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weltreise mit standard womo


lamapom am 28 Aug 2011 14:44:09

hallo zusammen,

würdet ihr mit nem standard Womo auf weltreise gehen.
wir haben nen frankia a 700 doppelachser auf duc 2,8.
würde ihn gerne eintauschen gegen iveco 3,0 liter finden aber nichts.

was sagt ihr dazu??

die freibergs

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Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: Artikel auf eBay oder versuchs hier bei Amazon

Gast am 28 Aug 2011 14:59:09

Ich würde davon abraten. Die Fahrzeuge sind nicht für solche Belastungen
konstruiert. Fahr mal Wellblechpiste, da klappern Dir die Zähne und dein
Womo klappert auch, von Tag zu Tag mehr.

Arno

Roman am 28 Aug 2011 15:19:25

Hallo,

ich sehe das ähnlich wie Arno. Ich glaube auf "Weltreise" wären für mich folgende Punkte wichtig:

-möglichst kompakt ((Kastenwagen)
-solide verarbeiter Möbelbau
-Allradantrieb
-genügend Lesitung
-Autark (Dieselheizung, Dieselkochfeld, Kompressorkühli)

Auf einer Weltreise verschieben sich m.E. die Anforderungen eines "Wohnmobils" vom "Wohnen" mehr in Richtung "Mobil".



Roman

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loewe am 29 Aug 2011 09:07:36

Hallo,
es kommt doch darauf an, wo die Weltreise hingehen soll. Wenn Du afrikanische Pisten zur Regenzeit befahren willst, oder dich zur Regenzeit durch das Amazonasbecken wühlen willst, wirst Du um ein geländegängiges Fahrzeug nicht herumkommen. Wobei geländegängig viel mehr ist als nur Allradantrieb. Sollte sich die Weltreise jedoch auf einigermaßen befestigten Strassen abspielen, gelegentliche Wellblechpisten eingeschlossen, sollte das auch mit einem soliden "normalen" WoMo gehen. Gute Beispiele gibts genug, aus den schlechten Beispielen kann man lernen. Beschäftige dich mal mit dem Buch von Hildegard Grünthaler "Tausend Tage Wohnmobil". Darin ist auch ein Kapitel mit dem Titel "Die Suche nach dem idealen Rolling Home". Es würde mich nicht wundern, wenn Du Dich da mit Deinen Fragen und Überlegungen wiederfindest.


inzman am 29 Aug 2011 12:14:20

Lies doch mal die Berichte von Forumsteilnehmer "gogolo" was er so über die sogenannte Weissware schreibt. Wir sind nicht mit dem WoMo sondern Flieger und PW viel in der Welt rumgekommen. Immer wenn ich in exotischen Ländern ein Reisemobil gesehen habe, habe ich mich dafür interessiert. Und es waren praktisch immer Sonderfahrzeuge. Aus meinem Bekanntenkreis hat ein Paar schon zweimal die Welt im Reisemobil umrundet. In einem Mitsubishi L300 Allrad, weil der gerade noch so in einen 20 Fuss Container passt. Denn zu einer Weltreise gehören auch Schiffspassagen. Lustig auch zu beobachten: Die ganzgrossen teuren Allradexpeditionsfahrzeuge sind meistens nur auf guten Strassen in Europa anzutreffen, höchstens noch in Marokko.
inzman

Gast am 29 Aug 2011 12:52:16

Guckst du hier:

--> Link

Das ist für mich ein "Weltreisender" mit Kompetenz.
Aktuell ist er Reisepartner von gogolo.
Wichtiger scheint mir auf Mercedes zu setzen, wegen des größeren Servicenetzes.
vg gerald

Lancelot am 29 Aug 2011 13:35:26

loewe hat geschrieben:es kommt doch darauf an, wo die Weltreise hingehen soll.


DAS ist wirklich die entscheidende Frage ... :)

Für MICH wäre große Bodenfreiheit und Sperrdifferenzial wichtiger als ein spritfressender 4wd.

canter am 29 Aug 2011 17:29:27

Es kommt sehr darauf an wo es hingehen soll und auf welche Straßen du willst. Mit einem "normalen" Mobil ist es gar kein Problem Nord-/Südamerika und auch große Teile Asiens zu bereisen. Auch Island geht z.B. solange man halt auf den befestigten Strassen bleibt. Wenn es in sanftes Gelände, Schotterpisten gehen soll ist etwas mehr Bodenfreiheit und ggf. ein Differential sehr sinnvoll.
Für Touren die auch das durchfahren von Flüssen, Rüttelpisten, Sand/Wüsten erfordern ist Allrad, Bodenfreiheit und ggf. einen Dreipunktgelagerten Kofferaufbau auf LKW Chassis. ( z.B. Afrika, teile Asiens, teile Südamerika )

Nie Vergessen sollte man ein Winde und Gurte um sich auch mal selber aus dem Dreck ziehen zu können. Das hilft auch mal bei uns in der nassen Wiese :-D

Hier findest du z.B. Infos über eine Weltumrundung die fünf Jahre gedauert hat und einen richtigen 4x4 erfordert hat --> Link

Es gibt aber genug ( auch geführte ) Touren mit ganz normalen Womos z.B. nach Marokko und die kommen auch wieder zurück.
In Ländern/Kontinenten mit ehr unbefestigten Strassen solltest du halt nicht zur Regenzeit unterwegs sein und dein Womo wird sicher die ein oder andere Zusatzausstattung wie vergrößerten Kühler,... benötigen wenn du dauerhaft Spass haben willst. Da gehören dann auch Dieselkocher, Dieselheizung,... dazu. Gas gibts nicht immer und überall. Auch sollte das Fahrzeug eine schön "simple" Technik haben und auch mal schlechten Sprit vertragen können.

Gast am 29 Aug 2011 17:40:41

Moin,

das Fahrzeug --> Link der beiden ist für mich DAS einzig wahre...

alles andere ist in meinen Augen nur behelf... :)

fuzzy am 29 Aug 2011 19:02:52

canter hat geschrieben:Nie Vergessen sollte man ein Winde und Gurte um sich auch mal selber aus dem Dreck ziehen zu können.


einen Frankia Doppelachser ? :D

Ich würde damit keine Weltreise machen, es sei denn es geht nur über Asphalt und die Versorgung mit Reifen ist geklärt.

canter am 30 Aug 2011 11:40:37

@ Bernd ...
das war auch ehr auf die nasse Wiese mit dem hecklastigen 3 Achser bezogen und nicht auf wilde Pisten :-D

northernlights am 30 Aug 2011 14:27:15

Genau die gleiche Frage stellt sich für uns auch: Was für ein Wohnmobil mit einigermassen Komfort aber doch vielleicht pistentauglich und max 3,5 t gibt es?.
Als Tipp: Wir haben als erste Tour eine 7 wöchige Winter-Snowboardreise durch Kanadas Westen gemacht und dabei 21 Skigebiete besucht. Das grösste Problem war selbst bei vereisten und matschigen Strassen nicht das Fahren oder der Motor, sondern als der Black und Grey Tank beim winterfesten Wohnmobil bei minus 30°C solid gefroren war.
Für Reisen abseits der Strasse hatten wir in Kanada 2x einen 4WD mit Pickup. Den brachte ich auf 12 l /100 km. Aber ein grosser Nachteil ist ganz klar, dass man von der Fahrerkabine nicht direkt in den Wohnraum kommt. Bei Bärennahe oder sonstigen Gefahren ist das nicht lustig.
Ob es aber gleich ein Kaliber sein muss wie auf den Links, wage ich zu bezweifeln, man muss sich zuerst im klaren sein, welche Route man wählt und was da auf einem zukommen könnte.

lamapom am 30 Aug 2011 19:50:46

hallo

erstmal kurz zu hennes:
sicherlich und das netz ist voll von solchen megatrucks - aber
wir haben leider nicht das nötige kleingeld.

uns ist klar und bewußt das wir mit unserem womo nicht überall hin können.
aber warum sollte man dort nicht dann mal auf andere fortbewegungsmittel zurückgreifen. desweiteren liegt unsere priorität auf das famllien zusammen sein und erleben. ich muß vieleicht erklären da unsere kinder knapp drei ind 1,5 sind und dann ist da noch der hund. also bewegt sich alles in einem gemäßigten rahmen. auf der letzten reise habe ich deutlsich gemerkt das ich weniger risko eingehen will auch wenn das anderen langweilllig vorkommt.
wir haben soviele menschen kennengelernt soviel gesehen waren zeitweise mutterseelen allein. haben nur ca 20% auf campingplätzen übernachtet.

wir waren jetzt gerade mit unserem womo drei monate in der türkei. auch hier haben wir uns ganz schön vor gewagt und das womo ganz schön rangenommen. dazu gehörte schlamm schotter sand steil usw. wir haben es gut gemeistert und wissen um unsere grenze. haber aber dennoch viel gesehen.

da ich früher defender gefahren bin und mich noch gut daran erinnern kann wie ich bei fast 50 C pro stunde nicht mal 10 km vorwärts gekommen bin, quer durch die sahara - wunderschön die sahara - aber das machen wir dann mit dem defender wieder).

sicherlich habe ich auch meine bedenken. aber ich sag auch wieder wer schlecht fährt oder sich unnötig in gefahr bringt dem nützt allrad auch nichts.

da wir erst zur einschulung wieder da sein müßen haben wir zeit auch mal nen umweg zufahren.

gerade überlege ich wie ich das womo ein wenig modifiziere.
eintauschen- wäre ne möglichkeit- aber gegen was.
wir brauchen nämlich noch etwas geld für die reise.
mir fällt das so nichts ein.


wenn jemand modifizierungs ideen oder vorschläge hat kann er sie gern loswerden.
bin für alles offen.

ach ja es gibt so nen laika womo auf iveco basis
also fetterer motor heckantrieb zwillingsreifen, aber selbst wenn ich für unseren frankia noch gutes geld bekomme müßte ich noch einiges drauflegen.

so werde also noch weiter grübeln ..

danke

jork

Fritz1 am 30 Aug 2011 21:36:41

Was ist Weltreise?

Wirklich um die Welt? Dann wird es schwierig, eigentlich unmöglich mit dem Auto. Nordamerika kann schon ein Jahr oder mehr werden, da geht es. Australien, Neuseeland geht auch mit dem Auto. Sicherlich gibt es dort Schotterpisten die mit dem Auto nicht möglich sind, es beliebn aber genug schöne Ecken. Ich bin mit 4x4 dort gewesen, Allrad kaum gebraucht, Bodenfreiheit etwas eher. Mit einem anderen Auto hätte ich auch 80 % gesehen und es wäre nicht langweilig geworden.

Alaska ist z.B. weitgehend mit VW-Bus zu befahren, der 4x4 Freak schwärmt dann aber vom Ziel x oder y, vielleicht aber nur deswegen weil der Weg dorthin dann das angebliche Abenteuer war.

In den USA gibt es sehr schöne 4x4 Pisten, die sind aber mit dem 7,5 Tonner auch nicht mehr zu bewältigen.




Fritz

loewe am 31 Aug 2011 09:12:05

Hallo lamapom,
grübel mal nicht zu lange. Wenn Du in 3 Jahren zur Einschulung wieder hier sein willst, bleibt nicht mehr allzu viel Zeit.
Wenn man von den 3 Jahren bis zur Einschulung ein halbes Jahr für die Vorbereitung abzieht und Du nicht gerade einen Tag vor Einschulung wieder zurück sein willst, bleiben nur noch etwas über 2 Jahre für die eigentliche Reise übrig.
Ich denke, die erste Frage ist das "Wohin", Anfangs- und Endpunkt, welche Länder sollen bereist werden. Daraus folgt alles andere.
Insbesondere wenn Du in Nord-Süd oder Süd-Nord Richtung reist, musst Du die idealen Reisezeiten der verschiedenen Klimazonen beachten, das gibt Deinen Reise-/Zeitplänen zwangsläufig eine zwar grobe, aber doch ziemlich feste Struktur und füllt 2 Jahre Reisezeit ganz schnell aus.

Viele

lamapom am 31 Aug 2011 10:17:33

stimmt soviel zeit bleibt nicht mehr

los wollen wir april 2012
zurück sein sollten wir so frühjahr 2015

jork

loewe am 31 Aug 2011 15:02:52

Hallo,
schön, und wohin soll`s jetzt gehen?


lamapom am 31 Aug 2011 19:54:03

hallo

zunächst wollen wir wieder in die türkei, dann iran bis indien. da meine frau und ich uns in tibet kennengelernt haben wollen wir auch dort hin. wenn es nicht möglich dort hin zukommen habe ich mir gedacht bis peking zu fahren um von dort aus die bahn zu nehmen. wir haben im hinterkopf auch andere verkehrsmittel zu benutzen. nun sind dies die ertsen gedanken und mir ist schon klar das es da viele fragen zu beantworten gibt. zb. wo bleibt der wagen solange in peking. bzw darf ich allein durch china reisen??? etc. vielleicht sollten wir das projekt nicht weltreise nennen, denn es ist möglich das wir nicht um die welt kommen werden. so etwas wie die mongolei habe ich schon gestrichen weil die strassenverhältnisse sicher nichts für unser womo sind.
übrigens gibt es ebenfalls ne französische familie unterwegs ist - einziger vorteil gegenüber uns sie fahren den besagten laika auf iveco 3,0 liter basis.

in der türkei haben wir immer in etapen geplant und dauernt die routen geändert. das müssen wir zum einen wegen der kinder. zum anderen zwänge haben wir hier genug. bitte sollt eman bedenken das wir nicht so schnell wie andere vorwärts kommen. vorallem wenn keine abendfahrten möglich sind.

ziele desweiteren sind natürlich indien. was ja davor liegt. dann südwärts richtung thailand vietnam malaysia indonesien und dann rüber nach australien.

natürlch habe ich noch ne so ne reise geplant und bin deshalb für anregungen immer sehr dankbar.
im grunde ist asien unser hauptziel. eine südamerika tour haben wir noch nicht drüber nachgedacht.

gruß

jork freiberg

Verratnix am 31 Aug 2011 20:46:32

Vielleicht hilft dir dieser Bericht etwas.

--> Link

loewe am 01 Sep 2011 07:28:42

Hallo,
[mod="Dirk"]Link entfernt, AGB beachten![/mod]

TorstenS am 01 Sep 2011 10:36:30

Hallo,

um Euer Vorhaben beneide ich Euch. Bravo!

Wir sind eine Familie mit zwei Kindern (ohne Hund) und fahren derzeit einen Laika Ecovip 200i Jahrgang 1999 auf Iveco Daily 2,8. Heckantrieb, Zwillingsbereifung, Motorbremse und Zusatzluftfeder nachgerüstet.

Unser Fahrzeug würde ich bedenkenlos für die beschriebene Tour nehmen, wenn ich das Thema Expeditionsmobil abgehakt hätte. Wir waren mit unserem Laika schon dreimal in Island, in Marokko, Skandinavien kreuz und quer und natürlich zur Genüge auf saftig-nassen Wiesen. Immer hat uns der Laika stabil und zuverlässig gedient, nie sind wir hängen geblieben. Und wir haben beileibe nicht nur die Hauptrouten befahren.

Alle von uns gesehenen Ducato, vor allem die Dreiachser, sind längst nicht soweit gekommen wie wir. Da sind nasse Wiesen, loser Schotter an (wirklich) steiler Strecke und ähnliches schon das k.o. Klar gibt es dann immer auch einen Umweg, ein alternatives Ziel. Nur will man überall kapitulieren?

Wichtig wären mir für das Vorhaben:
- viel Bodenfreiheit (kein!!! Tiefrahmen)
- robustes Chassis
- robuster Motor, der nicht nach neuestem Euro-schwefelfrei-Diesel verlangt
- mindestens Heckantrieb
- ein Auf- und Ausbau, der vielleicht klappert, aber nach Erfahrungen anderer nicht auseinanderfällt (wir haben in Island schon einen Bürstner gesehen, dem hat es die Aussenwand weggerüttelt - das ist auf langer Reise gar nicht lustig).

Viel Spaß auf der Reise wünscht

Torsten

Flatus am 01 Sep 2011 12:20:04

lamapom hat geschrieben: zunächst wollen wir wieder in die türkei, dann iran bis indien.


Hallo jork

Bis Indien/Nepal sind die Strassen problemlos zu befahren. Wir sind die Route schon ein paarmal gefahren und hatten wenig Bodenfreiheit und PS; es ging immer.
Problematischer ist schon eher die Fahrzeughöhe; die Eingangstore zu den Innenhöfen sind meist bloss etwa 3 Meter hoch. Und achtet drauf, dass ihr keine „exotische“ Reifengrösse fährt, denn sonst ist Ersatz schwierig…

Hier: --> Link und --> Link


lamapom am 01 Sep 2011 18:59:29

hallo flatus

sehr interessant dein blog, nicht nur wegen der reisen.
dein bus aber liegt schonmal grundsätzlich höher als unser alko tiefrahmen derzeit.

mit sicherheit werde ich deine berichte lesen und mal bei dir zwecks fragen anklopfen wenns erlaubt ist.

gruß

jork

lamapom am 01 Sep 2011 19:11:07

zuhaus fahren wir nen vito - also heckantrieb - selbst wenn ich diesen im winter mit ca 150 kg beton durch die gegend fahre finde ich das fahrverhalten katastrophal.

der duc hatte immer seine schwierigkeiten wenns sehr steil wurde und der belag schotter war und zusätzlich noch serpentinen. dann hatten wir recht selten die möglichkeit den schwung aufrecht zuhalten. wenn ich der kurve dann zuviel schotter wurde es eng.

ich glaub ich hab irgendwo mal was von physik in bezug auf den antrieb gelesen zu haben.
aber hat das ganze nicht auch mit grip zutun. warum ist denn drücken besser als ziehen. im grunde ist es nicht so das der duck nicht die kraft hat. aber er findet meistens keinen halt. hatte ja deshalb schonmal dran gedacht richtige reifen drauf zumachen. dafür müßte ich aber wieder 16 zoll haben. also auch sechs neue reifen. das ist alles immer son raten schwanz. klar er ist hinten schwer vor allem nach den achsen. aber man könnte ja versuchen das gewicht nach vorne zu verlagern. hatte schon mal die reserverad motorhaube. z.b.

was hier so geschrieben wird finde ich sehr interessant.
bin mal gespannt wie unser projekt verläuft.

jedenfalls habe ich unter den franzosen jetzt sehr viele entdeckt die längere zeit mit kind und kegel unterwegs sind. also um die welt. schade ist das die meisten bericht in franz. sind. dennoch eine familie ist sogar mit nem duc unterwegs. die anderen iveco.


so schonmal danke

jork freiberg

lamapom am 01 Sep 2011 19:12:11

hallo verratnix,
auch danke für deinen link

jork

lamapom am 03 Sep 2011 23:53:33

hallo
bin jetzt erstmal 14 tage on the road.
falls jemand eine antwort vermissen sollte.

jork freiberg

Administrator am 04 Sep 2011 00:57:33

Hallo Jork,

so eine Tour, wie Deine, hatten wir auch vor, inzwischen hat es sich aber anders ergeben. Mehr dazu weiter unten. Soweit ich dies (für mich persönlich) ermittelt hatte, dürfte das Fahrzeug das geringste Problem darstellen. Zumindest glaube ich nicht, dass man ein Expeditionsfahrzeug braucht. Das ist eher mitteleuropäische "Kasko-Mentalität". So nach dem Motto "ich könnte es ja mal brauchen". Das ist zwar erstmal nicht verkehrt gedacht, aber ich muß auch nicht unbedingt mit dem Auto auf den Tschomolungma -Gipfel. Fakt ist und bleibt: guck Dir an, womit die Leute, die dort zu hause sind, durch die Gegend fahren. Das sind zumeist sehr armseelige, miserabel geflickte, uralte Autos und LKWs, in einem Zustand, damit würde in Deutschland keiner auch nur einen Meter mehr fahren - und die Leute kommen damit auch von a nach b.

Ich denke also: ein normales Wohnmobil würde es auch tun, allerdings sollte man entsprechende Vorkehrungen treffen. Deutsche Gasflaschen gibts halt in Nepal ganz schlecht. Da sollte man lieber gucken, dass man mit Diesel heizen und kochen kann etc.....

Schlußendlich würde ich - trotz dessen - nicht mit einem normalen Wohnmobil fahren. Zum einen würde ich gucken, ob die Ersatzteilversorgung gesichert ist - da ist man mit einem alten Mercedes Kastenwagen (z.B. DB 608) wesentlich besser beraten, zum andern wäre mir ein normales Womo auch zu unsicher. Eine Plastikscheibe läßt sich nahezu geräuschlos mit einem spitzen Schraubenzieher durchstechen, entriegeln - und dann hat man des nachts Besuch. Ein Kastenwagen ist da wesentlich sicherer ausbaubar und hat auch mehr "Knautschreserve", wenn einem ein LKW von hinten draufbrummt.

Das größere Problem bei der Asienreise ist nicht das Auto, sondern die unzähligen Visa, Einreise und Aufenthaltsbestimmungen der einzelnen Länder. Da gibt es teil haarsträubende Vorschriften oder Strafen - das kann man kaum alles wissen, wenn man nicht schon jahrelang z.B. professionell solche Reisen veranstaltet. Mal eben 4 Monate auf Goa am Strand liegen, weil da der Hanf so billig ist - ist keine gute Idee. Die Inder sind extrem hart bei Visa-Vergehen. Da landet man schneller im Knast, als man "Peace" sagen kann. Auch die Passage durch Pakistan ist kein Spaß - grad bei den momentanen Problemen dort unten. Wir haben unsere Asienreise auf Grund der vielen Unwägbarkeiten ge-cancelt und sind vor über einem Jahr nach Südamerika gegangen. Geblatene Leis gibts hier in China-Town auch :D

Gast am 04 Sep 2011 11:39:20

Dirk hat geschrieben:
Das größere Problem bei der Asienreise ist nicht das Auto, sondern die unzähligen Visa, Einreise und Aufenthaltsbestimmungen der einzelnen Länder. Da gibt es teil haarsträubende Vorschriften oder Strafen - das kann man kaum alles wissen, wenn man nicht schon jahrelang z.B. professionell solche Reisen veranstaltet. Mal eben 4 Monate auf Goa am Strand liegen, weil da der Hanf so billig ist - ist keine gute Idee. Die Inder sind extrem hart bei Visa-Vergehen. Da landet man schneller im Knast, als man "Peace" sagen kann. :D


Danke Dirk. Genau so kann ich mir das gut vorstellen und so läuft das ja auch in unzähligen Reiseberichten ab :D

Ach ja, einen der besten Reiseberichte von Afrika gibt es hier:

--> Link

vg gerald

Flatus am 04 Sep 2011 18:14:33

lamapom hat geschrieben:hallo flatus

sehr interessant dein blog, nicht nur wegen der reisen.
dein bus aber liegt schonmal grundsätzlich höher als unser alko tiefrahmen derzeit.

mit sicherheit werde ich deine berichte lesen und mal bei dir zwecks fragen anklopfen wenns erlaubt ist.

gruß
jork

Hallo jork
Bodenfreiheit ist das allerwichtigste, vor allem für Afrika-Reisen. Auf unseren Asien-Touren fuhren wir meist mit einem serienmässigen Reisebus. Der hatte kaum Bodenfreiheit und 17 Zoll Bereifung. Es ging auch damit. Keine Bange


lamapom am 26 Sep 2011 11:57:54

hallo zusammen und nochmals vielen dank für die vielen antworten.

mein erstes fazit all der verschiedenen meinungen und gedanken und natürlich meine eigenen überlegungen bringen mich zur entscheidung das ein womo tausch also standard gegen standard nur wegen des heckantrieb und ein paar ps mehr uns nicht wirklich weiter nach vorne bringen würde und unseren radius nicht erheblich vergrößern würde.

zudem möchte ich unserem duc und unserem frankia der doppelachse auch einmal auf die schulterklopfen und ein lob ausprechen. arbeit das team wie 11000 km in der türkei wäre ich voll zufrieden.

ich will bei meinen überlegungen nicht vergessen das wir mindestens 3 jahre mit zwei kleinen kindern unterwegs sind. denen wir mit dem womo ein kleines festes zuhause bieten wollen.

natürlich möchte ich unserem gefährt etwas auf die sprünge helfen. so das er ne luftfederung bekommt und somit etwas höher kommt. das erstazrad von hinten kommt nach vorn. die last nach den achsen will ich so gering wie möglich halten. allgemein muß gewicht über bord geworfen werden. auf keinen fall dürfen 4 tonnen überschritten werden. am fahrezeug selbst werden noch einige dinge verschwinden oder durch leichtere ersetzt werden.

auch werden vorne die federn verstärkt werden. vorne werde ich wohl andere reifen aufziehen die vielleicht ein wenig mehr traktion haben.

geplant ist ne tankvergrößerung, bremsanlagen verbesserung oder motorbremse, ne webasco dieseheizung, unterfahrschutz.
naja ist wird mir da noch so einiges einfallen.

zum thema motor bin ich noch nicht soweit.

einzige option wäre in eine andere klasse zu wechseln.
da hab ich aber noch nicht so richtige finanzierbare lösung gefunden

unseren ifa w 50 auf 4 personen plus großen hund umzubauen würde ne menge geld schlucken.

so falls jemand noch anregungen und ideen hat kann dies ja noch schreiben.

gruß

jork

Gast am 26 Sep 2011 20:04:52

Hallo,

lies doch mal den Thread hier von Gogolo.
Dann weißt Du mehr und klüger bist Du dann auch.
Eine solche Reise würde ich, wenn überhaupt, nur mit einem WOMO wie er es hat oder einem ähnlichen machen.
Viele der "weißen Ware" machen bei solchen Touren die Grätsche :D

fantom am 28 Sep 2011 09:45:40

Moin Jork, wieder im Land?

Einen "alten" Alkoven auf den W50 tackern geht wohl nicht? Ich dachte mir so, einen mit Motorschaden günstig kaufen und den Aufbau aufs Gestell des W50 montieren. Kostenmäßig evtl ein klein wenig mehr als die Umrüstung Deines Womos, aber zweckmäßiger und Dein Womo bleibt verschont.

Frank

lamapom am 28 Sep 2011 12:21:30

bin wieder im land.
eine sehr gute idee die ich auch schonmal so ins auge gefasst habe.
bin handwerklich nicht so der meister, so das ich hier auf fremde hilfe angewiesen wäre. und erstmal nen aufbau finden an dem nicht auch noch viel investiert werden muß.

im prinzip wäre es ja auch kein problem den frankia zu verkaufen (obwohl das in der familie keiner so richtig will) und den ifa um dann etwas passenderes zufinden.
nur hat mir die erfahrung gezeigt das man immer noch irgendetwas an der mühle verändern will was dann wieder geld kostet.

du siehst noch gibt es keine konkreten entscheidung.
und meine recherchen besagen recht unterschiedliches.
vielleicht sind wir deutschen in der beziehung etwas merkwürdig, denn ich hab jetzt schon ne menge franzosen mit und ohne kind ausgemacht die lustig mit ihren standart womos durch die weltgeschichte gondeln.

hab da bei ner firma was gesehen! beißt sich das irgendwie mit deiner angesprochen esp einstellung.

--> Link

libe grüße jork

fantom am 28 Sep 2011 12:33:43

Klingt ein bisschen nach Tuning-Feder, die dann weicher ist als die originale. Ob damit mehr möglich ist als durch das einfache herunterdrehen der Vorspannung der Feder, weiß ich nicht, soll wohl so sein, bin ich aber kein Freund davon und kann man danach immer noch machen. Ist aber Tuning und kein Optimieren der Einstellung der orig. ESP. Also eintragungspflichtig und für mich so in der Art, S50 und S80-Zylinder drauf. Merkt schon keiner. Zum Kanäle polieren war man zu blöd oder faul. Die Beschreibung ist aber ein wenig dürftig. Unten siehts aus wie eine Wastegate-Steuerung, da hab ich aber keine Ahnung davon.

gringoGringoSo am 02 Sep 2012 22:54:15

Das Problem bei den normalen womos ist dass sie immer am Gewichtslimit fahren. Selbst wenn ich es schaffe vom Gewicht her legal zu fahren, sind auf schlechten Strassen keine reserven vorhanden. Da geht am Fahrwerk schnell mal was zu bruch. Auch die Aufbauten sind nicht für dauerhaft schlechte Strassen geeignet, hab schon ein Hymer gesehen der in mit Spanngurten seinen Aufbau festzurren musste dass er überhaupt voll heimkommt, auch die Inneneinrichtung war schrott (scharniere, Aufhängungen, usw).
Ich fahre ein 13 Tonner Fahrgestell auf MB Basis. Ist abgelastet auf 7,49 To. Wenn ich voll beladen fahr, also Gepäck, 5 Leute, 500 liter diesel, 500 liter wasser, liegt ich bei knapp über 8 to. Das heisst das Fahrgestell würde noch locker 5 Tonnen mehr aushalten. So kann ich auch mal in ein Schlagloch reinrauschen ohne dass mir der Bock unterm Hintern zusammenbricht.
Allrad ist schön zu haben, aber kein Muss. Bodenfreiheit ist wichtiger, vor allem kein langer Überhang hinten! Vorteil von Allrad, man traut sich auch mal Strecken die man ohne vielleicht aus Angst nicht gefahren wäre, auch wenn man ihn dann auch nicht braucht.
Wichtig ist auch die ersatzteilversorgung, hab keine Lust im Ausland ewig auf Ersatzteile aus D zu warten. Außerdem gibt es in vielen Ländern dann Zoll Probleme bei der Einfuhr von ersatzteilen.
Desweiteren sollte es kein Euro 4 und Aufwärts sein. Viel zu empfindlich gegenüber schlechtem Sprit. Am Besten auch kein Partikelfilter. Am Besten gar keine Elektronik.
Aufbau würde ich so einfach und robust wie möglich halten. Und wenn man ihn selber ausgebaut hat, weiß man auch wo jede Leitung und jedes Kabel verläuft, und muss nicht wegen einem Kuzschluss gleich ne werkstatt aufsuchen.
Mein MB ist für mich mit 5 Personen das perfekte Gefährt, hat natürlich auch einige Nachteile (Höhe, Spritverbrauch, geschwindigkeit) aber die eierlegende Wollmilchsau gibt es ja bekanntlich nicht...

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