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1-Jahres-Reise einer Familie mit 3 Kindern durch Europa 1, 2


minisolelo am 23 Nov 2008 21:14:20

Hallo,

wir sind eine Familie (2 Erwachsene, 3 Kinder) und möchten 1 Jahr lang im Wohnmobil durch Europa reisen. Wir überlegen, ob wir uns ein neues oder ein gebrauchtes Wohnmobil kaufen sollen und möchten daher um Rat fragen.

Unsere Kinder werden zum Zeitpunkt der Reise 10, 4 und 1,5 sein. Wir fragen uns ob da aufgrund der Abnutzung (speziell durch Kinder) es vielleicht wirklich besser ist, ein gebrauchtes zu kaufen? Bei der Wohnmobilmesse haben wir z.B. bemerkt, dass z.B. viele Griffe aus Plastik sind, die so aussehen, als würden die leicht abbrechen. Oder so Schiebetüren und so was.

Aus dem selben Grund, und weil die Reise 1 Jahr lang geht, wollen wir ein möglich robustes Ding, ohne viel Schnick-Schnack oder unbedingt Luxus/Verzierungen. Wir waren auf der Wohnmobil-Messe total überfordert - es gibt sooooo viel und aus Erfahrungsberichten werde ich gerade auch nicht schlauer. Wenn man 1 Jahr lang tatsächlich drin LEBEN will, worauf müssen wir achten??

Was uns gefallen hat, auf der Womo-Messe, war z.B. der hier:
oh... ich kann noch keine Links posten... ein CI Riviera 110 auf einem FIAT Ducato 250

Einfach wegen des Grundrisses und weil da z.B. die Griffe aus echtem Metall waren (meine ich zumindest ;-))...

Ist das total der Schrott :-) Oder geht das? Gibt es von anderen Marken was viel besseres? (bei Neupreis könnten wir bis 45000 gehen) Worauf sollten wir bei solch einer langen Reise nicht verzichten? Wir werden ja auch Mal Winter erleben, auch wenn wir versuchen, der Sonne hinterher zu fahren... welche Wohnmobil(marken?) sind besonders "winterfest" oder sind alle dafür gemacht? Ich hatte Mal gelesen, das manche Wohnmobile so eher für Urlaub sind und dann dort stehen und fertig und wenn man die aber fürs "lange drin wohnen" benutzt, dann fallen die auseinander... stimmt das? Ich finde nix mehr darüber und weiß nicht mehr, wo ich das gelesen hab...

Danke erst Mal -
Johanna

Anzeige vom Forum

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Gerhard-Heinz am 23 Nov 2008 21:21:00

Hallo Johanna,

schau mal, das Fahrzeug steht seit heute im Forum zu Verkauf. --> Link

Ideal für Euch mit drei Kindern.
Habe selbst 5 Ford-Transit und bin zufrieden mit dem Fahrzeugen.

Advantage am 23 Nov 2008 21:25:44

Hallo,

man wie ich Euch beneide :!: 1 ganzes Jahr, ist ja irre.

Zum Wohnmobil selbst, das Wichtigste ist der Platz. In der genannten Preisklasse kommt ja nur ein Alkovenfahrzeug in Betracht, schon wegen der Schlafplätze.

Bei SEA gibt es ein Fahrzeug, wo im Heck 4 Personen schlafen können.

Zur Qualität kann ich Euch nicht weiterhelfen, aber Macken haben alle. :wink:

Wichtig ist das Basisfahrzeug, da ist der Ducato bestimmt nicht schlecht.

Auf einer großen, langen Reise würde ich keinen Vollintegrierten wählen, da dieser nicht von jeder Werkstatt repariert werden kann. Auch bei einem kleinen Unfall (wollen wir nicht hoffen) bist Du mit einem Blechvorbau wahrscheinlich besser bedient, bestimmt was die Ersatzteilversorgung betrifft.

... oder Windschutzscheibe .

Dann viel Spaß bei der Planung.

PS: wie macht ihr das mit dem 10-jährigem, Schule und so ???

Anzeige vom Forum


minisolelo am 23 Nov 2008 21:29:53

Hallo Dieter,

danke...

Ja, Alkoven, das wollen wir auch. Am liebsten mit so Doppel-Hochbett, wie heißt das, eins über dem anderen?

Wegen Schule: In allen anderen Ländern außer Europa besteht keine Schulpflicht :-) Nur Bildungspflicht, die können wir auf einer solchen Reise locker selbst erfüllen, das wird Bildungs-Spaß Pur :-) Wahrscheinlich lernt sie in der ganzen Schulzeit nicht so viel wie in diesem einen Jahr... Von Deutschland melden wir uns dann ab, es sei denn, sie wird von der Schule befreit, das soll es bei langen Reisen ab und an geben.


Johanna

flightagent am 23 Nov 2008 21:45:36

Hallo,

ein absolut zufriedenstellendes Preis-Leistungsverhältnis verbunden mit guter Qualität bietet die deutsche Firma Carado. (Tochter von Hymer)

Schaut doch hierzu einfach mal auf deren Homepage. Insbesondere für Familien in Eurer Größe haben die praktische Grundrisse. Der Ford Transit mit Heckantrieb, Standard bei den Alkoven von Carado, ist ein tolles Basisfahrzeug und kommt mit dem (wahlweise) 140PS Motor ohne Schwierigkeiten überall hoch und hin...

Das Thema "Winterfestigkeit" ist mit einigen wenigen Maßnahmen auch realisierbar. Aber hierzu würde ich vielleicht einfach einen Händler fragen, da gibt´s ja genug...Falls ein Neufahrzeug für Euch doch "zu teuer" kommt, mit einem jungen Gebrauchten macht man in der Regel auch nichts falsch!
:)
Haltet mich auf dem Laufenden...

minisolelo am 23 Nov 2008 23:27:55

Danke für den Tipp! Ich habe Mal geguckt... ist es normal, eine Höhe von 195 cm zu haben? Genau so groß ist mein Partner :-( Das wäre bestimmt schrecklich, wenn er sich immer bücken müsste, oder?

Ach und oben meinte ich "in allen Ländern Europas außer in Deutschland"... ich tippe zu schnell :-(



Johanna

emmkah am 24 Nov 2008 00:19:16

mal eine dumme Frage: wie geht das mit einem 10-jährigen Kind 1 Jahr auf Achse ???

Campoverde am 24 Nov 2008 01:52:20

Hallo Minisoleo,

erst einmal herzlich willkommen in diesem tollen Forum.
Ich hoffe und wünsche, dass alle Eure Vorstellungen in Erfüllung gehen. Dennoch, seid mir nicht böse, ist sicherlich einiges vorher abzuklären und hier geht es m.E. nicht nur um die Frage, welches Wohnmobil ist für uns geeignet. Diese Frage ist ohnehin sehr schwierig zu beantworten. In jedem Fall würde ich bei 3 Kindern immer ein Alkovenfahrzeug wählen, wenn möglich im hinteren Bereich mit Etagenbetten. Wenn ich alles richtig verstanden habe, wollt ihr das erste Mal für eine längere Zeit mit dem Womo unterwegs sein. Habt ihr schon einmal Fahrten einem Womo gemacht, das Leben im und mit dem Womo ausprobiert? Was haben Eure Kinder dazu gesagt?
Ein Mitglied hat ja auch hinterfragt, was macht ein 10 jähriges Kind in einem Jahr im Womo????

Ihr habt u.a. geschrieben:

Von Deutschland melden wir uns dann ab, es sei denn, sie wird von der Schule befreit, das soll es bei langen Reisen ab und an geben.

Das ist aber nur ein Teil. Wie sieht es bei der Abmeldung mit dem Krankenschutz aus? Wie werden einmal erworbene Ansprüche aus der Pflegeversicherung aufrecht erhalten? Ich könnte hier noch weitere Probleme hinterfragen. Letztendlich ist es ja allein Eure Entscheidung.

Nur rate ich Euch dringend, alles genau zu überlegen. Auf meinen Reisen habe ich schon viele Familien mit Kindern angetroffen, die dies ebenfalls ausprobiert hatten und nicht den glücklichsten Eindruck hinterließen.

Hinzu kommt ja auch noch, dass man den Arbeitsplatz evtl. aufgeben muß. Wie sieht es mit der späteren Sicherheit aus?

Fazit: Ich würde mir erst einmal ein Wohnmobil leihen (oder ein gebrauchtes kaufen) und damit auf eine größere Tour gehen. Hier werden die ersten Erfahrungen gesammelt und dann sieht man weiter.

Versteht meine Ausführungen bitte nicht falsch, aber ich denke auch an Eure Kinder!!!! Dies schreibt ein Opa!


Mit freundlichen n

Heinz - Campoverde

minisolelo am 24 Nov 2008 11:40:34

Hallo Heinz,

vielen Dank für deine Antwort.

Natürlich überlegen wir uns das alles ganz genau. Wir wollen auch nicht sofort los, sondern erst in einem Jahr (frühestens). Solange wollen wir die Reise erst Mal planen.

Zu deinen Bedenken:

* Wir arbeiten beide selbständig von zu Hause aus am PC. Das können wir theoretisch von überall aus machen.

* Die Tochter ist hellauf begeistert und wünscht sich das schon seit Ewigkeiten

* Wir haben das noch nicht ausprobiert, aber planen das als erstes/nächstes. Wir wollen erst Mal 3-4 Wochen ausprobieren und zwar nicht komplett als "Urlaub", sondern eben auch mit im Wohnmobil arbeiten (wir berichten dann, versprochen :-)), denn wir wollen ja ausprobieren, ob es wirklich was ist. Da wir aber auch für die Test-Reise ein Wohnmobil aussuchen müssen, wollten wir versuchen eins zu testen, was dann auch für eine einjährige Reise OK wäre (daher die Frage an euch, ich hatte nur nicht so viel ausholen wollen). Außerdem wollten wir Mal schauen, was so finanziell drin wäre, überhaupt, ob also das, was wir uns vorstellen dann machbar wäre oder ob man dafür nur "Schrott" kriegt, das kein Jahr und keine Winter aushält...

* Krankenschutz - vielen Dank, daran hatten wir tatsächlich noch nicht gedacht :-) da werde ich mich als nächstes dran machen. Ich bin sicher, es gibt hierfür eine Lösung und mit ihrer Schule werde ich auch gleich schon Mal verhandeln. Vielleicht können wir ja hier angemeldet bleiben.

* selbstverständlich geht es nicht nur um die Frage, welches Wohnmobil. Aber irgendwo muss man ja anfangen zu fragen, und den finanziellen Rahmen abzustecken war uns erst Mal wichtig, denn das ist das erste, woran es scheitern könnte... ;-) Mit Sicherheit kommen hhier noch viel mehr Fragen von uns auf euch zu...


Vielen Dank noch Mal, genau wegen euren Bedenken sind wir ja hier :-)


Johanna

Beduin am 24 Nov 2008 12:25:43

Bei eurem Vorhaben würde ich auch eher an Ford, Mercedes denken, die haben Hinterradantrieb. Machts im sand, Schnne, nasse Wiese einfacher wieder raus zu kommen.
Oder gleich an ein Allrad.

Was ich mich immer schwer tu, ein Neukauf zu empfehlen, dazu gibt es hier im Forum schon zu viele Horrorstorys, von Mängeln die 2 DIN A 4 Seiten langs sind. Ist estimmt nicht die Regel, aber passieren kann sowas.

Wichtig, weil ihr bestimmt nicht jeden Tag essen gehen wollt, grosser Kühlschrank, Gerfierfach, Herd und Ablagefläche.

Für wintereinsatz ist ein Doppelboden recht nützlich, da sind die Wassertanks drin und ihr habt noch Stauraum.

Gewöhnt euch gleich an den Gedanken das ihr mit 3,5 Tonnen vermutlich nicht weit kommt.
Das ist das Gewicht mit dem das Chassis belastet werden kann und auf das Bremsen ect ausgelegt sind.

Oder aber, Zwecks dem Gewicht zur Alternative, einen Wohnwagen mit dran hängen, da bringt ihr auch noch einizes mit rein und könnt ihn als Büro nutzen, den das wird alles ganz schön eng.

Oder, es gibt auch Modelle mit 2 Sitzgruppen, eine an der Seite und eine hinten im Heck,oftmals mit Türe davor. Müsst dann zwar immer mal umbauen, aber so habt ohr bei schlechtem Wetter eher mal Rückzugsmöglichkeiten.

Hoffe mal das ihr uns auf dem laufenden haltet?! :)

kalimera am 24 Nov 2008 12:33:53

Hallo Johanna,

Wir fahren schon seid längerem immer für einen größeren Zeitraum durch Europa. So planen wir auch 2009 unsere Abreise für März ein und werden erst Ende September /Oktober wieder zuhause sein.

Nur mal eine grobe Kostenübersicht. Für unsere diesjährige Reise haben wir für 6 Monate ca. 5.400 EUR verbraucht. Incl. Sprit. Und wir haben dabei nicht schlecht gelebt. Nur billiger als in Deutschland. Insbesondere Kleidung. Man unterliegt auch nicht den täglichen Verführungen wie zu Hause.

Wir haben auch jahrelang aus dem Wohnmobil heraus gearbeitet. (EDV-Branche) Für uns ist immer das wichtigste, gut ins Internet zu kommen.
Hierzu haben wir eine Data-Connect-Karte von Vodafone. Zusätzlich buchen wir dort dann immer eine Internationale Flatrate. Diese kostet ca. 90,-- EUR pro Monat und dafür können wir uns 20 STD. im Netz bewegen. Sonn/Feiertage aussgeschlossen kommen wir somit auf ca. 1 Std. pro Tag. Das reicht uns. Wenn man bedenkt, das man sich auch oft kostenlos irgendwo einloggen kann. (Dieses Jahr insbesondere in Portugal).

Was den Typ des Wohnmobils betrifft, so würde ich auch zu einem Alkovenfahrzeug raten. Was die Anschaffung betrifft, werden wir immer wieder nur ein gebrauchtes Fahrzeug älteren Datums nehmen. Wir haben die Erfahrung gemacht, das die Fahrzeuge früher robuster gebaut wurden und nicht so viel aus Plastig war. Haben vor 3 Jahren unser fast neues Wohnmobil wieder in ein älteres eingetauscht. Auch kann man sich für den Preis eines neuen Fahrzeuges ein höherwertiges Gebrauchtes kaufen. Man hat dann aber leider nie Einfluss auf die Ausstattung.
Unserer Erfahrung nach haben Gebrauchte auch mehr Ausstattung, da der Vorbesitzer in der Regel viel in sein Fahrzeug investiert hat. Was die Fahrleistung eines Gebrauchten angeht, so sind in vielen Fällen LKW-Motoren (Mercedes, Iveco, MAN) eingebaut, die eine Laufleistung von über 300.000 km unbeschadet überleben.

Das Wohnmobil sollte in jedem Falle nicht zu lang sein. Insbesondere wenn man auch abgelegene Orte besuchen will. Des weiteren sollte es keinen festen WC-Tank haben(Probleme mit der Entsorgung)

Das wichtigste ist die Frage "welche Länder will ich bereisen"
Wir meiden in den Sommermonaten die Ziele, die von allen besucht werden. Fährt man aber im Winter in den Süden, kann es passieren, das es für die Kinder zu langweilig wird.

Obwohl ich schon Rentner bin, fehlt uns immer ab September das junge Publikum. Auf dem Campingplätzen kommen ich und meine Frau uns oft wie auf einem Sanatorium vor(liebe Renter, bitte nicht beleidigt sein. Ich bin auch einer).

Auch haben wir gute Erfahrung mit Camping Cheque gemacht. Hiermit kann man für 14,-- EUR pro Nacht in der Vor/Nachtsaison auf einem Campingplatz verweilen.

Viele Herbert

abo1 am 24 Nov 2008 12:39:57

kalimera hat geschrieben:....Des weiteren sollte es keinen festen WC-Tank haben(Probleme mit der Entsorgung)...



hallo

kann ich nicht nachvollziehen

abgesehen davon dass es schon fast überall die entsprechenden bodeneinlässe gibt kann man mit einer 250,- investition einen pumpmax verbauen.
dann hast du 7 meter entsorgungsreichweite mit einem dünnen 1" schlauch. damit kann man - ohne kasettenschlepperei und putzerei - an jeder autobahntoilette entsorgen wenn es sein muss ...

lg
g

kalimera am 24 Nov 2008 12:50:42

Hallo ABO1

dann stehe mal an einem Strand in Portugal und dein WC-Tank wird voll.
WC-Häuser gibt es überall. Aber Einlassstellen nicht. Oder suche einmal im Winter nach einer Entsorgungsstelle. Wir haben leidliche Erfahrungen gemacht. In der Schweiz wurden wir sogar einmal von einem Campingplatz abgewiesen mit der Aussage "Lasst eure Sch.... bitte bin Deutschland". Oder fahre nach Osteuropa. Wie sieht es in Skandinavien aus ??? Wir haben auf unseren Reisen manch einen getroffen, der Probleme mit der Entsorgung seines Tankes hatte oder Kilometerweit zu einer Entsorgungsstelle fahren mußte. Obwohl wir mal ein Fahrzeug mit Festtank hatten, werden wir so schnell nicht wieder ein Fahrzeug mit Festtank nehmen. Dafür haben wir zu schlechte Erfahrung damit gemacht.
Herbert

Ausderasche am 24 Nov 2008 13:05:31

...für den Fall habe ich bei langen Touren immer ein "Abwassertaxi" dabei. Damit hat die Festtankentsorgung immer geklappt. (Diese Jahr in Osteuropa einmal eingesetzt..und da wäre es auch nicht nötig gewesen).


Frank

LowCostDriver am 24 Nov 2008 13:26:16

Wow!
Ich gratuliere euch, zu einem solchen Schritt gehört eine Menge Mut.

Ihr seid natürlich nicht die Ersten, die so etwas schon gemacht haben. Vielleicht helfen euch Tipps, Erfahrungsberichte und Infos weiter, die andere schon gemacht haben.
Hier hätte ich zu diesem Thema eine interessante Webseite für euch:
--> Link
Die Familie dort war auch fast ein ganzes Jahr mit Kindern unterwegs.
Schau dir mal dort z.B. die FAQ´s an, da steht einiges dazu.

Zum Thema Fahrezug würde ich auch auf jeden Fall zum Alkoven raten.
Dazu ein solides Basisfahrzeug.
Ford oder Fiat ist dabei m.E. persönliche Ansichtssache, die Modelle unterscheiden sich nicht unbedingt im wesentlichen Umfang.
Gut, der eine hat Hinterradantrieb, der andere 10 PS mehr oder weniger oder was weiß ich...
Würdet ihr jetzt in die Wüste oder nach Nepal wollen, dann OK, dann sollte man bestimmte Voraussetzungen an das Basisfahrzeug setzen, aber ich denke solange ihr im größeren europäischen Umkreis auf den überall gut ausgebauten Straßen unterwegs sein wollt, dann reicht ein normal ausgerüstetes Basisfahrzeug mit einem winterdichten Alkovenaufbau völlig aus.
Ersatzteile und Werkstattnetz ist ungefähr gleich gut und wenn es nicht gerade das aktuellste Modell sein muss, kann auch zur Not jede kleinere freie Werkstatt einen Ducato oder einen Transit reparieren.
Was das "Schneckenhaus" angeht seid ihr natürlich weitesgehend auf euch allein gestellt.
So ist eine gründliche Einweisung vorab und ein gewisses technisches Verständniss unumgänglich, wenn man unterwegs am Aufbau, der Technik oder in der Stromversorgung etwas reparieren muss.

Auch das Thema Übernachten ist schon behandelt worden.
Immer auf CP (Campingplatz) wird wohl finanziell schwierig, ohne jetzt genau eure Verhältnisse zu kennen.
Daher ist eine gute Versorgung mit Aufbaubatterien für den Strom wichtig.
Zusätzlich bietet sich eine Solaranlage oder ggf. eine Brennstoffzelle an.

Alternativen zum teuren Campingplatz sind sicherlich einfache Wohnmobil- Stellplätze.
Außerhalb der üblichen Touristenzentren werden diese von den Kommunen öfters kostenlos für 1 oder 2 Nächte zur Verfügung gestellt.
Neben der foreneigenen Datenbank bietet sich hierzu eventuell ein Stellplatzführer für unterwegs an.

Aber auch für etwas mehr Bewegungsfreiheit vor Ort sowie auf den Luxus eines voll ausgerüsteten CP müsst ihr nicht verzichten.
Neben dem von kalimera schon angesprochenen Camping- Scheck- System gibt es noch die ACSI- CampingCard.
Über 1.300 CP in ganz Europa sind hieran angeschlossen, das sind grob geschätzt etwa 10 % aller europäischen Campingplätze.

Mit dieser Karte waren wir im letzten Jahr in Italien und den Niederlanden unterwegs, die Übernachtung für 2 Personen (Kinder gegen geringen Aufpreis), Wohnmobil, Strom und min. 1x warme Dusche pro Person kostete im Jahr 2008 immer pauschal 10, 12 oder 14,- €
Im Jahr 2009 sollen die Preise dafür zwar um 1-2 Euro steigen, aber günstig ist es trotzdem noch.
Für die Nebensaison somit eine echte Alternative.
Mehr Infos dazu hier (noch Stand 2008): --> Link


Björn

Gast am 24 Nov 2008 13:42:17

minisolelo hat geschrieben:Natürlich überlegen wir uns das alles ganz genau. [... ]
* Krankenschutz - vielen Dank, daran hatten wir tatsächlich noch nicht gedacht

:eek:

Gast am 24 Nov 2008 15:40:27

kalimera hat geschrieben:Nur mal eine grobe Kostenübersicht. Für unsere diesjährige Reise haben wir für 6 Monate ca. 5.400 EUR verbraucht. Incl. Sprit. Und wir haben dabei nicht schlecht gelebt. Nur billiger als in Deutschland. Insbesondere Kleidung. Man unterliegt auch nicht den täglichen Verführungen wie zu Hause.


Hallo Herbert,

ich hätte gerne mal gewußt, in welchem Land ihr euch aufgehalten habt.
Monatlich 900 Euro für Essen, Sprit usw. find ich echt günstig.

kalimera am 24 Nov 2008 15:53:22

Hallo Schimisbella,

wir haben dieses Jahr die iberische Halbinsel umrundet.(Siehe Reisebericht). Frankreich, Spanien, Portugal.
Dabei haben wir fast immer wild gestanden. Auf Campingplätzen standen wir nur in der Vor/Nachsaison mit Camping Cheque.
Die Tagesetappen auf 6 Monate verteilt ergab auch keine hohe Kilometerleistung pro Tag. So das auf diesen Zeitraum verteilt die Spritkosten auch nicht so hoch waren.
Verpflegt haben wir uns größtenteil selbst.
Zuhause gehen wir jeden 2. Tag einkaufen und kaufen dabei auch weniger nützliches. Im Urlaub hast du keine Tiefkühltruhe, wo du Sachen hinterlegst, die man dann 4 Monate später verzehrt, nur damit es nicht schlecht wird. Und frische Ware ist zu bestimmten Jahreszeiten im Ausland auch billiger. So haben wir für Erdbeeren zum Beispiel das Kilo 2 EUR bezahlt. Fisch ist billiger usw.

Herbert

Gast am 24 Nov 2008 15:56:24

Wäre dann nicht das was für Euch!? --> Link

Mit drei Kindern finde ich diese Umgebaute Lösung genial.

Zum Auslandskrankenschutz. Lasst Euch da genau beraten und sagt auch dazu das Ihr ein Jahr unterwegs sein wollt. Im Familienkreis hatten wir mal den Fall, dass der Auslandskrankenschutz nur für 6 Wochen Auslandaufenthalt am Stück galt. Wenn da etwas in ab der 7. Woche passiert wäre... :?

Auslandskrankenschutz ist also nicht gleich Auslandskrankenschutz.

flightagent am 24 Nov 2008 21:03:33

... ist es normal, eine Höhe von 195 cm zu haben? Genau so groß ist mein Partner :-( Das wäre bestimmt schrecklich, wenn er sich immer bücken müsste, oder?


:eek: Ich glaube schon, dass 1,95cm eine gängige Innengröße für Wohnmobile ist, möchte mich aber auch nicht festlegen lassen...
Vielleicht gibt´s ja diesbezüglich weitere Infos aus dem Forum?!? :)

Chris_62 am 24 Nov 2008 21:30:45

Es gibt auch höhere Stehgrösse !

Meine bessere Hälfte braucht auch mehr als 1.95m !

Unseres hat so 2.02 m ungefähr...


Aber eins empfehlen mit gewisser Höhe kann ich leider nicht :oops:


Ich finde Euren Traum toll und drücke die Daumen , dass es klappt :daumen2:

Gast am 26 Nov 2008 08:40:49

kalimera hat geschrieben:Hallo Johanna,

Wir fahren schon seid längerem immer für einen größeren Zeitraum durch Europa. So planen wir auch 2009 unsere Abreise für März ein und werden erst Ende September /Oktober wieder zuhause sein.

Nur mal eine grobe Kostenübersicht. Für unsere diesjährige Reise haben wir für 6 Monate ca. 5.400 EUR verbraucht. Incl. Sprit. Und wir haben dabei nicht schlecht gelebt. Nur billiger als in Deutschland. Insbesondere Kleidung. Man unterliegt auch nicht den täglichen Verführungen wie zu Hause.

Wir haben auch jahrelang aus dem Wohnmobil heraus gearbeitet. (EDV-Branche) Für uns ist immer das wichtigste, gut ins Internet zu kommen.
Hierzu haben wir eine Data-Connect-Karte von Vodafone. Zusätzlich buchen wir dort dann immer eine Internationale Flatrate. Diese kostet ca. 90,-- EUR pro Monat und dafür können wir uns 20 STD. im Netz bewegen. Sonn/Feiertage aussgeschlossen kommen wir somit auf ca. 1 Std. pro Tag. Das reicht uns. Wenn man bedenkt, das man sich auch oft kostenlos irgendwo einloggen kann. (Dieses Jahr insbesondere in Portugal).

Was den Typ des Wohnmobils betrifft, so würde ich auch zu einem Alkovenfahrzeug raten. Was die Anschaffung betrifft, werden wir immer wieder nur ein gebrauchtes Fahrzeug älteren Datums nehmen. Wir haben die Erfahrung gemacht, das die Fahrzeuge früher robuster gebaut wurden und nicht so viel aus Plastig war. Haben vor 3 Jahren unser fast neues Wohnmobil wieder in ein älteres eingetauscht. Auch kann man sich für den Preis eines neuen Fahrzeuges ein höherwertiges Gebrauchtes kaufen. Man hat dann aber leider nie Einfluss auf die Ausstattung.
Unserer Erfahrung nach haben Gebrauchte auch mehr Ausstattung, da der Vorbesitzer in der Regel viel in sein Fahrzeug investiert hat. Was die Fahrleistung eines Gebrauchten angeht, so sind in vielen Fällen LKW-Motoren (Mercedes, Iveco, MAN) eingebaut, die eine Laufleistung von über 300.000 km unbeschadet überleben.

Das Wohnmobil sollte in jedem Falle nicht zu lang sein. Insbesondere wenn man auch abgelegene Orte besuchen will. Des weiteren sollte es keinen festen WC-Tank haben(Probleme mit der Entsorgung)

Das wichtigste ist die Frage "welche Länder will ich bereisen"
Wir meiden in den Sommermonaten die Ziele, die von allen besucht werden. Fährt man aber im Winter in den Süden, kann es passieren, das es für die Kinder zu langweilig wird.

Obwohl ich schon Rentner bin, fehlt uns immer ab September das junge Publikum. Auf dem Campingplätzen kommen ich und meine Frau uns oft wie auf einem Sanatorium vor(liebe Renter, bitte nicht beleidigt sein. Ich bin auch einer).

Auch haben wir gute Erfahrung mit Camping Cheque gemacht. Hiermit kann man für 14,-- EUR pro Nacht in der Vor/Nachtsaison auf einem Campingplatz verweilen.

Viele Herbert


Hallo Herbert ,
einen schönen guten Morgen.
Du schreibst , unter anderem , das man sich im Ausland oft kostenlos einloggen kann , ( dieses Jahr besonders in Portugal).
Kannst Du mir sagen , wie das geht , wir wollen 2009 auch nach Portugal , da wäre es schon schön ,sich gelegentlich mal im Forum bzw. im Internet vorab zu informieren.
Ich mag mir aber diese teuren Karten nicht kaufen , da ich zu Hause eine Flatrate von der Telecom habe.
Auswärts habe ich meinen Laptop noch nie benutzt , weil ich nicht weiß, wie das geht.
Danke und liebe
Peter

topolino666 am 26 Nov 2008 09:27:48

Hallo Peter!

Mal als Idee --> Link lesen.

Über den rechtlichen Rahmen brauchen wir hier nicht zu streiten, es gibt zuhauf Meinungen, Thesen, Berichte und Foren hierzu.
Egal, wie sich die rechtliche Situation darstellen mag, IM WoMo sitzend (und nicht mit den Laptop auf den Knien vor irgendwelchen Hotels) wird man kaum Probleme zu erwarten haben.

Wir selbst können diese Art des "mobilen Internets" uneingeschränkt empfehlen, auch die Firma Börner können wir als fair und ok weiterempfehlen.



topolino
Matthias

P.S. ... und den nächsten Stammtisch macht ihr an einem schulfreien Samstag :( , dann haben wir auch Zeit!! :D
P.P.S.: und jetzt OT wieder aus!!!

Gast am 26 Nov 2008 09:43:54

topolino666 hat geschrieben:Hallo Peter!

Mal als Idee --> Link lesen.

Über den rechtlichen Rahmen brauchen wir hier nicht zu streiten, es gibt zuhauf Meinungen, Thesen, Berichte und Foren hierzu.
Egal, wie sich die rechtliche Situation darstellen mag, IM WoMo sitzend (und nicht mit den Laptop auf den Knien vor irgendwelchen Hotels) wird man kaum Probleme zu erwarten haben.

Wir selbst können diese Art des "mobilen Internets" uneingeschränkt empfehlen, auch die Firma Börner können wir als fair und ok weiterempfehlen.



topolino
Matthias

P.S. ... und den nächsten Stammtisch macht ihr an einem schulfreien Samstag :( , dann haben wir auch Zeit!! :D
P.P.S.: und jetzt OT wieder aus!!!


hallo Matthias ,
leider hast Du , als Du Dein Int. bekundet hast , nichts von Schule am Samstag gesagt, wir waren sehr flexibel für Alle , die kommen wollten bzw.gekommen sind.
Da wir nichts mehr von Dir gehört haben , sind wir davon ausgegangen , das Dein Int. eher gering war. :(
Nix für ungut.
lg
peter

JEFF und GITTE am 26 Nov 2008 16:35:51

Hi,

toll was Ihr vorhabt.
Wir haben insgesamt 3 Jahre im Reisemobil gelebt und waren reichlich unterwegs.

Meine Frage ist, ... wo wollt Ihr denn alles hin?
12 Monate können ganz schön lang sein!

Krankenversicherung: Kann man, muss man aber nicht, über den ADAC machen. Ist allerdings auch nicht ganz billig.

Lebenshaltungskosten unterwegs: Am billigsten lebten wir in Syrien und Jordanien. Inkl. Diesel pro Monat um die € 300.
Dabei lebten wir echt fürstlich!

Also, ... was sind Eure Reisepläne, würde mich interessieren.

Jeff

joekel am 26 Nov 2008 22:22:33

Guten Abend,

endlich nochmehr solch merkwürdige Menschen, die sich längere Auszeiten
gönnen ...lach.
Wir üben gerade das Loslassen von der lieben Firma und testen jetzt erstmal
6 Wochen Marokko.
Aber aus eigener Erfahrung möchten wir euch mit Kindern zu einem Mobil mit mindestens 200 Liter Frischwasser auf Iveco und damit genug Gewichtsreserven raten.

mfg

Hotte

ab 1.12 darf unser Iveco von der Leine....

minisolelo am 26 Nov 2008 23:30:02

Hallo Jeff und Gitte,

jaaa. wir wissen auch nicht so genau :-) Wir haben ein paar Vorstellungen aber noch keine Route ;-) Wir wollen Nordlichter in echt sehen.. und Tulpenfelder. Die Tochter und ich wollen am liebsten die ganze Zeit nur an den Strand. Portugal will ich auch sehen. Ich würd am liebsten einfach losfahren ohne Plan :) Das wird mein Partner aber sicherlich verhindern...

Zunächst wollen wir erfahren, ob das in echt auch was für uns ist. Gerade können wir es uns super gut vorstellen, aber die Realität? Mal schauen.

Danke für den Tipp beim ADAC. Aber das geht sicher nur, wenn man in Deutschland angemeldet ist oder?

@Joekel - was ist Iveco? Danke für den Tipp mit dem Wasser.

Apropos Ladegewicht... bei einem, den wir uns Mal angeguckt haben, stand zugelassen für 3500 kg gesamt. Aber das Ding selbst war schon 3100... das heißt man kann nur noch 400 kg aufladen, oder? Mit den Leuten allein ist es doch schon voll?? Hab ich irgendwas falsch verstanden? Hoffentlich ist es nicht nur ein peinlicher Denkfehler... ;)

Wie viel müssten es denn sein, damit wir rein passen UND noch was mitnehmen können?


Johanna

jakeomat am 27 Nov 2008 00:05:03

Hi Johanna!

Ich bewundere euren Mut und drück euch die Daumen , daß das was wird.

Das Thema mit dem Gewicht hast du vollkommen richtig erkannt! Durch Einschränkungen, die man mit einem Fahrzeug > 3,5t zGGw hat (Maut, Geschwindigkeitsbeschränkung etc. Ist hier im Forum vielfach diskutiert worden) versuchen viele Hersteller, das irgendwie hinzuquetschen :? Für euer Vorhaben auf jeden Fall ungeeignet, ihr braucht definitiv ein Womo mit mehr als 4t zGGw.

Damit zu deiner nächsten Frage: Iveco ist ein italienischer Hersteller von Transportern und leichten LKWs. Auf Iveco-Basis werden deshalb meistens schwerere Womos gebaut, quasi als Zwischenstück zwischen Womos auf "üblicher" Transporterbasis (Fiat Ducato etc.) und Womos auf LKW-Basis (MAN TGL oder Mercedes Atego)

Für eure Bedürfnisse würde ich mal schätzen, daß ein Womo mit einer Zuladung > 1t unabdingbar ist. Für genauere Angaben gibt es bestimmt erfahrenere Mitglieder in diesem Forum :)

Ich wünsch euch viel Erfolg, und versuch deinen Partner von etwas Spontaneität zu überzeugen...So ein Zwischending zwischen "einfach losfahren" und genauer Routenplanung 8)

Viele

Jake

Gast am 27 Nov 2008 00:17:37

hallo
auch ich beneide euch um euren mut und unerschrockenheit,
kann mich aber des eindrucks nicht erwehren,dass ihr noch nie im Womo weg wart ....oder :?:

falls ich richtig liege empfehle ich euch dringend einmal 3 wochen in den ferien mit einem mietmobilzu testen ob das wirklich euer ding ist zu fünft auf kleinem raum zu leben.


5 personen auf dauer ...
meines erachtens ist dafür schon ein grosses womo nötig mit doppelboden grosser garage , mindestens 250 l wasser , fäkalientank,solaranlage, besser generator, tv wird nicht fehlen dürfen , fahrräder,besser mopedbühne zusätzlich....usw... mit 3,5 tonnen wird das nix .... geht eher an 7,5t und so bei 100000 riesen los ...

oder ist das nur ein unausgegorener traum ???

klaus

jakeomat am 27 Nov 2008 00:43:46

Hi Klaus,

die Antworten auf deine Vermutungen hat Johanna schon gepostet:

minisolelo hat geschrieben:Hallo Heinz,

vielen Dank für deine Antwort.

Natürlich überlegen wir uns das alles ganz genau. Wir wollen auch nicht sofort los, sondern erst in einem Jahr (frühestens). Solange wollen wir die Reise erst Mal planen.

Zu deinen Bedenken:

* Wir arbeiten beide selbständig von zu Hause aus am PC. Das können wir theoretisch von überall aus machen.

* Die Tochter ist hellauf begeistert und wünscht sich das schon seit Ewigkeiten

* Wir haben das noch nicht ausprobiert, aber planen das als erstes/nächstes. Wir wollen erst Mal 3-4 Wochen ausprobieren und zwar nicht komplett als "Urlaub", sondern eben auch mit im Wohnmobil arbeiten (wir berichten dann, versprochen :-)), denn wir wollen ja ausprobieren, ob es wirklich was ist. Da wir aber auch für die Test-Reise ein Wohnmobil aussuchen müssen, wollten wir versuchen eins zu testen, was dann auch für eine einjährige Reise OK wäre (daher die Frage an euch, ich hatte nur nicht so viel ausholen wollen). Außerdem wollten wir Mal schauen, was so finanziell drin wäre, überhaupt, ob also das, was wir uns vorstellen dann machbar wäre oder ob man dafür nur "Schrott" kriegt, das kein Jahr und keine Winter aushält...

* Krankenschutz - vielen Dank, daran hatten wir tatsächlich noch nicht gedacht :-) da werde ich mich als nächstes dran machen. Ich bin sicher, es gibt hierfür eine Lösung und mit ihrer Schule werde ich auch gleich schon Mal verhandeln. Vielleicht können wir ja hier angemeldet bleiben.

* selbstverständlich geht es nicht nur um die Frage, welches Wohnmobil. Aber irgendwo muss man ja anfangen zu fragen, und den finanziellen Rahmen abzustecken war uns erst Mal wichtig, denn das ist das erste, woran es scheitern könnte... ;-) Mit Sicherheit kommen hhier noch viel mehr Fragen von uns auf euch zu...


Vielen Dank noch Mal, genau wegen euren Bedenken sind wir ja hier :-)


Johanna


Da zwei der Kinder noch recht klein sind (zum Zeitpunkt der Reise 4 und 1,5) kommen sie sicherlich auch mit was Kleinerem aus, solange sie nicht wochenlang abseits jeglicher Zivilisation unterwegs sein wollen... Und den Eindruck habe ich von den bisherigen Posts nicht.



Jake

Lancelot am 27 Nov 2008 07:39:18

klaus1960 hat geschrieben:oder ist das nur ein unausgegorener traum ???


So sieht´s für mich aus ... :( , wobei man ja auch mal träumen darf, ertappe mich selber hin und wieder dabei ... :)

klaus1960 hat geschrieben:... falls ich richtig liege empfehle ich euch dringend einmal 3 wochen in den ferien mit einem mietmobilzu testen ob das wirklich euer ding ist zu fünft auf kleinem raum zu leben.


Das ist wohl der beste Ratschlag und unbedingt empfehlenswert :!: Kein Mensch käme auf die Idee, eine Weltumsegelung "zu planen" und war noch nicht mal auf einer Jolle auf dem Chiemsee.

klaus1960 hat geschrieben:5 personen auf dauer ...
meines erachtens ist dafür schon ein grosses womo nötig mit doppelboden grosser garage , mindestens 250 l wasser , fäkalientank,solaranlage, besser generator, tv wird nicht fehlen dürfen , fahrräder,besser mopedbühne zusätzlich....usw... mit 3,5 tonnen wird das nix .... geht eher an 7,5t und so bei 100000 riesen los ...


Absolut richtig, wobei der 7,5-Tonner für 100 t€ höchstens ein gut gebrauchter sein kann ... Ihr braucht ein "Haus auf Rädern" und keinen Smart für die Stadt.

jakeomat am 27 Nov 2008 08:38:38

Hallo :?: :?: :?:

Liest eigentlich einer noch den ganzen Fred vor dem posten oder nur die letzten 3 Beiträge :?: Aber auch dann müßte aufgefallen sein, daß Johanna und ihr Partner genau das vorhaben, das muß man nicht noch 20x posten

minisolelo hat geschrieben:Wir haben das noch nicht ausprobiert, aber planen das als erstes/nächstes. Wir wollen erst Mal 3-4 Wochen ausprobieren und zwar nicht komplett als "Urlaub", sondern eben auch mit im Wohnmobil arbeiten (wir berichten dann, versprochen :) ), denn wir wollen ja ausprobieren, ob es wirklich was ist. Da wir aber auch für die Test-Reise ein Wohnmobil aussuchen müssen, wollten wir versuchen eins zu testen, was dann auch für eine einjährige Reise OK wäre (daher die Frage an euch, ich hatte nur nicht so viel ausholen wollen). Außerdem wollten wir Mal schauen, was so finanziell drin wäre, überhaupt, ob also das, was wir uns vorstellen dann machbar wäre oder ob man dafür nur "Schrott" kriegt, das kein Jahr und keine Winter aushält...


Und warum sie sich mit einem 7,5t-Monster rumquälen sollen erschließt sich mir immer noch nicht... Oder meint ihr, sie fahren extra immer dahin, wo das Wetter richtig mies ist, damit alle den ganzen Tag im Womo verbringen müssen :roll:

Warum nicht gleich einen Wohnbus mit ausfahrbaren Erkern, dann haben sie wenigstens noch Platz für gelegentliche Cocktailpartys :ironie:



Jake

Lancelot am 27 Nov 2008 09:27:23

jakeomat hat geschrieben:Und warum sie sich mit einem 7,5t-Monster rumquälen sollen erschließt sich mir immer noch nicht... Oder meint ihr, sie fahren extra immer dahin, wo das Wetter richtig mies ist, damit alle den ganzen Tag im Womo verbringen müssen :roll:


DAS vielleicht nicht ... aber es wird schon auch mal so sein, oder ??

Vergiß nicht: 1 Jahr im Womo (mit 2 E plus 3 Zwergen) leben und arbeiten :!:

ICH bräuchte da ein "7,5to Monster" ... mindestens 8)

Beduin am 27 Nov 2008 09:47:51

jakeomat hat geschrieben: Und warum sie sich mit einem 7,5t-Monster rumquälen sollen erschließt sich mir immer noch nicht



Hallo Jake

weil sie 3 Kinder haben und die von Alter her auch recht weit auseinander sind zB
Ich-wir waren schon mit 4 Kindern im Urlaub, das hat eine ganz andere "Qualität" wie wenn es nur 1-2 sind und die dann auch noch im Alter näher beieinander sind.
Die beiden kleinen brauchen evtl noch Mittagsschlaf, die grosse kannst in der Zeit auch nicht aussperren
Die kleinen müssen früher ins Bett, die grosse wird das evtl nich wollen usw

Ich! würde mir auch lieber den "stress" mit 7,50 antun, als auf den auf 6 Metern in dennen keiner "seinen Platz" hat und man den halben Tag nur zu tun hat hin und her zu räumen.

Festes Heckbett mit darüber noch einem Bett! das würde auch noch gehen. Ist der Alkoven und die Mittelsitzgruppe frei.
Bin selber ein gutes jahr mit 7,50 unterwegs gewesen und fand das nicht wirklich schlimm oder einschränkend.

Schau mer mal was weiter Berichtet wird

stubenhocker am 27 Nov 2008 09:55:14

Wir waren von April-Juni 2007 mit unseren Kindern (zu dem Zeitpunkt knapp 1 und 5 Jahr/e) in Europa unterwegs; erst Italien, dann Schweden-Finnland-Norwegen und haben in dieser Zeit nur 2 Nächte auf Campingplätzen gestanden, sonst frei (da wo es schön oder ruhig oder spannend war- je nachdem). Wir haben ein relativ kompaktes Wohnmobil, unter 6m, mit 800kg Zuladung, 75l Frischwasser und sind damit super hingekommen. Die Größe ist optimal, um im Wohnraum genug Platz zum Spielen, ausspannen... zu haben und sich auch mal zurückziehen zu können. Die Aussenmaße sind noch im Rahmen, um in kleineren Städten oder kleinen ital. Bergdörfern durchzukommen. Unsere Wasservorräte haben auch gereicht, gerade in Skandinavien hat man ein großes Netz an (teilweise kostenlosen) Ver- und Entsorgungstationen; Frischwasser haben wir auch oft an Tankstellen, wo wir Diesel getankt haben, auf Nachfrage und immer kostenlos, bekommen. Eine grobe Planung der Reiseroute hatten wir zu Hause gemacht und dann vor Ort die nächsten Ziele gesucht.
Die Größe des Womos ist nicht so wichtig, Du kannst in einem <6m-Womo alles unterbekommen oder in einem >8m-Womo verzweifeln, man sollte nämlich auch bedenken, das man mit einem großen Wohnmobil nicht mehr so flexibel ist. Jetzt werden wieder einige aufschreien und sagen, sie kämen mit ihrem 9m-Mobil überall hin, deren Ansprüche sind aber auch entsprechend angepasst. Ich schicke Euch per PM mal 2 Links von Familien auf Weltreise, die eine mit LandRover und Dachzelt, die andere im Iveco-Kastenwagen, jeweils 2E+3K. Wichtig finde ich den Grundriss: da würde ich immer darauf achten, das die wichtigsten Funktionsräume (Wohnraum, Küche, Schlafzimmer) so voneinander abgeteilt sind, das eins den anderen nicht beeinflusst (z.B. nicht so, das die Küche nur zu nutzen ist, wenn das Bett eingeklappt ist). Ausserdem sollte mindestens ein Bett immer nutzbar sein, ohne die anderen zu stören (Krankheitsfall). Wichtig ist, das ihr Euch alle gut versteht und den Kindern genug Zeit und Raum gebt, um sich auf der Reise zu entfalten und diese zu geniessen. Wir kennen jetzt z.B. sämtliche Spaßbäder und Spielplätze im Norden, unsere Kinder dafür aber auch das Munch-Museum etc. Zu den "Formalitäten" kann ich Euch nichts sagen, damit habe ich keine Erfahrung. Aufs eigene Internet haben wir auf der Reise verzichtet, die Bibliotheken und Touristen-Infos in Skand. bieten kostenloses oder sehr kostengünstiges Internet, das reichte uns, um nach dem Wetter, den nächsten Reisezielen, E-Mails zu schauen oder Überweisungen zu tätigen. Unseren Kindern hats sehr gefallen und wir haben es genossen.
Schöne ,
Alexander

Gast am 27 Nov 2008 11:56:18

Hallo

wenn 5 menschen auf zu engem raum länger zusammenleben gibts in der regel stress , auch wenns ne familie ist . dafür gibts tausendfache erfahrungen etwa bei den bootsfahrern .
wir fahren zu dritt maximal 3 wochen , in einem normalen 7 m womo ,und auch da braucht es eine gewisse disziplin ,damit wir mit dem platz hinkommen .wie das zu 5 auf einem 6 m womo klappen soll ist mir nicht verständlich

natürlich kann und muss jeder nach seiner facon zurechtkommen , aber hier postet jemand der 0 erfahrung mit dem wohnmobil hat , und gleich so ein unternehmen angehen will , und das nicht wie jeff und gitte zu zweit in einem ordentlichen womo , sondern zu fünft in einem standart -womo!

und wenn das bei dem einen hinhaut mit 75 l wasser , so brauchen andere das eben alleine schon für die morgentoilette . ach ja toilette ... zu fünft ... viel spass beim 2 maligen täglichen entsorgen .

es mag sparsame naturen geben , die mit weniger auskommen , aber die allergrösste mehrheit wird meines erachtens mit einem standart familien urlaubswomo rein platzmässig überfordert sein .

wo sitzen denn 5 personen ..
wo schlafen 3 kinder ...
was passiert wenn die kinder die üblichen kinderkrankheiten bekommen
wer unterrichtet die kinder und wieviele bücher,spielzeug , räder,proviant ,kleider usw. schlepp ich da mit

mal ehrlich ... wer sich über die jahre mit dem womoleben vertraut gemacht hat , der kann so einen traum wohl in angriff nehmen , aber so hoppla hopp ?? ich glaube nicht dran ... wär aber auch mein traum ... ohne kinder ... und mindestens mit 8 m , 400 l wasser , fäkalientank, generator, riesen eisschrank, moped in der garage, sat und tv, mobiles internet , ...

also mindestens einen concord, phoenix, flair oder so ... und den möchte ich mir zur zeit (für den 2 wochen urlaub) auch nicht leisten

aber träumt ruhig weiter ... ist doch auch schön ..



klaus

Haikumsai am 27 Nov 2008 12:10:08

Hallo

@Klaus: Jetzt wurde alles auf den Punkt gebracht.

Ich kann selber aus Erfahrung sagen, war die letzten zwei Jahre im Sommer drei Wochen zu dritt in einem 6,5m WoMo unterwegs. Habe 7 Sitzplätze und 6 Schalfplätze. Ich war froh als ich wieder zu Hause war, da es wirklich eng war und bin mir ziemlich sicher das ich nächstes Jahr nur zu viert mit Fam. fahre ohne noch jemanden mit zu nehmen.
Das ist in der größe nichts.

Wie will ich denn Kinder in dem alter bei z.B. schlechtem Wetter unterhalten und stapeln kann ich sie ja auch nicht.

Ich muß auch Beduin völlig recht geben.

Gast am 27 Nov 2008 12:17:04

tja, ich glaube zu viel Eerfahrung ist da eher hinderlich. So einen Traum erfüllt man sich spontan ohne lange nachzudenken, die sicherlich eintretenden Katastophe gehören dazu. Nichts für ungut aber ich glaube nicht das du mal länger als 4 Wochen irgendwohin fahren wirst, egal mit welchem Womo.

Ich bin für unspontan das beste Beispiel, ich lese nun schon vier Jahren hier mit und wollte mich nur kurz erkundigen was für Womo ich mir zulegen soll. Hab immer mehr Angst bekommen was falsch zu machen :D

Anderes Bsp. wenn ich gewußt hätte was auf mich zukommt hätte ich niemals ein eigenes Haus gebaut, heute bin trotzt des Stresses und des Ärgers froh es gemacht zu haben.

Matthias

Tipsel am 27 Nov 2008 12:18:47

Ich glaub schon, dass das machbar ist, wenn man in wärmeren Gefilden bleibt und oft Campingplätze anfährt.

Wir waren früher auch im VW-Bus-Minimalausbau mit 2 Jeans und 5 T-shirts wochenlang unterwegs. Aber mit der heutigen Art zu reisen hatte das wenig gemeinsam :D

Wer also Abenteuer liebt, kann das auch mit Kindern im normalen Womo machen. In Italien ist uns so eine Familie mit 3 Kids, eins davon gerade geboren, und 2 Hunden - im normalen Womo - begegnet. Die waren total entspannt und locker und glücklich. Eine eingespielte Gemeinschaft.

Wie es allerdings aussieht, wenn man dabei mehrere Stunden täglich im Womo arbeiten muss... keine Ahnung. Ist evtl. alles eine Frage der Organisation.

Ich rate auch, den Ernstfall erst einmal 4-6 Wochen zu testen, also mit Arbeiten, Wäschewaschen, Kinder bespaßen bei Regenwetter usw.

Wer dann noch glücklich dabei ist, hat die richtige Einstellung und kann es wagen.

Achja, nicht vergessen, dass Kreditkarten evtl. am Jahresende ablaufen. Sowas haben Bekannte tatsächlich mal nicht beachtet.

Gast am 27 Nov 2008 12:32:29

Hallo,

ich meine, das liegt ganz im Empfinden des Einzelnen. Selbst stimme ich mit Klaus überein, das geht nur mit 7,5to oder gar nicht.

Auf unseren Touren haben wir aber viele Familien mit Kindern kennengelernt, die mit Mini-Fahrzeugen (T4 und so, am ärgsten war die Familie irgendwo aus NRW, mit Citroen Berlingo und kleinem Klappzelt im Hänger, das aber mit zwei Erwachsenen, drei Kindern und Hund) unterwegs waren. Auf mich haben die alle einen glücklichen und zufriedenen Eindruck gemacht.

Auch ändern sich die Vorlieben durchaus (um deutlich zu werden: je älter desto bequemer). Ich war auch schon im ollen VW-Bus mit Minimal-Gepäck acht Wochen nach und in Ägypten unterwegs - heute würde mir sowas im Traum nicht mehr einfallen.

Ergo: Jeder wie er mag und alles zu seiner Zeit.


Gast

Gast am 27 Nov 2008 12:35:56

Mathias hat geschrieben :

ich glaube zu viel Eerfahrung ist da eher hinderlich. So einen Traum erfüllt man sich spontan ohne lange nachzudenken,

Wie kommst du denn da drauf ???


Mathias weiter :

Nichts für ungut aber ich glaube nicht das du mal länger als 4 Wochen irgendwohin fahren wirst, egal mit welchem Womo.

Mag sein ... muss ich ja auch nicht ... ein traum eben ..


Und :

Bsp. wenn ich gewußt hätte was auf mich zukommt hätte ich niemals ein eigenes Haus gebaut, heute bin trotzt des Stresses und des Ärgers froh es gemacht zu haben.

Na das ist jetzt aber wirklich was ganz anderes ...
haste nen architekt gehabt ??? hilft gegen stress.. :D

[/i][/b]

abo1 am 27 Nov 2008 12:38:44

hallo

wenn das ganze mit relativ geringen budget laufen soll dann ist evt die ansonsten eher exotische kombination von womo und wowa evt ja denkbar.

der zusätzliche wowa hinten dran reduziert natürlich die mobiltät enorm, löst aber einen grossteil der oben - meiner meinung nach richtig - erkannten probleme

mit viel glück und etwas fachwissen lässt sich ein relativ verlässlicher und praxistauglicher zug mit ca 20 bis 25t euro beschaffen (logisch, mehr oder weniger geht immer - vermutlich geht es schon ab 10t für eine kombi aus relativ alten und reparaturanfälligen fahrzeugen los bis zu 50t für drei b is vierjährig gebrauchte aktuelle modelle ..)

evt ist das ja eine überlegung wert

lg
g

bertiboa am 27 Nov 2008 12:48:14

Haikumsai hat geschrieben:........Ich war froh als ich wieder zu Hause war,......


Da bin ich ja froh dass es anderen auch so geht ;D
lg
Berti

stubenhocker am 27 Nov 2008 13:03:37

Wenn man vorher schon alle Risiken abbiegen will und nur auf gutes Wetter hofft, sollte man doch eher zu Hause bleiben.

Ich hätte eher Probleme damit, unser Kind wegen einer Urlaubsreise für ein Jahr aus der Schule zu nehmen.

Haikumsai am 27 Nov 2008 13:26:08

bertiboa hat geschrieben:
Haikumsai hat geschrieben:........Ich war froh als ich wieder zu Hause war,......


Da bin ich ja froh dass es anderen auch so geht ;D
lg
Berti

Ja ja, das wir die gleichen Probleme mit den Kid´s haben, hat sich ja beim letzten Treffen bestätigt, was mich auch immernoch freut. Dachte immer es geht nur mir so.
Jetzt stell dir das mit drei Kindern 1 Jahr lang vor? :?: :?: :?:

gruß

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