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Und noch etwas zur Preisdiskussion und Qualitätsmanagement. Was meint Ihr denn verdient Carthago an einem verkauften Wohnmobil? Habt ihr Mal einen Hymer Geschäftsbericht gelesen? Beispiel im Jahr 2012 gab es folende Zahlen: Umsatz: 859177 TEuro Gewinn vor Steuern: 24751 TEuro Das macht weniger als 3% Rendite vor Steuer!!! Interessant ist dabei der Materialaufwand: Dieser verschlingt alleine schon 75% der Umsätze. Nimmt man die Rendite von 3% als Maßstab, dann erkennt man schnell, dass bei einem Wohnmobil von 90000 Euro gerade mal 2700 Euro vor Steuern beim Hersteller verbleiben. Und da erwartet Ihr dann ein Qualitätsmanagement eines PKW der vom Band rollt. Da muss ich dann echt ein wenig mit dem Kopf schütteln. Der Kunde erwartet ein Wohnmobil in der Qualität eines PKWs. Am besten noch mit besten Materialien, hochwertigen Bezügen und Einrichtungsgegenstände. Und alles wenn möglich für unter 50.000 Euro. Ich kann diese Zahlen nicht bewerten. Sie erscheinen mir aber wenig plausibel: Die Firma Hymer wird deutlich mehr Umsatz erzielen als rund 860.000,00 EUR p.a., das würde bedeuten, die Firma Hymer hätte 15 Wohnmobile verkauft mit einem Durchschnittserlöse von 57.000,00 EUR!? aus NI
Stimmt, Du scheinst dich mit Zahlen nicht auszukennen :-) Hier wird nicht von 860.000,00 Euro gesprochen, sonden von 860.000,00 TEuro Das heisst Du musst hier nochmals 3 Nullen vor dem Komma anhängen. Den Geschäftsbericht kann jeder öffentlich einsehen Sorry, die T vor dem EUR habe ich übersehen. Unabhängig davon: Das ausgewiesene Jahresergebnis kann man auch nicht isoliert betrachten, sondern für die Beurteilung sind natürlich besondere GuV-Positionen wie AfA, Rückstellungen und einmalige/besondere Aufwendungen zu berücksichtigen, die mit dem operativen Ergebnis nichts zu tun haben. aus NI Tja, Bilanzen sind manchmal wahre Verschiebebahnhöfe. Gerade auch in Konzernstrukturen...... Du kannst Dir auch die Mühe machen die GB seit 2006 anzuschauen, da sind auch Verluste mit dabei. Die Renditen waren nie viel höher als 3%. Das ergibt schon ein sehr eindeutiges Bild. Und der Materialaufwand von 75% ist denke ich auch ein sehr deutliches Zeichen. Dazu brauche ich dann auch keine Rückstellungen etc, um das beurteilen zu können. Im Übrigen lag das operative Ergebnis bei 34.056 TEuro Also jetzt auch kein Wert wo man jetzt Bäume ausreissen könnte. Zumal man auch irgendwann wieder in den Betrieb/Werkzeuge investieren muss. Ich denke die Zahlen sprechen eine recht eindeutige Sprache. Knapp 3 % sind mehr als bei einer Festgeldanlage......Der Lebensmitteleinzelhandel ist das teilweise noch geringer unterwegs.
Das stimmt schon, aber bei einer damals öffentlichen AG werden Gewinne in der Regel eher schön gerechnet, um nicht von der Börse abgestraft zu werden. Ist Hymer jemals an der Börse gehandelt worden? Ich kann mich nicht erinnern...aber das sagt nicht viel.... quax1968: was erlöst denn nun Carthago an einem verkauften Fahrzeug..............??
Na ja, im Schnitt um 3%... Wird wahrscheinlich von Modell zu Modell schwanken. Wie bei den Automobilherstellern.
Wir reden hier aber schon von einem Luxusartikel, den kein Mensch unbedingt braucht. Lebensmittel kann man da wohl schlecht miteinander vergleichen. Lebensmittel sind eh schon viel zu billig. Dementsprechend ist auch die Qualität... Abgesehen davon, geht es ja darum: Woher soll denn das so stark geforderte Qualitätsmanagement kommen? Die Kunden sind ja nicht unbedingt bereit dafür zu zahlen. Wie gesagt 75% geht allein schon für Materialien drauf. Ich gehe gar soweit, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis der ein oder andere Womoproduzent die Flügel streckt. Oder eben aufgekauft wird. Dann können die Eigner froh sein die entsprechenden ET noch zu bekommen.
Ich weiß es nicht, weil Carthago keine AG ist. Aber ich denke es ist sicher nicht viel anderes als bei Hymer. Und ja Wolfgang Hymer war lange Zeit börsennotiert. Sogar seit 1990 Unter der Regie von Hymer laufen ja einige Marken/Firmen. In dem Zusammenhang: Hat Hymer eine Holding-Struktur und somit konsolidierte Bilanzen? aus NI
Tschuldigung. Habe im Eifer des Gefechts den Namen nicht gelesen. Was Carthago erzielt...? ... und noch etwas, was mich interessiert. Die 75 %, die hier als Materialeinsatz vorgestellt werden, sind das reine Materialkosten, oder beinhaltet diese Position auch Fremdleistungen für die externe Fertigung von Bauteilen bzw. Leistungen im Rahmen von Werkverträgen? Ist das aus der GuV ersichtlich? aus NI Quax, QM ist ein Prozess bei der Konstruktion und Produktion und Endabnahme....bei dem einen Hersteller mehr und bei dem anderen Hersteller wahrscheinlich weniger. Damit ist es Bestandteil der Betriebsaufwendungen und schon bezahlt, bevor die Rendite in der Bilanz ermittelt wird....... Du erwartest aber jetzt nicht, dass ich für Dich 131 Seiten durchackere. Mir reichen die gesehenen Zahlen auch im Hinblick auf den Jahresvergleich seit 2006
Material ist Material. Ob von Truma oder von einem Zulieferer für Formteile..... Gerade mal reingeschaut. Die Eigenkapitelquote von 47 % ist natürlich auch nicht zu verachten! Also ein gesundes Unternehmen ist die Hymer AG, oder? aus NI
Wen meinst du? :D
Wolfgang, ja das hast Du Recht. Aber man sieht auch an den Zahlen, dass eben viel mehr nicht möglich ist. Es sind ja immer noch überwiegend handgefertigte Mobile. Da wird es auch eine Endabnahme geben. Ohne jetzt selber aber zu wissen wie die von Statten geht. Ich aber behaupte, dass man auch nicht für 90.000 Euro ein 100% mangelfreies Mobil erwarten darf. Ansonsten muss man zu einem Individual-Ausbauer gehen. Das kostet dann aber eben gleich mal ein paar Euronen mehr.
Dich nicht Wolfgang :-) BMW hat 2014 bei knapp 2 Millionen verkauften PKWs 8 Milliarden € Gewinn gemacht...... Also etwas mehr als 3% :wink: Bei MB und Audi dürfte es ähnlich sein. Ich schätze mal, bei C. wird es ähnlich sein, denn die Gewinnmarge bei einem C. aus Slowenien ist sicher noch deutlich höher wie in D wobei die Qualität eines Dethleffs, Hymer usw. bestimmt genauso so hoch ist wie die eines C. Von den Individualherstellern ganz zu schweigen. C. ist ja nicht aus Menschenliebe nach Slowenien gegangen, sondern weil dort die Löhne drastisch niedriger sind wie in Deutschland, somit die Gewinnmarge also deutlich höher sein dürfte. :wink: Hallo, den Konzernabschluss von Carthago kann man im Bundesanzeiger nachlesen. Jeder und das noch kostenlos, ohne sich anzumelden! Besser kann man eine Firma nicht führen. Und ich würde auch nie bei einer „Klitsche“ kaufen, die kaum eine richtige Reklamation bezahlen können. Bei manchen reicht das Eigenkapital aus der Bilanz dafür nicht mal aus. Wer mir nicht glaubt kann ja einige Firmen im Bundesanzeiger googlen. Da Carthago ja kein Billiganbieter wie Waldi ist, müssen schon andere Vorteile geboten werden, dass viele Interessenten zu Kunden werden. Das geht nicht mit Fehlerfahrzeugen. Aber dass wollen einige nicht kapieren. Die haben eine vorgefasste Meinung und ziehen sich an jeder abgebrochenen Schraube hoch, als wenn sie mit dem A….h darüber gerutscht sind. Der neue Unternehmensfilm bei Youtube ist auch interessant und sehr gut gemacht. So macht man gute Werbung, finde ich. --> Link Rudi
Und was bedeudet das jetzt konkret?
Mit dem schätzen ist es halt immer so eine Sache. Wobei ich das nicht mal in Frage stelle. Ich denke es liegt am wenigsten am Personal, sondern am verbauten Material. Auch im Hinblick auf Gewicht/Steifigkeit...
Oder dass eben der Verdrängungswettbewerb schon vollständig im Gange ist. Und die Kunden zuviel für Ihr Geld erwarten. Quax, bei 90.000 Euro kann ich aber schon zumindest handwerklich vernuenftige Qualität erwarten. Da hapert es aber bei vielen Herstellern dran. Schau mal hinter die Kulissen oder in den Zwischenboden. Da werden Kabel schluderig verlegt, Schränke passend gemacht und mit weiteren Schrauben befestigt usw. Da werden Heizung nicht nach den Spezifikationen der Hersteller verbaut. Auf jeder Messe und in jeder Ausstellung kann man das sehen, wenn man nicht nur die Polster und Gardinchen bestaunt. Qualität entsteht nicht nach der Produktion, sondern bei der Produktion. Wenn ich ungelernte Saisonkräfte beschäftige, keine vernünftigen Produktionskontrollen durchführe, dann ist der Gewährleistungsfall vorprogrammiert. Ich habe mal bei einem Hersteller gesehen, wie dort ohne Zeitdruck von Experten die Verkabelung exzellent verlegt wurde. Da sind die Wasserleitungen nicht reingeworfen worden, sondern exakt nach Plan verlegt und befestigt worden. Da werden zwischen den einzelnen Produktionsschritten schon mal Prüfungen gemacht. Das kostet unter dem Strich auch nicht mehr als ein schlechter Ruf und jede Menge Gewährleistungsarbeiten.
Das mußte ich zu meinem Leidwesen auch selber erfahren. :evil: :cry: Aber warum darf der Kunde eigentlich nicht ein mängelfreies Mobil erwarten ? Haben die Werke keine Endkontrolle oder ist sie ihnen nicht so wichtig oder sehen die Werke die Qualität ihrer Produkte als zweitrangig ? Oder betrachten die Reisemobilhersteller die Käufer Ihrer teilweise exorbitant teuren Produkte als Betatester, deren (Bananen) Produkte sie bei den Kunden reifen lassen (müssen) ? Unser Reisemobil stand 7 Wochen beim Händler, um eine DIN A 4 große Seite von Mängeln und Defekten zu beheben. Behoben wurde dort nur ein Bruchteil der Mängel, davon der schwerste (undichte Frontscheibe) bei FIAT. Alles andere wurde innerhalb 2 Tagen im Werk behoben. Das müßte doch nicht sein oder ?
Hast Du das bei Carthago auch gesehen. Also ich konnte noch keine schluddrig verlegten Kabel entdecken. Nur die falsch herumgeschraubte Fahrgestellnummer :-)
Vermutlich geht es nicht anders, um etwas Gewinne zu machen und die Produktion aufrecht zu erhalten. Setzt Carthago auch Saisonkräfte ein?
Hier müsste man jetzt wirklich wissen, wieviel % der verkauften Mobile haben Mängel? Ich schätze, so hoch ist der Anteil gar nicht. Das Problem ist, dass wenn jemand soviel Geld ausgibt ein solches Mobil erwartet. Wenn es dann nicht so ist, ist die Enttäuschung besonders groß und geht offensiv in die große weite Welt des Internets.
Haben die mit Sicherheit. Und ich glaube auch nicht, dass die Qualität für die Unternehmen zweitrangig ist. Aber bei viel Handarbeit, geht vielleicht auch mal etwas schief. Und nicht jeder Handwerker ist begabt. Das Image eines Unternehmens, einer Marke existiert nicht eindimensional. Jeder Einzelne hat aufgrund seiner Erfahrungen, ob persönlich gemacht oder aus zweiter Hand vermittelt bekommen, ein individuelles Bild der Marke. Ich persönlich finde die meisten Carthago Modelle nett gemachte Rollhäuser, die mit vordergründigen Effekten nachhaltig Käufer anlocken. Seien es indirekte Beleuchtungen, niedliche Gardinen, "edle" Bodenbeläge - eben auf Wunsch auch mit z.B. Stilwelt Mailand. Wer nicht weiß, was das heißt, wird gleich von Carthago aufgeklärt:
Nur................was heißt "pera doppia"? Die einfachste Übersetzung lautet "doppelte Birne". Da "Pera" im Italienischen aber auch einen "Eierkopf" bezeichnet, also unsere landläufige Bezeichnung für einen sehr klugen, durchgeistigten Menschen, könnte "pera doppia" auch Rückschlüsse auf die Namensgeber bei Carthago zulassen......... :mrgreen: Eine wohl nicht gemeinte Analogie kann die "pera doppia" vom Boxsport herleiten - dort ist ein Punchingball in doppelter Birnenform so bezeichnet: --> Link Dieses unerträgliche Marketinggeschwurbel, die vielfältigen Reklamationen unzufriedener -ehemaliger- Carthagobesitzer und nicht zuletzt die absolut kritiklosen Elogen mancher Schreiber hier, werden mich auf Dauer vom Erwerb eines Carthagomobils abhalten. Ich "mag" die Marke einfach nicht, sie ist mir unsympathisch, Volker ;-) zum Beitrag von "Reismobil" So ist es, und nichts anderes wollte ich mit meiner Meinung sagen. Was helfen euch die interpretierbaren Geschäftsberichte, wenn das Womo im Urlaub Probleme bereitet?? Da hilft nur eine Hotline, die besetzt ist. Ich kenne übrigens andere Premiumhersteller, zugegeben im Pkw-Markt, aber deren Hotline ist durchgehend besetzt und die bieten auch eine Mobilitätsgarantie. o.k. analog zum Wohnmobilmarkt müsste die dann halt "Urlaub ohne Wohnmobil-Probleme" heißen. Es geht alles, wenn man will!!! Andreas Wenn Ihr solche Vorbehalte habt, warum lasst Ihr euch nicht mal das Ganze beispielsweise in einer Werksführung demonstrieren. Klar, jede Marke versucht mit Marketing seine Produkte möglichst gut in Szene zu setzen. Wegen einem ""pera doppia" so ein Fass aufzumachen halte ich für fragwürdig. Wegen so etwas kauft keiner einen Carthago. Aber wenn man öffentlich zugibt, dass einem die Marke "unsymphatisch" ist und deshalb meint man muss aus dem Grund die Marke schlecht reden, dann zweifle ich an der Objektivität. Das ist irgendwie wie Kindergeburtstag, nach dem Motto mein Bobbycar ist aber viel besser... Da ist mir ein Produktvideo, in dem Ausschnitte der Fertigung gezeigt werden deutlich symphatischer und objektiver. Wer den Film aus Rudis Verlinkung angesehen hat, der sieht dass bei Cartagho top-Arbeitsbedingungen vorliegen. Da ihr nicht Carthagobesitzer und Nörgler ja sowieso meint alles aus der Ferne beurteilen zu können, dann könnt ihr bestimt auch etwas dazu sagen wieviele Carthagos mit Mängel ausgeliefert worden sind. Nur so als Hinweis:Laut Carthago wurde Anfang 2011 der „Chic c-line" 1500 Mal verkauft. Da müsste es ja nur so wimmeln von unzufriedenen Kunden. Klar, jeder unzufriedener Kunde ist einer zuviel. Aber klar ist auch, dass 90% der unzufriedenen Kunden dann Ihren Frust im Netz freien Lauf lassen. Wenn wir also 50 Kunden im Netz finden die unzufrieden sind, dann ist das weniger als 5%. Und da wir heute das Jahr 2015 schreiben wird es auch deutlich mehr C-Line-Fahrer geben. Hinzukommt, wieviele Carthagos wurden gewandelt? Ich weiß es nicht, aber ihr scheint ja das alles zu wissen. Denn wenn ein Fahrzeug so mangelbehaftet ist, dann wandelt man ja sofort. Das liest man hier in jedem Thread, was ihr mit den Womos machen würdet. "Wir hätten dem Händler das Ding auf dem Hof gestellt..." Wir haben hier ein deutsches alteingesessenes inhabergeführtes Unternehmen, welches eine Menge Arbeitsplätze geschaffen hat, und viele haben nichts anderes zu tun, um gegen diese Firma zu wettern. Und warum: "Die Marke ist mir unsymphatisch". Ich finde das ein Armutszeugnis. Nochmals ich finde es gut, wenn Problem mit einem Womo veröffentlicht werden. Vor allem dann, wenn einem bei einem auftretenden Problem nicht geholfen wird. Aber ich finde es deutlich über das Ziel hinausgeschossen, eine Hetzkampagne zu starten, weil man halt auch ne Meinung hat und man die Marke unsymphatisch findet. Wer sich nun angegriffen fühlt, den hat es auch genau richtig erwischt. In diesem Sinne Bravo! :zustimm: Danke für die klaren Worte! :daumen2: :daumen2: :daumen2: Wir fahren seit drei Jahren einen Carthago und sind zufrieden!
Meintest Du mich? Gern geschehen, Volker ;-) Nein, Volker! Ich meinte Quax1968!! Meintest Du mich? Gern geschehen, Volker ;-)[/quote] Deine Worte haben nichts mit Klarheit zu tun, sondern mit:"der Schwager eines Freundes hat von seinem Bruder...." Du magst Deine Meinung haben - ich habe meine, Volker gelöscht
Du hast ja vollkommen recht! Aber die Frage, warum ein Premium-Hersteller auch nur 1% seiner Kunden so behandelt, dass sie hier ihren Frust ablassen ist doch bestimmt mal eine Frage wert, oder? Oder sind das alles Trittbrettfahrer?? Natürlich sind die Beiträge z.T. subjektiv, aber die Gefühle entstehen aus der Behandlung. Diese Käufer sind der Meinung "Premium gekauft, also Premium Behandlung". Ganz so unrecht haben sie ja nicht, oder? Und wie ist die Reaktion der Premium-Herstellerseite?? Sie entspricht anscheinend nicht der Erwartungshaltung der Käufer. Übrigens gibt es einen alten Marketing-Spruch: Nicht Dankschriften zählen, sondern Bittschriften!!!. Vielleicht mal was zum Nachdenken, Andreas Ja, auch Du hast in dem Fall Recht, jeder unzufriedene Kunde ist im Grunde genommen schlecht. Aus eigener Erfahrung weiß ich aber, dass von 100 Kunden es immer einen gibt, den man nicht zufriedenstellen kann. Manche sind einfach von Hause aus nicht zufriedenzustellen. Mich stört es nicht, wenn echte Carthago-Besitzer Ihren Unmut äussern. Schlimm wird es aber dann wenn, plötzlich Meinungen von anderen Leuten dazu kommen, die dann das Feuer anfachen. Evtl. gibt es ja auch Leute die bewusst, schlechte Stimmung gegen Carthago machen, weil es eben eine gute Erfolgsstory ist. Evtl. auch gesteuert durch den Wettbewerb... Generell wäre es denke ich sowieso besser, wenn man Probleme direkt beim Hersteller und in deren Forum mitteilt. Vermutlich wäre das sogar auch zielführender, als in einem Forum wo eben jeder eine eigene Meinung hat und Tür und Tor für bewusste Wettbewerbschädigung genutzt werden kann. Letztendlich ist aber die Frage: Ist Carthago wirklich so schlecht, wie einige hier das darstellen wollen. Hierzu habe ich versucht ein paar Fakten anhand von Zahlen zusammenzutragen. Von diesen ganzen "Mängeln", sollte man objektiv betrachtet diese auch noch entsprechend Kategorisieren: - Was sind tatsächliche Fehler die durch den Hersteller verursacht wurden - Was sind Lapallien - Was sind Fehler die auf den Zulieferer zurückfallen - Wieviele Fehler tauchten erst nach längerer Fahrt auf - Was sind Fehler die durch den Kunden verursacht wurden, aber die eben nie die Schuld bei sich suchen. Danach muss man schauen, was hat der Hersteller gegen diese Mängel getan. Soviel ich weiß besteht beispielsweise das Ringankerproblem nur bis zu einem bestimmten Baujahr. Von diesen ganzen kategorisierten Mängel, wird vermutlich ein kleiner Teil beim Hersteller zu suchen sein. Evtl. auch eine falsche Einkaufsentscheidung. Aber, wir sind alles Menschen, und da sehe ich einfach das Problem. Da passieren nunmal Fehler. Niemand kauft bewusst schlechte Materialien ein. Dennoch dürfen die Fahrzeuge aber auch nicht mehr kosten. Das habe ich auch versucht über die Umsatzzahlen und dem Materialeinsatz bewusst zu machen. Wir dürfen hier alle nicht vergessen, dass es sich um Wohnmobile handelt, welche nicht so lange erprobt werden können wie ein VW Golf. Das könnte kein Mensch bezahlen. Fehler passieren. Das ist bei sogenannten Premiumherstellern genauso wie wo anders. Es kommt aber eben immer auf die Menge der Fehler an und was macht der Hersteller, damit die Quote gering bleibt. Ich kann jetzt nicht erkennen das Carthago eine hohe Fehlerquote (im Zusammenhang mit den verkauften Mobilen) hat. Aber evtl. einige Kunden die ein Womo sich vom Mund absparen und denken, dass Sie nun ein perfektes Womo gekauft haben. Hallo, ich will nicht meckern sondern nur meine Meinung kundtun, was ich auch getan habe. Ich schreibe nur etwas ins Forum wozu ich auch wenn nötig Ross u. Reiter bennen kann, denn ich habe selber festgestellt das die Hersteller die Foren lesen, so nur unten die Antwort von Carthago zu einer Frage die ich hier im Forum gestellt hatte. Klaus Am ..,..,.... schrieb Service-otrs: Sehr geehrter Herr ......., wir haben Ihren Forumseintrag gelesen und wollen Ihnen folgende Erklärung zukommen lassen. Die Firma AL-KO verweist auf die Bedienungsanleitung, bei der ein Serviceintervall vorgegeben ist. Bei einem normalen Intervallzyklus bekommt man zwischen 10 und 12 Hübe pro Nippel in die Achse eingepresst. Dies ist auf der Seite 20 genau beschrieben. Beiliegend finden Sie die Bedienungsanleitung von AL-KO. In der PDF ist ein solches Bordheft mit den Händlern, welche diesen Service anbieten. Absprachen mit der Firma Al-KO laufen gerade, so dass wir dies bald im Haus Carthago auch durchführen können. Ich hoffe, dass ich Ihnen hiermit ein wenig Klärung verschaffen konnte. Wie ich auch aus der Fahrzeugakte gelesen habe, hat Ihnen unser Herr ...... bereits mit den Gurten helfen können. Dies freut uns natürlich sehr. Wir hoffen Sie haben den Service erlebt, den wir unseren Kunden vermitteln möchten. Ich wünsche Ihnen einen schönen Tag. i.A. Teamassistentin Kundendienst Hallo Foren Mitglieder, die Cartahgo Diskussion ist schon wirklich krass, aber es melden sich hier ja nur "Problemfälle". Personen, die ein funktionierendes Produkt haben - die posten hier nicht. Wir besitzen seit 2012 einen Carthago C-Line 5.0. Wir haben bis heute keinerlei Dichtigkeitsprobleme. Das Fahrzeug war unter verschiedensten Wetterbedingungen z.B. in Frankreich (Stürme & Regen) und in Spanien (hohe Temperaturen und viel Sonne) unterwegs. Alles ist dicht! Wir haben auch am Anfang viele kleine Mängel beseitigen lassen - bei RSF in Ochtrup - alles wurde zur vollsten Zufriedenheit geregelt. Wenn mein ein Produkt kauft das aus sehr vielen Komponenten besteht wird es immer am Anfang "Probleme" geben. Wir können das Produkt Carthago sicherlich weiterempfehlen. Also - alle die einen neuen Carthago bestellt haben - abwarten und sich freuen :ja: |
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