht. Außerdem kommt sicher nicht nur jeder 100´ste Wasserschaden von leckenden Schläuchen oder Tanks, nur merkt man das oft schneller als ein Schaden entstehen kann. Ich habe an meinem jetzigen Womo, was ein Neuwagen war, auch schon die meisten Schläuche neu abdichten müssen. Hat mit dem Hauptverteiler aus Kunststoff angefangen und ging dann bist zu den Warmwasserleitungen an der Dusche. Auf deinen letzten Bildern könnte man auch einen undichten Radkasten als Ursache vermuten, vielleicht auch mal checken. Ansonsten macht der Wagen ja noch einen guten Eindruck, so durchs Netz ;-) Wenn an der Basis noch keine gröberen Rostschäden sind und der Antrieb noch in Ordnung ist lohnt die Arbeit allemal. Ich glaube aber auch, das Beste ist alles rausbauen was geht und dann den Boden Stück für Stück neu aufbauen. Du darfst die Löcher nur nicht zu groß machen, nicht das die Kabine auf dem Rahmen runter bricht. und viel Glück und Geschick, Hobbit
Ich meinte, dass es so aussieht, als sei dort die meiste Nässe gewesen... Und das Meiste wäre dann wohl nicht aus der Wand dorthin gelaufen... Leider sieht das auf den Fotos wie ein Totalschaden aus.
Die Bodenplatte ist das Teil was die gesamten Lasten vom Aufbau (Eigengewicht, Nutzlast und Stabilität auch beim fahren) auf das Fahrgestell überträgt. Jegliche Beschädigungen führen zur Instabilität des Aufbaues. Dein Fahrzeugtyp und Baujahr: Die Bodenplatte ist verleimt, ähnlich wie eine Tischlerplatte, jedoch in Leichtbauweise - Schachbrettform mit Feldern ca. 20x20cm aus Latten 22x32 - über die gesamte Fahrzeugbreite / Länge verlegt. Das Lattengerüst wird unten und oben mit Sperrholz verkleidet. Alles zusammen wird das mit einem PVC-Belag und Zwischenraumisolierung, unter hohem Anpressdruck komplett verleimt. Du hast nur eine Möglichkeit, den gesamten Aufbau demontieren, eine neue Bodenplatte auf das Fahrgestell aufschrauben und den Aufbau wieder aufsetzen. Vorher Dichtheit vom Aufbau prüfen. Fahre zu einem Fachhändler und lasse Dich beraten. Du setzt sonst die Gesundheit/Leben von Dir und Deiner Familie aufs Spiel. So wie es aussieht gab es einen alten, inzwischen getrockneten Wasserschaden und einen neuen, noch nassen.
Der getrocknete war großflächig und hat so ziemlich alles, was mal Holz war in Torf verwandelt. Der zweite, der im Bereich der Sitzgruppe aufgetreten ist (siehe 2. Bild) war noch nass. Die Wände sind im Bereich um das Fenster trocken. Hab da gerade sicherheitshalber nochmal nachgemessen. Die Werte lagen alle so bei 2 - 5 %. Also werde ich mal versuchen, ob ich den Wassertank und die Pumpe ausgebaut kriege und werde dann wohl den ganzen Bereich neu machen müssen. Ach ja: Der Wagen hat die letzten Jahre immer draußen gestanden, soweit ich das vom Vorbesitzer weiß. Definitiv sind es bei mir 2 Jahre. Hier mal ein Bild, daß gerade zu meiner Stimmung paßt, die gerade genauso im Eimer ist:
Wenn ich Euch richtig verstehe, sollte ich ohne Rücksicht auf Verluste (na ja, viel gibt´s da ja nicht zu verlieren) den gesamten Boden in dem Sitzbereich raus reißen, so daß da dann ein großes Loch entsteht und dann mit 3mm Sperrholz als Boden anfangen? Viele Robert Oups….
OK ich korrigiere, das geht vielleicht nicht mehr nur mit Flicken. Was jetzt wichtig wäre ist eine Maßstäbliche Zeichnung (Grundriss) des Aufbaus und darin eingezeichnet die betroffenen Stellen wo Torf ist. Wenn das mal ein gewisses Maß übersteigt ist die Stabilität tatsächlich ernsthaft gefährdet und du sowie andere damit auch. Da gebe ich dem guten Junge durchaus Recht. Ist jedoch „nur“ der Bereich um die Dinette betroffen und der Rest inklusive der vier Ecken der Bodenplatte noch trocken und stabil, hast du ne Chance. Wenn es jedoch so ist, dass hier mal ein Loch von 1m x 1,5m sich auftutr und dort noch ein zweites, dahinter wieder 1m trocken, dafür in den Ecken wieder alles Torf, so stehst du vor einer schweren Entscheidung. Es gibt dann mehrere Möglichkeiten die alle Geld verschlingen, außer der letzten. 1.) Fahrzeug demontieren, neue Bodenplatte einsetzen und Kabine neu aufbauen und dabei gleich neu eindichten. 2.) Fahrzeugaufbau schlachten und die Einbaugeräte in eine neue Leerkabine stecken (Voraussetzung Fahrzeugbasis ist noch OK) 3.) Fahrzeug verschrotten und was noch gut ist einzeln verticken. Falls du dich für Möglichkeit eins entscheidest, mach es nicht selber, es sei denn dir hilft ein Profi und du verfügst über eine Garage das nötige Werkzeug die Zeit und einen Kran, den brauchst du nämlich um die Kabine zu sichern. Hobbit. hallo
das ersetzen von bodenbestandteilen und leisten ist im prinzip simpel das hauptproblem - würde ich schätzen - ist die frage wie verbinde ich die seitenwände des aufbaues mit der bodenplatte. sind die leisten seitloich noch mit der aufbauwand verbudnen oder sind die auch tot? die seitenwände und das dach werden ja NUR durch die verbindungen zur bodenplatte (und evt einzeoner möbel) überhaupt in der luft gehalten. die seitenwände neu an die bodenplatte zu verbinden geht aber - (glaube ich???) nur von aussen ....... lg g So, habe gerade mal den Wassertank ausgebaut. Dort drunter ist alles trocken und klingt beim Klopfen auch nicht nach Torf. :-)
Ansonsten ist es wohl so, daß es tatsächlich nur den Bereich um die Dinette betrifft und daß der Rest trocken ist. Die Ecken sind soweit ich daß messen konnte auch alle trocken. So wie es aussieht ist der Aufbau nicht auf dem Boden, denn wenn ich die Querbalken verfolge, so stoßen die an die Wand vom Aufbau und verwschwinden nicht darunter. Also ist es sinnvoller den Boden von hinten nach vorne wieder Reihe für Reihe aufzubauen? Viele Robert
hallo gibt es da evt ein foto davon womit misst du die feuchte ..? lg g Erfolgreiche Bodenreparaturen wurden hier im Forum schon sehr gut beschrieben. >Suche
Wie ich schon schrieb, bei meinem Elnagh wurden auch größere Bereiche des Bodens ausgewechselt ohne den Aufbau abzunehmen. @Abo
Fotos habe ich davon im Moment keines, kann ich aber heute Abend machen. Die Feuchte messe ich mit dem Holz- und Baufeuchteindikator GMI - 15 von Conrad. Viele Robert [EDIT] @Nasenbär Vielleicht stell ich mich einfach nur zu blöd an, aber in der Suche habe ich nach Fußboden reparatur oder Boden austauschen gesucht aber nichts gefunden. Wahrscheinlich steh ich auf der Leitung und nehm die falschen Suchbegriffe. :-(
hallo den GMi-15 hab ich auch geiles teil such nach "wasserschaden" "nässeschaden" "torf" "sanierung" da muesstest du was finden lg g edit: weil ich jetzt schon mehrere PMs bekomen hab zu dem thema: das messgerät das ich - und offenbar auch der threatersteller verwenden ist das greisinger GMI 15 --> Link gibts zb bei conrad um ca 110,- (AT) bis 120,-(DE) euro ich finde das ding prima es ist KEIN messgerät sondern ein INDIKATOR mit einem messgerät fängst du aber am wowa/womo meiner meinung nicht mehr an als mit einem indikator denn es geht ja immer nur um den vergleich einer trockenen mit einer feuchten stelle. und dazu ist der indikator prima, egal ob durch die GFK aussenwand gemessen wird oder durch die kunsstoffverkleidung im bad .. nachteil: der ablesewinkel! wenn das ding oben im oberkasten oder ganz unten im eck verwendet wird musst du manchmal ganz schoen kämpfen um das display ordentlich sehen zu koennen, das gerät hat keine messwertspeicherung oder ähnliches. leider ... aber dafür macht er keine kleinen löcher in den oberflächen und da ganze ist eine saubere messung. die geräte mit den spitzen sind halt durch kunststoff, teppich, gfk durch nicht verwendbar, da kann der GMI-15 aber problemlos alles anzeigen lg g falls es wem ernst sein sollte: conrad hat heute versandaktion, bis heute 24uhr onlinebestellungen mit gratisversand .... PPS: ihr habt doch ein treffen da oben im hohen norden in kürze, oder? hat denn niemand der teilnehmer ein feuchtemessgerät in dieser - oder anderer -art? evt mal messgeräte-sharing machen. ist sicher nett, obwohl , ob die ergebnisse nicht evt der stimmung abbruch tun würden? lg g So Freunde,
jetzt hab ich ausgeschlafen und bin wieder bei Euch. War ne lange Nacht und heut früh mußte ich raus. Ich geh jetzt also mal davon aus, dass der Schaden nur vom Tank oder irgendwelchen Schlauchbindern herkommt. Hab mal eine Skizze erstellt, die den üblichen Aufbau und die Verbindung des Bodens zur Wand verdeutlicht. Macht natürlich jeder immer etwas anders und kann durchaus sein, das der Gute Junge mit seiner Schachbrett Version richtig liegt. Dann sind halt einfach noch kurze Hölzer zwischen den Quersteben längs verbaut. Man sieht das ja auch auf einem Bild. Und das von Robert beschriebene Ende der Querhölzer ist ganz einfach der stumpfe Stoß zwischen diesem und dem umlaufenden Längsholzes. Das gehört aber noch zum Fußboden. Werde später mal eine der Skizzen bearbeiten einen Schaden darauf andeuten und die Reparatur beschreiben. Bis dann Kurt Ach Abo,
das ist bestimmt ein gutes Gerät. Hab auch so was Ähnliches. Man sollte aber beachten ( Du nicht, du weißt es ), dass in vielen Fahrzeugen im Aufbau dünne Alubleche, Schrauben, Klammern und dergleichen mehr, stecken. Besonders diese Alubleche werden sehr oft als Holzersatz für besseren Halt der Schrauben verwendet und haben nicht selten eine Größe von bis zu 10 cm Breite über mehrere Meter Länge. Wenn da drauf gemessen wird dreht sich im Kopf des Benutzers alles im Kreis ! Kurt Danke für die Skizze, Kurt.
So in etwa entspricht das dem Aufbau bei mir. Soweit ich das richtig sehe sind zwischen den Styroporplatten noch dünnere Holzbalken und die Platten sind wohl versetzt, ähnlich beim Mauern einer Mauer. Ich wollte heute eigentlich mehr machen, aber irgendwie war ich ziemlich gefrustet und der Regen hat meine Stimmung auch nicht aufgehellt, so daß ich mich nach dem Ausbau des Wassertanks und dem Prüfen des darunter liegenden Fußbodens nicht aufraffen konnte noch mehr Torf zu stechen. Da ich das Sperrholz wohl auch bestellen muß (der Baumarkt hat nur Pappel - Sperrholz in 3mm und Buche nur in 4 und 8mm) werde ich morgen mal die gesamte Fläche ausmessen. Danach dann den ganzen Torf komplett rausschmeißen und das Sperrholz als Boden auf die vorhandenen Trägerbalken kleben. (Hab mir heute Sikaflex 252) bestellt. Im hinteren Bereich sieht es so aus, als wenn lediglich die Deckschicht des Sperrholzes angegriffen worden wäre und darunter kommt noch gute Substanz zum Vorschein, so daß ich da wohl erstmal das Sperrholz abheben werde und die morschen querbalken durch neue ersetzen werde und dann dort schonmal wieder Sperrholz drüber. Paßt diese Vorgehensweise im Prinzip oder doch lieber "Bahnenweise" vorgehen? Viele Robert Du bist schon wieder viel zu schnell. Ich hab doch gesagt ich erkläre Dir die Vorgehensweise und dann natürlich auch was Du dazu brauchst.
Mit den schmaleren Hölzern in der Mitte hast Du recht. Vorne und Hinten und an den Wänden sind die breiter. Das mit dem Sika ist auch nicht gut. Versuch es rückgängig zu machen. Du brauchst einen richtigen Kleber ! Nur dann kann ich Dir garantieren, dass die folgenden Einklebungen und Wiedererstellung des Bodens auch wirklich dauerhaft halten. Ist auch leichter zu verarbeiten, klebt fantastisch und nicht teurer als Sika. Und zwar ist das Caravankleber 145/31HV in Kartuschen der Fa. Ruderer aus Bayern ( Google- Ruderer Klebetechnik ). Kannst du tel. bestellen und kostet ca. 10-11.- € + Steuer pro Kartusche. Weiß nicht ob Goliver oder andere, die schon damit gearbeitet haben hier noch reinschauen, aber die würden Dir das bestätigen. Doch bevor ich Dir die Anzahl der Kartuschen abschätzen kann, sollten wir die Größe des Schadens genauer wissen. Komme gleich wieder Kurt So, will jetzt mal versuchen Dir/ Euch die Vorgehensweise zu erklären.
1. Du solltest alle Möbelteile und Einbauten über den kaputten Stellen abbauen. 2. Dann muß man die kaputten Stellen der oberen Sperrholzplatte rechtwinklig ausschneiden. Ich benutze hierzu gerade Schienen, an denen ich mit einem scharfen Tapetenmesser die obere Platte durchschneide. Man könnte auch bei größeren, langen Schnitten eine Handkreissäge nehmen. Aber nur auf die Tiefe der Platte. Stellen die nur etwas dunkler, aber noch fest sind können drin bleiben. 3. Die Platten, deren Umrisse ausgeschnitten sind, mit einem Stemmeisen entfernen. Das ist, besonders an den noch guten Übergangsstellen ein fürchterliches Geschnipsel und Geschneide. Dort sind ja auch die darunter liegenden Hölzer noch gut. Da muß die obere Platte sauber und eben weg. 4. Jetzt sieht man wo die Hölzer gut, etwas angefault oder total durch sind und man kann sich der unteren Platte widmen. Diese ähnlich der oberen, mit dem Messer rechtwinklig die kaputten Umrisse durchschneiden. Das ist ungleich schwieriger, da man von unten und an Rahmenteilen vorbei, schneiden muß. Die Fläche kann und sollte sogar versetzt zur oberen sein. Auch diese Platte raus. Frei liegendes Styropor kann ruhig raus, denn es muß später eh anständig, neu eingeklebt werden. 5. Die verfaulten Hölzer am Übergang zum Guten gerade abschneiden und raus. Das verfaulte Längsholz unter der Seitenwand, also das vom Boden, muß auch raus. Hierzu, wenn vorhanden, die untere Leiste an der Seitenwand außen, entfernen. Die darunter liegenden ca. 6-8 cm langen Schrauben, die die Verbindung Boden/Wand herstellen, müssen auch raus, denn sie behindern Dich beim Rausbuhlen des Holzes. Später, wenn neues Holz drin ist, kann man wieder neue Schrauben reinmachen. 6. So, jetzt hast Du ein schönes Loch im Boden. Man kann hier aber die Füße beim Arbeiten gut baumeln lassen und sitzt fast bequem ( kleiner Spass am Rande ). Wenn der ganze Dreck draußen ist kann mit dem Einkleben begonnen werden. Überprüfe aber beim Rausreißen alles auf etwaige Nässe. 7. Als ertes sollten an den Umrissen der unteren Platte, immer mittig des Stoßes neue Latten eingeklebt werden. Einfach stumpf zu den anderen Hölzern und zur Hälfte auf der noch guten Platte aufkleben und mit Schraubzwingen fixieren. Jetzt, also immer nach einer Trockenzeit von 4- 5 Std. kann man die untere Platte zuschneiden und von unten einschieben und auf diese Latten aufkleben. Ein Tacker zum Fixieren wäre gut, oder ansonsten mit Schraubzwingen. 8. Jetzt ist es von unten wieder zu und Du kannst die restlichen Hölzer von oben, ähnlich meiner Beispielskizze einkleben. Wieder stumpf zwischen den anderen Latten. Gut ist wie ichs gezeichnet habe, ca. 10 cm breite Latten, die entsprechend ausgeschnitten um die anderen rum liegen und dadurch mehr Klebefläche haben. Man kann auch, wo man hinkommt, mit Schrauben verbinden, aber der Kleber hält auch so. Nur das Längsholz, auch so ausgeschnitten, schraubt man wieder an die Seitenwand. 9. Jetzt von oben die restlichen Flächen mit Styropor ausfüllen, natürlich auch einkleben. Mit einer Hobelmaschine kann man dieses auf die exakte Dicke hobeln. Wenns z.B. 32 mm braucht muß man 35 oder 40 mm im Baumarkt kaufen. Es geht zwar im eingeklebten Zustand auch mit Schleifen, ist aber eine Riesen Sauerei. 10. Jetzt kann die obere Platte draufgeklebt werden. Aber immer vorher schön den herausgequollenen und harten Kleber mit dem Stemmeisen sauber gerade abschneiden. Wäre natürlich gut wenn diese Platte in einem Stück wäre, ansonsten halt teilen. Der Kleber macht alles bombenfest. 11. So, jetzt PVC, oder sogar Kork, wie angesprochen drauf, Möbel wieder ein und schon sind wir fertig. Geht ruck zuck, und schon kanns auf die nächste Reise gehen !!! Ja, ja, ich weiß...., aber laß mich doch noch ein Späßchen machen. Ich häng jetzt noch 2 Skizzen dran und hoffe, dass Du alles verstanden hast. Wenn nicht einfach nachfragen. Ich schenk mir jetzt ein Bierchen ein und schau später noch mal rein. Kurt Hallo Thunderbirdy,
verfolge Deinen Thread mit großem Interesse, da ich auch ein älteres Wohnmobil fahre und immer gerne dazu lerne. Bei abo1 und turbokurtla bist Du in sehr guten Händen - das bekommt Ihr schon hin. Ich möchte mich auch nicht mit guten Ratschlägen einmischen, das kann Kurt viel besser, ich möchte nur die Aussage mit dem Caravankleber unterstützen. Habe gerade eine Aufbautür damit aufgearbeitet und bin begeistert. Das Zeug ist wirklich sein Geld wert und sehr gut zu verarbeiten. Ich habe es bei --> Link bestellt. Hast Du in der Regel zwei Tage später. Nur zur Info: Für meine Tür (ca. 1 m2) habe ich eine Kartusche verbraucht. Weiterhin viel Erfolg! Hallo, Holzbastler
ein kleiner Tip zum Werkzeug : um gerade Schnitte insbesondere in und an den Ecken zu erreichen ist am besten eine sog . Oszillationssäge auch Frequenzsäge genannt, einzusetzen. ( Wir setzen diese in der Möbelrestauration - antike Möbel - fast nur noch ein. Ist weitaus besser als jede Kreissäge oder auch Stichsäge. Auch mit Spachtel zu bekommen. Man erspart sich das für Ungeübte mühselige Arbeiten mit Stechbeitel etc. Leider nicht ganz billig: Fein Multimaster ab ca. 170 Euro. von Olli und viel Glück und Durchhaltevermögen Hallo Kurt,
das ist ja eine klasse Beschreibung. :) Wie ist das eigentlich im hinteren Bereich. So wie es dort aussieht ist dort nur die obere Sperrholzschicht und evtl. ein Querbalken durch. Reicht es hier. wenn ich den Balken rausnehme (keine Ahnung ob das überhaupt geht, ohne die untere Schicht zu zerstören) und den dann durch einen neuen ersetze? Im Bereich um die Dinette muß ich wohl alles umbauen auf Fred Feuersteins Fußantrieb und den gesamten Boden rausreißen. Gibt es da keine Probleme mit der Stabilität des Rests, wenn mitten im Womo auf einmal ein 3m² großes Loch klafft? Wenn das dann geschafft ist, dann werde ich mir sicherlich Beine baumelnd auf dem Rand des Kraters ein Bierchen gönnen. *ggg* Den Wiederaufbau habe ich noch nicht ganz verstanden: Wäre es nicht das Einfachste, zunächst das Sperrholz auf die Tragbalken zu kleben und danach dann die Querlatten darüber und dann Styropor dazwischen? Ob ich bei dem Boden noch gute Platten finden kann weiß ich nicht. :-) Ich werd morgen, wenn es keine Stabilitätsprobleme gibt, damit anfangen den morschen Boden rauszureißen und dann werde ich ja sehen, ob ich irgendwo eine feste Bodenplatte finde. Da kann ich dann nur noch Prost sagen und laß Dir Dein Bierchen schmecken. Vielen Dank Robert @Olli
Dein Fein Multimaster hatte unser Baumarkt nicht, aber ich hab mir ein ähnliches Gerät von Bosch geholt. Das werde ich morgen mal austesten. Ich noch ein letztes Mal heute.
Wilfried, was hast Du denn beim Zeus für den Kleber bezahlt ? Ich find jetzt meine Rechnung von 2007 nicht, aber 06 hab ich für 12 Kartuschen 10,45/Stk. netto und insg. mit Fracht 151.-€ bezahlt. Robert, Du kannst natürlich auch zuerst die Platte und dann die restlichen Hölzer kleben. Wichtig ist nur für die Stabilität und fürs Festbringen, dass unter dem Stoß ne Latte ist. Ich machs halt so rum, dann kann ich die Platte auf die umlaufenden Hölzer kleben und tackern. Ein Holz bring ich gerade hin, wenn aber eine große Fläche "leer" ist und da die Platte dran, kann die krumm werden. Wenn Du Bereiche hast, wo nur die obere Platte betroffen ist ( das siehst Du dann ja ), brauchst Du auch nur die ersetzen. Wenn ein einzelnes Holzstück drunter hin ist klebst Du einfach nur das neu ein. Wenn die untere Platte gut ist und Du schön vorsichtig mit dem Stemmeisen agierst kannst Du die getrost drin lassen. Brauchst schon nicht von unten buhlen. Wichtig ist halt bei allen losen oder neuen Teilen, immer ringsrum ankleben. Menge schätze ich pro qm etwa 2 Kartuschen, da Du ja die untere Platte, die Hölzer dazwischen und die obere Platte damit kleben mußt. Alles mit dem gleichen Zeugs. Ich freu mich schon auf Deine schwarzen Hände. Bitte ein Bild ! Wenn man da Kleber dranbringt, und das läßt sich nicht vermeiden, werden diese trotz Benzinreinigung für einige Tage etwas schwarz. So, wünsch Euch noch was Kurt
hey robert! das bosch teil ist auch ok darf ich versuchen es mit anderen worten zu wiederholen? du musst (am besten vorher mit lineal anzeichnen) sowohl aus der unteren als auch aus der oberen platte RECHTECKIGE stücke entnehmen um die verotteten bereiche zu entfernen danach die querbalken soweit sie verrottet sind. dunkel ist ok, schwarz ist heikel aber auch ok soferne noch stabil und hart danach hast du zwei jobs mit den balken 1. ) die du rausgeschnitten hast verlängern (zur not neben den stumpfen der noch ordentlichen balken dazukleben und schrauben) damit das ursprüngliche gitter möglichst wieder hergestellt ist nun könntest du ja wieder styropor reintun und die platten oben und untendraufkleben und das wars, oder? nein! kannst du nicht, denn an den stössen wo die alte auf die neue sperrholzplatte trifft würde sie sich stark durchbiegen, evt sogar reissen. daher musst du 2.) an diesen stellen umlaufend (also an allen schnittkanten der platte, egal ob obere oder untere) einen balken abkleben, der zur hälfte unter der alten und zur anderen hälfte unter der neuen platte liegt. dadurch ist die stabilität wieder ok alles verkleben mit caravankleber, schrauben zum fixieren ist ok, am ende hält aber der kleber, nicht die schrauben! wenn alle balken drin sind zuerst die untere sparrholzplatte reinkleben, dann von oben das styrodur (ok, styropor geht auch) zuscheiden und einkleben, dann die obere platte. das wars einrichtung wiedermontieren kork drauf basta achte aber auf die verbindung der aussenwand mit der bodenplatte. wenn du dir da unsicher bist mach fotos und poste sie hier. es hat keinen witz wenn der ganze aufbau nach der dritten bodenwelle absackt weil die bodenplatte nicht mehr ordetnlich mit der wand verbunden ist lg g |
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