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KraftfahrzeugSteuerErhöhung für Wohnmobile 1 ... 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12 ... 54


mikel am 17 Mär 2005 11:16:10

@Pijpop
bebinnt der Hersteller mit W oder mit B (Erlangen)

@Dirk
:oops: stimmt, auch sehr interessant

:D :D :D

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allegria am 17 Mär 2005 11:44:16

MarkusZ hat mich wegen meines Beispiels Touareg zu Recht kritisiert. Ich habe das Beispiel deshalb auf der vorhergehenden Seite in meinem Beitrag gelöscht.

Gast am 17 Mär 2005 13:00:15

allegra,
naja, der touareg ist ja schlimmstenfalls ein 5 liter grosser "euro 3"-diesel, so dass da ab 1.1.05 nach hubraum rund 800 euro fällig wären. zudem ist er schadstoffmässig als leichtes nfz klassifiziert worden, weil über 2,5t zgg. als pkw würde er grade mal euro 2 oder womöglich nur euro 1 erreichen. damit wären 800 bzw. 1350 euro per annum fällig.
sicher stimmt markusz behauptung für die benziner (cayenne), aber die touareg diesel fahren grösstenteils gewichtsbesteuert durch die gegend und sind auch keinesfalls steuerbefreit.
ich würde auch eher deine haltung zu den offroadern kritiseren, die ja genau wie womos freizeitfahrzeuge sind. sicher gibts welche, die auch als alltagswagen eingesetzt werden, aber das werden auch tausende von bulli-womos.
solange immer nur jeder schön auf seinen eigenen vorteil bedacht ist und dafür andere ausliefert, wird das doch nichts. wir sollte alle zusammen für die abschaffung der kfz-steuer und umlegung auf die mineralölsteuer kämpfen.
es ist ja schon hier innerhalb des forums so, dass sich die fahrer der dickschiffe für eine 3,5t-grenze der gewichtsbesteuerung einsetzen, um ihre eigene haut zu retten, dabei aber vergessen, dass 85% der 400000 wohnmobile in deutschland fahrzeuge mit einem zgg von 2800-3150 kg sind. die fallen dann leider hinten runter, zumindest die älteren mit den "dreckigen" 2,8l-dieseln sind richtig gekniffen. das ist der eigentliche wirtschaftsfaktor, denn da liegt die masse.

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Pijpop am 17 Mär 2005 14:39:40

@ Mikel

Ba........... hatte das Problem mit einem " Klugsch...... " Kunden.
Da war alles im Vorfeld mündlich geklärt - aber die Mama konnte sich an nichts erinnern.
Du kennst doch den Markt auch - da werden 10 Meter Teile verkauft mit
allen Extras - Retarder und Hubstützen und was sonst noch geht - als
7,5 Tonner!!!
Aber es soll ja auch Luxusklasse PKW geben - wenn Du fährst und ich auf
dem Beifahrersitz sitze ist im Fond nur noch Platz für Kleidergröße 34 -
falls der Tank nicht voll ist - Extrembeispiel DB W 140.


Pijpop

Gast am 17 Mär 2005 14:44:48

Als Besitzer eines abgelasteten Euro 3 Diesel der sich jederzeit auf 3,8 Tonnen bringen ließe regt mich die Steueränderung so auf weil es mal wieder die Falschen trifft.

Geplant war es ja die Besitzer von Touareg, ML und Co. zu treffen. Die trifft es sowieso nicht ganz so hart, weil sie a) zu den Besserverdienenden gehören (sonst könnten sie sich so ein Auto nicht leisten)
und b) diese Fahrzeug zu einem hohen Prozentsatz eh auf die Firma laufen.

Wen trifft es:
- Den Familienvater mit seinem VW Bus, den er dringend für seine 4 Kinder braucht
- die junge Familie die sich (noch) kein modernes Womo leisten kann
- den Womo Besitzer der ein 92er Womo fährt, was er sich hart vom Mund abgespart hat
- den Besitzer des alten Landcruiser oder Pajero, der damit seinen Wohnwagen zieht

Achtung: Alles nur Beispiele und verallgemeinert.


Das ganz Dumme dabei ist: Welche tolle Idee haben "die da oben" morgen und wen trifft es dann?

Deshalb volle Zustimmeung zu Superuser.

mikel am 17 Mär 2005 15:57:50

pm SONDER-NEWSLETTER vom 17.März 2005

Skandalös: Kfz-Steuer für Reisemobile steigt ab 1. Mai um bis zu 500
Prozent

pm startet bundesweite Protestaktion - Hunderte Arbeitsplätze
bedroht


STUTTGART (pro) – Für die mehr als 300 000 Besitzer von Reisemobilen über
2,8 Tonnen wird es am 1. Mai 2005 ein böses Erwachen geben: Weil sich die
Bundesländer im Zuge der Anhebung der Kfz-Steuer für schwere Geländewagen
nicht auf eine Ausnahmeregelung einigen konnten, verteuern sich die
Abgaben für Freizeitfahrzeuge extrem. Im Durchschnitt, so der Caravaning
Industrie Verband (CIVD), steigt die Kfz-Steuer um mehr als 300 Prozent!
Viele Reisemobilbesitzer müssen sogar mit einer Verfünffachung rechnen.
Das in Stuttgart erscheinende Fachblatt pm, Europas größtes
Reisemobil-Magazin, kündigt eine massive Protestaktion gegen die
drastischen Einschnitte an.

Anlass für die massive Steuererhöhung ist eine Änderung der
Straßenverkehrs-Zulassungsordnung (StVZO), die vor allem auf das
Kfz-Steuerprivileg für schwere Geländewagen zielt. Damit wird die
Berechnungsbasis der Steuer komplett umgestellt. Wurden Reisemobile über
2,8 Tonnen bisher wie Nutzfahrzeuge nach Gewicht besteuert, so ist ab Mai
die Größe des Hub-raums entscheidend.

Zu den drastischen Verteuerungen kommt es, weil sich die Bundesländer
nicht auf eine Ausnahmebestim-mung für die vorwiegend auf
Leicht-Lkw-Fahrgestellen aufgebauten Reisemobile einigen konnten. In der
entscheidenden Runde der Länder-Finanzministerien am 3. März 2005 zog das
federführende Land Bayern einen vorbereiteten Entwurf auf Weisung von
Finanzminister Kurt Faltlhauser (CSU) überraschend zurück.


Die Folgen sind für Reisemobilisten extrem: Für Mobile der jüngsten
Generation, die in der Regel mit einem 2,8-Liter-Dieselmotor ausgestattet
sind, steigt die jährliche Kfz-Steuer von bisher 210 Euro auf 449 Euro an
– ein Aufschlag von 114 Prozent. Noch härter trifft es die rund 200 000
Besitzer älterer Reisemobile ohne Abgas-regelung: Sie müssen für ihr
Fahrzeug mit 2,8-Liter-Motor sogar 1052 Euro zahlen – das entspricht einer
Steuererhöhung um mehr als 500 Prozent!

Laut CIVD, Kriftel, wird die durchschnittliche Steuerverteuerung für
Reisemobile ohne Abgasregelung bei rund 300 Prozent liegen. Im Extremfall
kann die Steuererhöhung sogar wesentlich höher ausfallen, weil es bei der
Pkw-Steuer im Unterschied zur Lkw-Steuer keine Deckelung nach oben gibt.
So können für ein großes Reisemobil auf Omnibus-Fahrgestell ab 1. Mai 2005
über 4500 Euro Kfz-Steuer pro Jahr fällig werden. Zum Vergleich: Für einen
40-Tonner-Lkw werden maximal 1789 Euro erhoben.

Viele deutsche Arbeitsplätze gefährdet

In der Caravaning-Branche ist die Betroffenheit groß. Klaus Förtsch,
Präsident des CIVD, geht davon aus, dass der boomende Reisemobiltourismus
einen massiven Rückschlag erfährt: „Diese Steuer ist in jeglicher Hinsicht
kontraproduktiv. Eine Kaufzurückhaltung wird die unausweichliche Folge
sein.“ Förtsch sieht deshalb viele Arbeitsplätze in der
Reisemobil-Industrie bedroht – die Reisemobile der rund 70 deutschen
Hersteller werden nahezu komplett im Inland gefertigt.

Hans-Jürgen Burkert, Vorstand von Europas größtem Reisemobilhersteller
Hymer in Bad Waldsee, ist des-halb auch „frustriert über eine Politik, die
kurzfristig auf Einnahmen durch eine überzogene Kfz-Steuer abzielt und
langfristig den Standort Deutschland gefährdet“. Dirk Dunkelberg,
stellvertretender Hauptgeschäftsführer des Deutschen Tourismus-Verbandes
(DTV), befürchtet einen deutlichen Rückgang für den Reisemobil-Tourismus:
„Diese Steuererhöhung ist nicht förderlich“.

Auch auf politischer Ebene gibt es deutliche Kritik: „Es kann nicht sein,
dass für ein Reisemobil mehr Steuern zu bezahlen sind als als für einen
40-Tonner“, sagt Ernst Hinsken (CSU), der Vorsitzende des
Bundestag-Tourismusausschusses, in einem Interview mit der Zeitschrift
pm. Er schlägt vor, für Reisemobile einen eigenen Steuertarif
einzuführen, „der irgendwo zwischen den Pkw- und dem Lkw-Tarif liegt.“ Der
nordrhein-westfälische Finanzminister Jochen Dieckmann (SPD) will sich
weiterhin für die Besteuerung der großen Reisemobile nach Gewicht
einsetzen.

Da bis zum 1. Mai 2005 aber keine Ausnahmeregelung mehr zu erwarten und
realisierbar ist, kündigt Thomas Seidelmann, Chefredakteur von pm,
eine große Protestaktion an. „Wir appellieren im Namen von
hunderttausenden betroffenen Reisemobilisten an die Bundesländer, ihre
Entscheidung schnellst möglich zu revidieren.“ Seidelmann: „Diese Steuer
ist in keiner Weise gerecht; damit werden die Besitzer von Reisemobilen
abgestraft.“ Er verweist auch auf die Ungleich-behandlung: „Nutzfahrzeuge,
deren Fahrgestelle und Motoren mit denen der Reisemobile völlig identisch
sind, werden weiterhin nach Gewicht besteuert. Diesen Unsinn kann man
niemandem vermitteln.“

Auf der Internetseite [LINK: --> Link mobil.de]
--> Link mobil.de können Betroffene ihren Unmut gegen die
Reisemobil-Steuer zum Ausdruck bringen. In der Mai-Ausgabe von pm
(ab 13. April im Handel) fällt der Startschuss zu einer bundesweiten
Protestaktion. Außerdem gibt es dort weitere Hintergrundinformationen zum
Steuererlass sowie wichtige Tipps, wie Betroffene auf die Steuererhöhung
reagieren können.

mikel am 17 Mär 2005 16:07:24

Es ist Entschieden - die Steuer kommt!!!


Bitte lest hier:

--> Link

Pijpop am 17 Mär 2005 16:09:08

UND?????

mikel am 17 Mär 2005 16:19:33

Der arme Herr Barn....

Der baut eigentlich ganz vernünftige Teile, sind vielleicht nicht die schönsten, auch nicht die billigsten, aber super Qualität, ich war mit meinem damals super zufrieden!

Jau, W140, damalige E Klasse, habe ich aber ne Menge von verkauft :D

fuzzy am 17 Mär 2005 16:24:00

SCHRÖDER ist doch heute morgen in seiner Regierungserklärung an zweiter Stelle darauf eingegegangen und hat obwohl Trittin und Eichel dagegen waren gesagt das dies mit ihm nicht zu machen wäre !

Angie und Eddie werden da heute beim Gipfeltreffen bestimmt drauf eingehen. :flehan:
Sowie ich Eddie kenne ist der bestimmt dafür !

:versteck:


Das hab ich in pmforum geschrieben :

Für mich heißt es ganz klar:

Womo abschaffen!

Denn 980 € Steuer im Jahr kann und will ich mir nicht leisten !!!!

d.h. Womo mit Verlust verkaufen.
d.h. weiter der Markt wird mit Gebrauchtfahrzeugen dieser Klasse überschwemmt, denn nicht nur mir geht es so.

Neufahrzeuge dieser Klasse werden deutlich weniger verkauft.

ich bleibe zukünftig am Wochenende wieder zuhause und gebe mein Geld nicht mehr in der Region wo ich hinfahre aus.

Das waren in der Vergangenheit sicher mehr als die Steuererhöhung ausmacht, Aber das Geld fehlt in den Kassen derer die sich mit Reisemobiltourismus beschäftigen.
Statistische Erhebungen besagen das jeder Insasse ca. 40-45€ täglich in der Region ausgibt !

Also wieder typisch Politik, nicht zu ende gedacht !
Die haben doch sowieso alle die Bodenhaftung verloren !

Die teilweise polemisch geführte Diskussion hier kann ich überhaupt nicht nachvollziehen.

Fact ist das der größte Teil der SUV Fahrer diesen als PKW nutzen und von einem Fehler im Steuersystem profitierten.

Der hat sich aber im Vergleich zum PKW wieder durch deutlich höhere Unterhaltskosten weggepfiffen.

Ab die neue KFZ Steuer jetzt gerechter ist oder nicht mögen die SUV Fahrer unter sich diskutieren.
Wer einen fahren will, muß das dann für sich entscheiden ob ihm das Wert ist, oder ob er sich einen PKW kauft !

Wohnmobile sind Freizeitfahrzeuge und werden auch hauptsächlich nur dazu benutzt. ich habe keine Alternative, außer dem Wohnwagen und das ist für uns keine Alternative !


usw usw.

dokabastler am 17 Mär 2005 16:32:25

Hey mikel,

was ist da neu?? oder hab ich was übersehen?

Seit eben der erwähnten Konferenz, wo keine Einigung gefunden werden konnte und ein weiteres Zusammenkommen auf Mitte Mai verschoben wurde ist das doch schon so......
nur pm schreibts halt heute nochmal...das ist das aktuelle

abgesehen davon ist es wichtig, daß aus der Seite (pm) endlich was kommt - immerhin können die da die Industrie mit ins Boot nehmen.....
wenn wir da rumjammern hat das doch den touch von Jammern auf hohem Niveau........die Industrie kann Arbeitsplätze ins Feld führen....wir doch nur das Argument, daß wir uns zwar ein mehr oder weniger teures Mobil leisten könen, aber nicht die Steuer.....das glaubt doch kaum einer....


günter

fuzzy am 17 Mär 2005 16:34:25

sorry hab noch was vergessen :

Was ist eigentlich mit uns "GUIDO"

nach der nr. mit 18+ und seinem outing ist es ruhig um ihn geworden !

oder reichen ihm seine stammwähler + die neuen aus der outingszene ?

Die Womofraktion wäre doch bestimmt prozentual für ihn eine interssante Klientel ?

Wenn Steinbrück sich vor der Wahl in NRW dazu nicht äußern will .....

nochmal :versteck:

hade am 17 Mär 2005 19:30:21

Mal ne blöde Frage:
Haben wir eigentlich einen Anwalt unter uns, weiß das jemand?
Weiß jemand wie die WoMo in dem übrigen Europa versteuert werden?
Könnte mir vorstellen daß das nich so ist wie bei uns geplant.
Man könnte doch dann auf EU-Recht Gleichstellung pochen, oder was meint ihr???
Wer ist da Experte???

Hans

hade am 17 Mär 2005 19:36:44

Genau das wäre die Idee!!!
Italiener und Franzosen machen das generell so, und haben meistens Erfolg!!! :x :x :x

Hans

[Admin] am 17 Mär 2005 19:39:04

Da braucht es keinen Anwalt - sondern nur ein paar Wortmeldungen unserer Mitglieder aus Frankreich, Belgien, Österreich, Niederlande usw.

........nur so viele "Steuerthreads" wie wir inzwischen hier haben - da wird das schon schwierig

catica am 17 Mär 2005 22:28:19

Laut Aussage vom ADAC, besteht Hoffnung ein EU-Gesetz geltend zu machen, nachdem Freizeitmobile von einer hohen Besteuerung verschont bleiben. Ansonsten das übliche: der Beschluss muss noch durch die Gremien und der Termin 1.5.05 ist auf keinen Fall zu halten.
Dann können wir vielleicht wenigstens noch einmal Urlaub machen mit unserem Mobil, bevor wir es verkaufen müssen und die ganze Arbeit umsonst war. :cry:

agu am 17 Mär 2005 23:10:35

Ein Schlupfloch gibt es !

Büromobil
(Schreibtisch, Aktenordner, Laptop müssen sein) :wink:

Tipsel am 17 Mär 2005 23:17:55

Hi André,
geht aber doch wahrscheinlich nur, wenn du selbständig bist. Oder funzt das auch, wenn man im Minijob von zuhause aus tippt?

Egal, wir werden dann wohl auflasten, wenn es ernst wird.

Gast am 17 Mär 2005 23:25:15

@Agu: Büromobile werden in den Publikationen auch immer ausdrücklich in einem Atemzug mit den Womos genannt. Is wohl nix mit Schlupfloch.

Werkstattwagen: Aber wer will statt Kocher schon Schraubstock und statt Kühlschrank ein Schweißgerät?

agu am 17 Mär 2005 23:28:55

Code: --> Link
Is wohl nix mit Schlupfloch

Der Carthago ja ein Privatfahrzeug aber das könnte man ändern, dann gibts beim Nächsten die Märchensteuer zurück.

Und ist das nun ein Schlupfloch :D

(Humor ist, wenn man trotzdem lacht)

PS: oder ich melde ihn in Schleswig-Holstein an :D in den nächsten Monaten läuft da wohl nichts mehr !

agu am 18 Mär 2005 00:10:43

und hier das Neuste vom AVD

Jedes vierte Wohnmobil wird emissions- und hubraumbezogen besteuert
10.03.2005

Ein Viertel der knapp 400 000 Wohnmobile in Deutschland wird emissions- und hubraumbezogen besteuert wie die Personenwagen.

mid Berlin - Ein Viertel der knapp 400 000 Wohnmobile in Deutschland wird emissions- und hubraumbezogen besteuert wie die Personenwagen. Dies teilt die Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage mit.

Es handele sich dabei um Fahrzeuge mit einer zulässigen Gesamtmasse bis 2,8 Tonnen. Die Regierung räumt jedoch ein, dass es zur zukünftigen Besteuerung von Wohnmobilen in den Finanzministerien der Länder unterschiedliche Überlegungen gibt.

Es hatte sich vor allem die Frage gestellt, ob sich für die Besteuerung der Wohnmobile eine Änderung angesichts des wegfallenden Steuerprivilegs für schwere Geländewagen über 2,8 Tonnen Gesamtmasse zum 1. Mai diesen Jahres ergibt, die dann nicht mehr wie Lkw nach dem Gewicht, sondern die Pkw nach Emissionen und Hubraum besteuert werden.

seklatt am 18 Mär 2005 00:12:57

Hallo,
Wird es nicht langsam Zeit, Nägeln mit köpfen zu machen.Das einzelne Geschrei wird keinem von uns was bringen.Wir sollten gemeinsam handeln.Protest!! heisst das Zauberwort.Lasst uns zu hunderten, zu tausenden Autobahnen blockieren,das Leben zum stillstand bringen damit man uns zur Kenntnis nimmt.Denn mit welche Begründung sollen wir für ein Womo genau so viel Steuern zahlen wie ein 40 t LKW das im Jahr 100 000 km fährt und das zig fache an Umweltverschmutzung verursacht.Eins ist klar;alleine sind wir nichts,gemeinsam sind wir stark.Warum können wir das, was die Franzosen oder italiener können,nicht? Eine Demo ist nicht unrechtes.Einerseits geben wir immer an,daß wir in Deutschland freie Meinungsfreiheit haben wenn es um Ausland geht aber keiner traut sich von diesem Recht gebrauch zu machen.Nur Mut.Denn bei vielen Womobesitzern steht die Entscheidung,daß Sie bei einer evtl. Steuererhöhung ihr Womo nicht mehr halten werden können.Ich gehöre dazu.
Im pmheft für Mai(ab 13 April im Handel)wird zu einer großangelegten Protestaktion gerufen.Ich werde auf jeden Fall kämpfen und bei jeder Aktion mit machen,wenn ich trotzdem nichts erreiche dann weiss ich daß ich gekämpft habe und werde stolz auf mich sein. dann fällt mir auch nicht schwer mein sehr geliebtes Hoby aufzugeben.
Glückauf
seeklatt

Tipsel am 18 Mär 2005 00:38:47

Wenns wirklich dazu kommt, fahren sogar wir nach Berlin und unser Sohn mit weniger als 2,8 t kommt als Sympathisant auch mit. 1968 waren wir auch schon im Friesennerz dabei, jetzt kommen wir mit Womos, Joschka hat ja auch keine Turnschuhe mehr an :D Petra kann schon mal Kuchen backen, Kaffee bringen wir mit.

hollekubi am 18 Mär 2005 02:59:34

Ich hab schon immer gesagt, dass ich dabei sein werde, mit einer wahnsinns Hupe und riesen Plakat und allem, was sich sonst noch machen lässt. Und sollte eine solche Aktion wirklich Wirkung zeigen, dann sollten noch viel mehr Menschen mit Ihren Anliegen auf die Strasse gehen. Da gibt es glaub ich genug Menschen, die Grund dazu haben, z.B. 5 Mio Arbeitslose auf einen Schlag in Berlin - GIGANTISCH !!!!!!!!!! Es muss mal demnächst heißen: "ES BEWEGT SICH WAS IN DEUTSCHLAND" !!!! Das Volk lässt sich nun mal (bisher) eine Menge gefallen, aber weiß Gott nicht alles. Dieses Volk sollte erkennen, dass es stark ist, verdammt stark, wenn es gemeinsam handelt.

Gast am 18 Mär 2005 10:52:08

Mal eine Frage an die juristisch versierten hier:

Bis zum Grundsatzurteil vom 1983 ( siehe --> Link ) wurden alle Wohnmobile nach Gewicht besteuert.

In der Urteilsbegründung wird mehrmals die 2.8t-Grenze aus §23 benutzt, um den Wunsch des Klägers nach Hubraumsteuer für sein Wohnmobil unter 2.8t zu begründen.

Wenn nun die 2.8t-Grenze in §23 wegfällt (Kombi-Kfz-§), ist dann nicht dieses Urteil hinfällig und auch Wohnmobile unter 2.8t müssen wieder nach Gewicht besteuert werden? Das ist doch die ursprüngliche Besteuerung aller Wohnmobile gewesen, oder?

Beim Wohnmobil war es ja gerade nicht so, dass durch ein Urteil die Gewichtssteuer eingeführt worden ist (wie bei den Kombi-Kfz), sondern umgekehrt wurde erst durch ein Urteil für einen Teil der Wohnmobile (<2.8t) die Hubraumsteuer eingeführt. Und dass anscheinend auf der gleichen rechtlichen Grundlage wie die Gewichtssteuer für Kombi-Kfz (die ja nun entfällt)

Nasenbär am 18 Mär 2005 12:09:38

Hallo
Meiner Meinung nach ist der Klageweg am Erfolg versprechendsten. Wie geht das mit einer Sammelklage? Ob das was bringt? Wäre das was für uns :?:

[Admin] am 18 Mär 2005 17:10:48

daß die "sonstigen Fahrzeuge" generell "abgeschafft" werden - und es nur noch PKW und LKW gibt. Die einen befördern Personen, die anderen Güter. (Punkt) 8)

Pijpop am 18 Mär 2005 17:30:55

Auf gehts - also bei mir arbeiten 5,9 L unter der Haube - bevor einer was falsch versteht.
Da wollen ein paar Demo machen - ich lach mich kaputt - denkt doch
mal ein bischen drüber nach welche Demos in Deitschland ignoriert werden - und dann kommt Ihr mit den Wohnmobilen.

Büro KFZ - wie war das - setzen 6 - Thema verfehlt - weil - auch dies
wäre ein Sonstiges KFZ - nur - darum gehts - die gibts in Zukunft nicht
mehr - auch wenn VOX anderes behauptet.

Ab ins Ausland - no problem - meldet Euren Wohnsitz an wo Ihr könnt -
oder wollt - führt das Wohnmobil im dortigen Land ein - zahlt die Einfuhr-
umsatzsteuer -und noch so ein paar Kleinigkeiten - dann schauen wir mal.

Selbstständig machen - Fahrzeug ins Betriebsvermögen überführen -
Kosten als Betriebsausgabe geltend machen - geht. Wenn auch nicht so einfach wie viele ( nicht nur hier ) denken. Aber ob das Sinn macht ist
ne andere Frage. Immer die Diskussionen mit dem Betriebsprüfer -
nicht mit dem Steuerberater!! Den kann ich wechseln, falls Er die Gestaltungsfreude verliert.

Vermietgesellschaft mit Sitz in GB ( LTD kostet fast nix ) oder in Spanien
eine S. L. gründen, die kostet ca. 2000 Euro. Autos der Gesellschaft
überschreiben ( ein BISCHEN Vertrauen gehört dazu ). Die Autos
werden dort angemeldet usw. gegen geringe Gebühr könnt Ihr dann
Euer Fahrzeug mieten - gibt ne Mietgarantie.
Ich denk mal Frebeka wird das praktische Übernehmen - Mikel das
Finanzielle - für mich wird sich auch was finden.
Problem - was machen wir mit dem Panzer von Dirk - kann man den
außer in Deutschland sonst wo anmelden???? Bitte um Tipps


Pijpop

hanschoen am 18 Mär 2005 18:19:07

Hallo Womofreunde,

ich denke mal, dass wir bezüglich der geplanten Steuererhöhung etwas tun sollten. Es reicht nicht, wenn wir uns in den verschiedenen Foren gegenseitig bemitleiden oder unseren Unmut kundtun - das hören keine Außenstehenden und die verantwortlichen schon gar nicht. Wir müssen uns gegenüber denjenigen, die die Steuererhöhung zu verantworten haben, lautstark artikulieren. Ich möchte Euch deshalb einladen, einmal die Homepage --> Link zu besuchen. Hier soll versucht werden, Informationen zum Thema (und nur hierzu, es soll keine Konkurrenz zu bestehenden Foren sein) zu geben und alle Kräfte gegen die geplante Steuererhöhung zu bündeln

Die erste Aktion soll eine Petition sein, an der sich möglichst viele MoMo-Besitzer beteiligen sollen, um unserem Anliegen Gewicht zu verleihen. Die Petition wird, wenn alles klappt, am Wochenende Online gestellt. Fertig ist sie eigentlich schon. Dann liegt´s an Euch ob Ihr uns unterstützt und mitmacht oder nicht.

Wie gesagt, laden wir Euch herzlich auf die HP ein. Hier könnt Ihr auch sehen, wen wir in den letzen Tagen versucht haben mobil zu machen.

By the way die pm sitzt auch schon fast mit im Boot. Das entscheidet sich auch in den nächsten Tagen.

So und jetzt ziehen wir alle gemeinsam an einem Strang sonst haben wir verloren.

Übrigens mithelfen kann jeder von Euch. Wenn die Petition Online steht, schnappt Euch das Teil, fahrt zu Eurem Händler und versucht diesen für die Sache zu gewinnen. Auch die Händler haben Kunden und auch Mitarbeiter deren Unterschrift uns alle voran bringt.

Wenn´s auf der HP mal klemmt, bitte nicht schimpfen. Die Seite zieht diese Woche noch einmal auf einen anderen, größeren Server um. Ab nächster Woche läuft das Ding wie ein Uhrwerk. Versprochen.

Hans

[Admin] am 18 Mär 2005 18:41:08

das ist keine schlechte Frage........... :wink:

Ich muß allerdings ehrlich zugeben - vor lauter Diskussionen, Vermutungen, Entwürfen, Vorabmeldungen, Briefen von allen möglichen Politikern usw. weiß ich langsam garnix mehr.

Ich weiß nicht, ob das die Frage richtig beantwortet, aber ich habe irgendwo einen Gesetzentwurf gesehen, der zog die Grenze bei 15 Tonnen. Somit wären wohl die Busse aus dem Schneider.

Ich glaube aber gleichzeitig, daß nicht mal die, mit der Steueränderung befassten Leute, wissen, worum es eigentlich geht.

Stefan-Claudia am 18 Mär 2005 19:14:07

Ein Hallo an das Forum

all Eure Bemühungen, Protestfahrterklärungen, Steikaufrufe, Briefe, Petitionen wird sich in Deutschland nur noch wieder eines dursetzen: der Frust.

Politiker, untätig, korrupt ( zum Teil ), inkompetent und von Iditen gewählt
die nichts anderes zu tun haben, als sich ihre Pöstchen hin - und herschieben, Tagegelder kassieren, sich vor laufender Kamera was auf`s Maul hauen und anschliessend (Kamera aus) Brüderschaft trinken.
Parlamentarische Staatssekretäre (tolles Wort ), herangezogen aus der zweiten Reihel, könnten sich von ihren Übergangsgeldern und ihrer
Altersversorgung noch wenigen Jahren fast schon jeden Monat ein neues
Womo kaufen.
Und immer und immer wieder die Gleiche Laier , kein miteinander der
Parteien sondern immer nur Stillstand und Wahlkampf.
Das sich die Politikverdrossenheit der Bürger dieses Landes immer vergößert und damit auch die Wahlbeteiligung nachläßt ist ja kein Wunder.

Dann stehen wieder diese Pappnasen vor den Kameras und bedauern, das es ihnen wieder nicht gelungenist die Massen zu bewegen usw...usw...usw

Und trotzdem:

wir fahren mit nach Berlin

HaraldF am 19 Mär 2005 00:12:00

Pijpop hat geschrieben:Ab ins Ausland - no problem - meldet Euren Wohnsitz an wo Ihr könnt -
oder wollt - führt das Wohnmobil im dortigen Land ein - zahlt die Einfuhr-
umsatzsteuer -und noch so ein paar Kleinigkeiten - dann schauen wir mal.
Pijpop


Hallo Pijop ,
lt. EU Recht ist das so, wenn Du als EU-Bürger in ein anderes EU-Land ziehst, sprich dort einen Wohnsitz anmeldest ( auch 2. Wohnsitz) , zählt das Fahrzeug als zum Haushalt gehörig und unterliegt nicht der Einfuhrumsatzsteuer. Das EU-Recht betont hier ausdrücklich die Freizügigkeit und verbietet es den Mitgliedsstaaten für bei Wohnungswechsel eingeführte Haushaltsgegenstände (auch Fahrzeug) Einfuhrsteuern zu erheben.
Beispiel Frankreich :
Du brauchst zum Ummelden des Fahrzeugs eine EU-Konformitätsbescheinigung (bekommst Du vom Hersteller des Fahrzeugs). Mit den Deutschen Papieren des KFZ (Abmeldebestätigung und Brief), der franz. Meldebestätigung (fiche d'état civil) und dem Fahrzeug gehst Du zur Präfektur des betreffenden Departements und beantragst die franz. Papiere (Carte grise) und das franz. Kennzeichen. Dazu brauchst Du dann auch eine franz. KFZ-Versicherung (Bescheinigung).
Die Präfektur schickt Dich dann mit Deinem Fahrzeug zum franz. TÜV, der einmalig die Verkehrssicherheit Deines Fahrzeugs feststellt. TÜV ist in Frankreich nur bei Halterwechsel fällig. KFZ-Steuern gibt es nicht, die sind im Kraftstoffpreis enthalten. Eine AU ist in Frankreich ebenfalls unbekannt. Das wars. Zu zahlen sind die Erstellung der Papiere, die Kennzeichen, die Versicherung und die TÜV-Abnahme- bis auf die Versicherung- alles einmalige Ausgaben !
Ähnlich verhält es sich übrigens in
Polen (genaueres bringt gerade ein Bekannter in Erfahrung).

Harald

pappkamerad am 19 Mär 2005 00:17:29

Hallo, bin seit ein paar Wochen eifriger Leser des Wohnmobilforums, fahre selbst seit 1986 einen ausgebauten 2,5 t Fiat Ducato (Hymer-Car - gibt es schon ein paar Jahre nicht mehr).
Zur Steuerdiskussion: Natürlich ist die Steuererhöhung mehr als ärgerlich, aber das ist sie schon seit mindestens 7 Jahren, allerdings nur für Besitzer von Wohnmobilen unter 2,8 t, die werden nämlich schon seit der Kfz - Steuerreform von 1997 (oder 1998 ?, jedenfalls noch zu Helmut Kohls Zeiten) nach Hubraum besteuert und seit dieser Zeit zahle ich für den Ducato (Bj. 1986 also noch ohne Abgasreinigung) jährlich gut 1000 EUR (bzw. 2000 DM) Steuer, macht bis heute mindestens 7000 EUR. (Vielleicht ist das ein Grund, warum die kleinen und leichten Wohnmobile weitgehend ausgestorben sind.) Demnächst werde ich einen 3,5 t mit 2,4 l Hubraum fahren und mich über "nur" noch gut 400 EUR Steuer freuen. Wie man sieht, alles ist relativ.

Tipsel am 19 Mär 2005 00:24:24

Ich glaub, dies ist ein weiterer Schritt, hier in unserem Land die Spreu vom Weizen zu trennen. Das Ziel ist: ganz reich und ganz arm, so hats im Mittelalter schon gefunzt und Amiland machts uns vor.
Nix zwischendrin.
Reiche immer reicher werden lassen (ich mein die richtig reichen) und den Rest ganz klein halten, damit er kuscht. Egal, ab 60 zahlt dann die Kasse keine Hüfte mehr oder Dialyse, die Rente gibts eh bald nicht mehr und so gehts seit Jahren ganz klammheimlich schrittchenweise ins Mittelalter zurück.
Und wir alle sitzen starr wie das Häschen vor der Schlange..........

agu am 19 Mär 2005 00:26:07

Wenigstens ist ein Hersteller aufgewacht ! Heute auf deren Homepage gefunden.

Steuerwahnsinn!
Niesmann+Bischoff ist aktiv um eine Abwendung der geplanten Steuererhöhung bemüht.

Wir haben erfahren, dass die Bundesländer im Rahmen einer Verwaltungsanweisung der Aufhebung von § 23 Absatz 6a StVZO zum 01. Mai 2005 nachkommen werden. Die daraus resulitierenden kraftfahrzeugsteuerlichen Folgen sind insbesondere für Reisemobile dramatisch: Ab dem 01. Mai 2005 wären dann alle im Markt befindlichen Reisemobile ausnahmslos nach Hubraum zu besteuern.

Wir haben bereits die für Rheinland-Pfalz zuständigen Ministerien angeschrieben. Außerdem versuchen wir derzeit, einen persönlichen Gesprächstermin bei den Ministerien zu bekommen, um den Verantwortlichen die Konsequenzen einer solchen Steuererhöhung aufzuzeigen.
Ab Montag wird es an dieser Stelle --> Link einen Musterbrief geben, den Sie als Vorlage für Ihr persönliches Schreiben an die für Sie zuständigen Abgeordneten, Minister etc. nehmen können.
Wir werden dieser Steuererhöhung nicht tatenlos zusehen und hoffen, mit diesen Maßnahmen einen Beitrag zur Änderung der Kraftfahrzeugsteuer für Reisemobile zu leisten.

Tipsel am 19 Mär 2005 00:39:23

Schon erstaunlich, dass es sich sich langsam mal rumspricht. :eek:
Peter war auch ganz erstaunt, als ich ihm die Sache geschildert hab. Er hat weder in der Glotze noch im Radio davon gehört. In der Zeitung stand auch nix.

HaraldF am 19 Mär 2005 01:06:26

Hier mal ein Link zum "Auswandern" der Wohnmobile :

Tips zum Anmelden von KFZ im EU-Ausland :

--> Link

Na dann , befreien wir unser Land von den lästigen KFZ-Steuern !

Harald

[Admin] am 19 Mär 2005 01:24:37

tja...........offensichtlich werden hier die News gemacht! :D

Ich muß aber (zu meinem Bedauern!) bemerken, daß ich nicht die geringste Chance sehe. Mit Hartz IV hat man viel mehr Leuten viel existenzieller auf die Füße getreten - und da haben auch viel mehr Leute demonstriert, geschrieben usw.

Das juckt keinen "da oben"

Ich glaube außerdem:
Maximal bis Kreis-Ebene befassen sich Exicutive und Legislative mit den Bürgern. Alles, was darüber kommt ist zum Großteil mit sich selbst beschäftigt. Die Exicutive mit ihrer Karriere und der Pension - die Legislative mit Diäten, Aufwandsentschädigungen, parteipolitischem Geplänkel und möglichst ertragreichen Beratertätigkeiten. Die Bande ist nicht nur desinformiert, sondern vorallem desinteressiert. Und falls doch ein Abgeordneter ein Womo hat - kein Problem, dann wird halt fix beschlossen, das Abgeordete nur die halbe Steuer zahlen müssen :D

..........und das ist garnicht so witzig, wie es klingen mag: Bei der Beschließung der Praxisgebühren haben sich die armen armen armen Abgeordneten auch ihr eigenes Süppchen gekocht. Sogar der erwerbsunfähige Sozialhilfeämpfänger muß vierteljährlich 10 Euro beim Arzt abdrücken - die Damen und Herren aus dem Parlament haben für sich die Hälfte beschlossen.........

Wenn ich hier ehrlich schreiben würde, was ich von diesen Leuten halte - würde ich den definierten Bereich der freien Meinungsäußerung erheblich überschreiten und mich im strafrelevanten Raum bewegen.........also hör ich lieber auf :ooo:

Tipsel am 19 Mär 2005 01:35:03

Trotzdem sollten wir nicht alles einfach so hinnehmen. Die melken uns bis zum gehtnichtmehr. Wenn genug Protest kommt, wachen die da oben vielleicht doch mal auf.
Wenns nichts nützt, haben wir es wenigstens versucht. Und außerdem machts anderen auch Mut, sich mal zu wehren. Irgendwie ists in Vergessenheit geraten, dass das Fußvolk auch ne Meinung hat.

[Admin] am 19 Mär 2005 02:11:50

das "Fußvolk" hatte schon immer eine Meinung - auch hier, aber dabei bleibts auch................seit 27 Seiten. Die Franzosen sagen sinngemäß: "Ich bin für den Krieg! (aber mein Nachbar soll hingehen)"

Das Einzige, was ich im Aufwand-Nutzen-Verhältnis noch für sinnvoll erachtet hätte, wär das massenhafte Versenden von eMails an Mitglieder des zuständigen Ausschusses gewesen, um den Leuten dort ein paar vernünftige Argumente zukommen zu lassen - Sachen, an die dort (höchstwahrscheinlich!) noch kein Mensch gedacht hat. Dem wird hier leider keine sehr hohe Priorität zugedacht. Man beschränkt sich lieber auf´s Schimpfen und auf´s "man hätte, könnte, sollte"

und dabei wird´s auch bleiben

wetten?




PS: was mich als lästerlichen Menschen in diesem Zusammenhang ein bissel belustigt: Die Westdeutschen waren immer der Meinung, den Ostdeutschen geht es ganz übel. Dort bestimmt die Partei und dann isses auch so! Ein totalitäres Regime halt. Widerspruch ist verboten.

Und jetzt? Hier? In der gesamt-deutschen Bundesrepublik? Da wird auch bestimmt. Und dann isses genau auch so! Du darfst zwar widersprechen bis zum geht nicht mehr - aber keiner hört zu :D


Das Einzige, was wirklich Wirkung hätte - wär eine Wahl....und keiner geht hin. Nur leider ist der Mainstream zu naiv. Es gibt viel zu viele Leichtgläubige, die denken, mit ihrer Stimme hätten sie eine Wahl. Das mag vielleicht bis zur Kreisebene noch gewissen Sinn machen - darüber hinaus ist es immer nur die Wahl zwischen Pest oder Cholera.

Tipsel am 19 Mär 2005 02:36:11

Also ich glaub nicht, dass hier keiner was tun würde. Wenn wirklich die Sache im Juni startet, braucht Petra keinen Kuchen backen, denn nach Berlin kommt keiner von uns rein. Alles dicht, soweit ich die Reaktionen im Bekanntenkreis deute. Langsam fängts wirklich an zu brodeln, denn jedem sitzt das Hemd näher als die Jacke (heißt doch so, oder ähnlich?)

Ich begreif nur nicht, weshalb in der Presse nix läuft. Selbst der ADAC hält sich ziemlich bedeckt. Irgendwo hab ich was von 300.000 Womobesitzern gelesen. Falls ich mich nicht um ein paar Nullen vertan hab, ists schon eine Menge - mal 6-10 Meter - gibt einen gewaltigen Stau.

Beduin am 19 Mär 2005 10:07:27

Hallo Christel.

Du hast richtig gelesen und in Erinnerung.
Die einen schreiben von über 300.00 und die andern von knapp 400.000 und das ist eine menge.
und ich ärgere mich immer über die Pessimisten.
Klar haben die Demos gegen Harz 4 nicht viel gebracht,
aber doch den Leuten evtl ein stück Ego, oder *seufz* auch ein Stück Frust, aber sie haben es wenigstens Versucht.

Und das ist meiner Ansicht nach das worauf es ankommt.
Sich nicht immer allles gefallen lassen, auch mal hinstehen und was machen.
Anzuzeigen das man/wir nicht mehr alles klaglos hinnehmen wie eine Herde Schafe.

Und ich denke auch das so eine "Veranstaltung" noch mehr zum Zusammenhalt der Gruppe der "Womofahrer" beitragen kann.
Den es ist doch so das auch hier die Schere zwischen "arm" und "reich" vorhanden und sichtbar ist und von beiden seiten, vor allem hier im Forum, aufeinander zugegeangen wird.

Die einen müssen es sich buchstäblich vom Munde absparen, das sie überhaupt mal rauskommen und die anderen können es aus der "Portokasse" bezahlen.

Und mit dieser Haltung "Es bringt doch eh nichts" da ist noch nie was verändert worden.

Den, wenn keiner was gemacht hätte, würde zB die "Mauer" heute noch stehen

Stefan-Claudia am 19 Mär 2005 13:10:43

Ein Hallo an das Forum

ich schlage vor , am Samstag den 2.4.05 ( Ende der Osterferien ) treffen wir uns am Autobahnkreuz Frankfurt ( oder andere Vorschläge: Kamener Kreuz, Hamburg, München etc.) und fahren immer rechts ab...rauf und runter...
Den Megastau möchte ich sehen !!!

Und wenns nicht reicht an einem Wochentag wird`s dann richtig voll !!


Stefan

Rita B. am 19 Mär 2005 13:19:36

Dirks Kommentar:.....die Westdeutschen waren immer der Meinung, den Ostdeutschen geht es ganz übel........ spricht mir genau aus der Seele. Dieses Thema diskutieren wir zu Hause schon seit Tagen. Die Meinung der Bevölkerung ist den Politikern ziemlich schnurz. Da setzen sich heute noch in Polit-Talksendungen einige vor die Kamera und verkünden stolz, wo man immer noch was "abschöpfen" könnte. :ooo:

Gast am 19 Mär 2005 13:22:59

kleines zitat aus einem anderen forum zum thema auslandszulassung:

"
aber eine alternative wäre, ich leihe mir dann meinen lkw von der verwandschaft zurück und habe gans schnell mal ein schwedisches kennzeichen. in schweden sind nicht gewerblich genutzte fahrzeuge über 30 jahre steuerfrei!

Grundsätzlich naheliegende Idee, für mich wäre ein britisches Kennzeichen kein Problem. ABER, sobald ich die Kiste in Deutschland fahre, ist das Steuerhinterziehung! ohmy.gif
Ganz streng rechtlich gilt sogar, Fahrzeug im Ausland zugelassen, Deutscher fährt damit und ausländischer Eigentümer sitzt auf dem Beifahrersitz -> Steuerhinterziehung

Was funktionieren könnte wäre, wenn man den Zweitwohnsitz im entsprechenden Land hat, aber ich meine, dann müßte man eine bestimmte Aufenthaltsdauer im Ausland nachweisen.

Ich habe mir das seinerzeit mit dem Bike abgeschminkt (GB-"TÜV" läßt geile Umbauten zu), obwohl ich es bei meiner Schwester in GB hätte anmelden können. Rechtlich hätte es zu viele Probleme gegeben mad2.gif
____________________________________________________________

Was ***** hier schreibt kann ich bestätigen... Wir hatten das gleich Problem, als meine Freundin noch in Deutschland wohnte. Während der Zeit durfte sie mit meinem Auto in D nicht rumfahren... was ziemlich ärgelich war, insbesondere wenn wir längere Strecken zurückzulegen hatten.

Rechtlich gesehen darf man nur in Notsituationen als Deutscher mit einen ausländischen Fahrzeug in D rumfahren. Ist aber sehr schwammig, was nun ein Notfall ist und was nicht...

Also um ein im Ausland zugelassenes Fahrzeug regelmässig in D zu fahren seh ich da ein Problem. sad.gif


******
"

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