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Hallo Thomas, unser Eura 580LS ist 2 Monate jünger, war aber leider letztes Jahr leider etwas teurer. Es wurde damit zumindest schon mal ein Jahr ohne Probleme gefahren. :D So ganz richtig ist das nicht, denn am 1.4. bekam er eine neue Ölpumpe, aber im Rahmen der Rückrufaktion. Merkwürdig fand ich in diesem Zusammenhang, dass eine Werkstatt das Kolbenproblem nicht kannte, die andere es aber nur auf ganz wenige Exemplare beschränkte und mehr als Internet - Gerücht bezeichnete! Das Ölpumpenproblem aber jeder Werkstatt bekannt war und auch nicht schön geredet wurde. Irmie Ich bin der festen Überzeugung, dass Ford hier Kolben mit etwas zu dünnen Kolbenböden verbaut hat. Es wird immer versucht das Gewicht der bewegten Teile zu reduzieren um den Wirkungsgrad zu verbessern (Stichwort CO-Ausstoß und Flottenverbrauch). Hier hat man es halt etwas zu weit getrieben. Das ist doch auch plausibel, denn die Schäden traten ja auch fast ausschließlich an Fahrzeugen mit speziellen Belastungsparametern (z.B. Wohnmobile und Rettungswagen) auf. Das hat man einfach nicht ausgiebig genug bei der Motorentwicklung getestet. VW hatte übrigens auch mal mit trapezförmigen Pleuelaugen bei den ersten Pumpe-Düse-Motoren versucht ein paar Gramm einzusparen. Folge: massenhaftes Motorsterben aufgrund nicht ausreichend standhaften Materials (AJM-Motoren). Die Kolben die ich bisher von den defekten Ford-Motoren gesehen habe passen doch auch genau zu der Theorie eines zu schwachen Materials: die Risse sind immer entlang des Kolbenbolzens, also an den Stellen der Druckbelastung des Kolbens auf den Bolzen. Und die Löcher die ich gesehen habe sehen weniger eingebrannt als vielmehr ausgebrochen aus. Ausgebrochen als Folge eines Risses ! Genau ein solches Schadensbild hatte ich vor Jahren einmal an einem VW TDI Motor, der allerdings schon 360 tsd.km auf dem Buckel hatte. Damals hatte ich auch die Einspritzdüse prüfen lassen. Diese war völlig i.O. . Ich habe damals übrigens einfach nur den Zyl.-Kopf und die Ölwanne demontiert und nur diesen einen Kolben ausgetauscht (Materialkosten von ca. 300 EUR) und bin dann noch 100 tsd. km mit diesem Motor gefahren. Deshalb verstehe ich nicht weshalb hier von den Betroffenen keiner diese Minimalreparatur-Lösung ins Auge gefasst hat. Manche haben ja bis zu 12 tsd. EUR bezahlt. Wahnsinn !!! Das nenne ich Abzocke ! Ich wünsche allen Betroffenen starke Nerven ! Stefan
Hallo Stefan, es ist nicht die Dicke des Kolbenbodens sondern die Zusammensetzung des Materials. Das Gefüge der Kolben ist nicht für diesen Motor (Belastung) ausgelegt. Das ist mittlerweile belegt (hatte ich auch schon vor einigen Seiten geschrieben). Leider wird das von Ford noch nicht eingestanden und es bleibt abzuwarten was die Zukunft bringt. Schade das es hier Schwätzer gibt die keine Belege für Ihre Aussagen haben.....und immer wieder für Unruhe sorgen (damit meine ich natürlich nicht Dich). rudi rüssel Hallo msfox ...ford-zieht-euch-warm-an Hier steht gar nichts. Es steht dort es gibt ein Gutachten. Ein Gutachten habe ich dort gesehen. Ich hätte es mir sehr gerne angeschaut. es wird zitiert ... der Materialaufbau sei nicht in Ordnung. Was bitte ist mit Matarialaufbau gemeint ? Von welchen Parametern wird dort gesprochen ? Wer hat das Gutachten gemacht ? Was ist überhaupt begutachtet worden ? (Festigkeit (wie ??), Chemische Zusammensetzung , Farbe, Kristallgitter, mechanische Untersuchung (Womit ?, Brinellhärte ? Zugversuch ?, Kerbschlagversuch ?) In ein neuer Kolben untersucht worden oder 30 defekte Kolben? Wieviele Proben standen zur Verfügung ? Es wird dort nur eine Behauptung aufgestellt sonst nichts ? Auf Grund der verwendeten falschen Terminologie gehe ich davon aus, dass es gar kein Gutachten gibt. Hallo Korikorakorinthe, Du hast das richtig beobachtet. Es ist die dünnste Stelle am Kolbenboden. Nur die Ursache kennen wir damit nicht - sondern den Ort des Schadens. Und wenn es dort kaput geht muß es das Material sein - klar. Wir wissen das es kaput geht. Aber warum es kaput geht wissen wir nicht ? Eine der Hauptbeanspruchungen die ein Kolben hat ist der Kaltstart. Dies ist einer der Gründe warum Lkw Motoren diese gigantischen Laufleistungen haben (wenig Kaltstarts über die Lebensdauer) Der wichtigste Einflußfaktor hier ist die Temperatur - die Aufwärmphase ! Der Ort an dem die Temperatur eingebracht wird ist nicht unerheblich. Hier sind wir wieder bei der möglichen Ursache Software, Injektor, Treibstoff. ( Also Rolf51 zu Info das ist immer noch meine Theorie) Die Zusammenhänge sind einfach zu vielfältig um die auf eine binäre 0-1 Lösung herunter zu brechen. Wombat1 Hallo Wombat1, den Diesel kann man als Ursache ausschließen! Dieser Kraftstoff ist nicht nur in Deutschland, sondern EU - weit genormt! Wer in Gelsenkirchen wohnt oder vorbeifährt, kann sehen, dass dort an der Raffinerie in Scholven nicht nur BP - Tankwagen vorbeikommen, sondern auch viele Tanker anderer Marken, auch freier Händler. Wenn der Preis stimmt, beziehen auch freie Tankstellen von dort ihren Diesel und fahren nicht erst nach Rotterdam. Irmie
Wobei das ja auch seitens Ford die leichteste Variante ist um die Sache in den Griff zu bekommen. Geänderte Software draufspielen kostet ja nicht die Welt. Ob das aber des Unheils Lösung ist? Wäre ja fast zu einfach. Eingriffe in die Hardware, siehe Ölpumen, sind da schon kostenintensiver. bert Hallo Irmie, das ist ein Irrglaube. Da liegst Du total daneben. Das setzt voraus, dass der Diesel an der Tanke der Norm entspricht. Das muss nicht immer der Fall sein. Dies wurde hier schon erörtert. Da gibt es Untersuchungen vom TCS (Touring Club Swiss) und anderen. Einige Hundert Seiten vorher in diesem Beitrag habe ich mal die Untersuchung der Fa. Deutz gepostet s. --> Link Bei Synthetischem Diesel gibt es etwas 300 mögliche Molekular Strukturen. Bei natürlichem ca. 4000. Dann die Zwangsmischung Biodiesel bis 7% vielleicht auch mal 9% oder mehr . Die Entmischung des Kraftstoffes während einer längeren Standzeit des Fahrzeuges (das kann auch der Behälter an der Tankstelle sein). Dies wurde hier erörtert, diskutiert und wenn man das wirklich wissen will hier auch nachlesen. Nicht für ungut Irmie - so einfach ist die Welt nicht. Wombat1 Hallo Bert, ...Das wäre für Ford die leichteste Sache das in den Griff zu bekommen. JA - für Neufahrzeuge. Klar. Dies hat man im Hause Ford erkannt die Software für den neuen Transit kommt von einem neuen Lieferanten Borg Warner (steht irgendwo im Netz). Für alte Kisten die laufen kann es bedingt eine Lösung sein. Wombat1 Hallo Wombat1, als normaler Mensch kann ich mich nur auf die entsprechenden Normen berufen. Ich meine z.B. EN 590 und EG-Richtlinie 98/70/EG . Natürlich ist es möglich, dass dort illegal gegen diese Norm verstoßen wird. Aber ich glaube nicht, dass das die großen Händler sich trauen. Falls sich das herum spricht, würden die großen Supermärkte und Tankketten dort ihren Kraftstoff nicht mehr beziehen. Nichts ist unmöglich! Daher tanke ich ab Herbst immer Aral Ultimate, aber nur beim Ford. Der T5.2 verträgt jeden erhältlichen Diesel! :!: Viele Irmie Hallo Irmie, es wird mehr oder weniger z.T unabsichtlich gegen diese Normen verstoßen. Es ist nur ein Verstoß gegen eine Norm. Wo kein Kläger da kein Richter. Liebe Irmie auf welchen Stern lebst Du denn ? Ich habe hier schon vor Jahren geschrieben. Wenn ein Motor hoch geht auch eine Treibstoffprobe nehmen lassen - das kostet nichts extra. Außerdem ist die Norm nur ein Teil der Miete. Viel gravierender ist das sich der Saft im Tank sich in seine Bestandteile auflöst. Aber ich denke für Dich ist dieser Beitrag eher ein Zeitvertreib. Wombat1 Ford ruft 2,2 und 3,2 TDCI Diesel zurück. Betroffen 7200Transit. Weil Einspritzventile ausfallen können gr mani Schade, wäre zu schön für die betroffenen gewesen! Hab die Info v. e. Kollegen. Meine Brötchen bek. ich v.e. südd. Hersteller, PKW Sparte gr mani Hallo Wombat, die 60tsd Motoren bezogen sich auf einen anderen Hersteller, nicht Ford. Ist denn hier kein User der bei Fort im Motorenbau arbeitet bzw.in einer Werkstatt. Welche Teile wurden in den entsprechenden Jahren ersetzt? Lieber Rolf51, ich habe das bisher nicht heraus gefunden. Ich habe nur eine Teilenummer für die Kolben. Es gibt unzählige Teilenummern für AGR Ventile und sonstigen Kleinkram. Du hast doch einen Fiat. Wombat1 Lieber Wombat1, klar ich habe ein Fiat, aber da ich vom Motorbau komme interessiert mich schon die Motorengeschichte von Ford. In unserem Werk bekam ich alle Änderungseinsätze mit Datum, Motornummer und Änderungsgrund. Wenn die Einsätze nach 2008 eingesehen werden könnten, könnte die Ursache ggf. besser einzugrenzen sein. Mir liegen nun zwei Kolben aus unterschiedlichen Ford Transit Motoren vor. Das Schadensbild sieht für mich identisch aus! An der dünnsten Stelle, oberhalb der Kolbenbolzen, ist ein Loch. Oberhalb über einen Großteil des Kolben ein Riß. Das Loch sieht regelrecht geschmolzen aus. Da bleibt viel Raum für Spekulationen! ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Ja , Engis, wenn der Haarriss soweit ist, dass er durch geht, pfeifen da die heißen Verbrennungsgase durch, die sich durch den Düseneffekt an dieser komprimieren noch mehr erhitzen und das Kolbenmaterial zum Schmelzen bringen. Ähnliche Erscheinungen hat man auch an Ventilen, wenn sie nicht richtig schließen. Die entscheidende Frage ist nur "warum bekommen die Kolben diese Risse?" - Zu starke Erhitzung des Kolbens und somit Erweichung des Materials an der Kolbenoberfläche durch defekte Injektoren? - Oder nicht ausreichend geeignetes Kolbenmaterial bzw. zu dünnes Material, dass bei hoher Belastung reist? Ich denke diese Frage könnte nur Ford beantworten aber die hüllen sich in Schweigen. Vermutlich aus gutem Grund... Rentner2011 (Peter aus Hannover) Lieber engis + rentner2011, Jürgen vielen Dank für die Bilder. Was uns fehlt sind ET-Nummern. Dein Reparaturunternehmen macht doch auch Werbung mit verstärkten Kolben. Für diese Maßnahme benötigt man gewöhnlich Teile. Und diese Teile haben einen Hersteller und Ersatzteilnummern. Lieber Rentner2011, Du siehst das schon richtig hier feht die Ursache. Zu gut Deutsch welche Belastung. Ein schwaches Material müßte auch zu Schäden bei Fiat, Peugeot oder den Motoren mit 200 PS und mehr führen. Wombat1 Hallo Die Stärke der Kolben sehe ich nicht als Problem sondern den Herstellungsprozess der Kolben. Der Vorgang des Giessens und die Materialbeschaffenheit sind ausschlaggebend. Wenn nicht der Injektor ein Loch in den Kolben schneidet/brennt handelt es sich um vorzeitige Materialermüdung. Welche jedoch nicht prinzipiel auftritt sondern lediglich bei manchen exemplaren. Verstärkte Kolben in Kleinserie dürften wohl kaum rentabel sein und halte ich für Geldschneiderei. aus Schweden Alexandersson Lieber Wombat1, ich befürchte, dass wir hier im Forum, mit unseren bescheidenen Möglichkeiten, die eigentliche Ursache nicht herausfinden werden. Wahrscheinlich bzw. sicherlich werden auch mehrere Komponenten zusammen kommen. Auch wenn wir ET-Nummern hätten würde uns das nicht wirklich weiter bringen. Wir wüsten zwar, dass es Möglicherweise unterschiedliche Kolben-ET-Nr. gibt, aber was bedeutet das schon. Übergröße, andere Materiallegierung, stärkeres Material oder oder oder... Es bleiben eben Spekulationen die, ich meine, nicht ins Uferlose gehen sollten. Trotz Allem bin ich aber immer wieder interessiert an neuen Erkenntnissen und hoffe, das doch noch mal was von Ford durchsickert. Denn die wissen es mit 1000%iger Sicherheit. Rentner2011 (Peter aus Hannover) Tja, Alexandersson, sehe ich auch so. Wobei ich immer der These nachgegangen bin, dass durch die def. Injektoren am Kolbenboden/Brennmulde eine Überhitzung auftritt, dass Kolbenmaterial "weich" wird, starke Ausdehnung - Abkühlung, dadurch Rissbildung im Kolbenbolzenbereich. Aber wie gesagt alles Spekulationen. Rentner2011 (Peter aus Hannover) Nachdem ein Kollege ein paar Seiten weiter vorn einen wertvollen Beitrag geschrieben hat, stelle ich mal eine These auf. Diese beruht auf folgenden Annahmen: 1. Der Druck im Brennraum ist unter Last bei niedrigen Drehzahlen um 2000 und darunter sehr hoch, da die Motorsteuerung hier ein großes Drehmoment erreichen will, für das eigentlich mehr Hubraum erforderlich wäre. 2. Ein Wohnmobil ist eher schwer, das Basisfahrzeug fährt deutlich mehr unter Last, als z. B. der Transit eines Bäckers oder Klempners. 3. Ein Wohnmobil fährt meist lange Strecken um die 90 - 100 km/h. Also eher langsamer als die Bäcker und Klempner. Sehr oft stundenlang mit Tempomat. 4. Der Womofahrer ist, wie andere Kraftfahrer auch, eitel. Zurückschalten gilt als Schwäche. Einen Motorschaden hatten vermehrt die Baujahre 2008 - 2010. Ich glaube nicht (mehr), dass Kolben, Injektoren oder Dieselqualität eine besondere Rolle spielen, sondern der sechste Gang in Kombination mit einer fehlerhaften Motorsteuerung. Bei einem Wohnmobil ist der einfach zu lang und wahrscheinlich hätte es viel weniger Schäden gegeben, wenn der Tempomat 200 - 300 Umdrehungen früher "aussteigen" und das Runterschalten erzwingen würde. vom Gardasee Peter N Hallo Globi, also mehr Drehzahl am Berg ? -> Ich habe nach meinem Softwareupdate 2014 den Eindruck das gerade die nicht mehr geht. Früher konnte ich den 4. oder 5. Gang noch einmal Drehen - heute regelt der Motor am Berg im 4. und 5. Gang drastisch ab. Der Einfluss der Spritqualität wird von den Studien u.a. der Fa. Deutz und belegt. Und zwar nicht die Spritqualität nach DIN - sondern die Veränderung über die Zeit durch Standzeiten (teilweises entmischen). Gerade hierzu findet man eine Menge im Netz Herstellerunabhängig. Das ist Wirklichkeit keine Theorie. Wombat1 "Mehr" Drehzahl soll ja nicht heißen, jenseits der 3000, sondern zwischen 2300 und 3000. An Autobahnsteigungen besser mit wenig Gas im vorletzten Gang und höherer Drehzahl, als im letzten Gang untertourig mit Vollgas. Schont Kolben, Agr -Ventil und Diesel. Sonnige Peter N Hallo ihr Lieben, ich bin kein Fachmann, möchte aber noch einmal einen Beitrag von mir wiederholen. Lt. Aussage eines Fordmeisters, der zur Schulung war aufgrund der Zunahme des Fabrikates Ford in dem Autohaus, erzählte mir, das es im Lehrgang eine Info zu den 2.2 l Fordmotoren dort gab. Demnach gibt es 3 Kolbenzulieferer von denen einer schlechte Qualität geliefert habe... LG Frank
Kennst Du zufällig die drei Hersteller/ Zulieferer ? rudi rüssel
Ich habe zwar den 2,4er aber genau das selbe Gefühl habe ich auch seit dem Update (2014). Der Motor ist irgendwie gefühlt nicht mehr so Agil, als ob weniger Leistung vorhanden wäre. Vom Fahrprofil bin ich aber nicht der, der untertourig dahinrollt, sondern rufe die Leistung ab was ich habe. Runterschalten ist keine Schwächeerscheinung. Vielleicht habe ich deswegen noch das erste AGR Ventil. bert Hallo Die Stellung Drosselklappen etwa kann den Druck in der Brennkammer regeln. Im Grunde sagt ein schon der logische Menschenverstand das man nicht untertourig einen Berg hochjuckelt und trotz vollgass immer langsammer wird im 6ten Gang. Ich kann auch zustimmen das mein Transit sich träger anfühlt mehr wie ein Diesel eben nicht mehr ganz so drehfreudig. Die Sache mit den Kolben und den Qualitätsunterschieden glaube ich sofort. aus Schweden Alexandersson
Ich stimme dir zu. Ob ich den Motor im dritten Gang hochprügle oder im sechsten Gang rumgurke, deswegen darf er sich trotzdem nicht auflösen. Oder sollte sich nicht auflösen :roll: . Es sind so viele Leute im Forum. Hat da keiner Zugang zu einem Prüflabor? Da könnte man die Kolben checken. Sind beide defekte Kolben ( Foto oben) vom selben Hersteller? bert
at_Alexanderson: In diversen Beiträgen schreibst du, dass du eigentlich mehr weißt, aber hier nicht öffentlich darüber reden darfst. Kann man bei einigen "unterschwelligen" Kommentaren von dir davon ausgehen, dass du uns hier mehr sagen willst :-) Für meinen Teil hoffe ich mal, dass ich nicht von dem einen Zulieferer betroffen bin. Aber was soll Ford machen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die wissen, in welchen Ford von welchen Zulieferer Teile eingebaut werden. Ansonsten: Bei unserem WoMo halte ich den Tacho auch immer im Auge. Wenn die Geschwindigkeit mit Tempomat am Berg runter geht, nehme ich den Tempomat ggf. raus. An Steigungen bin ich mir übrigens nicht zu Schaden einen Gang runter zu schalten. Beim Fahrrad macht man dies ja auch, wenn man merkt, dass die Oberschenkel anfangen zu ziehen. Genauso fühlt sich auch der Kolben am Berg :-). Hallo Bert, ich habe Zugang zu einem Prüflabor. Das Ergebnis wäre für dieses Material leider nicht so sehr genau. Dies liegt an der Maschine. Ich könnte die Brinellhärte bestimmen lassen. Damit kann man auf die Festigkeit schließen. Was machst du dann mit dem Ergebnis ? Welche Festigkeit muss das Material nach Euren Berechnungen denn haben ? Welche Streuung last ihr zu ? Evtl. könnte man einen Vergleich mit einem neuen Kolben machen. So ein Ergebnis hier zu verbreiten wäre genau so ein Schwachsinn wie diese ungesehenen und sagenumwobenen Gutachten. Wombat1 Ein Bekannter arbeitet im QM einer mittelständischen Unternehmung (Türen für Busse uns S-Bahnen). Da werden Teile geröntgt, um im Grauguss versteckte Mängel aufzufinden. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich Ford bei so wichtigen Bauteilen Schrott andrehen lässt. Die lassen die Kolben doch nicht in China produzieren, oder doch? Und warum trifft es so viele Wohnmobile, während abertausende Handwerkerkisten kaum Motorplatzer haben? Genaue Zahlen gibt es ja nicht. Fragen über Fragen... Peter N
China liefert die Qualität die bestellt wird, bzw. jede Qualität, auch eine die Krupp oder Mercedes neidisch werden lässt.
Nur eine kleine Korrektur: .... liefert die Qualität, die bestellt und auch bezahlt wird....Manche Einkaufsabteilungen (Beispiel VW, Lopez, wo ging der hin, zu Opel oder Ford?) sehen das bestellen und auch bezahlen aber anders und "verhandeln nach". Danach tritt beim Lieferanten ein Erkenntnissschub ein und er passt die Qualität dem bezahlten Preis an. Das ganze nennt man "globalisierte Marktwirtschaft". leicht ironisch, Andreas Hallo Alexanderssohn ! Ich gebe dir Recht mit der Theorie der Untertourigkeit . Auch bei meinem Womo trat der Schaden am Kolben bei untertouriger Fahrt am Berg auf. Auch die Werkstatt sprach im Zusammenhang mit dem neuen Update von Reduzierung des Druckes im Brennraum. Also entstehen die Schäden durch schlechte Kolbenqualität bei den bewußten Baujahren. Mich würde nur interessieren ob der neue Rumpfmotor , der im Juli 2014 bei mir eingebaut wurde, nun eine bessere Kolbenqualität aufweist .Nach der Reparatur wurde aber auch noch das Update durchgeführt was von der Werkstatt nicht begründet werden konnte. Mfg Chaussonfreund Sorry, diese Theorie beanspruche ich für mich. 8) Chaussonfreund, präzisiere bitte "untertourige Fahrt". Wie oft bzw. regelmäßig bist du so gefahren? 6-Gang? Peter N
Hi Wombat Es würde fürs erste die Kolbentheorie bestätigen oder verwerfen. Ich fange mit den Ergebnissen nichts an da ich davon überhaupt keinen Schimmer habe. Ein Motorenexperte/ Gutachter würde da schon mehr daraus lesen können. Somit würden vielleicht einige Fragen beantwortet. Ich habe ja zum Glück den 2,4er. Ich verfolge die Sache nur aus Interesse. Auch ein Bekannter von mir war betroffen. War ein Ex-Mietmobil und hatte das als Grund für den Motorplatzer angenommen. Ich denke, wenn ich den Grund wüßte als 2,2l Fahrer und es wären die Kolben, würde ich das austauschen vorab investieren. Kostet im Vergleich sicher weniger und man kann sich auf die Kiste wieder ohne Bauchweh verlassen. Die Brinellhärte kannte ich übrigens nur von meinem Parkettboden 8) . bert Lieber Bert, das macht nichts - es ist sowieso sinnlos. Wombat1 Hymer Van 522 Hallo Wohnmobilfahrer, ich lese hier schon seit geraumer Zeit mit und stelle fest, das sich meine Fahrweise auf einem Fordchassis immer mehr einer Fahrt auf Glatteis annähert. Bloss nicht zuviel Vollgas und bloss nicht zu hoch und niedrig drehen. Weil unser Fahrzeug eben auch einen 2.2 TDCi eingebaut hat. Aber ich bin mir nicht sicher ob man hier im Forum die Voraussetzungen hat, das komplexe Problem der Motorausfälle zu analysieren. Was klar ist, der Dieselmotor 2.2 von Ford geht in einer Häufigkeit kaputt, die nicht zeitgemäß ist. Und ein Kunde kann erwarten,das ein Dieselmotor heutzutage mindestens 200.000 km ableistete. Interessant ist, das sich Wohnmobilfahrer den Kopf zerbrechen, um das Problem zu lösen. Und der Verursacher, FORD, bis dato keine tragfähige und sinnvolle Lösungen anbietet, im Gegenteil das Problem kleinredet. Mich würde interessieren ob es eine Aufstellung der Schadensfälle gibt und welche staatlichen Stellen bis jetzt schriftlich eingeschaltet sind? Ich bin mir nicht sicher, ob sich Ford im Klaren ist, das ein Tsunamie auf Sie zu kommt, wenn nicht mehr nur in Wohnmobilforen diskutiert wird, das Ford keinen modernen Dieselmotor anbieten kann, der sicher mindestens 100.000 km läuft. Viele sendet Euch Christian Demnach gibt es 3 Kolbenzulieferer von denen einer schlechte Qualität geliefert habe... LG Frank Kennst Du zufällig die drei Hersteller/ Zulieferer ? Nein Rudi, habe ich nicht mehr nach gefragt. Deutet aber daraufhin, das Ford den Mangel wohl im Griff hat. Seit Ende 2009/Anfang 2010 (Herstellungsdatum Motor) gibt es ja diese Schäden wohl so gut wie nicht mehr.... Siehe auch Statistik hier im Thread. LG Frank
Hallo Chaussonfreund Ich musste ein wenig lächeln als du Alexanderssohn geschrieben hast. Ich weiss nicht ob du es bewusst geschrieben hast aber mal was zu uns skandinavian. Zu Zeiten der Wikinger wurde der Sohn nach dem Vater benannt. Also heisst der Vater Lars wurde der Sohn beispielsweise Håkan Larssson genannt. Also zu deutsch Håkan Sohn des Lars. Die Tochter hingegen wurde nach der Mutter benannt. Etwa Frida Tochter der Kerstin also auf Schwedisch Frida Kerstinsdotter. Noch heute dürfen sich meine Kinder dieser ehrenhaften Tradition annehmen wenn sie möchten :mrgreen: aus Schweden Alexandersson Hallo Christian Motorhome, Du kannst davon ausgehen, dass der schwache und schlechte Artikel in der ADAC Motorwelt schon der Supergau bzw. Tsunami für Ford war. Die paar defekten Wohnmobile gehen Ford gerade am Ar... vorbei. Manche Teilnehmer hier trauen ihrem Transit nicht und leben hier ihre Phobien aus. Wombat1 Habe heute bei der Fordhotline angerufen. Für meinen Transit Bj 24.01.2008 liegen keine Rückrufaktionen vor. Die Hotline meinte, die betroffenen werden über das Kraftfahrtbundesamt anhand ihrer Fahrgestellnummer ermittelt und angeschrieben. Daher ist es nicht relevant, wenn das Fahrzeug mehrmals den Besitzer gewechselt hat. Eine telefonische Rückfrage bei meinem FFH ergab auch keinen Rückrufaktion. Komisch: Weiß Ford nun genau was in welches Fahrzeug eingebaut wurde und einen Schaden verursachen könnte. Die Spannung steigt. Was passiert, wenn jemand angeschrieben wird, der bereits einen Schaden aus eigener Tasche gezahlt hat? Kann mir nicht vorstellen, dass die einen Scheck ausstellen. at motorhome: Ich finde es nicht sonderlich problematisch, einen Motor nicht zu hoch und nicht zu niedrig zu drehen. Das mache ich eigentlich schon immer mit meinen Autos, Motorrädern und Womos. Vollgas vermeide ich (fast) immer. O.K., für das 75 PS Womo galt das nicht. Bislang gibt mir die Erfahrung recht. Peter N |
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